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(Michi) (Bisher bei "Neumatt":) Der Gedanke ist einfach:
Auf jedes Produkt kommt ein QR-Code.
Der führt zur Live-Kamera: Man steht zwischen den Kühen,
die die Milch liefern. - Das ist beruhigend.
Wären wir im Vorsitz, hätten wir Werni besser im Griff.
Megacrazy. Sie wählten mich zur Co-Vorsitzenden.
Warum hast du das gemacht? - Was?
Dich zur Wahl aufstellen. - Das ist doch gut für die Neumatt.
Du kannst so nicht weiterarbeiten.
Lass ich mich etwa gern ausbeuten für 3'000 Fr. und ohne Sicherheit?
* Luca ahmt ein Vogelkrächzen nach. *
Sie hat das Recht, ihren Vater kennenzulernen.
Ich vergewaltigte sie nicht!
Nein, hat sie nicht. Sie ist meine Tochter.
Mama! Mama!
Kein Bauer will bei "Farmer of the Week" mitmachen. Warum?
Werni hat sie aufgestachelt, von wegen Überwachung und Datenschutz.
Sag ihnen: Jede Woche wird ein Hof pro Kanton vorgestellt.
Das bestimmt SwissPlus. - Also gut, dann mache ich das eben.
Wir brauchen sympathische Bilder. Dein Hof ist überausgestattet.
Das will niemand sehen.
Frau Peterhans?
Ja? - Wo soll das hin?
Mein Mann zeigt Ihnen den Stromanschluss.
(Peterhans) Und jetzt?
Wir stellen die Kameras auf der Neumatt auf.
Aber du bist der Bauer - das Gesicht von dem Ganzen.
Schon absurd, dass die ganze Schweiz unseren Kühen beim Kacken zusieht.
Er sagte, wir sollen die hier von rechts melken
und die hier von links. - Ist nicht wahr.
Ja.- Und am besten auch noch von Hand?
Das ist besser fürs Bild.
(Kind) Schau, ein QR-Code.
Was ist das denn? Ach, schau.
* Sanfte, perlende Klavierklänge *
* Basslastige Elektroklänge, gesummte Melodie *
Michi Wyss Katharina Wyss
Sarah Wyss Lorenz Wyss
Untertitel: Genossenschaft traduko
* Ausgelassener Indiesong: "In Case I Fall for you" von Black Sea Dahu *
# In case
# I fall for you,
# will you burn all boats behind you
# and hit the road with me?
# And as we pull through ...
Hey. - Hoi.
Gratuliere.- Du weisst noch nicht, ob ich bestanden habe.
Habe ich aber. - (Lachend) Yeah.
Für dich. - Danke.
Schau, den hat Sarah gemacht und der ist von Mama.
Sie hat leider Schicht, richtet aber liebe Grüsse aus.
Hast du die selbst gepflückt? - Sicher.
* Die Musik verklingt. *
Es ist alles etwas scheisse gelaufen.
Allerdings.
Es tut mir leid. Ich habe mich danebenbenommen.
Darauf kommst du etwas spät.
* Er stöhnt. *
An einem Milzriss kann man sterben. - I know.
Ihr müsst damit aufhören.
Ich will niemandem etwas Böses. - Sarah tut es leid, sehr sogar.
Sarah und ich möchten dich bitten, die Anzeige zurückzuziehen.
Aha.
* Er atmet schwer. *
Ich könnte mir vorstellen, sie zurückzuziehen.
Unter einer Bedingung.
* Gläser klirren *
(Frau) Gratuliere.
(Jessie) Zum Wohl. So schön, dass ihr gekommen seid.
* Unverständliche Gespräche *
* Lockere Musik aus Lautsprechern *
Und? - Hey, Michi. Schau mal.
Jessie ist Klassenbeste. - Wirklich?
Hey, gratuliere! - Merci.
Später.
Wie ihr alle wisst:
Jessie hat mit Bravour bestanden und wird nun unsere Betriebsleiterin.
Das ist aber nicht alles.
Wir heiraten. * Jubelschreie *
* Alle applaudieren und pfeifen erfreut. *
(Mann) Gratuliere. - (Frau) Alles, alles Gute.
Das ist eine super Überraschung.
(Im Chor) (vergnügt) Ja! Juhu!
Lolo und Jessie!
* Alle applaudieren und jubeln. *
* Die Musik spielt leise weiter. *
* Schritte nähern sich. *
Hier bist du.
Hey, warum übernimmt Jessie die Betriebsleitung?
Das war von Anfang an der Plan.
Ich bin nur eingesprungen.
Willst du keine Bäuerin sein?
Doch.
Papa hat mir von klein auf alles gezeigt und erklärt.
Ich war stur und mischte mich über- all ein, das nervte ihn manchmal.
Aber ich wusste: Er ist stolz auf mich.
Das wäre er auch jetzt noch.
* Sanfte, vorsichtige Klänge *
* Helle, flirrende Klänge *
* Peterhans atmet lachend. *
Gehen wir zurück?
Ich komme gleich nach.
* Sarah atmet laut. *
* Grillen zirpen *
* Die Klänge verstummen. *
Döme ...
Schön, dass du noch gekommen bist. Gehst du mit raus?
Gehst du fremd? - Nein, wieso?
Sag, wenn du jemand anderen hast.
Ich habe zurzeit einfach viel zu tun.
Warum kamst du nicht mit auf die Nachtwanderung?
Ich hatte eine Nachtschicht. - Du hast uns sitzen lassen!
Und am Morgen bist du gleich wieder abgehauen.
Was ist los mit dir? Du wolltest für uns da sein!
Aber das bist du nicht!- Es gibt mehr als deine kleine Welt.
Entweder du vertraust mir oder nicht.
Ist es Joel?
Ist er wieder hier?
Nein, es ist nicht Joel.
Geht es dir jetzt besser? Ist es das, was du wolltest?
Warum bist du so?
* Er haut auf den Tisch. *
Wieso ist Döme schon wieder gegangen?
Wie war es bei Urs? Was hat er gesagt?
Wie erwartet.
Er zieht die Anzeige nicht zurück?
Das ist nicht gesagt. Vielleicht schon.
Wenn du ihm eine Garantie gibst. - Welche Garantie?
Keine Gerüchte mehr über ihn und die angebliche Vergewaltigung.
Sarah kann nicht so tun, als wäre nichts.
Nein, das nicht, aber ... - Aber was?
Es war Körperverletzung.
Vielleicht sogar schwere. Das hat Folgen.
Das ist unfair. Er kann ihr nicht verbieten, die Wahrheit zu sagen.
Die Frage ist: Was ist dir die Wahrheit wert?
* Es klopft an die Tür. *
(Jessie) Darf ich? - Klar.
Ich wollte mich noch bei dir bedanken
für deine Unterstützung und die Rettung der Direktzahlungen.
Und überhaupt für all deine Hilfe.
Gern geschehen.
Das ist der Antrag für den Betriebsleitungswechsel.
Du musst nur unterschreiben. Den Rest mache ich.
Gut.
Hat sich Angie gemeldet?
Nein.
Ich bin früher auch immer abgehauen.
Und brüllte rum, dass mich alle in Ruhe lassen sollen.
Dabei wollte ich nur, dass mir jemand folgt.
Und für mich da ist.
* Vereinzelte, sanfte Klavierklänge *
* Vögel zwitschern. *
* Die Klänge verstummen. *
Hey.
Was machst du hier?
Ich wollte mich entschuldigen - wegen gestern.
Butter- oder Laugengipfel?
Es ist im Fall okay für mich.
Mach, was du willst, solange ich es nicht weiss ...
... und du immer zu uns zurück kommst.
Nicht der Sex ist unser Problem.
Was dann?
Komm, sag es.
Drei Tage lang finde ich unser Leben wunderbar - und dich.
Und dann frage ich mich, welches Leben ich gerade verpasse.
Drei Tage?
* Sanfte Klaviermelodie*
(Hallend) Hamburg ist erst der Anfang.
Dann will ich nach Asien.
Mehr Geld,
mehr Budget.
Mit dir zusammen.
* Die Melodie wird leiser. *
Starten wir mit dem Positiven: "Farmer of the Week" brachte uns
in den Wirtschafts- und Kulturteil der Zeitungen.
Im Netz haben wir super Klickzahlen.
Und? - Das Image-Building läuft.
Die Keywords wie "fair", "innovativ" und "nachhaltig" sind sehr präsent.
Super, merci. Und die Hard-Facts?
Ähm, also ... Die Berichtserstattung spiegelt sich
noch nicht vollständig im Ertrag.
Der Gesamtumsatz ist in den letzten sechs Tagen leicht rückläufig.
Ca. minus 7 %, wenn man es genau nimmt.
Sieben? - Wir sind auf dem richtigen Weg.
Vielleicht sollten wir abwarten. - Und worauf, Frau Duchamp?
Seit der Live-Stream-Kampagne stieg der Traffic von Neukunden
aus dem ökologisch-urbanen Milieu. - Die kaufen aber nichts.
"Farmer of the Week" ist unsere bisher teuerste Kampagne.
Solche Zahlen machen vielleicht nervös.
Nein, was ich meine ... - Sie sollten nervös sein!
(Streng) Mitkommen!
Ich dachte, sie seien brillant, Mike.
Geben wir unsere Strategie noch nicht auf.
Ich habe Ware, die im Lager verfault.
Wir können Megamarkt immer noch ausschalten.
Sicher. Die Frage ist nur, ob Sie das können.
Vielleicht sollten wir einen Cut machen.- Bullshit.
Es ist aus. Als Berater sollte man zugeben, wenn man feststeckt.
Dann verliert ihr den Auftrag und du versagst als Teamleiterin.
Es gibt eine Chance. Wir bieten Morel einen Deal an:
Friedliche Co-Existenz. - Bessere Marge für beide.
Weil wir uns nicht unterbieten. - Eine Kartellabsprache? Dein Ernst?
Das ist illegal. Das weisst du.
Das ist der Anfang, um ins Gespräch zu kommen.- Ja, sicher.
Kommt.
* Spannungsgeladene, anschwellende Klänge *
* Unruhige, pochende Klänge *
Der macht das extra: Seine Macht demonstrieren,
damit wir nervös werden. - Was mache ich hier?
Auf diesem Scheissspielplatz? Der kommt eh nicht.
Der lässt sich das nicht entgehen. Da ist er.
Du kannst hier hoch. Ich bin gleich wieder da.
Hallo. - Hallo. Freut mich.
Papa, schau mal. - Super machst du das, Annalena.
I h r wollt etwas von u n s. Sonst wären wir nicht hier.
Ihre Forderungen sind ein Witz. - Sie sollten mir entgegenkommen.
Meine Forderungen sind angemessen.
Es geht nicht um Kapitulation, sondern eine strategische Absprache.
Wir können jederzeit abbrechen. Ihr habt mich doch hierherbestellt.
Austausch ist doch gut. Auch wenn wir uns nicht einig sind.
Das würde ich in eurer Position auch sagen.
Die Zeit wird knapp für SwissPlus, Mike.
Seit wann duzen wir uns?
Sprechen wir über Produkt- und Absatzzahlen.
Wir haben gemeinsame Interessen. Versuchen wir ...
Es gibt keinen Deal.
Ja, es gibt keinen Deal.
Aber ich mach Sie fertig, Sie verdammter Besserwisser.
Ich sah schon einige Aufsteiger kommen und wieder gehen.
Einen schönen Tag noch.
Das war nicht gerade sehr klug.
Und jetzt? Was machen wir?
Jeder macht mal einen Fehler. Auch Morel.
Wir müssen ihn nur noch finden.
"G" ist ...
"Il est très content." Dann wäre die Verneinung ...
Das kannst du fast besser als ich. - Ich weiss nicht.
* Es klingelt an der Tür. *
Hoi. - Hoi.
Lass mich in Ruhe.
Ich habe die Kontrolle verloren.
Die hattest du doch gar nie. - Ich wollte das nicht.
Immer nur "ich, ich, ich".
Immer ist alles ein Drama und man muss Rücksicht auf dich nehmen.
Ich habe übrigens auch ein Leben. - Du hast recht.
Es tut mir leid. - Nimm auch mal Rücksicht auf mich.
Und ich will auch einfach einen Vater.
Ja, Angie, das verstehe ich.
Aber dein Vater ist einer, der Mist baut.
Und Eltern hat, die ihm den Arsch retten,
weil er zu feige ist, zu seinen Verbrechen zu stehen.
Das ist schon so lange her! Gebt ihm einfach eine Chance!
Vielleicht würde er die Ver- gewaltigung gern rückgängig machen.
Vielleicht glaubt er sogar, was er sagt.
Vielleicht will er nur gut dastehen. Wer weiss.
Ich hätte ihn damals anzeigen müssen.
Dann könnte er jetzt keinen Mist erzählen.
Er ist kein schlechter Mensch.
Wenn er gewusst hätte, dass es mich gibt,
hätte er alles wieder gut gemacht. - Er wusste es.
Nein, niemand hat es ihm gesagt. - Doch, ich.
Als er bei der Kirchweihe vor mir stand, fragte ich ihn,
ob er nicht wissen will, wie seine Tochter heisst.
Er drehte sich um und tat so, als würde er mich nicht kennen.
Nein, das stimmt nicht.
* Angie weint lauthals. *
* Betrübte Streicher- und Pianoklänge *
* Angie schluchzt. *
* Die Klänge verstummen. *
Döme? Schön, dich zu sehen.
Hey. - Suchst du Michi?
Ja, ich dachte, ich schau schnell vorbei.
Scheinbar machen auch Leute wir ihr mal Pause.
(Lachend) Ja, das kommt vor. Hast du es auch gerade sehr streng?
Es ist zurzeit viel los.
Megaschade, dass wir uns nie sehen.
Tschüss. - Tschau.
Hey. - Hoi.
Ich habe mir freigenommen.
* Wasserrauschen, unverständliche Gespräche *
Ich habe mir das genau überlegt. Ich will mich und alles verändern.
Ich will mit Luca in die Stadt ziehen.
Stell dir vor: wir drei gemeinsam.
Dann bin ich eben Tierarzt für Haus- tiere. Ich verdiene hier eh mehr.
Und wenn ich nicht gleich einen Job finde, dann pendle ich.
Du hättest alle Freiheiten und wir wären trotzdem zusammen.
Das bringt doch nichts. - Warum nicht?
Du hast dir mit Luca etwas aufgebaut.
Er fühlt sich wohl dort, wo er ist.
Komm, wir springen.
Mit den Kleidern. - Nein, wir gehen etwas trinken.
Komm.
Traust du dich nicht? Komm schon.
* Döme schreit erfreut. *
Spring!
Komm schon.
Michi!
* Michi atmet schwer aus. *
Mein Handy ist tot. Egal, ich wollte eh ein neues.
Döme, ich kann so nicht weitermachen.
Was?
Ich kann dir nicht geben, was du brauchst. Es tut mir leid.
Wir gehören zusammen. Wir sind füreinander bestimmt.- Nein.
Doch. - Nein.
* Schwere Streicher- und Pianoklänge *
Ich dachte, wir seien eine Familie.
* Die Blätter rauschen im Wind. *
* Die Musik verklingt. *
* Es klopft an die Tür. *
Grüezi. - Grüezi.
(Frau) Hier sollten Sie unterschreiben.
(Urs) Ja, merci.
Ich bringe Ihnen die Entlassungs- papiere dann nach vorne.
Das geht auch. Gute Besserung. - Merci.
Ade.
Was ist?
Ich bin hier, um dich abzuholen.
Kommst du?
Sarah.
Was bringt das?
* Leise, unbehagliche Klänge *
Und jetzt?
Was soll ich hier?
Ich fand dich so cool.
Ich war so verknallt in dich.
So stolz.
Ja, ich ...
... ich auch.
Ich hatte dir etwas Lustiges erzählt
und du hast mich angeschaut und gesagt:
"Ich glaube, ich muss dich jetzt küssen."
Ich wollte es so sehr.
Und es war so schön.
Dann hast du angefangen, mich anzufassen.
Ich erschrak.
Ich habe nichts mehr gemacht.
* Die Klänge verebben. *
Dann ...
... hast du deine Hose geöffnet.
Mein Körper hat sich nicht mehr bewegt.
Ich wollte so sehr, dass du aufhörst.
(Stockend) Dass es endlich, endlich vorbeigeht.
* Sarah schnauft. *
(Leise) Ich ...
* Er keucht. *
* Sie atmet mehrmals tief aus. *
Wir waren betrunken. Du wolltest nach Hause gebracht werden.
Ja.
Du hättest mir etwas sagen müssen.
In mir hat alles abgeschaltet.
Du hast mir so weh getan. Ich dachte, ich sterbe.
Ich dachte, du willst es auch.
Was soll ich jetzt machen?
Ich werde Angie nicht verbieten, dich zu sehen.
* Er schluchzt. *
Aber sie hat die Wahrheit verdient.
* Es klopft an die Tür. *
Hey, was ist mit dem Antrag? Hast du schon unterschrieben?
Ich suche gerade die Papiere zusammen.
Ich glaube, der liegt in der Küche.
Oder hier irgendwo. - Ich kann ihn nochmal ausdrucken.
Nicht nötig. Ich bringe ihn dir.
Gut.
* Grillenzirpen *
* Schritte nähern sich. *
Ich habe mit Urs gesprochen.
Wenn du ihn weiterhin sehen willst, dann ist das okay für mich.
Okay.
Ich habe in letzter Zeit einiges begriffen.
Ich gehöre hierher.
Du hast mich einfach aus unserem Zuhause gerissen.
Du hast mich nicht gefragt und du hast mir nichts erklärt.
Ich weiss. Das war scheisse.
Es tut mir leid.
Aber findest du es immer noch so schlimm hier auf der Neumatt?
Ich weiss nicht. Es geht so.
Du willst hierbleiben, oder? - Könntest du dir das vorstellen?
Gefällt es dir wirklich, den ganzen Tag im Mist zu stehen?
* Sarah lacht. *
Ja.
Ich glaube, es tut mir gut.
Bringt jemand noch Wasser? - Ja.
Kannst du mir die Wurst geben?
Danke.
Ich muss euch etwas sagen: Ich kann nicht unterschreiben.
Ich will auf der Neumatt bleiben.
Als Betriebsleiterin?
Das geht nicht. * Billie weint. *
Wir haben eine Abmachung, Sarah. - Ich weiss.
Es ist eine Scheisssituation. - Das kannst du nicht machen.
Wir haben alles geplant, alles ist parat.
Lorenz, sag doch auch einmal etwas!
Jessie!
* Unruhige, düstere Klänge *
Hey. - Du hast es versprochen.
Ihr habt es alle versprochen, sogar Michi.
Der Hof gehört auch Sarah. Wir kriegen wir das hin.
Nichts kriegen wir hin. Hier bestimmen immer die anderen, immer.
Mir reicht's.
Du bist ein Lügner, genau wie dein Bruder!
* Angespannte Klänge *
Billie mag es nicht, wenn du schreist.
Ich weiss, wie mit ihr umgehen.
Fass sie nicht an! (Zu Billie) Pst.
* Die Klänge schwellen an. *
Hier läuft alles verkehrt! Alles!
* Hohe, sirrende Klänge und tiefes Hallen wechseln sich ab. *
* Die Klänge verstummen. *
Und?- Wir haben Rogers Background gecheckt.
Auf den ersten Blick ist alles sauber.
Megamarkt? Kann man denen arbeitsrechtlich was anhängen?
Ausbeutung, Qualitätskontrolle, so etwas?
Das ist nicht so einfach.
Was hast du erwartet? Die wissen, wo ihre Grenzen sind.
Dann erfinden wir eben etwas.
Michi. Stopp. - Wir haben keine Zeit.
Ich hänge sicher keinem Konzern etwas an, ohne Beweise.
Wir gingen schon weiter, wenn nötig.
Du bist auf einem privatem Rachefeldzug.
Du verlierst die Nerven. Ohne mich.
Elodie. - Das geht einfach zu weit!
Du kannst mich jetzt nicht allein lassen.
Das ist dein Business.
Ich bin raus.
* Pochende, schreitende elektronische Klänge *
Versprich einfach, dass du niemandem etwas sagst, okay?
Ich weiss von nichts.
* Die Musik verklingt. *
Mama, ich brauche belastendes Material
und Kontakt zu Mitarbeitern, die Insides liefern.
Ein Business kann ich nicht führen, aber als Spitzel tauge ich?
Das habe ich nie gesagt. - Was?
Dass ich kein Business führen kann
oder dass ich ein Spitzel werden soll?
Mal schauen. Ich überleg es mir.
Es ist an der Zeit, dass ich das bekomme, was ich will.
Ja. Ist gut.
Tut es immer noch weh?
Es geht so.
Ich habe ein Arztzeugnis, ich sollte mich eigentlich schonen.
Was machst du dann hier? - Arbeiten. Was sonst?
Du musst dir nicht alles gefallen lassen.
So ist es eben, überall. - Nein.
Nicht überall.
Ich hätte eine Idee und Geld gäbe es auch dafür.
Denkst du, ich fordere zu viel?
Du kannst dann immer noch etwas runter.
Sag: als Absicherung, falls das mit der Anonymität nicht klappt.
Michi sagte, man würde uns abholen.
(Frau) Frau Wyss.
Grüezi. - Grüezi.
Michael Wyss. Sandy Savic, meine Kollegin.
Freut mich. - Sie arbeitet bei Megamarkt
und verletzte sich bei einem Arbeitsunfall.
Das ist schlimm. Wir holen uns die richtigen ärztlichen Atteste.
Nehmen Sie Platz, Frau Savic.
Ihr kommt ohne mich zurecht?
Ich denke schon. Bis später.
Okay, Frau Savic.
Es freut mich, dass wir hier zusammenarbeiten.- Ja.
Wir beginnen ganz am Anfang.
Daten wie Abmahnungen, Sicherheitsbriefings usw.
Je mehr Fakten, desto besser kann ich den Case aufbauen.
Die Vereinbarung mit SwissPlus gibt mir Planungssicherheit.- Mhm.
Ich habe bereits eine Immobilie, noch nicht eingerichtet natürlich.
Ihre Business-Idee ist das eine.
Aber unsere Bank braucht Sicherheiten.
Mir gehören 50 % von einem landwirtschaftlichen Betrieb.
Und wie läuft der Hof zurzeit? - Top.
Mein Ältester ist Consultant.
Er modernisierte den Hof nach dem Tod meines Mannes.
und führt ihn mit seinem Bruder. Sie haben das im Griff.
Das klingt gut. Ich bräuchte die aktuellen Zahlen.
Dann könnten Sie den Hof mit einer zusätzlichen Hypothek belasten.
So sähe es gut aus für Ihr Geschäft.
Lolo?
Ich habe es mir überlegt. Ich kann nicht hier sein.
Es geht nicht und du brauchst mich hier überhaupt nicht.
Du hast den Hof und deine Geschwister.
Sicher brauche ich dich. Ich liebe dich.
Dann bleib bei mir. - Wie meinst du das?
Wir gehen weg. Mit Billie. - Wohin?
Wir werden sehen. - Wir gehen nicht an einen Ort,
an dem wir nichts haben. Hier haben wir alles.
Ich brauche etwas Eigenes.
Verstehst du das, Lorenz?
* Ruhige Klaviermelodie *
Wir zwei können alles machen, was wir wollen.
* Eine Kuh muht. *
* Dissonante, gesummte Melodie *
* Die Melodie verebbt. *
* Ausfransende, elektronische Klänge *
Halten Sie an.
Hier ist gut.
* Die Klänge verstummen. *
Luca, was machst du hier?
Wo ist Papa? - Zu Hause.
Was hat er denn? - Ich weiss nicht.
Er schaut merkwürdig und sagt überhaupt nichts mehr.
Ich bringe dich jetzt zu Mama, okay? - Mhm.
Bist du schonmal Taxigefahren?
Schau, da vorne steht es.
Komm.
* Grillenzirpen, Vogelzwitschern *
Mama.
Was ist passiert? Wieso bringst du ihn hierher?
Döme kann gerade nicht auf Luca aufpassen.
Es geht ihm nicht gut.
Es war ja klar, dass du ihn irgendwann fallen lässt.
* Türklingel *
* Langgezogene, beunruhigende Klänge *
Was ist los?
Was?
Ich habe Luca auf der Strasse gefunden.
So ein Scheiss, der schläft in seinem Zimmer.
Er ist abgehauen.
Ich habe ihn zu Anna gebracht.
Das wirst du bereuen.
* Unheimliche, düstere Klänge *
Ich hasse dich. Ich hasse dich.
* Schnaufen *
Ich hasse dich.
* Schwingende, düstere Klänge *
Warum bist du zurückgekommen? Mein Leben war so gut ohne dich.
Döme! Hey! Hör auf!
* Heller, sirrender Ton *
* Die Klänge verstummen. *
Döme!
Döme!
* Anschwellende, spannungsvolle Klänge *
* Ein Handy vibriert. *
Adam, gibt es News? - (Mike, ein Notfall.)
Eine der Kameras zeigt beunruhigende Bilder von "Farmer of the Week".
Ein Peterhans im Zürcher Umland. - Was heisst beunruhigend?
Die sehen aus, als würden sie alle sterben.
* Muhen *
Fuck!
* Ächzendes, verzweifeltes Muhen *
* Dramatische Musik *
Die kriegen alle keine Luft mehr, sind wie gelähmt.
Wir müssen sofort Döme holen.
Den musst du gar nicht erst fragen.
Was?
Was glaubst du, wer uns das eingebrockt hat?
Steh auf. Steh auf! Was hast du mit unseren Kühen gemacht?
(Schreiend) Was hast du mit unseren Kühen gemacht?
Wenn jemand aus deiner Familie Dinge behauptet,
die nicht wahr sind, dann zeige ich euch an.
Deine Frau liebt dich und nun will sie etwas Eigenes mit dir.
Das ist doch schön.
Du bist am Arsch.
Genossenschaft traduko Alexa Lintner - 2022
Can't find what you're looking for?
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