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(Die Hauptpersonen haben folgende Farben:)
Christine von Guldenburg Hertha von Guldenburg
Thomas von Guldenburg Max von Guldenburg
Achim Lauritzen Seine Frau Evelyn
Margot Balbek Ihre Tochter Kitty
Danke, Kröger. Dauert es lange? Ich weiß nicht.
Zum Turnier bin ich pünktlich. Das ist gut, Frau Gräfin.
Setz dich bitte! Ich komme gleich.
Setz dich! Gern, wenn du aufstehst.
Wir sind nicht so vornehm.
Danke.
Zur Sache!
Verzeih, wenn du kommen musst. Aber nur samstags ist hier Ruhe.
Ruhe zum Arbeiten! Und du willst etwas von mir!
Hilf uns! Jetzt, wo Hilfe fast zu spät ist.
Jetzt! Ich mache Zugeständnisse! Das reicht nicht, liebe Hertha!
Wenn ich überhaupt helfe, will ich alles selbst entscheiden. Klar?
Ja. Sag mir erst, wie siehst du die Zukunft von Guldenburg!
Alles verkaufen, was Verluste macht, Geld beschaffen...
... und die Schulden von Thomas bezahlen.
20 Millionen! Und, neue Einnahme-Quellen schaffen.
Ich lege dir bald einen Plan vor. Das braucht Zeit! Ich weiß.
Ich will eine schnelle Antwort.
Heute sind die Betriebsleiter bei mir!
Übernimmst du die Geschäfts- leitung? Ja oder nein?
Stimmt Christine zu? Noch bin ich Herrin auf Guldenburg!
Gut, dann mache ich es. Einzelheiten später!
Bitte!
Ich muss gehen.
Treffen wir uns nach dem Turnier? - Wenn ich gewinne.
Und wenn du verlierst?
Dann tröste ich dich. - Dafür habe ich mein Pferd!
Viel Glück!
Bleib sitzen!
Ich muss mit dir reden. Ich weiß schon. Ja?
Ich habe versagt, oder? Ja, leider.
Glaubst du, es macht Spaß, deinen Schwager um Hilfe zu bitten?
Achim? Wer sonst? Dann hat er es endlich geschafft!
Das gibt es nicht! Er wird Herr auf Guldenburg?
Und Christine stimmt zu? Die ist in Wien!
Sie tut nichts, also muss ich es tun! Tag, mein Kind.
Was willst du von ihr? Ich kann sie gut verstehen.
Sie denkt, wir alle wussten es und hatten unseren Spaß.
Egal, Vater hat uns alle betrogen. Christine und mich!
Du darfst jetzt nicht gehen.
Ich muss! Man verspielt nicht ungestraft 20 Millionen!
Die Betrüger werden sich wundern. Das Geld hole ich mir wieder.
Viel Glück! Und pass auf, wenn du mit Achim Geschäfte machst!
Wann wirst du endlich erwachsen, Thomas? Hoffentlich nie.
Thomas lügt, Papa hat niemanden betrogen. Nane.
Warum redet ihr so? Und du auch! Thomas hat Papa gehasst! Nane!
Ich kann es jetzt nicht erklären. Doch, wenn du nur willst!
Frau Gräfin, es wird Zeit.
Ich muss dich dringend sprechen! Moment bitte! Nina bedient Sie.
Was ist? Ich will mich verabschieden. Warum?
Ich muss weg! Balbeks haben mich reingelegt, Achim vermutlich auch!
Und was wird aus Guldenburg?
Weiß nicht. Lieber verschwinden, als ins Gefängnis!
Kannst du mir Geld leihen? Natürlich.
Deine Entwürfe? Ja. Schön!
Du lässt mich wieder allein.Wohin? Südfrankreich.
Erst nach Zürich, mein Konto räumen. Ich brauche Startkapital!
Wo erreiche ich dich? Bei Jean, im Lokal.
Ich gebe dir eine zweite Nummer.
Gib die Nummer nicht weiter! Versprich mir das!
Thomas, pass auf dich auf!
Danke!
Ich suche Thomas! Guldenburg? Ja.
Du willst mir nur wehtun? Ich liebe ihn, Mutter.
Ich helfe ihm, auch gegen deinen Willen!
Kitty! Hoffentlich weißt du, was du machst.
Hier ist Nane. Ist Mama da?
Nein, nichts wichtiges. Ich wollte nur...
Ich bin nervös, mein erstes Turnier heute...Ja gut, später.
Grüß alle!
(Walzermusik)
In Wien am Tage Fiaker fahren! Peinlich, Theo!
Gondeln gibt es hier leider nicht.
Das tun nur Touristen! Und Verliebte.
Ich muss ins Büro. Was ist heute Abend?
Lieb von dir Theo, aber mir ist nicht so gut.
Essen muss der Mensch aber!
Wann hast du zuletzt Kaiserfleisch gegessen? Ich rufe dich an.
Wenn du nein sagst, bin ich böse.
Du hast mich nicht geheiratet. Das ist schlimm genug.
Für ein Abendessen bin ich doch gut, oder?
(Walzermusik)
Also gut, ruf mich an! Immer zu Diensten, Gräfin.
Endlich! Nane hat angerufen! Und? Sie war merkwürdig.
Sie hat ihr erstes Turnier, und ich bin weg.
(Autohupe)
Sascha! - Hallo Nane! Ich dachte, du kommst nicht.
Wie willst du ohne mich siegen? - He Nane! - Was ist, Nane?
Ich muss dich sprechen!
Später, ich muss mich um Peggy kümmern.
Ich hoffe, es ist wichtig. Ich habe Gäste. Das ist mir fast egal.
Montag ist es zu spät, und am Telefon geht es nicht.
Das glaube ich noch nicht.
Ich habe viele kommen und gehen sehen, aber ich bin noch da.
Mein Geschäft läuft. Warum sorge ich mich um Guldenburg? Ja, weshalb?
Die alte Gräfin hat mich gebeten! Wirklich? Ja.
Lesen Sie, ein Angebot der Balbeks! Sie sollten es annehmen!
Ihre Rettung, denken Sie an die Banken-Aufsicht!
30 Millionen? Ja, das ist Balbek die Beteiligung an Ihrer Bank wert!
Was soll ich mit dem Geld? Dann ist Guldenburg in Balbeks Hand!
Der Graf ist tot. So können sich die Guldenburgs retten! Und Sie auch!
Nein! Das verstehe ich nicht.
Herr Schulte! Mit Balbek retten Sie Ihre Bank!
Und Guldenburgs decken ihre Schulden mit dem Industriepark!
Nein!
Überlegen Sie gut! Ich habe Sie vor den Guldenburgs informiert.
Gehen Sie bitte!
Jetzt verstehe ich.
Sie wollen die Bank für sich allein!
Bankhaus Schulte klingt besser als Schulte und Compagnon!
Da passt das Rettungsangebot für Guldenburg natürlich nicht.
Gehen Sie!!
Der gute, treue Freund der Guldenburgs!
Darauf haben Sie gewartet!
Bitte! Warum die Aufregung? Sie sind mir langsam angenehm!
Aber Vorsicht, Sie sitzen mit drin!
Und was die Bank angeht, ohne mich läuft nichts!
Ein schönes Wochenende!
Herr Schulte!! Die Tür ist verschlossen!
Peggy Brinkley! Und das ist Max Graf Guldenburg!
Den Grafen vergessen wir!
Erfreut, Sie kennen zu lernen. Sie spricht deutsch?
Ja, du kannst deutsch reden!
Was arbeiten Sie? - Das darfst du nicht fragen,sonst...
...hörst du eine lange Vorlesung! Ich erkläre es dir!
Ein Wassertropfen verlässt den Niagara-Fall.
Max sagt dir, wo er wieder auftaucht.
Alles Lüge! Onkel Max ist Chaos-Forscher.
Onkel Max! Kannst du mal das Chaos erklären,...
... was bei uns zu Hause ausgebrochen ist?
Mama ist nach Wien geflohen. Warum? Und Thomas hat Mist gemacht?
Ja, aber für Peggy uninteressant. Gut, ich koche Kaffee.
Gern, aber das Chaos in der Küche? Ich liebe Chaos in der Küche.
Was ist los? Thomas hat spekuliert und verloren
Die Anteile der Guldenburgs an der Bank sind weg! 20 Millionen?
Ja, so viel. Achim soll jetzt retten, was noch zu retten ist.
Achim? Das entscheide ich auch, und Mama! Oder nicht?
Ich mag Achim nicht, Großmama auch nicht.
Aber ihr braucht einen guten Kaufmann wie ihn!
Ohne ihn droht die Pleite!
Darum ist Mama in Wien? Deshalb nicht. Warum?
Besser, sie sagt es dir.
Gut, ich sage es dir.
Dein Vater hatte eine Geliebte in Hamburg.
Sie ist schön und kocht Kaffee? Da ist noch ein Kind, 8 Jahre alt!
Du hast einen Halbbruder! Ihr Name?
Carina de Angeli, Journalistin.
Eine starke Persönlichkeit! Sorry, ich musste Geschirr spülen.
Zucker ist nicht da. - Lass uns gehen!
(Blasmusik)
Jetzt ist Achim Lauritzen Geschäftsführer. Er bestimmt!
Sie informieren mich über alles!
Nicht so ein Gesicht, Ambusch! Ich komme zu spät zum Turnier.
...nur der ist gefährlich! Ganz ruhig! Fang langsam an!
Blamiere mich nicht! Ich liebe dich! - Verzeih, mein Bruder wartet!
Hallo Sascha! - Hallo!
Nervös? - Der Sieg ist mir egal.
Deinem Pferd aber nicht! Was ist?
Ich dachte immer, unsere Eltern haben sich geliebt!
Das haben wir alle gedacht. Vergiss es! Das Turnier zählt jetzt!
Also, viel Glück!
Hallo Mama!
Verzeihen Sie! Darf ich Sie etwas fragen, Herr Kröger? Bitte.
Wie geht es Frau de Angeli und dem Kind?
Schlecht, Martin wird operiert.
In Amerika. Was hat er? Herzfehler! Eine teure Operation!
Geld? Ihr Verleger bezahlt es. Das Problem?
Der Operations-Termin wurde ver- schoben. Die Mutter ist verzweifelt!
Wer ist der Arzt? Prof.Dobel, mehr weiß ich nicht.
Danke.
Ach, Herr Graf... Ja?
Die Not trieb Frau de Angeli zu Ihrer Mutter! Danke.
Viel Glück, Nane!
(Der Sprecher kündigt Susanne von Guldenburg an.)
(Beifall)
(Die Startglocke ertönt.)
Zu schnell für den Steilsprung! (Holz fällt.) Siehst du!
(Beifall)
(Susanne von Guldenburg führt mit vier Punkten in 58 Sekunden.)
Mit vier Fehlern bist du im Finale!
Ich kann nicht mehr. - Sicher kannst du!
Gut gemacht! Schade, deine Mutter ist nicht da. Die würde sich freuen!
(Türklingel)
Verzeihen Sie den Überfall! Das Tor war offen.
Max von Guldenburg?
Ja, Martins Bruder. Kröger hat mir erst heute alles erzählt.
Ich will gern helfen. Zu spät!
Mein Verleger zahlt. Wo soll Ihr Sohn operiert werden?
Prof.Dobel hat New York empfohlen. Kann ich helfen? Ich kenne ihn.
Ich kann das allein! Martin würde das auch nicht tun.
Das interessiert mich nicht. Aber mich!
Dann verzeihen Sie! Guten Tag. Guten Tag.
(Beifall)
(Als letzte im Stechen sehen Sie Susanne von Guldenburg.)
(Beifall)
Sie ist zu schnell!
(Beifall)
(Fehlerfreier Ritt für die Nummer 5.)
(Damit steht die Siegerin des 11.Guldenburg-Turniers fest.)
(Wir gratulieren Susanne von Guldenburg.)
(Beifall)
(Die Kapelle spielt auf - die Menschen klatschen.)
Was ist mit Kitty los? Meine Schwester ist kein Problem.
Was sagt Offenbach? Nichts. Was heißt 'nichts'?
Der Partei ist es egal, ob Guldenburg oder wir!
Nein! Er sagt: Kommt die Chemie, dann gibt es einen Aufstand!
Der will doch nur Geld, Mutter!
Kein Bier? Nein. Wenn das rauskommt, ist Offenbach weg und wir auch!
Alle sind bestechlich, und jeder weiß das. Und der alte Graf war auch so!
Ich mache das schon! Ich treffe mich mit ihm. Aber ohne mich.
Ich tue so, als weißt du nichts.
Verzeihung, ich brauche Ihre Hilfe. Wo ist Ihr Bruder?
Ich muss es wissen! Das will Thomas nicht.
Sie wissen, ich habe mit der Sache nichts zu tun!
Ich liebe Thomas.
Er ist in Südfrankreich, aber wo genau?
Ich habe eine Nummer aus Grasse! Ein Lokal!
Darf ich? Hier! Ich weiß nicht, wo.
Ich finde ihn.
Verraten Sie mich nicht! Danke. Moment, ich öffne!
(Musik)
Ich bin glücklich. - Ich auch.
(Musik)
(Gräfin Christine singt mit.)
(singt) ...denn der Herrgott weiß immer warum.
(Beifall)
Wenn der Herrgott nicht will, so war es immer.
Die ich liebe, will mich nicht.
Sicher, ich mag dich, Theo. Erwarte nicht zuviel von mir!
Ich brauche Zeit. Bleib in Wien, dann habe ich Zeit!
Nach all dem gehe ich nicht mehr nach Guldenburg zurück.
Theo? Ich brauche jetzt keinen Liebhaber, sondern...
...jemanden, der mich liebt. Einen guten alten Freund.
Ich verstehe. Wenn du das 'alt' weg lässt, ein guter Freund bin ich.
Danke.
Aber ich weiß nicht, ob ich einem nachweine, so wie du.
Nicht jemandem, der mich zehn Jahre betrogen hat.
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