All language subtitles for 2019-Leberkas Junkie.deu

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Original subtitles

.

Untertitelung: BR 2019

* Rockmusik *

Rock 'n' Roll!

Franz, jetzt h�r doch mal auf. Das ist doch peinlich.

Du bist doch keine 15 mehr. - Wir machen jetzt Party!

Mei, Franz, wir m�ssen morgen alle wieder fr�h raus.

Lass gut sein. - Seit wann musst du fr�h raus?

Jetzt werd halt einfach mal erwachsen.

Ich pack's dann, pf�at euch. - Was seid ihr denn f�r Langweiler?

Machst du dann das Licht aus?

Spie�er!

Franz?

Franz!

Essen ist fertig.

Papa.

Susi? Was machst denn du da?

Ich bring dir unseren Sohn, wie wir es ausgemacht haben.

Du wei�t, was wir ausgemacht haben? - Freilich.

Gell, Pauli, du freust dich, den Papa zu sehen.

Und diesmal eine ganze Woche, nicht nur ein Tag.

Hier ist alles drin: Flasche, Nucki, Strampler, Bilderb�cher.

Spielsachen, Feuchtt�cher, Babyapotheke, der Quietschi ...

Kann ich mich auf dich verlassen?

Wann hast du dich je nicht verlassen k�nnen?

Ich muss mich auf die Abschlusspr�fung vorbereiten.

Das kann ich nur, wenn du dich k�mmerst.

Mach dir keine Sorgen. Wir werden eine Bombenzeit haben.

Servus Pauli. Servus.

Die Mama vermisst dich jetzt schon. Vermisst du die Mama auch?

Servus.

Du, Susi, f�rn Notfall, du bist schon telefonisch erreichbar?

Hast du schon was gefr�hst�ckt?

Das kann man nicht mit anschauen, wie der in sich reinfrisst.

Wie kann man sich nur so gehen lassen?

Lass den Buben! Der hat's nicht leicht!

Seien wir froh, dass ihm das Essen noch schmeckt.

Freilich. Er ist doch selber schuld. H�tte er die Susi nicht vergrault!

* Es klingelt. *

Telefon.

Jetzt langt's aber dann wirklich, Franzl.

Und dir schmeckt's auch, kleiner Bazi?

Stellt euch vor, bei der Mooshammer Liesl brennt's.

H�rst du mir eigentlich zu? - Was geht mich das an?

Soll ich draufpieseln oder was?

H�rst du nicht, was der Papa sagt? Bei der Mooshammer Liesl brennt es!

Oma, ich bin die Polizei, nicht die Feuerwehr.

Und jetzt m�chten wir eine Kleinigkeit Ruhe fr�hst�cken.

Ha! "Kleinigkeit".

* Handy *

Eberhofer? - Wo bleiben Sie? Wir haben hier einen Brand!

Daf�r bin ich nicht zust�ndig.

Rufen Sie mich, bei Einbruch, Verkehrsunfall oder Amoklage.

Am liebsten w�re mir ein glasklarer Mord.

Ob es ein Mord ist, wei� ich nicht. Wir haben eine Leiche.

Eine Brandleiche! Sie kommen jetzt, Zefix.

Immer diese Widerreden.

Riecht wie ein Schweinsbraten, gell?

Ist Ihnen nicht gut? Vertragen Sie keine Leichen mehr

oder keinen Schweinsbraten? - Passt schon wieder.

Schleicht euch jetzt! Das ist ein Tatort!

K�nnen Sie mir schon was �ber die Leiche sagen?

Stark verbrannt, t�t ich sagen. - Echt?

Ja.

Es ist eine Frau. Den Rest fragen Sie am besten

Ihren Kollegen von der Pathologie. - Wieso jetzt Frau?

Das d�rften die Reste von einem B�gel-BH sein.

Schlecht schauen Sie heut aus. Also richtig schlecht.

Kein Wunder, ich hab eine Schei�nacht gehabt.

H�ren Sie auf damit. - Das gef�llt mir gar nicht.

Da kommen Sie schleunigst zu mir in die Praxis f�r einen Dings.

Ganzk�rper-Check-up. - Keine Zeit. Ich muss ermitteln.

Servus, da ist der Eberhofer. Schick mal die KTU vorbei.

Ich hab einen Wohnungsbrand mit Todesfolge.

Da sind Sie! Zum Gl�ck ist das Opfer nicht der Buengo.

Wer? - Unser Buengo, der Fu�ballgott von Rot-Wei� Niederkaltenkirchen.

Unser Lokalmatador mit Maximalpigmentierung.

Der Fu� Gottes. Der hat doch da gewohnt.

Wer? - Der Buengo.

Der hat doch da gewohnt. Hat alles der Verein gezahlt.

Mei, Bub, jetzt pass mal auf.

Jetzt tu der Buengo dem Franz sch�n erz�hlen,

was hier alles passiert ist und dann geht der Buengo sch�n schlafen.

So ist's brav.

Und der Meisterb�rger tut sch�n ins Rathaus fahren

und dann tut er Niederkaltenkirchen sch�n regieren.

Eberhofer, Ihr Ton gef�llt mir nicht.

Wer hat Sie denn aus M�nchen zur�ckgeholt? Zefix.

Saubere Arbeit, Burschen, gut gemacht!

Und, Buengo, alles klar?

Ich komme vom Training und dann sehe ich Rauch aus dem Haus.

Dann mach ich die T�r auf und mich bumst es aus dem Haus.

Hast du eine Ahnung, wer die Frau war?

Hat die Liesl noch andere Mieter gehabt?

Und wer war das? - Wei� nicht. Hat viel gearbeitet.

Wo ist denn die Liesl? Kann es sein, dass die da drin flackt?

Die Mooshammerin macht Workshop: Urschrei. - Urschrei?

* Schrei *

Mein Haus! Alles ist hin! - War das jetzt ein Urschrei?

Braucht's daf�r einen Workshop? - Obacht, Sheriff!

Saubande! Haben mein Haus angez�ndet. Das werd ich euch heimzahlen!

Ihr asoziale Bagage! - Du spinnst doch, Mooshammerin!

Du geh�rst ins Irrenhaus! - Ich zeig euch an! Grattler!

Mooshammerin, wie kommst du auf Brandstiftung?

Hast du schon mal geh�rt, dass ein Haus von allein zu brennen anf�ngt?

Hast du das schon mal geh�rt? - Ja, hab ich!

Halt! Halt! Halt! Halt!

Mooshammer...

Jetzt schau nicht so deppert, fahr mich auf deinen Hof!

Ich zieh bei euch ein!

Herrgott, Sakrament! Rettung!

Hallo? - Ist er tot?

Franz? Kannst du mich h�ren?

Eberhofer!

Susi ...

Eberhofer!

Ich hab einen Schnelltest gemacht.

Sie haben die Fitness-Parameter eines 70-J�hrigen.

Sie sind ein Wrack. Ihr Cholesterin

w�rd ich meinem schlimmsten Feind nicht w�nschen.

Cholesterin? Da haben Sie sich vertestet.

So ein Schmarrn. - Das kommt vom Fressen.

Und von der Sauferei. - Ab jetzt halten wir Di�t.

Kein rotes Fleisch, wenig tierisches Fett, Gem�se, Bewegung, kein Alkohol.

Ich bin pumperlgsund!

Und von denen nehmen wir dreimal eine zu den Mahlzeiten.

Schenk ich Ihnen. Hat mir der Pharma-Vertreter dagelassen.

Das war nur wegen dem Brand.

Wahrscheinlich war die H�tte voller Asbest.

Jetzt bin ich wieder schuld. - Ja.

Und keine Leberk�ssemmeln mehr. Die sind pures Gift.

Das war diese Bagage. - Wer?

Meine Nachbarn. Denen passt es nicht, dass ich an Buengo vermiete.

Magst du das nicht aufschreiben? Das sind alles Hinweise.

Das kann ich mir genau merken.

Mama, das kannst du mir nicht antun, mit der unter einem Dach.

Der Liesl ist das Haus abgebrannt, drum wohnt sie jetzt bei uns.

Im Dorf h�lt man zusammen. - Aber die Mooshammerin bei uns.

Da tu ich mir was an!

Was kann denn der Buengo daf�r, dass er aus Ghana kommt?

Aber sag mal, die Tote, war die auch aus Ghana?

Schmarrn. Aus M�nchen war sie. Saskia Grimm hie� sie.

Ende 20, eine richtige Gesch�ftsfrau, aber klapperd�rr.

Furchtbar.

* Handy *

Herr Dienststellenleiter?

Wie schaut's denn hier aus? - Wo? - Am Brandort.

Wieso ist da nicht abgesperrt? - Das ist vers�umt worden.

Vers�umt, verstehe. Da gibt's nix zum Schauen!

Schleicht euch! Hundskr�ppel!

Sie waren der leitende Beamte hier. Die Kollegen sind fassungslos.

War da kein Flatterband? - Nix! Die Haust�r war auch offen.

Eberhofer, was ist mit Ihnen los?

Bei mir ist alles super. Ich vernehme die Hausbesitzerin.

Au! - Schau zu, dass du die Kirchbichler-Brut verhaftest.

Worauf wartest du? - Die frisst unseren Datschi!

Dies Frau Grimm, die hat f�r eine Gesellschaft gearbeitet,

die haben Hotelketten gebaut.

Die war wegen dem Hotel bei uns? - Der leidige Neubau.

Er spaltet unsere friedliche Gemeinde.

Jetzt drehen Sie das doch um. So hat sie ausgeschaut.

Haben Sie schon einen Verdacht? - Nein.

Aber Sie stehen ganz oben auf meiner Liste.

Witzbold.

Wo waren Sie, als es bei der Liesl gebrannt hat?

Raus!

Und posaunen Sie nicht herum, dass diese Frau Grimm ermordet wurde.

Sonst k�nnen wir das Hotel gleich mitbeerdigen!

Oha. F�r einen Vegetarier bist du ganz sch�n scharf auf Frischfleisch.

Ich bin Veganer. - Frischfleisch ist frauenfeindlich.

Wer bist denn du? - Ich bin die Mia.

Sie macht ein Sch�lerpraktikum.

Dann macht die Mia jetzt ihr Praktikum und du arbeitest.

Los, hopp! Hundehaufen z�hlen. - Das ist die reinste Schikane!

Ja, und zwar um das Haus von der Mooshammer Liesl.

Du fragst jeden, ob ihm vor dem Brand was aufgefallen ist.

Los! Hopp! Wir ermitteln in einem Mordfall!

Ein Mord! - Ja!

Ja geil! Super! - Schon, oder?

Mia, warte.

Schei�e, Franz. Franz! Schei�e!

Da ist die Kindersicherung drin.

Mei, Franz, mein erster Mordfall.

Danke, dass du mich mitnimmst. Da kann ich richtig was lernen.

Gibt's was, auf das ich besonders achten soll?

Ja, auf den Paul.

* Paul heult los. *

Franz, kannst du dich um deinen Sohn k�mmern?

Zefix, schau, der Herr Wachtmeister steht wieder. Sehr sch�n.

Verst�rkung hat er auch dabei.

Die Mooshammerin meint, dass ihr das nicht gern gesehen habt,

dass sie an Buengo vermietet hat. - Logisch. Er ist ein Neger.

Und du bist ein Arschloch.

Wo wart ihr, als es bei der Mooshammerin gebrannt hat?

Wir haben die A 92 geteert.

In der Nacht? - Nachtschicht.

Sonst noch was?

Nein.

Das ist Brokkoli-Tofu-Eintopf. Das tut dir gut!

Was du f�r eine sch�ne Gesichtsfarbe kriegst!

Super, Oma. - Schmecken tut's f�rchterlich.

Also ich war heute Nachmittag beim Simmerl.

Die Fleischpflanzerl sind wahnsinnig gut. Ein Gedicht!

Servus, miteinander!

Liesl, ich hab dir eine Kleinigkeit mitgebracht.

Mh, Pralinen!

Eine kleine Aufmerksamkeit, weil du so leiden musst wegen dem Brand.

Mei, f�r mich?

Das sind meine Lieblingspralinen: Nussnougat.

Fl�tzinger, woher wei�t du das? - Ich bin halt aufmerksam.

Liesl, jetzt mach sie auf, komm.

Nein, die geh�ren mir. - Genau! Das sind ihre.

Mach die Schachtel auf, aber pl�tzlich.

Die hat er mir mitgebracht.

Du kannst gleich deine Sachen packen, inklusive der Schei�pralinen.

Dann wohnst du die restliche Zeit beim Fl�tzinger.

So schaut's aus, du geizige Amsel! - Habt euch doch nicht so.

Liesl, sag mal, was planst du f�r Renovierungsma�nahmen?

Da m�ssen wir jetzt erst in deinen Showroom gehen, ein Probebad nehmen.

Ich kauf doch keine Katze im Sack.

Das ist jetzt aber ganz schlecht. Ich hab gar keinen Showroom.

Ach so. Dann mach ich jetzt mein Hormonyoga. Servus.

�berleg's dir halt, servus!

Ich glaub, mir wird schlecht. - So ein undankbares Weibsbild.

Hast du ernsthaft geglaubt, dass du mit 5-Euro-Pralinen

einen 50.000-Euro-Auftrag an Land ziehst?

6,80 hat sie gekostet, gell, Franz? Dass du's wei�t. Die Schei�schachtel.

He! Ho! Ha! ...

Pauli, schlafen.

Hast du so was schon gesehen?

Die Mooshammerin.

Pauli, schlaf mal.

Schau mal, wen ich da hab. Mit dem Quietschi schl�fst du jetzt.

Pauli, das ist die 36. Runde. Langsam werd ich grantig.

Dann schlaf halt nicht.

Wenn du nicht schlafen magst, dann schlaf halt nicht.

Das hast du jetzt davon.

* Rockmusik *

Geht doch.

Einen warmen Leberk�s hast du nicht da, oder?

Wei�t du, wie sp�t es ist? Es ist viel zu sp�t.

Gehen auch ein bisserl dickere Scheiben?

Wei�t du was? Mach's dir selber.

Du Leberk�sjunkie. - Merci.

Wo kommst denn du um die Zeit her?

Wo ist mein Sohn?

Unser Sohn. Ich kutschiere ihn die ganze Nacht schon herum,

weil er nicht einpennen wollte.

Franz, Hand aufs Herz. Warst du beim Wolfi im Wirtshaus?

Nein. Nix Hand aufs Herz. Zefix.

H�r auf mich zu kontrollieren. Ich pass auf Pauli gut auf.

Da bin ich mir in letzter Zeit nicht sicher.

Entweder du vertraust mir oder du packst ihn und f�hrst heim.

Ich vertrau dir, Franz.

Ich meine, du kannst gern hier �bernachten ...

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Zu Mittag eine klare Br�he, abends ein Apfel. Richtig Heilfasten.

Servus.

Warum hast du dieses Kind dabei? - Wieso bist du �berhaupt hier?

Verfolgst du deine Ehebrecher bis in die Pathologie?

Ich bin da, um dich zu unterst�tzen. Dream Team: Eberhofer, Birkenberger.

Zum Gl�ck informiert mich G�nther,

wenn du zuf�llig in einen Fall stolperst.

Merci. - Keine Ursache.

Der Eberhofer Junior durfte mitkommen?

Wo ist er denn? - Sag dem G�nther, wo du bist.

Wo ist er denn? - K�nnen wir weitermachen?

Wo bist du denn? - Wo ist er denn?

Wo bist du denn? - Wo ist er?

Da ist er ja! - Dann haben wir das gekl�rt.

M�chtest du mal ein Pathologe werden? Der Pathologen-Pauli?

Also gut, ich fasse zusammen:

Bei der Toten handelt es sich um Saskia Grimm.

Sie wurde mit drei gezielten Schl�gen auf den Kopf get�tet.

Mit einem langen, d�nnen Gegenstand. - Vermutlich aus Eisen.

Dann wurde sie mit Brennpaste eingeschmiert und angez�ndet.

Ein klassischer Mord.

Danke, Rudi. - Ist das meine Schuld?

Der hat das nicht verstanden.

In dem Alter sind die auf dem Stand eines Meerschweinchens.

Hast du da eine Wasserleiche liegen? - Nein, warum?

Vielleicht ist das Pauli. Hast du einen Stinker gemacht?

Ja, er hat einen gemacht.

Hast du eine Wickelunterlage da? - Was? Ah, hol den Fetzen da.

Typisch. H�tte der junge Vater

nicht selbst seinen Babyschei� mitnehmen k�nnen?

Nein, dem Eberhofer ist es zu banal. Der schickt seine Lakaien.

Wenn du speiben musst, da hinten in den Mistk�bel

zum Fettgewebe von der letzten Obduktion.

Das war zu 100% eine Beziehungstat. Allein schon wegen der Brutalit�t.

Ich schau mal, was ich rausfinde.

Bitte das Mittagsmen� 2 ohne Salat, daf�r zweimal Nachtisch bitte.

Such dir was Sch�nes aus, ich lad dich ein. Geld spielt keine Rolle.

Wenn das so ist: Kein Mittagsmen�,

sondern Leberkn�delsuppe und dann Ente mit Blaukraut.

Und dann bitte noch Pusztagulasch mit Brezenkn�del,

Tellerfleisch mit Kren, Schweinsw�rschtl mit Kraut,

ein Kutscherpfandl mit Sp�tzle und dann noch ... eine Forelle M�llerin.

Sonst noch was? - Kaiserschmarrn. Aber den bitte danach.

Und f�r Sie?

Franz, Heilfasten w�rde dir auch guttun.

Ja, aber was hat dir das gebracht? - Meine Seele beginnt zu leuchten.

Ist das schon jemandem aufgefallen?

Hat sich eine Frau mal daf�r interessiert?

Hat sich die Frau so interessiert, dass sie sich gesagt hat:

"Was leuchtet da so sch�n! Das muss ich mir anschauen,

dir muss ich direkt die Kleider vom Leib rei�en,

du geile Birkenberger-Sau."

Also ohne dass du sie daf�r bezahlt hast.

Franz, mit deiner Fresserei willst du deinen Seelenschmerz ersticken.

Deine Seele kann lauter schreien, als du denkst.

* Er r�lpst. *

Jetzt hat sie was gesagt, meine Seele. Hast du das verstanden?

Sehr witzig.

Ihr Bewirtungsbeleg. Ich find's toll,

dass es heutzutage noch so gro�z�gige Typen gibt.

Da fehlt die Adresse.

Ich br�uchte eine Adresse. - Meine?

Nein, die vom Lokal. - Soll das eine Anmache sein?

Nein, nein. Tut mir leid. �berhaupt nicht.

Mandy? - (leise) Ruf mich an.

Und? Hast du das gesehen? Es leuchtet.

Wei�t du, Pauli, eine Frau sucht bei einem Mann die Herausforderung.

Doch, ich sag's wie's ist.

Der schlimmste Fehler ist, wenn man pflegeleicht ist.

Sie meint, sie hat keine Arbeit mehr mit dir und weg ist sie.

Ja, auf den ersten Blick war es bei der Mama andersrum.

Sie hat gemeint, sie h�tte zu viel Arbeit.

Aber ich sag's dir, irgendwann wird die Mama zur�ckkommen.

Wetten? Um eine Halbe Bier?

H�nde weg vom Schneckenwieserl. Wir lassen uns das nicht gefallen!

Der Gemeinderat ist eine Marionette der Baulobby!

Wir fordern! Kein Hotel im Naturschutzgebiet!

Zur�ckgebliebene Steinzeitheinis! - Der Tourismus ist unsere Zukunft.

Ihr glaubt nur an das Gesch�ft eures Lebens!

F�r ein paar Klosch�sseln und ein paar Scheiben Schinken!

Ihr wollt unsere Heimat verkaufen!

Was hast du gesagt? - Heimatverr�ter!

Ich geb dir gleich einen Heimatverr�ter.

Haltet mich fest, sonst passiert ein Ungl�ck.

Ich bin gleich wieder da.

Geht's wieder?

Leopold, Hut ab, der Papa w�r stolz auf dich.

Eine solche Demonstration h�tt ich dir nicht zugetraut.

Und unter uns: Das Hotel ist wirklich ein Schmarrn.

Und jetzt mach die Stra�e frei.

Franz ... ich bin das Volk.

Wir haben bestimmt schon �ber 50 Euro gespart.

Wir haben viel Geld aus dem Fenster geschmissen.

Schmarrn, die haben Sommer SALE. 20% auf alles, au�er Babynahrung.

Das ist der erste Geburtstag von unserem Sohn.

Der wird anst�ndig gefeiert.

Da hinten ist das Kinderland. Da gehst du jetzt hin.

Warum hei�t das Kinderland?

Weil man ein Kind braucht, um reinzukommen.

Komm, Oma, gehen wir.

Fang mal!

Super! Komm, Pauli!

Fein! Fang mal!

Pauli, ich bin gleich wieder da.

Ich nehm noch zwei.

Zwei nehm ich noch.

Einen nehm ich noch. - Du bist der Wahnsinn.

Der ist f�r meine Oma zum Mitnehmen.

Ich bin gleich wieder da.

Pauli?

Pauli!

Entschuldigen Sie, hat jemand von Ihnen ein Kind gesehen?

Schaut aus wie ich, aber als Baby.

Pauli!

Franz?

Was machst du da?

�h ... Susi.

Und wo ist unser Sohn?

Also ... wei�t du, das ist so ein Moment,

wo man sich am besten nicht aufregt. - Warum? Was hast du gemacht?

Ui!

Ja Pauli!

Hat's dir gefallen beim Rudi?

Der Rudi wollte dem Pauli seine Arbeit zeigen.

M�chtest du einmal Kaufhausdetektiv werden?

Ich vertrete nur einen Kollegen. - Wie lieb.

Wie schaut es denn da aus?

So was ... - Echt, gell?

Franz, ich h�tt gern einen Hotdog.

Aber rotes Fleisch, tierische Fette, Wei�mehlsemmel. Das ist pures Gift.

Super, dass du so vern�nftig bist.

Ja ... - Hey, Hotdog-Killer, geht noch ein achter?

Du benimmst dich schlimmer als ein kleines Kind.

Wer soll denn das essen?

Ein paar Vitamine haben noch keinem geschadet.

Wegen dem Hirschen k�nnen wir den Komposthaufen fressen.

Ich lauf zum Simmerl. Ich brauch was mit Fleisch.

Sch�n, dass du zum Essen geblieben bist, Susi.

Schmeckt recht interessant, Oma. - Du schleimst schlimmer als Leopold.

Essen kann gesund und lecker sein.

Und gr�ndliches Kauen ist ganz wichtig.

In deinem Alter verzeiht einem der K�rper nicht mehr alles.

Ihr zwei w�rt ein so sch�nes Paar.

Wollt ihr es nicht noch mal versuchen?

Oma, das mit dem Franz und mir funktioniert nicht auf Dauer.

Das hast du selbst gesehen, als wir zusammengewohnt haben.

So toll war das leider nicht. Gar nicht toll.

Aber der Kleine braucht doch eine richtige Familie.

Mama, Papa, ein gemeinsames Heim.

Oma, die Susi und ich so eng zusammen, das hat nicht gepasst.

Da ist auch keiner schuld. Nicht der Franz - ... und Susi auch nicht.

Wir sind getrennt, aber trotzdem gemeinsam Paulis Eltern.

Korrekt. - Mag noch jemand was? - Nein, ich muss, ich hab noch ...

Ja, was mach ich jetzt mit dem ganzen Batz?

So, jetzt hast du ihn los.

Susi, falls du zu m�de zum Heimfahren bist,

du kannst hier �bernachten.

Franz, wird sind uns doch einig, dass wir nur noch Paulis Eltern sind.

Freilich.

Es ist nur wegen dem Pauli. Der t�t sich freuen morgen fr�h.

Ich muss fr�h raus.

Gute Nacht!

Gute Nacht!

* Babygeschrei *

Eberhofer, warum gehen Sie nicht ans Telefon?

Es gibt Bewegung im Fall Saskia Grimm.

Wir haben vom Netzbetreiber s�mtliche Verbindungsdaten des Opfers.

Inklusive Textnachrichte, Bilder und was der Mensch so verschickt.

Ein gewisser Buengo hat demnach eine kurze,

aber einseitige Aff�re mit der Toten gehabt.

Der Buengo? Das hat er mir gar nicht gesagt.

Sie haben den Buengo schon verh�rt?

Respekt, Eberhofer. Da waren wir auf der richtigen Spur.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Buengo war.

Der ist viel zu verpeilt.

1532 Textnachrichten hat er an das Opfer geschickt, bevor es tot war.

Das erste f�llt noch unter Liebeskummer,

aber dann wird es ganz schnell Stalking, inklusive Morddrohungen.

Ach geh. - Da schau her.

"Erst wenn du tot bist wie eine Maus, liebe ich dich nicht mehr."

Das ist keine Drohung, sondern schlechtes Deutsch.

Und das ist ein Haftbefehl. - Den Buengo verhaften?

Eberhofer. Haftbefehl. Nicht nachdenken, vollstrecken.

Ja spinnt der?

Eberhofer! Wir machen hier ein Training!

Franz, spinnst du? Das ist ein Trainingsplatz.

Tut mir leid, aber passt mal auf. Ich bin wegen Buengo da.

Was ist mit dem? - Kannst du ihn diskret herholen?

Buengo! Komm mal her.

Du hast mich angelogen. Du hast die Frau gekannt.

Okay, vielleicht habe ich ein paar Sachen vergessen.

Ihr habt eine Aff�re gehabt. - Ich bin introvertiert.

Ich red nicht so gern �ber Privates. - Bei Mord ist nix privat.

Ja okay, wir hatten ein ... Mechteltechtel.

Bis sie Schluss gemacht hat. - Das war nur Pause.

Nix. Sie hat es dir genau geschrieben:

"Ich m�chte nichts mehr mit dir zu tun haben."

Du darfst das nicht einfach lesen!

Bei Mord darf die Polizei alles und sie liest auch alles.

Z.B. deine 1000 SMS, WhatsApp, E-Mail usw.

"Erst wenn du tot bist wie eine Maus, liebe ich dich nicht mehr."

Und? Ich hab Gef�hle. - Gef�hle sind immer schei�e.

Und in deinem Fall macht es dich zum Hauptverd�chtigen.

Gut, gehen wir.

Franz, Habe die Ehre. - Servus, Schorsch.

Ich war's nicht. Ich schw�r's! Ich bin kein M�rder.

Ja mei, ... halt die Ohren steif. - Ohren steif? Wieso?

Er meint, du sollst dich nicht h�ngen lassen.

H�ngen lassen? Franz! Ich will mich nicht h�ngen lassen!

Franz, hilf mir! - Ich hol dich da raus!

Hilfe! Franz! - Ich versprech's!

Franz! Franz!

Der Beruf des Privatdetektivs ist einer der gef�hrlichsten.

Wir gehen da hin, wo es knirscht.

Gesellschaftlich und privat.

Mit vollem Einsatz von K�rper und Kopf.

Mei, so einem gestandenen Mannsbild laufen die Weiber sicher nach.

Ja, hat sich das herumgesprochen?

Du, Liesl, ich m�sste mal mit der menschlichen Geheimwaffe reden.

Allein.

Top Secret. - Ich geh ja schon.

Wenn's dir mit der Bedienung fad wird,

bei der Mooshammerin geht was.

Erstens hat die einen Namen, Mandy, und zweitens wird es mir nicht fad.

Im Gegenteil!

Sag, ist die f�r dich nicht zu wild? - Manche m�gen M�nner mit Erfahrung.

Im Singledasein?

Schau mal, was die Oma f�r dich gekocht hat.

Das ist ein Brokkoli-Tofu-Eintopf mit viel Eiwei�.

Jetzt mal im Ernst. Das ist die Firma von der Grimm.

H�r dich mal um. Vielleicht haben die was mitbekommen.

Hast du nicht was vergessen? - Der Hotelbau ist total umstritten.

Rudi, ich muss beweisen, dass Buengo das nicht war, weil er's nicht war.

Der ist viel zu verpeilt.

Wolltest du mir nicht was sagen?

Das hab ich dir am Telefon schon gesagt.

Schau mir in die Augen und sag es mir ins Angesicht.

Rudi Birkenberger, ich brauche deine Hilfe,

weil ohne dich schaff ich es nicht.

Und jetzt so, dass ich es glaube. - �bertreib's nicht.

Und was macht der feine Herr Franz, w�hrend ich mich k�mmere?

Ich k�mmere mich um meinen Buben. Ich bin alleinerziehend!

Fl�tzinger, ...

Fl�tzinger, �bertreib's nicht.

Wei�t du, was die Mass kostet auf so einem Volksfest?

8,50, ich bin doch nicht der Onassis.

Was war das eigentlich zwischen euch und dieser Grimm.

Sie hat Fl�tzinger einen Auftrag versprochen,

wenn er sich im Gemeinderat f�rs Hotel starkmacht.

Moment mal! Der Hotelbau kommt der ganzen Gemeinde zugute.

Deswegen hast auch du 200 Klosch�sseln bestellt.

Wirf mir meine Gesch�ftst�chtigkeit nicht vor! - Du warst k�uflich!

Neidhammel, erfolgloser! - Jetzt langt's! Hinsetzen!

Wir wollten doch nach Simbach, aufs Volksfest. Techno Power!

Genau! Super geil! - Auf geht's, Volksfest!

Ich wei� nicht, der Pauli ist zu klein f�r so was.

Spinnst du? Techno Power ist schon ab 8.

Der ist f�r Kinder!

Jetzt speibst du Depp meinen Buben an.

Gell, Pauli, das fahren wir heut nimmer.

Susi? Susanne!

Ich hab gemeint, du musst lernen. - Wir waren heute so flei�ig ...

Au�erdem kann dir das wurscht sein.

Und was macht ihr sonst noch?

Vielleicht gehen wir noch kurz ins Zelt.

Ins Zelt?

* laute Volksfestmusik *

? Uns ist heut alles wurscht, wurscht, wurscht ...

? ... Durscht, Durscht, Durscht, Durscht.

? ... Haschisch probiert ...

Das ist das Lieblingslied vom Papa.

? ... und es war bestimmt das letzte Mal.

? Denn jetzt brauch ich sofort das Kokain ...

Franz, das war ein Versehen. Das hat nix zu bedeuten.

�berhaupt nix. Nullkommanull.

Wir sind nur die Eltern vom Pauli.

* Handy *

Eberhofer.

Ich bin's. Die Frau Grimm ist da.

Die ist doch verbrannt. - Die Mutter.

Sie will sehen, wo ihre Tochter ums Leben gekommen ist.

Zeigen Sie's ihr halt. - Sie kommen sofort hier her!

Pauli, gibst du der Mama mal den String?

Servus.

Gr�� dich.

Gr�� Gott.

Was ist denn mit dir los? Sind die Batterien leer? - Was?

Ich war nicht damit einverstanden, wie sie ihr Leben gelebt hat.

Das hab ich ihr mehrmals deutlich gesagt.

Seitdem haben wir nur noch sparsamen Kontakt gehabt.

Ich lebe in Spanien.

Papa?

Ich wollt nur schauen, ob alles in Ordnung ist. Kaffee ist gut?

Alles gut. - Ist er nicht zu stark?

Weil ich k�nnte noch hei�es Wasser bringen.

Oder Milch! M�gen Sie vielleicht Milch, frisch von der Kuh?

Papa!

Sahne h�tten wir nat�rlich auch noch. - Es langt!

Ihr Vater ist aber sehr aufmerksam. - Eigentlich nicht. Wurscht.

Kommen wir zur�ck zu Ihrer Tochter. Wissen Sie, welchen Umgang ...

Servus! Wir haben eine hei�e Spur! Die war lesbisch!

Was? Wer? - Die tote Grimm!

Du, Rudi, wir sind eigentlich gerade in einer Zeugenbefragung.

Also ich war in M�nchen, in der Wohnung der Toten.

Deine Kollegen haben alles abgesperrt.

Also hab ich meinen Dienstausweis vom Billiger-Markt hergezeigt

und der Hausmeister hat den Ausweis nicht �berpr�ft

und mir die Wohnung aufgesperrt. Nat�rlich!

Danke, ich schlag vor, du gehst zur Oma und wir reden sp�ter.

Rate, was ich auf der K�hlschrankt�r gefunden habe: Postkarten.

Wunderbar. Und kannst du uns jetzt lassen?

Postkarten mit schmusigen Texten: "Bussi, mein B�rchen",

"Vermisse dich, mein Schneehase", "Schmatz, mein Schatz".

Und �berall hat eine Conny unterschrieben.

Super, Rudi, ganz toll. - Ein klarer Fall.

Hat Mandy auch gesagt. Wir m�ssen Conny finden.

Dann haben wir eine lesbische Eifersuchtsm�rderin.

Das sp�r ich in den Eiern. - Conny ist ein Mann. Conny Ziegler.

Saskias bester Freund. Sie waren wie zwei Pobacken.

Und woher wollen Sie das wissen?

Darf ich vorstellen: Das ist die Frau Grimm. Die Mutter.

Mein herzliches Beileid.

Der Herr Eberhofer h�tte mir das fr�her sagen k�nnen.

H�tte er nicht, weil Birkenberger ihn nicht zu Wort kommen l�sst.

Er musste ja damit angeben,

wie toll er illegal halbseidene Informationen ranschafft,

statt zu tun, womit er beauftragt ist.

Du beauftragst? Das ist ja sch�n f�r dich.

Und dein Lakai arbeitet sich zum Kr�ppel.

Es geht nicht um dich! Es geht um einen Mord!

Nicht schubsen. - Sonst?

Packen wir es.

Wieso gehst du so komisch?

Komisch?

So breitbeinig. - Flitterwochen.

Hat die Oma eine Heilsalbe?

Franz?

Alles in Ordnung?

Ziegler.

Ja, ich wei�.

Ich warte hier schon eine Weile.

Ziegler, Ziegler, irgendwas klingelt da ... Sie kommen mir bekannt vor.

Ja?

Moment, wir waren auf der gleichen Schule. Du bist Konrad Ziegler!

So was, ich bin's, der Eberhofer Franz.

Du warst eine Klasse unter mir. Erinnerst du dich?

Du hast mit deinem dicken Filzstift

"Schwuchtel" auf meinen Schulranzen geschrieben.

Das war Spa�. Wir waren noch Kinder. - Ich schon.

Du warst in der 10. Klasse.

Hast du es weit gebracht?

Mir war fr�h klar, dass ich schnellstm�glich raus muss

aus Niederkaltenkirchen. Es hat auch seine guten Seiten.

Woher hast du die Saskia Grimm gekannt?

Ich hab sie in M�nchen kennengelernt. Wir waren wie Bruder und Schwester.

Eine Seele in zwei K�rpern. F�r das, was Saskia und ich hatten,

gibt es keine Beschreibung.

Als ich ihr gesagt hab, dass ich schwul bin,

hat sie gesagt: Bin ich froh! Dann kriegt dich keine andere.

Wann habt ihr euch das letzte Mal gesehen?

Das ist Wochen her. Wir waren beide beruflich sehr eingespannt.

Wo warst du zur Tatzeit?

Tut mir leid, das muss ich dich fragen.

Ja, ja. Ich war bis sp�tabends beruflich unterwegs und dann hier.

Ich arbeite f�r eine Law Firm.

Ich bin Anwalt bei einer gro�en Kanzlei mit internationalen Klienten.

Und Sie? - In New York. Ich studier da Acting.

Am Lee Strasberg Institute, eine wahnsinnig inspirierende Schule.

Und wahnsinnig teuer.

Und in der Nacht, wo's gebrannt hat in der Pension,

da haben wir beide noch geskypt.

Wegen der Zeitverschiebung

Hat die Saskia sonst noch Bekannte gehabt? Eine Beziehung?

Meine liebe Saskia hatte ein Problem mit M�nnern und Beziehungen.

Sie war deshalb auch regelm��ig in einer Therapiegruppe.

"Geskypt", ein super Alibi.

Das war alles zu dick aufgetragen.

Das reinste Schmierentheater.

Warum soll einer von denen die Grimm umbringen?

Das werden wir auch noch rausfinden.

Kann es sein, dass du was gegen Schwule hast?

Nein, ich nicht, im Gegensatz zu anderen hier Anwesenden.

Da stimmt was nicht. Das sp�r ich in den Eiern.

Gehst du zu den Beziehungsgest�rten?

Da gehst du sch�n selber hin. Das passt wie Arsch auf Eimer.

Gell, Pauli, wenn du mal gro� bist, darfst du auch so was Feines rauchen.

Spinnst du?

Wieso denn? - Der Bub ist mit Franz als Vater gestraft genug. Gell?

Gestraft genug. Gestraft genug.

Jessas, ich muss mich umziehen.

Vater?

Winke, winke.

Wie schaust denn du aus?

Mei, wie soll ich schon ausschauen? - Ist was passiert?

Seit wann interessiert dich das?

Au�erdem mag nicht jeder so rumlaufen wie du.

Abgesehen davon geht dich das nix an.

Ja leck mich am Arsch. Dein Vater datet die Grimm.

Dein Vater die Grimm. Ich fass es nicht.

Was werden die Leute sagen!

Drum hat er jede Blume im Garten ausgerupft.

Drum hat er sich sein Hemd geb�gelt. Und geduftet hat er wie ein Klostein.

Der alte Depp.

Liesl, ich will, dass du deine Sachen packst und mein Haus verl�sst.

Das war doch nur ein Spa�. Verstehst du keinen Spa�?

Ich hab dich gern aufgenommen.

Aber du missbrauchst unsere Gastfreundschaft

und machst meine Familie l�cherlich. Irgendwann ist Schluss. Geh jetzt!

Du bist aber auch eine Mimose. - Mooshammerin, schweigender Abgang.

Oma, das hast du super gemacht. Ich bin stolz auf dich. Die Oma!

So ein Zufall, dass ich dich treffe. Ich hab ein unverbindliches Angebot.

Ein Hammerschn�ppchen. - Das kannst du dir stecken.

Ich verlasse Niederkaltenkirchen, das humorlose Kaff!

Aber gerade wenn du weg gehst, musst du an dein H�usel denken.

Denk doch an den Verkaufswert.

Servus. - Servus.

Pauli, die Mama hat dich so vermisst. Hast du mich auch vermisst?

Hast du Hunger? Ist du W�rschtl?

Was macht die Lernerei? Ludwig, lass jetzt.

Ich konnte mich nicht konzentrieren.

Echt? Warum?

Franz, du wei�t, warum.

Kinder, ich hab eine �berraschung f�r euch.

So ein sch�nes Auto. Da sitzt man so gut. Viel sch�ner als deins.

Obacht, Franz, ein falsches Wort und du l�ufst.

Mein Gott, der Bub ist manchmal so ein Depp!

Schau gar nicht hin.

Eigentlich wollte ich damit noch warten bis zu Paulis Geburtstag.

Aber als ich euch gerade gesehen hab,

hab ich mir gedacht, ich muss es euch zeigen.

Da, wo wir stehen, das Bauland, das schenk ich euch.

Da k�nnt ihr ein Haus f�r euch bauen.

Nur �ber meine Leiche. Ich zieh doch nicht da ein

wie eine spie�ige Kleinfamilie.

Du w�rst lieber tot als mit mir unter einem Dach?

Weil du da leben magst. - Mit dir m�cht ich nirgends leben.

Tut mir leid, aber mit dem Franz macht das keinen Sinn.

Er ist eine Katastrophe. Als Mann und als Vater.

Mei, Susi ... - So ein Depp.

Gell, Pauli, du bleibst jetzt bei mir.

Susi! Warte! Ich muss doch auch mit!

Ludwig, du bist der Einzige, der mich versteht.

Es ist ganz schlimm.

Manchmal kann ich nicht anders und muss mich 5 Mal selbst befriedigen.

Sogar auf der Arbeit. Trotzdem schlepp ich dann am Abend

einen dahergelaufenen Typen ab, den ich nicht mal kenne,

den ich nicht attraktiv finde und da sind richtig h�ssliche V�gel dabei.

Ich sch�me mich immer so. - Wie lange dauert so eine Beziehung?

Nach 1-2 Tagen widert mich der Typ total an.

Ich find ihn dann regelrecht ekelhaft.

Servus! Seid ihr die Therapiegruppe? - Ein neues Gesicht!

Sei willkommen!

Hase, k�nntest du dem Herrn einen Stuhl besorgen?

Gr�� Gott.

Servus Mandy! Das ist ja lustig. Ich bin der mit dem Puszta-Gulasch.

Bevor wir anfangen, solltest du wissen: Wir sind ein anonymer Kreis.

Alles, was wir sagen oder tun, wird nicht nach au�en getragen.

Jeder denkt sich einen Fantasienamen aus:

Ich bin wegen was anderem da. - Sternschnuppe. Lotusbl�te. Wombat.

Wie d�rfen wir dich nennen? - "Polizei".

Das passt wirklich prima. - Ich bin beruflich da.

Und zwar wegen einer Saskia Grimm. Ende 20, schlank, dunkelhaarig.

Ihren Fantasienamen wei� ich nicht, aber sie hatte Beziehungsprobleme.

Beziehungsprobleme? Hast du dich verlaufen?

Warum? - Wir sind hier bei den Anonymen Sexoholikern.

Da treffen sich Menschen, die sexs�chtig sind.

Ihr seid alle sexs�chtig? Alle?

Echt?

K�nnen wir jetzt bitte weitermachen? Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.

Austherapiert w�r sie, hat sie gesagt.

Sie hat sich verabschiedet und einen Kuchen mitgebracht.

Die Liebe ihres Lebens hat sie kennengelernt, hat sie gesagt.

Hat sie gesagt, wer das war? - Nein. Wir sind doch anonym.

Du sagst dem Rudi fei nix.

Das geht mich nix an. Das ist mir wurscht.

Servus Sternschnuppe! - Leck mich am Arsch, Wombat!

Bl�de Kuh! - Fick dich!

Servus! - Servus.

Bl�des Weibsst�ck. - Hat Mandy dich sitzen lassen?

Eine Beziehung ist doch auch was Geistiges, nicht nur was Sexuelles.

Da kommst du dir vor wie ein Vibrator auf zwei Beinen.

Ich dachte, du machst eine Di�t. - Schei�di�t.

Wo wir's gerade davon haben: Saskia Grimm war sexs�chtig,

hat dauernd Aff�ren und Abenteuer gehabt. Oft auch gleichzeitig.

Super. Hat sie jetzt davon. - Ich finde das nicht super.

Aff�ren enden h�ufig dramatisch. V.a. wenn die Aff�re verliebt war.

Was meinst du, was da los ist? Eifersucht, Stalking, Gewalt.

Wir k�nnen nicht alle Aff�ren einer Sexs�chtigen abklappern.

Oder wir machen es nicht wie der Herr Eberhofer

auf der Spur der K�rpers�fte, sondern folgen der Spur des Geldes.

Was meinst du? - Ich war am Nachlassgericht.

Unsere Tote war reich. - Wie reich?

�ber 1 Mio. Und wer kriegt das Geld?

* Rumba-Musik *

Sag mal, was machst jetzt du da? - Kannst du uns mal allein lassen?

Wir haben was dienstlich zu besprechen.

Ich hab keine Geheimnisse. - Doch. Das Erbe.

Ach? - Ihr Mann hat Ihre gemeinsame Tochter als Alleinerbin eingesetzt.

Als er gestorben ist, kam Saskia zu einem betr�chtlichen Verm�gen.

Sie sind leer ausgegangen. - Wir waren geschieden.

Da heiratet man extra einen reichen Mann

und er l�sst sich erst scheiden und stirbt dann. Saubl�d gelaufen.

Wollen Sie damit andeuten, ich h�tte meine eigene Tochter umgebracht?

Vielleicht nicht pers�nlich. Aber ein Motiv h�tten Sie.

Bist du irre? Warum verd�chtigst du sie?

Weil das mein Job ist. - Zum Job geh�rt Menschenkenntnis!

Schau sie dir an. Die w�rde im Leben niemandem was antun.

Schon gar nicht ihrer Tochter.

Vielleicht war sie's nicht selber und hat jemanden angeheuert.

Wir haben uns nicht gut verstanden, aber sie war mein einziges Kind.

Sie kranker Typ. - Also wirklich. Was soll das?

Bist du eifers�chtig? - Auf dich? So weit kommt's noch.

Da sieht man, dass ihm die Mama gefehlt hat. Keine Sensibilit�t.

Kannst du die Mama aus dem Spiel lassen?

Die Mama h�tte Freude mit dir gehabt. Wohl genauso wie die Susi heute.

Weil du ein solcher Trampel bist ...

Die Mama war eine empfindsame, sanfte Seele.

Dann hab ich meine Trampelgene wohl von dir!

Du warst von Haus aus so ein r�cksichtsloser Charakter!

Kein Wunder, dass deine Mutter bei deiner Geburt ...

Jetzt sei aber stad! - Das hast du in der K�che geh�rt?

Das merk ich mir.

Ja, merk's dir nur, du Volltrottel!

Die Geburt vom Leopold war schon so schwierig f�r deine Mama.

Wegen seinem Wasserkopf. Drum hat der alte Doktor dringend davon abgeraten,

noch ein Kind zu kriegen. Wenigstens nicht so schnell.

Und dann bin ich gekommen und sie ist gestorben.

Deine Eltern h�tten wissen m�ssen, worauf sie sich einlassen.

Deine Mama war ja noch so jung. Trotzdem war sie wieder schwanger.

Das hat sie nicht durchgestanden.

Dann ist eigentlich der Papa schuld. Und genaugenommen der Leopold.

Nein, Herrschaftszeiten, niemand ist schuld. Sie hat ihre Zeit gehabt.

Und zwar eine sehr, sehr gute.

Und die war dann halt einfach abgelaufen.

* Handy *

Ja, Bursche, ich bin's. Pass mal auf.

Ich bitte dich, lass die Frau Grimm in Ruhe.

Weil wei�t du, die hat genauso wenig Schuld am Tod ihrer Tochter ...

... wie du Schuld hast am Tod deiner Mama.

Verstehst du mich?

Ja.

Also ...

* Hupen *

(durcheinander) Eberhofer!

Raus da! Komm raus!

Was soll das werden? Kommt ihr zur freiwilligen Alkoholkontrolle?

(lallt) Pass auf, wir haben die ganze Nacht �ber unsere Taktik diskutiert.

F�r das Derby.

5-3-2, 4-4-2, 3-4-3, mit oder ohne Raute, falsche 9, was auch immer.

Also es hilft alles nichts.

Wir brauchen den Buengo, sonst schlachten die uns ab.

Ja, den brauchen wir unbedingt.

Gegenvorschlag: Wie w�r's mit weniger saufen und besser spielen?

Was ist denn mit dir verkehrt?

Franz, bitte, wir brauchen den. Hol den aus dem Gef�ngnis. Bitte.

Wie soll ich das machen?

Buengo, ich muss dich mitnehmen zu einem wichtigen Lokaltermin.

Franz, Frage: Was ist ein Lokaltermin?

Das siehst du dann. Zieh dich um.

Ja spinnt der Beppi? - Nein, der Fl�tzinger.

Nach vorne spielen!

Wir wechseln.

Vinzenz, komm her, du hast Pause.

Was macht der Eberhofer da? - Der Franz? Was tust du da?

Der Buengo kommt! Buengo!

(skandieren) Buengo!

Schau ihn an! Der Neger!

Das wurde allerh�chste Zeit.

Das letzte Spiel haben wir achtkantig verloren. Und alles wegen Ihnen.

Noch so ein Spruch und Ihr Fu� Gottes hockt wieder im Auto.

Empfindlich sind Sie auch noch. Das kommt von der Einwerferei.

Da wird man abh�ngig und empfindlich. Vorsicht, sag ich.

Franz, du bist ein Held! Jetzt blasen wir sie weg.

5:0 geht's aus wegen Buengo. - Dann hab ich mir zwei W�rschtel verdient.

Bei aller Liebe, aber ich mag keinen �rger mit deiner Oma.

Ui, schon so sp�t. Der Buengo muss zur�ck in die JVA.

Du gescherter Hammel.

Gut, dann dreh ich mich mal weg von meinem Grill. Ganz kurz.

Haut den schwarzen Teufel raus!

Was soll denn das?

Ins Gef�ngnis mit dem Neger! - Was spielt der Buengo da?

Was ist denn los mit dem?

Jetzt verliert er den Ball schon wieder! Buengo!

Der M�rder geh�rt ins Gef�ngnis!

M�rder, M�rder!

Seid stad da oben! Heut auf mit dem Schmarrn!

M�rder! Uh! Uh! Uh!

Ihr seid doch nicht ganz sauber!

Halbzeit.

Nein. - Doch.

Pfeif ab.

Es ist doch noch gar nicht Halbzeit! Was macht der da?

Was soll das?

Seit wann darf bei uns ein M�rder frei herumlaufen?

Ich schlag vor, ihr entschuldigt euch bei Buengo.

Bei dem Neger? Und was, wenn nicht?

Wenn nicht, dann halt nicht ...

Sag mal Franz, spinnst du?

Ui! Mei, Entschuldigung. Ich bin manchmal so ungeschickt.

Da schaut mal her, wen ich mitgebracht hab.

Die wollen sich entschuldigen. Wo ist er?

Du bist halt manchmal ein bisschen ungeschickt.

Das ist jetzt saubl�d.

Oder, Franz?

Eberhofer ...

Ach, Eberhofer ...

Franz? - Wo ist er?

Wer?

Du Franz, sorry, aber du kannst nicht einfach in meine Wohnung ...

Buengo! Komm raus! Das ist ein Schmarrn.

Der ist nicht da.

Dir brauch ich das nicht erz�hlen. Du bist selber Polizist.

Wenn ein Mordverd�chtiger abhaut, schaut das immer schei�e aus.

Ja, aber er ist nicht bei mir in der Wohnung. Das schw�r ich.

Das sind nur die Nachbarskinder. Die machen da heimlich ...

Dampfi-dampfi.

Nein!

So eine Schei�e, so eine bl�de.

Jetzt mag ich dann langsam nicht mehr.

Sag mal, wie bl�d kann man eigentlich sein?

Ich hab einen starken Fluchtreflex.

Hast du die Saskia Grimm umgebracht? - Ich war's nicht. Ich schw�re.

Bei Gott und Jesus und Heilige Geist und Maria und Josef und Sankt Martin.

Ist gut jetzt.

In den ... letzten Tagen vor ihrem Tod, ist dir da was aufgefallen?

Sie hat einfach Schluss gemacht. - Buengo!

Du steckst bis hier in der Schei�e! Also noch mal.

In den Tagen vor dem Brand: War da was anders?

Vielleicht w�re was geworden aus uns.

Aber sie hat die gro�e Liebe getroffen.

Zack, Bumm, die gro�e Liebe.

Glaubst du an die gro�e Liebe? Die muss doch erst wachsen.

Wer war die gro�e Liebe? - Hat sie nicht gesagt.

Hat sie sonst noch was von der gro�en Liebe erz�hlt?

Nur sie muss jetzt wichtigste Menschen in ihrem Leben sehr wehtun.

Sind alle deutschen Frauen so kompliziert? - Ja.

Aber jede anders. - O je.

Mhm. O je.

Sie hat dem wichtigsten Menschen in ihrem Leben sehr wehtun m�ssen.

Und wer war das? - Conny Ziegler.

Und womit h�tte man ihm am meisten wehtun k�nnen?

Wenn sie sich den Rafael geschnappt h�tte. Aber die sind stockschwul.

Es soll M�nner geben, die sind da flexibler.

Nein!

Zefix, was dauert da so lang?

Rudi? - Die wohnen gleich da vorn!

Wir sind zu Fu� viel schneller.

Achtung!

Rudi!

Wer ist da bitte?

Kriminalpolizei.

Sie hat dem wichtigsten Menschen in ihrem Leben wehtun m�ssen.

Und wer war der wichtigste Mensch ihres Lebens?

Richtig, Sie. Und wie h�tte sie Ihnen am meisten wehtun k�nnen?

Na?

Hm?

Richtig, indem sie sich Ihren kleinen Rafael nimmt.

Du wei�t, dass ich auf M�nner steh? - Manche M�nner sind flexibel.

Vielleicht interessiert er sich doch mehr f�r Frauen.

Enough! Nach allem, was mein Boyfriend durchgemacht hat,

kommst du mit so einer absurden Theorie!

Du glaubst doch nicht, was dieser Typ erz�hlt?

Ich hab euch gesehen.

Du hast uns gesehen?

Sag mal, ... hast du unsere Saskia umgebracht?

Ja!

Mord aus Eifersucht. Der Klassiker.

Ich hab dich geliebt, du kleine Nutte.

Hey! H�nde hoch!

Du bist kein richtiger Polizist. Das ist privat. Raus!

Butterfly.

Sting like a bee.

Trottel.

Sie hat mich geliebt, du Schwein!

Schei�e.

Aufmachen! Polizei!

Ich Depp!

Der Conny muss gesp�rt haben, dass ich ihn betrogen hab.

Mit irgendeinem Boy, das w�re egal gewesen.

Aber mit der Saskia.

Seine Gef�hle f�r Saskia waren immer st�rker als f�r mich.

Aber ich hab ihn geliebt. Ich wollte ihn nicht umbringen.

Ich hab ihn geliebt. Glaubst du mir nicht?

Ich hab ihn geliebt.

Aber die Saskia halt einfach noch mehr.

Und jetzt hab ich beide verloren.

Ganz ruhig. Ich kann das Gas schon riechen. Gleich ist es vorbei.

Tief einatmen.

Ich wollt Sie nicht st�ren, aber ich h�tte einen Ersatzschl�ssel.

Gas! Gas!

Da m�sste der doch gelandet sein. - Genau hier m�sste er liegen.

Der kann ja nicht weggeflogen sein.

* St�hnen *

Ah, ich glaub, ich hab mir das Stei�bein gebrochen.

Da sind Sie aber selber schuld. Eine saubl�de Idee, da runterzuspringen.

Sie h�tten auf wen fallen k�nnen. - Z.B. auf Kinder.

Herr Ziegler, ich verhafte Sie wegen des Mordes an Saskia Grimm.

Das ist Herr Sch�fer. - Von mir aus.

Herr Sch�fer, ich verhafte Sie wegen des Mordes an Saskia Grimm.

Nein, das war der Herr Ziegler. - Sie haben gesagt, das war Sch�fer.

Ist er ja auch.

Was reden Sie andauernd dazwischen? - Er hat Ziegler ermordet.

Wer? - Er.

Und die Grimm? - Der Ziegler.

Eberhofer, �bernehmen Sie die Verhaftungen.

Ich kann mich nicht um alles k�mmern.

Sag mal, hat das mit dem Conny sein m�ssen?

Ich hatte in mir drin zu viele Gef�hle.

Zu viele Gef�hle sind immer schei�e.

Rudi! Was los?

Franz ... du hast ... mir das Leben gerettet.

Danke! Danke. - Nein, Rudi.

Es passt schon. Zahl mir eine Halbe Bier und wir sind quitt.

Franz und Rudi, Dream Team. - Absolut.

Ihr seid echt Trottel.

Ah, wer hat da jetzt die Handschellen an?

Rudi, lass gut sein. - Wer ist den Rest seines Lebens im Gef�ngnis?

Wer ist jetzt der Trottel? Was ist mit dir?

Suizidversager, du!

Rudi, lass gut sein!

Rudi, komm.

War ein harter Tag.

Habt ihr ein Taxi bestellt? - Wir?

Das war ich, Mama.

Wo willst du denn hin? - Ich fahr nach Spanien.

Zu ihr? - Sie hat mich eingeladen.

Und wann kommst du wieder?

Das wei� ich jetzt nicht.

Pass auf dich auf, Bub.

Sch�n schaust du aus.

Die werden so schnell gro�.

Gr�� dich, Franz. Schau! F�r deinen Buben.

Damit er mobil wird.

Die Susi und der Pauli kommen schon, oder? - Freilich.

Bist du dir sicher? - Wolfi!

Bruderherz, wo ist das Geburtstagskind?

Der kommt noch.

Gratuliere, Eberhofer. In Sachen Brandleiche.

Sie haben den Braten gerochen!

Wo ist er denn, der Kleine? - Der kommt noch.

Franz, mein Dream-Team-Kumpane.

Was macht einen Mann zum Mann? - Ein Samenerguss.

Nein, ein Auto.

Ah. - Ein kleines Auto.

Wie ein gro�es Auto.

Schau, wer da kommt.

Servus. Ihr habt's ja doch geschafft.

Das ist wichtig, dass der Paul Kontakt zu seinem Vater hat.

Ja, absolut wichtig. Gell, Pauli?

Komm mal mit, ich mag dir was zeigen.

Schau mal, Pauli.

Sauber.

Ich hab einen Geburtstagskuchen dabei.

Jetzt blas halt mal.

Mach mal.

Gr�� Gott. Polizeikontrolle.

Franz, was soll das? - Blasen Sie mal da rein.

Das ist jetzt nicht dein Ernst.

Doch. - Franz! - Reinblasen.

Oh. - Und?

1,1 Promille.

Das kann nicht sein. Das Ger�t muss defekt sein.

Das sagen alle.

Kann man da kein Auge zudr�cken?

Es ist doch die Geburtstagsparty vom Pauli.

Wer beim Rennen mitfahren will, muss mindestens 1,5 Promille haben.

1,5. - Frauen 1,2.

Minimum.

Wolfi, ...

Auf die Pl�tze, fertig, ...

Franz, das war ein Versehen.

Das hat �berhaupt nichts zu bedeuten.

Nullkommanull.

Wir sind nur die Eltern vom Pauli.

Genau.

Und das hat auch nichts zu bedeuten.

�berhaupt nicht.

Untertitelung: BR 2019

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