All language subtitles for Salem Aleikum (1959).German.HDTV.720p.AC3.x264

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Original subtitles

Mein Nachbar hei�t Jari.

Ja...

Ja... Wiederholen Sie bitte!

Jari. Mein Nachbar.

Fr�ulein M�ller?

Tr�umen Sie nicht! - Wie Sie w�nschen.

Wiederholen Sie! - Wie Sie w�nschen, Herr Karmann.

Nicht das! Das!

Das kann ich nicht. Sie m�ssen mir unbedingt Nachhilfestunden geben.

Ich habe keine freie Stunde mehr.

Fr�ulein Hornig, was machen Sie?

Zeigen Sie mal her!

Geben Sie mir Ihren Bleistift!

Ausgezeichnet.

Was hei�t "ausgezeichnet" auf Arabisch?

Taib. - Taib. Ausgezeichnet!

Jetzt zu Ihnen. Was hei�t...

Ruhe!

Salem aleikum, meine Damen!

Salem aleikum, Sidi Karmann!

Schlafen Sie gut, Sidi Karmann!

Er war heute wieder reizend. - Und m�de wie immer.

Wovon? Nach zehn Uhr abends gibt er keine Nachhilfestunden.

Wem sagst du das? Sicher hat er ein Geheimnis.

Aus 1.000 und einer Nacht.

Salem aleikum!

Salem aleikum, Frau Direktor!

Ihre Sch�lerinnen schminken sich zu stark.

Ab morgen kommen sie verschleiert.

Salem aleikum!

Tsch�ss!

Na, Karl?

Lernt der Schlagzeuger Arabisch?

Wer? - Na, der da!

Salem aleikum! - Salem aleikum!

Der ist Schlagzeuger? - Er spielt in der Dorado Bar.

Kommt mal alle zur�ck!

Was ist los? - Wisst ihr, was Karl erz�hlt hat?

Sidi Karmann spielt Schlagzeug in der Dorado Bar.

Chef, Herr Holler kommt mit seinen Girls.

Er hat einen Tisch bestellt. Er feiert Abschied.

Zehn Flaschen Champagner.

Haben wir so viel? - Wir haben genug Etiketten.

Ich muss etwas trinken. Schaut der Chef her? Nein.

Guten Abend, Herr Holler! - Haben Sie Platz?

Herr Holler, f�r Sie habe ich immer Platz.

Abend!

F�nf, sechs, sieben, acht, neun.

Ja, aber das ist doch...

Hallo Peter!

Heinrich!

Menschenskind! Wie kommst du denn hierher?

Heinrich! - Ich hei�e jetzt Henri.

Henri?

Henri Haselnuss? Klingt das nicht komisch?

Nein, bitte sch�n, Henri Holler.

Der ber�hmte Vater der zw�lf besten T�nzerinnen Europas?

Na ja, Ziehvater.

Es ist ewig her. - Seit ich die Stimme verloren hab.

Was ich nicht in der Kehle habe, muss ich in den Beinen haben.

Nicht in deinen. - Die w�ren nicht so sch�n.

Setz dich zu uns! - Ich muss an die Arbeit.

Wer ist das? - Cindy.

Kein Mikrofon ist vor ihr sicher.

Dui-da-dub. Dui-ba-duba-dub. Dui-da-dub-dau.

Mademoiselle, oui. - Oui, oui, oui, oui.

Signorina, si. - Si, si, si, si.

Girl, yes, I love you. Ti amo. Je t'aime.

L'amour, oh oui. - Oui, oui, oui, oui.

Baciami, oh si. - Si, si, si, si.

Kiss me, girl, I love you. Ti amo. Je t'aime.

Ein Haus. - Ein kleines Haus.

Am See. - Am blauen See.

Und zwei Gitarren, die spielen von Liebe.

Ein Haus. - Ein kleines Haus.

Am See. - Am blauen See.

Und zwei Gitarren, die spielen f�r uns zwei.

Aber oui, ich sp�r... - Oui, oui, oui, oui.

.. si, si, Liebe hier. - Si, si, si, si.

Yes, oh yes, I love you. Ti amo. Je t'aime.

Und oui, ich steh... - Oui, oui, oui, oui.

.. si, in deiner N�h. - Si, si, si, si.

Yes, oh yes, I love you. Ti amo. Je t'aime.

Mademoiselle, c'est ca. - Ca, ca, ca, ca.

Signorina-na. - Na, na, na, na.

Girl, oh fine! I love you. Ti amo. Je t'aime.

Au revoir, mi, mi. - Mi, mi, mi, mi.

'rriverderci-ci. - Ci, ci, ci, ci.

Oh, goodbye! I love you. Ti amo. Je t'aime.

Sag mir Oui, ch�rie. - Oui, oui, oui, oui.

Oder sag mir Si. - Si, si, si, si.

Oh, yes, I love you. Ti amo. Je t'aime.

Ich versteh das, oui. - Oui, oui, oui, oui.

Ich versteh das, si. - Si, si, si, si.

Und das Yes, I love you.

Ti amo. Je t'aime.

Ich hab dich lieb.

Zw�lf Flaschen und die haben noch Durst.

Das ist gut.

Peter, �berleg dir das!

Wir sind doch alte Freunde. - Ja.

Wenn du zu mir kommst, spare ich Geld.

Ich brauche nur dich.

Du spielst sechs Instrumente. - Nicht gleichzeitig.

Wieso nicht?

Ah so! Nat�rlich! Trotzdem, du kommst zu mir.

Ich zahle dir das Doppelte, was du hier verdienst.

Das ist nur mein Nebenverdienst. Ich lehre orientalische Sprachen.

Kannst du die auch wirklich sprechen?

Ich spreche Syrisch, Kurdisch,

�gyptisch und 32 arabische Dialekte.

Menschenskind! 32 Dialekte und sechs Instrumente.

Das macht... Das ist nicht auszurechnen.

Du musst zu uns kommen.

In den n�chsten Tagen beginnt unsere Orienttournee.

Tanger, El-Barah, Marrakesch, Damaskus, Kairo.

Bauchtanz, Peter! Pyramiden!

Was? Tanger? El-Barah? Marrakesch? Ramses, Tutanchamun!

Das ist der Traum meines Lebens.

Ich zahle dir eine stolze Gage,

daf�r handelst du in jeder Sprache die Preise herunter.

Abgemacht?

Heinrich! Ich... - Na!

Ich wei� schon. Henri. Okay. - In Ordnung.

Kinder, kommt her! Peter geh�rt zu uns. Ihr k�nnt gratulieren.

Das muss gefeiert werden. Drei neue Flaschen!

Nein! Bitte nicht! Ich muss nach Hause.

Das kannst du uns nicht antun.

Nein, ich bin dann morgen wieder so... m�de.

Herr Karmann!

Wird hier geg�hnt oder gearbeitet?

Beides, Frau Direktor.

Das G�hnen...

Das G�hnen geh�rt zur Sprach�bung der Berberst�mme.

Bravo! Sie sprechen perfekt Berberisch.

Ruhe!

Ich verbitte mir Ihre Scherze.

Sie g�hnen ja schon wieder!

Nur zur �bung. Bei den Berbern wird den ganzen Tag geg�hnt.

Aber bei mir nicht. Ich kenne die Ursache Ihrer M�digkeit.

Es ist mir gemeldet worden,

dass Sie jede Nacht in einem verruchten Lokal...

Verrauchten! - .. verruchten Lokal musizieren.

Gestern haben Sie auch noch Ihre ganze Klasse verf�hrt.

Die ganze Klasse? Ist das nicht etwas viel?

Herr Karmann, nehmen Sie zur Kenntnis, Sie fliegen.

Irrtum, Frau Direktor! Ich reise per Schiff.

Nofretete, Gattin des Pharao Amenhotep IV,

genannt Echnaton von el-Amarna.

Nofretete, Gattin des Pharao Amenhotep IV,

genannt Echnaton von el-Amarna.

Ah... Amenhotep IV.

Eins und zwei.

Und eins und zwei. Und eins und zwei.

Und eins und...

Amenhotep.

Amenhotep... ahm... der...

Ach! Falsch.

Und eins und zwei. Und eins und zwei.

Und eins und zwei.

Und eins und zwei. Und eins und zwei.

Und eins und zwei. Und eins...

Senorita!

Danke!

Und eins und zwei. Und eins und zwei.

Und eins und zwei.

Danke sehr! Genug f�r heute.

Ich schwitze ja schon beim Z�hlen.

Mhm. Ramses... Amenhotep...

Oje!

Oh weh! Oh weh!

Amenhotep.

Aha! Ja, ja, ja, ja!

Das ist schon ganz sch�n.

He! Tonio! Komm mal her!

K�nnen Sie nicht aufpassen?

Ich... Das Loch war ja vorher nicht da!

Danke!

Amenhotep. Ja, Amenhotep. Das ist der...

Oh! - Oje! Das... Oje!

Ich bitte vielmals um Entschuldigung.

Bitte! Sie sind hingefallen.

Ich war in der Vergangenheit. - Damit gef�hrden Sie Ihre Zukunft.

Was?

Sie sprechen Arabisch? - Ich habe lang in El-Barah gelebt.

So lang wird das nicht gewesen sein. Sie sind noch jung.

El-Barah ist der Traum meines Lebens.

Waren Sie noch nie dort? - Leider nicht.

Das soll ich Ihnen glauben? - Warum nicht?

Ich habe das Gef�hl,

Sie schon einmal dort getroffen zu haben.

Das ist m�glich.

Ich war nur in meinen Tr�umen dort,

aber ich bin Ihnen in meinen Tr�umen begegnet.

Hallo Peter! Ach, da h�ltst du dich versteckt!

Noch dazu mit Marcella!

Sie hei�en Marcella? - Marcella Marcel.

Der weltber�hmte Star der Holler-T�chter.

Sie waren nicht im Dorado.

Ich muss ja nicht mein ganzes Ensemble ausf�hren.

Sie war nach Genua vorgefahren. Ich habe arabische Formulare.

�bersetzt du sie? - Nat�rlich!

Sie sind �bersetzer? - Ja, er spricht flie�end Arabisch.

Er beherrscht 32 Dialekte

und dazu noch Kurdisch und Syrisch und so weiter.

Das ist allerhand!

Ich kenne nur einen Nichtorientalen, der das kann.

Jack Castillo.

Nie geh�rt. - Ich auch nicht.

Sein richtiger Name ist Kassner. Er stammt aus Deutschland.

Was kann der Mann noch au�er Sprachen?

Menschen umbringen. Sein Name ist im ganzen Orient gef�rchtet.

Er ist ein Waffenschmuggler. - Waffen interessieren mich nicht.

Das Thema ist Ihnen unangenehm. - Nein.

Nur Waffen interessieren mich nur,

wenn sie aus den K�nigsgr�bern stammen.

Wiedersehen!

Die Mumien sind sein Steckenpferd.

Wie sagt der Lateiner? Suum cuique. Jedem das Seine.

Ja. Das da ist mein Bein.

Ah! Verzeihung!

Wie hei�t eigentlich Ihr Freund? - Peter Karmann.

Seit wann kennen Sie ihn? - Er hatte bei mir Gesangsstunden.

Dann hab ich ihn aus den Augen verloren.

Wann war das? - So vor zehn, zw�lf Jahren.

Was hat er in der Zeit gemacht?

Keine Ahnung. Warum interessiert Sie das?

Ach, nur so.

Ich habe das Gef�hl, dass ich ihn schon mal getroffen habe. - Ah!

Heinrich, der Captain ruft dich. - Ich komme.

Sagten Sie Heinrich? - Ja, er hei�t so.

Heinrich Haselnuss. Das ist sein richtiger Name.

Wie ist Ihr richtiger Name? - Peter Karmann.

Wie es in meinem Pass steht. - Den m�chte ich sehen.

Das k�nnen Sie.

Wir machen einen Tausch. - Waffen gegen Rauschgift.

Wie meinen Sie das? - Das war nur so ein Scherz.

Ein Ausspruch, im Orient �blich.

So? Das muss ich mir merken.

Ich meine einen anderen Tausch.

Ich zeige Ihnen meinen Pass, Sie zeigen mir El-Barah.

Die Stadt, die Sie nie gesehen haben.

So ist es. - Gut. Ich zeige Ihnen El-Barah.

Ich werde Sie sogar mit meiner Familie bekanntmachen.

Vor allem mit meinem Onkel Pierre Duval.

Es wird mir ein Vergn�gen sein.

Es wird noch ein gr��eres Vergn�gen f�r meinen Onkel sein.

Er ist der Polizeichef von El-Barah.

Na und?

Wenn Ihr Schiff mal untergeht,

mit so einer Uniform kann ich Sie immer gebrauchen.

Reisen Sie wieder auf der Ariadne zur�ck.

Wo ist Marcella?

Sie ist als Erste von Bord gegangen. Sie wurde von ihrem Onkel abgeholt.

Jack Castillo als Schlagzeuger auf der Ariadne!

Das ist der beste Witz seit Langem.

Das ist kein Witz.

Er spielt wirklich Schlagzeug. - So?

Du hast gesagt, dass Castillo

vor Jahren mit einer Jazzkapelle nach El-Barah gekommen ist.

Hier! Dieses Foto habe ich in seiner Kabine gestohlen.

Die �hnlichkeit ist kolossal. Aber es kann nicht Castillo sein.

Warum nicht?

Du hast wohl keine Zeitungen gelesen. Ich habe sie aufbewahrt. Hier!

Jack Castillo tr�gt seit zwei Wochen einen gestreiften Anzug. Er sitzt.

Vielleicht ist er ausgebrochen. Das kommt vor.

Das m�sste ich doch wissen.

Einen Moment.

Ich kann mich doch nicht so geirrt haben.

Das ist doch derselbe Mann.

Zu deiner Beruhigung.

Hier Duval. Guten Tag, Raimond!

Wie geht es unserem Freund Jack Castillo?

Aha? Er sitzt in seiner Zelle und schreit nach einem Rechtsanwalt.

Lassen Sie ihn schreien. Ende.

Nun? Bist du jetzt sehr entt�uscht?

Entt�uscht?

Ich glaube nicht.

Wir haben jetzt den gro�en Marktplatz verlassen,

von wo die Stra�en zur modernen Stadt El-Barah f�hren.

Das Alt-Basar-Viertel zieht sich bis hinauf zur Kasbah.

Die Kasbah beherbergt den alten Sultanspalast

aus dem Jahre 1683.

1684! Ich bitte um genaue Daten! Das ist...

Nun befinden wir uns in einer der typischen Basarstra�en,

die hinunterf�hrt ins Zentrum der Altstadt.

Mit ihren Verkaufsst�nden und den vielen L�den...

Also ich... Der.

Oh! Hut f�r Frauen. Nix gut. - Oh, ich verstehe.

Bist du es? - Ja, ich bin es.

Hallo! Sidi!

Kommt sofort mit!

Ich habe gute Nachrichten, Tachal.

F�r mich? - F�r uns alle. Jack ist frei.

Was sagst du?

Allah il Allah! - Allah il Allah!

Der Boss ist frei. Ich habe mit ihm geredet.

Wo ist er?

Er ist inmitten einer Horde von Touristen

auf dem Wege zur Kasbah.

Ich muss zu ihm. - Nein! Du verdirbst alles.

Bis heute Nacht wirst du es doch aushalten.

Der Ursprung dieser alten Stadt El-Barah

geht zur�ck bis 1600 Jahre vor der christlichen Zeitrechnung.

Die Legende erz�hlt...

Kaufen sch�ne Brieftasche, Sidi. - Danke! Ich hab schon eine.

Hoffentlich hab ich sie noch. Ja.

Aber keine wie diese.

Ja, aber... Moment!

Ja, das ist doch Geld. So viele Scheine!

Aber... Aber... Sidi!

An den Getreidest�nden vorbei

geht es nun in die Stra�e der Gold- und Silberschmiede,

die ihre feine Arbeit...

Brieftaschen, Sidi. Die besten unter Allahs Himmel.

Geben Sie mir vier! Nein! F�nf!

F�nf? - Halten Sie!

Moment! - Ja.

Bitte! - Ich kann nicht wechseln.

Macht nichts. Behalten Sie! - Oh! Salem!

Salem! Danke sch�n!

Danke! Das ist...

Nanu? Wo ist das Geld? Hallo!

Nichts.

Na ja.

Bitte, meine Herren! Nicht b�se sein! Ich wei�.

Und hier, meine Herrschaften, zur rechten Hand

liegt das monumentale Bauwerk des alten Sultanpalastes

mit seinen starken Festungsmauern.

Dann wollen wir einen Blick in das Museum der Stadt werfen.

Ah! Ein Revolver!

Salem aleikum!

Wir treten durch das s�dwestliche Tor, das Babel Hazar,

das die alte Festungsmauer durchbricht,

und vor uns liegt die alte und die neue Stadt.

Endlich bist du da, Liebling! Um 7 Uhr bei mir.

Aha! Aber bitte wo?

Was machst du da, Onkel?

Ich denke nach.

M�chtest du nichts essen? - Ich hab keinen Appetit.

Der Fall Castillo macht mir sehr viel Sorge.

Ich kann meine Stellung dabei verlieren.

Du hast ihn doch eingelocht. - Ich hab keine Beweise gegen ihn.

Wir haben keine Waffen gefunden, und seine Bande l�uft frei herum.

Warum sperrst du sie nicht ein? - Weil ich sie nicht kenne.

Wir wissen nicht,

wer die Mitglieder seiner Bande sind.

Als Krimi-Leserin denke ich, du hast ihn zu fr�h verhaftet.

Ich hatte einen Zeugen.

Und was sagt dein Zeuge? - Der sagt nichts mehr.

Der ist bei der Verhaftung erschossen worden.

Ja. Hier Duval.

Bitte?

Das ist ja sehr interessant. Nein, unternehmen Sie nichts!

Was? Beobachten? Ja, wenn Sie nichts Besseres zu tun haben, ja.

Vielen Dank!

Ein Unteroffizier hat Jack Castillo in der Kasbah gesehen.

Entz�ckend! - Beziehungsweise Peter Karmann.

Der Kerl st�rt mich. Ich werde ihn ausweisen lassen.

Das kannst du nicht tun.

Ein Polizeichef kann eine Menge.

Das w�re das D�mmste.

Und was w�re das Schlauste, du Krimileserin?

Du brauchst nicht zu spotten.

Warte mal! Ich habe da einmal etwas gelesen.

Du m�sstest diesen Doppelg�nger als K�der ben�tzen.

Wenn ich ihn f�r Castillo gehalten habe

und der Unteroffizier,

fallen auch die Mitglieder seiner Bande darauf herein.

Man merkt, dass du meine Nichte bist. Du hast Einf�lle.

Ich werde ihn beschatten lassen.

Wenn ich Gl�ck habe, geht mir der ganze Verein ins Netz.

Ich brauche blo� nachzudenken.

Schon f�llt mir was ein.

Du musst mir dabei helfen. Du bist doch mit ihm zusammen engagiert.

Du kannst ihn Tag und Nacht beobachten.

Du musst mir melden,

wer mit ihm spricht, wer ihn besucht.

Seine Leute werden mit ihm in Verbindung treten.

Vielleicht nicht. - Wieso nicht?

Sie werden sich wundern, dass nicht in der Zeitung steht,

dass Castillo ausgebrochen ist.

Wieso sollte das in der Zeitung stehen?

Ach so! Ja, nat�rlich wird etwas davon in der Zeitung stehen.

Du kannst �berzeugt sein, Pierre Duval denkt an alles.

Ja, ja, ja, ja.

Jack Castillo aus dem Gef�ngnis ausgebrochen.

He! Was schreist du denn da?

Danke! Jack Castillo aus dem Gef�ngnis ausgebrochen.

Jack Castillo ausgebrochen. Wenn das der Chef erf�hrt!

Was ist dann? - Dann macht er sich in die Hosen.

Ben Saadi hat Castillo an die Polizei verraten.

Das muss ich ihm zeigen.

Wo ist er? - Auf der B�hne.

H�bsche M�dchen, Herr Holler! Sehr h�bsche M�dchen.

Tanzen k�nnen sie auch.

Das ist bei den europ�ischen Tanzgruppen

sehr selten.

Sie tun auch nichts anderes, Ben Saadi.

Bei mir brauchen sie auch nur zu tanzen.

Mein Paradiso hat einen untadeligen Ruf,

genauso wie Ben Saadi.

Halt! Danke! Noch einmal von vorn.

Entschuldige! Diese Nachricht wird dich interessieren.

Ausgebrochen?

Vier Asse.

Allah ist dir heute gn�dig.

Wir k�nnen neue Karten nehmen.

Das w�rde ich dringend empfehlen.

Hier! Lest das!

Teufel! - Der Polizei entwischt jeder.

Sogar ich. - Mir gef�llt das nicht.

Glaubst du mir? Gerade jetzt, knapp vor dem Ziel?

Bald wei� ich, wo Castillo sein Hauptlager hat.

Ich war dagegen, ihn zu verraten. Es gibt sicherere Methoden.

Wo wollen Sie hin?

Ich geh�re zur Holler-Truppe. - Die sind auf der B�hne.

Danke!

He! Sie! Geh�rt der Hund Ihnen?

Ja, sieht so aus. Ist das hei�!

Ich hab ihm etwas zu trinken gegeben.

Seither l�uft er mir nach. - Der Chef mag Hunde nicht.

Warum soll Holler Hunde nicht m�gen?

Ich meine Ben Saadi.

Ah! Ben Saadi!

Der Hund scheint das zu wissen. Er ist weg.

Gebt Acht! Castillo ist gerissen und gef�hrlich.

Du kannst dich auf uns verlassen. Diesmal leisten wir ganze Arbeit.

Hinterlasst keine Spuren!

Wenn man euch erwischt, erwischt man mich.

Wer soll euch Esel dann befreien? - Sehr weise gedacht.

Ist das eine Hitze! Diese vielen Treppen!

Entschuldigen Sie! Ich hab mich in der T�r geirrt.

Ich wollte zur B�hne.

Salem aleikum!

Typisch!

Typisch Castillo!

Aber diese Frechheit soll er mir b��en.

Er wollte doch zur B�hne. - Halt!

Hier darf ihm nichts passieren.

Der Ruf meines Etablissements muss untadelig bleiben.

Genau wie der Name Ben Saadis. - Genau wie Ben Saadi.

Hast du dich auch nicht geirrt? - Nein.

Ich habe ihn nicht aus den Augen gelassen.

Der Sohn des Portiers sagte mir,

er geh�rt zu der Holler-Truppe als Musiker.

Holler-Truppe? - Ja.

Zw�lf sehr sch�ne M�dchen. Und Beine!

Wenn er mich betr�gt, schneide ich ihm den Hals ab.

Bei Allah!

Eifersucht w�re von �bel.

Wie k�nnen wir den Boss besch�tzen, vor der Polizei und vor Ben Saadi?

Und vor den M�dchen.

Wenn sie ihn verf�hren, schneide ich ihnen den Hals ab.

Wieso geht er in die H�hle des L�wen,

sofern man Ben Saadi mit diesem edlen Tier vergleichen darf?

Der Boss wei� immer, was er tut.

Ich finde die Idee gut,

sich als Musiker in einer Revue-Truppe zu tarnen.

Das glaube ich auch. Du bist ein alter W�stling, Abukir.

Jetzt halt den Mund, Tachal!

Sonst vergesse ich meine orientalische Ruhe.

Hole das kleine Bleik�stchen!

Ich mache das. Sie l�sst es fallen, und wir fliegen in die Luft.

Du musst uns helfen. - Aber wie?

Der Boss muss die neue Taschenbombe zu Gesicht kriegen.

Er muss entscheiden, ob wir sie bestellen.

Die Frist l�uft in zwei Tagen ab.

Danach bietet der Grieche die Bombe Ben Saadi an.

Da! Nimm das! Aber vorsichtig!

Die geringste Ersch�tterung und das Ding explodiert.

Ein guter Schlagzeuger!

Seit wann haben Sie ihn? - Der ist neu.

Eine gro�artige Entdeckung, was?

Ein gesuchter Mann.

Gesucht. Das glaube ich Ihnen.

Danke! Genug f�r heute.

Peter! Komm doch mal her!

Das ist Peter Karmann.

Das ist der Besitzer vom Paradiso, Ben Saadi.

Ich glaube, wir kennen uns schon. - Ja.

Wenn auch nur fl�chtig. - Fl�chtig ist das richtige Wort.

Ja. - Tag, Brigitte!

Tag, Greta!

Entschuldigen Sie! - Bitte, du Hund.

Sagten Sie was? - Ich? Was ist denn?

Was f�llt dir denn ein? Bin ich ein Baum? Der muss weg.

Sagen Sie's dem Hund! - Ja.

Wir m�ssen Gesch�ftliches kl�ren. - Sie haben es so eilig.

Die Eile hat Allah verboten.

Ich habe vieles zu erz�hlen.

Sie m�ssen mir einen Rat geben, oder besser Ihr Onkel.

Schauen Sie! Das hat man mir zugesteckt.

Geld? - Ja.

Das ist doch nicht schlimm. - Nein.

Aber das hat man mir auch zugesteckt.

Oh! Das ist schon etwas schlimmer.

Aber ich hab ja gesagt, El-Barah ist aufregend.

Ja.

Eins, zwei, drei, vier, f�nf, sechs. Rascher, meine Damen!

Nicht so langsam wie die Haremsdamen! Vorw�rts! Los, los!

Jetzt kommt er.

Verdammt! Jetzt kommt einer dazwischen!

Salem aleikum!

Ja, Struppile, was willst du denn?

Fahr los!

Sidi! Ist Ihnen was passiert?

Wieso? Das war ein Wagen mit verstopftem Auspuff.

Auspuff? Schauen Sie sich das an!

Und dann Ihr Hut!

Was ist denn? - Ein Loch.

Ein Loch?

Das war bestimmt eine Maschinenpistole.

Eine...

Eine Ma... Ma... Eine Ma...

Eine Maschi... Eine Maschinenpipi...

Ben Saadi, es hat geknallt. Sie m�ssen es geh�rt haben.

Ich hab die Sch�sse geh�rt, aber habt ihr auch getroffen?

Er liegt tot da? Das h�rt sich sehr gut an. Einen Moment.

Morgen Fr�h k�nnt ihr kassieren.

Nicht vergessen, es war Allahs Wille und nicht der meine.

Jack Castillo, ruhe sanft in Mohammeds Scho�.

Wie sp�t ist es? Oh!

Wasserspiele abstellen!

Wir beginnen mit dem Programm. - Ja.

So.

Na? Schmeckt's?

Jetzt ist aber genug.

Du hast mir das Leben gerettet,

aber das ist kein Grund, dir den Magen zu verderben.

Das kriegst du nachher. Die kommt unter Verschluss.

Bitte, Herr Hund! Nach Ihnen.

Wie kommt dieser Hund hierher?

Herr Holler, wem geh�rt dieser Hund?

Mir.

Allah!

Ich hei�e Peter.

Der hat zu viel Haschisch geschluckt.

Das ist...

Jeder m�cht im siebten Himmel leben.

Jeder m�chte gl�cklich sein.

Ja, du musst ihm eine Chance geben,

dann stellt sich das Gl�ck schon ein.

Schau nur einmal hin! Schau nur einmal hin!

Dann f�llt dir die Wahl nicht schwer.

Dann wirst du vielleicht ein Herz gewinnen,...

.. das so gern erobert w�r.

Mein ganzes Leben ist Musik,...

.. seit ich verliebt bin.

Mein ganzes Leben ist Musik, seit ich dich sah.

Im rechten Augenblick...

.. kamst du vorbei.

Nun spielt die Gl�cksmusik

nur f�r uns zwei.

Mein ganzes Leben ist Musik,...

.. wenn du bei mir bist.

Mein ganzes Leben ist Musik, die lockt und singt.

Seitdem zu dir ich fand,

bin ich im Zauberland.

Mein ganzes Leben ist Musik,...

.. die nie verklingt.

Du willst ein Kunstsch�tze sein? Du bist ein St�mper, eine Niete!

Warum hast du ihn verfehlt? - Ich wei� es nicht.

Ziel das n�chste Mal besser!

Der Hund war schuld. Jack hat sich zu ihm runtergeb�ckt.

Der Hund. Den kenne ich. Dem drehe ich den Hals um.

So, Struppi.

Jetzt hab ich dich endlich. - Hm?

Was ist... Was ist denn? - Ich darf nicht gesehen werden.

Das schickt dir Abukir. Sei vorsichtig damit!

Heute Nacht.

Wenn Sie ihn nicht in Ruhe lassen, bringe ich Sie um.

Marcella, ich... Ich kenne die Dame nicht.

Ich verstehe das nicht. - Aber ich.

Dann erkl�ren Sie mir das! - Sie sind ein anziehender Mann.

Ziehen Sie sich um!

Ich muss mich umziehen.

Was ist denn das hier?

Na, Peter, umziehen! Schnell!

Ich komme. Ich komme.

Salem aleikum! - Salem aleikum!

Sie bekommen meinen sch�nsten Tisch, verehrter Abukir. Bitte!

Alles in Ordnung. Er hat die Bombe.

Was hast du denn da, Struppi?

Ein Briefchen? Danke, Struppilein! Danke!

"Arestides Grandepopolos

hat 5.000 St�ck von dieser Taschenbombe geliefert."

"Wir haben sie eingelagert bei den Ruinen,

nachdem wir die Wirkung im Meer ausprobiert haben."

"In 1 km Umkreis gab es nur noch tote Fische." Ganz sch�n!

Das...

".. tote Fische. Seien Sie vorsichtig!"

"Die kleinste Ersch�tterung kann zur Explo...

kann zur Ex... Explosion f�hren."

Das ist ja entsetzlich!

Das ist eine furchtbare Bombe. Das...

Guten Abend, Peter! - Bist du wahnsinnig?

Warum so nerv�s? - Das...

Wie geht's dir? - Pass doch auf!

Steht nicht herum! Ihr m�sst auf die B�hne!

Immer l�cheln! - L�cheln.

Kommt! Los, los, los! Los!

Er sieht so blass aus.

Ein Gef�ngnis in El-Barah ist kein Sanatorium.

Warum h�lt er seine H�nde auf sein Herz?

Er wei�, dass ich hier bin.

Manhattan.

In old Manhattan, da macht der Johnny Musik.

Manhattan.

In old Manhattan, spielt er f�r Jenny sein St�ck.

Wie er den Penny-Penny-Swing f�r Jenny spielt,

hat er den Penny-Penny-Swing bis heut noch nie gespielt.

Manhattan.

In old Manhattan, da macht der Johnny Musik.

Well, well, well, Ladies and Gentlemen.

Das ist Music von old, old, old, old Manhattan.

Sie ist fr�hlich...

.. und einfach, und kostet dich nur einen Penny.

Oh, yes, my baby.

Just one penny for your little Sunny Boy.

Oh, I'm coming home.

Martini. - Manhattan.

One dry martini. - Manhattan!

One dry martini for me.

For you?

For me.

Say who?

For me!

For him?

Who?

Him? - Me.

You? - Yes.

You? - Me.

Who?

Pen-Penny-Penny Penny-Swing. Pen-Penny-Penny Penny-Swing.

Pen-Penny-Penny Penny-Swing f�r Jenny.

Sie geht mit, sie geht mit, wenn er ausgeht.

Und sie folgt ihm, wenn er vorausgeht.

Sie ist da, sie ist da, wo auch er ist.

Denn sie h�rt, sie h�rt so gerne zu.

Man...

..hattan.

In old Manhattan, da macht der Johnny Musik.

Wie er den Penny-Swing f�r Jenny spielt,...

.. hat er den Penny-Swing bis heut noch nie gespielt.

Manhattan.

In old Manhattan, da macht der Johnny Musik.

Die Bombe! Die Bombe!

Was ist denn? Marcella! Sind Sie verr�ckt?

Was wollen Sie von mir? - Du sagst Sie zu mir?

Nicht auf die Brust!

Ist dir das lieber? - Ja, viel lieber.

Ben Saadi, tun Sie was! Helfen Sie ihm doch!

Hilf dir selbst, dann hilft dir Allah.

Moment! Moment! Nicht! Nicht! Genug jetzt!

Vorsicht! Da! Schauen Sie her! Schauen Sie doch!

Na bitte! Tote Fische. Ich...

Die kleine Tachal ist sehr temperamentvoll.

So, so! Tachal hei�t die junge Dame.

K�nnen Sie mir mehr �ber sie sagen?

Sie spielen Ihre Rolle sehr gut, Sidi Karmann.

Ich spiele keine Rolle, sondern Schlagzeug.

Wer ist das M�dchen? - Fragen Sie doch Ihren Freund!

Die Bombe!

Ich muss sie weich lagern, aber...

Ja, ja. Ja, ja.

Ja.

Soll die Kapelle ohne Schlagzeug spielen?

Was mir alles passiert ist!

Ohrfeigen hast du gekriegt. Komm! - Ja.

Trag deine Liebeskonflikte nicht auf der B�hne aus!

Ich kenne das M�dchen nicht.

Wer soll das glauben? - Du!

Sie hat mir eine Bombe zugesteckt.

Eine Bombe? - Ja! So gro� und aus Plastik.

Ich hab sie in eine Wurst gesteckt.

In eine Wurst? - Ja.

Du hast einen Sonnenstich. Mir ging es das erste Mal genauso.

Ich wollte, es w�re so.

Man sch�tzt sich mit nassen T�chern und Whiskey.

Sie m�ssen auf die B�hne. - Ja.

Moment! - Beeilen Sie sich!

Allah hat die Eile verboten. - Ich hab sie erlaubt.

Struppi!

Struppi, wo ist die Bombe?

Hast du die Wurst gefressen?

Struppi! Struppi! Halt! Struppi!

Was br�llst du so? Du st�rst ja die Vorstellung.

Der... Der Hund hat die Bombe gefressen.

Ach! Die Bombe! Er will wohl Selbstmord begehen.

Mach keine Witze! Der Hund kann explodieren.

Ich explodiere auch. Geh an dein Schlagzeug!

Du musst mir glauben!

Du kennst mich doch. - Schluss jetzt!

Wenn du mir nicht glaubst, beschaffe mir wenigstens Rizinus�l.

Ja, und einen Irrenarzt.

Aber jetzt schlage Zeug, zeuge Schlag, schlagzeuge!

Aber... - Schluss!

Eins, zwei, drei, vier, f�nf, sechs,

sieben, acht, neun, zehn, elf, zw�lf.

Geht's dir besser? - Danke, es geht.

Ich gehe aus. Kommst du mit? - Nein.

Sehen, was die Konkurrenz macht.

Brauchst du einen Arzt? - Nein, es geht schon.

Also dann gute Nacht! - Ja, gute Nacht, Heinrich!

Mach's gut!

Sollte ein Hund nach mir fragen, ich bin nicht zu sprechen.

Bitte, mein Herr.

Verzeihung!

Das ist doch die Verr�ckte.

Verzeihung! Sie liegen im falschen Bett.

Hallo!

Na warte!

Ich warte schon so lange auf dich. - Ja, aber...

Warum k�sst du so kalt? - Ich habe niedrigen Blutdruck.

Jack!

Was suchst du? - Diesen Jack.

Jetzt hab ich genug. Vor mir musst du kein Theater spielen.

Jack, mein Liebling! Ich hab mich so nach dir gesehnt.

Bei� mich ins Ohr wie fr�her!

Ich bei�e nie Damen.

Wenn du nicht mein Jack bist, kitzle ich dich zu Tode.

Ich bin nicht kitzlig.

Du bist nicht kitzlig? - Nie gewesen.

Tats�chlich! Dann bist du nicht mein Jack.

H�chste Zeit, dass Sie das einsehen.

Dann sind Sie ein Betr�ger, ein Hochstapler.

Was haben Sie mit der Bombe gemacht? - Die hat der Hund gefressen.

Und Sie sind schuld, Sie Hundeschreck.

Darf ich Sie bitten, mein Zimmer zu verlassen?

Bitte!

Auf Wiedersehen!

Marcella! - Ja, Peter?

Glauben Sie mir, ich... - Sie kennen sie nicht.

Ich gebe Ihnen mein Wort.

Wenn Sie w�ssten, was ich erlebt habe!

El-Barah ist eine gef�hrliche Stadt.

Kommen Sie herein, und erz�hlen Sie mir alles!

Ja, wenn ich darf.

Nat�rlich d�rfen Sie!

Nehmen Sie bitte Platz! - Danke!

Dann erz�hlen Sie!

Ich wei� gar nicht, wo ich anfangen soll.

Bei der temperamentvollen Dame.

Bei Tachal? - Sie kennen sie also doch.

Nein! Ben Saadi erw�hnte ihren Namen. Ja.

Also diese Tachal kam heute Abend in meine Garderobe

und... brachte mir eine Bombe.

Eine kleine, sehr gef�hrliche Taschenbombe.

Sie sagte...

Sie...

Sie sagte...

Was sagte sie?

Sie sagte...

Sie... Sie sa...

Sie sagte: "Das schickt dir Abukir."

Abukir? Dann wei� ich alles.

Ich dachte, du schl�fst, Onkel.

Abukir und Ali Ben Ali,

die beiden Hauptleute in Castillos Bande.

Darf ich die Herren bekannt machen?

Peter Karmann, das ist Onkel Duval, der Polizeichef.

Polizeionkel... Polizeichef, Sie kommen wie gerufen.

Ich bin gerufen worden. Von Marcella.

Nehmen Sie doch Platz,

und erz�hlen Sie mir alles haarkleinst!

Hier das Tonband. Gilt als Protokoll.

So! Bitte!

Wo ist der Hund jetzt?

Keine Ahnung. Vielleicht ist er beleidigt.

Ich muss die Hundef�nger verst�ndigen.

Der Hund ist eine Gefahr.

Mir ist nun alles klar. - Aber mir ist nichts klar.

Warum nannte mich Tachal Jack?

Und warum sollte ich sie ins Ohr bei�en?

Wir m�ssen Peter aufkl�ren, wenn er uns weiterhelfen soll.

Ja, das hab ich mir auch gedacht.

Bitte schauen Sie sich doch einmal diese Bilder an!

Die sind aus unserem Polizeiarchiv.

Jack Castillo?

Das bin ja ich. - Das ist Castillo.

Die �hnlichkeit ist so gro�,

dass Castillos Kumpane Sie mit ihm verwechselt haben.

Und wir wollen sie in ihrem Irrtum best�rken,

mit Ihrer Hilfe.

Ja, aber warum?

Damit sie sich irren.

Damit wir ihnen auf die Spur kommen, verstehen Sie?

Sie sind unser K�der.

Ah, das ist gut.

Das ist...

Ich bin also der Wurm an der Angel.

Ich glaube nicht, dass ich gern Wurm bin.

Haben Sie etwa Angst? - Angst?

Ich kenne dieses Wort nicht mal.

Also Ali Ben Ali und Abukir sind meine Komplizen. Das verstehe ich.

Aber wer hat auf mich geschossen? - Die Konkurrenzbande.

Aha! Wer sind diese Herren?

Genaues wissen wir nicht.

Aber wir haben schon einen im Verdacht.

Ben Saadi.

H�tte ich je den leisesten Zweifel gehabt,

dass dieser Mann Castillo ist, ist dieser jetzt zerstreut.

Tachal wollte ihn aus Eifersucht erdolchen.

Eine Liebende t�uscht sich nicht.

Wo willst du hin? - Zu ihm.

Du bleibst hier! Nur nicht mit Gewalt!

Ich habe es mir anders �berlegt.

Tot n�tzt er mir nichts. Ich muss sein Waffenlager finden.

Dazu kann er mir verhelfen.

Wie wollen Sie das machen? - Ich habe meine Tricks.

Er ist es nicht!

Woher willst du das wissen?

Ich habe ihn gek�sst, und eine Frau irrt sich nicht.

Er hat mich nicht ins Ohr gebissen und ist nicht kitzlig.

Alles Verstellung.

Keiner kann sich verstellen, wenn er kitzlig ist. - Jack schon.

Er hat in Amerika beim Verh�r den dritten Grad durchmachen m�ssen,

und er hat geschwiegen.

Warum verstellt er sich vor Tachal?

Weil er uns verraten hat. Ben Saadi hat ihn herumgekriegt.

Wenn das wahr ist, Abukir, dann muss er sterben.

Struppi!

Oh, Struppi! Mein... Mein armer Struppi!

Bitte! Nicht springen!

Hast du die Bombe noch im Bauch?

Entsetzlich!

Aber ich habe etwas Sch�nes f�r dich vorbereitet.

Ein Abf�hrmittel...

Nicht zittern! Wir fliegen beide in die Luft!

Leg dich vorsichtig auf den Bauch und kriech zu mir!

Ganz vorsichtig! So ist es brav! Ja!

Komm, Struppile! Sch�n kriechen! So ist es recht.

Komm zu mir! Ganz vorsichtig! Nicht zu schnell! Komm!

Komm! Ganz vorsichtig! Komm! So ist es brav!

Du kriegst ein gutes Fressi. Wird das...

Oh, das ist verkehrt. Machen wir's so. Bleib!

Struppi! Vorsichtig! Vorsichtig, Struppi!

Jetzt ist alles gut.

Das wird ein gutes Fressi.

Wenn das mein Struppi jetzt einnimmt,

wird er die Bombe gleich los sein.

So! Da schau her! Ist das aber gut! Ei, ei, ei!

Das ist gut. Das schmeckt.

Die Bombe.

So, jetzt ist es genug.

Jetzt geht mein Struppi ganz vorsichtig Gassi.

Komm, Struppi!

Nicht zu schnell!

Gute Nacht, Struppilein! Und mach's gut!

Das ist nicht gut.

Ben Saadi, haben Sie schon die neueste Zeitung gelesen?

Nein? Die m�ssen Sie lesen.

Ist das ein Bl�ttchen, was? Ja.

Das geht noch nicht. Das muss ich noch �ben.

Uh! Kitzelt!

Ein Hut. Viel besser! Viel besser!

Ja. Jetzt geht's schon.

Peter! Sind Sie verletzt?

Nein. Nein, gar nicht. Ich... Ich suche nur die Kugel.

Hat man auf Sie geschossen? - Nein.

Der Schuss ist aus meinem Revolver losgegangen.

Ich hab so einen Schreck gekriegt.

Sie haben Angst um mich? - Ja.

Das ist sch�n.

Ich hab ein schlechtes Gewissen,

dass ich dich... Sie da hineingezogen habe.

Aber du... Ich meine Sie...

Du... Sie haben mich nicht hineingezogen,

sondern meine �hnlichkeit mit Castillo.

Aber wir kriegen die Bande. Ich zeige Ihnen was.

Das ist ein ganz normales Buch, nicht?

Sieht so aus. - Ja, ist es aber nicht. Hier!

Das Tonbandger�t Ihres Onkels hab ich in dieses Buch eingebaut.

Das ist toll! - Ja.

Heute Abend verschaffe ich ihm Beweise.

Ich habe ihn beobachten lassen.

Er hat sich nie mit Abukir oder mit Ali Ben Ali getroffen.

Was schlie�en Sie daraus?

Dass er zur �berzeugung gekommen ist,

dass Abukir nicht der richtige Partner f�r ihn ist.

Guten Abend!

Was suchen Sie hier, Sidi Karmann?

Sie wissen genauso gut wie ich, dass ich nicht Karmann hei�e.

Ja, das wei� ich. - Das habe ich gemerkt.

Ich wollte mit Ihnen gesch�ftlich verhandeln.

Das ist eine vern�nftige Idee. - Ja.

Was haben Sie da f�r ein Buch? - Das ist "El-Barah und Umgebung".

Darin sind Ruinen beschrieben, die sich als Waffenlager eignen.

Bitte! Schie�en Sie los!

Bitte! - Nicht so!

Sie wollten mir einen Vorschlag machen.

Ja. Schicken Sie erst mal Ihre Sputniks weg!

Verschwindet!

Sie wollen also, dass wir zusammenarbeiten, Jack?

Ich darf Sie doch so nennen?

Aber mit Vergn�gen, Benni.

Allahs Wege sind unergr�ndlich.

H�tte Giuseppe Sie nicht verfehlt,

k�nnten Sie jetzt nicht Benni zu mir sagen.

Ach! Giuseppe war es also?

Ich habe ihn getadelt.

Daf�r, dass er verfehlt hat? - Selbstverst�ndlich.

Wann brechen wir auf? - Morgen Fr�h.

Ist das nicht zu sp�t und vor allem zu hei�?

Mir w�re es lieber in der Nacht, nach der Vorstellung.

Wie Sie w�nschen, Benni.

Sie zeigen mir Ihr Lager, ich Ihnen meins.

Sie zeigen mir zuerst Ihr Lager, dann ich das meine.

Selbstverst�ndlich!

Die Reihenfolge ist unwesentlich unter uns Gentlemen.

L�gst du auch nicht, Giuseppe? - Nein!

Ben Saadi hat mich geohrfeigt. Ich geh�re jetzt zu euch.

Du hast genau geh�rt, dass er "Ruinen" gesagt hat?

Ganz genau.

Er hatte ein Buch mit Landkarten und Bildern.

Er muss sterben, bevor er spricht. - Das ist dumm.

Er ist nicht Jack. Er ist nicht kitzlig.

Diesmal werde ich ihn kitzeln.

Aber damit.

Du stellst dich in die Ecke, du hinter den Schrank!

Nicht gleich schie�en!

Ben Saadis Leibw�chter sind gef�hrlich.

Sidi Karmann?

Wollen Sie schon wieder was? - Ich will Sie warnen.

Abukir will Sie umbringen.

Schon wieder? Warum?

Er glaubt, dass Sie Jack sind und ein Verr�ter.

Giuseppe hat es ihm erz�hlt.

Giuseppe? - Der Mann mit der Augenklappe.

Er ist zu Abukir �bergelaufen.

Warum erz�hlen Sie mir das alles?

Wenn ich nicht Jack lieben w�rde, k�nnte ich mich in Sie verlieben.

Salem aleikum!

So ein Hund!

Ruhe!

Kinder, ihr m�sst mir helfen! Es geht um Leben und Tod.

Vorsicht! - Nicht schie�en!

Du hetzt uns die Polizei auf den Hals.

Achtung, Kinder! Und... eins, zwei, drei, vier.

Abukir, ich freue mich �ber Ihren Besuch.

Nehmen Sie doch im Zuschauerraum Platz!

Wenn Sie erlauben, ehrenwerter Ben Saadi,

ich m�chte hierbleiben.

Diese gro�e T�nzerin gef�llt mir ausgezeichnet.

Ich h�tte Ihnen einen besseren Geschmack zugetraut.

Salem aleikum.

Was tun Sie hier? - Abukir will mich t�ten.

Salem aleikum.

Verschwinden Sie!

Salem aleikum.

Salem aleikum.

Salem aleikum.

Ei! Ei!

Salem...

Salem aleikum.

Was machen Sie denn da?

Hallo! Nehmt die beiden! He!

Die ruinieren mein ganzes Lokal.

Vielleicht w�re eine kleine Abk�hlung gut. Hier.

Es ist meine Schuld.

Es war meine Idee, ihn als K�der zu benutzen.

Soweit ich mich erinnern kann, war es meine Idee.

Ich h�tte ihn nie �berreden sollen herzukommen.

Das ist ja jetzt egal. Heul nicht! Wir finden ihn.

Davon kannst du �berzeugt sein. - Bin ich nicht.

Ein Hubschrauber ist unterwegs,

meine besten Reiter hab ich losgeschickt

und eine Kamelreitertruppe.

Herein!

Meldung vom Hubschrauberpiloten. - Na bitte!

Wie lautet sie? - Er hat nichts entdeckt.

Raus!

Herr Karmann hat uns wertvolle Dienste geleistet,

mithilfe dieses Magnetofons.

Jetzt wei� ich, dass Ben Saadi

ein ebenso gro�er Gauner ist wie Castillo selbst.

Es k�nnte sein, dass Herr Karmann mit einem Orden bedacht wird.

Was hat er davon, wenn er tot ist?

Immerhin werden die Orden bei der Beerdigung nachgetragen.

Ach! Vorgetragen. Vor dem Sarg. Sie haben sich wohl get�uscht.

Giuseppe, nimm ihm die Fesseln ab! - Ich nicht.

Mach, was ich sage!

Du bist in meinen H�nden, Ben Saadi.

M�chtest du nicht das Gesch�ft, das du mit Castillo machen wolltest,

mit uns machen?

Ich bitte um Bedenkzeit.

Wenn du willst.

Ich gebe dir zehn Minuten Zeit. Also denke nach!

Ohne Kaffee und Zigaretten kann ich das nicht.

Kaffee, Zigaretten!

Herein!

Der Pilot vom Hubschrauber hat eine Kamelkarawane gesichtet.

Na endlich!

Es waren unsere Kamele. - Du bist selbst ein Kamel!

Ich k�nnte mir die Haare ausrei�en, h�tte ich welche.

Struppi! Struppilein! Komm mal her!

Hast du die Bombe noch im Bauch?

Lass mal h�ren!

Hei�t das ja oder nein?

Du musst mir helfen. Es ist alles egal.

Komm! Mach auf hier!

Hier! Hier, mach auf!

Hier! Ziehen! Ja, so! Fester! Fester! Aufmachen!

Und... Ja! Gut! Ziehen!

Ziehen! Brav, Struppi! Ja! So!

Aufmachen! Brav! So ist es gut! Ja, so! Brav!

Brav, Struppilein! Ich danke dir.

Geh runter!

Du hast nichts gesehen, ja?

Ich halte das nicht mehr aus.

Ich will nichts mehr h�ren.

Bleiben Sie drau�en!

Moment! Was ist los? - Der Pilot hat sie gesichtet.

Bei der Atahm-Atahm-Atahei-Oase. Er hat die Reiter angewiesen.

Die Zeit ist um, Ben Saadi.

Deine Uhr geht zwei Minuten vor.

Du willst nur Zeit gewinnen. Das wird dir nichts n�tzen.

Aber bitte, ich schenke dir die zwei Minuten.

Was macht der Hund schon wieder hier?

Der sitzt auf meinem Fez!

Hole den Fez! Aber gehe nicht zu weit!

Was f�llt dir denn ein? Pfui!

Mein lieber, guter Struppi! Das hast du gro�artig gemacht.

Du hast mir zum zweiten Mal das Leben gerettet. Weg hier! Komm!

Der Hund... hat mich erschossen.

Haltet ihn fest!

Geh auf die andere Seite!

Halt... - Abukir!

Struppi, wir werden verfolgt. Los! Mir nach!

Struppi, ich verdurste.

Struppi!

Hm?

Struppi!

Da! Los!

Peter! Bist du verletzt? Peter!

Peter! - Ja.

Wo? - Hier.

Wo? Bitte!

Seitdem zu dir ich fand,

bin ich im Zauberland.

Mein ganzes Leben ist Musik,...

.. die nie verklingt.

Untertitel: BTI Studios im Auftrag des ORF, 2019

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