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(Den Hauptpersonen wurden folgende Farben zugeordnet:)
Christine von Guldenburg Herta von Guldenburg
Thomas von Guldenburg Max von Guldenburg
Achim Lauritzen Evelyn Lauritzen
Margot Balbeck Kitty Balbeck
Lassen Sie uns allein!
Bist du verrückt? Nein, aber du.
Was soll das? Ich will mein Geld von dir zurück.
Ich habe die Anwälte damit beauftragt.
Das ist nicht mehr dein Geld. Das ist unser Geld und unsere Firma.
Dies ist meine Firma. Hier hast du nichts zu sagen!
Wenn du mit mir sprechen willst, dann tu es zu Hause.
Was ist los?
Liebst du mich nicht mehr, oder bin ich dein Geld nicht wert?
Ich brauche dein Geld nicht. Du kannst es haben.
Ich rate dir davon ab, damit den Guldenburgs zu helfen.
Es ist zu wenig, um die Pleite der Guldenburgs zu verhindern.
Jetzt hör mir zu: Ich bin jetzt Geschäftsführer auf Guldenburg.
Du kannst mir das Geld also lassen.
Du bist also Geschäftsführer? Seit wann denn?
Seit heute.
Lach nur.
Das hast du ja von Anfang an getan.
Du warst für mich immer aus einer anderen, hohen Welt.
Ich dachte immer, du hast ein Recht, auf mich herunterzuschauen.
Ich habe es dir nicht übel genommen. Ich habe mitgelacht.
Heute hast du kein Recht mehr dazu.
Wir haben zu viel zusammen durchgemacht.
Heute bin ich oben und du ganz unten.
Das hat mich viel gekostet, meinen Stolz und meine Selbstachtung.
Aber was davon noch übrig ist, das reicht für die Guldenburgs.
Achim! Lass uns miteinander reden!
Die Gräfin hat ohne Sie angefangen.
Ohne mich fängt gar nichts an. Und bringen Sie mir einen Kaffee!
Meine Schwiegertochter muss noch zustimmen.
Aber das ist eine reine Formalität.
Ich brauche Ihre Unterstützung meine Herren.
Ich hoffe, du kommst künftig pünktlich.
Ich habe einen Beruf, mit dem ich Geld verdiene.
Für Guldenburg ist sowieso fast alles zu spät.
Sie alle kennen die schlechte Bilanz, -
- die durch meinen Vorgänger noch schlechter geworden ist.
Es wird ein paar einschneidende Änderungen geben müssen.
Es tut mir Leid, aber ich muss noch ins Krankenhaus und ins Büro, -
- bevor wir nach New York fliegen.
Wenn Sie mich brauchen, rufen Sie an. Ich fliege morgen nach Amerika
Ich brauche Sie nicht.
Ich habe mich erkundigt. Das Herzzentrum hat einen guten Ruf.
Das hier ist für Martin. Gute Reise. Und viel Glück.
Jetzt reicht es.
Gräfin, das ist doch der reinste Irrsinn.
Gerade haben wir die neue Abfüllanlage bestellt.
Nein, das geht so nicht. Sie müssen die Brauerei halten.
Sie haben die Zahlen gesehen.
Es geht nur, wenn die Bank die Finanzierung übernimmt.
Die Bank können wir vergessen, ich war gestern da.
Wir kommen zu Punkt Nummer 3.
Den möchte ich mit der Gräfin allein besprechen.
Sag doch auch mal was!
Aber Herr Ambusch! Es ist doch noch nichts entschieden.
Du hast vielleicht Recht, aber so kannst du Leute nicht behandeln.
Das war noch gar nichts.
Du kannst ja Ambusch kündigen. Kündigen?
Bei der Brauerei zahlt ihr drauf.
Ohne die neue Abfüllanlage ist das nicht zu ändern.
Aber die Bank kann die neue Anlage nicht finanzieren.
Was soll das heißen?
Balbecks wollen unsere Anteile an der Bank für 30 Millionen übernehmen
Dann sind wir die 20 Millionen Schulden los und können investieren.
Überleg es dir.
Du hast eigentlich keine andere Wahl. 30 Millionen! Oder?
Sonst sind die Brauerei, das Gestüt und die Bank weg.
Dann bleibt nicht viel.
Ich ruf dich an.
Ich will endlich wissen, was hier gespielt wird.
Gräfin, was ist eigentlich los? Der eine sagt hüh, der andere sagt hott.
Hott, Herr Ambusch, hott.
(Jan Balbeck) Die Anlage darf nicht wieder ausfallen.
Sonst sind Sie dran! - Herr Balbeck, Telefon!
Ja, was gibt es denn? Er ist im Büro?
Wir waren nicht verabredet. Was will er denn?
(Jan) Gut, ich komme rüber. Er soll warten.
Bringen Sie Ihre Leute auf Trab!
Der kann mir den Buckel runterrutschen.
Ich glaube, die alte Gräfin hat angebissen.
Ihr bleibt nichts anderes übrig.
Wie schön!
Dann kann es ja losgehen.
Es fehlen nur die Unterschriften. Was heißt das?
Wenn die Bank weg ist, und dann die Brauerei, -
- dann braucht die Gräfin den Industriepark wie ein Stück Brot.
Sie müssen es ja wissen.
Das war es dann wohl.
Nein.
Ich habe geliefert. Jetzt sind Sie dran.
Wieso?
Sie müssen meinen Vertrag unterschreiben.
Sonst unterschreibe ich Ihren nicht.
Sie trauen mir wohl nicht.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Wenn ich schon für Sie die Drecksarbeit mache, -
- will ich auch beim Geschäft dabei sein.
Meinen Sie den Industriepark? Den Guldenburg-Park.
Es bietet sich doch an, das Management zu übertragen.
So?
Wohl gegen eine Beteiligung?
Ja, ich will zehn Prozent.
Zehn Prozent?
Dafür bekommen Sie ja auch die Mehrheit.
Wenn ich Ihnen das Land beschaffe.
Beim alten Guldenburg hätten Sie mehr zahlen müssen.
Sie müssen sich daran gewöhnen, auf Guldenburg bin ich jetzt der Chef.
Es gibt nur schlechte Nachrichten.
Erst bringt Thomas alles durch- einander, dann verschwindet er.
Sollte er lieber ins Gefängnis? Nein.
Thomas kommt immer durch.
Du machst mir Sorgen. Wie soll es weitergehen?
Ich weiß es nicht.
Ich soll die Guldenburg-Anteile an Balbeck verkaufen.
An wen? An Balbeck.
Es liegt alles an Schulte. An Schulte?
Max, was soll ich bloß machen?
Ich kann dir nicht helfen, weil ich die Zusammenhänge nicht kenne.
Zudem fliege ich morgen in die USA
Ich muss Vorträge halten. Ich muss also arbeiten.
Wie lange bleibst du?
Drei Tage oder auch länger.
Weißt du warum? Nein.
Einer muss sich ja um den Jungen kümmern, um Martins Sohn.
Ich tue nicht so, als ob es ihn nicht gibt.
Was sagst du da?
Der Junge wird nächste Woche in Amerika operiert.
Das habe ich nicht gewusst.
Carina hat dich um Geld gebeten, und du hast sie rausgeschmissen.
Ja, aber ...
Ich dachte, sie wollte mich erpressen.
Max, wie kann ich das wieder gut machen?
Ich tue, was ich kann.
Warum kommst du nicht zum Konzert?
Ich muss unbedingt nach Wien zu meiner Mutter.
Der Besuch ist sehr wichtig. - Ich verstehe das ja.
Herr Kröger, kommen Sie mit? - Ich kann leider nicht.
(Sascha) Was halten Sie von der Sache zu Hause?
Ich habe gelernt, zu schweigen.
Aber ich will wissen, was Sie über die Geschäftführung -
- nach dem Tode meines Vaters denken!
Wollen Sie das wirklich wissen?
Sie wissen das ja selbst.
Auf Guldenburg geschieht nur, was Ihre Frau Großmutter will.
(Sascha) Wen schlagen Sie für die Leitung von Guldenburg vor?
Das behalte ich lieber für mich.
Sagen Sie es doch, bitte! - Ihre Frau Mutter.
Meine Mutter hat keine Ahnung vom Geschäft.
Aber sie hat Menschenverstand.
Hallo, Peggy, toll!
Peggy! Ich rufe dich an, wenn ich in Wien bin.
Wir proben den ganzen Tag.
Gut, dann nach dem Konzert. - Ja, bitte!
Es wird spät werden. - Ich steige vorne ein.
Hier sind noch zwei Karten für das Konzert.
(Die Band probt auf der Bühne.)
(Musik)
(Musik)
Wir machen jetzt Pause.
Woher hast du den Wagen?
Von einem Freund.
Er soll 2400 Mark kosten.
Was sagt dein Vater dazu? - Der weiß noch gar nichts davon.
Ich bezahle den Wagen selbst.
Ich habe etwas gespart, den Rest verdiene ich mir noch.
Das schaffe ich schon.
Lässt du mich auch mal fahren? - Das ist ein Auto, und kein Pferd.
Ich will nicht, dass du nach Berlin gehst.
Das ist doch nicht so weit. In 4 Stunden bin ich wieder zu Hause.
Lass mich mit Vater reden, Mama.
Lach nicht. Es ist eine Sache auf Leben und tot.
Soll ich lieber gehen?
Wem gehört das alte Auto? - Mir.
Hast du dir ein Auto gekauft?
Ich werde aber nichts zuzuzahlen.
Aber du kannst dir den Wagen mal genau angucken.
Der Wagen soll 2400 Mark kosten, aber ich kann den Preis noch runterhandeln.
Ich habe noch was für euch. Es ist wohl schon zu spät.
Nein, ich habe doch ein Auto.
Fahrt vorsichtig!
Bekomme ich auch etwas zu essen?
Ich habe Angst, dass Tobias ganz aus dem Haus geht und wir allein sind.
Berlin ist nicht weit, und du hast noch mich.
Vielleicht steige ich jetzt in deiner Gunst.
Schön, dass du gekommen bist. Einer muss sich um dich kümmern.
Das tut Großvater. Wie geht es denn auf Guldenburg?
Da geht es drunter und drüber.
Was ist passiert?
Großmutter hat Thomas rausgeschmissen Aber deshalb bin ich nicht hier.
Thomas ist weg?!
(Musik)
(Auf französisch) Vielen Dank.
Kann ich mal telefonieren? Ja, dort ist das Telefon.
(Das Telefon klingelt.)
Hallo? Ich möchte Thomas sprechen.
Verschwindet! Hallo, wer ist da?
Hallo! Hallo!
Thomas! Da war eine deutsche Frau am Telefon.
Warum hast du mich nicht geholt?
(Es ertönt das Besetzt-Zeichen.)
Hallo, Evelyn. Wie geht es dir?
Hast du gerade angerufen? Nein.
Hast du irgendjemandem diese Telefonnummer gegeben?
Nein, nur Kitty Balbeck.
Kitty sucht dich überall. Evelyn, ich rufe dich wieder an.
Juhu, sie kommt, sie kommt!
(Musik)
Haben Sie ein Zimmer? Leider nicht.
Kennen Sie Herrn Thomas? Ja, er ist ein guter Freund.
Sagen Sie ihm, dass ich wiederkomme.
(Musik)
(Hupen)
Eine schöne Frau sucht dich.
Wo ist sie? Sie sucht sich ein Zimmer.
Hat sie was gesagt? Nur, dass sie wiederkommt.
Thomas! Thomas!
(Musik)
Komm wieder heim! Ich bin jetzt hier in Wien zu Hause.
Was ist mit Nane und mir?
Ja, ihr fehlt mir. Aber ich kann zu Hause niemandem mehr trauen.
Onkel Max hat von der Sache nichts gewusst. Das glaube ich nicht.
Nein, alle haben von seinem Verhältnis gewusst:
Kröger, die Reinders, selbst Großmutter.
Die Wiener lügen auch, aber sie machen es geschickter.
Ich bleibe hier.
Wollen wir Schach spielen? - Opa, du gewinnst doch sowieso immer
Ich bringe es dir bei.
Spielt doch später. Ich habe keine Lust zuzusehen.
Ich habe auch nicht eine einzige Frau kennen gelernt, -
- die sich für Schach begeistert.
Haben wir noch Torte für Sascha?
Die haben Sie aufgegessen. - Ich bin sowieso satt.
Red lieber Sascha ins Gewissen. Warum?
Gib dein Studium nicht auf. Dein Vater hätte gern studiert.
Dein Vater hätte gern studiert.
(Sascha) Erzähl mir nichts!
Ich kann nicht alles glauben, was er erzählt hat.
Außerdem ist jetzt eine andere Situation.
(Sascha) Solange Thomas da war, konnte ich studieren.
Aber jetzt hat er versagt.
(Sascha) Ich will Lauritzen nicht Guldenburg überlassen.
Lässt dich das alles gleichgültig?
Immer dreht sich alles um Guldenburg Die sollen machen, was sie wollen.
Mich hat keiner gefragt. Für Großmutter war ich nur 2.Wahl.
Jetzt bist du ungerecht. Ist ja gut, Papa.
(Sascha) Opa hat recht. Du bist selbst schuld an deinem Unglück.
Was hab ich getan?
Ich war immer für euch da, ich habe alles für euch getan.
(Ironisch) Du warst die ideale Mutter.
Warum hast du nie deine Meinung gesagt und dein Leben gelebt?
Sascha!
Warum hast du dich nicht für die Geschäft und -
- das Geld interessiert, und für andere Sachen?
Du hast in einer Idylle gelebt, die nicht existiert.
Mama!
Lass sie. Sie muss erst verdauen, was du gesagt hast.
Aber ich hab doch Recht.
Sie kann doch nicht 10 Jahre lang von dem Verhältnis nichts gemerkt haben.
Vielleicht wollte sie nichts merken.
(Gejohle und laute Musik)
(Pfeifen, Gejohle, Musik)
(Peggy singt auf Englisch.)
(Tobias und Nane hören das Konzert im Autoradio.)
(Gejohle und Musik)
(Tobias und Nane hören Peggy im Autoradio.)
(Polizeisirenen und Gejohle)
Halt, Polizei! Sie sind alle festgenommen.
(Peggy ruft) Ruft Sascha an! (Nane und Tobias verstehen nichts.)
Ich kann nicht zurück, Sascha. Mama, du musst zurück.
(Das Telefon läutet.)
Tu es für Nane und mich!
Sascha! Nane ist dran! - Ich schaffe es nicht alleine.
Was? Das ist nicht wahr!
Sie haben Peggy verhaftet. Ich komme heute noch zurück.
Kommst du jetzt mit? Ich gehe jetzt. Sascha!
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