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Stille
Vereinzelt Vogelzwitschern
Gänse schnattern
DIE WÄCHTERINNEN
Vogelzwitschern
Nicht übel.
Du hast dafür gekämpft.
Du hast es verdient.
Dein Vater wäre sehr stolz auf dich.
Der Herr Lehrer ist jetzt Leutnant.
Wir sind alle Helden an der Front.
Hätten wir sie nicht aufgehalten, wäre es vorbei gewesen.
Ich bin sehr stolz auf dich.
Und auf die anderen. Wir werden siegen.
Ja, das werden wir.
DORFSCHULE
(KINDER): Guten Morgen, Herr Lehrer.
Guten Morgen, Kinder.
Guten Morgen, Luce. - Guten Morgen, Constant.
Setzt euch.
Wie geht es Ihnen? - Es geht mir gut. Danke.
Wir haben eine Überraschung vorbereitet. Baptiste?
(Auf Französisch): Die Deutschen
Lichtscheues Gesindel mit abscheulichen Absichten.
Frauen, Alte und Kinder tötend, ekeln sie sogar Mörder an.
(ALLE): Die Deutschen
Die Ehre hochhalten,
Kirchen und Gräber ehren, das geht nicht in ihre Schädel.
Sie hassen, was schön ist. (ALLE): Die Deutschen.
Jeder Franzose trägt in sich den Geist und das Herz
eines d'Artagnan oder Gavroche. Deshalb besiegen wir ...
(ALLE): Die Deutschen Vielen Dank, Baptiste.
Darf ich? - Natürlich.
Er atmet tief durch
Kirchenglocke läutet
Es ist schwer.
(leise) Alle hier sind stolz auf dich, weißt du?
Sehr stolz.
Hey!
Mach das auf.
Meine schöne Schwester.
Du bist schön.
Du solltest den Hof modernisieren, während Clovis weg ist.
An der Front sieht man so einiges.
Traktoren,
Maschinen, die Wäsche waschen ... Viele neue Dinge.
Also, auf die Chefin!
Eine Chefin ohne Arbeiter ist keine Chefin.
Nach dem Krieg wird alles anders sein.
Auf dass deine zukünftigen Kinder in Frieden leben werden.
Ich werde niemals Kinder haben.
Ich kann keine bekommen.
Weiß Clovis davon?
Nein.
Also, auf den Sieg? Ja?
Auf den Sieg.
In Ordnung, auf den Sieg.
Niemand war vorbereitet.
Glaubt nicht, was ihr lest.
Wir zogen in einen Blitzkrieg,
und gehen seit zwei Jahren durch die Hölle.
In meinem Regiment werden einige verrückt.
Bald brauchen wir hinter jedem Mann einen Gendarmen.
Zerbrechendes Ei
Wenn die Ernte gut wird,
dann werde ich mir eine Ballenpresse kaufen.
Allerdings sind die viel zu teuer.
Die sind teuer, aber eine gute Investition.
Du machst dir nicht mehr den Rücken kaputt und du sparst Zeit.
Ich bekomme wohl eine Zulage vom Ministerium,
wenn ich sie im Dorf an drei andere verleihe.
Das ist gut, Mama. Das ist eine gute Sache.
Und du brauchst jemanden, der dir hilft.
Es war falsch, den Gehilfen zu entlassen.
Aber Solange hatte recht: Er war faul.
Ja, aber was er gemacht hat, war gemacht - halbwegs.
Er war unzuverlässig. Ja, manchmal.
Wir mussten immer hinterher sein. Frag doch Suzanne.
Ihr Sohn wurde eingezogen. Sie hat zu viel Arbeit.
Kannst du nicht herziehen, auf Le Paridier? Nein.
Jeder bleibt bei sich.
Du musst dir vor der Ernte eine Hilfskraft suchen.
Soll ich dich wirklich nicht ein Stück bringen? Nein.
Ich möchte lieber gehen.
Gute Reise.
Seid stark.
Geh schon! Weiter!
Warte! Warte ... Noch ein bisschen weiter.
Ja, so ist es gut.
Und ... hoch!
Sie ächzen
Wie immer? Ja.
In Anbetracht der Lage und der Erntezeit,
habe ich keinen Arbeiter, nicht einmal einen Tagelöhner für Sie.
Sie kommen ein wenig zu spät. Hm.
Ich konnte nicht früher.
Und sie sind alle vergeben?
Wir haben da noch eine etwas jüngere Magd.
Sie ist fleißig, ehrlich, und eine tüchtige Arbeiterin.
Sie wird bald frei sein.
Aber um sie kennenzulernen müssen Sie nach Bellac fahren.
Oh, das ist weit weg!
Ich vertraue Ihnen.
Ich stelle sie bis zum Ende der Ernte ein.
Sie werden es nicht bereuen.
Francine Riant ist erst 20 Jahre alt,
aber sie ist für harte Arbeit ebenso geeignet wie für Hausarbeit.
Haben Sie vielen Dank.
Sie kann sofort anfangen. Ich erwarte sie.
Sehr wohl. Also, ich setze den Vertrag auf.
"Mein geliebter Georges,
wie qualvoll, sich das Leiden seines Kindes vorzustellen.
Ich lese keine Zeitung mehr.
Es schmerzt, mir dich im Gefecht vorzustellen.
Weit weg von unserem Land, das du so liebst.
Constant hatte Urlaub. Es geht ihm gut.
Er ist Leutnant geworden.
Hier hat es viel geregnet und der Weizen gedeiht spärlich.
Schreib mir, was du brauchst.
Ich schicke dir bald ein Päckchen. Deine Mutter, die an dich denkt."
Hoh! Bleib stehen!
Vielen Dank. Gern geschehen.
Hü!
Ruhige Musik
Madame Hortense?
Ich bin Francine.
Ich habe Sie erwartet.
Schön, dass Sie da sind.
Also dann ...
Gehen wir.
Können Sie Vieh treiben? Ja.
Das sollte ich bei meiner vorigen Stelle auch machen.
Das ängstigt mich nicht.
Wie ist es dort gewesen?
Sehr gut.
Sie arbeiten mit uns auf dem Feld, und Sie unterstützen Solange
im Haushalt und im Gemüsegarten.
Sie erhalten am Ende des Monats 40 Francs.
Sonntags haben Sie frei.
Außer während der Ernte.
Nehmen Sie Ihre Sachen. Solange begleitet Sie.
Komm, ich zeige dir dein Zimmer.
Sie macht einen guten Eindruck. Also ...
Wir werden sehen.
Vogelzwitschern
Geh schon!
Muhen
Schneid dir nicht die Finger ab. Nein.
Zwei Stücke? Ja, mach noch eins dazu.
Genau. Das sollte reichen.
Und jetzt ...
etwas Wein dazu.
Plätschern
Das Barrique gibt nicht mehr viel her.
Weißt du, was ein Barrique ist? Nein.
Ah, ein kleines Fass, wie dieses hier.
Ein kleines Fass.
50 Liter.
Ah...
Plätschern
Wir brauchen noch mehr.
Ist gut. Ist das genug? Ja.
Falls nötig, gießen wir nach.
Wir probieren es nachher.
Das Brot saugt den Wein auf.
Das war es schon. Ist nicht schwer.
Man muss nicht studieren, um Schnaps herzustellen.
Danke, Hortense.
Vorwärts!
Bonjour. Bonjour.
Ich bin Marguerite.
Francine.
Georges Sandrail, 5. Kompanie, 90. Infanterieregiment, Postsektor 90
Muhen
Leises Stimmengewirr
(Frau): Hat Jean-Pierre dir mittlerweile geschrieben?
Babyweinen
Das Weinen stoppt
(Frau): Oh Gott.
(Frau2): Ja, genau ... Unverständliche Stimmen
Babylaute
(Mann): Ah! Schön, euch zu sehen! (Frau): Ach wie schön!
Und die Deutschen?
Hm, was sind die "Boches"?
Das sind Monster. Ungeheuer!
Aber nein.
Die Deutschen sind Menschen wie wir.
Arbeiter,
Schullehrer, wie Constant.
Landwirte ... wie wir.
Ich erwarte nichts mehr.
An einem Tag gewinnen wir ...
zehn Meter.
Und am nächsten Tag, da verlieren wir ...
die zehn Meter wieder.
Aber wir dürfen nichts sagen.
Vorwärts!
Los! Geh schon!
Hast du Clovis gesehen? Ja.
Er hat angefangen zu trinken.
An der Front lässt man sie saufen, damit sie durchhalten.
Denkst du, man wird es sehen?
Ein bisschen.
Aber nicht viel.
Kannst du es mir heute Abend hierlassen? Ja, sicher.
Hast du im Waisenhaus nähen gelernt?
Ja.
Lesen und Schreiben auch.
Ich habe einen Schulabschluss, weißt du?
Und deine Ausbildung, ist die schwierig?
Landwirtschaftliche Buchhaltung ist nicht einfach.
Aber danach kann ich meinem Vater auf dem Hof helfen.
Er soll stolz auf mich sein.
Er hat mir Angst gemacht beim Essen.
Er hat sich so verändert.
Ich habe Angst, dass er wieder geht.
Hab keine Angst, dein Vater ist tapfer.
Wenn der Krieg vorbei ist, wird es ...
euch viel besser gehen.
Vielleicht kann ich dann sogar Georges auf dem Hof helfen.
Er bekommt bald Urlaub. Ja, aber ich bin nur drei Tage hier.
Dann muss ich wieder zur Schule.
Du hast Glück, du wirst ihn zuerst sehen.
Vereinzelt Rufe in der Ferne
Du solltest bis nach der Ernte bleiben.
Ich bin zufrieden mit dir. Du arbeitest gut.
Wenn du möchtest, gebe ich dir einen Vertrag für ein Jahr.
Oh, ja. Vielen Dank.
Danke, Madame Hortense. Nicht doch.
(Frau): Lagorce, Lucien Jean Léon.
Pachtbauer. 66. Regiment. Soldat.
Gefallen auf dem Feld der Ehre.
Marchadier, Francois Louis Gaston.
Straßenarbeiter aus Lagache.
63. Regiment. Soldat.
Gefallen auf dem Feld der Ehre.
Rifaud, Jean-Louis Alfonse.
Tischler aus Lalande.
138. Regiment. Soldat.
Gefallen auf dem Feld der Ehre.
Nimm sie zu dir, Herr.
Schenke ihnen die ewige Ruhe
und lass dein Licht immerfort für sie scheinen.
Amen.
Ho! Halt! Halt!
Hortense atmet schwer
Ist gut. Ist schon gut.
Los, weiter! Weiter geht's!
Hopp! Hopp!
Hopp!
Wiehern
Dampflok pfeift
Danke.
Gibt es Neuigkeiten von Clovis seit seinem Urlaub? Ja.
Er erteilt uns Befehle.
Er will den Bauernhof von der Front aus leiten.
Hm!
Tja, Vertrauen ist alles.
Und du, Maman, bist du weniger erschöpft?
Mit dem Mädchen ist es einfacher.
Eine fleißige Arbeiterin.
Sie macht sich schon sehr bezahlt.
Mimi, komm her! Komm her! Leises Winseln
(singt auf Französisch): #Hast du jemals oben auf dem Hügel
Wo eine Brise sanft streichelt
Das göttliche Lied gehört
das der bebende Weizen singt?
Wenn der Abend sich über die Erde senkt
Und die Nachtigall zu singen beginnt.
Wenn der Wind ...# Mademoiselle Francine?
Georges.
Sie sind die tüchtige Arbeiterin? Ich tue mein Bestes.
Ich muss zurück zum Paridier, Monsieur Georges.
Nicht "Monsieur". Georges.
Mache ich Sie verlegen?
Nein.
Ich muss zurück zum Paridier, Monsieur Georges.
Auf Wiedersehen, Henri. Bis morgen, Francine.
Los, weiter! Hopp!
Es ist nicht immer rosig auf Le Paridier, hm?
Ich kenne meine Mutter.
Ihre Mutter hat Sorgen.
Ich kann sie verstehen.
Und Solange?
Sie ist so elegant.
Anders als die anderen Bäuerinnen.
Sie stehen ihr aber in nichts nach.
Ich konnte Ihnen noch gar nicht meinen Wald zeigen.
Da gibt es schönere Bäume als hier.
Und außerdem einen Schatz. Einen Schatz?
Was für einen? Das verrate ich nicht.
Das ist eine Überraschung.
Also, kommen Sie mit?
Von mir aus gern. Mit Marguerite.
Ich mag Marguerite. Sie ist wie meine kleine Schwester.
Ich habe sie aufwachsen sehen.
Morgen reise ich wieder ab.
Wer weiß, ob ich zurückkomme.
Das werden Sie sicher.
Bis dahin sind Sie vielleicht nicht mehr da.
Das ist nicht meine Entscheidung.
Wir brauchen Sie und wissen Sie zu schätzen.
Niemand will Sie gehen lassen.
Dann bleibe ich eben.
Schreiben Sie mir?
Quietschen
Wir nehmen eine Stute und eine Kuh mit.
Das ist das letzte Mal dieses Jahr.
Ich warte noch auf die Gutscheine. Am Donnerstag bekommen Sie Ihr Geld.
Rattern
Sie atmet tief durch
Drück sie schön flach.
Es darf sich nicht wölben. Das Überschüssige nimm weg.
Wenn du nachts frierst, frag Solange nach einer Decke.
Danke, im Moment geht es noch.
Schläge
Wir möchten dich nach dem Krieg gern behalten, mein Kind.
"Lieber Georges,
da Sie mir erlaubt haben Ihnen zu schreiben,
erzähle ich Ihnen Neues vom Paridier.
Dies ist mein erster Winter hier. Wir haben von Verdun gehört.
Es hat uns das Herz erwärmt.
Der Sieg rückt immer näher.
Mit Ihrer Mutter verläuft alles gut.
Sie hat mir versprochen, dass ich nach dem Krieg bleiben kann.
Falls es Sie tröstet: es gibt jemanden, der täglich an Sie denkt.
Und es gibt nun auch jemanden, der an mich denkt,
von seinem Leiden spricht und es mich mit ihm teilen lässt.
Ich bete für Sie. Francine."
Maman!
Maman! Clovis!
Er wurde in Deutschland festgenommen!
Du wirst deinen Mann wiedersehen.
Er hat seine Ehre nicht verloren. Außerdem ...
hat es auch eine gute Seite:
Er wird wahrscheinlich nicht getötet.
Hm?
Solange schnieft Na, komm.
Ich verstehe bloß nicht, wo er ist.
Wie heißt das, wo er ist?
Mannheim.
Warte ...
Da. Da ist es.
Muhen
Bis morgen, Suzanne. Bis morgen, Francine.
Quietschende Schritte
Wer ist es?
Es ist Constant.
Getragene Musik
Die Musik klingt aus
Sie atmet schwer
Feuerprasseln
Kann ich etwas für Sie tun?
Komm her.
Meine Mutter starb auch bei der Geburt.
Sie war bestimmt eine schöne Frau.
Ich weiß es nicht.
Ich habe nie ein Bild von ihr gesehen.
Ich werde nie erfahren, wie meine Eltern aussahen.
Also versuche ich, sie mir vorzustellen.
Du musst versuchen zu schlafen.
Du brauchst Kraft für morgen.
Et benedictio Dei omnipotentis. Patris
et filii et spiritus sancti descendat
super vos et maneat semper.
(ALLE): Amen.
Lasset uns beten:
Heilige Jungfrau,
in deiner himmlischen Glorie
vergiss nicht das Elend dieser Erde.
Blicke erbarmungsvoll hernieder
auf alle, die leiden,
die sich im Kampf mit den Widerwärtigkeiten
und Bitternissen dieses Lebens quälen.
Habe Mitleid mit all denen, die sich lieben und getrennt sind.
Habe Mitleid mit denen, die einsam und verlassen sind.
Habe Mitleid mit unserem schwachen Glauben.
Erbarme dich derer, die wir lieben.
Erbarme dich derer, die weinen,
die schreien,
die leiden,
die zittern.
Gib allen Hoffnung und Frieden. Amen.
Besinnliches Orgelspiel
Weiter Orgelspiel
"Meine liebe Francine,
wir müssen aufhören zu beten.
Gebete werden uns nicht retten.
Der Weg zur Front ist mühsam und gefährlich.
Er führt durch eine Schlucht von etwa einem Kilometer.
Wer weiß, wie viele Männer darin umkamen.
Manchmal denke ich, Constant ist unter ihnen,
unter den nicht identifizierbaren Leichen.
Dennoch muss man dort durch. Es führt kein Weg daran vorbei.
Sie fehlen mir, Francine.
Ein Brief von Ihnen würde mir gut tun.
Ich komme zurück, versprochen,
und dann zeige ich Ihnen meinen Wald.
Warten Sie auf mich. Seien Sie brav.
Ich umarme Sie, meine Francine. Ihr Frontsoldat, Georges."
Ich verspreche dir, Hortense,
unser Lehrer bekommt ein würdiges Begräbnis. Aber wann?
Wann?
Er muss doch irgendwo sein!
Er muss doch wo begraben sein! Unter der Erde, in einem Sarg!
Das kann unmöglich so schwer sein!
Eine Mutter sorgt sich nun mal um ihren Sohn! Das ist normal!
Ich verlange nichts Außergewöhnliches!
Er ist mein Sohn!
"Mein lieber Georges,
wie sehr es mich schmerzt, Sie unglücklich zu wissen.
Oft kann ich trotz der Müdigkeit nicht schlafen,
weil ich Angst um Sie habe.
Ich tue mein Bestes, um Ihrer Mutter zu helfen.
Ihr Kummer ist groß, aber wir versuchen, so stark wie Sie zu sein.
Viele Menschen kamen zur Messe für Ihren Bruder.
Seine Schüler haben für ihn gesungen.
Am Dienstag werde ich 21,
und ich bin glücklich, für Ihre Familie zu arbeiten.
So bin ich in Gedanken immer bei Ihnen.
Ich hoffe stets auf die Ankündigung Ihres Urlaubs.
Ich sehne mich danach, Sie wiederzusehen. Ihre Francine."
Francine ...
die Fürsorge händigt Ihnen Ihr Sparbuch aus.
Der Schatzmeister hat 700 Francs angelegt.
Eine schöne Summe in Ihrem Alter.
Ich habe auch fast 150 Francs gespart.
100 Francs in Staatsanleihen und 30 Francs in bar.
Sehr gut.
Wenige bürgerliche Mädchen sind so wohlhabend wie Sie.
Sie sind eine gute Partie, Mlle. Riant.
Und ich bin mir ganz sicher, dass Sie bald
einen aufrichtigen Mann heiraten werden.
Ja, das mag sein.
Ihr Abschlusszeugnis.
Nach dem Krieg wird es Ihnen nützlich sein.
Ruhige klassische Musik
Wie viel kostet der Schmetterling? 18 Francs.
Dann nehme ich den auch. Gern. Der ist auch sehr hübsch.
Dankeschön. Gern geschehen.
Klopfen
Marguerite? Ich habe ein Geschenk für dich.
Was hast du denn?
Dieser kleine Schmetterling ist für dich.
Ich fand, dass er dir ähnlich ist.
Bist du traurig, dass du fährst? Ist es das?
Du hast niemanden, der an der Front ist?
Gab es niemand anderen für dich?
Warum hast du nicht gesagt, dass er dir schreibt?
Er wollte Neuigkeiten vom Hof erfahren.
Er liebt dich. Das weißt du.
Raus aus meinem Zimmer.
Raus!
Ich will Georges so sehr.
Der Krieg verdirbt die Männer, Marguerite.
Du bist viel zu jung dafür.
Georges hat ... Er hat sich verändert.
Und mein Clovis auch, das weißt du.
(Solange): Vorwärts! Hopp!
Weiter! Los!
Vorwärts! Na los!
Weiter! Los! Kommt schon!
Vorwärts! Los!
Weiter! Hopp!
Hopp!
Na los!
Es fühlt sich wie ein Albtraum an.
Jeden Tag warte ich auf seine Rückkehr.
Jeden Tag.
Solange weint
Jeden Tag.
Und wie geht es Clovis?
Er ist zuversichtlich.
Sie behandeln ihn nicht schlecht, schreibt er.
Das ist gut.
Guten Tag, Monsieur Georges.
Lassen Sie uns allein, Francine, wir trauern.
Donnergrollen
Schuss
Explosionen in der Ferne
Hoher Dauerton und Explosionen
Gedämpfte unverständliche Laute
Die Laute stoppen
Stille
Lauter Schrei
Weinen
(Mann): Is everything good? Äh ... ist alles in Ordnung?
(Solange): Ja. Mein Bruder, Georges.
Nice to meet you. - Er hat Butter und Gemüse gekauft.
Das gute französische Gemüse.
Und? Gefällt Ihnen Frankreich?
Very much! Es ist ... Die Leute ... Ähm,
sind sehr freundlich.
And, äh, women, die Frauen ...
... sind schön. Exactly.
Yeah, that's it. Sehr schön.
Was tun Sie hier? What's that?
Warum kämpfen Sie nicht längst? I don't understand.
Während wir im Schlamm krepieren, wie mein Bruder.
Kann mir das mal jemand erklären? Antworte! Georges!
I don't know what you're talking about. Let's go.
Verstehst du das? Hör auf.
Sie sind auch weit weg von Zuhause.
Du hast nie von den Amerikanern geschrieben.
Ich dachte, Solange hätte es geschrieben.
Sie sind gute Kunden.
Sie kaufen viel.
Gute Kunden?
Diebe sind sie.
Sie denken, sie können mit den Mädchen hier alles tun.
Ich kann verstehen, dass Sie wütend sind.
Aber das ist ungerecht. Sie warten auf den Kampfbefehl.
Am Sonntag nehme ich dich mit in den Wald.
Kommst du mit?
Ja.
Ich hole dich um zwölf Uhr ab. Am Kreuz.
Ja.
Ruhige Flötenmusik
Bonjour, Francine. Bonjour.
Vorwärts! Los!
Sitzt du bequem? Ja.
Weiter! Hopp!
Ruhige Flötenmusik
Du kannst sie aufmachen.
(haucht) Oh, mein Gott.
Die Musik stoppt
Vereinzelt Kusslaute
Muntere Jazzmusik, Stimmengewirr und Lachen
Stille
Marguerite.
Ich brauche keinen Heuchler, der mich abholt.
Was habe ich getan, dass du so wütend bist?
Du hast Francine geschrieben.
Sie ist es, die du liebst.
Nicht mich.
Aber natürlich liebe ich dich.
Ich kenne dich, seit du elf warst.
Du bist wie meine kleine Schwester.
Du bist mein Sonnenschein.
Ich bin jetzt aber eine Frau.
Ja.
Und du bist sogar eine sehr hübsche junge Frau.
Das Obst kommt hier hinein, in diesen Kessel.
Man kocht es,
und dann geht der Dampf, der Alkohol,
durch diese Spule hier und kühlt dann ab.
I like this guy.
Es tropft hier herunter ... Okay.
Dann serviert man ihn und trinkt ihn.
Yeah! That's right. - We drink! We like that!
(Soldat singt): Everybody loves a baby,
That's why I'm in love with you!
Pretty baby! Pretty baby!
(ALLE): Cheers!
I'm going to give you a big hug. Alles Gute.
(Soldat): Okay, let's go.
(SOLDATEN): Vielen Dank! Alles Gute!
Gute Reise! Wir danken Ihnen vielmals!
Gute Reise. - Okay, let's go! Go!
Die Soldaten lachen
Georges! Zeig den Amerikanern wie das geht!
(Soldaten): Come on! What is wrong with you? - Alright!
So festhalten. Ja?
Schön gerade.
Ihr wechselt euch ab.
Immer abwechselnd.
It's my turn.
So ist es gut. Very good, hm? Yeah.
(John): Shit. - It's a lot of work. - What?
Die Soldaten lachen
Der ist gut, oder? Ich habe ihn gestern gemacht.
Wir überlassen die anstrengende Arbeit den jungen Menschen, was?
Heftiges Atmen
Ruhiges Atmen
Francine? Weißt du, wo Solange ist?
Nein, ich weiß es nicht.
Ihr habt euren Ertrag gesteigert. Das ist selten im Moment.
Wir haben eine Lösung gefunden.
Sei vorsichtig, Hortense. Viele sind neidisch.
Ich verteidige die Interessen meiner Familie.
Die Leute erzählen Dinge über deine Tochter.
Es wird viel erzählt auf dem Land.
Er seufzt
Machen wir uns nichts vor. Ich kehre vielleicht nicht zurück.
Wie Constant.
Daher ...
wollte ich euch etwas sagen.
Marguerite ...
(leise) Marguerite ...
Wir sind stolz auf dich.
Meine Schwester ...
du wirst uns schöne Kinder schenken.
Mutter ...
du bist eine wunderbare Frau.
Ich liebe euch alle.
(flüstert) Lieber Gott,
pass gut auf meinen Liebsten auf.
Lass nicht zu, dass er getötet oder verwundet wird.
(Solange): Francine? Ist noch Schnaps da für die Amerikaner?
Ich glaube schon, ja. Ich sehe nach.
Laufender Motor (Mann): Alright.
We have five... ten. Ten, here you go.
And ... two.
Give me a real kiss! Come on.
Ho! Weiter!
Ho!
Francine ist eine gute Arbeiterin,
aber sie ist liederlich.
Sie lässt sich mit den Amerikanern ein.
Wusstest du das?
Wusstest du, dass deine Magd ein Flittchen ist?
Es ist bei Mädchen wie ihr mit allem zu rechnen.
Das liegt ihnen im Blut.
Wirf sie raus.
Trillerpfeife
Stille
Mein Kind,
ab dem heutigen Tag brauchen wir dich nicht mehr.
Ticken einer Uhr
Was habe ich denn getan?
Es gibt zu viele Gerüchte über Le Paridier.
Über Le Paridier und die Amerikaner.
Und wo Rauch ist, ist auch Feuer.
Aber Hortense!
Aber Hortense, so bin ich nicht.
Sie wissen, ich mache so was nicht. Ich habe nichts getan.
Ich weiß.
Aber es muss aufhören, bevor Clovis zurückkehrt.
Clovis ...
Aber Clovis hat nichts damit zu tun.
Ich arbeite seit zwei Jahren hier.
Ich habe mich bewährt, Hortense.
Und Sie schätzen mich. Das weiß ich.
Ich muss meine Familie beschützen.
Ich gehöre also nicht zur Familie.
Das ist ungerecht.
Das ist ungerecht, und das wissen Sie.
Ich hatte alles hier.
Ich hatte alles!
Du bekommst ein Empfehlungs- schreiben und zwei Monatsgehälter.
Das, das will ich nicht!
Ich will es nicht.
Sie sind unmenschlich!
Stuhl wird gerückt
Schritte
Türschloss
Traurige Musik
Ho!
Hey!
Ich schäme mich für dich!
Dein Mann ist in Gefangenschaft und du hurst herum!
Ich bin keine Hure. Er hat nicht bezahlt.
Du wagst es, so zu reden? Und du?
Wie kannst du Francine entlassen, nach allem, was sie getan hat?
Nur, damit Marguerite Georges heiratet?
Alle zerreißen sich das Maul über die Amerikaner hier!
Ich wollte so deine und Clovis Ehre retten!
Das wollte ich nicht. Ich habe nichts getan.
Ich habe dich gesehen! Ja? Mit ihm!
Was hast du gesehen? Was hast du gesehen?
Ja, ich bin eine junge Frau. Ja, ich habe Begierden!
Und ja, ich fand diesen Mann schön!
Willst du die Wahrheit wissen?
Er hat mich geküsst. Und ich habe ihn geküsst.
Er hat meine Brüste gestreichelt.
Ja, ich habe die Berührung genossen. Es war wunderschön!
Und dann dachte ich an Clovis!
Wir haben uns wieder angezogen, und mehr war nicht!
Es ist nichts passiert!
Nichts.
Türschloss
Bonjour.
Bonjour. Ich bin Francine.
(flüstert) Maman. Maman.
Maman, sie ist da.
Schritte
(Monette): Bonjour. Bonjour. Gehen Sie rein.
(Monette): Die kleinen kommen oben drauf.
Sie stöhnt leise
Verzeihung.
Ich weiß nicht, was ich in letzter Zeit habe. Mir ist schlecht.
Das ging mir bei Jeanne am Anfang auch so.
Wie meinen Sie das?
Das ist eindeutig, mein Kind. Du bist schwanger.
Mach nicht so ein Gesicht.
Es ist ein guter Zeitpunkt. Der Winter kommt.
Dann ist weniger zu tun.
Nein, ich bin nicht schwanger.
Wie soll ich das denn machen? Wie andere Frauen auch.
(singt auf Französisch) #Komm, mein Engel,
mein geliebter kleiner Engel.
Komm mit mir unter den reinen Himmel,
um ein süßes Lied zu singen.
Oho ... Oho ...
Komm, mein Engel, mein geliebter, schöner Engel.
Papa schuftet und denkt nur an uns.
Oho ... Oho ...#
Jeanne gähnt Oh.
Bist du müde?
Vorsicht, deine Schnürsenkel sind offen.
"Man brachte ihn den beiden Schwestern,
die alles versuchten, um ihre Füße hinein zu quetschen.
Aber es gelang ihnen nicht. Aschenputtel sah den Schuh an,
erkannte ihn wieder und lächelte."
Wirst du noch lange hier bei uns bleiben?
Solange deine Mutter mich will.
"Wäre es möglich, dass ich den Schuh anprobiere?"
Muhen
"So weit das Auge reicht, ist die Erde mit Leichen übersät.
Alles hat sich verändert.
Die Lebenden sind unter der Erde und die Toten darüber.
Mit dieser Geisteshaltung begegne ich der Gefahr, meine liebe Mutter.
Ich schwöre dir, der Tod macht mir keine Angst.
Und wenn meine Briefe hin und wieder resigniert wirken,
dann nicht aus Angst.
Mutter,
denk an mich.
Niemand wird je wissen,
wie unermesslich groß unser Leid ist.
Dein Georges."
Monette, ich habe große Angst.
Seit ich hier bin, kommen meine Briefe zurück.
Vielleicht ist ihm etwas zugestoßen.
Nein, das wüsstest du.
Hier erfährt man alles.
Rattern der Nähmaschine
Vielleicht lebt er nicht mehr. Nein, hab keine Angst.
Ich verstehe das aber nicht.
Er weiß, dass ich ihn liebe.
Ich schreibe das doch stets.
Er darf nicht glauben, dass ich ihn betrüge.
Wenn der Krieg zu Ende ist, findet ihr wieder zusammen.
Aber Vater zu werden, verändert einen Mann.
Komm, iss ein bisschen.
Francine seufzt
Gackern
Komm, mach eine Kugel. Eine schöne Kugel, Jeanne.
(Jeanne): Man muss so drücken, damit es eine Kugel wird.
Ach so?
(Jeanne): So!
Klopfen Ja, sehr gut. Herein!
Bonjour.
Los, komm, Jeanne. Wir gehen spazieren.
Es ist dein Mann.
Ich will bei Maman bleiben. Nein, wir gehen jetzt spazieren.
Ein bisschen frische Luft schnappen.
Na komm. Gehen wir.
Monette keucht
Laufender Motor
Schritte
(Frau): M. Edgar, das Essen ist fertig. Bis morgen.
(Edgar): Bis morgen. Danke, Marthe.
Er ist wieder zurück an der Front.
Er antwortet nicht auf meine Briefe.
Der Junge hat es so gemacht, wie die meisten anderen.
Als er von Ihrem Zustand erfuhr, hat er Sie sitzenlassen.
Er weiß es nicht.
Niemand weiß es. Ich habe es ihm nicht gesagt.
Aber Francine!
Dann hätte er sich vielleicht ganz anders verhalten.
Ich bitte Sie, sagen Sie es ihm.
Wenn nicht für Sie, dann für das Kind.
Wollen Sie etwa das Kind weggeben?
Niemals.
Ich habe Geld.
Ich werde es großziehen.
Ich werde arbeiten.
Ich werde mich aufopfern.
Es wird meinen Namen tragen.
Und es wird mich beschützen.
Ja.
Es wird mich beschützen.
"Ich habe lange gezögert, Ihnen zu schreiben,
denn ich war sehr wütend auf Sie. Sie waren so ungerecht zu mir.
Heute aber schreibe ich,
weil ich ein Kind von Georges erwarte.
Er beantwortet meine Briefe nicht.
Gewiss denkt er, ich hätte mich mit dem Amerikaner eingelassen.
Ich kann nur hoffen, dass Sie ihm die Wahrheit sagen.
Hortense, ich kann nicht glauben,
dass die gerechte und ehrliche Frau, die Sie waren,
sich so verändert hat. Bitte teilen Sie Georges mit,
dass ich nur ihn geliebt und gekannt habe,
und dass er bald Vater wird.
Ich bleibe hoffnungsvoll, weil ich weiß, dass ich Ihnen immer
aufrichtig gedient habe und sehr glücklich war.
Francine."
Sie weint
Unverständliche Stimmen
Victor!
Bist du verwundet?
Eine alte Verletzung.
Francine summt eine ruhige Melodie
Das Baby wimmert
In Gedenken an Constant Sandrail
Gefallen für Frankreich Lehrer und Leutnant
(Edgar): Mache uns zu wahren Zeugen der Liebe Gottes.
Lehre uns, das zu leben, was wir lehren,
das zu lehren, was wir glauben,
und das zu glauben, was wir von dir lernen.
In unseren Herzen und im Evangelium.
(Luce): Guten Tag, Hortense.
Der Priester spricht Latein
Das Baby weint
(Priester): ... in nomine patris et filii et spiritui santo.
Babyweinen
(Edgar): Auf geht's. Bis heute Abend, Marthe.
Hü!
Sie atmet schwer
Er atmet tief durch
(Solange): Ich habe ihn günstig bekommen.
Die Amerikaner haben alles zurückgelassen.
Das ist gut.
Constant hat unser Land nie interessiert.
Er war Lehrer! Was hat er dafür getan?
Er hat darauf gelebt.
Und manchmal hat er dort unterrichtet.
Mein Vater hat recht.
Solange hat in eine Ballenpresse und einen Traktor investiert.
Wir sollten sie nutzen.
Wir können das Land und den Wald nicht vernachlässigen.
Mein Vater und Solange sollten die Felder bewirtschaften.
Und du könntest den Wald behalten. (Clovis): Hm.
Ihr glaubt, das wäre gut?
Warum bekomme ich nicht die Felder und Clovis den Wald?
Mutter kaufte die Ballenpresse und das Feld von La Miraine.
Wollt ihr auch noch meinen Wald haben?
Ich finde euch erbärmlich!
Der Krieg ist kaum vorbei, und schon fangt ihr an
euch wegen Constants Land zu bekämpfen?
Wir wissen nicht einmal
unter welcher Erde Constant begraben wurde!
Ob er jemals hierher zurückgeführt wird!
Irgendwann werden sich die beiden schon einigen.
Ich versuche, das einfach so zu sehen:
Sie sind wieder so wie früher.
(Singt auf Französisch): #Man sagt, um glücklich zu sein,
ist die Liebe unentbehrlich.
Sie macht die Herzen weit und das Dasein angenehm.
Also lasst uns lieben. Das Herz lässt sich täuschen,
doch das Glück ist ein leerer Traum.
Denn man muss zugeben,
die Liebe ist zerbrechlich.
Schwüre sind leicht
wie kleine Kinderspielzeuge.
Man darf nicht schauen, was drin ist.
Man hält sie für sehr solide,
aber leider sind sie leer.
Beim kleinsten Stoß, der sie verletzt ...
Knack, das war's, die Liebe ist zerbrochen!
Und jetzt habe ich verstanden, durch viel Erfahrung.
Ein wahrhaft liebendes Herz bleibt für ein ganzes Leben.
Dies ist nur ein Lied. Lausche nur der Musik.
Betrachte ihn nicht als wahr, diesen heiteren Refrain.
Die Liebe ist zerbrechlich.
Schwüre sind leicht
wie das Spielzeug kleiner Kinder.
Sieh nicht nach, was drin ist.
Man hält sie für sehr solide,
aber leider sind sie leer.
Beim kleinsten Stoß, der sie verletzt ...
Knack, das war's, die Liebe ist zerbrochen!#
Sie singt ein weiteres Lied:
#Feinsliebchen, wenn der Mond leuchtet
über der Ebene mit ihren melodischen Geräuschen.
Wenn der geheimnisvolle Stern zurückkommt,
um am blauen Himmel zu leuchten.
Hast du manchmal auf dem Hügel
zwischen den streichelnden Atemzügen
das göttliche Lied gehört.
Das der bebende Weizen singt?
Feinsliebchen, wenn der Abend sich auf die Erde senkt
und die Nachtigall noch einmal singt.
Wenn der Wind über die grüne Heide weht,
werden wir dem Lied des goldenen Weizens lauschen.
Werden wir dem Lied des goldenen Weizens lauschen.
Hast du manchmal unter dem Geweih
zur Stunde, wenn die Ähren singen,
ihrem fröhlichen Flüstern gelauscht?
Am Rande der schlummernden Täler?
Kennst du die tiefe Stimme?
Die wiederkommt, wenn der Tag sich neigt.
In der blonden Ernte singt.
Ein Refrain, der von Liebe pulsiert ...#
UNTERTITELUNG: Timecode-Filmstudio, Kehl, 2022
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