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Original subtitles

(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

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(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

Alles in Ordnung? - Ja.

(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

(dynamische Musik)

Bonjour. Er will nicht pusten und auch nicht mit uns reden.

(dynamische Musik)

(Klopfen)

(dynamische Musik)

Also, Mr. Gillan, Sie verweigern den Alkoholtest?

Der Kanzler ist ein Freund von mir. Ich hab ihn angerufen.

Ich will meinen Schlüssel und den Führerschein zurück.

Ich hab Besseres zu tun. - Und was ist das? Kann ich das mal sehen?

Was wollen Sie damit? - Bitte, Mr. Gillan.

Schmerz mitten auf Opiumbasis. Wie viel haben Sie genommen?

Hören Sie, Kapitän, das ist gar nichts. Überhaupt nichts.

Verstehen wir uns?

Hallo? - Meier?

Ja? - Merton ist hier. Sie können Gillan gehen lassen.

Ist er betrunken? - Er steht unter Drogen.

Der Kanzler hat mich angerufen. Ich will keinen Ärger mit ihm.

Lassen Sie Gillan laufen. - Ich verstehe.

Sehr gut. - Wie Sie wollen.

Merci, Kapitän.

* Stimmengewirr *

Was soll ich sagen? Mein Vater halt.

Warte auf mich, wir können zur Hütte gehen.

Du hast nicht erzählt, dass du kletterst.

Können wir fahren? Skadi wartet seit 'ner Stunde.

Wollt ihr die nicht lernen? - Wir haben's anders überlegt.

Bei dem Wetter wollten wir wenigstens ein bisschen klettern.

Warum hast du mich nicht gefragt?

Weil du nein gesagt hättest? Du sagst immer nein.

Constanze ist auch da.

Ach so? Na gut, das ist was anderes.

Gut, das ist was anderes.

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

Seine Uniformnacht zu urteilen, war der Typ im Auto ein Wachmann.

Aus nächster Nähe erschossen. - Er hatte keine Chance.

Ich hab hier was. Sieh mal, dieser Aufkleber.

Der Wagen war vor 6 Monaten in Genf in einer Werkstatt.

Es waren Schweizer? - Mhm.

Die Holzköpfe von der Schweizer Polizei werden anrücken.

Ich kenn da jemanden.

Bonjour, Constanze. Wir sind etwas zu spät.

Tut mir leid, das ist meine Schuld.

Du wartest auf Violett? - Nein, warum sollte ich?

Oh, da hab ich wohl was falsch verstanden.

Sie hat sich schon auf dich gefreut.

Das müssen wir verschieben.

Hier ist ein Auto abgestürzt, oben beim Col de Tatere.

Der Wagen hat kein Nummernschild, der Fahrer ist tot.

Wir wissen nur, dass es ein Schweizer Auto ist.

Ich mach mich auf den Weg.

Wenn du schon mal da bist,

schau mal, ob ihr unter den Sitzen Schmuck findet.

Okay.

Anscheinend Einbrecher auf der Flucht.

Die sind sicher schon mit der Beute abgehauen.

Hast du die Fahrzeuge gewechselt? - Ja, das ist gut möglich.

Du musst mich schon besser belügen.

Soll ich dich heimfahren? - Nein, geht schon.

Ich nehm den Bus. Du bist echt gemein.

* Musik *

Das müssen die Holzköpfe sein.

Immerhin sind sie schneller als unsere Spurensicherung.

Schade, dass wir uns erst unter diesen Umständen wiedersehen.

Sie wollten keine Spuren hinterlassen.

Von da oben haben sie das Auto runtergestoßen.

Das ist Thomas Knott, mein rechter Hand.

Ohne die Wanderer hätten wir nie was gefunden.

Zumindest nicht so bald. Der Schnee hätte alles begraben.

Genau das war ihr Plan.

Das hier ist gestern in Ginf passiert.

Bei einem Juwelier.

In exakt 10 min waren sie fertig.

Sie waren zu dritt echte Profis.

Das ist der Wagen.

* Musik *

Sie nehmen den Wachmann als Geisel

und töten ihn dann, um ihre Spuren zu verwischen.

Entweder sie hatten einen zweiten Wagen

oder sie sind in die Berge geflohen.

Ich werd mich hier nach Spuren umsehen.

Das sind Mörder, sei vorsichtig.

Hast du Angst um mich oder traust es mir nicht zu?

Geh einfach kein Risiko ein.

Ganz ohne Risiko kommt man nicht weiter.

Hab ich schon mal gehört.

Das sieht nach Blut aus, Kapitän.

Ein Fingerabdruck.

Geisel öffnen für gewöhnlich keine Türen.

Der Einbrecher verletzt.

Dann haben wir seine DNAs.

Nicht schlecht für einen Holzkopf.

Wie viel haben Sie abgeräumt?

Einige Millionen Schweizer Franken.

Mit Diamanten und Uhren kommt das schnell zusammen.

Solange sie nicht an die Schokolade gehen.

Hallo, Andreas.

Ich hab Spuren gefunden.

Schwer zu sagen, wie viele es waren.

Gut, melde dich, wenn du was hast.

Ich halte dich auf dem Laufenden.

Was ist los?

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Die Spuren enden beim Wanderweg.

Entweder sind sie ins Tal abgestiegen

oder sie wollten eine der Schutzhütten erreichen.

Aber die sind ein paar Stunden entfernt.

Jedenfalls sind es keine Amateure.

In diesen Höhen braucht man eine gute Ausdauer

oder eine gehörige Portion Leichtsinn.

Ja, minus 20 Grad in der Nacht

und Eisplatten sind nichts für Anfänger.

Sie müssen doch einen Unterschlupf geplant haben.

Das Anwesen hier, ist es beim Col de Tartere?

Ja, da hat sich doch dieser Bergsteiger niedergelassen.

Das ist Daniele Petrot.

Den kennst du, der Schweizer Bergsteiger.

Du weißt schon, der ehemalige Biathlon-Champion,

der alleine durch die ganze Welt wandert.

Er hat auch Bücher geschrieben über seine Touren und die Berge.

Er hat sogar einen YouTube-Kanal

und einen Haufen Follower.

Wow.

Vielleicht sollte ich ihn warnen,

bevor die Typen bei ihm auftauchen.

Ihr kennt euch? - Nein, nicht so richtig.

Wir gehören demselben Netzwerk

zur Überwachung von Tierbewegungen an.

Wir müssen mit seiner Hilfe wieder aufnehmen.

Niemand kennt sich da oben so gut aus wie er.

Was ist das für einer, ein Eremit?

Nein, er lebt mit seiner Tochter Skadi.

Die Göttin der Berge in der nordischen Mythologie.

So heißt auch ein Forum für Metal-Fans.

Meine Tochter ist mit ihr befreundet.

Eine richtige Draufgängerin.

Sie erlebt es hin und weg von ihr.

Skadi ist genauso talentiert wie ihr Vater.

Sie gehört zu den besten Kletterinnen in Europa.

Mhm. Es wäre ein bisschen peinlich.

Sie hat Violette zu sich eingeladen.

Du kannst Violette nicht davon abhalten,

rauszugehen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Und beim Klettern kann sie doch eine Menge lernen.

Ja, bis sie in einer Gletscherspalte landet.

Was willst du denn?

Dass sie nur zu Hause hockt und Trübseil bläst?

Sie ist ein Teenager.

Sie muss neue Erfahrungen machen.

Sie muss sich mal was trauen, Risiken eingehen.

Wenn du sie so sehr behütest,

wird sie noch ersticken.

Sie ist alles, was ich habe.

Komm schon!

Was ist denn?

Wir können doch die Skier nehmen.

Ich habe keine Lust auf dich zu warten.

Keine Sorge, ich werde schon hinterherkommen.

* Musik *

* Musik *

Wer hätte das gedacht?

Du hast verborgene Talente.

Fast könnte man denken,

dass du mein Schneemobil sabotiert hast.

So sollten wir das jeden Morgen machen.

Bonjour. - Bonjour, Daniele.

Darf ich Ihnen Andreas Meyer

von der Schweizer Polizei vorstellen?

Sehr freut. - Guten Tag.

Danke für Ihre Zeit.

Aber mit Vergnügen nicht zu danken.

Sie fahren nicht schlecht für jemanden aus der Stadt.

Ich hatte ein wenig Übung in der Schweiz.

Sind wir hier noch vor der Grenze?

Ja.

Auf der anderen Seite sind wir schon in Frankreich.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Haben Sie hier jemanden gesehen?

Wir verfolgen 3 flüchtige Diebe.

Diebe, sagen Sie, hier?

Nein.

Abgesehen von ein paar aufgeregten Raubvögeln

heute Morgen war hier nichts los. Tut mir leid.

Schade, dass wir die nicht befragen können.

Ja.

Wir haben die Spur der Diebe beim Col de Tartoure verloren.

Sie könnten in diese Richtung hier gelaufen sein.

Jetzt muss ich es sagen.

Ich habe ein paar Wölfe beobachtet,

die sich in diese Richtung bewegt haben.

Aber naja.

Ich dachte, Wölfe halten Sie von Menschen fern.

Ja, Sie haben Angst vor uns.

Vielleicht haben Sie eine leichte Beute gewittert.

Voila.

Das ist wunderschön.

Vielen Dank.

Das hat 10 Jahre gedauert.

Ich habe alles neu gemacht. Stück für Stück.

Ich habe nie die Lust daran verloren.

Sicher nicht leicht, so abgeschieden zu leben.

Also ganz ehrlich.

Vor anders könnte ich es nicht mehr ertragen.

Hier bin ich unabhängig und frei.

Mit den Jahreszeiten zu leben

ist hart, aber befreiend.

Auf die Weise trenne ich das Wesentliche

vom Überflüssigen.

Wo waren Sie gestern?

In Zürich.

Bei einer Signierstunde.

Ich war spät zu Hause. Wieso?

Das sind die Vorzüge der Zivilisation.

Man kann die Berge lieben, ohne das Moderne abzulehnen.

Vom Col de Tartere aus

gibt es mehrere Wege

über die Grenze. Da, da und da.

In dieser Jahreszeit sind die gut begehbar.

Und was ist mit den Schutzhütten?

Die nächste vom Col de Tartere aus ist die hier.

Also wenn ich mich verstecken müsste,

dann würde ich hier lang gehen.

Gute Idee. Aber nur, wenn man sich dort gut auskennt.

Schwieriges Terrain da oben.

Offensichtlich beherrschen unsere Diebe das Terrain.

Also, wenn Sie gestern

von da aus losgelaufen sind,

dann müssten Sie jetzt

ungefähr hier sein.

Ich werde mich dort mal umsehen.

Darf ich mir vielleicht Ihre Karte runterladen?

Klar.

Merci. Gerne.

Salut.

Salut.

Das hier ist Andreas, Iolette's Vater.

Also ihretwegen war sie gestern nicht hier.

Ich stehe nicht ganz vor vollendeten Tatsachen.

Iolette will mit dem Kopf durch die Wand.

Ich nutze ihn lieber zum Nachdenken.

Bei mir ist sie sicher.

Du bist also alleine gegangen?

Nein. Ich bin ins Dorf runter.

Ich habe es nie verstanden,

wenn Eltern ihre Kinder so bevormunden.

Das Risiko gehört zum Leben.

So gerne ich mich mit Ihnen

über Erziehung unterhalten würde,

wir müssen arbeiten.

Wenn Ihnen irgendetwas auffällt, melden Sie sich.

Ich helfe Ihnen gerne.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Jederzeit gerne.

Konstanz an Zentrale.

Danieli hatte Recht.

Hier gibt es Spuren.

Ich suche weiter.

Ich bin da.

Ich kann das nicht.

Ich kann das nicht.

Ich kann das nicht.

Ich kann das nicht.

Ich kann das nicht.

Ich kann das nicht.

Ich kann das nicht.

Ich kann das nicht.

Ich kann das nicht.

Konstanz an Zentrale.

Also, ich kann noch keinen

abschließenden Bericht abheben.

Männliche Leiche, etwa 40 Jahre alt,

1,80 Meter groß, 70 Kilo,

braunes Haar, keine besonderen Merkmale.

Todesursache, mehrere Knochenbrüche

und ein tödliches Schädeltrauma

mit Blutakos.

Der genaue Todeszeitpunkt

ist sehr schwer zu bestimmen.

Die Leichenstarre wurde durch die

Auslusttemperatur beschleunigt.

Ich würde sagen, zwischen

24 und 48 Stunden.

Es gibt keinerlei Schuss

oder Stichwunden.

Nach aktuellem Stand bleibt

ein Unfalldiplosi bis der Erklärung.

Also, für mich war das kein Unfall.

Vor allem mit dem toten Wachmann.

Mir wär's fast genauso ergangen.

Eine brüchige Eisschicht

und hopp, aus dem Maus.

Vor allem, wenn man nachhilft.

Du glaubst, der wurde gestoßen?

Na, wieso sollte man die Beute durch drei teilen?

Wie willst du beweisen, dass es Mord war?

Indem wir die beiden anderen finden.

Na dann, ich werde bei deinem Jele weiter ermitteln.

Was denn?

Irgendwann müssen sie doch wieder runterkommen.

Ich hab ein bisschen verhandeln können.

Aber du bist auf Bewährung, denk dran.

Ja, ich weiß. Kein Alkohol.

Keine Routen über 500 Meter.

Und ich rufe euch alle vier Stunden an.

Ja, und wenn du dich nicht daran hältst,

dann knallst. Ist das klar?

Klar ist klar, Lindemann.

Salut! - Salut!

Wow, ist das schön hier.

Findest du nicht auch Papa?

Doch, doch.

Für den Rückweg organisieren wir uns.

Im Winter fahre ich nur Schneemobil.

Wie kommst du zur Schule?

Ich lerne von hier aus fürs Abi.

Mein Vater hilft mir dabei.

Ja, und die Pokerheim mit dem Vater nicht zu vergessen.

Gehen wir? - Ja.

Schön, dass Sie es doch noch erlaubt haben.

Klettern ist gut für die Psyche

und fürs Selbstbewusstsein.

Sie werden sehen.

Das wird ihr gut tun, glauben Sie mir.

Ich habe nichts gegen den Sport,

aber wohl etwas gegen unnötige Risiken.

Sie brauchen ihre Freiheit.

In unserer sterilen Gesellschaft

gibt es nur noch Verbote.

So ist es doch.

Man steht unter permanenter Beobachtung.

Und trotzdem muss ich noch Verbrecher jagen.

Ach so, ja.

Wie ich höre, haben Sie einen gefunden.

Das verdanken wir Ihnen.

Das würde die Bewegung der Wölfe erklären.

Das Blut hat Sie angelockt.

Es sind immer noch Raubtiere.

Zum Glück haben wir ihn zuerst gefunden.

Alles okay? - Ja.

Alles klar.

Ich verlasse mich auf Sie.

Warten Sie.

Constance hat mir erzählt,

dass Sie gerne lesen.

Mhm.

Das ist mein Neuestes.

Möge das Gesetz

der Leibniz,

möge das Gesetz der Natur

das der Menschheit erleuchten.

Vielleicht hilft es uns,

einander besser zu verstehen.

Ganz bestimmt.

Constance an Zentrale.

Hier Zentrale.

Keine Spur von den beiden anderen auf der Westseite.

Verstanden. Ende.

*spannende Musik*

Und? Schon was Neues?

Nein, gar nichts.

Sie müssen einen anderen Weg genommen haben.

Keine Spur von Ihnen.

Morgen versuche ich es auf der anderen Seite.

Hier.

Das habe ich für dich gemacht.

Merci.

Ist das ein Grog?

Es läuft ja gut bei den beiden.

Fehlt dir deine Mutter nicht?

Als sie ausgewandert ist,

hat sie gefragt, ob ich mitkomme.

Keine Ahnung. Ich wollte nie hier weg.

Ich finde es hart allein mit meinem Vater.

Weil du es dir nicht aussuchen konntest.

Ich konnte immer mein Ding machen.

Hat sie die Trennung gewollt?

Sie ist dir verrückt geworden.

Mein Vater wollte immer nur seine Freiheit.

Das war ein Lux.

Bei der letzten Zählung waren es 22.

Und da sind die Wölfe.

Ihr Tag fängt jetzt an.

Sie gehen auf die Jagd.

Ich kann mich noch an meine erste Nacht

in den Bergen erinnern.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Ich weiß nicht,

was ich mit ihnen zu tun habe.

Kaffee?

Morgens nie.

Tee und Müsli.

Damit kann ich leider nicht dienen.

Ein Glas Wasser?

Nein, danke.

Wir konnten den zweiten Toten identifizieren.

Er hatte eine Quittung in der Tasche.

So haben wir seine Bankkarte gefunden.

Antoine Grison, 40, keine Vorstrafen.

Stimmt ihr Adresse?

Nein, laut seiner Sozialversicherung

lebt er in der Nähe der Grenze.

Bei seiner Freundin.

Sie ist nicht in der Nähe der Grenze?

Nein.

Was ist das?

Das Klangelton habe ich noch nie gehört.

Das ist ein Videocall.

Kapitän Meyer,

Lübnobe Djar hier.

Der DNS-Analyse zur Folge stammt das Blut an der Wagentür

von einem der Einbrecher.

Boris Karabitian, ziemliches Kaliber,

ein Schwerkrimineller.

Er kam vor sechs Monaten aus dem Gefängnis.

Da hat es seine Heuigkeit wohl nicht lange angehalten.

Er hat ihn daraufhin kaltblütig

mit einer 38er erschossen.

Dann haben wir schon zwei von dreien.

Recherchieren Sie mit wem Karabitian öfter zusammengearbeitet hat?

Damit habe ich schon angefangen.

Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Vielen Dank.

Der button da.

[Musik]

[Musik]

[Musik]

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Bonjour, monsieur. - Bonjour.

Haben Sie ein Rezept?

Sind Sie die Freundin von Antoine Grison?

Ich kann das nicht glauben.

War es ein Unfall? - Wahrscheinlich.

Hat er denn irgendetwas erwähnt?

Nichts, nur, dass er in die Berge wollte mit Freunden.

In einem gestohlenen Wagen? - Wie bitte?

Antoine ist kein Ganove.

Er war an einem Überfall auf einem Juwelierladen beteiligt.

Zusammen mit...

Kennen Sie diesen Mann?

Nein.

Sie wussten von nichts?

Das glaube ich Ihnen nicht.

Sie haben sein Konto überprüft, es steht tiefe Minus.

Sie wollten ihm kein Geld mehr leihen,

und da hat er eine etwas ausgefallene Lösung gefunden.

Erzählen Sie mir alles, sonst verhafte ich Sie wegen Mittäterschaft.

Antoine hatte Schulden.

Hauptsächlich vom Pokern.

Er hat gesagt, dass sein Partner ihm helfen könnte.

Ein Typ, der von einem Juwelier rausgeworfen wurde.

Er hat mir seinen Namen nicht gesagt.

Dann haben Sie noch einen Britten kontaktiert.

Ich weiß nur, dass Sie nach einem Profi gesucht haben.

Carabitian.

Glauben Sie, die haben ihn umgebracht?

Wahrscheinlich. Genau wie den Wachmann, den Sie als Geisel genommen hatten.

Antoine war noch nie gewalttätig.

Ich habe ihm gesagt, dass er die Finger davon lassen soll.

Da hätten Sie wohl überzeugender sein müssen.

Der entlassene Mitarbeiter heißt Defarne Morel, ich habe seine Adresse.

Ein Charlet auf dem Grand Pitard, französische Seite.

Fahren wir hin?

Ich fahre hin.

Sie informieren Bédiens und halten hier die Stellung.

Wie Sie wollen.

Nicht die kleinste Spur zu sehen.

Als hätten Sie sich in Luft aufgelöst.

Ja, und bei dem Schnee letzte Nacht?

Bédiens, Constant.

Ich höre, Karim.

Sie haben einen Verdächtigen am Grand Pitard.

Verstanden, ich werde hinfahren, das ist nicht weit.

Kann ich dein Schneemobil ausleihen?

Aber nur weil du es bist.

Hey, sei vorsichtig.

Klar.

Also Morel, ich höre.

Ich höre gar nichts.

Bist du sicher, dass du mir nichts zu sagen hast?

Tja.

Ich weiß nichts.

Ich weiß nichts, ich schwöre, ich weiß nichts.

Warum tust du das?

Jetzt sag mir, wo Sie sind.

Ich weiß nicht, Outfall hat mir nichts gesagt.

Ich schwör's, ich schwör's.

Okay, okay.

Was hast du vor?

Was machst du da?

Hör auf damit!

Nein, nein!

Hör auf!

Rede!

Ich weiß es nicht!

Wo sind die Diamanten?

Also, Morel hat keine Vorstrafen, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Constance, bist du in Position?

Positiv, Karim.

Ich bin hinterm Chalet.

Im Moment ist alles ruhig.

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*spannende Musik*

*dramatische Musik*

Polizei, keine Bewegung!

*spannende Musik*

Umdrehen, los!

Vorwärts!

Vorwärts!

*spannende Musik*

Keine Bewegung!

*spannende Musik*

Halt still!

Keine Bewegung!

Wehe, du bewegst dich!

*spannende Musik*

Karabitian!

Karabitian!

*spannende Musik*

Stehen bleiben!

Wir kriegen sie doch!

Karabitian!

Karabitian!

Alles in Ordnung?

Wofür hilfst du mich?

Eine Jumpe in Not?

Warum hast du nicht geschossen?

Du hattest ihn doch im Visier!

Ich will ihn lebend.

Ach.

Ich habe einen Krankenwagen gerufen.

Und die Diamanten?

Wir haben nichts gefunden.

Was wollte Karabitian von dir?

Er übertreibt ein bisschen, oder?

Das muss uns der Arzt sagen.

Nimm dir doch den Tag frei.

Kommt nicht in Frage.

Das ist eine Sache zwischen ihm und mir.

Den lasse ich auf keinen Fall entkommen.

Nimm das nicht zu persönlich.

Er ist es nicht wert.

Ich weiß schon, was ich tue.

Ich will es hoffen.

Hallo, Daniele.

Schlechte Neuigkeiten.

Der Verdächtige ist mit deinem Schneemobil abgehauen.

Mist.

Geht's dir gut?

Ja, ja.

Alles bestens.

Erzähle ich dir noch.

Okay.

Sehen wir uns nachher?

Ja, bis dann.

Mach's gut.

Ich habe dich noch gar nicht nach deiner Nacht in den Bergen gefragt.

Im Haus, der Höhen.

Willst du gar nicht wissen, wie es Violett geht?

Ich soll mir doch keine Sorgen um sie machen.

Okay.

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

*dramatische Musik*

Nicht schlecht.

Wir sind gleich oben.

Hat dich gut fest.

Gleich hast du es.

Danke.

Ohne dich.

Das ist völlig normal, nur so lernt man.

Du warst echt gut.

Na ja.

Ja.

Weiter geht's.

Was ist das für ein Zeug?

Schweizer Kräuterschnapps.

Der knallt ganz schön, oder?

Die ist mir noch nie aufgefallen.

Gehörte meiner Mutter.

Das ist mein Glücksbringer.

Die nehme ich nie ab.

Deine Finger sehen übel aus, tut das nicht weh?

Nein, das ist doch gar nichts.

Bergsteigerhände halt, das wird ja auch so gehen.

Tja, ich weiß nicht.

Hoffentlich nicht zu sehr.

Nicht zu sehr.

Stört es dich nicht, dass dein Vater eine neue hat?

Constance?

Sie ist weder die erste noch die letzte.

Ich glaube nicht, dass ich das könnte.

Das ist was anderes.

Dein Vater liebt deine Mutter noch immer.

Ich verstehe nur nicht, wieso er dich so behandelt.

Naja, ich glaube ...

... er ist mir böse.

Und nicht so unrecht.

Es ist meine Schuld, dass sie tot ist.

Hör auf damit, es war ein Unfall. Dafür kannst du nichts.

Doch.

Ich war auf einer Party.

Und mir ging's übel.

Ich hab meine Mutter angerufen, dass sie mich holen soll.

Mitten in der Nacht.

Aber dann hatte sie diesen Unfall.

Es ist alles meine Schuld.

Das darfst du nicht sagen.

Es war ein Zufall.

Das hätte jederzeit passieren können.

Ich würde so gern die Zeit zurückdrehen.

Und aufwachen, als wäre es nur ein böser Traum gewesen.

Tja, das wird nicht passieren.

Du musst immer nach vorne schauen und niemals zurück.

Naja, dir geht's ja schon wieder ganz gut.

Ohne uns hätte dein Kumpel Karabek ja ordentlich ohne Zögern umgebracht.

Du könntest dich ruhig mal bedanken.

Jetzt hör mal gut zu.

Wenn du Uhren und Diamanten stielst, ist das eine Sache.

Aber ein Wahnsinn ist nicht das, was du machen kannst.

Und so, wenn du Uhren und Diamanten stielst, ist das eine Sache. Aber ein Wachmann zu töten ist vorsätzlich ein Mord.

Das gibt's so um die 30 Jahre.

Ich war das nicht. Ich bin kein Mörder.

Das war Karabetian.

Na, sieh mal an. Er kann ja doch reden.

Karabetian hat im Auto Blut verloren.

Ja, der Wachmann hatte ein Messer. Er hat das Karabetian in den Arm gerammt.

Und der hat den Wachmann dann erschossen.

Ja, aber wir wollten niemanden töten.

Wenn ihr euch mit einem wie Karabetian einlasst, was erwartet ihr denn dann?

Wir brauchten eben einen Profi.

Er hatte Schulden bei mir vom Pokern. Da habe ich ihm von dem Juwelierladen erzählt.

Und da war es kein Spiel mehr.

Wieso ist er auf dich losgegangen?

Wegen der Diamanten und Uhren.

Die müsste er doch haben.

Nein, Antoine hatte sie.

Wir wollten uns nach dem Coup treffen, um alles aufzuteilen.

Karabetian und du, ihr wart nicht bei ihm, als er das Auto über die Klippe gestoßen hat?

Nein, nein. Wir haben uns vor der Grenze getrennt.

Wir dachten, so haben wir eine größere Chance.

Wir haben auf ihn gewartet, um die Beute aufzuteilen.

Das Problem ist nur, dass wir bei deinem Kumpel Antoine nichts gefunden haben.

Er muss sich was überlegt haben. Er hat wohl irgendwo einen Versteck gefunden.

Und wo könnte das sein?

Als Jugendliche haben Antoine und ich unsere Nächte auf den Schutzhütten verbracht, in der Nähe der französischen Grenze.

Wir hatten dort eine Menge Gras versteckt und Alkohol und so. Wir hatten echt Spaß.

War die Hütte hier in dieser Gegend?

Ja.

Hast du das noch Karabetian erzählt?

Und hattest du geglaubt?

Ich kann nichts dafür, ich schwör's ihnen. Ich bin kein Mörder.

Ich bin kein Mörder.

Los, los.

Ja, Andreas?

Rizon hat dich noch vor der Grenze von den anderen abgesetzt.

Okay. Morel und Karabetian waren also nicht bei ihm, aber er war nicht alleine.

Ich habe Spuren von einem Kletterer mit Steigeisen in der Nähe der Gletscherspalte gefunden.

Nur ein Kletterer, bist du sicher?

Positiv. Nur eine Spur, die sich bei den Felsen verliert. Vielleicht finde ich sie wieder, aber bisher Fehlanzeige.

Vielleicht ein Komplize von Rizon, der ihn reingelegt hat?

An wen denkst du da?

An Luis, seine Freundin. Ich werde mal nachhaken.

Ich werde die Schutzhütte unter die Lupe nehmen. Und ja, ich weiß, ich bin vorsichtig.

Ich bin vorsichtig.

Ich bin's. Ich hab dein Schneemobil gefunden. Ich schick dir die Koordinaten.

Sind sie schon angekommen?

Ja, das ist nicht weit von der Hütte bei der Felswand. Da, wo die Mädchen klettern gehen wollten.

Was? So ein Mistviolett sollte doch nicht so weit weggehen. Wir müssen sie auf der Stelle warnen.

Nee, fahren ist ja nicht so gut. Wir treffen uns dort, ja?

Okay.

*Musik*

*Musik*

Mist, das darf doch nicht wahr sein. Verdammt!

Wir müssen uns beeilen, es wird gleich dunkel.

Ich ruf meinen Vater an, sonst raste der aus.

Vergiss es, hier hast du kein Netz.

Verdammt.

*Musik*

*Vogelgezwitscher*

*Motorgeräusche*

*Musik*

Kara, bitte hier.

*Motorgeräusche*

Da ist der Weg. Wir müssen hier lang.

Haben sie mich erschreckt.

Was habt ihr in der Hütte gemacht?

Gar nichts. Wir sind hier nur wandern.

Hältst du mich für so blöd? Was habt ihr gefunden?

Wieso? Ich weiß nicht, was Sie meinen.

Halt. Woher wissen Sie, dass wir in der Hütte waren?

Spirnieren Sie uns nach?

Her mit dem Rucksack.

Ich hab gesagt, her mit dem Rucksack.

Und du bleibst da stehen.

Wonach suchen Sie denn?

Einen Mox und ihr seid tot.

Kara, bitte hier.

Sie sind verhaftet.

Lassen Sie die Waffe fallen.

Lassen Sie die Waffe fallen.

Geht's euch gut? Geht's euch gut?

Nein!

Geht's euch gut? Geht's euch gut?

Geht's euch gut? Geht's euch gut?

Das war knapp. Alles in Ordnung? Nichts passiert?

Du hättest mich warnen sollen.

Und dem Zeitlassen, dich zu töten?

Ja.

Wo ist Violett?

Sie kann nichts dafür. Mach langsam.

Tut mir leid, Papa.

Wir waren zu weit weg.

Wir haben so viel geredet, wir haben es nicht bemerkt.

Als ich gemerkt hab, dass es spät ist, wollte ich dich anrufen, aber ich hatte kein Netz.

Bist du gar nicht sauer?

Doch, verdammt sauer.

Ich hatte Angst um dich, Violett. Hat dir dir wirklich nichts getan?

Eigentlich mag ich es, wenn du sauer bist.

Na, dann wirst du ab jetzt häufiger Ärger bekommen.

Hier.

Zum Glück hatte ich meine Waffe dabei.

Ich muss sie in Gewahrsam nehmen.

Ach ja? Wieso? Ich war ihm recht. Er hat Constance von mich bedroht, von den Mädchen ganz zu schweigen.

Es war an Constance zu schießen, nicht an ihn.

Wir sind in der Schweiz. Ich hab das Recht, eine Waffe zu tragen und sie im Notfall zu gebrauchen.

Das nennt man Selbstverteidigung. Davon haben sie doch sicher gehört, oder?

Doch schon. Die Entscheidung liegt beim Richter, nicht bei mir. Wegen ihrer impulsiven Tat ist der einzige Verdächtige, den ich hätte befragen können, tot.

Ach so. Nicht zu fassen. Dieser Fall ist Ihnen wichtiger als das Leben Ihrer Tochter. Hab ich Recht? Wissen Sie was? Die beiden wären jetzt tot, wenn ich nicht gewesen wäre.

Wo ist dir Constance, dass Sie eine Waffe dabei haben?

Das geht Sie überhaupt nichts an. Sie behandeln mich wie ein Verbrecher, obwohl ich Leben gerettet habe. Was hätte ich denn tun sollen? Hätte ich Ihnen kommen lassen sollen, so wie Sie, als Sie ihn im Visier hatten?

Ich bin Polizist und kein Mörder.

Ach so. Hätten Sie ihn damals aufgehalten, hätte er niemals unsere Töchter bedrohen können. So, das reicht mir.

Nicht zu schnell. Moment. Sie haben das Recht, Ihren Anwalt anzurufen.

Wieso hast du nicht gesagt, dass du bewaffnet bist? Wir hatten keine Zeit, verdammt. Au, ist er gut.

Andreas? Andreas. Es tut mir leid. Ich hab das nicht kommen sehen. Er ist in Panik geraten. Er steht noch unter Schock.

Er hat ihn kaltblütig erschossen. Er provoziert.

Aber hättest du uns nicht auch das Leben gerettet?

Wusstest du, dass er eine Waffe hatte?

Nein. Außerdem ist er Jäger. Das hat nichts zu bedeuten.

Aber ihr seid nicht zur Jagd dort oben gelesen.

Nein, aber darum geht es doch überhaupt nicht.

Du kaufst ihm sein Geschwafel über das Gesetz der Natur also ab? Er darf Selbstjustiz ausüben und uns dann selbstgefällig angrenzen?

Er hat sich in Notwehr verteidigt. Also hör auf mit deiner stuhrköpfigen Bullenlogik.

Und du, was ist deine Logik? Deine Bettgeschichte?

Er hat überstürzt gehandelt, aber im Rahmen des Gesetzes. Und genau so werde ich das auch zu Protokoll geben.

Karabitian war sofort tot. Abgesehen von der Armverletzung, die noch vom Überfall stammt, keine Auffälligkeiten.

Seine Waffe war wie erwartet die, mit der der Bachmann erschossen wurde. Sein Handy ist nach wie vor unauffindbar.

Hat er wahrscheinlich in den Bergen weggeworfen.

Und was noch?

Nichts, aber Grisant ist eine Fundgrube. Die Rechtsmedizinerin weiß vor lauter Fraktur nicht, ob er durch einen Gehirntrauma starb oder ob er von seinem eigenen Knochen durchbohrt wurde.

Ich bitte Sie, verschonen Sie uns mit den Details.

Ist doch wohl klar, dass er nicht ermordet wurde. Grisants Tod ist eindeutig ein Unfall gewesen.

Und wie erklärst du die Fußspuren, die du bei der Gletscherspalte gefunden hast? Grisant war nicht allein.

Wie läuft die Durchsuchung der Hütten?

Voran, aber wir verlieren Zeit. Würden Sie Schmuck im Wert von drei Millionen in einer gut besuchten Wanderhütte verstecken? Das ergibt doch keinen Sinn.

Carabitian schon. Die Diamanten waren also nicht in seinem Besitz. Morel hatte sie offensichtlich auch nicht. Die Frage ist also, wer hat sie genommen?

Vielleicht ein vierter Komplize. Einer, der nicht beim Überfall dabei war und später dazustoßen sollte. Ein Heler oder so.

Das ist unmöglich. Er trifft am Gletscher auf Grisant. Das würde die Fußabdrücke erklären. Er nimmt die Diamanten an sich und stößt Grisant in die Gletscherspalte.

Na gut. Und wie sollen wir diesen ominösen Komplizen finden?

Indem wir die fragen, die es wissen. Louise de Cochet. Knott, haben wir Informationen über sie?

Nein, sie ist eine aufrichtige Schweizer Staatsbürgerin.

Bonjour. Elsa? Ja. Kommen Sie.

Ich würde es begrüßen, wenn Sie nicht mehr hierher kommen. In einem kleinen Ort wie diesem entstehen schnell Gerüchte.

Ja, dann ist man verhaftet, ich sie wegen Beihilfe zum Raubüberfall und die Gerüchte haben sich erledigt.

Was wollen Sie von mir? Ich wollte Ihnen etwas mitteilen. Carabitians erschossen wurden.

Wer ist das? Der Ex-Häftling, mit dem Morel und ihr Freund zusammengearbeitet haben.

Sollte Sie das nicht freuen? Stellen Sie sich vor, er hätte gedacht, Sie hätten die Diamanten. Er hätte bei Ihnen auftauchen können.

Glauben Sie etwa, wenn ich die Diamanten hätte, wäre ich noch hier?

Indem Sie hierbleiben, lenken Sie den Verdacht von sich.

Das habe ich Ihnen doch schon mal erklärt. Ich weiß nicht, wo Sie sind. Antoine hat mir nichts gesagt.

Nach dem Überfall hatte Sie nicht abgeholt oder irgendwo getroffen?

Nein, ich war die ganze Zeit hier.

Wir haben uns für die Überprüfung ergeben. Wir werden uns mal ein wenig umsehen.

Immer noch keine Spur von den Diamanten, aber die Mitarbeiterin hat mir etwas anvertraut.

Ihre Chefin war am Tag des Überfalls nicht hier. Sie hängt bestimmt mit drin.

Gut, glücklich. Können Sie in den Beständen nach dieser Artikelnummer suchen?

Das war doch wohl keine Frage, oder?

Schmerzmittel auf der Basis von Opium. Mit der Menge könnte man eine ganze Reggie-Band versorgen.

Die habe ich in Luc Guiland's Auto gefunden.

Luc Guiland, der Manager?

Der selbe. Er war völlig zugedreht.

Na, das hätte ich gern gesehen.

Nein, hätten Sie nicht.

Das ist nichts zu finden.

Ich glaube, unsere Apothekerin verdient sich mit Drogen jetzt was dazu.

Oder was glauben Sie?

Ich glaube kaum, dass sie in einer Reggie-Band spielt.

Sollen wir sie verhaften?

Nein.

Noch nicht.

Wie Sie wollen.

[Musik]

Ich bin etwas enttäuscht.

Ich dachte, wir feiern zu Hause.

Ich finde, das ist eigentlich kein Grund zum Feiern.

Außerdem habe ich noch viel zu tun. Es wird spät heute.

Ist doch nicht schlimm. Ich halte dir das Bett vor.

Denkst du, du hast ein Recht auf mich, weil wir miteinander geschlafen haben?

Ein Recht?

Hör zu. Es freut mich, dass sie dich rausgelassen haben. Im Ernst.

Dass sie dir deine Waffe zurückgegeben haben. Weniger. Aber na ja.

Allerdings brauche ich Zeit für mich allein.

Gib es zu. Das hast du doch von Meier.

Na gut. Du hast die Mädchen und mich gerettet.

Aber verdammt, vor deinem Alleingang hättest du mich wahren sollen.

Na klar. Ich hätte ihn nur bedrohen sollen und dabei zusehen, wie er dich abknallt.

Verhemmlichst du mir etwas?

Nein.

Er hat dich gegen mich aufgehetzt.

Was soll der Mist? Andreas hat nichts damit zu tun.

Es ist nur, es ist nur so. Ich, ich will dir vertrauen, aber ich weiß nicht, ich, ich weiß nicht.

Was weißt du nicht?

Was willst du mir damit sagen?

Ist es aus zwischen uns?

Wow.

Mehr hast du mir nicht zu sagen?

Ich hab dir nur eine Frage gestellt.

Wenn du an meiner Stelle wärst, würdest du es verstehen können.

Hier.

Wo soll das werden?

Warum? Lass doch.

Nein, nein. Kommt nicht in Frage.

Konstanz, warum?

Der Verkäufer sagte, das wäre der leichteste.

Das ist der Wahnsinn.

Aber wofür?

Na benutzen sollst du ihn, damit du auch alleine klettern gehen kannst.

Wenn ich auf dich gehört hätte, wäre das nie passiert.

Ich hätte ihn vorher aufhalten sollen.

Es war meine Schuld, nicht deine.

Über deiner Mutter.

Hör auf, Papa.

Wäre ich nicht zu dieser blöden Party gegangen, wäre sie noch da.

Das weißt du genau.

Ich hab dir nicht alles erzählt.

Ich wollte nicht, dass du auf diese Party gehst, aber deine Mutter hat darauf bestanden.

Da haben wir uns gestritten.

Als du später angerufen hast, dass wir dich abholen sollen, war ich so wütend, dass ich nicht fahren wollte.

Und dann ist deine Mutter gefahren.

Wenn ich gefahren wäre ...

Du konntest nicht wissen, dass es anfängt zu schneien.

Ich bin da.

Ich bin da.

Ich bin da.

Ich bin da.

Ich bin da.

Ich bin da.

Na, endlich. Ich warte seit einer halben Stunde.

Tut mir leid, ich bin zu spät.

Ja, dann seien Sie das nächste Mal pünktlich.

Bitte verzeih die Unterbrechung.

Unterbrechung.

Ach ja, ist Weihnachtszeit.

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

Entschuldigen Sie den dramatischen Auftritt.

Aua! Ah!

Hören Sie auf, sich zu wehren.

Wer sind Sie?

Loslassen! Sie sollen loslassen!

Sie haben kein Recht, mich anzufassen!

Ruhigen Sie sich, oder wir legen Ihnen Handschellen an.

Probieren Sie es doch!

Wenn Sie das machen, schreich!

Das tun Sie doch schon.

Ich hatte auch Kabelbinder, wenn Sie wollen.

Sind Sie jetzt glücklich, hä?

Sie wollen sich an den Mächtigen rächen? Macht Sie das an?

Nein, Monsieur.

Berufliches und Privates sind bei mir stets getrennt.

Ja, ich gebe es zu, ich verkaufe Schmerzmittel ohne Rezept.

Mit anderen Worten, Sie dealen.

Die Medikamente sind zugelassen.

Ich hoffe, die Drogenfahndung wird diesen feinen Unterschied erkennen.

Waren Sie am Tag des Überfalls hier?

Sie wollten nicht, dass Ihr Geschäft aufliegt?

Ja.

Und Ihr Freund Antoine?

Wusste er von Ihren Aktivitäten?

Hat er Ihnen von dem Überfall erzählt?

Und was hat er mit der Beute gemacht?

Er muss Ihnen irgendetwas erzählt haben.

Antoine wollte von Anfang an die Beute für sich behalten.

Wir wollten uns am Tag danach hinter der Grenze treffen.

Wir hatten nämlich geplant, nach Südamerika zu fliegen.

Er hatte die Diamanten bei sich?

Tja, das war zumindest der Plan.

Wo ist denn noch jemand davon?

Ein Belgier sollte uns die Beute abkaufen und uns neue Papiere besorgen.

Aber Antoine hat mir seinen Namen nicht gesagt.

Natürlich nicht.

Warum gucken Sie mich so an?

Das ist alles, was ich weiß.

Ach, eins noch.

Kennen Sie Daniel Lepietro?

Nein, nicht persönlich.

Ich mag seine Bücher, aber das ist alles.

Das hier habe ich damals bei einer Signierstunde gekauft.

Wieso?

Nur so.

Und, was haben Sie gefunden?

Gar nichts.

Wir haben alle Hütten durchsucht, keine Spur von den Diamanten.

Ich habe mir noch mal den Bericht angesehen.

Auf Grisans Jacke waren Spuren von Magnesium.

Ja gut, aber das wird uns nicht helfen.

Das haben alle Kletterer dabei.

Ja, aber Grisans hat es zwar nicht.

Aber wir haben es ja nicht vergessen.

Wir haben es doch nicht vergessen.

Wir haben es doch nicht vergessen.

Aber wir haben es doch nicht vergessen.

Aber wir haben es doch nicht vergessen.

Das haben alle Kletterer dabei.

Ja, aber Grisans hat es an seiner Kleider und nicht an seinen Händen.

Jemand mit Magnesium an den Händen hat ihn gestoßen?

Wir wissen doch, dass jemand bei ihm war.

Wie soll uns das Magnesium helfen, denjenigen zu finden?

Ich habe das letzte Mal bei deinem Freund Daniel Lepietro welches gesehen.

Alles klar, fängt das wieder an.

Ich bin nicht für seine Taten verantwortlich.

Wie weit ist es ungefähr von ihm zum Col de Tartere?

Eine Stunde, anderthalb?

Okay, na dann los.

Wir sind fünf Kilometer in Ski gefahren.

Das haben wir überprüft.

Abgesehen von den Wanderern, die das Auto gefunden haben,

wurde keiner in dem Gebiet gemeldet.

Daniel Lepietro kannte die Lebensgefährtin von Grisans.

Ich habe ein Buch mit persönlicher Widmung bei ihr gefunden.

Ja, und?

Die Widmung beweist überhaupt nichts.

Du hast doch auch eine.

Es ist ja nur eine Hypothese.

Nein, das ist keine Hypothese, das ist Besessenheit.

Du hast dich auf ihn eingeschossen.

Ich weiß, ich könnte was entdecken.

Am Tag des Überfalls war er in Zürich.

Sind Sie nicht etwas hart zu ihr, Kapitän?

Ach, sie rückt sich gerne auf.

Sie ist eben Französin.

Schokolade?

Nein, danke.

Kapitän?

Sie sollten mal die Akte von Daniel Lepietro durchgehen.

Ich will alles wissen.

Wie es mit seinen Finanzen steht.

Wer in seinem Haus ein- und ausgeht.

Putzkräfte oder auch Besuch.

Seine Beziehungen.

Verstehe.

Seine Kontakte und seine Abonnenten auf seinem Kanal da.

YouTube.

Na ja, das ganze Programm.

Vielen Dank.

Bitte schön.

Was soll das sein?

Ein veganes Steak.

Das ist gut für den Planeten und gut für deine Arterien.

Spar dir die Kommentare und probier einfach.

Zu Befehl, Chef.

Weißt du,

ich habe nachgedacht.

Wenn ich die Schule fertig habe,

würde ich eine Auszeit nehmen.

Nichts gegen ein Studium.

Aber es ist nicht das echte.

Und ich habe mir gesagt,

wenn ich die Schule fertig habe,

würde ich eine Auszeit nehmen.

Nichts gegen ein Studium.

Aber es ist nicht das echte Leben.

Nicht das echte Leben.

Genau.

Eine Freundin hat mir auf Instagram geschrieben.

Was?

Instagram.

So was wie Facebook.

Na, übers Internet eben.

Ich verstehe.

Sie macht bei einer humanitären Mission in Nepal mit.

Sie sagt, mit meinen Kletterkenntnissen wäre das genau das Richtige.

Was denkst du?

Du isst ja gar nichts.

Doch, ich lasse es noch ein wenig abkühlen.

Jetzt probier doch mal. Du schmeckst echt keinen Unterschied.

Du kannst ruhig rangehen.

Nein, nicht heute Abend.

Jetzt sind wir ja zusammen.

Außerdem essen wir gerade.

Das stimmt, wir essen gerade.

Weißt du noch, als ihr das erste Mal zusammen klettern wolltet, Skadi und du?

Und du es mir dann verboten hast?

Genau.

Kannst du mir zeigen, wo ihr hin wolltet.

Und was bringt das?

Ist doch eh zu spät.

Kannst du es mir trotzdem zeigen, bitte?

Das war hier.

Beim Col de Tartere.

Wir wollten sich Violet und Skadi treffen.

Genau da, wo wir Grisard gefunden haben.

Brauchst du es noch deutlicher?

Skadi war an dem Tag aber nicht kletternd.

Sie ist ins Dorf runtergefahren.

Was behaupten die beiden zumindest?

Ich werde mal in den Läden nachfragen.

Vielleicht wurde sie gesehen.

Aber was Daniele angeht, er hat ein Alibi.

Er war tatsächlich bei einer Signierstunde in Zürich.

Postos.

Ich muss mit Skadi reden, unter vier Augen.

Bitte sagt Daniele nichts davon.

Ich brauche das Überraschungsmoment.

Keine Sorge.

Wir reden schon seit zwei Tagen nicht mehr miteinander.

Ach so?

Habt ihr Streit?

Was geht dich das an?

Kommst du mit?

Ach, übrigens.

Ich hab oft dich gehört und mit Violet geredet.

Siehst du? Geht doch.

Sie sagt, ich sei anstrengend AF.

Was soll das denn bitte bedeuten?

AF heißt SFAC.

Sie findet, dass du überreagierst, wenn du dich aufregst.

Aber nur bei denen, die dir wehren.

Ja.

Ja.

Auf jeden Fall.

Aber was soll das denn bedeuten?

Sie sagt, du bist anstrengend AF.

Aber nur bei denen, die dir wehren.

Sie sagt, du bist anstrengend AF.

Aber nur bei denen, die dir wichtig sind.

Hoffentlich sind sie da.

Andreas.

Ich muss mich für die Ohrfahrgär entschuldigen.

Und ich für die deplatzierten Anspieler.

Was wollt ihr von meiner Tochter?

Sie hat doch schon alles gesagt, was sie weiß.

Und zwar gar nichts.

Sie hat diesen Karameitian noch nie gesehen.

Es geht nicht um Karameitian.

Ach ja? Und worum dann?

Wenn sie entweder, wir befragen sie hier oder auf der Wache.

Schon gut, Papa. Ich rede mit ihnen.

Du hast das Recht zu schweigen.

Ich ruf den Anwalt an.

Das schaffe ich schon. Ich bin kein Kind mehr.

Lässt du uns allein?

Ich will genau wissen, was an dem Tag passiert ist,

als ihr den Tateré besteigen wolltet.

Sie hat dich angerufen und abgesagt.

Was dann?

Hab ich schon gesagt.

Ich weiß, du bist ins Dorf runtergefahren.

Bloß hat dich niemand gesehen.

Es war früh.

Ich wollte niemanden sehen.

Ich war nicht so glücklich wie du.

Aber ich wollte dich nicht sehen.

Ich wollte dich nicht sehen.

Aber ich wollte dich nicht sehen.

Aber ich wollte dich nicht sehen.

Aber ich wollte dich nicht sehen.

Ich war nicht gut drauf.

Und wieso führst du dann ins Dorf?

Ich glaube, du bist gar nicht runtergefahren.

Du bist auf den Tateré gestiegen.

Und da ist etwas Ruhe gefallen.

Und was soll das sein?

Hab ich die Schneekönigin getroffen?

Nein.

Antoine Grisant.

Einen der Einbrecher.

Wir haben ihn tot in einer Gletscherspalte gefunden.

Aus seiner Jacke waren Spuren von Magnesium.

Jemand hat ihn gestoßen.

Und? Wollen Sie damit sagen, dass ich's war?

Sie sind doch nicht ganz dicht.

Als ob ich die Einzige wäre, die das benutzt.

Du hast bestimmt auch welches dabei, Constance.

Kennst du diese Frau?

Nein.

Dein Vater scheint sie zu mögen.

Ihr Name ist Louise.

Sie ist die Freundin von Grisant.

Du siehst überrascht aus.

Überhaupt nicht.

Mein Vater kann machen, was er will.

Woher sollen Sie sich kennen?

Er hat ja eine Widmung in seinem Buch geschrieben.

Das heißt auch gar nichts.

Er signiert ständig was.

Was macht er für jeden, selbst für Sie.

Das sind mir zu viele Zufälle.

Du warst dort, wo Grisant getötet wurde?

Dein Vater kannte dessen Freundin?

Ich weiß nur, dass Sie keine Beweise

für Ihre Anschuldigungen haben.

Dein Vater verheimlicht uns etwas.

Und wie es aussieht, nicht nur uns.

Was haben Sie eigentlich gegen meinen Vater?

Ist das was Persönliches?

Sind Sie eifersüchtig?

Nein, ich mache nur meine Arbeit.

Drecksbullenarbeit.

Es macht Sie fertig, dass er Carabitia getötet hat.

Und dass er mit Constance Vögel ist.

Hey, hey, bitte, das hat nichts damit zu tun.

Und du arbeitest mit einem Bedehmter.

Aber am schlimmsten für Sie ist,

mich mit meinem Vater zu sehen.

Was ich mit ihm habe, werden Sie

die Altersack nie mit Violett haben.

Verständnis, Gemeinsamkeit,

Liebe.

Dein Vater will nicht,

dass du was sagst.

Wie weit würdest du gehen, um ihn zu schützen?

Nein, ich verabscheuere nur ihre Methoden.

Dass Sie mich gegen meinen Vater aufbringen,

ist einfach zum Kotzen.

Dein Vater redet doch immer von Freiheit.

Was glaubst du?

Wer ist am Ende freier?

Violett mit ihrem alten Sack von Vater?

Wer allein mit ihrem Guru lebt, den sie imitiert?

Du hast Angst, ihn zu enttäuschen.

Ich würde zugänglich wissen, was du denkst, Skadi.

Wenn du redest, höre ich nur deinen Vater.

Skadi, was ist los?

Skadi!

Was haben Sie mit ihr gemacht?

Gar nichts, wir haben uns nur unterhalten.

Ich warne sie.

So geht das nicht.

Wir müssen einen Keil zwischen

die beiden treiben, dann wird sie auspacken.

Kaum redest du mit deiner Tochter,

bist du Experte in Teenagerpsychologie.

Hast du gesehen, als ich ihr das Foto von Luise gezeigt habe?

Sie wäre fast eingeknickt.

Sie weiß was, ganz sicher.

Ja, aber ist sie beim Col de Tartere

vorgetroffen? - Tot oder lebendig, ja.

Sie konnte ihren Vater warnen.

Und der kannte Luise.

Es ist also möglich. Vielleicht hat er sogar

die Diamanten. Sie könnten hier irgendwo sein.

Und hast du auch konkrete Beweise

für einen Durchsuchungsbeschluss?

Die finden sie schon.

Wenn du was sagen willst, nur zu.

Wer ist diese Luise?

Niemand.

Hey.

Du bist hier?

Ja.

Du bist hier?

Ja.

Du bist hier?

Ja.

Du bist hier?

Ja.

Du bist hier?

Ja.

Du bist hier?

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