Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Giorgos, führe das Kabel hier lang.
Hier lang. Und der Lautsprecher kommt dahin. Stell ihn dort auf.
-Stell ihn hierher. -Vorsicht.
Also, Maria, hört man in allen Geschäften dann dieselbe Musik?
In denen, die ihre Lautsprecher rausstellen.
Nein, Spyros. Hinter der Bäckerei. Richte ihn auf den Friseurladen.
-Wie soll das gehen? -Mit Bluetooth.
Spyros verbindet alle Lautsprecher über eine Zentrale in meinem Restaurant.
Jeden Morgen um acht Uhr spiele ich ein Musikstück, und jeder kann zuhören.
Hatte der Maestro die Idee?
Er ist sehr progressiv, hat unsere Kultur verändert.
-Sie europäisiert. -Wir wachen jeden Morgen mit Musik auf.
Nicht nur. Ich spiele auch mittags und abends was vor.
-Und wenn sie uns nicht gefällt? -Dann trag Ohrenstöpsel!
Als wär's meine Idee. Beschwer dich beim Bürgermeister oder dem Maestro.
Ich befolge Befehle.
Leute, abgesehen von dem Unterrichtsstoff
möchte ich, dass ihr in eurer freien Zeit versucht,
ein Lied zu schreiben.
Was?
Entschuldigung, wenn ich unterbreche.
Wie?
Was meinen Sie mit "wie"? Text, Musik…
Die Schüler schreiben den Text, ich komponiere die Musik.
-Besteht Interesse? -Warten Sie.
Sind Sie sicher, dass das zu schaffen ist?
Ja. So werden Lieder geschrieben.
Also, die Aufgabe ist klar.
Das Festival beginnt am Hauptplatz in Gaios.
Ich habe mich immer gefragt, was Geldwäsche ist.
Man hört davon in den Nachrichten, online, in Filmen, aber ich hab es nie verstanden.
Dabei ist es einfach: Mit illegalen Geschäften verdient man viel Geld.
Aber man kann es nicht zur Bank bringen. Was tut man? Man bewahrt es zu Hause auf.
Man versteckt es und sucht nach Wegen, es auszugeben.
Man investiert es, damit niemand je erfährt, wo es herkommt.
Man wäscht Geld.
Man legalisiert die Investitionen.
Man baut Boote, kauft Immobilien, gründet Offshore-Firmen und so weiter.
Mit so viel Geld gewinnt man Anerkennung
und ist über jeden Verdacht erhaben.
Man gilt als hilfsbereit, nett, großzügig. Man verbessert das Leben der Menschen.
Man kann sogar ein Musikfestival organisieren
und einen Musiklehrer engagieren,
allen Möglichkeiten bieten, die sie haben wollen.
Antonis!
Hörst du noch zu?
Also…
Und natürlich braucht man für all das einen guten Partner, einen Verbündeten.
Die Kinder sind ahnungslos.
Und sollten sie doch Verdacht schöpfen, erstickt Leugnen alle Zweifel im Keim.
Leugnen ist die wichtigste Waffe im Kampf ums Überleben.
Es fängt bei den Eltern an.
Man muss sich nur umsehen, dann erkennt man Leugnen überall.
Immer dort, wo Menschen ihre Realität nicht akzeptieren wollen.
2. KAPITEL - LEUGNEN
-Sag schon! Liegst du oben oder unten? -Ich bin mit Yianna zusammen!
-Man hört was anderes. -Mir egal!
Ich hatte so viele Mädchen hier!
Lass mein Kind in Ruhe!
-Hau ab! -Lass sie in Ruhe!
Eher bringe ich dich um, bevor du eine Schwuchtel wirst!
Ich bring dich um!
Manchen Realitäten verweigern wir uns so sehr,
dass Zwang und Gewalt folgerichtig erscheinen.
Ich weigere mich, zu akzeptieren, wie sehr meine Eltern mich enttäuscht haben.
Antonis! Leg das Handy weg.
Das ist nicht nett.
-Wem schreibst du? -Niemandem.
Du führst Tagebuch.
Lass ihn in Ruhe. Schreiben hat noch niemandem geschadet.
Schreib ruhig.
Meine Geschichte ist nicht interessant.
Weil sie niemanden interessiert.
Nur wenige könnten sie je nachempfinden.
Es ist keine sehr populäre Geschichte.
Ich kenne Spyros schon ewig.
Wäre diese Sache nicht, hätte er mein bester Freund werden können.
Und in einer anderen Welt könnten wir zusammen glücklich sein.
Verkehrte Welt.
Er macht allen gern was vor, macht einen auf Macho.
Er hatte was mit jedem Mädchen der Insel, um zu beweisen, dass er hetero ist.
So wollen ihn sein Vater, seine Mutter, die Frauen
und das gesamte System heute, im Jahr 2022, haben.
Aber nur, wenn wir zusammen sind, ist er einfach er selbst.
Alles ist besser, wenn wir zusammen sind.
Vielleicht experimentieren wir auch nur. Ich habe so was mal gelesen.
Manche widert dieser Gedanke an.
Sie ekeln sich, wenn sie zwei verliebte Jungs sehen.
Hilfe!
Wenn das Liebe ist, dann ist sie sonderbar und unfair. Ich habe nie darum gebeten.
Hilfe!
Niemand empfindet freiwillig so intensiv, so anders und so ungewöhnlich.
Aber tief im Inneren wünsche ich mir, dass es nie aufhört.
Denn Liebe ist doch schön.
Hilfe!
Hilfe!
Vorsicht!
Langsam!
Er fiel vom Motorrad. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Er braucht Hilfe.
Warte!
Das wird die Blutung stoppen. Nimm das.
-Er muss genäht werden. -Kein Arzt.
Entweder rufe ich die Polizei, oder wir fahren zusammen.
Steh auf!
Sachte.
Kommt, ich hole das Auto.
-Spyros, alles okay? Halte durch. -Antonis soll nicht mit.
-Ich steige an der Ecke raus. -Warum?
Es muss sein.
-Warum? -Alter, steig aus!
-Biegen Sie hier ab. -Warum?
Ich habe natürlich nichts gesagt. Ich kann mit niemandem reden.
Ich gehe wie immer nach Hause, um mit meiner tollen Familie zu essen.
Ich schreibe, was ich nicht sagen kann, um nicht durchzudrehen.
Selbst wenn sie das alles wüssten, würden sie nie darüber reden.
Auch wenn sie wüssten, dass ich leide.
Am Tisch unterhält man sich und hängt nicht am Handy.
Solche Leute verachten wir.
Ihr seid längst selbst so. Ihr und eure Generation.
Ich habe wenig mit meiner Schwester gemein.
Sie liebt mich, und ich würde gern mit ihr reden.
Aber es ist einfacher, sie zu meiden. Sie würde es nicht verstehen.
Sie ist eine Frau.
Und alles wird unter den Teppich gekehrt.
Menschen halten erstaunliche Schmerzen aus.
Wir werden uns lange nicht sehen.
-Die Arterien sind unverletzt. -Gut. Kann ich seine Mutter anrufen?
Halten Sie sich lieber raus.
-Seine Freundin holt ihn ab. -Okay.
Und sein Motorrad? Soll ich der Polizei sagen, wo es ist?
Glauben Sie echt, das sind Unfallverletzungen?
Michalis. Wir kennen uns noch nicht. Willkommen auf unserer Insel.
Orestis.
Guten Morgen, Frau Maria.
Ich wollte nach Spyros sehen und fragen, ob Sie mich zur Schule…
Ich werde für ein paar Tage nicht kommen können. Tut mir leid.
Er schlägt seine Frau und seinen Sohn. Es ist absurd, dass wir hier noch reden.
Ich sollte es sofort der Polizei melden.
Selbst wenn du hingehst, wirst du dich nur in eine unangenehme Lage bringen.
Ihm passiert nichts. Sie werden es leugnen. Denkst du, es war das erste Mal?
Also tun wir nichts?
Was können wir tun, wenn Maria und ihr Sohn schweigen?
Der Junge hatte einen Unfall, und sie ist hingefallen. Was kann ich da machen?
Glaubst du, die Polizei weiß es nicht? Sie wissen alles.
Ihr seid verrückt.
Eine Frage.
Es ist persönlich.
War mein Sohn bei Spyros?
Er war allein.
Falls nicht, sollte es unter uns bleiben.
Behalte es für dich.
Was waren die beiden Grundfächer im antiken Griechenland?
-Altgriechisch? -Körpertraining und Musik.
Ich sage euch nicht, welche Musik ihr hören sollt, aber wie ihr sie hören könnt.
Und wie ihr damit euer Denken verändert.
Musik ruft Emotionen hervor.
Sie aktiviert Neuronen. Hätten wir seit der Kindheit mehr Musik gehört,
würden wir jetzt anders denken.
Stimmt ihr zu?
Es ist euch scheißegal.
Heute hören wir uns verschiedene Songs an, und ihr sagt mir, was ihr dabei fühlt.
Fangen wir an.
Kennt jemand diese Band?
U2, eine Rockband. Für manche ist sie sogar schon sehr alt.
Was fühlt ihr, wenn ihr das hört?
Wut.
Verschwinde. Nimm die Ware,
schaff sie rüber und komm erst zurück, wenn ich es sage.
Ist dir nicht klar, dass du alles gefährdest?
Wage es ja nicht, sie noch mal anzurühren, du Idiot!
SCHEISSLIEBE
Frau Maria wird für ein paar Tage fehlen.
Sie hatte einen Unfall, ist gestürzt.
Aber das wisst ihr schon, oder?
Bringt mir eure Texte, falls ihr welche habt.
Antonis!
-Ich kenne U2. -Das dachte ich mir schon.
Tschüs.
Tschüs.
Danke.
Noch nie hat mich jemand so verwundbar gesehen. Und er hat nichts erzählt.
Allein dafür respektiere ich ihn mehr als jeden anderen.
Alle reden davon, dass Frau Marias Mann sie geschlagen hat.
Wer redet davon?
Die ganze Insel. Und auch über Spyros.
Wann war das?
Da können wir leider nichts machen.
-Oder es ist euch egal. -Was hast du gesagt?
Die Wahrheit.
Familien haben Probleme. Wir dürfen uns nicht einmischen.
-Glaube nicht alles, was du hörst. -Du verteidigst ihn.
Ich will diesen Scheiß nicht hören. Ich würde so jemanden nie verteidigen.
Du weißt nicht, dass er sie schlägt?
Andere Familien sind mir egal. Ich habe genug Probleme mit meiner.
Was für Probleme sind das denn?
Handle nicht mehr mit diesem Dreckskerl. Er ist gefährlich.
Ich kann ihn nicht wegschicken.
Und schaffe das Geld aus dem Haus. Ich will damit nichts zu tun haben.
Die Kinder werden es finden.
Niemand wird irgendwas finden.
-Wie kannst du so sicher sein? -Ich mache was.
Sofia?
Ich will schlafen.
Hast du je überlegt, ob Antonis schwul sein könnte?
-Ja. -Und du kommst damit klar?
-Ich weiß es nicht. -Sollten wir ihn darauf ansprechen?
Er sollte zu uns kommen.
Stimmt. Es könnte nur eine Phase sein.
Wäre es denn so tragisch?
Er würde unglücklich.
Und du, ein Hetero, bist ja so glücklich.
Ja, Frau Athina, keine Sorge.
Er ist nur ein Kind. Wann ist das Fieber abgeklungen?
Okay, keine Sorge.
Ich komme selbst vorbei. Danke.
Ab heute nimmst du für zwei Wochen die halbe Dosis.
-Und dann? -Dann hörst du auf.
Es sind starke Psychotropika.
Reduziere erst die Dosis, bevor du sie absetzt.
Sie beruhigen mich. Ich weiß nicht, ob ich aufhören sollte.
Höre auf deinen Therapeuten.
Okay.
Also nehme ich statt einer Pille täglich eine halbe Pille?
Ja. Und versuche, keinen Alkohol zu trinken.
-Wie geht es dir? -Unverändert.
Wann werden wir wieder einen Kaffee trinken können, ohne uns unwohl zu fühlen?
Ich fühle mich nicht unwohl… Nicht mehr.
Es fehlt mir, mit Menschen zu sprechen, statt nur Belanglosigkeiten zu sagen.
Mir auch.
Trinken wir einen Kaffee.
Tut mir leid, dass ich dich bat, mich nach Korfu zu bringen.
Es war schwer für dich.
War es nicht.
Es war traurig.
Meine Mutter braucht Pillen.
Pillen zu schlucken, ist heutzutage normal.
Wie vertraut man jemandem sein Leben an, der seins nicht aushält?
Ich liebe sie sehr, aber ich vertraue ihr nicht.
-Ist dir langweilig? -Ja.
-Die ganze Musiksache ist eine Sackgasse. -Es ist nicht so schlimm.
-Glaubst du, die Idioten hier ändern sich? -Du hast miese Laune.
Ja.
Antonis,
du weißt, dass du mit mir reden kannst.
Ich weiß nicht.
Ich sage es dir jetzt.
Ich habe keine Sorgen. Mein Leben langweilt mich.
Geht es Spyros besser?
-Nach dem Unfall? -Woher soll ich das wissen?
Seid ihr nicht beste Freunde?
Nicht mehr.
Doch, aber wir haben kaum noch Kontakt.
Er hat eine Freundin.
Sonst noch Fragen?
Also leugnete ich alle meine Gefühle und meine Beziehung mit Spyros.
Es ist leicht, einer der Menschen zu werden, die man verachtet.
-Hast du mit Antonis geredet? -Nein, warum?
-Lina steht auf ihn. -Sie will nur sein Geld.
Wäre das so schlimm?
Ich hoffe, aus denen wird was.
-Obwohl… -Was?
Ich hab's dir schon mal gesagt, ich bin sicher, dass er schwul ist.
-Lass das, Yianna. -Wollen wir wetten?
Was kümmert es dich?
Ich sage es dir, weil er dein Freund ist und keinen zum Reden hat.
-Distanziere dich nicht von ihm. -Er ist nicht schwul.
Wie du meinst.
-Soll ich es posten? -Wie du willst.
Ich poste es.
Bei mir geht's ab, Spyros! So viele Follower.
Ich habe so viel geschrieben, und jetzt habe ich eine Schreibblockade.
Ich habe die Worte. Grenze, Name, Traum, Vision,
Kind, Kuss.
-Hör auf zu reden. -Chania.
"Gib mir eine Vision…"
Ich komme nicht weiter. Ich finde kein passendes Wort.
-Hilfst du mir? -Mal sehen.
-Es soll wie ein Gedicht sein. -Nein, wie ein Gebet.
-Genau! Woher wusstest du das? -Ich habe meine Eingebungen.
Oma,
das ist sehr wichtig für mich.
"Zum Widerstehen. Gib mir eine Vision zum Widerstehen."
-Ergibt das Sinn? -Ja.
-Ich verstehe es nicht. -Musst du nicht.
Bist du sicher? Ist es das wert?
Ich war auch mal verliebt, kleine Blume.
Und jetzt geh, ich werde langsam wütend.
-Warum? -Weil ich neidisch bin.
Das musst du nicht.
-Ich bilde mir alles nur ein. -Genau deshalb.
Geh schon.
-Was? -Danke!
"Gib mir einen Pfad zum Wandern.
Gib mir einen Namen, damit ich den Weg finde.
Gib mir einen Traum zum Festhalten.
Gib mir eine Vision zum Widerstehen.
Gib mir ein Kind zum Beichten.
Gib mir einen Kuss, um das Böse abzuwehren.
Weck mich auf mit einer Melodie,
die mir sagt, dass mein Leben sich lohnt."
-Du lebst noch? -Warum hast du so lange gebraucht?
Hätte ich täglich kommen sollen? Du siehst furchtbar aus.
-Mir geht es gut, Frau Haris. -Und dein Rücken?
Besser als je zuvor.
Das ist Kürbispastete.
Wann kommt deine nichtsnutzige Tochter endlich auf die Insel?
Halte meine Tochter da raus. Ich brauche niemanden.
Schön für dich. Wir sehen uns, wenn ich wieder gekocht habe.
Haris…
Danke.
Kommst du… morgen wieder vorbei?
-Kann ich dich sprechen? -Natürlich.
-Wir sollten einen Text schreiben. -Was niemand tat.
Ich weiß nicht, ob er gut ist. Er ist etwas seltsam.
Mir gefällt er. Ich überlegte mir dafür eine Melodie, aber mir fiel nichts ein.
-Ich lese ihn durch und sage dir Bescheid. -Okay. Danke.
Da wartet jemand.
Ja, danke. Tschüs.
Thanos ist ein braver Junge und ein Waschlappen.
Er kommt aus Athen.
Er studiert Medizin und ist der perfekte Bräutigam.
Er mag meine Schwester. Er weiß nicht, dass sie in einen anderen verliebt ist.
Ich finde es beruhigend, dass andere auch ihre Gefühle leugnen.
Dein Vater hat ihn wieder eingeladen.
Auch wenn ihm nicht danach wäre, er kann nicht absagen.
-Macht es dir was aus? -Nein. Warum sollte es?
-Hat er den Text gelesen? Was gesagt? -Nichts. Er hat ihm nicht gefallen.
Oder das Gegenteil.
Was wirst du tragen?
Probier. Aus Chile. Sie haben die Besten. Ein Kunde versorgt mich.
Das ist Carménère, reinsortig.
Man muss ihn zwei Stunden atmen lassen, bevor man ihn probiert.
Orestis, wie hört es sich für dich an, wenn dich alle "Lehrer" nennen?
-Komisch, denn das bin ich nicht. -"Maestro" wäre besser.
Sie denken wohl: "Er unterrichtet Musik, also muss er Lehrer sein."
-Schon okay. Es gefällt mir. -Etwas Wein, Liebes?
-Nein. -Er mag ihn nicht, gleich geht er.
-Doch. Er ist hervorragend. -Warum sollte er gehen?
Ich will nicht gehen.
-Kriege ich was? -Nein.
Wir haben dir immer noch nicht die Insel gezeigt.
-Wir machen das bald. -Okay.
Die andere Inselseite und Andipaxos sind magisch.
Das Wetter ist herrlich, die Strände sind leer.
Trink was mit uns, Liebes.
Pillen und Wein soll man nicht mischen.
Leg das Handy weg.
Maestro, hast du schon ein neues Talent in deiner Klasse entdeckt?
Habe ich, und zwar nicht nur eines. Aber sie brauchen Zeit.
Viel Glück.
Dieser Ort war einst voller Musik. Heute ist er nur noch traurig.
Geschlossene Geschäfte, geschlossene Bars, die Leute sind eingesperrt, Masken…
Wenn das nicht traurig ist.
Depressiven Leuten gefällt es.
-Stimmt. -Was meinst du?
Für die ganze Welt war es schwierig, nicht nur für uns.
-Klelia, dein Text war toll. -Was hat sie geschrieben?
-Den Text für ein Lied. -Gut gemacht, Klelia.
-Gut gemacht, Schwester. -Toll!
Und? Was machst du damit?
Wir komponieren Musik dazu.
Ich probierte herum, aber bei allem, was los war…
Was war los?
-Nichts? -Er meint die Sache mit Maria.
Ja, sehr tragisch.
Pass auf, es ist ein Sonderfall…
Der Typ wird unsere Familie ruinieren. Und meine Schwester ihn.
Er weiß nicht, was ihm blüht.
Es wird jedenfalls kein gutes Ende nehmen.
Hallo!
-Thanos, mein Junge! -Thanos.
-Ich habe vorhin deine Mama getroffen. -Ja, sie hat es erzählt.
-Isst du mit uns? -Ja.
-Sie warten auf uns. -Ach ja, stimmt.
-Wo willst du hin? -Ein Date.
-Mit wem? -Lina.
Okay. Also gut.
-Gute Nacht, Orestis. -Tschüs, Leute.
-Macht's gut! -Und haltet Abstand.
Ein toller Rat für Teenager. "Haltet Abstand."
-So was aber auch. -Klelia ist verliebt in Thanos.
-Er ist auf jeden Fall in sie verliebt. -Er ist nett.
-Wer ist Lina? -Keine Ahnung.
Ich hoffe, es klappt.
Aber ich habe wenig Hoffnung.
Fanis, trink deinen Wein, und mach dir keine Sorgen.
-Möchtest du was? -Ja.
-Darf ich? -Natürlich. So viel du möchtest.
-Frau Haris, es schmeckt fantastisch. -Und das Dessert erst.
Das kommt gleich.
-Es gibt Dessert? -Aber natürlich.
-Von Frau Litsa. -Eiscreme.
-Eiscreme? -Ihre soll die beste sein.
-Erdnuss. -Stimmt, aber wir…
Du hast recht.
Das ist mein Versteck. Wie nennt man es noch gleich?
Männerhöhle.
Stimmt, eine Männerhöhle. Natürlich!
-Zutritt für alle anderen verboten. -Ein sehr netter Raum.
Hast du schon mal nach einem Versteck gesucht?
-Ja. -Das hier ist mein Versteck.
Probier mal.
Ein Italiener, Jahrgang 1968.
Wie du siehst, bin ich besessen.
Sehr gut.
Ich suche ständig nach Wegen, mein Leben interessanter zu machen.
Du hast Glück, so frei zu sein.
Wenn dir ein Ort nicht gefällt, gehst du.
Ein Luxus für Leute in unserem Alter.
-So war es nicht immer. -Wenn du hier bist, hast du es geschafft.
Weißt du, wie schwer es ist?
Kann ich mir vorstellen.
Meine Ehe ist schwierig.
Meine Kinder mögen mich nicht.
Und ich frage mich dauernd:
"Bin ich wirklich dieser Typ? Wann bin ich so unfrei geworden?"
Ohne Freunde. So allein…
-Tut mir so leid. -Keine Sorge. Das passiert ständig.
-Das gibt Flecken. Und das Glas… -Schon okay. Mach dir keine Sorgen.
Störe ich?
Ich sage nur gute Nacht.
Hallo, Liebes.
-Ich habe eine Sauerei gemacht. -Nein, es ist meine Schuld.
Schon okay, das passiert ab und zu. Orestis, lass nur.
-Ja, okay. -Ich räume es morgen auf. Gehen wir raus.
-Komm. -Tut mir so leid.
Kein Problem.
-Tut mir leid. -Nein, es liegt an mir.
-Geht es dir zu schnell? -Nein, ich bin nur angespannt.
Das verstehe ich.
Gibt es jemand anderen?
Nein, niemanden.
Ich mag dich sehr. Wir haben es nicht eilig.
Also, es gibt "asexuell, pansexuell, transsexuell,
pangender, transgender, schwul, bisexuell, heterosexuell"
und zum Schluss noch "questioning". Ist das ihr Ernst?
Die Hälfte davon verstehe ich nicht. Echt verwirrend.
Wenn ich wählen müsste, dann "questioning".
Willst du mich küssen?
-Du kannst gut küssen. -Echt?
Ich wäre nicht gern eines der Mädchen bei diesen Idioten dort drüben.
-Bist du neidisch auf sie? -Ja.
-Wie viele werden flachgelegt? -Genug.
-Bist du bekifft? -Ja.
Fass sie an. Komm schon, fass an.
Küss mich noch mal.
Polizei!
Lauf, sonst verhaften sie uns!
Und das war fast mein erstes Mal mit einer Frau.
Ich weiß nicht, ob es gut war, aber zumindest hatte ich einen Steifen.
Aber andererseits wäre ich dann vielleicht noch verwirrter. Wo war Spyros?
Er ist nicht da.
-Wie geht es dir, Schatz? -Mama, ich sagte doch, es geht mir gut.
-Und dir? Lass mal sehen. -Mir geht es auch gut. Setz dich.
Setz dich. Jetzt, wo du hier bist, geht es mir gut. Hast du gegessen?
Ich wusste nicht, dass du so spät kommst.
Giouvetsi. Ich weiß, dass du sie magst.
-Wie geht's Yianna? -Wann kommt er wieder?
Ich weiß es nicht. Morgen oder übermorgen.
Er ist nach Italien gefahren. Er hat dort geschäftlich zu tun. Rief er nicht an?
Es tut ihm leid. Er verlor im Rausch die Beherrschung.
Es wird nie mehr passieren, Spyros. Er weiß nicht, was er tut.
Er hat versprochen… nie mehr zu trinken.
Es gibt sogar Pillen, die dabei helfen.
Wie geht es Yianna?
Mein Kind soll nicht leiden.
-Was mache ich? -Ihn rauswerfen.
Ich kann nicht.
Es wäre besser, wenn er tot wäre.
Probier das Fleisch.
Es wird alles gut.
Du wirst schon sehen.
ANRUF SPYROS
Ich bitte ihn rein, wir schlafen zusammen und trinken am Morgen Kaffee.
Ich werde glücklich sein. Das machen Verliebte so.
Leute, die Angst haben, verschließen sich.
ANRUF BEENDET
Und eins, zwei, drei…
Es muss weich sein, entspannt.
So etwa?
Nicht ganz. Aber wir können die Melodie behalten.
Spielen wir zusammen.
Sehr gut. Und die Streicher können hier einsetzen, der Refrain…
Nur zu.
-Findest du es wirklich gut? -Sehr gut.
Danke.
-Selbst geschrieben? -Klingt es zu altklug?
-Gar nicht. -Haris hat geholfen.
Klelia, was willst du mit deinem Leben anfangen?
-Sollst du mich das für Papa fragen? -Nein.
-Ich zähle die Tage, bis ich wegkann. -Was willst du machen?
Willst du ernsthaft Klavier spielen?
Es ist mir jetzt schon ernst damit.
-War dein Leben in Athen schön? -Nein.
-Meines wird es sein. -Hoffentlich.
Du siehst nicht aus wie 46.
Bin ich aber.
Das reicht für heute.
Okay… Ich schreibe es nieder
und melde mich. Ich glaube, es wird gut.
-Du machst es mir nicht leicht. -Was?
-Hi. -Willkommen.
-Wie geht es Ihnen? -Okay.
Ich wollte nur kurz sehen, wie es Ihnen geht.
-Es geht uns gut, danke. -Spyros?
Es geht mir viel besser.
Und das Motorrad? Repariert?
Ja, alles in Ordnung.
Er hatte Glück, dass die Verletzung nicht ernst war.
Und noch mehr, dass Sie da waren.
Ich wollte noch vorbeischauen und mich bedanken.
Ist nicht nötig.
Das ist der Lehrer, der Spyros gefunden hat, als er vom Motorrad fiel.
Er fuhr ihn zum Arzt.
Ah, ja.
Vielen Dank.
Wir kennen uns. Ich heiße Orestis.
Maria und Spyros erzählten es mir.
Ich war geschäftlich unterwegs. Gott sei Dank ist alles gut.
-Ihr Sohn hatte Glück. -Ich mag keine Motorräder.
-Aber so ist es. -Man muss vorsichtig sein.
Ich habe es oft gesagt. Niemand hört mir zu.
Aber er ist erwachsen und sollte vorsichtiger sein.
Möchten Sie etwas? Etwas zum Mitnehmen?
Nein danke.
-Ich wollte etwas anderes fragen. -Was?
Es geht um das Musikfestival und die Proben.
Ich möchte, dass Sie mir beim Organisieren und bei den Proben helfen.
-Und Spyros… -Er hat mit Musik nichts am Hut.
Ja, aber mit dem Einrichten. Er soll sehr gut darin sein.
Ich hätte gern seine Hilfe. Ist das ein Problem?
-Was soll das? -Ich will reden.
-Klopf an. -Zum Wichsen schließt du immer ab.
-Schäm dich. -Wir tun es doch alle.
Ich muss dir was Wichtiges sagen, also pass auf.
-Rede nicht so mit mir. -Es ist nicht leicht für mich.
-Was ist das? -Meines. Wirst du es lesen?
Nein, kein Interesse.
-Tu mir den Gefallen. -Warum?
Damit du weißt, dass du nicht allein bist.
Und du solltest dich nicht schämen, nur weil ich eine Frau bin.
Und ändere deine PIN. Und lass es nicht herumliegen.
-Wenn sie es finden, gibt es Ärger. -Du Miststück!
Wer gibt dir das Recht, mein Handy zu nehmen?
Mach die Tür auf! Ich habe Klaustrophobie! Ich könnte sterben! Ich verklage dich!
#DROGENSCHMUGGEL - #GRAS - #GELDWÄSCHE
#DASBESTELEBEN
#INTERNATIONALE GEWÄSSER
#ITALIEN #GRIECHENLAND #ALBANIEN
#GUTGEMACHTPAPA
#DIEBESTENELTERN
#ERWACHSENSEIN
Antonis, was ist das?
Unser zu Hause.
So kamen meine Schwester und ich uns näher. Wir fanden eine Gemeinsamkeit.
MAESTRO IN BLUE
Untertitel von: Tanja Ekkert
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.