All language subtitles for y2mate.com - Gottfried Leibniz Das größte Genie aller Zeiten Doku Timeline Deutschland

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Original subtitles

...

Gottfried Wilhelm Leipnitz, Philosoph, Historiker, Jurist und Mathematiker, gilt als das letzte Universiser-Jenie.

Er wollte die Welt mit mathematischen Formen beschreiben.

Seine Entdeckungen und Erfindungen vor über 300 Jahren und die Revolutionierung des Zahlensystems

haben Computer, Internet und soziale Netzwerke erst möglich gemacht.

Leipnitz, arbeitsweise selbst, hatte was von einer Informationsverarbeitenden-Maschine Ansicht.

Für ihn war ein Grundgedanke, alles ist miteinander vernetzt.

Das erscheint uns modern, aber wir sind doch alle Erden von Leipnitz, Leinitz.

Leipnitz wird 1646 in Leipzig geboren, schon als Schüler langweil dien der Unterricht.

Mit Hilfe der Bühfür seines Vaters bringt er sich in der Welt,

die Erinnerung der Bühfür-Maschine.

Leipnitz wird 1646 in Leipzig geboren, schon als Schüler langweil dien der Unterricht.

Mit Hilfe der Bühfür seines Vaters bringt er sich Latein selbst bei.

Mit 14 beginnt er zu studieren, mit 20 promoviert er über schwierigste Rechtsfälle.

Das unlösbare hat er sich angetan.

Man muss sich vorstellen, im 17. Jahrhundert, in der Zeit, als Leipnitz, geboren wurde,

der 30-jährige Krieg war gerade zu Ende.

Dann gab es diese wissenschaftlichen Entdeckungen, diese Revolution im 17. Jahrhundert,

die Kart, Galilé und so weiter.

Es war eine unheimliche Aufbruchstimmung, man war richtig regelrecht euphorisiert.

Leipnitz ließ und schreibt Tag und Nacht.

Es gibt kaum ein Tema mit dem er sich nicht beschäftigt.

Er will die Welt in ganzen Begreifen, um sie besser zu machen.

Wer war dieser Gottfried Wilhelm Leipnitz?

Der wie ein Fönig aus der Asche des 30-jährigen Krieges, nach 1648 an die intellektuelle Spitze Europas stürmte.

Wie hat er getickt?

Und was würde er heute machen?

Spuren suche 300 Jahre zurück in die Gegenwart.

In Hannover, wo Leipnitz 40 Jahre lang am Hof des Herzogs als Bibliotheker und Berater tätig ist,

liegt ein Großteil seines Nachlasses.

Leipnitz hat in seinem Leben so viel geschrieben, dass bislang nur ein Teil der insgesamt 200.000 Blatt erfasst und herausgegeben wurde.

Michael Kempel ist mit Herausforderungen von Leipnitz schiften und Leipnitz,

und Leipnitz, der sich in den letzten Jahren in der Zeit,

und die Wissenschaft sind gespannt, was ihn noch alles in genialem finden werden.

Hiya.

Das sind die Schätze.

Schauen wir uns das mal an.

Sind das jetzt Originalhandschrift?

So hat Leipnitz immer geschrieben.

Sehr klein.

Die Schreien sind sehr klein.

Und schwer lesbar.

Bis an den Rand herunter, an den Seiten, der in Papier war, rad.

Da hat jetzt, wie ihr sehen, die Art Sprechblase noch mal eine spätere Einfügung an den Rand notiert,

mit dem Strich dort hin, wo das eingefügt werden.

Viele Verweise gemacht.

Aus dem hat er, wenn er einen Blatt beschrieben hat, er hinterher oft zerschnitten.

Auf einem Blatt hat er sich die Schreien, die er in den Rand schief.

Das hat er einen Blatt beschrieben.

Er hat sich verschiedene Dinge notiert.

Deswegen ein philosophischen Gedanken, dann eine mathematische Zeichnung.

Vielleicht noch ein paar Ausführungen zur Wäfengeschichte.

Er hat das dann hinterher zerschnitten.

Er hat schreibend gedacht und schneidend geordnet, wenn man so will.

Das ist ein Problem.

Das ist ein Problem.

Leibniz ist auf sämtlichen Wissensgebieten unterwegs.

Für ihn ist die Welt ein offenes Buch.

Jedes Detail ist von Interesse.

Darüber tauscht er sich mit der intellektuellen Elite Europas aus.

Neben seinen Schriften gibt es immer wieder Skitzen, Zeichnungen und mathematische Formen,

die er mit anderen diskutiert.

300 Jahre vor einer globalisierten Kommunikation und lange Vor-Facebook und Instagram

hat Leibniz Freunde in aller Welt.

An die 1300 Briefpartner sind es.

Wenn er heute leben würde, wäre Leibniz sehr glücklich Internet zu haben,

um direkt tausende Briefe zu schicken.

Es gibt einen Witz unter den Leuten, die sich für Leibniz interessieren und sich fragen,

wie schaffte er es bloß, all das zu schreiben.

Er kann nur Schlafengeschrieben haben.

Ich krieg einen Dormon für die Lissé-Utankoresponderse.

Das ist für seine Arbeitsweise nicht unwichtig.

Mit allen Erzteilen in Korrespondenz stand.

Das heißt, mit China, genauso wie in Indien, mit Sumatra,

natürlich mit allen europäischen Ländern.

Überreizte Korrespondenzpartner, die er nicht nur über das Aufklärte, was ihn interessiert ist.

Die er gleichzeitig als Informationsquellen verwenden.

So wie Leibniz mit seinen Briefpartnern in aller Welt korrespondiert,

so steht für ihn auch sonst alles miteinander in einem Zusammenhang.

Für Leibniz ist die Welt ein systemtotaler Vernetzung, ein World Wide Web.

Der korrespondiert nicht nur Brieflich,

übrigens hauptsächlich infanzösisch und vertein.

Er ist auch ständig unterwegs, um die Welt kennenzulernen.

Worin aber ist der Ursprung für dieses Schirr im Klose

und dichte Netz, aus dem die Welt besteht zu suchen?

Leibniz steht in der Tradition des Barok, der solche Fragen mit dem Schöpfer beantwortet.

Aber der Glaube allein genügt ihm nicht.

Kein Leben ohne Zahlen. Die Welt entsteht, wenn Gott rechnet.

Aus dem Nichts der Null schafft Gott die Eins.

Alles mit 0 und 1 wird die Welt geordnet.

Die beiden Ziffern sind die Grundlagen, alldessen das ist, im Himmel und auf Irgen.

Am Anfang war die Zahl und die Zahl war bei Gott.

Für Leibniz war Gott gewissermaßen der erste und größte Mathematiker.

Er hat die Welt nach Zahlmaß und Gewicht erschaffen.

In Leibniz-Vorstellungen kann man die Schöpfung ausrechnen,

weil der Hinter sozusagen einen Zahlen- und Formel-Aparat steht.

Das Bezucker direkt auf die Diardik, die Binary-Mathematik, die ihn fasziniert hat,

des Rechnen mit 0 und 1.

Es bleibt immer die Eins unter die Null.

Und dann die Null und 1 von unten nach oben in eine Reihe von links nach rechts schreiben.

Ich glaube ich hab's.

Mit seiner Erfindung des Rechnens mit 0 und 1 hat Leibniz die Grundlagen

unserer heutigen Digitalisierung geschaffen.

Ohne seine Überlegungen, dass man mit nur 2 Ziffern unser herkömmliches Zahlensystem

von 0 bis 9 ersetzen kann, wäre unsere moderne Welt nicht möglich.

Smartphones, Laptops, Großrechneranlagen, die ganze Computergestützte Technologie,

die er in der Welt produziert auf der binaryen Weltformel von Leibniz.

Sie können in guten Gewissens behaupten,

dass natürlich moderne Informationsfantasmen

durch ein Leibnizistärbe antreten.

Alle diese Projekte, die man bei Leibniz findet, die Entwicklung einer Universalsprache,

die Entwicklung bei ihm zum ersten Mal eines digitalen Coats,

also der sogenannten Diade 0 und 1, mit der man rechnen kann,

die Erfassung der Welt durch Symbole und Zahlen in einen generellen Zusammenhang war

in seiner Zeit vorsichtig gesagt, sehr innovativ.

Und wir sehen hier sehr schön am Rande des eigentlichen Briefes,

eine solche Zahlen-Pyramide, wo die natürlichen Zahlen dargestellt werden

in Binärzzahlen von 0 und 1.

Wir haben hier überliefert im Leibniz-Nachlad sehr viele matematische Rechnungen,

die auch noch gar nicht idiert sind, die zum Teil jetzt auch erst erschlossen werden.

Er hat das auch alles aufbewahrt.

Er war auch jemand, der die Dinge auch sortiert hat.

Oder, denkst, ich mach mir auch in dem Chaos verloren hat.

So revolutionär die Entdeckung der binaryen Mathematik ist,

so Leibniz-Zeiten kann noch niemand etwas damit anfangen.

Also erledigt er weiter das Tagesgeschäft als Rufrad, der er seit 1678 ist.

Er stellt Rechtsgutachten, um Erbansprüche zu untermauern.

Entwirft Denkschriften, Gedenkmünzen, Glückwunsch, Gedichte zu Ehren des Hauses Handover.

Er entwickelt Pläne zur Reform der Staatsverwaltung,

zur Verbesserung der Landwirtschaft und des Manufakturwiesens.

Dann soll er die Geschichte der Welfen schreiben, die ihm viele Jahre beschäftigen wird.

Er hat auch mal von sich gesagt, naja, er sei ja lieber jemand,

der hinter seinen Büchern sitzen würde, als sich mit Leuten zu unterhalten.

Aber das stimmt nicht ganz. Er war sehr gesellig.

Er konnte sehr gesellig sein. Er war geschätzt am Hof in Berlin oder in Hannover,

zum Beispiel von Sophie oder Sophie Schallotte.

Und er war auch jemand, der seine Philosophie im Dialog entwickelt hat.

Für die Kurfürstin Sophie entwickelt Leibniz Pläne zu einer großen Vontäine

im Schlossgarten Herrenhausen in Hannover.

Bei ihr findet er Rückhalt und Protektion, obwohl er nicht immer nach dem Willen

und der Vorstellung des Herzogs Ernst August arbeitet.

Zu Tochter Sophie Schallotte hat er Zeit lebens eine innige Beziehung.

Mit ihr bespricht er viele seiner philosophischen Grundfragen.

Ich habe im Salon aufs Irgendwatt. Hat man Ihnen das nicht gesagt?

Nein, sie schrieben im Garten.

Es ist auch viel schöner hier.

Lassen Sie ihn spazieren gehen und dann wenig Philosophieren.

Oder glauben Sie Frauen sind dazu nicht in der Lage?

Überhaupt nicht so viel Schallotte. Ich schätze ihr Denken und ihren klaren Geist.

Ja, bis vor kurzem hat man Frauen noch nicht einmal eine Seele zu gestanden.

Wie soll man Ihnen dazu bestehen, dass Sie sich ernsthaft für Philosophie

und Meter Physik interessieren?

Nicht nur irgendwie mitreden wollen, weil es Schick am Hof ist.

Und Sie sind die Tiere, meine Seele.

Und die Pflanzen?

Ich habe Ihnen brieft genau gelesen.

Sie schreiben die ganze Welt des voller Lebens.

Voller Individuen und keines gleich dem anderen.

Die Blume hier.

Die Blätter sehen gleich jetzt.

Doch sind sie voneinander verschieben.

Der genauer und aufste Teil gerichtete Blick darauf,

dass selbst zwei Blätter nicht identisch miteinander sind.

Für Laptitz zu der Erkenntnis, dass jedes Leben wesentlich ein Unikat,

anders und besonders ist.

Der Mensch und seine Individualität sind wesentlich mit seiner Freiheit verbunden.

Der Mensch hatte die Aufgabe von Gott bekommen,

die Schöpfung weiterzuentwickeln, noch stärker zu perfektionieren.

Ein Weg dazu ist natürlich die Technik.

Die Technik ist ein verlängertes Instrumentarium des Menschseins.

Dementsprechend war es, wie auch wichtig, technische Dinge zu entwickeln,

um die menschliche Gesellschaft zu verbessern und fortzuentwickeln.

Die Technik fasziniert Leitnitz.

So erfindet er in Dübel, eine Luftmatratze aus Leder,

einen Schumetschgumfedern und er entwickelt eine Waffe,

die so schnell schiegt, dass immer zwei Kugeln gleichzeitig in der Luft sind.

Leitnitz zu Hause ist nicht der Elfenbeintom der Wissenschaft,

indem er sich von der Welt abschottet,

sondern die reale Welt in all ihren Facetten.

In den Gouben und Schächten des Hartzer Bergbaus arbeitet Leitnitz als Ingenieur.

Die Silberminen sind eine wichtige Einnahmequelle des handufaschen Hofes.

Je tiefer man vordringt, desto mehr Grundwasser füllt die Schächte.

Die Wasserräder allein bringen die erforderliche Kraft nicht auf,

um die Pumpen anzutreiben und so die Stollen zu entwessen.

Leitnitz hat eine Lösung.

Er will die Wasserkraft mit der Windkraft koppeln.

Er findet horizontale Windmühlen, die bei jedem Wind gleichermaßen funktionieren,

ein gewaltiges Unterfangen.

Tatsächlich sollte als Effekt das Ganze ein verbessertes,

auch ökonomisch verbessertes Hartzer-Bertwerksystem herauskommen.

All das ist dann letztlich an bürokratischen Widerständen,

der dortigen Funktionäre in Klausthal,

aber es ist auch an Materialien des falsche Holz, das verwendet wurde.

Das ist schließlich, wenn man so will, umstandsbedingungen mehr oder weniger gescheitert.

Leitnitz verliert viel Geld.

Er hat sich finanziell an dem Projekt beteiligt.

Von solchen Miserfolgen lässt er sich aber nicht aufhalten.

Unermüdlich und ohne Pause stürzt er sich in neue Pläne.

Vor allem sind es eine mathematischen, technischen und philosophischen Überlegungen.

Um die Arbeit an der Verfassung der welchen Geschichte für die er bezahlt wird

und um mit er seinen Lebensunterhalt verdient,

mogelt er sich, wann immer es geht herum.

Er nutzt die allerdings als Vorwand,

um dem Alltag des hüfischen Lebens zu entfliehen.

Leitnitz war, wenn man so will, unruhig.

Aber es gibt in dem, was er betrieben hat,

eine eigentlich übulatorische Seite.

Man nennt es häufiger auch den Leibnitzchen Optimismus.

Aber es gehört dazu, dass er trotz immerwährender Enttäuschungen,

also Projekte, die nicht funktionierten, obwohl sie gut gedacht waren.

Sachen, die nicht realisiert werden konnten.

Aber auch Ärger mit seinen Vorgesetzten.

Also der typische Ärger im Büro mit Vorgesetzten,

mit den Herzsügen von Hannover, Braunchweig,

beispielsweise Enttäuschungen, Mittelpunktzungen, etc.

Hat den eigentlich nie daran gehindert,

von zum nächsten Projekt überzugehen.

In Mittelpunkt steht für ihn die Mathematik.

Seine große Leidenschaft, die ihn Zeitlebensantreibt.

Die Mathematik ist für den, der von ihr erfasst wird,

nicht bloß eine Wissenschaft.

Sie ist trost und Krankheit zugleich.

Ich frage mich oft, warum gerade die Mathematik

vom Menschen so unbarmherzig Besitz ergreift,

weil unser Geist ein geheimes Räderwerk zu besitzen scheint.

Alles arbeitet nach notwendigen Gesetzen im Dunkeln.

Ich bin davon überzeugt, dass wir bis heute noch nicht

im Besitz aller Rechenoperationen sind.

Das irrationale und die Berechnung der Kurven sind zwei weitere Verfahren,

die wir bis heute noch nicht kennen.

Was ich suche, ist eine Schreibweise für diese zwei neuen Rechenarten.

Eine Schreibweise, die so klar und einfach ist,

dass sie all diese Überlegungen den Bereich der zufälligen Erleuchtungen

der virtuosen Enzieht, dass sie jeder mittelmäßige Hand haben kann,

dass sie kurz gesprochen.

Zum Algorithmus.

Zu selbst tätigen Denkmaschine wird.

Und die Jahrhunderte werden mit diesem Algorithmus rechnen.

Mittlerweile liebt eine ganze Branche von Algorithmen.

Mit diesen gut gehüteten Geheimnissen wissen Suchmaschinen betreiber schon heute,

was wir morgen wollen.

Algorithmen sichern Arbeitsplätze für viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt.

Ihr Einsatzgebiet wird ständig erweitert.

Sie sind auch die Grundlage für ein neues Gerät,

das in der Entwicklungsabteilung des Suchmaschinen die ganzen Google-Konstruiert wurde.

Das Vermisst und Kategor fährt in echt Zeit ihnen Räume.

Ein sogenannte Mapping Rucksack.

Ein Kategoriker, der Karten quasi ihm vorbei gehen, erstellt.

Ich glaube, bleibt nichts, wäre sehr begeistert von der Technologie.

Das ist natürlich alles Digitaltechnologie.

Derjenige, der das erste Mal vollständig auf das Binärsystem beschrieben hat,

und sich sehr mit der Technik beschäftigt hat, darf ich das mal ausprobieren.

Ja, sehr gern.

Kann man mal aufsetzen.

Das ist wie so ein Wanderer-Rucksack.

Hier rein.

So, und dann vorsichtig.

Das ist ziemlich schwer.

Sie laufen einfach durchs Gebäude durch.

Die Laser-Sensoren rucksack, nehmen dann die Umgebung wahr.

Wir sind hier dieser blaue Pfeil.

Der nimmt jetzt das Gebäude wahr und baut daraus die Karte.

Wenn sie sich umdrehen, sieht man das hier sogar.

Dann können wir einfach mal loslaufen.

Die Laser auf dem Rucksack drehen sich pro Sekunde etwa 10 Mal

und zeichnen Millionen von Bildpunkten von den Räumen auf.

Somit entsteht in echt Zeit eine maßstabstetreuung 3D-Abbildung.

Mussten Architekten bisher sehr aufwendig jeden einzelnen Raum vermessen,

so geschieht dies künftig mit dem Kartograför-Rucksack im Spaziergang,

eine echte Revolution.

Was wir da tun, ist, wir finden heraus, wo der Rucksack im Raum ist.

Dann sehen wir hier im Pfeil, er glaubt hier zu sein.

Der Laser misst dann die Umgebung aus und erstellt gleichzeitig eine Karte.

Das sind zwei unbekanntlich.

Ich weiß nicht, wo ich bin und ich habe noch keine Karte.

Das ist das, was der Algorithmus macht.

Man kann also die Welt, und das ist für Leipnitz,

und das ist auch für die moderne digitale Technologie ganz wesentlich.

Man kann die Welt in eine Ansammlung von Adressen verwandeln,

in denen jeder Quadratzentimeter, jedes Detail, jedes Ereignis,

auffindbar und damit Adressierbar ist.

Das glaube ich, sind zentrale Zusammenhangswischen,

denn Leipnitzchen fand da sie, und wenn sie so wollen,

die Verwandlung der gegenwärtigen Welt in eine Mega-Achie von IP-Adressen.

Die Vision von Leipnitz ist Wirklichkeit geworden.

Die Auflösung unserer Welt in Kleinstedectise,

die alle miteinander in Verbindung stehen.

Hat Leipnitz die Folgen dieser grenzenlosen Erfassung mitbedacht.

Dass die Welt und der Mensch damit gläsern und berechenbar,

kurz um zu einer Ansammlung von Daten werden.

Das sieht wirklich gut aus.

Hier wieder diese Millionen von Bildpunkten,

die einzelnen Pixel ein pointelistisches Gemälde sozusagen,

natürlich alles digital.

Und dann fliegen wir hier in die nächste Ebene rein und sehen,

hier das nächste Stockwerk.

Und wo würde Leipnitz heute arbeiten?

Ja, ich glaube, der hätte sehr viel Spaß daran,

an solchen Projekten zu arbeiten.

Und das basiert natürlich jetzt auf dieser Theorie,

die er damals entworfen hat, und das jetzt so in der Form umgesetzt zu sehen,

wie aus diesen binean Daten geografische Dreidimensionalikarten werden.

Ich glaube, da hätte er sehr viel Spaß dran gehabt,

und ich glaube, dass wir ihn hier auch in den Projekt durchaus gebrauchen hätten können.

Leipnitz lust am Denken ist grenzenlos.

Dabei verhehrt er nie den Menschen und das Maß für das machbare aus den Augen.

Trotz seines universellen Geistes, denkt er die menschliche Begrenzung immer mit.

Beim Erwachen habe ich schon so viele Einfälle,

dass der Tag nicht ausreicht, um sie alle nie dazu schreiben.

Beim Erwachen habe ich schon zu viele Einfälle,

dass der Tag nicht ausreicht, um sie alle nie dazu schreiben.

Leipnitz entlose Ideen sind Fluch und Segen zugleich.

So vielfältig wie die Welt ist, so vielfältig sind auch seine Interessen.

Das Besondere von Leipnitz ist es, dass selbst wenn er heute leben würde,

er nicht nur eine Disziplin und einen einzigen Gegenstand ausüben würde.

Das ist ein Problem, der sich in den letzten Jahren in den letzten Jahren

nur eine Disziplin und einen einzigen Gegenstand ausüben würde.

Mit der aufs Detail ausgerichteten Erforschung der Natur ist Leipnitz nicht allein.

Viele seiner Zeitgenossen nehmen die Natur erscheinungen nicht mehr als von Gott gegeben hin.

Man will ihre Gesetze und Prinzipien erforschen, will exakt beschreiben und daraus Fakten ableiten.

Gleiches gilt für die Geschichte.

Wer etwas über die Gegenwart wissen will, um für die Zukunft zu lernen,

ist tief in die Erzund Naturgeschichtliche Vergangenheit hinabsteigen.

Versteinerungen sind Zeugnisse davon.

Leipnitz hat diese schon zu seiner Zeit in den Hartzerbergwerken und Höhlen gesammelt.

Denn Natur und Geschichtsforscher Leipnitz wird so zum Mitbegründer der Paleontologie.

Seine technischen Entwicklungen betreibt Leipnitz unablässig.

Die Mölle zeigen, dass die Macht des Menschlichen Geistes praktisch sein kann.

Sie soll den Menschen helfen, ein ungeniemeres Dasein zu führen.

Und weil das Rechnen so viele Menschen quält, will Leipnitz auch da abhilfe schaffen.

Es ist eines ausgezeichneten mannest nicht würdig wertvolle Stunden,

die ins Klare im Keller der Rechnungen zu verbringen.

Diese Aufgaben könnten ohne Besorgnis abgegeben werden, wenn wir Maschinen helfen.

Leipnitz macht sich daran, eine Rechnmaschine zu entwickeln.

Sie sollen nicht nur das Rechnen erleichtern,

sondern ihm auch Anerkennung in der akademisch-wissenschaftlichen Welt bringen.

Dieser Rum ist ihnen immens wichtig.

Leipnitz hatte die Idee zu seiner Rechnmaschine, bevor er nach Paris kam,

denn er spricht davon in einem Brief.

Aber er denkt, dass er mit dem Projekt der Rechnmaschine sein Eintritt in die Pariser

und Lonnawissenschaftsweltschaffen wird.

Und hier will er rein.

In den Tempel der Gelehrten, der von Ludwig Vierzehnten gegründeten Königlichen Akademie der Wissenschaften.

Leipnitz kommt als junger Mann nach Paris, sucht eine Anstellung,

macht die Bekanntschaft mit den intellektuellen Größen der Zeit.

Wer ist hier schafft, der schafft es überall.

Paris ist Ende des 17. Jahrhunderts neben London das geistige Zentrum Europas.

Schnell findet Leipnitz Zugang zum Mathematikern, Philosophen und Theologen.

Er bekommt an den Einblick in ein Wissen, dass es in Deutschland nicht gibt.

Die Zeit ist reif für Rechnmaschinen und seine soll die beste sein.

Leipnitz hat diese Rechnmaschine erfunden.

Er war nicht der erste.

Blaise Pascal hatte eine ein paar Jahre davor erfunden.

Leipnitz war sehr stolz, weil sie funktionierte.

Sie konnte etwas, was die Maschine von Pascal nicht schaffte.

Und er war sicher, dass diese Rechnmaschine der Schlüssel für seinen Eintritt in die Akademie royal und die Royal Society war.

Leipnitz-Rechnmaschine soll alle vier Grundrechenarten beherrschen.

Neben dem Adieren und Subtrahirin auch multiplizieren und dividieren.

Für die Umsetzung seiner Ideen und Skitzen findet er schließlich eine Mechaniker, der mit den Typen der Feinmechanik zurecht kommt.

Bald schon ist die Rechnmaschine Tagesgespräch in Paris und man erwartet Wunderlinge.

Die Fabrikympromier stellt eine erste unvollkommende Maschine hin.

Sie kann nicht alles ausführen, was Leipnitz für sich vorgesehen hatte.

Die Rechnmaschine enthält ausgeklügelte und von Leipnitz extra dafür erfundene Bauteile.

Eine Staffelwalze, einen Zahlenspeicher, ein Ergebniswerk.

Letztlich waren es offenbar zu viele technischen Neuerungen, zu anspruchsvoll für die Handwerker der damaligen Zeit.

Er fällt auf die Nase, als er in diesen Institutionen seine großen Entdeckung zeigt.

Die Leute finden zwar, dass sie ganz schön sind, aber nicht zu beeindruckend, wie er denkt.

Das ist einer der Gründe, warum er ein Leben lang an der Rechnmaschine arbeitet.

Seine soll besser sein als alle anderen, aber dafür braucht er viel Zeit.

Schließlich gelingt es Leipnitz doch.

Er baut eine funktionierende Rechnmaschine, die alle vier Grundrechenarten beherrscht.

Bis zur Erfindung des elektronischen Taschenrechners,

war sie unsemtliche Rechenabaraturen auf seinen Prinzipien.

Im Rechnmaschinen Museum Arrit Meeum steht ein originalgetreuer Nachbau der ersten vier Späten.

Die Zieresrechenmaschine von Leipnitz.

Das Original hat man nur zufällig wieder entdeckt.

Erst mal ist die Maschine selbst ein bisschen in Vergessenheit geraten.

War auf einer Dachkammer in Göttingen an der Universität, wo sie wieder gefunden wurde, erst zu im 19. Jahrhundert.

Und dann hat man angefangen, sie zu restaurieren.

Und damals haben sich die Techniker daran die Zähne ausgebissen,

weil sie nicht 100% verstanden haben.

Diese Rechnmaschine wurde erst vor knapp zehn Jahren wirklich vollständig verstanden.

Und wie sie wirklich funktioniert hat und das sie funktioniert hat.

Für den Nachbau wurden Werkzeuge benutzt, mit denen die Mechaniker von Leipnitz vor 300 Jahren schon gearbeitet haben.

Man wollte beweisen, dass die Maschine auch tatsächlich funktioniert.

Leipnitz lässt mehrere Modelle bauen.

Er ist zu versessen darauf, dass er dafür sehr viel Geld investiert.

Die Mechaniker drangsaliert er so lange, bis sie seine Ideen erfolgreich umsetzen.

Und das Ergebnis ist nahen, gleich 75.

Man muss ich mal nachhechen.

325 mal, 3 bis gleich, 975.

Leipnitz geht noch einen Schritt weiter.

Er will auch für seine neue bineere Mathematik von Bull und I einen Rechen-Aparat konstruieren.

Er wollte das eine Maschine bineer rechnet, weil sie das viel einfacher kann.

Sie können 0 und 1 viel einfacher mechanisieren ohne Zahnräger oder Federn,

in dem sie einfach kügig hin und Wippen haben.

Und genauso hat er es beschrieben.

So ist das heute im modernen Konfütter auch.

Sie haben Strom oder kein Strom und können damit mit 0 und 1 perfekt rechnen.

Und das ist etwas, was ihn fasziniert hat, was seine Lust an der Erfindung wieder geweckt hat.

Was wir ein Kinderspiel mit Mommeln aussieht, ist eine mechanische Vorvorform des Computers.

Eine Erfindung Bull, legt Niz Niz nie in die Tat umsetzt.

Er weiß wohl, dass er seine Zeit genossen damit völlig überfordert.

Es stellte sich gar nicht, die Frage bineer zu rechnen.

Man war froh, wenn man überhaupt die Zimaarächen konnte.

Selbst das konnten damals noch nicht alle Leute noch eine ganze Zeit später.

Götet zum Beispiel konnte nicht selber rechnen.

Er hatte einen Rechentour und hat einen drecken, fändigen davor gerechnet.

Er konnte nicht abstrakt mit inlich arabischen Ziffern rechnen.

Dieser Schritt von die Zimaarsystem zu Bineersystem ist noch ein weiterer Schritt der Absraktion.

Und das war gar nicht nur Twendigkeit.

Es beschrankt keine Nudwendigkeit.

Es war viel zu kompliziert, den Menschen damals zu vermitteln.

Auf ähnliches Unverständnis stößt Leipnitz mit seiner Philosophie.

Er geht davon aus, dass unsere Welt aus einer Anzahl von unendlich vielen anderen möglichen Welten hervorgegangen ist.

Gott hat das in seiner Allmacht entschieden und sie mit ihren universell gelten Naturgesetzen

entsprechend eingerichtet.

Es gibt einen Einfall, der ein verleibendet Weltverständnis zentral ist.

Und der durchaus, wenn man ihn leicht verändert.

Eine große Modernität hat das ist eine Lehre von der besten allermöglichen Welten.

Also die Hisi-ge, die Wirkliche, die hier und jetzt stattfindende Welt sei die beste allermöglichen.

Sir, will dir kurs, Sir, will dir kül, was bedeutet das, dass die existierende Welt die beste ist und schlicht am wenigsten schlechte?

Es bedeutet nicht, dass alles zum besten bestellt ist.

Es gibt Ungerechtigkeit nur und Unglücke.

Aber wenn man die unendliche Gesamtharte Dinge anschaut, was eine Welt ausmacht, dann ist diese Welt die am wenigsten schlechte mögliche Welt und die beste, die, wo es am meisten Harmonie gibt.

Wie meinen Sie das Leipnitz?

Wir leben in der besten allermöglichen Welten, ist das eh ernst?

Natürlich, darüber gibt es keinen Zweifel.

Ich habe aber Zweifel, doch. Warum lässt Gott zu, dass es Erdbegen, Krankheiten und Kriege gibt?

Leid und all die Schmerzen, wenn er angeblich so güttig und liebefällt ist?

Gott hat aus allen denkbar möglichen Welten die beste ausgewählt.

Gott ist allmächtig. Seine Wahl ist vernünftig.

Das heißt aber nicht, dass die beste Welt gut sein muss.

Aber warum hatte die Welt nicht gleich für alle gut gemacht?

Weil das Schreckliche mit dazu gehört.

So wie dreimal dreieinneun ist oder die Kreiszeit pieunabhängig von der Größe des Kreises ist.

Es gibt Dinge, die...

Es geht jedoch nicht um Mathematik, sondern um den Menschen.

Der Mensch gehört zur Natur. Und so wie er gehört auch die Dinge dazu.

Ohne Schreckengebess keine Freude, kein Frieden ohne Krieg. Glück ist nicht ohne Unglück zu haben.

Ohne werden kein Sein.

Konzept sein kann nur sein, wenn es immer neu wird.

Ja, ich kenne ihre Tese.

Alles ist in Bewegung, selbst die Ruhe.

Sie meinen eine Welt ohne Schrecken wäre nicht denkbar.

Aber ist der Preis, den die Menschen dafür zahlen nicht viel zu hoch?

Gott hat den Menschen mit Vernunft ausgestattet.

Er lässt ihn die Freiheit zu wählen.

Das Übel gehört als Möglichkeit mit dazu.

Ob er sich aber für das Gute oder das weniger gute entscheidet, bleibt ihm überlassen.

Wir vernünftiger erhandelt.

Destonäa kommt ja einer vollkommenen Welt.

Den vollkommenen Zustand der Welt kann es also nicht geben,

weil der Mensch sich auch immer falschen Scheiden kann.

Richtig.

Aber warum nimmt Gott ihm die Entscheidung nicht einfach ab?

Dann wäre der Mensch nicht mehr frei.

Er muss selber entscheiden, dass es der Sinn unseres Lebens besser zu werden.

Wir werden wir vollkommen.

Dann hätten wir unser Ziel schon erreicht.

Wir werden in einem Stillstand gefangen.

Wir müssten uns nicht mehr anstrengen.

Ob das eine bessere Welt wäre als die, in der wir leben?

Diese unbedingte Freiheit des Menschen hat für Leipnitz etwas befreien.

Der Mensch muss nur die Fähigkeit vervollkommenen,

die richtigen Dinge zu erkennen,

und damit auch eine größere Vollkommenheit im moralischen Andeln zu entwickeln.

Keiner anderen Tees von Leipnitz, wie der von der besten aller möglichen Welten,

wurde so heftig widersprochen.

Der französische Philosoph Wulther,

karrikiert Leipnitz in seiner Novelle, kommt Diet als eine komplett lächerliche Person,

die angesichts des schrecklichen in der Welt naiv weiterhin an das Beste in ihr glaubt.

Leipnitz-Fortschrittsoptimismus ist ja auch bereit,

zum 18-Jahrhundert stark kritisiert worden.

Da muss man nur an Wulther denken,

der das eben auch persifiert.

Wir leben in der besten aller möglichen Welten.

Man kann das als naiv bezeichnen oder eben auch als grenzenlos optimistisch.

Wir können es letztlich auch noch nicht beurteilen.

Wir können auch nicht sagen, ob Leipnitz in der longen Run recht hat oder nicht.

Es herrscht ein unglaublicher Optimismus.

Wenn ich mir Leipnitz-Vorstellung von einer besseren Welt der bestmöglichen Anschaul,

dann ist die sehr nahe an dem Ideen vom Internet dran.

Das ist doch was wir wollen.

Die Welt zu einem magischen und wissenschaftlich perfekten Ort zu machen.

Und auch zu machen, ähm, scientifically perfekt.

Viele Vorstellungen von Leipnitz gehen in Erfüllung.

Damit entstehen aber auch neue Fragen.

Trägt das Internet und die globalisierte Kommunikation zu Verbesserungen unseres Lebens bei?

werden wir Menschen dadurch moralischer und friedfertiger.

Die Schützstorms und die Überwachung auf den Datenautobarlen rund um die Welt

lassen zumindest daran zweifeln.

Leipnitz hat keine Zweifel daran, dass wir die Herausforderungen bestehen werden.

Er findet die Lösung unter anderem in einem neuen mathematischen All-Roundwerkzeug, der Infinitesimal-Rechnung.

Infinitesimal. Zum Grenzwert hin unendlich klein werden.

Rechnen mit unendlich kleinen Zahlen.

Die Infinitesimal-Rechnung, also die Integral- und Differenzial-Rechnung, ist die Geburt einer neuen Mathematik.

Leipnitz findet eine allgemeine Methode, um unendlich kleine Veränderungen und Bewegungen zu berechnen.

Leipnitz ist gewissermaßen, die einiges gewesen ist, mit Infinitesimal-Grußen genau so zu rechnen, wie mit natürlichen Zahlen.

Das ist tatsächlich etwas Besonderes gewesen.

Also diese unendlich klein und großen Reihen von Zahlen, gewissermaßen so zu bündeln und mathematisch zu verarbeiten.

Und wie natürliche, endliche Zahlen.

Die mathematischen Verfahren von Leipnitz werden unter anderem benötigt, und die natürlichen Vorgänge,

die sich unmittelbar unter unseren Füßen abspielen, berechnen zu können.

Im Erdinneren brodelt heißes, zähflüssiges Gestein.

Seine Bewegung ist schwer vorhersehbar.

Wir sitzen quasi auf einem Pulverfass, das sich immer wieder unkontrolliert entleht.

Kontinentalplatten verschieben sich, vulkane Brechen aus und Zunamis überschwemmen in ganze Landschaften.

Wenn wir dann Richtung Kernmantelgrenze schauen, das wäre in diesem Bereich genau auf die Sergung.

Das Richtung südlich ist Afrika, diesen Aufstrom, besonders schöner Haus.

Wissenschaftler behelfen sich mit Modellen und Computeranimationen, um sichtbar zu machen, was im Dunkeln des Erdmantels vorsicht geht.

Mit Hilfe einer Spezialbrille bewegen sich die Forscher im Leipnitz-Rechenzentrum in Garjingen durch das Erdinnerer.

Ihre Arbeit basiert auf der Leipnitzchen infinitesimal Rechnung.

Leipnitz war auch ganz grundsätzlich daran interessiert, wie die Welt um ihn herum funktioniert.

Wie die Erde funktioniert, ist etwas, was sich besonders schön durch die Theorie seiner Differenzialgleichungen abbilden lässt.

Genau das lösen wir eigentlich, wenn wir auf dem Computer arbeiten.

Wir verwenden eigentlich seine mathematischen Ideen.

Wir gehen einfach erst mal zunächst nach Island. Island ist der Bereich, in dem sehr viel Strömung aus der Tiefe bis nach oben kommt.

Wir fahren jetzt in das Modell hinein und da sieht man jetzt die ganzen roten Bereiche.

Wir gucken, wie das ganze Material sich entlang der isländischen Bereiche nach oben in den Manteln hinein bewegt.

Europa ist ebenfalls ein Kontinent, der sehr viel von der Mantelkonvention erfährt und mitbekommt.

Wenn man die ölogisch durch das betrachtet, dann sieht man das regelmäßig Pulser aus der Erde nach oben dringend.

Diese Flutbersalte könnten die gesamte Bundesrepublik Deutschland innerhalb von weniger als einer Millionen Jahre mit einem Kilometer per Zeit bedecken.

Und die Biosphäre reagiert darauf natürlich in einer Katastrophorellenfahrung.

Damit solche Simulationen überhaupt errechnet werden können, braucht man gewaltige Großrechenanlagen.

Eine davon ist der Supermuck wegen Leipnitz-Rechenzentrum.

Mit solchen Supercomputern können die gantische Datenmengen verarbeitet werden.

Neben seiner bineren Mathematik, auf den diese Mega-Rechner basieren, steckt aber noch mehr Leipnitz in ihnen.

Leipnitz-Reichner ist nicht nur ein Denkers, sondern auch daran interessiert, dass die Ergebnisse seines Denken umgesetzt werden können praktisch.

Wir versuchen hier auch zwischen dem ganz theoretischen Ansatz, also der Berechnung des Universums aus der Astrophysik auf dem Rechner.

Und eben ganz praktisch ein Ding, um eben in der Kühlung zu fahren.

Gewaltige Kühlanlagen sorgen dafür, dass die Computer nicht überhitzen.

Das aufgewärnte Kühlwasser nutzt das Rechenzentrum zum Heizen des Gebäudes im Winter.

Eine besonders enguative Leistung, an der der Praktika Leipnitz seine freudige Habt hätte.

Egenso wie an der Entwicklung der neuen Computergeneration, den sogenannten Quantenkomputer.

Da ist ein Riesenschritt, aber das wäre sicher eine Herausforderung, die Leipnitz gerade jetzt besonders interessiert hätte.

Wie man diesen Übergang von heutiger Technologie in kommende Technologie, die noch mal viel Leistungsfähiger ist, also vielleicht noch mal eine Million Leistungsfähiger als unserer Jetzlichen Rechner.

Wie man das hinbekommt, so dass also trotzdem die Wissenschaft kontinuierlich versorgt wird, die höhere Rechen leisten.

Leipnitz will das gesamte Leben mit Hilfe der Mathematik erfassen. Dazu entwickelt er eine allgemeine Symbolsprache, die sogenannte Charakteristiker Universalis.

Man hat oft das Bild von Leipnitz als jemanden, der davon geträumt hat, eine Art Universalschlüssel für das Universum und die Gedanken zu finden.

Eine symbolische Sprache, die erlaubt Gedanken in Rechnungen zu übersetzen, hatte mehrere Vorteile. Alle Leute sollten sich dadurch einigen, Irrtum und Verwirrung verschwinden.

Auf Zahlen kann man zählen. Zahlen sind objektiv, Schaltkreise auch. Worte dagegen Werten sind subjektiv. Jeder kann mit denselben Worten etwas anderes meinen. Meinungen können wechseln, eine Zahl, aber bleibt eine Zahl. Also Rechnen statt argumentieren.

Man kann Leipnitz Idee des Calculemus vielleicht übertragen auf eine Algorithmusierung, des Denkens, wie man sich das heute vorstellen kann.

Allerdings glaube ich, dass hier auch Leipnitz die Kraft der Mathematik vielleicht auch selber überschätzte. Auch in den Diskursen, in Streiten, in Auseinandersetzung.

Es gibt doch Dinge, die sich nicht auf mathematische Größen reduzieren lassen, sodass man einfach nur sagen kann. 2 plus 2 ist 4, ich habe recht und sie nicht.

Heute werden wir in jeder Situation erfasst und in Raster gezwängt. Der Mensch wird zum Zahlengebilde.

Egal, was wir tun, denken, fühlen, wir hinterlassen Spuren. Die gesamelten Daten werden zu Informationen verarbeitet, die Rückschlüsse auf uns und unsere täglichen Gewohnheiten zulassen.

Das Subjekt Mensch wird so zum Objekt wirtschaftlichen Interesses. Leipnitz hat seine Absicht, den Menschen zu mathematisieren, nicht weiterverfolgt. Vielleicht wusste er, warum.

Die Vermessung des Menschen in seiner Welt, was Leipnitz mit seiner Universalsprache im Sinn hatte, ist Wirklichkeit geworden.

Mit der Kartografie haben wir eine Universelle Sprache geschaffen. Sie dient als Schlüssel zur Welt, so wie sie jeden Tag physisch erleben. Ich glaube Leipnitz hat genau das vorausgesehen.

Er wollte ein Bild von der Welt, das alle verstehen. Eine Universelle Sprache, unabhängig von unserer jeweiligen Herkunft und Kultur, die ist unser möglich, die Welt abtrennt.

Es ist ein Problem, das wir uns zu bilden, so wie wir sie erfahren.

Ob es dem unverbesserlichen Weltverbesser Leipnitz gefallen hätte, wie wir heute miteinander kommunizieren? Die ganze Welt im Blick, den unmittelbaren Nachbarn dabei aber zu übersehen, das entspricht nicht seinem dialogischen Denken. Die Demokratisierung des Wissens dagegen schon.

Ein paar die Open Source sind, also das Netz dient vor allem dazu, das Wissen möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Es ist Archiv und Gleereninstitution zugleich.

Open Source verbessert unsere Fähigkeiten, etwas über die Welt zu lernen und es macht uns allen das Wissen der Menschheit zugänglich. In diesem Fall lernen wir also etwas durch ein Netzwerk, das von einer glubalen Gemeinschaft betrieben wird.

Vor 300 Jahren gibt es noch keine glubale Netzgemeinde. Leipnitz muss persönlich an die Hüfe reisen, wie den der Habsburger in Wien.

Um seine Ideen und Projekte durchsetzen und verwirklichen zu können, braucht er die Unterstützung der Mächtigen.

Im deutschen Kaiser Leopold im ersten trägt er seine Dienste als Berater an. Leipnitz träumt davon, die herrschenden zu lenken.

In der Zeit, in der Leipnitz sich politisch betätigt und übrigens auch rastlos unterwegs ist zwischen Hannover, Berlin, Wien, im Ausland, etc.

Wundt man natürlich auch der Verfertigung Europas bei. Dazu muss ich Zugang zu Machtzentren haben. Dazu muss ich Zugang zu Fürsten haben, dazu muss ich aber auch konkrete Vorschläge machen.

Wie kommen ein anderer Gelehrter seiner Zeit beschäftigt sich Leipnitz mit Russland? In Zar-Peter dem großen sieht er einen mächtigen Reformer. Er will ihn unbedingt kennenlernen und beraten.

Als er ihn endlich trifft, präsentiert er ihm sein Konzept, wie man die Verfassung Russlands einschließlich seine Ökonomie verbessern könne.

In Zar-Peter macht Leipnitz zwar zum russischen Geheimen justizrat, seine Einflussen-Üblichkeiten aber sind eben so klein, wie das russisch-ereich riesengroß ist.

Auf seine Verbesserungsvorschläge bekommt Leipnitz nie eine Antwort von Zahrenhofen.

Von Rückschlägen wie diesen lässt sich Leipnitz nicht beirren. Seit Ende des 17. Jahrhunderts verfolgt er den Plan einer Akademie zu gründen. In England und Frankreich gibt es sich schon seit 40 Jahren.

Es sind Netzwerke für einzelne Wissenschaftsgebiete. Leipnitz will mehr. ihm schwebt eine Akademie vor unter deren Dach alle Wissenschaften vereinzeln.

Die Idee für diese Akademie ist es, Theorie mit der Praxis zu vereinigen. Nicht nur die Künste und Wissenschaften, sondern auch Feldbau, den Handel und die Nahrungsmittel zu verbessern.

Darüber hinaus solche Entdeckungen zu machen, damit sich die Ehre Gottes weiter ausbreitet.

So steht das in der Denkschrift zur Gründung der Kuhfürstlich-Brandenburgischen Soziität der Wissenschaften im Juli 1700. Leipnitz wird ihr erster Präsident.

Das schönste Konzept von Leipnitz, ich würde sagen, besteht in seiner Idee eines gemeinsamen encyclopäischen Wissen. Das erlauben würde alle Wissenschaften zu ordnen, um das Wissen den Dialog zu fördern und vor allem damit es für die Öffentlichkeit nützlich ist.

Und, surtout, für die Öffentlichkeit.

Gemeinsam mit der Akademie wird in Berlin ein Observatorium gegründet. Leipnitz greift nach den Sternen.

Für ihn war alles in Bewegung, auch der Kosmos. Mit der Entwicklung seiner Infinitesimalrechnung liefert er nicht nur das mathematische Rüstzeugum ins Erdinner zu blicken, sondern auch für die Entdeckung neuer Planeten.

Die Erdinnerung der Kuhfürstlich-Brandenburg ist in der Welt, die Erdinnerung der Kuhfürstlich-Brandenburgischen Soziität der Wissenschaften.

Leipnitz nachlass, gehört zu den Umfangreichsten und vielfältigsten der Wissenschaftsgeschichte.

Als Leipnitz vor 300 Jahren stirbt, beschlagt namt man sämtliche Notizen und verwahrt sie im Kisten.

Man fürchtet das etweige politische Interne an die Öffentlichkeit kommen.

Leipnitz exzessive und chaotische Arbeitsweise beschäftigt schon ganze Generationen von Forschern.

Die Arbeit mit den Leipnitz-Mannuskrippen und Briefen ist in der Tat eine dektivische, kriminalistische Kleinarbeit.

Wir sitzen oft wie ein Orsch von Berg, wenn wir diese ganzen Schnübsel streifen haben.

Nicht der gesamte Nachlass von Leipnitz besteht aus diesen streifenen Schnübseln, aber ein gewisser Prozentteil.

Das ist eine besondere Herausforderung, diese schmalen Papierstreifen, die genau zu datieren, zu identifizieren, zu zuordnen.

Mit einer speziellen Software werden die Leipnitzchen-Fragmente digital rekonstruiert und zusammengeführt.

Ein Verfahren, das man bereits bei geschrederten Stasiakten angewendet hat.

In der Pilotphase bearbeiten die Forscher thematematischen Handschriften.

Wer weiß, welche Schätze dabei noch zum Vorschein kommen?

Der gesamte Nachlass ist so gewaltig, dass voraussichtlich erst im Jahr 2005 alles Ideen sein wird.

Leipnitz hat nicht wie andere gelehrte die Welt zwischen Guchtdecke gepresst.

Inglett ist darum, die verschiedensten Aspekte der Welt immer wieder in einen möglichen neuen Zusammenhang zu einander zu setzen.

Aber ich glaube ganz wichtig ist, dass zunächst einmal jedes Partikel der Welt es wert ist, eine eigene Studie zu sein.

Wenn ich diese Studie mehr und mehr ausweite, dann werden sich die Koarenzpunkte, die Verbindungslinien schon ergeben.

Seine Studie über die Weltengeschichte, die er im Auftrag des Hauses Hannover schreibt, nimmt gewaltige Ausmaße an.

Nach 30 jähriger Sammlerarbeit kann er die Materialfälle nicht mehr beherrschen.

Es ist nicht das einzige unvollendete Projekt.

Ich muss ein ernstes Wort hier mit Ihnen reden.

Leipnitz, Sie wissen nicht, verere ich Sie, denke.

Aber es genügt mir nicht, dass Sie nur mir die Dinge verständlich machen. Ich möchte das auch andere davon erfahren. Schreiben Sie im Buch.

Ich muss vorsichtig sein, versprechen neuer Werke. Der Wille ist schon da.

Der fehlt einfach die Zeit.

Sie schreiben Ihre Ideen und Erfindungen auf Zettel.

Sie schreiben unzählige Briefe. Sie tauschen sich mit der Geist gegen Elite Europas aus, aber Sie haben noch kein großes Werk verfasst.

Ich habe Ihnen schon mal gesagt, der Mensch ist reicher als sein Werk. Und wer mich nur aus meinen Werken kennt, der kennt mich nicht.

Aber wenn Sie wollen, dass Ihre Philosophie nicht nur in Bruchstücken in die Nachwelt gelangt.

Und immer wieder Missverständer dann schreiben Sie Sie auf.

Sie sind rastlos, gehetzt. Ihnen fällt immer etwas Neues ein.

Sie stürzen von einer Unendlichkeit in die andere. Sie haben Angst nicht fertig zu werden und kommen deshalb nie zum Ende.

Sein und Werden.

Unterbrechen Sie das Werden für ein paar Monate und lassen Sie sich darauf ein. Schreiben Sie es auf. Zum Besten unserer Welt.

Die dadurch vielleicht etwas besser wird.

Ich werde dieses Buch schreiben. Ein Versuch über die göttliche Gerechtigkeit, die Freiheit des Menschen und den Ursprung des Übelts, die Theodizee.

Das verspreche ich Ihnen jetzt. Ich weiss nur noch nicht wann.

Leipnitz hält sein Versprechen. 1710 erscheint die Theodizee. Es ist das einzige große Werk, das zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wird.

Er verteidigt darin Gott gegen den Vorwurf, er wäre grausam und ungerecht. Entstanden ist es aus Gesprächen, die er mit Sophie Schallotte geführt hat.

Sie kann es nicht mehr lesen. Sie stürzt 1705 mit erst 36 Jahren.

Bis zuletzt reißt und arbeitet Leipnitz rastlos. Er verfolgt neue Projekte und alte Läst er nicht ruhen.

Er trifft sich noch einmal mit dem Zahren und er entwickelt seine Rechenmaschine weiter. Auch die Wäffengeschichte nimmt er sich noch mal vor, um sie vielleicht auch noch abzuschließen.

Gichtanfälle und Nierenkolliken erschweren ihn zunehmend die Arbeit.

Leipnitz stürzt am 14. November 1716 Samstagabends gegen 10 Uhr in Hannover. In der Neustädter Kirchelsen sind seine Gebäude begraben.

Zurück bleibt ein unerschöpflicher Schatz anwissen. Ein Schatz, der bis heute noch nicht gehoben ist.

Von Leipnitz erwart ich mir, dass hier noch sehr viel zu erwarten ist. Leipnitz zeigt immer wieder Überraschung und auch immer wieder, dass er noch längst nicht ausgeforscht ist.

Das liegt nicht nur allein daran, dass wir alle seine Schriften und Briefe doch nicht kennen oder genau erschlossen haben. Selbst wenn wir das mal haben, irgendwann haben wir ihn auch noch nicht ausgeforscht.

Was von Leipnitz bleibt? Das sind besonders die Tausende von Texten, die faszinierend und wunderschön sind. Von einem unerhörten Reichturm.

Sie lassen uns weiter nachdenken und laden einzulesen.

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