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Original subtitles

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

Sascha?

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

Sascha?

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

Hallo?

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

Sascha?

* Spannungsvolle Musik *

* Sascha schreit. *

Was, wenn die Gastfamilie total blöd ist?

So ist es eben eine andere Gastfamilie.

Und wenn die mich in der Schule scheiße finden?

Die scheiße finden? Das ist unmöglich.

Und wirst du nicht nach einem Monat zurück, weil ich dich nicht mehr aushalte?

Luna, dann komme ich nach Paris und hole dich ab.

Ich bin schließlich Papa Nümero A.

Hör zu.

Du kannst mich jederzeit anrufen.

Egal, wie klein oder groß das Problem ist.

Wenn der Eiffelturm hässlicher ist, als den du dir vorgestellt hast,

dann würde ich das wissen.

Auch wenn dir die ewigen Croissants zum Hals raushängen.

Du schaffst es gut, Schatz.

Ich melde dich, sobald du angekommen bist.

* Telefonklingeln *

* Spannungsvolle Musik *

Hast du doch was vergessen, Süße?

Hoffmann? Ja, sorry.

Was gibt's?

Ja, ist gut. Ich sag Kornlatschek Bescheid.

Danke.

Hey.

Kornlatschek.

Was?

Die Villa Berg, die Jagdvilla.

Ich mach mich auf den Weg.

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

Kornlatschek?

Wie sind Sie so schnell hierhergekommen?

Ich wohn hier gleich ums Eck.

Und das Opfer ist Sascha Fetcher.

Sascha Fetcher?

Wie in "Die mysteriösen Fälle der Kommissarin Alberti"?

Genau, der ...

Sascha Fetcher ist ein Krimi-Auto,

der dafür bekannt ist, echte Mordfälle in seinen Romanen zu bearbeiten.

Ich hab ihm ein Weihnachtengeschenk bekommen.

Ich hab am Anfang gedacht, Sascha Fetcher wäre eine Frau.

Die Bücher sind exzellent geschrieben.

Und erstklassig recherchiert. - Voll spannend, bis zum Schluss.

Sollen wir nach Kumbaya singen oder uns den Toten anschauen?

Wo ist er?

Hallo. - Morgen, Edgar.

Dann lass uns mal hören.

Also, 31,4 Grad Körpertemperatur heißt,

er ist seit ca. Pimaldaumen acht Stunden tot.

Also, gegen Mitternacht. Geisterstunde.

Das passt ja irgendwie.

Todesursache? - Ein Stich direkt ins Herz.

Aber eins ist komisch. Bei so einer Wunde

kommt es normalerweise zu viel größerem Blutverlust,

als es hier der Fall zu sein scheint. - Das bedeutet?

Erst mal gar nichts. Vielleicht hat er ja eine Gerinnungsstörung.

Was mit der Tatwaffe?

Sie ist unter dem Bett gelegen.

Und wer hat ihn gefunden?

Seine Frau. Die sitzt unten im Salon.

Das ist doch ein Riesenbunker. Wohnen die Fetchers hier alleine?

Fast. Also, die Verwalterin und ihre Tochter wohnen auch im Haus.

Na, dann lass uns mal hören.

* Melancholische Klaviermusik *

* Melancholische Klaviermusik *

* Melancholische Klaviermusik *

* Melancholische Klaviermusik *

* Melancholische Klaviermusik *

* Melancholische Klaviermusik *

Frau Fetcher?

Hoffmann, Kripo Bregenz.

Können Sie mir beschreiben,

wie Sie Ihren Mann gestern Abend gefunden haben?

Ich...

Ich bin aufgewacht, weil ich einen Geräusch gehört habe.

Ich wollte nachsehen, wo er erst kommt.

Ich wollte nachsehen, wo er erst kommt.

Ich wollte nachsehen, wo er erst kommt.

Sie und Ihr Mann haben nicht im gleichen Zimmer geschlafen?

Sascha schnarcht.

Vor allem, wenn er was getrunken hat.

Haben Sie Ihren Mann berührt?

Er war warm.

Ich dachte, vielleicht, aber...

* Melancholische Klaviermusik *

* Melancholische Klaviermusik *

Sie hatten gestern Abend Besuch?

Ja.

Das war eine Lesung gestern Abend.

Was für eine Lesung?

Eine Benefizveranstaltung für Literaturfans aus der Umgebung.

Sascha hat aus seinem aktuellen Roman vorgelesen.

Wie viele Leute waren denn da?

Eine kleine, exklusive Runde.

Ich habe Frau Fetscher geholfen, die Lesung vorzubereiten.

Das Buffet aufzubauen und so weiter.

Haben Sie von den Gästen was mitbekommen?

Nein, nicht wirklich.

Ich hatte noch Angeboten, im Anschluss mit aufzuräumen.

Aber Frau Fetscher meinte, das genügt, wenn wir das heute machen.

Wann sind Sie gegangen?

Ich war gegen halb elf im Bett.

Ich höre immer noch Frau Fetscher um Hilfe schreien.

Wann war das?

So um Mitternacht herum.

Ja, Mia und ich sind dann sofort runter, um nachzuschauen, was passiert ist.

Es war alles total unwirklich, wie in einem Horrorfilm.

Was meinen Sie?

Alles war stockfinster, das Licht ging nicht, die Hauptsicherung war rausgesprungen.

Kommt das öfter vor?

Nein, also die Elektrik im Haus ist tipptopp, da achte ich drauf.

Es sind schon zu viele alte Holzhäuser abgebrannt.

Jeder Teilnehmer zahlt eine Spende an eine Organisation, die sich um Gewaltopfer kümmert.

Und dafür bekommt jeder Teilnehmer einen exklusiven Abend mit Sascha Fetscher.

Und ein geselliges Salongespräch an dem Ort, wo sein nächster Roman entsteht.

Leute lieben sowas.

Sie haben die Jagdvilla gemietet?

Ähm, Sascha hat Villa Berg letztes Jahr gekauft.

Er war fasziniert von ihrer bewegten Geschichte.

Ist gestern Abend irgendetwas ungewöhnliches passiert?

Kein Streit, kein aufbringlicher Fan?

Sascha hat die Fetscher-Meute immer unter Kontrolle gehabt.

Das ist sein Begriff, nicht meiner.

Sascha hat ein unglaubliches Charisma.

Da, wo er ist, ist das Licht.

Alle haben ihn geliebt.

Bis wann ging die Lesung gestern Abend?

Bis zehn, halb elf.

Ich wollte eigentlich noch aufräumen, aber ich war dann zu müde.

Und bin gleich ins Bett gegangen.

Wann war das?

Um elf.

Danke erst mal.

Und ich muss Sie bitten, Ihren Morgenmantel dem Kollegen zu geben.

Wie ist Ihre Beziehung zu den Fetschers? Kommen Sie gut klar?

Als die beiden, die Villa Berg von der Gemeinde gekauft haben,

hatte die Mama Schiss, dass sie von denen rausgeschmissen wird.

Haben Sie nicht getan?

Ja, ich dachte, dass Sie die Villa erst mal sanieren wollen

und deshalb keine Verwalterin brauchen.

Aber Herr Fetscher wollte das alles machen.

Ja, ich dachte, Sie wollen die Villa erst mal sanieren

und deshalb keine Verwalterin brauchen.

Aber Herr Fetscher wollte das alles machen.

Ja, ich dachte, Sie wollen die Villa erst mal sanieren

und deshalb keine Verwalterin brauchen.

Aber Herr Fetscher wollte das alles so bleiben, wie es ist.

Also für die Sanierung war kein Geld da?

Er hat gesagt, dass er dem Haus seine dunklen Geheimnisse

nur entlocken kann, wenn er so wenig wie möglich verändert.

Welche dunklen Geheimnisse?

In den letzten 200 Jahren sind hier immer wieder Bewohner

unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen.

Wie wahrscheinlich in vielen Häusern, wenn sie erst mal alt genug sind.

Ja, aber ehemalige Bewohner haben immer wieder

von unheimlichen Erscheinungen berichtet.

Auch soll hier oben ein Poltergeist sein Unwesen treiben.

Ja, also das einzige, was hier poltert,

sind vielleicht die alten Steigleitungen.

Brauchen Sie mich noch? Ich muss in die Firma.

Nein, nein, wenn wir noch Fragen haben, dann melden wir uns. Vielen Dank.

Okay.

Gibt es eine Kamera am Eingang?

Und wenn ja, werden die Aufnahmen gespeichert?

Ja, gibt es. Ich kann Ihnen eine Kopie machen.

Das wäre toll. Danke.

Oh, die Höhe.

Ja, das Labor hat das Messer untersucht.

Es sind keinerlei brauchbare Fingerabdrücke.

Aber Sascha Fetcher heißt eigentlich Sigismund Fetcher.

Sascha war sein Künstlername.

Sigismund hat sich wahrscheinlich nicht so gut verkauft.

Nein, er hat nicht nur seinen Namen geändert,

sondern auch seinen Look vom Hipster-Journalisten zum Tweetjackenautor.

Der hat in düsteren Schuppen auch nur aus Sigismund-Spründen gekauft.

Hier der Wetter.

Oder er hat sich in das Haus verliebt, weil es mitten in der Natur steht.

Und Charme hat.

Oder so.

Die Villa Bergsteher wird den Freunden von Bodensee spuckt.

Ganz oben auf der Liste der verfluchten Orte.

Ja, schon gehört. Weil da ein Poltergeist poltert?

Ja, und Jungfrauen in den Tod stürzen.

Und Kutscher blutüberströmt gefunden werden.

Und Gärten auf mysteriöse Art und Weise verschwinden.

Klingt nach einer Menge Stoff für den nächsten Fetcher-Krimi.

Ja, oder nach Gruselquatsch, um die Verkaufszahlen anzukurbeln.

Ah ja, die Spurensicherung hat den Schuldigen für den Stromausfall gefunden.

Eine tote Maus im Verteilerkasten.

Und was ist mit den Gästen?

Ich habe alle Namen durch den Computer gejagt, nichts.

Also, bis auf den Besitzer der Buchhandlung.

28 unbezahlte Strafzettel.

Parken in der Ladezone.

Die meisten Gäste sind zwischen 10 und halb 11 gegangen.

Bis auf drei. Die sind länger geblieben.

Hier.

Das Anselm Zibros, Chef von Zibros Pharma.

Hier, Oxana Domröse.

Ist die Verlegerin von Fetcher.

Und?

Aus die Maus.

Das ist Marlene Renner.

Ja, die war um Viertel vor 12 auf jeden Fall noch anwesend.

Sie ist die stellvertretende Leiterin der Landesbibliothek in Bregenz.

(dramatische Musik)

Hallo, guten Tag. Oberländer Kripo.

Das ist meine Kollegin Frau Hoffmann. Wo finden wir denn Frau Renner?

Im Kuppelsaal.

Danke, bitte.

Frau Renner?

Wie kann ich Ihnen helfen?

Entschuldigung, Sie sind Marlene Renner?

Sie ist sogar Magistra.

Meine Mutter war eine glühende Marlene Dietrich-Verehrerin.

Waren Sie gestern Abend bei der Lesung von Sascha Fetcher in der Villa Berg?

Bei dem Krimiautor? - Genau.

Na, immer keine Krimis. Ist mir alles viel zu blutrünstig.

Ich hab gestern Abend mit meiner Frau zusammen gekocht.

Und dann haben wir unseren Weihnachtsurlaub geplant.

Zum Tango tanzen nach Finnland.

Das klingt wunderbar.

Sagen Sie, haben Sie diese Frau schon mal gesehen?

Bedauere.

Entschuldigung, da muss ich leider ran gehen.

Luna, hast du gut angekommen?

Wieso wollen wir das denn wissen?

Ja, das klingt doch toll.

Und die Gastfamilie mega blöd.

Hab ich doch gesagt.

Jetzt?

Vielleicht können wir ja später nochmal telefonieren.

Ja, ich hab dich.

Auch lieb.

Tochter Heil in Paris angekommen? - Ja.

Was ist mit der Spende, um an der Lesung teilzunehmen?

Sie hat nicht gespendet.

Na dann hoffentlich kommen wir mit dem Foto weiter.

Vielleicht haben wir Glück und sie ist schon mal aktenkundig geworden.

Sie stirbt zuletzt.

Ich werde ihr Bild mal durch den Computer jagen.

Oder auch nicht.

Ich weiß, wo die Dame wohnt.

Zumindest bis heute in der Früh.

Sie kennen Sie?

Ich hab Sie auf dem Campingplatz ein paar Mal gesehen.

Was für ein Campingplatz?

Der, auf dem ich wohne.

Brauchen Sie noch ein bisschen oder soll ich Ihnen die Adresse geben?

Bitte die Adresse.

Bodenseeweg 24 in Lotharach.

Campingplatz?

Unsere angebliche Bibliothekarin heißt Henriette Trautschke.

Sie hat ja einen Stellplatz für Ihr Wohnmobil gemietet.

Reihe 2307.

Ich hab ja oft genug in meinem Bus übernachtet.

Wo er kommen hat, schenkt.

Mit Jemot Toilette und Dosen Ravioli.

Hat er gesagt?

Dass ich das mal erleben darf.

237? Das wäre hier.

Frau Trautschke?

Polizei!

Sniemann, da.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Frau Trautschke, ist ein Zufall.

* Spannungsgeladene Musik *

Hey!

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

Warum sind Sie weggerannt, Frau Trautschke?

Sie standen da mit irgendwas Blutigem in der Hand.

Ich hab Angst gekriegt.

Ich hab nichts getan, wirklich.

Unser Labor hat das Blut auf dem Nachthemd untersucht.

Das stammt von Herrn Fetscher.

Was machen Sie in Bregenz?

Warum ich hier bin, geht Sie gar nichts an.

Glauben Sie das wirklich? - Ich war das nicht.

Sascha.

Er war schon tot, als ich aufgewacht bin.

Ich weiß nicht, wie das Messer in meiner Hand gekommen ist.

Das ist die Wahrheit wirklich.

Interessante Nachbarn haben Sie.

Ich laufe immer mit geladener Waffe unterm Kopfkissen.

Sascha und ich, wir waren ein Paar. - Verstehe.

Und der falsche Name damit?

Damit seine Frau nicht mitkriegt, wer ich wirklich bin.

Sie hat vor ein paar Wochen eine Mail von mir gefunden.

Hat Sascha verboten, dass er mich noch einmal sieht.

Wir haben uns geliebt.

Als ob das ein Grund wäre, mich zu töten.

Liebe und Hasslinie ja bekanntermaßen nahe beieinander.

Wohnen Sie deswegen auf dem Campingplatz?

Akute Liquiditätskrise.

Meine Frau hat uns als gemeinsame Kunden gelehrt.

Sie sagte, es ist größtenteils ihr Geld.

Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

Wenn er Sie geliebt hat, warum hat er dann seine Frau nicht verlassen?

Sascha hat ja wollen, aber seine Frau war komplett manipulativ.

Die Bitch hat ihm vorgewarnt, dass sie ihre schriftstellerischen Ambitionen für ihn aufgegeben hat.

Die Bitch hat ihm vorgewarnt, dass sie ihre schriftstellerischen Ambitionen für ihn aufgegeben hat.

Die Bitch hat ihm vorgewarnt, dass sie ihre schriftstellerischen Ambitionen für ihn aufgegeben hat.

Dass sie nur ihn hat, dass sie ohne ihn nicht leben kann.

Das heißt, Sie haben sich auf die Lesung geschmuggelt?

Haben gewartet, bis die anderen Gäste gegangen sind und sind geblieben?

Unbemerkt. Wie haben Sie das hingekriegt?

Ich habe im Schlafzimmer von Sascha auf ihn gewartet.

Und dann?

Als alle weg waren, ist er zu mir gekommen.

Er hatte eine Flasche Wein dabei gehabt.

Und dann?

Ja?

Nichts mehr. Dann habe ich einen totalen Filmrest.

Als er völlig betrunken war?

Nein, ich habe vielleicht ein, zwei Schluck Wein getrunken. Ich verstehe das nicht.

Als ich aufgewacht bin, bin ich neben dem Bett auf dem Boden. Das Messer in der Hand.

Wie spät war es da?

Ich weiß es nicht. Mein Kopf hat wahnsinnig getrönt.

Warum haben Sie nicht die Polizei gerufen?

Ich war in Panik.

Ich dachte, die Polizei würde denken, dass ich den Sascha ...

Ach, ich rufe den Eker an.

Ich verkenne aber schon, dass Blut des Toten analysiert hat.

Ja, und er soll bitte auch einen Labor bei Frau Trotschka machen.

Nachsehen, ob es irgendwelche Spuren von Betäubungsmitteln bei ihr gibt.

In der Blutprobe des Opfers, als auch in der von Frau Trotschke waren Spuren von Mondotoxin.

Mondotoxin?

Nervengift. Wurde ursprünglich in den 70ern als Rhodentizid entwickelt.

Sie hat Glück gehabt. Hat offenbar nur eine geringe Dosis zu sich genommen.

Anders sieht es da bei unserem Toten aus.

Bei ihm führte das Toxin zu einer Lähmung der Atemmuskulatur. Er ist erstickt.

Das heißt, er war schon tot, bevor ihm jemand das Messer ins Herz geräumt hat?

So sieht es aus. Deswegen hat die Wunde weniger geblutet.

Das Herz war schon tot.

Kann man Mondotoxin Wein untermischen, ohne dass man das schmeckt?

Problemlos. Ist völlig geschmacksneutral.

Es gibt nicht viele Gründe, jemanden zu vergiften und dann noch zu erstechen.

Reine Mordlust?

Oder Hass? Oder...

Um die Tat jemand anderem anzuhängen.

Nach unserer Ermittlung hatte ihr Mann nach wie vor eine Affäre.

Sascha hat geschworen, dass er die Affäre beendet hat.

Sascha hat geschworen, dass er die Affäre beendet hat.

Da hat er Ihnen offenbar etwas vorgemacht.

Offenbar.

Sie hatten keine Ahnung?

Nein.

Ich habe mich etwas gewundert, dass eine so junge Frau

stellvertretende Leiterin in der Landesbibliothek ist.

Darauf, dass sich Saschas Groupie ist, darauf habe ich nicht gekommen.

Sie wussten gar nicht, wie sie aussieht?

Ich kannte ihren Vornamen. Ein Reette aus einer Mail.

Warum nicht? Der kann mich auch noch nett mit ihr unterhalten.

Was ist das? Hat Sie meinen Mann ermordet?

Ihr Mann hat eine Flasche Wein mit auf sein Zimmer genommen.

Haben Sie ihm die gegeben?

Wieso hätte ich das tun sollen? Jeder hat sich selbst bedienen können.

Ich habe darauf geachtet, aber vielleicht fragen Sie Frau Lorenzi.

Die hat sich netterweise um den Getränkennachschub gekümmert.

Wofür ist das wichtig?

Ihr Mann ist nicht an dem Messerstich gestorben.

Er wurde vergiftet.

Warum schmeißen Sie die weg?

Mein Mann war ein leidenschaftlicher Hobbygärtner.

Verstehe.

Wussten Sie, dass Herr Fetscher eine Affäre hatte?

Nein. Muss an der Höhenloft liegen. Bei meinem Mann habe ich es damals auch nicht gemerkt.

Die sind von gestern Abend.

Acht Flaschen. - Ja, kommt hin.

Alles die gleiche Sorte.

Bis auf die hier.

Der gute Wein.

Ja, 1000 Euro die Flasche.

Hat Herr Fetscher normalerweise für sich behalten.

Ich dachte, die Weinflaschen standen einfach da und jeder konnte sich bedienen.

Der normale Wein, ja.

Kurz bevor ich gegangen bin, hat Herr Fetscher mich gebeten,

ihm aus dem Keller noch eine Flasche von einem guten zu holen.

Hat er auch gesagt, warum? - Ich habe nicht gefragt.

Wo war seine Frau zu dem Zeitpunkt? - Die hat ein paar von den Gästen verabschiedet.

Sie hat also keinen Zugriff auf die Flasche.

Ich müsste die mitnehmen.

Ja, bitte. Er spart mir einen Gang zum Altglas.

Danke.

Wussten Sie, dass es Weinflaschen für 1000 Euro gibt?

Ich bringe die Kiste in die KTU. Sie können nach Hause fahren.

Auf mich wartet niemand. Aber es hat auch Vorteile.

Ich kann in Ruhe meine Burger essen, ohne dass mir meine Tochter

meine miserable CO2-Bilanz unter die Nase hat.

Na dann, guten Appetit.

Danke.

* Musik *

Hi.

Hi.

Leif ist schon im Bett.

War fix und fertig nach letzter Nacht.

Wieder Albträume.

Wieder mit dem Mann.

Sie versteht nicht, was er von ihr wollte.

Was hast du ihr gesagt?

Nichts.

Ich will Sie fragen, als ich Ihr Papa bin, was ich aufpasse.

Gut.

Wir müssen es ihr sagen, Luisa.

Auf gar keinen Fall.

Was ist die Alternative?

Sie ist noch viel zu jung. Sie wird es nicht verstehen.

Wann ist sie nicht mehr zu jung? 12, 14, 16?

Also wenn sie mit 20 rausfindet, dass wir sie ihr ganzes Leben

über ihren Vater angelogen haben.

Wie soll sie uns da vertrauen? - Darf sie es nie herausfinden.

Leif ist nicht dumm.

Sie merkt, dass etwas nicht stimmt.

Ich werde nicht verstehen, wie du dich mit so einem Typen...

Hast du ihn geliebt?

Liebst du ihn immer noch?

Nein.

Ich liebe dich.

Ist auch egal, wie du vor mir gelebt hast.

Was nicht egal ist, dass du denkst, dass das ganz allein dein Problem ist.

Nein, Luisa, das ist nicht nur dein Problem. Wir hängen da alle mit drin.

Was, wenn der Leif entführt hätte?

Was, wenn er mich umgebracht hätte?

Und trotzdem willst du so weitermachen?

Ich will Leif noch beschützen.

Ja, hat auch sehr gut geklappt.

Ich will Leif vertrauen, Luisa.

Aber ich weiß nicht, wie.

Wenn du nicht offen mit mir redest.

Wenn du Leif von mich immer noch ausschließt.

Es ist ein Geschick.

Es ist ein Geschick.

Ja, es ist ein Geschick.

Das ist ein Geschick.

Das ist ein Geschick.

Das ist ein Geschick.

Das ist ein Geschick.

Das ist ein Geschick.

Hey, mein Schatz.

Na, wie war der erste Tag?

Ja, hab ich da nicht zu viel versprochen.

Ja, ich esse gerade einen Burger.

Ja, ich weiß.

Aber sag mal, was muss schon wieder los?

Okay.

Na gut, dann hören wir uns später.

Alles klar. Tschau, Süße.

(dramatische Musik)

Können Sie nicht schlafen?

Mein Mann war ein Arschloch.

Er hat mich betrogen.

Willkommen im Club.

Mein Mann hat mich sitzen lassen, da waren mir acht.

Alles Arschlöcher.

Wollen wir jetzt bestrafene Flasche von dem Guten trinken?

Gerne.

Und was wir nicht schaffen, schütten wir in den Abfluss.

Sascha wäre stinksauer.

Gut so.

(dramatische Musik)

(dramatische Musik)

(dramatische Musik)

(dramatische Musik)

(dramatische Musik)

(dramatische Musik)

Boah, Mama, Herzinfarkt.

Was machst du hier mit in der Nacht?

Irgendjemand hat glühende Augen.

Du hast auch glühende Augen.

Vielleicht habe ich mich geirrt.

Was machst du hier? - Ich konnte nicht schlafen.

Komm, ich mache uns einen Tee.

(dramatische Musik)

(dramatische Musik)

Guten Morgen. - Morgen.

Morgen. - Gleichfalls, ja.

Schlecht geschlafen? - Das fragt der Richtige.

Und?

Danke.

Die dritte Teenager-Technopathe in dieser Woche

hat 60 BPM bis um 4 Uhr in der Früh.

Und den Kitty ist gar keine Ansage gemacht?

Natürlich, wir waren mit dem Besuch der Streifenkollegen gedroht.

Nichts passiert?

Die Kids haben keinen Respekt und die Streifenkollegen keine Zeit.

Ich habe einen doxykologischen Bericht.

Sie haben mir sehr geholfen.

Danke, wiederhören.

Es war tatsächlich Montreuxin in einer der Weinflaschen.

Und zwar im Chateau Cuvée de Coutra.

Den haben wir auch im Weinkeller.

Der kostet die Flasche 1.000 Euro.

Die hat Fetcher immer für sich selbst aufgehoben.

Er hatte die Gelegenheit, das Gift unbemerkt in die Flasche zu geben.

Ich spreche noch mal mit der Freundin von Fetcher

und mit der Verwalterin. - Ja, ist gut.

Dann telefonieren wir die Gäste ab. Vielleicht hat irgendwer was mitbekommen.

Ja, trotzdem vielen Dank. Wiederhören.

Frau Fetcher kann sich nicht erinnern, ob ihr Mann

die Flasche vom guten Wein mit irgendjemandem geteilt hat.

Der Besitzer der Buchhandlung meinte, dass Fetcher mit jemandem im Nebenraum verschwunden ist.

Mhm, und er hat dabei eine Flasche Rotwein in der Hand gehabt.

Das hat auch meine Campingplatznachbarin gesehen.

Mit wem ist er im Nebenraum verschwunden?

Mit diesem Herrn hier.

Anselm Zipros.

Eigentümer von Zipros Pharma.

Guten Tag.

Oberländer Kripo, das ist meine Kollegin Frau Hoffmann.

Wo können wir Herrn Zipros finden? - Herr Oberländer?

Frau Lorenzi, arbeiten Sie hier?

Das ist meine Kollegin Frau Hoffmann.

Ich bin Herrn Zipros, persönliche Assistentin.

Das tut sich gut, Ihren Chef wollte mir sprechen.

Herr Zipros ist im Labor.

Was für eine Frau!

Persönliche Assistenz der Geschäftsführung.

Das klingt spannend. - Ist es auch.

Dass ich den Job überhaupt bekommen habe, war ein absoluter Zufall.

Ich habe Herrn Zipros und seine Maklerin

letztes Jahr durch die Jagdwille geführt.

Da haben wir jetzt gut verstanden und er erzählt,

dass er immer nette Leute für sein Team sucht.

Wollt Herr Zipros die Villa Berg kaufen?

Ja, aber die Gemeinde fand ein bekannter Schriftsteller

seiner passenden Rekäufer.

Von wegen Kunst und Kultur und so.

Macht sich besser in der Presse als ein Pharma-Unternehmer.

Verstehe. - Herr Zipros hat seine Jagdwille nicht bekommen.

Aber Sie haben einen Job bei ihm. - Glück gehabt.

Bei meinem Matureschnitt hätte ich wahrscheinlich lang suchen müssen.

Herr Zipros? - Ja, bitte?

Hier sind eine Damen und Herren von der Kriminalpolizei,

die mit Ihnen sprechen wollen.

Ich bin am Termin. Falls Sie noch Informationen benötigen,

wenden Sie sich einfach an unsere Pressestelle.

Hoffmann, mein Kollege Herr Oberländer. - Hallo, Herr Zipros.

Danke, Frau Lorenzi.

Wir haben ein paar Fragen zu Ihrem Besuch in der Villa Berg.

Ich habe gehört, was passiert ist. - Schrecklich.

Wie kann ich Ihnen helfen? - Sie waren auch bei der Lesung, richtig?

Haben Sie sich danach noch mit Herrn Fetcher unter fair Augen unterhalten?

Ja, ich wollte Ihnen ein Kaufangebot für die Jagdwille machen.

Bevor ich eine Summe nennen konnte, ist Fetchers Verlegerin aufgetaucht

und wollte mit ihm sprechen.

Haben Sie eine Ahnung, worüber Sie mit ihm gesprochen haben?

Ich weiß nur, dass Ihr Lächeln sehr bemüht war. Entschuldigung.

Ich möchte einem Freitag ein neues Medikament vorhaben.

Ich bin in einem Termin. Ich rufe Sie zurück.

Und was ist anschließend passiert? - Nichts.

Fetcher hatte dann keine Lust mehr mit mir zu reden.

Er war total aufgewühlt. Als sein Wein runtergekippt,

kamen die anderen Gästen. - Haben Sie auch Wein getrunken?

Ich bin seit 5 Jahren trockener Alkoholiker. Ich trinke noch Wasser.

Wieso? - Fetcher wurde vergiftet.

Ach so, ich dachte, er wurde erstochen, hat mir Frau Lorenzi erzählt.

Sind Ihrem Unternehmen Mondotoxin verwendet?

Nein, weder Mondotoxin noch irgendein anderer Giftstoff.

Nur ein Gedanke, aber jetzt, wo Fetcher tot ist, hätten wir doch die Gelegenheit,

die Villa Berg von seiner Witwe zu kaufen, oder?

Ja, und ich werde Frau Fetcher auch ein Angebot machen, wenn sie verkaufen möchte.

Sie hat noch lange nicht ihren Mann umgebracht.

Außerdem kriegt nur heutzutage alles im Internet.

Gift, Waffen, Drogen ist alles nur 2 Klicks entfernt. - Das ist richtig.

Und jetzt entschuldigen Sie mich.

Danke für Ihre Geduld.

So eine Jagdvilla ist noch was Schönes?

Natur, Scham, großer Garten.

Trotzdem, darf er gleich jemanden umbringen?

Das hat keinen Sinn. Hätte er sich mit seinen Pharma-Millionen

eben eine andere Jagdvilla gekauft? Es gibt ja ja genug.

Wir müssen ausfinden, was Fetcher vorgestern Abend so die Laune verhagelt hat.

Fragen wir die Verlegerin. - Ja.

Warum hast du das gesagt?

Ich lese dich dort, okay? - Tschüss, tschüss.

Frau Dombrüse, Hoffmann, Kripo Brekens, mein Kollege Oberländer.

Was kann ich für Sie tun?

Entschuldigung, ich bin noch nicht dazugekommen.

Es ist im Moment alles etwas viel.

Kommen Sie doch einfach mit mit mir.

Ah ja, Moment.

Die Kommissarin Alberti-Reihe ist ein großer Erfolg.

Oh ja, allein vom letzten Roman haben wir über 150.000 Exemplare verkauft.

Physisch ohne Downloads.

Und vom nächsten Buch haben wir bereits über 10.000 Vorbestellungen.

Aber ein nächstes Buch wird es nicht mehr geben.

Ja, ich habe auch noch keine Idee, wie das jetzt.

Diese Tour war schon komplett in Deutschland und Österreich.

Sascha Fetcher war wichtig für Ihren Verlag.

Wir sind ein kleines, unabhängiges Verlagshaus.

Die Kommissarin Alberti-Krimis machen drei Viertel unseres Umsatzes aus.

Sie haben sich vorgestern Abend nach der Lesung noch mit Herrn Fetcher unterhalten.

Worüber?

Angeblich war er nach dem Gespräch sehr wütend.

Sascha hat mir Anfang der Woche die ersten 20 Seiten von seinem nächsten Roman geschickt.

Und? Nicht gut?

Nein.

Leider blutleer und uninspiriert. Ich war ehrlich gesagt schockiert.

Und was haben Sie ihm vorgestern Abend gesagt?

Ich habe mir Sorgen gemacht.

Um Ihre Verkaufszahlen?

Um Sascha. Ich habe schon ein paar Mal erlebt, wie Autorinnen in einen Writers Block geschlittert sind.

Sie, das war schlimm.

Wie hat er reagiert?

Das ist die beste Fassung. Und er würde die Geschichte noch ein Dutzend Mal überarbeiten, wie immer.

Aber Sie haben sich trotzdem Sorgen gemacht.

Ja, mit überarbeiten war das nicht getan.

Die Sprache, die Figuren, das las sich alles nach alter weißer Mann.

So etwas wird heute in den sozialen Netzwerken brutal verrissen.

Sie, das wäre ein PR-Gau geworden.

Guten Tag. Könnte ich bitte meine Zigaretten haben, wie immer?

Das würde die gesamte Kommissarin Alberti-Reihe gefährden.

Deshalb mussten Sie das Erscheinen des neuen Romans verhindern, oder?

Als ich nach Hause gefahren bin, hat Sascha noch gelebt.

Aber nicht mehr lange.

Er wurde ermordet, vergiftet.

Frau Dombrösel, haben Sie mit Herrn Fetcher zusammen einen Wein getrunken?

Nein, habe ich nicht.

Und ich habe ihn auch nicht vergiftet.

Na dann ist doch alles in Butter.

Der PR-Gau wurde verhindert, der Volksauto ermordet, die Presse liebt sowas.

Die Verkaufszahlen werden durch die Decke gehen, aber das muss ich Ihnen ja nicht erklären, oder?

Natürlich.

Der Beck-Katalog wird sie nochmal gut verkaufen.

Und was dann?

Sie, das ist eine einzige Katastrophe.

Die 20 Seiten, die Herr Fetcher Ihnen gegeben hat, die würde ich gerne lesen.

Sie bekommen ein E-Mail von mir.

Stimmt.

Das passt überhaupt nicht zu dem Roman, den ich von ihm gelesen habe.

Die Figuren waren so lebendig und so facettenreich.

Das hier ist langweilig.

Vielleicht hatten Sie ja recht mit Ihrem Gefühl.

Na ja, dass die Romane von einer Frau geschrieben wurden.

Welche Frau wird es sich als Frau beschreiben?

Das ist doch gar nicht so einfach.

Vielleicht haben Sie ja recht mit Ihrem Gefühl.

Na ja, dass die Romane von einer Frau geschrieben wurden.

Welche Frau wird es sich als Ghostwriterin hergeben, wenn sie den Erfolg auch selbst einfahren könnte?

Eine Frau, die ihre schriftstellerischen Abitionen zurückgestellt hat.

Komm, das Check.

Können Sie mir einen Gefallen tun?

So, das Buffet ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

Nicht zu stürmisch, es ist genug für alle da.

So, das Check ist eröffnet.

So, das Check ist eröffnet.

Danke.

(spannungsvolle Musik)

(spannungsvolle Musik)

(spannungsvolle Musik)

(spannungsvolle Musik)

(klopfen)

(spannungsvolle Musik)

Frau Fetscher?

Frau Fetscher?

Wir müssen mit Ihnen sprechen.

Es ist weg, Sascha's Notizbuch ist weg.

Was für ein Notizbuch?

Die Recherchen für den Roman, den er als nächstes schreiben wollte.

Es lag immer da, immer.

Wozu brauchen Sie denn das Notizbuch?

Für gar nichts, ich wollte einfach aufräumen.

Und Sie wollen den Roman fertig schreiben?

Nein.

Kommissarin Alberti kannte diesen Geruch.

Es war diese besondere Mischung aus kaltem Rus, Zitrus und Bergamotte.

Wie damals im Hause ihrer Großmutter,

in dem sie und ihre Schwester immer die Sommerfrische verbracht hatten.

Schon mal gehört die Passage?

Das ist aus dem dritten Kommissarin Alberti-Roman.

Der Dendifaktor.

Und den Textierten kennen Sie auch?

Die Kommissarin kannte diesen Geruch.

Es war diese spezielle Mischung aus kaltem Rus, Zitrus und Bergamotte.

Wie damals im Hause ihrer Großmutter,

in dem sie und ihre kleine Schwester immer die Sommerferien verbracht hatten.

Das klingt ziemlich ähnlich, oder?

Das klingt ziemlich ähnlich, oder?

Das ist Fanfiction, von Ihrer Face-to-Face-Seite.

Zehn Jahre alt, kann nicht mehr so leicht zu finden.

Zehn Jahre alt, kann nicht mehr so leicht zu finden.

Sie haben die Kommissarin Alberti-Romane geschrieben, Frau Fetscher.

Sie haben die Kommissarin Alberti-Romane geschrieben, Frau Fetscher.

Sascha hat die Recherche gemacht.

Sascha hat die Recherche gemacht.

Er hat die Kriminalfälle gefunden.

Er hat monatelang Archive durchstöbert.

Er hat monatelang Archive durchstöbert.

Er hat mit seinem Bodenradar nach vergrabenen Leichen gesucht.

Er hat mit seinen Zeugen gesprochen. Das war sein Ding.

Aber Sie haben die Figuren und die Welten erschaffen.

Sie haben die Geschichten geschrieben, die Hunderttausende Leser fasziniert haben.

Für die ihr Mann Preise und viel Geld bekommen hat.

Für die ihr Mann Preise und viel Geld bekommen hat.

Warum stand nicht Ihr Name auf dem Buchdeckel?

Sascha hat gesagt, seine Verlegerin hasst Autoren-Teams.

Für Sie würde das nicht zum Bild passen,

dass Leute über Krimischriftsteller haben.

Welches Bild? Tweezaco, Halstuch und Rotwein?

Welches Bild? Tweezaco, Halstuch und Rotwein?

Alle haben ihn für einen Genie gehalten.

Ihr Name hat niemanden gekannt, nicht mehr seine Verlegerin.

Und das wird Ihnen gar nichts ausgemacht?

Ich habe immer gesagt, dass ich das nicht mehr so will,

dass ich als Autorin genannt werden will.

Und er hat sich geweigt?

Nein, er hat es mir versprochen.

Immer und immer wieder.

Sascha hat immer irgendwelche Gründe gefunden,

warum jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist.

Sascha hat immer irgendwelche Gründe gefunden,

warum jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist.

Ich war so dumm, ich habe mich immer wieder von ihm einwickeln lassen.

Ich war so dumm, ich habe mich immer wieder von ihm einwickeln lassen.

Aber den neuen Krimi Ihres Mannes haben Sie trotzdem nicht geschrieben.

Warum nicht?

Ich hatte schon lange den Verdacht,

dass er Affären mit seinen Crew bis hat.

Aber er hat es mir immer geleugnet.

Aber er hat es mir immer geleugnet.

Dann haben Sie von Frau Trautschka erfahren?

Ja, ich hatte genug. Ich habe gesagt, ich schreibe keine Zeile mehr.

Wie hat er darauf reagiert?

Er ist ausgerastet, hat geschrien, dass er mich nicht mehr braucht,

dass er das Genie sei.

Aber das war er nicht.

Dann kam er an und hat mir gesagt,

ich habe die Affäre mit Henriette beendet.

Von jetzt an wird alles anders.

Du bist die Autorin und alle werden das erfahren.

Auch der Verlag.

Sie haben ihm geglaubt.

Er hat mir geschworen, mich ab jetzt immer zu nennen.

Dann kam die Lesung mit der Verlegerin.

Guten Abend.

Ich bin die Autorin Albertis sechster Fall.

Der Rattenkönig.

Ein Roman von...

Sascha Fetscher.

Ich stand da, das war so erniedrigend.

Ich war so dumm.

Ich habe gewusst,

dass Sascha schlecht für mich ist.

Dass er ein narzisstisches Arschloch war.

Aber ich...

Ich wollte es einfach nicht wahrhaben.

Ich habe gedacht, er liebt mich.

Ich hätte mich schon lange zu versetzen müssen.

Und vorgestern Abend haben Sie sich dann gewehrt.

Sie haben sich die Weinflasche Ihres Mannes geschnappt

und Sie mit Gift versetzt.

Und die enttäuschte Frau Trotschke war der ideale Sündenmog.

Ich wusste ja nicht mal, dass Frau Trotschke auf der Lesung war.

Außerdem hat mir Sascha gesagt,

dass er die Affäre beendet hat.

Ich habe meinen Mann nicht vergiftet.

Auch wenn er es verdient hätte.

So, das ist aber das Letzte für heute.

Ihr habt seinen Hunger, das schmeckt gut.

Aber jetzt gibt es noch eine Nachspeise.

Und das ist nämlich was Süßes.

Und, ist sie unsere Giftmörderin?

Nein, klassische Narzistenopfer tun sich vielleicht selbst etwas an.

Aber so gut wie nie demjenigen, der sich schlecht behandelt.

Sie hat sich gegen ihren Mann aufgelehnt.

Das war ja selten. Motiv hat sie ja nur eine Menge.

Trotzdem, es macht für mich einfach keinen Sinn.

Frau Fetcher hatte vor der Lesung ja noch die Hoffnung,

dass ihr Mann sie als Autorin nennen würde.

Warum soll sie sich der Gift besagt haben?

Nur für den Fall der Fälle?

Okay, gehen wir davon aus, sie sagt die Wahrheit.

Dann wäre die Sache mit dem Notizbuch auch die Wahrheit.

Ja, aber warum soll der Täter das Notizbuch gestohlen haben?

Fetcher hat bei den Recherchen für seinen neuen Roman

auf etwas gestoßen, auf das er nicht hätte stoßen sollen.

Haben Sie etwas entdeckt?

Naja, nur, dass die Verlegerin von ihm recht hat.

Der Anfang ist fürchterlich.

Aber bitte, vielleicht finden Sie noch was für Glück.

So, meine Kleinen haben zu Abend gefressen.

Und mir knurrt der Magen.

Buon appetito.

Ja.

Irgendein Hinweis, um was für ein Kriminalfall es in der Geschichte geht?

Das ganze erste Kapitel ist ein einziger historischer Flashback.

Eine junge Frau rennt völlig neben der Spur

halluzinierend durch ein düsteres Gimre.

Und natürlich hat sie kaum etwas an.

Was ein alter weiser Mann eben so spannend findet.

Sie müssen es wissen.

Entschuldigung, ich trenne Müll.

Ich habe eine Biogasheizung.

Es gibt zwei Menschen,

denen Fetcher von Kommissarin Albertis nächsten Fall erzielt haben könnte.

Lass doch.

Ja, Frau Hoffmann.

Ich mache mir gerade Pastel al Pomodoro.

Ihr Abendess muss leider warten.

Sie müssen mir noch mal einen Gefallen tun.

Bitte.

Wenn es sein muss.

Okay, was geht es denn?

(spannungsvolle Musik)

Guten Abend, Frau Trauschke.

Ich bin der Kollege von Herrn Oberländer.

Was wollen Sie?

Hat Ihnen Herr Fetcher erzählt,

um was es in seinem neuen Buch gehen soll?

Um jemanden, der an der Jagdwille umgebracht worden ist.

Eine extrem spannende Geschichte, hat Herr Fetcher gesagt.

Hat er vielleicht irgendwelche Details erwähnt?

Den Namen des Opfers und Tatmotiv,

wann der Mord passiert ist?

Nein, er hat dann schon irgendwelche Aufzeichnungen gefunden.

Und er hat eine alte Luftaufnahme gehabt.

Von seinem Berggrundstück, auf dem hat er was entdeckt.

Alles andere war noch ein großes Geheimnis.

Und das wird jetzt auch für immer bleiben.

Nein, Sie stellen mich am wenigsten.

Morgen in der Früh reiße ich ab, wenn ich darf.

Sie dürfen, würde ich auch gern.

Können Sie mir glauben.

Sascha hat die Bücher nicht selbst geschrieben?

Ja, so ist es.

Gott, wenn die Presse das oder irgendein Influencer das postet,

das ist eine Katastrophe.

Hat Herr Fetcher Ihnen erzählt,

dass es sichergehen, dass sich wenigstens der Kriminalfall gut vermarkten lässt?

Aber er hat nur gesagt,

der Gärtner sei diesmal jedenfalls nicht der Mörder, sondern das Opfer.

Der Gärtner ist das Opfer, hat er gesagt.

Und dann hat er sich umgedreht

und ist mit seinem 1000 Euro Rotwein abgezogen.

Zehn Jahre habe ich sein Image aufgebaut.

Ich habe aus ihm den Erfolgsautor gemacht.

Und das hat alles seine Ehefrau geschrieben?

Alles, bis auf das banale erste Kapitel, das Sie gelesen haben.

Danke Frau Dombrüse, Sie haben mir sehr geholfen.

Hoffmann?

Ja, wir treffen uns bei der Jagdwille ab.

Mein Mann war hier nicht der Gärtner, das war sein Hobby.

Er war hier der Verwalter,

bis er vor zwölf Jahren mit seiner Geliebten abgehauen ist.

Hat er sich danach noch mal bei Ihnen gemeldet?

Nein, er war von einem Tag auf den anderen weg.

Ich wollte jemanden beauftragen wegen der Unterhaltszahlungen,

aber das konnte ich mir nicht leisten.

Ich war schon dankbar, dass ich seine Stelle übernehmen durfte,

dann konnten wir wenigstens hier wohnen bleiben.

Warum hätte Herr Fetcher seinen neuen Roman über Ihren Mann schreiben sollen?

Haben Sie eine Ahnung? - Über Papa, ernsthaft?

War er in Verbrechen verwickelt? - Hat er nicht mal falsch geparkt.

Das ergibt irgendwie keinen Sinn.

Glauben Sie, Papa hat uns damals gar nicht verlassen,

weil er das nicht gemacht hat? - Das wissen wir nicht.

Aber wir glauben, dass Herr Fetchers nächste Roman

mit Ihrem Vater und seinem Verschwinden zu tun haben sollte.

Gestern Abend im Garten, da war jemand.

Da, wo das alte Gewächshaus steht, da war so ein rotes Schimmern.

Okay.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Hoffmann?

Er hat definitiv jemanden gegeben.

Ja, Hoffmann hier. Schicken Sie mir die Spurensicherung zu Willerberg.

Danke.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Passt zusammen.

Servus, Egger.

Ah, hallo. - Einmal mit Milch und Zucker.

Ich mag es lieber ohne, aber egal.

Wie haben Sie noch nie einen Kaffee gebracht?

Wer gute Arbeit leistet, kriegt guten Kaffee.

Und? Schon was gefunden? - Ja.

Oselonatum, menschliche Handwurzelknochen.

Wie lange lag der im Boden?

Zustand für Werbung nach 10, maximal 12 Jahre.

Die Herren hat es gefunden.

Ein Ring.

Ein Ehering.

N und K.

Matthew und Carsten.

Ja, das...

Der Ring meines Mannes, ja.

Papa, er lag wirklich die ganze Zeit

in dem alten Gewächshaus. - Wir gehen davon aus, ja.

Ich habe die ganze Zeit gedacht, das...

Jemand hat die Überreste ihres Mannes vor Kurzem ausgegraben.

Die Gestalt im Garten.

Wann haben Sie die gesehen?

So um 11. Ich war schon im Bett.

Ist Ihnen sonst irgendwas aufgefallen?

Nein. - Jede Kleinigkeit könnte wichtig sein.

Es ist nichts. Ich verstehe nur nicht, warum du nichts gesehen hast.

Du warst einen Abend auch im Garten, weil du nicht schlafen konntest.

Mir ist nichts aufgefallen, wirklich nicht.

Ich muss zur Arbeit.

Ja, wir sprechen nachher, ja.

Es tut mir leid, aber ich müsste Sie bitten, mich zu begleiten.

Ja. Carsten hat mir immer einen Schmarrn erzählt,

von wegen er muss in die Bibliothek über eine Pflanze nachlesen.

Dabei hat er freiwillig nicht mein Buch angefasst.

Das hat Sie glauben lassen, dass er eine Affäre hat?

Ich habe eines Morgens zufällig ein Telefonat mitgehört.

Da hat er den Namen Solana erwähnt.

Ich habe noch genau im Ohr, wie er den Namen gesagt hat.

Solana.

Da war ich mir sicher, das ist seine Freundin.

Ich habe ihn so verflucht.

Gab es Streit zwischen Ihnen?

Wie in jeder Ehe.

Das Geld hat vorne und hinten nicht gereicht.

Aber wir haben uns immer wieder zusammengerauft.

Wir hatten ja schließlich eine Tochter zusammen.

Und Ihr Verdacht, dass er eine Geliebte hatte?

Er hat mir geschworen, dass er mich nicht betrügt.

Ich dachte, er ist ein Gottverdammter Lügner.

Aber ich habe ihm nichts angetan.

Herr Fetcher hat herausgefunden, dass Ihr Mann ermordet wurde.

Und wurde kurz nach Haus selbst getötet.

Sie denken, das war ich auch? Das ist doch alles verrückt.

Sie haben für beide Morde ein Motiv. Und Sie waren am gleichen Ort.

Das stimmt nicht.

Das heißt, Sie waren nicht in Bregenz, als Ihr Mann verschwunden ist.

Karsten und ich, wir hatten mal wieder gestritten.

Sie hat auch da mitgekommen? Nein, die war auf einer Schulhandwoche.

Als ich losfahrend bin, habe ich nichts gemerkt.

Als ich am 1. Mai von der Schulhandwoche zurückgekommen bin,

da war der Papa weg.

Ich hatte total Angst und habe meine Mama angerufen.

Sie ist dann gleich losgefahren und am nächsten Morgen war sie da.

Okay, wiederhören.

Frau Lorenzi, ist der Paris am Ende klar?

Ähm, ja, ja, ich checke das gleich nochmal.

Was ist denn passiert?

Mein Vater ist tot.

Ihr Vater ist tot?

Jemand hat ihn vor 12 Jahren umgebracht

und ihn in unserem Garten verscharrt.

Das tut mir leid.

Wie gehts Ihrer Mutter?

Hören Sie, Sie müssen hier nicht sitzen.

Aber Sie haben doch Termine.

Ja, meine Termine kriege ich schon allein geregelt.

Komm Sie, ich fahre Sie nach Hause.

Tochter und Schwester bestätigen, dass Frau Lorenzi in Kiel war,

als Ihr Mann verschwunden ist.

Wann genau wurde Karsten Lorenzi ermordet? Wissen wir das?

Der Endruf war am 30. April. Danach war Funkstille.

Und am 30. April war Frau Lorenzi noch in Kiel?

Tochter und Schwester.

Wie hätten Sie Ihren Kaffee denn gerne?

Reis.

Von mir aus kann Frau Lorenzi gehen.

Aber sie soll sich zur Verfügung halten, falls wir noch Fragen haben.

Ich sag Sie.

* Musik *

Warum hat die Polizei Sie mitgenommen?

Sie haben mir Fragen zu meinem Mann gestellt.

Haben Sie Sascha vergiftet?

Weil er herausgefunden hat, dass Sie Ihren Mann umgebracht haben?

Was reden Sie denn da? Ich hab niemanden vergiftet.

Lassen Sie mich bitte los.

Lassen Sie mich los.

Ich hab niemanden umgebracht.

Sie haben meinen Mann umgebracht.

Alles okay?

Sie glaubt, dass ich Ihren Mann vergiftet hab.

Glaubst du das auch?

Nein, natürlich nicht.

Mir, ich hab auch dem Papa nichts getan.

Ich weiß.

Was, wenn Fetcher sterben musste,

weil er die Leiche von Lorenzi gefunden hat?

Und bei seinen Recherchen auch das Motiv für den Morden?

Dann sollten wir uns die Teilnehmer der Lesung noch mal ansehen.

Wenn die beiden Morde zusammenhängen,

dann muss der Mörder von Sascha Fetcher vor 12 Jahren auch in Bregenz gewesen sein.

Ich war schon brav und hab alles hergerichtet.

Danke, Konlatschek.

Frau Lorenzi können wir ausschließen, denke ich.

Fetchers Geliebte auch.

Die war vor 12 Jahren in Singapur.

Hat dort Management and Marketing studiert.

Der Eigentümer der Buchhandlung am Bahnhof war damals 11 Jahre alt

und hat noch bei Mama und Papa gewohnt.

Tja, dann bleibt noch unser Pharma-Fritze.

Der war schon erwachsen und lebt in Bregenz.

Müssen wir nur noch rausfinden, ob der eine Verbindung zu Kasten Lorenzi hatte.

Frau Lorenzi?

Frau Lorenzi?

Ja?

Meine Mutter hat sich hingelegt.

Das ist alles ziemlich heftig für Sie.

Was wollen Sie denn von meiner Mama? Sie hat Ihnen doch alles gesagt, was Sie weiß.

Wir würden gerne wissen, ob Ihr Vater was mit Herrn Zibros zu tun hatte.

Geschäftlich oder privat?

Mit Herrn Zibros?

Nein, das hat Herr Zibros mal erwähnt.

Mein Vater hatte eh nicht viele Freunde.

Er hat sich mehr für Pflanzen interessiert als für Menschen.

Wann haben Sie Ihren Vater denn das letzte Mal gesehen?

Am Abend, bevor ich auf die Schullandwoche gefahren bin.

Ich hatte eh nicht wirklich Bock zu fahren.

Warum?

Die anderen Mädchen aus meiner Klasse haben mich gemobbt, weil ich keine teuren Markenklamotten hatte.

Der Papa hat versucht mich zu trösten.

Er hat mir erzählt, dass sie bald reich sein werden.

Und dass ich mir dann alles kaufen könnte, was ich mir wünsche.

Hat er Ihnen auch erzählt, warum sie bald reich sein werden?

Das hatte irgendwas mit der Blume zu tun, die ich als Kind mal im Garten gegessen habe.

Danach ist mir ganz komisch geworden.

Die Blume, die da draußen überall wächst?

Keine Ahnung, warum ich die damals gegessen habe.

Sah wahrscheinlich irgendwie lecker aus.

Wahrscheinlich.

Danach war mir dann ganz schwindlig.

Und am nächsten Morgen lag das Bild da.

Neben meinem Kopfholster.

Mein Papa hat oft Pflanzen für mich gemalt.

Ich hab nie verstanden, warum er die Mama und mich allein gelassen hat.

Jahrelang hab ich gedacht, dass ich vielleicht irgendwas falsch gemacht hab.

Aber das war alles Blödsinn.

Hätte ich doch bloß die Wahrheit gewusst.

Das ist ein Auslarschein der Landesbibliothek.

Kann ich das mitnehmen? Sie bekommen es wieder.

Klar. - Danke.

* Musik *

Er erzählt seiner Tochter, dass sie bald reich sein werden

und leitet Bücher an der Landesbibliothek.

Wir werden zusammen.

Oder?

Ja.

Hätte die Tochter doch nur die Wahrheit gewusst.

Also sehen wir uns morgen früh vor der Landesbibliothek.

Ja.

* Musik *

Lassen.

Du wolltest noch eine Folge Captain Megamodule gucken.

Lassen.

André.

Du hast recht.

Ich muss es dir sagen.

Hast du schon überlegt, wie?

Ich spiele Tausend Versionen in meinem Kopf hin und her.

Das ist schlimmer als die andere.

Ich schaff das schon.

Bis dann.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Das ist ein Ausleuchttitel von uns.

Wir haben vor 10 Jahren auf Papierlose umgestellt.

Verstehe.

Das ist nicht der erste, der danach fragt.

Wer wollte das noch wissen?

Der Krimi-Autor, der zum Mord opfer wurde.

Sascha Fetcher? - Genau der.

Aber glücklicherweise werden bei uns alle Ausleihen gespeichert.

Moment.

Vielen Dank.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Was Intellektuelles steht Ihnen?

Jaja. Wie soll ich das sagen?

Ich saß auf Latein. Luna könnte das lesen.

Gibt es was Neues von ihr? - Ja.

Die Gästeeltern sind lässig, die Wohnung mit Repetit.

Aber sweet. Papa, ich muss los.

Und hier noch der Rest der Bücher,

die sich Herr Lorenzi damals ausgelehnt hat.

"Gedruckte Ausgabe des Lieber des Proprietats de Busrerum

des Scholastikers Bartholomeus Anglicus."

"Das pharmakologische Handbuch

Promptuarium Mediziner."

"Der Garten der Gesundheit des Johann Wornicke von Kaub."

"Und das große Kräuterbuch

von Otto Brunfels aus dem Jahre 1530."

Wo nach hat er gesucht?

Eine Vorgängerin hat eine Vielzahl von Kopien

für Herrn Lorenzi angefertigt.

Schriften, so wie selten, sind alle lückenlos dokumentiert.

Ist ja gründlicher als in Deutschland.

Guten Tag, Frau Fetscher.

Entschuldigen Sie die Störung.

Wie geht es Ihnen?

Ah, das ist gut zu hören.

Sie, ich würde Ihnen gerne ein Angebot machen.

Ja, das ist meine eigene Idee.

Den Fall wollte ich schon lange mal aufschreiben, aber ...

Ja, natürlich.

Danke.

Auf Wiederhören, ja?

Der schwarze Nachtschatten.

Das ist eine heimische Heilpflanze, jetzt mit roten und mit schwarzen Blüten.

Ja, und mit violetten Blüten.

Ja, und mit violetten Blüten.

Ja, und mit violetten Blüten.

Ja, und mit violetten Blüten.

Ja, und mit violetten Blüten.

Ja, und mit violetten Blüten.

Ja, und mit violetten Blüten.

Mit denen hat Lorenzis Tochter gestern den Kranz geflochten.

Ja.

Und die wachsen auch in der Nähe der Villa Berg.

Ja, und in Zeiten von diesem Johann Wonneke von Kaub gab es eine rote und schwarze.

Ja, und genau das hat Sascha Fetscher bei den Recherchen für seinen neuen Roman auch herausgefunden.

Ja, und genau das hat Sascha Fetscher bei den Recherchen für seinen neuen Roman auch herausgefunden.

Und deswegen war er in der Landesbibliothek.

Ja, warum muss er deshalb sterben?

(Musik)

Herr Egger, kennen Sie sich mit Heilpflanzen aus?

Fantastisch, sind gleich bei Ihnen.

Solana nigrum, eine Hybride aus den zwei Wildformen vom schwarzen Nachtschatten.

Solana nigrum, eine Hybride aus den zwei Wildformen vom schwarzen Nachtschatten.

Kann die Pflanze was?

Ja, ja, die kann was. Es gab in den letzten Jahren mehrere Artikel über Therapieerfolge mit einem Wirkstoff aus der Nachtschattenhybride.

Ja, ja, die kann was. Es gab in den letzten Jahren mehrere Artikel über Therapieerfolge mit einem Wirkstoff aus der Nachtschattenhybride.

Erfolge an welchem Reich?

In der Koronatherapie, also Herzkrankheiten.

Lorenzi hat eine Heilpflanze entdeckt.

Deswegen hat er seine Tochter erzählt, sie wären bald reich.

Ein Wirkstoff zu finden ist aber zu wenig, um reich zu werden.

Sie müssen ein Medikament entwickeln, dann müssen Sie es testen, vermarkten.

Das dauert Jahre, kostet Unsummen.

Braucht jemanden mit No-How im Pharma-Bereich?

Jemanden wie Anselm Cipros.

In zwei Wochen wird Mr. Cipros telefoniert.

In zwei Wochen wird Mr. Cipros telefoniert.

Auf Wiedersehen.

Aufmachen bitte.

Aufmachen bitte.

Aufmachen bitte.

Aufmachen bitte.

Aufmachen bitte.

Aufmachen bitte.

Aufmachen bitte.

Aufmachen bitte.

Aufmachen bitte.

Frau Lorenzi.

Was ist passiert?

Wo ist Herr Cipros?

Bei einem PR-Termin.

Wo ist der Termin?

Im Hafenrestaurant, ich habe dort einen Tisch reserviert.

Er ist ein Nachsichtgerät, deshalb hat es rücklich geschimmert.

Sein Wagen steht hier in der Garage, wie ist er da hingekommen?

Unsere Pressesprecherin hat ihn gefahren.

Wir werden ihn verlassen.

Ja, das auch.

Und der Rest kommt ins Labor.

Cipros ist im Hafenrestaurant.

Deshalb will er die Villa Berghafen.

Ein anderer Besitzer hätte das Gewächshaus abgerissen,

hätte die Knochen gefunden.

Wir gehen in die Villa Berghafen.

Hallo, hier ist die Mama.

Ich wollte nur fragen, ob du okay bist.

Du warst morgens schon weg.

Die Polizei hat Papa gefunden.

Was?

Cipros ist in einem Plastiksack.

Das kann doch nicht.

Cipros hat Papa umgebracht.

Ich komme zu dir.

Mia, mach keine Dummheiten.

Mia?

*spannende Musik*

Wo sitzt Cipros?

Eine Reservierung für Cipros Pharma.

Die Assistentin sagt, sie hat den Tisch reserviert.

Tut mir leid, ich habe keine Reservierung.

Vielleicht unter mir, Lorenzi?

Nein, auch nicht.

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

Ich muss kurz allein mit Herrn Cipros sprechen.

Wir sind hier auch so weit fertig.

*spannende Musik*

*spannende Musik*

Sie sind ein Engel.

Ich bin vor lauter Meetings noch nie mal zum Frühstücken gekommen.

*spannende Musik*

Was gibt es denn?

Die Polizei war gerade hier.

Was wollten die? Mit Ihnen reden.

Doch nicht etwa wieder wegen dem Mord am Fetscher. Langsam nervt das.

Nein, wegen dem Mord an meinem Vater.

An Ihrem Vater? Ich verstehe nicht.

Ich habe Sie weggeschickt. Ich habe gesagt, dass Sie außer Haus sind.

Das war nicht nötig. Sie hätten Sie ruhig zu mir schicken können.

Warum haben Sie meinen Vater getwittert? - Was soll das?

Ich habe Ihren Vater nicht umgebracht. Wie kommen Sie denn darauf?

Die Polizei hat Papas Knochen aus Ihrem Auto geholt.

Mir? Das war ein Unfall.

Das müssen Sie mir glauben. Ich wollte das.

Na ja, mit Sascha Fetscher war das auch ein Unfall.

Ich hatte keine Wahl.

Er hätte alles zerstört.

Alles, was ich aufgebaut habe.

*spannende Musik*

*grunzen*

*spannende Musik*

*grunzen*

*spannende Musik*

Was ist denn mit deinem?

*spannende Musik*

Wo ist meine Tochter?

Mia Lorenzi, wo ist sie?

Das kann ich Ihnen nicht sagen. Aber wo ist Herr Zybros?

Im Labor, soweit ich informiert bin.

Bitte, warten Sie bitte. Sie können nicht einfach ins Labor.

*spannende Musik*

Wieso haben Sie meinen Vater umgebracht?

*grunzen*

Stimmt, Vater.

Die Hybride, die ich im Garten entdeckt hatte.

Unser neues Herz mit ihr käme, wenn Tausende Menschenleben retten.

Blödsinn. Menschenleben sind dir scheißegal, du Arschloch.

Sie hebt mich doch.

Natürlich nicht. Sie wollte uns loswerden.

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

Mia Lorenzi, bitte.

Wieso hast du meinen Vater getötet?

Er wollte immer mehr Anteile.

50%, 60%, 70%.

Das war Wahnsinn.

Deshalb hast du ihn umgebracht und verscharrt.

Und das so aussehen lassen, als wäre er mit seiner Geliebten abgehauen.

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

Mia, bitte, mach die Tür auf.

Mama.

Mia, bitte, er braucht einen Arzt.

Mama, er hat Papa umgebracht.

Er ist schuld daran, was wir durchgemacht haben.

Bitte, bitte machen Sie irgendwas. Ich kann nicht daran nur meine Tochter verlieren.

Frau Lorenzi, hören Sie mir zu.

Sie machen jetzt die Tür auf. Herzebrus wird seine Strafe bekommen.

Das reicht nicht. - Hoffmann, ich versuche, einen Chip für die Tür zu bekommen.

Er hat mich eingestellt. Das könnte er damit seine Schuld abbezahlen.

Das arme Mädchen, kein Vater, keine Chance im Leben.

Er hat sich als mein Mentor aufgespielt.

Er hat nicht nur meinen Vater umgebracht.

Er hat uns gezwungen, in seiner Lüge zu leben.

Mia, nicht trink das.

Mia!

*spannende Musik*

*schnauben*

Fuck!

Ich habe den Chip.

Er soll verrecken, Mama.

*spannende Musik*

So, genug jetzt. Einsteigen, bitte. Einsteigen.

Der Notarzt sagt, er wird das überleben.

Okay. - Das ist schon pervers.

Zwei Menschen zu töten für ein Medikament, das Menschenleben retten soll.

Tja.

Aber wie ist das bei Ihnen? Werden Sie so überleben?

Das ist mein Platz. Techno-Party. Chemo-Toilette, Dosen-Ravioli.

Muss.

Sie können bei mir einziehen. Luna ist für eine Weile weg.

Fühlen Sie sich einsam zu allein zu Hause?

Überlegen Sie es sich einfach.

Danke.

*spannende Musik*

Ist das ein Bier?

*spannende Musik*

*dramatische Musik*

Alles okay?

Bei mir, Lorenzi, musste all die Jahre mit einer Lüge leben.

Ihr Leben war komplett verkorkst.

Ich denke, das Schlimmste ist die Unbewusstheit.

Aber jetzt?

Sie kann neu anfangen.

Das ist gut so.

Ja.

Das ist gut so.

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

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