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* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Zischen *
* Musik *
* Zischen *
Kein Blut.
Nichts ist real.
Alles Druck.
Wir wollen nicht flüstern, wir müssen es nicht.
Dies ist alles Illusion.
Ein Bild, tief vergraben im Kopf eines Mannes.
Wie oft vergessen wir, wenn das hier und jetzt uns drängt,
dass wir das hier und jetzt bedrängen durch unsere Vergangenheit?
Wie Bilder aus längst vergangener Zeit uns formen,
Bilder aus Leid oder Freude uns treiben.
Darum bitte ich euch, vergesst dieses Bild nicht.
Es mag nur ein Mosaikstein dieser Geschichte sein.
Doch mag es ein wichtiger sein.
Felix Schmarou, geheilt ist er von seinem Tumor.
Doch lauert seit Jahrzehnten ein anderes Gewächs.
Alle kleine Gäste, ein falsches Wort kann zum bösen Gedanken werden.
Der Gedanke kann über die Jahre wachsen,
bis er über sich hinauswächst und zur bösen Tat wird.
Ein Mann kehrt zurück und im Gepäck der Ballast der Vergangenheit.
Nun wird er zum Weh der Gegenwart.
Genug der Worte.
Lasst uns sehen, was dieses Spiel uns zeigen mag.
Arerontios Styx, der Totenkopfschwärmer.
Er trägt den Fluss der Unterwelt in seinem Namen.
Die Römer sahen einst ihn eben, den Vorboten eines Krieges.
Es wird schlimmer, als ich dachte.
Liebe Freunde, schickt eure Kinder rasch zu Bette.
Doch uns, uns narren dieses Schauspiels.
Bleibt nur der Trost des Jenseits.
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Vogelzwitschern)
(Vogelzwitschern)
(Vogelzwitschern)
(Krähen)
(Vogelzwitschern)
(Krachen)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
Ist doch noch was, Felix, halt dich nicht so zurück.
Mir finden Männer sexy, die eigentlich frühstücken.
Wenn man sich für einander entschieden hat,
dann sollte man heiraten. Warum nicht?
Einfach den Sprungwagen der Beziehung die Ernsthaftigkeit geben.
Kinder? Kinder selber bekommen? Warum?
Es gibt zu viele kleine Wesen, die Eltern brauchen.
Du bist bestimmt ein großartiger Vater, Felix.
Marmelade? Das Fruchtzucker, Kohlenhydrate.
Wo gehobelt wird der Feinschweine?
Wo hast du ja tolle Schuhe, Felix.
Den Charakter eines Mannes erkennt man an seinem Schuhwerk.
Ich bin ja nicht so etepide, das kann man doch noch essen, oder?
Das ist eigentlich ungünstig.
Bitte keine Sirena, bitte, was machst du hier?
Äh, Verzeihung, ähm, der Linie, der das ist, ähm ...
Ich hab etwas Verschwieriges, meine Frau.
Wir sind getrennt, aber sie kann das nicht akzeptieren.
Und solange ich das nicht geklärt habe,
kann ich mich auf keine neue Beziehung einlassen.
Eine Frau wie Sie braucht einen Mann,
der mit seiner Vergangenheit abgeschlossen hat.
Nichts weniger haben Sie verdient. Tut mir leid, auch ich.
Was ist denn endlich gefahren?
Sind Sie wahnsinnig, Moro?
Sie haben mich gerettet. Ich antworte nie wieder auf eine Kontaktanzeige.
Sie machen Internet tätig? Nein, natürlich nicht.
Das war eine Laune. Ich fand es sympathisch,
dass sie keine E-Mails wollte, sondern Briefe.
Dann treffen wir uns und plötzlich legt sie diese Frau los.
Dann schicken Sie mir eine SMS, dass Sie mit mir frühstücken wollen.
So eine Furie. Der arme Mann.
Moro, Sie brauchen endlich meine richtige Frau.
Danke, mein Bedarf ist gedeckt.
* Telefonklingeln *
Richter, hallo? Ja, der ist gerade in einer wichtigen Besprechung.
Worum geht es denn?
Drei Tote?
Für organisiertes Verbrechen und Bandenkriminalität
ist doch Hochhäusler unser Spezialist.
Ach, Sie sind in Rom auf einer Tragung.
Was ist mit Petzoldt immer noch im Urlaub?
Was ist denn mit Delvo oder mit Arslan?
Moro am Apparat, wir übernehmen.
Die Bosco-Brüder. Bosco.
Marcellus Claudius Polonius Bosco. Hamlet.
Ihr Vater ist ein großer Shakespeare-Liebhaber.
Er wollte Schauspieler werden, hat aber nur das Talent für eine Kriminelle Karriere.
Bleibt sicher gleich. Da ist auch schon das LKA ein Gestalt des Herrn Moro.
Überrascht es Sie, Schneider, dass das LKA hinzugezogen wurde?
Überhaupt nicht. Höchstens, dass man Sie geschickt hat.
Todesursache?
Na ja, alle haben Schussverletzungen. Zeugen?
Um die Uhrzeit ist hier wenig los, bisher haben wir noch keinen gefunden.
Und die wollten?
Sicherlich wollten die nicht mit dem Hessenticket unser schönes Bundesland erkunden.
Also, alle hatten Schusswaffen, hat ihnen nichts genützt, einer war schneller.
Was ist denn mit dem anderen hinten los?
Das ist der Bahnhof-Vorsteher. Kurz vor der Schießerei wurde er mit einer Injektion auf der Toilette ausgeschaltet.
Lassen wir raten, die Überwachungskameras wurden ausgeschaltet, ja?
Darauf habe ich auch gewettet, aber jein.
Sämtliche Kameras wurden deaktiviert.
Bis auf eine.
Sieht meiner Meinung nach nicht so aus, als wollten die Bosko's einen alten Freund vom Bahnhof abholen.
Sieht eher aus wie ein Duell aus einem billigen Western.
Aber dann gut.
Und wer ist der Mann da?
Keine Ahnung, war schon weg als wir kamen. Hat sie auch noch nicht gemeldet bei uns.
So. Und jetzt kommt die Überraschung.
Na, machen Sie schon.
Danach wurde wieder gelöscht.
Der oder die Täter haben die gesamte Anlage runtergefahren.
Okay, der Mann hat nicht geschossen. Schauen Sie mal zurück.
Stopp.
Also der Schütze ist außerhalb des Bildes. Sie sehen ihn, aber er ist schneller.
Den Mann mit dem Koffer scheint es ja nicht sonderlich zu schockieren.
Sieht so aus, als hätte er schon bewusst was da passiert.
Wie auch immer, kriegen wir ein besseres Bild von dem Mann?
Ich habe die Technik eigentlich schon herangesetzt.
Nichts, Chef.
Ihre Söhne haben sich immer noch nicht gemeldet. Ich habe es bei allen drei noch mal versucht.
Was denkst du?
Ganz ehrlich?
Die hätten vor zwei Stunden hier sein sollen.
Wenn irgendwas schief gelaufen ist, zumindest Marcellus hätte sich kurz gemeldet.
Wir sollten es auf das Schlimmste gefasst machen.
Da kommt ein Auto.
Die Polizei?
Kann sein.
Ziemlich viel Personal für so eine Schrottwerkstatt.
Wenn das eine normale wäre. Sie werden ja niemanden finden, der keinen Dreck am Stecken hat.
Lassen Sie sich nicht täuschen. Das ist kein Dreck am Stecken.
Das ist kein Dreck am Stecken.
Und das ist ein Dreck am Stecken?
Das ist ein Dreck am Stecken.
Das ist ein Dreck am Stecken.
Das ist ein Dreck am Stecken.
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Das ist ein Dreck am Stecken.
Das ist ein Dreck am Stecken.
Das ist ein Dreck am Stecken.
Das ist ein Dreck am Stecken.
Das ist ein Dreck am Stecken.
Als Moro auf Richard Harlow wartete,
kreisten seine Gedanken um die Zeit,
in der sie als junge Männer befreundet waren.
Immer wieder drängte sich das Gesicht von Mariella dazwischen.
Mariella, die Frau, die sie beide begehrten.
Es kam Moro vor, als würde er über ein anderes Leben nachdenken.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Richard Harlow.
Felix.
Es war über 30 Jahre her,
und wir hatten ständig was aus unserer Zeit.
Wir haben verrücktes Zeug gemacht.
Wie wir immer in die Briefkästen unserer Ausbilder gewinkelt haben.
Es ist ein Wunder, dass sie uns nie erwischt haben.
Wir sind damals für eine andere Sache rausgeflogen.
Heute bin ich aus einem ganz bestimmten Grund hier.
Sicher wegen der Sache am Bahnhof.
Steigt mal aus dem Zug und plötzlich werden drei Männer erschossen.
Weil ich einfach gegangen bin.
Ich hab nicht mal gesehen, wer geschossen hat.
Ich kann euch nicht weiterhelfen. - Entscheiden wir im Präsidium.
Nein. Guck doch mal.
Das Wetter ist zu schön,
um den Tag in so einem stickigen Verhörraum zu verbringen.
Ich wollte sowieso spazieren gehen. Komm doch mit.
Dann unterhalten wir uns. - Richard.
Boah.
Der ganze Aufwand nur wegen mir. Ich bin geschmeichelt, Felix.
Danke, dass du dieses Maß an Überdramatik zu schätzen weißt.
Fahren wir?
Was willst du von mir, Felix?
Ich hab vor 5 Jahren meine Drogengeschäfte aufgegeben.
Meine Regierung hat vor 2 Jahren das letzte Verfahren gegen mich eingestellt.
Ich bau jetzt ökologisch betriebene Waisenhäuser.
Selbst die Amerikaner haben vor 2 Monaten das Kopfgeld gegen mich ausgesetzt.
Ich unterstütze sie inzwischen im Kampf gegen die Drogengeschäfte.
Was du in Südamerika treibst, interessiert mich nicht.
Drei Männer, die auf dich gewartet haben, sind tot.
Drei Männer, die ebenfalls eine Drogenvergangenheit haben.
Gut.
Es gibt da was, was sicherlich noch nicht in meiner Akte steht
und unser Gespräch vereinfachen wird.
Wär ich jetzt eigentlich erschossen, wenn ich meine Hand da rausziehe?
Du hast ja bestimmt schon mal einen akkreditierten Diplomatenpass gesehen, oder?
Brandneu, der riecht sogar noch.
Olivier, hm?
Der Ausnahmeregelung wegen.
Er spart mir den Gang zur Ausländerbehörde.
Also LKA.
Ich hätte dir zugetraut, noch eine Etage höher zu landen.
Na, wie siehts aus, Felix? Familie?
Bezaubernde Freunde?
Nein.
Warum trägst du keinen Ring?
Männer in unserem Alter interessieren sich dazwischen mehr für gutes Essen als für Sex.
Oder?
Ich hab eigentlich nach Mariena gefragt.
Mariena ist tot.
Schon lange.
Meine Herren.
Ich zeig gleich.
Stimmt so.
Vielen Dank.
Wenn Sie noch Wünsche haben, bitte rufen Sie an die Rezeption.
Danke.
Angebracht.
Und dem Küchenchef in die Hand gedrückt.
Warum bist du hier? Warum Deutschland, nach all dieser Zeit?
Jetzt darf ich ja wieder nach Europa reisen.
Würdest du nicht auch deine alten Heimat in Besuch abstatten?
Sie jetzt hier Weisenhäuser bauen?
Da gießt die Solarzellen nicht.
Ein paar Weinberge in der Gegend besuchen, vielleicht lass ich mich hier als Winzer nieder.
Willst du eigentlich nicht wissen, was damals passiert ist, Felix?
Warum? Das ist über 30 Jahre her.
Willst du nicht wissen, ob ich das Punt Marihuana wirklich unterschlagen hab?
Und? Hast du?
Ich hab's genommen.
Erinnerst du dich? Marela's Mutter war schwer krank. Ich wollte ihr helfen.
Als ich aus der Polizeischule geflogen war, sind Marela und ich nach Bolivien, um ihre Mutter zu pflegen.
Hat nichts genutzt.
Zwei Monate später war sie tot.
Nach einem Jahr haben wir unseren Sohn bekommen.
David.
Marela ist bei der Geburt gestorben.
Anfang der 80er Jahre in Bolivien.
Als gescheiterter deutscher Polizist mit 'nem Neugeborenen und keinem Geld hat man's auch nicht leicht.
Hätte ich 'ne Geige dabei, würd ich deine rührende Geschichte jetzt musikalisch begleiten.
Armer Richard kommt nach 30 Jahren zurück nach Deutschland.
Und zufällig werden drei Männer vor seinen Augen erschossen.
Felix, wenn ich was mit den Toten am Bahnhof zu tun hätte, glaubst du, ich würde es zugeben?
Ich bin in den letzten drei Jahrzehnten mehrfach gefoltert worden.
Glaubst du ernsthaft, ich würde einknicken, wenn ich mal zwölf Stunden in einem muffigen Verhörzimmer
einem deutschen Beamten mit Mundgehort gegenüber sitzen muss?
Dein Vorteil gegenüber anderen Ermittlern ist doch, dass wir 'n emotionales Band haben.
Nutzt das.
Außerdem hast du Lust mit mir zu plaudern, ich seh's dir an.
Woran?
Seit ich den Kaffee erwähnt hab, versuchst du krampfhaft ihn zu ignorieren,
obwohl du ihn wahnsinnig gerne mal probieren wolltest.
Früher hast du dich doch auf jede Kaffeesorte gestürzt, die ich besorgt hab.
Na komm.
Er ist gut.
Himmel ist ja gut.
Das sag ich doch.
Moro und Harlow unterhielten sich einige Stunden im Park.
Immer wieder wechselten sie zwischen Anekdoten aus ihrer gemeinsamen Zeit und den Jahrzehnten denn auch.
Dabei erzählten sie sich nur die schönen Dinge des Lebens.
Sie redeten wie Spieler, die von ihren Gewinnblättern nur Gebühren schwärmen können, wenn sie all die Niederlagenden dazwischen ignorieren.
Harlow bestellte schließlich eine Flasche Wein, einen Riesling aus der Region.
Er bezahlte wieder mit einem 200-Euro-Schein und verlangte kein Wechselgeld,
was Moro wieder mit einem schlichten Angeber kommentierte.
Harlow entpuppte sich als profunder Kenner aller Reden.
Harlow entpuppte sich als profunder Kenner aller Rebsorten dieser Welt.
Und Moro ertappte sich bei dem Gedanken, dass er gerne geglaubt hätte,
dass sein alter Freund nur hier wäre, um stolzer Besitzer eines Weinbares zu werden.
Kurze Zeit später hatte Harlow mit Moros Kollegen erbarmen und ließ kühle, hausgemachte Limonade revieren.
Kurze Zeit darauf hatte auch Moro erbarmen und entließ seine Kollegen zum kühlen Feierabendbier.
Im Laufe des Gesprächs musste Moro überrascht feststellen, wie er die Nähe eines Menschen genießen konnte,
der den Großteil seines Lebens Tod und Verderben über andere Menschen gebracht hatte.
Fast zur gleichen Zeit hatte Harlow einen ähnlichen Gedanken.
Er dachte, wie Liebe und Hass doch so nah beieinander liegen konnten.
Als sie sich verabschiedeten, musste Moro sich eingestehen, dass er trotz aller Vorbehalte
eine gewisse Freude über das Wiedersehen mit dem alten Freund verspürte.
Bevor Harlow ging, sagte er noch etwas seltsames.
Obwohl wir uns die ganzen Jahre nicht gesehen haben, hat uns doch die Vergangenheit nie getrennt.
Auf bald, Felix.
Danke für den Wein, Richard.
Moro schenkte in diesem Augenblick Harlow's letzten Worten keine Bedeutung.
Er ließ ihn beschatten, doch Harlow brauchte keine Viertelstunde, um seinem Verfolger zu entkommen.
Wissen Sie, ich glaube Harlow, dass er keiner kriminellen Aktivität mehr in Südamerika nachgeht.
Aber er steckt hinter der Ermordung der Boss gebrütet, das hat er mir indirekt gesagt.
Und ich habe hier den perfekten Kandidaten für den Schützen.
Wissen Sie, wer das ist?
Harlow's Sohn.
Informationen kommen direkt vom CIA.
Allerdings etwas dürfte, ich bin mir sicher, die Rücken nicht mehr alles raus,
seit Harlow bei den Amis vom Saulus zum Paulus wurde.
Bibelfest, bravo, Richter.
David Harlow, 31 Jahre alt, ist abgeschüttet auf dem Anwesen seines Vaters aufgewachsen.
Die gehen davon aus, dass der seit seinem 16. Lebensjahr
an mehreren Massakren südamerikanischer Kartellmitglieder beteiligt war.
Vor zwei Wochen ist er mit einer Maschine aus Rio de Janeiro in Paris gelandet.
Ich habe jetzt Kontakt zu den französischen Kollegen aufgenommen.
Wir klären gerade, ob er noch Croissants frühstückt oder schon deutsche Stollen schmiert.
Wenn der hier ist, dann haben wir einen Profikeller in der Stadt.
(dramatische Musik)
(dramatische Musik)
(dramatische Musik)
(dramatische Musik)
(dramatische Musik)
(dramatische Musik)
(dramatische Musik)
Hallo Bosco.
Bist alt geworden.
Hm.
Bist du ungehalten, dass deine Söhne erschossen wurden?
Von dir war das Gerücht, dass du nach Deutschland kommst, um mit mir abzurechnen.
Du wirst dafür gesorgt, dass ich erfahren habe, wann du aus dem Zug steigen wirst.
In beiden Punkten schuldig.
Für eine Lapalle hier vor 30 Jahren hast du meine Söhne umgebracht.
Nein, Alexander, nein.
Wir werden jetzt nicht Schmerz und Vergeltung
in ein Wertesystem zwängen und vergleichen.
Du bist reicher und mächtiger geworden, als du es je hier geworden wärst.
Vielleicht wollte ich das nie.
Vielleicht hat mich nur der Schmerz so reich und mächtig gemacht.
Hatte deinen Jüngster dabei.
Hat leider etwas abbekommen.
Na, aber ich bin sicher, du hast es schon gelesen, hm?
Kommen wir zum geschäftlichen Teil.
Hier habe ich den Kaufvertrag über Borskos Garage und das dazugehörige Gelände,
den wir beide vor ein paar Wochen in Bolivien abgeschlossen haben.
Bist du verrückt?
Hier der Experte wird bestätigen, dass deine Unterschrift auf dem Vertrag ist.
Hat mich eine Menge Geld gekostet.
Noch mehr hat mich das hier gekostet, die notarielle Bestätigung,
dass der Vertrag auch nach Deutschem rechtgültig ist.
Herzlichen Glückwunsch!
Alexander, du bist seit heute Morgen stolzer Besitzer eines 3000 Quadratmeter Anwesens in Bolivien.
Deine Spielchen sind mir egal.
Aber ich danke dir, dass du persönlich erschienen bist.
Ich lasse dir jeden Knochen langsam brechen.
Und mit deiner Haut beziehe ich die Sitze meines Wagens.
Glaubst du an Gott?
Wie auch immer, wenn es ihn gäbe, wäre er der erste und größte Zauberer.
Wie heißt es in der Genesis?
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
Und die Erde war wüst und leer.
Und es war finster auf der Tiefe.
Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Aber es war finster.
Und jeder Zauberer weiß, dass man es sehen muss.
Sonst hast du keinen Zauber.
Und Gott sprach, es werde Licht.
Und es ward Licht.
Und Gott sah, dass es gut war.
Und was lernen wir daraus?
Es werde Licht ist der Urzauberspruch.
Der allererste.
Was soll das?
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Es werde Licht.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
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Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich will mit dir zaubern, Alexander.
Ich hoffe, Felix, du verlierst jetzt nicht dein Gesicht
vor deinen Untergebenen, wenn du mit leeren Händen
wieder gehst.
Wenn es dir hilft, kannst du mich schlagen.
Gib keine Anzeige, versprochen.
Gibt es noch zu flüstern?
Wir müssen die gründlich prüfen.
Ich fahre mit Frau Wächter zurück ins Basidium.
Die Aktennotiz von damals ist ja dürftig.
Harlow hat wegen Verstoßes gegen die Hausordnung
von der Polizeischule geworfen, das war es.
Polizeischüler, die Drogen unterschlagen,
sind nicht gerade imagefördernd.
Sie sind nicht im Haus von damals abgelegen.
Sie sind inzwischen alle verstorben, die ich überprüft habe.
Bis auf einen ehemaligen Ausbilder, Detlef Brüggemann.
Inzwischen aber auch Rentner und Halbtod im Krankenhaus.
Welches Krankenhaus? - Stadtkrankenhaus.
Herr Brüggemann?
Unterricht ist erst in einer Stunde, dann aber pünktlich.
Sie unterrichten nicht mehr, Herr Brüggemann?
Das ist hier im Krankenhaus. - Freien Gefallen.
Ich bin zwar auf Schmerzmittel, aber ich vertrag das Zeug gut.
Also, was willst du? Los, raus damit.
Es giet um einen Kollegen von mir, damals in Ihrer Klasse.
Richard Harlow.
An euch zwei Strolche erinnere ich mich recht gut.
Zu eurer Zeit wurde mir ständig in den Briefkästen gepinkelt.
Aber ich habe eine Probe aufbewahrt
und vor 10 Jahren eine DNA-Analyse machen lassen.
Schämen Sie sich, Moro, schämen Sie sich.
Herr Brüggemann, das tut mir wirklich leid.
Wir waren damals jung und dumm.
Du gibst das doch zu, wusste ich.
Glaubst du wirklich, ich würde dein Pipi
über 20 Jahre in meinem Kühlschrank aufbewahren?
Sie sind ein alter Fuchs.
Können Sie mir genauer den Umständen sagen,
die zum Rauswurf von Harlow geführt haben?
Das darf ich eigentlich gar nicht.
Aber Ihnen interessiert das schon.
Sie müssen mir längst einen Gefallen tun.
In dem Mülleimer liegt ein Magazin, das ich gerne wieder hätte.
Ich bin zwar im Eimer,
aber ich habe noch Bedürfnisse.
Bitte. - Danke.
Einer Ihrer Mitschüler hat der Schulleitung gesteckt,
dass Harlow etwas mit den verschwundenen Drogen
zu tun gehabt haben könnte. - Wer?
So eine Kröte, René André.
Ihr Freund Harlow wurde daraufhin beschattet
und hat die Drogenfondung zu 2 Nachwuchs-Dealern geführt,
die damals für eine Rotlichtgröße in Frankfurt gearbeitet haben.
Wie waren die beiden?
Jetzt kommt das Interessanteste.
Die beiden hatten zwar die Drogenfondung am Arsch,
aber die haben einen Deal gemacht
und dabei geholfen, dass ihr Boss ins Zuchthaus wandern musste.
Harlow gab es gratis dazu.
Anzeige gab es nicht, weil der Hals über Kopf das Land verlassen hatte.
Fazit, die Künstler waren die Gewinner in dieser Nummer.
Künstler?
Das war die Spitzenname in der Szene.
Das war eine innovative.
Ein mächtiger Schauspieler namens Alexander Bosco
und ein talentfreier Schreiberling Franz Oswald.
Herr Oswald hat gleich Zeit für Sie. - Danke schön.
Danke.
Franz Oswald. Freut mich, Herr Moreau.
Wir werden ja fleißig gedruckt. Gratuliere.
Ja, weil ich den Verlag gekauft habe. Sie müssen.
Mein Geld verdiene ich allerdings an der Börse
und mit Exportgeschäften. - Waffenexport.
Aber nur legale. Deutschland gehört zu den größten
Waffenexportländern der Welt. - Was Sie nicht sagen.
Ich möchte mich mit Ihnen über was anderes unterhalten.
Zwei Namen. Alexander Bosco und Richard Harlow.
Mit Herrn Bosco verkehre ich seit fast zehn Jahren
einen anderen Namen. - Ich kenne die Details von 1980.
Gut, das ist jetzt schon über 30 Jahre her.
Richard Harlow ist seit einigen Tagen wieder im Land.
Seitdem sind Alexander Bosco verschwunden und seine drei Söhne
erschossen worden. Es scheint, das wären Harlow die 30 Jahre
ziemlich egal. - Ich habe Harlow die letzten Jahrzehnte
nicht persönlich gesprochen, aber habe einige Geschäfte
mit Tochterfirmen von ihm gemacht. Ich war mehrfach in Südamerika.
Wenn er sich an mir rächen will, hätte er schon früher
viel bessere Möglichkeiten gehabt. Tut mir leid.
Ich kann Ihnen wohl nicht weiterhelfen. War aber
ein schönes Gespräch, Herr Murrow. - Ich warne Sie vor Harlow.
Seien Sie vorsichtig. - Vielen Dank. Und lesen Sie mal
eines meiner Bücher bei Gelegenheit.
*Signalton*
Was gibt es, Heidi? - Richard Harlow
in der Leitung. - Stellen Sie durch,
sonst bringen Sie mir einen Tee.
Was ist los?
Der Sohn von Harlow, David Harlow, ist im zweiten Stock.
Gute Arbeit. Wie habt Ihr ihn gefunden?
Über die Meldestelle.
Also, er hat die Adresse als Wohnsitz angemeldet.
Gut, ich kümmere mich. Sie fahren zurück zum Präsidium
und Sie, Werner, Sie bleiben hier zur Observation, alles klar?
Ja, klar.
Und Sie?
Sie fahren zurück zum Präsidium und Sie, Werner, Sie bleiben hier zur Observation, alles klar?
Herr Murrow, freut mich sehr. - Wo erkennen Sie mich?
Sie waren ein guter Freund meiner Eltern. Ich habe Fotos gesehen und mein Vater hat mir einiges erzählt.
David Harlow.
Kommen Sie rein. - Danke.
Ihre Mögel wurden gestern gebracht
und Sie sind heute Morgen mit dem Auto aus Paris gekommen?
Ja. Ich kann Ihnen gerne die Kreditkartenabrechnung zeigen
und den Namen meiner Bekannten aufschreiben, bei denen ich war.
Dann würden Sie als Mörder der Boske Brüder ausscheiden.
Aber erlauben Sie, dass ich skeptisch bleibe.
Sie haben genügend finanzielle Mittel, um sich ein Alibi zu kaufen.
Sie sind außer meinem Vater der Einzige,
der meine Mutter von damals kannte.
Wollen wir auf Sie anstoßen?
Ja. Und auf die Wahrheit.
Nennen Sie mich David.
Du spielst Klavier? David?
Ja, ein bisschen. Ich wollte früher mal Musik studieren, oder?
Mein Vater hat jetzt diese Wohnung nie gekauft,
weil er denkt, dass ich ab Herbst hier Kunstgeschichte studiere.
Eigentlich will ich lieber an die Sorbonne.
Du hast in Südamerika Menschen getötet?
Ja, habe ich.
Aber nur Menschen, die selber getötet haben oder bereit dazu waren.
Ein Krieg, Herr Moro, ist ein Krieg, auch wenn es ein Drogenkrieg ist.
Dabei sterben Soldaten.
Mein Vater hat immer darauf geachtet, dass ich nie ohne Grund töte.
Und der Grund, Boske und seine Söhne zu töten.
Rache für seinen Auswurf bei der Polizei? Reicht das?
Ich möchte Sie etwas fragen, Herr Moro.
Warum haben Sie meinem Vater damals, als er in Schwierigkeiten geraten ist, nicht geholfen?
Sie waren sein bester Freund.
Weil er mir nichts gesagt hat, er war plötzlich mit deiner Mutter verschwunden.
Welches Spiel spielt ihr mit der Polizei? Und was will Richard von mir?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, was mein Vater von Ihnen will.
Ich habe mir gedacht, dass sie beide vielleicht Streit hatten.
Vielleicht aus Eifersucht. Wegen meiner Mutter.
Kennst du den Film? - Ja.
Wir hatten ein Kino im Keller und haben ihn uns mindestens zweimal im Jahr angesehen.
Mein Vater hat meine Mutter damals in einer Vorstellung kennengelernt.
Oh nein, das stimmt nicht ganz. Wir beide haben sie kennengelernt.
Wir waren beide mit ihr zusammen. Und glaub mir, ich hätte sie damals
ohne zu zögern Richard überlassen, wenn er mich darum gebeten hätte.
Dann hätten Sie ja auch mein Vater werden können.
Wann bist du geboren? - Dezember '82.
Na ja, nachdem deine Eltern nach Bolivia gegangen sind.
Das wäre eine lange Schwangerschaft geworden.
Herr Moro, würden Sie mir von meiner Mutter erzählen?
Ich kenne Sie leider nur als Erzählung von meinem Vater.
Moro war fasziniert, dass dieser Mann,
der unzählige Menschenleben beendet hatte,
wie ein kleines Kind nach seiner Mutter fragte.
Er trug die Flasche Wein und Moro erzählte von Mariela Harloff von sich.
Weder Moro noch David ahnten, dass Harloff sie die ganze Zeit beobachtete.
Später saßen Moro und David am Klavier und spielten zusammen Lieder,
die Mariela geliebt hatte.
Harloff lauschte gebannt ihrem Spielen.
* Musik *
Vom Wein und der Musik beseelt, vergaß Moro für einen kurzen Moment alles
und betrat tief in seinem Inneren ein anderes Leben.
Stellte sich vor, wie es hätte sein können,
wenn alles anders verlaufen wäre.
Wieder eher noch Harloff ahnten,
dass sie fast zur selben Zeit ähnliche Gedanken hatten.
* Musik *
* Musik *
Du bist spät. - Ich hatte Besuch.
Moro war da.
Ich bin neugierig, erzähl mir davon.
Die Leute aus Kassel sind jetzt 43. - Im Büro.
Sehr gut.
Wozu brauchst du die Monitore?
Wir überfallen die Spielbank.
Das ist nicht dein Ernst? - Das war nicht abgesprochen.
Das ist viel zu riskant. - Das machen die Idioten da draußen.
Überleg doch mal, größer kann die Demütigen vor die Polizei nicht sein,
als wenn wir vor ihren Augen mitten in der Stadt die Spielbank ausrauben.
Diskussion beendet.
Was ist mit Moro?
Was ist mit Moro?
Er hat erzählt. Von sich und von dir und von Mutter.
Warum hast du mir nie was davon erzählt?
Ich wollte nicht, dass du von ihren Falten Eindruck bekommst.
Sie hat sich für mich entschieden. Mehr musst du nicht wissen.
Doch, muss ich.
David.
Hier geht es um Loyalität.
Bist du mir oder Moro gegenüber loyal?
Wenn du dich für mich entscheidest, bedeutet das, dass du zu mir stehst.
Auch wenn du nicht alles weißt oder verstehst.
Ich bitte dich, mir zu helfen.
Wenn du die Spielbank überfallen willst, brauchst du Waffen.
Da kommt Oswald ins Spiel.
Wir treffen ihn gleich. Komm.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Pünktlich.
Wo hast du denn die her?
Ausgeliehen. Von meinem Geschäftspartner Sergei Wolkow.
Sollte den Männern etwas zustoßen, hast du morgen die russische Mafia an den Haken.
Sehr clever.
Wieso brauchst du eigentlich so viele Waffen?
Um die Spielbank in Wiesbaden zu überfallen.
Aha. Er ist nicht einfacher, wenn du den Laden kaufst.
Hast du das Geld?
Ich verstehe bloß nicht, warum du noch Bargeld willst.
Die Waffen sind für dein Leben.
Das Geld ist für die Drogen, die ihr mir damals nicht bezahlt habt.
Plus Zinsen, natürlich.
Weißt du, wie ich auf die 375.000 komme?
Ich habe dein Gewicht mit deinem Vermögen verrechnet.
Die 375.000 entsprechen ungefähr einem Pfund deines Fleisches.
Wird das jetzt der Kaufmann von Venedig, oder was?
Ja, genau. Der gute Bosko hat mich dazu inspiriert.
Vielleicht darf er ja jetzt in der Hölle den Schauspieler geben.
Vielleicht.
Vielleicht überzeugst du dich selber davon.
Keine Angst.
Ich habe doch versprochen, dich nicht anzuholen.
Aber da du dir immer Bodyguards von der russischen Mafia leist,
war ich so frei, Sergei Wolkow vor ein paar Tagen zu erzählen,
dass du für das verpatzte Geschäft 2003 in Belgrad verantwortlich warst.
Er wäre vielleicht gar nicht so sauer darüber,
wenn ich sein Lieblingsneffe damals erschossen worden wäre.
Ich habe ihm die 375.000 versprochen,
sonst hätte er dich schon vor drei Tagen beseitigt.
Du musst dich nicht bedanken.
Nimm es wie ein Mann.
Und?
Alles da.
Fahren wir.
Gehen wir.
Die Sekretärin von Oswald hat angerufen,
der ist heute Morgen nicht zu seinen Terminen erschienen.
Vielleicht versteckt er sich vor Haroff.
Wenn er in den 24 Stunden nicht wieder auftaucht,
dann leiten wir eine Suchaktion ein.
Wie war Ihr Besuch bei so einem Profikiller?
Irgendwelche neuen Erkenntnisse, außer dass auch guter Wein zu Kopfschmerzen führt?
Der Profikiller ist eigentlich ein sehr netter, junger Mann.
Der hat sich wie ein Kind gefreut, als ich ihm von seiner Mutter erzählte.
Wussten Sie, dass Ihr alter Schulkollege René André,
der damals Haroff denunziert hat, vor 20 Jahren zur Pariser Polizei gewechselt ist?
Seit 5 Tagen wird er vermisst.
Haroff und der nette, junge Sohn waren letzte Woche auch noch in Paris.
Das ist doch kein Zufall.
Schneider, wissen Sie zufällig, wo sich Haroff gerade aufhält,
oder ist er denn schon wieder durch die Lappen gegangen?
Im Ernst?
Danke, ja, danke.
Das ist?
Er ist im Städtl-Museum.
Haroff leidet unter einer Form des sogenannten Stondalsyndroms.
Und das ist? - Nee, nie gehört.
Das ist eine Bewusstseinstörung, bei der man in der Nähe von Kunstwerken,
Herzrasen, Panikattacken, umgekehrt Euphorie, Allmachtsfantasien, betrommt.
Ja, verstehen Sie.
Sie stehen im Luwe vor der Mona Lisa und Sie drehen durch.
(Musik)
(Musik)
(Musik)
(Musik)
(Musik)
(Musik)
(Musik)
(Musik)
(Musik)
Immer noch so schlimm?
War mal schlimmer.
Anfang der 90er bin ich in Brasilien zusammengebrochen,
als ich mir die Bauwerke von Oscar Niemeyer angeschaut habe.
Solange du keine Weichenknie von dem Eifeldurm bekommst.
Ich nehme Tabletten
und mache im Museen meine eigene Konfrontationstherapie.
Wusstest du, dass es tatsächlich in Paris Syndrom gibt?
Das betrifft vor allem Japaner.
Ich freue mich so darüber, endlich in Paris zu sein, dass sie buchstäblich durchdrehen.
Apropos Paris, unser alter Schulfreund René André ist an einigen Tagen in Paris verschwunden.
Warst du nicht letzte Woche dort? - Paris ist groß.
Aber ich habe mal gehört, dass René zur französischen Polizei gewechselt hat.
Auch Franz Auswalt wird seit heute Morgen vermisst.
Ich habe ihn nicht angerührt, Felix.
Ich schwöre.
Ich hatte gestern ein sehr interessantes Gespräch mit deinem Sohn.
Du erzählst ihm nicht alles.
Weißt du, warum ich mir am liebsten alte Gemälde von Kreuzigung,
Mord oder Krieg anschaue?
Weil sie Trost spenden.
Die Menschheit hat all diese Grausamtheiten überlebt.
Ich, der Betrachter dieser Bilder, bin der lebende Beweis dafür,
dass die Menschheit weitergeht.
Wovon redest du? - Felix.
Du bist so schlau, aber das Wesentliche siehst du nicht.
All das...
geschieht wegen dir.
Du trägst die Schuld an allem, was passiert ist.
Und noch passieren wird. - Was soll das, Richard?
An was soll ich Schuld haben?
Manchmal stelle ich mir mein Leben als Gemälde vor.
Von dir möchte ich, dass du dich erinnerst
und alles verstehst.
Wenn dir das gelingt,
sind wir beide in einem Bild vereint.
Und dann höre ich auf.
Das ist ganz einfach, mein Freund.
Streng dich an.
In diesem Moment verstand Murro,
dass der Wahnsinn sich damals in Harloff angesiedelt hatte.
Und in den letzten 30 Jahren wurden aus den Siedlungen
prunkvolle, goldene Städte, die dem Untergang geweiht waren.
Er ahnte, dass Harloffs Wahnsinn schlimm enden würde.
Er hatte Recht. Er ahnte nur nicht, wie schlimm es werden würde.
* Spannungsvolle Musik *
Was ist denn so wichtig, dass was nicht zu riskant ist?
Warst du schon mit Murro im Bett? - Noch nicht.
Ich denke, er ist interessiert, aber scheint schüchtern zu sein.
Eher vorsichtig und mit seiner Arbeit liiert.
Hätte mehr Zeit dafür einplanen sollen.
Du musst dir 30 % von deinem Geld abziehen.
Aber ich habe doch alle Informationen auch so bekommen.
Es geht doch nicht um Informationen.
Ich habe genügend Mitarbeiter,
die mir schneller und leichter deine Informationen besorgen können.
Worum ging es dann?
Murro sollte Gefühle für dich entwickeln,
und dann hätte ich dich umgebracht.
Damit er versteht, wie es sich anfühlt,
wenn man plötzlich und gewaltsam einen nahen Menschen verliert.
Das ist ein Witz. - Nein.
Aber keine Angst, Pläne ändern sich. Das ist ja das Schöne.
Das Ziel bleibt gleich.
Aber der Weg dahin steckt voller Überraschung.
Macht das nicht das Leben lebenswert?
Ich brauche dich für was anderes.
Darauf sind meine Männer an der Spielbank.
Murro und seine Leute sollen glauben,
dass wir sie in Kürze überfallen.
Was ihr aber nicht tut. - Doch, doch.
Wann soll ich die Fotos gemacht haben?
Ich hatte heute Vormittag keinen Dienst.
Das macht mich vielleicht verdächtig.
Der Einwand ist richtig.
Planänderung.
Ehrgeizig, wie du bist,
hast du in deiner Freizeit die Männer beschattet.
Sie haben das bemerkt, sind dir gefolgt
und haben dich hier erschossen.
Damit solltest du über jeden Verdachter haben sein
und bist sogar eine Heldin.
* Dramatische Musik *
Gäbe die umliegenden Gegnerzeugen ab, ja?
Ja. - Schauen Sie mal.
Das sind Männer aus Boskos Garage am Spielcasino.
Wahrscheinlich war die Kollegin auf einer Spur.
Harlofs Männer haben das mitbekommen.
Und erledigt. Vielleicht wollen die die Spielbank hochnehmen.
Weil was?
Sie sollten einen Besuchungsbeschluss anfordern
und Boskos Garage auf den Kopf stellen.
Ein paar Fotos, auf denen Männer um die Spielbank spazieren.
Fürs Erste, die Spielbank hat Innen- und Außenüberwachungskameras.
Lassen Sie sie auswerten.
Wenn die öfters aufgetaucht sind, treffen Sie die Vorbereitungen.
Französischen Kollegen haben René André vor 5 Stunden
im Keller seines Landhauses gefunden.
Er ist gefoltert worden und verblutet.
Und jemand hat mit dem Blut etwas in die Kellerwand geschrieben.
Ich warte noch auf den ausführlichen Bericht.
Warum sagen Sie das nicht gleich?
Hier steht neben der Leiche von André an der Wand.
Gestehen Sie das?
Das ist ein Zitat aus dem Mittelalter.
Vollständig heißt das weibern.
Und im Spiel zur Liebe wurde mancher Mann zum Diebel.
Damit habe ich Harloff immer mal wieder aufgezogen.
Haben die Kollegen irgendwelche Spuren gefunden?
Hinweise, die für einen Haftbefehl gegen Harloff ausreichen?
Das hat jemand geschrieben.
Wahrscheinlich glaubt er, ich hätte damals von den Drogen gewusst
und das René gesteckt, damit er Ihnen die Schulleitung verrät.
Was hätten Sie davon gehabt?
Mariela.
Den Weibern und dem Spiel zur Liebe.
In Ruhe geben Sie sich nicht die Schuld für alles.
Wenn Sie heute Abend jemanden brauchen, um ...
Danke, danke. Ich bleibe allein.
Richter, hallo?
Danke.
Schneider hat die Überwachungskameras der Spielbank ausgewertet.
Das sieht tatsächlich so aus, als hätte Harloff die im Visier.
Ich will spätestens morgen für einen operativen Einsatzwagen
an der Spielbank haben.
Ganz gleich, was Harlo vorhat, er wird es bald tun.
Wichtig, dass hier die zweite Gruppe bereitsteht,
um im Notfall einzugreifen.
Wir haben sämtliche Überwachungskameras des Geländes angezapft.
Während ihr loslegt, bin ich hier an den Monitoren und überwache alles.
Ihr seid also doppelt abgesichert.
Sie sind morgen nervös, das ist ganz normal.
Andererseits kann zu viel Aufregung auch gefährlich werden.
* Applaus *
Sieht aus wie Kokain, ist aber ein rein pflanzliches Mittel,
das wir immer vor Kampfeinsätzen in Bolivien genommen haben.
Es beruhigt, stärkt aber auch die Aufmerksamkeit,
wie ein Koffeinschub und hilft bei der Konzentration.
Jeder nimmt sich eine und dann ab nach Hause.
Ihr braucht schlafen.
Morgen bist du reich.
Bist du nicht auch nach Hause?
Darf ich mal offen sprechen, Chef?
Was ist denn da drin?
Methamphetamin?
LSD?
Wenn die das morgen nehmen,
haben wir 40 bewaffnete Bersacker im Drogenband.
Und?
Wir brauchen nur ein Auto und eine Fehlzündung.
Ich glaube, sie wollen gar nicht die Spielbank überfallen.
Sie wollen Massaker mit der Polizei provozieren.
Bist du besorgt um deine Kollegen?
Ich bin besorgt um mich.
Ich habe Leute gekannt, die Intelligenz für gefährlich halten.
Und manchmal stimmt das auch.
Aber ich mag intelligente Menschen.
Und ich mag dich.
Weißt du was?
Nebenan im Büro ist eine Tasche mit Geld.
Nimm sie dir und verschwinde aus der Stadt.
Du bist frei, Caliban.
Können wir das Wein trinken zum Abschied?
Gerne.
Kann ich das lauter machen? Da kommt gleich mein Lieblingslied.
Ja.
Und warum machen Sie das?
Moro.
Soll er dabei sterben?
Er wird nie sterben.
Ich will, dass er tötet.
Um zu überleben.
So wie ich töten musste.
Moro soll leiden.
Aber warum soll Moro leiden?
Sein Sohn hat meine Frau umgebracht.
Ihre Frau ist doch bei einer Geburt von damit gestorben.
Und weiß er das?
Weiß er, dass Moro sein Vater ist?
Nein.
Das weiß niemand.
Und das verstehe ich jetzt nicht.
Sie ziehen Moros Sohn auf?
Und erzählen es niemand?
Und warum erzählen Sie es jetzt mir?
Ich habe nicht gesagt, dass ich es niemandem erzählt habe.
Nur...
lebt niemand mehr, der es weiter erzählen könnte.
Lebt niemand mehr, der es weiter erzählen könnte.
Lebt niemand mehr, der es weiter erzählen könnte.
Lebt niemand mehr, der es weiter erzählen könnte.
Lebt niemand mehr, der es weiter erzählen könnte.
Lebt niemand mehr, der es weiter erzählen könnte.
Lebt niemand mehr, der es weiter erzählen kann.
Lebt niemand mehr, der es weiter erzählen kann.
Lebt niemand mehr, der es weiter erzählen kann.
Lebt niemand mehr, der es weiter erzählen kann.
Lebt niemand mehr, der es weiter erzählen kann.
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Lebt niemand mehr, der es wieder erzählen kann.
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Sie gehen davon aus, dass Ihr Sohn stirbt?
So verrückt können Sie gar nicht sein, dass es Sinn macht.
So verrückt können Sie gar nicht sein, dass es Sinn macht.
Sie sind nicht Davids Vater.
Henri ist der Vater.
Henri ist der Vater.
Und Sie haben es ihm all die Jahre verheimlicht.
Und Sie haben es ihm all die Jahre verheimlicht.
Wann ist David geboren?
Fünf Monate, nachdem Sie Deutschland verlassen haben.
Geburtsurkunde gesälscht.
Sechs Monate.
Ich verstehe nicht, warum Felix mit Ihnen arbeitet.
Sie wären ein schönes Paar.
Aber das ist doch völlig egal, wer der leibliche Vater ist.
Aber das ist doch völlig egal, wer der leibliche Vater ist.
Sie haben ihn 30 Jahre lang großgezogen als Vater.
Sie haben ihn 30 Jahre lang großgezogen als Vater.
Jetzt gehen Sie da raus und stoppen das.
Das verstehen Sie jetzt nicht.
Er hat all die Jahre doch nur gehabt, um heute hier zu sein.
Er hat all die Jahre doch nur gehabt, um heute hier zu sein.
Ich habe ihm ein Leben geschenkt.
Ich habe ihm ein Leben geschenkt.
Als wir in Bolivien erfahren haben, dass sie schwanger ist,
als wir in Bolivien erfahren haben, dass sie schwanger ist,
hat sie mir gesagt, dass es mein Kind wäre.
Aber dann starb sie bei der Geburt.
Ich war mit dem Baby allein.
Und da konnte ich Moro an dem Kind riechen.
Und da konnte ich Moro an dem Kind riechen.
Ich habe gedacht,
ich muss uns beide umbringen.
Erst mal Rospasta, dann mich selber.
Aber ich habe gezögert.
Ich habe darauf gewartet,
dass das Kind schreit,
weil es Hunger oder Durst hat
oder weil es meine Liebe will.
Dann, erst dann würde ich ihm den Tod schenken.
Dann, erst dann würde ich ihm den Tod schenken.
Aber das Kind schrie nicht.
Ein Tag verging, eine Nacht verging.
Und das Kind schrie einfach nicht.
Und das Kind schrie einfach nicht.
Und plötzlich wusste ich,
dass der Tod keine Erlösung sein würde.
dass der Tod keine Erlösung sein würde.
Unser Tod wäre nur für die eine Erlösung gewesen,
Unser Tod wäre nur für die eine Erlösung gewesen,
die an allem schuld war.
Unser Tod wäre nur für die eine Erlösung gewesen,
die an allem schuld war.
Glauben Sie mir,
Rache ist manchmal der einzige Grund, warum man lebt.
Glauben Sie mir,
Rache ist manchmal der einzige Grund, warum man lebt.
Glauben Sie mir,
Rache ist manchmal der einzige Grund, warum man lebt.
Glauben Sie mir,
Rache ist manchmal der einzige Grund, warum man lebt.
Glauben Sie mir,
Rache ist manchmal der einzige Grund, warum man lebt.
Glauben Sie mir,
Rache ist manchmal der einzige Grund, warum man lebt.
Glauben Sie mir,
Rache ist manchmal der einzige Grund, warum man lebt.
Glauben Sie mir,
Rache ist manchmal der einzige Grund, warum man lebt.
Glauben Sie mir,
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