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(Den Personen wurden folgende Farben zugeordnet.)
Martin von Guldenburg Christine von Guldenburg
Herta von Guldenburg Thomas von Guldenburg
Achim Lauritzen Evelyn Lauritzen
Margot Balbeck Kitty Balbeck
Ist das alles ? - Es gibt bald mehr. Für so etwas bezahle ich nichts.
Ich bin auf einer heißen Spur. Auch Guldenburg hat eine Leiche.
Tag, Herr Balbeck. - Tag,Herr Altdorf War das nicht dieser Privatdetektiv ?
Ja. - Was hast du mit ihm vor ? Ich setzte ihn auf Guldenburg an.
Was versprichst du dir davon? Weiß nicht. Was hat Guldenburg vor?
Das ist mir egal. Hauptsache ist, dass er uns braucht.
Wir machen zu wenig Umsatz. Auf dem Markt ist keine Bewegung.
(Jan) Wir können froh sein, dass wir nicht negativ wachsen.
Fressen oder gefressen werden. Deshalb sprichst du mit Guldenburg.
Ja. Ich weiß immerhin, was du willst.
Du willst die Guldenburg-Brauerei und das Land, auf dem sie sitzen.
Dann willst du sie alle verjagen. Ist das nicht ein teurer Spaß ?
Ich kann es mir leisten.
Nach dem Horoskop hast du heute nicht viel Glück.
Unsinn. Musst du gleich weg ? Ja, aber ich muss Petzold sprechen.
Fährst du nach Sylt ? - Ja,komm mit. Nein Mama, es geht wirklich nicht.
Wir trainieren jetzt jeden Tag. Aber nimm auch dein Studium ernst.
Ich konnte leider nicht studieren. Ja, ja, der Krieg war schuld.
Guten Morgen allerseits. Wir haben frische Brötchen.
Guten Morgen, Herr Lauritzen. Danner soll kommen.
Hören Sie mal zu ! (Liest eine Balbeck-Anzeige vor.)
Wie finden Sie das ? Nicht gut, die Anzeige ist in vielen Zeitungen.
Fällt uns nichts Besseres ein ? Für die Konkurrenz ? Warum nicht ?
Das Guldenburg-Bier verkaufen wir doch leicht.
Also lassen Sie sich etwas einfallen für die Balbecks.
Der Graf muss es ja nicht gleich erfahren. Das wars.
Hier Lauritzen. Kann ich Frl. Bal- beck sprechen ? Es ist dringend.
Ich warte.
Fräulein Balbeck ! Telefon für Sie !
Ja ! ... Wer ?... Ach Sie sind es. Ja, Sie haben mich etwas gestört.
Heute ? Und warum ? Muss ich das erklären ?
Ich finde Sie aufregend. Wir sollten das nicht einschlafen lassen.
Was sagt Ihre Frau dazu ?... Gut, aber ich kann erst um 14.00 Uhr.
Nein, da nicht. Da geht halb Hamburg hin. Gut, das kenne ich.
Hörst du überhaupt zu ? Ja, Großmutter.
Ist dir klar, dass du der Erbe bist?
Du wirst die Verantwortung für unser aller Zukunft haben.
Wie willst du das nur schaffen ?
Dazu gehört mehr als Geld. Warum lernst du nichts Anständiges ?
Was ich hier lerne, das kann ich schon. "Ja, Papa. Ja, Papa."
Du bist ein bockiger Junge.
Ich will nur meine Ruhe .
Wer zahlt dir diese Ruhe ? Ich pfeife auf Vaters Geld.
Thomas !
Ich muss los. Wir wollen noch nach Hamburg, dann geht es in den Süden
Was habe ich nur für Enkel ?!
Danke, es geht schon. Holen Sie doch meinen Wagen hierher.
Das Silo muss repariert werden. Warum erfahre ich das erst jetzt ?
Das unterschreibe ich nicht. (Es klopft.)
Kann ich dich sprechen ? Musst du schon los ? Guten Morgen, Gräfin.
Ich will nicht losfahren, ohne es dir zu sagen.
Was ? Ich weiß nicht warum, aber ich habe Angst.
Vielleicht ist es kindisch, die Kinder wachsen mir über den Kopf.
Du hast deinen Beruf, und ich komme mir irgendwie überflüssig vor.
Ich fahre jetzt. Wenn du Samstag kommst, nimm dir Zeit für mich.
Bring keine Probleme mit. Ich werde rund um die Uhr für dich da sein.
Du wirst froh sein, wenn ich gehe. Darauf kannst du lange warten.
Frl. Reinders, bringen Sie mir die Pläne. Wann kommen Sie zurück ?
Das kommt drauf an. Drücken Sie mir die Daumen ! - Mache ich.
( Telefon ) Ja ? Evelyn du ?! Ich muss dich sprechen.
Sag nicht, du hast keine Zeit. Aber ich habe wirklich keine.
Vater, ich brauche dich.
Ich brauche dich jetzt.
Ich kann erst Montag oder Diens- tag. Lass dir einen Termin geben.
Onkel Max,störte es dich nie,dass du der jüngere Guldenburg bist ?
Nein.
Ich möchte nicht in deines Vaters Haut stecken.
Du bist der weise alte Herr. Ist das Lob oder Beleidigung?
Vater will, dass ich im Betrieb mit- arbeite. Du hast dich herausgehalten.
Ich will aber später nicht unter meinem Stiefbruder arbeiten.
Du musst dich entscheiden.
Ein schönes Land, aber bald sind hier alle pleite.
Die Landwirtschaft macht arm.
Wem sagen Sie das ? Wollen Sie die Brauerei verkaufen ?
Wir fahren zu den Balbecks. Machen Sie sich keine Sorgen.
Solange ich Chef bin, wird Gulden- burg-Bier getrunken und gebraut.
Meine Herren. Es ist viertel nach zehn. Um 11 Uhr kommt Guldenburg.
Leider kann ich ihn nicht hier empfangen. Du wirst beeindrucken.
Ich möchte gerne dabei sein. Nein, ich treffe ihn lieber allein.
Kümmere dich um den Schwiegersohn. Diesen Werbefritzen ?
Der tut nichts ohne Gegengeschäft. Da lässt sich doch etwas machen?
Ist Graf Guldenburg immer noch nicht da ? - Gerade gekommen.
Der Herr Graf ist im Fahrstuhl. Hast du es gehört ? - Ja.
Es gibt strenge Sicherheitsmaßnahmen Es wird uns niemand beobachten.
Für 50 Millionen küssen Sie eine Frau aus dem Volk.
Begraben wir vorerst die Waffen.
Ich will meine Position erklären. Setzen Sie sich. Etwas zu trinken ?
Nein danke. Was ist nun Ihre Position ?
Wir beide brauchen eine neue Einnahmequelle.
Mit Bier allein ist das nicht zu schaffen.
Ich habe hier einen Plan der Grafschaft Guldenburg.
50 Hektar davon sollen einmal ein Industriepark werden.
Dazu liegt das Land ungünstig.
Das ist nicht richtig. Es gibt eine sehr gute Verkehrsbedingungen.
Zum Hamburger Hafen ist es nicht weit, und es liegt an der Autobahn.
Da soll Schwerindustrie hin ?
Nein, es sollen umweltfreundliche Zukunftsindustrien kommen.
Wer soll das bezahlen ? Ich habe Vorverträge mit 5 Firmen.
Ich kann die Namen nicht nennen. Ich verstehe,dass Sie Geld brauchen.
Nur so gibt es Regierungszuschüsse.
Genau. Deshalb biete ich Ihnen eine 50-Prozent-Partnerschaft.
Das ist doch nicht übel. Sie wollen also mein Geld und geben Ihr Land ?
Und 10 Millionen dazu. Haben Sie das alles einmal durchgerechnet ?
Selbstverständlich. Sie werden sehen: Die Zahlen sprechen für sich.
Hallo Kitty ! Kannst du mir einen Gefallen tun ? ... Pass auf !
Lauritzen hat dir den Hof gemacht.
Na und ? Mutter hat etwas vor mit ihm.
Ich habe eine Idee, aber nur, wenn du dich nicht verliebt hast.
Nicht mein Typ. Was soll ich tun ? Du sollst ihn treffen.
Schon passiert. Er hat angerufen. Großartig. Dann hör mir genau zu.
So gefällt mir Ihre Idee besser. Ich werde darüber nachdenken.
Tun Sie das. Und wenn ich den Plan klaue ? Das tun Sie nicht.
Warum nicht ? Sie sind zu klug, um so einen Fehler zu machen.
Danke.
Hallo Papa ! Ist das Fohlen da ? Nein.
Warst du heute in der Schule ? Nein. Das dachte ich mir.
Wenn das Fohlen da ist, reiten wir zusammen aus. Toll.
Hast du sonst Probleme ? Das erzähle ich dir dann.
Hast du eine neue Uhr ?
Ja. Gefällt sie dir ? Gut, dann ist es jetzt deine Uhr.
Ich habe die Hausaufgaben mit. Danke. Ich habe gesagt, dass du krank bist.
Ist das Fohlen da ? (Nane) Nein.
Herr Lauritzen ? Sie ? Ja, ich.
Warum haben Sie nicht angerufen? Ich wollte es über Kitty probieren.
Ich weiß, was Sie wollen. Der Werbe-Etat für Dosenbier ist frei.
Wie hoch ist der Etat ? Das wissen Sie doch wohl, oder ?
Dann weiß ich Bescheid. Was bekommen wir von Ihnen ?
Sie steigern den Umsatz, Sie... Es geht um etwas anderes.
Ihr Schwiegervater hat große Pläne. Was ist damit ?
Er hat sehr große Pläne, bei denen er unser Geld braucht.
Der Graf ist schwierig. Wir suchen eine Vertrauensperson in seiner Nähe.
Verstehen Sie, was ich meine ? Sie sind der ideale Mann dazu.
Drücken Sie sich nicht so vornehm aus. Sie wollen mich doch kaufen.
So krass will ich das nicht sagen. Warum nicht ? Ich bin käuflich.
Aber ich bin nicht billig.
(Klaviermusik)
Du bist gekommen, obwohl ich keine Zeit habe. Was willst du ?
Ich lasse mich scheiden. Was sagt dein Mann dazu ?
Du willst mir nur Schwierigkeiten machen. Warum ?
Ich war gegen diese Ehe. Aber du wolltest ja nicht hören.
Du hast den Mann geheiratet, der mir am wenigsten passte.
Er ist tüchtig, fast zu tüchtig. Aber er hat keinen Charakter.
Den habe ich doch auch nicht. Aber darum geht es nicht.
Ich will deinen Rat, weil Achim nichts erben soll.
Gut, ich werde mit unserem Anwalt sprechen - undramatisch.
So undramatisch wie du dich von Mutter getrennt hast?
Ein Jahr danach beging sie dann Selbstmord.
Sie war krank. Ich habe getan, was ich konnte.
Vielleicht bin ich auch krank.
Nein, bilde dir das nur nicht ein. Du bist meine Tochter.
Du bist eine Guldenburg. Du wirst mit einem Herrn Lauritzen fertig.
(Musik)
Um 12 Uhr holen Sie mich ab. Gut. Die Rosen, Herr Graf !
Hallo ! Da bin ich.
(Musik)
Du siehst müde aus. Es war alles sehr anstrengend. Verzeih mir.
Ich habe bei dir angerufen. Deine Frau war am Apparat. Entschuldige.
Tu es bitte nie wieder. Nein. Oh, schwarze Rosen.
Ja, schwarz wie die Sünde und teuer. Was soll das heißen?
Du musst deinem Sohn noch gute Nacht sagen. Er wollte aufbleiben.
Na, was machen deine Zähne ?
Ich habe ihn gezogen. Willst du sehen ? Ja klar.
Das war er. Dann ist deine Zähne-Sammlung bald komplett.
Wie viel Mark waren das ? Das waren 2 Mark. Also, schlaf gut.
Nun schlaf, du zahnloses Ungeheuer.
(Musik)
Du willst im Stall übernachten ? Na gut, wenn Papa nichts dagegen hat.
Ja, natürlich. Ich habe dich sehr lieb, Nane. Gute Nacht.
Ich drücke die Daumen.
Na ? Bist du verrückt ? Woher wusstest du das ?
Ich hoffe sie passt zu der Uhr deines Großvaters. Ganz genau.
Und hier ! Mach mal auf !
Niemand soll davon wissen. Nein, keiner.
(Musik)
Ich frage mich oft, ob es sich eigentlich alles lohnt.
Selbst wenn das Geschäft ein Erfolg wird, bin ich nicht glücklicher.
Es wird mir vorkommen wie ein Ausverkauf.
Mein Vater würde mich verfluchen.
Undenkbar, dass auf unserem Land Industrie angesiedelt wird.
Heute ist das anders. Du hast keine andere Wahl.
Schön, dass du das sagst. Ich liebe dich.
(Stimmengewirr)
Wenn ich nur nicht lügen müsste.
Mich hast du nie belogen. Ich weiß, dass ich wenig von dir habe.
Auch deine Frau belügst du nicht.
Du gibst mir, was sie sowieso nicht will: Deine Ängste und Träume.
Was hast du gesagt ? Nichts.
Ich muss gehen. Ich rufe morgen an. Nein, da bin ich nicht da.
Ich muss nach Paris. Dann geht es erst in 2 Wochen.
Vielleicht können wir Mittagessen.
Seit ich dich kenne, ist mein Leben ein einziges "vielleicht".
Ja, vielleicht bin ich so glücklich... Kuss !
Schlaf gut... Die Kette !
Du hast deine Kette vergessen.
Wirst du sie auch tragen ? Ja sicher.
Ich hänge wie an einer Kette.
(Im Telefon ertönt das Freizeichen.)
(Musik)
(Musik)
(Susanne) Es ist ein schöner Hengst. Ich nenne ihn Nero.
- Das erlaubt dein Vater nie.
(Susanne) Nero gehört mir.
Wie alt sind Sie jetzt Kröger ? Ich werde im August 62.
Dann müssen Sie langsamer treten.
Sie haben ja noch immer hohes Tempo. Damit ist jetzt Schluss.
Ich muss weniger an die Arbeit und mehr ans Leben denken.
Ist der wahnsinnig !?
(Explosion)
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