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Die lächelnd schwirren hoch und los.
Was sollt' ich nicht mit ihnen singen, ausfeuert ihr fischer Brust.
In liebem Gott las ich nur walten, der Bechtle nöchchen Wald und Held.
Wo uns er zu Tümpel wieder heißen, da kaufe ich doch auf erstes Held.
Rallala, rallala, rallala, rallala, rallala.
So, eine kurze Rast, Kinder.
Hey, du komm, da drüben sind noch Blumen.
Da ist das Wasser.
Geh da los!
Das ist was passiert!
Das ist kett.
Was machst du denn?
Ich bin noch mal gut gegangen.
Nein, alles in Ordnung.
Gut gegaut laufen.
Meilenweit ist ja nichts kaputtgegangen.
Nur die Blume.
Sie haben großartige Beimes.
Ich danke Ihnen.
Ja, datten Sie nicht mehr.
Datten Sie den Bremsen.
Was ist denn mit dir los?
So etwas regt der einen doch auf.
Na ja, deine Nerven.
Du bist eben überarbeitet.
Aber jetzt spannst du dir aus.
Drei Wochen kein Opernbetrieb, keine Anstrengung.
Bloß schlafen, essen, faulenzen.
Langweilen.
Waldluft atmen.
Langweilen.
Langweilen?
Was?
Mit mir?
Na hör mal, ich finde mich sehr amüsant.
Amüsant?
Was ist das schon?
Meine Sache des Augenblicks.
Nein, Glaus.
Du bist mehr als amüsant.
Du bist einfach eine Baerli für mich.
Ich brauche dich.
Ich hab dich schon mal gesagt.
Du sollst nicht zu wild spielen.
Guten Morgen, Kutt.
Tag, Kinder.
Guten Tag.
Wie geht's?
Wie immer.
Wo ist denn Axel?
Guten Morgen, Herr Henner.
Axel müsste längst hier sein.
Aber er findet dir immer zu spät heim.
Ich hab eine Überraschung.
Ja?
Ich hab eine Überraschung.
Also weiter, Kinder!
Ja, los!
Wir hier!
Na, was gibt's?
Ich komm mal auf, ich hab was Tolles gefunden.
Gut.
Da zeigen Sie schon, was Sie gefunden haben.
Moment, ich muss nur meine Brille.
Die ganze Zeit suche ich's und kann Sie nicht...
Nehmen Sie eins, weil die, bitte.
Das ist so etwas Dummes.
Nehmen Sie Platz, setzen Sie sich ab.
Unter den ältesten Ladenhütern hat Kropps dieses Ding gefunden.
Kropps?
Ja, das sind...
Ein Glücksmensch, immer geht nicht.
Ja?
Sieht, was das ist, aber...
Das ist auch wirklich fern.
Das ist großartig, das wird für uns geschrieben.
Natürlich.
Achtung.
Sind so Kinder Schluss mit der Spielstunde.
Und rast mir nicht wieder die Treppen rauf, Rasselbande.
Und wie Toni sich mit den Kindern versteht.
Na ja, die Kleinen sind ja auch ganz vermerkt in sich.
Ja, auch die Großen.
Entschuldigen Sie aber.
Man versucht ja sich so etwas nicht anmerken zu lassen.
Warum versucht man das?
Haben Sie vielleicht ein schweige Gelübde abgelegt?
Nein, aber...
Sie haben doch seinerzeit sehr schöne Schulaufsätze geschrieben und haben eine nette Art sich auszudrücken.
Also warum sagen Sie meiner Tochter nicht?
Da Toni, dass Sie sie...
dass Sie sie gern haben.
Gerne?
Mehr als gern.
Also...
Aber ich bin etwas älter als Ihre Tochter, Dr.
Peter.
Etliche Wochen, tausend Wochen.
Meine soviel sind es nicht, aber beinahe tausend Wochen.
Aber das ist doch Quatsch, was Sie da sagen.
Schauen Sie, der Altersunterschied spielt heutzutage Deine Mädels gar keine Rolle.
Das sind doch keine so verwöhnten Küken wie Ihre Großmütter.
Die heutigen Mädels sind tüchtige und sachliche Menschen, sage ich Ihnen.
Sicher, aber ich glaube, Toni hat Axel gern.
Gerne, aber das ist ja noch größter Quatsch.
Sie sind zusammen aufgewachsen, sie sind gemeinsam zur Schule gegangen, haben zusammen Dummheit gemacht,
zusammen gelernt.
Und jetzt sind Sie beide hier Lehrer am Internat.
Sie sind nette Kameradschaft, aber bitte nichts.
Trotzdem, aber ich weiß nicht.
Ich weiß nichts.
Was machst du denn da?
Ding mal, Axel.
Ich spioniere.
Was?
Du spionierst?
Ach so, das Lied.
Ja, Axel.
Ich habe es so gehofft, du hättest es endlich fertig geschrieben.
Schau, weißt du das?
Leider nicht.
Das geht nicht so auf Befehl.
Das, äh...
Muss er ihm so von oben so in den Kopf kommen?
Ach so in den Kopf kommen?
Ja.
oder so hineinrechnen.
Ah, hineinrechnen.
Oder strömen.
Ja, strömen.
Das ist das richtige Wort.
Ich bin eben kein Komponist.
Ach, Achsel, du bist kein Komponist.
Mir fallen nur manchmal so lustige Sachen ein, wenn ich ein bisschen traurig bin.
Dann staubst du lieber nicht zu Ende.
Aus, da bin ich stecken geblieben und da stecke ich noch heute.
Schade.
Die Kinder hätten das Lied so gern.
Sie haben doch alle am Text mitgeholfen.
Äh, du übrigens, es ist nichts Besonderes passiert.
Käte wäre heute beinahe in ein Auto hineingerannt.
Gott ist will.
Ich hatte ganz große Augen.
Und ganz dunkel.
Käte?
Die Dame.
Was für eine Dame?
Na, die Dame, die im Wagen saß.
War sie eine hübsche Frau?
Ich weiß nicht.
Ich glaub schon.
Sie hat ein ganz eigenes Gesicht.
Eine interessante Erscheinung.
So, so.
Vieles in der Mozart.
Servus, Schubert Franzl, Meister Wagner.
Ach gut, dass Sie kommen, Herr Krobs.
Ich bin schon völlig durcheinander.
Deshalb denn, Freund Ida?
Hier in meinem Horoskop steht, ich soll den Streit mit meinen Verwandten nicht zu ernst nehmen.
Na, dann nehmen Sie nicht zu ernst.
Ja, das will ich ja tun.
Natürlich.
Aber ich hab doch gar keine Verwandten.
Keine?
Keine.
Ich steh völlig allein.
Wie so ein erstes Schneeglöckchen, das ich so früher vorgewagt hatte.
Womit kann ich dienen, Herr Krobs?
Ja, womit?
Eine von diesen, bitte.
Eine Melke?
Ja.
Nur eine?
Ja.
Ja, meinen Sie, dass eine zu wenig ist?
Ja.
Wenn Sie es zu Geschenkzwecken brauchen?
Ja, brauche ich.
Ja, bitte, wenn Sie meinen, dass eine zu wenig ist.
Nehmen wir ein bisschen Grün dazu, ne?
Ja, Grün hebt immer.
Bitte sehr.
So.
Und nun werden Sie staunen.
Wieder eine neue Erfindung?
Ja, ja, ja, ja.
Bitte.
Nehmen Sie das.
Und ratieren Sie damit irgendetwas aus.
Irgendwas hier, vielleicht das Datum.
Darf ich es?
Ja, bitte.
Na?
ein guter Radiergummi, aber Radiergummi gibt zu viele.
Moment, und jetzt nehmen Sie diesen Radiergummi und essen Sie ihn auf.
Nein, Herr Kropps.
Nein, bitte versuchen Sie, versuchen Sie.
Radiergummi habe ich in schlimmsten Zeiten nicht gegessen.
Moment, darf ich?
Bitte?
Radiergummi mit Zitronengeschmack, großartig.
Zitro-Kropps.
Phenomenal, Herr Kropps.
Was bin ich schuldig?
Eine Mark, bitte.
Mit Grün?
Mit.
Danke.
Danke.
Darf mir erlauben?
Ich freu ihn wieder.
Oh, Herr Kropps, das ist zu viel.
Wiedersehen.
Copyright WDR 2020 Also, Kinder, bitte gleich noch einmal, ja?
Oh, nein, Papa.
Ich möchte es doch noch ein bisschen üben.
Ah, da möchte ich nur fragen, wann?
Sie haben doch jede Stunde besetzt?
Lehrstunden, Spielstunden, Tonstunden, Chorproben.
Die habe ich auch am liebsten.
Wenn Axel dirigiert und die Kinder singen, der ganze Chor.
Am schönsten klingt es draußen.
Ja, da hast du recht, das stimmt.
Wenn er an die Dämmerung kommt, dann denke ich immer...
Dass Axel ein paar Tausend Jahre zu spät zur Welt gekommen ist, was?
Sonst wäre er vielleicht erster Hofsänger beim seligen C's angeworen.
Das wäre er auch.
Nachher erster Hofsänger, lass sie nicht bitten.
Was hast du denn ausgesucht?
Was fragst du noch?
Dass du nicht loskommst von dem Ding.
Das hast du schon gesungen, als du so eine kleine Krabbe warst.
Dein Lieblingslied.
Bitte, Axel.
Herr Oberhof-Kapellmeister.
Lies und die Augen und baue auf das Glück Aber ich hab in meinem Herzen da dringend einen wundersamen Schmerz Wenn ich
groß bin, auch nur halb so schön singe, wie er, werd ich Opernsinger und verdienen Haufen Geld.
Und dann heirate ich Dich.
Nett von Dir.
Wieso denn nett?
Ist doch gegenseitig.
Du wirst dir doch auch einen anderen aussuchen können.
So schön bin ich ja nicht.
Naja schön, aber lass mal, deine Sommersprossen, die wachsen sich noch aus.
Und ich will lieber für Dein Dich denken, Habe ich in meinem Herzen da drinnen, Einen wundersamen Schmerz.
Aber Kropps, was machst du denn noch hier?
Entschuldige, dass ich noch zu so später Stunde.
Aber du bist immer willkommen.
Danke.
Ich werde nicht gekommen, wenn es nicht eine Sache von äußerster Wichtigkeit.
Wichtigkeit?
Entschuldige, ja.
Wie ich so meine Zeitung lese, entdecke ich in deinem Horroskop,
dass der morgige Tag eine grundlegende Entscheidung für dich bedeutet.
Aber du weißt doch, ich glaube gar nicht an Horroskope.
Das ist eben dein größter Fehler.
Das ist dein einziger Fehler, Axel.
Aber ich sage, wie Karmen die Karten lügen nie, bzw.
die Sterne.
Bitte, dieser Zeitung sind die Voraussagen geradezu niederschmettern richtig.
Pützborner Heimatglocken.
Jawohl.
Und daran wollte ich dich unbedingt darauf aufmerksam machen,
dass du dem morgigen Tag die besondere Beachtung schenkst und keinen Fehl tritt, beziehungsweise keinen Missgriff,
kein Dingseben, dass du kein Begehst, Axel.
Meinst du?
Ja.
Du bist wirklich ein guter Freund.
Ja.
Schau, Axel, du weißt, wie sehr ich dich bewundere.
Vor allem deine Stimme.
Und du wirst sehen, eines Tages wird deine Stimme aufgehen wie ein Stern.
Schön wär's, kleiner Schullehrer und Sterne.
Aber das ist es ja.
Schullehrer passt nicht zu dir.
Du musst hinaus in die Stadt, in die Welt.
Entschuldige, bist müde.
Nein, nein, nur die Augen.
Ich habe seit einiger Zeit so merkwürdige Schwierigkeiten.
Ganz plötzlich legt sich so eine Art Schleier vor meinem Blick.
Ein Schleier?
Dann musst du zum Arzt.
Ich war beim Arzt.
Na und?
Eine nervöse Störung.
Nachwirkung vom Krieg und von der Gefahrenschaft.
Ach, das gibt sich sicher wieder.
Ich gehe ja schon.
Nur eine Bitte habe ich noch.
Das hier habe ich nämlich selbst gebastelt.
Ein Tonbandgerät.
Warte mal.
Kropsofon Nummer eins.
Absolut narnsicher.
Pass auf.
Hat überhaupt nur drei Knöpfe.
Den für die Aufnahme, den für die Wiedergabe, den zum Löschen.
Da muss man aufpassen, eine einmalige Sache.
Was soll ich damit?
Ich will als Erster deine Stimme auf Tonband.
und aufnehmen nur deinem Opern-Direktor vor, speeden.
Mit der Sekretärin habe ich schon alles geregelt.
Kröpschen, ich habe dir gesagt, du sollst aufhörmig aller Welt als Sänger anzupreisen.
Ich bin Lehrer und gehöre zu meinen Schülern, wie der Shooter zu seinem Leisten.
Punkt!
Punkt!
Punkt!
Punkt!
Punkt 3 ist es, in einer Stunde ist es Tag!
Ob dann die Sterne günstig scheinen, wenn sie überhaupt noch scheinen, weiß ich nicht!
Axl, sing ein Lied!
Ein kleines!
Was soll ich denn singen?
Nur deine Tarantella, die mir so gut gefällt.
Ohne Musik?
Musik habe ich schon aufgenommen!
Läuft!
Ein letzter Flick, ein letzter Kuss, nicht weinen, weil ich scheiden muss.
Grazie, grazie, bitte keine Kräne.
Hörst du mir nicht, dann denk an mich, behalt mich lieb, dann komme ich in deinen Arm zurück und hole das Glück.
Die Tage waren schön mit dir, verzauber waren unsere lieben Nächte.
Wenn ich dir schwöre, glaube mir, dass ich so gerne bei dir bleiben möchte.
Doch einmal gibt's ein Wiedersehen.
Grazie, grazie, dann kalle ich schön.
Ein letzter Flick, ein letzter Kuss, nicht weinen, weil ich scheiden muss.
Grazie, grazie, bitte keine Kräne.
Hörst du mir nicht, dann denk an mich, behalt mich lieb, dann komme ich in deinen Arm zurück und hole das Glück.
Bravo Axel, wunderbar Faber.
Jetzt aber Schluss, du Verrückter Herr Vindermann, dass du rauskommst.
Ja ja, bin ja schon weg, bin praktisch schon draußen.
So, gar nicht mehr vorhanden.
Danke vielmals, Axel, gute Nacht.
Alles Neumachter, alles Neumachter.
Xydokrops, großartig, was?
Alles Neumachter.
Na und?
Wieso?
Ich meine, wie geht's weiter?
Geht nicht weiter, weißt doch jeder, was kommt.
Guten Tag.
Guten Tag.
Guten Tag.
Guten Tag, Neva, womit kann ich Ihnen dienen?
Ja, ich glaube, Sie werden kaum haben, was ich möchte.
Oh, wir haben alles.
So, ich möchte nämlich den Klavierauszug von Carmen.
Bitte schön, Neva, wünschen Sie neu oder antiquarisch?
Ja, wenn Sie es da haben, antiquarisch.
Antiquarisch, bitte, antiquarisch.
Also ich hätte gar nicht geglaubt, dass ich hier...
Ja, bitte schön, Neva.
Was kann ich sonst noch für Sie tun?
Dankeschön, das wäre alles.
Ich wollte nur ein bisschen während der Ferie arbeiten.
Wie viel bin ich schuldig?
Acht mal von Punkt.
Bitte Sie irgendwie vorkommen an die Fasche.
Ich habe mir erlaubt, die gnädige Frau sofort zu erkennen.
Frau Kamersängerin Rita Melling.
Darf ich bekannt machen, Herr Kurt Henner.
Aber ich möchte gerne, dass das nicht jemand erfährt.
Aber natürlich nicht, Frau.
Sie wollen gar keine Angst haben.
Bei uns gibt es keine Autogramme hier.
Das ist aber nett.
Bitte schön.
Sehr schön.
Besonders die Männerstimme.
Sind die andere Kollegen auch hier zu hoch?
Nein, das ist ein Lehrer drüben im Internat.
Ja, ja.
Eine prachtvolle Naturstimme.
Beziehungsweise Gesangsstudien abgebrochen.
Gesicherte Existenz als Lehrer vorgezogen.
Das ist ein wahrer Jammer.
Wenn Frau Kamersängerin ihm vielleicht aber ein kleines Ohr leihen würde.
Nur so ein kleines.
Ich bin hier drüben.
Natürlich, meine Frau.
Mein Mitarbeiter hat es nur gut gemeint.
Mit unserem Meistersinger.
Sie können doch verstehen, dass man einmal in Ja...
Völlig ausspannen möchte.
Ja.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen, Eva.
Ich hab Sie.
Verzeihung, dass ich Ihnen nachlaufe.
Entschuldigen Sie, Frau ein bescheidener Hinweis.
Guten Tag.
Wir, die Frau, sollten nicht versäumen, unser Naturtheater zu sehen.
Naturtheater?
Ja, warum denn nicht?
Ja, gibt's denn hier sowas?
Ja, ja, ja.
Unfern von hier.
Also mit dem Wagen ein Katzensprung.
Idealischer Anblick.
Großartig.
Wo liegt denn das?
Ganz einfach.
Sie fahren rechts, dann geradeaus, dann wieder rechts, dann wieder links, dann wieder links, aber nicht zulinks,
sonst kommen Sie mich nie hin.
Ja, ja, das ist ja eine klare Bescheidung.
Ja, ja, ja.
Wenn die Frau mir gestatten würden, dass ich als bescheidener Wegweise mitkäme...
Ja, ist gemacht.
Ist gemacht.
Aber können Sie von Ihrem Laden weg?
Heute ja.
Sonnabend ab zwei.
Also dann bis nachher, ja?
Danke vielmals.
Ab zwei wirkt unser Naturtheater geradezu klassisch.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Das ist ein ganz normaler Kaktus, aber in Ihrer Hand wirkt er natürlich ein bisschen unbedeutend.
Darf ich ihn einschmeiden?
Nein, danke vielmals.
Zahm, schuldigung.
Zählen Sie, Fein Ida.
Wahnsinnig, wahnsinnig aufgelegt.
Können Sie zwei bis drei Daumen halten.
Zwei bis drei Daumen?
Nein, ich meine, von zwei bis drei Daumen halten.
Ich sage Ihnen, in meinem Kopf ist nämlich alles.
Fein Ida, ich bin in Begriffe der Welt, einen Sänger zu schenken, beziehungsweise einem Sänger, die Welt zu schenken,
die bis jetzt acht Los an ihm vorüber gegangen ist.
Sie müssen deutlich sein, Kropps.
So kann das kein Mensch mitkriegen.
Später, Frau Inida, später werde ich Ihnen alles erklären.
Haben Sie die Heimatglocken von heute da?
Ja, ja, ja.
Aber das steht nur drin, dass ich eine Überlandfahrt machen soll.
Was?
Wirklich?
Fein Ida, da wissen die Sterne mehr, als ich zu Wagen sage.
Äh, zu sagen, Wage.
Herr Kropps.
Frau Inida, ich werde Sie in einem anderen Mal zu Wagen sagen.
Ich muss weiter wie in einer irrsinnigen Eile.
Aber so kann ich natürlich unmöglich in diesem Aufzug.
Ich muss sofort die Krawatte wechseln, bitte.
Frau Inida, welche würden Sie wechseln?
Was, blau zu braun?
Dann nimm sie grün.
Die Hoffnung.
Ja, grün ist die Hoffnung.
Ja, den fünf gibt.
Den nehm ich.
Dank Ihnen vielmals.
Vielen Dank.
Derne, wie bestehende, für dich in seinem Heimat lang.
Es ist ein zweiter Zeitland, Es ist ein zweiter Zeitland.
Nein, nein, nein.
Gesang haben wir zu Hause auch.
Frau Mellink braucht Runde.
Aber wieso denn Klaus?
Denn Wald, die Kinderstimmen, das haben wir nicht zu Hause.
Ja, spürst du denn die Verzauberung nicht, die bei all dem liegt?
Lass es zuhören!
Heimat, meine Heimat, dieser Sinn so bleibt ihr ewig zu gewachsen.
Sterne, liebe Sterne, wir lieben Sterne!
Heimat, meine Heimat!
Da darf ich Beklatsche machen, Achsel Wendt, mein Freund, Frau Kamersängerin Rietta Mellink und ein Herr.
Wir stören doch hoffe ich ihre Brühe nicht,
übrigens wir kennen sie schon von der Landstraße und heute Morgen habe ich ihre Stimme bereits gehört.
Alle Achtung.
Ich freue mich, wenn Ihnen der Co gefallen hat, mir die Frau.
Auch, der Chor ist natürlich reizend, aber nun lass uns Ihre Bescheinheit weg und nehmen Sie zur Kenntnis,
dass ich und Klaus, Klaus Hoppe, ein guter Freund und auch sauberständig,
dass wir beide ganz besonderes von Ihrer Stimme beeindruckt sind.
Vielleicht könnten wir einmal einen kleinen Ausflug in unsere romantische Umgebung machen.
Oh ja, dann sehe ich es Ihnen richtig vor.
Oder ich weiß gar nicht, ob Ihnen daran liegt.
Doch doch, es liegt ihm, es liegt ihm.
Ich darf euch über den Sohn, eine Kollegin vom Internat, von Herrn Peters, Frau Rita Melling.
Also Herr Krupps, Sie sind ein Dieb, Herr Direktor, Sie stehen mir meine Zeit und Zeit ist das Kostpaste,
was ein Direktor hat.
Ja, aber erwarten wir Zinsenbringende, mit dieser Stimme werden Sie noch Millionen verdienen.
Bitte Platz zu nehmen.
Aufnahme, Wiedergabe, löschen.
So, und jetzt bitte vollkommen in Ruhe.
Sie hören jetzt die herrlichste Stimme der Welt.
Läuft.
Also Herr Krupps oder Herr Krupps, wie Sie heißen mögen, es ist aber genug.
Vier Aprilschärfte suchen sich einander, aber nicht mich.
Herr Direktor, ich habe Ihnen da Aufregung, die Lösch-Taste gedrückt.
Was machen wir denn da?
Ja, ja, ja, ja, ja.
Ruheln Sie sich mal, hier nehmen Sie mal erst ein Bonbon.
Vielleicht erfinden Sie in Zukunft mal einen Sänger, dessen Stimme man auch wirklich hören kann hier, bitte.
Dann packen Sie Ihr Zeug zusammen.
Ich habe keine Zeit dafür.
Aber Herr Direktor.
Herr Schaier.
Jetzt schienke.
Ach Rita, ich habe ein schlechtes Gewissen.
Aber warum denn?
Ja, wir sind schon wieder Klaus und Krupps davon gerammt.
Hola, Sita.
Ich bin so schrecklich verliebt.
Rita.
Was sagst du denn?
Gar nicht so lustig, Wie sonst?
Schluß dich.
Am letzten Abend.
Nach diesem Wochen.
Diese Wochen waren schön.
Aber es ist nicht unser letzter Abend.
Warum glaubst du mir, dass nicht?
So viel Glück habe ich nicht.
Das weiß ich.
Dafür ist nicht jeder geboren.
Nicht jeder, aber du.
Da willst du alle einen Erfolg haben, den du dir wünscht.
Das mache ich schon.
Du kommst mit mir jetzt in Stadt.
Wie schätzt du dir das vor?
Ja, ich habe meine Direktion von dir geschrieben.
So einfach geschrieben?
Er wird dich hören und für Begeisterung auf die Bühne stirzen.
Und dich umabend und mich umabend.
Du, das darf er nicht.
Bloß freundschaftlich, Axel.
Ich könnte so glücklich sein.
Ja, warum bist du es denn nicht?
Ich weiß nicht.
Ich weiß es selber nicht.
Ich habe Angst.
Ach was?
Das ist Lampenfieber.
Du brauchst immer nur zu denken.
Du singst für mich.
Ganz allein.
Also das Geburtstagskind kommt reichlich spät, muss ich sagen.
Jetzt muss er ja bald kommen.
Ja?
Ich glaube, ich höre ihn schon.
Na.
Na, das war ein kleiner Irrtum.
Mein Fräller.
Ich hab so lang auf dich gewartet und kannte dich nicht.
Hörst du es nun, wie meine Seele so zärtlich zu dir spricht?
Werde mein, bleibe mein ohne dich ist mein Held zu allein.
Ohne dich ist mein Held zu ohne Ruh denn die Frau meiner Träume bist du.
Werde mein, bleibe mein wenn ich brauch dich, um glücklich zu sein.
Meine Lieber, sei dir nur gewalt.
Bleibe mein, wie sie derbigkeit.
Das Lied euch bestimmt noch nachts im Traum.
Gleich ist es wirklich im Traum.
Das geht nicht mehr.
Also, passt mal auf.
Wenn Axel dann kommt, löschen wir zuerst das Licht aus und sind ganz still damit er denkt, wir schlafen schon.
Und wenn er dann reinkommt, Licht an.
Und kommt die große Überraschung.
So was gefällt dir.
Mir scheint, der kommt gar nicht herein.
Er hat wohl vergessen, dass wir auf der Welt sind.
Da wird es ein wunderschöner Geburtstagstisch hergerichtet und dann...
Naja, ist egal.
Ich gehe mal über und schau mal nach.
Nein, das ist falsch, Sechsen.
Ist ja nicht seine Schuld.
Diese Nachtegal hat ihn da etwas verrückt gemacht.
So was geht wieder vorbei.
Ich isst mein Herz ohne Ruhe, denn die Frau meines Räume bist du.
Oh, werde mein, bleibe mein, denn ich brauch dich, um glücklich zu sein.
Meine Liebe, sei dir nur gewahrheit, bleibe mein, bis ich dich kaufe.
Goedenocht.
Goedenocht.
Sie haben ja recht mit Ihren Einwänden, Dr.
Peters.
Aber wenn Sie an meiner Stelle wären...
Wenn ich an Ihrer Stelle wäre, würde ich niemals einen so sicheren Posten, den Sie hier haben, aufgeben,
um ins blaue Bühnenlaufbahn anzufangen.
Wissen Sie, ob das heißt?
Bitte, es kann ja gut gehen.
Es kann aber auch schief gehen, wie beim Fußballtoto.
Ja, Parita, ich meine, Frau Melling hat doch die feste Zusage des Opern...
Ja, Frau Melling, Frau Melling kann einen Sänger entdecken.
Sie kann aber nie dafür garantieren, dass der Sänger beim Publikum durchsetzt.
Und darauf kommt es an.
Ja, was sagen Sie?
Dazu kann man nur sehr schwerer haben.
Das muss jeder selber wissen und entscheiden.
Ja, ich sage überhaupt nichts mehr.
Sie kommen mir vor wie der Hans im Glück im Märchen, der auszieht, seinen Glück zu suchen.
Aber eines muss nicht klar sein.
Wenn sie von ihr weggehen, dann ist ein anderer dann ihrer Stelle.
Ein Zurück gibt es nicht mehr.
Das weiß ich.
Achseln, was du auch tust, ich wünsche dir vom ganzen Herzen alles Gute.
Ja, dir, nachdem sie sich jetzt durchaus einen anderen Rektor suchen wollen, Herr Wendt,
kann ich wieder du zu dir sagen, wie früher ein Schulbub.
Setz dich nicht zu nahe ans Fenster, es zieht oft herein, das ist nicht gut herein.
Achsel!
Entschuldige, als kleiner Ausdruck meiner großen Verehrung.
Aber ob es, dass sie ein ganzer Gemüsegarten, Achsel will doch Sänger werden und nicht Gärtner.
Wille einsteigen, der Zupfer nach.
Alles will das sein.
Daumen wir lieben, spieler Strach, liefer Sterne, zeigt mir den Weg ins Heimatland.
Führt mir die Sterne, holt mir den Weg aus der Ferne, dorthin, wo meine Wiener steinen.
Alles Gute!
Achsel!
Achsel, Moment!
Achsel, deine Blumen!
Sehr zauberig.
Jetzt werden Sie wohl Noten für Trios raussuchen müssen, da der vierte Mann fehlt.
Aber Toni.
Ich sag ja nicht.
Ja Toni, es ist immer leichter wegzufahren.
Dass zurückbleiben, ist ein bisschen schwerer.
Komm, wir sind hier.
Frau Melling, ist der Lieblich des Publikums.
Wir brauchen Sie.
Sie ist ein Star.
Und gegen Stars kämpfen Götter selbst vergeben.
Zugegeben, Herr Direktor.
Aber das ist jetzt schon der vierte grandiose Sänger, den uns Frau Melling von einer Urlaubsreise zurückbringt.
Wie viel hatten wir da eigentlich bisher?
Das war der Skilehrer aus den Bergen.
Ich war der Rennfahrer aus dem Sonnigen Süden.
Der Tennismeister aus der Schweiz und jetzt ein Schullehrer vom Lande.
Was macht das schon?
Die Herren sind aber uns einkalkuliert.
Und wie lange dauert so eine Geschichte immer noch?
Höchstens drei Monate, nicht wahr?
Für meinen Star?
Bitte?
Und ich als Regisseur muss mich immer wieder damit abquellen.
Hier, nehmen Sie einen Bombo.
Direkt doch, ich bewundere Sie.
Ich selbst mich auch.
Herr Reim!
Na nun, Frau Mack, was machen Sie denn?
Ich denke, es ist Probe.
Herr Direkt, höhe ich hätte Sie gerne einen Moment gesprochen.
Später, später, lieber.
Krippe kommen Sie ja.
Verzeihung, darf ich mich...
Der strahlt ja so, was ist denn los?
Natürlich strahlt er.
Rieterchen kommt doch zu Rieterchen.
Sonst, da muss ich ja überschnappen, wenn er dauernd versöhnt wird von allen und jedem.
Na klar, mir hängt das Ghetto ja zum Hals raus.
Wenn ich sehe, wie das hier geht.
Ob Rieterchen diesmal wieder eine Entdeckung mitbringt, die da ein Glänzend versagt?
Ich muss zur Probe.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Sag mal nicht jetzt, wie geht's?
Danke, Frau Kammersehering.
Komm, Achsel.
Sag mal, Fredi, ist das wieder ein neuer Ritter von Rieter?
Du passt auch als zweiter Tenor.
Dank, Kinder.
Da hat doch Fredi Leyen.
Kinder, Hemle ist heute in prima Stimmung.
Nützt das aus für deinen Urlaub, Fredi?
Hallo, Fredi.
Meine lieben, Kinder, wir sind so froh, wie du bei euch warst.
Rieterchen, meine Süße.
Wie du uns erst gefällt hast.
Fredi, guten Tag.
Herr Rieter.
Herr Wendt, kommen Sie bitte.
Ich möchte Sie meine Kollegen vorstellen.
Frau Mack mit den süßen Engelstimme, unsere zweite Sophranistin.
Rieter, meine Taube.
Meine krassen, füllende Nachtige.
Nehmen Sie den Bom-Bom.
Nein, darf ich bekannt machen.
Und Rallye, direkt nachher, Axel Wendt.
Sie nehmen Sie Bobon.
Nur Mut, betreten Sie die Bretter, die die Welt bedeuten.
Meine Herrschaften, die Probe beginnt für Sie etwas später.
Bitte schön.
Die Herrn vom Orchester bitte ich zu bleiben.
Das ist doch eine Zumutung.
Wir stehen hier rum und dieser Dilettant wird von Rita potentiiert, nur weil sie in ihm verliebt ist.
Sondern der Stimm ist wirklich...
Selbstverständlich.
So eben lassen wir Herrn Gilles Lanza vormein.
Direkt euch entschehen, wenn Sie sich übernäher in den Spot.
Warum fangen Sie nichts an?
Ich denke ich bekomme die Rigoletto-Arie zu hören.
Bitte meine Herr.
Die Probe beginnt
Hört zu, Richter.
Ich muss dem Direktor unbedingt noch einmal vorsingen.
Ja.
Ich muss die Blamage wieder gut machen.
Ich werde.
Danke.
Natürlich.
Hör mal, es gibt hier eine friere Sängerin, Frau Gahn.
Eine reizende alte Dame.
Bei ihr soll sie zur Stunde nehmen.
Ihr Urter ist wirklich massgeben und sie kann sehr viel.
Sie kann mich auch nicht ändern.
Ich bin unsicher.
Ja.
Verkrampft vor deinen Kollegen.
Das sind alle sehr nette Leute.
Man muss sie nur erobern können und wollen.
Ich will sie nicht erobern, ich will sie überzeugen.
Und wenn ich Tag für Tag hinter der Bühne sitzen muss, ich werde es schaffen.
So gefällst du mir.
Achsel, liebste.
Wenn mich eins besorgt macht, Herr Kropstern, ist es nur, dass sie zu viel Fantasie haben.
Zu wenig, meine Ida, zu wenig.
Ich bin seit Tagen bastlich an diesem Bäckerung, der einen so zart weckt, dass man ihn überhaupt nicht hört.
Wozu ist ein Bäcker?
Wie Herr Hänner sich reingefunden hat.
Bewundernswert.
Und vom Geschäft kann er immer weg.
Den Laden schmeiß' ja ich.
Danke schön.
Das Ballett gibt die Ausstörung.
Menueten ja es da ab.
Na?
Immer noch munter hinter der Bühne?
Was machen Sie eigentlich hier?
Ich lerne sehr viel, wenn ich bei den Pomen zusehe.
So?
Na ja, dann lassen Sie sich nicht stören.
Ach, Frau Mackenbier übrigens erzählt, dass Sie mit ihr schon Probe gehabt haben.
Fein.
Haben Sie Frau Melling gesehen?
Nein.
Dann werde ich Sie mal suchen.
Diesen Axel Wendt hat die Melling doch nur ans Haus geschleppt, um mich zu ärgern.
Wieso denn dich?
Du begreifst auch gar nichts, Freddie.
Die Stimme von diesem Wendt ist zwar nichts Besonderes, aber trotzdem könnte sie dir gefährlich werden.
Mir?
Ich hab doch mit ihrem probieren müssen.
Regoletto.
Das singt zu hoch oder zu tief oder auf Aufregung falsch, aber aus dem ist das dran an der Stimme.
Dann gefasst hat mich dieser tolle Patsche, das ich Blauflecke bekommen habe.
Dem hab ich vielleicht meine Meinung gesagt.
Noch ein.
Gut für die Stimme.
Das ist nun schon der Dritte heute.
Der Fünfte.
Da hatten wir mal einen Sänger hier.
Der hatte eine ganz wunderbare Stimme.
Aber er kam nicht durch.
Und das war so nach und nach innen soft geschlittert.
Genauso wie ich.
Wiedersehen.
Wiedersehen.
Wieso gehen Sie schon nach Hause?
Natürlich, die Probe ist dort zu Ende.
Wir sehen Probe auch.
Ja, Herr Wendt.
Pary darya – mein fi...
My father was a wander man and I was also in blood.
Da die da da da, die da da, und schwenke meinen Ruh, All rief, all rau, all rief.
Stellen Sie sich vor!
Axel hat das Lied geschickt!
Endlich hat er es fertig gemacht!
Das ist doch großartig!
Da kommt es ja zur 1000-Jahr-Feier noch zurecht!
Ja schon!
Ich frage mich nur, wie es ihm geht.
Er hat mir nämlich mal gesagt, er könne lustige Sachen nur komponieren, wenn er sehr traurig wäre.
Achsel und traurig?
Wie kommen Sie denn darauf?
Er ist in einer neuen Umgebung und die hat ihn sicher dazu angeregt.
Was hat er denn dazu geschrieben?
Dazu geschrieben?
Ja.
Ja, eigentlich nichts.
Natürlich nichts.
Er hat sich gefreut, dass ihn das Schluss eingefreuen ist.
Er hat Notenstelle geschrieben, hierher geschickt, weil er weiß, wie die Kinder darauf waren.
Ja, genau so war es bestimmt.
Gut, jetzt wollen wir's doch gleich probieren.
Na so was.
Hättest ja dich bald du zu ihnen gesagt.
Das ist ja furchtbar.
Wie konnten sie sich nur so erfen?
Sie sind ein Wanderer, Achsel.
Wenn auch kein Fröhlicher im Augenblick, aber sie wandern.
Von einer Hoffnung zu anderen.
Und von einer Enttäuschung in die andere.
Es hat sich viel geändert seitdem ich da bin.
Sie dürfen jetzt nicht daran denken.
Kommen Sie.
Wir arbeiten ein bisschen.
Wir arbeiten ein bisschen.
Na also, Sie können doch singen.
Sie haben doch den Zaubern der Stimme, der die Welt erobert.
Meinen Sie das wirklich?
Ja, das meine ich.
Ich bin kein liebenswürdiger Mensch und das Leben hat mich hart gemacht,
aber ich hätte Sie doch längst rausgeschmissen, wenn Sie nicht singen können.
Sie sieht ein Licht dick für mich, Frau Gart.
Ein schöner Lichtblick.
Ihnen kann man eben alles sagen.
Na, na, na, na.
Zum alles sagen, haben Sie doch wohl Ihre Rita.
Rita?
Es ist alles ganz anders als früher.
Ich sehe Sie nur selten.
Sie hat keine Zeit für mich.
Sie verträgt doch nicht, wenn ich nervös bin.
Sie müssen verstehen.
Rita ist doch ein innerlich schwacher Mensch.
Sie sieht in Ihnen den Mann, zu dem sie flüchten kann.
Das fühle ich.
Und darum kann ich ja auch nicht sagen, dass er es nicht nur mein Versagen ist, was mich bedrückt.
Sondern?
Ich kann die Dinge nicht deutlich sehen.
Wie meinen Sie das?
Selbst wenn ich Erfolg hätte.
Ein halbblinder Sänger, der auf der Bühne über Stufen stoppert, nach dem Stuhltastet, auf den er sich setzen soll.
Aber Sie können doch wirklich singen, noch ist doch nichts verloren.
Und ich habe uns so glücklich gesehen, mit ihr zusammen auf der Bühne, davon habe ich geträumt.
Aber aus dem Traum wird nichts, das weiß ich jetzt.
Und ich lasse dein Herz nie allein, und ich bring deinem Herzen die Ruhe, denn ich lieb dich genauso wie du.
Ich bin deine Blaube, dein, fühl dein Leben in Sonnenschein.
Meine Liebe, sei dir nur gemeint.
Ich bin dein, bis in Ewigkeit.
Sie lief von dir, dass du Absel auch eingeladen hast.
Vorhin, wenn ich drehte, als doch ein netter Mensch, muss ein bisschen aufgeheitert werden.
Wo bleibt er denn?
Der kommt gern ein bisschen zu spät ab.
Wäre es sehr schlimm, wenn er überhaupt nicht käme?
Wieso?
Hattet ihr was getan?
Oh, mir nicht, aber dir.
Merkst du dir nicht, dass die Leute sich amüsieren über deine große Liebe?
Wir amüsieren sich.
Die Melling ist auch da.
Offenlich hat sie ein Schullehrer mitgebracht.
Den möchte ich wirklich gerne sehen.
Es hat Sinn.
Frau, soll er so ulkig verlegen sein?
Überhaupt sagt Frau Mack, soll er von allen den vielen Talenten, die Rita dauernd anbringt,
der katastrophalste Versager sein?
Ja.
Grüß euch, Kinder, nett, dass ihr gekommen seid.
Sie sind ja absolut wendig, wa?
Mhm.
Kommen Sie.
Achso, du kommst schon wieder zu spät.
Na komm.
Guten Tag, Kollege.
Aber so ist er, zerstreut, ein bisschen weltfremd und so herrlich umgebildet.
Tut es, der Neue von der Melling.
Gerade das fand wir so ein zückend originelle Glaus und dich.
Ist das auch.
Ach komm, Kinder wollen man doch setzen.
Ja, bitte.
Ja, darum haben wir ihn herausgeholt, also eine altmodische Schule.
Das stimmt nicht.
Die Schule war nicht altmodisch und ich war nicht ein zückend originell.
Ich war nur einer von vielen, die die Ziele verlieferten.
Rühr dich mal.
Na komm, wir wollen tanzen.
Willst du meine Szene machen?
Bitte, aber nicht hier.
Eine Aussprache zwischen uns ist nötig, da stimmt.
Du kannst zu mir kommen abends auf der Vorstellung.
Denn während der Vorstellung stehst du ja hinter der Bühne.
Rita, ich bin nur deiner Dreh in dahin gekommen, wo ich jetzt bin.
Kannst du nicht so tun?
Hier werden ist es, als wäre wir die besten Freunde.
Der ist auch nicht frei.
Ich danke.
Das ist auch nicht frei.
Hab gehört.
Diese Sänger, diese Teufel.
Nehmen Sie den Bongon, Herr Direktor.
Heiser zu werden, am Park der Premiere.
Ja, heiser.
Das ist doch Wahnsinn, das ist doch Verbrecheneiner Kunst.
Aber er singt, er singt ganz schön.
Ja, wie der älteste Rade-Barbarossa ist.
Wem sagen Sie das?
Kommen Sie, Klebke.
Nach Ihnen, Herr Direktor.
Sonst ist der immer hier rum, gerade heute nicht.
Ach Gott sei Dank, dass Sie da sind.
Sie sollen sofort zum Direktor kommen.
Direktor?
Ja, Lassani hat Grippe.
Wir sind froh, dass er den zweiten Akt durchgestanden hat.
Gerade heute gastiert Frau, die außerhalb.
Lieber Freund, endlich ein Licht am Moritz.
Sie halten sich bereit.
Das heißt, das ist ja gar kein anderer Bar.
Lassen Sie schminken.
Es ist die Chance Ihres Lebens.
Die Chance Ihres Lebens.
Geben Sie erst mal den Bongon.
Singen Sie ohne.
Lassen Sie sich gleich den Klavier auszugeben.
Aber den richtigen, sonst singen Sie die falsche Opa.
Okay, tippo.
Meine Damen und Herren, ich muss Ihnen leider eine Umsetzung mitteilen.
Da Herr Lassani in Folge eines Grippe-Anfalls indisponiert ist, singt an seiner Stelle Herr Axel Wendt,
die Partie zu Ende.
Schöne Geschichte mit Lassani.
Ah, Herr Wendt.
Jetzt haben Sie ja Ihre große Chance.
Ja, jetzt habe ich Sie.
Bitte tun Sie mir einen Gefallen.
Rufen Sie bei Frau Melling an und sagen Sie, dass ich einspringe für Lassani.
Ich sage, Sie möchte unbedingt herkommen.
Bitte einen Abend.
Wir müssen Sie aber bedeutend ruhiger werden.
Wir müssen uns bestellen einen Konjak.
Aber einen doppelten bitte.
Konjak nicht.
Ein gesprudeltes Ei.
Bei Frau Mellink meldet sich niemand.
Meldet sich niemand?
Lust zu kussen.
Zwei Dinger und Hurtli.
Welcher?
Eine Flasche und ein Zimmer.
Ja, ja, so treibt es immer.
Ein süßer Junge.
Oh, wie so trügerisch.
Sint beiba herzen, mögen sie klagen, mögen sie scherzen.
Hoft spiel dein neggeln um ire tzüge, hoflisen trehnen, helles zis lüge.
Haht dir au schwirre, zo hon to hande, a necht am schande.
Haht dir gebaut.
Haht dir gebaut.
Haht dir gebaut.
Aber sie gehört nun mal nicht auf einer Opernbühne.
Vielleicht also recht, aber der Rest von Verantwortung, der Rest von...
Ach, dieser Rest ist Mitleid, nichts anderes.
Naja, es ist nun mal so auf der Welt, ein erfolgloser Mensch muss absinken.
Wenn du ihm helfen willst, dann zieht er dich nur mit herunter.
Kannst du so daran dich weidern?
Nur ein Wort von dir vertiert dich, Melzer, die du grausam, die du grausam hierher riechst.
Ich weiß gar nicht, was du magst wegen ihm, er hat doch eine herrliche Stimme.
Meine enteckung.
Bas, ich träume voler, Direktor.
Bas is, di itze, kos gezei inter ektor, besa küns kar, besa küns kar, besa küns kar, besa küns kar, besa küns kar,
besa küns kar, besa, di itze, kos gezei inter ektor, besa, di itze, kos gezei inter ektor, besa, di itze,
kos gezei inter ektor, Schau, das is doch immer widas as alte liit.
How would it be if you were to discover me for a change?
Come on, Glacier!
There must be always someone who is always there.
absolut zum Opernsänger machen willst, kannst du nicht mal ein Geschäftsmann sein,
der sich seit Jahren an deine Fersen heftet und nur den einen Fehler hat, dich mehr zu lieben als es Frauen gut tut.
Weißt das das ein Fehler ist?
Ja, Herr Wendt, um die Wahrheit zu sagen, eine Brille brauchen Sie nicht.
Nicht?
Leider nicht.
Sie haben von langer Hand her eine Trübung der Glaskörper, eine Sache,
gegen die wir einstweilen nicht viel unternehmen können.
Soll es etwa heißen, dass ich...
Nein, nein, nein, nur langsam.
Es werden ja dauernd Heilmethoden an Versuchstieren ausprobiert.
Die vertragen sie glänzend.
Und die Menschen?
Man müsste wohl abwarten, bis ein Patient den Mut findet, sich dem Versuch einer Operation zu unterziehen.
Da es nur ein Versuch wäre, kann ich Ihnen nicht hundertprozentig dazu raten.
Vermeiden Sie unbedingt grellen Lichteinfall.
Er hat viele Stunden, und einerheit die Wunden macht alles, alles wieder gut.
Großeitig.
Tschüs wie heute.
Die Herrn Stadträte sind der Meinung, unser Kinderkorb müsste der Glanzpunkt der Tausend Jahrfeier werden.
Haben Sie das wörtlich gesagt?
Wörtlich.
Ich freu mich so.
Vielleicht mehr als die Kinder.
Und Lampenfieber hab ich.
Hallo.
Hallo.
Was ist denn los?
Ein toller Erfolg.
Der Achsel hier, bitte.
Hermetischer Applaus.
Wie?
Äh, jetzt.
Frenetischer.
Hier.
Ist hier sogar sein Bild.
Mit Rita Melle.
Ja.
Rita Mellings Entdeckung Axel Wendt hat sich durchgesetzt.
Sensationserfolg.
Das ist ja wunderbar.
Solche Kritiken.
Und Vater hat ihn gewarnt.
Ja.
Und ich, ich hab ihn überredet.
Aber ich hab's ja gewusst.
Sie, Krebschen?
Ja, ja, ja.
Stand ja auch im Horoscope.
Ich sag's ja immer, die Heimatglocken lügen nie.
Ich fahr hin.
Wiedersehen.
Sie hören doch, dass Herr Wendt uns geschrieben und gebeten hat, ihm nicht nachzuforschen, ihn zufrieden zu lassen.
Er kommt von selber wieder.
Aber verehrter Herr Direktor,
wegen eines einzigen Erfolges kann doch ein vernünftiger Mensch nicht einen solchen Klaps kriegen.
Ja, ja, ja.
Das finden wir auch.
Scheint noch etwas anderes dahinterzustecken.
Moment, wenn er von niemanden besucht werden will, von Cropz Willer ist.
Ich kann Ihnen die Adresse nichts geben.
Bitte lassen Sie mich jetzt zufrieden.
Ich habe zu arbeiten.
Aber, Herr Direktor, wenn ich Ihnen in aller Bescheidenheit ein kleines Präsent übergeben dürfte...
Präsent?
Na, wohl wieder einer von Ihren Erfindungen, was?
Ja, ja.
Diese Universal-Tintest für Theaterdirektoren, wie geschaffen.
Sie werden nur noch mit dieser Tinte schreiben, Herr Direktor.
Denn schon nach acht Stunden ist die Schrift spurlos verschwunden.
Wenn Sie damit zum Beispiel einen Vertrag unterschreiben, ist da acht Stunden später nicht mehr unterschrieben.
Also die Schrift verschwindet nach acht Stunden.
Aha, und wenn ich einen wichtigen Brief schreibe, dann bekommt der Empfänger nur ein weißes Stück Papier.
Ja, Cropzograph.
Wie bitte?
Cropzograph.
Cropzograph.
Nehmen Sie mal Bobon.
Und Ihr Präsent, so verlockend, wie das nur ist, da stecken Sie mal ruhig wieder ein.
Danke schön.
Danke schön.
Und übrigens...
in Herr Wendt verfrühe, häufig im blauen Schwarn zu treffen.
Herr Direktor!
Ja, Herr Fräuchmann, warst du wieder in die Küche?
Noch einmal aus der, der wirbt.
Hey, danke, wunderschön.
Jawohl.
Axel, wie wär's denn, Axel?
Komm, lass dein Gesang vor uns am Rohr erscheinen.
Lass mich doch.
Ach ja, komm, was ist denn so ein Freund, die auch so ein Freund ist?
Nein, nein, nein, nein!
Ich hab mich schon eng gebraucht.
Ja, ich hab's schon fellgelegt.
Aber es wird sich wehren.
Wir haben's uns nicht verordnet.
Ah, ich hab's nicht verordnet.
Ich hab's auch schon fellgelegt.
Nein, nein.
Lülli verwirrt uns am Maren flieht.
Niemand, sie liebt ihm.
Elzen mir glüht.
Niemals der Schmetze tief die Seele erfasst, Dass du so mutlos verlassen dich hast.
Das alte Lied, es ist ja nur das alte Lied.
Die Liebe kommt hier, die Liebe geht, Die Träne fließt so schnell.
Mir ist so wild, wenn ich dein Bild im Traumersinn.
Warum lässt du mich so allein, so einsam sein?
Seid du nicht traurig denn mir ist so bang, Wenn deine Seele wie meine so krank,
Reich mir zum Abschied nur noch einmal die Hand.
Liebe und Leid sind einander verwandt.
Das alte Lied, es ist ja nur Tass.
Weißt du, nur bedrückt es mich etwas, dass ich Erfolge einstecke, die mir eigentlich gar nicht zukommt.
Oh doch, du hast dich Tag für Tag mit dem Korg geplagt.
Ja, aber Axel hat ihn gegründet.
Ich hab da noch weitergeführt, was er begonnen hat.
Und Axel hat jetzt andere Erfolge, grüße.
Ich gönne sie ihm wirklich von Herzen.
Nur manchmal denke ich, es hätte alles ganz anders kommen können.
Toni, du hast ihn immer noch gern, was?
Ich hab ihn mal mehr als gern gehabt.
In Wirklichkeit war es wohl seine Stimme, die mich machte.
Was versteh ich?
Ich schon.
Axel ist ein feiner Mensch, nur wird er immer unterwegs sein.
Du musst erst lernen, wo er zuhause ist.
Axel, du musst raus aus dem Leben, das du jetzt fühlst.
Herr Raus schon, aber wohin?
Ich sehe im wahrsten Sinne des Wortes.
Ja, Krops, ich sehe keinen Weg.
Aber es muss doch eine Heilung geben für deine Augen.
Die gibt es nicht.
Für mich ist alles verloren.
Die Frau, der Beruf, mein früheres Leben.
Die Kinder, Peters, der wie ein Vater zu mir war.
Toni.
Alles ausgelöscht.
Und euch Kindern danke ich allen.
Ich habe wirklich wunderbar gesungen.
Ich habe das sehr brav gehalten.
Und deswegen haben wir, euer Dirigent und ich, beschlossen, es mit euch zu versuchen,
bei dem großen internationalen Wettbewerb.
Aber die essen auch in England.
Da ist sie in England.
Mit dem Flugzeug?
Eventuell auch mit dem Flugzeug.
Rohr, ruhr, ruhr, ruhr jedenfalls Kinder,
hat sich nach dem heutigen Tag noch einem wirklich wunderschönen Erfolg einen Wunsch frei.
Ihr könnt euch wünschen, ob ihr mit dem Flugzeug fliegen wollt oder ob ihr es nicht mehr haben wollt.
Ich gehe nach jedenfalls drei Tage Bedenkzeit.
Bedenkzeit ist immer gut.
Jetzt bin ich doch wieder vor ihrem Haus.
Wollte ich gar nicht.
Aber jetzt gehe ich um.
Komm.
Nein, nein.
Du sollst mich nicht begleiten.
Ich kenne den Weg.
Du bist doch mein bester Freund, Krops.
Aber versprich mir, dass du zu Hause nichts erzählst von mir hier.
Kein Wort, aber weshalb?
Ich will kein Mitleid.
Es gibt nichts Schlimmeres als Mitleid.
Achtung!
Alles klar!
1000 Jahre.
Das Grad dreht sich weit.
Alles vergebt.
Nichts bleibt.
Doch, etwas bleibt.
Dass zwei Menschen sich lieben, verstehen und immer füreinander da sind.
1000 Jahre.
Länger natürlich.
Viel länger tun.
Ja, und da wir ihre Adresse bei Herrn Wendt fanden, haben wir sie für Erdickelige Frau gebeten, hierherzukommen.
Ja, aber steht es denn so schlimm um ihn?
Aber nein.
Die paar Schrammen von dem Autobusunfall, die werden wir bald hinweg geschafft haben.
Aber da ist noch eine Sache mit seinen Augen.
Eine Glaskörpertrübung.
Eine Krankheit, mit der sich mein Kollege Dr.
Abelzehe eingeht, befasst hat.
Es gäbe da eine Möglichkeit der Heilung durch operativen Eingriff, aber dazu brauchen wir die Einwilligungspatienten.
Und Axel hat abgelehnt?
Ja und nein.
Wissen Sie, ich habe das Gefühl, dass er den Mut zum Leben verloren hat und da dachte ich, dass sie...
Ich habe verstanden, Herr Professor.
Bringe sie mir wieder zu ihm.
Bitte schön.
Danke.
Der Professor hat mir erlaubt, dich zu besuchen.
Rita.
Grupps war bei mir.
Ach so.
Also ihm habe ich zu verdanken, dass du zu mir kommst.
Den Vorwurf habe ich verdient.
Aber nut möchte ich gerne...
Nein, Rita, lass nur.
Ich finde mich allein so echt.
Folthatten nehme ich nicht an.
Du sollst nichts nehmen.
Du sollst etwas geben.
Ich habe einen bitten an dich.
Wir waren doch einmal sehr gute Freunde.
Wir beide.
Wir sind es noch.
Ich jedenfalls...
Ja, du hast recht.
Ich habe nicht zu dir gehalten, wie es dir sehr schlecht ging.
Lass mir das bitte wieder gut machen.
Der Professor meint...
Ich weiß, Dr.
Abel möchte mich operieren.
Es ist ein Versuch, Axel.
Er kann gut gehen.
Oder auch nicht.
Die selben Worte hat damals Peters zu mir gesagt.
Und Toni ist aus dem Zimmer gegangen.
Sie würde sagen, man soll durchstehen, was überein verhängt ist und nicht mitten im Text den Mut verlieren.
Entscheide so, wie du es für richtig hältst.
Dr.
Herr Dr.
Ich sehe, ich sehe alles ganz klar.
Nein, nein, sitzen bleiben.
Sitzen bleiben, mein Freund.
Ja, es ist durchaus anzunehmen, dass Ihnen die Seekraft unvermindet erhalten bleibt.
Aber ich bitte Sie eindringlichst alles zu vermeiden, was Ihren Augen schaden könnte.
Ein allzu gehitztes Leben, die Spannung und Aufregung des Theaterbetriebes.
Ja, ich weiß, Sie sind Sänger und das ist schwer für Sie.
Aber glauben Sie mir, die gröllen Scheinwerfer...
Ich werde den gröllen Scheinwerfern ausweichen, Herr Doktor.
Sie wollen umsatteln?
Ich weiß noch nicht.
Ich weiß nur, dass ich grenzenlos dankbar bin, Herr Doktor.
Was wollten Sie mir denn sagen, Herr Krobs?
Es ist natürlich möglich, dass die Worte nicht richtig abwege, weil ich zu leidenschaftlich bin.
So wie ich beispielsweise vorhin viel zu stürmisch zu Ihnen, oh Ida, sagte,
ob schon Sie mir Ihr Ja-Wort noch nicht gegeben haben.
Hiermit gebe ich es Ihnen.
Ida.
Verzeihung.
Aber ich bin so überglücklich und ich würde mich unendlich freuen, wenn ich Ihre vier Buchstaben...
um ein A vermehren zu dürfen, beziehungsweise in dem Sinne, dass ich A Ida zu Ihnen sagen zu dürfen darf.
Wenn Sie meinen.
Hol dir A Ida.
A Ida, das passt auch so zu Ihrem äußeren.
Leider ist es mir nicht gegönnt, diese Worte zu singen.
Ich soll ja schon als Kleinkind eine ziemlich zernärfende Stimme gehabt haben.
Wo wollen wir jetzt hin?
Wollen wir verreisen?
Nein, ich möchte wieder dahin, wo ich herkam, wo ich richtig zu Hause bin.
Und ich habe gedacht, ja, habe uns nebeneinander gesehen, auf der Bühne und...
Ich gehöre nicht dorthin, Rita.
Und wo gehörst du hin?
Ich weiß nicht.
Ich höre nur immer diese Kinderstimmen.
Diesen Kurv und hellen Stimmen.
Vielleicht hätte ich niemals weggehen dürfen von Ihnen.
Ich war so glücklich damals.
Und ihr sehten Sie dich zurück?
Ja.
Nur nach den hellen Stimmen?
Oder ist da noch jemand, zu dem du zurück willst?
Nein, ich kann nicht mehr zurück.
Mein Platz in der Schule ist längst besetzt.
Aber irgendetwas wird sie schon finden.
Also lieber ins Ungewisse, als mit mir zusammen.
Rita, die Zeit mit dir war so schön.
Aber zu dir gehören andere Menschen, als ich es bin.
Aber wir bleiben gute Freunde.
Ja, immer.
Und wünschen uns, wo wir auch sind.
Alles Gute, Axel.
Wie du siehst, Herr Mozart, Sie aus Schubert, Franzl, Meister Wagner, oben, verzeihung nicht an.
Schubert.
Entschuldige.
Ach...
Achsel!
Mensch, ist das eine Überraschung!
Erlaubt, dass ich dir...
Ich bemühe dich doch nicht.
Ein Moment mal, bitte.
Unvollendete Frau Schubert.
Ja, von Schubert.
Sag mal wieso?
Kannst du das lesen?
Ich bin doch wieder gesund.
Was?
Du bist wieder gesund?
Mensch!
Ganz gesund!
Siehst du, jetzt kann ich verstehen, dass es Menschen gibt, die verrückt werden vor Freude.
Bitte setz dich.
Achso, du sitzt schon.
Setz dich mich auch.
Hier ist mir am liebsten.
Ah, Ida liebt es zwar nicht, wenn ich auf Stufen sitze.
Verzeihung, ich meine, Ida liebt es nicht.
Ida?
Ja.
Du, denk mal, ich werde mich demnächst vermählen.
Korrekt.
Das ist ja eine tolle Überraschung.
Ja, das ist aber nicht die einzige Überraschung.
Ich war doch so lange nicht da.
Eben.
Übrigens, du, ich habe eine neue sensationelle Erfindung gemacht.
An- und abschraubbare Schuseln.
Solo-Crops für jede Wetterlage.
Hier ist das Winterprofil.
Na komm, komm, komm.
Was ist es denn, was du mir verschweigen willst?
Pass mal auf, Axel.
Der Herr Kurt Henner will demnächst auch den Altar betreten.
Und zwar früher als ich, obwohl eigentlich später.
Sozusagen morgen.
Im Grunde weißt du zu erwarten, dass er und Frau Antoni, obwohl ich nie erwartet hätte,
du hättest früher nach Hause kommen sollen.
Ja, dann ist das wohl ein bisschen zu spät.
Ich, ich gehe noch ein bisschen in die Stadt.
Ja, du, das Axel, die Stadt ist jetzt gewissermaßen noch sehenswert, seit sie tausendjährig geworden ist.
Sehr gern.
Meine Damen und Herren,
der diesjährige Preis des internationalen Wettbewerbes ist den liebenswerten Märchensängern zuerkann worden.
Wenn wir jetzt von dieser wundervollen Reise nach Hause zurückkommen, Aida, Donnerstag und die Magistalle Hochzeit.
Dass ich immer noch rot werde.
Du, da ist die Erfindung meines Lebens.
Ein einziges Tröpfchen davon.
In eine Vase und die Blumen können niemals verwelgen.
Ja, straust zur Konfirmation gekauft, bleibt frisch bis zur silberen Hochzeit.
Kropsoflor.
Und das Geschäft?
Ja.
Wovon soll wir denn leben, wenn die Blume nicht nur wälten?
Ja, hast du auch recht.
Aber meine Liebe wird immer blühen, sozusagen edig.
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