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Original subtitles

.

Untertitelung: BR 2019

Servus, Franz. - Claudi, servus.

Schaut, da ist der Franz. Winkt mal. - Ines, servus.

Ich liebe dich. - Lieb.

Franz, magst du eigentlich Kinder haben?

Äh, wie ... ja ... nein ... äh ...

Das pressiert doch nicht. - Wie, es pressiert nicht?

Ich werd in ein paar Jahren 40.

Dafür hast du dich aber gut gehalten.

Immer wenn's verbindlich werden könnte, ziehst du den Schwanz ein.

Eberhofer.

Was machen Sie denn hier? - Ja, was werd ich da machen?

Susi, wir könnten wieder mal was Schönes unternehmen.

Zum Wolfi gehen oder ...

Ja, zum Wolfi gehen. - Super, Franz. Ganz super.

Eberhofer, warten Sie mal. Wo wollen Sie hin? Eberhofer.

Herrschaftszeiten! Hast du noch nie was von anklopfen gehört?

Was machst denn du in meinem Büro? - Hä? Wieso?

Nach deiner Versetzung nach München ist das doch mein Büro.- München?

Sag mal, spinnst du jetzt?

Äh, da kann ich doch jetzt nix dafür.

Ist das auf Ihrem Mist gewachsen? - Ich? Nein.

Was denn überhaupt? - München.

Haben Sie die Dienstmail nicht gelesen?- Dienstmail?

Ich hab nicht mal einen Computer. - Das können Sie jetzt nachholen.

Man hat Sie nach München befördert. Gratulation.

Sie wollen mich loswerden, Herr Bürgermeister.

Ich hab da gar nicht die Connections. Die Anordnung kommt von ganz oben.

Die meinen, ein ganzer Polizeibeamter wär für unser Kaff zu viel.

Das können Sie vergessen. Ich geh nicht nach München.

Jetzt beruhigen wir uns mal wieder! - Nein!

Der Eberhofer fährt nach Landshut, zu seinem Vorgesetzten Moratschek.

Den Weg können Sie sich sparen.

Gratulation! Für so einen talentierten Polizisten

ist München die Chance für die Karriere.

Sie wollen doch Ihre besten Jahre nicht in dem Nest verplempern.

Warum erzählst du mir das nicht? - Ich hab's selber erst erfahren.

Ich hab gedacht, wir ziehen zusammen. - Ich hab echt andere Probleme.

Hauptsache, du hast Probleme.

Ich tret meinen Dienst in München einfach nicht an.

München kann mich am Arsch lecken! - Ah ja. Und dann?

Wollen Sie kündigen? Dann brauchen Sie einen neuen Job.

Was machen Sie dann? Gebäudeschutz, Busfahrer, Geistheiler.

Franz. Du, Franz, Frage:

Hast du noch Tipps für mich? Ich will nicht dastehen wie ein Depp.

Ein Depp steht immer da wie ein Depp.

Und das gilt besonders für die Deppen der Sicherheitswacht.

Das find ich echt gemein von dir. So kenn ich dich gar nicht. Au!

Das wird er schon verkraften, der Eberhofer.

Und sind wir doch mal ehrlich:

So arg viel passiert bei uns wirklich nicht.

Õ Ich hab dir den Mond gekauft.

Õ Und morgen schieû ich dich darauf.

Servus, Vanessa, Sabine. Grüû euch.

Õ Denn da hast du ja schon immer gewohnt.

Ich find das eine Sauerei, dass du uns allein lässt.

Da bist ja du nicht ganz unschuldig. Dein eigener Bub.

Was glaubst du, wie scheiûe das für mich ist?

Franz, weiût du, wer gerade mit deiner Susi tanzt? - Nein.

Das ist der Fleischmann Karl-Heinz.

Wisst ihr es noch? - Das ist der Fleischi?

Aber der Fleischi war doch total dick.

Und schlechte Haut hat er gehabt, lauter eitrige Pickel.

Null Rhythmus hat er gehabt, der Fleischi.

Jaja, das war der Fleischmann Karl-Heinz.

Aber jetzt ist er der Charly Fleischman.

Der Charly hat eine IT-Firma im Silicon Valley.

Er hat Karriere gemacht. Er pendelt in der Welt rum.

Taiwan, Singapur, Island.

Trotzdem ist er wegen unserer Schulfeier in Niederkaltenkirchen.

Und zwar mit einem Elektroauto. Der tut sogar was für die Umwelt.

Der Charly Fleischman.

Õ ... schon immer gewusst.

75 Jahre Grundschule Niederkaltenkirchen.

Ich freu mich riesig, dass ich hier sein kann.

Franz, schau mal, wer da ist. - Servus, gut schaust du aus.

Servus. Du auch.

Seid ihr beide immer noch zusammen?

Ja, schon. - Jaja, schon. Korrekt.

Ich hab gehört, dich haben sie nach München versetzt.

Gratuliere. Das ist ein Karriereschritt.

Schmarrn! Scheiûe ist das!

Oh, Franz. Das ist aber jetzt unser Tanz.

Nein, bitte keinen Schieber.

Gut, dann tanz ich halt noch mal mit dem Charly.

Ach so, aber du hast nichts dagegen, dass ich mit der Susanne tanze.

Du, die Susi ist schon groû. Die kann für sich selber entscheiden.

Bravo.

Õ Und ich bin auch nicht zu Haus', komm, ich geb noch einen aus.

Õ Es ist mir scheiûegal, wie sehr ich lalle ...

Was schaut ihr denn jetzt so blöd?

Õ Und zwar für alle.

Õ Und dann brech ich in die Nacht.

Õ Ich breche in die Nacht.

Servus, Franz. Was macht die Kunst?

Was hast denn du da alles dabei? - Wieso?

Handschellen, groû und klein, Elektroschocker, Survival-Messer,

Einsatzlampe, Funkgerät, Tränengas und einen Kugelschreiber.

Sieben Dosen Tränengas? Magst du ganz Niederbayern

zum Weinen bringen? - Nein.

Aber wenn man auf so Gestörte trifft.

Hast du so ein Auto schon gesehen? - Ja.

Wem das wohl gehört? Ist ein Elektroauto.

Ach? - Das fährt mit Strombenzin.

Und parkt falsch. - Was?

Schau dir das Vorderrad an. Feuerwehrzufahrt.

Wenn da was passiert, na dann gute Nacht.

Pfeilgrad.

Niederkaltenkirchen, könnt ihr mich hören?

(eine Person) Ja! - Wir sind "Die Mopeds".

Wir waren Niederkaltenkirchens erste Punkrockband.

Vor 24 Jahren haben wir unsere erste und einzige Single rausgebracht.

Feldweg to hell!

Niederkaltenkirchen, are you ready?

Hey, Jungs. Stopp, stopp.

Eine Durchsage der Sicherheitswacht Niederkaltenkirchen.

Der Fahrer des Fahrzeugs mit dem Kennzeichen K-KS-1503

möchte sein Fahrzeug entfernen, sonst wird's abgeschleppt.

Danke. Merci, Buam.

Tut mir leid, dass ich störe. Aber das Auto stand im Weg.

Wieso lassen Sie ein Auto abschleppen?

Das war ein Notfall. - Was macht ihr mit meinem Wagen?

Das ist eine Feuerwehrzufahrt. - Wieso ...

Hier wird kein Auto abgeschleppt. Wissen Sie, wie spät es ist?

Ja, aber ... - Das hat Konsequenzen, mein Freund.

Keine Haare am Sack, aber drängeln im Puff.

Ich hab extra eine Durchsage gemacht.

Hat er nicht aufgepasst, der Fleischi.

Das war deine Idee, oder? - Wie kommst du auf so was?

Weil ich dich kenne, Franz Eberhofer.

Und weil das typisch für dich ist. - Ach, Susi.

Nix "Ach, Susi".

Komm, Charly, ich fahr dich heim. - Servus miteinander.

Eigentlich wunderbar. So dauert der schöne Abend mit dir noch länger.

Und, Franz Eberhofer, wer steht jetzt da wie ein Depp?

Eins, zwei, drei, vier.

Õ Ich schau aus meinem Fenster raus, zermarter mir das Hirn.

Õ Niederkaltenkirchen, Leichenschmaus, nudeldicke Dirn.

Õ In München ist der Teufel los, das ist uns scheiûegal.

Õ Wir haben keinen Porsche und kein Moos.

Õ Wo die Welt sich nur im Kreisel dreht

Õ und der Wind von allen Seiten weht

Õ und der Verstand normal in Flammen steht:

Õ Niederkaltenkirchen, Arsch der Welt, Kuhkaff, Schmerzensgeld.

Õ Bier, Wein, Jacky, und das schnell!

Õ To hell!

Was gibt's da zu überlegen? Du wohnst bei mir.

Wir teilen uns die Miete. Ich hab jede Menge Platz.

Du, Rudi, mir geht München jetzt schon dermaûen auf den Sack.

Das ist doch nur ein kurzer Duscher.

Es wird ruck, zuck wieder eitler Sonnenschein.

Das wird super, wie in alten Zeiten.

Wir machen München richtig unsicher. Dreamteam. Oh.

Braucht ihr ein warmes, sauberes Platzerl?

Wir haben noch eine Heizung.

(lacht) Trockenes Platzerl.

Die gute, alte PI 15. Wie in alten Zeiten, gell, Franz?

Na, Schmetterlinge im Bauch?

Da haben sie doch das mit dem Hube gedreht.

Löwengrube.

Das war doch da, gell. - Oma, wo willst du hin?

Geh weiter, Franzl. Die warten doch bestimmt schon alle auf dich.

Die haben mich befördert, nicht dich. Du wartest drauûen.

Papa, wenn du den anzündest, dann erschieû ich dich.

Servus.

* Klopfen *

Ja, herein.

Grüû Gott, Frau Dings.

Das haben Sie sich nicht erträumt, dass wir uns so schnell wiedersehen.

Der Herr Eberhofer. Meine Idee war das sicher nicht.

* Der Stuhl rumpelt. *

Aber jetzt sind Sie nun mal hier. Damit müssen wir alle klarkommen.

Was haben Sie sich denn vorgestellt?

Ich kann beides: Mord und Totschlag.

Ach so, na ja. Das hab ich befürchtet.

Dass Sie planlos rumermitteln wollen,

bis sich der Fall dann von alleine löst.

Aber ich sag's gleich mal vorneweg und zum Mitschreiben:

Das hier ist München.

Hier gibt's keine Alleingänge. Hier wird im Team gearbeitet.

Teamarbeit ist meine Spezialität.

Soso? Na ja.

Morgen früh stell ich Sie dem Team vor.

Haben Sie schon eine Wohnung? - Nein, noch nicht.

Ich geh in den Bayerischen Hof,

bis ich eine repräsentative 200-qm-Altbauwohnung gefunden hab.

Frau Eberhofer, Sie wissen, dass sich die Versorgungslage seit 1946

in München deutlich gebessert hat. - Jaja.

Das Sauerkraut hab ich selber eingestampft, ja.

Herzlich willkommen in deinem neuen Zuhause, Franz.

Hereinspaziert.

Kommt einfach weiter.

Einfach abstellen. So.

So.

Dein Reich, Franz. - Das ist aber ein kleines Reich.

Ja, durch die Fototapete wirkt's noch ein bissel gröûer.

Sag mal, ist das Blut?

Ja, das ist vom Vormieter. Der war depressiv.

Seine Frau hat ihn verlassen. Für einen Inder.

Ein astreiner Suizid.

Und was kostet eine Selbstmörder-Suite?

Für jeden 450 warm.

Wir teilen brüderlich. - Das sind ja dann 900 Mark.

Dafür ist die Waschmaschine im Keller gratis.

Magst du nicht doch wieder mit uns heimfahren, Franzl.

Mama, red ihm nix ein. Es wird Zeit, dass der auf eigene Füûe kommt.

Das ist ein Nichtraucher-Haushalt.

Ja, leck mich.

Der Franzl möchte schöner wohnen, aber günstig, in München.

Viel Spaû beim Suchen.

Äh ... - Oh.

Servus, der Eberhofer Franz.

Ich möchte ein Auto gestohlen melden. Warteschleife.

Da fährst du ein einziges Mal in diese drecks-versiffte Scheiûstadt,

und dann klauen sie dir das Auto unterm Arsch weg!

Das ist das letzte Mal, dass ihr mich hier gesehen habt, ihr Arschlöcher!

Bitte mal herhören. Das ist der Franz Eberhofer aus Niederdingenskirchen.

Er verstärkt unser Team. Wenn Sie die Fähigkeiten

eines eingeborenen Niederbayern benötigen, als Dolmetscher,

dann wenden Sie sich vertrauensvoll an den Herrn Eberhofer.

Kommen Sie bitte. - Servus.

Voilà, Ihr neues Reich.

Herzlich willkommen.

Und keine Alleingänge, ja?

Ich werde mich ganz persönlich um Sie kümmern.

Schauen wir mal.

* Rockmusik-Klingelton *

Papa?- Ja, deine verdreckte, arrogante Saubande von Kollegen

hat endlich meinen Admiral gefunden.

Irgendwo bei Moosburg. Da kannst du ihn abholen.

Warum holst du ihn nicht selber? - Schlaumeier!

Wie kann ich mein Auto ohne Auto abholen? Hirsch!

Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen. Danke schön.

Ah, grüû Gott. Bitte.

* Eberhofer hupt. *

Wie läuft's so als privater Ermittler?

Ja, ich vertrete einen Kollegen. Dem bin ich einen Gefallen schuldig.

Wann hast du Pause? Weil mir kannst du auch einen Gefallen tun.

Du hast gesagt, du brauchst mich nur ganz kurz.

Und dann schleppst du mich mitten in den Wald, nach Moosburg.

Wie sollen wir da ein Auto finden?

Die Kollegen haben mir das genau beschrieben. Der muss hier sein.

Und wer zahlt die Reinigung? Ich müsste längst zurück sein.

Ich verliere noch meinen Job wegen dir.

Aber ich hab ja nix Besseres zu tun, als für euch der Chauffeur zu sein.

Rudi, wo gehst du wieder hin? - Entschuldigung.

Hätte ich mich abmelden müssen? Ich muss halt mal.

Ui, was haben wir denn da?

Freust du dich immer so, wenn du deinen Zipfel siehst?

Interessiert dich das gar nicht? - Nein.

Sollte es aber. - Rudi, jetzt pack zusammen.

Wir müssen das Auto suchen. - Davon red ich doch, du Depp!

Rudi, putz dir die Schuhe ab. Der Papa ist da heikel.

Franz, ich bring dich um!

Rudi, es war ein Spaû.

Komm. Du darfst auch fahren.

Ja, um Gottes willen.

Mei, was haben sie denn mit dir gemacht?

Was machst denn du hier?

Panida hat ihn rausgeschmissen. - Wir haben uns räumlich getrennt.

Ja, rausgeschmissen hat sie ihn. - Vorübergehend.

Macht ja nix. Du wohnst doch jetzt in München.

Da kann der Leopold bei uns wohnen.

So ist endlich wieder Freude am Hof. - Na, viel Spaû.

Sappralott! Ihr habt doch bestimmt Hunger.

Nur keine Umstände. Was gibt's denn? - Schau nach.

Ausgerechnet wo die Uschi in die Schule kommt,

fängt diese Frau zum Spinnen an.

Sag der Panida einen schönen Gruû von mir.

Hut ab.

Haben Sie über professionelle Hilfe nachgedacht?

Sonst stehen Sie am Schluss allein mit einer teuren Scheidung da.

Die Karte hab ich schon mal gekriegt.

Nutzen Sie die Gunst der Stunde.

Mei, oh mei.

Ja, spinnst du? Da stinkt's ja wie drei Pfund Hundescheiûe hier drinnen.

Ja, sag mal.

* Eberhofers Vorgesetzte schimpft am Telefon.*

* Leopold stöhnt leidend. *

Leopold, kannst du ein bissel leiser jammern.

Ich leide. Kriegst du das mit, du gefühlloser Mensch?

Sie können nicht kommen und gehen, wie es Ihnen passt. So geht es nicht.

Haben Sie mich verstanden?

Äh, Frau Dings. Ich kann Sie leider ganz schlecht verstehen.

* Er spricht unverständliches Kauderwelsch. *

Respekt.

Hat der jetzt aufgelegt?

Ah! - Ist wieder ein Zeh ab?

Da ist eine Leiche in meinem Kofferraum drinnen.

Macht er immer noch eine Rauschgiftdiät?

Jetzt red nicht so saublöd daher! Da liegt eine Leiche!

Und auûerdem stinkt mein ganzes Auto schon danach!

Oh!

Wie kommt jetzt die da rein?

Eine Tote? Habt ihr jetzt komplett den Verstand verloren?

Ist das ein Mädel?

Jetzt krieg ich das Auto mit einer Leiche zurück.

Bin ich der Leichenfledderer für die Mafia?

Oma, schau da nicht hin. - Schmarrn.

Ich hab schon ganz andere Sachen gesehen.

Wie konnten wir nicht riechen, dass eine Leiche im Kofferraum ist?

Die ist in Folie gewickelt. - Holt jemand mal die Polizei?

Ich bin die Polizei. - Ich meine Profis.

Ja, was machen wir jetzt damit?

Der Tag ist eh schon im Eimer.

Pass halt mal auf.

Eberhofer und Birkenberger? Ich glaub, ich werd narrisch.

Was macht denn ihr da? - Wonach schaut's denn aus?

Eins, zwei, drei.

Eine Leiche. Das wär aber nicht nötig gewesen.

Eine kleine Aufmerksamkeit.

Aha. Wo habt ihr die her? - Aus dem Kofferraum vom Papa.

Hast du ihn verhaftet? - Schmarrn.

Ihm haben sie das Auto gestohlen. Nach zwei Tage war's wieder da.

Versteh ich nicht. - Dann sind wir schon zwei.

Drei. - Okay. Und was wollt ihr von mir?

Du bist der Pathologe. Schau sie dir halt mal an.

Ja, warum sagt ihr das nicht gleich?

Eberhofer und Birkenberger. Legende.

Scheiûe. - Kennst du die?

Das ist die Branka. Die arbeitet im Nachbarort als Au-pair.

Beim Bürgermeister.

Vielleicht war das ein Ehrenmord. Diese Balkanvölker neigen dazu.

Heute gibt's Ravioli.

Super.

Morgen gehst du gleich zum Bürgermeister.

Quetsch ihn ordentlich aus. Wir brauchen jede Information.

Bei dir stinkt's wie in der Drogerie.

Das ist "provenzialischer Frühling", du Bauer.

Eberhofer. Sie sind doch nach München abkommandiert worden.

Ich komm wegen der Branka. - Woher wissen Sie, dass die weg ist.

Haben Sie sie gefunden? - Ja.

In einem Kofferraum. - Wie, Kofferraum?

Sind Sie besoffen oder haben Sie wieder was eingeworfen?

Tot war sie allerdings schon vorher.

Um Gottes willen. Die Branka.

Dolmetscherin wollte sie werden. So ein fleiûiges Madel.

Mei, die Branka war so ein richtiges Goldstück.

Warum bringt denn jemand unser Au-pair um? - Weiû man's?

Die hat das so gut gemacht mit den Kindern.

Kann ich mir ihr Zimmer anschauen? - Freilich.

* Ein Kind schreit. *

Jetzt ist die Amelie aufgewacht. - Mei, das Kind.

Frau Scheller, schauen Sie bitte mal. Gleich, Spatzilein.

Ich muss zu meiner Frau. Das hat sie alles ziemlich mitgenommen.

Rauchen Sie immer ungefragt in fremden Häusern?

Wissen Sie, wo die Branka hinwollte an dem Tag, als sie verschwunden ist?

Ich hab nicht mal mitbekommen, dass sie weg ist.

* Amelie schreit. *

Dauert das noch länger?

* Handy *

Simmerl, im Moment passt's mir überhaupt nicht.

Franz, rate mal, mit wem die Susi im Eiscafé sitzt.

Mit dem Karl-Heinz. Der wollte eigentlich schon längst wieder weg.

Also der Fleischi mit der Susi. Und ... Hoho!

Jetzt lässt sie ihn sogar probieren. - Ich glaub, das ist Amarena-Kirsch.

Ich hab im Moment keine Zeit für so was.

Dr. Flötzinger diagnostiziert: Stanglfieber.

Franz, du musst ihr einen Antrag machen. Dalli!

Die Susi darf Eis essen, mit wem sie mag.

Und ob und wann der Franz heiratet,

das entscheidet der Franz immer noch selber. Pfüat euch.

Depp!

Servus. Du bist der Damian, gell.

Wann hast denn du die Branka das letzte Mal gesehen?

Aber Deutsch sprichst du schon, oder?

Mein Vater sagt, Sie sind das aufgeblasenste Arschloch

von ganz Niederkaltenkirchen.

Wenn der Papa das sagt, wird's wohl stimmen.

Ist die Branka tot? - Ja.

Hast du eine Ahnung, wo sie hingegangen ist am Montag?

Ah, du, das ist absolut ...

Heulen ist echt okay mit 13. - Ich bin schon 14.

Hm. Na ja, du bist halt traurig wegen der Branka.

Nein. Ich bin traurig, weil ich jetzt in das Scheiû-Internat muss.- Aha.

Und weil keiner mehr mit mir Hausaufgaben macht.

Eberhofer, jetzt warten Sie mal.

Herr Eberhofer, schauen Sie, dass diese Geschichte

nicht an die groûe Glocke gehängt wird. - Jaja.

Ich wär Ihnen sehr verbunden.

Nicht zu fassen!

Eberhofer, sind Sie vollkommen wahnsinnig geworden?

Wieso schaffen Sie ein mutmaûliches Mordopfer

ohne die Spurensicherung in die Pathologie?

Ich wollte, dass der Günther draufschaut.

Die Leiche fällt nicht in unsere Zuständigkeit. - Jetzt schon.

Fundort ist aber Niederkaltenkirchen, also Landshut.

Aber im Kofferraum war sie schon davor, also München.

Sie sind das blasierteste Arschloch, das mir je untergekommen ist.

Echt? - Wissen Sie, was?

Sie wollten ja unbedingt einen Fall. Bitte schön, jetzt haben sie ihn.

Aber dieses Mal ermitteln Sie im Team. - Selbstverständlich.

Und damit meine ich nicht den Birkenberger.

Die Spusi hat sich in der Zwischenzeit das Auto angeschaut.

Was macht Ihr Vater beruflich? - Bauer.

Und was baut er so an? Drogen?

Im Auto wurden jede Menge Spuren davon gefunden.- Drogen? Echt?

Marihuana. Öko-Qualität.

Sie glauben nicht ernsthaft, dass mein Vater was damit zu tun hat.

So, gehen wir.

Herr Ibranovic. Wir hätten ein paar Fragen zu Ihrer Tochter.

Branka ist ...

... Tochter meines Bruders. - Ach so.

Und wo ist Ihr Bruder? - Serbia. Kraljevo.

Und die Mutter? - Auch.

Was hat die Branka sonst noch gemacht? Auûer Au-pair?

Branka war ein fleiûiges Mädchen. Hat viel Deutsch gelernt.

Sie wollte Dolmetscherin werden.

Ich hätte schon noch ein paar Fragen. - Seien Sie doch mal sensibel.

Günther, hast du eine Todesursache? - Sogar zwei.

Erst erwürgt und dann erschlagen.

* Herr Ibranovic schluchzt. *

Super. Und das war jetzt sensibel, ja?

Entschuldigung. - Entschuldigung.

Franzl, seit du in München bist, frisst der Ludwig nimmer gescheit.

Echt? Was ist denn los?

Wenn er Hunger hat, frisst er schon. * Ludwig knurrt. *

Wann bringst du mir meinen Admiral zurück?

Genau, da müssen wir noch reden.

Die Spurensicherung hat im Auto Drogenanhaftungen gefunden.

Du stehst im Zentrum einer Mords-Drogenermittlung.

Ja, Herrschaftszeiten! Jetzt langt's aber!

Mir klauen sie das Auto und ich bin der Verbrecher.

In eurem Scheiûverein läuft ja grundsätzlich was schief.

Einen unbescholtenen Bürger so zu behandeln!

Leben wir in einer Bananenfabrik? - Was?

Du weiût schon, was ich mein.

Bananenrepublik! Himmel-Herrschaftszeiten!

Die Tote war übrigens das Au-pair vom Bürgermeister.

Ich sag's ja. Sodom und Gomorrha bei uns.

Aber mich anpfeifen.

Die Panida ist noch so unglaublich unreif.

Mittlerweile ist sie richtig bockig geworden.- Echt?

Angefangen hat das alles mit dem Deutschkurs.

Da hat sie so blöde Weiber kennengelernt.

(äfft sie nach) Seitdem macht nur, was ihr gefällt.

Was mir gefällt, interessiert sie nimmer.

Weil du sie behandelst wie ein Schulmadel. - Das geht dich nix an.

Kümmer du dich um deine Beziehung. Die Panida kommt zu mir zurück.

Wenn jemand sein eigenes Privatleben so wenig im Griff hat wie du,

sollte er sich überlegen, ob er sich das Maul zerreiût. Verstanden?

Ich weiû nicht, was ich bei euch drei falsch gemacht hab.

Keiner hat eine Frau. Ja, ist doch wahr, oder?

Der Fleischmann Karl soll in der Schule schon

verrückt nach der Susi gewesen sein.

Der ist der totale Volldepp. - Damals vielleicht.

Aber heute schaut er fesch aus. Und Geld soll er auch haben.

So ein Mordsdepp kann er nicht sein.

Ja.

Schau, Franzl, wenn dir wirklich so viel liegt an deiner Susi,

solltest du Nägel mit Köpfen machen. - Oma, ich mag nicht heiraten.

Flötzinger, Simmerl, Leopold, alle sind verheiratet,

keiner ist glücklich. - Wenn du nicht bald was machst,

dann ist sie weg, deine Susi.

Und zwar für immer.

Was soll denn dann aus dir werden, wenn ich nimmer da bin?

Aber Oma, du bist doch kerngesund.

Das, das.

Und das und das. Dann läuft's.

Servus, Franz. - Angie, grüû dich.

Und bitte. - Wow!

Stör ich? - Ah, servus, Franz.

Äh, warum bist du nicht in München?

Wahnsinn, jetzt läuft's wieder.

Das Computersystem im Rathaus ist zusammengebrochen.

Aber der Charly hat mir gezeigt, wie ich's zum Laufen bringe.

Super.

Jessy, Karl-Heinz, Sandra, Janina,

könntet ihr den Raum verlassen? - Hast du einen Vogel?

Ich muss was mit der Susi besprechen.

Das ist ein Büro, du Clown. Privates bespricht man daheim.

Wir wollten sowieso in einer halben Stunde einen Coffee Break machen.

Einen Coffee Break. - Herr Eberhofer, Sie schon wieder.

Ja, ich bin eigentlich schon weg. Ich wollte nur schauen ...

Schauen Sie. Service successfully ... - Also dann.

Ah ja, noch was.

Susi, sollten wir zwei nicht schön langsam mal heiraten?

Äh, also nicht, oder?

Mei, Franz.

Ich fass es nicht.

Eberhofer, was haben Sie sich dabei gedacht?

Ein Heiratsantrag ist doch keine KFZ-Zulassung.

Mei, da besorgt man sich doch einen Strauû Dings ... also Rosen.

Und dabei geht man auf die Knie.

Aber man macht keinen Antrag auf einer Gemeindeverwaltung.

Erst recht nicht, wenn die komplett anwesend ist.

Mei, Eberhofer, es ist hoffnungslos.

Astreiner Schiffsbruch, sag ich dir.

Du hältst deine Gosche, Hilfssheriff.

Franz, du parkst verkehrswidrig.

Hier ist dein Buûgeldbescheid.

Tu den wieder raus.

Und wohin damit? - Dreimal darfst du raten.

Äh, ja, Franz, ich muss dann eh wieder.

Die beiden haben gestanden, dass sie den Admiral entwendet haben.

Wir konnten sie mit einem Überwachungsvideo überführen.

Sie geben an, dass sie den Admiral im Wald abgestellt haben.

Aber für die Tatzeit haben sie ein Alibi.

Weiter ist ...

Wie blöd muss man sein, sein Auto unabgesperrt rumstehen zu lassen?

Bürscherl, was hast du dir dabei gedacht?

Das war das Auto von meinem Papa! - Ich will einen Anwalt.

Es reicht. Wir misshandeln keine Verdächtigen.

Misshandeln? - Wir sind nicht in Nordkorea.

Ich hab heute einen Scheiûtag.

Klären Sie Ihre privaten Probleme zu Hause.

Ja, gut. Dann hau ich halt ab, wenn's recht ist.

Was hab ich gesagt? Die schönsten Rosen gibt's im Baumarkt.

Stimmt das, was man so hört?

Ein Heiratsantrag vor der ganzen Gemeindeverwaltung?

Was?- Das hat sich ja schnell rumgesprochen.

Du bist ja so ein unromantisches Rindviech.

Woher hast du das? - Er ist hochbegabt.

Ein richtiger Casanova.

Hat sie dich abblitzen lassen, deine Susi?

Ich bin ja so glücklich, dass du ihr einen Heiratsantrag gemacht hast.

Du hast dir lang Zeit gelassen. - Ja.

Ich warte doch schon so lang auf einen Urenkel von dir.

Und? Machst du ihr noch einen Antrag?

Nein, die Rosen sind für den Rudi, dass wir's romantischer haben.

Tu mal her.

Den Schampus hast du auch aus dem Baumarkt?

Nein, Schaumwein war aus.

Mei, der Bub.

Ich glaub, ich hab noch irgendwo im Keller einen Krimsekt stehen.

Als Heiratsschwindler wärst du der Totalversager.

Ja.

Franz. Wieso klingelst du nicht wie ein normaler Mensch?

Gmeinwieser Susi, magst du mich heiraten?

Hast du nicht was vergessen? - Nein.

Sonst noch was vergessen?

Nein, jetzt eigentlich ... - Den Verlobungsring.

Einen Verlobungsring ...

Macht man das bei uns? - Bei mir schon.

Das auch noch. Aber wenn wir eh bald heiraten,

da rentiert sich so ein Ring nicht.

Bin ich dir das nicht wert? - Doch, logisch. Gehen wir rein?

Ich glaub, wir warten besser auf die Hochzeitsnacht.

Aber bis wir heiraten, das kann ja noch ewig ...

Das kann ja noch dauern. - Umso länger kannst du dich freuen.

Susi, bis zur Hochzeitsnacht warten ist echt ein Schmarrn.

Gute Nacht.

Susi, sag mal, spinnst du jetzt?

Nein, ich muss jetzt heim. Meine Frau ...

Das passt schon. Firma zahlt.

Hab ich zu viel versprochen?

20 Euro Eintritt, Essen frei, trinken, so viel du willst.

Warum ist das heute so billig hier?

Servus. Der Darkroom wär wieder frei. - Heute ist Männertag.

Servus. Grüû dich, Josef. Servus, Beppi.

Ja hallo, 20 Euro.

Ich hab beim Eberhofer immer beide Augen zugedrückt.

Aber der muss jetzt mal auf den eigenen Füûen stehen.

Er ist ja fast wie ein Sohn.

Aber manchmal braucht er einen Arschtritt.

Aber der Franz gehört doch hierher.

Ich kann da nix machen. Es ist diese Strukturreform.

Die sperren diese kleinen Polizeidienststellen zu.

Es passiert einfach zu wenig.

Moment. Das heiût, wenn es bei uns mehr Verbrechen gäbe,

dann müssten wir den Franz wieder zurückholen?

Und eins. Und zwei. Und drei.

Und vier.

Anarchie!

Und sechs. Und sieben.

Und acht. Und neun.

274.

275.

276.

277.

Simmerl, Simmerl, Simmerl, Simmerl!

Simmerl, Simmerl, Simmerl, Simmerl!

Ich glaub, ich muss jetzt wirklich heim.

1204.

Servus.

Leck mich doch am Arsch, du.

* Knarzen *

Scheiûe.

Ich glaub, ich muss jetzt wirklich heim.

Guten Morgen. Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Magst du deine Haferflocken am liebsten mit Zucker oder Kakao?

Am liebsten gar nicht.

Wo ist die Onkel Franz? - Und wo ist die Überraschung?

Abwarten.

Tatatata!

Ich hab sie alle einfliegen lassen. Für dich, Panida. Für uns.

Und für die Uschi, dass sie ihre Familie sehen kann.

Spinnst du? Ich bin doch mit meiner Familie zerstritten.

Ich werd euch wieder versöhnen.

Der Watcharapong hat mir gesagt, wie schön er's hier findet in Bayern.

Mama, bitte mach was, bevor der Leopold komplett durchdreht.

Heiliger Geist, was soll ich da jetzt bloû kochen?

Ist was? - Das schmeckt nach Blech.

Ja, das ist der hohe Eisengehalt in der Tomatensoûe.

Das ist aber schon für Menschen. - Ja.

Und dieser isst das auch täglich, weil er über die Runden kommen muss

und weil er nicht täglich bekocht wird.

Gemeinsames Essen verbindet. Das ist die Wiege der Kultur.

Mit Liebe Gekochtes ist Nahrung für die Seele.

So, heute kochen wir selber. - Selber kochen, spinnst du?

Nach einem Rezept von der Oma. Was soll da schiefgehen?

Ich hab noch zwei Dosen "Feuerzauber Texas".

Schneiden.

Eine Tasse Wasser, hat die Oma gesagt.

Hast du schon jemals was gekocht im Leben?

Nein.

Gut, der Nachbar hat einen Hund. Aber der frisst auch nicht alles.

Du, Obacht! - Apropos Nachbar:

Der kommt ja aus Georgien.

Der könnte diesen Zettel doch lesen. - Was für einen?

Das ist doch Russisch.

Rudi. - Wer ist denn das?

Rudi!- Wieso zeigst du mir die Indizien nicht?

Hast du in meiner Jacke gestöbert? - Ach!

Auf den Haken hab ich sie gehängt.

Und dann hast du nachgeschaut, was ich in den Taschen hab.

Wir sind nicht verheiratet. - Meinem Eheweib

müsste ich auch nicht die Jacke aufhängen.

Die wäre nämlich ordentlich.

Auûerdem hätte sie keine Geheimnisse vor mir, wie der Herr Eberhofer!

Seht ihr? So macht man das in Bayern.

Das nennt man Sauerkraut. Kennt ihr das?

Typisch deutsch. - Schmarrn. Bayerisch.

Und die Profis machen dann noch so:

Don't worry. He washed his feet ... - Das glaubst auch bloû du.

Fast so gut wie bei der Oma, gell.

Hast du mittlerweile rausgekriegt, was auf dem Zettel steht?

Das hab ich fast vergessen: ein Frauenarzt in München.

Auch Serbe.

Aha.

Wer ist denn der Typ auf dem Foto?

Das ist der Onkel von der Branka.

Öha! Ganz koscher ist der auch nicht.

Ich schau mal, was ich rausfinden kann.

Rudi, Obacht mit dem Kraut, gell.

Ein bissel was zum Runterspülen. Damit ihr mir nicht verdurstet.

Vorsicht! Germany beer are very strong.

Prost. - And too much Sauerkraut

are heavy for digestion.

Thang. Thang.

Thang. - Thang.

Sag halt, wie's ist: Die Scheiûerei kriegt man drauf.

Was denn? Also ...

Too much kraut you go outside and then quickly, quickly. And then:

* Er macht Furzgeräusche. *

Hast du das alles aufgefressen?

"Sjenica Grill", so heiût die Imbissbude vom Onkel.

"Einmal essen, nicht vergessen". Hab's im Internet gefunden.

Jetzt bin ich voll.

* In Rudis Bauch rumort es. *

Rudi, ist alles okay.

Freilich.

* Es rumort weiter. *

Rudi?

* Rudi stöhnt. Furzen und plätschern. *

Sag mal, Rudi: Hast du bloû zwei CDs?

Ja, und? Mehr braucht ein normaler Mensch nicht.

Ist statistisch erwiesen.

* Rumoren *

Rudi, ist alles okay?

* Rudi stöhnt und furzt. *

Ich glaub, ich muss sterben. - Das wird schon wieder.

Mir ist so elend.- Am Sauerkraut ist noch keiner gestorben.

Bitte ruf den Pfarrer an.

* Tür-Klingel *

Servus. Rudi, schau mal, wen ich dir mitgebracht hab.

Ja, Birkenberger, wo juckt denn der Hobel?

Nicht der Pathologe. - Er hat zu viel Sauerkraut erwischt.

Schauen wir uns das mal an.

Zunge. Oje.

Tut das weh? - Ah!

Und das? - Oh!

Ja, das ist ein klassisches Sauerkrautkoma.

Nein! - Da müssen wir durchs Bauchfell.

Bitte nicht! - Wir müssen das neutralisieren,

bevor es zum Gären anfängt und explodiert.

Lass mich! Nein!

Rudi. Das ist ein Schmäh. Vergiss es.

Mach ihm einen Fencheltee und eine Wärmflasche.

Dann sing ihm was vor, dann schläft er gut.

Schnapserl? - Sehr gern.

Danke.

Du, prost, wegen der ...

... Branka Ibranovic. Das Mädel war schwanger.

Hammer, Günther. Super! Hast du das gehört, Rudi?

Ich hab mir so was eh schon fast gedacht.

Den Zettel hab ich in Brankas Zimmer gefunden.

Das ist ein serbischer Frauenarzt in München.

Sag mal: Habt ihr da was frittiert?

Das riecht tatsächlich nach Frittierfett.

Du hast doch gesagt, dass der Onkel einen Imbiss hat.

Da, riech mal. - Ein bissel ranzig.

Jetzt muss ich auch noch speiben.

Na ja, dann werdet ihr euch den lieben Onkel mal vornehmen.

So schaut's aus.

Rudi, du hältst dich zurück. - Ich bin ja kein Trottel.

Ich mach das auch nicht zum ersten Mal.

Grüû Gott, Herr Ibranovic. Wir kennen uns schon.

Ich würde mich gern mal mit Ihnen unter vier Augen unterhalten.

Rudi, das sagt man so.

Ist der von Ihnen?

Haben Sie der Branka die 800 Euro gegeben?

Was wollen Sie von mir?

Wussten Sie, dass sie schwanger ist?

Ja, ist ja so.

Da würde uns interessieren, wer der Vater war.- Rudi.

Wofür waren die 800 Euro?

Lassen Sie Branka in Frieden. Sie ist tot.

Finden Sie lieber den, der sie umgebracht hat.

Und was ist das?

Ich habe Branka mitgenommen auf Oktoberfest.

Sie hat das gemocht.

Ich verstehe nicht, was Sie wollen. - Ich hab viel Verständnis.

Aber es gibt Grenzen.

Und wenn der böse Onkel mit der Nichte was macht,

was der gute Onkel nicht ... - Rudi!

Ich kenne Branka schon als Baby. - Ja, das kann ich mir vorstellen.

Geschwängert hast du sie. Und den Rest finden wir auch raus.

Sag mal: Muss das jetzt sein? - Was?

* Er schimpft auf Serbisch. *

Hey, hey ... Ah!

* Er schimpft weiter. *

Spinnst du? - Geht's Ihnen jetzt besser?

Ich wollte helfen. Ich habe Branka Adresse gegeben. Und das Geld.

Schon das allein ist strafbar. - Branka war ... gutes Mädchen.

Sie ist nicht mit Männern ausgegangen.

Aber eine unbefleckte Empfängnis wird's auch nicht gewesen sein.

So, Franz, und wem schreib ich jetzt die Rechnung?

Ich geb dir ein Bier aus. - Moment mal.

Soll das heiûen, dass das nicht offiziell ist?

Wie sollen wir offiziell an eine DNA-Probe vom Bürgermeister kommen?

Das ist ja illegal. Und ich bleib auf meiner Rechnung sitzen.

Flötzinger, da haben wir's.

Du gehst ans Telefon, sonst sag ich der Oma, dass du fies zu mir warst.

Nein.

Heizungs-Lüftungs-Sanitär Flötzinger. Ignatz Flötzinger.

Hier Scheller. Bei uns ist kein Gas mehr, und ich muss kochen.

Können Sie schnell kommen? - Ja, Moment.

Ich muss ganz kurz in meinem Terminkalender nachschauen.

Ja, ich kann jemanden schicken. Dauert aber fünf Minuten. - Ja.

Adresse. - Was? Ach so, ja ...

Äh, wo sind Sie? - Römerschanze 14 in Waldfried.

Ja, passt. Ich schick gleich einen Monteur vorbei.

Danke schön.

* Tür-Klingel *

Grüû Gott. Firma Flötzinger. Notdienst.

Sie haben Probleme mit dem Gas?

Das ging aber sehr schnell. - Ja, so sind wir.

Ist jemand in Not, kommen wir sofort. Wo ist der Keller?

Hier bitte.

Das ist ein Wasserrohr, wo Sie da draufklopfen.

Jaja, das weiû ich auch.

Aber Gas ist ein flüchtiger Geselle. Der sucht sich seinen Weg.

Ich vermute, dass zu viel Druck ist

und das Sicherheitsventil zugemacht hat.

Ich müsste noch die oberen Badezimmer begutachten.

Es könnte zu einer kleineren Verpuffung kommen.

Ist für den Fachmann ungefährlich. Aber warten Sie bitte unten.

Verpuffung? - Verpuffung.

Aha.

* Handy *

Rudi? - Die Katze ist gelandet.

Was für eine Katze? - Das ist der Code.

Ich hab die Probe. - Dann sag das doch gleich.

Anfänger.

Die Katze ist gelandet. - Hä?

Voilà. - Toll!

Möchten Sie einen Kaffee? Ich wollte gerade einen aufbrühen.

Das ist aber nett.

Hätten Sie auch einen Kamillentee?

Ich hab Probleme mit meiner Verdauung.

Ja, da schau ich gleich mal.

Herrlich.

Das ist Blut. 100%. Das bringen wir in die Pathologie.

Und dann schnappt die Falle zu.

Rudi, ganz was anderes:

Da, wo du arbeitest, also in dem Schmuckgeschäft,

haben die da auch Ringe? - Was glaubst du? Heizlüfter?

Natürlich haben die Ringe. Für was brauchst du einen Ring?

Das ist aber nicht dein Ernst. - Ja.

Jetzt echt, oder? Du hast dich verlobt?

Mit der Susi? - Mit wem denn sonst?

Du traust dich was. Sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.

Eine Verlobung ist wie Probefahren. Darum prüfe, wer sich ewig bindet.

Wir könnten zum Billiger Markt gehen. Da hab ich Rabatt-Gutscheine.

Da kaufst du dir Unterhosen oder einen Rollkragenpullover.

Oder sogar mal ein Bügeleisen. Aber definitiv keinen Verlobungsring.

Diesen Ring hat Prinzessin Diana von Prinz Charles zur Verlobung bekommen.

Und jetzt trägt ihn Herzogin Kate. - Ja, bezaubernd.

Wundervoll, betörend. - Ja, schon irgendwie.

Aber ... - Schau dir den Stein an, das Feuer.

Die Susi wird den Ring lieben.

Wer möchte sich nicht so einen Ring von dir anstecken lassen?

Ich weiû ja gar nicht, ob das der Geschmack von der Susi ist.- Ach!

Wie viel würde dieser Ring mit einem Mitarbeiterrabatt kosten?

Für Angestellte von Subunternehmern

können wir leider keinen Mitarbeiterrabatt gewähren.

Vielleicht mag die Susi was Schlichteres.

Vielleicht finden Sie ja woanders etwas in Ihrer Preisklasse.

Vielleicht beim Billiger Markt. - Meine Preisklasse?

Was soll das heiûen? - Wir hätten auch Kugelschreiber da.

Ich nehm den Ring.

Herzlichen Glückwunsch.

Gute Entscheidung. Der Ring: erste Klasse.

Ich glaub, mir wird schlecht. - Dann geh an die frische Luft.

Weiût du eigentlich, wie lang wir auf dich gewartet haben, Eberhofer?

Das ist fast ein Jahresgehalt. - Ja und?

Eberhofer, du zahlst kaum Miete, kein Urlaub, kein Auto.

Du kaufst nicht mal neue Klamotten? Was willst du mit dem Ersparten?

Was ist falsch an Jeans und Lederjacke?

Es ist deine Hochzeit! Es ist deine Susi!

Es ist dein Ring, Herrgott noch mal!

(alle) Wow!

Franz, damit hast du dich endgültig zum Helden katapultiert.

Den hat die Diana vom Charles bekommen.

Den hätte ich selber gerne. - Ist der schön.

Susanne.

Susanne, ich bitte dich nur um eines:

Halte einen kurzen Moment inne und überprüfe,

ob der Franz auch wirklich und tatsächlich

und vollem Herzen der richtige Mann für dich ist.

Wenn du das mit einem klaren Ja beantworten kannst ...

... möchte ich deinem Glück nicht im Wege stehen.

Susanne, dein ganzes Leben liegt noch vor dir.

Bitte, verbringe es nicht mit dem Falschen.

Jungs, ich habe noch nicht bezahlt. - Ja, das geht aufs Haus.

Aber das ist die Verlobungsfeier von meiner Susanne.

Und wir wollen alle, dass die Susi danach auch noch verlobt ist.

Heiraten ist scheiûe. Aber das muss man der Susi nicht grad heute sagen.

Blöde Bauern.

Wetten wir, ich schaff zehn? - Niemals.

Na, wetten wir? - 10 Runden?

Ja. - Never ever, Alter.

Zefix! Das darf nicht wahr sein! Scheiûe!

Wo kam der jetzt her? - Mein Auto.

Scheiûe! Scheiûe! - Seid ihr wahnsinnig?

Euch haben sie doch ins Hirn geschissen! Ihr Saudeppen!

Das war eine Schnapsidee von dir! - Ihr Dorftrottel!

Scheiûe! Anschnallen! - Geht nicht.

Kruzifix! Und alles wegen diesem Scheiû-Eberhofer!

Was haben Sie denn da gemacht? - Na ja ...

Die Volltrottel da vorne sind rückwärts durch den Kreisel geheizt!

Tu das Scheiûding da raus!

Wo ist der Scheiûdreck?

Wo ist der Scheiûdreck?

Mach mal die Scheibe runter.

Servus.

Servus.

Der Typ behauptet, ihr wärt rückwärts durch den Kreisverkehr gefahren.

Ui, ui, ui.

Als Polizist musst du dir die dümmsten Ausreden anhören!

Der Typ da unten ist total besoffen.

Tut mir leid, dass er gerade euch erwischt hat.

Passt schon. - Passt schon.

So, jetzt zu dir. Wären Sie mit einem Alkoholtest einverstanden?

* Handy *

Rudi, was gibt's? - Ich hab dich überall gesucht.

Du warst heute Nacht nicht daheim. - Wir sind nicht verheiratet.

Ich schlaf immer so schlecht, wenn ich nicht weiû, ob du heimkommst.

Schmeckt's?

Die sind total nett, die beiden.

Aber ich kann das nicht essen.

Ich habe mit meinem Magen Probleme. - Rudi, worum geht's eigentlich?

Ich hab Neuigkeiten vom Günther.

Der Dalibor ist nicht der Vater. Aber jetzt kommt's:

Der Bürgermeister. - Ich hab's immer gesagt.

Und noch was: Das am Mörser war Erdbeermarmelade.

Aber im Mörser waren Reste von einem Abtreibungsmittel.

Und was heiût das jetzt?

Die Branka wollte das Kind sicher behalten.

Aber vielleicht der Erzeuger nicht. Darum das Abtreibungsmittel.

Das hat aber nicht geklappt.

Ja, deswegen hat sie sterben müssen. Das ist so scharf!

* Sie reden Thailändisch. *

Jaja, hier.

Aloi? Ja, aloi. Ja, aloi.

Noch ein bissel Chili?

Sie halten Ihren Rand und hören mir zu!

Wir haben von allen männlichen Personen in Brankas Umfeld

eine DNA-Untersuchung machen lassen.

Wissen Sie, was rausgekommen ist? - Nein, das weiû ich nicht.

Ich bin ja nebenberuflich kein Hellseher.

Dass Sie der Vater von Brankas Kind sind.

Da schaut er, der Herr Bürgermeister.

Haben wir die Finger vom Au-pair nicht gelassen?

War die eigene Ehefrau zu wenig? - Was labert er dazwischen?

Wann haben Sie den DNA-Test gemacht? - Nicht ablenken.

Das funktioniert vielleicht im Gemeinderat in Hinterarsching.

Dann ist Ihr DNA-Test 100%ig falsch. Leider.

Waren Sie wieder überfordert mit den Wattestäbchen?

Warum sind Sie sich da so sicher?

Weil ich gar keine Kinder mehr zeugen kann.

Das hab ich sogar schriftlich. Leider.

Ja, ein saublöder Unfall beim Eisstockschieûen vor drei Jahren.

Das hat sicher wehgetan. - Das wollen Sie gar nicht wissen.

Aber was ist dann mit Ihrer kleinen Tochter?

Haben Sie schon mal was von Privatsphäre gehört?

Mord ist nie privat.

Also gut, bitte, damit Ruhe ist.

Das Kind ist das Ergebnis einer anonymen Samenspende.

Heutzutage ein normaler Vorgang. Meine Frau wollte noch ein Kind.

Jetzt schwingen Sie Ihren Arsch raus. Und nehmen Sie ihn mit.

Ich will Sie in meinem Rathaus nimmer sehen.

Ich hoffe, das geht in Ihren weichgekochten Schädel.

Ich wusste, warum ich Sie outsourcen hab lassen!

Der Teufel soll Sie holen!

98% sicher hat der Günther gesagt. - Aber das sind keine 100%.

Wenn wir rauskriegen, wer der Erzeuger ist,

dann haben wir den Mörder.

Wer könnte denn einen ähnlichen genetischen Fingerabdruck haben?

Hat er einen Bruder? - Weiû nicht.

Vater? - Vater, ja.

Aber irgendeinen männlichen Verwandten wird er ja haben.

Franz.

Komm mal mit. - Franz, was soll das?

Nur weil ich eine Ordnungswidrigkeit anmahne ...

Ah!

Das ist doch Freiheitsberaubung. - Wir waren doch gerade

in einem wichtigen Gespräch, oder? - Pscht!

Max, du bist doch ein richtiger Mann.- Ja.

Seit wann bist du das? - Schon immer halt.

Seit wann du scharf schieût. - Ich hab keinen Waffenschein.

Depp! Seit wann hast du richtigen Sex?

Was meinst jetzt du mit "richtig"? - Nicht mit dir selber.

* Tür-Klingel *

Mir wurde eigentlich verboten, dass ich Sie reinlasse.

Ja, eigentlich.

Zuerst hab ich gedacht, dein Vater hat die Branka geschwängert.

Aber er war's nicht. Jetzt bleibst nur noch du.

Hast du die Branka umgebracht?

War's ein Unfall? - Du Depp.

Du kapierst wirklich gar nix. Wir haben uns geliebt.

Aber wenn du's nicht warst, wer hat dann der Branka

die Abtreibungsmittel unters Essen gemischt?

Deine Eltern vielleicht.

Waren die sauer? Habt ihr gestritten?

Was für ein Mittel? - Das Kind hat weggemusst.

Darf ich mal kurz aufs Klo gehen? - Freilich.

* Handy *

Höre.- Der Damian ist angeblich beim Pieseln.

Pass auf, dass der nicht abhaut. - Roger.

Brav sein, Ludwig.

Damian.

Damian, lass gut sein. Die Frau Scheller tut dir nix.

Die hat die Branka umgebracht.

Du hast die Branka gehasst. Weil wir sie alle gemocht haben.

Ständig hast du sie ausspioniert. - Das ist doch absurd, Dami.

Für dich war sie immer nur "die Serbin".

Warum sollte ich das denn machen? Bitte bringen Sie ihn zur Vernunft.

Vielleicht haben Sie sie wirklich umgebracht?

Wollen Sie die Lage nicht deeskalieren?

Knie dich hin! - Dami.

Du bist doch mein Bub, mein kleiner Bub.

Du fiese Drecksau, knie dich hin!

Los! - Wie kannst du mir das antun?

Rudi, lass gut sein. - Was soll das?

In drei Sekunden hätt ich ihn gehabt.

Tun Sie doch was!

Haben Sie der Branka das Abtreibungsmittel untergemischt

und, als es nicht funktioniert hat, ihr den Schädel eingeschlagen?

Das nennen Sie deeskalieren?

Stimmt das? - Franz, du bist verrückt.

Der ballert die über den Haufen. - Nein.

Die Branka hat dich reingelegt.

Die wollte von dir schwanger werden. - Du lügst!

Du weiût noch nicht, wie Frauen sein können.

Wir haben uns geliebt. Wir wollten unser Kind.

Du kannst doch kein Kind aufziehen. Du bist doch selber noch eins.

Ich hab ihr nur gesagt, sie soll die Finger von dir lassen.

Da hat die mich beschimpft und geschlagen! Mit so einem Hass!

Ich hab mich doch verteidigen müssen! - Du hast sie umgebracht.

Ja.

Für dich, Dami.

Für dich. Ich wollte ihr wirklich nix tun.

Super, dann hat sich das aufgeklärt.

Eine Frage hätte ich noch, privater Natur.

Wieso haben Sie die Leiche in Papas altem Admiral versteckt?

Ist das jetzt wirklich wichtig?

Ich hab die Leiche doch loswerden müssen.

Ich bin rumgefahren. Ich dachte, ich könnte sie im Wald ...

Dann hab ich das Auto dort stehen sehen ...

Man wird ja noch mal fragen dürfen.

Jetzt gib mir die Pistole. - Nee.

Ich mach die jetzt fertig! - Und wie, ohne Magazin?

Wie, ohne Magazin? - Das, wo die Patronen drin sind.

Und das hast du vergessen.

Scheiûe!

Warum sagst du mir das nicht? Ich hatte fast einen Herzkasperl!

So eine Situation kann man auch anders lösen!

Ich dachte, wir sind ein Team! Aber nein, er ist auf dem Egotrip!

Bis da oben steht mir das! - Es hat doch funktioniert.

Ja, hat doch gut funktioniert.

So, Frau Scheller, packen wir's.

Es tut mir so leid.

Und die Jugend von heute! Immer Ballerspiele spielen!

Aber keine Ahnung, wo die Patronen herkommen!

* Schuss *

Ha! Ah!

Ah, ich bin angeschossen!

Hui, war da noch eine Patrone im Schlitten?

* Handy *

Susi, grüû dich. Was, echt?

Du, Susi-Maus, bei mir ist es gerade schwierig. Ich ruf zurück. Bussi.

* Rudi winselt. *

Jetzt werd bald gesund. Ich brauch doch meinen Trauzeugen.

Franz, auf mich ist Verlass. Aua!

Im Gegensatz zu dir. Au!

Franz?

Eberhofer. Wie geht's meinem Bub? - Franz?

Herr Bürgermeister, ich konnte gerade so das Schlimmste verhindern.

Ich hab meine Kinder einer Mörderin anvertraut.

Da darf man gar nicht drüber nachdenken.

Danke, Eberhofer. Ich danke Ihnen, Eberhofer.

Ich bin der Bernd. - Ich bin der Eberhofer.

Herr Bürgermeister, wenn ich dafür sorge,

dass die Affäre unter Verschluss bleibt,

könnten Sie dann dafür sorgen, dass ich meinen alten Job wiederkriege?

Wie stellen Sie sich das vor? - Sehr schön.

Das Leben ist kein Wunschkonzert. Da könnte ja jeder daherkommen.

Schau ich aus wie eine gute Fee mit drei Wünschen?

Zefix! Kreuzsacklzement noch mal! Eberhofer!

(beide) Ah.

Franzl. - Bravo. Bravo, das hat Stil.

Wahnsinn.

Wie der Udo Jürgens. - Ja. Was Kleidung ausmacht!

Wenn's einer tragen kann, dann er.

Am Bund können wir was rauslassen. Dann schaut das lockerer aus.

* Handy *

Es ist gerade schlecht. - Ich mach's kurz.

Möchtest du, dass ich ausschau wie eine heilige Hure?

Das klingt nicht schlecht. Was wär die Alternative?

Die Alternative? Also ...

Es ist halt mehr so vielleicht ein ganz kleines bissel romantisch.

Aber wirklich nur ein ganz kleines bissel.

Und was war mit der heiligen Hure? - Franz.

Ja, romantisch ist super. Zieh halt was Fetziges drunter an.

Susi, ich muss dann. Pfüat di. - Servus.

Das Kleid ist der absolute Hammer! - Total süû. Und die Schleife!

Franz, es ist echt so geil, dass du wieder da bist. Hammer!

Heute lassen wir's richtig krachen.

Gilt?- Gilt.

* nachdenkliche Musik *

Die Haare hättest du dir schon schneiden lassen können.

Hab ich doch, Mama.

Schau her, ganz kurz.

Ignaz, Fynn! Wo bleibt er denn, der Franz?

Mei, gescheit dreckig ist der Kragen. - Das sieht doch keiner. Ist innen.

Wahrscheinlich werden sie die Ringe oder den Brautstrauû vergessen haben.

Sie haben noch nicht angefangen. - Panida, du hast recht.

Entschuldige für die Hetzerei.

Auch wenn wir wegen dir jetzt eine Viertelstunde zu spät sind.

Jetzt aber!

Schön langsam mach ich mir schon Sorgen, wo der Burschl bleibt.

Susi? - Franz.

Wie kommst du hierher? - Wolltest du mich sitzen lassen?

Ja, und du? Warum bist du da? - Ja, und du?

Mit einem Seesack? Das ist mal wieder typisch, Franz.

Kaum wird's ein bissel ernst, machst du einen Rückzieher.

Du bist auch nicht in der Kirche. - Gott sei Dank.

Das ist peinlich, wenn der Verlobte es sich anders überlegt.

Aber ich hab's mir nicht anders überlegt.

Susi, du bist der Wahnsinn.

Du bist die tollste Frau auf der ganzen Welt.

Aber ...

Aber was?

Ich hab's echt probiert.

Aber ich kann das nicht.

Fürs Heiraten bin ich der Falsche.

Susi, ich möchte dich auf gar keinen Fall verlieren.

Was ich möchte, ist, dass wir zwei

für immer und ewig beieinander bleiben.

Schau mich doch mal an.

Was soll denn werden aus mir ohne dich?

Und jetzt?

Und? Fühlen Sie sich zu einem besonders hingezogen?

Väter erkennen ihre Babys ja immer intuitiv.

Ich weiû nicht.

Irgendwie nicht.

Vielleicht ist er doch vom Fleischi. Au! Oma!

Wie kann man bloû so ein Depp sein, so ein blöder?

Franz, du gehst jetzt sofort zur Susi rein und schaust dir deinen Buben an.

Er schaut nämlich ganz genau so aus wie du früher

und ist dir praktisch vom Arsch runtergeschnitten.

Jetzt, auf geht's! Worauf wartest du noch?

Servus, Susi.

Na, was sagst du?

Da schaust du, ha?

Jetzt nimm ihn halt mal. Komm, gib mir die Blumen.

Vorsicht mit dem Kopf.

Weinst du?

Nein, das ist so ein Allergiedings.

Ich weiû auch schon, wie er heiût. - Aha.

Leopold. - Ha!

Haben Sie dir ins ...

Das ist nicht dein Ernst. Er heiût nicht Leopold.

Natürlich nicht. Ich wollte halt auch mal einen Spaû machen.

Sag mal, Franz.

Was würdest du sagen, wenn wir ihn Paul nennen?

Paul?

Wie der Opa.

Paul ist schön.

Servus, Paul.

* Musik *

Õ Sag doch Ja, my love. Oh bitte sag doch Ja, my love.

Õ You can take my love. Oh bitte sag doch Ja, my love.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Oh Rambazamba.

Õ Liebst du Leberkäs von Schwein, lass mich deine Semmel sein.

Õ Magst du auch Senf dazu?

Õ Oi, oi, oi.

Õ Magst du auch Senf dazu?

Õ Süû oder scharf?

Õ Sag doch Ja, my love. Oh bitte sag doch Ja, my love.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Säufst du wie ein Oberpfälzer, dann bin ich dein Alka Selzer.

Õ Ich bin berauscht von dir.

Õ Oi, oi, oi.

Õ Ich bin berauscht von dir.

Õ Bitte sei kein Schaf.

Õ Sag doch Ja, my love. Oh bitte sag doch Ja, my love.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba.

Õ Rambazamba, Rambazamba, Rambazamba. Oh Rambazamba.

Untertitelung: BR 2019

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