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(Den Hauptpersonen wurden folgende Farben zugeordnet:)
Martin von Guldenburg Christine von Guldenburg
Herta von Guldenburg
Thomas von Guldenburg Max von Guldenburg
Achim Lauritzen Evelyn Lauritzen
Guten Morgen.
Margot Balbeck Kitty Balbeck
Sind die Blumen für den Grafen?
Ja. Hoffentlich hält das Wetter. Das hält, Frau Gräfin.
Taxi! (Auf englisch) Ich bin morgen Abend zurück.
Wie lange fliegst du nach Hamburg? - Etwas mehr als 1 Stunde.
Du vergisst deine Jacke! - Danke.
Hallo Evelyn!
Tag Aenne. Warst du beim Friseur? Hast du die Gästeliste gesehen?
Vater wird 60. Alle kommen. Kommt dein Mann? Er ist in Ägypten.
Ich muss los! Ich muss nach Hamburg fliegen.
Gehst du weg? Ja, Mädchen. Ich muss weg.
Halt! Telefon für Sie aus Deutschland.
Evelyn! Was willst du von mir? Ich weiß, Vater hat Geburtstag.
Ich komme nicht. Dann vermiese ich ihm nicht die Feier.
Du wolltest zum Tee kommen. Ich bin doch nie pünktlich.
Ich komme doch schon seit 58 Jahren zu spät.
Du gehst nicht so aufs Fest. Na gut, ich ziehe mich um.
Einen starken Kaffee !? Nein, eine Mütze voll Schlaf.
Was habe ich nur für Söhne!?
Du kannst auch kommen Tobias. - Ich bin nicht eingeladen.
Ich bin der Sohn des Chauffeurs, und kenne niemanden. - Du kennst mich.
Ich, Susanne Prinzessin von Guldenburg, lade dich ein.
Auch, wenn du "nur" der Sohn unseres Chauffeurs bist.
Ich werde höchstpersönlich erscheinen.
Kommst du bei meinem 60.Geburtstag auch mit Pferd und Kutsche? Ja.
Aber ich lebe sehr gesund. Das glaube ich nicht.
Möchten Sie auch ein Glas? - Danke, nein... Doch, sehr gern.
Sehen Sie bitte nach, wo mein Mann bleibt!
Sascha, es fehlen zwei Kerzen.
Nein, ich bleibe dabei. Vermiese mir nicht den Geburtstag.
Mama, wo bleibt er? Ich schaue nach.
Die 10 Millionen müssen her. Aber nicht von unserer Bank.
Martin, wir alle warten auf dich.
(Die Kapelle spielt einen Tusch und die Gäste applaudieren.)
Also... Papa, Sascha will dir etwas sagen.
(Sascha) Nein, sie sagt dir etwas. - Ich habe die Torte gebacken. Schön
Und jetzt muss ich pusten, was?
(Alle singen "Happy birthday to you".)
Das kann alles mal euch gehören, Kitty und Jan. Was sollen wir damit?
(Die Gäste singen noch, die Hub- schrauber-Geräusche werden lauter.)
Wer ist das? Die Balbecks.
Wer hat die eingeladen? Ich dachte, sie kommen nicht.
Drehen Sie noch ein paar Runden. Ich will meinen Auftritt genießen.
Kennst du die, Onkel Max?
Nein. Kommt dein Mann nicht? Ich weiß es nicht.
So ein Spektakel ist was für ihn.
Wer sitzt da drin? - Frau Balbeck mit Jan und Kitty.
Wie viel Land gehört dazu? Alles, so weit du gucken kannst.
Ohne Titel ist ein Schloss nichts.
Dazu wirst du es auch noch bringen. Der Graf hat 2 unverheiratete Söhne.
Die Geier kreisen über der sterbenden Klasse. Ordninär.
Das ist schlechter Stil. Stil braucht eben Übung.
Hallo! Wo kommst du denn her? Ich komme gerade aus Ägypten.
Ist das die Balbeck? Es sieht so aus.
Du riechst nach einer anderen Frau.
Wo die Geier kreisen, sind die Schakale nicht weit, oder?
Auf diesen Moment habe ich 36 Jahre gewartet.
Herzlich Willkommen. Jan !... Mit den besten Wünschen, Herr Graf.
Es ist die erste Dose, die bei uns vom Band lief, eine Erstausgabe.
Ihr Sohn, nehme ich an. Frau Gräfin. Sie müssen Kitty sein !?
Kenne ich Ihren Sohn? Er kennt mehr Ihren Wagen.
Sie fahren einen italienischen Sportwagen. Ja, unter anderem.
Hallo, allerseits. Das ist mein Schwiegersohn, Achim Lauritzen.
Ach, der Werbehecht. Ja, nur leider nicht in Ihrem Teich.
Bei Ihnen, Herr Graf, gibt sich auch die Politik die Ehre.
Der Parteibonze verneigt sich vor der größten Steuerzahlerin.
Der Fürst macht einen Handkuss,...
... der Bürgermeister schaut in den Ausschnitt der Tochter.
So etwas machen wir nicht. Was, Onkel Max? Nein, nie.
Hast du zu viel getrunken? Hier gibt es doch fast nichts.
(Tobias) Ich fühle mich hier nicht wohl, Mama.
Da ist ja Tobias.
Möchten Sie noch etwas, Herr Graf? Ich bin nicht Graf, nur Guldenburg
Was hat dein Vater mit den Balbecks vor? Sie kaufen Getreide
Kein Grund sie einzuladen. Ihr Bier ist schlecht. Stimmt nicht.
Die Balbecks verkaufen erheblich mehr Bier als die Guldenburgs.
Sie brauen bürgerliches Bier. Das stört Großmama.
Mich stört,dass man Leute einlädt, die früher nicht akzeptabel waren.
Aber mancher wurde dadurch adelig. Adel muss zusammenhalten.
Du bist kein Vorbild für Martins Kinder.
Zu Ihrem Geburtstag habe ich einen Eulenspiegel mitgebracht.
Eulenspiegel sagt immer die Wahrheit.
Wer fehlt noch? Fräulein Reinders, haben Sie Zeit? - Ja, bitte.
Warum sind die Balbecks eingeladen? Weiß nicht. Ich gehöre zur Familie.
Ich darf mit niemandem darüber reden Aber ich bin doch kein niemand.
Tut mir Leid, Herr Lauritzen.
(Tobias spielt auf dem Cembalo der Guldenburgs.)
Sascha und Nane sind aus der zweiten Ehe. - Evelyn und Thomas aus der 1.
Thomas ist nicht da, Evelyn ist die Frau vom Glatzkopf, nicht adlig?
Nein. Du kriegst alles mit, wenn du erst solange wie ich hier bist.
Wie lange? - So alt wie du, aber ich flirtete nicht mit dem Grafen.
Tue ich das? - Ja. Ihr Tobias flirtet aber auch mit Nane.
(Tanzmusik)
Was gefällt dir nicht? Warum tanzt Sascha mit dieser Person?
Mir gefällt diese Person.
Mit wem tanzt Nane da? Bist du eifersüchtig? Ja.
Ich werde unsere Prinzessin aus den Armen dieses Unholds reißen.
Aber vielleicht gefällt er ihr.
Aber mir gefällt er nicht.
Danke. Kennen Sie Achim näher? Nein.
Ich traf ihn auf einer Party. Er hält sich für unwiderstehlich.
Sagte er Ihnen, dass Sie eine gute Figur haben? Nein.
Er wird Sie fragen, ob Sie Modell werden wollen. Sie kennen ihn?
Ich bin seine Frau.
Kitty, Sie haben mir noch einen Tanz versprochen. Trink nicht so viel!
Ich bin hier zuhause. Ich tue, was mir passt.
Auf den 60. Geburtstag. Auf gute Zusammenarbeit.
Wir beide? Ja, wir können uns ein bisschen Vergesslichkeit leisten.
Ich möchte mein gutes Gedächtnis behalten. Du glaubst immer noch...
... ich habe Ihren Mann auf dem Gewissen. Wieso?
Sie haben den Wahlkampf finanziert. Er wusste, worauf er sich einließ.
Sie sind also aus Wien. Meine erste große Liebe war auch eine Wienerin.
Was wollen Sie? Ich will so etwa 50 Millionen. So etwa!?
Wieso wollen Sie das Geld von mir? Der Ertrag liegt bei 20 bis 30 %.
Warum sagen Sie das erst jetzt. Die Trumpfkarte spielt man zuletzt.
Wie sah denn Ihre große Liebe aus? Sie war blond mit braunen Augen.
Dann erklären Sie die Spielregeln. Gut, kommen Sie morgen zu mir.
Nein, Sie kommen um 11 Uhr zu mir. Ich werde pünktlich sein.
Haben Sie nie daran gedacht... ... Modell zu werden? Nein.
Warum lachen Sie? Ich finde Sie sehr amüsant.
Ich finde Sie auch sehr amüsant.
Benimm dich nicht wieder daneben wie auf Großmamas Geburtstag.
Hallo Natascha. Wie geht es dir? Komm her!
(Das Telefon klingelt.) Hallo. Wer spricht da bitte?
Warum melden Sie sich denn nicht?... Evelyn!
Dein Vater ist auch nicht einfach. Eine Ehe ist oft schwierig.
Es ist die Hölle. Johanna, Ihr Mann soll den Wagen vorfahren.
Frau Lauritzen will nach Hause. Ich entscheide, wann ich fahre.
Hol Kitty, ich möchte gehen.
(Tanzmusik)
Wir müssen leider noch nach Sylt. Vielen Dank für Ihren Besuch.
Wir sind nur eine kleine Privatbank. Ich finanziere das Abenteuer nicht.
Was hat Schulte. Brauchst du Geld? Dich würde ich nie um Geld bitten.
Hast du kein Heimweh? - England ist doch nicht weit.
Hier ist nichts los. - Mir reicht es. Hast du eigentlich eine Freundin?
Eine? - Ich meine, ob du schon mal jemanden geliebt hast.
Kann man sich in jemanden verlieben, den man schon ganz lange kennt?
Ja, wenn er gut aussieht, Klavier spielt und Tobias heißt. - Blödmann!
Wo gehst du hin? - Ich gehe zu Natascha. Sie kriegt ein Fohlen.
Ich muss mich umziehen. Der Typ da gefällt mir sehr. Bist du verrückt?
Er ist mein Schwiegersohn. Ja, aber nicht meiner. Aenne, ich bitte dich.
Männer sollen mich bewundern. Du bist verrückt. Ja, bin ich.
Natascha! Willst du etwas zu fressen haben? Na komm.
Was machst du denn hier? - Ich amüsiere mich, genau wie du.
Mit diesem Wolfgang. - Er hat keine Chance gegen dich.
Wenn ich nun den ganzen Abend mit einer anderen getanzt hätte?
Ich werde dann eifersüchtig und verkrieche mich im Stall.
Ich liebe dich.
Ich muss rüber. Mama sucht mich.
(Klassische Musik)
Das ist schön, nicht?
(Motorrad-Geräusche)
Da sind wir. Das ist das Schloss meiner Väter.
Es sieht etwas alt aus. Vor 250 Jahren wurde es zuletzt gestrichen
Das gehört einmal alles dir? Ja, irgendwann.
Du bist ein guter Fang. Bin ich. Thomas! Schön, dass du da bist.
Das ist Isabelle, Comtesse d'Astigny. Gräfin von Guldenburg.
Du bist da. Dein Vater wird sich freuen. Das ist das erste Mal.
Thomas! Großmama, Du siehst gut aus.
Wieso kommst du erst jetzt? Soll ich die Wahrheit sagen?
Großmama, das ist Isabelle. Das ist mein Stiefbruder.
War Ihr Vater nicht Botschafter? Das war mein Großvater. Ach so.
Du musst Onkel Max kennen lernen. Thomas! Lass doch Großmama.
Versuch es mit mir als Lieblings- enkel. Sascha, du guter Junge.
Ich mag dich sehr. Du hast auch Eltern, die dich lieben.
Aber er hat niemanden.
Habe ich etwas versäumt? Wie? Was macht dein Doktor, Nr.4.
Onkel Max sammelt Doktortitel. Bist du mit dem Motorrad gekommen?
Na klar. Hier ist es genauso, wie ich es mir vorgestellt habe.
Entschuldige, Onkel Max. Liebling, bringen wir es hinter uns.
Vater! Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag.
Mein Geburtstag ist zwar schon vorbei. Trotzdem: Danke.
Du siehst gut aus. Du auch. Dir sieht man das Alter nicht an.
Dir schon, aber du siehst ja sehr jugendlich aus.
Darf ich vorstellen? Isabelle, mein Vater. Ich gratuliere.
Wie können Sie es mit so einem unzuverlässigen Mann aushalten?
Thomas ist so sehr vorbildlich. Schenken Sie mir den letzten Tanz.
Die Hand kenne ich. Wie geht es? Schön, dass du da bist.
Du fehlst mir sehr. Komm doch zu uns ans Mittelmeer.
Ist es sehr schlimm? Ja. Der verlorene Sohn ist auch da.
Je später der Abend, umso schöner die Gäste.
Geh nur, ich bleibe noch. Aber du gehörst ins Bett.
Ich rufe dich an. Bestimmt? Ja, sicher.
Isabelle!
Christine, du musst auch meinen 60. Geburtstag organisieren.
Sag Thomas, dass ich ihn morgen erwarte. Kommst du morgen?
Bringst du mich zum Flugplatz? Ja. Fährst du nicht mit nach Sylt
Ich muss zurück wegen der Meister- schaften. Onkel Max ist interessant.
Lieb, dass du dich um Mutter kümmerst. Einer muss es tun.
So, die Schlacht ist geschlagen.
Hast du die Schlacht gewonnen? Morgen wird sich alles entscheiden.
Morgen? Kommst du nicht nach Sylt? Nein, das ist völlig unmöglich.
Ich habe mich so darauf gefreut. Ich komme am Wochenende nach.
(Regen und Geschrei von draußen) Wer spielt denn jetzt Tennis ?
Isabelle, pass auf! Den habe ich.
Thomas taugt nichts. Du bist zu hart gegen ihn.
Bedrückt dich etwas? Morgen ist ein wichtiger Tag.
Haben wir Geldschwierigkeiten? Ich brauche Geld, um arbeiten zu können.
(Musik)
Geht er gut? - Ja, wunderbar.
(Musik)
In fünf Minuten fahren wir los.
Es ist spät. Hast du gefrühstückt? - Hinten sitzen nur die Guldenburgs!
Die paar Wochen bis zum Abitur hältst du noch mit mir aus, oder ?
Mama, kann ich zu Hause bleiben? Du bist nicht so gut in der Schule.
Du hast nichts gegessen! Ich habe keinen Hunger. Viel Spaß auf Sylt.
Hast du gut geschlafen? - Ich habe überhaupt nicht geschlafen.
(Susanne) Halt, Herr Kröger. Ich muss heute bei Natascha bleiben.
Ich bring dir die Hausaufgaben mit. - Tschüß.
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