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Huch.
Nee.
Oh nee, bitte. Fahr doch weiter. Nach oben.
FX-Schmid-Aufzüge, mit wem spreche ich, wo befinden Sie sich?
Hedi Schneider hier. Ich stecke fest.
Bleiben Sie ruhig. Sie stecken nur in einem Aufzug.
Wie lange dauert das ungefähr? Ich bin spät dran.
Ähm, ungefähr 'ne Viertelstunde. Also, circa.
Okay. - Also, hoffentlich, sagen wir so.
Und was soll ich jetzt solange hier drin machen?
Wenn Sie Beklemmungen haben, setzen Sie sich, atmen Sie ein, aus
und tippen jeweils auf das eine und dann das andere Knie.
- Das beruhigt. Okay.
Ich würde mich eigentlich viel lieber mit Ihnen unterhalten, geht das denn?
Äh... Ja, okay.
Was machen Sie so, Herr...
Haben Sie Familie, Frau und Kinder oder so?
Ja, alles. Also, drei Kinder. Zwei... Zwei Buben, ein Mädchen.
Wie schön, ich wollte auch immer 'ne Großfamilie,
wo alle Kinder auf mir sitzen und um mich rum rennen und so, super.
Ja, also, ich muss dann wieder.
Ich hab da wieder 'nen Notruf, ne? Tschüss!
Ja, schade, klar, okay. Gut, tschüss.
Oh, nee. Okay. Na gut.
Guten Tag, FX-Schmid-Aufzüge. Was kann ich für Sie tun?
Einen Hamburger Royal mit Käse,
einen Milchshake und eine mittlere Pommes, bitte.
Frau Schneider? Sie stecken noch fest?
Hallo.
Ja, hallo.
Wissen Sie, wie lange mal die längste Zeit war,
dass jemand im Fahrstuhl festsaß?
- Das Längste war 36 Stunden. - Ach echt, ja?
Nein, war 'n Spaß. Ich hab jemanden losgeschickt.
Kann sich nur um Stunden handeln.
- Morgen. - Morgen.
- Morgen. - Morgen.
- Morgen. - Morgen.
- Morgen. - Morgen.
- Morgen, Herr Schild. - Morgen.
Du musst doch unter die Maus. Du bist doch ein Mousepad.
So...
Herr Schild? Ob Sie da sitzen oder 'ne Topfpflanze, macht keinen Unterschied.
Herr Lange, ich wollte...
"Sehr geehrte Frau Riedel."
- "Leider muss ich Ihnen..." - Frau Schneider?
"mitteilen..." Ja?
Frau Schneider, das ist mein Kaffeebecher.
- Da steht mein Name drauf. - Wirklich? Wo denn?
- Na, da! - Ach ja, da.
- Ja. - Stimmt.
Könnte ich ihn jetzt wieder haben?
Wollen Sie sich nicht 'ne neue Tasse holen?
Nein. Nein. Ich hätte meinen Kaffeebecher jetzt ganz gerne wieder.
Okay.
So, hier.
Gut, gut...
Äh, "...an..." Quatsch. "...anbieten."
"Es tut mir..."
Und können Sie bitte mit dem Gemurmel aufhören? Ich bat Sie schon oft darum.
Stellen Sie sich mal vor, das würden hier alle machen.
Das ginge natürlich nicht.
Alle so... blablabla... blablabla... "Flugticket..."
blablabla... blablabla... "Gute Reise..." Das...
Super, Sie haben schon angefangen. Hallo.
- Herzliches Beileid. - Mhm. Und, alles gefunden?
Mhm.
Und läuft gut?
- Mhm. - Okay, kommen Sie gut voran?
Mhm.
- Gehörte der auch Ihrer Tante? - Mhm.
Die Taschen hier in 'ne Kiste, ja?
- Ja. - Und was ist damit?
Guck mal.
- Ist doch süß. - Die hat sie Finn zur Geburt gehäkelt.
Die hat noch auf dem Sterbebett die Mütze angeguckt
und gehofft, dass ich komme.
Und hier war die drauf.
Oh, Scheiße.
Aber ich besuche meine Großtanten auch selten, echt selten.
Oh nee, warte mal.
Oh Mann, kannst du mal stillhalten?
Nee, das geht nicht.
Finn, du musst stillhalten, weil sonst hält die...
Sonst kann die nicht halten.
Ja, aber, wenn du so doll... Dann muss ich wackeln.
Wenn du so doll die aufziehst.
- Ich denke, die war so kratzbürstig. - Ja, aber...
- Warte. - Die war so allein.
- Au! - Gleich... Drücken... So.
- Danke. - Gern.
Die darfst du jetzt nie wieder absetzen Finn, ne?
Die kriegen wir sonst nicht mehr dran.
Na, kann ich ein bisschen mitmalen?
Nein, du musst die Tiere jagen.
Ich hab aber meinen Pfeil und Bogen verloren.
Du musst schon eins erlegen, sonst funktioniert das nicht.
- Ich seh schon eins! Da! - Ich auch.
- Na, komm. - Ei!
- So, es gibt Faultier. - So.
- Du hast nur auf das Holz gehauen! - Nein.
- Nein, der ist ja tot. - Genickbruch.
Danke, Sohn. Du hast gut gelernt in den letzten Jahren.
Bald kannst du auf eigenen Beinen stehen.
Komm.
Uaaahh!
- Ich nehme den Rücken. - Ich den Kopf.
Ich nehme... Arm.
Mmh, lecker.
- Mmh, das ist so lecker. - Ich find's auch erstaunlich gut.
Erstaunlich gut.
Wann sterbt ihr eigentlich?
Na ja, in 'ner Ewigkeit erst.
- Irgendwann. - Na, hoffentlich.
Aber ich will nicht, dass ich sterbe.
Ja, aber irgendwann stirbt jeder.
- Ich sterbe nie! - Irgendwann wahrscheinlich schon.
- Ist aber auch total okay. - Ich sterb nicht!
Okay. Hier.
- Ich muss noch meine Schuhe anziehen. - Aber schnell. Komm.
- So ein Zombie. - ...Was ist denn hier los?
Der Schild wollte sich hier gestern suizidieren.
- Was hat er denn gemacht? - Frag die Lindström, die war selber dabei.
- Frau Schneider? - Ja.
Sie übernehmen Herrn Schilds Akten.
- Ein Teil liegt auf seinem Tisch. - Klar, die Akten... Kann das nicht...
- Ich möchte es wirklich ungern... - Nein. Danke.
Oh Mann...
Oh Gott...
Ja, wegen Österreich, da wollte ich Ihnen noch sagen,
der Aufpreis ist 220 Euro.
Genau. Ja, tut mir leid...
Ja, ich wollte schon früher... Okay, gut, danke schön.
Apparat Schild, Schneider, hallo.
Nee, der kann heute nicht. Genau, ich könnte Ihnen...
Okay, gut. Dann... danke.
Frau Lindström.
Was war denn gestern mit Herrn Schild?
Der stand fast eine Stunde auf dem Fensterbrett. Das war so schrecklich.
Er hat gezittert und geweint wie ein Kind.
Immer wenn der Lange kam, wollte er springen.
Dann kam so ein Psychologe und hat ihn da runtergeholt
und dann haben sie ihn auch einfach mitgenommen.
Das... tut mir sehr leid.
Frau Schneider, Sie tun ja nur so, als würden Sie arbeiten.
Soll ich auch nur so tun, als würde ich Sie bezahlen?
Ich kann mich nur gerade so schlecht konzentrieren.
Und dann schreiben Sie "zniffötözwei... pfldä..."
Tut mir leid. Ich weiß auch nicht. Ich... Ich...
Alles in Ordnung?
- Was haben Sie denn, Frau Schneider? - Nichts.
Oh Gott, das ist aber ganz schön komisch.
Kommen Sie in mein Büro.
Oh, das ist wirklich unangenehm. Es geht auch gar nicht mehr weg.
Sie machen sich aber nicht so Gedanken wie Herr Schild?
Nein, es geht auch schon wieder. Ich hab zu wenig gegessen.
Ach so. Dann essen Sie doch was. Sie sind ja so schlank.
- Mach ich. - Ja? Wollen Sie Keks?
- Ja, gerne. Haben Sie Keks? - Ja.
Ja.
Oh.
Danke schön. Kann ich noch einen?
- Danke. - Gut.
- Banane? - Ja, 'ne Banane vielleicht.
- Ja. Ist gut. Apfel? - Ja.
Wo sind denn die Korfu-Akten?
Huch, wo kommt denn das plötzlich her?
War das heute Morgen schon da?
Oh Gott.
Wann kommen Sie mich mal besuchen?
Hier haben Sie Kolanüsse, mein Vater.
Nee, den Verband braucht er nicht, Finn.
Doch, der ist überall verletzt.
- Überall ist der verletzt. - Was? Überall?
- Ja. - Und du gehst jetzt ins Bett.
- Du kannst ihm... mir helfen. - Ja, nee... Ich...
Ich finde ja, der braucht keinen Verband. Leg dich mal hin.
Der braucht 'ne Spritze,
damit sich das hier nicht so weiter verbreitet mit der Krankheit.
Warte mal. Leg dich mal hin. So. Dschhhh...
Morgen Abend werde ich kommen.
- Schlechte Nachrichten. - Was?
Wir haben eine Epidemie.
- Krass. - Ja.
Und ich hab große Sorge, dass Sie auch betroffen sind.
Deswegen fühle ich mich so komisch. Ich hab Schmerzen...
- Ja? - Mhm.
- Ja. - Geht auch schon wieder los gerade.
Oh.
Au!
- Soll ich Sie mal untersuchen? - Das wär toll.
- Ich hab auch 'ne Spritze. - Aha.
- Warte, ich muss nur mal... - Mhm...
Mhm...
- Oh Gott. Mhm. Mhm. Mhm. - Schlimm?
- Es ist, was ich befürchtete. - Was? Virus, oder...
Eine ganz seltene Form der Dengue-Krätze.
- Dengue-Krätze. Klingt furchtbar jetzt. - .Ja.
Machen Sie sich mal untenrum frei. Ich muss Ihnen das Gift raussaugen.
- Okay. - Ja?
So.
- Okay. - Ei, ei, ei, ei, ei.
Wie nennt man jetzt die Form von Behandlung?
- Das ist invasiv. - Find ich auch.
- Schon besser? - Ja, find ich auch.
- Warte mal. - Warte.
- Was denn?
- Stopp. - Was denn?
Stopp!
Was denn? Was denn los?
Was falsch gemacht?
Um '?
- Ich weiß nicht. - Was ist denn?
Irgendwas ist ganz komisch.
Irgendwas ist... ganz, ganz komisch.
Was ist denn los?
- Was ist denn? - Ich kann meine Hände nicht bewegen.
- Doch, du bewegst sie. - Mein Mund...
Mein Mund ist ganz taub.
- Jetzt ganz plötzlich, oder was? - Alles ist taub.
Du musst mal ruhiger atmen, vielleicht.
- Was ist das? - Ich weiß nicht. Setz dich mal.
Uli?
- Hey. - Ich hab 'nen Schlaganfall.
Nein, hast du nicht.
- Doch, Uli. - Komm, setz dich mal hin.
Uli, ich hab 'nen Schlaganfall. Scheiße.
Hey. Was ist denn los?
Sch... Ich hab 'nen Schlaganfall.
Nein, hey.
Kannst du bitte den Notruf rufen?
Sie sollen schnell kommen. Ruf bitte den Notruf!
Ich ruf jetzt... Ich ruf den an.
Ja, Windeck hier. Meine Frau glaubt, sie hat einen Schlaganfall.
Taubheitsgefühle, ja... Mhm. Okay.
Okay. Ja, Apostelstraße 18.
Okay.
He... Hedi?
Hedi? Hedi? Was ist los?
Fuck.
Hey. Hey.
Sch... Sch...
- Du, bleib hier. - Ja. Ich bin da.
- Bleib bei mir. Bitte. - Ich bin da. Ich bin da.
Schau mich mal an.
Schau mich mal an.
- Warum sterbe ich denn jetzt? - Nein. Schhh...
- Was soll das? - Komm, ruhig.
Komm, beruhig dich.
Komm. Atme. Hey, hey, hey, hey. Komm, komm, komm, komm.
Komm, schau mich noch mal an, Hedi. Hallo! Hey, Hedi! Hedi.
- Ich will nicht sterben! - Hallo! Hallo!
Hedi! Komm, komm, komm!
Schhhh...
(Um Komm. Funk.
Hallo. Ist gut. Hedi, ist gut. Hedi. Komm! Hallo!
Schau mich mal an! Schau mich mal an, Hedi!
Schhhh...
Schön langsam atmen.
Mal lächeln bitte.
Geben Sie mir mal die Hände.
Guten Tag.
Da einmal reinatmen.
Was haben sie noch gesagt?
Was haben sie noch gesagt?
Sie haben gesagt, ich soll mich mal richtig ausschlafen.
Okay, super.
Das passiert mir jetzt aber nicht noch mal, oder?
Quatsch, auf keinen Fall.
Oder bin ich jetzt verrückt, weil ich mir so was einbilde?
Du bist nicht verrückt, du hattest 'ne Panikattacke.
Die hätten dich sonst hierbehalten und nicht nach Hause geschickt.
Das hat sich aber wirklich so angefühlt, als würde ich sterben.
- Aber die Tabletten wirken gut. - Ja?
Ist wie kiffen, nur besser. Wirklich.
Küchenhilfe. Katholische Kirchenstiftung?
Ich mag keine Küchen.
Helfer im Gartenbau?
Ich mag keine Blumen.
Vielleicht haben die ja auch Gemüse.
Ich mag kein Gemüse.
Ich esse auch kein Fleisch, wenn es mit Gemüse in Berührung gekommen ist.
Du sollst es ja auch nicht essen, sondern da arbeiten.
Ich mag überhaupt keine Erde.
Sag mal, glaubst du,
ich hab mein Leben lang davon geträumt,
mit dir hier so bescheuerte Listen durchzugehen?
Ist doch sowieso deine letzte Woche.
Ja, Gott sei Dank.
Was machst du überhaupt in Afrika?
Ich baue eine Schule mit auf, für eine NGO.
Echt? Das würde mir keinen Spaß machen.
Ja, das kann ich mir vorstellen.
Danke.
Schau rein.
Das ist sauteuer!
Egal. Danke noch mal auf jeden Fall für alles.
Setz mal auf.
Du siehst toll aus.
Hedi?
Okay.
Okay.
Okay.
Okay... bin ich gleich da. Okay.
Komm, iss das jetzt mal bitte.
Du musst mal was essen.
Du kannst hier nicht die ganze Zeit nur sitzen und vor dich hin starren.
Ich kann nichts anderes machen.
Ich muss alle zehn Sekunden kontrollieren, wie es mir geht.
Du musst auch mal raus.
Guck mal, draußen gibt's... Äh.
Plastikplanen mit Karomuster.
So schwarz-gelbes Absperrband, Schrauben... mit Muttern.
Guck mal.
Da waren gerade noch Bauarbeiterbeine. Komm mal mit.
Einen Ast sehe ich, mit drei Blättern dran.
- Was siehst du? - 'nen Poller.
Stimmt, 'n Poller.
Mama, komm mal!
- Was noch? - Kabelbinder. Kaputt.
Mama, komm spielen!
- Ein halbes Auto. - Ein halbes?
Mhm.
Ich nehme alles. Sie können mir alles geben.
Nebenwirkungen sind mir egal. Alles egal.
Ich verschreibe Ihnen ein Antidepressivum.
Damit Sie sich wieder stabilisieren.
Das nehmen Sie einmal täglich, morgens.
So in drei bis zwölf Wochen sollte das wirken.
Also, wenn es anschlägt.
Und wenn nicht? Wir wollen ins Ausland in zwei Monaten.
Ja, können Sie machen. Aber ich weiß nicht, ob es bis dahin besser ist.
Eine Angststörung ist keine Grippe. Da braucht man etwas Geduld.
Ich gebe Ihnen noch was für den Notfall.
- Ein Beruhigungsmittel. - Oh. Ja, das ist schön. Danke.
- Das von dem Notarzt? - Tavorpin.
- Das ist toll. Danke. - Bitte nur im Notfall.
- Wenn's gar nicht mehr geht. - Hast du jetzt eine rausgenommen?
- Wieder rein. - Ist ja ein Notfall.
- Was? Nee. - Nee, Notfall.
Tun Sie es bitte wieder rein.
- Sag ihr, wie's mir geht. - Es ist kein Notfall.
Es geht mir sehr schlecht.
Ja. Ich habe hier einige Patienten. Aber Notfall sieht anders aus.
Ihr versteht nicht, wie schlecht es mir geht.
- Tun Sie es bitte wieder rein. - Bitte‚ Hedi.
- Hedi, gib es raus jetzt. - Nein.
Ja, da müssen Sie schon drauf achten.
Mhm.
Jetzt geh auf, du Kack!
Oh!
Ja klar!
Scheiße.
Seiert auch rum, die ganze Scheiße!
Scheiße!
Hier, schau mal.
- Das ist Maulwurfkacke. - Was ist das?
- Das ist Maulwurfkacke. - Ja, was anderes gibt's aber nicht.
Ess ich aber nicht.
- Musst du ja nicht essen. - Sag ich doch.
Okay. Dann nehme ich es wieder mit.
Guck mal, Mama, das Flugzeug ist abgestürzt.
Ja.
- Ich bleib nicht lang, ne? Okay? - Mhm.
Tschüss.
So, ich hab ganz viel zu essen mitgebracht.
- Mama, ich hab keinen Hunger. - Doch‚ du isst jetzt mal?
- Ich will wirklich nichts essen. - Bitte. Essen hilft!
Nee, boah, ich hab keinen Hunger.
"Boah"? Ich hab das selbst gekocht.
- Riech mal dran. - Mama, ich möchte nichts.
- Probier es einmal. - Mama, nein!
Weißt du, wenn es mir schlecht geht, geh ich mal kurz kalt duschen.
Jetzt trink doch nicht noch so viel. Bist du verrückt?
Ich hätte nie gedacht, dass du mal so was bekommst.
Schrecklich.
- Was machst denn du hier? - Hallo. Ich wollte zu dir.
Schau mich mal an.
Hedi?
Oh, Scheiße.
- Ist schon okay. - Nimm.
- Wo ist das Bad? Schon okay. - Ich glaub, da drüben.
Wie ekelig.
- Komm mal mit raus. - Warum?
Komm, wir gehen. Komm mal.
Die Ärztin hat gesagt, im Notfall, weißt du? Im Notfall.
Ich konnte gar nichts machen, weißt du?
Danke, Gisela. Können wir vielleicht kurz einen Moment...
Danke.
Schade. Ich wollte so gern ein bisschen tanzen.
Aber guck mal, morgen geht's dir dann scheiße
und dann nimmst du die wieder und wieder und übermorgen wieder.
Weißt du?
Ja, dann nehm ich noch eine und noch eine.
- Nee, das hilft auch nicht. - Doch, weil es ist so schön.
- Du nimmst die nicht mehr. - So schön.
Du nimmst die jetzt nicht mehr.
Okay, aber du lässt mich nicht mehr alleine.
- Ich lass dich nicht mehr allein. - Jetzt komm, jetzt schlafen wir.
Ja, schlaf mal. Schlaf mal.
So ist es schön.
- Morgen nehme ich aber keine mehr. - Schlaf mal jetzt.
Vielleicht eine.
- Du kannst auch mal eine nehmen. - Hey.
Musst du ja nicht.
Piep.
Piep.
Mama, hier bin ich.
Piep.
Piep. Piep! Pieeep!
Mama! Suchst du mich überhaupt?
Pieeep!
Finni?
Piep? Piep.
Bist du da... Hey. Findet dich keiner?
War das so gut, das Versteck? Wo ist denn die Mama?
Da.
Ja.
Ich spiel nicht mehr mit dir, Mama. Du bist doof.
- Na komm, wir gehen mal runter. - Na gut.
- Pizza essen? - Okay.
Okay, komm.
Was ist eigentlich mit Mama?
Äh...
Du kennst das doch, wenn man... so Angst hat,
also zum Beispiel vor Monstern, ne?
- Mhm. - Also, Monster unterm Bett.
Mhm.
Und bei der Mama... ist es jetzt so,
dass die ständig Angst hat vor Monstern,
also nicht nur unterm Bett, überall.
Und wir zwei, wir zwei beiden, wir müssen einfach warten,
bis das aufhört.
Kann man eigentlich die Monster auch wegsaugen?
Weiß ich gar nicht.
Aber ist eine gute Idee, finde ich. Super.
- Hallo. - Hallo.
- Ich würde gerne ein Tier kaufen. - Ein Tier, ja...
Soll es denn eher groß, klein,
soll es im Terrarium sein oder lieber im Aquarium schwimmen?
- Ich hätte gern ein schönes Tier. - Ein schönes Tier.
Ja.
Na, am besten, ich zeig Ihnen einfach ein paar, ne?
- Vielen Dank. - Okay, kommen Sie mit.
Danke schön.
Das hier ist ein Chamäleon aus dem Jemen.
Das hat coole Farbwechsel. Es wird neongrün, lila...
- Das nehm ich. - Das nehmen Sie?
Ja.
Okay. Sicher? Weil, das ist halt nicht so zutraulich.
M-
- Na dann... Ähm... - Ich brauch einen Hasen.
- Einen Hasen? - Einen Hasen.
Äh...
Haben Sie Hasen?
Na ja, die sind alle bestellt. Außer den Futterhasen.
- Aber die kann ich nicht... - Einen Futterhasen.
Eigentlich kann ich die nicht rausgeben.
Also, zumindest nicht lebend. Das ist das Problem.
So, da ist er.
- Oh. Hallo. - Schön zugreifen. Genau.
Hallo.
- Ja, dann schön füttern immer, ne? - Mhm.
- Okay. - Ja.
Ja, da muss er jetzt rein.
Schhhh...
Okay. Können wir?
- Der hat lange Ohren. - Mhm.
Na dann.
- Da rein? - Jepp.
- Magst du das? - Das mag er. Kennt er.
Kennst du das?
Tja, also, ich hab auch noch ein bisschen zu tun.
- Ganz weich. - Mhm.
Na los, dann wollen wir mal jetzt zu Potte kommen?
Willst du zu Potte kommen?
Na?
Hey.
Finn.
Finn.
Guck mal, Finn.
Mach mal auf.
Ooohh...
Ein Hase.
Oh. Guck mal, wie schön der ist mit den Ohren.
Kommst du bitte mit raus?
- Der hat so schöne Ohren. - Kommst du mal bitte mit raus.
- Und? Super, die Pillen, oder? - Ja.
- Wie viele hast du denn genommen? - Drei.
Du hast drei Pillen genommen? Bist du bescheuert?
Nein, ich wollte mal wieder eine normale Mutter sein
und rausgehen und Finn diesen Hasen kaufen.
Weil der war nämlich sauer auf mich.
Hey. Na?
Versteckst du dich gerade vor uns?
Ich hätte lieber, dass du das hast, was Mama hat.
- Okay. - Weil du bist so 'n Arsch.
Auch noch. Wow.
Und warum?
Du hast gesagt, dass es nicht mehr lange dauert.
Ach so. Es dauert auch nicht mehr lange. Okay?
- Ja? - Du bist echt der Wahnsinn-Arsch.
- Der Wahnsinn-Arsch? - Ja.
Mhm.
Uli, ich glaube, ich halte das nicht mehr aus.
Du brauchst einfach ein bisschen Geduld.
Hab ich nicht.
Guck mal, du hast das jetzt so sechs Wochen genommen,
das Antidepressivum, dann noch mal vier Wochen, Maximum.
Ich habe so 'ne Angst. Ich... Ich...
- Ich verliere euch. - Nee.
- Doch. - Nein.
Hey.
Es tut mir so leid, dass ich das hab.
Ist gut?
In den Regularien steht nicht, dass man nicht auch verschieben kann.
Sie müssen die Stelle zum vereinbarten Termin antreten.
- Nee. - Doch.
Doch. Ich kann da nichts ändern.
Ist denn vielleicht... irgendeine andere Möglichkeit?
Was... Was hat denn Ihre Frau eigentlich?
Meine Frau...
die hat Krebs.
Oh. Tut mir leid, ja.
Und dann wollen Sie in zwei Monaten nach Gambia?
Also, es geht ihr besser und sie hat 'ne Chemo zu Ende gemacht
und es wurde dann gesagt, dass eigentlich das dortige Klima...
- Okay. - Genau richtig.
Die hohe Luftfeuchtigkeit?
- Genau. Luftfeuchtigkeit. - Die gibt's ja hier nicht.
Warum... Warum suchen Sie sich nicht einfach hier was?
Sie haben ja Erfahrung.
Aber ich hab... ich hab da wirklich Jahre drauf gewartet, Herr Abbad.
Tut mir leid.
Okay.
Danke. Tschüss.
Ich muss mal wieder raus hier
und möchte mir auch 'nen Nebenjob suchen.
Ich glaub, das geht nicht, Uli. Ich kann doch nicht allein...
Nur ein paar Stunden am Tag.
Sonst raste ich auch aus hier, irgendwann.
Ich kann doch nicht alleine sein.
Ich würde ja gerne, aber ich kann halt nicht. Es tut mir ja leid.
Doch, das kannst du, musst du einfach nur machen.
Such dir mal Hilfe oder geh verdammt noch mal zu 'nem Therapeuten.
Was soll denn das bringen?
Okay, ich such mir jetzt erst mal was, ja?
Okay.
Hedi?
- Hey. - Was machst du denn?
Ich wollte ausprobieren, ob ich alleine rausgehen kann.
Ähm, dann machen wir doch die mit den Muskeln anspannen und loslassen.
Ähm, von oben nach unten, erst die Schultern, okay?
- Ja. Okay. - Zehn Sekunden halten.
- Ja. - Gut.
Und ich würde sagen, ganz konkret angehen
und einfach mal die Angst beschimpfen, ja?
Schick sie weg. Schick sie weg und sag ihr: "Hau ab."
- Hau ab. - Arschloch.
- Arschloch. - Drecksau!
- Drecksau. - Hau ab!
- Hau ab. - Genau‚ mehr.
- Mehr. - Nein, du sollst mehr.
- Verpiss dich. - Verpiss dich.
- Drecksau. - Drecksau.
- Du blöde Pissnelke. - Du blöde... was?
Ey komm, die anderen sind egal. Taschen weg. Und weiter.
Fick dich. Ich hab keine Angst mehr vor dir.
- Genau, und da weiter. - Ähm, lass mich in Ruhe...
- Jawoll. Weiter. Komm! - Du dumme... Sau!
- Genau. Blöde... - Blöde...
- Kuh. - Kuh.
- Genau, und schubsen. - Aua.
Mach einfach hier bei mir. Gib alles.
- Weg aus meinem Leben. - Super. Weiter!
- Du Ficksau! - Ganz aufmachen!
Du Schwanzlutscher!
- Super! Weiter, komm. Okay, okay. - Du alter Schwanzficker! Arsch!
Okay, weiter noch. Ja, noch ein bisschen. Weiter! Super!
- Weiter! - Dumme Kuh!
- Okay. - Ich hab keine Angst vor dir!
- Es reicht mir! - Okay.
Geh weg aus meinem Leben! Ich hab keinen Bock mehr!
Jetzt langsam stopp! Stopp!
- Lass mich! - Okay, jetzt Stoppschild!
- Stoppschild. - Seid ihr bescheuert?
Stopp!
Und?
Ist weg.
Siehst du? Und das kommt alles aus dir selber.
Ich glaub, die Medikamente wirken einfach langsam.
Ja, auch. Aber es kommt schon alles aus dir selber.
Wie soll es aus mir selber kommen, wenn ich es vorher nie hatte?
Ja, also, klar, die Übungen sind super, Uli.
- Wirklich, hey. - Nee, mir reicht's.
Warte doch mal. Ist doch egal, was wirkt, Hauptsache...
Ich reiß mir hier den Arsch auf...
Mach einfach deinen Scheiß alleine, okay?
Und geh mir nicht hinterher, ja?
Mhm.
Gut, ich fasse noch mal zusammen:
Sie glauben, dass das so eine Art Eindringling in Ihrem Gehirn ist.
- Ja, genau. - Ja? Gut.
Sie haben nur Angst, Frau Schneider. Sie haben Angst vor der Angst. Ja?
Wenn Sie es schaffen, zu sagen:
"Soll sie kommen, die dumme Angst. Ist mir doch egal",
dann hört Ihr Körper ganz von alleine damit auf, so zu tun,
als würden Sie ständig vor einem Erschießungskommando stehen.
Also, Sie schütten ja den ganzen Tag Adrenalin aus
als wären Sie im Zweiten Weltkrieg, und das ist unschön.
Da kriegen Sie keine Luft, Ihr Puls geht viel zu schnell,
Sie haben das Gefühl, dass Sie ständig auf die Toilette müssen, ja?
- Ist das so bei Ihnen? - Ja, genau so.
Ja, ich versteh nicht, wie ich... keine Angst haben soll,
wenn ich mir andauernd vorstelle, ich ende im Betreuten Wohnen oder so.
Oder wie in "Einer flog über das Kuckucksnest".
Wie? Was bedeutet das,
nicht enden wollen wie in "Einer flog über das Kuckucksnest"?
Na ja, der bekommt Elektroschocks
und am Ende wird er von seinem besten Freund, einem großen Indianer,
mit einem Kissen erstickt, damit er nicht mehr leiden muss.
Mhm.
- Frau Schneider? Schauen Sie mich an. - Ja.
Atmen Sie ganz ruhig.
Ist gut, sehr gut.
Sie werden nicht von einem Indianer erstickt werden, das garantiere ich.
Okay, das ist schön.
Okay, dann...
Ja.
Fühlen Sie den Gegenstand. Ist er rau oder weich?
Glatt, hart oder samtig? Vielleicht auch glitschig?
Lassen Sie sich ganz darauf ein.
Sie werden mit dieser Übung achtsamer und lernen, im Moment zu bleiben.
Zehn, neun, acht...
...sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins.
Kauen Sie mit Achtsamkeit und mit Bedacht.
Lassen Sie sich voll und ganz auf den Geschmack ein
und genießen Sie.
Oh nee.
Ich glaub, ich gehe nächste Woche wieder arbeiten.
Okay.
Ich würde die Weingläser lieber da runter...
Kannst du mal woanders hingucken oder was anderes machen? Lesen oder so.
Was soll das? Ich bin einfach nur da.
Du kannst doch jetzt nicht noch bestimmen,
wo du mich haben willst.
Ich war... die ganze Zeit da, und jetzt...
Jetzt passt es nicht mehr oder was?
Ich möchte mal was Normales machen, allein.
Aber ich lass dich doch hier normale Sachen machen, die ganze Zeit.
- Nein, lässt du nicht! - Doch!
Ich möchte gerne drei Gläser von da nach da bringen
und du guckst mich an,
wie als würde ich auf dem Weg zusammenbrechen!
Du kannst doch die Sachen rumräumen! Räum hin und her, so viel du willst!
Möchte ich ja, aber du guckst die ganze Zeit zu wie ein Fisch!
Ich kann mich überhaupt... Ich möchte einfach normale Dinge tun!
- Hey, hey. - Ich mein's ernst!
Du lässt mich nicht machen, was ich will!
- Beruhig dich mal. - Lass mich los!
Hey, komm. Hey, sag mal!
Du bist doch bescheuert.
- Guten Morgen. - Morgen.
- Hallo, guten Morgen! - Hallo.
- Morgen! - Morgen.
- Guten Morgen. - Morgen.
Frau Schneider, hallo.
- Tee? - Ja, danke.
- Geht's Ihnen gut? - Ja, mir geht's richtig gut.
Danke schön. Wirklich gut.
- Schön. - Wirklich gut.
Und die Kollegen, sind die nett zu Ihnen?
- Ja, die waren... die sind sehr nett. - Ja.
Ich habe sie gebeten, ein bisschen Rücksicht auf Sie zu nehmen.
Was? Aber das ist meine Privatsache.
Ja, privat, na ja. Es ist ja doch Büro.
- Aber mir geht's doch wieder gut. - Das freut mich. Wirklich.
- Ist gut so. - Mhm.
Aber... es kann ja jede Sekunde anders sein.
- Frau Schneider, wie geht's Ihnen? - Gut, und Ihnen?
- Warum? - Sie haben doch auch gefragt.
Ja, klar.
- Sind Sie krank? - Nee, ich putz mir nur die Nase.
Ach so.
Ich geh jetzt in die Küche und mach mir einen Kaffee.
- Wollen Sie auch einen? - Nee, danke.
- Sie dürfen keinen mehr trinken? - Doch.
Naja.
- Ich freue mich sehr. - Ebenso.
Ich bin nur ziemlich überrascht, weil ich dachte, die schicken eine Frau.
Ach so, ja, tut mir leid.
Du bist aber angenehmer als die Frau
vom katholischen Hilfswerk mit dem Mundgeruch.
Danke.
Warum machst du das eigentlich?
Na ja, ich brauche das Geld.
Verstehe.
- Gehst du schon wieder? - Ja, ich geh noch ein Bier trinken.
Okay. Tschüss.
Der ist süß.
Guck mal, der kommt auch aus Afrika und muss hierbleiben.
Der wirkt auch irgendwie unglücklich.
Ich mag am Zoo so gerne,
dass die Tiere auch nicht sprechen können.
Dann fühle ich mich nicht mehr so alleine.
Ich mag das auch.
Manchmal wäre mir eine Tierfamilie lieber
als eine Menschenfamilie.
Was hättest du dann gerne für eine Frau?
Erdmännchen oder so einen hier?
Nein, eher so was wie...
einen Hamster.
Das überfordert mich sonst.
Sag mal, musst du nicht mal langsam los?
Ich geh da nicht mehr hin. Ich hab gekündigt.
Wie?
Jetzt such ich mir was, was ich gut finde.
- Okay. - Ja.
Ich hab schon so viele Ideen
und finde was, was mir Spaß macht.
Ich muss halt nur mehr Geduld haben.
Und mit was für einem Geld finanzieren wir die Geduld?
Vielleicht findest du ja auch was Neues?
Ach so, ich soll mir wieder einen Scheißjob suchen,
obwohl ich jetzt in Gambia wäre?
- Ich hab auch einen Kackjob gemacht. - Aber nicht wegen mir.
Doch, auch. Und das hat mir auch keinen Spaß gemacht.
Mir tut das nicht gut.
Ja, mir tut es auch nicht gut, hier immer rumzuhängen.
Warum kannst du nicht hier glücklich werden?
Warum musst du dafür nach Gambia gehen
oder nach Papua-Neuguinea?
Das ist jetzt die erste Frage, die du mir stellst,
so seit einem halben Jahr, glaube ich.
Die kannst du dir jetzt echt selber beantworten.
Hubschrauber an Erde. Hubschrauber an Erde.
- Möchtest du etwas trinken? - Ja, gerne.
Möchtest du eine DVD gucken?
- Hast du Hunger? Soll ich was kochen? - Nein, danke.
- Möchtest du spazieren gehen? - Nein, eigentlich nicht.
Willst du mit mir schlafen?
Nee... Ach doch, guck mal.
Ey, was hast denn du für einen Schal um?
Und der hier steht so und macht das Zeichen, wann es los geht, ja?
- Mhm. - Na?
Na?
Und heute Abend gibt's Bratkartoffeln!
Schon wieder Bratkartoffeln.
Bratkartoffeln, Bratkartoffeln immerzu gibt's Bratkartoffeln
Macht mit! Macht mit!
Bratkartoffeln, die nicht rutschen Bratkartoffeln kann man lutschen
Bratkartoffeln mit Melone Bratkartoffeln mit Zitrone
Bratkartoffeln in Gelee Dazu Bratkartoffel-Tee
Einen Bratkartoffel-Kuchen Soll man besser nicht versuchen
Bratkartoffeln mit Kastanien Bratkartoffeln mit Geranien
Haufenweise Bratkartrümmer
- Mach weiter. - Türmen sich im Bratkarzimmer
Bratkartoffeln mit Papier Dazu Bratkartoffel-Bier
Wir sind bratkartoffverloren Ich krieg Bratkartoffel-Ohren
- Komm, Papa'. Mach - Feiste Bratkartoffel-Backen
Einen Bratkartoffel-Nacken
Fettig dicke Bratkarzöpfe Hängen in die Bratkartöpfe
Voller Bratkartoffel-Brot Mensch, ich lach mich bratkartot
- Und heute Abend gibt's Bratkartoffeln. - Noch mal.
Schon wieder Bratkartoffeln.
Bratkartoffeln, Bratkartoffeln immerzu gibt's Bratkartoffeln
It's the last goodbye, I swear
I can't rely on a dime a day love
That don't go anywhere
I learn to cry for someone else
I can't get by
On an odds and ends love
That don't ever match up
I heard all you said
And I took it too hard
I won't forget, I swear
I have no regrets
For the past years behind me
Tomorrow reminds me just where
I can't quite See the end
How can I rely
On my heart if I break it
With my own two hands?
I heard all you said
And l love you to death
I heard all you said
Don't say anything
It's the last goodbye, I swear
I can't survive on a half-hearted love
That will never be whole
Komm, schneller!
Oh Mann, ist das kalt!
Es ist arschkalt!
Wir könnten uns doch vornehmen,
wenigstens noch mal kurz glücklich zu sein.
Wir können ja einfach einen Tag lang glücklich sein
und dann sofort wieder unglücklich, so nehmen wir uns nicht so viel vor.
Okay. Ein Tag ist ja auch nicht so lang.
Ja.
Okay, ach so, heißt das dann jetzt,
bis der Tag vorbei ist oder bis morgen gleiche Uhrzeit?
- Das müssen wir noch... - Bis der Tag vorbei ist.
- Das ist nicht so ehrgeizig. - Gut. Find ich gut.
Dann müssen wir uns jetzt aber auch neu kennenlernen.
Mhm.
- Hallo, ich bin Hedi. - Hallo, ich bin... Uli.
Und, ja, ich freu mich sehr, dich kennenzulernen.
Ich mich auch.
- Und was machst du heute noch so? - Oh, ich steh hier so rum.
- Cool. Ich steh auch nur hier so rum. - Cool.
Ist ja eigentlich ganz schön, so rumzustehen.
Ja.
Je länger man es macht.
Wir klettern mal hier richtig rein.
So.
- Nee, igitt, mit dem Autoschwamm. - Das ist doch kein Autoschwamm.
- Iiih! Das ist ein Autoschwamm. - Das ist kein Autoschwamm.
Und, willst du auch noch Wärme?
Wie viel Uhr ist es?
- Jetzt ist es vorbei. - Nee, noch eine Minute.
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