All language subtitles for 15. Die verlorene Tochter

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Original subtitles

(Hinweise und Erklärungen: gelb)

(Die Hauptpersonen haben folgende Farben:)

Christine von Guldenburg Herta von Guldenburg

Thomas von Guldenburg Max von Guldenburg

Achim Lauritzen seine Frau Evelyn

Margot Balbeck ihre Tochter Kitty

Ich glaube, das bedeutet nichts Gutes. Bis später, Herr Petzold.

Red mit Christine! Warst du schon bei Dr.Günther? Nein.

So geht das nicht! Wenn du es ihr nicht sagst, mache ich es.

Was soll das?

Mein Anwalt will, dass du der Scheidung zustimmst.

Sollen wir nicht erst mal reden? Ich habe nichts mehr zu sagen.

Aber ich dir! Achim!! Du tust mir weh!

Was ist hier los?

Noch ist sie meine Frau! Lasst uns eine Minute allein!

Nein! Gut, dann sollen es alle hören.

Diese Frau war kaputt, als ich sie kennen lernte.

Ich weiß nicht, warum sie mich geheiratet hat.

Aber ich habe sie geliebt.

Ja. Und keiner hat mir geglaubt.

Auch du nicht! Du hast gedacht wegen deines Namens und deines Geldes.

Aber soviel Geld gibt es nicht! Mit dir hält es keiner aus! Seht sie an!

Da steht die versoffene ... Hör auf! Lass ihn nur reden.

Hört genau zu, es ist wichtig für das Gericht!

Gericht? Du bist verrückt! Warte ab, was ich dem Richter sage!

Was soll ich tun, Herr Richter?

Entweder war sie betrunken, oder sie nahm Tabletten.

Oder sie war beim Psychiater! Drei Selbstmordversuche, ein Mordversuch!

Mit dem Küchenmesser hat sie mich bedroht! Das ist nicht alles.

Ich wollte Kinder, Herr Richter. Was ist eine Ehe ohne Kinder?

Einen Sohn wollte ich!

Damit ich weiß, wofür ich arbeite.

Sie hat ihn abgetrieben, Herr Richter! Nur weil er von mir war!

Kommt herein, Leute! Das ist eine Sensation!

Die Dame ohne Unterleib und der Mann ohne Herz!

Eigentlich wollte ich dich bitten, mit mir nach Hause zu gehen.

Aber das wird wohl nichts.

Schon gut, ich gehe.

Du musst in die Schule! Was soll ich tun?

Nichts, das tun die Anwälte! Störe ich?

Schon gut. Gut, dass du kommst.

Was ist los? Ihre letzten Noten waren doch nicht schlecht.

Und diese Arbeit so schlecht? Ich verstehe das nicht.

Jetzt eine Sechs bei mir! Und die Kollegen beschweren sich auch.

Was ist? Begabt sind Sie doch!

Vielleicht Faulheit? Sagen Sie was! - Kann ich jetzt gehen?

(Die Schulklingel läutet.)

Ich will Ihre Mutter sprechen, sagen Sie ihr das!

Frau Gräfin, Telefon!

Frau Gräfin, Telefon!

Du musst dich mehr um sie kümmern! Nane hat ihren eigenen Kopf.

Ich war wie sie. Ich habe auf meine Mutter nie gehört.

Aber das gibt sich alles. Ich rede mit ihr, du hast recht.

Ja, verbinden Sie mich! Hallo, Mutter!

Jetzt? Ich muss nach Hamburg. Wir sehen uns doch abends.

Also, um 8 Uhr.

Wieder ein Familientreffen?

Ja, diese Entscheidung muss die Familie treffen!

Die Bank aufgeben! Mal sehen, was Frau Balbeck sagt. Deshalb Hamburg!

Wir treffen uns auf neutralem Boden. Aber erst zum Friseur!

Aber überleg es dir gut mit Nane! Was ist bloß mit Nane?

Nichts, sie tut mir leid! Sie ist irgendwie einsam.

Auch ich bin allein, sorg dich etwas um mich! Ich will deinen Rat.

Ich verstehe das nicht, und es ist schon das dritte Mal.

An die Frau? Ja.

Wie schreibt man an die Geliebte seines Mannes?

Warum schreibst du an sie? Bitte lies es!

(Sie liest den Brief vor.) Sehr geehrte Frau de Angeli!

Der Brief fällt mir nicht leicht, aber jetzt kenne ich Ihre Lage.

Ich will Ihnen und Ihrem Sohn helfen.

Ich verurteile Sie nicht.

Ich frage mich selbst, warum habe ich nicht früher etwas bemerkt?

Ich hatte nie das Gefühl, dass mir etwas genommen wurde.

Sie haben meinem Mann etwas gegeben, was ihm an mir fehlte.

Er gab Ihnen etwas, was mir nicht fehlte. Er liebte uns beide.

Der Beweis ist Ihr Kind.

Da er tot ist und nicht für Ihr Kind sorgen kann ...

Das ist mir zuviel! Soll ich den Brief abschicken?

Frag mich nicht! I c h würde sie umbringen!

Sie hatte etwas, was ich nicht habe. Schwarze Unterwäsche! Verzeih!

Es ist blöd von mir! Warum machst du dir immer Vorwürfe?

Du bist eine tolle Frau! Und das gehört in den Müll der Vergangenheit!

Du bist nicht für deinen Mann verantwortlich.

Denk an dich und deine Kinder!

Und ein wenig an mich, ich brauche dich auch! Jetzt mach dich schön!

Eine Bierbrauerin hat keine Chance gegen eine Gräfin!

Ja? -Ich habe es gehört, meine Frau auch.

Sie melden es der Presse? - Ja, da muss es hin!

Halten Sie mich bitte da raus! - Ja, das mache ich.

Vorsicht, Jan ist gefährlich! Habgier macht leichtsinnig!

Und er glaubt, er legt mich rein!

Du verlangst viel von mir, Thomas! Ich habe Angst!

Ich auch.

Aber ohne Angst macht gewinnen keinen Spaß. Und wir gewinnen!

Der Graf als Vertreter! Ja.

Ich kaufe nie was an der Tür, leider. Erst mal abwarten!

Ist das eine Bombe? So ähnlich, hören Sie einfach zu!

Was soll der Quatsch? Erst hören!

(Man hört das Gespräch zwischen Offenbach und Balbeck.)

Interessant? Machen Sie das aus!

Wo haben Sie das her? Das Gerät verkauft jedes Kaufhaus.

Die Kassette! Das ist ein Muster, sehr teuer für Sie!

Erpressung?

Ich bin Vertreter wie Sie sagten. Ich vertrete meine Interessen.

Und?

Ich will das Geld zurück, das ich durch Sie verloren habe.

Ein Geschäft? Und was bekomme ich?

Diese Kassette! Die verkauft sich gut.

Und diese wertvollen Aktien, mit denen Sie mich reingelegt haben!

Sie wissen selbst, die sind wertlos!

Richtig, heute sind sie ohne Wert.

Erinnern Sie sich! Vor zwei Mona- ten war die Aktie 218 Mark wert.

Und das zahlen Sie mir auch!

Das sind doch ... 20 Millionen und 16 000 Mark!

Sie verlangen viel! Die 16 000 schenke ich Ihnen.

Aber 20 Millionen ist ein guter Preis!

Sonst ist Ihr 200-Millionen- Spiel mit Offenbach aus.

Das Angebot ist günstig, greifen Sie zu!

Vielleicht steigen die Aktien auch wieder.

In zwei Jahren? Dann ist alles gut.

Ich warte.

Und haben Sie noch eine davon?

Wer weiß? Ich bin zwar Spieler, aber nicht kriminell!

Wer sagt, ich bekomme Geld?

Vielleicht sperren Sie den Scheck bei der Bank? Wer weiß?

Ich bin kein so guter Spieler, aber ein ehrlicher Geschäftsmann!

Hat er gezahlt?

Red! Ja!! Er hat!!

Wenn er den Scheck sperren lässt? Ich vertraue ihm.

Ein ehrlicher Geschäftsmann! Das sagt er selbst!

Du bist verrückt.

Soll alles weg? - Ja, alles! Ich brauche Platz.

Jetzt holen Sie Champagner! - Wie? - Ja, wir feiern etwas.

Was sagen Sie, wenn Ihnen ein Todfeind eine Pistole vorhält?

Dann drückt er ab und merkt, er hat sich selbst erschossen.

Feiern Sie mit! Das ist ein Grund.

Und Ihr Grund, 300 Mark mehr Lohn! - 300 ?? - Gut, 500!

Prost! - Zum Wohl!

Herr Deichmann, sehen Sie! - Was ist los?

Setzen Sie sich lieber!

Was sagen Sie, ich liefere Ihnen die Opposition aus?

Unglaublich!

Das ist es auch! Die Quelle ist zuverlässig.

Dieser Partei-Sekretär Offenbach ist Lohnempfänger der Balbecks.

Warum ? Balbecks wollen aus dem Guldenburg-Park ein...

... ein Industriegebiet machen. Chemie!

Also, wie finden Sie das?

Vergessen Sie es!

Was?

Das ist hohe Politik, Carina! Ich habe Balbecks auch Hilfe zugesagt.

Frau Balbeck? - Ja, unsere beste Anzeigen-Kundin.

Nehmen Sie Rücksicht auf den Verlag! Sie müssen das verstehen.

Sie wollen das verschweigen! Ein Politiker lässt sich bestechen!

Offenbach ist keine Schlagzeile wert, er ist zu klein!

Ja, bestimmt!

Andere Zeitungen sind sicher interessiert, oder die Guldenburgs!

Carina! Wollen Sie das tun für einen Offenbach? - Für den?

Nein, nur für mich! Ich bin Journalistin, und das bleibe ich!

(Hubschrauber-Lärm)

Ich freue mich, Sie endlich zu sehen. Auch wegen unserer Familien!

Was meinen Sie? Ihr Sohn Thomas und Kitty.

Wir hätten Probleme erspart, wenn wir uns vorher getroffen hätten.

Von mir aus gern, aber Sie haben sich an Lauritzen gehalten.

Darf ich Sie einladen? Gern. Ein Guldenburg, bitte!

Zwei Guldenburg!

Nervös? Ja.

Für Sie ist das ein Geschäft wie andere, bei uns geht es um alles.

Stimmt.

Ich habe Ihre Zurückhaltung nie verstanden, Ihr Mann war anders!

Er war aber sicher schwieriger als ich. Das wird man sehen.

Trinken wir auf den Sieg der Vernunft!

Mein Bier können Sie wegnehmen, danke.

Was können wir für Sie tun?

Ich habe gut überlegt und die Bank um Rat gefragt.

Wir nehmen Ihr Angebot an.

So? Wir sind mit der Regierung fast einig über den Industrie-Park.

Ich meine über den Guldenburg-Park. Ja. Und? Machen Sie mit?

Das entscheidet der Familienrat.

(ironisch) Familienrat.

Ich habe für Ihre Anteile an der Bank viel Geld bezahlt.

Dafür erwarte ich Ihre Hilfe bei dem Industrie-Park!

Ich kann Ihr Land mit, sagen wir, 40 Millionen bewerten!

Halt, so weit sind wir noch nicht.

Wenn ich Sie richtig verstehe, wollen Sie alles? Ja.

Die Situation ist jetzt anders! Ihr Mann konnte noch fordern.

Aber Sie müssen unsere Bedingungen annehmen! Ja, es sieht so aus.

Als mein Mann starb, war ich so alt wie Sie.

Es war schwer, und Ihnen wird es auch so gehen.

Bitten Sie nie! Wenn Sie etwas wollen, nehmen Sie es sich!

Verzeihen Sie, Gräfin! Ich muss Sie dringend sprechen, allein.

Bitte zahlen! Ich muss gehen, Verzeihung!

Du weißt nicht, was du willst. Das ist dein Problem!

Ob ich ja oder nein sage, ist dir egal.

Was willst du? - Lass mich in Ruhe!

Gern, aber es ist auch mein Kind. - Ich rede mit Mutter!

Ich komme mit. - Nein!

Das Abendessen ist fertig. Ist Sascha da?

Nein, er kommt gleich.

Machen Sie mir bitte Tee? Ja.

Hast du Zeit, Mama? Ich muss dich sprechen. Sicher, für dich immer.

Tobias! Verschwinde! Mama, er soll gehen!

Verzeihung, Gräfin!

Was sie sagt, geht auch mich an. Nane und ich, wir ...

Ich bekomme ein Kind!

Nein.

Nein.

Sag, es ist nicht wahr! Doch.

Verzeihen Sie, Frau Gräfin! Ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Aber ich, Frau Kröger. Glückwunsch, wir werden Großmütter!

Nane! - Tobias!

Nane! Mach auf! Nane! Nein!

Sei nicht albern, mach auf!

Ich schaffe es allein, du verstehst nichts!

Gib mir eine Chance! Ich kann jetzt nicht.

Öffne wenigstens!

Ich tu mir nichts an, das machen die anderen! Ich will dir helfen.

Ja, schnell und praktisch!

Bleib hier, ich rede mit dir! Kannst du nicht hören?

Tobias! (Der Motor heult auf.)

(Nane:) Tobias!

Der Rollstuhl bleibt hier. Geht es?

Mami, woran denkst du?

Ich habe dir immer gesagt, man darf nicht lügen.

Ja, Mami!

Jetzt will jemand, dass ich die Wahrheit verschweige.

Das ist fast wie lügen. Dafür will ich kein Geld!

Vielleicht verlieren wir unser Haus. - Auch mein Kinderzimmer?

Was sollen wir tun? Sag es mir! - Frag Onkel Max, der hilft!

Glaubst du? - Ja.

Onkel Max! - Ja.

Was tun Sie hier?

Herr Balbeck hat Champagner ausgegeben ...

Wir feiern, Mutter! Du glaubst nicht, was passiert ist!

Als du bei der Gräfin warst, war der Graf hier.

Das Telex aus Frankfurt.

Der Graf wollte mich erpressen! Und was er verlangt hat!

Entweder ich kaufe ihm die wertlosen Aktien ab,...

... oder er sagt alles über Offenbach!

Sein Pech war, ich hatte die besseren Informationen.

Hier, Mutter! Wir haben sie!

Nichts haben wir, du Idiot!

Alles über Offenbach steht morgen in den Zeitungen!

Wer sagt denn das? Deichmann!

Er bekam einen Tipp und versuchte etwas zu retten. Aber, zu spät!

Guldenburg, dieses Schwein!

Der? Er hat dir nur einen leeren Sack verkauft.

Wie viel hast du dafür bezahlt? Nicht den wirklichen Wert.

Meinen Einsatz für die Aktien bekomme ich immer zurück!

Nichts bekommst du wieder!

Du hast die Guldenburgs saniert! Hier! Deine BFE ist pleite!

Was tun Sie ständig hier? Verzeihen Sie ... Raus!!

Scheiße!

Du siehst toll aus!

Großmutter's Gesicht will ich se- hen, wenn sie den Scheck bekommt.

Sollen wir es feierlich machen? Champagner?

Unser Keller ist voll damit.

Wie spät? 19.30 Uhr!

Balbeck ist gegangen? Was hat das mit Deichmann zu tun?

Es ging alles so schnell.

Achim sagt, Deichmann hat was mit ihr.

Bier und Zeitung? Wo ist der Sinn?

Mit dem Industrie-Park gibt das einen Sinn, Onkel Max.

Balbecks brauchen die Presse!

Ist Balbeck jetzt nicht mehr an unserer Bank interessiert?

Das ist eine Katastrophe!

Wenn Balbeck kauft, ist es dasselbe.

(Musik)

(Telefon)

Hier Guldenburg, wen wünschen Sie?

Max von Guldenburg, bitte! Für Carina de Angeli.

Herr Graf, Frau de Angeli für Sie!

Hallo, Carina!

Sie sagten mal, Sie helfen mir jederzeit. Gilt das noch?

Sicher. Was kann ich tun? Ich muss Sie dringend sprechen.

Ich komme sofort.

Ich muss gehen. Du gehst lieber zu dieser Frau?

Diese Frau ist wie du, Mama, klug und sehr stolz.

Danke. Ihr Sohn ist auch ein Guldenburg!

Ich habe Angst. Du übertreibst.

Dafür bin ich das schwarze Schaf in der Familie.

Max! Gib ihr das von mir! Mit ihr zu reden, ist noch zu früh.

Gut, mache ich.

Hallo, Onkel Max! Ihr kennt euch ja. Natürlich. Schönen Abend!

Großmutter, das ist Kitty!

Schön, Sie zu sehen. Setzen Sie sich!

Darf ich dich kurz sprechen?

20 Millionen! Das war es, oder?

20 Millionen ...

Woher hast du es? Steht das nicht auf dem Scheck?

Ich habe die Aktien gut verkauft.

Ich bin für diese Abenteuer zu alt, Thomas.

Danke!

Christine, komm!

Ich weiß, Christine, du meinst es ernst.

Guldenburg ist bei dir in guten Händen.

Was ist? Freut sich denn niemand? Komm Schwester!

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