All language subtitles for Hubert und Staller - Eine schöne Bescherung_http_1920x1080

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Original subtitles

.

Untertitelung: BR 2018

Du siehst doch gar nix, Hans.

Die Kurven sind das Problem, weil alles weiß ist.

Die Kurven waren schon immer dein Problem.

Das bringt nix, das ist von außen.

Hast du keinen Frostschutz rein? - Das tut der Yazid rein,

wenn er die Reifen wechselt. - Wir fahren mit Sommerreifen?

Wer sagt ihr, dass sie ins Gefängnis muss wegen der Rundfunkgebühren?

Sie ist 85. Das können wir nicht machen.

Wir geben ihr das Geld und hauen sofort wieder ab.

* leise Weihnachtsmusik *

Frau Eissner?

Warte, ich hör was. - Sie anscheinend nicht.

* Weihnachtsmusik *

* Klirren *

Jetzt hau nicht alles zusammen.

Glasbruch, zahlt die Hausrat. - Ja, deine, oder?

Jetzt müssen wir aufpassen, dass sie keinen Herzinfarkt kriegt.

Ja, dann hätten wir umsonst gesammelt.

Was machst du denn jetzt?

Ich glaub, das kann sie nicht lesen. - Warum?

Ah, hier. Eine Kleinigkeit für jeden.

Riedl, Geschenke misst man nicht an ihrem monetären Wert.

Darum geht's ja nicht. - Sondern?

Wenn ich die Geschenke besorge, ist das keine Überraschung.

Also für mich.

Riedl, Sie sind Polizist und kein Kleinkind.

Hubert und Staller haben angerufen. Die Dame ...

... möchte sich bedanken? - Nee, sie kann nicht.

Ah, zu Tränen gerührt, wie? - Sie ist tot.

Ah.

Hat sie vor Freude einen Herzinfarkt gekriegt?

Nee, ist schon länger her. - Ah, Gott sei Dank.

Wir müssen die Presse abbestellen. - Presse?

Das ist ja echt ein einziges Durcheinander.

Wahrscheinlich hat sie was gesucht. Alte Leute halt.

Die hockt doch sicher seit Ewigkeiten so da.

Nicht unbedingt. Entscheidend für die Mumifizierung

sind eine Temperatur von 25° und die trockene Luft.

Ja, das passt ja zusammen.

Ich tippe mal auf ein Jahr Minimum.

18. Dezember 2017.

Sagt Ihr Dominostein auch was über die Todesursache?

Nein, aber die Marzipankartoffeln könnte ich noch fragen.

Alles schon weit übers Haltbarkeitsdatum.

Wie die Frau Eissner. 85 Jahre, das langt doch als Todesursache.

Tragisch, wenn jemand so einsam stirbt.

Vielleicht hat sie deswegen nicht zahlen können, die Rundfunkgebühren.

Nicht weil sie pleite war, sondern tot.

Sie sind aber nicht da, weil sie ihre Rundfunkgebühr nicht gezahlt hat,

und wollen sie einsperren? - Nein, wir haben für sie gesammelt.

Lächeln, bitte. Immer recht freundlich.

Äh, gehört der zu Ihnen?

Nein. - Da ist ja die Glückliche.

Der Herr Girwidz sagte, wir können Fotos machen.

Nein, das können wir nicht. - 400.000 Euro!

Hat die abgehoben, vor einem Jahr im November.

Und wir Deppen sammeln für die.

Der Auszug ist korrekt. Sie hat im November letzten Jahres

ihr Konto bei uns aufgelöst und 400.000 Euro in bar abgehoben.

Ich habe ihr damals persönlich abgeraten.

Aber sie hat sich nicht abbringen lassen. Alte Leute.

Aber warum hat sie das Konto auflösen wollen?

Wegen der Negativzinsen. Wobei das Unsinn ist.

Ich hab ihr vorgeschlagen, wie sie ihr Geld anlegen kann.

Natürlich müssen wir unsere Kosten deckeln.

Wenn ich Ihnen mein ganzes Geld gebe

und Sie passen drauf auf, würden Sie das auch nicht umsonst machen.

Ich schon. Haben Sie es bar? - Sehr witzig.

Witzig ist da nix, Herr Hübner, weil die Frau Eissner tot ist.

* Handy * Verstorben? Das tut mir leid.

Lena? Nein, ich hab die Weihnachtsfeier nicht vergessen.

Wir sind praktisch auf dem Weg. Ciao.

Das sind vertrauliche Kundenunterlagen.

Ich glaub, das ist der Frau Eissner wurscht.

Äh, und das sind Weihnachtsgeschenke für unsere ... Kunden.

Kinderpunsch. - Ich hatte nur 15 Euro.

Ich freu mich trotzdem jedes Jahr.

Da sind wir alle mal beieinander.

Wie sonst auch immer, oder? - Ja.

Schön, dass Sie es alle geschafft haben.

Ist ja nicht so einfach in dieser turbulenten Vorweihnachtszeit.

Ja, wer Familie hat, weiß, wovon ich rede.

Ja, jedenfalls finde ich, dass wir

nach diesem anstrengenden Jahr eine Belohnung verdient haben.

Fundsachen, die keiner abgeholt hat. - Nein.

Diesmal gibt's was Besonderes.

Ich schenke jedem von Ihnen eine kleine Portion Glück. Riedl.

Das war meine Idee. So ist es auch eine Überraschung für mich.

Jeder nur ein Los, bitte.

Fräulein Winter. - Herr Girwidz.

Wir haben auch eine Kleinigkeit. Vom Riedl und mir.

Das wäre doch nicht nötig gewesen. Süß.

Passend zur Uniform. - Ein Ohrenwärmer.

Ich setz den nachher sofort auf.

Weil Sie gesagt haben, es wär nicht nötig ...

... haben wir uns doch was ausgedacht.

Das ist ein Sammlerstück.

Ja, äh ... Äh, danke.

Ja, machen Sie ruhig Ihr Los auf. Wollen Sie's nicht wissen?

Oh, Niete!

Gutschein über 10 Euro. - Immerhin.

Für Schnittblumen Ihrer Wahl.

Ein Herrenrasierer. Toll.

Riedl, hier. - Super, danke.

Reise nach Rom zum vorweihnachtlichen Shopping.

Inklusive drei Übernachtungen. - Rom?

Rom, ist ja Wahnsinn! - Ja, was sagt man dazu?

Der Kollege Staller in Rom.

Urlaubsantrag. Ich muss ja praktisch gleich los.

In vier Tagen ist Weihnachten. - Moment, wir haben eine Leiche.

Die war schon 85. Da brauch ich keinen Hansi.

Was? - Wir müssen ja nur das Ersparte von ihr finden.

Ja ... Ja, gut, dann, ja ...

Ich hätte doch lieber einen Rasierer gewonnen.

Man hat nicht immer Glück, Hans.

Wie sind wir in der Zeit? - Gut, sehr gut.

Ich weiß sicher, dass ich die in der Hand hatte.

Wen? - Die Zahnpasta.

Kauf dir in Rom eine. - Wie denn?

Was heißt Zahnpasta auf Italienisch? - Pasta?

Das Wörterbuch ist auch weg. - Du musst einsteigen.

Sonst fährt der Zug ohne dich. * Handy *

Hallo? Ja.

Nein, ich weiß nicht.

Servus. Nein. Echt?

Wann?

Aha. Und wo?

Grüß Gott. Ist da noch was frei?

Danke.

Entschuldigung.

Die ist aus dem Koffer gefallen. - Sie sind meine Rettung.

Fahren Sie auch nach Rom? - Ja.

Ich weiß schon: Weihnachtsshopping. - Nein.

Äh, privat. - Nein.

Dienstlich.

Ich bin dann gleich da, ja.

Hansi! Hansi!

Äh ...

Ich dachte, Sie sollten das gleich erfahren:

Sie hat ein gebrochenes Genick. - Also gestürzt.

Ja, dafür sprechen auch die Hämatome, die man gut erkennen kann.

Unfall. In dem Alter nix Besonderes. - Äh, Herr Girwidz.

Da stellt sich die Frage, wer sie nach ihrem "Unfall"

in den Sessel gesetzt hat.

Ich nehme an, derselbe, der ihr das Genick gebrochen hat.

Also Mord. So kurz vor Weihnachten?

Ja, aber kein heuriger. Die ist vom letzten Jahr.

Das macht es noch schlimmer. Und Staller ist im Urlaub.

Da können Sie jetzt schön Arbeit für zwei machen.

So, zwei Cappuccino. - Einer langt mir.

Ist der Hansi krank? - Nein, der ist im Urlaub.

Den macht ihr nicht gemeinsam?

Ich dachte, ihr seid Siamesische Zwillinge.

Bei uns ist es andersrum. - Wie?

Zwei Körper, ein Hirn.

Ach, das ist schlimm. Stell dir vor, du stirbst und keiner merkt's.

Stell dir vor, du stirbst und alle machen Selfies.

Wie man ausschaut nach einem Jahr! Und der Geruch!

Da hab ich einen Tipp für dich: Heizung aus, Luftbefeuchter an.

In der Küche ist nix. Geld ist weg.

Vielleicht hat sie die Bank gewechselt.

Dann gäbe es doch Unterlagen.

Alles Quittungen. Sieht aus, als hätte sie nur bar gezahlt.

Da hat sie recht. Banken sind Verbrecher.

Für mich klingt das eher paranoid.

Obwohl: Vielleicht wird man wunderlich,

wenn man im Alter so lang allein ist.

Geschieden, kinderlos, der Mann tot. Das perfekte Opfer.

Lena, Hubsi, ich hab was!

Hast du das Geld? - Nee, aber eine Spur.

Da ist er reingekommen und hat sich geschnitten.

Dann haben wir jedenfalls seine DNA.

Der muss aber ganz schön geblutet haben.

Das ist ja noch ganz frisch.

Dann ist der vielleicht noch hier im Haus.

Äh, Riedl. - Ha?

Also nicht nur Mord, sondern Raubmord.

Noch was Positives? - Möglicherweise hat der Täter

DNA-Spuren am Tatort hinterlassen. - Möglicherweise?

Wir müssen noch jemanden ausschließen.

Riedl hat uns auf die Idee gebracht. - Ja, äh ... gut.

Dann bleiben Sie und Hubert da dran. Nicht wahr?

Jaja.

Und, Riedl ...

Für Sie hab ich eine Spezialaufgabe. Hier.

Elektrischer Bilderrahmen, Videospiel ...

Geht's da um Produktfälschung? - Nein. Das ist eine Einkaufsliste.

Sie werden mich bei meinen Weihnachtseinkäufen unterstützen.

Ah. Das ist aber ganz schön viel.

Meine Frau hatte die nette Idee, die ganze Verwandtschaft einzuladen.

Und die Vorhut, meine Schwiegermutter, rückt bereits an.

Also, ich verlass mich auf Sie.

Sie schaffen das, Riedl.

Ja, ich bin schon im Auto.

Und wenn wir jetzt aufhören, zu telefonieren,

kann dich dein Schwiegersohn abholen, ohne einen Unfall zu bauen.

* Scheppern *

Äh, geht's Ihnen gut?

Hallo.

* Klingel *

Hi. - Hi.

Ich bin Anna. - Ja, und?

Deine Tochter.

Und ich bin das Christkind.

* Klingeln der Mikrowelle *

* Er schnarcht leise. *

Ah, Herr Girwidz. - Das muss ein Irrtum sein.

Der lebt noch. Den haben sie nur sediert.

Ich weiß. Aber der Arzt hat eine Not-OP.

Das ist aber freundlich, dass Sie kommen.

Ich hab's nämlich eilig. - Wer hat den so zugerichtet?

Niemand. Der ist den Berg runter und gegen ein Hindernis geprallt.

Wenn ich nicht so schnell reagiert hätte ... - Hindernis?

Die Abschürfungen vielleicht.

Sieht eher aus, als ob der verprügelt worden wäre.

Ich war's nicht. - Wissen Sie, wer das ist?

Nee. - Hat er einen Ausweis?

Nee, nur das da.

Aha.

Auf die Geschichte bin ich gespannt.

Ich fordere mal Verstärkung an.

* Handy *

Hallo? - Girwidz.

Ich brauch Sie im Krankenhaus.

Im Krankenhaus. Das ist ganz schlecht.

Wieso? - Weil eventuell meine Tochter vor der Tür steht.

Reden Sie keinen Quatsch. Sie haben keine Tochter. Beeilung.

Ich hab nix anderes.

Können wir den nicht kurz wecken, er erzählt uns, was passiert ist,

und wir machen Feierabend?

War nur so eine Idee.

Ah, da sind Sie ja. Hier, das ist er.

Kein Ausweis, nichts zu seiner Identität.

Wieso? Das ist der Nikolaus. - Sehr witzig.

Er ist geschlagen worden. Wir wissen nicht, von wem.

Vom Krampus? Streit unter Kollegen?

Es besteht keine Lebensgefahr. - Ich wäre dankbar,

wenn Sie das Ganze übernehmen würden.

Das ist der Obermeier. - Was?

Der wird seit einem Jahr vermisst.

Die Frau war damals schwanger.

Wunderbar. Ist das eine Bescherung?

Der Mann kehrt an Weihnachten zurück zu Weib und Kind.

Hubert, endlich mal keine Todesnachricht zu überbringen.

Ja, bis dann.

Ja. - Frau Obermeier, entschuldigen Sie die späte Störung.

Polizeiobermeister Hubert. Sie waren vor einem Jahr bei uns.

Wegen Ihrem vermissten Mann.

Alles in Ordnung? - Das weiß ich noch nicht.

Und? - Gute Nachricht.

Der wär jetzt wieder da, der Mann.

Der Schorsch? - Ja.

Der Mistkerl. - Sind Sie der Bruder?

Äh, nein, ich bin der Freund. Michael Schartl.

Ah, der Metzger? - Ja.

Ihr Freund? - Das Leben geht weiter.

Und jetzt? - Jetzt müssten Sie Ihren Mann anschauen.

Der ist schlecht beieinander.

Ich komm mit. - Nein, das mach ich allein.

Du passt auf den Maxi auf.

Ich muss noch Milch abpumpen. - Okay. Ich warte vorm Stall.

Ach so, die Milch ...

Schatz. Ich find sie nirgendwo.

Ich hab alles abgesucht. Sie ist hier nirgend...

Taxi?

Wie, enttäuscht? Ich bin enttäuscht.

Ich kann nix dafür. Man kann doch mal fünf Minuten zu spät ...

Schatz? Schatz?

Ah ...

Der kann was erleben! - Regen Sie sich nicht auf.

Das ist ganz schlecht für den ...

Soll das ein Witz sein? - Nein, da geht's rein.

Da ist keiner. - Hm?

Da ist keiner. - Das gibt's ja wohl nicht.

Ist das von Ihrem Mann? - Ja, das ist seins.

Grässlich. Das wollte ich schon immer wegwerfen.

Packen Sie ruhig aus. Machen wir heute schon Bescherung.

Hat Ihr Mann vielleicht wegen Ihrem Kind den Nikolaus gespielt?

Warum ist er dann wieder weg? - Der Nikolaus bleibt immer kurz.

Weil sonst das Kind merkt, dass der Nikolaus eventuell ...

... der Papa ...

Ich muss leider los.

Äh ... - Nikolaus haben Sie keinen gesehen?

Äh, nein.

Angenommen, ich bin dein Vater, wer wäre denn dann deine Mutter?

Christine Schaffrat.

Wie alt bist du? - 16.

Kommt hin, oder?

Und warum erst jetzt? Das ist ja schon eine Zeit lang her.

Als ich klein war, hab ich mich nie gefragt,

ob es da noch jemanden gibt außer meiner Mama.

Aber als ich dann andere Kinder gesehen hab,

die am Wochenende mit ihrem Vater im Sandkasten gespielt haben

oder von ihrem Papa in den Kindergarten gebracht worden sind,

da hab ich einfach gemerkt, dass da noch jemand sein sollte.

Als Vater kannst du vielleicht ignorieren, dass du ein Kind hast.

Aber als Kind kannst du nicht ignorieren,

dass du keinen Vater hast.

Und woher soll ich wissen, ob ...

Ob das stimmt?

Ja.

Mama hat schon gesagt, dass du schwierig bist,

dass du's nicht verdient hast, zu erfahren, dass du Vater bist.

Warum kommst du denn dann zu mir?

Weil ich wissen will, ob sie recht hat.

Klar wär's für mich einfacher, wenn du ein schlechter Mensch bist.

Dann hätte ich nicht so viel verpasst wie mit einem netten Vater.

Aber ich bin deine Tochter.

Und ich wünsch mir einfach, dass sie sich irrt.

Aha.

Ein Unbekannter, der sich als Angehöriger ausgegeben hat.

Das fällt der depperten Krankenschwester erst jetzt ein?

Dir ist klar, was das heißt.

Dem Obermeier hat jemand geholfen beim Abhauen.

Oder er hat ihn entführt. Was weiß ich?

Du gibst sofort eine Vermisstenmeldung raus. Servus.

Du schläfst ganz schön lang. - Lass mich doch.

Nein, das geht nicht. Komm, steh auf.

Ich mach ja schon. - Fünf Minuten.

Und was gibt's zum Frühstück? - Nix.

Aber dann krieg ich schlechte Laune. - Ja, das hast du von mir.

Weiß deine Mama, wo du bist? - Klar.

Kannst sie auch gerne anrufen. - Nein, bestimmt nicht.

Du bist so stur, wie sie immer gesagt hat.

Hast du gar keine Schule?

Hast du auch mal Spaß im Leben? - Was?

Ich mach eine Lehre in der Gärtnerei. Wenn du deiner Freundin Blumen ...

Ich hab keine Freundin. - Echt? Dabei bist du so charmant.

Nach der Beziehung zu deiner Mutter und nach fünf Jahren Ehe

weiß ich eins ganz genau: Am glücklichsten bin ich allein.

Ich muss mal wo hin.

Du, wer ist denn die Kleine?

Das ist die Anna. - Ah, die Anna.

Und wer ist die Anna? - Meine Tochter.

Schon klar. - Das ist meine Tochter.

Jetzt ohne Schmarrn? - Ja.

Mei, Hubsi, ich gratuliere dir.

Da bist du ja jetzt Papa.

Obwohl, das ist typisch Mann:

Die Windelphase und das Theater lasst ihr aus.

Und kurz nach dem Pubertätswahnsinn steigt ihr geschmeidig wieder ein.

Kurz bevor das Prinzesschen das Elternhaus verlässt.

Zumindest kannst du erziehungsmäßig nix mehr verpfuschen.

Bist du jetzt fertig? Wir sehen uns heute Abend.

Heute Abend? Und was mach ich den ganzen Tag?

Was machst du sonst so? - Das ist doch was anderes.

Ich kenn hier nur dich, es ist Winter und ich hab keinen Schlüssel.

Scheiß dir nix. Der ist zu jedem so.

Ja, genau. Georg Obermeier, 45, gemeldet in Münsing.

Ich weiß, dass es da eine Vermisstenmeldung gibt.

Der ist wieder aufgetaucht, als Nikolaus verkleidet.

Ja, aber gleich wieder verschwunden.

Deswegen will ich eine neue Vermisstenmeldung aufgeben.

Wir melden uns später noch mal.

Das waren die Kollegen aus München. - Und wann erfahre ich,

dass der Kerl verschwunden ist? - Jetzt.

Ho, ho, ho!

Hubert. Oh.

Die ist aber hübsch. Wär glatt was für meine Frau.

Wie kommt der Obermeier an so eine Uhr, so wie der aussah?

Morgen. - Morgen.

Darf ich mal sehen? - Ja.

Da ist eine Gravur drauf.

Aber kann man nicht mehr lesen. - Ich wüsste was.

Ich hab das mal im Fernsehen gesehen.

Da haben die eine entfernte Fahrzeugnummer

durch Anätzen wieder sichtbar machen können.

Königswasser. - Ja.

Eine Mischung aus Salpeter- und Salzsäure.

Hab ich aus der Asservatenkammer. - Und du kennst dich aus?

Logisch, Chemiebaukasten. Man muss es nur ganz genau dosieren.

"Hannelore Eissner, 1960".

Na ja. Danke, Riedl.

Und wie kommt die Uhr zum Obermeier?

Er hat sie ihr vor einem Jahr geklaut.

Die Fuchs sagt, dass an der Scherbe auch das Blut vom Obermeier ist.

Und zum Todeszeitpunkt der Eissner ist der Obermeier verschwunden.

Er hat sich wahrscheinlich gleich abgesetzt.

Dann ist ja alles klar, oder? - Nicht ganz.

Wo ist er jetzt und wo ist das Geld?

Ja klar, ein paar Fragen sind offen.

Wir sollten mit der Obermeier noch mal reden.

Schöne Idee, machen Sie das. Ach, sagen Sie mal, Hubert:

Dieser Gutschein für die Blumen, brauchen Sie den?

Wär ja schade, wenn der ...

Äh, ja ... Danke.

Äh, Riedl.

Besorgen Sie einen schönen Strauß. Meine Schwiegermutter ist etwas ...

Sie mag Lila. - Jawohl.

Ach so, was macht die Einkaufsliste?

Äh, ja, das läuft. Allerdings ... - Was, allerdings?

Ja, könnten wir da vielleicht ein paar Sachen online bestellen.

Online? Kommt da nicht immer viel weg?

Doch nicht bei der Polizei. - Sie machen sich.

Wenn's bei Ihnen nur nicht immer auf und ab gehen würde.

* Musik: "Winter Wonderland" *

Ich weiß nicht, wo er ist. Ich hab ihn seit einem Jahr nimmer gesehen.

Wenn Sie Schmarrn erzählen, kann das blöd ausgehen.

Ihm wird Einbruch und Mord vorgeworfen.

Der Schorsch, jemanden umbringen? Nein, das passt nicht.

Dazu war der zu feig. - Wir haben seine DNA gefunden.

Das glaub ich nicht. - Gab's finanzielle Schwierigkeiten?

Mei, Schwierigkeiten. Schauen Sie sich mal um.

Das ist ein Riesen-Hof. Ich brauch einen, der mit anpackt.

Aber der Schorsch, der war faul. Nix hat er gemacht.

Ist das beim Herrn Schartl besser?

Ich hab Tiere, er hat eine Metzgerei. Das passt.

Perfekte Symbiose.

Gut.

Mit was für Leuten hat Ihr Mann denn Kontakt gehabt?

Gehen Sie mal in die Wirtschaft zu seinem Stammtisch.

Okay, danke. - Wenn Sie den Michi sehen:

Schönen Gruß. Er soll gefälligst heimkommen.

Eine hübsche Frau, aber ein ganz schöner Besen.

Sei nicht so gemein. - Bist du schon mal gefahren?

Da geht's ganz schön runter.

Nein, du musst vorne hin. - Wieso?

Der Schwerere sitzt immer hinten.

Aha, okay.

Und ab!

Achtung, Straße! - Ah!

Da vorne kommt eine Straße. - Ah!

Oh!

Wahrscheinlich war der Obermeier als Nikolaus oben auf dem Hof,

wurde vom neuen Freund verprügelt und ist mit dem Schlitten abgehauen.

Wahrscheinlich.

Bist du noch angesagt? - Halt die Klappe, Sepp?

Man wird doch noch fragen dürfen.

Ich verstehe nicht, warum du mit der zusammen bist.

Grüß Gott, Herr ... Jetzt hab ich den Namen vergessen.

Hübner, Franz Hübner.

Ihnen einen schönen Gruß von der Freundin.

Ich glaub, die hat Schwierigkeiten mit dem Kind.

Setzen Sie sich. Für eine schöne Frau ist Platz.

Wie können wir Ihnen helfen?

Georg Obermeier, war der auch früher

hier an Ihrem Stammtisch? - Ja.

Wann habt ihr den zuletzt gesehen?

Ich hab den zum letzten Mal vor einem Jahr gesehen.

Hier am Tisch. - Ja, da.

Was ist mit Ihrer Hand passiert? - Äh, das ist ... vom Arbeiten.

Jaja, der Michi boxt gern gegen Schweinehälften.

Wieso suchen Sie denn den Schorschi?

Vielleicht will er nicht gefunden werden.

Ja, das ist gut möglich.

Er soll eine alte Dame ausgeraubt und ermordet haben.

So ein Schmarrn. - Nein. Wir haben seine DNA.

Frau Eissner, kennen Sie die? - Ja, kennen, kennen.

Die Post hab ich ihr gebracht. Aber ich hab sie ewig nimmer gesehen.

Darf's für euch auch was sein? - Nein, vielen Dank.

Ja, könnt ihr euch vorstellen,

warum der Herr Obermeier damals abgehauen ist?

Wegen seiner Frau. Ein Kind hat sie ihm angehängt.

Jetzt reicht's! Die kann nix dafür, dass er nix auf die Reihe kriegt!

Dein Glück.

Am Ende hab ich ihn zu der Tat animiert.

Aha. Wieso?

Ich hab den Jungs damals von der Frau Eissner erzählt.

Weil ich mich geärgert hab, dass die ihr Konto auflöst

und 400.000 Euro abhebt.

Stammtischgerede halt. - Da haben Sie das Bankgeheimnis verraten.

Das steht in Deutschland nicht unter Strafe.

Vorsicht. Es gibt auch Polizisten-Stammtische.

Da wird dann ganz viel geredet.

Wie?

Wenn der wegen seiner Frau abgehauen ist, wieso kommt der wieder?

Vor allem jetzt, wo es in der Zeitung steht.

Und keiner am Stammtisch weiß was. - Die lügen. Zumindest einer.

Es ist Winter, der Obermeier ist verletzt. Wo soll er hin?

Außer zu seinen Freunden oder zur Frau.

Da ist die Frage, wie viele Freunde der am Stammtisch noch hat.

Herr Girwidz. - Was?

Äh, richtig. Ganz richtig. Schöne Frage, Fräulein Winter.

Und was machen wir jetzt? - Äh, ja ...

Was machen wir denn in solchen Fällen immer?

Überwachen. - Genau. Überwachen. Alle.

Und wenn Hubert recht hat ... - ... führt uns einer zum Obermeier.

Genau. Der Riedl wird Sie unterstützen.

Moment. Wir sind zu dritt, müssen aber vier Personen überwachen.

Vergessen Sie's. Ich hab als Polizeirat noch andere Pflichten.

Oh, Entschuldigung. - Blumen für den Herrn Girwidz.

Für die Schwiegermutter. - Von meinem Gutschein.

Ich komm später wieder. - Nein, bleiben Sie da.

Die sind doch gar nicht ... - Lila war aus.

Autoschlüssel. - Und ich konnte nicht mehr ...

Jaja, ist schon gut. - Hui. Da geht's ab zu Hause.

Wer überwacht jetzt wen? - Streichen wir den Metzger.

Der würde ihn nicht verstecken. Der ist total eifersüchtig. - Stimmt.

* Musik: "Ihr Kinderlein kommet" *

* Warnsignal *

Das, das kann ja wohl nicht ... Das ... Ich ...

Riedl! Sind Sie von allen guten Geistern verlassen?

* Piepsen *

Ich glaub es nicht. Scheiße! Scheiße!

Hi. - Ist das Bild echt?

Keine Ahnung. Meine Eltern haben einen komischen Geschmack gehabt.

Mir gefällt's.

Hat das Haus früher deinen Eltern gehört? - Ja.

Lebt noch jemand von deiner Familie, außer mir? - Ich halt.

Ganz schön viel Platz für einen.

Ich würd mir jeden Abend Freunde einladen.

Ja, ich nicht. Wieso steht die Palme da?

Die braucht Helligkeit. - Nein! Die ist Dunkelheit gewohnt!

Was ist denn jetzt los?

Ich weiß nicht, ob das funktioniert zwischen uns.

Wär's dir lieber, du hättest nie erfahren, dass du eine Tochter hast?

Mama hat recht gehabt. Ich hätte mir den Weg sparen können!

Was ist los? Du bringst alles durcheinander und haust wieder ab.

Ich weiß erst seit einem Tag von dir. - Und?

Soll ich Mitleid haben? Oder willst du sagen: "Es tut mir leid"?

Was soll mir denn leidtun? - Weißt du, wie du mich verletzt?

Denkst du, es ist mir leichtgefallen, herzukommen?

Du tust so, als würde ich stören. - Das hab ich nicht so gemeint.

Ach? - Vielleicht doch! Dann war's halt falsch!

Entschuldigung.

Ich hab Hunger.

Dein Handy hat doch eine Prepaid-Karte, oder?

Ja, wieso?

Kathi?

* Signalton *

Servus. - Servus.

Morgen.

Wiederschauen.

Bitte, kommen Sie. Ja, Sie.

Da haben Sie sich für das Richtige entschieden

in diesen unsicheren Zeiten.

Ich wollte mir das eigentlich nur zu Hause durchlesen.

Das ist das Stichwort. Die eigenen vier Wände sind ja unbezahlbar.

Sie bieten Sicherheit. So können Sie Ihren Kindern was hinterlassen.

Ich hab gar keine Kinder. - Ohne sicheren Hafen kein Wunder.

Ein Bausparvertrag ist die beste Anlage.

Es gibt keine Kursrisiken. Und der wird staatlich gefördert.

Ich kenn eigentlich keinen, der so was hat.

Ich verrate Ihnen was: Ein guter Bekannter

hat auf seinem Laden eine hohe Hypothek,

die er nicht hätte, wenn er auf meinen Rat gehört

und dieses Angebot wahrgenommen hätte.

Wobei die Konditionen jetzt noch besser sind.

Bescheren Sie sich in diesem Jahr doch einmal selbst.

Ja, danke.

Brauchst du noch lange? - Wieso?

Ist doch schön, wenn man an Weihnachten Zeit füreinander hat.

Servus. Öha, so schnell sieht man sich wieder.

Servus, Sepp. Wie immer? - Ja.

Ich glaub's ja nicht. - Was machst du da?

Ich beschatte den Brenner.

Eine Leberkässemmel und zwei Coffee to go.

Und du? Ich dachte, du kümmerst dich um die Obermeier. - Mach ich doch.

So viel Polizei. Ist was passiert?

Gewerkschaftssitzung.

Ich hab der Obermeier eine SMS geschickt, im Namen ihres Mannes,

dass die beiden sich hier treffen. - Echt?

Das nennst du Zeit miteinander verbringen?

Wieso? Wir verbringen Zeit miteinander.

Entweder sie frisst es oder nicht. - Und wenn sie nicht kommt?

Doch. Die will ihren Mann doch zusammenscheißen.

Lena Winter, Kollegin von Hubert. - Anna, seine Tochter.

Sieht man doch.

Natürlich können Sie gegen den Bescheid Einspruch einlegen.

Aber das war ein Frauenparkplatz.

Und Sie sind nun mal keine Frau.

Hallo? Hallo?

Was machen Sie hier? Was ist mit der Observation?

Der Hübner ist bis 16 Uhr in der Bank.

Der Obermeier taucht da nicht auf, weil alles voller Kameras ist.

Da könnten Sie sogar recht haben. Und was ist das hier?

Tarnung. - Ich meine das hier.

Ja, ein Bausparvertrag. - Sind Sie noch ganz bei Trost?

Niemand schließt heutzutage einen Bausparvertrag ab.

Ja, doch. Ich.

Allein die Abschlussgebühren. Und diese niedrigen Zinsen.

Da müssen Sie froh sein, wenn Sie nicht draufzahlen.

Sakra, noch mal!

So ein Schmarrn.

So ein Schmarrn. Das wird eine üppige Bescherung.

Bei der Polizei scheint man viel zu verdienen.

Das ist alles für unseren Chef. - Ach so.

Die da oben atmen natürlich eine andere Luft.

Das ist bei uns nicht anders.

Aber die Drecksarbeit, wer macht das? Das macht natürlich das Fußvolk.

So. Was ist das?

Ah, das ist erst ab 18.

Da brauch ich eine Alters-Verifikation.

Äh, Veri... Was?

Ich müsste Ihr Alter verifizieren. - Ja.

Personalausweis. - Oh.

Den hab ich daheim vergessen. - Na dann.

Reicht da nicht ein Dienstausweis?

Was versteht er nicht an Personalausweis?

Ja, aber das ist nur ein Videospiel für den Neffen von meinem Chef.

Wenn der das nicht an Heiligabend kriegt, krieg ich Ärger.

Ja und? Sonst krieg ich Ärger, wenn ich Ihnen das geb.

Es könnte ja ein Test sein.

Ist ja eh schon überall Polizei heute.

Das holt er sich nach Weihnachten ab. Personalausweis nicht vergessen.

* Klirren *

Was ist das für ein Lärm?

Sagen Sie nicht, dass die alle schon da sind. - Doch.

Aber das sind nur zehn. - Ja, äh, ich befürchte,

Ihr Neffe muss sich noch bis nach Heiligabend gedulden.

Riedl, der Junge ist neun. Geduld ist für den ein Fremdwort.

Mit neun darf er das Spiel sowieso nicht spielen.

Den Gutschein, her damit. - Gutschein?

Den vom Rasierer. Sie wollen doch nicht,

dass der Junge ohne Präsent unterm Baum steht.

* Klirren *

So, fangen wir mit was Einfachem an.

Du kannst deiner Tochter nicht jeden Tag Fertigpizza geben. - Wieso?

Ja, Salz und Wasser wirst du ja haben.

Ich hab als Kind nur Fischstäbchen gegessen.

Findest du das gut, deine Tochter mitzubringen?

Ich bin alleinerziehend. Job und Familie, das ist schwer.

Schorsch! Deine Verabredung ist da! Servus.

Bist du deppert? - Beil runter, Hände hoch.

Au! Autsch.

Sag mal, spinnst du? - Ich wollte nur helfen.

Toller Plan. - Du gehst sofort nach Hause!

Wenn dein Alter Bulle ist, bist du halt geliefert.

Misch dich du nicht ein. - Entschuldigung.

Ja, ich hab die SMS bei der Kathi auf dem Handy gelesen und gelöscht.

Der Typ lässt die nicht in Ruhe. Ich musste mit dem reden.

Mit einem Beil? - Ja, ich bin Metzger.

Und ein Metzger kann nur mit Beil reden?

Beim ersten Mal ohne Beil hat's ja nicht funktioniert.

Ach so. Ich hab gedacht, Sie haben sich seit einem Jahr nicht gesehen.

Dem geht's wirklich um die Obermeier.

400.000 halten länger als jede Beziehung.

Geld macht auch nicht glücklich. - Sagen die, die keins haben.

Entschuldigung. Der Hübner hat mir in der Bank erzählt,

dass ein Freund von ihm eine Hypothek auf seinem Laden hat.

Dann fällt der Postbote weg. - Eine Metzgerei?

Er hat nur gesagt: Mit einem Bausparvertrag wär das nie passiert.

Du hast aber nicht zufällig einen Bausparvertrag abgeschlossen.

Äh, ja, schon.

Aber nur aus rein ermittlungstechnischen Gründen.

* Musik: "Leise rieselt der Schnee" *

Ja, eine Hypothek. Das ist doch kein Verbrechen.

Und die Frau Obermeier weiß das?

Ich werd einer Frau, in die ich frisch verliebt bin,

das nicht unter die Nase reiben?

Was ist das für ein Start in eine Beziehung?

Aber Sie sind bei ihr eingezogen. Praktisch für Sie.

Ich bin kein Schnorrer. Das mit der Kathi mein ich ehrlich.

Ehrlich ist ein super Stichwort. * Handy *

Ja, Anna?

Besser hätte ich den auch nicht konservieren können.

Hubert. Rote Bommelmütze. - Ja, ich seh's.

Gewöhnt man sich irgendwann daran?

Gewöhnen? Mei, es ist halt immer wieder was Neues.

Sind Sie das wegen der Säge? - Ja, das sind wir.

Um was geht's denn da? - Da.

Schaut aus wie der Nikolaus.

Langsam, langsam.

Habt ihr für so was keinen Fachmann? - Ja, normal schon.

Aber der ist beim Skifahren.

Das gibt's ja nicht. Das ist der Obermeier.

Ist der reingefallen? - Ich weiß nicht.

Der könnte auch woanders reingefallen sein.

Der Eisschicht nach liegt der seit mehreren Tagen im Wasser.

Für mehr Infos brauch ich den in der Gerichtsmedizin.

Also, Sie haben's gehört: Da rauf. - Was? Da rauf?

Nein, da heb ich mir ja einen Bruch. Den zünden wir an.

Dann schmilzt das Eis und er ist nimmer so schwer.

Nein, nein, nein. Den tauen wir in der Gerichtsmedizin auf.

Nein, ich will mich nicht über Ihre Produkte informieren!

Ich ... Reklamation!

Eins. Reklamation.

Schon wieder diese Warteschleife!

Ich hatte nicht einmal einen Menschen am Ohr!

Riedl, wenn Sie den Postboten ...

Wow!

Da haben Sie sich übertroffen.

Ja, das ist das Mindeste nach dem ganzen Ärger.

Das haben Sie soeben wieder wettgemacht. Schön.

* Klirren *

Ich hatte für meine Schwiegermutter keine Rassel bestellt.

Ja, da ist ja auch eine Schüssel drin.

Kann es sein, dass die beim Transport ...

Das kann ich mir auch nicht erklären. - Gut.

Pakete können Sie verpacken, aber sonst ...

* Handy * Ja, Girwidz.

Oh, Sie haben ihn gefunden.

Ja, wunderbar. Was?

Wie, gefroren?

Ach so. Trotzdem wunderbar.

Dann brauchen wir nicht weiter nach dem Mörder zu suchen.

Ja, wobei unklar ist, ob hier auch jemand nachgeholfen hat.

Fräulein Winter, fangen Sie nicht auch an, schwarzzusehen.

Der ist wach geworden, wollte frische Luft schnappen,

raus aus dem Krankenhaus und rein in den Bach.

Sorry, aber ich bin hier keine Hilfe. Sie brauchen einen Kran.

Ich könnte einen Bulldog holen, gegen monetären Mehraufwand.

Könnten Sie vielleicht meine Tochter bei mir daheim absetzen?

Ihre Tochter? Ja, klar, kein Problem. Los geht's.

Nein, lass sie ruhig an.

In deinem Alter kann eine Erkältung tödlich sein. - Bis heute Abend.

Oder ich säg ihn durch.

Nein, wir machen das mit dem Feuer.

Der Bach kommt aus Wolfratshausen. - Ja.

Der fließt am Krankenhaus vorbei.

Ach so. Du meinst, dass den schon jemand im Krankenhaus ...

Was den Täterkreis erheblich einschränken würde.

Hui! Schau, wie schön es brennt!

Hei!

Ich dachte, der war gefroren.

Gefrierbrand.

Er hatte bei seiner Einweisung ins Krankenhaus

Prellungen und Abschürfungen, jetzt noch eine Schädelfraktur.

Ein Sturz also. Tragisches Ende eines Spaziergangs.

Ja, alles klar. - Nee.

Er ist nicht daran gestorben. Sein Kehlkopf wurde eingedrückt.

Wie bitte? - Er wurde erwürgt.

Man kann nur die Würgemale nicht mehr erkennen.

Ach, das hier hatte er bei sich. - Wo lag der im Krankenhaus?

Was spielt das für eine Rolle? - Der Täter könnte ihn erwürgt,

aus dem Fenster geworfen und entsorgt haben.

Sie haben ja eine blühende Fantasie.

Die aber die Fraktur erklären würde.

Wie? Sie denken auch ... - Zu dem Zeitpunkt

haben nur der Metzger und die Obermeier gewusst, wo er ist.

Dann knöpfen Sie sich die beiden mal vor.

Die Obermeier war bei mir. - Wie bitte?

Im Auto.

Ja ... Ja, gut. Noch besser.

Dann bleibt ja nur noch der Metzger. - Metzger.

Ja, tot. Soll ich jetzt schockiert sein?

Nein. Wahrscheinlich wissen Sie's eh schon. - Hä?

Er wurde ermordet, im Krankenhaus. - Und ich soll's gewesen sein?

Als ich mit der Frau Obermeier ins Krankenhaus bin,

was haben Sie da gemacht? - Auf den Kleinen aufgepasst.

Ja, aber dann bin ich weggefahren.

Ah, und als Sie vom Hof gefahren sind,

soll ich den Maxi rein ins Auto, hinter Ihnen her,

Sie überholt haben, um im Krankenhaus ...

Was, im Krankenhaus? - Was weiß ich!

Wie ist er denn gestorben? - Sagen Sie's uns!

Das kann ich nicht! - Wir überprüfen nur alles.

Aber das ist Schmarrn! - Sie und die Frau Obermeier,

ihr wart die Einzigen, die wussten, wo er liegt. - Ja ...

Nein! Nein! Nachdem Sie das erzählt hatten,

hab ich sofort den Brenner und den Hübner angerufen.

Da gibt's bessere Ausreden.

Hat der Obermeier was gesagt, als er am Hof war?

Er meinte, die Alte wär schon tot im Sessel gesessen,

als er angekommen ist.

Und er hätte nur 30.000 Euro im Haus gefunden.

Aber wer glaubt schon einem Verbrecher?

Die Aussagen von Verdächtigen sind mit Vorsicht zu genießen.

Sollten Sie auf der Polizeischule gelernt haben.

Aber sieht das nach einer halben Million aus?

Man sieht das Reichen nicht immer an.

Und wenn der wirklich nur 30.000 hat?

Und jemand hat den Rest und hat ihn umgebracht?

Jemand? - Vom Stammtisch zum Beispiel.

Mit "wenn" und "zum Beispiel" kommen wir nicht weiter.

Und wir müssen jetzt den Metzger entlassen.

Dann geht er sofort zum Stammtisch und erzählt alles.

Vielleicht wäre das nicht schlecht. - Was?

Wir bräuchten nur jemanden vor Ort. Undercover.

Zum Beispiel Riedl? - Nein, den kennt er.

Mich kennt er, die Lena kennt er.

Ha ...

Sie sind frustrierter Familienvater, Grafologe.

Grafologe? - Schrift-Psychologe.

Aber Grafologe? Schaut aus wie ein Schopfpinguin.

Jetzt ist er Grafologe.

Ihre Ehe liegt in Scherben und Sie haben angefangen zu saufen.

Genau. Besoffen ist gut. - So weit kommt's noch.

Das kann ich ja spielen. - Aber die Fahne nicht. Da.

Ich drücke mich nicht vor der Verwandtschaft, das ist dienstlich.

Ja, ja.

Riedl, was machen Sie da?

Ja, andere Nummernschilder. - Ja, das seh ich.

Aber nicht vorm Revier. Soll ich gleich hier auffliegen?

Der Girwidz mit Bart und Brille, da wirkt er fast sympathisch.

Ja. Wie geht's dir eigentlich?

Ach so, ja. Ungewohnt. - Und was sagt die Ex?

Keine Ahnung. Die hab ich seit 17 Jahren nicht gesehen.

Ich wünsch mir auch mal Kinder.

Ist bestimmt eine riesige Bereicherung.

Also klar, auch viel Verantwortung und so.

Aber ich glaube, das gibt einem so viel zurück.

So ein Kind ist ja ein Teil von dir.

Da sieht man alles noch mal mit anderen Augen.

Und dann ist da diese bedingungslose Liebe.

So ein gegenseitiges Grundvertrauen.

Ganz egal, was dein Kind so anstellt oder wo es herkommt.

So stell ich's mir wenigstens vor.

Du kannst dem Riedl sagen, wir sind jetzt da.

Herr Schartl, Sie dürfen gehen.

Echt? - Ja.

Und Grüße an den Chef.

Wen? - Ach ... ist ...

Ja, und jetzt will sie die Scheidung.

Drei Tage vor Weihnachten.

Aber ich will Sie nicht langweilen.

Ich bitte Sie.

Dass Sie jetzt hochemotional sind, das kann ich gut verstehen.

Aber ich sag Ihnen eines:

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang.

So.

Der geht jetzt aufs Haus.

Ich bin die Gisela.

Ja.

Reimund. - Reimund.

Das ist ein schöner Name.

* Handy *

Das ist meine Frau.

So ist es richtig, Reimund. Lass dich von der nicht mehr einlullen.

Glaub mir, ich hab meine Erfahrung.

Ah, grüß euch. - Servus, Friedl.

Servus. - Servus.

Servus. - Servus.

Du, ich war gerade bei der Polizei.

Was?

Der Schorsch ist tot. Schon ein paar Tage. Ermordet.

So, bitte schön. - Danke.

Ermordet? - Ja.

Ist das sehr indiskret, wenn ich frage, was du da machst?

Nein. Ich bin aus Düsseldorf angefordert worden.

Zur Unterstützung der Wolfratshauser Polizei.

Ich kenn keine Details, aber es geht um 400.000 Euro.

Und den Mord an einer Dame.

Du bist schuld mit deiner Geschichte! - Wer sagt, dass die Alte

es keinem anderen erzählt hat?

Und wenn du das Geld eingesteckt hast?

Genau. Du mit dem Riesenhaus und dem fetten Auto.

Ich weiß halt, wie man mit Geld umgeht.

Die alte Dame war so paranoid, dass sie jede Seriennummer notiert hat.

Tatsächlich? - Ja, leider so unleserlich,

dass ich als Grafologe versuchen muss, das zu entziffern.

Eine sehr mühselige Arbeit bei 400.000 Euro.

Äh, Entschuldigung. Wollen Sie sich nicht zu uns auf ein Bier setzen?

Wer? Ich? - Ja, es kommt selten vor,

dass wir Gäste haben, die so spannende Geschichten erzählen.

Ja, warum nicht?

Hier, bitte.

Sepp. - Reimund.

* Handy *

Scheren Sie sich zum Teufel. Ihr Mann will nichts mit Ihnen zu tun haben.

Und wenn Sie die Seriennummern entziffert haben?

Die Nummern gehen an alle Banken.

Und wenn ein Schein auftaucht, wird Alarm geschlagen. - Richtig.

Somit ist das ganze Geld wertlos.

Nein!

400.000? - Ja.

Wertlos. - Futschikato.

Glaubst du, dass das funktioniert?

Klar. Der mit dem Geld hat noch einen Tag, es auszugeben.

Würdest du dich in die Kneipe hocken und dich volllaufen lassen? - Ja.

Echt? - Ja.

Nee, der Täter gibt nicht auf. Sonst wär der Obermeier nicht tot.

Der, der da als Erstes rauskommt, hat das Geld.

Der haut auch immer früher ab.

Was macht der denn da?

Jetzt sei nicht so ungemütlich.

Komm, wir trinken jetzt in aller Ruhe noch eine Runde.

* Der Hund bellt. *

Was ist denn mit dem Balu los?

Dass du schon da bist? Und Blumen. Ist was?

Äh, ja ...

Ich ... Ich muss dir was sagen.

Heute im Wirtshaus, da ist einer gehockt.

Ganz ein armer Hund. So kurz vor der Scheidung.

Ich hab mir gedacht: Nein! So will ich nicht werden.

Weil wenn einem was wichtig ist, dann muss man doch ...

Und dann hab ich gemerkt, dass du mir das Wichtigste auf Erden bist.

Und der Rest von der Geschichte? - Ich bin nicht reich.

Ich hab eine Riesen-Hypothek auf der Metzgerei.

Das weiß ich.

Aber ich find's gut, dass du ehrlich bist mit mir.

Das gefällt mir.

Holt der jetzt das Geld raus? - Eher was ganz anderes.

Oh, das ist ja ekelhaft. - Ja.

Ich hab mich vertan, oder? - Ja, das glaub ich auch.

Was machst den du jetzt? - Ich hab noch keinen Christbaum.

Hast du eine Macke?

Mist.

Reimund?

Was ist denn? Ist was passiert?

Das ist sehr freundlich.

Hast du gesehen, wer's war? - Was?

Ich dachte, du bist ausgerutscht. - Nein. Jemand hat mich ...

Wo kommst du her? - Aus dem Wirtshaus.

Ah.

Wo ist meine Aktentasche?

Scheiße.

Da hätte noch mehr schiefgehen können.

Das ist ein idiotischer Plan!

Das tut mir leid. Ich dachte nicht, dass der Täter die Listen klaut.

Aber es hat trotzdem geklappt. - Geklappt?

Ich hab meinen Feierabend mit Alkoholikern verbracht,

bin bewusstlos geschlagen worden und hab meine Frau versetzt!

Da finden Sie, das hat geklappt? * Er legt auf. *

Äh, ja ...

Aber es hat doch funktioniert. - Natürlich.

Jetzt bleiben noch Brenner und Hübner.

Ja.

Anna?

Ich habe nicht getrunken, ich rieche nur nach Alkohol!

Und es gibt auch keine andere Frau in meinem Leben!

Schatz?

Schatz, jetzt mach doch bitte auf.

Schatz?

* Musik: "Last Christmas" von Wham! *

Der Hübner hat also kurz vor Ihnen das Lokal verlassen?

Das heißt, er könnte draußen auf Sie gewartet haben.

Oder es war der Brenner. Er folgt Ihnen,

schlägt Sie nieder, nimmt die Tasche und spielt den Retter.

Er hat mir geholfen.

So was ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

Andere treten einen nur.

Wir brauchen zwei Durchsuchungsbefehle.

Einer hat Sie niedergeschlagen und ist im Besitz des Geldes.

Heute ist Heiligabend. Da hat das Amtsgericht geschlossen.

So lange können wir aber nicht warten.

Das müssen wir aber.

Dass einer von beiden das Geld hat, ist Ihre Vermutung.

Dafür gibt's keine Belege.

Deshalb auch keine Verdunklungsgefahr.

Bringen wir erst mal die Feiertage hinter uns.

Hubert. Wir machen es so, wie ihr es sonst auch immer macht.

Wir schauen uns um, um zu sehen, ob wir richtig liegen.

Ich hätte auf meinen Bauch hören sollen.

Was? - Die Anna hat mich komplett verarscht.

Mit dem Enkeltrick. - Ich dachte, sie ist deine Tochter.

Sie ist weder meine Tochter noch heißt sie Anna.

Sie ist irgendwie an die Briefe meiner Ex gekommen.

Ich bin einfach ein Volldepp.

Ja. - Was?

Ich meine, du hast es dir ja gewünscht.

Habt ihr gesehen, wie der Girwidz drauf ist?

Das ist eine Weihnachtsdepression.

Schreib auf, was ihm geklaut wurde.

Die geben wir der Fuchs. Dann wissen wir, wer sie ist.

Es fehlt ja nix. - Was?

Sie hat nix gestohlen. Wahrscheinlich hatte sie Mitleid.

Aber das ist ja noch schlimmer. - Ja.

* Musik: "Jingle Bells" *

* Klingel *

Moment.

Ja, ich wünsche allen ruhige und besinnliche Feiertage.

Sie wollen wirklich noch bleiben? - Ja.

Aber um sechs machen Sie Schluss, ja?

Fräulein Winter, auch Ihnen ein frohes Fest.

Wir können jetzt nicht gehen.

Hubert hält hier die Stellung.

Ich meine, Notdienst an Heiligabend ist ein starkes Signal.

Frohe Weihnachten, Riedl. - Ihnen auch. Und Ihrer Familie.

Ja.

Ja, es ist eine emotionale Zeit.

Als ich noch klein war ... - Frohe Weihnachten, Riedl.

Na komm, Riedl.

Es war wirklich so. Ich war immer bei meiner Oma.

Als die gestorben ist, musste ich zu den Nachbarn. Das waren Atheisten.

Da musste ich mir meine Geschenke selber basteln.

* Musik: "Fairytale of New York" von The Pogues. *

* Handy-Vibration *

"Hier ist die Mailbox von Leonie. Nachrichten nach dem Piep."

Ja. Hallo, hier ist dein ...

... Nicht-Vater.

Ja, schade, dass du dein Geschenk gar nicht mitgenommen hast.

Aber da bin ich wahrscheinlich wieder falsch gelegen.

Ich wollte dir bloß sagen,

dass du mir vollkommen wurscht bist.

Frohe Weihnachten, Leonie.

* Geräusche an der Tür *

Hubsi? Was tust denn du da?

Notdienst. - Seit wann haben wir Notdienst?

Wie schaust du aus? Ist jemand gestorben?

Meine Tasche hab ich vergessen.

Hubsi, ich muss dir was sagen.

Ich hab jemanden kennengelernt. Eine Frau.

Das hab ich befürchtet.

Sibille heißt die.

Wir denken das Gleiche, wir fühlen das Gleiche.

Das klingt nach einem Doppelgänger. - Du kennst so was nicht, oder?

Wieso bist du nicht bei der? - Weil die in Rom lebt.

Ist doch wurscht. - Wie soll das gehen?

Als Berufspendler jeden Tag 1800 Kilometer?

Ich könnte dich anschießen. Dann gehst du in Frührente.

Oder ich hol deine Tasche und du fährst einfach hin.

Bist du wegen irgendwas beleidigt? - Nein.

Ja.

Sie will wirklich die Scheidung.

Hat sie mir heute Nacht per SMS mitgeteilt.

Eine Nacht vor Heiligabend. Eiskalt.

Aber das hast du gestern doch schon gewusst, Reimund.

Ja, vielleicht wollte ich's nicht wahrhaben.

Vergiss es.

So.

Frohe Weihnachten, Reimund.

Servus, Sepp. - Servus.

Du bist früh dran heute. - Ich wollte nur Lebewohl sagen.

Das hör ich nicht zum ersten Mal. - Aber diesmal mein ich's ernst.

Wenn das so ist, zahl doch bitte deinen Deckel, bevor es losgeht.

Ja, freilich. Aber vorher geb ich noch einen aus.

Reimund.

Moment. So.

So.

So, prost. - Prost.

Sepp. - Reimund.

Wohin soll's denn gehen? - Das entscheide ich am Flughafen.

So, noch einen.

Herrschaft! Ich hab das doch eingepackt.

Was denn? - Ja ...

Das Wörterbuch. Ohne das bist du ja verloren in Rom.

Wieso hast du da keins gekauft? - Wie denn,

wenn ich kein Italienisch kann?

Bäh! Ist das das abgelaufene Zeug von der Eissner?

Ja, iss auf. - Ich fress keine abgelaufenen Kekse.

Ich bin ein Depp. - Was?

Ich hab dir was mitgebracht. Ganz frisch aus ihrer Bäckerei.

Pasticceria heißt das bei denen. Probier mal.

Da bin ich gleich wieder in Rom. - Pfui Teufel! Das ist Zitronat.

Wie soll das gehen? Ich kann ja hier nicht weg.

Wieso? - Allein schon wegen dir.

Wegen mir? Das ist doch vollkommen wurscht.

Warte mal.

So, jetzt pass mal auf.

Der da ist vom letzten Jahr.

Und die beiden sind von diesem Jahr.

Die Lösung war die ganze Zeit in der Tasche. Ich muss zur Lena.

Halt, äh ...

Dann sehen wir uns ja gar nimmer.

Warum? - Weil du zu deiner Bäckerin fährst.

Ach was!

Okay.

Arrivederci.

Wir haben zwei Nikoläuse von diesem Jahr

und einen vom letzten. - Werbegeschenke vom Hübner.

Aber wie kommt der Nikolaus in die Wohnung der Eissner?

Die hat im November ihr Konto aufgelöst.

Die Nikoläuse gibt's erst ab Dezember.

Er hat sie noch mal besucht. - Ja.

Dann hat er ihr einen Nikolaus geschenkt, sich umgeschaut.

Sie hat ihn überrascht und er hat sie die Treppe runtergestoßen. - Ja.

Dir geht's besser, ha? - Ja.

* Weihnachtsmusik von innen *

Licht ist an. - Musik auch.

* Scheiben-Klirren *

Herr Hübner?

Wir wissen, dass Sie vor Weihnachten noch mal bei der Eissner waren.

Dann haben Sie den Obermeier dazu gebracht,

bei der Eissner Spuren zu verwischen.

Aber er ist zurückgekommen, als er hörte, dass es Mord war.

Da mussten Sie den auch noch eliminieren.

Jetzt sagen Sie halt auch mal was.

Wer hat jetzt den hier überfallen? - Was weiß ich? Keine Ahnung.

Reimund, den Fehler mach ich nicht.

Frauen: ja. Frau mit Kind: nein, danke.

Das mach ich nicht. Nicht mit mir.

Versteh ich. - Du siehst ja, wo das hinführt.

Das bringt nichts.

Na ja, manche Menschen haben eben noch Träume.

Ich hab auch Träume, aber ich lebe sie.

* SMS-Ton * Und zwar jetzt.

Passt so.

Also.

Schalom, sayonara, pfüat euch.

Reimund, man sieht sich.

So ein Spinner.

Äh ... Reimund, äh ...

Sepp. Herr Brenner.

Darf ich mal in dein Gepäck sehen? Polizei Wolfratshausen.

Der Franz hat dich niedergeschlagen. Ich hab's gesehen.

Und du hast dir das Geld geholt. - Ich bin kein schlechter Mensch.

Einen Verbrecher zu bestehlen, ist auch nicht besser.

Jetzt bleib stehen, verdammt noch mal!

Stehen bleiben! * Schuss *

Na, geht doch.

Sepp!

Herr Girwidz? - Pst!

Echt? Er hat das Geld. - Cool.

Was? Das Geld und den Brenner. - Noch cooler.

Ja, sozusagen. Ich bring das Geld jetzt ins Revier.

Nicht schlecht. - Auch ein blindes Huhn ...

Was ist denn jetzt mit mir? - Was soll sein?

Einbruch, doppelter Mord. - Wollen Sie mich hierlassen?

Wir hätten Sie ja auch später finden können.

Bei der Frau Eissner hat's ein Jahr gedauert.

Hast du Lust auf Papierkram? - Nein.

Ich auch nicht. - Tja, Herr Hübner.

Weihnachten daheim ist doch am schönsten.

Äh, halt, stopp! Jetzt warten Sie!

Holen wir morgen ab, oder? - Ja, morgen.

* Musik: "Stille Nacht" *

Ah, die Kollegen aus Rosenheim.

Sie haben mein Mitgefühl, dass Sie an einem Tag wie heute

in dieser Saukälte Dienst schieben müssen.

Wenn Sie bitte aussteigen würden. - Aus... Ja.

Ja. Gerne.

Haben Sie was getrunken? - Nein, nein.

Obwohl ...

Aus ermittlungstechnischen Gründen.

Ich würd mal gern den Ausweis sehen. - Ah, Aus...

Oh, ich glaube ...

Den hab ich in der Uniform vergessen.

Aber ich kann Ihnen meine Dienstwaffe zeigen. - Hey!

Kollegen!

Il vino, der Wein.

Il burro, die Butter.

* Telefon *

Pronto? Äh, Entschuldigung. Polizeirevier Wolfratshausen.

Frohe Weihnachten. Johannes Staller am Apparat.

Was? Freilich kenn ich den. Das ist unser Chef.

Der Herr Polizeirat?

Was? Und wo?

Gut, bin gleich da.

Merci. Servus. - Servus.

So, Freunde. Was ist da los? - Bleiben Sie bitte stehen.

Ach so, ja. Polizeiobermeister Staller.

Ich komm gerade aus dem Ausland.

Wir haben telefoniert wegen dem Herrn Girwidz.

Ach so, ja. Der sitzt im Wagen.

Na endlich. Machen Sie mich los?

Tut mir leid, das geht nicht.

Staller, fahren Sie den Wagen zur Wache.

Und passen Sie auf, dass diese Paragrafenreiter nix mitkriegen.

Sonst ernten die noch die Lorbeeren.

Schlüssel. - Hosentasche.

Andere Seite.

Oh, sorry. Ich hätte geschworen, Sie haben ihn links.

Ich stelle ihn bei uns auf den Parkplatz.

Und Ihre Frau ruf ich an. - Nein, Moment! Meine Frau nicht ...

Nicht! Halten Sie ihn auf!

Bitte machen Sie mich los! Staller!

So.

* Handy *

Amore. Das ist eine Überraschung.

Nicht meine Frau! Bitte! Staller!

Ja, das Gleiche denk ich mir die ganze Zeit auch.

Was? Jetzt sofort?

* Musik: "Hallelujah" *

* Staller hupt. *

Ja, hup du nur! Ah.

* Musik: "Hallelujah" *

Untertitelung: BR 2018 im Auftrag der Degeto

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