All language subtitles for 2008_Zwei Herzen und ein Edelwei+č.deu

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Original subtitles

vt vt vt UNTERTITEL vt vt vt

Bettina Finke

Martin Hofer Sophie, Bettinas Mutter

Lisa, Bettinas Tochter Tom, Bettinas Sohn

Alexander Schubert, Makler Karl, Knecht Dr. Steinbach, Notar

Ja, Caroline. Wir sehen uns übermorgen in Rimini.

Wir fahren noch bei Onkel Gustav vorbei.

Ja, danke. Bis dann.

Soll das auch mit ? Nein, das ist meins.

Mein Ex-Mann bekommt noch den Küchentisch und die Stühle.

Und alle diese Kartons. Und das Ding ?

Ach, die Vase ! Ja, die kann auch mit.

Die hat er immer gehasst. Soll er sie haben !

Mach mal Platz, Mädchen !

Hallo, Tom !

Vorsicht mit dem alten Ding ! Das ist antik, nicht alt.

Den schenkte ich meiner Tochter zur Hochzeit.

Hallo, Oma ! Sag nicht immer Oma zu mir.

Sonst hält man mich für alt. Antik !

Wie siehst du denn aus ? Das ist zum Tauchen.

Wir fahren ans Mittelmeer. Ich weiß. Ist Mami da ?

Ja, O... Äh, Sophie. Gutes Kind.

Warum holt er seine Sachen nicht persönlich ab ?

Er hat keine Zeit. So muss ich ihn wenigstens nicht sehen.

Ein Tag ohne Zoff ist ein guter Tag. Warum behältst du den Tisch nicht ?

Der war teuer. Robert wollte ihn unbedingt haben.

Für die neue Wohnung ist er zu groß. Noch hast du keine.

Hier sind deine Scheidungsunterlagen. Du musst nur noch unterschreiben.

Da muss ich die Scheidung meiner eigenen Tochter abwickeln.

Leider konnte ich nicht mehr Unterhalt für dich rausschlagen.

Roberts Praxis läuft nicht mehr gut. Ich bin ja auch nicht mehr da.

Seine Affären hat er ohne dich organisiert.

Ich will davon nichts mehr hören, Mutter !

Der Urlaub in Rimini wird den Kindern und mir guttun.

Onkel Gustav freut sich riesig auf uns. Ich habe ihn ewig nicht gesehen.

Dieses Haus mochte ich eh nie. Großkotzig !

Ich suche uns was hübsches Kleines. Ich halte die Augen für dich offen.

Karin aus der alten Kanzlei könnte jemanden wie dich brauchen.

Ich finde selber einen Job. Du hast wenig vorzuweisen.

Dein Studium hast du abgebrochen, und Berufspraxis hast du auch nicht.

Ich habe mit Robert die Zahnarztpraxis aufgebaut.

10 Jahre habe ich mit 2 Kindern halbtags gearbeitet.

Das ist heutzutage nichts wert. Nimm, was du kriegen kannst.

Von Kunwitz aus unserer Kanzlei trennt sich gerade von seiner Frau.

Ich mag keine Männer, die mehr Schmuck tragen als ich selbst.

Mir kommt jetzt kein Mann ins Haus. Gib eine Online-Kontaktanzeige auf.

Ende 30, geschieden, 2 Kinder, ohne Job. Da bin ich der Fang des Jahres.

Ich sitze vorn. Ich bin älter.

Hinten wird mir schlecht. Willst du angekotzt werden ?

Ich erreiche Papa nicht. Er weiß, dass wir wegfahren.

Ich darf ihm doch tschüs sagen. Ich bin ja nicht geschieden.

Das werden bestimmt schöne Ferien. Schöne Grüße an Onkel Gustav. Ciao !

Ciao. Tschüs.

Riech mal die gute Luft !

Ich sollte meinen Roman in die Berge verlegen statt ans Meer.

Liebe, Leidenschaft und Berge. Das schreit nach einem Bestseller.

Du warst lang nicht bei Onkel Gustav. Früher war ich jeden Sommer hier.

Er ist mein Großonkel, der Bruder meines Opas.

Warum haben wir ihn nie besucht ? Euer Vater fand Berge langweilig.

Sind sie auch. Was sollen wir hier ? Ich wollte Gustav schon lange sehen.

Außerdem habe ich den Führerschein. Ich sage, wo's langgeht.

Was ist denn das ?

Man nennt das Schafe. Wie süß !

Riech doch mal die gute Luft. Ein akustisches Signal.

Was ist denn jetzt los ? Der Motor springt nicht an.

Tom, fällt dir dazu was ein ? Mama, du hast den Führerschein.

Du sagst, wo's langgeht.

Grüß Gott ! Hallo ! Können Sie uns helfen ?

Ich weiß gar nicht, was los ist. Der Motor rasselte und verstarb.

Der nette Herr nahm uns mit. Servus, Martin !

Servus. Martin ? Bist du der Martin Hofer ?

Ich bin Bettina, die Klinger-Nichte. Das sind meine Kinder Lisa und Tom.

Gibt's hier ein Klo ? Gleich hinter der Werkstatt.

Das ist ewig her. Bestimmt erinnerst du dich gar nicht.

Du hast damals dürre Mädchen mit Zahnspange nicht beachtet.

Das tue ich immer noch nicht. Wir wollen nach Italien.

Eine Freundin in Rimini lud uns ein. Wir wollten doch erst zu Onkel Gustav

Da kommt ihr ja gerade rechtzeitig. Wozu ?

Zur Beerdigung. Was für eine Beerdigung ?

Einen Tag nach unserem Telefonat stirbt er an einem Herzinfarkt !

Kaputtes Auto, Beerdigung - super Urlaub, Mama.

Und was machen wir morgen ? Hör auf, Tom. Benehmt euch !

Eine Trompete spielt ein trauriges Lied.

Entschuldigung.

Möchte jemand der Angehörigen noch ein paar letzte Worte sprechen ?

Ich würde gerne was sagen, wenn ich darf.

Bitte.

Es ist über 20 Jahre her, seit wir uns das letzte Mal sahen.

Ich verbrachte hier die schönste Zeit meines Lebens.

Und jetzt habe ich keine Gelegenheit mehr, dir das zu sagen.

Wenn es mir schlecht ging in den letzten Jahren, dachte ich an dich.

Wie gern ich wieder bei dir wäre.

Du hättest die Kinder sicher sehr gemocht.

Ich werde dich vermissen, Onkel Gustav.

Was glauben Sie denn, wen wir hier beerdigen ?

Meinen Großonkel Gustav Klinger.

Seine Beerdigung war dort vor einer Stunde.

Oh, Entschuldigung.

Komm !

Haben wir uns benommen ? Wie peinlich !

Bettina ! Unser kleines Mädchen ist wieder zu Hause.

Gut siehst du aus. Danke.

Das ist Karl. Er arbeitete auf Onkel Gustavs Hof.

Das sind meine Kinder Lisa und Tom. Grüß Gott.

Hi ! Servus.

Gustav freute sich so auf dich. Er war ganz aufgeregt.

Der Arzt hat ihm Aufregung verboten.

Ich bin Dr. Steinbach, der Nachlassverwalter Ihres Onkels.

Mein Beileid.

Danke.

Ich habe Ihnen geschrieben. Aber der Brief wird noch nicht angekommen sein.

Und Ihr Telefon ... Das habe ich abgemeldet.

Ich hatte die ständigen Anrufe für meinen Ex-Mann satt.

Schon während unserer Ehe riefen ständig seine Freundinnen an.

Gibt's keine Trauerfeier ? Wo sind denn alle ?

Ihr Onkel wünschte eine Beisetzung in kleinem Kreis.

Wir können in meinem Büro die Hinterlassenschaft regeln.

Hinterlassenschaft ?

Ich vermache meinen Hof meiner Großnichte Bettina Finke.

Mein Freund und langjähriger Begleiter Karl erhält lebenslanges Wohnrecht.

Und eine monatliche Pension. Frau Finke, geht's Ihnen nicht gut ?

Ich habe gerade verstanden, ich erbe den Hof.

Ja, natürlich. Ich wollte nur nach Italien.

Wieso vererbt er dir nicht den Hof ? Wir hatten andere Pläne.

Aha ...

Entschuldigung. Das beruhigt die Nerven. Wollen Sie auch einen ?

Nein. Du ?

Die Autohauskette "Stop-Pit" interessiert sich für den Hof.

Ich habe schon ein Angebot für Sie. Die wollen das Haus abreißen.

Sie planen eine Tankstelle samt Großwerkstatt.

Der Onkel hat sie mit der Schrotflinte vom Hof gejagt.

Das Angebot ist sehr großzügig. Da muss ich erst mal drüber schlafen.

Vielleicht kauft ein Naturliebhaber den Hof und führt ihn weiter.

Wir müssen Gustavs letzten Wunsch respektieren und dein Wohnrecht auch.

Und das gehört jetzt alles uns ? Irgendwie schon.

Das ist ja ein Traum !

Ja, ein Albtraum ! Fahren wir noch nach Italien ?

Klar. Warum denn nicht ? - Komm !

Wer bist du denn ? Das ist die Senta.

Klasse ! Die Traumbesetzung für "Heidi".

Jetzt fehlt nur noch Peter mit seinen Ziegen.

Toll ! Ich habe noch nie ein Pferd aus der Nähe gesehen.

Du nimmst mich wohl auf den Arm.

Ich habe keinen Empfang !

Die Lucky ist ein schreckhaftes altes Mädchen.

Sie meint immer, ihr letztes Stündlein hat geschlagen.

Sie taugt nicht mehr zur Zucht.

Ihr letzter Besitzer hatte sie schon an den Metzger verkauft.

Doch dein Onkel kaufte sie ihm wieder ab.

Er sagte: "Sie ist nicht mehr jung und schön."

"Deshalb gehört sie noch lange nicht auf den Schlachthof."

Onkel Gustav war ein kluger Kerl. Das war er.

Endlich !

Hier ist ja schon wieder kein Empfang !

Wie süß !

Der Stall war mal voller Kühe. Die meisten haben wir verkauft.

Von Alma und Edelweiß konnte sich der Onkel nicht trennen.

Die haben riesige Köpfe.

Ich habe alles gelassen, wie es war.

Starb Onkel Gustav hier drin ? Nein.

Er starb draußen auf der Wiese, wo er immer malte.

Er sagte immer zu mir:

"Wenn's mal so weit ist mit mir, dann da, wo's am schönsten ist."

Jetzt hat er seinen Willen.

Hier ist alles so viel kleiner geworden.

Das Bild malte ich mal vor über 30 Jahren.

Dafür schenkte mir Onkel Gustav sein Aquarell.

Das musste ich nur ansehen, wenn's mir schlecht ging.

Dann ging's mir wieder besser.

Er fehlt mir.

Ich hätte mich gern noch von ihm verabschiedet.

Und noch mal mit ihm geredet. Geredet hat er nie viel.

Ein "Abendrot" Ein Abendbrot ?

Ein "Abendrot" !

4 Teile Wermut, 1 Teil Teil Grenadine, ein Teil Pfirsichlikör.

Gestoßenes Eis und als Deko ein Minzblatt.

Kein Schirmchen ! Die hasse ich.

Guten Tag. Grüß Gott.

Ach, Dr. Steinbach ! Grüß Gott.

Haben Sie der Dame unser Angebot vorgelegt ?

Es sieht schlecht aus. Frau Finke will nicht, dass der Hof abgerissen wird.

Sie möchte lieber an einen Naturliebhaber verkaufen.

Bedauerlich. Aber ich mag Herausforderungen.

Mir fällt schon was ein. - Naturliebhaber ?

Ekelhaft !

Grüß dich, Martin !

Wie geht's dir ? Passt schon.

34,95. Ach je ! Ich habe kein Geld dabei.

Ich bin Gustav Klingers Nichte. Kann ich später zahlen ?

Nein ! Ich übernehme das.

Was soll das werden ? Kein Heiratsantrag.

Ich zahle nur für dich. Das will ich nicht.

Lassen Sie die Sachen liegen. Ich komme gleich wieder.

Wie war die Beerdigung ? Na ja ... Ich habe den Hof geerbt.

Heißt das, du bleibst hier ? Nein. Ich will weiter.

Das war so nicht geplant. Du planst also immer alles.

Dass mein Mann eine Affäre mit meiner Zahnärztin hatte, war nicht geplant.

Sie war meine beste Freundin.

Meinen Halbtagsjob in seiner Praxis hätte ich auch gern behalten.

Das tut mir leid. Zahlen Sie später. Danke.

Der Notar hat schon einen Käufer.

Du musst nicht herkommen, Mutter. Ich schaffe das allein.

Ich werde erst mal rausfinden, was ich für das Haus kriegen kann.

Hallo ? Ja, bis dann !

Willst du den Hof verkaufen ? Hier leben können wir ja nicht.

Warum nicht ? Du stellst Fragen.

Was meintest du vorhin beim Notar ?

Welche anderen Pläne hattet ihr, Onkel Gustav und du ?

Herbstruhe !

Eine Senioren-Wohnanlage ? Da wollten wir uns zur Ruhe setzen.

Wenn wir mal für den Hof zu alt sind.

Das war seine Idee. Ich hab's ihm versprochen.

Aber ich hoffte immer, du überlegst es dir vielleicht, hier zu wohnen.

Wenn du mal herkommst und alles siehst.

Ich hörte, du hast dich scheiden lassen.

Da dachte ich halt, dass dir eine Veränderung gut tun würde.

Ausgeschlossen. Das wäre mir dann doch ein bisschen viel Veränderung.

So ? Na ja, schauen wir mal !

Ein Gewitter nähert sich. Was ist denn jetzt los ?

He !

Mama, ich glaube, hier spukt's ! Das sind nur die Sicherungen.

Oder Onkel Gustav. Der ist sauer, dass du den Hof verkaufst.

Morgen findet uns Karl tot in unseren Betten.

Für Angst gibt es keinen Grund. Donnerschlag, eine Tür fällt zu.

Oh ! Du hast mich erschreckt.

Lisa dachte schon, hier spukt's. Wer weiß.

Jemand singt: "Was braucht der Mensch zum Glücklichsein ?"

"Er braucht kein Geld und teuren Wein."

"Zum Glück braucht er nur Zeit mit dir und ab und zu ein Haferl Bier."

Na, Edelweiß ? Wie geht's ?

Hast du Futter ? Ja, brav bist du.

Karl pfeift vor sich hin.

Gänse schnattern.

Mama, ich bin früh aufgestanden. Guck mal ! Ist der nicht süß ?

Der fiel vom Baum. Ich nenne ihn Zwitscher.

Ich päppele ihn auf. Wie findest du das Dirndl ?

Das ist meins. Ich weiß. Karl hat's mir rausgesucht.

Ich find's toll hier. Aha ...

Caroline, wir kommen so schnell wie möglich.

Aber ich muss erst das Haus verkaufen.

Und dafür brauche ich einen billigen Handwerker. Hier ist viel zu tun.

Das dauert ein paar Tage. Tschüs. Ein paar Tage ?

Wir wollten morgen weiterfahren. Ich kann jetzt hier nicht weg.

Der Wagen ist auch noch kaputt. Was soll ich in dieser Einöde ?

Jodeln ? Frühstückt er nicht ?

Das würde ich nicht tun ! Wieso ? Spukt's hier auch ?

Karl !

Nein, hier spukt's nicht. Das ist nur kaputt.

Die Installationen sind Ihr kleinstes Problem. Sehen Sie mal hier !

Um so etwas hat sich mein Mann bisher immer gekümmert.

Hoffentlich haben Sie genug Kerzen im Haus.

Die stehen schon auf der Einkaufsliste.

Beim nächsten Sturm können Sie Eimer aufstellen.

Wenn das ein Käufer merkt, geht der Preis in den Keller.

Genau wie der 1. Stock in 2 Jahren. Billig wird das nicht.

Was kostet es ?

Sie machen wohl Witze. Über Geld mache ich nie Witze.

Was Erfreuliches haben Sie nicht ? Das kostet extra.

Ich schicke Ihnen ein Angebot. Ich will's gar nicht sehen.

In 2 Tagen haben Sie's.

Guten Tag.

Ach ! Hallo

Bettina Finke. Rodenberg.

Dr. Steinbach schickt uns. Wir kommen wegen des Hauses.

Freut mich. Ein wahrer Traum, das Haus.

So haben wir's uns vorgestellt. Absolut, Mamilein.

Ich gehe dann schon mal vor.

Das Telefon läutet. Da muss ich ran.

Sehen Sie sich schon mal um ! Ich bin gleich zurück.

Der Berg ist ein Traum.

Entschuldigung. Hier fällt alles auseinander. Hoppla !

Vorsicht !

Guck mal ! Das hat einen ganz altmodischen Charme.

Herrlich ! Und groß genug ist es auch.

Deine Mutter zieht nicht bei uns ein ! Ich habe doch gar nichts gesagt.

Den Ton kenne ich.

Moment mal. Filmen Sie ruhig weiter. Sehen Sie sich alles an. Moment noch.

Weidmanns Heil ! Grüß Gott.

Geht's auf die Jagd ? Nein, das ist wegen der Ratten.

Ratten ? Die vermehren sich wie die Karnickel.

Sogar in der Vorratskammer sind sie. Ist das Ihr Ernst ?

Und die Feuchtigkeit überall. Die Wände schimmeln weg wie Käse.

Wenn die Bruchbude bis zum Winter noch steht, fresse ich mein Gewehr.

Papilein, ein Haus, in dem Ratten sind, will ich nicht.

Da müssen Sie keine Angst haben. Im Sommer gibt's genug Schlangen.

Die fressen alle Ratten auf.

Schlangen !

Wo wollen die so schnell hin ? Nette Leute, gell ?

Glaubst du, die kaufen ? Hast du denen irgendwas erzählt ?

Ich ? Nein, kein Wort. Was sind das für Bretter ?

Die muss ich noch wegräumen.

Küss die Hand, Madame !

Grüß Gott !

Ist das nicht ein herrliches Wetter ?

Ich liebe die Natur. Ich auch ...

Halt dich an der Mähne fest. Das tut ihr nicht weh.

Guck mal, Mama ! Ich reite. Mir hat's Onkel Gustav beigebracht.

Weißt du noch, Karl ? Ihr wart ein Herz und eine Seele.

Das ist ein guter Romantitel ! Kann ich mich nützlich machen ?

Da fällt mir schon was ein.

Ihr Handy läutet. Finke !

Mutter ! Dass du mich hier erreichst, ist klar.

Ich miste gerade den Stall aus. Nein, du hast keinen Hörsturz.

Klar habe ich in Italien Bescheid gesagt. Ich rufe dich wieder an.

Oh !

Sie muss lachen.

Grüß Gott. Entschuldigung.

Keine Ursache. Ich war eh zu sauber.

Alexander Schubert. Bettina Finke.

Der Hund bellt.

Senta, aus !

Der Hund bellt immer noch. Netter Hund.

Hier ! Das ist frisch von der Leine. Vielen Dank.

Ich wollte nur schauen, wer hier lebt. Das Haus ist wunderschön.

Danke. Oh ! Entzückend.

Das gehört meinem Sohn. Ich bin Schriftsteller.

Ich komme jeden Sommer her. Ramsau ist traumhaft.

Ich wohne im Dorfkrug. Und was schreiben Sie ?

Historische Romane. Im Moment über Künstler des 17.Jahrhunderts.

Ich suche ein Haus, wo ich in Ruhe in der Natur schreiben kann.

Trinken Sie einen Kaffee ? Wie konnte ich nur ohne Pferd leben ?

Lisa, das ist Alexander Schubert, ein Schriftsteller.

Meine Tochter schreibt gerade ihren ersten Roman.

Sie hat einen Preis für eine Kurzgeschichte bekommen.

Worüber ? Liebe, die Berge, Leben und Tod.

Wollen Sie was lesen ? Klar. Talente muss man fördern.

Gut, dann kommen Sie mit !

Ich beneide Sie. An so einem Ort möchte ich alt werden.

Das ist ein Paradies.

Servus. Hallo !

Ich soll fragen, ob der Wagen fertig ist.

Das dauert noch eine Weile. Ist das ein A-Modell ?

Du kennst dich aus. Mein Vater interessierte sich dafür.

Baujahr 28 ? Ein 27er.

Wenn er wieder läuft, kannst du gern eine Proberunde mitfahren.

Dann liege ich hoffentlich am Strand. Gefällt's dir nicht bei uns ?

Nein. Du redest nicht viel.

Das finde ich gut.

Verkauft die Klinger-Nichte oder bleibt sie hier ? Was meinst du ?

Wenn sie an das Autohaus verkauft, kann ich Konkurs anmelden.

Dann sei eben mal charmant. Ich habe sie zum Wein eingeladen.

Ein 97er Chablis ? Nimm besser einen Barolo.

Oder gleich einen Chateau. Übertreibt nicht !

Das kennen die in Köln gar nicht. Spielst du den Romeo ?

Nett sein kann nie schaden.

Hallo, Bettina ! Setz dich. Hallo !

Hattest du einen harten Tag ? Wieso denn ?

Der Hof ist eine Bruchbude, für Karl bin ich die nächste Großmagd.

Mein Sohn wäre lieber beim Vater.

Und meine Tochter macht sich in meiner Kindheit breit.

Dann trinken wir erst mal einen !

Willkommen in Ramsau !

Gesundheit ! Weltfrieden !

Ich vergaß, wie gut die sind. Vorsicht !

Sonst kriegst du einen Kater. Spielt ihr Schafkopf ?

Der 4. Mann fehlt. Jetzt nicht mehr.

Ich hatte so ein schönes Blatt. Gib die 7er und 8er raus !

Was denn ? Du hast mich eingeladen, jetzt bin ich da.

Zieht euch warm an, Männer ! Wenn ich was kann, dann Schafkopf.

Ich habe doch gut gespielt. Super.Du schuldest Schorschi 50 Euro.

Die Kurzen haben's aber in sich !

Herr Schubert ! Frau Finke.

Was für ein Zufall ! Sie sehen ja so anders aus.

Ich hatte einen Termin bei meinem Verlag.

Alexander Schubert schreibt hi.. hi.. Historische.

Romane. Und das ist der Martin. Grüß dich.

Ich wollte ins Bett. Trinken Sie noch einen Absacker mit ?

Absacker hört sich gut an. Kommst du noch mal mit rein ?

Ein andermal. Danke. Schade.

Schade. Ach so, dann gute Nacht. Ja, äh ...

Gute Nacht.

Soll ich dir ein Geheimnis verraten ?

Ich warf früher immer Steinchen an dein Fenster.

Dann habe ich mich versteckt und dich beobachtet.

Und ich habe mich immer gefragt, welcher Idiot das war.

Das war ich. Alle Mädchen haben für dich geschwärmt.

Aber du warst schon so erwachsen und so süß.

Und ich hatte die blöde Zahnspange. Aber ich warf die Steinchen.

Und dann heiratete ich meinen Ex-Mann.

Der hat mich nach Strich und Faden betrogen.

Ich bin ein Idiot. Ich sollte zu den Anonymen Idioten gehen.

Da sage ich: "Ich bin Bettina Finke, ich bin ein Vollidiot."

Erst mal bringe ich dich nach Hause. Ich will aber nach Rimini.

Der Klinger-Hof muss vorerst reichen.

Denkst du, ich merke mich nicht mehr? Was sollen die Kinder von mir halten?

Die schlafen längst. Das denkst du. Kann ich mit zu dir ?

Äh ... Zu mir ? Nur für eine Nacht. Das merkt keiner.

Ich tue dir nichts. Versprochen.

Uh, oh, uih !

Oh, das war dumm !

Oh, ist mir schwindelig !

Jetzt kriege ich den Knopf nicht auf.

Kannst du mir mal helfen ?

Die sehen aus wie Erdbeeren. Komische Knöpfe. Mach auf !

Wann hast du zuletzt eine Frau ausgezogen ?

Das ist schon eine Weile her.

Guten Morgen ! Was machst du hier ?

Ich wohne hier. Du wolltest hier schlafen.

So ein Quatsch ! Sonst ist nichts passiert ?

Ich habe dich aufs Bett gelegt und ausgezogen.

Ich schlief auf dem Sofa, du hast geschnarcht. Das war's.

Das mit den Knöpfen tut mir leid.

So kann ich nicht nach Hause gehen.

Hast du Jogging-Sachen oder so was ?

Willst du jetzt joggen ?

Frühstückst du nicht ? Eins wollen wir klarstellen:

Ich bin zwar geschieden, aber kein Freiwild für jeden Gebirgs-Gigolo.

Mantel dich nicht so auf. Ich hatte gar kein Interesse.

Ach so ? Na, dann sind wir uns ja einig.

Gebrochen hat er sich nichts. Er hat nur einen kleinen Schock.

Er ist halt aus dem Nest gefallen. Aber hier hat er's warm.

Jetzt müssen wir noch ein paar Regenwürmer suchen.

Ich hatte noch nie ein Haustier. Mein Vater mochte keine.

Bei uns kannst du so viele haben, wie du magst. Morgen, Bettina !

Guten Morgen. Ihr seid schon auf ? Wir kümmern uns um Zwitscher.

Und wo warst du ? Joggen.

Mit Handtasche ? Ja. Die Luft ist so herrlich.

Tom, hilfst du mir beim Kirschen- pflücken ? Ich schaff's nicht allein.

Ich helfe gar keinem. Draußen ist so schönes Wetter.

Und du sitzt vorm Computer. Ich will nach Italien.

Oder ich fahr mit dem Zug zurück. Langsam reicht's mir.

Wir kriegen bald ein Problem. Du bist sauer, dass Papa weg ist.

Und jetzt lässt du's an mir aus. Ich würde gern weiterspielen.

Du hast genug gespielt. Den habe ich von Papa !

Dann beschwer dich bei ihm ! Ich sag ihm, er soll mich abholen.

Mist ! Ich habe ihn.

Herr Schubert ! Ich kam zufällig vorbei.

Sie haben meine Ernte gerettet. Bis zur B-Jugend war ich Torwart.

Kommen Sie voran mit Ihrem Roman ? Ja. Ich bin kurz vor dem Ziel.

Sie bleiben doch noch etwas länger ?

Nein, ich bin nur auf der Durchreise. Ich muss nur noch einiges regeln.

Vielleicht kann ich helfen. Ich habe mir hier schon viele Häuser angesehen.

Aber Ihres gefällt mir am besten.

Ich würde Ihnen gern ein Angebot machen.

Natürlich nur, wenn Sie verkaufen wollen.

Wir können das ja beim Abendessen besprechen.

Ich lade Sie in den Dorfkrug ein. Die machen einen prima Tafelspitz.

Morgen Abend um 20 Uhr ?

Na gut.

2 Morde in diesem Haus ? Das ist nicht Ihr Ernst.

Doch. Die Leichen lagen tagelang in der Küche. Und das im Hochsommer.

Um Gottes willen. Aber sonst gefällt es Ihnen ?

Ich denke darüber nach. Danke. Bitte schön. Servus.

War das ein Interessent fürs Haus ? Nein, der hat sich verfahren.

Ich habe ihm gesagt, wo es langgeht.

Martin ? Ich bin hier unten.

Ich bringe deinen Jogginganzug. Leg ihn bitte auf den Tisch.

Ich habe noch nie eine so ordentliche Werkstatt gesehen.

Alles an seinem Platz. Das sagte schon mein Opa.

Ich erinnere mich an ihn. Er summte immer eine bestimmte Melodie.

Leider immer falsch. Wolltest du nie weg von hier ?

Ich war weg. Ich habe in Salzburg Industriedesign studiert.

Ich wollte damals der neue Stern am Designerhimmel werden.

Aber es war nicht mein Ding. Ich stieg um auf Maschinenbau.

Ich wollte lieber sparsame Motoren entwickeln.

An der Uni lernte ich meine Frau kennen.

Dann kamst du hierher zurück. Ja, mit ihr. Zurück zu den Wurzeln.

Aber das war das Ende unserer Ehe. Sie wollte Karriere machen.

Statt im Bergdorf zu versauern, ging sie zu einem Autokonzern in die USA.

Unsere Tochter Jasmin hat sie mitgenommen.

Ich sehe sie höchstens einmal im Jahr.

Jetzt hast du mehr geredet als in den letzten beiden Tagen zusammen.

Aber fällt dir hier nicht manchmal die Decke auf den Kopf ?

Manchmal. Und was machst du dann ?

Ich war oft mit Gustav hier. Er hat gemalt, ich habe geangelt.

Wir haben nie viel gesprochen. Das glaube ich dir.

Ist diese Ruhe nicht herrlich ?

Kein Mensch, nur wir beide.

Ich wollte Gustav so oft anrufen. Immer verschob ich es auf morgen.

Irgendwann gibt es kein Morgen mehr.

So eine hatte ich als Kind auch. Ich habe sie in der Kirche verloren.

Ich habe sie gefunden. In der Kirche. Ist das meine ? Zeig mal.

Gib mal her !

Das ist wirklich meine. Da ist ein Kratzer drauf.

Ich muss gehen. Die Kinder warten.

Hallo, Oma, äh Sophie. Weiß deine Mutter, was du machst ?

Also ich...

Steig ein. Ich will hier nicht übernachten.

Bettina summt eine Melodie.

Was machst du hier, Mutter ? Was für eine nette Begrüßung.

Ich will dich besuchen. Tom, hol den Koffer aus dem Wagen.

Wo kommt ihr beiden her ?

Ich habe Tom angerufen, damit er mir den Weg zeigt.

Ich war schon ewig nicht mehr hier. Aha.

Sophie ! Dich habe ich ein halbes Leben lang nicht mehr gesehen.

Karl, du lebst ja immer noch. Du doch auch.

Die Matratze hat auch schon bessere Zeiten erlebt.

Aber haben wir das nicht alle ?

Lass nur. Ich schlafe gern bei offenem Fenster.

Was machst du ? Ich vertreibe die Insekten.

Ich habe sehr süßes Blut.

Ich wollte dich erst morgen früh damit überraschen, aber...

Ich habe einen Job für dich gefunden. Wie bitte ?

Juliane aus meinem Golfclub sucht eine Anwaltsgehilfin.

Mit Organisationstalent ! Da dachte ich sofort an dich.

Juliane ist einverstanden. Du kannst dich nach deinem Urlaub vorstellen.

Du hast mich verkuppelt ! Ich habe dir eine Chance verschafft.

Dasselbe hast du schon mal gesagt.

Als ich zum 12.Geburtstag meiner Freundin Anke nicht eingeladen war.

Du hast ihre Mutter bequatscht, bis sie mich doch eingeladen hat.

Aber keins der Kinder redete mit mir. In der Kanzlei sind alle erwachsen.

Sie werden mit dir sprechen. Lass uns morgen in Ruhe darüber reden

Bringst du mir noch einen Tee ? Ohne den kann ich nicht schlafen.

Mit Zitrone, wenn's geht.

Darf ich reinkommen ? Das ist ein freies Land.

Kannst du mal eine Pause machen ?

Käsekuchen. Wie ?

Käsekuchen. Weißt du noch ?

Zu deinem 8.Geburtstag habe ich dir Käsekuchen gebacken.

Du wolltest ihn nicht. Du dachtest, da wäre richtiger Käse drin.

Ich habe dich so lange genervt, bis du ihn doch probiert hast.

Und du fandest ihn klasse. Das finde ich immer noch.

Manches muss man probieren um zu wissen, dass es einem schmeckt.

Und bedanke dich bei deiner Oma, dass sie für dich geschwindelt hat.

Ein Hahn kräht mehrmals.

Kann bitte jemand diesem Vieh den Hals umdrehen !

Karl, hör auf zu jodeln !

Bettina, der schmeckt wunderbar. Genau wie ihn dein Onkel gemacht hat.

Nach seinem Rezept ! Die Konfitüre ist auch gleich fertig.

Hier muss ein Feng Shui-Berater her. Das Bett ist falsch ausgerichtet.

Ich fühle mich wie 60 ! Ich dachte, du bist schon...

Kaffee bitte. Du bist auch nicht mehr taufrisch.

Bettina, was machst du hier eigentlich ?

Ich schenke dir Kaffee ein. Ich backe Kirschkuchen.

Ich koche Konfitüre. Alles nach Onkel Gustavs Rezepten. Probier mal.

Ich weiß, wie Konfitüre schmeckt. Du wolltest doch nach Italien.

Ja, wenn alles geregelt ist. Fahr mit den Kindern nach Rimini.

Ich kümmere mich um den Verkauf. Darin bin ich sowieso besser.

Mutter, ich schaffe das schon. Ich sehe es. Du kochst Marmelade.

Ja. Ich habe Freude daran. Mama, Zwitscher ist tot !

Wer ist Zwitscher ?

Mach's gut.

Der Hund buddelt ihn doch gleich wieder aus.

Mama, sagst du noch was ? Genau. Das machst du doch so gerne.

Zwitscher, wir werden dich alle sehr vermissen.

Du warst nur kurz bei uns, aber wir haben dich lieb gewonnen.

Jetzt kannst du im Vogelhimmel fliegen bis in alle Ewigkeit.

Amen.

Amen. Ich glaube das alles nicht.

Die spinnen.

Ein Handy läutet.

Ja ? Nein, noch nicht. Ich weiß, dass die Zeit drängt.

Es macht mir auch keinen Spaß, von Hunden angefallen zu werden.

In Kuhscheiße zu duschen, Liebesbriefe von Pubertierenden zu lesen.

Ich melde mich.

Ein Vogel schreit.

Martin ! Ich bin hier.

Servus. Hallo. Euer Auto ist fertig.

Cool. Ich wollte fragen, ob Sie... Ob du...

Du kannst hier in der Werkstatt anfangen.

Okay. Gut.

Aber vorher müssen wir das Ding wieder zum Laufen kriegen.

Mit Autos kenne ich mich aus, aber... Lass mal einen Fachmann ran.

Oh ! Ganz easy. Machen Sie das öfter ?

Ballonfahren ? Ja, für Touristen. Das ist ein kleiner Nebenverdienst.

Willst du mal mitfahren ? Ja. Da oben nervt mich sicher keiner.

Ich weiß nicht, was das Grundstück wert ist.

Schuberts Angebot ist attraktiv. Ich kann sicher noch etwas draufschlagen.

Mutter, ich weiß nicht. Willst du es etwa ablehnen ?

Diese Chance kriegst du kein zweites Mal !

Langsam mache ich mir Sorgen.

Ich komme ahnungslos her und sehe Kuchen, Kuhmist, Vogelbeerdigung.

Du hast dich völlig verändert. Was ist mit all deinen Plänen ?

Man kann das Leben nicht planen. Das habe ich begriffen.

Willst du dein Leben wegwerfen ? Nein.

Ich will herausfinden, was für mich das Beste ist.

Ich sage es dir: Leg dich in Italien in die Sonne, lach dir einen Mann an.

Dann geht das Leben weiter. Mit Job und Wohnung in Köln.

Da gehörst du hin. Wer sagt das denn ?

Ich weiß nicht, was du willst. Dass du mich in Ruhe lässt !

Immer habe ich getan, was andere wollten.

Wegen dir habe ich studiert, wegen Robert hörte ich auf zu arbeiten.

15 Jahre lang hat Robert mir ständig Vorschriften gemacht.

Seit der Scheidung sagst du mir, wie ich zu leben habe.

Wen ich treffen soll, wo ich arbeiten soll.

Es ist mein Leben ! Ich will selbst herausfinden, was für mich gut ist.

Hier ist der Proviant. Die Landschaft ändert sich ständig.

Wenn du oben bist, kannst du alles vergessen und einfach nur genießen.

Was denn genießen ? Warte, bis wir wieder unten sind.

Dann stellst du nicht mehr so blöde Fragen. Alles klar, Peter ?

Alles klar. Dann los !

Hoffentlich hast du keine Höhenangst. Ein bisschen schon.

Zu spät.

Oh !

Was ist los ? Du meckerst ja gar nicht.

Sie werden es nicht glauben. Ich habe mein Geld schon wieder vergessen.

Kein Problem, Frau Finke. Ich schreibe es an.

Karl hat mir heute Ihre Konfitüre gebracht. Die Hälfte ist schon weg.

Die Touristen reißen sich darum.

Wir dachten, Gustavs Tod wäre auch das Ende der Ramsauer Kirschkonfitüre.

Gott sei Dank sind Sie jetzt da ! Ja.

Senta kann schon Kunststücke. Wenn ich sie rufe, dann kommt sie.

2 Schafe bekommen bald Lämmer. Wir können sie aufwachsen sehen.

Wir wollten nach Italien weiter. Hast du das vergessen, Lisa ?

So war es geplant. Können wir nicht hierbleiben ?

Für immer, meine ich. Wir können eine Pension eröffnen und Zimmer vermieten.

"Zum Edelweiß". Das wird voll toll. Voll toll ?

Ach, mein Kind. Ich würde dir so gerne immer alle Wünsche erfüllen.

Aber das Leben ist nicht so.

Das Warten hat sich gelohnt. Danke.

Wir sind im Heißluftballon durch das ganze Tal geflogen. Total cool.

Morgen nehme ich meine Kamera mit. Tom will nicht mehr weg von hier.

So begeistert war er zuletzt, als sein Laptop aus der Reparatur kam.

Der Wagen läuft auch wieder. Das ist nett von dir.

Alexander - Martin. Wir hatten schon das Vergnügen.

Bettina, kommen Sie ? Ganz schöner Spritfresser.

Sie irren. Ich tanke immer nur für 50 Euro.

Wenn das ein Schriftsteller ist, bin ich König Ludwig.

"Das Landleben hatte eben nicht nur Sonnenseiten..."

Wolltest du nicht nach Köln ? Oma hat mich abgefangen.

Es war eine blöde Idee. Papa ist im Urlaub.

Mit seiner neuen Freundin. Die wollen uns sicher nicht dabeihaben.

Nimm den für deinen Roman. Das geht einfacher.

Bist du krank ? Und das mit Zwitscher tut mir leid.

Du bist krank.

Ich könnte ein halbes Schwein essen. Das gibt's hier bestimmt.

Ich habe meinen Ohrring im Auto verloren.

Lassen Sie, ich schaue nach. Geben Sie mir den Schlüssel.

Suchen Sie uns einen schönen Tisch. Ich versuche es.

Mutter, ist Tom am Computer ? Er soll für mich etwas checken.

Bettina, hier bin ich. Stellen Sie sich vor, die haben sogar Champagner.

Schwein auf Toast ist schon bestellt. Haben Sie den Ohrring gefunden ?

Ich habe jetzt alles,was ich brauche. Trinken wir auf unseren Abend.

Sie schreiben über die Künstlerszene des 17.Jahrhunderts.

Ja, genau. Kennen Sie Kasimir von Pagenburg ?

Natürlich, über den recherchiere ich. Eine faszinierende Persönlichkeit.

Ich habe ihn mir ausgedacht, so wie Sie Ihre Naturliebhaberei.

Ist das das Firmenlogo Ihres Arbeitgebers ?

Dr. Steinbach sagte mir, dass Sie keinesfalls an uns verkaufen wollen.

Dann gibt es nichts mehr zu sagen. Das ist nicht der einzige Grund.

Es geht mir doch auch um Sie !

Das ist mir zu wenig, um mich noch einmal auf einen Mann einzulassen.

Das ist das Geschäft Ihres Lebens ! Warten Sie !

Guten Tag, Frau Finke. Sie haben sich wohl über etwas aufgeregt.

Allerdings. Haben Sie mir diesen Hanswurst auf den Hals geschickt ?

Damit er mir den Hof abschwätzt ? Nicht ganz.

Aber ich bin auch nicht ganz unschuldig daran.

Sie dachten, ich will nach Italien und der Hof interessiert mich nicht.

Ich habe mich offensichtlich geirrt.

Sehen Sie den Gipfel ? Den haben Ihr Onkel und ich gemeinsam bestiegen.

Er zeigte mir, wo das Edelweiß blüht.

Wenn ich Ihre Pläne durchkreuzt habe, tut es mir aufrichtig leid.

Glauben Sie mir.

Haben Sie das Angebot ausgeschlagen ? Natürlich.

Auf diesem Hof habe ich die schönsten Wochen meines Lebens verbracht.

Einmal lief ich von zu Hause weg. 5 Tage lang habe ich mich versteckt.

Keiner hat mich gefunden ! Auf dem Heuboden bekam ich den ersten Kuss.

Das war von... Jetzt habe ich vergessen, wie er heißt.

Eines Nachts bin ich schlafgewandelt. Onkel Gustav fand mich bei den Kühen.

Glauben Sie wirklich, ich würde den Hof abreißen lassen ?

Nehmen Sie mich ein Stück mit ? Mit Vergnügen. Bitte.

Übrigens war ich mit meinem Onkel auch da oben. Da war ich erst 7.

Bettina ! Bist du verrückt geworden ? Entschuldigung. Es tut mir Leid.

Kannst du nicht klingeln ?

Ich dachte... Ich weiß nicht was. So etwas können nur Frauen sagen.

Der wollte wirklich nur den Hof. Ich hatte dich gewarnt.

Du konntest es gar nicht wissen. Du bist der merkwürdigste Mensch, den...

Was ?

Den ich je geküsst habe. Danke für das Kompliment.

Ich lade euch am Wochenende zu einem Oldtimer-Treffen nach Salzburg ein.

Da sind wir schon weg. Dr. Steinbach regelt den Verkauf für mich.

Ich verstehe. Mach dir keine Sorgen.

Er wird darauf achten, dass der Hof nicht an ein Autohaus verkauft wird.

Das klingt nach einem guten Plan. Ich habe nie gesagt, dass ich bleibe.

Ich bin nicht mehr die Kleine, die auf den tollen Martin wartet.

Mein Leben wartet. Dann lass es nicht warten.

Sirenengeheul Das klingt nach etwas Größerem.

Ich habe ein komisches Gefühl. Warte, wir nehmen den Wagen.

Was ist passiert ? Reg dich nicht auf.

Die Feuerwehr glaubt, dass es ein Kurzschluss war.

Tom hat mit Karl die Tiere aus dem Stall geholt. Niemand wurde verletzt.

Ihr seid erst mal in Sicherheit. Karl hustet stark.

Ist alles in Ordnung, Karl ?

Keine Angst, Bub. Das war nur der Rauch.

Ich muss mich etwas...

Ist alles gut ? Karl ! Karl !

Sollen wir wirklich nicht mit ins Krankenhaus kommen ?

Das ist nicht nötig. Es war nur der Kreislauf.

Geben Sie ihm davon zwei, wenn er aufwacht. Er soll sich ausruhen.

Danke, dass sie so schnell da waren. Wiederschauen.

Das war's dann. Der Hof ist nicht mal versichert.

Was heißt das jetzt ? Hier ist alles schiefgelaufen.

Ich verkaufe an den Erstbesten und dann verschwinde ich von hier.

Du kannst jetzt nicht aufgeben. Doch. Schubert kann den Hof haben.

Hätte es dein Onkel so gewollt ? Es ist mein Leben. Ich entscheide !

Du hast nur Angst um dein Geschäft. Ist das deine Meinung über mich ?

Du machst das Richtige, Bettina. Du hast hier nichts verloren.

Ich handele einen guten Preis aus. Ich fasse es nicht !

Kannst du nicht einmal aufhören, Anwältin zu sein ?

Was willst du von mir hören ? Was ich schon immer hören wollte.

Seit diesem ganzen Mist mit Robert ! Seit ich ihn rausgeworfen habe !

Ich möchte, dass jemand zu mir sagt: Alles wird gut.

Alles wird gut. Wirklich ?

Ich verspreche es dir. Mama !

Es tut mir so furchtbar leid. Du kannst doch nichts dafür.

Du könntest den Hof längst verkauft haben, wenn...

Wärest du jetzt in Italien, würde es dir nichts ausmachen.

Wer weiß. Nimm die beiden.

Gut.

Ich falle dir nur zur Last. Komm erst mal wieder zu Kräften.

Es ist nicht deine Schuld, dass ich nicht verkauft habe.

Egal, was du machst: Du machst es schon richtig.

Wenn Steinbach den Verkauf nicht ordentlich regelt, verklage ich ihn.

Im Verklagen bin ich die Größte. Ja.

Ihr Handy klingelt.

Hallo, Robert. Willst du die Kinder sprechen ? Ich kann sie holen.

Das kannst du nicht machen. Er hat am Samstag Geburtstag.

Du musst nicht vorbeikommen, aber du kannst doch mal anrufen !

Wollte Papa nicht mit mir sprechen ? Doch. Die Verbindung war schlecht.

Ich soll dich ganz lieb grüßen. Verarsch mich nicht, Mama !

Wir sind ihm völlig egal. Wollte er jemals, dass wir bei ihm wohnen ?

Es geht ihm gerade nicht so gut. Er muss sein Leben neu organisieren.

Das sagst du nach allem, was er dir angetan hat ?

Er ist dein Vater und bleibt es auch. Ach, Mama.

Sehen Sie, das ist der Brandherd.

Von hier hat sich das Feuer sofort in alle Richtungen ausgebreitet.

Da wurde ein Brandbeschleuniger verwendet. Benzin oder Petroleum.

Meinen Sie, es war Brandstiftung ? Ganz sicher.

Ist das ein Loch ? Nein, alles in Ordnung.

Der TÜV war letzte Woche da. Alles ist auf dem neusten technischen Stand.

Entschuldigung, ich suche Martin. Der wollte etwas besorgen.

Ich bin Bettina Finke, die Nichte vom Klinger Gustav.

Ich weiß. Wir haben schon zusammen Karten gespielt.

Das mit dem Feuer tut mir leid. Deswegen bin ich hier.

Kurz vor dem Feuer sah ich einen Ballon. War das Ihrer ?

Wir haben das Feuer von oben gesehen. Ich hatte ein Ehepaar aus Berlin drin.

Haben die vielleicht fotografiert ? Ja, mit einer Digitalkamera.

Können Sie mir den Namen sagen ? Da muss ich nachschauen.

Aber erwarte nicht zu viel davon. Die wollten heute abreisen.

Tschüs, liebes Hotel. Tschüs, lieber Balkon.

Wink mal, Papilein. Das geht jetzt nicht.

Tschüs, liebe Berge. Hast du den Bergen tschüs gesagt ?

Das habe ich schon. Ich glaube, es ist offen.

Entschuldigung. Frau Finke, so sieht man sich wieder.

Haben Sie bei der Ballonfahrt gestern auch gefilmt ?

Ja, er hat gute Bilder gemacht. Kann ich die mal sehen ?

Wir haben sogar den Scheunenbrand drauf. Das ist super geworden.

Wir wollten noch einen Tag länger bleiben, aber es ist alles ausgebucht.

Spulen Sie bitte bis vor dem Brand zurück. Stopp.

Wie schön das geworden ist.

Da steht ja einer !

Pass gut auf dich auf. Ich komme dich besuchen. Versprochen !

Ich will nicht weg.

Ich auch nicht.

Ein "Abendrot", der Herr.

Wenn Sie Trinkgeld erwarten, hätten Sie sich beeilen müssen.

Frau Finke !

Hier lebt man bestimmt angenehmer als im Dorfkrug.

Möchten Sie etwas trinken ? Nein danke.

Ich habe Ihnen etwas mitgebracht.

Gut getroffen. Das findet die Polizei auch. Ich habe Anzeige erstattet.

Ihre Firma muss den Schaden zahlen. Damit kommen Sie nicht durch.

Doch. Sie und Ihre Firma werden den Hof nie bekommen. Dafür sorge ich.

Ich verstehe Sie nicht. Mit dem Geld hätten Sie in Köln gut leben können.

Nicht jeder Mensch ist bestechlich. Ich will gar nicht zurück nach Köln.

Das stimmt ! Das habe ich noch niemandem gesagt.

Ich will nicht zurück. Sie machen offenbar gerne Fehler.

Nur wegen der Gewohnheit. Entschuldigung.

Entschuldigung. Es waren vorhin 20 Cent zu viel.

Ihr Handy läutet. Hallo, Lisa. Wie weg ?

"Was braucht der Mensch zum Glücklichsein ?"

"Er braucht kein Geld, und teuren Wein."

"Zum Glück braucht er nur Zeit mit dir."

"Und ab und zu ein Haferl Bier."

Karl !

Karl, bitte komm nach Hause.

Dr.Steinbach hat 8 Kaufinteressenten zu uns geschickt. Sagt er.

Hast du einen von denen gesehen ? Nein. Höchstens 7.

Es sollte eine Überraschung sein. Ich weiß nicht, was ich sagen soll !

Es kommt ja nicht jeden Tag vor. Moment.

Komm mal her.

Übrigens, mein Roman ist fertig. Und wie soll er heißen ?

Irgendwas mit zwei Herzen und einem Edelweiß. Oder ist das zu kitschig ?

Nein, das klingt nach Liebe.

Wo hast du den Hut her ? Er war bei Onkel Gustavs Sachen.

Wolltest du nicht nach Italien ? Was soll ich da? Mein Platz ist hier.

Was war an meinem Auto kaputt ? Das war schwierig. Der Tank war leer.

Du Schuft !

Untertitel: Raimund Mehrwald / Peter Endres

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