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♪ Hoamatland, Hoamatland.
♪ Di hab i so gern.
♪ Wie a Kinderl sei Mutter,
♪ a Hunderl sein' Herrn.
♪ Wie a Kinderl sei Mutter,
♪ a Hunderl sein' Herrn.
Was feiert man eigentlich am Geburtstag?
Dass d' ein Jahr älter 'worden bist.
Was gibt's da zum Feiern?
Na dass d' ned g'storben bist in dem Jahr.
Wenn i das groß feiern muss...
Wer kommt denn aller?
Die Freunde.
Die Frauen von ihnen.
Ein paar Nachbarn.
Und du zahlst das alles?
Sicher.
Kannst gleich einen Kredit aufnehmen.
Glaubst, dass das so viel kostet?
Ja, kommt drauf an.
Sagen wir...
...die Männer trinken jeder vier Bier.
Vier Bier ist viel zu wenig.
Die Männer, die a weng schwerer sind, trinken bei so einer Feier
elf, zwölf Bier.
- Zwölf Bier? - Na ja, wenn die Frau Auto fährt?
Die Frauen trinken dafür viel weniger.
Na ja.
Sag'ma sechs Bier im Durchschnitt.
Dazu die anderen Getränke.
- Und Toast und Würschteln. - Toast oder Würschtel.
35 Euro pro Person?
Ja, kommt hin.
Bei 20 Leuten...
...sind das 700 Euro.
Ist eh nur alle zehn Jahre.
136.
- Andrea, i muss zu einer Kuh. - Kurt, das waren über 130 km/h.
Da steckt ein Kalb in der Kuh drin. Bald sind sonst beide hin!
Was tust, wenn dir wer entgegenkommt?
Das seh ich auf 500 Meter, ob da wer kommt.
Na uns hast ned g'sehen, macht 70 Euro.
- Spinnst jetzt, oder was? - Kollege kassiert.
Das ist ned dein Ernst, hey!
Das gibt's ja ned.
I war mit ihr in der Schule und sie führt sich auf wie die SS.
Mhm.
Auch ned leicht...
...a Frau als Chef, was?
- I hol das Wechselgeld. - Für das hab i keine Zeit.
Das Gras g'hört g'mäht.
Schlaf gut.
Wann kommst denn heim?
Papa, in meinem Alter muss man nimmer sagen, wann man heimkommt.
- Kannst du das noch mit dem Handy? - Das brauch i sowieso ned.
Komm, wir probieren's einmal.
Hm?
Also...
...wie geht das?
Ganz lang auf Eins drücken. Genau.
Dann wählt's automatisch meine Nummer.
Was soll das blöde Klingeln?
Das ist dein persönlicher Klingelton.
So ein Blödsinn.
- Hallo? - Jetzt sei ned so kindisch!
Du stehst ja eh da.
Pfiat di.
Servas.
- Hallo! - Willst auch was essen?
Nein danke, i hab schon.
Hey, fesch!
I glaub, die will sich heut noch wen aufreißen.
- Bin ich overdressed? - Nein, überhaupt ned.
Hallo, Tante Andrea!
Ja!
- Ich mach ein Radl! - Ein Rad? Gut.
Aufpassen.
Bravo!
♪ Früher warst ein wilder Hund,
♪ dei Durst im Wirtshaus war sehr groß.
Jetzt hab i vergessen...
Entschuldigung.
♪ Früher warst ein wilder Hund,
♪ dei Durst im Wirtshaus war sehr groß.
♪ Heut bleibst brav bei der Lisi daheim.
♪ Und auch im Kreuz, da g'spürst schon was.
♪ Vor fünf Jahren bist noch Maibaum 'kraxelt
♪ und warst im Fitnessstudio.
♪ Und heut spannt's Hemd über der Wampen.
♪ Und i sag dir wieso:
♪ Du wirst alt und immer älter
♪ und auch im G'sicht immer entstellter.
♪ I weiß, du willst das ned, aber das wird so bleiben.
♪ Übern Thermengutschein wirst dich bald freuen.
♪ Trinkst dein' Kräutertee, nimmst dazu dei Pille,
♪ und für jeden Strafzettel brauchst du bald a Lesebrille.
Du Gauner, du.
- Servus. - Servus.
- Servas. - Alles Gute.
Danke.
- Danke für die Einladung. - Sicher.
- Hallo. - Alles Gute.
Danke, danke.
'tschuldige.
- I hätt gern ein Soda Zitron, bitte. - Und ein kleines Bier, bitte.
Mir noch eine Halbe.
Alles Gute zum Wurftag, du Gauner.
- Prost! - Prost.
- Setz di her da, Andi. - Naa, ich steh bei meinen Burschen.
- Na geh, jetzt komm. - Passt schon.
So, jetzt sind wir dran.
- Na ja, wennst meinst. - Ans Gerät.
Danke schön, Andi.
Früher hamma anders g'feiert. Kannst dich erinnern?
- Wie wir Grand Prix g'soffen haben? - Das war grauslich.
- Wie geht das? - Pass auf.
- Jeder kriegt ein Stamperl. - Genau.
Das trinkst ex. Dann noch eines.
Noch eines, noch eines.
Der Letzte, der noch sitzen kann, ist der Grand-Prix-Sieger.
- Wann fangst an in St. Pölten? - Im August.
Und das ist besser wie die normale Polizei?
- Ich find's schon spannender. - Aber gefährlich ist's auch.
Du wolltest schon Kriminalkommissarin werden,
da warst noch in der Hauptschule.
Die Andrea steht auf richtige Verbrecher,
da sind wir zu harmlos.
Einer geht noch.
Einer geht noch.
Prost.
Du Andi, danke, aber das trink i jetzt nimmer.
- Was, echt jetzt? - Du, das geht mir zu schnell.
Mei, alles muss man selber machen.
So rennt das bei den Erwachsenen.
Genau so rennt das.
Andrea?
Können wir kurz reden?
Nur fünf Minuten.
Kommst rauf?
Nein, wir reden im Auto.
Wie ist denn der drauf?
Der hat bis jetzt nix mit mir geredet.
- Gar nix? - Nein.
Kein Wort, seitdem ich aus'zogen bin.
Du musst gar ned wegfahren, oder?
Wer b'soffen hinterm Lenkrad sitzt, ist fällig.
Ja, was ist, kommst mich jetzt verhaften?
Steig ein.
- I muss nirgends hin. - Unter vier Augen, bitte.
Hast an' Tschick?
Kauf dir welche.
Seit wann rauchst denn wieder?
Nur zu feierlichen Anlässen.
Ist heut so einer?
Wie geht's dir?
Gut.
Okay.
Ich steh in Früh auf.
Mach mir einen Kaffee.
Dann mach ich einen Tee mit Milch für dich.
Und wenn i mit dem Frühstück fertig bin,
schütt ich den Tee wieder weg.
Andrea, i hab mir das überlegt.
Wirklich.
Wir müssen nimmer bei meiner Mutter wohnen.
Wir bauen uns ein Haus, ha?
Und St. Pölten ist für mich auch okay.
Und du kannst ja dann auch später...
...in Wien arbeiten, wenn das karrieretechnisch besser ist.
Hm?
Was meinst?
Hast einen anderen, gell?
Mah, Andi.
Du kannst ned im Nachhinein daherkommen,
auf einmal ist alles möglich.
I trink keinen Tropfen mehr. Wirklich ned.
Jetzt gib mir noch eine Chance.
I hab meine Entscheidung getroffen.
Mach'ma bitte eine einvernehmliche Scheidung?
Und bitte fahr ned so heim.
Schleich dich raus.
Schleich dich aus dem Auto.
Und schleich dich nach St. Pölten!
- Bitte fahr ned b'soffen heim. - Du schaffst mir nix mehr an!
Du ned, verstehst? Du ned!
- Die hat meinen Schlüssel! - Andi, Andi!
Du kannst nimmer Auto fahren, ich führ dich heim.
Doch, lass mich in Ruh!
Hey, falsche Richtung!
Hopp, hopp, hopp, hopp.
Du, gibst das morgen dem Andi?
Warum?
- Er geht zu Fuß. - Okay.
Pauli, gib mir ein zweites, ich lad dich ein.
- Naa, danke. - Kommt sofort.
Na geh!
Jetzt sei ned so.
Ich hab eh schon dreimal bei dir blasen müssen,
da kannst dich schon mal revanchieren.
- Echt jetzt? - Mhm.
Brauchst eh wieder wen.
Der Andi hat g'sagt, bei dir muss man ganz schön arbeiten,
da wär i der Topmann dafür.
- Lädst mich ein auf das Bier? - Ja.
Ah, entschuldige.
Verstehst du gar keinen Spaß mehr, sag einmal?
Sei froh, dass dich überhaupt noch einer angreifen will.
Schad' ums Bier eigentlich.
- Ja, Papa? - Andrea!
Wo bist denn?
Was?
Nein, ich hab doch g'sagt. Ich geh auf das Geburtstagsfest.
Na aber sicher hab i dir das g'sagt.
Ja, i bin eh gleich daheim.
Ja, ist gut. Pfiat di.
Andi!
Andi!
Andi, kannst du mich hören?
Andi!
Andi!
Vier, fünf, sechs, sieben...
Den Andi hat wer niederg'fahren.
Also, Genaueres weiß ich auch noch ned,
jedenfalls hat der Typ sofort die Rettung g'rufen.
Was für ein Typ?
Der Unfalllenker.
I fahr mal hin und dann ruf ich dich an.
Naa, i komm mit.
- Nein, Andrea, das ist ned gut. - Komm.
- Ist was passiert? - Nix, Papa, geh wieder schlafen.
Nein.
I bin...
...ganz langsam gefahren.
Wissen S', i war früher Spiegelalkoholiker.
Da fahrt man immer ganz langsam, dass einen die Polizei ned erwischt.
So hab ich mir das angewöhnt, das Langsamfahren.
Blasen S' bitte rein, bis ich Stopp sag.
Weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, Stopp.
Passt.
Null komma Null.
Ja.
Das ist der Leitner.
Den hab ich in der Schul' g'habt.
Ein Lehrer?
Haben Sie andere berauschende Substanzen konsumiert?
Ähm, einen Tee hab ich 'trunken.
Was für einen Tee?
Einen Tee. Schwarztee.
Aber sonst nix?
Mit Milch.
Einen Moment.
- Andrea, mein Beileid. - Wie kann so was passieren?
Er sagt, der Andi ist mitten auf der Straße gelegen.
- Ja, das ist seine Behauptung. - Ich glaub, er sagt die Wahrheit.
Wenn einer im Gehen überfahren wird, fliegt er übers Auto drüber.
Aber der Andi ist...
- ...unterm Fahrzeug... - Scheiße.
Eingeklemmt g'wesen.
Dem ist schlecht 'worden und dann ist er zusammengeklappt.
Das ist so ein Scheißdreck, was ihr da redet.
Andrea.
Der Leiter kann nix dafür, das...
So tragisch das ist, das hätt jedem von uns passieren können.
Das war ein Unfall.
Grad da bei der Kuppel hast keine Chance zu bremsen.
Ist alles okay?
I möcht gern heim.
Ja.
Wir holen Ihnen morgen ab zur Vernehmung.
Morgen.
Andrea, du hast frei.
Du hast eh so viele Plusstunden, komm nächste Woche wieder.
Hab ich schon "mein Beileid" g'sagt?
Äh...
Weiß i gar ned.
'tschuldige.
Mein Beileid.
Danke.
Jetzt muss ich jedes Jahr zu meinem Geburtstag
an den Tod vom Andi denken.
Wie viele Kälber sind jetzt hin?
Fünf, also vier Kälber und ein junger Stier.
A Wahnsinn.
Was schreib ich jetzt, verhungert oder verdurstet?
Als Erstes verdurstet man, auch die Viecher.
Wie kann das passieren?
Der Bauer lebt allein am Hof und ist krank 'worden.
Der war zwei Wochen mit schwerem Fieber im Bett
und hat nix mitgekriegt.
Die Küh' auf der Wiese haben's überlebt.
Aber die Kälber im Stall...
Ich muss.
Ähm... Andrea?
Mein Beileid.
- Danke. - Pfiat euch.
Pfiat di.
Herr Bigler, einen Moment bitte, ja?
Wir müssen eine Befragung machen.
Sie waren sehr krank, gell?
Waren S' beim Arzt?
- Nein. - Wieso ned?
Weil i krank war.
Ich scheiß drauf, ich schieß mir eine Kugel in den Schädel.
Herr Bigler, haben Sie eine Waffe im Haus?
Ein paar, i bin Jäger.
Die müssen S' uns bitte geben,
damit wir sicher sind, dass Sie sich nix antun.
Gut.
Dann müssen S' mitkommen zum Amtsarzt.
Wieso?
- Jetzt bin ich eh wieder g'sund. - Dass er Sie anschaut.
Damit wir wissen, dass Sie ned selbstmordgefährdet sind.
Nur weil i g'sagt hab, i schieß mir in den Schädel?
Ja.
So ein Blödsinn.
Ja, ja...
Ein lieber Bub war das.
Ja.
- Und fleißig. - Ja, das kannst laut sagen.
Um andere wär's weniger schad'.
Am wenigsten um den alten Trottel, der ihn niedergefahren hat.
Andrea, wieso hat der B'suff noch einen Führerschein?
- Wer? - Na der Leitner.
- Er hat nix 'trunken. - Das ist doch wurscht.
Er hat sich ja schon vorher deppert g'soffen.
So einen würd ich doch nimmer in ein Auto lassen, oder?
Ja, ein Auto ist auch eine Waffe.
Genauso wie ein Revolver.
Gibst mir noch ein Bier?
Die von der Rettung haben g'sagt, er ist schnell gestorben.
Aber ist auch kein Trost, in dem Alter.
Naa, wirklich ned.
Wir sind alle schuld.
Wir hätten ihn nicht so heimgehen lassen sollen.
Gerti, das ist Schicksal.
Da kannst nix machen.
Irgendwann trifft's jeden von uns.
Irgendwann wacheln wir alle mit den Zehen, ist so.
Wenigstens muss er sich über nix mehr ärgern.
Heutzutage muss man eh froh sein,
wenn man nur ein Reh erwischt und keine Wildsau.
I war Gott sei Dank ned so schnell dran.
Besser ist's.
Auf der Horner Bundestraße ist einer g'storben wegen einer Wildsau.
Na ja.
Ganz schön schwer g'wesen, dein Reh, praktisch ein halber Hirsch.
Hast du gebrauchte Ersatzteile?
Naa, leider ned.
Aber wennst keine Rechnung brauchst, wird's schon ned so teuer.
Hm, okay.
Wart einmal.
Ist aber ganz schön weit zu dir, oder?
Ja, ich brauch eh Bewegung.
- Soll ich dich vielleicht heimbringen? - Danke.
Hallo?
Hallo?
Oh.
Entschuldigung.
Kann ich kurz mit Ihnen reden?
Es dauert ned lang.
- I hab leider keine Milch. - Ich trink ihn eh lieber schwarz.
Unterrichten Sie Musik?
- Nein, Religion. - Ah.
Ah...
- Darf ich kurz? - Mhm.
Passt.
Die Kaffeemaschine ist schon so alt,
da sind manchmal so Flankerl vom Dichtungsring drinnen.
Ah.
Der ist ned zum Saufen, Entschuldigung.
Einen... Mohnkuchen hätt ich, vom Spar.
Danke.
Warum kaufen Sie sich keine neue Kaffeemaschine?
Das zahlt sich nimmer aus bei mir.
I hab was für Sie.
Aha, was ist das?
Ein Rechtsanwalt.
Aus Krems an der Donau.
Da kommt der gute Wein her.
Rufen S' ihn bitte an?
Ich brauch keinen Wein.
Sie glauben, eine Gerichts- verhandlung ist was Gerechtes,
aber die suchen einen Schuldigen.
Und wenn bei Ihrem Auto nur eine Kleinigkeit ned passt,
sind Sie dran.
Ja, das ist auch richtig so,
so Leut' wie ich sollten nimmer Auto fahren.
Ab morgen wird der Koffer 'packt fürs Gefängnis.
Sie müssen doch ned ins Gefängnis.
Doch.
Ich möcht büßen.
Was wollen Sie?
Es hat alles keinen Sinn.
Dass wir zwei reden miteinander.
Wenn Sie so nett sind zu mir, geht's mir noch schlechter.
Nett? Nett?
Wieso bin ich nett? Ich bin überhaupt ned nett.
Ich kann das ned annehmen. Diese...
...unendliche Großherzigkeit.
So. Fertig.
- Zähl lieber nach. - Brauch ich ned bei dir.
Fesch bist.
Danke.
Wie lang haben wir uns ned gesehen, ha?
Ja, ein paar Jahre.
Und? Mama?
Die ist vor ein paar Jahren gestorben.
Naa, ned sie. Ob du schon eine Mama bist.
Ah so.
Naa, i noch ned.
- Musst dich eh tummeln. - Mhm...
Man sieht sich!
Die Innenstadt ist super im Sommer.
Und du bist sofort überall.
Am Ötscher zum Skifahren, beim Heurigen in der Wachau.
Und in Wien bist auch sofort.
Jetzt wirst dir eine Dienstwohnung nehmen in St. Pölten, gell?
- Ich fahr hin und her. - Ah.
- Zur Familie. - Zum Papa.
Mh.
Na ja.
Nach einem Nachtdienst ist es schon ganz fein,
wenn man sich ein bissl hinhauen kann.
Ich bin mittlerweile ganz da.
Bist nicht in Krems?
I hab ein bissl eine komplizierte Zeit g'habt.
Also... eh nix Besonderes.
Das Normale halt.
Also, mittlerweile das Normale, leider.
Scheidung.
Mh.
Aber ich seh meinen Buben jedes Wochenende.
- Wie alt? - Sieben.
Bald acht.
'tschuldigung.
Weißt, ich würd einfach gern ganz normal mit ihm am Abend
die Hausübungen machen,
statt nur am Wochenende schwimmen fahren oder so.
Aber die Hauptsache ist, dass du ihn regelmäßig sehen kannst.
Das stimmt.
Könnt ich eigentlich früher kommen als August?
Ähm, ja, ich...
Ich könnt eine vorläufige Zuteilung machen, das...
Daswürd heißen, du könntest am nächsten Monatsersten anfangen.
Das wär...
Uh, das wär schon nächste Woche.
- Ist dir das zu schnell? - Nein, nein.
Gut, dann...
Die Andrea.
Willkommen an Bord.
- Prost. - Prost.
Ist keine Wohnung, ist eine Dienstwohnung.
Eh okay.
I mag Bahnhöfe.
Ja?
Stell dir mal vor,
du steigst am Abend in den Zug ein
und bist am nächsten Tag in der Früh in Paris.
Ja, so gesehen...
Grüß dich.
Alles wär anders 'kommen,
wenn euch der Herrgott Kinder g'schenkt hätt.
Am Freitag hab ich ihn das letzte Mal g'sehen.
Am Nachmittag.
Er hat im Badezimmer eine Halogenlampe getauscht.
Und ich hab ihn g'fragt, ob er einen Topfenstrudel mag.
Und er hat g'sagt, er isst grad nix Süßes,
weil ihm die Hose nimmer passt.
Er hat immer so gern Mehlspeisen g'habt, schon als Kind.
Er wollt nie eine Pizza haben oder ein Schnitzel.
Und Ketchup hat er überhaupt ned mögen.
Topfenstrudel, Topfenknödel, Topfennockerl,
das war seines.
Am liebsten...
...Topfenknödel mit Zwetschkenröster.
Ganz dünn bist 'worden.
- Isst du eh genug? - Jaja.
Probier wenigstens.
Super.
- Mein Beileid. - Beileid.
Scheiße.
Was wollts denn ihr schon wieder da?
Hallo, Max.
Es ist wieder Zeit für die Waffenüberprüfung.
Alles registriert.
Nachschauen müssen wir trotzdem.
Und wieso rufts vorher ned an?
Das ist an sich der Sinn, dass das unangekündigt ist.
Ihr wissts schon, dass ich den Bezirkskommandanten gut kenne.
Aufmachen musst trotzdem.
I hab jetzt ka Zeit.
Max!
Max!
Max!
Das is a Scheißgegend.
Die Frauen ziehen weg und die Männer werden immer komischer.
Wie der Leitner.
Der ruft mi gestern an, der war so b'soffen,
dass i kaum verstanden hab, was er von mir wollt.
Weißt, was er g'sagt hat?
Ob man in Österreich im G'fängnis a eigenes G'wand kriegt.
Weil er hat da so einen amerikanischen Film g'sehen.
Naa, echt, he!
Und er hat seinen Koffer schon 'packt...
...fürn Hef'n, und jetzt wollt er ned z'viel mitnehmen, gell?
Aaah... der g'spürt sich echt nimmer.
Na, ein armer Teufel.
Echt ein armer Teufel.
Der war jetzt fünf Jahr' trocken.
Das... das musst amal...
♪ ...mit feuchten Augen.
♪ Als er endlich kam, sah er sie nicht einmal an.
♪ Eine andere hielt den Platz schon für ihn frei.
♪ Da spürte sie: Es ist geschehen, es ist vorbei.
♪ Tanz mit mir, Corinna...
Soda Zitron, bitte.
♪ ...gibt es Tränen, die dein Herz aus Liebe weint.
♪ Ich will nur, dass für dich die Sonne wieder scheint.
♪ Tanz mit mir, Corinna...
♪ Es kann sein, Corinna...
♪ ...dass für dich schon bald ein neues Glück beginnt.
♪ Weil Tränen nicht verloren sind!
...überhaupt keiner!
Nach den Delfinen und den Elefanten
sind die Katzen die drittintelligentesten Tiere.
Mei Cher kann sich sogar die Katzenklappe selber aufmachen.
- Was kann s'? - Die Katzenklappe kann s' aufmachen.
Wann s' des ned kann, dann is s' eh behindert.
Die Verriegelung!
- Wie macht sie das? - Mit der Pfote.
- Wie heißt die? - Cher.
- Cher? - Ja.
- Wie die Sängerin? - Ja.
Ah. Und is sie aa so operiert im G'sicht?
Geh, du bist so ein Trottel.
♪ Jede Nacht, Corinna...
Geh.
♪ ...gibt es Tränen, die ein Herz aus Liebe weint.
♪ Ich will nur, dass für dich die Sonne wieder scheint.
San Sie öfter da?
Naa.
I aa ned. Seit i nix mehr trink, macht's keinen Spaß mehr.
Was ist das dann?
Das is Gin Tonic.
Gin Tonic is ka Alkohol.
Und warum san Sie dann schon so b'soffen?
Ja, das is a gute Frag.
Wir zwei sollten heut gar ned da sein, oder?
Wir haben echt nix zum Feiern.
Aber... ganz ehrlich, i versteh Ihna... so gut.
Man braucht irgendein Ventil, gell?
Soll i dich ned heimbringen?
Naa, naa, i bin eh mitm Auto da.
Haben Sie schon den Anwalt ang'rufen?
I muss tanzen.
Der John Travolta.
Oh.
I brauch den Schlüssel.
Zum Aufsperren.
Ihr Hosentürl is offen.
Bitte.
Wieso?
Wieso haben Sie meine Schlüssel?
Weil i Ihna grad aufg'sperrt hab.
Waren Sie in meinem Haus?
Gute Nacht.
Papa?
Ach.
Papa?
Was is'n? Komm, meine Liebe.
- Was tu i denn jetzt? - Da bist du.
I hab s' am Abend raus'lassen.
Und dann is s' nimmer 'kommen.
Und jetzt... steht sie nimmer auf.
I ruf dich an, wenn i was weiß.
Er hebt ned ab.
Schau, wir haben eh keine andere Möglichkeit.
Wenn s' ned sinnlos leiden soll.
Ja, okay.
Nehmen S' sich Zeit zum Verabschieden.
Mh.
Papa, willst ned schlafen gehen?
Du bist eine Mörderin.
"Im Süden von Lienz in Osttirol
findet man die wild zerklüfteten Felswände der ..."
Es war a Hund, Papa.
"...bekannt für steile Kalkwände, Zacken und Spitzen
wilde, steinige Türme und beeindruckende Ausblicke."
"Im felsigen Herz der Lienzer Dolomiten
thront majestätisch die Karlsbader Hütte."
Bringst mir noch a Bier?
Aaah!
Papa!
Er hat Prellungen, gebrochen ist nix. Das kriegen wir hin.
Gott sei Dank!
Das Hauptproblem ist das Herz, aber das wissen S' ja.
Ist's schlimmer 'worden?
Wir müssen schauen, ob wir bei den Medikamenten was machen.
Aber am wichtigsten wär Bewegung, macht er Bewegung?
Ja, spazieren, jeden Tag mitm Hund.
Oder? Das macht er ja noch?
- Jaja. - Super, weiter so.
Ah, eine von Ihnen müsst noch was unterschreiben,
- unten bei der Aufnahme. - Das machen wir.
Wir müssten jetzt eh fahren, wir müssen morgen Früh in' Stall.
- Hallo. - Hallo.
I hab mir 'dacht, dass i dir a bissl was einkauf.
Voll lieb. Danke.
So.
Ah...
...könnt ich vielleicht einen Kaffee haben?
Okay.
Hm.
Bin ein bissl müd.
Du hast mir gar ned g'sagt, dass dein Mann vor einigen Tagen g'storben ist.
Ah so. Jaja.
Naa, wir waren schon getrennt.
Verstehe.
- I hab das erst verarbeiten müssen. - Mhm.
I muss dir noch was sagen.
Die Gerichtsmedizin hat festg'stellt...
dass dein Mann zweimal von einem Auto erfasst worden ist.
- Zweimal? - Mhm.
Infolgedessen hab i sein G'wand überprüft.
Und?
Auf der Hosen sind Spuren von einem weißen Autolack.
- Und weißt du die Automarke? - Mhm.
VW.
Dann muss man jetzt alle VW-Werkstätten überprüfen.
Das geht sogar noch einfacher.
I hab bei den zwei großen Ersatzteillager ang'rufen...
...und bin dann relativ schnell auf den Udo Ladinigg g'stoßen.
Das is gar keine richtige Werkstatt, der macht das eher so nebenbei.
I würd mi gern wirklich a bissl hinlegen.
Andrea, bitte red mit mir!
Du hast doch deinen Mann ned absichtlich niederg'führt!
Glaubst du das?
Naa!
Aber i muss dich das doch fragen!
Andrea, horch zu.
I derzähl dir jetzt was, was i noch nie wem derzählt hab.
Meine Mutter hat vor fünf Jahren Krebs g'habt.
Und in der Chemo hat sie wahnsinnig viel an G'wicht verloren.
Und dann hab i so a Kraftnahrung daheim g'habt
und 'glaubt, dass ihr das auch hilft.
Sie wollt das eh erst ned nehmen, aber i hab sie 'zwungen.
Und dann hat sie aber viel zu wenig 'trunken,
aber wenn man so konzentrierte Kraftnahrung nimmt,
muss man ganz viel trinken.
Und dann ist sie an Nierenversagen g'storben.
Warum erzählst du mir das alles?
A jeder macht amal einen Fehler.
I vergess das mit dem Autolack. Und das mit dem Udo Ladinigg.
I bin nie dort g'wesen.
Wieso willst das machen?
4,3 Quadratkilometer ist der See groß.
Und 190 Meter tief.
Also, die Staumauer.
Da wird's wahrscheinlich auch so tief sein,
das Wasser geht ja bis zur Oberkante vom Staudamm.
Und vorher war da einfach Wiese und Wald.
Und jetzt ist da ein See. Schon a Wahnsinn.
- Aber man kann Strom machen damit. - Ja.
Nämlich in dem Staudamm drinnen sind so Propeller,
da geht das Wasser rein.
Und damit wird dann Strom erzeugt.
Mit dem Strom kömma nachher dann wieder das Boot aufladen.
- Cool. - Ja.
Kannst dir vorstellen, dass da früher überhaupt kein Wasser war?
- Magst du was haben? - Mhm.
- Magst du Mannerschnitten? - Ja.
- Danke. - Oho!
Bevorst was Richtiges isst, gleich mit Schnitten anfangen
- Ah so. - Na, passt schon.
Es gibt... Soll ich ihm ein Semmerl geben?
Naa, jetzt hat er's eh schon in der Hand
Gibst mir's? Der Papa mag, dass du ein Semmerl isst.
So, ein bissl Wasser für dich.
Weißt eh, sonst krieg'ma gleich einen Hitzschlag.
Wenn'ma jetzt so aufgeheizt sind, muss man immer vorsichtig sein.
So, und jetzt müss'ma mitm Kopf voraus ins Wasser rein.
I glaub, wir schaffen das.
- Magst? - Du beginnst.
Ich beginn? Puh!
Gut... dann...
Na ja...
I glaub, deiner war besser als meiner.
Am Anfang war St. Pölten die Hölle.
Die alten Freunde sind weg.
Das Kind siehst nur mehr am Wochenende.
- Da fallst in ein schwarzes Loch. - Und jetzt geht's dir besser?
- Sicher. - Wie hast das g'schafft?
I bin keiner, der so leicht aufgibt.
Naa.
Wenn i ehrlich bin...
...i hab a Therapie g'macht.
Ist das komisch?
"Bin keiner, der so leicht aufgibt."
Ganz a harter Knochen.
Richtiger Cop.
Hearst, sei ned so frech!
Hast dir schon überlegt, was du lieber machen willst?
- Spurensicherung oder Tatortsicherung? - I bin mir noch ned sicher.
Was findst du spannender?
♪ Ein Wahnsinn, dass es dich gibt.
♪ Ich war noch nie so verliebt.
♪ Du, ich schwör dir...
- Servas, griaß di! - ♪ ...bis ans Ende der Zeit...
♪ ...selbst in Ewigkeit werd ich dich lieben.
♪ In deiner Brandung bin ich der Fels.
♪ Ich fang dich auf, wenn du fällst.
- ♪ Drum glaub mir... - Hallo!
- Heee! - ♪ Du bist Leben.
♪ Du bist Liebe.
Sie san ja doch öfter da.
Heute is Schulschluss. Party, Party, Party.
- Is das schon Schulschluss? - Ja. Für mich.
Entlassen.
Na, haben s' dich jetzt rausg'schmissen?
- Ja. - Warum?
I muss Ihnen was ganz was Wichtiges sagen.
Was willst denn du von dem Mordsdeppen?
Du bist jung, dir spendiert eh jeder was!
- Geh, Mitzi, lass... - Erst geht er mit mir tanzen.
Dann lasst er mich einfach stehen, das is doch oarg!
- Geh auf dein' Platz und gib a Ruh! - Du schaffst mir nix an!
Wer glaubst du, dass du bist, du alter B'suff?
Glaubst du, die will dich?
I brauch überhaupt niemand, der mich will!
Ja... wieso hast mich denn dann die ganze Zeit eing'laden?
♪ ...einfach nur verführst...
'tschuldigung?
Sie... wollten mir was sagen, oder?
I hab a sehr gute Nachricht für Sie.
Aha? Hab i was g'wonnen?
Die Spurensicherung hat festg'stellt,
dass den Unfall jemand anderer verursacht hat.
Was?
Ja, Sie sind ned schuld an dem Unfall.
- I bin ned schuld an meinem Unfall? - Ja.
Wie gibt's des?
I glaub, Sie haben heut auch schon a weng was 'trunken, oder?
- Hab i was Falsches g'sagt? - He!
Glaubst du, du kannst dich einfach schleichen und nix zahlen?
Das geht dich gar nix an, wann i zahl! I werd schon zahlen!
Die Kellnerin hat mich g'fragt, ob i zahl, aber i zahl sicher ned!
Ja, i zahl schon!
Entschuldigung? Jetzt muss i noch was fragen.
Wann is'n die Gerichtsverhandlung?
Sie müssen zu keiner Verhandlung.
Und wenn, dann nur als Zeuge.
- Und wann is das? - Kriegen S' ein Schreiben.
Weil im Juni bin i a ganze Woche in Auschwitz.
- Was? - Mit den fünften Klassen.
Krakau und Auschwitz, das is ein fächerübergreifender Schwerpunkt.
- Sie sind von der Schule g'flogen! - Stimmt! I bin so ein Trottel...
Soll i Sie wohin bringen?
Wenn Sie jetzt ned umdrehen und heimfahren,
nehm i Ihnen den Führerschein weg.
- Wieso? - Weil Sie b'soffen Autofahren!
Baaah!
Soll'ma's noch amal probieren?
Gehen S' einfach heim.
Kann i Ihnen helfen?
Sie können ja ned amal sich selber helfen.
Das stimmt ned, was Sie sagen.
Dass i mir... selber ned helfen kann...
...das kann sein.
Aber... dass i niemand anderem helfen kann, stimmt schon gar ned.
Weil früher die Schüler sogar extra zu mir 'kommen sind,
wenn s' ein Problem g'habt haben.
Und denen haben S' dann g'holfen?
Ja.
Wie haben S' das g'macht?
Mit einem guten Gespräch.
Aber auch schon ein Zeitl her, oder?
In den 90er-Jahren.
Irgendwann haben S' dann ang'fangen, dass S' wem die Hausübungen machen.
In meiner Stunde.
Jetzt machen S' ned amal mehr fremde Hausübungen.
Nur mehr Handy.
* Motor wird abgestellt.
Null komma null.
Aber sag, warum bist du mit seinem Auto g'fahren?
Ähm... weil er bissi was 'trunken hat, gell?
Jetzt kenn i mich gar nimmer aus, er sagt, er is g'fahren.
Es tut mir leid, i kann das ned annehmen.
- Also, wer is jetzt g'fahren? - I.
Is Ihnen klar, wie Sie mich jetzt bloßstellen?
Zu Ihnen dringt ja gar nix mehr durch!
Entschuldigung.
Dann machen S' halt amal was Richtiges,
dann müssen S' sich ned dauernd entschuldigen.
Entschuldigung.
Tun S' jetzt bitte blasen?
Sehr gern.
Bis i Stopp sag.
Weiter, weiter, weiter, weiter...
...weiter, weiter, weiter, weiter.
Stopp.
I möcht eine Selbstanzeige machen.
Andrea, es können ned zwei g'fahren sein, oder?
I bin die Lenkerin des Pkws...
...der in der Nacht vom 24. Mai auf den 25. Mai meinen Ehemann...
...Andreas Schauer erfasst hat...
...und anschließend hab i Fahrerflucht begangen.
Entschuldigung? Das hab i jetzt überhaupt ned verstanden.
Ja.
Okay. Passt.
Willst dir ned noch Zeit lassen bis morgen?
- Mit einem Anwalt reden oder so? - Naa.
Das is a Schas.
Wir haben eh schon so viel ermittelt, irgendwann muss mal Schluss sein.
Du musst mein Auto beschlagnahmen.
Boah!
Wo find i jetzt dieses Scheiß-Formular?
- Schau. - Da!
Okay.
Du musst jetzt den Bezirkskommandanten anrufen,
damit er herkommt und mich suspendiert,
mir meinen Dienstausweis abnimmt und die Dienstwaffe.
Mach i das mitten in der Nacht oder morgen in der Früh?
I bin Beschuldigte, du kannst ned drauf vertrauen, dass i ned lüg.
Was soll i jetzt machen?
Was macht man, wenn man ned weiß, was man machen soll?
Man fragt den Dienstführenden.
Genau.
Wie soll i denn das jetzt daheim erzählen?
Kannst du mir das bitte sagen?
I hab schon g'hört vom Papa.
Kann man ihn besuchen?
Das hat grad keinen Sinn.
Steht's so schlimm?
Es ist a Jammer.
Ja.
Was machts denn ihr mit dem Haus amal?
- Verkaufts es dann? - Wieso?
Ja, mein Enkerl sucht was, was er sich herrichten kann.
Denkts an uns, ja?
Ist das Ihr Ernst?
Haben Sie sonst keine anderen Probleme?
Der kommt schon wieder heim.
Ja, das wär mir eh das Liebste.
Pfiat euch.
Mir is alles recht.
Hauptsache, es ziehen keine Türken ein.
- Morgen. - Morgen.
Darf i?
Ja, bitte.
Für Sie.
Für mich?
Boah!
I brauch die ned, trink eh lieber Tee.
Und der Papa lieber Filterkaffee.
Fahren Sie auf Urlaub?
Nach St. Pölten.
Sie fahren auf Urlaub nach St. Pölten?
Mein Papa is im Spital.
Um Gottes willen, was fehlt ihm denn?
Ist die Stiegen runterg'flogen.
Scheiße.
Wissen Sie zufällig, wann ein Bus von da geht?
Naa. Wo is denn Ihr Auto?
Beschlagnahmt.
Ja.
- Haben Sie Angst mit mir im Auto? - Naa, naa.
Aber... a bissi weiter rüber. Genau.
I kenn St. Pölten wie meine Westentasche.
- I hab dort Theologie studiert. - Mhm.
I kenn sicher noch alle Buchhandlungen...
...alle Schallplatteng'schäfte...
Wann waren denn Sie zum letzten Mal in St. Pölten?
Is a Zeit her.
Mitm Auto noch nie.
Was?
Ja, ich fahr ned so gern mitm Auto in der Stadt.
Haben S' überhaupt noch den Führerschein?
Naa!
Den hab i... abgeben müssen in der Nacht.
I... I vergess jetzt oft so Sachen.
Darf i fahren?
Sehr gerne.
Ohne Führerschein kann i ja gar nimmer z'rückfahren.
Wollen S' ned mein Auto haben?
Wie, überhaupt?
Ja. I glaub, i tät's gern loswerden.
Wie viel wollen S' denn dafür haben?
Phh...
...die Kaffeemaschine!
Die Kaffeemaschine.
Mhm.
Das is echt ein guter Tausch für mich.
- Soll i Sie ned z'rückführen? - Naa, naa, is so ein schönes Wetter.
Ah, 'tschuldigung...
Der Zulassungsschein is ein'zwickt im Spiegel von der Sonnenblende.
Danke.
Untertitel: audiofilm
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