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Wir kamen zufällig vorbei.
Wir sahen die Polizeiautos und wollten sehen, was los ist.
Verstehe.
Haben Sie was gesehen? Sie sind vorausgerannt.
Sie hat noch nie einen Tatort gesehen. Sie ist aufgewühlt.
Sie ist Unterhaltungsreporterin.
Yeong-sin.
Yeong-sin.
Lass uns gehen.
Die Person, die runterfiel, muss am Tatort gestorben sein.
Es waren sicher noch andere da.
Gehen wir. Bleiben wir nicht länger hier.
Es waren noch andere da, aber ich konnte sie nicht sehen.
Was denkst du?
Es ist kalt.
Yeong-sin.
Ji-an!
Ji-an.
Geht es dir gut?
Bist du zurück?
Ist er tot? Bist du sicher?
Er starb offenbar am Tatort.
Also…
…du hast nichts gehört, bevor Park Dong-cheol starb?
Gibt es das Band mit der Aussage deines Vaters wirklich?
Er hat es behauptet.
Mistkerl. Wenn er sowieso sterben sollte, hätte er es dir sagen können.
Aber…
-…er sagte etwas Seltsames, als er starb. -Was?
Drei. Neun. Eins.
Was?
Drei. Neun. Eins.
Was?
Drei, neun, eins.
Eine Zahl? War es 391?
Ich weiß nicht.
Ist das alles?
Ja, das ist alles.
Und…
…sie war da.
Sie hat mich gesehen.
Schönen Tag noch.
Ich schicke ein paar Jungs, um Bong-su zu holen.
Ich rede mit ihm, während du mit Yeong-sin sprichst.
Sie wollte es mir später sagen, wenn die Zeit gekommen ist. Verdammt.
Wann später? Wenn die Eisbären ausgestorben sind?
So sind Kinder. Je mehr man sie bedrängt,
desto weniger wollen sie reden. Wenn…
Hallo.
Chi-su, das ist der Kerl, den Yeong-sin immer anschmachtet…
Hallo. Was führt euch her?
Das ist mein Vater.
Papa, das ist der Chef von Someday News.
Ich bin Kim Mun-ho.
Hallo, ich bin Yeong-sins Vater.
-Hast du es ihm noch nicht gesagt? -Nein.
Sagen wir es ihm jetzt?
Ich will mich richtig vorstellen.
Was?
Richtig vorstellen? Ist es das, was ich denke?
-Papa. -Moment. Ich muss meine Gedanken sammeln.
-Da ist Bong-su, aber er will sich… -Ich…
…habe meine Mutter gefunden.
Sie ist am Leben, aber auch sehr krank.
Darum kann ich ihr noch nicht sagen, dass ich ihre Tochter bin.
Mun-ho hat mich gefunden.
Ich stand ihren Eltern schon als Kind nahe.
Ich war auch bei ihrer Geburt dort.
Mein leiblicher Vater ist vor langer Zeit gestorben.
Und mein Name ist…
…Oh Ji-an, Papa.
Ich erfuhr es selbst erst.
Ich weiß, ich hätte es dir sagen sollen…
…aber ich wusste nicht, wie, also…
Tut mir leid, dass ich es jetzt erst erzähle.
Drei, neun, eins. Er meinte 391.
Park Dong-cheols Hotel hatte kein Zimmer mit der Nummer 391.
Vielleicht ein Spind oder Lagerraum?
Ich soll nur anhand von "391" jeden Spind oder Lagerraum durchsuchen?
Hey.
-Hallo? -Was?
Du driftest ständig ab. Bist du bei der Sache?
Tue ich das?
Denkst du an Yeong-sin?
Glaubst du, sie verdächtigt dich?
Dann sag ihr einfach, was genau passiert ist.
Ruf sie an.
Ich lasse dich in Ruhe.
Ok, ich bin raus.
SEO JEONG-HU
Was ist los?
Hey, Bong-su.
SEO JEONG-HU
Jeong-hu.
SEO JEONG-HU
KONTAKTE
ER
Es ist wohl besser, den Namen Seo Jeong-hu zu verstecken.
Was soll ich noch für dich verstecken?
-Was machst du? -Ich warte auf deinen Anruf.
-Yeong-sin. -Ruf wenigstens noch einmal an.
Frag mich, was immer du willst.
-Jeong-hu. -Ich beantworte alles.
Geht es dir gut?
Du warst es nicht, oder?
Wer bist du wirklich?
Wenn du nicht fragst…
…kann ich nicht antworten.
Was zum…
Scheiße.
Oh Tae-won wurde heute entlassen.
Es liegt nicht in meiner Macht.
Wir haben einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr,
aber die, die für ihn bürgen, sind so hochkarätig.
Er wurde freigesprochen. Unzureichende Beweise.
Sagte der verhaftete Ermittler etwas?
Park Ki-jung macht von seinem Recht zu schweigen Gebrauch.
Es wird nicht leicht.
Er weiß, wie es hier läuft.
Also…
…aus diesem Grund…
… würde ich mich über Hilfe freuen.
Ein Mann ging in Park Ki-jungs Wohnung,
sammelte Beweise und servierte ihn uns auf dem Silbertablett.
Stell ihn mir vor.
Du traust dich sicher nicht zu fragen.
Nur zur Info, ich habe keine Ahnung, wovon du redest.
Es gab gestern einen Mord in der St. Mary's Kirche.
Ich erhielt eben die Akte…
…und du wurdest als Zeuge angeführt.
Ich war nur in der Gegend, habe aber nichts gesehen.
Aber dieser Fall ist seltsam.
So viele Zeugen.
Der Name des Verstorbenen ist Park Dong-cheol.
Man sagt, jemand habe kurz vor seinem Tod nach ihm gefragt.
Ein Mann Mitte 20, mit Brille und Hut.
Man sagt, er wäre auch ein toller Kämpfer.
Wir machten keinen Aufruf,
aber es melden sich so viele Zeugen, um auszusagen.
Hast du…
…eine Ahnung, was da los sein könnte?
Wow.
Sie haben die Wohnung auf den Kopf gestellt.
Das heißt…
…sie suchen auch nach der Aufnahme.
Was, wenn sie sie vor dir finden?
Fr. Jo.
Zwanzig Jahre sind eine sehr lange Zeit.
Das stimmt.
Hätte er das Band bei sich getragen, ohne zu wissen, wer danach sucht?
Anscheinend ist er von Ort zu Ort gezogen.
Ich wette 500 Won, dass das Band nicht im Raum ist.
Ich wette 5.000 Won, dass er alles erfunden hat.
Ich wette eine Million Won, dass das Band existiert.
Hast du eine Spur?
Es ist seltsam. Die Aufnahme ist von der Aussage meines Vaters.
Der Inhalt ist offensichtlich.
Er gestand entweder den Mord oder bestritt die Anklage.
-Aber? -Warum machen sie so ein Aufhebens darum?
Warum interessiert es sie, was jemand vor 20 Jahren vor seinem Tod sagte?
Schau. Sieh dir das alles an.
Sie haben sogar jemanden dafür getötet. Warum?
Es ist Soju, oder?
Was?
Was man einem Toten gibt?
Du willst dort…
…gar nicht nach dem Band suchen, oder?
Dieser Mann…
…starb meinetwegen.
Öffne die Kappe.
Ist geöffnet.
Verspritze etwas.
-Habe ich. -Trink etwas.
-Fertig. -Sag, was du sagen willst.
Das habe ich.
Frag ihn, was 391 ist.
Wir stecken in einer Sackgasse, weil er starb.
-In einer Sackgasse… -Tu es nicht.
…musst du über die Mauer klettern.
So kommst du zum Safe.
Ich sagte, tu es nicht.
Hey, Jeong-hu. Hey!
Zwei verfolgen mich zu Fuß, und da ist auch ein Fahrzeug.
Was soll ich tun?
Soll ich einen fragen, wer er ist?
Oder soll ich…
…sie weiter verfolgen?
Fr. Jo.
Isst du gerade? Warum antwortest du nicht?
Jeong-hu.
-Warte. -Was?
Kannst du erst mal tief durchatmen?
Einatmen und ausatmen.
Was ist los?
Oh Tae-won ist frei.
Wegen unzureichender Beweise.
Außerdem…
…installierte ich einen Tracker auf Chae Yeong-sins Handy.
Ich glaube, ein Fremder greift darauf zu.
Ich bin noch nicht fertig.
Ich glaube, sie fährt zu Kim Mun-siks Haus.
-Was? -Und in diesem Haus ist…
…Oh Tae-won.
Verdammt.
Reporterin Chae Yeong-sin?
Guten Tag.
Sind die Blumen für mich?
Ja.
Danke.
Gern geschehen.
Sie sind sehr hübsch.
Sie sind in echt auch viel hübscher.
Ich bin Ihr Fan.
Vielleicht, weil ich Sie aus dem TV kenne…
…aber ich fühle mich Ihnen merkwürdig nahe.
-Es tut mir leid. -Frau Chae?
Ich mache gerade viel durch.
Oh mein Gott. Wie peinlich.
Es tut mir leid.
Ich weine leicht.
Ich auch.
Wirklich?
Das ist mir so peinlich.
Hier spricht Oh Tae-won.
Ich muss mit Boss persönlich sprechen.
Mun-ho sagte, Sie hätten den Piraten-Radiosender zu fünft geführt.
Ki Yeong-jae, über den wir eine Sendung machten, war einer der fünf.
Kommen Sie her.
Das sind die fünf.
-Das ist Yeong-jae. -Ich habe das Foto schon mal gesehen.
Herr Kim Mun-sik zeigte es mir.
-Wann? -Vor nicht allzu langer Zeit.
Das sind Sie, und das ist er.
Und das hier…
Das war mein Mann.
Oh Gil-han.
Ich hörte, er ist verstorben.
Ja, 1992.
Darf ich…
…Sie danach fragen?
Wenn ich es anspreche,
macht Sie das krank?
Mun-ho ist sehr besorgt um Sie.
Habe ich einen Anfall, drücken Sie den Knopf.
Die Schwester ist im Nebenzimmer.
-Also… -Stellen Sie mir die Frage.
Soweit ich hörte, sind zwei der fünf Freunde verstorben.
Wissen Sie, was passiert ist?
Endlich, nach 20 Jahren…
…fragt mich jemand…
…was an dem Tag passiert ist.
Soweit ich weiß, weiß diese Chae Yeong-sin
von ihrer Verwandtschaft mit Choi Myeong-hui.
Ich weiß nicht, wann und wie sie es enthüllen wird.
Wenn Kim Mun-siks Frau die Wahrheit herausfindet,
wird sie ihn wohl verlassen.
Das wird ihm das Herz brechen.
Wenn wir einen anderen Bürgermeisterkandidaten brauchen,
würde uns das schlecht aussehen lassen, oder?
Was soll ich tun?
Wenn es um Vorsitzenden Kim Mun-siks Schutz geht…
Hallo, Boss.
Sie sind es, der ihn und Kim Mun-sik zu schlimmen Dingen anstiftet, nicht?
Boss.
Ich muss Sie etwas fragen.
Wo finde ich Sie?
Werde das Handy los.
Meine Güte.
Was für schlechte Telefonmanieren. Verdammt.
Ich bin beleidigt, also beschlagnahme ich das Handy.
Mein Herr.
Sie kennen mich, nicht?
Sie wollten mich schon einmal holen.
Erinnern Sie sich auch an meinen Meister?
Ki Yeong-jae.
Er war…
…Healer.
Sie haben meinen Meister vergiftet.
Sie kennen auch meine Mutter.
Ich hörte, Sie bedrohten sie neulich. Ich wette, es gibt noch mehr.
Lasse ich Sie am Leben, machen Sie immer weiter.
Sie werden Menschen töten…
…verletzen und bedrohen.
Selbst wenn Sie verhaftet werden, kommen Sie innerhalb weniger Tage raus.
Wenn ich Sie…
…einfach töte…
…tue ich der Welt einen Gefallen.
Können Sie unsere Geschichte erzählen?
Wenn Sie "unsere" sagen, meinen Sie die fünf Freunde?
Ich sage Ihnen alles, was ich weiß,
über das, was an dem Tag im Jahr 1992 passiert ist.
In Ordnung.
Ich möchte, dass Sie eine Sendung über unsere Geschichte machen.
Wenn Mun-ho es erlaubt, ist das kein Problem.
Es wird gefährlich.
Diejenigen, die uns damals töteten, sind noch am Leben.
Wenn Sie "uns" sagen…
Meinen Mann, Oh Gil-han. Seinen Freund, Seo Jun-seok.
Meine Tochter, Oh Ji-an…
…und mich.
Danke, Fr. Jo.
Von allem, was ich für dich getan habe, wofür dankst du mir?
Dass du mich daran gehindert hast, ihn zu töten.
Ich wurde wegen dieses Monsters beinahe zum Mörder.
Moment. Das musst du sehen.
Was meinst du? Sieht dir das ähnlich?
Sie wollen dich in die Enge treiben, wie Jäger einen Hasen.
KI YEONG-JAE
Fr. Jo.
Mein Vater ist in einer Urnenhalle, und jede Nische hat eine Nummer,
wie eine Adresse.
Ich war zu Hause mit meiner fünfjährigen Tochter
und wartete auf meinen Mann, der eine Ermittlung durchführte.
Dann bekam ich einen Anruf.
Es war Mun-sik.
Hallo.
Er sagte, ich soll weglaufen, dass sie kommen würden.
Ji-an, zieh dich schnell an.
-Ji-an, wir müssen los. -Wo gehen wir hin?
-Wir müssen los. -Wohin gehen wir?
Wohin gehen wir?
Wohin gehen wir?
Wohin gehen wir?
Das ist meine Tochter, Ji-an.
-Verstehe. -Ist sie nicht hübsch?
Ihre Mutter auch.
Sie nennen sich "Farmer".
-"Farmer", die das Land bewirtschaften? -Sie denken, sie bewirtschaften den Staat.
Sie pflanzen Gerste und Mais
und entfernen das Unkraut, das im Weg ist.
Wenn es so weit ist, ernten sie.
Sie denken, so bewirtschaften sie diese Nation.
Wohin gehen wir? Mama?
-Halt! -Sofort stehen bleiben!
Mama, wo gehen wir hin?
Ji-an, sieh mich an und hör zu.
-Hörst du zu? -Ja.
Mach keinen Mucks, ja?
Ich bin gleich zurück, also sei ganz still.
Sag kein Wort, ok?
Bitte, Ji-an.
Halt!
Sofort stehen bleiben!
Meine leibliche Mutter…
Meine biologische Mutter…
Ich weiß nicht, wie ich sie nennen soll.
Aber sie hatte einen Anfall.
Sie schläft jetzt.
Ok.
Aber davor erzählte mir sie viele Dinge.
Sie sagte, sie hat mich verloren. Sie hat mich nicht verlassen.
Ich wusste, dass sie das nicht getan hätte.
Sie versteckte mich, wurde aber beim Weglaufen angefahren.
Sie wachte ein paar Tage später im Krankenhaus auf.
Sie konnte sich nicht bewegen, also konnte sie mich nicht suchen.
Meine biologische Mutter…
Das Letzte, was sie zu mir sagte, war…
…dass ich nichts sagen soll.
Vielleicht sprach ich deshalb nicht, als ich jung war.
Ich war ein braves Mädchen, oder?
-Ich dachte, ich wäre verlassen worden. -Das wurdest du nicht.
Ich hatte sicher Angst.
Wenn ich nicht lächelte oder…
…etwas fragte, was den Leuten missfiel…
…dachte ich, sie würden mich satt haben…
…und mich verlassen.
Nicht…
…ich.
Dann…
…darf ich dich fragen?
Natürlich.
-Jeong-hu. -Ja?
Hast du je jemanden getötet?
Nein.
Ich wusste es.
Aber ich muss dir etwas sagen.
Was denn?
Ich stehe unter Mordverdacht.
-Wegen gestern Nacht? -Ja.
Sie haben sogar eine Skizze.
-Sieht sie aus wie du? -Überhaupt nicht.
Was wirst du tun? Fliehen?
Mir wurde klar, dass das nichts löst.
Was sollen wir dann zuerst tun?
Ich muss das Band meines Vaters finden.
Ich helfe dir.
Ich finde den Bastard, der mich reinlegte.
Auch dabei helfe ich dir.
Ich muss deinen Vater treffen.
Das…
Das macht mir am meisten Angst.
Wissen Sie, wie viele Menschen
in Korea in den letzten sechs Jahren verschwunden sind?
Es sind 30.000.
Wenn sie mehr als fünf Jahre vermisst werden…
…endet die Suche nach ihnen.
Ganz offen gesagt…
…werden sie für tot erklärt.
Wenn jemand Berühmtes wie Reporter Kim Mun-ho verschwände…
…wäre das eine große Sache?
Nein, es würde keine zwei Tage andauern.
Die Leute erinnern sich nicht…
-…so lange an Angelegenheiten anderer. -Mun-ho ist mein Bruder.
Ich rede mit ihm.
Ich werde nicht noch mal…
…unseren Bürgermeisterkandidaten ändern.
Das würde schlecht aussehen.
Ich weiß, mein Herr.
Unser nächster Plan wird demnächst umgesetzt.
Es wird nichts schieflaufen.
Wenn das, was vor 20 Jahren geschah, Sie zurückhält…
Das wird nicht passieren.
Ich kümmere mich darum.
War Jeong-hu hier?
Chae Yeong-sin auch.
Frau Choi weiß noch nicht, wer sie ist.
Sie haben lange geredet, aber ich weiß nicht, worum es ging.
Es muss schwer für Myeong-hui sein.
Jemand, der so zerbrechlich ist, bestellte…
…ein Abhörgerät und rief heimlich Mun-ho an.
-Dass sie die ganze Nacht Angst hatte… -Sie lassen es ihr einfach durchgehen?
-Sie wissen, was sie macht. -Schon gut. Sie wird zurückkommen.
Der Nervenkitzel eines neuen Spiels hat sie aufgeregt.
Sie sollte nur besser auf sich aufpassen.
Du hattest recht.
Die Nummer der Nische deines Vaters ist 391.
Es ist 391.
Dann ist das Band von Jun-seoks Aussage drin.
Wir müssen nachsehen.
Verfolgen euch die Ratten noch?
Ja, das tun sie.
Yeong-sin, du solltest dich lieber raushalten.
Du wirst Jeong-hu nur bremsen.
Das stimmt nicht unbedingt.
Fr. Jo, du bist spitze.
Ich habe Yeong-sins Handy fertig aufgeräumt.
Und die, die mich verfolgen? Wir müssen wissen, für wen sie arbeiten.
Du bist schon lange ein gesuchter Mann.
Du bist so erfahren, dass du entspannt bist.
Was, wenn sie die Polizei rufen?
Genau. Yeong-sin.
Wenn sie mich verhaften, tu so, als würdest du mich nicht kennen.
-Sonst halten sie dich für eine Komplizin. -Ok.
Verdammt!
Yeong-sin.
Kannst du laufen?
Ich schaffe 100 Meter in 17 Sekunden. Zumindest auf der Highschool.
Was machst du, wenn ein Kampf ausbricht?
Augen schließen und warten. Du kümmerst dich darum.
Wenn möglich, versteck dich in einer Ecke.
Dort ist es leichter, sich zu schützen als auf freiem Feld.
Eine Ecke, wenn möglich. Verstanden!
Warte. Kein Augenkontakt.
Du kannst mir folgen, aber bitte mit Abstand.
Ich muss auch arbeiten.
Yeong-sin.
-Lauf. -Wohin?
Geradeaus.
Foto.
Foto.
Pass auf deinen Fuß auf.
Foto.
Foto. Ok, pass auf deine Beine auf!
Ich kenne dich. Hallo.
-Anschnallen. -Ok.
Ich sagte, fahr einfach.
Aber das sind so viele. Verdammt.
Das sind neue Gesichter.
Es wird dauern, herauszufinden, für wen sie arbeiten.
Prüft die Überwachungskameraaufnahmen.
Ich glaube, er will irgendwohin.
-Ja. -Ja.
-Hey, wer ist das? -Seine Freundin.
-Ich sage Freundin. -Ich sage auch Freundin.
Wer ist sie?
Die Abteilungsleiterin bei ABS. Frau Kang Min-jae.
Dann ist sie meine Rivalin.
Sie ist mein Gegenüber.
Sicherlich…
…ist sie seine Freundin. Keine Frage.
Willst du Kaffee?
Ich bin für Kim Mun-siks Interview verantwortlich.
-Ihr bereitet ein Gegenprogramm vor? -Genau.
-Redest du über Omega Holdings? -Das ist Kim Mun-siks Geldlinie.
Du weißt besser als jeder andere, dass du Omega nicht erwähnen darfst.
Das galt beim Sender.
Deine Sendung wird nicht ausgestrahlt.
Wir sind vorbereitet.
Wenn ihr uns aufhalten wollt, veröffentlichen wir das auch.
Je mehr ihr uns aufhalten wollt, desto besser für uns. Schön, oder?
Ich ziehe meine Aussage zurück.
Ich sagte, du kämpfst gerade genug, um nicht verletzt zu werden.
Mun-ho…
…das wäre das Klügste.
So könnt ihr langfristig kämpfen.
Mach lieber langsam.
Denk doch langfristig.
Ich habe im Moment Spaß.
Es beginnt, sobald ich aufwache.
Früher dachte ich:
"Verdammt, ich muss einen weiteren Tag überstehen."
Heute, wenn ich aufwache, denke ich darüber nach, was ich tun muss.
Ich frage mich, was die Bösen machen.
Was ist mit dir?
Sie stehen immer über uns.
Wie ist das möglich, fragst du?
Wir halten uns an die Regeln, sie nicht.
Man kann sie nicht schlagen.
Aber…
…wenn ich aufgebe, weil ich nicht gewinnen kann, würde ich mich schämen.
Das will ich nicht.
Das ist das Auto.
Das Auto ist auch verdächtig. Es verfolgt uns schon länger.
Es überholt nicht, hält seine Distanz.
Es ist total verdächtig.
So verdächtig.
Was?
Nein, es ist nichts.
Fahr geradeaus.
In zehn Minuten erreichst du die Urnenhalle.
Wie läuft es dort drüben?
Kann ich Ihnen helfen?
Das ist seine Freundin.
Das ist so kompliziert.
Nicht umdrehen.
Ich kam mit Master
vor acht oder neun Jahren hierher.
Weißt du, was er gesagt hat?
"Dein Vater ist sowieso nicht hier.
Wir wissen nicht, wo er ist.
Aber trotzdem…
…musst du wissen, in welcher Richtung du ihn grüßen musst.
Also grüßen wir ihn hier."
Das hat er gesagt.
DER VERSTORBENE SEO JUN-SEOK
Ich habe es.
Mein Vater.
DER VERSTORBENE SEO JUN-SEOK
Vater, das ist Chae Yeong-sin.
Du kennst sie vermutlich als Oh Ji-an.
Guten Tag.
Fräulein?
Someday macht die dritte Sendung.
Was? Wollten wir nicht das Interview mit Kim Mun-sik machen?
Wir haben neue bestätigte Infos.
Wir müssen sie so schnell es geht veröffentlichen.
Bevor sie eingreifen können.
-Sofort? -Jetzt? Eine Sendung?
-Und die vorbereiteten Infos? -Veröffentlicht es auf allen Kanälen.
Der Titel von Somedays dritter Sendung lautet:
"Enthüllung des Puppenspielers, der die Marionette Kim Mun-sik lenkt."
Ich habe ein Video und Bilder eines Interviews vorbereitet.
Wir fügen etwas mehr hinzu und beginnen mit der Übertragung.
Das Wichtigste ist, wie viele Leute zusehen werden.
-Was denkst du? -Der Zwist zwischen den beiden Brüdern
ist sehr gefragt. Die Leute werden einschalten.
Power-User von Social Media sind auch bereit, oder?
Wie lange wird die Sendung dauern?
Ich weiß nicht, wie lange wir durchhalten können.
DER VERSTORBENE SEO JUN-SEOK
-Schaffst du das? -Kein Problem.
Verabschieden wir uns und gehen.
DER VERSTORBENE SEO JUN-SEOK
Kesselt sie ein, wo keine Kameras sind.
Ich habe vorhin angerufen.
Diese Leute gehen. Sie gingen zum Eingang.
Das sind sicher Gangster.
Ich hörte, dass sie die Frau entführen wollen.
Kennen wir uns etwa?
Oder habt ihr…
-…mir etwas zu sagen? -Her damit.
Wenn wir es euch geben, lasst ihr uns gehen?
-Ich denke nicht. -Das ist es wohl auch nicht.
-Yeong-sin. -Ja?
Augen zu.
-Lauf. -Hey!
Yeong-sin, wirf es!
Ein weiterer einsamer Tod.
Hr. Park Dong-cheol.
Er war Ermittler, voller Pflichtgefühl.
Eines Tages im Jahr 1992 hörte er die Aussage
eines Mordverdächtigen in einem Verhörraum.
Erinnern Sie sich an Ki Yeong-jae, das Thema von Somedays zweiter Sendung?
Er und Seo Jun-seok, der 1992 im Verhörraum war,
leiteten denselben Piratenradiosender.
Und wie Ki Yeong-jae starb auch Seo Jun-seok im Verhörraum.
Gib mir das Band.
Na schön, du kriegst es. Aber hör auf, mich zu schlagen.
Ihr beiden, aus dem Weg!
Ich blute!
Wie konntest du nur? Warte!
Lass mich Boss treffen.
Sag ihm, ich gebe ihm das Band…
…und auch die LA-Videodateien.
Ruf ihn an. Er wird sicher antworten.
Und sag ihm noch Folgendes:
"Healer möchte sich mit Boss zusammentun."
Ich weiß, Boss will mich treffen.
Meine Güte, war das ein Schlag.
Das tut echt weh.
Die Zeitungen haben einen kurzen Artikel darüber gebracht.
Seo Jun-seok hätte Selbstmord begangen, da ihn nach dem Mord an seinem Freund
Schuldgefühle plagten.
Seltsamerweise ähneln sich die Geschichten der beiden Freunde,
trotz der 22 Jahre dazwischen.
Beide Male war Gift im Spiel.
Einmal war es Selbstmord, einmal Mord.
Doch Park Dong-cheol, der Hrn. Seo befragt hatte,
sagte etwas ganz anderes.
Die Aussage, die wir erhielten, war nicht die, die eingereicht wurde.
Es war völlig aus der Luft gegriffen.
Also, was taten wir?
Wir meldeten es der Innenrevision.
-Und was passierte dann? -Sie wurden rausgeworfen.
Park Dong-cheol wurde rausgeworfen, weil er über die Sache auspackte,
aber er bewahrte 22 Jahre lang ein Tonband auf.
Die Aufnahme zeigt Seo Jun-seoks Aussage.
Ich vermute, Park Dong-cheol wurde von den Leuten getötet,
die das Band zerstören wollten.
Denn auf dem 22 Jahre alten Band, das er uns kurz vor seinem Tod gab,
befanden sich unglaubliche Geschichten über sie.
2. MÄRZ 1992, AUSSAGE VON SEO JUN-SEOK
So ein schönes Haus.
Wer sind die Leute, von denen er sprach?
SOMEDAY NEWS
Er kommt.
Ein Reporter von Someday News fragte, wer sie sind.
Diese Person wird nur als "Boss" bezeichnet.
Guten Tag.
Wo habe ich ihn schon gesehen? Das habe ich.
-Ich hörte die Aussage deines Vaters. -Jeong-hu.
Das reicht. Komm zurück.
Gehen wir wie geplant vor. Ziehen wir es durch.
Junge, wer bist du wirklich?
Von nun an, wenn Sie Menschen töten, denken Sie an ihre Söhne und Töchter.
An der Kreuzung rechts.
Ist es schwer, wie gewöhnliche Menschen zu leben?
Wird es schwer für mich sein?
Untertitel von: Tanja Ivan
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