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Original subtitles

Könnten Sie bitte Ihr Handy ausmachen?

Hier spricht der Kapitän.

Wir rechnen mit vermehrten Turbulenzen.

Bitte verlassen Sie Ihren Sitzplatz nicht

und bleiben Sie angeschnallt.

Trinken hilft, wissen Sie?

- Bitte? - Gegen Flugangst.

Ich fliege nie nüchtern.

Ich habe heute noch einen Geschäftstermin.

Es sollte nicht so spießig klingen.

Was machen Sie denn so Spießiges?

Ich entwickle Bauprojekte für eine große...

Immobilienfirma.

Sie Teufel verwandeln also

unsere Städte in pseudo-grüne Einheitsbrei-Architekturwüsten

mit Shoppingmeile und Starbucks?

Ja. Freut mich. Karl Brandt.

- Teuflischer Bauunternehmer. - Coco Meduza.

2989 Flüge

und ich schwitze immer noch.

Autofahren ist viel gefährlicher.

Aber da sitzen Sie am Steuer. Ihnen fehlt Vertrauen.

Sie haben Angst, die Kontrolle abzugeben.

Es ist nur... Man kann nicht aussteigen.

Im Zug kann man wenigstens die Notbremse ziehen.

Aber ich musste heute einfach früher in Berlin sein.

Ich musste auch erst lernen loszulassen.

Wissen Sie, was hilft?

- Man lernt nie aus. - Animalischer Sex.

Sind Sie im "Mile High Club"?

- Verdammt. - Was?

Mein Bruder gab mir mit zwölf seine "Penthouse".

Seither warte ich auf diesen Moment.

Und?

Traditionelle Ehe?

Aber diesen Moment werde ich mitnehmen.

Ich reise nie mit Gepäck.

Nur mit Handgepäck. Ich wurde dazu gezwungen.

Jetzt ist genau das eingetreten.

Das tut mir leid.

95 Prozent der Gepäckstücke

tauchen innerhalb von 48 Stunden wieder auf.

Das nützt mir gar nichts.

Hören Sie, ich habe heute meinen 15. Hochzeitstag.

Ich überrasche meine Frau. Sie denkt, ich sitze im Zug.

- Wenn Sie... - Es tut mir leid.

Der Flieger wird bereits gereinigt und beladen.

Am 1. April macht der April, was er Will.

Besonders beim Wetter hier in Berlin.

Am Mittwoch scheint erst mal die Sonne.

Später kann es dann Regen geben.

Im Tagesverlauf örtlich Gewitter.

- Du spinnst doch. - Es ist wichtig.

- Stimmt was nicht mit dem Bau? - Alles okay.

- Ist deine Frau wach? - Nein.

Morgen.

- Ida. - Alles in Ordnung?

- Wir haben Hochzeitstag. - Ich bin raus.

Wir sehen uns in der Firma.

- Kein Geschenk? - Verloren.

- Ich ziehe mir kurz was an. - Danke.

- Morgen. - Mama erwartet dich später.

- Ich will sie überraschen. - Duscht noch.

Ich habe dich im TV gesehen.

- War das nicht zu spät? - Ich habe es auf Festplatte.

- Josefine, Marius! - Gleich fertig, Mama.

Beeilt euch!

Ich schaue es später an. Ich sage Mama schnell Hallo.

Ja... Ja.

Äh... Ja, Herr D'Angelo, okay.

Ich melde mich heute Nachmittag.

Bis dann.

Ich dachte, du sitzt im Zug.

- Du siehst großartig aus. - Ja?

Fuck! Nicht auch das noch.

Sarg bitte dafür, dass die Kinder fertig sind.

Ich muss in vier Minuten los.

Okay.

Scheiße.

Karl, die Leute sind wegen Schwabing nervös.

Kein Grund zur Sorge.

- Es gibt also keinen Baustopp'? - Nein.

- Und der Rückbaubescheid? - Bin ich dran.

Wenn wir das nicht hinbekommen, ist das Projekt im Eimer,

und die Kosten explodieren.

Ich brauche eine Strategie für die Investoren.

- Es gab schon Presseanfragen. - Shit.

Okay... Pass auf, mir ist hier gerade ein Meeting geplatzt.

- Bin in 30 Minuten im Büro. - Du bist der Beste.

Shit.

Sie fügen sich ins Stadtbild ein.

Guck mal, Papa, da kommst du gerade.

- Hat's geschmeckt? - Hä?

Das wir in Prenzlauer Berg fertigstellen werden.

Komm, in zwei Minuten am Auto.

Na los, ab.

Hallo? Mensch, Bruderherz!

- Alles Gute zum Hochzeitstag. - Lieb, dass du dran denkst.

- Ich bin im Stress. - Dann melde ich mich später.

Seit wann sitzt du freiwillig hinten?

Ei, ei, ei, was seh' ich da? Ein ver...

- Ah! Papa! - Streitet euch doch nicht.

- Sie hat mich geschlagen. - Ausgleichende Gerechtigkeit.

- Fußball im Auto? - Für nach der Schule.

- Es riecht komisch. - Du stinkst aus dem Maul.

So, ihr beiden...

Ich muss telefonieren.

Wäre schön, wenn ihr euch nicht die Köpfe einschlagt.

Es geht los.

- Warte! - Oh, oh, Mama ist stinkig.

Karl!

- Was ist? - Ich sollte die Kinder fahren.

Ich mache das schon. Ist entspannter für dich.

Ich flehte dich an, heute zu übernehmen.

Aber das war absolut unmöglich. Deine Worte.

Und jetzt spielst du den Vorstadthelden.

Bei mir hat sich was geändert.

- Ich nehme die zwei mit. - Es hat sich was geändert?

Was, wenn sich bei mir oder den Kindern was ändert?

Leck mich. Ich tue dir einen Gefallen.

Leider nachdem ich alles über den Haufen geworfen habe.

Nein, lass. Bemühe dich nicht.

- Alles Gute zum Hochzeitstag. - Was?

Es ist ein ewiger Kreislauf.

Manchmal denke ich, dass die jungen Lebenskünstler

den Lauf der Dinge aufhalten wollen.

Und dass die und nicht die Schwaben

die wahren Spießer sind,

weil sie Angst haben vor Veränderung.

Mit ihnen würde sich die Stadt nicht wandeln,

sondern nur in einem Zustand verharren.

Ich kenne das Berlin der 90er. Es war großartig.

Aber dass auch Orte wandelbar und flüchtig sind,

macht sie doch gerade erst besonders und einzigartig.

- Ja? - Inzwischen ausgeschlafen?

Du kannst nicht ohne mich.

Es gibt wohl Presseanfragen zum Rückbaubescheid.

Scheiße.

Dann wittern die Wutbürger direkt Morgenluft.

Arbeite mit den Justiziaren und Architekten am Widerspruch.

Mach ich, keine Sorge.

- Du kriegst das hin? - Wir brauchen dich auch, Chef.

Chef sein bringt Ärger.

- Du hättest ablehnen sollen. - Und dann?

Was klingelt denn da?

- Wir brauchen dich... - Ich wollte später kommen.

Ida muss zum Arzt.

Komm besser, sonst zweifle ich vor Rocher die Beförderung an.

Okay, Kollegenschwein. Bleib locker, ich komme.

Was klingel( denn da?

Gehört das eurer Mutter?

Ja?

(verzerrte Männerstimme} Nicht überrascht vom offenen Auto?

- Wer sprich( da? - Du bist ein Arschloch, Karl.

Weißt du, was für ein Wichser, was für ein Schwein du bist?

Was wollen Sie?

Richtig, es geht nur darum, was ich will.

Das kapierst du besser schnell.

Es haben mich zuvor Baugegner belästigt.

Ich melde das der Polizei...

Halt dein dreckiges Maul und hör zu.

Die Häuser interessieren mich nicht.

Die Kinder und du, ihr sitzt auf einer Bombe.

- Wenn einer... - Es reicht.

Weiß dein Freund, mit wem du rummachst?

Nein, ich erzähle ihm aber, dass du ins Bett pisst.

Mama hat verboten, darüber Witze zu machen.

Ich mache keine Witze. Das ist eine ernste Sache.

Ich starte einen Hilfeaufruf an der Schule.

Vielleicht kann dir ja einer helfen.

Du lügst doch!

Zeig, was du schreibst. Gib mir das Handy.

Nee.

Doch! Gib jetzt das Handy her!

Drück mich nie wieder weg.

Ich habe Fern- und Kontaktzünder.

Steht einer von euch auf: Bumm! Legst du auf: Bumm!

- Ich kann jederzeit zünden. - Was wollen Sie?

Meine Kinder sind bei mir. Das ist ein kranker Scherz.

Ich spaße nicht, du dummer Wichser.

Ich will das Geld.

Nein!

- Stopp! Nein! - Bist du verrückt?

Bewegt euch nicht!

Du und Mama habt Probleme, aber schrei uns nicht an.

Erhebt euch keinesfalls vom Sitz.

Bleibt beide, wo ihr seid. Bitte.

Das war nur Spaß. Ich habe nichts geschrieben.

Was ist mit dem Geld?

Hörst du mir zu, du dummer Wichser?

- Welches Geld? - 67547 Euro in bar.

Und 450000 als Sofortüberweisung

auf das Offshore-Konto im Handschuhfach.

Das ist viel zu viel. Das ist unmöglich.

Papa, wir kommen zu spät.

Es gibt im Büro nicht so viel Bargeld.

Ich brauche von Gesellschafter und Geschäftsführer ein Okay.

- Um so etwas zu vermeiden. - Verarsch mich nicht, Karl.

Deine Firma hat genug Geld,

und du hast schon größere Summen bewegt.

- Nicht ohne Zustimmung. - Dann hol sie dir!

Das machst du doch nicht zum ersten Mal.

Nun zu dem Bargeld.

67547 kommen von deinem Konto,

ohne dass wer Verdacht schöpft

- Ich habe nicht so viel Geld. - 1768 Euro auf dem Girokonto.

5775 sind auf dem Girokonto deiner Frau,

plus 60000 auf ihrem Sparkonto.

Macht genau 61547 Euro.

Unterschätze mich nie wieder.

Das ist zwischen Ihnen und mir.

Lassen Sie meine Kinder raus.

Du und deine Kinder überleben die Sache nicht,

wenn du mir nicht alles gibst.

Okay, das Bargeld besorgt! ich.

- Gibt es keinen anderen Weg? - Halt deine Fresse!

Du besorgst die gesamte Kohle, oder ich drücke den Knopf.

- Du fährst ja vorbei. - Was tust du?

- Ich komme nicht an das Geld. - Halt doch an.

Du bist ein riesiges Arschloch.

- Endlich. Was ist mit dir? - Wichser.

- Dreckiges Schwein. - Es wird immer besser.

Steigt nicht aus. Bleibt einfach sitzen.

Tut nur einmal, was ich sage. Bleibt einfach sitzen.

- Dann sag uns, was los ist. - Sag es ruhig.

Es ist was Ernstes. Tut, was ich sage.

- Scheiß drauf. - Nein!

Hör zu, ein Mann hat angerufen und behauptet,

dass unter unseren Sitzen... eine Bombe ist.

Steht einer auf, explodiert die.

- Das ist doch ein Aprilscherz. - Ja, wahrscheinlich.

Von einem Idioten. Aber ich will nichts riskieren.

Deshalb bitte ich euch um etwas Geduld.

Das ist doch ein YouTube-Frank. Selten so gelacht.

- Bleibt sitzen. - Wir sollten die Polizei rufen.

Wenn ihr die Polizei ruft, dann... Bumm!

Das ist unmöglich.

Um das Geld anzuweisen, müsste ich im Büro sein.

Fangen wir erst mal mit deinen 67547 Euro an.

Das meiste ist auf dem Konto meiner Frau.

- Karl, denk nach. - Ich weiß nicht, was ich...

Zeig mir, dass du die Kinder liebst.

Schalte auf Freisprecher.

«Josefine, bitte. - Du bist doch der Größte da.

Denk nach. Ticktack, ich warte.

Was ist das für ein Foto?

Das war das ganze letzte Jahr Mamas Facebook-Profilbild.

Hey, Marius.

- Was redest du für einen Mist? - Was ist los?

Der ist der Beste aus der Schulmannschaft.

Der hat sieben Tore gemacht.

- Was tun die hier? - Ich habe Jan geschrieben.

Nur Jan. Er sollte es geheim halten.

Hallo?

Wo ist denn die Bombe?

- Wer redet da? - Marius hat Spaß gemacht.

Geht rein. Marius kommt auch gleich.

Es gibt eine Bombe!

Mann, jetzt denken alle, ich bin ein Lügner!

Du erklärst das Mama.

- Was ist da los? - Niehls, ich denke an das Geld.

Meine Geduld ist bald am Ende. Ticktack.

Wo willst du jetzt hin?

Ich muss Anrufe machen, um an das Geld zu kommen.

- Ich kann dabei nicht fahren. - Okay, mach die Anrufe.

Und ich will alles hören.

Building Development, Miriam Sosse, guten Morgen.

- Miriam, ich bin's. - Rocher erreicht dich nicht.

- Aber ihr habt ja Hochzeitstag. - Er hat mich erreicht.

Aber... ich rufe aus einem anderen Grund an.

Ich kann nicht ins Büro kommen.

Marius stürzte mit dem Rad.

Nicht schlimm, aber wir machen einen Check im Krankenhaus.

Es geht um Simones Franchise-Lizenz.

Sie hat Konkurrenz bekommen und muss sofort zuschlagen.

Sie wird in der Bank eine Summe Geld abheben.

Das meiste ist ihres, aber sie braucht was von mir.

- Wow, wie viel ist das denn? - Knapp 08000.

Es ist gut angelegt. Du hast meine Vollmacht.

Triff dich mit Simone und gib ihr alles,

was ich auf dem Konto habe.

- Alles?

Ich würde es ja selber machen.

Simone will die Gelegenheit nicht verpassen.

Karl, ist alles in Ordnung?

Ja, klar, alles in Ordnung. Hör zu...

- Es ist heiß da draußen, ja? - Heiß. Bist du sicher?

Was soll das?

Nein, Scheiße... Miriam.

Das ist doch unser Code für "Alles in Ordnung".

Klar, weiß ich.

Ich war kurz besorgt. Hättest du "kalt“ gesagt...

Geh in die Bank. Simone ist auch bald da.

Kannst du mich mit Omar verbinden?

- Er kommt heute später. - Okay, alles klar.

Ihr vertraut euch so wenig. Keiner kommt alleine ans Geld.

- Ich muss Pipi. - Ich rufe jetzt meine Frau an.

Ich gehe immer vor dem Unterricht.

Ihr Gesprächspartner ist nicht erreichbar.

Hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem Signalton.

Ruf sofort zurück.

Es ist wichtig und dringend.

Probleme mit der Frau?

Sie wird sich melden.

Ich habe vielleicht eine Idee für die Überweisung.

- Du meinst meine 450000? - Ja, genau.

Ich müsste meinen Chef anrufen.

Er hilft mir, ohne Alarm.

- Sein Name ist Omar Cicek. - Ich weiß, wie dein Boss heißt.

Ruf ihn an. Ich erlaube es dir.

Karl.

Da droht einer mit einer Bombe. Ich habe die Kinder im Wagen.

- Karl, ich... - Keine Ahnung, ob es ernst ist.

Du musst mir eine Geldanweisung freigeben.

- Ich zahle alles zurück... - Er hat mich auch angerufen.

- Omar, wo bist du? - Im Auto vor dem Haus mit Ida.

Was geht hier vor, Karl?

Ida, alles... alles wird wieder gut.

Mach dir keine Sorgen.

Das Wichtigste ist jetzt, dass wir Ruhe bewahren,

sonst verlieren wir den Rest Kontrolle.

- Was nun, du Wichser? - Was soll das?

Du fliege( mit in die Luft!

Bis! du verrückt geworden?

Du Arschloch! Was jetzt?

Was ist los?

Scheiße, David...

Das ist ein Freund von der Schule!

Du hast fast ihren Knutschfreund überfahren.

- Klappe! Alles okay? - Du dachtest, das wäre ich.

Kapiere endlich, mit wem du es zu tun hast.

Reiß dich endlich zusammen, sonst werdet ihr sterben.

Es war nur ein kleiner Unfall. Und ihr bleibt einfach sitzen!

- Karl, was machst du? - Nichts.

- Wir fahren weiter. - Weiß ich dank GPS.

Josefine, ruf Mama an.

- Ruf du sie doch an. - Mach schon.

- Bitte. - Das ist alles so sick.

Du bist echt durchgeknallt.

- Papa? Papa? - Was denn?

Ich muss ganz dringend aufs Klo.

- Mach einfach in die Hose. - Genau wie ins Bettlaken.

War das dein Freund oder der, mit dem du ihn betrügst?

- Immer noch Voicemail. - Ruf in der Uni an.

- Nummer? - Google die!

- Geht's euch gut? - Was soll die Scheiße?

- Omar, ich weiß es nicht. - Er verlangt Unmögliches.

- Ganz ruhig. - Die Überweisung ist bereit.

Es sprengt mein Limit.

Die Gesellschafter müssen zeichnen.

Ich zeichne schon mal.

Was stehst du rum, du blödes Arschloch?

- Da, okay. - Verpiss dich, Mann!

Weiterfahren. Hör zu, ich zeichne schon mal.

Dann haben wir 50.

Warte mal, Moment.

Fahr weg, du Idiot!

- Kennst du den? - Fuck, nein.

Vielleicht enden wir nur als viraler Hit.

Das habe ich auch gesagt.

Das kann nicht ernst sein. Aprilscherz.

Was soll das?

Fahr weiter, du Idiot.

Ich hatte Angst. Ich gab ihm alle Passwörter.

- Keine Sorge... - Hast du ein Problem?

- Das ist meine Parklücke! - Fahren Sie bitte weg.

- Ich flehe Sie an. - Und wenn nicht?

Fahren Sie bitte weg.

- Karl sagt auch, es ist fake. - Lda, nicht aussteigen. Ida.

Ich bitte dich! Steig nicht aus!

- Das ist doch ein Scherz. - Das weißt du nicht!

Ida, was machst du da? Ida. Hör zu!

- Karl, sag es ihr! - Vielleicht hast du recht.

Nein, Ida, Steig nicht aus!

Bitte, bleib drin. Keiner weiß, ob es ernst ist.

Ida, hör zu...

Vielleicht hast du recht.

Wir können es einfach nicht riskieren.

Lieber als Idiot dastehen, als das Leben riskieren.

Es ist zwar unwahrscheinlich,

dass jemand Bomben eingebaut hat,

aber bitte, bitte, bitte, bleib sitzen.

Bitte, Ida.

Da ist eine Parklücke.

Was machen wir jetzt?

Wir machen genau das, was der Typ sagt.

- Leckt mich... Taxi! - Ida!

Alles okay bei euch?

Verschwinde, bevor die Polizei kommt, los!

Es war wirklich eine Bombe.

Sag doch was, Marius. Kein Ding mit der nassen Hose.

- Das ist kein Pipi. - Papa.

Marius...

Marius.

- Papa. - Nein, nicht! Das tut weh!

Hast du angehalten?

- Er ist verwundet, du Wichser. - Vorsicht.

Du hast die beiden einfach umgebracht.

- Besorg mir mein Geld. - Das waren unschuldige Leute!

Was haben die dir getan?

Halls Maul oder du landest da, wo die beiden sind.

Du hast der Schlampe gesagt, es sei nicht ernst.

Du hast die beiden umgebracht.

Bitte, bitte...

Mein Sohn ist verletzt. Sein Bein... Er blutet stark.

Hör auf, so rumzuheulen. Besorg mir meine Kohle.

Marius, ganz ruhig. Ich mache einen Druckverband.

Nein, das tut weh!

Nein, bitte nicht, das tut weh!

Oh Gott. Okay, ganz ruhig, ganz ruhig.

Was soll die Scheiße?

Ich rede mit dir, Karl.

Wohin fährst du?

Wo zum Teufel fährst du hin?

- Ich fahre ins Krankenhaus. - Das erlaube ich nicht.

Ich verspreche, es wird gleich besser.

Karl, halt an. Hörst du schwer? Du sollst anhalten.

Du hast gesehen, was passiert.

Du willst es nicht anders?

Drei, zwei, eins

- Nein, nein. - Halt sofort den Wagen an.

Okay, okay!

- Mein Sohn muss zum Arzt. - Vorschlag zur Güte:

Besorg mir die 67547 Euro, und er kann ins Krankenhaus.

- Kann ich bald Fußball spielen? - Na klar.

Großes Indianerehrenwort. Ich muss nur was besorgen.

- Dann fahren wir. - Was geht hier ab?

Macht auch keine Sorgen. Es wird alles gut.

Nimm das und drück das auf die Wunde.

Wir geben dem Mann das Bargeld, dann geht's ins Krankenhaus.

Warum passiert uns das?

Was will der Typ von dir? Warum ist da dieses Foto?

- Was hast du ihm angetan? - Gar nichts.

Der will nur Geld. Der erpresst mich.

Verdammte Scheiße. Es ist nie deine Schuld! Nie!

Du sprichst nicht mit deiner Frau.

- Ich kann sie nicht erreichen. - Was glaubst du, wo sie ist?

Sie hat ein Bewerbungsgespräch und das Handy wohl aus.

Ach Karl, du weißt es tatsächlich nicht, oder?

- Was? - Was für ein Arschloch du bist.

Ich verstehe nicht.

Dein Leben, dein Geld, deine Karriere, deine Familie,

deine Ehe, alles auf Lügen aufgebaut.

Frag doch deine Tochter, wo deine Frau ist.

Josefine, wo ist Mama?

Bitte, wo ist die Mama?

Sag doch Miriam, sie soll das Geld von der Bank nehmen.

Sag ihr doch die Wahrheit.

Josefine, die Bank wird ihr nie das Geld geben.

- Dann das Geld von der Firma. - Die Firma kooperiert nicht.

Miriam haftet persönlich. Du musst sofort zur Polizei.

- Der Erpresser weiß das sicher. - Dann klau du es.

Ich kann nur Beträge bis 50000 Euro anweisen.

Jeder von uns kann digital unterzeichnen.

Wenn das Tageslimit überschritten ist...

Das Büro ruft an... Alexander?

Ich war gerade unten. Du bist im Krankenhaus?

Ja, mein Sohn hatte einen Unfall.

Wenn die Jungs das erfahren, denken die, du bist echt cool.

- Du klingst nicht gut. - Nein, es ist nichts Ernstes.

Ich habe mir Sorgen gemacht, aber er ist wohl okay.

Ich verstehe natürlich,

wenn du dich noch nicht um das Problem kümmern konntest.

Doch.

Mein Kontakt... Es gibt da eine Möglichkeit.

Aber die ist... sozusagen anrüchig.

Ich weiß nicht, ob ich das am Telefon hören will.

Das Angebot steht nur bis Mittag.

Über was reden wir hier?

Urlaub für zwei Personen in der Karibik mit Tauchkurs?

Eher Doppelhaushälfte mit Carport.

Das fliegt uns um die Ohren.

Eine Gewinnausschüttung der Gesellschafter.

- Alle müssen zustimmen. - Fick dich, Karl.

- Versteuerte Kohle? - Als private Investition.

Das war lange nicht mehr nötig.

Was, wenn er sich dumm anstellt?

Es gib! ein Offshore-Konto. Keine Namen, keine Verbindung.

Es ist mein Kontakt. Er kennt nur mich.

Wann habe ich euch jemals reingeritten?

Es ist nur ein Angebot, langfristig ein Schnäppchen.

- Um der alten Zeiten willen. - Ja, gute Entscheidung.

- Es sind noch nicht alle hier. - Wer ist da?

Haase, Bahrs, Breuer, Kammer. Ich nehme dir die vier ab.

Die anderen muss! du überzeugen.

Gut, setz den üblichen Gesellschafterbeschluss auf.

- Ich rufe die anderen an, okay? - Alles klar.

Du bist ein Fixer, Karl. Du hast uns nie enttäuscht.

Die Mehrheit wollte Omar.

Ich habe für dich gestimmt.

Kein Problem, ich... Omar war...

Omar ist mein Freund.

Freudscher Versprecher.

Ich bin in der Bank. Simone ist nicht da.

Ja, es läuft virtuell eine Gesellschafterversammlung.

Rocher veranlasst eine Gewinnausschüttung.

Omar hängt noch beim Arzt, sein Anteil ist freigegeben.

Ich autorisiere als zweiter Unterzeichner.

Schick das Geld los.

- Mit meinem Code? - Ja.

Omar hat schon gezeichnet.

Wie geht's Marius?

Ganz gut, nur ein kleiner Druckverband.

Das geh! auf dasselbe Konto wie Omars Anteil, okay?

Warte, die Ausschüttung geht nicht an die Gesellschafter?

Doch, aber sie investieren wieder.

- Ist das beschlossen? - Findel gerade statt. Leg los.

- Gib mir eine klare Anweisung. - Hiermit erteilt.

Los, das Angebot steht nur bis zwölf Uhr.

Okay, Karl. Wie läuft das ab?

Das Geld geht über eine Schwarzgeldkasse an dich.

So einfach ist das? Das tut dir ja kaum weh.

Maximal drei bis vier Stunden, dann fliegt die Sache auf.

Anzunehmen, aber was ist dann mit dir?

Die Nichtkooperationspolitik deiner Firma...

Du haftest für all das. Du bist ruiniert.

- Was interessiert dich das? - Gar nicht.

Ich will nur mein Geld.

Wer garantiert mir, dass die Bombe nicht hochgeht?

Ich kann sie ausschalten. Kannst du glauben oder nicht.

Und jetzt zu meinen 67 541.

Die sind im Schwarzgeldpaket schon inbegriffen.

- Das sind glatte 550000. - Auf keinen Fall.

Ich will deine 67547 Euro, dein eigenes Geld.

Warum? Ich brauche mehr Zeit. Ich erreiche meine Frau nicht.

- Ich hab's nicht eilig, Karl. Josefine...

Wo ist Mama? Bitte.

- Wo ist Mama? - Sie ist bei Pascal.

Der Vater von Evelin aus meiner Schule.

Geschieden.

Aber...

Ich glaube, ich habe Evelins Nummer.

D'Angelo?

Ich muss mit Simone sprechen.

Tut mir leid, falsche Nummer.

Ich weiß, sie ist da. Es ist dringend.

Hier spricht ihr Mann.

Ich sagte doch, falsche Nummer.

Du Arschloch.

Es ist mir scheißegal, dass du sie fickst.

Hol sie sofort ans Telefon, sonst schlage ich dich zu Brei.

Dein Mann. Wieso hat der meine Nummer?

- Karl? - Simone.

Kein Wort über mich.

Hör zu...

Von wem hast du diese Nummer?

Hör bitte zu, ich bin im Auto mit den Kindern.

Was? Wieso sind sie nicht in der Schule?

Erkläre ich später. Stell bitte keine Fragen.

- Tu nur das, was ich dir sage. - Okay.

Heb bitte unser gesamtes Geld ab.

Wie bitte? Das ist nicht dein Ernst, oder?

Klar, ich rufe deinen Lover an, um einen Scherz zu machen.

Simone, es ist todernst.

Geh jetzt zur Bank. Sofort!

Und was ist, wenn nicht?

Dann bringst du uns in riesige Gefahr.

Was soll das heißen, Karl?

Was zum Teufel redest du da?

- Ich erkläre es später. - Bitte dreh jetzt nicht durch.

Ich weiß, es ist ein Schock. Unsere Ehe... Lass uns reden.

- Lass die Kinder aus dem Spiel. - Ich rede ja. Hörst du mir zu?

Ruf nicht die Polizei.

Sprich mit niemandem, hörst du?

- Geh bitte sofort zur Bank. - Karl, was soll das?

- Hörst du, was ich sage? - Wo sind die Kinder?

Ich will jetzt mit ihnen reden. Wo sind die Kinder?

Kein Wort wegen Marius. Das erträgt sie nicht.

Okay.

Mama?

Ich bin's. Ja, uns geht's gut.

- Marius geht's auch gut. - Mama.

Schon eine Weile. Sorry, dass ich nichts sagte.

Papa hat uns nichts getan. Bitte hör ihm zu.

Tu, was er sagt. Versucht, nicht zu streiten.

Bitte Mama, ich darf... Ich kann nichts erzählen.

Josefine?

Simone, das Geld liegt bereit.

Es ist alles, was wir haben. Ich zahle es dir zurück.

Das Geld interessiert mich einen Scheißdreck.

- Ich will meine Kinder. - Es passiert ihnen nichts.

Fahr weiter. Du bist schon zu lange da.

Wir fahren dich ins Krankenhaus und machen dich gesund.

Karl?

- Wo bist du? - Am Schalter. Da ist Miriam.

Sie denkt, du brauchst das Geld für eine Franchise-Idee.

Sie wird mir nichts anmerken.

- Meine Frau ist in der Bank. - Mit wem redest du?

- Kein Wort. - Hier ist niemand, Simone.

Was passiert dann? Was willst du mit dem Geld?

- Bitte stell keine Fragen. - Das ist doch verrückt.

Ich bin jetzt an der Reihe. Ich lege auf.

Evelins Papa.

Da ist Mama.

Meine Frau ist mit dem Geld draußen.

- Ist sie allein? - Ja. Wenn...

Ich will nur mein Geld.

Sie soll es in die Fischerpassage bringen.

Erinnerst du dich? Dein erstes Berliner Projekt.

- Da'? - Geh in die Fischerpassage.

Das ist hier gleich um die Ecke.

Fischerpassage? Okay, mache ich.

Nein, ich laufe zu Fuß. Erkläre ich dir später.

Mama.

Geh weg. Hau ab.

Weg, weg.

Weg... weg.

Hau ab, Mann. Hau ab.

- Geh weg. Josefine, bis! du okay?

Hau ab, geh weg.

Keine Sorge. Es kommt alles in Ordnung.

- Ist Marius verletzt? - Hau ab, Mann!

Karl? Was ist da los?

Nein, warte. Warte! Geh ihr nicht nach!

Was machst du schon wieder?

Er kann uns helfen. Er ist Anwalt.

Mit wem redest du? Ist da noch jemand?

Niemand... Scheiße.

Ich bin fast da.

Alles wird gut, aber beeil dich.

- Ich will die Kinder sprechen. - Es geht ihnen gut.

Verdammt.

Sie soll zum Haupteingang.

- Geh zum Haupteingang. - Bin fast da.

- Hier ist viel los. - Ich sehe sie.

Sie soll die Tasche neben die leere Bank stellen.

Simone, stell die Tasche neben die leere Bank.

Spinnst du?

Ich soll 65000 Euro einfach abstellen und gehen?

Auf keinen Fall.

Bitte vertrau mir. Tu einfach, was ich dir sage.

Ich sehe Polizisten.

Was ist da los? Sag was. Was geht da vor?

Du Bastard. Eine Falle. Wie doof bist du?

Ich habe niemanden eingeweiht.

- Du bist ein verdammter Idiot. - Ich war es nicht.

- Wer rief die Bullen? - Ich weiß es nicht.

- Du hörst doch alles mit. - Was ist los, Papa?

- Ist Marius verletzt? - Ich fahre ihn zum Arzt.

Scheiße. - Ich will das Geld.

Wenn du zum Krankenhaus willst, weißt du, was zu tun ist.

Tu, was ich sage. Drei, zwei

- Halte den verfickten Wagen an! - Okay.

- Okay, du hast gewonnen. - Halte den Wagen an.

Führe die Telefonate. Streng dich an, sei natürlich.

Du erzählst so viel Scheiße. Tu es diesmal für deinen Sohn.

Guten Tag, Herr Brandi.

Hallo? Hallo? Karl?

Was ist los, Karl? Denk an deinen Sohn.

- Denk an Marius. - Hallo?

Herr Bren...

Nein.

Du sagst, ich soll an Marius denken.

Ich kann an nichts anderes denken.

Mein Sohn...

Mein Sohn verblutet auf der Rückbank.

Du denkst, ich kann gut den Betrüger geben?

Ich besorge dir dein Geld, alles...

Aber ich muss hier an ein Happy End glauben,

verstehst du?

Ich muss an Märchen glauben, um Märchen zu erzählen.

Okay.

Es gingen 50000 Euro auf meinem Offshore-Konto ein.

Besorge mir noch zwei Tranchen, und er kann ins Krankenhaus.

(Karl seufzt}

- Ja? - Hallo. Ich nochmal.

- Kannst du mich jetzt hören? - Ja. Wie kann ich dir helfen?

Es geht um unser Projekt in Schwabing.

Wir haben einen Rückbaubescheid vom Bauamt,

der uns insgesamt Millionen kosten könnte.

Mit einer großzügigen Spende könnten wir die Sache drehen.

Wie großzügig?

50000 für jeden, als Gewinnausschüttung.

Ihr müsstet...

Können wir das am Mittwoch besprechen?

Nein, das Angebot gilt nur bis heute 12 Uhr.

Projekt... Rückbaubescheid vom Bauamt...

Es bleibt uns nicht viel übrig.

- Ich bin dabei. - Okay, super.

Du bist ein Superheld.

Du musst online unterschreiben.

So, das sind jetzt schon 200000.

- Auf mein Konto. - Ich tue alles, was du sagst.

Es geht mir besser. Tut nicht mehr weh.

- Papa... Papa! - Okay...

Er spürt sein Bein nicht mehr.

Oh Gott.

Mein Sohn hat viel Blut verloren.

Er ist ganz apathisch.

Fußball spielen...

Er spürt sein Bein nicht mehr. Bitte lassen Sie mich fahren.

Bitte, ich "ehe Sie an.

- Papa, tu was! - Ich besorge das Geld.

Bitte.

Gut. aber ich lasse nur ihn aussteigen.

Ja... Ja.

Wir fahren ins Krankenhaus. Marius, hörst du?

Es ist gleich um die Ecke. Die machen dich wieder heil.

Du wirst sehen, das geht ganz...

- Zugriff! - Nein! Nein!

Nein, nein, nein!

Fahrzeug auf der Flucht!

Scheiße!

Fahr sie über den Haufen.

Aussteigen! - Lassen Sie mich fahren.

- Das Kind ist verletzt. - Ja!

Fahr los oder es macht klick.

Los, weiterfahren!

- Ich„. - Steigen Sie aus!

Stopp!

Schieße.

Papa!

Steigen Sie aus dem Wagen aus!

Stellen Sie den Motor ab und verlassen Sie den Wagen!

Aussteigen! Motor aus und aussteigen!

Seien Sie vernünftig. Steigen Sie aus!

- Ich stecke fest. - Ich sehe dich.

Ich bin gefangen, von Polizisten umzingelt.

Ich habe keine Kontrolle mehr. Lassen Sie uns gehen.

- Raus jetzt! - Du schuldest mir noch 350000.

- Unter dem Sitz ist eine Bombe. - Was für eine Bombe?

Sie sollen aus dem Weg, oder du zündest sie.

- Fahrt die Wagen weg. - Nein! Steigen Sie aus.

- Sag, du zündest die Bombe. - Fahren Sie die Wagen weg.

Sag es oder ich tue es!

- Oder ich jage das Auto hoch. - Okay.

Lassen Sie zuerst die Kinder raus.

- Ich kann nicht... - Kommen Sie.

Am Krankenhaus lasse ich die Kinder raus.

Deaktivieren Sie die Bombe. Nur dann kann ich Ihnen helfen.

Fahren Sie weg. Machen Sie den Weg frei!

In Ordnung. Okay, Männer, Rückzug!

Rückzug.

Nein, bleibt hier!

Lasst mich weiterfahren! Lasst mich fahren!

Bleibt hier! Fahrt die Autos weg!

Du hast versprochen, meinen Jungen gehen zu lassen.

Die Situation ist jetzt eine andere.

Bitte.

Niemand verlässt das Auto, bevor ich nicht alles habe.

Nein, nein, nein! Nein, nein!

Es wird alles gut.

Nein! Nein!

Nein, nein, nein!

(knatternde Rotoren}

Herr Steinmüller. Wie geht es Ihnen?

Das ist eine gute Investition. Vertrau mir einfach.

Hier ist Karl Brandi. Du hast mit Rocher gesprochen?

Da fällt nichts auf dich zurück.

Vertrau mir. Ehrlich.

Wir haben gesagt, dass wir so was nicht mehr tun.

Zumindest nicht in Deutschland.

Es ist gut investiert. Es gibt so gut wie kein Risiko.

Tun wir das nicht, fliegt uns alles um die Ohren.

Der Standort ist gut. Weg mit den Schirmen.

Die Frau ist bereit, Chef.

- Wir kommen. Scheiße, die wirkt hysterisch.

- Wo ist der Bruder? - Noch unklar.

- Wir suchen noch. - Wir versuchen es mit ihr.

- Schreitet ein, falls nötig. - Klar.

Das Bombenkommando ist da.

(knatternde Rotoren}

Zurück, bitte. Keine Fotos machen.

Gehen Sie bitte einen Schritt zurück.

Ganz zurück, bis nach da hinten.

Entschuldigung, hören Sie mir zu?

- Wo ist Drache? - Mobile Einsatzzentrale.

Achtung! Platz machen.

- Herr Kommissar, guten Morgen. - Morgen, Zach.

Montag... Vorhin die Explosion und jetzt der Mist hier.

- Klären Sie mich bitte auf. - Gerne.

Vor 40 Minuten teilte uns ein Mann mit,

es sei ein verletztes Kind in einem SUV.

Der Fahrer erpresst seine Frau, hat die Kinder entführt

und sie dazu gebracht, alles Barvermögen abzuheben.

- Wer rief an? - Der Anwalt der Frau.

Sie will sich scheiden lassen. Die Sache wird wohl hässlich.

Eine Streife lokalisierte ihn und wollte ihn festnehmen,

aber er drohte mit der Zündung der Bombe.

Nach der Sache heute Morgen wollte ich nichts riskieren.

Er sitzt immer noch drin mit seinen Kindern.

Der kleine Junge ist verletzt, aber er lässt ihn nicht raus.

Gibt es Verbindungen zu den Opfern von vorhin?

Die Opfer sind noch nicht identifiziert.

- Stellt er Forderungen? - Er will weiterfahren.

Er scheint unter großem Druck zu sein.

Nach Aussage des Anwalts hat er finanzielle Probleme.

Scheidung, Perspektivlosigkeit. Da läuft manch einer Amok.

Scheint alles klar zu sein.

Die Rache an der Ehefrau ist eine mächtige Triebfeder.

Ein Vater, zwei Kinder, eins verletzt.

Wir brauchen mehr Infos.

Wenn eine Bombe im Wagen ist, übernehmen wir die Leitung.

Ich gehe da jetzt hin.

Tun Sie bitte nichts,

was den Mann irritieren könnte.

- Was jetzt? - Wir machen weiter wie geplant.

Positioniert die Scharfschützen

und bringt den Bruder her.

Scharfschützen bereitmachen.

(knatternde Rotoren}

Klasse, die Sache wird sich für uns alle auszahlen, Ramon.

Du bist ein guter Lügner, Karl.

Lügen ist ja Standard in deiner Firma.

- Es sind jetzt 400000. - Abwarten.

Auf meinem Konto sind erst 300000.

Mach mit den Anrufen weiter.

Stopp! Warte mit den Anrufen.

Das Bombenkommando ist bei dir am Auto.

Versteck mein Handy so, dass ich noch alles hören kann.

Gib es ihr keinesfalls. Ich tracks es und dann: Bumm!

Ich mache das Fenster runter.

Karl, ich hin Pia Zach, Leiterin des Bombenkommandos.

Mein Hund spürt Explosivstoff auf.

Sagen Sie uns, was Sie wollen.

Lassen Sie uns ins Krankenhaus.

Lassen Sie ihn aussteigen. Er wird sofort versorgt.

- Ich weiß nicht. - Spinnst du?

Nein, das geht nicht.

- Die Bombe wurde aufgespürt. Scheiße.

Bei der Explosion vorhin

sahen Zeugen unseren Wagen mit vollem Tempo wegfahren.

Ein Zeuge identifizierte unseren Mann.

Es gab Streit um den Parkplatz, dann sei er Amok gefahren.

Er hatte wohl die ganze Zeit ein Handy in der Hand.

Bringt die Ehefrau und den Anwalt her.

Karl, ich bringe Ihnen jetzt

Wasser und Verbandszeug.

Es ist nur Wasser und Verbandszug.

Rede nicht mit mir. Denk dran, ich sehe alles.

Marius, wie fühlst du dich?

- Wie wurdest du verletzt? - Als das Auto explodiert ist.

Wir holen dich daraus.

Josefine, geht's dir gut?

Warum wollen Sie das Auto in die Luft sprengen?

Lassen Sie mich bitte weiterfahren.

Können Sie mir sagen, warum Sie das tun?

Ich verstehe mich selbst nicht.

Wir holen einen Psychologen, aber tun Sie auch was für uns.

Ihr Sohn braucht medizinische Hilfe.

Lassen Sie mich weiterfahren, dann lasse ich ihn raus.

Ich rate Ihnen dringend davon ab,

mit dem Wahnsinn weiterzumachen.

Ich werde es nie zulassen,

dass ein Auto mit einer Bombe durch die Stadt fährt.

- Lassen Sie ihn aussteigen. - Ich kann nicht.

Ich kann nicht.

Ich gehe, bleibe aber in Sichtweite.

Du hast es gehört. Es macht keinen Sinn mehr.

Marius muss dringend zum Arzt.

Sag doch was, verdammt.

Ich..-

Ich..-

Ich kann nichts mehr tun, ich bin am Ende.

Scheiße.

(Polizist über Funk} Er hat das Funkgerät rausgeworfen.

Netter Versuch. Ich bin kein Idiot.

Mit der Gesundheit deines Sohns solltest du nicht so spielen.

Mein großer, tapferer Held.

Es ist gleich vorbei. Es ist gleich vorbei, wirst du sehen.

Deine Schwester kümmert sich ganz toll.

Denk dran, wenn du sie wieder mit dem Hund reinlegst.

Sag doch was. Marius, sag doch was.

Lass mich einmal deine Stimme hören.

Josefine?

- Marius? - Das ist Mama.

- Mein kleiner Schatz. - Mama...

Karl, bitte tu alles dafür, dass die Sache gut ausgeht.

“Bitte arbeite mit der Polizei.

Alle Probleme können gelöst werden.

Wir werden auch dieses gemeinsam lösen."

- Warum sagt sie so was? - Ich weiß nicht.

"Bitte lass uns als Familie zusammen sei

Karl, was geht hier vor? Was hast du gemacht?

Marius!

Gut gemacht, sehr gut. Sie können da nicht hingehen.

Marius!

Niemand vertraut dir mehr.

Deine Frau, deine Tochter

und dein Sohn bald auch nicht mehr.

Ihr solltet nichts tun, was ihn nervös macht.

Ich will das unter Kontrolle bringen.

Der Mann soll das Gefühl bekommen,

dass es eine glückliche Zukunft für ihn gibt.

Lassen Sie mich arbeiten, Sie gefährden unser Leben.

Vollidiot.

- Mach die Anrufe. - Die verfolgen das Geld.

Hier.

Die werden alles annullieren. Was Sie da wollen, ist sinnlos.

Nicht bem Offshore-Account.

Ich leite das Geld weiter durch ein ganzes Netzwerk.

Glaub mir, ich verstehe was davon.

Lassen Sie meinen Sohn raus.

Du kennst den Preis.

Ein Anruf aus dem Büro. Ich muss da rangehen.

- Alexander. - Karl.

Ich sprach mit der Polizei. Geht es dir gut?

- Ja, unter den Umständen. - Grundgütiger.

Im Namen aller

Wollen wir dir unsere Unterstützung zusichern.

Wir hoffen, ihr kommt da unbeschadet raus.

Danke, das tut gut, das zu hören.

Was genau geht eigentlich vor, Karl?

Ich... Alexander, ich...

- Ich kann nicht sprechen. - Verstehe.

Ich weiß, die Situation ist schwierig,

aber unter den Umständen geben wir dir keine Prokura.

Ich kann einfach nicht sprechen.

Es geht hier nur um das Geld vom Konto deiner Frau?

Hältst du dich an die Nicht-Kooperations-Politik?

- Ich kenne unsere Politik. - Verstehe.

Das Arbeitsverhältnis mit dir hat die Firma leider beendet.

Sämtliches Handeln unterliegt deiner Verantwortung.

Deine Anteile werden zur Sicherheit einbehalten.

- Was? - Wir nehmen das Gespräch auf.

Wir prüfen deine Aussagen

und behalten uns rechtliche Schritte vor.

- Was zum Teufel redest du da? - Ich hoffe, du verstehst das.

Ganz persönlich hast du meine volle Unterstützung.

Aber geschäftlich muss ich Firma und Investoren schützen.

- Deswegen rufe! du an? - Karl.„

Inmitten von all dem hier? Mit meinen Kindern im Auto?

Nur um mich fallen zu lassen?

Ich hoffe inständig, dass es für dich gut ausgeht.

Du hast unsere volle Unterstützung.

Okay, ich... Ich brauche 150000 Euro.

Überweise mir 150000 Euro und du rettest unser Leben.

Ich habe 17 Jahre für euch gearbeitet, 17 Jahre!

Ich bin sicher, dass alles gut ausgeht.

Du hast unsere Unterstützung.

Weißt du nun, was für ein Arschloch du bist?

Niemand interessiert sich einen Scheißdreck für dich,

nicht mal einen Fliegenschiss.

Die Firma weiß Bescheid.

Du bist aufgeflogen. Wie komme ich nun an mein Geld?

Karl?

Rocher hat sicher zuerst mich angerufen.

Er überlegt, wen er einweiht und fragt die Rechtsabteilung.

Ich kann die anderen noch anrufen.

Er wird nicht damit rechnen. Nicht die nächsten 30 Minuten.

Gut, denn dein Leben...

- Hallo? - Ich habe keine Balken mehr.

Ich auch nicht.

Die Idioten haben die Handys blockiert!

Was macht ihr für eine Scheiße?

Was soll das?

Kommt nicht näher, die Bombe wird hochgehen!

Die Fernzündung wurde neutralisiert.

Die Bombe von heute Morgen hatte eine Handy-Fernzündung.

Wer auch immer damit zu tun hat,

kann nichts mehr tun, solange Druck auf dem Sitz ist.

Hat das mit den Geldsorgen Ihres Bruders zu tun?

Man sprach mit dem Anwalt Ihrer Frau.

Ihre Beziehungsprobleme, die Insolvenz Ihres Bruders

Aber ihr habt doch das Handy gehört.

- Ihr habt den Bastard gehört. - Das geh! nicht so schnell.

- Das Funkgerät ist zerstört. - Mein Bruder? Was soll das?

Wir sitzen hier auf einer verfickten Bombe!

Mein Sohn verblutet!

Hören Sie, das sind meine Kinder.

Meine Kinder.

Ihr macht das wirklich super.

Ganz ruhig.

Ich glaube Ihnen, Karl. Ich bin jetzt hier bei Ihnen.

Ich vertraue dir. Vertraust du mir?

Ja, okay... Ja.

Ich checke, ob deine Tür sauber ist.

Jetzt werde ich deine Tür öffnen.

Jetzt.

All das für 67000 Euro. Hat er nach was verlangt?

Nein, nur das.

Das ist eine Paintball-Mine,

ähnlich zu der heute Morgen.

Das war Omar Ciceks Auto, mein Kollege und Freund.

Er hat die Mine umgebaut zu einer scharfen Bombe.

Er hat die Farbe mit Dynamit ersetzt.

Sie werden aktiviert,

wenn dein Gewicht den Hammer umlegt.

Okay.

Dein Körpergewicht liegt auf dem Hammer.

Es ist essenziell, dass du sitzen bleibst.

Ich gehe jetzt zur anderen Tür.

- Gleich fertig. - Es wird alles gut.

- Eine Ahnung, wer das war? - Nein, nicht die geringste.

Hat er den Eindruck gemacht, dass ihr euch kennen könntet?

Er weiß, wo ich wohne. Er weiß, wo ich arbeite.

- Er kennt die Firma. - Ehemaliger Mitarbeiter?

Ich weiß es nicht.

Kann es was Persönliches sein? Ein Racheakt?

Mir fällt niemand ein.

Die Mine ist unter dieser Platte.

Wir müssen sie erst mal festklemmen.

Dasselbe machen wir hinten.

Es ist leichter, als es wirkt

- Das muss ja wer bauen können. - Das kann jeder Chemiestudent.

Die Zutaten kann man kaufen. Die Anleitung gibt's online.

Geben Sie mir Ihr Handy

zum Zurückverfolgen der Anrufe.

Sie sollten sich das mal ansehen.

Die Kabel sehen komisch aus.

Sie führen sicher ins Nichts.

Okay, überbrück das.

- Gib ihr das Handy. - GPS-Tracker.

Er hat extrem viel Blut verloren.

Kommst du ran? Versteck das.

- Alles in Ordnung? - Ja.

Wie geht's meinem Sohn?

Er braucht eine Bluttransfusion.

Es gibt nur zwei Bomben unter den Vordersitzen.

- Hinten ist nichts. - Aber da sind doch Kabel.

- Das ist ein Bluff, Karl. - Sind Sie sicher? Ich meine...

Wir sind uns ganz sicher, aber trotzdem vorsichtig.

Hört ihr?

Ihr könnt jetzt raus.

Ja.

Was ist mit dir, Papa? Bleibst du hier im Auto?

Wir holen deinen Papa auch gleich raus.

Auf Position.

Ich komme gleich nach.

Wir haben alles unter Kontrolle.

Wenn das so ungefährlich ist, warum dann der Aufwand?

- Gib mir den Schlüssel. - Trauen Sie ihm nicht?

Bitte, den Schlüssel.

Papa, die glauben dir nicht

Jetzt die Autos weg!

Alle Fahrzeuge räumen.

Wir haben den Bruder von Karl Brendt da.

Papa, warum willst du die Bombe hochjagen?

Was sagst du da?

- Ich würde dir nie wehtun. - Du hast es doch selbst gesagt.

Jeder glaubt es.

Ich würde nie zulassen, dass dir was passiert.

- Ich bin nicht der. - Ihr seht euch gleich.

- Ganz ruhig. - Er bewegt sich nicht mehr!

Keine Panik. Er ist bewusstlos. Wir holen euch jetzt raus.

Josefine, sag ihm, ich würde das nie tun.

- Versprochen? - Sag es ihm selbst.

Ja, aber sag du es ihm auch und der Mama.

Hör auf, das ist kein Abschied für immer.

- Wir zählen bis drei. - Nein, Papa.

Josefine, lass los!

Ich habe klares Schussfeld.

Eins, zwei, drei und raus.

- Der Junge ist draußen. - Lass los!

Du musst sie loslassen!

Er lässt sie nicht los.

- Nein! - Dieses kranke Arschloch.

- Nein! - Lass sie los!

Josefine, lass los!

- Lass sie los! - Lass los!

Nein! Nein!

Papa...

- Was hast du getan? - Ich lasse dich nicht zurück.

Bist du beschwert? Bist du völlig verrückt?

Weißt du, was du da getan hast?

- Dann schießen sie nicht, Papa. Schießen?

Papa, Papa...

Oh Gott.

Ihnen geht es gut?

Ja.

Siehst du jetzt ein, wie durchgeknallt er ist?

Das Mädchen hat sich selbst auf die Bombe gesetzt,

weil sie deine gottverdammten Scharfschützen gesehen hat.

Du gibst mir die Schuld für die Scheiße?

Er ließ sie nicht aussteigen. Er, nicht ich.

Wir haben uns nur bereitgehalten.

Ich stand direkt daneben. Ich habe es gesehen.

Wir haben was anderes gesehen.

- Nein! - Karl, lass sie los!

Wir haben immer noch das Kommando.

Was machst du als Nächstes?

Nun wo unter deinem Kommando

ein Mädchen der Gnade dieses Arschs ausgeliefert ist.

Wenn was passiert, geht das auf deine Kappe.

Lass sie los! Karl, lass sie los!

Pia, lass uns vernünftig sein. Es geht hier nicht um uns.

Du hast auf deine Art das Leben des Jungen gerettet.

Aber der Typ ist krank.

Er lügt dich an, genau wie seine Frau.

Jetzt hat er wieder die Kontrolle.

Sobald er den Arsch hochhebt, fliegt hier alles in die Luft.

Ich hätte da einen Vorschlag.

Lass es jemanden versuchen, der ihm näher steht.

Karls Bruder ist bereit, mit ihm zu reden.

Du musst nur zustimmen, dass er an den Wagen ran darf.

Karl kontrolliert die Bombe nicht.

Und wenn schon?

Dann verlieren wir Zeit. Habe ich recht, geht's gut aus.

Warum nicht seine Frau?

Weil ich denke, dass er das wegen ihr tut.

Schick sie in seine Nähe, und er drückt den Knopf.

Position halten.

Warum kommen die nicht zurück?

Mama hat Pascal in der Schule kennengelernt.

Beim Elternabend.

Du gehst ja nie hin.

Ich erzähle dir das nur,

falls das hier nicht gut ausgeht für uns.

Aber...

Warum hat sie nie angesprochen, dass es mit uns...

Man kann die Dinge sehen, ohne darüber zu reden.

Aber du siehst sie nicht.

Mama weinte mal und meinte, du kennst uns gar nicht.

Sie hat es zurückgenommen, aber...

Karl, ich bin's. Ich bin hier, um dir zu helfen.

Tu jetzt nichts Unüberlegtes. Bitte.

Wir haben Tonausfall.

- Sollen wir abbrechen? - Wir lassen laufen.

Na, Karl, merkst du jetzt, was für ein Arschloch du bist?

- Wer bis! du? - Erkennst du mich nicht?

Du erkennst mich nicht mal, du Arschloch?

Nicht mal jetzt?

Du hast es wirklich verdient, zerfetzt zu werden.

Es muss sich um eine Verwechslung handeln.

Nimm das Handy, mein Handy.

Na mach schon, geh auf Fotos.

An sie erinnerst du dich doch noch, oder?

Was wollen Sie von uns?

Ich will, dass dein Vater weiß, wie es ist, alles zu verlieren.

Sie können nichts tun. Es gibt keinen Handyempfang.

Das ist er! Das ist der Mann!

Josefine, guck vor dich.

Mach die Abdeckung über dem Airbag auf.

Keine Angst.

Dir passiert nichts.

Das ist der Countdown.

Fünf Minuten und dann: Bumm.

Was erwartest du noch von mir?

Es gibt nichts, was ich noch für dich tun kann.

Siehst du den Knopf? Na los, guck hin.

Fahr weg und ruf die letzten Gesellschafter an.

Bitte, dafür ist es zu spät.

- Ich kann nicht... - Hör auf zu betteln.

Dass meine Frau bettelte, war dir egal.

Fahr zu deiner Baustelle um die Ecke, Berliner Quartier.

Die Straße dahin ist frei. Sei in fünf Minuten da.

Das ist unmöglich. Ich kann nicht...

Guck auf den Countdown. Dann ist nichts unmöglich.

Mach den Deckel zu.

Ich lasse dich nicht mehr gehen.

- Wichser, sein eigener Bruder. - Karl, nein!

Geh! die Bombe hoch, gehst du mit.

Ich bin nicht verantwortlich.

Ich habe nichts zu verlieren.

Wir sehen uns dann. Drei, zwei...

Nicht schießen. Keine Schussfreigabe.

Ich bin nur Angestellter. Die Wohnung gehörte der Stadt.

Es gab eine Räumungsklage.

Es war mein Job. Ich war nicht mal dabei.

Du hast den Auftrag erteilt und unterzeichnet.

Ich kannte die Methoden der Firma nicht.

- Das kam danach ans Licht. - Bitte.

- Bitte tu's nicht. Nein, bitte. - Warte.

- Nein, bleib hier. - Hör auf. Tu's bitte nicht.

Bitte tu es nicht. Tu es nicht.

- Warte doch. - Holt ihn da weg.

Tu nichts Unüberlegtes. Ich bitte dich.

Denk an deine Kinder! Bitte!

Hier, hier... Hier.

Nein...

Was machen wir jetzt, Papa?

Schnell dich an.

Die werden schießen.

Was war mit dieser Frau?

Das war ein Bauprojekt von uns.

Ich musste ein Haus entmieten.

Wir haben das Haus gekauft und den Mietern legal gekündigt.

Diese Frau wollte ihre Wohnung nicht verlassen.

Und?

Wir machen so was nicht selbst. Dafür gibt es Firmen.

Wir beauftragten eine Entmietungsfirma.

Ich wusste nicht, wie hart die vorgehen.

Als die wiedermal vor der Tür standen,

ist die Frau gesprungen.

- War das dein Projekt? - Omar und meins.

Fuck, Papa, du hast dich nicht an sie erinnert?

Die Situation hat sich verändert, Zach.

Eine Bombenentschärfung wird er nicht zulassen.

Wir übernehmen das Kommando.

Stimmst du zu, oder soll ich den Präsidenten rufen?

Gut.

Alles klar, Leute.

Karl Brandt verheiratet, zwei Kinder.

Spielsucht, seine Frau will die Scheidung.

Das Bauunternehmen, für das erarbeitet,

ermittelt wegen Betrugs gegen ihn.

- Was? - Das sind neue Erkenntnisse.

Heute verlangt er von der Frau sämtliche Ersparnisse.

Sonst jagt er sich und die Kinder in die Luft.

Gleichzeitig gibt es eine Explosion.

Omar Cicek wurde befördert, Karl fühlte sich übergangen.

Bumm, weg.

Er erzählt, dass er erpresst wird.

Das Handy, mit dem ihn der Erpresser kontrolliert,

verzeichnet keine ungeklärten Anrufe.

- Vielleicht läuft das anders. - Lass es.

Irgendwas übersehen wir. Seine Tochter wollte zu ihm.

Ich habe was anderes gesehen: Er ließ sie nicht gehen.

Der Junge weinte, weil Papa “die Bombe hochjagen will“.

Außerdem hat er ausgesagt,

nie die Stimme eines Anrufers gehört zu haben.

Dazu das mit seinem Bruder. Das hier ist ein Amoklauf.

Es scheint klar.

Er sagt, er wird erpresst. Das passt nicht zum Amoklauf.

Ein Amokläufer steht zu seiner Tat, Karl nicht.

Hat er dich nicht genug verarscht?

Wir können ihn nicht töten, wenn er das Opfer sein könnte.

Wir können ihn nicht mit einer Bombe in der Innenstadt lassen.

- Benutzt das Narkosespray. - Stopp, stopp.

Es tut mir leid,

an der Besprechung dürfen nur Verantwortliche anwesend sein.

Unter keinen Umständen dürfen sie aufstehen.

Wenn er Widerstand leistet,

übernehmen die Schadschützen.

Alles klar, Leute. Viel Erfolg.

Okay, alles klar.

- Falke 1. - Auf Position.

Falke 1 bereit.

Alle Einheiten sind bereit und warten auf Kommando.

Ich will mit der Ehefrau sprechen.

Verstanden, sind dran.

Wir haben sie.

Simone, hier ist Pia Zach vom Bombenkommando.

Ich muss mit Ihnen sprechen.

- Wie geht's Marius? - Er liegt auf der Intensiv.

Verschiedene Leute haben heute Sachen über Karl gesagt.

- Wer denn? - Ihr Anwalt, Kollegen, Sie.

Kommissar Drache schrieb vor, was ich zu Karl sagen soll.

Ist Karl dazu fähig, sein Auto mit den Kindern hochzujagen?

Ihr Anwalt sagt, Sie gehen durch eine Trennung

und dass Karl spielsüchtig sei.

Was sagen Sie da? Das stimmt nicht.

- Sein Bruder war auch besorgt. - Hans?

Ja, wir haben ihn vorhin zum Auto gelassen.

- Hans ist in Thailand. - In Thailand?

- Sicher?

- Ist Hans sein einziger Bruder? - Ja.

SEK nähert sich dem Wagen.

Operation beginnt.

- Wir bringen Essen. - Wir wollen nichts.

- Wir wollen hier raus. - Wir legen es hin und gehen.

- Wie geht's Marius? - Das gefällt mir nicht.

- Bleibt weg. - Ganz ruhig.

Papa, es zählt wieder runter.

Wir haben zwar Probleme in unserer Ehe,

aber er würde uns nie was antun.

Er hat kaum Geld, weil er seinem Bruder hilft.

Vielen Dank, Simone. Ich muss auflegen.

Den Bruder von dem Mann im Auto sofort festnehmen.

Den Bruder festnehmen.

Ich brauche ein Foto vom Mann, der am Auto war.

Jeans, blaue Jacke.

- Weg vom Wagen! - Ganz ruhig.

- Alles wunderbar. - Hauen Sie ab. Weg hier.

Er hat einen Schlüssel.

Ein Schlüssel.

- Falke 1, Schussfreigabe. - Kein freies Schussfeld.

Abbruch. Sofort abbrechen.

Achtung, Fahrzeug setzt zurück.

Er haut ab.

Papa!

Ich habe ihn.

Abbruch! Sofort abbrechen! - Abbruch.

Papa! Papa!

Mein Gott, Papa!

Verdächtiger ist geflüchtet.

Halle! ihn nicht auf, bis ich mit ihm geredet habe.

Macht den Weg für ihn frei.

Vergesst nicht, da ist eine Bombe im Wagen.

Hall, ich fahre mit!

Okay, los!

Verbreitet das Foto überall.

Bietet eine Belohnung an. Und gebt mir Karl.

Papa, du blutest!

War nicht schwer, oder?

Mein Vater ist verwundet.

Ich weiß, wie er an mein Geld kommt.

Verdammte Scheiße, er kann gar nichts mehr tun!

An der nächsten Kreuzung soll er rechts abbiegen.

Mein Vater machte einen Fehler.

Es tut uns wirklich sehr leid.

Aber er ist nicht direkt dafür verantwortlich.

Wir schieben Verantwortung immer weiter weg.

Indirekt ist er verantwortlich. Wo ist der Unterschied?

Das hier bringt Ihnen doch Ihre Frau nicht zurück!

Nein, aber das hat auch mit Verantwortung zu tun.

- Er muss dafür zahlen. - Okay, du hast gewonnen.

Aber lass bitte meine Tochter aussteigen.

- Nein, Papa, nicht. - Auf keinen Fall. Gib Gas.

Der Timer läuft wieder.

Omar hat gezahlt. Die Firma und ich zahlen auch.

Meine Tochter muss nicht bezahlen.

Karl! Karl!

Josefine, leg auf. Dein Papa soll dann rangehen.

Karl, geh ran. Wir haben ihn. Wir wissen, wer er ist.

Fuck.

- Wem gehört die Spree? - Die Spree gehört uns.

- Jawoll! - Jawoll!

- Wem gehört die Stadt? - Die Stadt gehört uns!

Wem gehört das Land?

Wie zahlt die Firma?

Die Firma wird bezahlen. Hör zu.

Demonstranten festhalten.

- Ja? - Ich bin's, Karl.

- Geht's dir gut? - Sei ruhig und hör zu.

Ich habe Baubehörde, Presse und Polizei informiert.

Überall unsere schwarzen Konten.

Was redest du da? Wo bist du?

Nicht nur du zeichnest Telefonate auf.

Die Polizei kann jeden meiner Anrufe verfolgen

und sehen, dass jeder von euch bereit war,

mit Geld auf dem Offshore-Konto einen Beamten zu bestechen.

Ihr habt alle unterschrieben. Da kommt ihr nicht mehr raus.

Karl, bitte...

Das wird die Firma zerstören.

Und mein Lebenswerk. Bitte.

- Lass sie gehen. - Fahr zum Wasser.

- Da ist eine Demo. - Tu, was ich sage.

- Da entschärfst du die Bombe. - Was hast du vor?

Ich würde weniger fragen, sondern mehr machen.

Das ist gleich vorbei, wirst du sehen.

Wir brauchen Verstärkung.

Hey, lass! mich durch. Bitte.

Bitte lasst mich durch! Lasst mich durch!

Bitte lasst mich durch! Lasst mich durch!

- Treibt sie zurück. - Verstanden, wird schwierig.

Weg vom Wasser.

Und was jetzt?

Drück mit deinen Händen

fest auf die Platte im Sitz deiner Tochter.

Pass nur auf, kein Gewicht von deinem Sitz zu nehmen.

- Was ist mit dir, Papa? - Karl bleibt da.

- Nein, bitte nicht... - Josefine, hör mir zu.

Diesmal musst du gehen, okay?

Diesmal musst du gehen.

Papa, bitte.

Sag Marius und deiner Mutter, dass ich sie liebe.

Papa, warte...

Und jetzt geh.

Josefine, eins nach:

Der Mann hat recht. Ich bin dafür verantwortlich.

Diese Entmieter, ich...

Ich wusste, dass das harte Hunde sind.

Ich habe weggeschaut.

Ich hätte es sehen müssen, wie bei Mama.

Und jetzt geh.

- Los, geh. - Papa.„

Das Mädchen ist draußen.

Jetzt sind es nur noch wir beide.

Ein Mann ist zugestiegen.

Dieser Bastard macht, was immer ihm passt.

Josefine.

Holt mir Karl ans Handy. Sofort.

Du Schwein!

Was willst du jetzt von mir?

- Mein Geld. - Du bist größenwahnsinnig.

Da ist eine Armee von Polizisten hinter uns.

Ich habe genug. Ich... Ich bin fertig.

Geh ran. Lass hören, was die wollen.

Karl, hier spricht Pia.

Unsere Zweifel tun mir leid. Kann der Mann mich hören?

Ja, tut er.

Wir wissen, wer du bist, Lukas.

Du musst sehr wütend sein wegen deiner Frau.

Es ist eine Sauerei, aber das ist nicht die Lösung.

Nette Rede.

Aber du Polizist arbeitest weiter

jeden Tag für die Arschlöcher da oben.

Hier will jemand mit dir sprechen.

- Er ist am Telefon. - Lukas?

Hier spricht Anna.

Bitte hör mit diesem Wahnsinn auf.

Sie hätte das niemals gutgeheißen.

Anna, es tu( mir leid.

Ich musste etwas tun.

- Ich muss etwas tun, Anna. - Denk doch an Peter.

Tu's für deinen Sohn. Soll er ohne Vater aufwachsen?

- Bitte. - Ich tue das für meine Frau.

Für Peter, für dich, für viele Menschen,

die sich nicht an den Rand drängen lassen wollen

von Arschlöchern, die das Geld unter sich aufteilen.

Es ist viel verlangt. Ich bitte dich.

Kümmere dich um Peter.

- Das kann ich nicht. - Lukas?

Lukas?

Lukas?

'1

Du hast einen Sohn?

Er braucht seinen Vater.

Meine Schwester ist stark. Sie ist liebevoll.

Sie wird ihn besser aufziehen, als ich es je könnte.

Du kommst niemals an das Geld. Die werden dich schnappen.

Das Geld ist nicht für mich. Es ist für Peter.

Es ist alles eingerichtet. Man wird mich nicht schnappen.

Es tut mir leid... Alles.

Jetzt, wo du so gefickt bist wie ich?

Wie ist das, wenn jemand einem alles wegnimmt?

Deine Familie, dein Job, dein Geld, alles.

Jetzt weißt du, was für ein mieses Arschloch du bist.

Bleibt doch ruhig! Beruhigt euch!

Du hättest mich sowieso getötet.

Egal, ob du das Geld kriegst.

Der Gedanke an Rache allein hielt mich am Leben.

Jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde.

Es geht um ausgleichende Gerechtigkeit.

Die Bombe funktioniert auch im Wasser!

Halt! Wasser stoppt den Sprengstoff nicht.

Nehmen sie den Druck vom Sitz, geht die Bombe hoch.

- Papa! Papa! Nein! Nein! - Stopp.

Rettungsschwimmer. Sofort.

Papa! Nein! Ich will zu meinem Vater!

Nein!

Karl!

(knatternde Rotoren}

Papa! Papa!

Papa!

Danke.

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