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Original subtitles

UT

Die Hauptpersonen haben folgende Farben:

Thomas von Guldenburg Max von Guldenburg

Achim Lauritzen Seine Frau Evelyn

Margot Balbeck Ihre Tochter Kitty

Bitte nicht schießen, Daddy! Er ist so schön. Nein!

(Ein Schuss fällt, Vögel kreischen.)

Hier ist doch nicht Disneyland, Peggy! - Ich weiß.

Pech, Sascha! Sie ist eine Frau!

Das ist grausam.

Zuviel Rehe sind schlecht für den Wald. Es gibt keine Wölfe mehr.

Gut, nächstes Mal ohne mich. Dann könnt ihr alle töten!

Ein schöner Ort für Sonnenaufgänge. - Ihr Mörder.

Du weißt nichts darüber, Peggy.

Sie ist wie ihre Mama, schlechte Laune vor dem Frühstück.

Gehen wir frühstücken!

Schlafen Sie hier? Thomas schläft sicher bei Großmutter.

Fragen Sie auch Sascha, ob Peggy mit Ihrem Vater bleibt!

Wie lange sind Sie schon hier, Johanna?

Ich war so alt wie Nane. Milch?

Wenig. Wie war das früher auf Guldenburg?

Warum fragen Sie? Ich glaube, wir waren damals glücklicher.

Die Menschen hielten zusammen. Alles war einfacher.

Oh! Guten Morgen, Frau Gräfin. Guten Morgen, Herr Kröger.

Heute ist alles selbstverständlich.

Alles ist da, aber glücklicher ist keiner.

Haben Sie Dr.Petzold schon gesehen?

Sein Auto ist da, er sicher auch. Heute ist ja der große Tag!

Ja, ja. Frühstücken Sie mit uns? Nein, ich gehe nach oben.

Guten Morgen, Tobias. Guten Morgen.

Was soll das? - Schließ bitte die Tür!

Was wollte die Gräfin?

Sie fragte, wie es früher war. - Ich beneide sie nicht.

Wieso? - Sie will hier Chefin werden.

Ich denke, das ist Lauritzen? - Ja, und der gibt nicht auf.

Die alte Gräfin ist auch gegen Sie. Warten wir bis morgen!

Mach, ich muss nach Hamburg!

Sie tut mir Leid.

Guten Morgen.

Kommst du jeden Morgen frühstücken? Wenn es nicht sein muss, kaum.

Und im Stall schlafe ich nicht.

Ich habe mit Dr.Petzold bis zwei Uhr morgens alles berechnet.

Wieso, die Zahlen sind doch da.

Ich trete nicht mit Katastrophen- Meldungen vor die Familie, wie du.

Es ist nicht so schlecht, der Verkauf der Pferde bringt Geld.

Dr.Petzold hat uns für die nächste Versteigerung in Bremen gemeldet.

Bekommen wir für die Brauerei einen guten Preis, ist es geschafft.

Dann können wir auch den linken Flügel instandsetzen,...

...den Rest zahlt der Denkmalschutz.

Dann können wir erst mal hier wohnen bleiben.

Dann bleibt nur noch die Bank übrig!

Wenn die Balbecks den Vertrag unter- zeichnen, ist auch das erledigt.

Das habt ihr gestern beschlossen?

Herta stimmt zu! Bist du dagegen, wenn ich Guldenburg rette?

Das nennst du retten? Die Familie hat mich beauftragt!

Das sehen wir heute Abend! Jetzt hör mal gut zu!

Verstehe das! Ihr verliert alles, wenn hier nichts getan wird!

Die Brauerei ist pleite, das Gut verschuldet...

... und der Bankier wartet auf euer Ende!

Vielleicht ist heute Abend Ruhe. Dann kann ich endlich arbeiten.

Du erlaubst? Bitte!

Achim, so früh hier?

Probleme, Mama? Ich hatte Ärger, aber das später.

Wie war die Jagd? Fragen Sie lieber meine Tochter!

Peggy hat das Wild verjagt! Sehr gut. Schade für S i e !

Ich schieße weiter auf Tontauben. Das verdanke ich meiner Tochter.

Gut, Rühreier und Schinken! Das ist mir lieber als Wild.

Ich kann leider nicht bleiben, Geschäfte in den USA.

Warum kommen Sie nicht mit?

Man braucht mich hier noch. Sehen Sie mal nach Nane, Johanna!

Verzeihung, ich habe zu tun. Wir sehen uns später.

Oh, das sieht gut aus!

Guten Morgen, Liebling! Ich war auf dem Schloss und habe dich angerufen.

Was wolltest du sagen am Telefon? Tut mir Leid, es wird später.

Ja, aus gutem Grund.

Vergessen? Heute Abend ist Familienrat.

Darum! Was darum? Diese Luxus-Bedienung!

Sogar Blumen, selbst gepflückt!

Evelyn.

Warum der Aufwand? Du bist doch Herr auf Guldenburg!

Was willst du noch?

Willst du nicht auch dein Recht? Soll deine Stiefmutter alles haben?

Nein. Mir gefällt aber nicht, wie du alles an Balbeck verkaufst.

Ich verkaufe nur, was Verlust macht. Und ich rette Thomas vor dem Knast!

Edel! Was soll ich noch tun, damit du mich achtest?

Keine Angst, ich halte zu dir! Das freut mich.

Meine Tabletten, bitte! Ich will schlafen.

Diese?

(Musik)

Das kann mal Sascha gehören!

- Kann? Ein paar Reiche wollen alles zerstören.

Aber in Amerika ist es auch so. - Nicht nur bei uns, Peggy!

Soll ich alles kaufen? - Aber Daddy!

Ich weiß nicht, Mama, das gibt sicher Krach! Nur das verstehen Sie.

Und jetzt? Tue ich das einzig Richtige! Und du hilfst mir dabei!

Vergiss nicht, du bist schön und reich! - Danke, Daddy.

Dr.Petzold, kommen Sie zum Wagen?

Du bist nicht die erste reiche Amerikanerin,...

... die einen Adeligen heiratet und ihm mit Geld hilft.

Die Guldenburgs haben große Probleme. - Wer sagt dir das?

Ich weiß alles, das ist mein Geschäft. Und es geht um dich!

Du bist mein Lieblingskind. - Ich bin dein einziges Kind, oder?

Dann ist das der Grund. Und deine Mutter mag mich nicht mehr.

Aber das hier hat nichts mit Geschäft zu tun. Halte dich raus!

Laden Sie die Pferde wieder ab! Was, wer sind Sie?

Christine von Guldenburg. Ich führe den Auftrag aus!

Das ist in Ordnung, Gräfin. So! Und jetzt?

Wie Sie meinen! Ihre Pferde, Ihr Geld!

Tu, was du für richtig hältst! - Pass du lieber auf dich auf!

Peinlich, wie du die Gräfin ansiehst! - Was sagst du zu mir?

Bitte helfen Sie uns! Wir müssen die Pferde wieder ausladen.

Es eilt, da sind noch mehr Pferde! Gern, Gräfin.

Ruf Lauritzen an! Aber erst muss ich die alte Gräfin sprechen!

Beeil dich, die Gräfin spielt verrückt!

Wie lange dauert das denn?

Ich bin warten nicht gewohnt!

Verzeihung, Herr Balbeck! Das ist sonst nicht meine Art.

Aber die Ereignisse jagen sich. Das glaube ich auch.

Im Gegenteil, alles läuft gut. Heute Abend bekommen Sie die Verträge!

Heute Abend ist es zu spät. Offenbach kommt in vier Stunden!

Dann muss er bis morgen warten.

Morgen sagen Sie, die Guldenburgs wollen nicht mehr!

Die Mehrheit der Familie hält zu mir! Rechnen Sie selbst!

Die alte Gräfin, Thomas, Evelyn.

Das sind 3, dagegen stehen Christine und die beiden ...

(Telefon) Ja, sind auch drei! Jetzt nicht: Wer?

Später! Was? Ich komme sofort.

Pardon, aber ich muss weg! Sie scherzen wohl? Ich komme ...

Leider nein, Erklärung später!

Deutsches Bier, Guldenburg: Warum verkaufen Sie das nicht in den USA?

Dort liebt man deutsches Bier, und Ihr Bier ist sehr gut!

Danke. Unsere Kinder mögen sich.

Ich verstehe dich nicht! Warum musst du in Hamburg studieren?

Ich bin näher bei Guldenburg, und du kannst auch hier studieren.

Meine Freunde und die Band! Hier ist nichts!

Die Beatles haben hier angefangen. - Mein Opa war Farmer!

Liebst du mich? - Ja.

Aber...

Was? Alles andere ist mir egal! Geldprobleme! Immer das Geld!

Das verstehst du nicht. - Doch, ich verstehe gut.

Du willst nicht mehr Kind spielen, sondern bei den Großen mitmachen.

Und du gehst dabei kaputt.

Du bist nicht mehr Sascha, sondern der Graf in seinem Schloss!

Das ist ja alles sehr nett! Aber lohnt das, sein Leben wegzuwerfen?

Draußen ist eine ganze Welt!

Es geht nicht um mein Leben.

Das ist traurig.

Wenn ich es nicht schaffe, sind wir pleite. - Schon gut!

Mein Vater hat alles selbst aufgebaut.

Aber er zwingt mich nicht, sein Leben fortzusetzen.

Aber wenn du es willst, schenkt er uns das Schloss zur Hochzeit!

Vielen Dank, Frau Brinkley.

Peggy, wir müssen fahren. Ich weiß, du trennst dich ungern von Sascha.

Und ich verlasse ungern diese bezaubernde Dame.

Ihr Vater ist sehr liebenswürdig! Er flirtet gern, oder?

Nein, es ist mein Ernst. Denken wir über uns nach!

(Lautes Hupen)

Wir tragen die Kosten, aber Sie kommen morgen wieder!

Wer ist dran? Der Spediteur. Ich weiß.

Ich kann nicht warten. Lauritzen!

Wer sind Sie denn? Also Herr Pröbstl, die Kosten tragen Sie!

Sie hatten den Auftrag schriftlich.

Wenn Sie meinen Auftrag nicht ausführen, ist das Ihre Sache!

Was? Holen Sie erst mal die Pferde!

Was sollte ich tun? Die Gräfin hat den Auftrag zerrissen.

So? Und was taten Sie?

Und Sie haben Beifall geklatscht? Sollte ich sie schlagen?

Lösen Sie erst mal Ihre Familien- probleme, Herr Lauritzen!

Wer bestimmt hier eigentlich? Ich bin Angestellter!

Stimmt. Sie müssen tun, was ich sage!

Und von meinem Stellvertreter erwarte ich etwas mehr!

Mehr Mut! Bis morgen. Jetzt nehme ich mir die Gräfin vor!

Sie fahren schon, schade!

Meine Aufgabe ist getan. Schön, Sie gesehen zu haben.

Hoffentlich sehen wir uns bald wieder. Vielleicht in Amerika?

Gute Reise! Good bye!

Peggy, come on! Good bye, Sascha. - Ich rufe dich an.

Halt Achim! Wohin? Zu Christine! Was dagegen?

Ja, sie hat keine Zeit. Für mich immer!

Sie badet und geht schlafen. Du wartest, bis sie dich empfängt.

Bitte, den Schlüssel! Aber er ist mein Bruder.

Das kann ich nicht ändern.

Ich brauche einen Beweis!

Was ist das?

Erinnerst du dich nicht? Ich lass mich nicht benutzen!

Vorsicht!

Ich muss Offenbach überführen! Dein Bruder hat leider mitgemacht.

Aber das ist Einbruch! Wenn du schweigst, passiert nichts.

Oder soll ich mich immer verstecken?

Ich soll da mitmachen? Nein, gib mir den Schlüssel!

Ich komme ohne hinein, glaubst du nicht?

Ich bin gleich zurück.

Thomas!

Ich liebe dich. Das ist keine Sprechprobe!

Für wie dumm halten Sie mich, Schulte?

Balbeck zahlt 30 Millionen!

Und Sie bieten Aktien? Es sind Ihre Aktien, Gräfin!

Was sind sie wert? Nichts, keiner will sie!

Sie sind nichts wert. Ja. - Lauritzen kommt, Frau Gräfin!

Ich muss gehen, Ihre Aktien lasse ich hier.

Wegen mir müssen Sie nicht gehen!

Was hat er?

Er denkt, er bekommt unsere Anteile an der Bank für nichts!

So? Und für diese wertlosen Aktien.

Ja, das Abenteuer von Thomas! Was sind sie heute wert? Nichts!

Du weißt, was Christine getan hat? Du hast sie unterschätzt.

Du auch. Aber das hilft ihr nichts, morgen geht das Vieh weg!

Mit mir legt sie sich nicht an.

Dazu darf es nicht kommen!!

Heute Abend kommen alle? Ja. Auch Max?

Max hat keine Stimme. Hast du Thomas erreicht?

Nein.

Na siehst du! Der Herr von der Partei! Offenbach!

Es ist weniger auffällig, wenn Sie zu mir kommen!

Haben Sie das Geld? - Sicher.

Hat Lauritzen geliefert? - Nein, noch nicht.

Aber morgen!

So, morgen? Wie lange soll ich noch warten?

Ohne die Guldenburgs geht nichts!

Sind die für Industrie, sagt das Volk auch nicht nein!

So denkt die Parteiführung! - Hier nehmen Sie, 40 000 Mark!

(Man hört das Rascheln von Papier.)

Den Rest kriegen Sie beim Richtfest! Und jetzt drängeln wir!

Und jetzt ein Balbeck!

Danke, meine Herren! Das reicht!

Was jetzt? Jetzt folgt der zweite Teil!

(Die Turmuhr schlägt zur vollen Stunde.)

Ich sehe nach, wie weit sie sind! - Sie rufen uns schon.

Das ist mir alles unheimlich!

(Von draußen hört man schweres Gewitter grollen.)

(Es donnert.)

Guten Abend, Herr Thomas. Abend, Kröger! Alle da?

Ja, man wartet auf Sie.

Kröger? Bitte schließen Sie den Wagen von Frau Balbeck, der Regen!

Wird erledigt!

Es wird auch Zeit!

Abend, Großmama. Am Ende werden die Ersten die Letzten sein!

Lasst uns anfangen, das hält keiner aus! Richtig!

Wichtig ist ... Halt!

Ein Vorschlag! Großmama? Bitte.

Bevor wir schnelle Entscheidungen fällen, die für uns wichtig sind ...

Wollen nicht alle das Beste für Guldenburg?

Deshalb soll Mutter alles erklären.

Was Achim will, ist klar! Er will alles verkaufen. Wie?

Wenn deine Pläne aufgehen. Er will Pferde und Vieh verkaufen?

Und auch die Brauerei! Wer sagt das?

Und das alles, um Guldenburg zu retten! Ist das der Weg?

Meine Mutter hat eine Lösung!

Die verlangt von uns Opfer und braucht Zeit!

Aber wir bleiben die Guldenburgs, das ist wichtig! Bitte, Mama!

Wenn es der Quatsch von heute Morgen ist, soll sie schweigen!

Deine Sprache ist hier falsch, Achim! Lasst mich erklären:

Vielleicht ist es wichtig für euch? Es war deine Idee, Mutter!

Nach dem Krieg hast du mit fünf Kühen und einem Ochsen begonnen.

Das war der Anfang!

Und heute haben wir mehr! 300 Stück Vieh und das Land!

Sind wir nicht reich? Wollen wir mehr?

Ein Gut ist keine Industrie! Und die Erde ist keine Maschine!

Sie gibt freiwillig, was sie hat.

Und sie gibt genug! Erzwingen wir mehr, gibt sie auf.

Sei nicht böse, aber das klingt alles sehr einfach!

Und jeder hier wünscht sich, dass es so funktioniert.

Die Frage ist nur, rechnet es sich? Ihr denkt nur an Geld!

(Man hört das Gespräch zwischen Balbeck und Offenbach.)

Anna, komm mal!

Wer ist das? - Offenbach, der Politiker.

Und der andere? - Balbeck. Diese Schweine!

Zu niemandem ein Wort!

Also die Zahlen sprechen nicht gegen mich! Das meint Ambusch auch.

Ambusch! Kommen wir zu den Tatsachen zurück!

Dein Plan mit Pferden und Brauerei geht nicht auf!

Wenn du das glaubst, gut. Aber warum sollen andere darunter leiden?

Wer leidet hier? Ich! Der Streit ist würdelos und überflüssig!

Jeder hat eine Stimme, außer Achim. Lasst uns abstimmen!

Wer für Christine ist, melde sich!

Halt, Onkel Max hat auch eine Stimme!

Leider nicht. Max hat sich schon lange der Verantwortung entzogen.

Also, fangt an!

Dann liegt die Entscheidung bei mir. Großmutter, oder?

Niemand soll sagen, ich bin nicht fair!

Adler für Christine, Zahl für Achim! Thomas, tu das nicht!

Schicksalsfrage. Das Schicksal soll entscheiden!

Das darf nicht am Zufall hängen!

Tut mir Leid,Großmutter! Christine muss eine Chance bekommen.

Adler!

Christine! Viel Glück!

Ja, Christine hat eine Chance verdient.

Evelyn? Ja.

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