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(Er singt "Aquarela do Brasil" auf Deutsch)
#Wunderbar, dem Himmel gleich, wunderbar unendlich reich,
wie ein Wundertraum vom Gl�ck, wie vom Paradies ein St�ck,
Brasil, Brasil...
du Land im ewigen Sonnenschein,
wo Milch und Honig flie�t und Wein,
dort muss das Leben gl�cklich sein, allein,
unendlich fern von dir,
scheint meine Sonne selten hier,
ich geb die Seligkeit daf�r,
lacht wolkenlos der Himmel mir.
Sch�n wie eine Blume, die erbl�ht,
wie ein berauschendes Lied,
hast du bezaubert so viel mein Herz,
du M�rchenland Brasil.
Brasil, Brasil, du Land im ewigen goldnen Sonnenschein,
(Musiker:) Bap, bap, bap. wo Milch und Honig flie�t und Wein,
dort muss das Leben gl�cklich sein. Allein, unendlich fern von dir...#
Kann ich behilflich sein?
Ich glaubte, das w�re hier das Konferenzzimmer.
Ist es auch. Aber ein bisschen missbraucht.
Wo finde ich die Frau Generalkonsul?
Ja, die privaten R�umlichkeiten befinden sich eine Etage h�her.
Danke. Kann ich Ihnen sonst noch etwas erf�llen?
Ich meine, einen Wunsch?
Danke. Es w�re aber sch�n, wenn Sie noch bleiben k�nnten.
Vielen Dank.
(Er singt laut:) #Sch�n wie eine Blume, die erbl�ht,
wie ein berauschendes Lied,
hast du bezaubert so viel mein Herz,
du M�rchenfrau. (lachend:) La, la, la...#
Lieber Dr. Wilder, ich brauche Sie. Bitte, Herr Generalkonsul.
Wie viel hat denn der Gesamtwarenaustausch
mit S�damerika im letzten Jahr betragen? 2.648.365 Tonnen.
Gro�artig, wie Sie das im Kopf behalten k�nnen.
Ja, aber davon f�llt auf die Kaffeeausfuhr...
137.327 Doppelzentner.
Sie haben ja ein enormes Ged�chtnis f�r Summen! Och...
Die Einen haben die Summen im Kopf, die anderen in der Brieftasche.
*Sie lachen* Ja, und die Zahlen f�r die letzten Ausfuhr�bersch�sse?
Dr. Wilder! Ja. Die Zahlen
Ja. ... f�r die Ausfuhr�bersch�sse, haben Sie die im Kopf? Kupfer 3278,
Ich denke, wir gehen in den Garten. Zink 762, Erd�l 272,0.
Mhm. Na, und wie stellen Sie sich denn zu Depatit?
Ich finde ihn reizend.
(stottert:) Ich meine, ich meine,
mit dem Artikel k�nnte ich mich befreunden.
Sind Sie mit Ihrem Hotel zufrieden? Alles in Ordnung.
F�r die zwei Tage geht's jedenfalls.
So eine Qual, einen Parkplatz zu finden. Guten Tag.
Sie kennen meine Sekret�rin? Nat�rlich. Bitte nehmen Sie Platz.
Mit wem hat sich Ihr Gemahl denn gerade unterhalten?
Ein Herr? Mit meinem Mann? Ich habe niemand gesehen.
Ich bin sehr kurzsichtig. Und bei meinem Mann sehe ich gar nichts.
Oh, bitte um Entschuldigung. Mir f�llt da noch etwas ein.
Sie wollen schon in zwei Tagen nach Brasiliana zur�ck?
Ich muss. Mit der geerbten Plantage ist auch viel Arbeit verbundenen.
Sie sind also nur wegen der Generalversammlung hier?
Als Hauptaktion�rin musste ich wohl.
Bertsche! - Ja, ich komme.
(Mona:) Ich hol schnell den Wagen.
Also dann, auf Wiedersehen, meine Liebe.
Lass mich fahren.
Auf Wiedersehen, Frau Ramirez.
Entschuldigen Sie. Auf Wiedersehen.
Eine bildsch�ne Frau! Mhm. Wer ist sie?
Wenn ich das nur w�sste. Und die kleine Br�nette?
Die ist auch nicht �bel. Heinrich! Das wei� ich auch nicht.
Na los, fahren Sie schon, Herr Kollege!
Jetzt m�ssen Sie wohl losfahren. Ja, aber nach r�ckw�rts.
Ah! So eine Frechheit! Der ist absichtlich r�ckw�rts gefahren.
Ich bitte 1000 Mal um Verzeihung! Ich bezahle nat�rlich den Schaden.
Dr. Otto Wilder. Hier, meine Karte.
Nicht n�tig. Bei mir ist ja nichts passiert.
Schade. Wie bitte?
Ach, ich dachte, so h�tten wir uns kennenlernen k�nnen.
Dann h�tten Sie mehr Gas geben m�ssen.
Vielleicht gelingt es Ihnen beim n�chsten Mal.
Wer mag das sein? Dr. Otto Wilder.
Deutscher Handelsattache in S�damerika.
Gestern fr�h angekommen, vertritt die Interessen
einer deutsch-amerikanischen Handelsgesellschaft,
f�hrt �bermorgen ab, 35 Jahre alt,
unverheiratet. Woher wei�t du das alles?
Erkundigt, beim Konsulatssekret�r. Warum?
Hm... Mona!
Nicht mal denken kann ich, ohne dass du es gleich wei�t.
Daf�r bin ich seit Jahren deine Privatsekret�rin.
Das kostet ihn eine Kleinigkeit. Ja.
Tut mir leid. 50 Schilling. Was, 50 Schilling?
Verkehrserziehungswoche. Wir sind teurer geworden.
Heinrich, 50 Schilling.
Bitte sehr.
Danke sehr. Gute Fahrt. Danke. Gute Einnahmen!
50 Schilling!
Die Damen werden langsam zu teuer.
Die erreichen wir nicht mehr.
Ich finde heraus, wer sie sind. Also, was ist unser Programm?
Sie wollten Ihren Bruder anrufen.
Ah ja, der gute alte Ralf.
(Charley:) Allez... hopp!
Allez... hopp! Allez...
hopp! *Das Telefon klingelt* Pause!
Au!
Was passiert? Nein, nein, die Flasche ist noch ganz.
Gott sein Dank! Einen Schnaps, bitte.
Wieso? Sie hatten doch gerade eine ganze Flasche.
Ja. Der war mir aber zu stark. Au!
Hallo, hier Ralf Wilder.
Otto?
Bist du im Lande? Seit gestern Abend.
Ich rief dich sofort an, aber es war niemand da.
Ja, wir waren nicht hier und Wolke h�rt nur, wenn er will. *Er st�hnt*
Das Tablett brauche ich f�r die Sandwiches.
Du Charley? Ja, was ist denn?
Mein Bruder ist in Europa.
Hat eben angerufen. Er kommt heute Abend kurz vorbei.
Ausgerechnet! Das reicht wirklich f�r 12 Personen.
Sonst glauben die M�dchen nicht an eine Party f�r 12 Personen.
Du hast recht. H�r doch auf!
Sie machen heute viele Umst�nde mit Ihrem Damenbesuch.
Ist ja auch was ganz Besonderes, Wolke, verstehen Sie?
Du liebe Zeit, wir m�ssen die Bilder umdrehen. Komm!
Schade.
Das haben Sie auch selten gemacht.
Was sind das f�r Damen, die kommen?
Zwei reizende M�dchen aus Stockholm.
Wir kennen sie schon acht Tage. Ganz zauberhaft.
Seit acht Tagen? Und die kommen erst heute zu Ihnen?
Ich hoffe. Sie wissen noch gar nichts davon.
Wollen wir die Jungs anrufen? - Nein.
Warum nicht? - Man soll sie nicht verw�hnen.
Wir sind ja mit ihnen verabredet. Das gen�gt.
Ulla! Ich bin's! Vati! Schmei� die Zigarette raus!
Warum habt Ihr Euch eingesperrt?
Es waren zweimal fremde Menschen im Zimmer.
Unerh�rt! Ich werde mich beschweren.
Ihr habt wieder geraucht! Nein, Papi!
Der Rauch kommt von drau�en. Ich mach das Fenster zu.
Deine Hose ist zu kurz, Britta.
Ich wei�, Onkel, ich m�sste l�ngst ein paar neue haben.
Ja ja. Mach den Kasten aus!
Was machst du heute Abend, Papi? Ich?
Ich habe eine gesch�ftliche Besprechung.
Und Ihr beide geht heute Abend ins Konzert, �h...
Hier hab ich die Karten.
Mozart.
Was r�mpfst du die Nase, Britta? Was soll ich sonst r�mpfen?
Brigitte, ich verbitte mir diesen Ton!
Ich versprach deiner Mutter... Ich wei�.
Aber sie hat dir nicht verboten, mir zu erlauben,
mit Freunden schwimmen zu gehen. Schwimmen?
Ja, und danach ein bisschen tanzen.
Tanzen? Wom�glich mit Herrn Charley Salzmann!
Er hei�t Sallmann und ist ein sehr netter Junge.
Mein Geschmack ist er nicht.
Du musst auch nicht mit ihm tanzen. Ulla, sei nicht frech!
Ihr beide geht ins Konzert! Basta!
Ja bitte? Ja, er ist da.
Onkel, es ist jemand f�r dich da vom Institut Diana.
Schon jetzt? Ja, ich geh auf mein Zimmer.
Mein Onkel geht auf sein Zimmer.
Institut Diana, was ist denn das? Das? Das ist ein... �h...
J�gerverein.
Kinder, ihr kennt doch meine Geldschwierigkeiten.
Ich m�chte zahlungskr�ftige J�ger f�r meine W�lder bekommen.
F�r einen kapitalen Bock zahlt man heute enorme Betr�ge.
Vielleicht schaut dann f�r dich eine echte rehlederne Hose heraus.
Also Kinder, ja, es bleibt dabei!
Mozart!
Hast du gemerkt, wie verlegen er war?
Schluckst du das mit dem J�gerverein?
Warum sollte Papi l�gen? - Warum sollte er nicht?
Institut Diana?
Schauen wir im Telefonbuch nach. - Ja.
Heinrich!
Ts, ts, ts!
Durstig? Kein Wunder bei der Hitze. Nein, lass die Flasche nur drau�en!
Ich habe Sodawasser bestellt. Das trifft sich gut.
Ah, das Paket ist schon da. Und die Rechnung leider auch.
Ganz sch�n gepfeffert, was? Ja.
Na ja. F�r mein einziges Hobby ist mir eben nichts zu teuer.
Du kannst gehen, Heinrich. Ich kann gehen. Danke.
So.
Blumen?
Da ist auch ein Brief.
Sind die von unserer Sto�stangenbekanntschaft?
Bestimmt nicht. Der h�tte Rosen geschickt.
Von August. Von deinem Cousin? Mhm.
Er musste zu einer Hochzeitsfeier.
Zu einer Hochzeit? Ja, ich soll seinen Sohn Charley anrufen.
Charley, wir brauchen eine Vase. Herr Wolke, eine Vase!
Eine Vase? Moment! *Das Telefon klingelt*
Hallo? - Achtung! Hopp!
Ouh! *Glas zersplittert*
Schon wieder k. o. Was passiert?
Zwei zu null f�r dich, ha, ha.
Hallo? Ja, hier ist Charley Sallmann.
Wer ist da? Deine Tante Carlotta.
Ich hoffe, du wei�t, wer ich bin? Ja, nat�rlich. Die Kaffeetante.
Entschuldige, aber bei uns wirst du nur so genannt.
Ja, Vater sagte, dass du nach Europa kommst.
Er freut sich genauso auf deinen Besuch wie ich.
Wann?
Heute Abend? Nicht heute Abend. Bist du wahnsinnig?
Selbstverst�ndlich, Tante Lotti, du bist immer herzlich willkommen.
Aber bitte nach neun Uhr. Vorher sind wir nicht zuhause.
Vorher habe ich auch keine Zeit.
Ich bin neugierig, wie du aussiehst.
Bist du ein h�bscher junger Mann? Geschmacksache.
Wer war denn das? Mein Freund Ralf.
Wir wohnen zusammen.
Ja, du wirst ihn sowieso kennenlernen.
Mitbringen brauchst du nichts. Wir haben genug.
F�r 12 Personen. Ja.
Also bis heute Abend, Tante. Auf Wiedersehen.
Wiedersehen. Na also, das hat uns noch gefehlt.
Der Abend ist im Eimer. Was soll ich denn machen?
Ich kann die arme Witwe doch nicht abwimmeln.
Vater war ganz aus dem H�uschen, als er h�rte, dass sie kommt.
Warum? Ja, wegen hier...
Die arme kinderlose Witwe besitzt Millionen.
Ah, eine Erbtante also. Ja, wenn sie kinderlos bleibt.
Ist sie jung und h�bsch? Keine Ahnung. Wie hei�t sie?
Solche Namen kommen nur noch im Kino vor.
Den kann sich kein Mensch merken. Ich hab ihn aufgeschrieben.
Carlotta Ramirez di Calvadores y Rodriguez Adapuenta.
Geborene Schulze.
Und woher hat sie die Moneten?
Von ihrem Mann. Er war Kaffeemillion�r. Na ja.
Musst du sie empfangen. Tja.
*Er klopft* Herein!
*Er atmet erschrocken ein*
Stellen Sie die Flasche auf den Tisch. Jawohl, Herr Doktor.
Donnerwetter!
Geben Sie her! Das verstehen Sie nicht. Gehen Sie hinaus!
Gro�artig! Der Zauberkasten ist doch sein Geld wert. Ja.
Kein doppelter Boden, alles normal. Der schwebende Handelsattache.
Also diesmal sind ganz gute Sachen dabei. Wirklich.
Ja, das kann man wohl sagen.
Aber ein paar sind wieder unm�glich:
Wie lasse ich einen Elefanten verschwinden?
Ich kann doch nicht zu jeder Party einen Elefanten mitschleppen.
Und dann dieser Trick. Ich glaube, den kann ich nie durchf�hren.
Die schwebende Jungfrau.
Vielleicht findet sich ein Medium? Sehr schwer, Heinrich.
Ich muss zur Konferenz. Die Herren sind schon versammelt.
Was k�nnte ich mitnehmen? Das hier.
Ja, und das hier. *Er lacht*
(leise:) Und das hier.
Na und dann das hier.
Damit es nicht verdunstet,
bei der Hitze.
*Er pfeift*
Ja, du hast dann f�r heute frei. Moment, Herr Doktor. Was ist?
Da ist ein Faden auf der Schulter. Dann tu ihn doch weg!
Oh! *Wilder lacht*
Tut's weh? Ja. Dann ist es gut.
So, den Schl�ssel. Heinrich, ich habe noch einen Auftrag. Bitte.
Erkundige dich bitte diskret,
wer die Dame war und wo sie wohnt. Ja.
Wie du das Ding runter kriegst, steht in einem dieser B�cher.
Au!
Er hat schon wieder den R�ckw�rtsgang eingeschaltet.
Ich begr��e Sie, Herr Doktor. Herr Direktor!
Ich hatte schon Angst, Sie kommen nicht.
Ich wusste nicht, ob Sie am Abendempfang teilnehmen.
Abendempfang? Nur im ganz kleinen Kreis.
Zu Ehren unserer Hauptaktion�rin, Frau Carlotta Ramirez.
Ich wei� es noch nicht.
Hauptaktion�rinnen sind nicht wirklich mein Geschmack.
So. Wie sieht denn die Alte aus?
Alte? Mhm.
Kommen Sie. Ich mache Sie miteinander bekannt. Muss das sein?
Mein Mann hat Ihnen zu Ehren eine s�damerikanische Kapelle engagiert.
Entschuldigung, Frau Ramirez,
darf ich Ihnen Herrn Dr. Otto Wilder vorstellen?
Ich freue mich, Sie kennenzulernen, Herr Doktor.
Sie sehen, man muss nicht Sto�stangen verbiegen,
um jemanden kennenzulernen.
Oh, Sie kennenzulernen, ist mir eine verbogene Sto�stange wert.
Komisch, ich bin richtig aufgeregt.
Dich hat es ja erwischt. Sieht so aus.
Pass blo� auf! Brigitte sieht entschlossen aus.
Bevor du es merkst, bist du verheiratet. Ja und?
So, das hab ich mir von unseren Nachbarn ausgeborgt.
Wozu? - F�r Ihre G�ste.
Du, Wolke glaubt immer noch, es kommen 12 Personen zu uns.
Was, es kommen nicht 12 Personen? - Nein, h�chstens zwei.
Vorausgesetzt, wir k�nnen sie �berreden, zu kommen.
Warum soll es Ihnen nicht gelingen? Es ist Ihnen immer gelungen.
Diesmal ist es was anderes.
Die Damen sind aus Schweden und... - Aus Schweden?
Ich hab schwedische Filme gesehen,
oi, oi, oi!
Ich habe diese Filme auch gesehen. Aber Ullas Vater scheinbar nicht.
Er ist ein altmodischer Tyrann. Ulla darf dies nicht und das nicht.
Auch keine Junggesellen besuchen, ohne entsprechende Aufsicht!
Ich bin ja da. - Sie sind aber nicht entsprechend.
Na, so unrecht hat der alte Schwede nicht.
Keine Moralpredigten, Wolke. Sie m�ssen uns helfen. - Ja.
Sie wechseln das, und wenn die Damen da sind, verschwinden Sie
und rufen uns sieben bis acht Mal an und sagen ab.
Was soll ich absagen? - Na, Ihr Erscheinen.
Mein Erscheinen?
Nein! Sie sagen: Hier ist der Polizeipr�sident oder Lord Burbury.
Egal, was Ihnen einf�llt, Sie sagen, Sie k�nnen nicht kommen.
Verstanden? - Ja.
Ich kann nicht kommen.
Hier: Diana.
Institut f�r vornehme Eheanbahnung?
Hui. - Da haben wir's.
Was will Papa bei einer Eheanbahnung?
Was ein verschuldeter Gutsbesitzer tut, der seinen Hof retten will.
Er sucht eine Frau mit Geld?
Er sucht Geld mit Frau. Anders geht das eben nicht.
Aber ich will keine Stiefmutter.
Dann musst du schnell vor deinem Vater heiraten. - Wen?
Jetzt hast du die Gelegenheit.
Dieser Charley ist wohl richtig verknallt in dich.
Verknallt bin ich auch. - Na, umso besser.
Was nehmen Sie? Danke, ich trinke keinen Alkohol.
Ich darf aber, ja? Hm, ein herrlicher alter Kognak.
Kognak mag ich schon gar nicht. Der schmeckt irgendwie nach Seife.
Prost. Prost! Ich muss mal von der Seife kosten.
Oh, da dr�ben sehe ich Austern. M�gen Sie sie?
F�r Austern lasse ich mein Leben.
Das ist leicht mit ein paar schlechten.
Wollen Sie mir die Austern ausreden?
Nein, ich bringe Ihnen ein paar. Danke.
Ich setz mich inzwischen an den Tisch da. Bitte.
Ah, wie geht es Ihnen?
Oh, guten Tag, Herr Doktor. Guten Tag. Austern! Austern.
Wunderbar! ... Die sind schlecht! Die riechen.
Die kann ich nicht empfehlen. Oh, dabei bin ich so anf�llig!
Ich danke Ihnen vielmals! Bitte, bitte.
Dann nehm ich ein H�hnchen. Ja, ist besser.
Voil�, Madame, die letzten Austern.
Merci. Sagen Sie, wer war der kleine dicke Herr,
der eben so erschreckt davonlief?
Ach, den kennen Sie nicht? Ts, ts.
Jean-Paul Wopperschalek. Ein bekannter Schriftsteller.
Fr�her hat er spannende Geschichten geschrieben,
aber jetzt verbot ihm sein Arzt jede geistige Arbeit.
Also schreibt er f�r das Fernsehen.
Sie k�nnen aber boshaft sein! Und ob ich das kann!
Aber Spa� beiseite. Wann reisen Sie wieder ab? �bermorgen.
Schon? Mhm.
Schaffen Sie das auch alles? Was denn "alles"?
Besuch in der Oper, Gartenfest im Golfclub.
Das hab ich nicht vor. Aber ich. Mit Ihnen.
Sie haben sich wohl noch nie einen Korb geholt, was?
Selten, gn�dige Frau, denn ich hab einen psychologischen Trick.
Ach, w�rden Sie mir den verraten?
Ein Mann sp�rt doch, ob er bei einer Frau Chancen hat.
Und? Bei der er keine Chancen hat, um die macht er einen Bogen.
So holt er sich nie einen Korb. L�cherlich einfach.
Ja, l�cherlich. Ich bin, was Frauen anbelangt, sehr w�hlerisch.
Sonst w�re ich ja l�ngst verheiratet.
Wieso? Stellen Sie so hohe Anspr�che? Eigentlich nicht.
Sie muss nur Humor haben.
Seien Sie unbesorgt. Die Frau, die Sie heiratet, hat bestimmt Humor.
Also bei einem Fu�ballmatch w�rde es jetzt hei�en 1:1.
Der Schiedsrichter pfeift... Um Himmels Willen, nicht pfeifen!
H�bschen Ring haben Sie da. Familienwappen derer von Wilder.
Ich denke, in �sterreich sind Adelstitel verboten.
Ja. Und zu allem �berfluss hei�e ich auch noch Otto.
Ulla, komm!
*Unverst�ndlich*
H�? Ach so.
Es war ein Kampf, diesen Tisch freizuhalten.
(Charley:) Bitte sehr. - Danke.
Es ist sehr sch�n hier. Ja, ja. Sch�n voll.
Guten Tag, was kann ich f�r Sie tun?
Einen Eiskaffee bitte. - F�r mich auch.
Mit Schlag oder ohne? - Ohne. Warum wollen Sie mich schlagen?
"Schlag" hei�t Schlagobers. Das hei�t so viel wie Sahne.
Ach ja. - Bitte vier Eiskaffee mit Schlag.
Ja, bittesch�n. - Nun, Ralf,
haben Sie ein schickes Programm f�r heute Abend?
�h, das mit dem Programm ist n�mlich so...
Es ist was dazwischengekommen. So?
Ja, wir sind gezwungen, auf unserem Dachgarten eine Party zu geben.
Gezwungen? - Ja, zu Ehren meiner Tante.
Sie ist unerwartet gekommen, aus Brasilien.
Und deshalb lassen Sie uns sitzen? Nein, Britta!
Davon ist gar keine Rede. Sie kommen nat�rlich mit.
Zu Ihnen? Ja. Sie wollten sich doch schon immer den Dachgarten ansehen.
Ich habe nicht vor, die Einladung anzunehmen.
Warum nicht? Ich kenne ja die strengen Grunds�tze Ihres Onkels.
Es sind nur ehrbare Leute eingeladen:
Dr. Brunner, Rechtsanwalt, mit seiner Frau.
Und der Direktor einer Versicherung mit seiner... Schwester.
Ja. Ach Gott, lauter Spie�er.
Wie bitte? Bitte? Sagte sie "Spie�er"?
Ja, Spie�er! Aber wieso? Das sind lauter reizende Leute.
Nein, Ralf. Ich habe keine Lust,
den Abend in trautem Familienkreise zu verbringen.
Wir h�tten uns den Dachgarten gern allein angeschaut. *Er lacht*
Was? Sie w�rden kommen, wenn die Leute nicht eingeladen w�ren?
Mhm. Charley? Ja, aber das ist doch gar kein Problem.
Die laden wir wieder aus. - Geht denn das?
Ja. Die haben sowieso nicht fest damit gerechnet.
K�nnen Sie mich mit dem Brasilianischen Konsulat verbinden?
Nat�rlich, mein Herr. Aber jetzt ist niemand mehr da.
Das kommt auf einen Versuch an.
Bitte, ich lasse Sie verbinden. Zelle 1. - Danke.
Fr�ulein, Brasilianisches Konsulat, Zelle 1. Danke.
Ja, aber es muss doch noch irgendjemand da sein. Wie?
Ja nat�rlich sind Sie irgendjemand, meine liebe Dame.
Eine Raumpflegerin ist sogar ein sehr wichtiger Irgendjemand.
Was ich wissen will?
Ja, ich glaube, meine Frage k�nnen Sie nicht beantworten.
Ich m�chte mich nach einer Dame erkundigen.
Nein, keine Raumpflegerin.
Eine Dame, die heute die Frau Generalkonsul besucht hat.
Ja...
Sie hei�t Carlotta Ramirez di Calvadores y Rodriguez Adapuenta.
Und wie hei�en Sie? - Mona.
In der K�rze liegt die W�rze.
Sie m�gen keinen Alkohol, aber trinken Sie ein Glas Champagner?
Ich werde so tun. Prost. Prost.
Liebe Carlotta, ich muss Ihnen leider Herrn Dr. Wilder entf�hren.
Sie wissen doch noch, was Sie versprochen haben.
Ja, das genaue Ausfuhrvolumen des Jahres 19...
Nein, es geht nicht um Ihr Zahlenged�chtnis,
sondern um Ihr musikalisches. Ach so.
Ach so, ja. Entschuldigen Sie bitte.
Was soll er, der Arme? Singen soll er.
Das kann er so gut, wie ein brasilianischer Gaucho.
Die singen gar nicht so gut.
#Der Jackie kennt keine Gefahren,
er ist ein Mann, der was kann.
Wenn alle sehr vorsichtig waren, ging der Jackie erst mal ran.
Aber immer tut er das nicht.
Das macht der Jackie nur, wenn der Mond scheint,
nur wenn der Mond scheint,
macht er das.
Das macht der Jackie nur, wenn der Mond scheint,
nur, wenn der Mond scheint, macht ihm das Spa�.
Der Jackie kann wunderbar singen, wie Freddy auf ganz hoher See.
Wenn der mal so richtig in Schwung kommt,
singt er oben auch das C.
Aber immer tut er das nicht.
Das macht der Jackie nur, wenn der Mond scheint,
nur wenn der Mond scheint, macht er das.
Das macht der Jackie nur, wenn der Mond scheint,
nur wenn der Mond scheint, macht ihm das Spa�.
Der Jackie hat Gl�ck in der Liebe,
doch manche Frau fragte sich schon:
"Warum k�sst Jackie mich gestern und l�uft heute mir davon?"
Aber immer tut er das nicht.
Das macht der Jackie nur, wenn der Mond scheint,
nur wenn der Mond scheint, macht er das.
Das macht der Jackie nur, wenn der Mond scheint,
nur wenn der Mond scheint, macht ihm das Spa�.#
Vielen Dank, Herr Doktor!
Wenn ich Ihnen einen Gefallen erweisen kann...
Das k�nnen Sie jetzt schon. Und der w�re?
Ich m�chte beim Bankett neben Frau Ramirez sitzen.
Oh, das schmei�t meine Sitzordnung um,
aber ich versuche es. Bitte.
Darum bitte ich Sie, meine Damen und Herren,
auf das Wohl des Mannes zu trinken,
der sich um die wirtschaftlichen Beziehungen unserer L�nder
besonders gro�e Verdienste erworben hat.
Herrn Doktor Otto Wilder.
Ich wiederhole.
Doktor Otto Wilder. Das sind Sie. Ja.
Oh!
Sehr geehrter Herr Generalkonsul,
meine Damen und Herren,
das menschliche Gehirn ist eine komische Sache.
Es funktioniert ab der ersten Sekunde, tagein tagaus.
bis man eine Rede halten muss.
Womit ich nicht meinen Vorredner meine. Im Gegenteil.
Seine brillanten Worte w�ren einer besseren Sache w�rdig gewesen,
als meiner bescheidenen Dienste, die er so liebensw�rdig r�hmte.
Deshalb m�chte ich die Komplimente weitergeben an Carlotta Ramirez,
die als Hauptaktion�rin nicht nur die wirtschaftlichen, sondern...
als entz�ckende und charmante Frau
die menschlichen Beziehungen von Land zu Land, von...
Sto�stange. ... von Sto�stange zu Sto�stange,
in einem Wort, von Land zu Land, vertieft hat.
Mich so hereinzulegen!
Womit kann ich Sie denn vers�hnen? Mit dem ersten Tanz.
So, meine Damen, das hier ist unser Schloss.
Es ist eigentlich Herrn Wolkes Schloss,
aber er hat es uns vermietet. - Also ein Wolkenschloss.
(Alle:) Guten Abend.
Bitte, hier �ber die H�hnerleiter hinauf in die oberen Gem�cher.
Darf ich bitten? Nein.
Gentlemen first. Mhm. Bitte.
So.
So. Okay, uah.
Meine Dame... so.
Es ist wirklich h�bsch hier. - Direkt romantisch.
Gibt es auch was indirekt romantisches? - Ja, du.
Hast du Wolke gesagt, dass er nicht telefonieren muss?
Nein, wann denn? Ich sag's ihm nach dem ersten Kuss. H�r auf!
2, 4, 6, 8. Acht Schilling.
So eine Verschwendung!
Sch�n, das Lichtermeer, nicht? Jetzt werden Sie verstehen,
warum ich mit meiner Liebeserkl�rung abgewartet habe.
Sie finden, dass Lichtreklamen positiven Einfluss
auf eine Liebeserkl�rung haben? Warum nicht?
Wie das zum Beispiel? Hm.
Ich glaube, es ist besser, wenn wir vorher noch einen Cocktail trinken.
Trinkst du einen mit, Ulla? - Sp�ter.
Bitte.
Britta �rgert mich manchmal richtig. Die ist so kaltschn�uzig.
Das sind Sie doch sicher auch. - Ich?
Darf ich das nachpr�fen? - Wie? - So.
Nein, das ist ganz warm und samtweich.
So, wir gehen auch Cocktail trinken.
*Langsame Tanzmusik*
Mit welcher Maschine fliegen Sie zur�ck nach Rio?
Das wei� nur meine Sekret�rin Mona. Ah, die nette Br�nette.
Interessiert sie Sie? Die Br�nette? Nein, die Maschine.
Nein, ich muss nur auch zur�ck nach S�damerika und m�chte nicht
im Flugzeug zuf�llig neben Ihnen sitzen.
Warum stehen die Schaukeln R�cken an R�cken?
Ist das nicht ungem�tlich? - Nein, es ist sehr gem�tlich.
Und wenn man sich unterhalten will? - Wer will denn das?
Kommen Sie, ich zeig es Ihnen.
Na, hab ich nicht recht?
S��en die zwei uns gegen�ber, w�re es l�ngst nicht so gem�tlich.
Hier kann uns niemand sehen, hier kann uns niemand h�ren,
und niemand st�ren.
Nur das Telefon! Entschuldigung.
Hallo? Wer ist da?
Hier ist Wolke. - Ach, Herr Dr. Brunner.
Nein, nicht Dr. Brunner. - Nein, hier ist Wolke.
Ich sollte Sie doch anrufen. - Ach, das tut mir aber leid.
Das tut mir aber wirklich leid, Doktor.
Dann vielleicht ein ander Mal.
Und viele Gr��e an Ihre Gattin. Auf Wiedersehen. - Gattin?
Hallo! Hallo!
Hallo!
Ralf! Ralf? Ja?
Stell dir vor, Dr. Brunner hat abgesagt. Oh!
Schade. Er ist n�mlich ein reizender Mensch
und ein ausgezeichneter Arzt. Arzt?
Sie sagten doch, der w�re Rechtsanwalt. Ja.
Ja, der Bruder... der Bruder ist Rechtsanwalt.
Der Bruder ist Arzt. So? Ja.
Das kann doch vorkommen, nicht wahr?
Ralf! Ralf!
Ja? Du bist dran! Pardon.
Hallo, hier spricht Ralf Wilder.
Hier ist Wolke. Jetzt ist es der Bruder vom Bruder.
Ach, der Anwalt? Ja? Herr Dr. Brunner?
Verstehen Sie doch, hier ist Wolke. Bitte, was sagen Sie da?
Ja. Da kann man nichts machen. Ich verstehe das.
Tut mir leid. Gr��e an Ihre Frau und auf Wiedersehen.
Der Rechtsanwalt kommt auch nicht? Ja, das ist so: Der Wagen...
des Bruders, des Arztes, der springt nicht an. Und jetzt...
muss ihn der Bruder... Der Rechtsanwalt.
Ja, der muss ihn jetzt zu den Patienten fahren.
Warum nimmt der Doktor kein Taxi?
Daran hat er wohl nicht gedacht. Sie auch nicht. Nein.
Wieso? Wie meinen Sie das? Sie k�nnen sehr schlecht l�gen.
Wieso? Ich... Regen Sie sich nicht auf, Ralf!
Bei den heutigen M�nnern ist das ein Kompliment.
Moment!
Hallo! - Hier ist Wolke. - Hier ist Britta Nielsen.
Einen Gru� von Ralf und Charley, Sie brauchen nicht mehr anzurufen.
Die anderen haben telegrafisch abgesagt. - Telegrafisch?
Das war doch gar nicht abgemacht.
Och! - Was sind das f�r Tricks, Ralf?
Ja, genau! Was sind das f�r Tricks?
Das fragst ausgerechnet du? Na ja.
Was ist denn los? - Nichts Besonderes.
Ich habe dir schon oft gesagt: kauf einen anderen Lippenstift.
�brigens, die Herren haben geschwindelt. Es kommt niemand.
Ist das wahr, Charley?
Na ja. Teils, teils. Aber meine Tante kommt bestimmt.
Absagen k�nnte ich schon. Aber das w�r nicht nett.
Es handelt sich also um einen Mann? Ja.
Das hei�t... im Grunde genommen um zwei. Um zwei?
Na ja, zwei sind nie so gef�hrlich wie einer.
Ah, da ist er ja! Entschuldigen Sie, mein Herr.
Ich bring Ihnen den Dr. Wilder gleich.
Lieber Doktor, ich muss Sie jetzt leider entf�hren.
Unser Freund aus Kolumbien ist pl�tzlich zu einem Gespr�ch bereit.
Wir brauchen Ihr Elektronengehirn. Wenn ich nur eins h�tte!
Dann k�nnte ich es Ihnen jetzt mitgeben.
Ich kann Frau Carlotta aber nicht so ohne weiteres allein lassen.
Bitte lassen Sie sich nicht st�ren.
Ich wollte sowieso gehen. Sie wollen uns verlassen?
Ja, Familienpflichten. Gute Nacht. Sehen wir uns Morgen?
M�glich. Wir wohnen ja im selben Hotel.
(Beide:) Auf Wiedersehen.
Unser Kaffee wird f�r den Herrn aus Kolumbien sehr teuer. Ja.
Darf ich Sie jetzt zur T�r begleiten, meine Liebe?
Mein Herr!
Ich stehe zu Ihrer Verf�gung. Oh, wollen Sie sich mit mir duellieren?
Es wird auch ein Duell, und zwar ein Duell mit... Zahlen.
Warum haben Sie gelogen?
Halten Sie uns f�r r�ckst�ndige kleine M�dchen aus der Provinz?
Nein, Sie nicht, Britta. Aber mich?
Nein, aber wir kennen doch Ihren Vater.
Wir dachten, nicht mal der h�tte etwas gegen eine Party bei uns.
Da kennen Sie ihn schlecht. Der w�rde sogar dagegen was haben.
Wie Sie das so beschreiben, muss es da sehr sch�n sein.
Ach, es war himmlisch! Blauer Himmel, blaue See!
Himmlisch, himmlisch, himmlisch.
Und wo war das, gn�dige Frau?
Ach, sagen Sie doch Baronin zu mir. Das ist viel k�rzer.
Wissen Sie, ich h�tte auch einen Grafen heiraten k�nnen.
Es h�tte kaum etwas mehr gekostet.
Ich hatte zwei vorz�gliche Angebote.
Aber die Grafen waren beide viel j�nger als der Baron.
Ah, j�nger. Ist das ein Nachteil?
Ja, nat�rlich! Der Baron ist vier Monate nach der Hochzeit gestorben.
Ich bin ihn los und hab den Titel.
(seufzend:) Die zwei Grafen leben immer noch.
Aha... ha...
Jetzt verstehe ich.
Und wo war das, bitte, Baronin? Dieser blaue Himmel.
Am Magore.
Am Magore? Ja, in Italien.
Am Lago Makore.
Am "Lago Magore"!
Ich nehme an, Baronin, wo Sie sind, ist der Himmel immer blau.
Nicht nur der Himmel! Prosit!
*Ruhige Jazzmusik*
Tanzen k�nnen Sie. Und was kann ich nicht?
Ich konnte noch nicht Ihre �brigen Vorz�ge kennenlernen.
Wie sp�t ist es? - Ich habe keine Ahnung.
Schauen Sie doch mal nach. - Ich habe keine Zeit.
Baronin, ich bin kein Materialist, aber ich liebe meinen Besitz,
mein Haus, meinen Hof. Erz�hlen Sie mir etwas davon.
Ich habe einen sch�nen Gutshof, der meinen Urahnen bereits geh�rte.
Und ich habe riesige W�lder. Sie haben sicher schon geh�rt,
von diesen unendlichen, ewig singenden W�ldern.
Am liebsten h�re ich die Carlos singen. Bitte?
�berhaupt, diese Carlos ist f�r mich ein Wunder.
Ich w�sste gern, wie sie das macht. Sie war doch so dick
und jetzt ist sie schlank. Aber ich plaudere wieder munter drauf los.
Sie wollten doch was erz�hlen.
Bei Ihnen gibt es sicherlich auch sehr viel Schnee? Ja, im Winter.
Stellen Sie sich vor, Baronin: Sch�ne, schneebedeckte H�nge...
Also was die H�nge betrifft, die liebe ich am meisten in St. Moritz.
Ach, Sie laufen Ski? Nein! Das ist f�r mich zu ordin�r.
Ein Bauernsport. Ich liebe die H�nge von unten.
In St. Moritz gehe ich immer spazieren.
Ich bin dann ganz in Wei� gekleidet.
Wei�er Pulli, wei�e Sch�hchen, wei�es M�tzchen, wei�es H�schen.
Ich meine, wei�e Skihose nat�rlich.
Das Spazierengehen ist viel angenehmer und v�llig ungef�hrlich.
Bis auf die Lawinen.
Sehen Sie, daran habe ich noch gar nicht gedacht!
Ich fahre nie mehr nach St. Moritz!
Eins steht fest, Baronin. Mit mir fahren Sie sicher nicht!
Ober! Zahlen!
Herr Wolke, Sie sind alles andere als eine Wolke. - Ich wei�.
Sonst k�nnte ich ja fliegen. - Fliegen k�nnen Sie auch so.
Sie sollten sich doch melden als Polizeipr�sident oder Lord Burbury
und was tun Sie? Sie melden sich als "Wolke"!
Ich konnte doch nicht ahnen, dass eine der Damen am Telefon ist.
Noch dazu mit so tiefer Stimme. - Ja, die hat sie verstellt.
Britta ist ja in Ordnung, aber meine Ulla macht Schwierigkeiten.
Ich glaube, sie vertraut mir nicht. - Das was ich vorhin gesehen hab,
sah sehr nach Vertrauen aus. - Mindern Sie nicht Ihre Schuld!
Wenn die M�dchen jetzt gehen, sind Sie schuld. - Tut mir leid.
Bitte stellen Sie das Telefon um. Wir wollen nicht gest�rt werden.
Jawohl, Herr Charley.
Sie sind falsch verbunden.
*Es klingelt*
Ah... Guten Abend, Herr Wolke. Herr Doktor!
Sie kommen wie gerufen. Ja? Das hei�t, eigentlich nicht.
Sagen Sie mal, Wolke, was ist denn mit Ihnen los?
Ich bin durcheinander. Ach, so. Ich war schon ein Lord, ein...
Polizeipr�sident,... Ja.
Das hei�t, ich h�tte beides sollen sein.
Interessant, was ein paar Gl�schen Schnaps
aus einem Menschen machen k�nnen. Nein... Ist ja schon gut.
Erz�hlen Sie mal. Was ist los? Haben Sie nicht ein paar...
neue Zaubertricks? *Wilder lacht*
Wolke, stellen Sie sich mal da r�ber. Passen Sie auf!
Das kann ich auch.
Moment! Abwarten! Ja? *Fingerschippen*
Na, was sagen Sie jetzt?
Gro�artig. Also kommen Sie, Wolke, erz�hlen Sie mir alles ganz genau.
Nein, Charley, ich geh jetzt. Britta kann ja allein dableiben.
Die Tante ist nicht gelogen! Sie kommt jede Minute!
Ich glaube dir nicht.
10 Minuten, nur 10 Minuten, bitte! - Sei nicht so kindisch, Ulla!
Also gut. Aber nur noch h�chstens 10 Minuten.
Wenn sie bis dahin nicht kommt... - Sie kommt! Ich garantiere es dir.
Diese Tante ist auch frei erfunden.
Ja, wie der Polizeipr�sident und Lord Burbury.
Ich w�rde den Jungs so gern helfen.
Sehen Sie, da fehlt etwas in meinem Zauberkasten.
Abrakadabra und Simsalabim, und aus Otto wird eine Ottilie.
Das w�r sch�n... Was hei�t sch�n? Das w�r ein riesen Spa�.
Moment!
Hallo? Hier Hotel International.
Guten Abend, Herr Doktor.
Nein, ich glaube, er ist im Hause.
Moment, ich lasse Sie verbinden.
Halli, hallo! Hallo Heinrich, gut aufgelegt?
Ich dachte, du suchst dir irgendwo ein M�dchen?
Ich wollte, Herr Doktor. Aber es hat sich ergeben,
dass ich das Hotel nicht zu verlassen brauchte.
Also, h�r mal, Heinrich. Ich habe einen besonders...
delikaten Auftrag.
Wie bitte?
Ja, ich verstehe.
Jawohl, Herr Doktor.
Jawohl, Herr Doktor. Ja!
Das wird allerdings nicht leicht.
Oh, doch. Ja, es wird schon gehen.
*Swing-Musik*
Tut mir leid, Charley, ich muss jetzt gehen.
Also gut. Ich bring dich nach Hause und sprech mit deinem Vater.
*Die Fallt�r klappert* Herein!
Kuckuck! Kuckuck!
(Mit hoher Stimme:) Helfen Sie mir doch, junger Mann, nicht?
Na, machen Sie's Loch zu, es zieht.
Das Loch!
Otto!
Oh, das ist aber lieb, dass Sie gekommen sind.
Sie sind bestimmt Ralf! Ja.
Sie sind der beste Freund von Charley?
Ich bin Charley's Tante. Tante Lotti?
Ja, deine liebe gute Tante Lotti.
Was ist denn... Es geht nicht! Eine Schere!
Nein! Den Deckel, du Trottel!
Oh! Oder hast du mich anders in Erinnerung, hm?
Eigentlich gar nicht, Tante.
Ich war ja erst f�nf, als du Europa verlassen hast.
Der arme verlassene Junge. Ich bin wieder da!
Komm, gib Tante K�sschen! Mhm...
Wer sind die reizenden Damen? Guten Abend, meine S��en!
Guten Abend. Oh... reizend, reizend, reizend.
Wei�t du, wer das ist? Meine Tante. Bl�dsinn, mein Bruder.
Was? Dein Bruder? Ja.
Warum macht er das? Ja, um uns zu helfen.
Das hat uns sicher dieser Wolke eingebrockt. - Herr Ralf!
Wie finden Sie den Herrn Doktor?
Pst! Ruhe, und verschwinden Sie! Ja, ich... Bitte!
*Es scheppert*
Schon wieder k. o.
Aloa! Schau doch mal!
Ach, Kinder, ich liebe die Jugend!
Es gibt nichts sch�neres, als jung zu sein. Ha, ha!
*Laute Schmatzer*
Weil's so sch�n war, noch einmal.
Otto war immer schon ein Draufg�nger.
Er wird draufgehen, wenn er Ulla nicht in Frieden l�sst. Na?
Krieg ich was zu trinken?
Ich hol Ihnen... Aber Kind, kommt nicht in die T�te, Sie bleiben da!
Sie werden hier gebraucht! Bussi! Du, jetzt geht's aber zu weit.
Ruhig Blut. Nur ruhig Blut.
Sie haben doch sicherlich Durst, gn�dige Frau? Und ob!
Champagnerdurst! Champagner haben wir keinen.
Aber an der Bar finden Sie sicher etwas zu Ihrer Abk�hlung.
Oh, ich trinke alles, nur kein klares Wasser! *Er lacht*
Was ist, junger Mann? Bringen Sie was!
Ich muss Sie unter vier Augen sprechen! Oh, ein Geheimnis?
Da muss ich gehen. Wir Frauen sind eben neugierig.
Auf Wiedersehen. Bin gleich wieder da.
*Ralf r�uspert sich* Ich muss mich doch verabschieden.
Bussi. K�sschen.
K�sschen!
Na, mein Junge? Na, Tante?
Freust du dich, dass ich wieder bei dir bin? Oh, ja, sehr.
Ich sehe, du f�hlst dich wohl bei uns? Aber sehr.
Nicht mehr lange, ja?
Hier sitzt deine Tante. - Im Moment sitze ich da!
Mach keinen Bl�dsinn. Charley kocht vor Eifersucht.
Aber warum denn? Ich bin doch eine Frau. Gerade deshalb!
Du kannst sie doch nicht abknutschen!
Na und? Du, pass auf!
Du lebst in S�damerika, wo die Affen herkommen.
Das wei� ich doch. Bin doch kein Affe!
Nicht du! Du als Tante lebst dort.
Ach so, ja.
Du, die beiden sind aber s��...
Hallo...
Guten Abend, mein Herr. Zimmer 206? 207! K�nnten Sie langsam wissen!
Bitte, Mein Herr. Danke. Gute Nacht. Gute Nacht.
Der Schl�ssel von 217 h�ngt noch da!
Sind Britta und Ulla noch nicht zur�ck? Anscheinend nicht.
So lange kann ein Konzert doch nicht dauern!
Ich glaube, die jungen Damen waren nicht im Konzert.
Woher wollen Sie das wissen?
Mein Kollege hat mir erz�hlt, dass die jungen Damen
ihre Karten an ein amerikanisches Ehepaar verkauften.
Sehr g�nstig sogar.
Statt 30 Schilling f�r 30 Dollar das St�ck. Allerhand!
Und die haben das bezahlt? Aber ja.
Und wohin sind die M�dchen gegangen?
Das wei� ich nicht. Aber ich!
Bitte das Telefonbuch! Bitte.
Bitte.
Cheerio!
Du hast aber einen flotten Zug, Tante.
Ja, das macht man bei uns immer so.
Landes�blich. Aber nur beim ersten Glas.
Wo sind Sie denn zuhause?
In S�damerika, wo die Affen herkommen.
Haben Sie Kinder? Nein. Nein.
Oh, ja, ja. In allen Preislagen.
Von zwei bis zwanzig.
So viele habe ich Ihnen gar nicht zugetraut.
Oh, danke, mein Kind. Ich habe eben fr�h angefangen.
Mit dem Heiraten, ja...
Mein 2. Sohn war der 1. Sohn aus der 3. Ehe meines 4. Mannes.
Sie waren mehrmals verheiratet? Ach ja, immer wieder.
Macht doch Spa�!
Ihr m�sst es auch mal versuchen, Jungs.
Charley, leg eine neue Platte auf. Neue Platte! Eine gute Idee, ja.
Nanu, junger Mann, Sie wollen doch nicht mit mir tanzen?
Oh, doch. Das will ich!
Darf ich bitten? Liebe gn�dige Frau,
darf ich mich vorher von Ihnen verabschieden?
Vor was? Bevor Sie anfangen, zu tanzen.
Kommt �berhaupt nicht in Frage! Sie bleiben noch da!
Ulla hat einen strengen Vater. Sie h�tte gar nicht kommen d�rfen.
Wieso? Wenn ich da bin? Ich �bernehme die Verantwortung.
Ich fahre Sie selbst nach Hause und bringe Sie ins Bettchen.
Das muss nicht unbedingt sein. �berlass das der Dame.
Und den Vater �berlassen Sie mir. Ja.
Kommen Sie, junger Mann! Tanzen!
Sall..., Sall..., Mutter, Sall...
Sallmann!
Vier,... sieben...
Falsch verbunden. Was hei�t hier "falsch verbunden"!
Na warte! Das... Noch mal!
Vier, sieben, drei, vier...
Ich habe Ihnen schon mal gesagt, Sie sind falsch verbunden.
Das ist eine Frechheit! Verstehen Sie mich!
*Er murmelt*
Au! Mensch, pass doch auf! Pardon.
Sag mal, was soll diese alberne Tanzerei? Ich muss mit dir reden.
Na, dann komm da r�ber.
Na?
Nett, dass du uns geholfen hast, aber jetzt musst du gehen.
Ihr seid blo� eifers�chtig.
Mensch, Charley's Tante kann gleich kommen.
Der hat doch gar keine. Doch!
Vielleicht, aber die kommt doch nicht.
Wolke hat mir alles erz�hlt, mit der Party und der Tante.
Und jetzt ist genug getanzt.
Ach, die sch�nen Blumen! Oh...
Also M�dchen ohne Blumen, sind wie Blumen ohne Bienen.
Zu meiner Zeit haben die Bienen immer Blumen an den Busen...
�h, an den Blusen getragen.
Moment! Stellt euch mal nebeneinander auf, ja?
Nur ein Momentchen. So ist es brav.
Nat�rlich, ja... Da fehlt doch was.
Ihr seid beide reizend angezogen, aber irgendwas stimmt nicht.
Kommt mal mit.
*Gekicher*
Was soll das wieder? Dein Bruder schwebt langsam in Lebensgefahr.
*Gekicher* Nicht kitzeln! Was ist? Kommen Sie, kommen Sie!
Heraus damit! Hey! Was macht ihr denn da?
Nicht gucken! Jetzt ist es zu sp�t!
Die M�dchen glauben uns nie, dass wir nichts wussten.
Die Jungs werden Augen machen. *Sie lacht*
Ich habe vorgeschlagen, die Kleider zu tauschen.
Findet ihr nicht, dass sie so h�bscher aussehen?
Nein, Britta gef�llt mir in ihrem Kleid sehr gut. Ach so?
Na, dann ziehen wir uns wieder um. Kommt!
Ich glaube, jetzt kannst du ihn rausschmei�en.
Nein. Ist ja dein Bruder. Mach du es.
Ich kann es auch nicht. Ist ja deine Tante.
Ist auch wahr.
Ach die Blumen! Dass ich das vergessen konnte!
So... passt. Und hier...
Haben Sie morgen Zeit? Ja, kommt darauf an, wof�r?
Wir haben ein paar Dollars verdient und m�chten Nachthemden kaufen.
M�chten Sie uns behilflich sein? Nachthemden, ja klar!
Die muss man ja anprobieren! Ist der Striptease jetzt beendet?
Ja. Moment... das hei�t, die Blumen sind falsch.
Die geh�rt hierher, und die geh�rt hierher.
*Charley r�uspert sich*
Herr Doktor, Herr Doktor? (normal:) Ja?
(hoch:) Ja?
Ich bin doch kein Doktor! Was ist denn, Wolke?
Der Fahrer von dem, von dem gn�digen Frau
l�sst sagen, die Pferde werden ungeduldig.
Die Pferde?
Ah, er meint vielleicht die Pferdest�rken.
Ja, kann man auch sagen.
Bitte, es l�utet.
Ja, ich glaube, wir m�ssen gehen. Was hei�t wir?
Na, ich hab doch Ulla versprochen, dass ich sie zu Bett bringe.
Meine Verspreche halte ich. Darf ich bitten?
Ich komme mit, wir wohnen zusammen. Wie praktisch! Bye bye!
So eine bodenlose Frechheit.
Oh, Herr Sallmann Senior!
Was, Sie hier? Kommen Sie am Ende auch absagen?
Wolke, sind Sie betrunken? - Ein bisserl schon.
Und Sie? - Ich komme von einer Hochzeit.
Man trinkt immer, wenn's nicht die eigene ist.
Ist meine Cousine da? - Es sind viele Cousinen oben.
Nein danke, Jungs. Wir finden den Weg allein!
Darf ich mich etwas halten? Danke.
Oh, ja... *Er schreit auf*
Wer kommt da unter mir?
Hallo, Charley. - Guten Abend, Vater.
Ah... ich wette, Sie wissen nicht, wer ich bin?
Aber liebste Lotti, nat�rlich wei� ich das! Darf ich?
Ach, mit dem Schnauzer! Lass das sein!
Donnerwetter, bist du eine reiche Frau geworden!
Sieht man mir das an? Ich meine, eine h�bsche Frau. Danke.
Deine T�chter?
Ausnahmsweise nicht. Guten Abend. (Beide:) Guten Abend.
Liebste Lotti, wie lange haben wir uns nicht gesehen?
Oh, mindestens 50 Jahre.
Da warst ja noch gar nicht auf der Welt.
Eben. Wer bist du denn?
Du hattest als Kind schon Humor. Wei�t du es wirklich nicht? Doch!
Wer bist du denn?
Ich bin doch dein Vetter! Dein lieber Vetter August.
Ach ja, der fette August. Du warst ja als Kind schon dick.
Als Kind kanntest du mich nicht. Beim letzten Mal warst du acht.
Na also, hab ich dich doch als Kind gekannt.
Ja... Ein reizender Fratz! Zum Anbei�en!
Moment! Heute wird nicht mehr gebissen. Ja?
Du eine mords Fahne. S�ufst du noch so viel?
Nein, ich war bei einer Hochzeit. Da gab's Wein und Bier...
und du riechst auch nicht nach Mineralwasser.
Wo sind sie? - Da bin ich.
(schreit:) Wo ist meine Tochter?
Wo ist meine Nichte?
Wo sind die M�dchen? Was ist denn da f�r ein Krach?
Herr Salzmann, wenn Sie nicht sofort meine Kinder herausgeben,
hol ich die Polizei!
Ulla, dein Vater droht mit der Polizei.
Ich hab es geh�rt. Jetzt gibt es einen Skandal.
Moment! Wozu habt ihr eine gute Tante?
Ich werde Ullas Vater schon bes�nftigen.
Hat er einen schwachen Punkt? Worauf reagiert er am meisten?
Auf's Geld. So, so.
Au! Ah...
Und Sie sehen zu, wie hier junge M�dchen herumh�pfen!
Ich seh ja nicht zu! Ulla mach schon! Was ist denn?
H�nde weg, Sie W�stling!
Ich bitte um Verzeihung!
Wer sind Sie denn? Eine Dame!
Hut ab, Sie Flegel!
Gestatten, ich bin Niels Bergstr�m.
Ach, Sie sind der olle Schwede? Ja. Der Vater von der armen Ulla? Ja.
Arm? Ja, ich bin nicht reich. So hab ich das nicht gemeint.
Sie behandeln sie falsch! Sie haben veraltete Ansichten!
Sie sind ein Tyrann!
Setzen Sie sich! Stehen Sie hier nicht herum!
Ich kenne das aus meiner eigenen Kindheit.
Ich bin auch sehr streng erzogen worden.
Was n�tzen heute die Millionen meiner Eltern? Mill... Millionen?
Nebenbei: in Dollar. In Dollar? Ja, das wird noch doller.
Oh, ich war ein armes, gefangenes, verschrecktes V�gelchen.
Piep, piep. Das war alles, was ich sagen durfte.
Heute k�nnte ich mein Leben genie�en,
aber es ist zu sp�t. Nein! Es ist noch nicht zu sp�t!
Eine Frau, die so sch�n ist wie Sie,
und so... mit einem Wort: Das Leben liegt noch vor Ihnen.
"Sitzt" noch vor Ihnen!
Komisch, von deiner Tante wei� ich gar nichts,
was sie treibt, ob sie verlobt ist, oder ein Verh�ltnis hat.
Mit einem Mann bestimmt nicht. - W�r interessant, es zu wissen.
Warum? - Ich m�chte ihr einen gesch�ftlichen Vorschlag machen.
Unsere Firma braucht doch eine finanzielle Injektion
und mit einer alleinstehenden Frau redet es sich ganz anders.
Ich werde Lotte mal auf den Zahn f�hlen.
Ja, das kannst du, aber sonst nichts.
Warum? - Bei der stimmt n�mlich was nicht.
Im Kopf? - Das �bel liegt tiefer.
N'Abend, Gn�dige Frau. Guten Abend. Bitte 311. Danke.
Ihr Schl�ssel ist oben. Danke sch�n.
Ist Herr Dr. Wilder schon im Hause?
Nein, bedaure. Danke sch�n. Gute Nacht. Gute Nacht.
Nacht.
Hallo? Hier Portier.
Frau Ramirez ist eben nach Haus gekommen. Ja.
Sie geht auf ihr Zimmer. - Danke, mein Freund.
Madame ist eingetrudelt. - Oh, dann muss ich gehen.
Seh ich dich heute noch? - Vielleicht.
Mona?
Hier bin ich. Wo warst du denn?
Ich... ich sa� im Schreibzimmer. So?...
Mona, du hast doch noch die Nummer von meinem Neffen? Ja.
W�rdest du ihn bitte anrufen?
Ich m�chte heute noch hingehen. Dann bin ich morgen...
... frei f�r Dr. Wilder.
Also gut, du Hellseherin, ruf ihn an.
Ach, ich liebe Schweden! Ein herrliches Land!
Aber mein letzter Besuch war �rgerlich, wegen der Prohibition.
Man bekam nur beschr�nkt Alkohol. Vor allem meinen Schweden-Punch.
Den k�nnen Sie jetzt literweise trinken!
(tief:) Mensch! (hoch:) Mensch...
...enskind! Also Schweden ist eine Reise wert! Ja.
Ich w�rde mich freuen, wenn Sie mich mal besuchen w�rden.
Ich habe unendliche, herrliche W�lder. Ja?
Da k�nnten wir beide ja darin Verstecken spielen.
Ich freu mich. Der Burgfrieden ist geschlossen.
Kommen Sie, wir steigen den anderen auf's Dach. Ja.
Der Herr zuerst. Ja...
Oh... bitte!
Wolke! Ja? Telefon!
Ich komme!
Ja?
Das wird nicht m�glich sein.
Ja, mein Kind, sie haben zwar eine reizende Stimme, ich bef�rchte,
dass Sie sie morgen noch einmal ert�nen lassen m�ssen.
Aber jetzt kann ich Herrn Charley nicht st�ren. Ja.
Er hat Besuch bekommen. Eine Tante aus Brasilien.
Eine reiche Erbtante, ja.
Das m�ssen Sie verstehen. Ja. Also dann, bis morgen.
Ja. - Hallo!
Das...
Wirklich! Ha, so was!
Na, soll ich noch kommen? Nein. Warum nicht? Weil du schon da bist.
Dein Neffe hat Besuch von seiner Erbtante aus Brasilien.
Von mir? Wie ist das m�glich? Das kann ich mir nicht erkl�ren.
Du, die Frau sehen wir uns an.
Mona, wo ist eigentlich mein zyklamfarbenes Abendkleid?
Ja... das...
Das hab ich heute fr�h in die Reinigung gegeben.
Wieso denn? Das Kleid war doch ganz neu. Ja.
Da war so ein komischer Fleck drauf.
Aber warum willst du dich �berhaupt umziehen?
F�r deinen Neffen bist du auch so sch�n genug.
Ich hol den Wagen.
Heinrich! - Ja, was denn? - Stell dir vor,
Carlotta wollte ausgerechnet das zyklamfarbene Kleid anziehen.
F�r's Bett? Nein, zum Ausgehen. Ich muss das Kleid wiederhaben!
Aber nicht jetzt! Du bekommst es noch heute Nacht zur�ck.
Kannst es pers�nlich abholen. Zimmer 312.
Das k�nnte dir so passen. Ich muss das Kleid sofort haben!
Warum hast du nie erz�hlt, dass Charley aus so guter Familie ist?
Ich durfte doch nie �ber ihn sprechen.
Und von der Tante wusste ich bis heute nichts.
Wie hei�t sie denn? Charley nennt sie Tante Lotti.
Sie hat einen langen Namen. Carlotta...
Charley! - Ich komme.
Junge, komm bald wieder. Papi will dich etwas fragen. - Ja.
Er m�chte wissen, wie deine Tante hei�t. - Ach so.
Carlotta Ramirez di Calvadores
y Rodriguez... und noch irgendwas hinten dran.
Von diesem "hinten dran" habe ich heute fr�h in der Zeitung gelesen.
Eine riesige Kaffeeplantage.
Entschuldigt mich.
Er scheint sich beruhigt zu haben. - Dank deiner Tante. - Mhm.
Liebste Lotti,
endlich sind wir eine Sekunde allein. Ja.
Denkste!
Darf ich bitten? Oder tanzen Gn�digste nicht? Doch!
Aber nicht nach Ihrer Pfeife! Auf Wiedersehen, dummer August.
Fetter August.
Ja.
Esse, ja, cha, cha, cha.
Ein entz�ckendes Paar, nicht? Ja.
Ich finde Ihren Neffen sehr sympathisch.
Ja, aber erst j�ngst!
Ich habe ihn ja nicht gekannt. Aber nachdem ich Sie kenne...
Sie sind doch eine Frau, mit der man offen reden kann?
Offen schon, aber bitte leise.
Was halten Sie davon, wenn wir beide...
Pfui! Sie Ferkel!
Aufdringlicher Bursche.
Herr Bergstr�m, Sie werden am Telefon verlangt.
Ich? Den sind wir gleich los.
Hoffentlich sind Sie mir nicht mehr b�se!
B�se direkt nicht. Ich grolle ein wenig.
Ich komme gleich wieder. Ach, fassen Sie sich ruhig lang.
Den sind wir los. Bitte Platz zu nehmen.
Danke.
Endlich allein.
So eine... *Er grummelt*
Was ist denn los?
Wer war am Telefon? Aua... Mist.
Ah!
Jetzt helfen Sie doch! Na ja, da...
Nicht der Schnaps!
Und jetzt. So!
Liebste Lotti, ich m�chte mit dir etwas in Ruhe besprechen.
Ich glaube, jetzt ist der richtige Moment.
Bitte sag mir nur nicht, dass du mich heiraten willst.
Ich bin n�mlich ein bisschen anders als...
... als die andern Frauen.
*Er lacht hysterisch*
Au!
Was ist denn passiert?
Was ist denn geschehen?
(fl�stert:) Hey! Was ist denn Jungs, helft mir doch.
Kommt der guten Tante zu Hilfe!
Tantchen, hast du dir weh getan? Das wei� ich noch nicht.
Ich muss mich morgen erst transgenisieren lassen.
Sie sind ja lebensgef�hrlich, Herr Bergstr�m!
Sie werden am Telefon verlangt!
Der schwedische Holzf�ller!
(normal:) August, auf den Schreck gie�en wir einen hinter die Binde!
(hoch:) Ich wollte sagen, hinter die Bluse. Finger weg!
Aber Lotti, jeder wei�, dass du die Hauptaktion�rin
des deutsch-s�damerikanischen Ex- und Import-Syndikats bist.
(stotternd:) Wie bitte? Das wei� jeder?
Es steht ja in der Zeitung. Was?
Ja. Hier: Bei der morgigen Generalversammlung des
deutsch-s�damerikanischen Ex- und Import-Syndikats
nimmt auch die Hauptaktion�rin Carlotta Ramirez teil.
Was? Ich bin die Ca... Ca... Ca... Ist dir nicht gut?
Gut... gut. Mir ist nur etwas hei�. Dann trink doch dein Bier.
Oh, davon wird mir noch hei�er. Gib mir Eis. Eis. Bitte.
Ja, nat�rlich, bitte. Danke.
Verdammt!
Ich wollte sagen: Caramba!
Kann ich dir helfen? Untersteh dich!
Wart, ich hol was.
Otto, was ist denn los?
Der Eisw�rfel ist mir reingerutscht.
Lass ihn doch einfach zergehen.
Du hast Nerven! Da steckt auch eine Rose drin, die sticht.
Kann ich helfen? Ja, bitte.
Ich komme so schlecht dazu.
Uh, das kitzelt!
Was ist denn das? Zigarren.
Mach hin, Mensch! Das halt ich hier nicht mehr aus.
Und das? Mein F�cher.
Du bist ja das reinste K�nguru, nur ohne Baby.
Das h�tt mir noch gefehlt. Ah, ah...
Mensch, ich muss was trinken. - Schau dir deinen Freund an.
Der geht aber ran!
Das macht der immer so.
Das h�tte ich mir in seinem Alter nicht erlaubt. Bei einer Dame.
Na, bei der Dame.
Sag mal, stimmt es, dass ich Carlotta Ramirez bin? Nein.
Na also. Du bist doch mein Bruder.
Ich mach keine Witze. Hat Charley eine Tante? Ja.
Und hei�t die Carlotta Ramirez?
... di Calvadores y Rodriguez Adapuenta.
Wiedersehen.
Was hast du jetzt schon wieder?
Schluss mit der Kaffeetante. Blamier uns blo� nicht!
Jetzt, wo der Bergstr�m da ist. Der soll ruhig sein.
Der macht mir unsittliche Antr�ge.
Ich muss eine Zigarre rauchen! Nur noch 10 Minuten!
Guten Abend. N'Abend, die Damen. - N'Abend.
Wir m�chten gern Frau Carlotta Ramirez sprechen.
Bitte, wer ist das? Die Tante von Charley Sallmann.
Ach, der. Ja, bitte.
Wenn ich die Damen bitten darf, da die Leiter hinauf.
Wir sollen hier hinaufklettern? - Aufzug haben wir noch keinen.
W�rden Sie uns anmelden? Bitte, gerne.
Wie ist der Name? Miss..., Miss... Miss Thompson.
Thompson, ja.
Ja, bitte.
Also Kinder, mein alter Freund Niels hat sich erweichen lassen,
noch ein paar Tage in Wien zu bleiben.
Oh, das haben Sie gut gemacht! - Entschuldigen Sie die St�rung,
unten sind zwei Damen.
Was unten? Herauf mit ihnen! Ist ein Abwasch!
Darf ich bitten, meine Damen?
Der Nachschub rollt. Musik!
Abend. Bitte!
*Mona lacht*
Ist das Frau Ramirez?
F�r heute Abend ja.
Aber...
Aber, das ist doch mein Kleid! �h...
Es sieht nur so aus. Das ist bestimmt mein Kleid!
Und wer ist diese Frau? So Kinder, hier hab ich das richtige...
Mona, was bedeutet das? Wie kommt diese Frau an mein Kleid?
Dein Kleid ist in der Reinigung.
Guten Abend, mein Name ist Charles Sallmann und das ist mein Vater.
Ich bin Miss Thompson.
Und das ist meine Freundin Mona.
Gestatten, Bergstr�m.
Meine Nichte Brigitte, meine Tochter Ulla.
Sie entschuldigen den �berfall, ich m�chte Frau Ramirez sprechen.
Tante? Ja?
Miss Thompson m�chte dich sprechen. Ich kenne keine Miss Thompson.
Aber Tante!
Darf ich bitten? Nein, lassen Sie nur!
Ich m�chte gern kurz allein mit Madame Ramirez sprechen.
Ich hab eine wichtige Nachricht f�r sie.
Guten Abend, Frau Ramirez.
Ich freue mich, Sie kennenzulernen. Ich auch.
Ich habe Ihren Mann gut gekannt. Ach, den Adolf?
Er hie� doch Pedro. Hm, Pedro!
Das war der Vierte oder F�nfte. Man kennt sich nicht mehr aus.
Er war reizend. Schade, dass er so fr�h verstarb.
Was? Er ist verstorben? Wie traurig.
Wiedersehen. Laufen Sie doch nicht davon!
Ich h�tte mich sehr gern mit Ihnen unterhalten.
Ich bin gar nicht unterhaltsam. Wollen wir uns nicht setzen?
Bitte. Aber bitte nicht mehr �ber Pedro sprechen!
Oh, entschuldigen Sie, das wollte ich nicht.
Wenn ich es geahnt h�tte, dass die Trauer Sie �bermannt...
�bermannt? Bitte, wie meinen Sie �bermannt?
Oh, wie man so was meint.
Wo haben Sie denn meinen Pedro kennengelernt?
Auf einem Ozeandampfer. Er war sehr galant, sehr gro�z�gig.
Jeder Dame hat er ihre W�nsche von den Augen abgelesen.
Ach ja, das war er.
Dabei sagte ich immer, wenn er verreiste:
Otto, gib kein Geld f�r Dinge aus, die du zuhause umsonst bekommst.
Sagten Sie "Otto"? O... Otto Pedro Marcel.
Ein Bastard. Deutsch, spanisch, franz�sischer Abstammung.
Ach, er war ein Gentleman. (normal:) Leider S�ufer!
Aber reich! Dabei hat er als Kaffeeh�ndler klein angefangen.
Jede Bohne einzeln verkauft!
Du musst sofort herkommen! So, wie du bist! - So, wie ich bin?
Ich glaube nicht, dass das richtig w�re.
Endlich! Wir sind schon am Verdursten!
Ihre Freundin sagte, dass Sie nur Orangensaft trinken.
Dankesch�n. Frau Ramirez.
Die hat doch schon... Ah, ich nehme einen Kognak.
Einen doppelten Dreifachen. Ich bringe ihn sofort.
Nein, den hol ich selbst.
Tanzen Sie nicht, Frau Thompson?
Nur, wenn ich unbedingt muss.
Haben Sie schon die Aussicht bewundert?
Nein. Das sollten Sie unbedingt tun. Darf ich bitten?
*Muntere Jazzmusik*
Was treibst du da? Man kann dich ja sehen! Hm!
Das ist mir Wurst! Jetzt ist Schluss!
Da die richtige Tante hier ist, braucht ihr mich nicht mehr.
Wie, "die richtige Tante"?
Na, diese Miss Thompson ist doch Carlotta Ramirez!
Ach du lieber Schreck!
Und diese Frau Carlotta Ramirez ist also Ihre Cousine. Ja.
Eine reizende Person und so witzig.
Kann man wohl sagen. Sie hat einen gewissen maskulinen Charme.
Ja, das hat sie.
Frau Ramirez! Achtung!
Frau Ramirez!
Frau Ramirez! Ach, hier sind Sie!
Gott sei Dank! Ich hab Sie schon �berall gesucht!
Ja, und ich dachte schon, diese Miss... *Er hustet*
... Thompson h�tte mich bei Ihnen aus dem Sattel gehoben.
Aber, Carlotta! Ich denke doch nur an Sie!
Ah, wirklich? Ja. Ja, so ist das Leben.
Man steht in der Fr�h auf, ein Tag beginnt wie alle anderen,
man ahnt nicht, und tritt hinein.
In was? Ins Gl�ck! Mitten ins Gl�ck.
Carlotta, w�ren wir jetzt allein, ich w�rde mich vergessen.
Ich mich auch, lieber Niels.
(normal:) Zum Gl�ck sind wir nicht allein.
Was riecht den hier so? Oh Gott!
Da ist was durchgebrannt! Was? Was ist?
Ah, aus Ihrem Dekolletee...
... qualmt es!
Eine Zigarre! Die haben Sie mir eingeschmuggelt, Sie Loser. Ich?
Solche Scherze liebe ich nicht! Zur Strafe rauchen Sie sie weiter!
Ich rauche �berhaupt nicht! Ab jetzt schon!
Sie k�nnen nicht sagen, wo Ihre Cousine ihre Kleider kauft?
Keine Ahnung, aber wir fragen sie. Carlotta?
Carlotta! Carlotta?
Miss Thompson m�chte wissen, wo du deine Kleider kaufst.
Ach, mal da, mal da.
Ich m�chte vor allem wissen, wo Sie dieses Kleid gekauft haben.
H�bsch, nicht? Ohne Zweifel.
Ein Modell. Ja, von Woolworth.
Endlich!
Ich muss das Kleid sofort zur�ck haben.
Sofort! H�tt ich mich nur nicht �berreden lassen!
Wieso kommt deine Carlotta hierher?
Sie ist zu Besuch bei ihrem Neffen. Charley Sallmann hei�t er.
Ach so. Das ist doch der Freund des Bruders von meinem Doktor.
Jetzt begreif ich alles. - Zu sp�t!
Carlotta hat das Kleid erkannt. - Nein!
S��e.
Hui, ist das hei� hier!
Tja, also wie soll ich es Ihnen sagen, Frau Ramirez?
Oh, frei von der Leber weg!
Aber darf ich vorher einen Kognak trinken? Ich hab's dringend n�tig.
Ja, oh, pardon!
Und Sie trinken nichts, meine Liebe?
Vielleicht Ihren geliebten Orangensaft? Nein, Kognak.
Einen gro�en Kognak!
Ich denke, Sie trinken keinen Kognak? Ja. Aber auf den Schreck!
Wie kommen Sie darauf, dass ich keinen Kognak trinke?
Ah... nur so, nur so.
Also mal ehrlich, von Frau zu Frau:
Ich trinke t�glich eine ganze Flasche.
Bitte? Eine Flasche? Ja. Im Vertrauen.
Meine M�nner brauchen das ja nicht zu wissen.
Moment! M�nner? Haben Sie denn so viele?
Ob ich viele M�nner habe? In letzter Zeit eigentlich nicht.
Wissen Sie, ich hatte Pech. Ich lerne nur Nieten kennen.
Nieten? Gestern war ich auf einem Empfang.
Ja? Da habe ich mindestens 20 Herren kennengelernt.
Glauben Sie, es w�re ein Einziger dabei gewesen,
der eine S�nde wert ist? Kein Einziger? Kein Einziger.
Jetzt tut es mir erstmals leid, dass ich kein Mann bin. Mir auch.
Ich kenne aber auch jemanden,
der bei diesem Empfang eine bittere Entt�uschung erlebt hat.
So? Ja. Wer denn?
Der Bruder von Ralf.
Scheint sehr verliebt zu sein. Der Bruder?
Nein, der Ralf. Ach ja... Der Bruder auch.
Aber er wird seine Gef�hle
niemals der geliebten Frau eingestehen d�rfen. Ach.
Ist der junge Mann so sch�chtern? Nein, die Frau ist so reich.
Sie entschuldigen, ich muss jetzt gehen.
Aber Cousinchen, du willst doch nicht schon gehen? Doch, doch.
Mach die Luke auf! Das k�nnen Sie uns nicht antun!
(August:) Du hast nicht ein Mal mit mir getanzt!
Und dabei tanzt sie so gut! Woher wollen Sie das wissen?
Und sie singt auch so sch�n. Was, ich?
Aber Carlotta! Pedro hat mir alles erz�hlt. Oh, Pedro!
Meine Herren, reden Sie doch Frau Ramirez gut zu.
Ach ja, Frau Carlotta, singen Sie ... f�r mich.
Bitte.
Bravo!
(Sprachgesang mit hoher Stimme:) #Au! Bitte passen Sie doch auf!
Sie tun mir weh! Unser August ist dick und fett.
W�r ohne Fasten ganz schlank um die Lende.
Darum kauft er sich ein Korsett,
doch bei der Anprobe hebt er die H�nde.
Au, bitte passen Sie doch auf!
Sie tun mir weh,... Au, bitte passen Sie doch auf!
Bitte passen Sie doch auf! Sie tun mir weh!
Schmerz lass nach!
Danke, nicht weiter! Ich meine, es geht weiter.
Charley war ein verstocktes Kind,
sein reicher Vater ging zum Psychologen.
Dieser nahm einen Stock geschwind
und der Komplex von dem Kind war verflogen.
Au!... bitte passen Sie doch auf!
Sie tun mir weh!
Au, bitte passen Sie doch auf, bitte passen Sie doch auf!
Sie tun mir weh!
Heute hat jeder Zahnarzt schon,
wassergek�hlte und schmerzlose Bohrer.
Ja, ich h�rte schon viel davon.
Trotzdem, ich schrei zur Vorsicht schon vorher:
Au, bitte passen Sie doch auf!
Sie tun mir weh!
Herr Doktor, Sie tun mir weh.
Sie k�nnen nicht mit Ihrem Bohrer bei mir herumfummeln.
Schmerz lass nach!
Danke sehr, die Schmerzen sind verflogen.
Eine Maus und ein Elefant
wollten sich lieben und kosen und k�ssen.
Pl�tzlich br�llte der Elefant:
Ah! Bitte passen Sie doch auf! Mensch! Sie tun mir weh!
Au, bitte passen Sie doch... *Er kichert*
Sie tun mir weh!
Au! Ih! Au! Ih!... weh!#
Mein Schuh! Mein Schuh!
Oh, danke, Mensch! Oh...
Meine Herrschaften, ich gebe morgen Abend eine kleine Abschiedsparty
im Hotel International.
Ich w�rde mich sehr, sehr freuen, Sie alle dort begr��en zu d�rfen.
(Alle:) Bravo!
Frau Carlotta, Sie sind eine der reizendsten Frauen,
die ich je kennengelernt habe.
Oh... kann ich irgendjemanden in meinem Wagen mitnehmen?
Ja, wenn Sie Britta und Ulla mitnehmen w�rden?
Wir wohnen im gleichen Hotel. Ich glaube, sie haben jetzt genug.
Und Sie wollen noch bleiben?
Ja, ich m�chte mich noch etwas mit Frau Carlotta...
Nein, gehen Sie weg! �h, lassen Sie sich nicht aufhalten.
Ich weiche nicht von Ihrer Seite! Also dann, gute Nacht.
Kommen Sie, meine Damen. Ich begleite Britta noch zum Wagen.
Gute Nacht.
Reizend, die Jugend, nicht? Ja, ganz reizend.
Man m�chte nochmal 60 sein, Herr Bergstr�m? Ich? Oh...
Kommen Sie, meine Damen.
So!
Weg sind sie! Herr Bergstr�m, tun Sie mir einen Gefallen? Jeden.
�ffnen Sie mal meinen Zipp-Verschluss.
Den Zipp-Verschluss? Aber Cousinchen!
Bitte, wenn Frau Carlotta es w�nscht!
Warum nicht! Ha! So, jetzt ist mir wohler!
Bitte, meine Herren, bitte Platz zu nehmen.
Jetzt kommt ein kleiner privater Striptease.
Striptease?
*Jazzmusik*
Oh, Pardon. Will einer der Herren hineinbei�en?
*Fr�hliche Musik*
*Heinrich schnarcht*
Oh!
Heinrich! Herr Doktor?
Sag mal, ein bisschen m�de? Nach dieser Nacht?
Tja, was soll ich sagen?
Darf ich einen Schluck Kaffee trinken?
Sag mal, du hast mir nicht erz�hlt, wo du das Kleid hergezaubert hast.
Das tu ich auch nie. Ich will Ihr Gewissen nicht belasten. Kriminell?
Noch schlimmer.
Das ist Kaffee?
Nur 40-Prozentiger. Heinrich, mir graut vor dir.
Lass mich fahren. Bitte.
*Gediegene Tanzmusik*
Guten Abend, Herr Sallmann. Guten Abend, Herr Bergstr�m.
Hier stimmt wieder etwas nicht. Wie kommen Sie darauf?
Ich fragte den Portier nach Miss Thompson,
die den Empfang hier geben soll,
und er erkl�rte mir, er kenne keine Miss Thompson.
Der Empfang wird von Frau Carlotta Ramirez gegeben.
Wehe, wenn dieser Kerl sich noch einmal verkleidet!
Das tut er nicht. Da kommt er schon.
Huhu!...
Guten Abend, Herr Doktor. Guten...
Hm, guten Abend. Sch�n, dass Sie gekommen sind.
Das ist ja mein... Was haben Sie? Gef�llt Ihnen mein Kleid nicht?
Kommt es Ihnen bekannt vor?
Ich kann es Ihnen verraten. Auch von Woolworth.
Ja, gn�dige Frau, das Kleid steht Ihnen wesentlich besser
als Charley's Tante.
Wenn Sie das sagen?
Ich habe etwas f�r Sie. Ja?
Ach so.
Was? Ein Flugschein? Ja, der Ihrige.
Ihr Heinrich hat ihn meiner Mona gegeben
und Mona hat ihn f�r Sie in meinem Auftrag umgebucht.
Wir wollen doch nicht im Flieger zuf�llig nebeneinander sitzen.
Dann sitzen wir eben nicht zuf�llig nebeneinander.
Aber bitte so! Was, im Frack?
Nein, ich meine, nicht als Charley's Tante.
Eines kann ich Ihnen versprechen: Nie wieder Frauenkleider!
Untertitelung: Timecode Filmstudio, Kehl, 2018.
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