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Dafür werdet ihr büßen,
ihr perversen Kindesentführer!
Anya ist noch viel zu jung zum Heiraten!
Selbst ich habe erst dieses Jahr geheiratet!
Mama!
Ich hatte solche Angst!
Ei, ei. Jetzt ist alles gut.
Ihre Mutter?
Mist. Dann muss ich eben beide erledigen.
Los, Köter! Beiß dem Weib die Kehle durch!
Hiergeblieben!
Mama! Ich hab Angst!
Es ist doch alles gut.
Was ist los?
Ein Streit?
Mist, ich muss weg.
Komm, du fette Töle!
Los!
Dann bleib eben hier!
Stehengeblieben!
Nein, du darfst Anya nicht wieder alleine lassen, Yor.
Der wird seine Lektion hoffentlich gelernt haben.
Erst mal muss ich ihn der Polizei übergeben.
Alles okay, Wauwau?
Was ist das für ein Hund?
Ähm…
Was? Terroristen und Bombenhunde?
Eine Bombe?
Wo ist sie?
Nichts zu finden.
Der Wauwau hat mich gerettet.
Hach, ich bin ja so froh, dass es dir gut geht.
Ich hab mich so gesorgt!
Tut mir leid, dass ich einfach
weggelaufen bin.
Also wirklich.
Zu Hause gibt's eine gehörige Standpauke.
Aber jetzt müssen wir das der Polizei melden.
Erinnerst du dich, wie die Bösewichte aussahen und worüber sie gesprochen haben?
Ähm… Ich versuche es!
So war das.
Ja.
Einer ist bewusstlos bei mir.
Nein, ich bin nur eine Hausfrau, die zufällig vorbeikam.
Wauwau?
Schaust du wieder in die Zukunft?
Papa ist verschwunden!
Wo ist das?
Papa!
Westalis kritisiert die Regierung von Ostania
nach dem von Extremisten verübten Anschlag auf den Minister heftig.
Eine militärische Eskalation des Ost-West-Konflikts scheint unausweichlich.
War das gerade die Zukunft?
Die Zukunft ist in Gefahr! Papa stirbt, und es ist aus mit dem Frieden!
Mensch, Anya, jetzt lass den armen Hund doch in Ruhe.
Nein, schon gut.
Papa stirbt bei einer Explosion.
Ich muss Mama sagen, dass sie ihn retten soll.
Aber ich kann ihr nichts von unseren Kräften sagen.
Sag, Wauwau, kann man die Zukunft ändern, wenn man sich ganz doll anstrengt?
Bist du noch fit genug?
Tut mir leid, Mama.
Mir ist was eingefallen.
Papa hat vergessen, Klopapier mitzunehmen!
Was?
Er steckt mächtig in der Klemme. Ich geh und bringe ihm Klopapier!
Warte doch, Anya!
Nicht schon wieder.
Ah… Bitte entschuldigen Sie.
Das wäre alles. Bitte nehmen Sie den Übeltäter fest.
Aber…
Anya!
Anya! Wo steckst du?
Handler!
Wir haben ein Gespräch abgehört,
laut dem beim Hauptbahnhof Terroristen gesichtet wurden.
Das Aussehen deckt sich mit den Geständnissen der Studenten.
Sie haben also begonnen.
Stationiert Teams entlang der möglichen Routen.
Haltet die weißen Transporter auf.
Die haben womöglich Sprengstoff geladen.
Seid äußerst vorsichtig.
Was…
Team Alpha hier. Zielpersonen festgenommen.
Vier Leute und drei Hunde.
Ein mutmaßlicher Sprengstoffkoffer wurde eben sichergestellt.
VORSICHT
Hier spricht Bravo. Wir haben ebenfalls drei festgenommen.
Ihr Anführer, dieser Keith Kepler, fehlt jedoch.
Wir suchen weiter die Umgebung ab.
Sie haben uns erwischt! War das die Geheimpolizei?
Oder diese dreckigen Westler?
Was nun? Nur noch zwei Stunden bis zur Tagung!
Ein Sprengstoffversteck haben wir noch.
Hilft alles nichts!
Dann mach ich das halt allein!
Sprich! Wo soll die Bombe hochgehen? Wo steckt Keith?
Die Antwort lautet: "Du kannst mich mal!"
Sucht euch ruhig tot, ihr dreckigen Schweine!
Wir werden euch West-Schweine alle erledigen!
Allesamt!
Allesamt!
Ihr verdammten Rotzgören!
Das Gekläffe der Hunde ist schlimm genug.
Also nervt mich nicht.
Und nun sagt mir, meine werten Studenten:
Was ist euer Ziel?
Ein Krieg!
Die Eliminierung des Westens
und die Vorherrschaft Ostanias.
Habt ihr schon mal einen Menschen getötet?
Oder wurdet ihr selbst schon mal umgebracht?
Wie soll das denn gehen, du dumme Schnepfe?
Schon mal Gliedmaßen durch eine Explosion verloren?
Oder gehört, wie es klingt, wenn Knochen brechen?
Oder eitriges Fleisch gerochen?
Worauf willst du hinaus, du Schreckschraube?
Miterlebt, wie ein Haus einstürzt und eure Eltern und Geschwister zerquetscht?
Oder wie eure Partner als Fleischklumpen an den Wänden kleben?
Habt ihr vor lauter Hunger schon mal Baumrinde gefressen?
Oder eine Suppe aus Menschenfleisch gekocht?
Kennt ihr Leute, die den Feind entmenschen, um weiter zu morden?
Die im Anschluss unter den seelischen Wunden leiden?
Die sich vor Reue und Scham die Seele aus dem Leib heulen,
sich vollkotzen und sich schließlich das Leben nehmen?
Offenbar habt ihr an der Uni nichts über den Krieg gelernt.
Ihr naiven Kinder.
Kapiert? Wenn du den Minister riechst,
verlier ihn ja nicht aus den Augen.
Ich zähl auf dich, Köter.
Aber womöglich
haben die anderen die Positionen von Plan B ausgeplaudert.
Dann kann ich den Platz vorm Uhrenturm vergessen.
Moment, ich könnte meine Verfolger auch
in die Falle locken und mich ihrer entledigen.
Ihr Schweine werdet noch staunen.
Ich jag euch alle in die Luft!
An alle Teams: Sucht Punkt B1 bis B4 ab.
Twilight, Sie nehmen sich Punkt B vor, der am wahrscheinlichsten erscheint.
Halten Sie sie auf.
Das werde ich, Handler.
Ich sehe das genau wie Sie.
Ich habe den Krieg so was von satt.
Gefunden! Das ist dieser spitze Turm!
Da lang, Wauwau!
Da wird Papa sterben! Das müssen wir verhindern!
Im Rahmen der Ministertagung
wurde der Verkehr im Zentrum von Berlint eingeschränkt.
Wegen der Sicherheitsmaßnahmen
ist selbst den Medien der Zutritt untersagt.
Wir sind bei der großen Uhr!
Wo ist der Ort, wo Papa stirbt?
Wauwau! Zeig mir die Bilder noch mal!
Als die Bombe hochging, hat die Uhr Dong gemacht.
Der Zeiger war ganz oben!
Es bleiben also noch…
Ich kann die Uhr nicht lesen!
Der kurze und der lange Zeiger…
Welcher steht für was?
Entschuldigung.
Wie lange noch, bis die Uhr Dong macht?
Ach, du meinst die Glocke?
Sie läutet einmal pro Stunde.
Das nächste Mal in etwa 30 Minuten.
Schankedön!
30 Minuten! Schnell!
Hm? Wie viel sind 30 Minuten eigentlich?
Was hast du denn?
Der Boss der Bösewichte!
Hey! Bleib im Wagen!
Er hat uns entdeckt!
Rein mit dir, du dumme Töle!
Wird's bald?
Wenn ich nicht schnell verdufte, finden sie mich noch!
Bitte funktioniere,
meine improvisierte Falle!
Er steckt hinter der Explosion!
Folgt mir ruhig alle, ihr Dreckschweine.
Sobald ihr das Versteck betretet, macht's Bumm!
Dieses Gebäude…
Womöglich sterben auch ein paar Zivilisten,
aber es ist für das größere Wohl.
Aber es ist euch sicher eine Ehre,
für euer Land zu sterben.
Oh nein! Ich muss die Bombe finden!
Bis der Zeiger von der Sechs auf die Sieben geht,
sind es noch sieben Minuten!
Ähm… Egal, Hauptsache schnell!
Hier ist es.
Stimmt ja, wenn ich die Tür öffne, macht es Bumm!
Ich glaube, ich komm durch das kleine Fenster rein.
Los, Wauwau, schubs mich!
Die Bombe!
Wenn ich die entschärfe, kann ich Papa retten!
Wie entschärft man eine Bombe?
Im Fernsehen gab es
einen roten und einen blauen Draht, und sie haben einen durchgeschnitten.
Der Draht!
Der Draht!
Oje!
Die sind ja alle schwarz!
Und ich hab auch gar keine Schere zum Durchschneiden!
Was soll ich tun? Ich hab keine Zeit!
Ich könnte Papa sagen, dass er nicht reingehen darf.
Aber dann kommt alles ans Licht, und er wirft mich vielleicht raus!
Aber wenn Papa stirbt, ist es für mich und den Frieden aus.
Das ist Punkt B1?
Der nördlichste Raum im 2. Stock.
Beeilung. Die Zeit drängt.
Was ist das? Blutschrift?
Nein, das riecht nach Ketchup.
Eine Aubergine und Gras am Türknauf? Ein neuer Geheimcode?
Ich spüre drinnen zwar niemanden, aber seien wir vorsichtig.
Nein, dafür ist jetzt keine Zeit.
Der Minister dürfte gleich losfahren.
Wir dürfen uns nicht wegen eines Studenten verspäten.
Papa, hast du meine Todesnachricht gefunden?
Von hier kann ich keine Gedanken lesen.
Papa, geht es dir gut?
Der Zeitpunkt aus der Zukunft!
Das ist er!
Explodiert es?
Nein!
Es hat geklappt!
Papa ist zurück!
Dann haben wir
die Zukunft gerettet!
Ich hab ein ungutes Gefühl.
Das könnte eine Nachricht sein.
Äußerste Vorsicht ist geboten.
Ich wusste es. Eine Falle.
Vermutlich geht eine Bombe hoch, wenn sich die Tür öffnet.
Dann ist das keine Aubergine, sondern eine Bombe?
Knappe Kiste.
Sie haben offenbar mit uns gerechnet.
Aber von wem stammt die Warnung?
Das können wir später klären.
Die Geheimpolizei hat Wind von der Sache bekommen.
Lassen wir die Warnung stehen und überlassen die Entschärfung ihnen.
Wir sollten lieber abhauen.
Keine Spur von Keith, was?
Jetzt, wo die Geheimpolizei hier ist, können wir nicht weitersuchen.
Begeben wir uns zum Minister.
Da ihr Plan gescheitert ist, greifen sie vielleicht auf direktem Wege an.
Herr Brantz, es ist so weit. Bitte kommen Sie zum Gästehaus.
Ihr Amtskollege ist bereits dort.
In diesem Land hat die Regierung ihre Augen echt überall.
Das hängt sicher mit dem Terroranschlag zusammen.
Hat WISE die Täter immer noch nicht ausgeschaltet?
Was können die eigentlich?
Entschuldigen Sie bitte.
Ich gehöre zum Geheimdienst.
Herr Minister, wir bringen Sie mit dem Auto zur Tagung.
Hm.
Wenn ich bitten dürfte.
Nein, ich fahre selbst.
Aber…
Sie können Feierabend machen.
Herr Minister!
Kein Täter in Sichtweite.
Wie erwartet. Sie setzen bei der Verfolgung auf den Geruchssinn der Hunde.
Was hat das zu bedeuten, Sylvia?
Einer von deinen Männern war hier und hat mich einfach überfallen!
Die nehme ich an mich.
Was fällt dem Kerl ein?
Ich bin untröstlich, Herr Minister.
Aber Eile war vonnöten,
und er brauchte Ihren Geruch, um die Hunde zu täuschen.
Der Feind dürfte ihn nun verfolgen und ein Stück weg sein.
Nutzen Sie die Gelegenheit, um aufzubrechen.
Ach, und bitte ziehen Sie sich etwas an,
um Ihr Land nicht zu blamieren.
Der Minister?
Er nimmt eine andere Route?
Schon wieder?
Was soll die ganze Zickzack-Fahrerei?
Er fährt einen grauen Coupé.
So weit ich sehen konnte, ist ein Hund dabei.
Wir treiben ihn in die Enge. Locken Sie ihn nach Blau 4.
Was? Er fährt zum Hotel zurück?
Nein, eher in Richtung Fluss. Dahin, wo keine Leute sind.
Na, umso besser!
Verdammte Scheiße!
Hey! Weich aus!
Er hat uns erwischt!
Damit haben wir nicht gerechnet!
Passen Sie auf! Er fährt in Ihre Richtung!
Wo ist er hin?
Da also!
Wie dumm kann man sein, selbst auszusteigen?
Los!
Wenn der Hund zubeißt, jag ich die Bombe hoch!
Der Hund ist trainiert, dem entkommst du nie!
Bitte was? Was hat der Westen für krasse Minister?
Der ist doch locker 60!
Mist! Er entkommt noch!
Bitte verzeih mir.
Ihr armen Hunde
könnt nichts für diesen albernen Konflikt von uns Menschen.
Bringen wir's zu Ende.
Untertitel von: Ruben Grest
NÄCHSTExMISSION
MISSION 15: EIN NEUES FAMILIENMITGLIED
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