All language subtitles for Scampolo.(1958).

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Original subtitles

(Fröhliche Musik)

Das ist Ischia, eine Insel im Mittelmeer, bei Neapel.

Sie liegt traumhaft schön unter blauem Himmel.

Sie ist einfach und romantisch. Man nennt sie "Die Sonneninsel".

Und die Sonne ist gut für die Wäsche und für die Fremden.

(Fröhliche Musik, Kindergeschrei)

Die Schätze der Natur sind der Reichtum der Einwohner.

Sie beuten die Erde aus, das Meer und... die Touristen.

(Alle reden durcheinander.)

(Hektische Musik)

(Hektische Musik)

Hier sieht man es deutlich: Ein richtiger Tourist ist Schwerarbeiter.

Mario und Enrico haben schon einen Beruf: Sie sind Motiv.

Sie begreifen die Menschen nicht. Aber sie bringen immerhin Geld mit.

Kommt Leute, kommt, wer hat im Urlaub schon Zeit.

Das ist der Hafen von Ischia.

Es hat Fischerboote und Yachten von Herren aus Rom, Neapel und Mailand.

Diese Schuhe da gehören Scampolo.

Scampolo ist ein junges, armes Mädchen. Sie hat keine Eltern mehr.

Sie wohnt auf dem Boot. Der reiche Besitzer aus Rom braucht jemanden,..

...der auf das Schiff aufpasst.

Hey, Enrico.

Buongiorno Scampolo. - Buongiorno.

Scampolo fiel ins Wasser. Aber die Sonne trocknet alles, auch die Lire.

(Fröhliche Musik)

(Fröhliche Musik)

Bin ich eigentlich? Bin ich hübsch, Tonio?

Man darf weder krank noch hässlich sein.

Habe ich eine dicke Nase? Nein. Sind die Augen hübsch?

Ich möchte hübsch sein. Ich finde mich hübsch.

Caesare findet das auch. Aber ich weiß nicht genau. Er ist ein Mann.

Ach, Männer!

Scampolo spricht manchmal mit sich selber.

Aber lassen wir sie. Der Tag wird für sie übrigens viel bedeuten.

Scampolo! - Caesare.

Buongiorno Caesare. - Buongiorno.

Warum schaust du so? - Weil du schön bist.

Warum? - Es ist so.

Marietta warnte mich vor den Männern. Machst du mir Augen?

Ich sage nur, wie es ist.

Marietta sagt, Männer kriegen große Augen, und dann lügen sie.

Ach, Marietta... - Natürlich lügen sie.

Was sagtest du? Ich bin hübsch? - Ja.

Dann fahr los!

(Fröhliche Musik)

Buongiorno padre. - Buongiorno Scampolo.

Hoffentlich. - Was?

Hoffentlich ist der Dampfer noch nicht da!

(Fröhliche Musik)

Ciao Angelo. - Ciao Scampolo.

Danke, Caesare. - Auf Wiedersehen.

Ciao Maria. - Ciao Scampolo.

Buongiorno. - Buongiorno.

Ciao.

Scampolo! - Ciao ihr beiden. Wie geht's Mutter?

Immer noch krank. - Ich komme heute.

Buongiorno Signore Battista. - Du bist zu spät.

Der Dampfer ist zu spät. Ich bin ein schutzloses Mädchen.

Dein Schutz ist deine Zunge.

Das ist deine Waffe. - Ich habe eine ganz normale Zunge!

Soll ich sie Ihnen zeigen? - Buongiorno!

Ciao Pipo. Aber so kann man mit mir ja reden. Wie mit einem Hund.

Ich muss mich wehren, sonst bin ich verloren.

Bin ich eigentlich hübsch? - Was? Ich kaufe dir einen Spiegel.

(Geschrei)

Mario!

Man dreht sich um und schon wird man bestohlen.

Die Melone fiel mir vor die Füße.

Meine Melonen fliegen! Zur Polizei!

Was redest du da von Polizei? Brauche deinen Kopf zum Denken!

Er hat Hunger! - Einfach stehlen, was?

Seht euch das an! Eine kleine, schlechte Melone.

(Ein Glöcklein bimmelt.)

Eine kleine, schlechte Melone.

Soll ich ihm noch danken? Nein!

(Geschrei)

(Geschrei)

Ruhe! - Seid ruhig!

Und jetzt erzählt mal!

(Geschrei) Ruhe!

Einer nach dem anderen!

Ich bringen Ihnen einen Obstdieb. Die Diebe wollen uns vernichten.

Ruhe sagte ich! Hier kann nicht einfach jeder schreien.

Wer laut ist, hat unrecht? - Schweig! Ich wurde bestohlen.

Wegen einer schlechten Melone.

Sie ist klein und blass!

Hört auf! Wer ist der Dieb?

Der da! Er hat nur Hände zum Stehlen. - Und Hunger!

Stehlen ist verboten, Scampolo! - Der Hunger nicht!

Was soll denn das?

Auch die Armut sollte man verbieten.

Soll ich jeden an meinem Stand fragen, ob er Hunger hat?

Du hast ja einen vollen Bauch! Aber Mario ist mager wie eine Katze.

Wie viel willst du? - Eine prima Melone! 100 Lire!

100 Lire für eine schlechte Melone!

Da! Eine bezahlte Melone ist nicht mehr gestohlen!

Komm, der Dampfer ist da!

Auf Wiedersehen.

(Das Schiffshorn ertönt.)

Danke, Scampolo. - Ich half dir das letzte Mal!

(Alle reden durcheinander.)

Albergo Minerva. Albergo Minerva.

Albergo Minerva.

Lernen Sie Ischia kennen wie Ihre Hosentasche! Für nur 100 Lire.

Steigen Sie ein!

Ladies und Gentlemen! Meine Damen und Herren!

Verschwindet von hier, via via! - Sorry?

Aber doch nicht Ihr Sohn! Machen Sie eine Inselrundfahrt!

Albergo Minerva! Haben Sie Zimmer mit Bad?

Ja, das schönste Bad: Das Meer!

(Fröhliche Musik)

Heiße Quellen brechen aus der Insel, die durch Erdbeben entstand.

Aber auch wenn die Inseln aus Katastrophen entstand,..

...ist die Insel überwältigend schön. Links sehen Sie nun...

(Fröhliche Musik)

(Hupe)

(Fröhliche Musik)

Ladies und Gentlemen, wir kommen nun zum Castello Argonis.

(Fröhliche Musik)

...der Mord von Isabella von Aragonien an ihrem Liebhaber...

Das Schloss war das Zentrum des gesellschaftlichen Lebens.

Das Schloss ist zu 75 % erhalten und zu 75 % zerstört.

Das sind ja dann 150 %!

Ein Scherz! Er zeigt, dass hier alles schöner ist als anderswo.

(Fröhliche Musik)

Beeilung, Ihr Boot geht in 2 Minuten. Danke, Grazie!

Thank you! - Grazie!

Grazie! - Verschwindet!

(Schiffshorn)

(Fröhliche Musik)

Es gefällt mir nicht, dass du dich über diese Leute lustig machst.

Einen Espresso! Nimm den Beruf ernst!

Mich nimmt auch niemand ernst.

Nun hör dir das an! - Ich muss mich wehren.

Ich bin wie eine Katze, die man streicheln muss,..

...und ein Hund, der bellt.

Wir verdienten über 2000 Lire.

Ich habe noch etwas vor, mach schnell!

Grazie, Vittorio!

(Fröhliche Musik)

Ciao Gulietta. - Ciao.

Ciao Marietta. - Ciao.

Etwas mitzunehmen? - Ja, wie war das Geschäft?

2000 Lire. Am Nachmittag kommt noch ein Dampfer.

Bin ich eigentlich hübsch? - Wie kommst du darauf?

Da steckt ein Mann dahinter!? - Nein, nur so.

Männer! Sie sprechen wie ein Dichter, wollen aber nur ihr Vergnügen.

Vor 20 Jahren fand meiner, ich sei schön wie die Morgenröte.

Jetzt habe ich 5 Kinder, schufte wie ein Tier und er sagt kein Wort mehr.

Wie alt bist du genau? - Ich glaube 17.

Jeder weiß doch sein Geburtsdatum. - Irgendwann im Juli.

Schön! Komm, bring das Paket zu Signor Costa in die Albergo Minerva.

Er muss 2000 Lire bezahlen. Meistens bezahlt er nicht.

Was macht dieser Herr?

Er baut Häuser und Städte, aber niemand weiß, wo.

Vielleicht auf dem Mond. Bring auf jeden Fall das Geld mit!

Etwas für mich? Nein.

(Beschwingte Musik)

(Beschwingte Musik) (Eine Frau schimpft auf italienisch)

(Beschwingte Musik)

Franca!

Du riefst, Liebling.

Du bist reizend, aber zu laut. - Du bist gegen Musik?

Vielleicht bemerkst du, dass ich arbeite.

Auch ich arbeite. Wessen Arbeit ist wohl wichtiger?

Meine.

Ciao Umberto. Signore Roberto Costa?

Zimmer 7. Kriegt er Geld?

Was hältst du eigentlich von der Post? Es gibt ein Postgeheimnis.

Ich muss verschwiegen sein, und ehrlich und treu.

Tun Sie Ihre Pflicht! Zimmer 7.

Buongiorno, Signore Costa? - Ja, der bin ich.

Schönes Wetter, was? - Doch, ja.

Wie viel ist es? - 3000 Lire.

Besser als nichts. - Die bekomme aber ich.

Was, Sie? - Du hörst es doch.

Es ist eine Nachnahme.

Es tut mir leid, aber ich habe kein Geld.

Bedauerlich! Hoffen wir, dass es schnell vorübergeht.

Danke! Geld kommt und geht. Im Moment geht es eher.

Sie haben 8 Tage Zeit, um die Nachnahme einzulösen.

Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

Es war ein Buch mit dem Titel "Glücklicher Wohnen".

Das hast du nötig. (Türklopfen)

Herein!

Buongiorno. - Buongiorno Flavio.

Ich wollte nur fragen, wie es geht. Ob Sie einen Wunsch haben.

Sie sahen den Geldbriefträger?

Ja, mein Herz ging schneller.

Er wollte Geld haben und keines bringen.

Kein Geld? - Nichts.

Und die Rechnungen, die schon 2 Monate alt sind?

Wie lange geht das noch? - Auf den Tag genau?

Geld verdirbt die guten Sitten, tötet das Gefühl und das Herz.

Vielleicht haben Sie ja recht, aber ich will jetzt trotzdem das Geld.

Sehen Sie sich das an!

Was ist das?

Bemaltes Papier. Kleine Häuser, Bäume, Straßen...

Das ist ein Stadtviertel. Liest du Zeitungen?

Nicht freiwillig.

Der Wohnbauminister von Neapel schrieb einen Wettbewerb aus.

Ich nehme daran teil. - Was soll mich daran beruhigen?

Wenn ich gewinne, bekomme ich 1 Mio. Lire.

Du gewinnst?!

Eine tolle Summe, ich freue mich. Wann bekommen Sie das Geld?

Etwa in 3 Wochen. - Das freut mich weniger.

Aber was soll's. Rausschmeißen kann ich Sie nicht.

So ist es. Warten wir auf die Million.

Darauf warten viele Leute. Wohl umsonst. Ciao.

Ciao.

Glaubst du wirklich daran? - Ja.

Und ich glaube, du musst dir Geld von Andreas leihen.

Das tat ich schon zu oft. - Aber du musst essen und trinken.

Nein, ich brauche nur Ruhe!

Ciao. - Ciao.

Wäsche für Signor Costa. 2000 Lire. - Nur? Da vorne!

Halt!

Da vorne!

(Franca) Wie soll es denn weitergehen? Nichts ist bezahlt.

Ich weiß! - Es gibt nur eines: Schreib den Brief!

Andreas hat doch Geld!

Ich könnte dir damit eine Fahrkarte nach Rom kaufen.

Gemein! Ich weiß nicht, was du bist, aber das bist du!

Störe ich? - Ja!

Nein! - Ich bringe die Wäsche.

Bitte aufs Bett da! - Für 2000 Lire!

Für die paar Hemden? - Und für die letzten 2 Rechnungen.

Bin ich ein Millionär? - Nein.

Was bin ich denn? - Ein armer Schlucker.

Geh jetzt! - Wer bist denn du?

Was? Warum duzt du mich? - Du duzt mich ja auch.

Frechheit! Wirf sie hinaus! - Warum denn?

Wie heißen Sie? - Scampolo.

Hübscher Name.

Wenn ein Mensch kein Geld hat, aber ein netter Kerl ist,..

...muss man da nicht Mitleid haben? - Ich soll wohl ohne Geld gehen.

Ja! Brachten Ihre Eltern Ihnen das bei?

Ich muss das Geld für die Wäsche haben.

Schick sie weg!

Ist das Ihre Frau? - Nein!

Schade! Man weiß, dass ich mir nichts gefallen lasse.

So! - Um Gottes Willen!

Du bist hübsch.

Ich lasse die Wäsche nicht da! - Bist du misstrauisch?

So sind arme Leute. - Dann nimm sie wieder mit!

Bin ich wirklich hübsch?

Das lässt sich schwer erklären.

Es ist etwas an dir...

Alles Natürliche ist schön.

So müsste man bauen!

Warum haben Sie kein Geld?

Man weiß nie, warum man kein Geld hat.

Nur 2000 Lire. - Ich habe sie nicht.

Können Sie angeln? - Wozu?

Ich kenne gute Plätze. Sie können die Fische dann verkaufen.

Ich kann nicht angeln.

Oder kommen Sie mit auf eine Inselrundfahrt. Beim Schloss..

...spielen Sie einen Ausgräber und ich kassiere für Sie.

Danke, aber ich bin beschäftigt.

Ja, Sie bauen Häuser auf dem Mond. - Wieso auf dem Mond?

Eine Arbeit ohne Lohn ist keine Arbeit. Das tut nur ein Reicher.

Nein! Man hat eine Idee. Zuerst lachen die Leute nur darüber.

Aber man muss selber daran glauben. - Welche Idee?

Eine neue Art, zu bauen. Ich entwarf ein ganzes Stadtviertel.

Wo wohnst du denn?

Nirgendwo. Zurzeit auf einem Schiff.

Jeder Mensch hat doch ein Zuhause.

Sie sind sehr groß, nicht? - 1,91 Meter.

Bring einem Freund einen Brief! Ich möchte 30'000 Lire.

Tut er das? - Sicher.

Ist er reich? - Reicher als ich.

Dann würde ich auch schreiben.

Ich sage Ihnen etwas: Marietta hat zwei Wasserbecken mit Fischen darin.

In jedem Becken sind verschiedene Fische. Oft springt einer hinüber.

Dann schimpft Marietta und legt ihn wieder zurück.

Sie ist im falschen Becken.

Hier: Via Lombardia 12. - Wird erledigt.

Dein Paket!? - Ich bin für gegenseitiges Vertrauen.

Arrivederci!

War das der Brief an Andreas?

Er soll ihr 30'000 Lire mitgeben. - Diesem Mädchen?

Hast du das Geld? - Nein. Ich hole erst welches.

30'000 Lire.

Diesen Brief soll ich bringen. - Signore Michaelis, Via Lombardia.

Er hat kein Geld. - Ich wusste es.

Wenn er aber ein netter Kerl ist, muss man nicht Mitleid haben?

Ist er ein netter Kerl?

Er sagte, ich bin hübsch, ohne dass ich ihn fragte.

Er verdrehte dir den Kopf! - Das kann auch er nicht!

Ich bringe den Brief weg.

Marietta.

Wollen Männer immer nur das Eine? - Ja.

Alle? - Bei manchen weiß man es erst danach.

Ciao. - Ciao.

(Fröhliche Musik)

(Klingel, Fröhliche Musik)

Antonio, es klingelte. - Ich sehe nach.

Na, wie sind die Fotos geworden? - Ich glaube gut!

Morgen Andreas, morgen Benito! - Morgen.

Es ist Mittag, Sabine!

Ich stehe immer erst mittags auf. Ich sehe, du tust etwas.

Muss ich wohl. - Ein Lieferwagen...

Rüber zu den Kostümen bitte!

Gut!

Bisher musste ich immer zum Modehaus Sabine Falconi nach Rom.

Dieses Jahr bringt es Kleider und 3 hübsche Modelle zu mir.

Ja. Wo sind sie übrigens? - Sie sehen sich den Hafen an.

Komischer Beruf: Es sind 27 Grad im Schatten und wir machen Wintermode.

Im Winter fotografiere ich für den Sommer.

Richtig. - Osterhasen macht man auch im Winter.

Hallo!

Reizende Mädchen. Tolle Idee.

Eine zauberhafte Insel. - Ich zeige sie Ihnen.

Zuerst die Arbeit!

Zuerst muss ich noch einkaufen.

Soll ich Costa besuchen? - Ja.

Nein, er stört hier nur.

Schuft! Sag ihm, ich freue mich, ihn zu sehen!

Also doch!

Bis später!

(Fröhliche Musik, Autohupe)

Wir sortieren schon die Kleider.

Verzeihung. Ich suche Signore Andreas Michaelis.

Er fuhr gerade weg. - War er das mit dem Auto?

Geld hat er schon. - Bitte?

Kann ich... - Ich soll nur den Brief abgeben.

Ich komme wieder. - Was ist denn? - Nichts.

(Autohupe)

Hallo Signore Michaelis. - Franca! Sie werden immer hübscher.

Wann machen Sie Fotos?

(Fröhliche Musik)

Okay! Was macht Roberto? - Er hat kein Geld.

Er weiß doch, dass ich ihm helfe.

Ciao.

Ciao Franca. Geld kommt ins Haus!

Die Million? Fast. Ich muss jetzt zum Friseur.

Friseur! Und ich wollte wieder nach Rom!

Das Genie hat kein Geld? Wieviel? - 30'000, wie ich schrieb.

Was? - Der Brief!

Ich erhielt keinen. - Ein Mädchen...

Das hätte ich gesehen! Ich lasse das mal hier.

Soviel? - Meine Geschäfte gehen gut.

Ich glaube an dich! - Du bist..

Ja, das bin ich. Ich habe noch eine Überraschung.

Einen Gruß von Sabine. - Aha.

Aha? Sie brennt darauf, dich zu sehen.

Ich habe wenig Zeit.

Hör mal! Sie ist schön, reich und klug. Heirate Sie doch!

Heiraten? - Sie kam wegen dir.

Aber du wohnst mit dieser Franca... - Ich werde sie nicht mehr los!

Sie will doch nur die Million... (Türklopfen)

Herein! Auf die Million!

Hier sind 3000 Lire. Er hatte nicht mehr. Besser, als gar nichts.

Es ist nur Kleingeld. Aber Ihr Freund hatte es nicht anders.

Scampolo. - Ja.

Du sahst Andreas Michaelis mit eigenen Augen?

Womit sonst?

Wie sieht er aus? Dick, alt, jung?

Eher dünn...

(Lustige Musik)

Sind Sie Signore Michaelis? - Ja.

Was ist das für eine Geschichte? - Es ist ein Schwindel.

Woher ist das Geld?

Marietta hat recht: An allem ist das Geld schuld.

Scampolo!

Scampolo! - Wer ist denn das?

Scampolo. - Bitte erkläre mir!

Ach Gott! Ein Mädchen, das siehst du doch, ein Wunder...

Was soll das? - Sahst du sie nicht?

Ich werde es tun.

Also, komm mal vorbei!

Ciao. - Ciao.

Ist das die Million? - Ich bezahle meine Rechnungen.

Für 1000 Lire musst du mir sagen, wo ich Scampolo finde.

Sie war hier.

(Kinder singen.)

(Die Kinder singen.)

Heiligtum der Kirche ist ein Kreuz, das man auf einem Schiff fand.

More than thousand years old. Der schönste Blick zum Sonnenuntergang.

La piu bella vista altra monto.

(Die Kinder singen.)

(Die Kinder singen.)

(Fröhliche Musik, Schiffshorn)

Der Autobus kommt gleich. - Und da ist sie drin?

Ja, ganz sicher!

Noch 2 Eis!

(Fröhliche Musik)

Ciao ragazzi. - Vielen Dank.

Vielen Dank. Mille grazie. - Very nice, my dear!

Hallo Scampolo.

Sie?

Komm her! - Sie bringen das Geld zurück?

Legen Sie es in die Mütze!

Ja, das wollte ich auch.

Aber ich wollte auch...

Hörst du mir zu? - Ich weiß was kommt.

Sie wollen mir sicher danken. - Ja, das auch.

Es ist nicht nötig. Ach, dieser Staub!

Dabei schwärme ich immer von der reinen Luft hier vor.

Sehen Sie?

Hör mal zu!

Marietta rät, einen Mann, der zu einer Rede ausholt, zu unterbrechen.

Warum schweigen Sie?

Ich komme nicht dazu.

Ich weiß nicht, warum ich das mit den 3000 Lire tat.

Ach, ein Schirm. Die lassen alles liegen.

Ich hatte keinen Grund dazu.

Ich mache oft grundlos solche Dinge.

Vielleicht glauben Sie ja, es hat etwas mit Gefühlen zu tun.

Hat es nicht? - Nein. Sehen Sie, ich wusste es.

Was denn?

Was dachten Sie sich denn? - Ich denke jetzt etwas.

Ich bin nicht neugierig. - Schade.

Jedenfalls nicht sehr.

Ich möchte dich heute Abend einladen.

Einladen? Mich? Wohin? Ich frage, weil ich vorsichtig sein muss.

In die Osteria, zum Essen. Danach tanzen wir.

Ausgehen, mit allem Drum und Dran? So, wie ich bin?

Ja.

Ich überlege es mir.

Vielen Dank für die Einladung.

(Fröhliche Musik)

(Kirchenglocken)

Ich gehe heute mit Signore Costa in die Osteria.

Aha!

Warum Aha? - Weil ich will!

Wenn es da ein 'Aha' gibt, merke ich es selber.

Komm Antonio!

Wenn es hier so saust, ist das Liebe?

Dann wird es ganz gefährlich!

Ich dachte es doch.

Was soll ich tun? - Nichts! Sausen lassen!

(Die Kinder schreien.)

Ich brauche ein Kleid, Schuhe und Strümpfe... - Und?

...einen Kamm!

Schweigt, Kinder!

Damit kann man gehen? - Ja.

Das Kleid passt nicht. - Wir nähen ein Stück weg!

Es ist zu lang. - Wir schneiden ein Stück ab!

Ich gehe nicht!

Lach nicht! Das ist ein sehr bedeutender Augenblick im Leben.

Das erste Kleid, der erste Mann, so fängt alles einmal an.

Komm her, nimm die Strümpfe! - Ich weiß, du hast Angst um mich.

Aber keine Angst, ich verliere meinen Kopf nicht.

Ich gehe nur, weil man so etwas doch erleben muss.

Das ist also schön!?

Sowas macht die Männer verrückt!?

Hier, nimm den Schal!

Es kratzt und engt ein!

Jetzt bist du eine Dame.

Soll ich gehen?

(Er pfeift fröhlich.)

(Fröhliche Musik)

(Fröhliche Musik)

Guten Abend. - Signore Costa.

Wie siehst du denn aus? - Wie denn?

Wie eine junge Dame. - Welcher Tisch?

Guten Abend. - Guten Abend.

Scampolo.

(Lustige Musik)

(Lustige Musik)

Ein sehr guter Tisch. - Ja.

Und die Kapelle ist nicht zu laut.

Zuerst Rotwein? - Bitte.

Rotwein!

Ich habe Sie, habe dich, wie soll ich denn sagen?

Sagen Sie 'Du'! Wir sind ja befreundet. - Ach so.

Ich würde nie mit einem Fremden ausgehen. Es ist das 1. Mal heute.

Es ist deine 1. Einladung? - Ciao Flavio.

Ja, Sie wiederholen mich.

(Lustige Musik)

Ist der Stuhl unbequem. - Nein.

Alle haben doch Strümpfe. - Was?

Erzählen Sie mir etwas! - Mir fällt nichts ein.

Sie sind überraschend unsicher. - Ja, ich bin verwirrt.

Warum redest du so viel? - Wollen Sie sich etwa lustig machen?

(Zarte Musik)

Nur wir streiten! Man streitet sich nicht, wenn man ausgeht.

Ich entschuldige mich. - Ich weiß, was Sie sagen sollten!

Sie sollten sagen: "Du bist ein reizendes und hübsches Mädchen."

"Alles an dir ist hübsch." Sagen Sie das, Signore Costa?

Wenn Sie es sagen, antworte ich: "Ich weiß schon, was Sie wollen."

"Sie sagen das alles einfach. Aber ich glaube Ihnen nicht."

"Wahrscheinlich denken Sie, dass ich dumm bin."

Warum gehst du mit mir aus, wenn du schon weißt, was wir sagen.

So genau weiß ich es auch nicht.

Ich könnte auch sagen: "Sie sind der erste Mann, der mir gefällt."

"Es gefällt mir, dass Sie mit der Zunge anstoßen."

Stimmt nicht! - Wer sagt das?

Du! - Das ist doch alles nur Phantasie!

Ich lebe alleine und muss mir immer zuerst alles vorstellen.

Ich bin also nicht nett? - Marietta sagt: "Schmeichle nicht!"

Ach Marietta! Du bist nett, du gefällst mir...

Sie sagen das anders, als ich es erwartete.

Es tönt, als verprügeln Sie jemand.

Das ist ja unser Architekt!

Wie geht's dir Sabine? - Gut, und dir?

Ich auch. - Bei d e r Begleitung? Ciao.

Guten Abend. - Scampolo, Sabine.

Guten Abend. - Guten Abend.

Wollt ihr euch setzen? - Natürlich, setz dich Sabine!

Kellner!

Noch zwei Gläser, bitte.

Wie lange bleibst du? - 8 Tage. Was machen die Pläne?

Bald muss ich sie einschicken.

Für die Stimmung: Wie wäre es mit einem Tanz?

Sie wollen mit mir... Sie wollen mit mir tanzen?

Ja, das will ich. - Na ja...

Sie sind ja reizend, Scampolo!

Wie sehe ich aus? - Reizend, hübsch, schöne Augen.

So stellte ich mir das vor. - Wie bitte?

Entschuldigung! Moment!

Warum nicht, das ist mutig. - Nein, sie drücken.

(Fröhliche Musik)

Wer ist das Naturkind? - Scampolo.

(Fröhliche Musik)

Endlich bist du von Franca los! - Es dauerte nicht lange.

Du wurdest sie nicht los. - So schlecht ist sie nicht.

Ihr wisst immer alles. - Du nicht, Roberto?

Von Frauen hast du keine Ahnung. - Nein...

Sie sind bezaubernd. - Das sagen Sie allen!

Ja, aber bei Ihnen stimmt es. - Sie lügen also manchmal?

Na ja, ab und zu.

Und jetzt stimmt es? - Ja.

Sie sind gefährlich. - Nur so macht es Spaß!

Sie wollen also Spaß! - Sie nicht?

Das Leben ist eine Sache... Sie sind ja wirklich hübsch, sogar schön!

Ich fotografiere Sie!

Ich lasse mich.. - Was?

...nicht fotografieren.

Für eine Illustrierte. Pro Bild gibt es 10'000 Lire.

Was? - Was?

Wieviel? - 10'000 Lire.

Marietta sagt: "Geh weg, wenn jemand von Geld spricht!" Und ich gehe!

Es ist sehr heiß.

Ich finde es bezaubernd.

Ja, aber der Wein ist schlecht.

Schlecht? - Ja. Was meinen Sie?

Er ist gut.

Finden Sie? - Er ist schlecht.

So schlecht ist er auch wieder nicht.

Was ist los? - Nichts.

Oh, da ist Caesare. Ich muss gehen.

Gute Nacht. Vielen Dank, es freute mich sehr.

Ihre Schuhe!

Guten Abend.

Ich weiß, du willst gehen... - Ich... - Komm!

Reizendes Mädchen! - Ein Kind!

Eben ein reizendes Kind.

Warum schweigst du? - Ich meine...

Ich gehöre da nicht hin. - Ich habe Angst.

Niemand muss Angst um mich haben. - Schon gut.

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Ciao Tonio. Wenigstens du freust dich.

In mir ist eine Katze und ein Hund. Heute bellte nur der Hund.

(Fröhliche Musik)

Die ersten Einwohner waren Römer. Dann überfielen Seeräuber die Insel.

Links, a gauche, a sinistra, on your left side sehen Sie...

Es geht los! Jetzt fotografiere ich die hübschen Kleider mal.

Denk aber nicht nur an die Mädchen! - Frauen, Kleider, die Kamera.

...und ich gehören zusammen.

So Kinderchen, macht es euch bequem! Wir beginnen gleich mit dir.

Benito, schalt den Ventilator ein! Wieso heißt du Benito?

Ich habe Jahrgang 1935. - Alles klar! Die Lampen!

Du brauchst Erfolg, wie jeder.

Sag mal, kennst du den Minister Galeni?

Ja, seine Kommission begutachtet die Entwürfe.

Was ist mit ihm? - Er ist ein Freund. - Und?

Er ist in Neapel. - Da tagt die Kommission.

Heute morgen rief er an. Ich lud ihn für morgen ein. Du bist eingeladen.

Beweg dich ein bisschen! Du verdienst ja genug.

Jetzt den linken Arm hoch!

So! Lippen anfeuchten!

Nicht so natürlich! Ich fotografiere Kleider, nicht Menschen. Fertig?

Ja.

Schnee bitte!

Cheese! Freundlich, freundlich!

Ich helfe dir. - Ja, aber er soll die Pläne sehen..

Danke Sabine... - Ich will dir gerne helfen.

Es verpflichtet dich nicht. - Du bist toll!

Ja? - Warum lachst du?

Ich höre das oft. Ich hätte lieber, wenn man mir auf die Schulter haut.

Das ist schwer vorstellbar. - Ja.

Ich muss leider gehen. Die Pläne sind fertig und müssen zur Post.

Soll ich helfen? - Nein danke.

Mehr Schnee! Mehr lächeln! Denk doch an Venedig oder so, aber lächle!

Entschuldigung. Roberto!

Lässt du Sabine alleine? - Ich muss! Was tust du da?

Winter. Hör auf, Benito!

Was machst du, wenn du eine Million Lire findest?

Du lässt sie liegen.

Wieso hast du so viel Glück bei Frauen?

Ach was... - Na hör mal, du bist überall begehrt.

Lass Scampolo in Ruhe!

Eine kleine Pause! Schalte die Lampen aus!

Scampolo! Eine wunde Stelle! - Sie ist ein Kind!

Das sagtest du schon. - Na und!

Ein süßes Kind!

Weiter! Los, Schnee!

Ich stellte mir zu viel vor. Ich gehe nie mehr aus.

War es nicht nett? - Nein. Alles war schlecht und teuer!

Und Signore Costa? - Wir stritten uns den ganzen Abend.

Eine richtige Liebe beginnt immer mit Streit.

Meine Mutter sagte immer: "In einer guten Ehe muss Porzellan fliegen!"

Nein. Ich sehe ihn nicht mehr. Ciao. - Wo gehst du hin? - Nicht zu ihm!

Er ist gar nicht da.

Einen Capuccino!

Was willst du denn hier? - Ich bin ein Gast und will...

Einen Americano. - Schlechte Laune?

Das geht dich nichts an.

Ist das gut? - Ich weiß nicht.

Dasselbe!

Schmeckt es jetzt? - Keine Ahnung.

Süß! - Nicht süß, es schmeckt komisch!

Ich meine aber Sie! - Ach, Sie sprechen Leute an!

Verstehen Sie nicht falsch! - Nur zu!

Ich bin alleine hier. Ich bin ein reicher Fabrikant aus Mailand.

Dann sind Sie ja glücklich. - Sie sind sicher glücklicher.

Ich? Ich möchte nur noch sterben. - So ein junges Geschöpf.

Nur ein bisschen. Das heißt, ich denke nicht dran. Ich gehe zu ihm!

(Fröhliche Musik)

- Einen Platz, Gnädigste. - Danke.

(Fröhliche Musik)

Darf ich Ihnen sagen, wie Sie aussehen? Bitte!

Sie wirken verärgert. Das schadet der Schönheit.

Ich muss wohl eine alte Schachtel sein.

Aber nein. Ich zum Beispiel bin reicher Fabrikant aus Mailand.

In Rom und Mailand stand ich auf der Bühne.

Ich wusste es: Bühne oder Film. Sie sind jung und schön.

Wollen Sie etwas? Gerne.

Hallo Scampolo. - Buongiorno.

Ich komme nur, um zu sagen, dass Sie sich gestern schlecht benahmen.

Wieso, es war doch sehr nett.

Lachten Sie nicht über mich? - Ich? Nein. Ich fand es sehr nett.

Man weiß nie, ob man etwas glauben soll.

Was machen Sie? - Ich packe meine Stadt ein.

Kommt jetzt die Million? - Wenn ich Glück habe.

Sie packen das nicht gut ein! - Ja, das kannst du besser.

Ich machte schon viel. - Aber du bist doch jung. - Lange genug.

Schwierig wird es erst jetzt. - Was ist schwierig? Ich helfe dir.

Unmöglich. Denn S i e sind ein Problem für mich.

Vergessen Sie es! Marietta sagt: "Probleme muss man selber lösen."

Sagt Marietta!

Ich habe sonst niemanden, auf den ich hören kann.

Ich war gestern nicht nett zu dir. - Ja.

Ist das die Adresse? - Ja.

"Ministerium für Wohnungsbau." - Halb so wild!

Das kommt da drauf.

Sag jetzt keinen Blödsinn! - Tue ich das?

Nein, ich erzähle Blödsinn.

So! Und jetzt...

Sie küssten mich? - Ja.

Warum? - Wieso "warum"?

Sie dachten sich doch etwas. - Natürlich.

Ach, wenn man küsst, denkt man nicht.

Grazie.

Was ist? - Ich denke mir etwas beim Küssen.

Gut, ich entschuldige mich für den Kuss.

Bereuen Sie es? - Nein. Kommst du mit hinein?

Ja.

(Gelächter, Stimmengewirr)

Ich danke euch. Aber ich darf meinen Geburtstag nicht im Dienst feiern.

Wenn das der Postminister erfährt. - Der ist in Rom. Filippo lebe hoch!

Hey, Filippo! - Er feiert seinen 50. Geburtstag.

Ist die Post geschlossen? - Nein, heute geht es sogar schneller.

Was ist es? Eine Kiste.

Aha, sie soll nach Neapel. Sie geht heute noch weg.

Trinken Sie auch auf sein Wohl!

Auf unseren Postvorsteher! - Salute Filippo!

Es ist ein wenig laut hier. Aber wenn man 50 wird, darf man das.

Zerbrechlich, Express, Einschreiben!

(Fröhliches italienisches Lied)

Express und Einschreiben! - Also, Express und Einschreiben.

Der Kiste da passiert nichts. Postkisten sind ja heilig.

(Fröhliches italienisches Lied)

Das sind also 500, 540, 550 Lire.

Bitte. Wiedersehen. - Danke.

Vielen Dank. - Buongiorno. - Alles Gute!

(Fröhliches italienisches Lied)

(Fröhliches italienisches Lied)

Ich bin glücklich. Ich wurde auf den Tag genau mit der Arbeit fertig.

Ich freue mich auch. - Ich glaube dir.

So! Ich will jetzt irgendwo raus. Kommst du mit?

Ja. - Komm!

Das Schloss ist die größte Sehenswürdigkeit von Ischia.

Erbaut wurde es 474 vor Christus. Was Sie hier sehen, sind die Ruinen.

75 % zerstört, 75 % erhalten. - Aber 75 und 75 sind 150!

Ein Scherz. Hier ist eben alles schöner und größer als anderswo.

Du hast recht.

Zu erwähnen ist der Mord von Isabella von Aragonien an..

...ihrem Liebhaber und der Fenstersturz der Beatrice.

Das erzähle ich jeden Tag. Können Sie mir eine Frage beantworten?

Frage!

Warum hat Liebe immer etwas mit Mord zu tun? Ich überlege..

...denn ich bin ein armes Mädchen. - Nehmen Sie es ernst?

Ja.

Alle Leute haben Angst vor der Liebe.

Marietta sagt.. - Ja, Marietta...

Sie nehmen es nicht ernst. - Verzeihung!

Wie denken Sie über die Liebe? - Ich?

Sie haben Franca. - Also das kann man nicht zählen.

Warum nicht. - Weil...

Sie dachten nicht nach. - Nein.

Das muss man. Die Liebe ist eine ernste Sache. Ich denke viel nach.

Du? Warum denn? Liebst du jemanden?

Nein, aber ich denke schon vorher darüber nach.

Wollen wir gehen?

Zum ersten Mal tue ich nichts, denke ich nichts. Ich mache Ferien.

Warum heißt du Scampolo? Was ist das für ein Name?

Das ist gar kein Name. Scampolo ist das, was übrig blieb. Ein Rest.

So wie ein Rest Stoff oder Brot. Alles das ist eben Scampolo.

Warum bist du ein Rest? - Ich habe niemanden: Eben Scampolo.

Ich fühle mich sehr wohl. - Was übrig blieb...

(Romantische Musik)

Küssen...

Küssen Sie mich noch einmal? Das vorhin ging so schnell.

Ich hatte keinen Eindruck.

Ich bin über mich erschrocken. - Warum?

Weil... ich das so sagte.

Scampolo!

Scampolo!

(Fröhliche Musik)

Die Insel entstand durch Erdbeben und Vulkankatastrophen.

Dennoch überwältigt die Schönheit der Insel auch mich immer wieder.

Links sehen Sie...

Du packst deine Koffer? - Ja, du siehst richtig.

Das ist mein Koffer, das bin ich.

Ich fahre nach Mailand. - So plötzlich?

Ja, ich traf einen alten Bekannten. Ein Mann mit Fabriken und viel Geld.

Er sagte, ich soll mitkommen.

Das freut mich für dich. - Ich werde wieder Theater spielen.

Ich freue mich. - Du könntest etwas traurig sein!

Nein. Wir machten einen Fehler: Wir dachten nicht nach. Ich freue mich.

Ich danke dir.

Sei nicht böse! Ich war sicher manchmal... Alles Gute für dich!

Dir auch.

Draußen wartet ein großer Wagen. Wartet er auf Sie?

Kommt mal her, Jungs!

Ein schöner Tag. Passt auf!

Danke.

Du warst doch auch da. Weißt du, wem die Kiste gehört?

Es waren auch andere da. Es gab sehr viel Wein.

Ich weiß. Aber von wem ist die Kiste? Wohin soll ich sie schicken?

Die Adresse ist verbrannt. Man kann sie nicht mehr lesen.

Jahre bin ich bei der Post und war er sauber, so sauber wie ein Hemd.

(Fröhliche Musik)

Guten Abend. - Komm herein, Scampolo!

Malten Sie die? - Kleine Signori Costa.

Die sich freuen!? - Wie wahnsinnig.

Alles ist vorbei. 3 Monate Arbeit.

Was machst du? - Die Ohren.

Nicht so groß! - Große sind besser.

Auch gut.

Sollte ich nur kommen um zu sehen, wie sie gehen?

Ich gehe nicht. - Aber der Minister ist da.

Ich gehe nicht ohne dich, Scampolo.

Was sagten Sie? - Dass du mitkommst.

Sie spaßen. Ich habe keine Bluse, keinen Rock, keine Schuhe.

Manchmal verstehe ich Sie nicht.

Hör zu! Es ist nicht einfach. Du bist ein guter Geist für mich.

Du machtest mir Mut. Wir brachten zusammen die Pläne zur Post.

Ich glaube, dass du mir Glück bringst.

Eine schlechte Erklärung. Ich bin dir einfach dankbar.

Das ist schön, aber was soll ich beim Minister?

Warum denn nicht? Da ist ein Paket. Mach es auf!

Das da? - Ja.

(Geheimnisvolle Musik)

Na, was sagst du dazu? Alles für dich.

Zieh es an! Ich suchte es selber aus.

Ich sagte der Verkäuferin: "Ein Mädchen, die Taille so.."

"So groß"...was schaust du denn?

Alles für mich? - Ja.

Warum? - Du siehst wunderbar aus.

Warum? - Frag nicht wieder!

Was dachten Sie sich denn? Ach, Sie denken ja nicht nach.

Ich dachte mir etwas dabei. Zieh es an!

Es fehlt nichts. - Es gehört doch dazu. Was denkst du?

Was es bedeutet, wenn ein Mann einer Frau Kleider schenkt.

Aber probieren schadet ja nichts. - Nein.

Warum nehmen Sie mich mit? - Ich sagte es doch.

Wenn ein Mann gerne mit einem Mädchen zusammen ist,..

...dann möchte er überall mit ihr sein.

Was sagen nur die Leute? - Sollen sie doch nur!

Sie müssen es wissen.

(Festliche Musik)

Da kommt der Minister.

Ich freue mich, Sabine. - Ich auch, Ernesto.

In Rom haben wir nie Zeit, dann halt auf Ischia.

Das ist Andreas Michaelis. - Guten Abend.

Ich kenne Ihre Fotos, sie sind gut. - Wirklich?

Ich fotografiere nämlich selber. Aber nicht gut. Ich muss bescheiden sein.

Der Bürgermeister.

- Entzückt. - Welche Ehre für uns alle.

Sie sehen sehr gesund aus. Sind Sie es auch? - Ja.

Ich verdanke es Ischia, unserer schönen Insel.

Sie wird immer schöner und größer.

Größer wohl kaum. Wieso?

Ach so, größer wohl kaum. Kaum.

(Motorenlärm)

Ich weiß nicht, ob es richtig ist, was wir tun. Es ist gefährlich.

Du bist das schönste Mädchen der Welt.

Ich falle gleich um. - Warum?

Der Minister ist nur ein Mensch!? - Bestimmt.

Daran denke ich.

Als du Minister wurdest, schickte ich ein Telegramm.

Ja, ich erhielt 312 Telegramme. Ich gestehe: Ich zählte sie selber.

Warum nicht!

Du bist gescheit und verzeihst menschliche Schwächen.

Hast du keine mehr? - Es kommen immer wieder neue.

Ein ständiger Kampf. Was ist?

Entschuldige mich!

Du bist Roberto, aber du... Sehe ich richtig? Scampolo?

Ja. Finden Sie es nicht richtig, dass ich hier bin?

Doch, aber die Metamorphose... - Was?

Die Umwandlung. Ich bin sprachlos.

Das ist ja etwas Neues. - Da bist du ja.

Ich brachte... - Ich sehe. Guten Abend.

Ich stelle dich dem Minister vor.

(Beschwingte Musik)

Das ist Roberto Costa, ein begabter Architekt.

Er macht beim Wettbewerb mit.

Dann lerne ich Sie ja noch näher kennen.

Ja, ich hoffe.

Darf ich Ihnen Scampolo vorstellen, Herr Minister.

Guten Abend.

...der Rest. - Ja. Aber wenn es so reizend ist.

Signore Costa ging von neuen Voraussetzungen aus. Erzähle doch!

Es ist schwer, über Pläne zu reden. Man muss sie sehen.

Er hat Recht. Die Menschen reden sowieso viel zu viel.

Schickten Sie Ihre Pläne weg?

Ja, heute.

Ich hänge sehr an dem Projekt. Ah, der Bürgermeister!

Gerade sagte ich, es ist gut die Regierung mal privat zu haben.

Ich stehe zur Verfügung. Es ist eine gute Gelegenheit.

Ischias Aufschwung ist groß. Ich bin 5 Jahre Bürgermeister.

- Zum Wohl der Insel. - Ja, es kommen immer mehr Touristen.

- Neue Hotels, neuer Strand... - Ja, du gabst keine Ruhe, Adriano.

- Die Stadt ist sauber, keine Armut. - Keine Elendsquartiere!

Keine bettelnden Kinder mehr!

Was? Das stimmt nicht!

Was? - Natürlich ist die Armut da!

Sie stehlen wie früher. Mir ist es egal. Sie haben Hunger!

Scampolo! - Das ist...

Darf man nicht sagen, was wahr ist? - Doch, es ist nur ungewöhnlich.

Meistens schadet es. - Unglaublich.

Ja, unglaublich.

Tja...

Diesen Tanz der Jugend, dem Mut und der Wahrheit! Darf ich bitten?

(Beschwingte Musik)

Wer ist das? Wer kennt das Mädchen?

Wie kann Sie uns so des... - Desavouieren.

Ich tanze schlecht. - Ich auch.

Weil Sie Minister sind. Aber Sie sind auch nur ein Mensch.

Gut.

(Beschwingte Musik)

(Beschwingte Musik)

Was ist mit dir los? Du bringst sie hierher. Warum?

Wieso? Danke.

Wieso warum? - Das ist... Liebst du sie etwa?

Ich finde sie toll.

(Beschwingte Musik)

Es war mir ein Vergnügen. - Mir auch.

- Guten Abend. - Herr Minister.

(Beschwingte Musik)

Bitte...

Dort!

War es ein Fehler? - Nicht schlimm.

Es war also einer!

Ich lud den Minister wegen Roberto ein.

Es war schlecht!? - Gut nicht.

Roberto! Versuche, mit dem Minister zu sprechen!

(Beschwingte Musik)

(Fröhliche Musik im Hintergrund)

(Fröhliche Musik im Hintergrund)

Scampolo. - Ja?

Was machst du hier? - Ich? Ich denke nach.

Warum? - Darum!

Kann ich helfen? - Das kann niemand.

Ach! - Ist es wegen Costa?

Nein! Ihr meint alle, ich sei in ihn verliebt. Das stimmt nicht.

Scampolo! Richtig! Sie war dabei! Scampolo!

Es passierte etwas Schreckliches. - Was ist?

Es ist furchtbar! Die Kiste! - Was ist mit der Kiste?

Nichts. Das heißt, alles. Die Adresse ist verbrannt.

Die Kiste von Signore Costa?

Richtig! Costa! - Sie ist noch da?

Ja, aber jetzt...

Jetzt ist es zu spät!

Wo ist sie? - In der Post.

Hilfst du mir? - Ja.

Sie muss nach Neapel. Wann geht das Schiff?

In 5 oder 10 Minuten. Aber ich kann nicht.

Die Polizei muss bei Not helfen!

(Dramatische Musik)

(Dramatische Musik)

(Fröhliche Musik)

Buongiorno! - Hallo Freunde!

Da! - Grazie!

Guten Tag. Kennen Sie mich? Ich bin Filippo.

Wie geht es? - Ich mache blau, weil ich froh bin.

Wollen Sie auch? - Danke.

Die Kiste ist weg. - Natürlich.

Natürlich? Das war gar nicht so natürlich! Ich konnte kaum schlafen.

Was?

(Straßenlärm)

Sollen wir da hinauf? - Wir können nicht wieder umkehren!

Komm!

Scampolo ist in Neapel? - Wenn es jemand schafft, dann sie.

Ich muss nach Neapel!

Gibt es keine Motorboote?

Gibt es kein Eis?

Tut mir leid, aber es geht nicht.

Da ist die Kiste. Können Sie die Adresse lesen?

Filippo auch nicht. Da war ein Fest...

Schöne Zustände auf Ischia. - Geburtstag dauert den ganzen Tag.

Signore Costa stellte die Bratpfanne nicht drauf!

Wir können die Vorschriften nicht wegen einer Bratpfanne verletzen!

Wir wollten es nur versuchen.

Tut mir leid. Ich kann nicht mehr tun.

So! Mehr können Sie nicht tun! Das finde ich sehr komisch.

Sie haben hier alles. Aber Signore Costa..

...arbeitete monatelang daran. Er hatte Hunger und kein Geld.

Entschuldigung.

War das falsch von mir? - Der Mann vertritt die Regierung.

Regierung? Der Minister! Ich muss zu ihm.

Wer? - Der mit mir tanzte.

Was? - Der Minister. Ich muss ihn sprechen!

Hey, Signore! Ich muss mit dem Minister Galeni sprechen. Wo ist er?

Er ist da.

Du kannst nicht zum Minister. - Und ob!

Wir haben eine Menge Arbeit vor uns.

Verzeihung! Was ist denn?

Da ist ein Mädchen... Nicht stören, bitte!

Scampolo! Was machen Sie denn hier?

Das möchte ich Ihnen jetzt sagen.

Es geht um Tod und Leben. - Wenn Sie es sagen, stimmt es wohl.

Lassen Sie mich alleine!

Es geht nicht gerade um Tod und Leben.

Scampolo schwindelt!? - Nur ein bisschen.

Ich... also Filippo von der Post hatte Geburtstag, und... ach!

Es geht um Signore Costa.

Aha. - Warum sagen Sie 'Aha'?

Es ist eine sehr ernste Sache.

Hier!

(Die Männer sprechen italienisch.)

(Beide zusammen:) Sie sind auch hier?

Wo ist Scampolo? - Beim Minister.

Bei wem? - Sie sagte, sie tanzte mit ihm.

Bei dem? - Stimmt es?

Ja, aber jetzt ist doch der Termin vorbei!

Das nehmen sie nicht mehr an. Haben Sie eine Zigarette?

Danke. - Bitte.

Sie sind auch hier? - Die Kiste ist ja sehr schwer.

Ja. Das war nett. Danke. - Bitte.

Hoffentlich schafft sie es. - Das ist egal.

Kamen Sie nur wegen der Kiste? - Wie?

Sind Sie mit Scampolo befreundet? - Ja.

Sehr? - Ich kenne sie lange. Sie ist super.

Das ist sie. - Großartig!

Mehr als das. Sie ist... großartig!

Lieben Sie sie? - Ja, Sie auch. - Ja. Entschuldigung...

Ich verstehe es. - Ich auch. Na ja, also...

Sie haben mehr Glück bei ihr.

Eine sonderbare Geschichte. - Aber eine wahre, Herr Minister.

Ja, schon. Aber ich kann da nichts machen.

Wirklich nicht. Bei solchen Sachen gibt es ganz bestimmte Vorschriften.

Warum? - Warum...

Es schadet ja niemandem. - Natürlich nicht, aber...

Nur wegen der Vorschrift. Ist denn das der liebe Gott?

Nein, aber nach dem lieben Gott kommen sofort die Vorschriften.

Finden Sie das richtig? - Ach, alles und nichts ist richtig!

Dann sagen Sie, was richtig ist!?

Ja, vielleicht sollte man sich einmal über die Vorschriften hinwegsetzen!

Ja, Herr Minister. - Ja, gefällt mir gut.

Sie meinen also, mit mehr Mut... es gefällt mir nämlich sehr gut.

Nicht wahr?

Man hat eine Idee. Alle lachen einen aus. Aber man muss daran glauben!

Das ist von Signore Costa. - Aha.

Da stehen so viele Kisten herum. Könnte man nicht... ich meine.

Das da, könnte man das nicht auch einfach dazustellen?

Heimlich? - Ja.

Ohne Vorschriften? - Ja.

Könnte man nicht. - Natürlich kann man.

Es ist unser Geheimnis!

Wiedersehen. - Darf ich bitten, meine Herren.

Signore Costa!

Scampolo!

Ich bin mit dem Ergebnis des Wettbewerbs sehr zufrieden.

Ich habe zwar Magenschmerzen dabei, aber wir haben die Lösung.

Ihre Arbeit gefiel ihm sehr. Ich glaube, Sie gewinnen.

Ja? - Freuen Sie sich nicht?

Doch, doch.

So sehen Sie aber nicht aus. - Ich freue mich schon, aber...

Setz dich! Ich dachte über alles nach. Ich denke jetzt immer nach.

Mir war plötzlich egal, ob die Kiste ankommt und ob ich gewinne.

Aber... - Etwas anderes war wichtig.

Was? - Du, Scampolo.

Ich? - Willst du mich heiraten?

Was?

Was? - Ob du mich heiraten willst.

Warum sagst du nichts?

Jetzt läuft sie wieder weg!

(Zeitungsverkäufer schreit)

(Straßenlärm)

Scampolo!

Scampolo!

Ein Auto.

(Lebhafte Diskussion) (Fröhliche Musik)

Sie wünschen? - Zwei Campari.

War das vorhin Ihr Ernst?

Ja.

Sagten Sie das nur, weil Sie dankbar sind?

Nein.

Diesmal, ich meine...

Sie denken sich etwas dabei?

Ja.

Immer sagen Sie ja und nein. Jetzt muss man doch reden! Nein!

Sagen Sie jetzt nichts!

Marietta sagt: "Männer versprechen etwas und halten es dann nicht."

Sagen Sie nichts, was Sie nicht halten!

Haben Sie ein Taschentuch? - Ja.

(Sanfte Musik)

Jetzt sagen Sie wieder nur "Ja". - Ich liebe dich.

Wenn man sich das sagt, küsst man sich dann nicht?

Ja.

Jetzt bin ich kein Scampolo mehr!

Leise!

(Die Kinder schreien.)

Cosa c'e da guardare? Andate via da qui, fannulloni!

Mamma mia, non avete altro da fare? Oh questa Napoli! Avanti, camminate!

Via, via, via!

(Fröhliche Musik)

Schweizerische TELETEXT AG UT-Redaktion Biel, Manuel Küffer

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