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J“ Wenn ein Mann jung und seiner sicher ist
J“ hofft er dass das Schicksal
J“ ihm Liebe ohne Tränen und ohne Ende beschert
J“ meine Liebste, Liebe ohne Ende
J“ Doch wenn sich sein Leben wendet
J“ so wie es ihm bestimmt
J“ schickt das Schicksal eine Liebe, die ihn an den Galgen bringt,
J“ meine Liebste, an den Galgen bringt, meine Liebste, hoch an den Galgen.
Tabby wo bist du?
Tabby!
Tabby! - Emily!
Hier bind ihn an, aber beeil dich! - Emily, komm zurück!
Los, rein mit euch!
Aber Emily ist weggelaufen. Sie ist hinter Tabby her, sie sucht ihn! Da!
Da drüben, beeil dich!
Los Kinder, rein mit euch. Kommt schon, schnell!
Tabby!
Tabby!
Tabby!
Tabby!
Tabby komm doch her!
Tabby!
Tabby!
Tabby!
Hey!
Emily!
Komm runter!
Hörst du nicht, du sollst runterkommen!
Ich muss doch Tabby holen.
Tabby komm! - Emily, Emily hörst du nicht,
du sollst runterkommen!
Tabby wo bist du?
Dieser verdammte Kater!
Edward, komm sofort vom Fenster weg.
Aaah!
Oh, das geht vorüber, ihr braucht keine Angst zu haben.
Blitze sind doch nur... - Elektrizität. - Elektrizität, ja.
Kommt Kinder, setzt euch alle hin.
Der Regen wird schon wieder aufhören. Der schadet uns ja nicht.
Komm her Laura, setz dich jetzt hin.
Wir wollen beten, dass der Sturm bald vorüber geht.
Lass mich los, ich muss Tabby retten. - Los, vomärts, rein mit dir.
Ich kann ihn doch nicht allein hier draußen lassen.
Vater unser, der du bist im Himmel... - Meine Puppen!
...werde dein Name.
Kommt Kinder, kommt!
Los rein! - Was sollen wir denn bloß machen?
Da rüber, alles in die Ecke. Beeilt euch!
Der Balken hat den Fußboden durchschlagen!
Kommt, wir gehen runter, da sind wir sicher.
Hey John, die Neger.
Aeo-gogo! Aeo-gogo! Aeo-gogo! Aeo-gogo!
Aeo-gogo! Aeo-gogo! Aeo-gogo! Aeo-gogo!
Emily bleib hier. Du sollst hier bleiben!
Aeo-gogo! Aeo-gogo! - Emily komm her!
Aeo-gogo! - Komm schon, Emily.
Aeo-gogo! - Hört auf damit!
Aufhören! - Aeo-gogo! - Frederick, sag ihnen sie sollen aufhören!
Aeo-gogo! - Du bleibst hier. - Aeo-gogo!
Hört auf mit dem Unsinn!
Was glaubt ihr wozu das gut ist? - Lass sie, das ist ein Zauber.
Sie wollen den Sturm beschwören. - Was?
Sie opfern den Duppys. - Duppys sind ihre bösen Geister.
Die Duppys haben ihren Hinterkopf vorn.
Ich habe euch gesagt, dass ihr aufhören sollt!
Aeo-gogo! Aeo-gogo! - Seid doch endlich ruhig!
Oooh. - Hier.
Emily, geh schon. - Emily komm her und setz dich.
Setz dich hin Rachel.
Edward mach schon, setz dich da hin.
Oooh..
Edward!
Hier, trink auch einen Schluck. - Nein, ich trinke nichts.
Das weißt du. - Na trink schon.
Ach, das hilft auch nichts.
Oooh. Oh, Emily! Was machst du denn?
Ich will auch mal trinken. - Nein.
Oh Herr und Gott, erbarme dich unser.
Lieber Gott erbarme dich!
Lieber Herr Jesus Christus, lieber Herr Jesus Christus!
Errette uns Herr, errette uns!
Oh Vater im Himmel, hab Erbarmen mit uns!
Aeo-gogo!
Lieber Vater, bitte hilf uns.
Lass uns nicht von der... - Der Esel! Der Esel steht unter dem Dach!
Sam! - Es wird ihm auf den Kopf fallen. - Sam!
Bleib hier Sam! - Geh nicht raus, Sam!
Herr im Himmel, steh uns bei!
Lass dieses Unheil an uns vorübergehen. - Da ist Tabby!
Tabby, Tabby, komm rein!
Lass doch das Fenster zu!
Tabby! Tabby wo bist du?
Tabby! Tabby!
Tabby! - Rachel, mein Kind, komm her! - Rachel, geh doch.
Tabby! - Sei schon ruhig!
Wo ist er denn? - Emily!
Laura, nimm deine Puppe und setz dich hier hin.
Emily, komm her.
Was soll jetzt aus uns werden? - Erst müssen wir mal aufräumen.
Dann werden wir wieder von vorne anfangen.
Sieh mal, da liegt Onkel Sam.
Papa, Onkel Sam liegt da und rührt sich nicht.
Wie schrecklich.
Billy, Robert, kommt her. Ihr auch. Geht weg, Kinder.
Ich hab ihm gesagt, er soll nicht raus gehen.
Ich hab ihm gesagt, er soll nicht rausgehen, bei dem Sturm.
Warum musste er auch rausgehen, mein armer Sam!
Kommt, bringt sie weg.
Da war einmal ein Doktor Foster, der ging in einem Sturm nach Gloucester.
Die Straßen waren überschwemmt... - Hört auf, Kinder, bitte hört auf!
...nass bis auf sein Hemd. - Seid jetzt ruhig.
...nass bis auf sein Hemd. - Hier, nimm Laura.
John, komm her, bring die Kleinen weg. - So Rachel, komm her.
Hast du Tabby gesehen, Papa? - Nein, aber da drüben steht Jimmy,
geh mal hin und frag ihn. - Jimmy! Jimmy, hast du Tabby gesehen?
Komm mit, wir müssen ihn suchen.
Wie können die Kinder nur so herzlos sein?
Sie haben den alten Sam doch so geliebt.
Sam ist immer ihr bester Freund gewesen.
Noch dazu wo Naiomi dabei war.
Sie sind noch jung.
Du kannst doch nicht von ihnen ewva... -Aber ich bin doch in ihrem Alter
nicht so gewesen. Sie benehmen sich nicht wie gut erzogene
Englische Kinder, überhaupt nicht.
Das liegt einfach an diesem scheußlichen Jamaika.
Die Kinder vewvildern hier auf dieser Insel.
Alle Frauen sagen das. Ich bin nicht die einzige Mutter,
die so darüber denkt.
Mrs. Fernandez hat mir gesagt... -Alice, Alice! - Nein, hör mich
an Frederick, wir haben uns oft und ausführlich darüber unterhalten.
Ich möchte, dass du meinen Wunsch respektierst.
Ich möchte, dass unsere Kinder eine richtige Schule besuchen
und zwar in England.
Los, Segel setzen!
Aber noch nicht brassen! - Noch nicht brassen!
Beeilt euch!
Papa, wie lange dauert es, bis wir in England sind?
Was für eine dumme Frage, das kommt auf den Wind an.
Da hat Emily recht. - Da sind ja Margareta Fernandez
und ihr Bruder! Schade, dass sie schon vor uns da sind.
Oh Emily, das Schiff wird bei den Kaiman Inseln anlegen,
schreib uns nur ein paar Zeilen,
dass es euch gut geht und dass ihr ge- sund seid und gib den Brief dort auf.
John, du bist der Älteste, du musst auf deine kleinen Geschwister
aufpassen, hörst du?
Margareta und ihr Bruder haben ihr Kindermädchen bei sich,
sie wird dir helfen, aber du bist für deine Geschwister verantwortlich.
Ja, Mama.
Ich will als erster auf‘s Schiff! - Nein, ich! - Sei vorsichtig Emily.
Na, seid doch nicht so wild! Ist es denn die Möglichkeit?
Komm mein Kleines.
Hepp!
Na? Derjunge Mann scheint‘s eilig zu haben, nach England zu kommen.
Alles klar machen zum Anker lichten! - Alles klar machen zum Anker lichten!
Na komm mein Kleines, komm.
Oh, hehehehe.
So mein Kind. Tut mir leid Sir, wir haben es eilig.
Wir müssen absegeln bevor die Flut zurück geht.
Ich muss ihnen doch noch ein paar Ratschläge geben.
Keine Sorge Madam, so ein Schiff ist die beste Kinderstube
auf der ganzen Welt.
Sieh mal!
Da ist ja ein Affe!
Pass auf Emily, Papa guckt her.
Ich kann die Kinderja gar nicht mehr sehen!
Adios, Mama!
Adios! - Adios! - Auf Wiedersehen Mama! -Adios Mama!
Emily!
Emily geh sofort da runter! - Mama! Papa! Wartet!
Segel setzen! - Adios! Adios Mama! - Müsst ihr denn schon wieder zurück?
Auf Wiedersehen Emily!
Und schreib uns! Vergiss nicht, uns zu schreiben Emily!
Na trink schon! Herrlicher Rum... - Komm schon, komm schon!
Na komm schon, mach‘s Maul auf. - Was habt ihr denn mit ihm vor?
Er will ihm den Schwanz abschneiden. - Warum? - Weil er brandig ist.
Na mach schon, Kleiner. - Er ist durch und durch verfault.
Wenn wir ihm den nicht abschneiden,
dann würde unser kleiner Liebling sterben.
Tut das nicht weh?
Nein, der Kleine wird höchstens ein bisschen Kopfschmerzen haben
wenn er wieder aufwacht.
Er war betrunken. - Schiff voraus!
In welcher Richtung?
Steuerbord Sir! Sie geben Rauchsignal!
Ist es auf ein Riff gelaufen? - Es hat keine Schlagseite Sir!
Sie haben keine Flagge gesetzt. - Backbord beidrehen!
Alle Mann an Deck! -Alle Mann an Deck!
Sie haben ein Boot ausgesetzt Sir!
Wir wollen uns das Schiff mal ansehen. - Ich auch, ich auch!
Anker klarmachen! - Da ist es, siehst du's?
Ruder hart Backbord! - Ruder hart Backbord!
Großsegel reffen! - Großsegel reffen!
Sieh mal, das Schiff brennt ja. - Fallen Großsegel!
Das sieht nicht aus wie ein Feuer. - Ist auch keins, es ist ein Signal.
Sie geben achtern ein Rauchzeichen. Das bedeutet, dass sie in Seenot sind.
Ahoi! Wie heißt euer Schiff?
Woher kommt ihr? Wer seid ihr?
Wieso sind die in Seenot? - Das weiß ich auch nicht.
Ich werd Mr. Curtis fragen.
Ach bitte Mr. Curtis, können sie mir sagen,
wieso das Schiff in Seenot ist? - Helft den Frauen an Bord!
Helft den Frauen!
Ja, immer langsam.
Geben sie mir die Hand! - So, hopp!
Die Nächste!
Vorsicht, nicht so.
Heeey!
Das sind Piraten! - Piraten! - Piraten an Board, ein Uberfall!
Die Kinder, bringt die Kinder runter!
Laura!
Kapitän, ich glaube dass...
Mr. Curtis, wo zum Teufel stecken sie?
Wer sind sie?
Ich habe sie gefragt, wer sie sind! Hä? Wer sind sie?
Antworten sie Mann, was suchen sie hier?
Ach, äh, ich brauche Vorräte, für meine Besatzung.
Ich bin Offizier. - Offizier?
In der Kolumbianischen Marine.
In der Kolumbianischen Marine?
Mister, ich brauche Vorräte, ich werde alles bezahlen.
Ich bin ein Mann der immer alles bezahlt.
Ich gebe ihnen, äh, 500 Pfund.
Sie bekommen einen Schuldschein von der Kolumbianischen Marine.
Über 500 Pfund.
Ich brauche nur ein paar Vorräte, und etwas Geld.
Ich hab kein Geld. - Sie haben kein Geld?
Nein.
Das istja unerhört, ich werde diesen Vorfall meiner Regierung melden.
Sie wird die notwendigen Schritte unternehmen.
Mister, warum ist die Kiste verschlossen?
In der Kiste ist nichts drin.
Hahaaa, warum ist sie dann verschlossen?
Wo ist der Schlüssel? - Hast du was gefunden?
Noch nicht, er behauptet, er hat kein Geld.
Her mit dem Schlüssel! - Ich habe ihn nicht!
Ich bin unten gewesen, aber da ist nur wertloser Plunder.
Sie fahren mit Ballast.
Sie sind auf der Rückfahrt nach England, Käpt'n?
England ja, aber wir haben nichts Wertvolles an Bord, wirklich nicht.
So eine weite Reise, und die mit Ballast.
Wo bleibt da der Gewinn?
Dies ist leer, warum war sie verschlossen?
Ich... -Aha! 900 Pfund...
Das sind doch Rachels Bon—Bons. - Für Lieferungen von Waren.
Sie wollte sie sich aufheben. - Na also, hier steht es, 900 Pfund
für Lieferung von Waren.
Also Käpt'n, wo ist das Geld versteckt?
Mister, sie haben mich belogen. - Das ist nicht wahr,
ich habe kein Geld an Bord.
Ich wette, dass wir ihn zum reden bringen.
Du meinst, dass wir ihn vor die Flinte steilen sollen?
A- ha, das wird vielleicht helfen.
Bring ihn rauf!
Kommen sie, Käpt'n.
Vo rwä rts !
Ach...
Na los, los, rauf mit ihnen!
Nein! Nein!
Nein, nein!
Das können sie mit mir nicht machen, ich protestiere! - Weg!
Sie haben also kein Geld? Aber hier in dem Buch
sind 900 Pfund für gelieferte Ware eingetragen.
Wo sind sie? Ach, wo sind sie?
Wo sind sie? - Hör mal Chavez,
wenn du ihn umbringst kann er nicht mehr sprechen. - Da hast du Recht.
Das weiß er. Und er weiß, dass du das auch weißt.
Gib mir auch eins, oder hast du keine mehr?
Doch, ich hab dir‘n paar aufgehoben.
Zu den anderen.
Na los! - Ich geh ja schon.
Was, was, was will der Mann?
Ich glaube er Will, dass wir uns ducken sollen.
Ja aber, warum sollen wir uns denn ducken?
Warum sperrt ihr uns hier ein?
Anlegen!
Wollen sie es uns jetzt sagen?
Mister, ich bitte sie, sagen sie es uns.
Wo ist das Geld?
Feuer!
Was sind sie bloß für ein Mann? Sie sind ja ein Mörder!
Verraten sie uns, wo das Geld versteckt ist.
Hä?
Machen sie endlich den Mund auf! Sollen wir die Kinder umbringen?
Nehmen sie das auf ihr Gewissen?
Kommt raus. Raus mit euch.
Kommt raus!
Das war aber nicht lieb von dir!
Wenn sie tiefer geschossen hätten, wären jetzt alle tot.
Kapitan, ich...
Uhm, ruhig jetzt hier!
Zac, der wird nie reden.
Huiiiii...
Ich möchte auch mal damit fahren! - Ich auch!
Komm, wir fahren auch mal damit! - Ja, wenn wir dürfen.
Hey, Mister, schnupfen sie?
Das ist aber kein Schnupftabak.
Wo ist das Geld versteckt?
Käpt'n, sie können sich nicht vorstellen,
wie meinen Freund so was aufregt.
Dabei haben wir bis jetzt noch gar nicht angefangen. - Ja...
Ha? Ach...
In meiner, in meiner Kabine. Unter dem, unter dem Tisch.
Ja... oh!
Sieh dir das an!
Da ist es!
900 Pfund in Münzen! - Ja!
Da wird sich Rosa freuen. - Rosa?
Was ist da oben los?
Sie haben Käpt’n Marpole gefesselt.
Sie haben um seine Füße Feuer gelegt. Und auf einmal brannten seine Hosen.
Der alte Marpole. - Ich kann Marpole nicht leiden.
Der stinkt immer so.
Gib sie her.
Alberto!
Mach die Luken dicht. Alles fertig machen zum ablegen!
Wirklich? Sie haben ihm die Hosen an- gebrannt? Das hätte ich gern gesehen.
Kommt wir wollen lieber auf das andere Schiff gehen.
Hey! - Die haben uns eingesperrt!
Curtis! Curtis! - Aye aye Sir.
Komm her du Rindvieh und binde mich los.
Hier her! Schneid mich los!
Aye aye Sir. - Nein nein nein, damit! Damit!
Curtis...
Ich war, ich war an Händen und Füßen gebunden, bitte merke dir das, Curtis.
Du hast sie an Bord kommen sehen, es waren über dreißig.
Nein, es waren über vierzig.
Wie sollte ich gegen ihre Artillerie kämpfen?
Die Kanonen waren ausgefahren, Breitseite auf uns gerichtet.
Artillerie, Käpt'n? - Du hast doch die Kanonen selber gesehen.
Es waren mindestens zwölf.
Wie soll ich das bloß den Eltern dieser armen Kinder mitteilen?
Es ist alles in bester Ordnung. Was ist los?
Ich weiß nicht.
Was ist hier los?
Was? Was ist los? - Es geht um das Mädchen.
Einer hat behauptet, es wäre in meiner Kabine. - Von was für
einem Mädchen redest du denn? - Ich, ich weiß nicht.
Hör auf, hör auf!
Was machst du denn da? - Dieses verdammte Schwein!
Bist du verrückt geworden? Du kennst doch unsere Regeln,
keine Gefangenen, keine Zeugen! - Und keine Weiber!
Ich möchte doch nur verhindern, dass die Mannschaft meutert!
Ihr habt uns hier eingeschlossen.
Was gibt‘s denn da zu lachen?
Sag mal, wie lautet die Regel für Kinder?
Wir werden sie in Tampico an Land setzen, kapiert?
Ja natürlich.
Buhl
Ihr Kinder! Runter!
Capitan! Capitan!
Was willst du?
Bitte, wir wollen jetzt schlafen.
Gehen sie, sie sind betrunken.
Warum, warum hast du mich gebissen?
Was machst du hier draußen? Komm runter!
Was macht das Mädchen hier oben?
Die anderen sind ja auch da. - Bring sie runter!
Los, kommt! Runter!
Runter!
Runter jetzt, caramba!
Schluss! Los jetzt, runter! Schluss!
Was denkt ihr, wo ihr seid? Das ist ein Schiff und kein Spielplatz!
Runter mit euch!
Du, sei vorsichtig mit deinem Höschen!
Man spricht nicht über... Höschen.
Wenn du dir Löcher in dein Höschen reißt, wer soll sie dann stopfen?
Ich?
Los, verschwindet!
Ihr habt hier nichts zu suchen.
Keiner gehorcht mir.
Sieh mal, ein Fernrohr.
Kannst du was sehen?
Nein, ich sehe nichts. Aber warte mal, jetzt, jetzt seh ich was.
Hey, hey! Wer hat dir erlaubt, meinen Hut aufzusetzen?
Du hast ja die Jacke falsch rum angezogen.
Nein, ich bin ein Geist, die Duppys haben ihre Hinterköpfe vorn.
Halt den Mund, sprich nicht von Geistern!
Auf einem Schiff tut man das nicht, das bringt Unglück.
Ich bin fertig. - SI. - Nun mal raus mit euch, Kinder.
Spielt woanders, raus mit euch. Los, los, vorwärts.
Nun macht schon, raus mit euch.
Raus, raus!
Der hat aber ein komisches Gesicht. - Chinesen sehen nun mal so aus.
Ich hab vorher nie einen Chinesen gesehen.
Es tut mir leid.
Es tut dir leid, was habe ich davon?
Ich stopf eure Wäsche nicht.
Es tut mir leid, dass ich dich gebissen habe.
Und dann, dann kam ein großer Sturm und hat ihr Haus umgeworfen.
Ihre Mama hat sie auf ein Schiff gebracht.
Das sollte sie zu ihrer Großmutter bringen.
Nach England, aber das Schiff wurde überfallen.
Sag mal, fährt dieses Schiff auch nach England?
Na selbstverständlich. - Woher weißt du das so genau?
Wenn das erste Schiff nach England fährt und dieses hier auch,
warum mussten wir das andere verlassen?
Meine Mama hat nichts von umsteigen gesagt.
Du weißt doch, dass uns die vaachsenen nie etwas sagen.
Vielleicht wussten sie es selbst nicht.
Was soll das sein? - Ein Palstek.
Was? - Ein Palstek.
Ein Palstek... gib her!
Was ist los? - Da! Ein Schiff der Britischen Marine.
Hoffentlich haben die uns nicht gesehen.
Dann würden sie beidrehen.
Was ist denn los? - Gar nichts, runter mit euch!
Rücken wir vor dem anderen Schiff aus, Emily?
Ich weiß nicht, es scheint so. - Warum denn?
Hier, nimm. Bitte.
Emily, ich äh, ich hab mal eine Frage. - Was denn?
Äh, glaubst du, dass diese Männer Piraten sind?
Nein, natürlich nicht. - Ich wundere mich nur,
Margareta hat gesagt, drüben auf dem anderen Schiff,
als diese Männer an Bord gestiegen sind, da hätte sie gehört,
wie ein Matrose gerufen hat, "Piraten an Bord!"
Sie hat sich sicher verhört, der hat nur gerufen "Lotsen an Bord!"
Sieh dir das an.
Sie fahren an der anderen Seite der Insel vorbei.
Aber wenn sie da vorne wieder auftauchen werden sie uns sehen.
Die sind schneller als wir.
Was ist denn los?
Was hast du denn gemacht?
Hör auf! Hör auf! Er war es nicht.
Er hat keine Schuld. Die Kinder haben damit gespielt.
Ey, wir kommen aus dem Wind!
Was willst du denn jetzt machen? - Hinter das Riff.
Hinter das Riff. Wie willst du da festmachen bei dem Seegang?
Wir haben den Anker verloren. Hä?
Mit Tauen.
Die Taue, die Taue! Los, lass sie alle Taue raufholen.
Nicht so, ist falsch!
Hier.
Oh fein, gib mir das. - Nein nein, lass los!
Ohh!
Halt es nach oben.
Die sollen sich beeilen. - Was machen die denn?
Gar nichts.
Segeln wir nach Tampico, Capitan?
Äh, morgen. - Morgen?
Warum denn nicht schon heute? - Wir müssen den Anker haben.
Der Anker liegt doch da unten. - Ohne Anker segel ich nicht.
Los, verschwinde! Du darfst hier nicht rein!
Warum denn nicht? - Well dich die Haie fressen, wenn du ins Wasser fällst.
Wenn ich Pirat wäre, ein richtiger Pirat,
dann würde ich nie ein Mädchen mitnehmen.
Warum denn nicht?
Ach, die sind doch bloß im Wege.
Haaaa!
Es ist runtergefallen.
Gib mir mein Püppchen wieder.
Dann nehm ich mir ein anderes.
Was hat er gesagt? - Er sagt zu tief, dabei sind es nur zehn Meter.
Er hat Angst. Er sagt, Kinder an Bord bringen Unglück.
Na ja, vielleicht hat er Recht.
Diese Kinder sind gefährlich für uns. Ich wollte, wir wären sie los.
Ist doch Unsinn.
Die Männer haben Angst. Gestern Abend hatten wirja noch Glück.
Da ist es noch mal gut gegangen.
Aber wenn wir einmal mit den Kindern an Bord erwischt werden,
dann hängen wir alle miteinander am Galgen, alle miteinander.
Und das wissen die Männer ganz genau. - Ja...
Hey, verschwindet da. Wenn ihr ins Wasser fallt, holt euch keiner raus.
Hier.
Hört mal zu Kinder! Ihr müsst hier verschwinden.
Was ist passiert? Hey Kleine, was ist denn passiert?
Wir spielen Begräbnis auf See.
Ihr macht euch über die Religion lustig. Auf meinem Schiff nicht.
So was, so was dulde ich nicht.
Gehörst du denn keiner Kirche an? - Der Kirche von England.
Geht jetzt runter.
Wo hast du meinen Hut her?
Wer hat dir erlaubt meinen Hut aufzusetzen?
Komm her!
Ich hab gesagt komm her!
Komm her!
Na komm schon!
Hier, fang ihn. - Aufhören!
Hey! Aufhören!
Hol ihn dir doch. - Hört auf!
Dir werd ich helfen, mich rumzuhetzen!
Ich werde dich aufhängen! - Lass meinen Bruder los, lass in los!
Du...
Du kleiner Teufel du!
Du bist ein Teufel, du kommst in die Hölle!
Du bist ein böser Pirat!
Dich werden sie aufhängen, das wirst du schon sehen!
Der Hut, Capitan.
Was ist denn los? - Die Männer benehmen sich wie alte Weiber.
Was ist denn da unten los?
Alberto, du weißt doch, dass ich das nicht verstehe.
Hey, warte, warte! Warte doch mal!
Erkläre mir, warum die Männer so aufgeregt sind.
Die Kinder haben den Kopf umgedreht und er sagt, es wäre der Teufel.
Alberto! - Nein nein nicht, das bringt Unglück!
Hör auf zu lachen!
Du bist ein Duppy, ein böser Geist.
Alberto, bring die Kinder runter!
Alberto! - Die fass ich nicht an!
Was? - Die fass ich nicht an!
Vordersegel, Hauptsegel und Klüver setzen.
Raus!
Du bist in der falschen Kabine, raus mit dir.
Los, raus mit dir!
Hör mal, wenn meine Berechnungen stimmen, dann müssten wir spätestens
in zwei bis drei Tagen in Tampico sein.
Hey, Capitan. Ha?
Dürfen wir an Land gehen? - Nein, es darf niemand an Land gehen
wenn es der Capitan nicht erlaubt hat.
Warum mussten wir uns denn so fein machen Alberto?
Wenn man einer Dame vorgestellt wird, muss man sauber sein.
Komm her.
Einer Dame? Wer ist sie?
Das wirst du schon sehen.
Ich möchte den Brief einstecken.
Komm sofort zurück!
Komm sofort zurück!
Ich will nur den Brief zur Post bringen. - Komm sofort zurück!
Bitte können sie mir sagen, wo ich diesen Brief einstecken kann?
Ich suche einen Briefkasten.
Kann ich dir helfen? - Oh, sie verstehen mich?
Ja ja, du willst Brief wegschicken? - Ja. - Komm mit mir,
Jemand möchte dich kennen lernen.
Aber ich muss wieder auf das Schiff zurück.
Es wird nicht lange dauern.
Capitan, ich hab sie gewaschen und gekämmt, wie sie gesagt haben,
aber ein Mädchen ist weggelaufen. - Ich hab dir befohlen,
keiner von ihnen darf das Schiff verlassen.
Geh und such sie. - Wo denn? - Geh und such sie!
Möchtest du eins?
Darf ich auch eins für Rachel mitnehmen? - Aber natürlich.
Die Piraten haben ihre Bon-Bons gestohlen.
Oh, wie schrecklich.
Piraten sind Diebe. - Nimm die ganze Schachtel für Rachel mit, mein Kind.
Hier. Und jetzt werden wir beide uns unterhalten.
Aber erst musst du mir deinen Namen sagen.
Emily. - Emily Thornton.
Woher wissen sie das? - Deinen Namen kennt jeder.
Du wirst von der ganzen britischen Marine gesucht.
Gesucht? - Vielleicht glauben sie, dass dir etwas zugestoßen ist.
Hey, weg hier! Hey hey hey hey!
Du! Komm Capitan.
Was machst du denn? Was machst du? Na komm jetzt.
Nur einen noch... - Sei doch vernünftig, Mann!
Wenn du da bist, ist dein Täubchen glücklich.
Du mein Goldjunge, wenn du da bist, bringst du die Sonne mit.
Ich tu alles für dich, Rosa.
Die beiden hier sind die schönsten...
...und vornehmsten Männer der Welt.
Aber ich habe eine furchtbare Geschichte über euch gehört.
So? Was denn für eine furchtbare Geschichte?
Die sehen gar nicht wie Mörder aus, nicht wahr?
Mörder ist gut. - Ja, ihr habt sieben Kinder entführt.
Ihr habt ihnen die Kehle durchgeschnitten
und ihre Leichen ins Meer geworfen.
Was wir beide? - Kindern die Kehle durchgeschnitten?
Wovon redest du eigentlich?
Wer hat das gesagt? - Der Englische Käpt'n.
Käpt’n Marpole?
Aha, Käpt’n Marpole. - Der alte Käpt’n Marpole.
Nicht mir, er hat es dem britischen Gesandten erzählt,
der hat es seiner Regierung erzählt, und die der Guardia Civil.
Wir haben niemand ermordet. - Nein.
Hey, kommt her. - Ach das ist doch alles nur dummes Zeug.
Aber ein Kind ist weg, habt ihr nicht ein Mädchen gesehen?
Und noch was. - Was?
Er hat gesagt auf eurem Schiff waren über 50 Kanonen.
Nein! - Ja!
Über 50 Kanonen und über 100 Mann, alle solche Kerle.
Und Marpole hat sich tapfer verteidigt, wie ein Löwe gekämpft.
Aber gegen diesen schrecklichen Piraten,
der so Wild und so stark wie ein Bulle ist,
war er machtlos!
Er sucht dich überall. - Wer? - Käpt’n Chavez.
Weißt du, ob wir heute nacht hier schlafen?
Aaah!
Was ist los?
Dem Jungen ist etwas passiert.
Er ist tot.
Nicht anfassen, gehen sie weg.
Jetzt hör mal zu. Die Engländer haben gesagt, dass ihr Mörder seid.
Das war nur ein Witz solange alle Kinder am Leben waren.
Jetzt ist es kein Witz mehr.
Ach Rosa, das ist doch ein Unfall gewesen,
damit haben wir doch gar nichts zu tun.
Bildest du dir ein, dass sie dir oder mir glauben?
Warum nicht? - Raus mit euch, bevor die Kinder erfahren,
dass er tot ist. - Rosa, ich bitte dich,
was sollen wir mit den Kindern machen? - Das musst du, das müsst ihr beide
allein entscheiden. Aber ich würde sie in Tampico lassen
und so schnell wie möglich verschwinden.
Rosa, Rosa, das können wir nicht... - Raus hier, raus mit euch!
Raus, raus! - Ich hol doch nur meine Jacke!
Geht schon! - Reg dich doch nicht so auf.
Geht schon! - Nu, komm schon, komm.
Wo ist John?
Wollt ihr nicht auf John warten?
Geh an Bord.
Hast du ihnen was gesagt? - Ja, ich hab‘s gesagt.
Was hast du gesagt? - Ich hab ihnen erzählt, dass es...
Dass es ein Unfall gewesen ist. - Genau das.
Warum schläfst du nicht?
Wenn John nicht zurückkommt, dann...
Ah, äh, weißt du... - John kommt nicht mehr zurück.
Er hatte einen Unfall.
Dann möchte Edward gern seine Decke haben, weil er friert.
Ja, ist gut. Gib sie ihm.
Warum müssen wir hier drin sitzen? - Wir dürfen nicht
an Deck rumlaufen. - Warum nicht?
Die Männer sind böse auf uns, sie können uns nicht mehr leiden.
Ich wollte wir wären schon in England. - Ja, ich auch.
Warum ist denn Margareta nicht bei uns?
Die hält sich schon für ewvachsen.
Wir sitzen in einem Boot und die sind im Wasser.
Die sind nicht im Wasser, dann könnten sie doch nicht rumlaufen.
Ihr seid im Wasser und müsst ertrinken.
Ja, ihr müsst ertrinken!
Ihr müsst ertrinken! - Die verstehen doch gar nicht, was ihr sagt.
Schwimmen! - Ihr müsst schwimmen. - Da ist doch Wasser! -Schwimmen!
Los schwimmen! - Da ist doch Wasser! - Schwimmen! - Sonst ertrinkt ihr!
Schwimmen! - Da!
Runter mit euch!
Los runter mit euch. - Nein wir haben so schön gespielt,
es war so lustig. - Auf einem Schiff ist es nicht lustig!
Aaaaaaah! - Was ist denn los?
Aaah-aaaah-ah-ah...
Was hast du gemacht?
Was machen wir mit ihr?
Wo bringst du sie hin?
In meine Kabine.
Die Männer wollen mit dir sprechen.
Wir alle wollen mit dir sprechen.
Also, was ist los?
Es handelt sich um die Kinder.
Mama, Papa!
Nein!
Du weißtja, dass unsere Mannschaft sehr abergläubisch ist.
Die Männer verlangen von uns, dass wir die Kinder
auf der nächsten Insel absetzen.
Sie sagen, solange die Kinder an Bord sind... - Die haben gar nichts
zu verlangen. - Aber sie können meutern, das weißt du.
Wir sind auf hoher See.
Wir sind auf die Männer angewiesen.
Geh und beruhige sie.
Gut ich werde es versuchen, aber... - Lass mich doch zufrieden!
Komm Kleine, komm.
Das wird dir gut tun.
Na mach schon, mein Kind. - Was ist das?
Etwas gegen Schmerzen. Komm, sei brav.
So, das wird dir helfen.
Schlaf jetzt.
Sag ihnen, dass sie nicht solchen Krach machen sollen. - Was?
Die sollen da oben nicht solchen Krach machen!
M- hm.
Alberto! Sag ihnen, dass sie ruhig sein sollen.
Ein Mann ans Ruder!
Bei Luv voraus ein Raddampfer.
Soviel ich erkennen kann ist es ein Holländer.
Im Luv voraus ein Holländischer Dampfer.
Ein großer, genau das worauf wir gewartet haben.
Reiche Beute!
Er wird uns in ein paar Minuten überholen.
Gib mir den Schlüssel für die Waffenkiste!
Wo ist der Schlüssel, Chavez? - Hier.
Wir werden sie aber nicht angreifen.
Wir werden die Kinder auf ihr Schiff übersetzen
und lassen sie weiter fahren.
Lassen sie weiter fahren? Was ist mit der Beute?
Die Kleine braucht Hilfe! Sie braucht Medizin.
Sonst stirbt sie.
Emily! Emily!
Wein doch nicht, du bist doch ein großes Mädchen.
Ich versteh dich nicht.
Sag ihnen, sie sollen das andere Boot runterlassen, das brauchen wir nicht.
Wieso nicht? - Das Schiff wird nicht gekapert,
wir setzen bloß die Kinder über.
Mach die Luke auf und hol sie an Deck.
Bist du schwerhörig, ich habe gesagt das andere Boot!
Sag es ihnen.
Lasst es runter! Lasst es wieder runter.
Ähm, bringt die Kinder rauf.
Ähm, äh... ach.
Sie gehorchen nicht, Chavez. Sie machen nicht mit.
Sie werden, verlass dich drauf.
Überlass doch den Männern das Schiff und die Fracht.
Nein!
Wenn die Männer ihre Beute haben, werden sie bestimmt bereit sein,
die Kinder auf den Dampfer zu bringen. - Ich sage nein.
Sei doch vernünftig, Chavez!
Dann kommt das Mädchen immer noch früh genug zum Doktor.
Alberto, das Schiff wird nicht gekapert.
Was?
Für die Musketen. - Hast du nicht gehört, was ich gesagt habe?
Den Schlüssel für die Musketen.
Seit wann befiehlst du hier, hä?
Zurück!
Ihr rührt ihn nicht an Alberto!
Überlasst ihn mir. Werft diesem Mann ein Tau runter.
Und macht das Boot klar.
Holt die Musketen, wir kapern das Schiff. Sag es ihnen.
Na los, mach schon!
Holt eine Kette um ihn zu fesseln. Kette! Kette um ihn zu fesseln!
Was ist denn mit dir los du verdammter Narr?
Willst du dass sie dich umbringen? - Scher dich zum Teufel.
Hör mal, ich bin bereit mit dir zu sterben, aber bestimmt nicht
wegen dieser lausigen Kinder. - Das ewvarte ich auch nicht.
Die Kette!
Sag ihnen sie sollen das Boot runterlassen.
Mein Bein!
Es tut so weh. - Ich weiß, ich weiß.
Oh, tut mir leid, Emily.
Tut es sehr weh? - Sterb ich daran?
Hä? Ach, red doch keinen Unsinn. Natürlich nicht.
Tabby ist gestorben, er ist jetzt tot.
Hier...
Nimm noch einen Löffel davon. - Nein, ich will nicht.
Komm... es wird dir gut tun.
Na? Mach den Mund auf.
Na komm, sei brav.
SO...
Jetzt wirst du schön schlafen.
Ich träume immer so furchtbar.
Ich... ich habe Angst.
Geh nicht weg. - Nein.
Warum hast du diese Ketten an? - Ich hab etwas falsch gemacht.
Schiff ahoi!
Wie heißt euer Schiff?
Wie heißt euer Schiff?
Was machen die denn?
Die kämpfen ja.
Verdammt noch mal, Feuer! Feuer!
Werden wir gewinnen? - Ich weiß nicht.
Du bist doch der Käpt'n. Warum kämpfst du nicht?
Leg dich hin und schlafjetzt.
Komm, mach die Augen zu.
Erzähl mir eine Geschichte. - Ich weiß keine Geschichte.
Erzähl mir was von dir. Bist du schon als Junge auf einem Schiff gefahren?
Als ich ein Junge war, da habe ich kein Wasser gekannt.
Nur Felsen und Berge.
Ich hab solche Angst!
Jetzt kann ich sie sehen, sie kämpfen mit dem anderen Schiff.
Alberto, sag ihnen sie sollen die Passagiere
alle auf unser Schiff bringen, sie sollen sich beeilen.
Lass die Luken öffnen.
Luken öffnen!
Chavez!
Chavez!
Chavez, wir haben den Holländischen Dampfer gekapert,
wir machen reiche Beute. Verdammt noch mal, wo ist denn der Griff?
Chavez! Chavez! - Schrei nicht so!
Ich hör dich ja. - Wie geht’s dir?
Du weißt, ich hab‘s nur zu deinem Besten getan.
Komm jetzt wieder rauf an Deck, hä?
Die Mannschaft war wütend auf dich aber du bist immer noch der Capitan.
Ha?
Was?
Was ist los?
Verdammt noch mal, was ist denn los? Chavez, sag mir was er Will.
Das Britische Schiff ist zurück gekommen.
Aber ihr musstet ja den Holländer kapern.
Brecht die Tür auf, wir brauchen den Capitan an Deck.
Alberto, die Männer sollen sich beeilen.
Alberto, alle unsere Männer hier her auf den Dampfer.
Komm Chavez, jetzt haben wir ein schnelleres Schiff.
Komm her Chavez, hier ist der Schlüssel, mach schon!
Du wirst nicht weit kommen.
Sollen wir ohne dich abfahren? - Auf Wiedersehen, Kapitän!
Ach, scher dich zum Teufel.
Ich weiß nicht, warum ich so lange bei dir geblieben bin.
Du bist ja ein Vollidiot!
Dampf aufmachen. Klar machen zum ablegen!
Was machen sie denn hier?
Raus mit ihnen!
Emily!
Ahoi! Dreht bei und kommt längsseits!
Ihr sollt beidrehen und längsseits kommen.
Wenn ihr nicht beidreht eröffnen wir das Feuer!
Kind...
Wenn ihr nicht beidreht eröffnen wir das Feuer!
Also, jetzt wollen wir einmal scharf nachdenken,
vielleicht fällt uns irgendetwas wichtiges ein.
Als ihr auf dem Piratenschiff wart, hat da irgendjemand etwas getan,
was euch Angst gemacht hat?
Habt ihr euch gefürchtet?
Wovor denn? - Na vor all diesen Männern.
Haben sie irgendetwas getan, was...
ihr nicht gerne hattet?
Ich meine, etwas schmutziges, unanständiges.
Hm?
Ja einmal sprach er über unsere Höschen.
Wer? - Der Käpt'n.
Was hat denn der Käpt‘n über eure Höschen gesagt?
Er sagte, dass er sie nicht stopfen würde.
Wir sollten damit nicht auf Deck rumrutschen.
Es ist doch nicht anständig über Höschen zu sprechen.
Margareta, hat er dir jemals einen Antrag gemacht?
Er war furchtbar tapfer. - Was hat er denn getan?
Er hat einen ganzen Löffel voll Pfeffer gegessen.
Sogar schwarzen Pfeffer!
Und er hat gar nicht geweint.
Ah, tatsächlich.
Habt ihr einen Kampf gesehen? Mit Kanonen oder Messern?
Nein. - Wir durften nicht zusehen.
Auch nicht als das Holländische Schiff gekapert wurde?
Der Raddampfer?
Nein, wir waren doch alle eingesperrt. Außer Emily, die war in der Kabine.
In der Kabine des Käpt'n?
Mit Käpt’n Chavez?
Und nun, John.
John!
Euer Bruder.
Wisst ihr, was dem passiert ist?
Papa, Papa, ich möcht' jetzt gehen. - Also bitte!
Nach den vielen Aufregungen... - Jetzt ist es genug,
Schluss für heute. -... nachdem, was die Kinder alles durchgemacht haben,
muss man sie jetzt in Ruhe lassen. Kommt.
Ja, es ist genug für heute. - Sehr richtig, mehr als genug.
Kommt Kinder, jetzt gehen wir erst mal nach Hause.
Kommt. - Mr. Thornton, auf Wiedersehen.
Edward, Laura, kommt. - Mr. Thornton,
bitte noch einen Augenblick. Wenn wir keine Aussage von den Kindern haben,
können wir Chavez nicht überführen.
Sind sie der Meinung, dass sie wirklich nichts wissen?
Oder glauben sie, dass sie eingeschüchtert worden sind?
Nein...
Nein, ich glaube nicht, dass sie eingeschüchtert worden sind, aber
vielleicht wissen sie doch etwas, das sie nicht sagen wollen.
Warum nicht? - Weil sie vielleicht diesen Käpt’n Chavez gern haben
und ihn bewundern. -Ach, glauben sie?
Wenn die Kinder etwas wissen, muss ich es herausbekommen.
Sollen sie als Zeugen auftreten? - Nein Mr. Thornton, nicht alle
aber ich glaube, wir müssten wenigstens eins vorladen.
Und welches?
Emily.
Diese Männer bekennen sich der Piraterie schuldig.
Aber seit 1837, wir Piraterie nicht mehr mit dem Tode bestraft.
Wenn sie nicht mit Mord verbunden ist. In diesem Fall handelt es sich
um den Mord an John Thornton und um den Mord an Käpt‘n Vandervoord.
Wenn die Geschworenen zu der Uberzeugung gelangen,
dass einer von diesen Männern für den Tod des John Thornton
oder des Käpt’n Vandervoort verantwortlich gemacht werden kann
dann schreibt das Gesetz den Tod für alle vor.
Und nun Emily, muss ich noch ein paar wichtige Fragen an dich stellen.
Du erinnerst dich doch? Du hast heute morgen geschworen,
die Wahrheit zu sagen. Ich bin überzeugt, mein Kind,
Also Emily, sprich laut und deutlich
damit dich auch alle hier verstehen können.
Dass der Holländische Dampfer gekapert wurde wissen wir.
Aber dabei ist etwas furchtbares passiert.
Der Holländische Käpt’n wurde mit seinen Leuten gefesselt
und auf das Piratenschiff gebracht.
Und da wurde er ermordet. Hast du nichts davon bemerkt?
Ich... ich, ich habe doch geschlafen.
Emily, das Protokoll bitte.
Heute morgen hast du uns gesagt, dass du wach warst.
Ja, und zwar, well dir dein Bein weh getan hat.
Er hat mir Medizin gegeben. Damit ich einschlafe.
Ja, so war es.
Na ja, aber als die Britischen Offiziere auf das Piratenschiff kamen,
da warst du doch wach. - Ich, ich habe geträumt.
Es war furchtbar. Du, du hast mir doch gesagt, ich hätte geträumt.
Aber jetzt träumst du nicht mehr, Emily.
Der Holländische Käpt‘n kam an Bord, er war aber nicht mehr da,
als die Britischen Offiziere kamen. Wo war er?
Emily, wo war er?
Nur du allein kannst uns Auskunft geben.
Dein Bruder, deine Schwestern und die beiden anderen waren im Laderaum
eingeschlossen. Nur Chavez war an Deck.
Und du warst in seiner Kabine.
Ich war krank, mein Bein tat so weh. - Dein Bein war verletzt,
aber die Wunde war gut verbunden. Und in der Kabine, neben deinem Bett
war Blut. An der Treppe wurde auch Blut gefunden.
Nein! - War es dein Blut? - Nein! - Oder war es das Blut von
Käpt’n Vandervoort? Und Chavez hatte auch Blut an der Hand.
Das ist ein klarer Beweis.
Er hatte Blut an der Hand. - Er, er... er hatte ein Messer.
Ja, ich kann mich nicht mehr erinnern. Aber, es war furchtbar.
Hast du Käpt’n Chavez gesehen? - Ich hab, ich hab viel Blut gesehen.
Er hat so gestöhnt. Und dann ist er gestorben.
Das ist doch alles Unsinn!
Machen sie endlich Schluss, hören sie aqu
Hören sie endlich auf! Euer Ehren, ich lasse nicht zu,
dass man meine Tochter noch weiter quält.
Ruhe!
Ruhe, ich bitte um Ruhe!
Die Gefangenen werden abgeführt.
Der Gerichtssaal wird geräumt.
Chavez!
Chavez, sie weiß gar nicht, was sie uns damit angetan hat.
Dieses kleine Mädchen bringt uns alle an den Galgen.
Das Kind kann nichts dafür, sie müssen uns hängen.
Ich will aber nicht unschuldig hängen.
Zac, du hast in deinem Leben bestimmt was verbrochen,
wofür du den Galgen verdienst.
Ich bitte um Verzeihung, Sir. Sie können stolz auf ihre Kinder sein,
das muss ich sagen. Meine Frau und ich haben alles über den Prozess gelesen.
Wir bewundern ihre Emily. Oh, vielen Dank Sir.
Die haben verdient, dass sie hängen.
J“ Wenn ein Mann jung und seiner sicher ist
J“ hofft er dass das Schicksal
J“ ihm Liebe ohne Tränen und ohne Ende beschert
J“ meine Liebste, Liebe ohne Ende
J“ Doch wenn sich sein Leben wendet
J“ so wie es ihm bestimmt
J“ schickt das Schicksal eine Liebe, die ihn an den Galgen bringt,
J“ meine Liebste, an den Galgen bringt, meine Liebste, hoch an den Galgen.
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