All language subtitles for Mario Und Der Zauberer - 1994 - Fascismens begynnelse - HD 1920x1080p.Deu-x

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Original subtitles

Jetzt gehn wir erstmal entspannen...

Wir sollten immer mit der Kutsche fahren.

Sieh mal wer da ist.

Bon giorno, bon giorno.

Wie gehts?

Ist das nicht der deutsche Schriftsteller?

Sie hat recht. Das ist wirklich der Schriftsteller aus... -Fuhrmann.

Der war doch schonmal hier.

Sogar mit einer Kutsche.

Sie haben sich ne Kutsche gemietet.

Schöne montur.

Sieht jetzt ganz anders aus.

Ja, ja richtig.

Nein, bleib hier Stefan.

Hiergeblieben Stefan. Niemand verlässt das Schiff mein Junge!

Nein wir wollen in Ruhe und Würde unser Ziel erreichen.

Hey... -Das ist doch...

Darum sag ich ja, alles was wir brauchen ist eine starke Hand

Genau! Das sag ich auch.

Nur gutes passiert einem so etwas.

Nein, nein der gehört mir dieser da.. -Danke schön.

Oh bitte sehr.

Warum kommen sie mit der Kutsche? Habt ihr kein Automobil?

Wir haben eins, nur nicht hier.

Hat der Wagen sie nicht abgeholt?

Nein.

Ha, das versteh ich nicht.

Senora Fuhrmann.

Es tut mir sehr leid.

Wir haben viel bemerkenswertes gesehen. Was uns in der Vergangenheit offenbar entgangen war.

Senore Graciano... -Nahezu viel.

Senore Graciano. Ist heute das Wettrennen?

Ja, ja natürlich Stefan.

Ja. -Dürfen wir hingehen?

Ja -Komm ich helf dir.

Dieser faux pas verdirbt ihnen hoffentlich nicht die Freude am ersten Ferientag

Aber natürlich nicht.

Oh. Wir werden ihre Kleidung sofort reinigen lassen, Professor.

Danke schön.

Was stehst du da herum? Hast du nichts zu tun?

Dieselbe Suite wie immer.

Die Elf Senora. -Danke.

Bravo Giovanni.

Da wären wir. Kommen sie.

Bitte sehr.

Senori

Sehr schön. Gefällt mir ausgesprochen.

Sie hatten eine angenehme Reise? -Ganz reizend. -Vielen Dank.

Ist alles renoviert worden. Sehr schön.

Das Gepäck des Ministers.

Ihnen werden noch andere Veränderungen auffallen.

Darf ich sie bitte begleiten?

Excellenz.

Der Minister ist soeben aus Rom eingetroffen.

Wir haben letztes Jahr auf eine bessere Welt getrunken.

Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Ein Telegram für Senore.

Wie schön dich wiederzusehen.

Wir sprechen oft von dir.

Sie sehen ein wenig müde aus.

Ich bin nur ein wenig älter geworden.

Das bin ich auch.

Oh nein, nein, nein...

Erlauben sie?

Bitte lassen sie es mich wissen wenn sie irgendetwas brauchen.

Ja gut. Danke.

Bella Italia.

Mit Empfehlungen von Senore Graciano.

Stellen Sie sie da drüben auf den Tisch. Bitte

Wie sie wünschen Senore.

Buona sera.

Scusante.

Buona sera.

Sehr verehrte Damen und Herren,

Willkommen in Torre de Venere.

Zum 12. Wettlauf um den Titel des schnellsten Kellners der Stadt.

In diesem Jahr werden 47 cameriere an den Start gehen.

Applaudieren wir diesen entzückenden jungen Männern, die dafür sorgen dass sie niemals hungrig werden.

Sehr charmant.

Die Regeln...

Die Regeln sind einfach.

Wer mit den Spagettie und dem Wein auf dem Tablett als erster durchs Ziel geht...

...gewinnt!

Selbtsverständlich erwarten wir ein faires, sportliches Verhalten.

Ein Wettkämpfer hatte während der vergangenen 3 Jahre den Sieg offenbar gepachtet.

Er heisst, ähh...

Wie ist der Name?

Häh?

Mario Anzio!

Sein Name ist Mario Anzio!

Der Wettlauf wird gestartet von der jungen Dame... -Mario!

Die für die Sommermonate aus unser ruhmreichen Hauptstadt. -Mario!

In ihr Heimatstädtchen zurückgekehrt ist...

Die Vestalin des Jahres, Silvestra Angolerie.

Silvestra! -Ach du meine Güte.

Diesmal kriege ich den Preis.

Sei bloss nicht zu sicher.

Bitte alle Kellner auf ihre Positionen.

Schön festhalten und dann einfach abdrücken.

Achtung!

Komm mir ja nicht wiede in die Quere!

Fertig!

Los!

Hey bist du verrückt geworden?

Vorsicht!

Beeil dich. -Schnell, schneller.

Mario! Mario! Mario!

Mach Platz!

Mario schneller!

Anhalten! Anhalten!

Hier. Kommen Sie!

Fahren Sie hier los.

Du Teufel! Willst Du sie totfahren?

Mario! Mario!

Dieser Ball ist immer ein ganz besonderes Ereignis.

Stefan, Sophie.

Das ist grosses Pech gewesen.

Du hättest gewonnen.

...des Vestalien balls, einen Applaus für den schnellsten Kellner von Torre, Francesco Lombardi

Willkommen in Torre. -Schön dich wiederzusehen Mario.

Du bist ein gutes Rennen gelaufen. -Danke.

Tanzt du nachher einmal mit mir Mario?

Ach Sophie.. -Bitte.

Es wir mir ein Vergnügen sein.

Der Tanz wird eröffnet...

Alle Frauen sind so grösser als die Männer.

Ich hoffe wir haben sie nicht warten lassen. -Auf gar keinen Fall.

Bitte nehmen sie doch Platz.

Ich habe gehört dass sie eine gute Sängerin waren...

...scheint einen bestimmten Grund zu haben, meinen sie nicht?

Wir hätten ihre Nichte fast nicht wiederkannt.

Ein Jahr kann in diesem Alter ein Mädchen sehr verändern.

Hey was soll das?

Das kann man wohl sagen.

Ich bin überglücklich das sie die Ferien hier bei uns verbringen.

Wikinger!

Stefan.

Stefan lass das.

Es tut mir sehr leid Senora aber wir hatten bloss 7 Kostüme für Vestalinen.

Im nächsten Jahr ,und das verspreche ich ihnen, wird ihre Tochter ganz bestimmt dabei sein.

Er hat den Minister nicht begrüsst. -Wirklich unglaublich.

...aber dieses Problem hatten wir bis jetzt immer...

Sehr schön. Sehr schön.

Ach unglaublich wie schnell diese Kinder erwachsen sind.

Excelenz.

Ich weiss wirklich nicht wo mein Mann bleibt.

Er soll ja als Präfektor über mehr Einfluss als der Bürgermeister verfügen.

Ja, er widmet sich intensiv seinen Arbeiten.

Trotzdem findet er noch Zeit sich den schönen Künsten zu widmen.

Für einen so überaus empfindsamen Mann ist das oft nicht ganz einfach.

Gestatten? Fuhrmann.

Bravo. -Danke, Dankeschön.

Silvestra mein Kind.

Ich nehme an du erinnerst dich sicher an die Senora und Professore Fuhrmann

Aber ja, ich kann mich erinnern.

Danke, Dankeschön.

Setzt dich hier ruh dich ein bisschen, ja

Äh, Danke aber ich glaube Professore Fuhrmann möchte vielleicht mit mir tanzen.

Wenn sie gestatten.

Aber natürlich. Wenn du mir versprichst dass du ihn nicht überforderst.

Das versprech ich.

Also darf ich bitten?

Ein süsses Mädchen.

Ja. Ein aussergewöhnliches Kind.

Aber völlig falsch als Vesta.

Der Zauberer ist wieder in der Stadt.

Ein Zauberer?

Er sieht den Menschen ins Herz.

Das Haus ist ziemlich gross.

Ich muss es mit Leben erfüllen.

Darum fing ich auch an Zimmer zu vermieten.

Alle Menschen beschäftigen sich im Moment zu intensiv mit der Zukunft.

Am liebsten sind mir Gäste die ich kenne und denen ich trauen kann.

Sie und Ihr Herr Gemahl wären mir mehr als wilkommen.

Ja wenn wir das früher gewusst hätten.

Inzwischen hab ich ein paar von Ihren Geschichten gelesen.

Die sind Ihnen wirklich nicht zu trocken?

Auf gar keinen Fall, sie haben mir sehr gefallen.

Die vestalischen Jungfrauen. -Ja die armen Dinger.

Im Altertum mussten sie ein Keuschheitsgelübde ablegen und zwar für 30 Jahre.

Und was geschah wenn sie das Gelübde gebrochen haben?

Dann wurden sie lebendig begraben.

Da ist Mario.

Wir sollten ihn für seinen guten Lauf loben.

Mario.

Professore. -Dürfen wir bitten?

So, jetzt tanzt du mit mir.

Was ist denn mit dir?

Papa, ich glaube du solltest lieber mal mit Mami tanzen. -Ah?

Die Kinder bauben Sandburgen, wie findest du das? -Gut

Uns fehlt noch mehr Sand.

Die Burgen von deutschen sind hässlich!

Der sucht dauernd Streit dieser Spinner.

Bitte.

Hören wir etwas Musik.

Sie trifft wirklich immer. Bemerkenswert.

Bitte.

Gehn wir schwimmen?

Das Wasser scheint wärmer zu sein als der Sand.

Soll das dein berühmter Ort sein?

Ich habe gedacht, dass hier ein Turm stehen würde.

Dies ist der Ort an dem der berühmte Turm einmal stand.

Der Torre di Venere. Der Turm der Venus

Niemand weiss wann er gebaut und wann er zerstört wurde.

In Varitonen hat es den Venuskult überall in Italien gegeben.

Nur in Rom huldigte man der Venus erst zu einem verhältnismässig späten Zeitpunkt.

Aha.

Sophie!

Darf ich dich darauf hinweisen, dass den Vorträgen deines Vaters überall in Europa

mindestens 15 min. Aufmerksamkeit zuteil wird, bevor die Zuhörer einschlafen.

Bei mir liegts vielleicht am Hunger.

Musst du immer so materialistisch sein? -Hmm

Ich hab auch Hunger.

Komm dann speisen wir wie Philister.

Danke schön.

Es hat sich kaum verändert.

Nicht wahr, Bernhard? -Das gilt auch für dich.

Ich glaube sie können jetzt beginnen.

Da wollte einer Eisbein mit Nudeln.

Guten Abend.

Guten Abend.

Guter Mann im Grandhotel am Kohner See. Aber das war nicht annähernd so gut.

Ich meine das sollte man schon dabei berücksichtigen.

Das ist hervorragend, nicht wahr? -Oh Ja.

Guten Abend.

Guten Abend.

Einen Tisch für vier.

Ja bitte auf der Terasse.

Äh, es tut mir leid die Tische auf der Terasse sind alle besetzt...

aber sie werden hier im Speisesaal sicher noch Platz finden.

Und was ist mit diesen Tischen dort draussen?

Tja...

die sind reserviert für nostri clienti.

Äh, sie könnten dort drüben Platz nehmen, oder...

Dort.

Pardon, Madame.

Guten Abend.

Guten Abend.

Das freut mich für unser Haus, vielen Dank.

Epo schuta et gan peri et ministrone und Salat sai frutta

Italia tenne al a panna et an jello... con potato

Meine Mama würde euch lieben.

Und damit hätten wir dann alles?

Ja. -Sie werden nicht lange warten müssen.

Das freut mich sehr.

Ich hatte übermäßig viel zu organisieren.

Oh, Principessa. Guten Abend. Ich bin entzückt.

Und wenn sie etwas brauchen, ich komme sofort.

Reserviert für "nostri clienti".

Ich bin deine beste Klientin.

Ich mag diese Arte byzantinismus nicht.

Komm, sei nicht ein solcher Snob.

Die haben auch meinen Fisch viel zu lange gebraten.

Der arme Fisch.

Hier das ist für sie.

Danke.

Warme Getränke an heissen Tagen, gekühlte wenn es kalt ist.

Ja, stimmt genau Mario.

Bitte sehr.

Ich versteh wirklich nicht wie Dante hier unten im Süden zum schreiben gekommen ist.

Und da möchte sie am liebsten dass er ihm...

Einen Tee?

Ja.

Senora Milano. Guten Tag. Einen Moment bitte.

Na wie gehts?

Mir geht es sehr gut. Ich freue mich so dich wiederzusehen. Das ist mein Mann. -Guten Tag

Freut mich. Behalten sie Platz.

Entschuldigen sie mich bitte, ja? -Oh bitte sehr.

Gefällt es ihnen am Strand nicht mehr?

Eine endlose Kollision mit der Menschheit.

Ich weiss.

Torre ist wundervoll, aber nur wohldosiert.

Und besonders wenn man in Rom war.

Denn hier gibt es kaum Abwechslung.

Wirklich?

Arrivederci

Arrivederci.

Es ist und bleibt nunmal ein Provinzstädchen.

Aber ich langweile sie.

Ganz und garnicht. Bitte setz dich doch.

Danke.

Also erzählen Sie mir wie Sie die Themen für ihre Geschichten auswählen.

Die wähle ich nicht aus, die wählen mich aus.

Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass was mir passiert ist nur ein Mikrokosmos...

dessen was im Grossen auf dieser Welt geschiet.

Und darum denke ich lange darüber nachwas relevant sein könnt und was nicht.

Der Schriftsteller ist Visionär?

Ist das ein Interview?

Das mag vielleicht sein.

Dann muss ich wohl bescheiden sein.

Sagen wir der Schriftsteller als ein überaus empfindlicher Seismograph

Mein Freund, es gibt so viele hübsche Mädchen auf der Welt.

Da wird ganz bestimmt auch für dich eine dabei sein. Ja glaub es mir.

Irgendwo wartet eine auf dich.

Und was taten unsere antiken Helden wenn es ihnen mal ein bisschen zu warm wurde?

Ja was taten sie da?

Sie suchten schatigen Schutz im nächsten Caffee.

Und liessen den Sommer aus sicherer Entfernung zuende gehen.

Das bringt Linderung

Wer kann das sein?

Ähh...

Ja, bitte?

Verzeihen sie bitte Professor.

Aber, wenn sich gegen diesen Husten nicht irgend ein Mittel findet,

Dann müssen sie wohl leider in einem Nebengebäude unseres Hauses logieren.

Weil dort bestimmt nicht soviele Gäste gestört werden wie hier.

Wissen sie wie spät es ist?

Ich bedaure das zutiefst, aber es gibt Gäste die sind in großer Sorge wegen der Bakterien.

Sie halten den Husten meines Sohnes für ansteckend?

Ähm, ich meine. Ich bin nicht qualifiziert das Beurteilen zu können.

Ach nein? -Nein.

Dann rufen sie einen Arzt.

Zu dieser späten Stunde?

Zu dieser späten Stunde haben sie meine Familie geweckt.

Wie sie wünschen.

Darf ich vorschlagen das sie Seniore Graciano zu uns bitten?

Und tief durchatmen.

Und husten.

Sowas nennst du Huster mein Junge?

Wir wollen einen richtigen Huster.

Nichts fehlt dem.

Er ist nur ein wenig schüchtern.

Ja aber auch nur ein wenig.

Danke Herr Doktor.

Das er im Moment nicht hustet heisst doch nicht unbedingt dass er nicht wieder anfängt wenn wir gegangen sind.

Wir setzten unsere anderen Gäste der Gefahr einer Infektionskrankheit aus.

Senore Pastore.

Es handelt sich um einen abklingenden Bronchialkatarr.

Das ist nicht ansteckend.

Auch nicht ansteckend auf akustischem Wege?

Nicht einmal das.

Ich äh entschuldige mich in aller Form für diese nächltiche Störung.

Darf ich annehmen das der fall damit abgeschlosen ist?

Aber selbstverständlich.

Gute Nach Senore.

Gute Nacht.

Würden sie mit ihr umgehen?

Nein, nein kommen sie. Ich meine...

Was soll das heissen der Arzt hat gesagt er ist gesund?

Ich kann nicht schlafen... ...mein Sohn das ist ansteckend...

Bitte kommen sie...

Ich bitte sie herzlichst.

Das versprech ich ihnen...

Das hat Konsequenzen!

Wo sind sie geboren und aufgewachsen?

In Bergamo. -Oh, eine wundervolle Stadt.

Ist das alles?

2,20 Bitte.

Hast du schon mal einen Fisch singen gesehen?

Nein.

Du musst sehr vorsichtig damit umgehen.

Sonst tötest du sie.

Aber wenn man sie im Wasser wieder freilässt

Darf man sich etwas wünschen.

Danke.

Die sind wundervoll. -Sehr schön...

Mama, da ist eine Fischfrau die ist sehr merkwürdig.

Fischfrau? Eine merkwürdige Fischfrau?

Was hat sie denn gemacht?

Welche meinst du und warum ist die merkwürdig?

Hier, wünsch dir was. -Ich glaube das Wetter wird wieder schlechter.

Hier und du auch.

Was ist denn das?

Was ist denn das? Was ist denn? -Eine Biene.

Blumen.

Ein Telegram für sie Professor.

Danke.

Ein Telegram vom Kultusminster

Danke dass sie die Einladung zu einem Vortrag annehmen konnten...

ich freue mich darau sie wiederzusehen... usw. usw.

Sieh mal hier.

"Tiefe Stille herrscht im Wasser, ohne Regung ruht das Meer..."

"und bekümmert sieht der Schiffer glatte Fläche ringsumher."

Sehr geheimnisvoll.

Das ist Goethe mein Schatz.

Guten Morgen Signore

Signore Fuhrmann, lassen sie es mich bitte wissen wenn es ihnen genehm ist...

dann wird ihnen jemand beim Umzug ins Nebengebäude helfen.

Was meinen sie bitte? -Oh.

Ich dachte heute nacht sie eine Lösung gefunden worden.

Falls sie vom Husten meines Sohnes sprechen, sie wisse der Arzt

hat eine Ansteckungsgefahr absolut ausgeschlossen.

Ja das stimmt, aber denken sie doch an die akustischen Begleiterscheinungen.

Darüber spreche ich mit Signore Rigaciano. -Er ist nicht im Haus.

Und wann kann man ihn sprechen? -Euer Exczellenz.

Wann ist er wieder im Haus?

Das weis ich nicht.

Ich kann ihnen gar nicht sage wie sehr ich mich freue.

das sie sich entschlossen haben bei uns zu bleiben.

In diesem Zimmer hab ich immer gesungen.

Es gefällt mir sehr gut.

Ja wirklich. Es gefällt mir.

Packen sie erst die Koffer aus.

Und bitte rufen sie mich, sollten sie irgendewas brauchen.

Und später könnt ich sie durchs Haus führen, wenn sie mögen.

Danke schön.

Ja, da wären wir.

Gefällt es dir? -Dir?

Er schlägt mich.

Die Aussicht ist viel besser.

Ja.

Puccini bei der Premier von Madame Butterfly. 1904

Das Puplikum war damals noch völlig überfordert.

Er hat sehr gelitten.

Es steht eine Widmung drauf, sehen sie?

Aber natürlich war das sehr viel später.

Nach dem Skandal mit Elvira.

Puccini in der Metropolitan New York.

Im Dezember 1910 war die Premiere von "La fanciulla del West"

Arthuro Tostanini hat dirigert.

Es war ein grosser Erfolg.

Und die Premiere von "Il Taberro" das war 1918.

Ich half ihn bei der Komposition.

Er hat mich soviel gelehrt.

Und ich hab ihm beigestanden.

Er hat mir die Partitur geschenkt.

Auch mit einer sehr persönlichen Widmung.

Wer gelebt hat für die Liebe, stirbt für die Liebe.

Glaubst du dass Puccini wirklich ihr Liebhaber war? -Ja.

Das macht Anoglieri offenbar überhaupt nichts aus. -Nein.

Seltsam. -Ja.

Wir hätten nicht länger im Grand Hotel bleiben dürfen.

Du warst auch dieser Meinung.

Es ist aller ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte.

Ja, ich weiss.

Aber du musst zugeben dass es sich zu einem ungewönlichen kleinen Abenteuer entwickelt hat.

Verzeihung. -Darf ich mal vorbei bitte? Danke.

Darf ich bitte durch?

Komm schnell.

Komm mach mal Platz.

Francesco.

Lisiana und Marcello

Der ist doch betrunken.

Senores, Senoris

Vor einiger Zeit behauptete ein grosse Blatt...

es gäbe gegenwärtig in Italien nur zwei grosse Künstler...

Elenore Raduse

Wen denn sonst noch?

Und mich selbst.

Und wir beide treten vielleicht bald gemeinsam auf.

In Romeo und Julietta.

In Rom bezeichnet man mich als Phänomen.

Die höchsten Würdenträger beehrten mich mit Ihrem Besuch.

Ein körperliches Phänomen!

Wer hat das gesagt?

Hm?

Wer?

Was?

So mutig hinter meinem Rücken und jetzt aufeinmal so...

Scheu.

Ich hab das gesagt.

Bravo. Ich mag dich.

Wie ist dein Name? -Marco.

Gib mir die Hand Marco.

Wir alle wissen, das Jugend sehr ungestüm ist.

Aber denk daran Marco, die Zeit fliegt.

Sehr gut. Das gefällt mir

Sei dankbar.

Deine Mutter und dein Vater starben gemeinsam im Bett.

Keiner von beiden musste jemals einsam sein.

Was hat er ihr den eben gesagt? -Ich weiss nicht.

Und jetzt.

Wählt bitte jemand von ihnen einen persönliche Gegenstand aus...

und während ich mich von ihnen abwende

überreicht er ihn Cristiana.

Und er hat ihr alle über ihre Vergangenheit gesagt...

und es hat alle gestimmt.

Das ist doch kein Problem in einer so kleine Stadt wie dieser.

Aber er konnte es gar nicht wissen.

Die Hand ist stark aber der Wille ist schwach.

Was hat er denn sonst noch gemacht?

Das jemand die Zunge herausgestreckt hat.

Ah, Ah, Ah

Und Marcello hat...

Und Gipola hat eine Münze aus der Luft gezaubert mit reiner Willenskraft

Wie heisst der?

Gipola

Und Cristiana hat getanzt.

Sieh mal ich zeig es dir.

Es gibt nichts schöneres...

Bella.

Herr Rittmeister.

In der nächsten Woche gibt er eine grosse Vorstellung.

Dürfen wir hingehen?

Mal sehen. -Guten Morgen.

Guten Morgen.

Sie ist doch zauberhaft nicht wahr? -Ja allerdings.

Zucker mein Schatz?

Nein, nein. -Nein?

Morgen. -Guten Morgen

Erzähl doch meinen Eltern wie toll es war. Papa ist ein furchtbarer Zyniker.

Mir hat es gefallen, es war seltsam aber mir hats gefallen.

Da hörst dus Papa.

Signore Cipolle beunruhigt deine Tante ein wenig.

Ich weiss auch wieso, er hat einen Polizisten hypnotisiert.

Ich bin sicher der Polizist hat das Spiel nur mitgespielt.

Dann hat ers aber sehr überzeugend gespielt.

Irgendwas geht von diesem Mann aus, er ist so abstossend hässlich.

Aber nur auf den ersten Blick

Ja. -Das stimmt.

Schon nach kurzer Zeit glaubt man er ist ein unwiderstehlicher Mann

Er hat offenbar alle Damen an diesem Tisch verzaubert.

Eis, Eis, der Eismann kommt.

Gelato

Lieber Mario, einen Menschen wie dich findet man nicht sehr oft.

Du bist immer so gut zu uns.

Und?

Geniessen dein Vater und deine Mutter die Ferien?

Wir fühlen uns hier alle sehr wohl.

Faulenzen am Strand.

Mit all den schönen gebräunten Leibern.

Er ist sehr hübsch dein junger Freund.

Und du Mario?

Die Mädchen sind sicher schrecklich hinter dir her. Nein?

Gibt es ein bestimmtes Mächen dass deine Zuneigung nicht erwiedert?

Dann rücken wir dich ins rechte Licht.

Und verzaubern alle Mädchen.

Was ist das?

Der Stein der demaskierung.

Die Wahrheit.

Mama, Papa, vor einer Stunde habt ihr gesagt wir gehen bald zum Strand.

Schwimm wieder Nachhause.

Schwimm Nachhause und mach das mein Wunsch sich erfüllt.

Verdammte deutsche Hexe!

Du dumme Seekuh!

Hee!

Hört auf! Aufhören!

Verschwinde!

Los verschwinde dahin wo du hergekommen bist. Das ist unser Strand.

Ihr Feiglinge, ihr könnt gleich was erleben.

Los verschwinde.

Ich hab keine Angst. -Hau ab.

Verschwinde von hier.

Los verschwinde von unserem Strand.

Nein, lasst mich in Ruhe.

Hast du nicht gehört, du sollst verschwinden?

Au.

Das reicht, du hast hoffentlich verstanden.

Das ist eine Ausländerin.

Sie ist eine schmutzige, nackte, ekelhafter Ausländerin.

Hör auf soetwas zu sagen, bitte.

Soetwas darfst du hier nicht tun.

Wer hat dich überhaupt gebeten hierher zu kommen?

Was ist denn hier passiert?

Die Kinder haben nur ein bisschen mit Sand geworfen, es ist nichts passiert

Einfach skandalös!

Das ist ein öffentlicher Strand. Zieh dir sofort etwas an!

Was denn?

Hier ist ihr Badeanzug.

Los, zieh den sofort an. -Ja.

Sie sollten sie verprügeln.

Nackt?

Dies alle ist höchst bedauerlich.

Das ist eine Frage der Perspektive.

Aber...

Wie auch immer...

...wir über das Baden on naturel denken mögen, in Italien...

...ist es streng verboten.

Das Anstandsgefühl unserer achtbaren Bürger verletzt, mich eingenommen.

Durch diese Freizügigkeit hat ihre Tochter bedauerlicherweise...

Sie hat das Gesetz gebrochen.

Ruhestörung.

Sittliche Verderbtheit.

Moralische Verkommenheit.

Ach kommen Sie Prefäktor...

Ja ich weiss, ich weiss. Ich weiss, ich weiss.

Aber...

Die Gesetzesmachinerie läuft nun einmal.

Ich wollte...

...wir könnten diese Angelegenheit einfach vergessen, aber ich fürchte mir sind die Hände gebunden.

Eine reine Formalität.

Grazie.

Darf ich bitten?

Ihren kleinen Beitrag zu dieser Angelegenheit von sagen wir...

Fünfzig Lire zu entrichten?

Den Preis für ein paar Schuhe, hochwertige italienische Schuhe versteht sich.

Ich lege selbstverständlich keine Wert auf eine Quittung.

Ich auch nicht.

Sehr schön, nicht?

Jo mein Bester.

Papa, warum haben die solche Schimpfwörter zu mir gesagt?

Weil ihnen nichts bessere eingefallen ist.

Und weil die Italiener gegenwärtig eine Phase durchmachen in der es...

Und was für ein Phase ist das?

Sagen wir mal das ist soetwas wie eine Krankheit.

Nicht unbedingt angenehm aber auch nicht unbedingt etwas ernstes.

Sowas wie Blähungen?

Ja, mehr oder weniger.

Schliess die Tür Stefan!

Geh raus!

Geh raus, verschwinde!

Warum denn? Du bist doch auch am Strand nackt rumgelaufen. Und da haben es alle gesehen.

Ist mir egal. -Wer hat dir das erzählt?

Die ganze Stadt spricht darüber.

Hör auf damit Stefan, lass sie in Ruhe.

Ich versteh das nicht.

Warum seid ihr denn überhaupt noch mal dahingegangen?

Hier haben wir einen Strand ganz für uns allein.

Warum haben die mich mit Sand beworfen, Papa?

Sie hättens nicht tun dürfen.

Aber man sollte auch stets den Anstand waren.

Was würdest du sagen wenn deine Mutter sich in Gegewart von Fremden ausziehen würde?

Das wär doch mal was anderes.

Ich finde das gar nicht komisch Stefan.

Hast du den Ausdruck auf ihren Gesichtern gesehen?

Allerdings.

Die sind vor Schreck zusammengezuckt als sie dieses furchtbar dürre Gestell da gesehen haben!

Auf alle Fälle bin ich kein ekliger Wabbelpudding wie du!

Macht es ihnen etwas aus wenn wir nacher auf die Terasse gehen?

Um un das Feuerwerk anzusehen?

Natürlich nicht.

Hier, freundlich und laut.

Gott möge dem neuen Präfekten immer gnädig sein und ihn segnen...

Und wir wünschen im Glück und ein langes Leben.

Und wir wünschen uns dass er Torro de Vignere...

Zu einem...

Zu einem Paradies für...

Zu einem, einem äh...

Paradies für Kinder machen möge.

Bitte halten Sie mal.

Präfekt, die Blumen.

Bitte sehr.

Danke.

Danke Dir.

Danke ich danke euch allen.

Danke Männer, es ist gut.

Folgt mir es wird Zeit, den Feind in die See zurückzuschlagen.

Herr Bürgermeister, bitte.

Padre, folgt mir!

Er ist so süss, hab ich recht?

Da kommt ja der Stolze des Grand Hotels.

Mein Kompliment.

Haben wir es ja doch noch geschafft herzukommen.

Bravo.

Wieso ist er zum neuen Direktor gemacht worden?

Hast du mit Signore Cassiano gesprochen?

Er ist gegangen ohne sich zu verabschieden.

Über 28 Raketen, die allerneuesten Modelle.

...er hat so nen dicken Bauch...

Nehmt eure Positionen ein.

Na, nehmt eure Positionen ein. Na los.

Achtung. Folgt mir.

Ja, er war damals Minister auf der Universität.

Auf der Universität? Ah.

So etwas haben sie noch nie gesehen.

Unser Präsident.

Sehr aufregend.

Oh Gott was macht er denn jetzt?

Also mich überrascht jetzt nichts mehr.

Geht aber nicht zu dicht ran.

Nicht zu dicht.

Präfektor bitte seien sie vorsichtig, um Gottes willen.

Wenn er so weiter macht, wird er bald verbrennen.

Jetzt noch nicht.

Er ist einfach nicht mehr zu bremsen, wenn er einmal in Fahrt gekommen ist.

Sehr sportlich dein Onkel.

Lass mich in Ruhe du dummer Hund!

Komm wir packen und fahren in die Schweiz. -Was?

Wieso denn nicht?

Gehen sie weg. Der hat andauernd an mir rumgeschleckt.

Was hat der überhaupt hier zu suchen? Sitz! Sitz!

Wir würden es uns auf ewig vorwerfen wenn wir uns von einem Haufen Provinzraudies von hier vertreiben liessen.

Abgesehen davon hat der Kultusminister einen Empfang für mich arrangiert.

Kannst du das nicht absagen?

Ha, und einen internationalen Skandal riskieren?

Hallo meine Damen.

Zu wem gehörst du denn?

Die machen mir Angst.

Dann begleite mich.

Wir könnten am nächsten Tag die Museen besuchen.

Es gibt nichts wovor du Angst haben müsstest.

Bravo.

Ist das nicht fabelhaft?

Lasst es regnen.

Geh da nicht ran. -Dann mach es doch selber.

Albernes Ameteurtheater.

Wie werden die denn bunt?

Chemikalien.

Majestät.

Kommt wir gehen lieber noch ein paar Schritte zurück.

Wartet noch einen Moment.

... aber die glauben das ist hier alle nur Spiel.

Waren sie schoneinmal während eines Sturmes hier?

Es ist überwältigend.

Leidenschaftlich vermählen sich Wasser und Luft.

Ich hab sie erschreckt?

Ich bitte um Verzeihung.

Ich komme oft hierher.

Aber sie möchten vielleicht lieber alleine hier sein?

Ich glaubte nur hier oben sie niemand.

Ja ich verstehe.

Man hat mir erzählt dass früher mal der Turm der Venus gestanden hat.

Ja das sagte mein Mann mir als wir zum ersten mal hier oben waren.

Der gebildete, geachtete Professore.

Was hat er ihnen vom Turm erzählt?

Nur dass er hier oben gestanden hat.

Tja.

Viel mehr gibts darüber auch nicht zu sagen.

Er war nicht so eindrucksvoll wie der Kölner Dom.

Nicht so berühmt wie der Eifelturm.

Nicht so geheimnisumwoben wie der Turm in Pisa.

Ein bescheidener Turm.

Aber, nichtsdestoweniger

Ein Monument zu Ehren der Venus.

Meine Kinder machen eine Bootstour.

Es passiert ihnen nichts.

Haben sie sich in Torre di Venere bisher wohlgefült?

Hat der berühmte Professore auch von dem Mann der Venus gesprochen? -Nein.

Interessiert Sie das? -Ja.

Sein Name war Vulkanus.

Im Kreise der bewundernswerte, makellos bewunderswerten...

Unsterblichen war er als einziger hässlich.

Und auf einem Bein hinkte er.

In seiner...

In seiner Werkstatt gab es Dienerinnen und Mägde...

die er selbst aus Gold geschmiedet hatte.

Vulkanus war der Gott des Feuers.

Besonders in seinem zerstörerischen Element.

Und was seine Frau betrifft, die verehrte Göttin der Liebe...

Sie war ein Hure.

Und ist ihr Wunsch in Erfüllung gegangen, Senora Fuhrmann?

Das weiss ich noch nicht.

Bevor Wünsche sich erfüllen können müssen wir lernen klar zu erkennen.

Aber vielleicht wünscht man sich dann nicht mehr dass sie sich erfüllen mögen.

Könne sie alles klar erkennen?

Ich könnte ihnen Dinge zeigen, von denen sie nicht einmal zu Träumen wagen.

Eine aussergewöhnliche Gabe. -Gabe?

Ich würde sie eher als einen Fluch bezeichnen. -Warum dass?

Weil ich weiss dass die Herzen aller Menschen im selben erbärmliche Rhytmus schlagen.

Bezaubernde Senora Fuhrmann...

Sie waren oft mit ihrem geliebten Mann hier.

Nun kommen Sie allein.

Ich muss jetzt gehen.

Natürlich.

Und darum meine ich wir sind jetzt an einem Punkt angelangt...

wo es durchaus vorstellbar ist dass jeder weitere Schritt...

sich dramatisch und nachhaltig auf unsere Zukunft auswirkt.

Erst vorgestern war ich mit meiner Familie an einem Strand.

Und meine Tochter hat im Meer ihren Badeanzug von Sand und Schmutz gereinigt.

Sie ist ein unschuldiges, achtjähriges Mädchen.

Trotzdem versetzte die Nackheit des Kindes die sonst eher gleichgültigen erholungssuchenden in Empörung.

Es lag etwas, und ich kann nicht nur sagen ein wenig, barbarisches in der Feindseligkeit der Menge.

Die meine Tochter massregelte. Ein unschuldiges Kind.

Ich erwähne dies hier nicht bloss weil es so schockierend für meine Tochter und ihre Mutter war...

Mir scheint dass darüber hinaus bezeichnet für eine Entwicklung...

sich steigender Intolleranz und Bigotterie die sich allmählich über ganz Europa ergiesst.

Das beunruhigt mich.

Gestatten sie mir abschliessend eine Frage.

Worin liegt die Verantwortung des Schriftstellers in dieser Zeit?

Ich meine es ist seine Pflicht der Welt die Stirn zu bieten...

Seine Erkenntnisse ungeschminkt allen anderen zu vermitteln.

Er sollte waren vor jenen die schonwieder die Massen aufwiegeln...

Was nicht vorhersehbare verherende Folgen für unschuldige Menschen haben könnte.

Er möge sich gegen wachsenden Hedonismus wenden...

gegen Brutalität die die Unversehrtheit des Individuums bedroht.

Was wiederum die Fundamente der Gesellschaft erschüttert.

Und das wiederum hätte letztlich das Auserkraftsetzen der unverletzlichkeit des Lebens zur Folge.

Und er muss auch im Interesse des Anstandes, zum Wohle der Liebe...

Im Interesse des Überlebens der menschlichen Rasse...

Immer dafür Sorge tragen dass der Tod...

der Tod...

Niemals einen dominierenden Platz einnehmen kann...

in unseren Gedanken...

Intentionen...

und Taten.

Herr Minister, meine Herren, ich danke Ihnen!

Sollten sie fragen haben, werde ich mich bemühen sie zu beantworten.

Ich war immer für die Liebe.

Das sieht dem Minister ähnlich.

Aber Professore, die Liebe...

Ist Liebe allein von Bedeutung für das Überleben des Menschen?

Vermtlich nicht, aber...

ich würd schon sagen im Falle von Gesellschaftlichen Krisen

sind Liebe und Respekt voreineander mir bestimmt lieber als politischer Opportunismus.

Gibt es einen grösseren Opportunisten als den Künstler?

Er manipuliert, er manipuliert sein Werk.

Er hat ein bestimmtes Ziel im Sinn.

Aus dem Chaos meisselt er seine Ordnung.

Und je grösser der Künstler...

Wie recht sie haben!

umso intensiver der Schöpfungsprozess.

Es kommt wohl darauf an das ihn die Ordnung die er erschafft nicht aus den Händen gleitet.

Aber ich glaube jetzt sprechen sie...

von Begabung.

Wenn nobel Ideen es wert sind für sie zu sterben,

Müssen sie es auch wert sein für sie Opfer zu bringen.

Ja aber das Opfer von dem wir hier sprechen... -Toleranz ist eine wundervolle Sache....

Aber hat das zu bedeuten dass wir unsere Grenzen für jeden öffnen?

Aber...

Darf ich fragen, was sie von der Expansionspolitik halten?

Wie will sich Deutschland vom ausländischen Kapital befreien, Herr Professor?

Wir haben zum Glück unsern Duce!

Wann werden sie in Deutschland endlich mal einen Reichskanzler wählen der eine Vison hat?

Der beim Volk beliebt ist!

Wir brauche hier keine liberalen Ratschläge von Ausländern!

Wir brauchen Taten!

Wir brauche endlich wieder eine Kraft. -Ja die Kraft.

Italiens!

Wohin führt der Weg Europas?

Wendet sich jetzt alles zum Guten oder zum Schlechten?

Wir reisen morgen ab.

Ich denke ununterbrochen an Senore Taciano.

Wir gehörten zu seinen Liebsten Gästen.

Er hat uns verwöhnt, und immer dafür gesorgt dass wir alles bekommen haben was wir brauchten.

Er ist immer sehr lieb zu uns gewesen.

"Signore Fuhrmann"

Er hat dich sehr gemocht.

Und wie er heute nacht ausgesehen hat. Das...

Die offizielle Version ist Selbstmord.

Glaubst du das?

Guten Morgen. -Morgen.

Könn wir zum Strand gehen?

Kinder, kommt eine Moment rein und nehmt Platz.

Ist das ne Familiendiskussion?

Ja.

Ich bin unerwartet zu einem Verlegertreffen gerufen worden...

Und ähm...

Das bedeutet leider dass wir ein wenig früher abreisen müssen als geplant.

Wann?

Es tut mir leid, aber heute Nachmittag schon.

Heute Nachmittag schon?

Das ist doch gar nicht der wahre Grund. Nicht wahr?

Nein.

Aber heute Abend tritt doch der Zauberer auf.

Können wir nicht erst morgen fahren? Bitte!

Bitte.

Guten Abend.

Sie sind ja auch hier. Wir waren nicht sicher dass sie kommen würden.

Bonna siera, angenehm. -Danke.

Für dich.

Oh, Oh, nein. Tu mir nichts!

Nicht schiessen, ich habe nichts getan. Nicht schiessen!

Nein.

Meine Frau hätte bestimmt alle getroffen.

Salute!

Senores, Senori

Bonna sierra. -Bonna sierra.

Hier sind heute abend aussergewönliche Zuschauer versammelt.

Sie sind ein ganz besonders Puplikum.

Und sie inspirieren uns. Nur sie.

Und niemand sonst.

werden den Ablauf dieses Abends bestimmen.

Denn sie nehmen teil...

an dem magischen Geschehen.

Signore, Signori, ich möchte sie jetzt alle bitten einmal über die Kraft nachzudenken.

Über die Kraft des Willens, über die Kraft des Körpers.

Ich habe Christiane gebeten aus ihren Reihen jemand auszusuchen...

dessen körperliche Kraft und dessen Mut unbestritten ist.

Äh, ich....? Äh?

Nein, nein. Nicht mit mir.

Nein ich will nicht.

Wovor hast du denn Angst, dir kann doch nichts passieren?

Zier dich doch nicht so!

Augenblick.

Ihre Jacke bitte.

Ah.

Welch kräftiger junger Mann.

Zweifellos der Stolz von Torre.

Hier ist keiner stärker als ich.

Er hat ganz dünne Beine...

Zeigen sie den Zuschauern ihre Muskeln.

Muskeln wie Stahl.

Applaus!

Jetzt sehen sie mir in die Augen!

Vergessen sie alles!

Hören sie nur auf meine Stimme.

Vergessen sie was sie ängstigt.

Und was sie mögen.

Sie waren niemals stark und kräftig. Vergessen sie es!

Schliessen sie die Augen.

Ihr Körper wird schwer.

Ihre Arme...

werden schwer.

Ihre Beine werden schwer.

Schwer wie Blei.

Sie können sich nicht bewegen.

Auch wenn sie wollen nicht.

Öffnen sie ihre Augen.

Auf dem Stolz von Torre kann man gut sitzen.

Und in ein paar Jahren..

Wenn er schlaff und fett ist, sitzt man bestimmt auch noch weicher.

Meine Gesundheit ist nicht die Beste.

Ihne ist vielleicht aufgefallen dass ich körperlich ein wenig behindert bin.

Deshalb blieb mir im letzten Krieg der Dienst fürs Vaterland leider verwehrt.

Doch ich kämpfe mich durchs Leben mit meinen geistigen, meinen seelischen Kräften.

Was sie hier sehen...

ist ein Beispiel dafür wie wundersam der Mensch ist.

Allein sind wir nichts.

Weil ein Wille der zum Ziel hat, seine eigene Freiheit zu erlangen...

Ins unbekannte zielt und verloren ist

Vielleicht verschmelzen wir eines Tages mit den geheimnissen der Natur.

Dann wird unsere Macht grenzenlos sein.

Senore!

Bitte verzeihen sie, aber jetzt müssen sie wieder aufwachen.

Sie wollen doch bestimmt nicht die ganze Nacht hier oben auf der Bühne verbringen?

Darf ich ihnen behilflich sein?

Grazie

Hier, bitte sehr. Ihr Jacket.

Und nun zu meinem nächste Experiment.

Wenn sie erlauben möchte ich sie bitten Marcello

Einige persöhnliche Gegenstände zu überreichen.

Selbstverständlich erhalten sie später...

ihr Eigentum wieder zurück.

Darauf fallen wir nicht rein. -Hier von mir...

Na schön brav sein, Landratte

Auu! -Weh getan? -Ja.

Wenn ich den erwische dann zahl ichs ihm heim.

Die Hand. -Ja.

Salute Meister.

Also was hat denn Marcello mitgebracht?

Sieh mal an. Das ist ja merkwürdig.

Überall in Italien sind wir aufgetreten.

Aber nur hier in Torre gibt es jemand im Publikum...

Der mit einem Schuh aufwartet.

Warum nicht? Ich bin ein Mensch mit sehr viel Humor.

Er erzählt mir...

von dem der ihn besitzt, von seiner Seele.

Es ist ein Mann.

Ein Mann mit vielen Geheimnissen.

Gefürchtet von vielen.

geliebt von wenigen.

Ein gerissener Geschäftsmann, und ein grosser Liebhaber.

Der Kunst.

Und wenn ich genau hinhöre...

Dann kann ich aus diesem Schuh zauberhafte Musik hören.

Und im Publikum befinden sich einige...

die sie auch hören.

Und eine Person...

hört sie besonders deutlich.

Jemand der die Musik viel besser hören kann als wir.

Kämpfen sie nicht dagegen an.

Folgen sie der Musik.

Das gibts nicht.

Singen sie.

Komm nach hause.

Petonia, Petonia ich bitte dich komm nach hause, komm nach hause.

Vielleicht passt er ihnen?

Du...

Petonia, komm.

Bitte...

Bitte wir gehen nach hause.

Ich bin ja da. Komm.

Ich bitte dich. Ich bitte dich.

Feuer.

Feuer war ein Geschenk der Götter.

Und heute abend...

werden wir es ihnen schenken.

Zauberer!

Zauberer!

Du weisst doch so genau über alles Bescheid?

Dann nenn uns den Mörder von Signore Graciano!

Mörder!

Mörder!

Zauberer!

Zauberer!

Beweis das es ein Unfall war. Du kannst doch hellsehen!

Du kannst doch beweisen das Francesco lügt!

Für mein nächstes Experiment...

darf ich jemand von ihnen auf die Bühne bitten.

Mario.

Grazie.

Also Mario, jetzt sag ich dir was du tun sollst.

Schliess deine Augen.

Denk an nichts, entspann dich.

Konzentrier dich auf ein Objekt, dass sich hier im Saal befindet.

Richte deine Gedanken...

Nur auf dieses Objekt.

Konzentrier dich.

Öffne deine Augen.

Mmh? -Richtig.

Zwei hübsche, wunderbare Geschöpfe.

Wie zwei junge Götter, Mario, Silvestra...

Für ein paar Minuten hört ihr nur auf meine Stimme.

Und ihr befolgt nur meine Befehle.

Ihr werdet tun was ich sage, weil ihr es wollt.

Ich möchte mit euch eine Reise machen...

dahin wo ihr schon immer sein wolltet.

Ihr werdet mir folgen, denn meine Befehle...

Sind eure Wünsche.

Und jetzt, wenn ich es sage...

Werdet ihr euch küssen.

Das habt ihr immer gewollt.

Ihr habt es immer gewollt aber ihr wart zu schüchtern.

Küss sie.

Küss ihn.

Nein!

Silvestra!

Nicht so schnell.

Du wirst doch nicht inmitten dieses herrrliche Spieles davonlaufen?

Oder sollte ich sagen...

Des Spiels das gerade erst begonnen hat?

Was kümmern dich die Anderen?

Es gibt nur einen der für dich zählt.

Den zu dem es dich hinzieht.

Für den du alles tun würdest.

Von dem du träumst Tag und Nacht.

Nachdem du dich sehnst mit Leib und Seele.

Was macht es?

Wenn die Andern sich angewidert von ihm abwenden?

Und wenn die Andern ihn heimlich verspotten, sich lustig machen hinter seinem Rücken?

Diese Narren und Feiglinge fürchten seine visionäre Kraft.

Aber du...

zauberhafte Silvestra...

Du bist anders, du kennst ihn.

Du verstehst diesen Mann.

Du liebst ihn.

Bedingunslos.

Du begehrst ihn.

Du kannst es kaum ertragen und leidest wenn du ihn nicht siehst.

Aber ist er in deiner Nähe kannst du dich kaum beherrschen.

Wir sprachen nie miteinander, aber ich kenne dein Herz.

Du has es mir geschenkt.

Vor langer Zeit.

Und jetzt solltest du dich zu ihm bekennen.

Wer ist er?

Der Mann den du liebst?

Nachdem du dich verzehrst?

Wer ist er?

Wer? Sag seine Namen.

Tschibola. -Ja.

Küss mich Silvestra.

Trau mir.

Liebe mich bis zu deinem Tod.

Du brauchst mich.

Küss mich.

Monster!

Bravo!

Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen

Schaut mal.

Da ist nichts im Taschentuch.

Ich hab nichts in meiner Hand.

Und nur mit der Kraft meines Willens...

kann ich Geld herbeizaubern.

Aus dem nichts.

Sehr gut mein Kind.

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