All language subtitles for 11. Die endlose Nacht

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Original subtitles

Den Hauptpersonen wurden folgende Farben zugeordnet:

Christine von Guldenburg Herta von Guldenburg

Thomas von Guldenburg Max von Guldenburg

Achim Lauritzen Evelyn Lauritzen

Margot Balbeck Kitty Balbeck

Was ist? - Kennst du eine Carina de Angeli?

Nein.

Ich habe einen kleinen Bruder, den ich noch nie gesehen habe.

Mein Vater hatte eine Freundin.

Das glaube ich nicht. - Ist das nicht komisch?

Nane fragt Tobias nach der Lösung für eine mathematische Rechnung.

Woher weißt du von deinem Bruder? - Großmutter hat es mir gesagt.

Was macht ihr jetzt? - Nichts. Jeder betrügt eben jeden.

Nein, so ist das nicht.

Man kann sich nicht 20 Jahre treu sein.

Aber man kann es versuchen. Das ist eben wie bei deiner Rechnung.

Es ist eine Gleichung mit zwei Unbekannten.

Straßenlärm und Sirene eines Krankenwagens.

Musik

Hallo Max! Martin ist operiert.

Ich habe Angst und muss mit jemandem reden. Bitte kommen Sie!

Musik

Croupier Machen Sie das Spiel. Nichts geht mehr.

Croupier Machen Sie das Spiel.

Nichts geht mehr.

Schön, dass du da bist. Setz dich!

Eigentlich laufe ich keinem Mann nach.

Setz auf rot. Rot ist die Liebe.

Alles auf rot, bitte!

Als ich vom Trick meines Bruders hörte,...

... habe ich versucht, dich zu erreichen. Warum?

Croupier Rot hat gewonnen.

Zusammen sind wir unschlagbar. Das habe ich dir immer gesagt.

Beeil dich. Ich will nicht lange mit Christine allein sein.

Du kannst nichts machen.

Ich hole Peggy da heraus. Sie hat noch nie Rauschgift genommen.

Das ist lächerlich. Darf ich den mitnehmen? Bis dann. Tschüs.

Du frühstückst noch? Ich bin gerade fertig.

Ich muss mit dir sprechen.

Was ist los?

Wir sollten das Beste aus der Situation machen.

So wie die Dinge liegen, werden wir zusammenleben müssen.

Wie liegen die Dinge? Achim will hierher ziehen.

Hierher? Ist das meine Schuld?

Ihr habt Achim zum Geschäftsführer gemacht.

Er denkt, wenn wir hierher ziehen, werde ich wieder normal.

Es soll eine tolle Rückkehr sein. Wo ist Achim jetzt?

Er ist bei Petzold.

Jetzt zu Ihnen, Herr Ambusch! Haben Sie etwas erreicht?

Die Anlage wird geliefert, sonst verlieren wir die Anzahlung.

So ist das also.

Sie müssen die Sache selbst ins Reine bringen.

Was soll das heißen?

Wir werden ab sofort alle Betriebe getrennt abrechnen.

Jeder Betrieb steht für sich.

Verluste werden nicht durch die Gesellschaft ausgeglichen.

Sie zahlen die Anlage selbst.

Das ist wohl ein Witz? Nein, das ist nicht zum Lachen.

Wie wollen Sie das schaffen, Ambusch?

Ich habe mir mal Ihre Bilanzen angesehen.

Sie sehen nicht gut aus.

Sie produzieren zu wenig, um gegen die Balbecks anzukommen.

Sie werden künftig auf Ihrem Bier sitzen bleiben.

Jetzt will ich Ihnen mal etwas sagen.

Sie werfen nur mit Zahlen und schlauen Sprüchen um sich.

Aber Sie wollen uns nur tiefer in den Abgrund führen.

Schreiben Sie ruhig weiter.

Hier wird versucht, die Brauerei auszuhungern. Ich weiß auch warum!

Sie arbeiten mit Balbecks zusammen!

Aber Sie verrechnen sich. Wir sind die letzte Privatbrauerei.

Das bleiben wir auch, und wenn ich selbst Bier ausfahren muss.

Sie werden tun, was ich sage.

Dir wird es nicht anders gehen, wenn der Industriepark erst mal hier ist.

Ich werde die Gräfin fragen.

Aber von Ihnen lasse ich mir keine Vorschriften machen.

Dann gucken Sie sich mal nach einer anderen Stelle um!

Schreiben Sie! Ambusch lehnt jede Zusammenarbeit ab.

Nehmen Sie ihn nicht wörtlich.

Er ist 40 Jahre hier. Das sind 20 Jahre zuviel.

Veranlassen Sie den Pferdetransport.

Ich wollte noch Siege abwarten, aber wir können sie jederzeit verkaufen.

Die bringen doch einiges ein.

Das kann sein. Aber ich weiß nicht, was sie auf der Versteigerung bringen

Vielleicht finde ich einen Käufer für das ganze Gestüt.

Wahrscheinlich auch Balbecks.

Das ist eine gute Idee.

Vater wusste übrigens, dass ich mich scheiden lassen wollte.

Ich komme einfach nicht von ihm los.

Hat sie von meinen Plänen erzählt?

Es hat für alle Vorteile.

Ich kann mich hier um alles kümmern, und du wohnst weiter im Mittelflügel.

Soll ich dir dafür dankbar sein?

Nein, aber du sollst mir keine Schwierigkeiten machen.

Wir müssen am gleichen Strang ziehen.

Aber wohl in deine Richtung.

Da versucht man zu helfen, und das ist der Dank.

Ihr seid euch nur zu schade für diese Art von Geschäft.

Ich bin es nicht! Und wenn es dir nicht passt...

...dann soll sie doch wieder nach Wien gehen.

Musik

Musik

Musik

Musik

Carina, was ist los?

Es geht Martin gut, aber er braucht erst einen Rollstuhl. Er ist schwach.

Der arme Kleine.

Sie können jetzt weinen, dass es ihm noch nicht so gut geht.

Aber Sie können auch weinen, dass es schon so gut geht.

Thomas zählt das Geld.

Bald habe ich genug. Von mir?

Unser Glück ist mir unheimlich. Es war gut dir nachzureisen.

Das war es. Was willst du mit dem Geld machen?

Thomas zählt weiter. Ich will meine Rückkehr sichern.

Was ist mit Peggy?

Der Richter lässt sie in Untersu- chungshaft, weil sie Ausländerin ist.

Wir werden etwas dagegen unternehmen, aber viel können...

Das ist alles unglaublich. - Wir zahlen jede Kaution.

Das weiß ich. Aber Reichtum hat manchmal auch Nachteile.

Wir lassen uns das nicht gefallen. - Wann kommt Peggys Vater?

Der sitzt im Flugzeug.

Wir müssen rauskriegen,wie das Rausch- gift in Peggys Tasche gekommen ist.

Sind Sie sicher, dass Peggy nie Rauschgift genommen hat.

Sie müssen etwas essen. Ich mag wirklich nicht.

Dann trinken sie etwas.

Ich muss mich bei Ihnen entschul- digen. Das ist nicht nötig.

Es hat mir sehr geholfen, dass Sie gekommen sind.

Ich bin ja Martins Onkel.

Als Vater habe ich keine Erfah- rung, dafür um so mehr als Onkel.

Jetzt lächeln Sie wieder.

Tut mir Leid, aber ich bin mit dem Arzt verabredet.

Bitte kommen Sie mit! Gut, ich begleite Sie.

Es klopft. Ja.

Kann ich Sie sprechen? Ich wollte gerade... Ist etwas? Ja.

Nun, sagen Sie schon. Das ist nicht so einfach. Der Graf...

Reinders Mir war die schwierige Lage der Guldenburgs bekannt.

Ihr Mann sah richtig, dass etwas geschehen musste.

Ich hatte gehofft, dass die Nachfolger Ihres Mannes,...

... seinen letzten Wunsch, den Guldenburg-Park, erfüllen.

Dann müssen Sie sich ja mit Lauritzen gut verstehen.

In dieser Sache ja.

So wie es jetzt ist, halte ich es nicht aus.

Was ist mit Doktor Petzold? Petzold tut, was man ihm sagt.

Er tut, was Lauritzen sagt. Ja, Sie können es nicht verhindern.

Lauritzen will Ambusch entlassen. Wo ist Ambusch jetzt?

In der Brauerei.

Reinders Ich will hier weg, auch aus anderen Gründen.

Weshalb noch?

Ich hatte gedacht, dass Sie mich sowieso entlassen! Ach ja?

Ich nehme es Ihnen nicht einmal übel.

Ich habe ja vom Verhältnis des Grafen gewusst.

Ich will endlich reinen Tisch machen.

Seit wann wussten Sie es? Seit der kleine Martin da war.

Ihr Mann bat mich, monatlich Geld zu überweisen.

Außerdem habe ich die beiden mal gesehen.

Ich habe sie mal im Theater getrof- fen. Ja, so ist das eben.

Sie konnten ja nichts tun. Meinet- wegen brauchen Sie nicht gehen.

Ich trage Ihnen nichts nach. Mir ist einiges klar geworden.

Ich war verzweifelt und auf alle hier wütend.

Ich habe wohl jahrelang in einem Luftschloss gelebt.

Ich habe mir etwas vorgemacht.

Das ist allein meine Schuld und nicht Ihre.

Danke. Aber...

Ich werde mit Ambusch sprechen. Dann sehen wir weiter.

Ich möchte Sie nicht verlieren.

Danke für Ihre Ehrlichkeit. Geben Sie uns beiden noch eine Chance.

Ich mache dann in Hamburg Mittagspause, Herr Ambusch.

Ich habe nichts dagegen.

Kann ich Sie sprechen? Gehen wir rein?

In meine ehemalige Brauerei?

Mein Sohn arbeitet also im Schweiße seines Angesichts.

Was ist mit Ambusch los? - Der ist wegen Lauritzen sauer.

Ambusch erklärt der Gräfin die Arbeitsvorgänge in der Brauerei.

Fließbandgeräusche und Musik

Rede nur, wenn du gefragt wirst, und trink nicht soviel.

Dann geh doch alleine.

Du kommst mit und benimmst dich, wie man es dir beibrachte.

Guten Tag, gnädige Frau. Balbecks haben einen Tisch bestellt.

Ich möchte einen Sherry. Für mich bitte ein Wasser.

Mach nur so weiter. Genau das habe ich vor.

Da vergeht mir der Appetit. Andere Männer finden das anregend.

Frau Balbeck kannst du mit Busen nicht beeindrucken.

Aber Herrn Balbeck.

Die Herrschaften sind schon da. - Danke.

Wir sind gerade gekommen. Ich freue mich, Sie kennen zu lernen.

Ich habe Offenbach so weit.

Besprechen wir die nächsten Schritte gleich.

Beim Essen rede ich nicht vom Geschäft. Wir warten auf Zusagen.

Ich auch von Ihnen. Alles läuft wie geplant.

Meine Frau und ich ziehen nach Guldenburg.

Weil ich hier Stammgast bin, bekomme ich immer denselben Whisky.

Trinken wir auf unseren gemeinsamen Erfolg.

Ihr Kleid steht Ihnen gut. Ja, danke.

Sie haben eine Boutique? Ihre Tochter kauft auch bei mir.

Ein unternehmungslustiges Paar.

Es kommt einiges auf Sie zu. Das ist kein Problem.

Laden Sie Offenbach mal ein.

Wir bringen dann unsere Freunde von der Industrie mit.

Aber das mach' ich doch gern.

Die chemische Industrie anzusiedeln ist allerdings keine gute Idee.

Die Leute werden dagegen sein, und dann ist Offenbach auch dagegen.

Es geht nicht um Politik, sondern ums Geschäft.

Wie viel? Wir sollten auch essen. Für mich wieder ein Steak.

Ich schließe mich Frau Balbeck an. Es scheint Ihnen zu bekommen.

Sind Sie auch so mutig wie Ihre Frau? Nein. Ich nehme den Lachs.

Für mich bitte nur Kaffee.

Moment, wollen Sie eine Brauerei kaufen? Ich habe eine.

Guldenburg? Bist du verrückt?

Nein, Ihr Mann begreift sehr schnell.

Verlust-Betriebe müssen weg.

Bei Ihnen vielleicht. Was wollen Sie dafür haben?

Das geht alles nicht so einfach.

Ich muss mit der Familie reden. Wie viel ist sie Ihnen wert?

Du solltest dich schämen.

Das ist kein Geschäft, sondern eine Schweinerei.

Ich wollte Ihre Frau immer schon einmal kennen lernen.

Es geht um Arbeitsplätze.

Aber 200 Millionen Mark Förderung ist nicht wenig.

Das gibt noch Ärger. Sie sind nicht Graf Guldenburg.

Der kannte die richtigen Leute bei uns. - Ich habe ja Sie.

Der Graf war mir lieber. Muss es denn ausgerechnet Chemie sein?

Der Graf hatte Verträge. Wo sind die?

Das weiß ich nicht. Mich interes- sieren nur unsere Absprachen.

Wir brauchen den Industriepark für die Wahl.

Aber bei Chemie ist mir gar nicht wohl.

Vielleicht ist Ihnen so wohler. - Sind Sie verrückt!!

Und jetzt tun Sie was für Ihr Geld!

Du hast es gut. Du wirst getragen. Wir sind gleich zuhause.

Dann ist es überstanden.

Martin Wann kann ich wieder zur Schule gehen?

Du kriegst einen eigenen Lehrer. - Ich will eine Lehrerin.

Dann kannst du dir eine aussuchen.

Musik

Ich komme gleich!

Startkommandos werden gegeben.

Ich weiß nichts dazu zu sagen. Das ist eine blöde Geschichte.

Ja, was soll ich machen?

Schwiegermutter hat Lauritzen alle Vollmachten gegeben.

Muss ich mir das gefallen lassen?

Schlimm ist, dass er nach Guldenburg zieht.

Ja, das ist das Schlimmste.

Und muss dich was fragen. Red' schon.

Theo Hauff hat mir einen Heiratsantrag gemacht.

Da überlegst du noch? Ich muss mich bald entscheiden.

Aber ich will hier Verantwortung übernehmen.

Aber ich mache es anders als meine Schwiegermutter.

Ich gehe meinen eigenen Weg. Ich gehe zu meiner Schwiegermutter.

Jetzt erst recht. Da kommt einiges auf dich zu.

Schlimmer als jetzt kann es nicht werden. Vielen Dank.

Für den Rat? Du tust ja doch das Gegenteil. Aenne!

Um das Gegenteil zu tun, muss man erst die andere Seite gehört haben.

Ich rufe dich an.

Guten Tag, Frau Gräfin.

Guten Tag, Gertrud. Bringen Sie mir auch eine Tasse Tee.

Ich hoffe, ich störe dich nicht. Nein.

Wie geht es bei euch?

Schlecht, aber das kümmert dich ja nicht.

Ich habe gewünscht, dass ihr euch alle einigt.

Ich nenne das anders. Achim ordnet nur an.

Hat er dir gesagt, dass er das Vieh verkaufen will ?

Dann muss es wohl sein. Die Brauerei will er aufgeben.

Nein, das ist Unsinn.

Achim arbeitet mit Balbeck zusammen.

Wenn du unterschreibst, dann ist Guldenburg verloren.

Du mochtest Achim nie.

Du mochtest Achim nie.

Du mochtest Achim nie.

Du auch nicht, aber du hast deine Meinung geändert.

Du hast Angst um die Bank. Die bedeutet dir alles.

Mir nicht, mir ist das Land und das Haus wichtiger.

Ohne Bank gibt es kein Land. Ich kann das nicht zulassen.

Ich bin eine Guldenburg,auch wenn ich von deinem Clan betrogen wurde.

Mir ist einiges klar geworden durch den tödlichen Unfall von Martin.

Treue zu sich selbst wird erst wich- tig,wenn man versucht sie aufzugeben

Und nicht, wenn alles gut läuft. Ich werde das Erbe antreten.

Martin hat es so gewollt. Ich tue es für mich und die Kinder.

Immer nur du und deine Kinder.

Du hast dich nie um Thomas oder Evelyn gekümmert.

Du weißt nicht, was du sagst.

Du hast Martin in die Arme dieser Frau getrieben. Hör auf!

So lange ich lebe, wirst du und deine.....

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