All language subtitles for Mein.Freund.Smitty.2012.German.DL.1080p.BluRay.x264-LizardSquad

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Original subtitles

Na, komm her.

Hi, ich bin Tia. Du bist neu hier, was?

Ich bin immer neu.

- Boah. Ätzend. - Ja, total.

Dann schnell das Wichtigste über die Lincoln Junior High:

Dienstag ist Hacksteak-Tag. Bring dir da lieber selber was zu essen mit.

Ach, und den zwei Typen da gehst du lieber aus dem Weg.

- Warum erzählst du mir das alles? - Na, jeder braucht doch einen Freund.

Mach's gut.

Schleimerin.

Hey.

Tia hat dir erzählt, ich wär 'ne miese Ratte, ja?

Alter, die ist nur sauer, weil ich mit ihr Schluss gemacht hab. Tussi eben.

Die sind so was von link. Irgendwann verpasse ich der so 'ne Lektion.

Okay, versuchen wir es noch mal. Hey! Ich bin Peabo.

Ich bin Ben.

Wollen wir heute Abend zusammen chillen? Cool.

Hat super geklappt, Alter. Er ist dabei.

Er hat keinen Dunst.

- Was wollen wir denn hier? - Na, Spaß haben.

- Das ist doch dein Ding, oder? - Klar doch, Mann.

Willst du auch?

Klar.

Komm, noch mal.

Ziemlich cool.

Ich find's geil. Hey, Tyler!

Nimm dir die Wände vor!

- Hast du Hunger? - Wieso fragst du?

Na komm.

Meinst du echt?

Das ist 'n Restaurant. Der Kühlraum ist voller Fressalien.

Hey, Ben!

Alter, warte! Hey! Lass mich raus!

- Hey! Lass mich raus! - So 'n Idiot!

Lass mich raus! Es ist arschkalt hier drin!

Tyler! Das reicht. Komm jetzt.

Was läuft da draußen?

Mach's gut, Loser! Viel Spaß im Knast!

Einbruch, schwere Sachbeschädigung.

Das allein ist schon schlimm genug, aber nichts

im Vergleich zu schwerem Diebstahl.

Ich hab nichts geklaut.

Und wo sind dann die 1.000 Dollar aus der Kasse abgeblieben?

Keine Ahnung. Ehrlich nicht!

Dann sag mir, wer es war.

Okay, wie du willst.

Setz dich hin!

TIA STINKT

Was machst du denn hier?

Das Lokal, Ben, gehört unserer Familie.

Hallo, Mom.

Hier ist die Vorladung.

Da steht alles drin.

Ins Auto. Sofort!

Bitte erheben Sie sich vor der Richterin Greene.

Sie dürfen sich wieder hinsetzen.

Guten Morgen, Benjamin.

Hi.

Du ziehst oft um, ja?

Das mussten wir.

Aber ich mache jetzt eine Ausbildung an der Abendschule zur Krankenschwester.

Und ich bin auch Kellnerin und mach das gerade als Nebenjob.

Damit wäre geklärt, warum kein Erwachsener da ist,

um Benjamin davon abzuhalten, solche Straftaten zu begehen.

Ich tu wirklich, was ich kann.

Laut den Richtlinien der Strafzumessung

droht dir eine Jugendhaft von drei bis fünf Jahren. - Fünf Jahre?

Rede nicht ungefragt!

Hast du gedacht, du kommst nach Disneyland?

Allerdings glaube ich, dass dein schlechter Umgang

von den Typen dort noch übertroffen wird.

Also, was machen wir?

Wo ist Benjamins Vater?

Den letzten Kontakt zu ihm hatte ich, als er mich verlassen hat.

Ich war schwanger und er wollte... Er hatte andere Pläne.

Andere nahe Verwandte?

Nein. Doch, mein Vater, aber...

Benjamin, verstehst du dich mit deinem Großvater gut?

Er kennt seinen Großvater nicht.

- Er kennt ihn nicht? - Nein, Euer Ehren.

Das ist bedauerlich.

Er und ich, wir verstehen uns nicht.

- Ist Ihr Vater vorbestraft? - Nein.

Alkoholiker? Drogenabhängig?

Nein, Euer Ehren, er ist Farmer.

Er lebt in Summit Town, in Iowa.

Wann haben Sie ihn das letzte Mal gesehen?

Kurz bevor Ben geboren wurde.

Wenn Sie jemanden hätten, der sich um Benjamin kümmert,

könnten Sie sich mehr auf Ihre Ausbildung konzentrieren,

sie vielleicht sogar früher abschließen.

Ja, Euer Ehren.

Hier die Optionen:

Benjamin geht für drei Jahre in den Jugendstrafvollzug

oder für drei Monate nach Iowa.

Mom?

Was ist los?

Jeder macht mal 'n Fehler, Ben.

Nur können manche Menschen einem nicht verzeihen.

Was meinst du damit?

Ach, nicht wichtig.

Eines Tages wirst du's verstehen.

Okay, komm.

Dad?

- Ihr kommt spät. - Das ist dein Enkel Ben.

- Du musst anscheinend aufs Klo. - Was?

Kann es sein, dass du dringend aufs Klo musst?

Nein.

Und wieso hängt dann deine Hose runter?

Ich find's cool so. Das ist mein Style.

- Ich geh da nicht rein. - Oh doch, du gehst.

Bestimmt nicht. Der Typ tickt doch nicht ganz richtig.

- Er ist dein Großvater. - Du kannst mich nicht zwingen.

Ach, nein? Soll ich's dir beweisen?

Was willst du damit?

Ich hab nichts falsch gemacht und du willst mich schlagen?

Da, bind dir den um.

Und zieh die Hose hoch.

Mein Haus, meine Regeln.

Das hier ist kein Sommerurlaub. Siehst du das auch so?

Ja.

Ich hab dir doch gesagt, dass ich da nicht reingehe.

Ich weiß, dass du keinen Vater gehabt hast, okay?

Und wahrscheinlich war ich deshalb dir gegenüber viel zu nachgiebig.

Aber so sind Väter, okay?

Und du wirst damit klarkommen müssen.

Jetzt versteh ich, warum du so bist, Mom.

Weil dein Vater ein mit 'ner Knarre rumfuchtelnder Spießer ist!

Pass bloß auf, ja?

Wenn ich je gewagt hätte, so mit ihm zu sprechen,

was glaubst du, was für einen Tritt in den Hintern er mir verpasst hätte?

Nein, nein, tu's doch! Trau dich ruhig!

Wirst schon sehen, was passiert. Her mit deinem Handy! Sofort!

Ich geb's dir vielleicht nach den Ferien zurück. Los, rein mit dir!

Und benimm dich gefälligst. Nicht frech werden, klar?

Weißt du noch, wo alles ist?

Ja, glaub schon.

Gut. Es hat sich nichts verändert.

Nimm deine Tasche. Komm.

Was ist?

Es ist noch genau so, wie ich's damals verlassen hab.

Okay, und?

Ich hab gedacht, er hätte all meine Sachen weggeworfen.

Okay.

Ich möchte, dass du mir eines versprichst.

Versuch auch mal, an jemand anders zu denken, nicht immer nur an dich.

Es dreht sich nicht immer nur um dich.

Was dreht sich nicht immer nur um mich?

Das Leben.

Ich hab dich sehr lieb, okay?

Du musst jetzt ins Bett.

"Leider musste ich sehr früh los

und konnte mich deshalb nicht mehr von dir verabschieden.

Bitte sei lieb zu deinem Großvater."

Ja, klar.

- Was ist? - Wo ist meins?

Ich bin nicht dein Koch.

Du musst dir dein Frühstück schon selber machen.

Aber ich weiß gar nicht, wie das geht.

Das glaube ich dir.

Okay, dann esse ich einfach Cornflakes. - Wirst du nicht.

- Wieso nicht? - Weil keine da sind.

Ich hasse Cornflakes.

Und was soll ich bitteschön dann essen?

Was isst du zu Hause?

Na, Baguettes, Pizzen, alles, was ich in die Mikro tun kann.

Mikro? Eine Mikrowelle befindet sich da. - Gut.

- Tu dir was rein. - Gut.

Okay, Eier...

Vier Kartoffeln.

Jetzt wird gespachtelt!

Okay.

Mach das sauber. Und wenn du fertig bist,

... kommst du nach draußen. Es gibt viel zu tun.

Was soll ich denn machen?

Such dir das Dickste raus und fang's ein.

- Wieso? - Zum Essen.

Das ist ätzend!

Pizzen und Fertigbaguette, das hast du nun davon!

Mäh das.

Aber ich bin doch nur drei Monate hier!

Dann würde ich gleich loslegen.

Was soll ich damit?

Du bist grottenschlecht in der Schule.

Das Lern-Camp beginnt jetzt.

Da.

Putz dir die Nase.

Hast du Hunger?

Ja.

Iss das. Und dann ab in die Falle.

Morgen heißt es früh aufstehen. Wir fahren in die Stadt.

Echt? Wieso?

Du brauchst einen Freund.

Den hier finde ich irgendwie cool.

Sitz!

Nein, der ist nichts für dich.

Und was ist mit dem da?

Gib Laut!

Nein, der ist auch nichts.

Der da.

Was? Den Straßenköter?

Es kommt auf den Charakter an.

Also, das da ist ein Farmhund.

Die haben ein großes Herz.

Sitz!

Hoch!

Gib Laut!

Komm!

Er ist klug. Und er wird auf dich aufpassen.

- Das ist doch dein Job. - Ich bin dein Großvater, nicht dein Freund.

Aber ich hab noch nie 'n Hund gehabt.

Das macht nichts. Er hatte schon mal 'n Herrchen.

Er ist erzogen, Ben.

Dann sollten wir versuchen, sein Herrchen zu finden.

Es gibt 1,6 Millionen Hektar Farmland in Iowa. Viel Glück.

Hey, Jack.

Smitty.

Ich brauch 'n Hundehalsband und 'ne Leine.

- Wer ist das? - Mein Enkel Ben.

Ben, das ist Mr. Smith.

Aber für meine Freunde bin ich "Smitty".

- Smitty. - Du nennst ihn Mr. Smith.

Mr. Smith.

Komm mal her.

Gib mir Fünf!

Der Junge gefällt mir.

Alles klar.

Ein Namensschild brauchen wir auch noch.

Wie soll er heißen?

- Wie soll dein Hund heißen? - Wissen Sie, ich...

Ich will diesen Hund gar nicht. Du hast mich gezwungen, ihn zu nehmen.

Dann gib du ihm 'n Namen.

Gut.

Dann nennen wir ihn eben so, bis dir was Besseres einfällt.

"Dog"?

D.O.G.

Okay so?

Nein, nein, nein, nein. Das ist 'ne echte Antiquität.

Was ist?

Nimm die Sachen, Kleiner.

"Dog".

Ich glaub, ich hab 'n Karpaltunnelsyndrom in den Füßen.

Kann man so was überhaupt an den Füßen kriegen?

Nein. Das ist sicher ein Fersensporn, was du da hast.

An der Fußsohle läuft 'ne lange, flache Sehne entlang,

und wenn man die überstrapaziert,

etwa, weil man den ganzen Tag kellnert, dann entzündet sie sich.

Eis drauflegen und schonen, dann wird das wieder.

Bist wohl so was wie 'ne Ärztin?

Eher so was wie 'ne Krankenschwester,

beziehungsweise werde bald eine sein. Was ist das?

NICHT VERGESSEN! RUSSEL IN AMANDAS BEREICH SETZEN!

- Das ist nicht witzig. - Ich weiß von nichts.

- Das ist nicht witzig. - Amanda, was ist los mit dir?

Ich hab die Abendschule und Ben und...

Ben ist doch gerade bei seinem Opa, oder? - Ja.

Wann warst du das letzte Mal mit 'nem Mann aus?

Das war. Ach, keine Ahnung! Also...

- Ben ist jetzt 13, dann... - 13 Jahre?

Okay, ich mag mein Leben. Ben und ich kommen bestens zurecht.

Schau mich nicht so an! Du bist intelligent. Na und?

Du bist nicht mein Hund. Ich kann dich nicht leiden.

Also lass mich in Ruhe!

Zeit, zu arbeiten, Ben.

Dog, du bist sein Wachhund. Also bewach ihn.

Gib Acht, dass er nicht schlappmacht und nicht irgendwas anstellt.

Bleib an ihm wie 'ne Klette.

Alles klar? Gut.

Du kannst ihm nicht befehlen, mir nachzulaufen. Das ist nicht fair!

"Fair" ist in Fort Dodge.

Oh mein Gott! Das gibt's doch nicht! Das hör ich ständig von meiner Mom.

Ist das wahr? Wirklich?

Ja, das ist bescheuert. Und ich weiß nicht mal, was das bedeutet.

Natürlich nicht. Sag mir Bescheid, wenn du drauf kommst.

Na schön, dann läuft er mir eben nach.

Er kann mich nicht verpetzen, er ist schließlich nur 'n dämlicher Hund.

Oh, und wie er das kann.

Er ist 'n Farmhund. Er ist die Augen an meinem Hinterkopf!

Die Schule des Lebens, Ben, Lektion 1.

Na super.

Musste meine Mom das in meinem Alter auch machen?

Ja. Aber sie hat nicht so rumgejammert.

Dämlicher Hund!

Guter Hund.

Hat er sein Fressen gekriegt?

- Nein. - Wieso nicht?

Kann ich dir sagen. Weil ich nämlich nicht sein Koch bin.

Wenn er fressen will, soll er sich was zu fressen machen.

Er ist doch 'n Farmhund.

Irgendjemand hat mir erzählt, dass das superkluge Hunde sind.

Er ist jedenfalls klüger als so manche Menschen.

Aber er hat keine Daumen, also gib ihm sein Fressen.

Na gut.

Komm her, mein Junge. Braver Junge.

Guter Hund.

Ich hab was für dich.

Willst du ihn?

Oh, und ob du ihn willst.

Wenn du ihn willst, dann hol ihn dir. Los!

Bist wohl doch nicht so intelligent, "Dog"!

So 'n doofer Köter.

- Echt Silber. - Das sehe ich.

Was ist mit dem Namensschild passiert? - Ist abgefallen.

- Das ist mindestens 'n Tausender wert. - Wie oft wart ihr schon hier?

Ich will euch mal was sagen: Für alles Wertvolle im Leben muss man arbeiten.

Und jetzt mach ich Folgendes: Ich rufe die Polizei.

Ich geb euch zehn Minuten.

- Das brauchen Sie nicht. - Oh doch.

Jetzt sind's noch neun Minuten.

Bleib cool, Mann. Wir kommen wieder.

Sie haben lauter schöne Sachen hier drin.

- Dog? Wie bist du denn... - Gehört der dir?

Nicht wirklich.

Wehe, der beißt mich, dann kann er was erleben!

- Scheiß Köter, weg da! - Hey!

Ich will euch hier nie wieder sehen, verstanden? - Ja, ja...

Wer waren diese Jungs?

Nur 'n paar Jugendliche, die wollen, was sie wollen,

wann sie's wollen, also gleich. Und wenn sie dafür stehlen müssen.

Der Weg dieser Jungs geht geradewegs nach unten.

Die sind kein Vorbild für dich. Glaub mir.

Okay, schieß los, Ben. Was kann ich für dich tun?

Ich wollte mir die Gitarre ansehen.

Die Gitarre?

Alles klar. Kommt sofort.

Eine wunderschöne Gibson.

Kannst du spielen?

Aber ich will's unbedingt lernen. Wem hat sie gehört?

Der Name steht hinten drauf.

- "Lightning Liktz"? - Ben!

- Woher hast du gewusst, wo ich bin? - Was machst du da, Smitty?

- Was? - Tu nicht so unschuldig.

Du willst ihm die Gitarre schenken.

Quatsch, ich schenk dem Jungen doch keine Gitarre!

Wenn er 'ne Gitarre haben will, muss er dafür bezahlen.

Er sagt, er will sich 'ne Gitarre ansehen. Es ist 'ne gute Gitarre.

Soll er sie sich ansehen.

- Du weißt genau, was ich meine. - Ja, ich weiß, was du meinst,

aber er nicht.

Was meinst du denn?

Nein, du hast recht, er weiß nicht, was wir meinen.

Und ich find's auch nicht besonders toll.

- Das ändert nichts. - Also jetzt... - Ich will sie haben!

- Wie viel willst du für die Gitarre? - Ihr kriegt sie für 700 Dollar.

Guter Preis.

Kauf sie.

Ich hab aber keine 700 Dollar, klar?

Hat deine Mama dir kein Geld mitgegeben?

Doch. 20 Dollar für den ganzen Sommer.

Das ist 'n Tick zu wenig, Kleiner.

Ich will sie aber haben!

- Tja, und? - Kauf du sie mir!

- Warum denn? - Weil ich sie haben will, klar?

Du denkst also, nur weil du unbedingt etwas haben willst,

... muss es dir jemand schenken? - Ja!

Oh Mann!

Du bist mir ja ein toller Großvater!

Was sagst du da?

Ich hab 13 Jahre von dir nichts zu Weihnachten,

zu Ostern und zum Geburtstag gekriegt.

Und das macht bestimmt weit mehr aus als 700 Dollar.

- Stellst du mir etwa 'ne Rechnung? - Ganz genau.

Für so 'n kleinen Mann, hast du 'n verdammt großes Mundwerk.

Und wenn du wissen willst, warum du von mir 13 Weihnachten,

13 Geburtstage und 13 Ostern nichts gekriegt hast,

frag deine Mama.

Kein Wunder, dass meine Mom dich so hasst!

Du bist ein Idiot!

Wenn ich so etwas in deinem Alter zu meinem alten Herrn gesagt hätte,

hätte ich eine Woche nicht mehr sitzen können.

Ich bin 'n Glückspilz. Ich hab keinen Vater.

Du willst diese Gitarre?

Dann verdiene sie dir.

Smitty?

Ich könnte Hilfe brauchen. Ich bezahl dem Jungen... zehn?

Acht?

Sieben?

Fünf?

- Fünf Dollar die Stunde. Er wird... - Warte.

- Du meinst sicher den Stumpf. - Ja klar, den Stumpf!

Dann kriegst du den Stumpf nie und nimmer raus.

Diesmal ganz bestimmt! Ich gehöre nicht zu denen, die nie fertigmachen, was sie anfangen.

Schön, das wär's. Dog, geh mit ihm raus zum Truck.

Er wird morgen in aller Herrgottsfrühe bei dir sein. Dafür sorge ich.

Oh ja, das weiß ich.

Da kommt dein Verehrer.

Und er hat Maureen gebeten, ihn an 'nen Tisch von dir zu setzen.

Oh, jetzt tut er so, als würde er sich die Karte ansehen, dabei sucht er nur...

...dich!

Sein berühmtes Lächeln.

- Woher wisst ihr, dass er das macht? - Na, weil er das jedes Mal macht.

Es gibt sicher 50 bessere Restaurants im Umkreis von zwei Blocks,

aber er ist jeden Tag hier.

- Nimm du meinen Tisch, Stevie. - Okay, er ist süß.

Such dir 'n anderen Kerl.

Ich sag dir, wie's läuft. Ich bestell uns Essen für 'ne halbe Stunde. - Gut.

- Klar? - Ja.

Genug Zeit, dich endlich zu trauen, die hübsche Kellnerin anzuquatschen.

Ihre Kellnerin ist gleich bei Ihnen!

Okay, sie kommt. Show Time, Tiger!

Könnten wir das mit dem Tiger lassen?

Bitte.

Hallo, Amanda.

Hallo.

Ich hätte gern den Doppeldecker. Bitte mit extra viel Majo,

als Beilage Fritten mit Speck und Käse.

Die Pfannenpizza nach Wahl mit Würstchen, Pilzen, Zwiebeln.

Habt ihr Pepperonis? Muss nicht sein.

Chicken Nuggets mit Ranchkartoffeln und das Roastbeef-Sandwich mit extra Sauce.

Ach, und 'ne Cola Light.

Und für Sie?

Ich heiße Russell, ich find dich sehr hübsch und hätte gern deine Telefonnummer.

Oh mein...

... Gott. - Amanda!

Sie sind aber kein Berufsmusiker, oder?

Nein.

Ich ruf dich an!

Ich bringe euch um!

Hör auf, mich dauernd anzuglotzen.

Beißt du mich etwa, wenn ich nicht brav bin?

Nur zu deiner Info: Ich konnte dich nicht leiden,

ich hab dich nicht gewollt und jetzt hasse ich dich!

Mann...

Jack.

Smitty.

Hör mir zu.

Meine Schweine haben mehr Manieren als du.

Wenn du in Zukunft was willst, sagst du bitte.

Und wenn du was bekommst, sagst du danke.

Manieren zaubern ein Lächeln auf dein Gesicht.

- Wieso? - Weil ich das sage.

Danke schön.

Geht doch.

Komm.

Tja.

Was soll ich denn da bitte machen?

- Ausgraben. - Das ganze Ding?

Ja.

Dazu brauche ich den ganzen Sommer!

- Vermutlich. - Höchstwahrscheinlich.

- Ja, das meine ich auch. - Ja.

- Du willst doch die Gitarre? - So bekommst du sie.

Und zwar Schaufel für Schaufel.

Smitty.

Jack.

Dog, pass auf, dass er nicht schlappmacht.

- Um wie viel Uhr holst du mich ab? - Gar nicht.

- Aber das sind zwei Meilen! - Drei.

- Aber ich bin sicher k.o. - Ganz bestimmt.

Gut so.

Halt's Maul, bescheuerter Hund! Ich hätte doch in den Knast gehen sollen.

Scheiße!

Bell so viel du willst. Ich bin k.o., ich brauch jetzt 'ne Pause.

Lass das!

Hey, du sollst aufhören!

Dog hat Durst. Mach 'ne Schale mit den Händen.

Jetzt hast du 'n Freund fürs Leben.

Ah, sieh einer an!

- Dog mag dich. - Aber ich mag ihn nicht.

Was weißt du über den Hund?

- Nichts. - Dann geht's dir so wie ihm.

Gib dem Hund 'ne Chance. Gib ihm 'ne Chance.

Wie ist das eigentlich passiert?

Ein Blitz.

Die Ulme...

... hatte eine so große Krone, die ging über den ganzen Hof.

Ich bin mit 'nem großen Krug süßen Eistee hierher,

hab' mich in den Sessel gesetzt und mir die Baseballspiele angehört.

Das war das Schönste!

Und dann: Peng!

Der Blitz ist durch den ganzen Baum durch.

- Schöne Scheiße. - Ja, aber...

...siehst du den Baum da hinten?

Den hab ich aus 'nem Samen von diesem Baum hier gezogen.

Und den pflanze ich dann hier ein, wenn ich den anderen los bin.

Er soll an dieselbe Stelle, wo der Blitz in den großen Baum gefahren ist?

Ein Blitz schlägt niemals zweimal an derselben Stelle ein.

- Aber wenn doch? - Tja.

Dann ist das 'ne Botschaft von dem großen Mann da oben.

Und auf den sollte man besser hören.

Und wenn das passiert, würde ich an deiner Stelle gut aufpassen.

Wieso waren Sie und mein Opa eigentlich so komisch, als es um die Gitarre ging?

Also, das...

...frag mal lieber deinen Großvater.

Von dem kriege ich doch nie 'ne Antwort. Zu mir sagt er ständig nur:

"An die Arbeit" und "Ich bin nicht dein Koch". Er hasst mich.

Nein, nein, nein, dein Opa liebt dich.

Er ist einfach nur ein sturer, alter Hund. Aber ich hab das Gefühl, dass er...

...etwas wieder gutmachen will.

Was denn?

Oh, sieh einer an! Schon Feierabend.

Hier.

Danke.

- Gern geschehen. - Bis morgen, Mr. Smith. Komm, Dog.

Warum hältst du hier?

In seinem Laden stehen viele tolle Sachen rum.

Was glaubst du, was er erst zu Hause hat?

Scheiße, er ist da.

- Das ist doch dieser Junge. - Ja.

Wisst ihr was? Wir vergessen das Haus.

- Wieso? - Ich hab 'ne bessere Idee.

Cool!

Lightning Liktz?

Das darf doch nicht wahr sein!

Ist das mein Vater?

Ja.

- Ja, das ist er. - Wie war er?

- Frag deine Mom. - Ich hab dich gefragt.

Was ich von ihm halte, willst du nicht wissen. Glaub mir.

Tja, danke.

Für nichts.

Hör auf, mir nachzulaufen!

Du sollst aufhören, mir nachzulaufen!

Hey, Kleiner. Wie heißt du?

Ben.

Tut mir leid wegen neulich. Lass uns noch mal von vorn anfangen.

Ich bin Carl. Das sind Austin und Travis. Was liegt an bei dir?

- Ich muss arbeiten gehen. - Alter, arbeiten?

Alter, das ist gesetzlich verboten. Du bist doch noch 'n Kind!

Wir fahren zum See. Willst du mitkommen?

Ja, ich hätte schon Lust, aber ich muss zu Mr. Smith nach Hause.

Ich kann heute also nicht.

Stadtkind,

... hör zu. Wir sind hier auf dem Land.

Und hier gehen die Uhren viel langsamer.

Das weiß jeder und es ist okay.

Wenn du 'n paar Stunden zu spät kommst, juckt das hier keinen.

Komm mit. Lass uns Spaß haben.

- Ja! - Komm!

Ich meine, Spaß ist doch dein Ding, oder?

Ja, warum nicht.

Stopp, Alter! In mein Auto kommt kein Köter.

Ist er dein Babysitter, oder was?

Okay, sitz!

Bleib!

Sitz!

Und bleib!

Ich weiß, mein Opa hat gesagt, dass du mich bewachen sollst.

Aber das musst du jetzt nicht mehr, denn du bist jetzt mein Hund, okay?

Also wirst du ab jetzt tun, was ich dir sage.

Und ich sag dir: Sitz und bleib!

Wir wollten doch zum Angeln gehen? Wo habt ihr denn die Angeln?

Alter, mit Köpfchen arbeitet sich's schlauer.

- Wie meinst du das? - Wart's ab.

Was holst du da raus?

Sag bloß, du hast noch nie 'n Böller gesehen? - Böller?

Dynamit?

Runter!

Hast du gesehen, Stadtkind? Das verstehen wir unter Fastfood.

- Hattest du Spaß, Stadtkind? - Ja.

Bumm, sind die Fische da!

Für 'n Anfänger warst du nicht schlecht. Bist du mal wieder dabei?

Ja! Aber ich muss jetzt los. Bis dann, Jungs!

Bist spät dran.

Ja, aber das macht doch nichts. Hier gehen die Uhren doch langsamer, oder?

Meine Uhr geht auf die Sekunde genau.

Tut mir leid.

- Hast du mit ihm gesprochen? - Er wollte mir nichts sagen.

Tja...

Dein Opa.

Er hat eben so seine Eigenheiten.

Er war früher mal ziemlich bekannt.

Ein toller Gitarrist.

- Echt? - Ja.

Er ist viel aufgetreten. Und eines Abends

ist ein Mann gekommen und hat ihn spielen sehen.

Er hat ihm einen Plattenvertrag angeboten.

Er hat gesagt: "Ich nehm dich in die Stadt mit und mach 'n Star aus dir."

Ich hab noch nie was von ihm gehört.

Ja, weil er an diesem Abend

der schönsten Frau seines ganzen Lebens begegnet ist.

Und das war deine Oma.

Aber sie war ein Mädchen vom Lande.

Konnte nicht die ganze Zeit in der Großstadt rumrennen.

Er wollte sie aber auf keinen Fall verlieren.

Also musste er eine Entscheidung treffen.

Er entschied sich, zu bleiben und 'ne Farm zu kaufen.

Er hatte die Wahl. Und er wählte die Familie.

Er hatte Charakter.

Oh, das sieht schwer nach Gewitter aus.

Oh je, schnell, komm her! Schnell, schnell, schnell!

Noch ein bisschen... Okay.

Es kommt 'n Gewitter. Ich dachte, es ist besser, ich hol dich jetzt schon.

Ich war fischen am Nachmittag, während Ben gearbeitet hat.

Die brat ich mir heute Abend. Ihr seid herzlich eingeladen, mitzuessen.

- Nein, danke. Ein andermal. - Okay, alles klar.

Wir müssen los.

Gut reagiert.

Man muss zusammenhalten!

Super Typ.

Wo ist Dog?

Keine Ahnung.

Warum ist er dageblieben? Ich versteh's nicht.

Du hast es ihm doch befohlen.

Ja, aber es ist saukalt draußen und es regnet

und er war hier schon den ganzen Tag.

Er ist geblieben, weil er dich liebt.

Er ist dein Hund, Ben.

Und du bist sein Herrchen.

- Weißt du, was das bedeutet? - Dass er mir gehört?

Nein.

Dass du jetzt für ihn verantwortlich bist.

Er würde alles für dich tun.

Alles.

Selbst nachdem du ihn so behandelt hast.

- Findest du, du verdienst das? - Nein.

Er wär für immer dort sitzen geblieben,

auch wenn ich nicht mehr gekommen wäre, um ihn abzuholen. - Ja.

- Und er hätte sterben können. - Ja.

Na, willst du's nicht endlich sagen?

Es tut mir wirklich total leid, Dog.

Es tut mir so leid!

Okay, Ben, das reicht. Es ist genug.

Nein, ist es nicht. Es tut mir so leid, Dog.

Ist gut, Ben. Es reicht.

Nein, tut es nicht! Dog, es tut mir so leid!

Ich schwöre dir, es war nicht böse gemeint!

Jeder Mensch macht Fehler.

Worauf's ankommt, ist, wie man sie wieder gutmacht.

Ja? Aber du hast sicher noch nie so was Schlimmes gemacht.

Nein, ich hab was viel Schlimmeres gemacht.

Und ich bezahle dafür seit 13 Jahren.

Deine Mom hatte ihr erstes Jahr im College als Jahrgangsbeste absolviert.

Und dann trat er in ihr Leben.

Lightning Liktz, ein Musiker, genau wie ihr Vater.

Und sie hat alles weggeworfen.

Sie ist mit ihm durchgebrannt.

Und in der gleichen Woche ist deine Großmutter gestorben.

Ich konnte sie nirgendwo erreichen. Wochenlang nicht.

Sie wurde schwanger.

Und als ihr Freund sich auf einmal zwischen Familie

und sich selbst entscheiden musste, entschied er sich für sich.

- Aber das war doch ihr Fehler. - Ja.

Mein Fehler...

...war meine Reaktion, als sie wieder zurück nach Hause wollte.

In meinem ganzen Schmerz darüber, dass meine Frau tot...

... und meine Tochter durchgebrannt war,

...sagte ich ihr, dass sie alles kaputtgemacht hätte.

Und dass ich sie nie wiedersehen wollte.

Ich habe meine eigene Tochter verstoßen.

Das hast du getan?

Ja.

Ich bin erst 13 und hab echt schon viel Mist gebaut.

Aber so was Übles hab ich noch nie gehört.

- Wirklich übel. - Nein, nein, nein, nein.

Also, das ist echt die Härte, so übel ist das.

Ich weiß.

Ich hab noch nie was auch nur halb so Übles gemacht. - Ich weiß.

Weißt du...

Mir geht's jetzt viel besser, weil im Vergleich zu dir,

bin ich gar nicht so übel. Also danke, dass du mir das gesagt hast, Opa.

Schon gut.

Jetzt geh ins Bett. Und trink deine Milch.

Hier ist Amanda, bitte hinterlasst 'ne Nachricht.

Ben!

Ja?

Hol deine Jacke! Wir brauchen einen Milchshake.

- Hi! - Hallo.

Es tut mir so leid. Seit wann bist du hier?

Wie ausgemacht, seit sieben.

Seit drei Stunden? Hast du meine SMS nicht gekriegt?

Hab mein Handy auf der Arbeit vergessen.

Oh! Wow, das ist ja sehr lieb.

Oder schrecklich.

Ja, es hat wahrscheinlich von beidem was.

Was, du hast mir ein Eis gekauft?

Ja, das ist mal ein Eis gewesen.

Jetzt sieht es eher aus wie ein Laborexperiment.

Ich seh schon, ich bin dabei, es zu vermasseln, oder?

Mein letztes Date ist schon 'ne Ewigkeit her.

- Bei mir ist es noch viel länger her. - Niemals.

- Wie lange ist es bei dir? - Nein. Das ist zu peinlich.

Okay, wir sagen's gleichzeitig. Einverstanden?

Eins, zwei...

- Acht Monate. - 13 Jahre.

- Das ist nicht wahr! - Doch, ist es.

Das kann nicht sein. Du? 13 Jahre? Niemals.

- Ist das ein Kompliment? - Klar ist das 'n Kompliment.

Die Typen sind doch sicher ständig hinter dir her gewesen.

Keine Ahnung. Anscheinend hab ich sie alle vergrault.

Und, was machst du so, Russell?

- Tja, ich bin eigentlich... - Entschuldige. Warte kurz, ja?

Alles okay?

Ich hab 'n Anruf verpasst.

ANRUFEN: DAD

Ist irgendwas?

- Das war mein Vater. - Oh, das ist doch nett.

Nein. Wenn er anruft, heißt das, es ist irgendwas mit meinem Sohn Ben.

Tut mir leid. Ich muss sofort da hin.

Okay, ich fahr dich.

Nein, wir wären die ganze Nacht unterwegs.

Nein, das lass ich dich nicht allein machen.

- Du lässt mich nicht? - So habe ich das nicht gemeint.

Aber es ist 'ne lange Fahrt und es ist schon sehr spät.

Also holen wir uns 'n Kaffee und lernen uns 'n bisschen besser kennen.

- Du schuldest mir drei Stunden. - Tja, da hast du recht.

- Okay. - Na gut. - Komm.

Ich hab meinen Führerschein und alles dabei. Ja!

Opa und die "Rambling Hearts"?

Er wär bestimmt 'n Star geworden.

Ben? Bist du das?

Wie findest du's?

Hab ich da Kritik gehört?

Was machst du denn hier?

- Was ist passiert? - Was?

- Nichts. - Du hast mich angerufen.

Ja.

- Also, was ist los? - Ich...

...wollte nur mal mit dir reden. - Wo ist Ben?

In der Küche.

Unangenehme Sache.

Ben!

Mom? Was ist denn los?

- Alles in Ordnung mit dir? - Ja, mir geht's gut. Wieso?

Wer ist das?

Hi, ich bin Russell.

- Wer ist das? - Ach, das ist mein Hund.

Dog.

Der Name ist echt cool.

Echt, ich hab schon viel schlimmere gehört.

Egal, habt ihr vielleicht Hunger?

Ich hab nämlich total viel zu essen gemacht.

- Und wie. Es war 'ne lange Fahrt. - Ja, Schatz.

Das sieht so lecker aus.

Danke.

- Das hast du selbst gemacht? - Ja.

Haut rein! Komm mit, Dog.

Hey, Ben. Warte.

Ich hatte es eigentlich für morgen geplant,

aber wenn deine Mutter schon mal da ist, machen wir es heute.

Wir nehmen uns den heutigen Tag frei. - Echt jetzt?

Ja. Wir werden richtig Spaß haben.

Ich weiß, wie das geht.

WILLKOMMEN! FORT DODGE JAHRMARKT

- Russell? - Ja.

Könntest du mit Ben und Dog was allein machen?

- Ich möchte mit meinem Vater reden. - Klar, selbstverständlich.

Ich denk mal, ich kriege das hin. Kein Problem.

Okay. Danke. Und entspann dich. Du machst das ganz toll.

Okay. Verstanden.

Okay.

- Wie viele Karten soll ich kaufen? - 150.

- 150? - Ja.

Dafür müsstest du alles, was es hier gibt, 25 Mal fahren. - Genau!

Weißt du, dass das...

...für mich als Kind immer das Allerschönste war,

wenn wir gemeinsam was unternommen haben?

Du gingst ein Mal im Jahr mit mir hierher, aufs Volksfest.

Hast mir beim Karussellfahren zugesehen,

mir Zuckerwatte gekauft und den ganzen Tag meine Hand gehalten.

Ja, ich erinnere mich. Sehr gut sogar.

Ich möchte dich mal was fragen.

Bin ich ein Idiot?

Vielleicht ein kleines Bisschen.

Du hast mir wehgetan.

Du hast mir sehr wehgetan. Weißt du, ich hatte

eine feste Vorstellung davon, wie du mal wirst.

Aber meine Kleine hat mich verlassen.

Und als sie zurückkam, war ich einfach so voller Wut...

...und Trauer, dass ich...

... ihr nicht ins Gesicht sehen konnte.

Dad, du hast ja keine Ahnung, wie schwer die 13 Jahre für mich waren.

Ich war völlig auf mich allein gestellt.

Du warst ja nicht mehr für mich da.

Ich weiß, ich hab einen schrecklichen Fehler gemacht. Das weiß ich.

Aber Ben war kein Fehler.

Er ist das Beste, was mir je passieren konnte.

Ich liebe ihn von ganzem Herzen und aus tiefster Seele.

Und, Dad,

... ich liebe dich, weil du ihm hilfst.

Also dann. Okay...

Das Gespräch war sehr gut, fand ich.

Und...

- Sind wir jetzt wieder gut? - Ja, Daddy!

Weißt du, worauf ich jetzt Lust hätte? Auf Zuckerwatte.

Ich denke, die treibe ich hier für dich auf.

Nacht, Mom! Schön, dass es dir wieder besser geht, Russell!

Stell dir vor: Er hat zwei Mal gekotzt.

Go, Team!

Ich hab Ben gesagt, dass Achterbahnen so gar nicht mein Ding sind.

Und warum bist du dann ununterbrochen mit ihm gefahren?

Es war schamlose Erpressung.

Aber hauptsächlich, weil Ben es wollte.

Danke.

Er mag dich wirklich sehr.

Das spüre ich.

Und ich auch.

Plötzlich geht's mir schon viel besser.

Sehr viel besser.

Danke für den Tee.

Gern geschehen.

- Tja, also, Rusty... - Eigentlich heiße ich Russell, Sir.

Oh. Russell.

Du hast noch gar nicht erzählt, was du beruflich machst.

- Eigentlich bin ich... - Hey, Russell, wollen wir jetzt los?

Klar.

- Gib Acht auf mein Mädchen. - Das werde ich.

Versprochen.

Hey, Ben. War schön mit dir. Trotz Karussellfahren.

Ich fand's auch schön mit dir.

Ich schicke Ihnen das Hemd bald zurück. Danke noch mal. - Okay.

Wiedersehen, Sir.

Hey, Dad.

- Du hast dich geirrt. - Inwiefern?

Alles ist jetzt anders.

Bis übernächste Woche. Hab dich lieb, Ben.

Okay, ich muss jetzt auch los. Komm, Dog!

Soll ich dich nicht fahren?

Nein, ich bin ja früh dran. Ich komm schon hin.

Danke, dass du mit mir auf dem Volksfest warst.

Hab ich doch gern gemacht. Ich hol dich ab, wie immer.

Siehst du, wir haben's geschafft.

Komm, Dog.

Was machen Sie da?

Ich mach Pause.

- Aber wir sind fast fertig. - Sag mal, Ben,

wie viel hast du inzwischen zusammen? - 680 Dollar.

Alles klar.

Der Stumpf kann auch bis morgen warten. Hier.

Geh in die Stadt und hol dir die Gitarre.

Du hast sie dir verdient. Und denk immer dran: Alles beenden, was du anfängst.

Danke, Mr. Smith.

Wie? Mr. Smith. Wir sind jetzt Freunde. Sag Smitty.

- Okay, Smitty. - Ja, so ist's gut.

Jetzt aber los. Verschwinde! Lauf!

- Leg das Geld in die Kasse. - Ist gut, mach ich, Smitty!

Okay, Baumstumpf,

...wir zwei regeln das jetzt unter uns.

Hiergeblieben!

- Tu ihm nichts! - Austin, hol die Gitarre.

Hey! Das ist meine! Dafür hab ich den ganzen Sommer geschuftet!

Dein Pech! Ich hab, was ich will! Holt euch, was ihr wollt, und dann Abflug.

Nicht! Bitte!

Was willst du dagegen machen?

Bitte hör jetzt auf, ja?

Tu ihm nichts!

Warte! Ich hab Geld. Das sind 700 Dollar.

- Gib mir meinen Hund zurück! - Travis, nimm's ihm weg.

- Gib mir meinen Hund zurück! - Da, nimm ihn, deinen Scheißköter.

Ein Wort zu irgendjemandem und wir bringen erst den Hund um und dann dich.

Hilfe!

So helft mir doch! Hilfe!

S m itty!

S m itty!

Smitty...?

Mr. Smith?

Smitty?

Smitty...

DWIGHT SMITH, FREUND

Alles okay?

Wie lange leben Hunde eigentlich?

Zehn oder zwölf Jahre.

Und was schätzt du, wie alt Dog ist?

Ungefähr vier.

Also hab ich noch ungefähr acht Jahre mit ihm und das war's?

Versuch's doch mal so zu sehen:

Jedes Jahr für uns sind sieben Jahre für Dog.

Also 56 Jahre.

- So lange lebt er noch, meinst du? - Es wär möglich.

56 Jahre.

- Danke, Opa. - Kein Thema.

Wir bleiben für immer die besten Freunde, versprochen?

Gut.

PFANDLEIHHAUS

Also, 700 ist die mindestens wert.

Rufen Sie die Polizei.

Sagen Sie denen, in Ihrem Laden steht ein Mann mit einem Gewehr.

Jetzt verstehe ich: Ich muss beenden, was ich angefangen hab.

Für Smitty und für mich. Du bleibst hier, Dog.

Opa! Wir haben was zu erledigen. Und du kannst nicht nein sagen.

Opa, schau mal. Er hat zwei Mal eingeschlagen.

- Was? - Der Blitz hat zwei Mal eingeschlagen.

Smitty hat gesagt, wenn er zwei Mal an derselben Stelle einschlägt,

will Er da oben dir etwas sagen. Und dann hörst du besser gut zu.

Er hat recht.

Okay! Du wirst fahren.

Was?

Das ist genauso wie beim Rasenmäher.

Wenn ich sage "los!", trittst du aufs Gaspedal!

Ja?

Gut.

Bringen wir's hinter uns.

- Lass den Motor an! - Okay.

Und jetzt schalt auf "Fahren"! "D".

Alles klar. Los!

Okay, stopp!

Gib wieder Gas!

Weiter!

Stopp!

Gib Gas!

Weiter, weiter, weiter!

Weiter, weiter!

Okay!

Für dich, Smitty! Ruhe in Frieden, mein Freund.

Opa, ich hab dich sehr lieb.

Ich dich auch, Ben.

Er ist ein Farmhund.

Hat keine Ahnung von der Großstadt.

Verkehr, Ampeln, das kennt er alles nicht.

Also lass ihn bitte niemals von der Leine.

Ja, Sir. Ich geb gut Acht auf ihn.

Ich ruf dich so oft wie möglich an, Opa.

Gut.

Komm!

Hier hast du dein Handy wieder.

- Hast es dir verdient. - Danke, Mom.

- Jetzt ruf ich dich jeden Tag an. - Ist gut.

Oh, Ben, fast hätte ich's vergessen.

Was ist das?

- Deine 700 Dollar. - Das ist sehr viel Geld, Dad.

- Er hat jeden Dollar selbst verdient. - Danke, Opa.

Gern geschehen.

- Ja, danke für alles, Dad. - Kein Thema.

Bis bald, Dad!

- Wiedersehen, Opa! - Wiedersehen!

Bis bald!

Wiedersehen!

Ich zeig dir jetzt die Stadt, dann weißt du, wenn die Schule losgeht,

wo Mom und ich den ganzen Tag sind, und musst dir keine Sorgen machen.

Das ist meine Schule. Hier bin ich immer bis drei.

Und danach komm ich jeden Tag sofort zu dir.

Hier drin arbeitet meine Mom.

Das Essen ist gut. Und umsonst.

Und hier hab ich mal echt Mist gebaut.

Aber hätte ich das nicht gemacht, hätte ich dich nie kennengelernt.

Ich such mir 'n Job, damit ich auch noch den Rest bezahlen kann.

Ich hoffe, ihr nehmt meine Entschuldigung an.

Danke.

Hey, wollen wir in den Park gehen und spielen?

Cool, ich muss dir nämlich was sagen. Willst du wissen, was?

Hey, du Loserin, hör auf, so 'n Scheiß über mich zu erzählen!

Bild dir bloß nichts ein!

Dass du 'n Idiot bist und alles kaputthaust, weiß hier jeder.

Sitz. Und bleib!

Ich bin gleich wieder da.

Du musst dir also überhaupt keine Sorgen machen. Warte hier.

- Das will ich geklärt wissen. - Lass sie in Ruhe!

Komm!

Hey!

Ich sagte, du sollst sie in Ruhe lassen!

Knasti ist wieder da! Na, war's schön im Knast?

Ich war nicht im Knast. Und du auch nicht,

weil ich den Mund gehalten hab.

Du hast das Restaurant meiner Familie demoliert?

- Quatsch, nein! Der lügt! - Komm, Tia. Ich bring dich nach Hause.

Die geht mit dir nirgendwo hin!

Und jetzt mach gefälligst die Fliege, Knasti.

Komm!

Lass sie in Ruhe, oder ich sag alles der Polizei!

Dog!

Dog!

Dog!

- Ich hab ihn nicht gesehen. - Er ist ein Farmhund.

Er hat keine Ahnung von der Stadt.

Tut mir leid, Kleiner.

- Dad! - Amanda!

- Ich bin so froh, dass du da bist. - Wie schlimm ist es?

Kann man noch nicht sagen.

Du bist Arzt?

- Ich bin Tierarzt. - Gut.

Sehr gut!

Wie geht's Dog?

Er ist schwer verletzt, aber wir tun alles, damit er bald wieder gesund wird.

Wo ist Ben?

Hinten, bei seinem Hund. Wenn ihr jetzt bitte mitkommen wollt?

Wie lang ist er schon da drin?

Seit Stunden, noch bevor ich dich angerufen hab. Er weicht nicht von seiner Seite.

Lieber Gott, ich weiß, dass was Schreckliches passiert,

wenn der Blitz zwei Mal einschlägt, aber...

...er konnte doch nichts dafür. Ich möchte Dich um einen Gefallen bitten.

Einen sehr großen Gefallen. Ich weiß, ich hab's nicht verdient, aber...

...er wurde angefahren, weil er mein Hund ist und weil er mich liebt.

Und ich liebe ihn auch.

Wir haben uns versprochen, dass wir ewig Freunde bleiben.

Aber wenn du stirbst,

...dann geht das nicht mehr.

Du bist der beste und der einzige echte Freund, den ich jemals hatte.

Ich hab mir auch einen Namen für dich ausgedacht.

Ich hoffe, er gefällt dir.

Smitty.

Du hast getan, was du konntest.

Meinst du?

Er braucht jetzt Ruhe.

Okay.

Smitty?

S m itty!

Mom! Opa! Russell!

Das ist ein Wunder!

Wir müssen ihn sicher noch eine Zeitlang beobachten, aber ich glaube...

...er hat das Schlimmste überstanden.

Und, hier ist es!

- Ach du meine Güte! - Nicht zu glauben, was?

Oh, Schätzchen, ich bin so stolz auf dich. Lass dich drücken.

Deine Mutter wäre so stolz auf dich gewesen.

Danke, Daddy.

Hey, Ben!

Samstag, acht Uhr.

Ich bin Punkt acht da. Danke für den Job, Russell.

- Was für 'n Job? - Nur 'n kleiner Nebenjob.

Ist 'ne super Erfahrung, Mom. Ich hab vor, später mal Tierarzt zu werden.

Das finde ich sehr gut, mein Schatz. Danke, Russell.

Das mach ich gern. Er ist 'n toller Junge.

Oh ja!

Sieh mal, was ich hab.

Wow! Wo hast du die denn her?

Die Polizei hat sie mir gegeben, als der Fall abgeschlossen war.

Jetzt gehört sie dir.

Und jetzt zeig ich dir schon mal Übung Nummer 1.

- Spiel was vor. - Nein.

- Geh auf die Bühne und spiel! - Nur wenn Ben mitkommt.

Wer will noch mal, wer hat noch nicht?

Komm, du schaffst das! Los!

Na los, komm!

S m itty!

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Erhalten Sie ein Leben. Adoptieren Sie einen Hund.

Nehmen Sie einen Hund aus dem Tierheim zu sich.

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