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mit Untertiteln aus Deutschland
Lord Philip Woxter
Albert
Lisa Hartfield
Dr. Russel Woxter
Emily Pendergast
Susan Dawson
Gerald Patton
Schön vorsichtig, Gerald. Ich komme und helfe dir.
Russel, das ist eine gewöhnliche römische Gebrauchsamphore.
Ja, aber die ist völlig unversehrt.
Leider ist sie... warte...
Leider ist sie nichts wert.
Ich hatte gehofft, wir würden irgendetwas finden.
Mit dessen Erlös du die nächste Grabung zahlen kannst.
Dann musst du im Sommer umsonst für mich arbeiten.
Das mache ich doch eh schon.
Zur Not verkaufe ich das Schloss meiner Vorfahren.
Da ist es eh total zugig.
Das würde dein Vater dir nie verzeihen.
Woxter Castle...
... ist seit über 650 Jahren Stammsitz der Familie.
Das Schloss stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Und nun die Ahnengalerie.
Der erste Earl wurde von Elisabeth I.
für seine Verdienste um die Krone in den Adelsstand erhoben.
Philip Woxter kämpfte als Kapitän
mutig und erfolgreich gegen die spanische Armada.
Mr. Blackwood neigt dazu, die Verdienste unserer Familie
etwas positiver darzustellen, als sie sind.
In Wahrheit hatte der erste Earl Glück,
dass er nicht am Galgen endete. Er war eigentlich Dieb.
Freibeuter, Mylord, Freibeuter.
So nannte man damals die Diebe, die für die Krone stahlen.
Von ihm stammt der Wappenspruch der Familie:
"Nil desperandum", niemals aufgeben.
Das war wohl auch gestohlen,
denn der alte Knabe konnte nicht lesen.
Sein Sohn...
... war Gouverneur in einer karibischen Kolonie.
Er füllte die Haushaltskassen ordentlich auf.
Das war auch gut, denn seine Nachkommen waren alle Hallodris.
Es war der achte Earl, der die Familie sanierte.
Ein tüchtiger Bursche.
Er heiratete eine junge, reiche Erbin.
Und davon hat die Familie lange gezehrt.
Bitte, kommen Sie.
Wir können nicht weg, Dawson, gleich kommen Marketing-Leute vorbei.
Wieso, deine Mutter ist doch da.
Aber Mama kennt sich mit sowas nicht gut aus.
Deine Mutter sagte mir, sie legt auf meine Mitarbeit keinen Wert.
Ja, wundert dich das? Frag doch ihn.
Entschuldigung. Können Sie uns helfen?
Das ist ziemlich schwer.
Ich habe keine Zeit, fragen Sie einen anderen.
Dawson! Entschuldigung.
Komm jetzt an Bord, oder ich fahre ohne dich raus.
Du bist unmöglich! - Ich schätze, das heiût "nein".
Dawson!
Jetzt warte!
Du bist das Letzte!
Was für ein Idiot.
Ja, aber was für eine Frau.
(Emily) Kann ich Ihnen helfen?
Oh, vielen Dank.
Vorsicht.
Oh, den Fund müssen Sie aber melden.
Ja, keine Sorge, wir sind vom archäologischem Institut der Uni.
Und wir sind spät dran.
Äh, darf ich? Ja, bitte.
Danke, nochmal. - Gerne.
Stellen Sie die Karre oben ab. Machen wir.
So, das wäre das Ende der Führung, ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.
Vielen Dank, Lord Woxter, Sie haben mir eine groûe Freude gemacht.
Was gibt es Schöneres, als einer Lady Freude zu bereiten.
Sie Charmeur, Ihre Gattin hat es wohl nicht immer leicht.
Ich war ihr immer treu - im Herzen.
Nur leider verlieû sie mich schon vor vielen Jahren.
Albert? Ich möchte nicht, dass Sie das Trinkgeld annehmen.
Die Schlossführungen sind doch umsonst.
Der Fleischer leider nicht. Was heiût das?
Der Fleischer besteht auf Vorkasse.
Wenn Ihr Sohn anständig essen soll, brauche ich Geld.
Der Verwalter bezahlt die Rechnungen.
Er ist wohl im Verzug. Auch der Weinhändler möchte Geld gesehen.
Was? Das muss ein Irrtum sein.
Leider nein, Mylord. Mit Verlaub, ich fürchte, wir sind bankrott.
Albert.
Niemals aufgeben.
Bist du nervös?
Seit Monaten beschäftige ich mich mit Roms Invasion Britanniens.
Ich kann den Vortrag im Schlaf halten.
Dr. Woxter, einen Moment, bitte.
Professor Williams, wie geht es Ihnen?
Ich halte gleich meine Berufungsvorlesung.
Ich weiû, und ich werde alles dafür tun,
dass Ihre Berufung zum Professor abgelehnt wird.
Ich habe nicht vergessen,
dass Sie meine Veröffentlichung gestohlen haben.
Ich gab meinen Artikel zwei Wochen vor Ihrem ab.
Das bestätigte Ihnen auch der Herausgeber.
Das war kein Diebstahl.
Nur weil Ihre Familie früher Privilegien hatte,
können Sie sich nicht alles erlauben. Sie werden hier nicht Professor.
Was war das jetzt?
Er hat noch nicht verwunden, dass ich mit meiner Veröffentlichung
früher dran war. Er ist ein Leithammel.
Jetzt aber schnell. Russel, warte mal.
Dein Hemd ist falsch geknüpft und die Krawatte ist schief.
Mach das, ich kümmere mich um deine Präsentation.
Was würde ich ohne dich machen, Darling.Hau ab.
Oh, Entschuldigung. Raus!
Miss? Was wollen Sie?
Sie haben sich vertan, das ist... Bestimmt nicht, ich kann ja lesen.
Dann veränderte jemand gerade die Beschriftung.
Ein Gentleman hätte gewartet.
Bei den in der Nähe von Schloss Woxter gefundenen Grundmauern
kann es sich nur um Überreste des römischen Kastells Vocastra handeln.
Sie sehen auf dem Schlussstein ganz deutlich "Vocastra".
Laut römischen Quellen hatte Julius Cäsar im Jahr 55 v.Chr.
bei seinem ersten Feldzug gegen die Bretonen
in diesem Kastell sein Hauptquartier.
Hier opferte er seinen Siegelring für einen glücklichen Sieg.
Finden wir diesen Ring,
hätten wir den Beweis für Cäsars Aufenthalt in Britannien.
Vielen Dank, Dr. Woxter, für Ihren faszinierenden Vortrag.
Gibt es Fragen?
Ja, bitte. Lisa Hartfield.
Könnte ich den Schlussstein noch einmal sehen?
Würdest du, bitte?
Danke.
Es ist aber nicht sehr deutlich.
Was verstehen Sie unter deutlich?
Manche verstehen selbst Toilettenschilder nicht.
Alle lachen.
Aber der Lippenstift steht Ihnen ausgezeichnet.
Entschuldigung, Sir.
Noch weitere Fragen?
Warum haben Sie es mir erst jetzt gesagt?
Sie wollten nie hören, dass wir zahlungsunfähig sind.
In zwei Monaten können wir nicht mehr den Strom bezahlen.
Das ist nicht so schlecht. Wie bitte?
Wir haben zwei Monate Zeit, uns zu sanieren.
Wie sollten wir das tun, Mylord?
Weiû ich auch nicht, aber mir fällt noch etwas ein.
Ich bin nicht der erste Woxter, dem das Geld ausgeht.
Ich bewundere Ihren Optimismus.
Aber, mit Verlaub, eine konkrete Idee wäre mir lieber.
Ja, mir auch.
Ach, dann lassen wir uns inspirieren.
Wovon? Von den Ahnen.
Schlieûlich verdanken wir ihnen unsere Existenz.
Wir werden das Castle veräuûern müssen.
Nur über meine Leiche. Woxter-Castle ist und bleibt der Familiensitz.
Na, denn. Warum verkaufen wir nicht den Caravaggio?
Albert.
Das ist eine Kopie. Das Original versilberte mein Groûvater bereits.
Er dachte, es merkt niemand.
Na, ich könnte...
Ich könnte die Queen bitten,
mich wieder in den diplomatischen Dienst aufzunehmen.
Ihre Majestät kann nur Empfehlungen aussprechen.
Und das Gehalt reicht nicht, um das Castle zu erhalten.
Vielleicht habe ich mehr Spielglück als der Sechste.
Sie haben kein Pokerface, Sir.
Ihnen sieht man sofort an, welche Karten Sie haben.
(Williams) Ich fand Ihre Thesen interessant, Woxter.Freut mich.
Das sind Hirngespinste ohne wissenschaftliches Fundament.
Brauchen Wissenschaftler nicht auch eine Portion Fantasie?
In Maûen. Was wir vor allem brauchen,
sind beweisbare, unumstöûliche Fakten.
Eine Ausgrabung im hinteren Bereich des Kastells Vocastra
wird sicherlich sämtliche Beweise zutage fördern.
Das sind doch Vermutungen, keine Beweise.
Sobald ich Professor bin, beantrage ich die Mittel für eine Ausgrabung.
Ich bin dagegen, dass unser schmales Budget
für Hirngespinste ausgegeben wird.
Ich wuchs hier auf, ich weiû, dass meine These richtig ist.
Sobald Sie Beweise haben,
stimmt keiner in der Fakultät gegen Ihre Berufung.
Ich schlage vor,
dass wir Ihr Berufungsverfahren um weitere vier Wochen zurückstellen.
Ich fühle mich geehrt durch Ihr Vertrauen.
Ich werde alles tun, um die Beweise vorzulegen.
Das dürfte wohl das Ende sein, Dr. Woxter.
Er hasst dich wirklich.
Wie willst du die fehlenden Beweise vorbringen in vier Wochen?
Und wer bezahlt die Grabung?
Ich werde meinen Vater bitten. Kommst du?
Nein, ich muss das Schiff zum Verleih zurückbringen.
Ah, jetzt.
Warum bin ich nicht früher darauf gekommen?
Worauf?
Ich mache es wie der achte Earl, ich heirate eine junge, reiche Erbin.
Hä? Ist doch genial.
Verzeihnung, Eure Lordschaft. Was gefällt Ihnen daran nicht?
Aber sind Sie nicht etwas zu alt für eine steinreiche, junge Erbin?
Na, dann heirate ich eben eine reiche, ältere Witwe. Cheers.
Aber nicht, wenn Sie so weitermachen.
Wo ist das Problem? Ich trinke nicht mehr als meine Groûtante,
die selige Queen Mum, und die wurde über 100.
Autohupen Das wird mein Sohn sein.
Kein Wort zu ihm.
Und? Wie ist es gelaufen?
Hi Paps. Ähm... ganz gut.
Was heiût "ganz gut"?
Na ja, ich... Ich vermute, dass die Frage
nicht leicht zu beantworten ist.
Also, bist du jetzt Professor? Noch nicht.
Mein Vortrag lief super.
Allerdings denunzierte ein Institutsmitglied meine Ergebnisse
sehr geschickt als Fantasieprodukte.
Wie kommt der unverschämte Kerl dazu,
die Integrität eines Woxter in Frage zu stellen?
Es ist sein Recht, Belege für meine Thesen zu verlangen.
Und wie kommst du an diese Belege?
Ich habe vier Wochen für eine Ausgrabung, selbstfinanziert.
Ich wollte dich bitten, mir das Geld vorzustrecken.
Mit gröûter Freude für den ersten Professor in der Familie.
Aber billig wird das nicht.
Ich stottere alles ab, sobald ich die Professur habe.
Abstottern, für was hältst du mich?
Ich finanziere dir die gesamte verdammte Grabung.
Danke, Paps. Bitte. Darauf stoûen wir an, komm.
Darf ich eine Bemerkung machen? Danke, Albert.
Wir wissen schon, wo der Whisky ist.
Gib doch wenigstens zu, dass du es von Anfang an
nur auf mein Geld abgesehen hattest.
Nicht nur. - Mach jetzt keine Witze, Dawson!
Reg dich nicht auf, du verscheuchst mir die Fische.
Ich rege mich nicht auf, ich rege mich gar nicht auf!
Warum wolltest du, dass ich mitkomme?
Du willst meine Lebensversicherung, stimmt's?
Bitte steigere dich nicht in irgendetwas hinen.
Fass mich nicht an! Wenn du näher kommst, springe ich.
Lass bitte die leeren Versprechungen.
Lieber ertrinke ich, als mich weiter von dir demütigen zu lassen.
Das reicht jetzt!
Hilfe!
Susan!
Susan!
Du sollst zurück kommen!
Hilfe!
Ich ziehe Sie raus!
Komm sofort zurück!
Susan!
Warum springen Sie über Bord? Ich musste ja.
Mein Mann wollte mich umbringen. - Ja?
Für mich sah das eher nach einem Unfall aus.
Susan!
Jetzt lass den Quatsch! Hau ab!
Ich lass mich scheiden. Komm zurück.
Ihr Mann möchte Sie wohl wieder haben.
Ich ihn aber nicht.
Bringen Sie mich zur Mayflower Marina.
Wie bitte?
Mayflower Marina.
Das ist nicht wirklich meine Richtung.
Wollen Sie mir nicht helfen? Doch, doch, natürlich.
Also dann fahren Sie und geben mir Ihren Pullover, mir ist kalt.
Danke.
Bitte.
Wow.
Was? - Na, Sie fackeln nicht lange, oder?
Das geht Sie nichts an.
Und ich brauche Ihr Handy, um meine Mutter anzurufen.
Danke.
Danke, Elisabeth, dass du dir so kurfristig Zeit genommen hast.
Weiût du, meine wirtschaftliche Situation ist momentan...
Äh, ich muss es leider so sagen, nicht wirklich zufriedenstellend.
Weiût du, meine offizielle Bewerbung bei der Regierung, äh,
mich wieder in den diplomatischen Dienst aufzunehmen,
wurde abgelehnt.
Aus Altersgründen.
Und nicht einmal deine Fürsprache hat, wenn ich das so sagen darf,
hat da geholfen. Und, äh...
Auûerdem muss Woxter Castle restauriert werden.
Und du weiût, was so was kostet, nicht?
Also, wenn du...
... vielleicht eine Möglichkeit siehst?
Du weiût ja, wo du mich erreichen kannst, hm?
Die Wochenend-Ausgabe.
Sie hätten Ihrem Sohn die Finanzierung nie versprechen dürfen.
Wie soll er sonst Professor werden?
Ja, wir haben noch genügend Zeit, reiche Witwen zu suchen.
Hier, wie finden Sie das?
"Es ist nicht gut, wenn ein Mensch allein bleibt".
"Reife, gläubige Lady sucht ihren Lord".
Zu bibelfest, und ich fürchte, es dauert zu lange.
Wieso? Sie beantworten per Chiffre.
Dann warten Sie ab, ob die Damen sich melden.
Erst dann können Sie sich verabreden.
Das kann Wochen dauern.
Ja. Was schlagen Sie vor?
Speed-Dating. Äh, wie bitte?
Speed-Dating.
Was ist das? Wir schreiben selbst eine Anzeige.
Und laden alle in Frage kommenden Damen ein.Ah, alle zusammen?
Nein. Natürlich nicht. Nacheinander.
Fünfzehn Minuten pro Dame.
Dr. Woxter, ich hätte nicht erwartet, Sie so schnell wieder zu sehen.
Sir, Sie gaben mir nur vier Wochen Zeit, ich muss sofort ran.
Verstehe, dann viel Glück für Ihre Grabung.
Ich hoffe, ich kann Sie nächstes Semester als neues Mitglied
unserer Fakultät begrüûen.
Ich werde mein Bestes tun. Ja.
Bedrohliche Musik
(Williams) Der Dekan will Woxter eine weitere Chance geben.
Der Blender kommt immer mit allem durch.
Aber diesmal versalze ich ihm die Suppe.
Lisa, ich brauche Sie. Mich?
Ich möchte Sie bitten, an dieser Grabung teilzunehmen.
Und Ihre Augen und Ohren offenzuhalten.
Ich weiû nicht, Sir, ich bin keine Mata Hari.
Ich brauche Sie nur als kritische Beobachterin vor Ort.
Um seine abstrusen Thesen zu untermauern, ist er zu allem fähig.
Er würde sogar Beweise fälschen.
Kein seriöser Wissenschaftler täte so etwas.
Völlig richtig, kein seriöser Wissenschaftler würde das tun.
Aber Männer wie Dr. Woxter.
Sie sahen doch seine Diashow.
Woher wissen wir, dass die Bilder echt waren?
Und auf Ihre Nachfrage hat dieser Mann Sie nur lächelich gemacht.
Wieso? Weil er ein Scharlatan ist.
Ein reicher Spröûling der Oberschicht,
der glaubt, etwas Besseres zu sein.
Dabei ist er nur ein Hochstapler.
Sie können auf mich zählen.
Danke.
Provinzialrömisch ist Ihr Studienschwerpunkt? - Ja.
Haben Sie schon bei Ausgrabungen mitgearbeitet?
Schon öfters.
Ja, dann haben Sie den Job.
Unterschreiben Sie hier.
Russel, es läuft etwas zäh.
Dein Aushang war zu kurzfristig. Wir nehmen, was wir kriegen können.
Sie sind doch...
Die, die Toiletten verwechselt.
Sie können wohl besser austeilen als einstecken.
Stellen Sie mich ein, dann werden Sie ja sehen.
Sie wollen für mich arbeiten?
Hm. Ich muss mir mein Studium selbst finanzieren.
Also, was ist?
Schade.
Da kann man wohl nichts machen.
Was willst du mit... Laufen Sie doch nicht weg.
Ja?
Mein Finanzminister findet sicher noch eine stille Reserve.
Bist du dir da so sicher?
Und ich bin Ihnen eine Wiedergutmachung schuldig.
Der Witz auf Ihre Kosten tut mir leid.
Wenn Sie glauben, mir damit einen Gefallen zu tun, lassen wir es.
Ich will arbeiten und dafür bezahlt werden.Ist ja gut.
Dann haben Sie doch sicherlich
nichts gegen ein Einstellungsgespräch einzuwenden.
Natürlich nicht.
Sie studieren also Archäologie. Was ist Ihr Hauptinteressengebiet?
Ich schreibe meine Master-Arbeit
über frühmittelalterliche Siedlungen.
Interessant. Haben Sie Grabungserfahrungen?Natürlich.
Und wie kam es, dass Sie Archäologie studieren wollten?
Hat das einen Einfluss darauf, ob Sie mich einstellen?
Nein. Es interessiert mich nur.
Mein Vater interessierte sich sehr für Geschichte.
Wir sammelten beim Spazierengehen immer alte Scherben auf.
Dann erzählte er mir Geschichten, wie alte, bärtige Briten
aus diesen alten Schüsseln ihren Porridge löffelten.
Reicht das?
Willkommen im Team.
Albert, was machen Sie da? Antworten auf unsere Anzeigen.
Was? Jetzt schon?
So viele? Ja, und das sind nur die Emails.
Ich habe eine Vorauswahl getroffen.
Das sind die Favoriten, die können Sie vergessen.
Ah, ja.
Ich glaube, Mylord, Sie sind etwas zu kritisch.
Aber diese Lady...
Aber die Kette ist ein Vermögen wert.
Albert, Sie sind Materialist.
Also gut. Diese Damen...
... können Sie zu uns einladen.
Ihr Sohn würde sich über die Damenbesuche wundern.
Ich schlage einen neutralen Ort vor. Wie wäre der White Rose Tea Room?
Na ja, ja.
Aha.
Genau an der Stelle, ja.
Da, wo er jetzt steht, da machen wir ein bisschen auûen weiter.
So, was soll ich machen?
Im Moment sind schwere, körperliche Arbeiten dran.
Sie könnten das Büro aufräumen. Ich bin Archäologin, keine Putzfrau.
Sind Sie sich zu schade zum Aufräumen?Nein.
Ich halte Sie für einen Macho.
Ich kann dieselbe Arbeit machen wie die anderen.
Gut. Dann nehmen Sie sich eine Schubkarre, Zacke und Schaufel,
und kommen mit.
Hier bis zum ersten Planum abtiefen.
Wollen Sie schippen oder karren?
Äh...
Schippen.
Okay.
Was ist?
Sie haben das noch nicht so oft gemacht, stimmts?
Stimmt, aber ich werde es lernen.
Aha.
Wollen Sie mir den ganzen Tag bei der Arbeit zuschauen?
Lange wird das nicht sein, wenn sie so weiter machen.
Sie sind ganz schön arrogant.
Sie müssen die Schaufel anders halten und aus den Beinen stemmen.
Passen Sie auf.
In die Knie.
Das ist die plumpeste Anmache, die ich je erlebte.
Haben Sie es so nötig? Ich hoffe, nicht.
Dürfte ich Ihnen trotzdem zeigen, wie es geht?
Also:
Runter.
So.
Ich wollte vorbei schauen und hören, wie alles läuft.
Aber ich glaube, ich störe.
Überhaupt nicht. Würdest du uns vorstellen?
Russel.
Komm mal, bitte.Machst du das selbst? Ich muss zu Gerald.
Ich bin Russels Vater, Miss... Hartfield.
Sie haben ein entzückendes Lächeln, Miss Hartfield.
Mein Sohn hat einen guten Geschmack.
Bei der Auswahl seiner Mitarbeiter. Das hat er wohl von mir.
Ihren Charme hat er nicht geerbt.
Ich rede ein ernstes Wort mit ihm.
Sie haben nicht zufällig eine reiche Erbtante?
War nur ein kleiner Scherz.
Was machen Sie denn heute Abend?
Keine Ahnung.
Es wäre mir eine Freude, wenn Sie mit uns essen.
Ich weiû nicht, ob das Dr. Woxter recht ist.
Schlagen Sie einen einsamen, alten Mann eine harmlose Bitte ab?
Also, um acht Uhr?
Sie wissen ja, wo Sie uns finden.
Das ist das Erkennungszeichen.
Ich lieû zwei Tische reservieren, Eure Lordschaft sitzen dort.
Im Übrigen:
Ich habe alles arrangiert.
Ja, also, Albert.
Auf in den Kampf.
Humorvolle Musik
Darf ich mich vorstellen:
Philip Woxter. Schön, dass Sie gekommen sind, Miss...
Jane Andersen. Sie sind wirklich ein Lord?
Äh... Ja, also...
Bitte, setzen Sie sich.
Was darf ich Ihnen anbieten? Eine Tasse Tee?
Gerne. Ähm... Tee.
Humorvolle Musik
Humorvolle Musik
Lord Woxter?
Bitte schön.
Na, bitte.
Ähm, eine Tasse Tee?
Ich liebe Tee. Tee, bitte.
Es würde mich freuen, wieder von Ihnen zu hören.
Erwähnte ich, dass ich lange Jahre in leitender Position
in der Rowen Privatbank tätig war?
Mehrfach, Mrs. Brown, mehrfach.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Arbeit bei der Bank
so... interessant sein kann. Unglaublich, nicht wahr?
Und Zahlen halten die grauen Zellen jung und frisch.
Wenn Sie das sagen. Ich danke Ihnen jedenfalls
für dieses... informative Gespräch.
Ich hoffe doch auf ein Wiedersehen. Dann vielleicht auf Ihrem Schloss.
Ja... Ich melde mich, sobald ich kann.
Äh... Albert? Sir?
Bringen Sie Mrs. Brown zu ihrem Wagen?
Mit dem gröûten Vergnügen. Bitte nach Ihnen, Madam.
Sind wir jetzt durch?
Eine Dame kommt noch.
Wir müssen die Freibeuterei ins Auge fassen, um an Geld zu kommen.
Aber Mrs. Brown ist doch entzückend.
Für den, der sich für Geldanlagen interessiert.
Das sollten Sie eben auch. Deswegen machen wir die ganze Veranstaltung.
Romantische Musik
Bin ich zu spät?
Wie kommen Sie darauf?
Naja, Ihre sieht schon etwas verwelkt aus.
Dafür duftet sie umso intensiver.
Hm... Betörend.
Eine Züchtung meines Vaters.
Nehmen Sie Platz. Entschuldigung, ich habe mich nicht vorgestellt.
Philip Woxter. Emily Pendergast.
Emily Pendergast. Was für ein schöner Name.
Emily. Ähm, darf ich Ihnen ein Glas Champagner anbieten?
Gern. Ja.
Wollen wir uns setzen? Natürlich, entschuldigen Sie.
Albert? Sir?
Albert, ich habe Mrs. Pendergast eingeladen,
uns bald auf Woxter Castle zu besuchen.
Wann dürfen wir mit Ihrem Besuch rechnen?
Wenn Sie "nein" sagen wollen, dann bitte jetzt.
Aber es würde mir das Herz zerreiûen.
Das kann ich nicht zulassen.
Da bin ich aber erleichtert.
Dann kann ich Ihnen auch meinen Sohn vorstellen.
Meine Tochter ist auch gerade da.
Dann bringen Sie sie mit. Ich werde Susan fragen.
Ich rufe Sie an, ich habe Ihre Nummer.Ich warte auf Ihren Anruf.
Jetzt muss ich wirklich gehen.
Können wir Sie mitnehmen?
Danke, mein Auto steht um die Ecke. Gut, also dann...
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Wenn sie sich umdreht... ruft sie an.
Ah, was für eine wunderbare Lady.
Fragten Sie nach ihrem finanziellen Background?
Das ist doch nicht nötig, man sieht doch, welche Klasse sie hat.
Hallo, mein Schatz.
Er ist ein Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle.
Gut erzogen, alter Adel.
Charmant, lebenslustig. Ich sag dir, es ist ein Traum.
Jetzt erzähle schon. Wie sieht er aus, hast du ein Foto?
Woher denn? - Du hättest doch eins mit deinem Handy machen können.
Aber du wirst ihn kennenlernen.
Lord Woxter bat uns, ihn auf seinem Schloss zu besuchen. - Moment.
Erst schlagen wir nach, ob er wirklich ein Lord ist.
Der Lord ist wirklich ein sechser im Lotto.
Wenn die Angaben hier stimmen, schon.
Was soll daran falsch sein?
Aktuell ist diese Ausgabe wirklich nicht, Mama.
Bei einer jahrhundertealten Familie, was ändert sich da schon?
Bei uns hat sich in einem Jahr viel verändert.
Und es ist alles meine Schuld.
Ich hätte Dawson niemals trauen dürfen.
Ich überredete dich auch noch, die Bürgschaft zu unterschreiben.
Ach Mama, es tut mir so leid. - Ach.
Ist doch nur Geld. Lass dich nicht unterkriegen, du bist so talentiert.
Darin, nichts zu Ende zu bringen,
und mich für die falschen Männer zu entscheiden.
Mach dir keine Vorwürfe, mein Schatz.
Man muss alles positiv sehen.
Wären wir nicht in dieser Lage,
hätte ich mich auf die Anzeige niemals gemeldet.
Du bist ja wirklich verliebt.
Jetzt lachst du wieder.
So will ich dich sehen, mein Kleines. Kommst du mit? - Klar.
Ich muss doch sehen, worauf du dich einlässt.
Hast du schon einen Termin gemacht?
Das würde aussehen, als hätten wir es nötig.
Aber das haben wir doch.
Das muss er doch nicht wissen.
Ich erkenne dich nicht wieder.
Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maûnahmen.
Morgen Früh rufe ich ihn an. Hm.
Warum fangen wir nicht an? Ich habe Hunger.
Du musst dich noch etwas gedulden.
Wir erwarten noch einen Gast. Wen denn?
Miss Hartfield.
Ich fürchtete schon, Ihnen sei etwas dazwischen gekommen.
Es tut mir leid, ich wurde aufgehalten.
Aber das Warten hat sich gelohnt.
Sie sehen bezaubernd aus.
Nicht wahr, Russel? Ja, ich bin froh, dass Sie da sind.
Jetzt können wir essen.
Möchten Sie einen Sherry?
Hast du dich jemals gefragt, warum dich deine Freundinnen verlassen?
Ansonsten könnte ich dir die Frage beantworten.
Albert, können wir anfangen?
Wir müssen meinen Sohn vor dem Hungertod retten.
Es kann sofort serviert werden. Noch etwas, Albert, äh...
Hat jemand vom Buckingham Palace angerufen?
Noch nicht.
Ach ja. Eigentlich wollte ich Ihnen erst die Ahnengalerie zeigen.
Aber wenn Russel hungrig ist, wird er gefährlich.
Verschieben wir es lieber.
Seien Sie froh, Sie entkamen gerade
einem langen Familiengeschichte-Martyrum.
Darf ich bitten?
Einen Creme du Mont, Miss Hartfield?
Danke, Lord Woxter, ich kann wirklich nicht mehr.
Glauben Sie mir, Sie werden es lieben.
Geben Sie auf, mein Vater setzt sich immer durch.
Ich merke, ich habe keine Chance. Hat Ihr Freund nichts dagegen,
dass Sie ihn den ganzen Sommer über allein lassen?
Ich habe zur Zeit keinen Freund. Na, mein Sohn ist gerade auch solo.
Miss Hartfield interessiert sich wohl kaum dafür.
Ach so. Und, wie finden Sie den Creme du Mont?
Sie haben recht, er ist wirklich fantastisch.
Trotzdem, ich sollte langsam mal gehen.
Habe ich Sie mit meinen Fragen vertrieben?
Nein, nein, nein. Ich mag Ihre Direktheit.
Aber ich muss morgen arbeiten, und mein Arbeitgeber
hat nicht viel Verständnis für Nachlässigkeit.
Bin ich wirklich so schlimm? Ja, das habe ich schon geahnt.
Vielen Dank für den wunderschönen Abend.
Ich hoffe, wir können Sie bald wieder bewirten.
Russel, begleite bitte Miss Hartfield
zu ihrer Pension. Natürlich.
Äh, nein, das ist nicht nötig.
Doch doch, ich bestehe darauf.
Gute Nacht.
Ich hoffe, der Abend hat Ihnen gefallen.
Natürlich.
Ihr Vater ist wirklich sehr charmant und witzig.
Ganz im Gegensatz zu seinem Sohn?
Der kann noch einiges von ihm lernen.
Ich werde mir Mühe geben.
Mein Vater wird sich freuen,
dass wir wenigstens da einer Meinung sind.
Sie mögen ihn sehr, hm? Man muss ihn einfach lieben.
Er zog mich fast allein auf, meine Mutter starb, als ich klein war.
Das tut mir leid.Aber mein Vater bereitete mir eine tolle Kinderheit.
Er ist Schuld, dass ich Archäologe bin.
Er las mir abends immer Sagen vor.
Ich durfte das Schloss durchstöbern und den Park umgraben.
Deshalb können Sie so gut schippen.
Er ist stolz auf Sie. Das merkt man.
Hier ist es. Ja... Ähm...
Dann... Schlafen Sie gut.
Ja.
Bis morgen.
Ach, Russel?
Vorsicht.
Tja.
Bis morgen.
Hey John.
Tag, Sir.Für wen ist die ganze Post? Für den Earl.
Albert, wieso bekommt mein Vater so viel Post?
Äh... Seine Lordschaft veranstaltet ein Preisausschreiben.
Preisausschreiben? Äh... Ja... Genau.
Was hat er jetzt wieder vor?
Guten Morgen. Guten Morgen.
Ich soll Sie herzlich von meinem Vater grüûen.
Danke, grüûen Sie ihn zurück.
Ich freue mich auf die Ahnengalerie.
Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.
Das macht es umso spannender.
Entschuldigt, äh...
Wir haben eine Struktur gefunden.
Wo? Bei G2.
Es könnten Überreste von einer Feuerstelle sein.
Ja, das glaube ich auch. Hier sind Reste von Holzkohle.
Wo eine Feuerstelle ist, ist oft eine Opferstelle nicht weit.
Ein Handy klingelt.
"Treffen Sie mich zu Mittag im Halcyon Pub".
Alles in Ordnung?
Ja.
Ich muss am Mittag kurz weg.
Kein Problem. Aber zuerst sollten wir uns hierum kümmern.
Ich habe ein gutes Gefühl.
Ich glaube, Sie bringen uns Glück, Lisa.
Hast du die Visitenkarte von Lord Woxter gesehen? - Nein.
Ich verstehe nicht, dass Emily sich nicht meldet. Albert?
Sind Sie sicher, dass das Telefon funktioniert?
Selbstverständlich, Sir.
Wollen Sie nicht Mrs. Brown anrufen?
Sie schien sehr an Ihnen interessiert zu sein.
Wirklich? Ich dachte mehr an meine Finanzen.
Brauchen Sie nicht gerade so eine Frau?
Ich war mir so sicher, dass sie anruft.
Was soll der Lord nur von mir denken?
Äh, Albert?
Sir?Rief jemand vom Buckingham Palace an?
Leider nein, Sir.
Albert? Sir?
Also gut, dann rufen Sie eben Mrs. Brown an.
Mit dem gröûten Vergnügen.
Ah, hier, ich habe sie.
Mein Gott. Bitte.
Hier... Was sagen Sie?
Besetzt-Zeichen
Na ja.
Vielleicht auch besser so.
Männer soll man zappeln lassen.
Ja, selbstverständlich.
Mrs. Brown freut sich sehr über Ihre Einladung.
Wie läuft es bei der Grabung?
Wie ich am Telefon schon sagte, bislang gab es nichts Besonderes.
Es lief alles professionell und seriös.
Seriös? Also das kann ich kaum glauben.
Es ist aber so, ich bürge dafür. Nicht, dass ich Ihnen misstraue.
Trotzdem habe ich einen Vorschlag. Und der wäre?
Diese Kamera hat einen eingebauten USB-Stick.
Damit können Sie mir per Computer die Bilder direkt senden.
Damit Dr. Woxter seine Funde nicht nachträglich manipuliert.
Ich traue ihm das wirklich nicht zu.
Wenn er nichts zu verbergen hat, hat er nichts zu befürchten.
Aber Sie müssen die Fotos machen, das ist sehr wichtig.
Warten Sie. Ich kann das wirklich nicht machen.
Meine Mittagspause ist auch zu Ende. Wenn sonst nichts weiter ist,
würde ich jetzt gehen.
Ich verstehe. Danke, Lisa.
Übrigens, ich habe das erste Kapitel Ihrer Magisterarbeit gelesen.
Ich bin sehr beeindruckt, Sie werden eine groûartige Archäologin.
Danke, Professor Williams.
(Gerald) Tschüss, Russel.
Mach nicht so lang. Lisa, alle anderen sind schon weg.
Schlieûen Sie dann den Lagerraum ab? Klar, mache ich. Bis morgen.
Bis morgen.
Was machen Sie denn noch hier?
Ich wollte gerade Schluss machen.
Was ist mit Ihnen? Ich bleibe noch. Etwas ist hier.
Soll ich helfen? Gerne.
Was ist denn das da hinten? Wo?
Da, schauen Sie doch mal.
Ein bearbeiteter Stein.
Sieht aus wie ein Tisch. Oder Altar?
Wir sind auf dem richtigen Weg.
Du... Sie haben recht! Lass das doch mit dem "Sie".
Gerne.
Russel. Lisa.
Ich sagte doch, du bringst mir Glück.
Ich...
Ich kann das nicht.
Es tut mir leid, ich wollte dich nicht bedrängen. Es kam über mich.
Okay... Ich...
Ich glaube, wir sollten es bei einer professionellen Ebene belassen.
Klar, natürlich. Ich wollte dir auch nicht zu nahe treten.
Es hat nichts mit dir zu tun.
Es ist einfach...
... ein schlechtes Timing. Also hast du doch einen Freund.
Nein.
Hab ich nicht.
Gut.
Ja, wir Woxters sind hartnäckig.
Unser Familienmotto lautet: "Niemals aufgeben".
Ja.
Archäologie macht hungrig. Ja, vor allem, wenn es gut läuft.
Auch auûerhalb der Grabung?
Was meinst du?
Miss Hartfield und du?
Das Telefon klingelt.
Was hat das mit dem Preisausschreiben auf sich?
Was für ein Preisausschreiben?
Du bekommst diese Unmengen von Post.
Albert sagte, für ein Preisausschreiben.
Ach so, das, das, das... Kann ich die Butter bitte haben?
Es ist ein Ideen-Wettbewerb.
Um Woxter-Castle besser zu nutzen.
Wie bitte? Wie kommst du denn auf die Idee?
Man muss mit der Zeit gehen. "Nil desperandum", niemals aufgeben.
Das war Mrs. Pendergast.
Sie besucht Sie heute mit Ihrer Tochter.Schön.
Ich wusste, sie würde anrufen.
Klärt mich jemand auf? Wer ist Mrs. Pendergast? Die Gewinnerin?
Ja, also, das könnte man durchaus so sagen.
Auf jeden Fall eine bemerkenswerte Lady.
Dann soll ich Mrs. Brown absagen?
Ja, Albert, tun Sie das.
Wann kommen sie?
Jetzt. Oh.
Entschuldige mich.
Ja, aber...
Haben Sie den Damen den Weg richtig beschrieben?
Mrs. Pendergast ist Besitzerin des Yachthafens "Mayflower Marina".
Und eine sehr gute Seglerin.
Sie wir den Weg finden. Obwohl sie mit den Wagen kommt.
Willkommen auf Woxter Castle. - Danke, ich freue mich.
Sie sehen noch hübscher aus als vorgestern.
Sie sind ein Charmeur. Das ist übrigens meine Tochter, Susan.
Freut mich. Guten Tag.
Ich führe Sie erst ein bisschen herum.
Gerne, wo kann ich meinen Wagen parken?
Albert macht das schon. Ich möchte keine Umstände machen.
Das gehört zu meinen Aufgaben.
Gehen wir bei dem Wetter erst in den Park. Bitte.
Aha... Mietwagen.
Russel? Das ist mein Sohn, Russel.
Er ist Archäologe und arbeitet hier bei einer Ausgrabung.
Russel, das ist Mrs. Pendergast. Russel Woxter, angenehm.
Sie waren doch neulich bei mir im Yachthafen.
Die Amphore. Ach, die Lady mit der Sackkarre.
Was für ein schöner Zufall.
Jetzt weiû ich, dass Sie wirklich kein Schatzräuber sind.
Darf ich meine Tochter vorstellen?
Susan Dawson, hallo. Freut mich.
Ich finde das aufregend, dass Sie wirklich Archäologe sind.
Haben Sie schon was gefunden? Ja, wenn Sie mich begleiten wollen.
Sehr gerne. Ja.
Äh, ich glaube, ich habe die falschen Schuhe an.
Ich gehe lieber mit Ihrem Vater durch den Park.
Gut.
Was halten Sie von einer Tasse Tee?
Gerne.
Es ist traumhaft hier.
Zu schön, um wahr zu sein.
Im Gegenteil.
Weil es wahr ist, ist es schön.
Sie wissen immer, was Sie sagen müssen, Lord Woxter.
Ich gebe mir die gröûte Mühe.
(Er singt) Reich mir die Hand, mein Leben,
komm auf mein Schloss mit mir.
Ha-ha-ha.
Es ist angerichtet.
Danke, Albert.
Bitte.
Hier suchen wir unsere Schätze. Toll, ich liebe Schatzsucher.
Darf ich mich ein bisschen umschauen? Super.
Russel, hast du mal einen Moment Zeit?
Es geht um die Auszahlung der Studenten.
Ja. Darf ich dir Susan Dawson vorstellen? Susan?Ja?
Miss Dawson möchte sich umsehen.
Ihre Mutter ist eine Freundin meines Vaters.
Gerald Patton, mein bester Freund und Kollege.
Sehr erfreut. - Die Freude ist ganz meinerseits.
Äh, was wolltest du wissen wegen der Auszahlung?
Wie bitte? Was du wissen wolltest.
Äh... Vergiss es.
Entschuldigen Sie uns einen Moment?
Lass mich die Führung machen. Wieso flüsterst du?
Das ist sie. Wer?
Die Nixe. Ach.
Ähm...
Susan? Ich muss leider kurzfristig weg.
Schade. Aber Dr. Patton führt Sie gern rum.
Gut.
Es gibt Zufälle, die gibt es gar nicht.
Wenn es überhaupt welche gibt.
Wie?
Manche sagen, es gibt keine Zufälle, alles sei vorherbestimmt.
Ja, das hier ganz bestimmt.
Haben Sie den Streit mit Ihrem Mann beigelegt?
Ja, ich lasse mich scheiden. Das ist schön.
Das ist schon schade, meine ich. - Ja.
Wollten Sie mir nicht was zeigen?
Was denn?
Die Grabungsstätte?
Ach so, natürlich.
Ja, dann... Äh...
Ja.
Sie können nicht zum Abendessen bleiben?
Wir möchten Ihre Gastfreundschaft nicht über Gebühr ausnutzen.
Es war ein wunderbarer Nachmittag. Das fand ich auch.
Ich hätte gern noch mehr über die Römer gehört.
Sie sind gern eingeladen, wiederzukommen. Ihre Mutter auch.
Dann komme ich morgen. Ich könnte bei den Ausgrabungen helfen, oder?
Sehen Sie, das haben Sie nun davon.
Sie müssen aufpassen, was Sie sagen.
Das weiû ich ganz genau, Mrs. Pendergast.
Übrigens sehr schön, der neue Wagen.
Wie bitte?
Er riecht neu und fährt tadellos, viel besser als unser alter Rolls.
Das ist nur ein Mietwagen.
Unser Auto ist in der Inspektion.
Ja, dann...
Bis bald. Ja.
Auf hoffentlich sehr bald.
Wiedersehen, Lord Woxter.
Auf Wiedersehen.
Der Lord ist wirklich ein Goldstück.
Ich fühle mich wie eine Heiratsschwindlerin.
Ach, Blödsinn. Du gaukelst ihm ja nicht vor, ihn heiraten zu wollen.
Du willst ihn heiraten, oder? - Na, dann wie eine Hochstaplerin.
Na, Albert.
Was sagen Sie?
Mit den Damen stimmt etwas nicht.
Ich weiû nur noch nicht, was. Ach, was soll der Unsinn.
Ich hätte ihm doch sagen müssen, wie es um uns steht.
Ach, Mama, ob du Geld hast oder nicht, ist ihm doch egal.
Morgen. - Morgen.
Morgen, Gerald. Wo ist denn Russel?
Er ist bei der Bank, einen Scheck einlösen.
Was ist das denn? Wie bitte?
Susan. Hallo.
Das ist aber eine Überraschung.
Lord Woxter lud mich wieder ein, da dachte ich, ich mache mich nützlich.
Ja, unbedingt. Immer.
Sie werden dabei aber dreckig.
Ach so.
Weiû steht mir einfach besser.
Sie sehen toll aus.
Danke.
Also, ich mache mich dann mal an die Arbeit.
Ach so.
Vielen Dank, ich habe ihn auch gewaschen.
Das wäre nicht nötig gewesen. - Was?
Das mit dem Waschen, meine ich.
Ach so.
Ja. Ähem.
Wir können leider den Scheck nicht einlösen, Sir.
Wieso? Ist er nicht gedeckt?
Genau das ist das Problem, Sir.
Das kann gar nicht sein.
Ich fürchte doch, hat Ihr Vater Sie nicht informiert?
Worüber? Bitte setzen Sie sich.
Wieso hast du nicht gesagt, dass wir pleite sind?
Ich wollte dich nicht beunruhigen. Und lässt mich Leute einstellen?
Die Grabung ist wichtig für dich, für deine Professur.
Sie wussten natürlich Bescheid.
Wieso lieûen Sie das zu, Albert?
Was Ihr Vater beschlieût, das zieht er auch durch.
Wovon soll ich meine Leute bezahlen?
Ich habe Beträge, die mir Besucher zugesteckt haben, beiseite gelegt.
Eine hübsche Summe kam zusammen.
Die Sie behalten werden. Ganz meiner Meinung.
Könntest du aufhören?Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos.
Ich arbeite an einer Lösung.
Diese Blumen sind für Mrs. Pendergast.
Das ist charmant, aber keine Lösung für unser Problem.
Doch, ist es schon, Mrs. Pendergast ist eine wohlhabende Witwe.
Sie wird sehr bald meine Frau sein.
Das ist ein Scherz.
Nein, kein Scherz. Die Lösung finanzieller Probleme
durch eine Heirat hat durchaus Tradition in unserer Familie.
Denk an den achten Earl. Das war im 19. Jahrhundert.
Du kannst keine Frau wegen ihres Geldes heiraten.
Aber Geld kann doch kein Hinderungsgrund für eine Ehe sein.
Verdrehe mir nicht die Worte.
Emily. Emily ist genau das Richtige für mich.
Sie lässt mein Herz höher schlagen, mit ihr fühle ich mich jung.
Sie ist mein Schicksal. Das Geld ist nur eine kleine Zugabe.
Du bist wirklich unglaublich.
Ja, das weiû ich. Und wenn sie "nein" sagt?
Warum sollte sie das?
Kommt ihr bitte alle zusammen? Ich habe eine Ankündigung zu machen.
Ich habe leider schlechte Nachrichten.
Es gibt Schwierigkeiten mit der Bank. Aber keine Sorgen.
Jeder bekommt seinen Lohn. Aber leider endet die Grabung heute.
Ich bedanke mich bei euch und bitte um euer Verständnis.
Sobald sich die Situation klärt, melden wir uns.
Das darf er nicht.
Ganz ruhig, Sie bekommen schon Ihr Geld.
Darum geht es doch gar nicht.
Er muss die Grabung zu Ende bringen.
Was soll ich machen?
Reden Sie mit ihm, Sie sind sein bester Freund.
Wir können freiwillig weiter machen. Ja.
Lisa hat recht, finde ich auch.
Ihr habt absolut recht.
Hey, Russel!
Ich habe keine Zeit, zahlst du bitte die Leute aus?
Ich habe ein paar, die umsonst weiter machen würden.
Wie bitte? Wer?
Ich. Ja, ich auch.
Danke fürs nach Hause fahren.
Danke für die unbezahlte Schicht.
Wir sehen uns dann morgen.
Ich verstehe es, wenn du dir einen anderen Job suchst.
Auf keinen Fall! Wir lassen dich jetzt nicht im Stich.
Ihr seid echt verrückt.
Aber mit so wenigen schaffen wir das nicht.
Mit so einer Einstellung bestimmt nicht.
Entschuldige, du hast ja recht.
Du kannst jetzt nicht aufgeben.
Du...
Du kannst doch deine Träume nicht verraten.
Ich soll das tun, was ich wirklich will?
Ja. Auch wenn es unvernünftig ist?
Ja.
Romantische Musik
Morgen.
Guten Morgen.
Scheint, als wären wir die Einzigen heute.
Komisch, normalerweise ist Russel immer sehr pünktlich. - Ja.
Vielleicht hat er was Besseres vor.
Mm.
Das war wirklich...
... sehr unvernünftig.
Ziemlich.
Obwohl...
Was?
Na ja, ich finde, wir könnten noch viel unvernünftiger sein.
Russel, ich muss dir noch was erklären. Später.
Schafe blöken.
Ja, vielleicht sollten wir einfach schon... anfangen?
Anfangen. Ja.
Ich hole die Schaufeln.
Vorsicht. Susan!
Susan!
Ah.
Geht's Ihnen gut?
"Dir".
Mir, ja.
Nein. "Du".
Ich? Nein.
Wir können doch jetzt "du" sagen.
Ach so. Gerne.
Gut.
Was ist das?
Du, ich muss dir was sagen.
Von mir aus nicht.
Bitte, es ist wichtig.
Ich höre.
Es fällt mir nicht leicht.
Dass ich hier bin, ist kein Zufall.
Das will ich doch sehr hoffen.
Jetzt sei doch mal ernst.
Okay. Ich bin ganz Ohr.
Ein Handy klingelt.
Sorry, ich mache es aus, dann hast du meine volle Aufmerksamkeit.
Das ist Gerald.
Dann geh ran. Ja.
Ich muss eh ins Bad.
Gerald, was gibt's? "Komm her, wir haben was gefunden."
Na, wo ist Lisa?
Im Lagerraum. Was gibt's denn?
Ich wollte Schaufeln holen und bin eingebrochen.
Auf jeden Fall haben wir das gefunden.
Das ist ein Opferdepot.
Und ich hab's entdeckt.
Sie haben sich nicht gemeldet.
Aber es wird nichts manipuliert oder gefälscht.
Legen Sie auf eine weitere Zusammenarbeit keinen Wert?
Das verstehen Sie falsch.
Ist Ihnen klar, was für Sie auf dem Spiel steht?
Ich hatte eigentlich noch einiges mit Ihnen vor.
Wenn Sie nicht mehr mein Prüfer sein wollen...
... dann werde ich damit leben.
Sind Sie da absolut sicher?
Absolut.
Auf Wiedersehen, Professor Williams.
War das nicht Professor Williams?
Was wollte der hier?
Wollte er zu Russel? Keine Ahnung.
Wo führen Sie mich denn hin?
Eine Überraschung. Ich hasse Überraschungen.
Hoffentlich nicht die.
Herzlichen Dank für die wundervollen Rosen, die Albert mir brachte.
Ich hoffe, ich muss Albert bald nicht mehr zu Ihnen schicken.
Hier, bitte, setzen Sie sich.
Emily,
ich möchte Sie bitten, meine Frau zu werden.
Sind Sie sicher, Philip? Ganz sicher.
Ja, aber wir kennen uns doch kaum.
Und es gibt Dinge, die wir nicht voneinander wissen. Aber...
... vielleicht wissen sollten. Ich weiû, was ich wissen muss.
Ich weiû, dass ich nicht mehr knien kann.
Ich möchte nicht länger ohne dich leben, heiratest du mich?
Ja... Ich will.
Ja.
Ja.
Ich will.
Romantische Musik
Eine Runde Bier für das beste Team der Welt.
Trinken wir auf Judas Thaddäus,
Schutzpatron der hoffnungslosen Fälle.
Woher kennst du ihn? - Ich studierte mal Geschichte.
Du überraschst mich immer wieder. (alle) Auf uns.
Vielleicht schreiben wir gerade die Geschichte neu.
So ist die Archäologie, jeden Tag ein groûes Abenteuer.
Wenn wir Glück haben, finden wir einen Siegelring mit der Aufschrift:
"Ich gehörte Gaius Julius, genannt 'Cäsar'".
Perfekt, du bekommst deine Professur, der Ring wird einem Museum verkauft,
und damit bewährst du deinen Vater vor dem Schuldturm.
Darauf trinken wir noch was. Ich hole Nachschub.
Nimm mich mit.
Was meintest du mit "Schuldturm"?
Ich dachte, es war nur ein Missverständnis mit der Bank.
Na ja, die Woxters sind total pleite. - Oh.
Russels Vater hat kein Händchen fürs Geld. Hat er nie gehabt.
Aber dafür ist es eine Familie von Glückspilzen.
Die kommen immer wieder hoch.
Oh Gott, schon so spät, ich habe die Zeit vergessen.
Musst du schon gehen? Ja, ich muss.
Ich soll meine Mutter vom Schloss abholen. Und... Es tut mir leid.
Äh... Tut mir leid.
Dafür kriegst du ihr Bier.
Ist Russel da?
Nein, Mylord.
Egal, holen Sie den Champagner raus, Mrs. Pendergast hat "ja" gesagt.
Sie hat auch keine Alternative.
Wie meinen Sie das?
Sie sollten sich lieber das hier ansehen.
Mrs. Pendergast ist pleite, sie muss verkaufen.
Was?
Das kann doch nicht sein.
Was soll ich mit einem Yachthafen?
Wo bleibst du denn so lange?
Wir müssen ins Schloss, anstoûen. - Was? Warum?
Philip hat gefragt, ob ich ihn heiraten will.
Die Damen müssen verkaufen, um ihre Schulden zu bezahlen.
Der Ex-Schwiegersohn von Mrs. Pendergast ist ein Halunke.
Seine Frau und Schwiegermutter bürgten für ihn
und verloren ihr gesamtes Geld.
Die arme Emily.
Arm auf alle Fälle.
Sie müssen sich irren, Albert.
Leider... nein.
Du hast hoffentlich "nein" gesagt. - Warum?
Sollte ich ihm erst die Wahrheit sagen?
Ich habe es versucht, aber ich konnte nicht.
Philip konnte auch nicht mehr knien. - Und dir nicht die Wahrheit sagen.
Welche Wahrheit? Mama, Lord Woxter ist pleite!
Das kann nicht sein, schau dich um. - Ja, alles verschuldet.
Was?!
Du musst dich irren, Susan.
Mama!
Sag, dass das nicht wahr ist.
Du bist pleite? - Wie konnten Sie sie anlügen?
Lords lügen nicht. Sie sagen vielleicht nicht alles.
So. Also dein Lord ist ein Schwindler.
Warum mussten wir ausgerechnet jetzt auf uns treffen?
Falsches Timing.
Ja. Absolut falsches Timing.
Na ja.
Vielleicht sollten wir unsere Verlobung dann besser wieder lösen.
Na bitte, bitte, ich lege dir keine Steine in den Weg.
Komm.
Lass uns gehen.
Adieu.
Ja.
Vielleicht war es zu schön, um wahr zu sein.
Seien Sie froh, dass es vor der Hochzeit noch herauskam.
Ja, wenn Sie das sagen, Albert.
Wo ist Russel?
Er rief an, dass er die Nacht nicht im Schloss verbringen wird.Ah.
Na, wenigstens eine gute Nachricht heute.
Ja.
Dramatische Musik
Oh mein Gott!
Wer macht so was?!
Ich weiû, wer nicht möchte, dass du Ergebnisse erzielst.
Wer? John Williams.
Ach, so ein Schwachsinn.
Williams ist ein Idiot, aber auch Wissenschaflter.
Der würde nie Beweise zerstören.
Da könnte ich auch Susan verdächtigen.
Blödsinn, Susan würde so etwas nie machen.
Beide haben kein Motiv.
Doch, Williams hat eins, er hasst dich.
Ach, Quatsch.
Er war gestern hier.
Was?
Er hat sich mit Lisa unterhalten im Lagerraum.
Du spinnst, das hätte sie mir erzählt.
Lisa schreibt über mittelalterliche Siedlungen.
Ja, und? Das ist Williams' Spezialgebiet.
Das ist ein komischer Zufall, oder?
Was willst du andeuten? Komm schon.
Hast du dich nie gewundert, dass sie einfach auftaucht,
nachdem du sie so blamiert hast? Halt den Mund!
Sie sprach gestern mit Williams.
Dann soll sie mir das erklären. Und zwar sofort.
Arbeitest du für John Williams?
Wieso war ich so naiv? Das ist nicht, wie du denkst.
Williams hat dich nicht geschickt? Doch, aber...
Du gibst es zu? Lass mich ausreden.
Ja, er hat mich geschickt.
Ich war sauer auf dich. Er sagte, du arbeitest mit unfairen Mitteln.
Wie mit einem Bagger die Grabungen zerstören?
Sag deinem Chef, er leistete ganze Arbeit.Wovon redest du?
Hör auf, du hast die Nacht mit mir verbracht,
damit er in Ruhe alles zerstören kann.
Du spinnst!
Ich hätte nicht gedacht, dass sie so etwas tun kann.Wem sagst du das?
Warum hat sie mir nichts gesagt?
Frauen sind rätselhaft.
Und meistens nicht das, was sie vorgeben zu sein.
Und was lernen wir daraus?
Wenn ich das wüsste, würde ich einen Bestseller schreiben,
und wäre heute ein reicher Mann.
Albert, Sie können abräumenn.
Du entschuldigst mich? Ja.
Sie müssen essen, Mylord. Wofür?
Für das Treffen mit Mrs. Brown.
Ich habe kein Treffen mit ihr.
Doch, haben Sie. Morgen zum Tee.
Die Dame freut sich schon sehr auf das Wiedersehen.
Auf das Wiedersehen?
Ja. Ach, die Dame mit der Privatbank.
Geschätzte 50 Millionen.
Alles selbst verdient. Und das Vermögen ist noch vorhanden.
Der Buckingham Palace hat nicht inzwischen..?
Nein.
Also gut.
Guten Appetit.
Melancholische Musik
Musik Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen.
Was wäre die Welt ohne den Zauber der Musik?
Ruhiger. Tut mir leid, aber wenn Sie mich fragen ist das Lärm.
Ja. Äh... Wollen Sie auch noch den Park sehen?
Ich möchte Ihre Buchführung sehen. Wie bitte?
Glauben Sie, ich hätte mich nicht hinreichend erkundigt?
Sie sind absolut zahlungsunfähig und brauchen dringend mein Geld.
Das stört mich keineswegs. Ich brauche aber einen Überblick,
wie man den alten Kasten wieder profitabel machen kann.
Diesen alten Kasten?
Dürfte ich Sie in die Bibliothek begleiten?
Dort stelle ich Ihnen alles bereit.
Sicherlich sind auch alle Ländereien von Interesse?
Die sind doch auch alle verpfändet.
Haben Sie einen Verwalter? - Ich habe die Tätigkeit übernommen.
Könnten wir bitte diese Musik abstellen?
Ich muss mit Ihnen reden.
Mrs. Brown, ich möchte dieses Gespräch jetzt beenden.
Ich möchte meine besten Jahre nicht mit einer Frau verbringen,
die keinen Sinn für Tradition hat.
Und für die eine Mozart-Arie...
... nichts anderes als Lärm ist.
Ich fürchte, verehrte Mrs. Brown, wir beide...
Wir passen nicht zusammen.
Sie haben vermutlich recht, Mylord.
Ja. Vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben.
Und hierher gekommen sind, aber bitte...
Entschuldigen Sie mich.
Albert.
Ich muss mich für seine Lordschaft entschuldigen.
Aber geht es um Mozart, reagiert er leicht sensibel.
Ich wünschte, wir hätten uns früher kennengelernt.
Es ist nie zu spät.
Sind Sie... eigentlich verheiratet, Albert?
Was halten Sie von einer Tasse Tee?
Ich liebe Tee.
Es klopft. Herein.
Miss Hartfield, welche Überraschung, was kann ich für Sie tun?
Ich wollte mich verabschieden. Tut mir leid, dass es so geschieht.
Das haben Sie sich selbst zuzuschreiben.
Mein Fehler.
Ich habe Sie unterschätzt.
Meine Liebe, das ist schon ganz anderen Leuten passiert.
Laufen Sie mir nur nicht mehr über den Weg.
Wollten Sie von Anfang an Russel Woxters Arbeit sabotieren?
Ich weiû nicht, wovon Sie reden, Miss Hartfield.
Welcher Wissenschaftler würde je so etwas tun?
Ich weiû, Sie waren es.
Machen Sie sich nicht lächerlich.
Niemand wird Ihnen glauben, dass ich mit einem Bagger
eine archäologische Grabungsstätte verwüstet hätte.
Woher wissen Sie, dass der Täter einen Bagger benutzte?
Tut mir leid, Paps.
Du wirst wohl keinen Woxter erleben, der Professor wird.
Unsere Familie musste schon schwerere Niederlagen einstecken.
Denk an unseren Wappenspruch: "Nil desperandum", niemals aufgeben.
Vielleicht sollten wir mal über ein neues Motto nachdenken.
Es muss doch eine Lösung geben.
Vielleicht kann ich ja helfen.
Jetzt, wo es mit Lisa aus ist, kann ich eine gute Partie suchen.
Wieso nicht? Nein, das ist nichts für dich.
Das Telefon klingelt.
Das ist Lisa. Nein, der Buckingham Palace.
Woxter Castle, was kann ich für Sie tun?
Ja, ich richte es aus.
Der Dekan der Archäologischen Fakul- tät bittet Sie, vorbei zu kommen.
Sagte er, warum? Nein.
Und wann? Sofort.
Er hat wirklich nichts gesagt.
Es klopft. Herein.
Dr. Woxter. Schön, dass Sie so schnell kommen konnten.
Natürlich. Auch, wenn ich nicht weiû, worum es geht.
Aber ich komme später wieder. Setzen Sie sich.
Das hier wird Sie interessieren.
"Niemand wird Ihnen glauben, dass ich mit einem Bagger"
"eine archäologische Grabungsstätte verwüstet hätte".
Ich denke, das reicht.
Professor Williams wird unsere Fakultät verlassen.
Sir, ich weiû nicht, was ich sagen soll.
Wie wäre es mit einem Dankeschön bei Miss Hartfield?
Miss Hartfield? Die ihre Karriere aufs Spiel setzte,
um Professor Williams auffliegen zu lassen.
Danke.
Ich habe das nicht für dich getan. Sondern für mich.
Einen schönen Tag noch.
Sie sollten sich bei ihr bedanken.
Lisa!
Bleib stehen!
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job.
Danke.
Entschuldige mich, ich bin nicht in Feierlaune.
Ich brauche einen neuen Betreuer. Der könnte ich sein.
Das ist keine gute Idee.
Da hast du wohl recht, ja.
Aber ich...
... wüsste eine Alternative.
Ach ja?
Ich liebe dich. Ich will den Rest meines Lebens mit dir verbringen.
Willst du meine Frau werden?
Ich? Ja.
Ja.
Warum haben Sie nicht genug getankt, Albert?
Ich war abgelenkt.
Seit Mrs. Browns Besuch sind Sie abgelenkt.
Rufen Sie ein Taxi. Ich muss dringend zu Mrs. Pendergast.
Ich habe mein Handy vergessen.
Und wie kommen wir hier weg?
Zu Fuû.
Na.
Zu weit.
Entschuldigen Sie, ich würde... Philip.
Oh. Was machst du denn hier?
Na, eigentlich wollte ich zu dir,
aber uns ist das Benzin ausgegangen.
Oh.
Das trifft sich ja gut.
Ich wollte gerade zu dir.
Ach, wirklich?
Albert, im Kofferraum ist ein Kanister.
Vielen Dank, Mrs. Pendergast.
Und, äh...
Was wolltest du von mir?
Dir sagen, dass es mir leid tut.
Dass wir uns getroffen haben? Nein, das nicht.
Zum Glück. Mir tut es auch nicht leid, dass wir uns getroffen haben.
Im Gegenteil.
Und was wolltest du mir sagen?
Ich... ich wollte dir...
... noch einmal einen Antrag machen.
Aber ich habe kein Geld.
Na und? Ich auch nicht.
Lieber arm und glücklich als arm und unglücklich.
Du Spinner.
Ist das ein "Ja"?
Ja.
Romantische Musik
Lasst uns auf die Liebe anstoûen.
Sie geht manchmal seltsame Wege.
Aber...
Was wären wir ohne sie?
Cheers. Cheers.
(alle) Cheers.
Albert, trinken Sie doch auch ein Glas.
So viele Feste werden wir hier nicht mehr erleben.
Was schleppen Sie da an? Ich weiû es nicht, Sir.
Das wurde für Sie angeliefert mit besten Grüûen vom Dekan.
Ich glaube, ich weiû es.
Es ist gewissermaûen...
Der Stein des Anstoûes.
Der Stein ist eine Amphore. Die Amphore.
Die Amphore. Ach so.
Davon gibt's tausende, sie ist auch nicht viel Wert.
Aber immerhin hat sie uns das Glück gebracht.
Da hast du recht.
Ihr gebührt ein Ehrenplatz in unserer Galerie.
Vorsicht, die ist schwer.
Keine Sorge. In 60 Dienstjahren ist mir noch nichts zerbrochen.
Ah! Vorsicht!
Guck dir das mal an!
Ich bin untröstlich, Mylord.
Seien Sie nicht albern, Sie haben uns gerettet!
Das sind römische Solidus-Münzen.
Die sind aus massivem Gold.
Als Finder stehen uns 50 Prozent des Wertes zu.
Ja... ja.
Ja, wir sind gerettet.
Und was lernen wir daraus?
Niemals aufgeben.
Niemals aufgeben.
Ja.
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