Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
(Michi) (Bisher bei "Neumatt":) - (Sarah) Sabrinas Kalb kommt.
Ich glaube, es liegt falsch. Hilf mir.
Ich dachte, du seist für mich da. Bring du doch das Kind zur Welt.
Ich will das alles gar nicht.
Herr Morel bedauert, dass er seiner Verantwortung nicht nachgekommen ist.
Er wird die Konsequenz daraus ziehen. - Man sieht sich immer zweimal.
Ihr könnt liefern, sobald der Direktdeal steht.
* Fliegensurren *
Ich war bei Urs. Es lief nicht so gut.
Was soll das? - Ich bin deine Tochter und will 100'000 Fr.
Das ist meine Wohnung. Bitte verschwinde.
Meine Mama heisst Sarah. Sarah Wyss.
Warum? - Er ist mein Vater.
Wie heisst du eigentlich? - Angelina. - Tschüss, Angelina.
(Döme) Ich habe manchmal Angst, dass ich dir nicht genüge.
Und du das alles doch nicht willst.
Michi?
* Schritte nähern sich. *
Ich weiss nicht, was man zu einem Flying Dinner anzieht.
Sehe ich damit gut genug aus für deine SwissPlus-Jungs?
Du siehst immer gut aus.
Es klappt einfach nicht.
Gib mal her.
Wo warst du gestern?
Unterwegs mit Leuten von SwissPlus.
Warum hast du mich nicht mitgenommen?
Ich nehme dich ja morgen mit.
Merci.
Bis später. - Tschau.
* Die Tür geht auf und fällt ins Schloss. *
* Seufzen *
* Gläsern perlende Musik *
Also.
Die Neumatt ist jetzt hochoffiziell Teil unserer Genossenschaft.
Danke.
* Unverständliche Gespräche, Klappern *
Werner?
* Die Musik verklingt. *
Hoffentlich siehst du nun, dass ich nur das Beste für alle will.
Wollen wir nicht Frieden schliessen?
Weisst du, Michi. Die anderen kannst du vielleicht um den Finger wickeln.
Mich nicht.
* Sanfte, perlende Klavierklänge *
* Basslastige Elektroklänge, gesummte Melodie *
Michi Wyss Katharina Wyss
Sarah Wyss Lorenz Wyss
Untertitel: Genossenschaft traduko
Nimmst du die mit?
Was ist das?
Für Billie. - Nein. Hast du das gebastelt?
Tschau. - Tschüss.
Tschüss zusammen.
Hey, Sarah. Soll ich dich mitnehmen?
Ja, warum nicht.
Also dann. - (Willy) Was sagten wir? Donnerstag, oder?
Tschüss, Willy. - Tschau.
Es ist cool, mit dir zusammenzuarbeiten.
Ich glaube, mit der Genossenschaft könnten wir noch viel bewirken.
Stimmt. Ohne all die, die bremsen.
Ich weiss, für Werni ist alles Neue ein rotes Tuch.
* Leises Gerede aus dem Radio *
Wenn wir uns für den Vorsitz bewerben?
So hätten wir Werni etwas besser im Griff.
Hattest du etwa jetzt diese Idee?
* Sie lachen. *
Ich überlege es mir.
* Handyvibrieren *
So süss. Wer ist das?
Mein Jüngster, mit seiner Familie.
Du hast Kinder?
Warum hast du nie davon erzählt?
* Heller, monotoner Klang *
Los, wir gehen. Du kannst aufmachen!
Kommt.
* Wildes Muhen *
* Billie schreit. *
Komm. - Lauft.
* Billie weint weiter. *
Willst du zu Papa, Billie?
Dir ist ein bisschen heiss, nicht?
Schau.
Das werden mal alles deine Kühe, nicht wahr.
Das da vorne wird mal dein Hof.
Das ist die Neumatt.
* Das Baby schreit weiter. *
Ich muss noch einkaufen gehen.
Wir haben fast keinen Dünger mehr.
Und Pflanzenschutzmittel brauchen wir.
Das hätten wir schon vor zwei Wochen spritzen sollen.
* Billie weint. *
Es ist alles so anders, als ich erwartet habe.
Aber ich finde es super.
* Billie weint weiter. *
Du checkst es nicht, oder?
Gar nichts ist super.
* Billie schreit. *
* Billie maunzt. * (Leise) Ja, hey Billie.
* Schritte auf der Treppe *
Jessie, was ist los?
Du hast den Streik gebrochen. Aber dir ist das anscheinend egal.
Das Kalb lag verkehrt. Ich musste helfen.
Wir können in ein paar Monaten immer noch auf Bio umstellen,
wenn du deine Prüfung hast. - So viel zu unserem Traum.
Was hätte ich tun sollen? Sabrina wäre fast gestorben.
Lolo, lass mich jetzt bitte einfach allein.
* Der Boden knarzt. *
Was soll das? Verschwinden Sie aus meinem Büro.
Das ist eine schöne Überraschung.
Ach, ich habe ihn aus Gewohnheit mitgenommen.
Keine Absicht.
Ja.
Schön haben Sie es sich eingerichtet bei mir.
Brauchen Sie etwas? - Danke fürs Fragen.
Ich wollte nur dabei sein, wenn Sie es erfahren.
Ich bin jetzt bei der Konkurrenz.
Gratuliere. - Sie werden es überleben.
Das ist meine, oder?
Sie sieht gesund aus.
Ich habe eben einen grünen Daumen. - Bis bald.
Und den Rest des Ladens hole ich dann später.
* Unverständliches Gespräch *
Alles gut?
Morel versuchte, dich zu diskreditieren.
Sicher nicht. - Doch.
Er sagt, dein Hof sei Mitglied in einer unserer Genossenschaften.
Bullshit. Wie kommt er darauf? - Keine Ahnung.
Wenn er solche Gerüchte in die Welt setzt, muss er tief gesunken sein.
Das mit QPlus wird eine grosse Kiste.- Mhm.
Die Aktion mit den Aktivisten hast du super gemanagt.
Und im Office bringst du gute Vorschläge - smart, cool.
Danke.
* Pochende, unbehagliche Musik *
Kann ich dich etwas fragen?
Es müsste aber unter uns bleiben. - Sicher.
Könntest du Elodie im Auge behalten?
Und mir sagen, wenn sie etwas Auffälliges macht?
Wieso?
Ich verdächtige niemanden im Voraus.
Ich habe das Gefühl, sie lässt sich von der Gegenseite beeinflussen.
Von wem? - Von Morel.
Hast du ein Auge auf Sie? - Ja, sicher.
Gut. Was nimmst du?
* Billie schreit. *
Sch, sch. Ich mache dir etwas zu essen.
(Sanft) Alles gut. Alles gut.
Hallo.
Hey, komme, ich helfe dir.
Musst du abstillen? - Sie trinkt nicht.
Und wenn, tut es nur weh. Die Brüste sind hart, geschwollen.
Ich mache dir einen Quarkwickel. Das hilft.
Hast du gestillt? - Ja.
Aber es war z.T. sehr anstrengend.
Ich bin nur gestresst.
Ich kann das nicht.
Jessie, es kommt alles gut.
Wo ist eigentlich Lorenz? - Den habe ich weggeschickt.
Geht's dir besser? - Ein bisschen.
Ich habe noch Kleider im Estrich gefunden.
Vielleicht könnt ihr was davon gebrauchen?
* Sarah seufzt. *
Wenn's dir wieder mal zu viel ist, kann ich sie gerne hüten.
Megagern.
Das zog ich Angie an, als sie frisch auf der Welt war.
Wolltest du lieber ein Mädchen oder einen Jungen?
Ich hätte abgetrieben, hätte ich es früh genug gewusst.
* Sanfte Streicherklänge *
Ich bin so froh, dass ich das nicht gemacht habe.
Sie ist das Schönste, was ich habe.
Du bist nicht allein, Jessie.
Du und Billie habt Lorenz, und Lorenz hat euch.
Mach es dir nicht schwerer, als es ist.
Ruf mich, wenn du was brauchst.
* Die Klänge verstummen. *
(Angelina) Ich will lieber ins Kino.
Stef, Lina, Tanja und ich.
Nein, Urs. Tanja ist die mit dem Tattoo.
Ja.
Meine Mutter würde schon ausrasten, wenn ich mit einem Piercing heimkäme.
Ja, keine Ahnung.
Ja, ich würde dich auch gerne wiedersehen.
Wir können uns ja einfach treffen und in Ruhe reden.
Das klingt gut.
Angie, Zeit zum Schlafen. Es ist schon spät.
Ich telefoniere mit einer Freundin. - Okay, aber nicht mehr zu lange.
Ja.
Gute Nacht. - Gute Nacht.
Ja. Ich glaube, ich muss jetzt auflegen.
* Traurige, melancholische Musik *
Mama?
Warum hast du mit Urs telefoniert?
Spionierst du mir jetzt hinterher?
Willst du ihn noch mal sehen? - Ja, vielleicht.
Mir wäre es lieber, wenn ihr keinen Kontakt hättet.
Okay.
Hey.
Eines musst du mir versprechen. Nur eines.
Können wir ehrlich zueinander sein?
Okay.
* Die Tür geht zu. *
* Energische Punkrockmusik: "Pump it up" von Wemean *
# Pump it up, pump it up, one more time before beat up.
# I throw up when I try to do not to loose my mind.
# Men find, men find another way to evolve.
# Pump it up to the way I will do, do you think?
# Do you think that I'm an animal, a carnivore?
# Fighting all day long, I'm not alone, not alone at all.
* Rockiger Instrumentalteil *
* Entferntes Gelächter * (Frau) Merci vielmal.
* Entferntes Lachen *
Okay, mach's gut. Tschüss.
* Ruhiger Instrumentalteil von "Pump it up" *
Entschuldigung. - Ja?
Darf ich Sie um einen Gefallen bitten?- Worum geht's?
Und?
Es schmeckt gut. - Wie gut?
Wie viele Sterne? - Von?
Fünf.
* Die Rockmusik spielt leise weiter. *
Sechs.
* Der Rocksong schwillt an. *
# Pump it up, pump it up one more time,
# don't give up, don't give up your dream.
# Dream about, women.
# Taking you away, away to find another way,
# to find never mind, just gonna take another blow.
# And we crow with design, the design that you wear.
# I don't care. So pump it up.
* Rockige Instrumentalmusik *
# Pump, pump.
* Ruhigerer Instrumentalteil *
* Kehliges Muhen *
* Der Rocksong verklingt. *
Mike, ich habe etwas.
Elodie buchte ein Firmenauto.
Aussentermin bei einem unserer neuen Produzenten.
Ich weiss nicht, was sie dort will. - Für wann?- Jetzt.
Für jetzt? - Ja.
Bring die bitte in mein Büro, ich komme gleich wieder.
* Freiton *
(Das ist die Combox von Werner Fuchs.)- Fuck.
(Nachrichten nach dem Piep.) * Piepsen *
Werner, Michi hier. Ruf an, wenn du das hörst.
Eine SwissPlus-Kollegin ist auf dem Weg zu dir.
Sie darf nicht wissen, dass ich in der Genossenschaft bin.
Ruf zurück.
Schneller. Ich zahle das Doppelte, schneller.
* Pulsierend, dramatische Musik *
Werner!
Warum gehst du nicht ans Telefon? Eine Kollegin kommt jeden Moment.
Sag ihr, dass du nie mit mir zusammenarbeiten würdest.
Es darf nicht nach Vetternwirtschaft aussehen.
Ich gehöre nicht zur Genossenschaft. - Von dir lass ich mir nichts sagen.
Soll sie aus dem Regionalprogramm geschmissen werden?
Es geht nicht um dich oder mich. - (Elodie) Hallo?
Es ist deine Pflicht, "Simple" zu retten.- Ja, geh rein.
Duchamp, von SwissPlus. - Guten Tag. Fuchs. Freut mich.
* Düstere, pochende Klänge *
Das ist die Liste der beteiligten Höfe.
(Zögerlich) Okay. Die Liste ist schon zwei Monate alt.
Ja und? Das sind die Mitglieder.
Es kam niemand Neues dazu.
Und Michi Wyss? Kennen Sie den?
Michi Wyss. Klar, kenne ich den.
Ihm haben wir die Milchpreissenkung bei Berno zu verdanken.
(Elodie) Sein Hof ist hier nicht dabei?
Sein Hof? Der gehört nicht ihm.
Arrogantes Arschloch. Dem haute ich am liebsten eins rein.
Gut. Das ist alles, was ich wissen wollte.
Wenn Sie schon da sind: Kann ich Ihnen die Anlage zeigen?
Mein Zeitplan ist recht voll. - Ja, meiner auch.
Es geht nicht lange. Kommen Sie, hier entlang.
* Heiter schreitende Musik *
Wir haben seit dem Zusammenschluss zur Genossenschaft gross investiert:
hochmoderne Computersteuerung für optimalen Qualitätsstandard.
Und nicht zuletzt für die Einhaltung der Hygiene-Richtlinien.
Diese Düsen spülen nochmal die ganze Verpackung aus.
Dann ist sie wirklich keimfrei. - Wow.
Wenn SwissPlus plötzlich auf die Idee kommt,
nur noch recyclebare Verpackungen zu wollen ...
... dann frage ich mich: Wo kommen die dann her?
Und was kostet mich das? - Klar.
Ja, wer zahlt dann? Ich, die Bauern, der Kunde?
Oder Sie?
Das ist alles sehr spannend, aber ich muss jetzt los. - Ja.
Es hat mich sehr gefreut. Danke für den Besuch. Adieu.
* Die Musik endet abrupt. *
Du, eine sehr nette Kollegin hast du da.
Ich hätte noch ewig mit ihr fachsimpeln können.
Wenigstens hatte einer von uns Spass.
(Lachend) Ja.
* Michi schnauft. *
Ist sie recht stierig? - Ja, sie ist gestanden.
Super.
* Tätscheln *
Hättest du am Mittwochmorgen Zeit? Gegen 9 Uhr?
Die KESB kommt vorbei.
Ja, ich bin da.
* Handyvibrieren * Danke.
Sorry, da muss ich rangehen.
Die Arbeit. - Ja.
Hallo.
Ja?
Gibt es irgendwelche News? Kein Mail?
Ich komme gleich.
Das wäre auffällig gewesen Elodie ist ein Profi.
Weisst du, was meine grösste Panik ist?
Nein.
Keine Zeit zum Duschen zu haben und alle riechen, wo ich herkomme.
Du würdest mir sagen, wenn ich stinke, oder?
Klar.
Hey, welches Hemd soll ich anziehen? Dieses oder das?
Es gibt eine Planänderung. - Was für eine Planänderung?
Es gibt keinen gemeinsamen Abend. Sorry.- Wieso?
Wieso? Du gehst nie wieder an meine Sachen, okay?
Hey. - Hör auf!
* Döme schnauft. *
Honey bunny? Wo gehst du hin?
Nur zu Mona, ein bisschen rumhängen und dann vielleicht noch ins Kino.
Cool. Welchen Film?
Mal sehen. - Ich hab vergessen dir zu sagen:
Ich kann eine verkürzte Weiterbildung bei Spitex machen.
Dann sind wir hier ganz schnell weg.
Cool.
Also dann. - Ja, tschüss.
Fuck.
* Angespannte Musik *
(Urs) Cola? Citro?
Oder selbergemachten Eistee?
(Zögerlich) Eistee. - Eistee. Kommt sofort.
* Die Musik verklingt. *
Ich freue mich, dass du da bist.
Wirklich.
Ich mich auch.
Hm?
Merci.
* Leiste, spannungsvolle Klänge *
* Grillen zirpen. *
(Angie) Ich wollte dich noch fragen:
Warum warst du so überrascht?
Wusstest du wirklich nicht, dass es mich gibt?
Nein. Leider nicht.
Und jetzt sitzt eine junge Frau vor mir, fast erwachsen.
Ich kann es immer noch kaum glauben.
Und ...
... wie ist das damals genau gelaufen?
Mama sagt ... - Was?
Ja, also.
Warst du schon mal verliebt, hm?
Ich meine, ich fand Sarah damals extrem cool.
Ich traute mich am Anfang nicht, sie anzusprechen, ich war so nervös.
Ich habe seither viel an sie gedacht und nie vergessen.
Ich bin dann weg nach London.
Warst du da mal? - Ich? Nein.
Da musst du unbedingt mal hin. Es ist eine Weltstadt.
Ich würde sie dir gerne mal zeigen.
Ja, das wäre cool. - Und das coolste ...
* Türklingel *
Ich komme gleich wieder.
Sarah. Ja verrückt.
Wir haben uns ja schon ewig nicht mehr gesehen.
Ich will, dass du Angie jetzt rauslässt.
Angie!
Es ist alles gut, Mama. Wir reden nur.
Ich bleibe noch ein bisschen.
Angie, komm bitte mit.
Lass mich los.
Au, lass mich los. Du spinnst ja.
Ich entscheide selbst, wie lange ich bleibe.
* Sarah schnieft. *
* Sarah schnieft und räuspert sich. *
Essen.
(Lauter) Essen.
* Eine Uhr tickt. *
* Sarah atmet schwer. *
* Eine Tür geht auf und zu. *
* Eine Tür fällt ins Schloss. *
* Dunkle, melancholische Musik *
* Dramatisch flirrende Klänge *
* Sarah schnauft schwer. *
* Sarah schreit. *
* Sarah schreit erneut. *
* Hallendes Schnaufen *
* Bewegte Jazzmusik, leise Gespräche *
Guten Abend. - Mike Wyss.
Jawohl.
Das ist Janine. Mike, Elodie. - Hallo, freut mich.
Seid ihr allein gekommen?
Mein Privatleben liegt gerade auf Eis.
Wo ist Döme? - Notfall.
Er lässt dich grüssen.
* Freiton *
* Handyvibrieren *
Entschuldigt mich kurz.
Michi?
Ich habe überlegt, dass ich dich abholen könnte.
Dort, wo das Event ist.
Du müsstest mir nur sagen, wie lang es geht.
Und wo die Adresse ist. Und dann ...
* Ruhige, melancholische Klänge *
Am bestens rufst du kurz zurück.
* Langsam perlende Klaviermusik überlagert die Szene. *
* Unverständliche Gespräche, Stimmengewirr *
* Die Musik verstummt. *
Ich bin immer wieder überrascht, und es erfüllt mich mit Stolz,
in welch grossartigem Unternehmen ich tätig bin.
Wir dürfen nie vergessen, was uns vereint.
Heute Abend und an jedem einzelnen Tag.
Wir sind nicht hier,
um einfach einer Arbeit nachzugehen und angestellt zu sein.
Wir arbeiten in dieser Firma, um täglich das Bestmögliche zu leisten.
Und wie wir alle wissen:
Die Herausforderungen für SwissPlus werden nicht kleiner.
Ganz im Gegenteil.
Aber dank Ihnen werden wir jeden noch so hohen Gipfel bezwingen.
QPlus als visionäres Label zu etablieren.
Für heute Abend habe ich noch eine Aufgabe für Sie:
* Heiterer Elektroswing *
* Die Musik übertönt die Gespräche. *
Was für ein Tête-à-Tête.
Das trifft sich super.
Consulting, Marketing, Logistik
und Foodbereichsleitung am gleichen Tisch.
Herr Wyss, Megamarkt eröffnet drei neue Filialen.
Sie expandieren jetzt aggressiv.
Was?
Ganz einfach: Ich lasse mich nicht
von einem Ex-Mitarbeiter fertigmachen.
Verstanden? - Wir finden raus, was Morel vorhat.
Er kopiert QPlus - eins zu eins. Fair, transparent, nachhaltig.
Ich bezahle Sie nicht dafür, dass Sie langsamer sind als ich.
Ein persönlicher Rachefeldzug, Frau Kieser.- Ja.
Fragt sich nur, gegen wen.
Wir klären das sofort, garantiert. - Gut.
Übrigens: Ich setze mich seit Jahren für Frauenförderung ein.
Frau Duchamp.
Aber die Voraussetzung ist, dass Leistung und Einsatz stimmen.
* Die Musik verklingt. *
Noch einen schönen Abend.
Entschuldigt mich.
* Heitere Jazzmusik *
* Leise, düstere Musik *
Geht es?
Was machen wir hier eigentlich?
Nerven behalten. - Und wofür?
Für wen?
Wir erreichen sowieso nichts.
Wir helfen SwissPlus.
Wir setzten uns für nachhaltige Lebensmittel ein - das ist etwas.
Wenn das nicht reicht, kämpf weiter. Hol noch mehr raus.
Ich weiss einfach nicht, ob ich das kann.
Ich bin unterdessen so paranoid, dass ich denke, du hintergehst mich.
Ich war bei der Genossenschaft.
In deinem Dorf.
Ich glaubte Roger, dass dein Hof dabei ist.
* Michi lacht. * Was?
Es tut mir so leid.
Danke, dass du so ehrlich bist, Elodie.
* Die Musik verklingt. *
Gehen wir tanzen?
Okay.
* Elodie räuspert sich. *
* Schlüsselklappern *
Angelina. Ist etwas passiert?
Ich sagte Mama, dass ich heute bei dir übernachte.
Okay. Warum gerade heute?
Hast du mit Mama geredet?
Wo gehst denn du so spät noch hin?
Ich komme mit.
Komm.
Im Ernst? Nein.
Ohne Nachschub kann ich den Markt am Samstag vergessen.
Welchen Markt? - Frag nicht.
* Schlüsselklappern * Scheisse, komm.
* Katharina atmet erleichtert aus. *
Was ist los?
Ist es wegen Urs?
Ich war nochmal bei ihm.
Ich muss doch wissen, wer mein Vater ist.
* Ruhige Popballade im Hintergrund *
(Peterhans) Hey. Alles klar?
Was trinkst du?
So viel wie möglich.
Geht's dir gut?
Das willst du nicht wissen.
Doch, klar.
Okay.
Ich habe heute den Mann gesehen, der mich mit 16 vergewaltigt hat.
Ich wurde damals mit Angelina schwanger.
Sie war heute bei ihm.
(Leise) Sie stand einfach neben ihm.
Sie sagt, sie will wissen, wer ihr Vater ist.
So sieht's aus.
Wow. Okay.
Das ist wirklich beschissen. - Mhm.
Und jetzt haust du ab?
Soll ich?
Nein.
(Döme) (Michi, ich bin's noch mal.)
(Ich rufe dich an, weil es mir nicht so gut geht.)
(Ich bin allein zu Hause und plötzlich fühlt sich alles leer an.)
(Ich merke, wie schön die letzte Zeit mit dir war.)
(Du fehlst mi...)
* Leise, flirrende Klänge *
* Döme hustet. *
Du musst dich im Griff haben, Döme.
Langsam.
Ich muss dir etwas sagen.
* Die Klänge verstummen. *
Als Anna mich verlassen hat ...
... in dieser Zeit ...
... als wir uns nicht gesehen haben.
Da ging es mir richtig scheisse.
Bis zur Psychiatrie.
Hey, die Hauptsache ist, dass es dir jetzt gut geht.
Manchmal habe ich Angst, dass du mich verlässt.
Dass ich dir nicht genüge.
Dass du jemanden findest, der viel besser ist als ich.
* Döme schluchzt. *
* Sanfte, melancholische Musik *
* Grillen zirpen. *
Sarah.
Hey, Sarah.
Wach auf.
* Die Musik verstummt. *
Weisst du was? - Hm?
Ich mache das mit dem Vorstand. Zusammen mit dir.
Cool.
* Sarah atmet laut aus. *
Tschüss. - Tschau.
Schaffst du es bis zur Tür? - Mhm.
* Sanfte, hell flimmernde Klänge *
* Eine Kuh muht. *
Es tat mir weh, dass du denkst, ich würde dich im Stich lassen.
So etwas würde ich nie machen.
Wir sind doch erst am Anfang mit uns.
Mit allem.
Der Antrag für die Umstellung ist schon ausgefüllt.
Sobald Sarah weg ist, reichen wir ihn ein.
Wir ziehen es voll durch.
Meinst du das ernst?
Du reichst ihn ein, als Betriebsleiterin.
Ich wollte dir noch etwas sagen.
Mir ist wichtig, dass du das weisst, denn es geht um uns.
Ich will dich nicht verlieren.
(Lachend) Ich bin so glücklich, dass es dich gibt.
Ich auch.
Ich weiss, ich muss lernen, es nicht immer allen recht machen zu wollen.
Ich weiss, ich muss lernen, Nein zu sagen.
Aber zuerst möchte ich dich etwas fragen.
Jessie.
Möchtest du meine Frau werden?
* Sanfte, helle Klänge *
Ja.
* Ruhig flirrende Musik *
* Die Musik verklingt. *
* Hupen *
Ich führte jahrelang einen Bauernhof - ohne Ahnung.
Und ruiniertest ihn.
Hey, Adam, sorry fürs Aufwecken. Ich brauche dich.
Ja, jetzt.
Ich habe eine Idee.
Genossenschaft traduko Theresa Koim - 2022
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.