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Sisi?
(Frau) Sisi wird die Kaiserin von Österreich.
Wo ich herkomme, isst man Hühnerschenkel mit den Fingern.
Da, wo ich wirklich herkomme.
Meine Tochter ist in Freiheit aufgewachsen.
Ich will Euch nichts vormachen, Herzogin.
Es wird nicht einfach für Euch in Wien.
Liebe mich. Trau dich.
(Sisi) Ich werde alles dafür geben.
(Kaiserin) Ich würde auch alles von Euch verlangen.
(Sisi) Ich werde euch vermissen.
Du wirst dich daran gewöhnen.
(Sisi) Alles was ich tue, tue ich für dich, Franz.
Und für Österreich. - Ist das so?
(Sisi) Der Hof ist wie ein zu eng geschnürtes Korsett.
Er nimmt die Luft zum Atmen.
Es gibt mehr als den kalten Marmor in der Hofburg.
(Sisi schreit)
Ich habe noch etwas begriffen.
All das, wonach ich mich sehne...
...ist nichts ohne die Liebe.
Wenn du einen Funken Zweifel in deinem Herzen fühlst,
bringe ich dich heim.
Hast du gehört?
Wir haben beide Fehler gemacht.
Ich habe mich für dich entschieden. - Das reicht nicht!
Du wirst immer die Kaiserin bleiben.
Diese Pflicht wird stärker sein als deine Gefühle.
* Musik *
(Frau) Wollt Ihr eine Pause machen?
Nein, es tut fast gar nicht weh.
(spricht Griechisch)
Warum habt Ihr ausgerechnet einen Anker als Motiv gewählt,
Eure Majestät?
Ach, äh, ich liebe das Meer.
(Frau übersetzt auf Griechisch)
* Musik *
(Frau) Hoheit. Hoheit? Das Kleid für den Hofball ist fertig.
Für die Ankunft in Wien müsst Ihr Euch entscheiden, was Ihr...
Gräfin?
Um Gottes willen, Hoheit, was wird Euer Gemahl dazu sagen?
Der Kaiser wünscht, dass ich meine Reise abbreche,
damit ich meinen Verpflichtungen nachkommen kann.
Dann wird er diesen Anker akzeptieren.
Sehr schön.
Gräfin?
Ich werde heute nach Wien reisen, um eure Rückkehr vorzubereiten.
Dieses Kleid wäre für die Ankunft gedacht.
Im Anschluss empfangt Ihr den Botschafter aus Frankreich.
Da die Stimmung seit dem Dreikaiserabkommen frostig ist...
Ich nehme es. - Sehr gut.
Aber schulterfrei. - Das ist keine Option.
Ich bestehe darauf.
Wo wollt ihr hin? - Ausreiten.
Gute Reise, Gräfin.
* Musik *
(Pferd schnaubt)
(Pferd wiehert)
(Pferd wiehert)
* Musik *
Komm, das schaffen wir. (Pferd wiehert)
(Pferd wiehert) (Sisi schreit auf)
* Plätschern *
Wozu ist der?
Für warmes Wasser, Majestät.
Tatsächlich? - Ja.
Wir haben einen Badeofen einbauen lassen.
Wünscht Ihr auch fließend Wasser für Eure Gemächer?
Nein. Das ist ausschließlich für meine Frau.
Spart Euch die Mühe.
Den asketischen Offizier
werdet Ihr aus meinem Sohn nicht herausbekommen.
Aber dafür, dass die Kaiserin vielleicht länger am Hof bleibt,
scheut er keine Kosten und Mühen.
Es soll ihr an nichts fehlen. * Klopfen *
Hoheit, eine Nachricht aus Korfu.
* Musik *
* Stimmengewirr *
* Musik *
* Klopfen *
* Musik *
Schauspielerin. Und Sängerin.
Am Nationaltheater. - Mhm.
Und seit wann kennt Ihr Euch?
Lange genug, Papa.
Sie heißt Henriette Mendel.
Eine Bürgerliche. - Die Henriette Mendel?
Ja. Genau die.
Eine Berühmtheit. Immerhin.
Aber wenn du sie heiratest, musst du trotzdem auf alles verzichten.
Selbst wenn deine Geschwister mitmachen, irgendwelche
dahergelaufenen Großcousins werden dein Erbe anfechten.
Von deinen Titeln will ich nicht reden.
Warum soll ich jetzt über mein Erbe nachdenken?
Ich möchte, dass du mir hilfst, das Mama beizubringen.
Papa, bitte.
Ich liebe sie von ganzem Herzen.
Und ich möchte euren Segen.
Ich werde mich nicht gegen die Liebe stellen.
Hat schon bei deiner Schwester Sisi nicht funktioniert.
Aber du weißt, wie deine Mutter in solchen Angelegenheiten denkt.
Deshalb musst du mir ja helfen.
Wir, ähm...
(räuspert sich) Wir sind bereits verlobt.
Jesses Maria.
Na gut. Ich helfe dir.
Aber jetzt ist nicht der richtige Augenblick.
Zuerst muss ich deiner Mutter...
...noch was anderes beibringen.
Etwas Schlimmes?
Das soll nicht deine Sorge sein, mein Sohn.
Mach du dir Gedanken,
wie du diese Mendel deiner Mutter schmackhaft machen kannst.
Danke Papa.
* Musik *
(Ludovika) Max?
Max, komm runter. - Jaja.
* Musik *
Hoheit. - Nicht jetzt, Wilhelmine.
Gustl, wir fahren. - Aber seht doch.
* Musik *
* Tür wird geöffnet *
(Ludovika im Hintergrund) Ich habe 100-mal gesagt:
Die Weißwürste nicht kochen.
Jetzt sind sie wieder aufgeplatzt.
(Magd) Tut mir leid, Herzogin.
(Ludovika) Das habt Ihr beim letzten Mal schon gesagt.
Jetzt ist es eh zu spät, bringt sie zu Tisch.
* Musik *
Hoheit? - Nicht jetzt.
Aber...
Guten Morgen miteinander.
Wir müssen reden.
In der Tat.
Gerade kam etwas für dich aus München.
Ah, endlich. - Was ist das?
Ein echter Lenbach.
Was macht dieser Hund auf dem Bild?
Dieser Hund hat Lupo geheißen. Gott habe ihn selig.
Ich danke Gott, dass dieses Viech nicht mehr in die Küche kackt.
* Musik *
(hustet)
(prustet)
(Ludovika) Sophie Charlotte, wo bleibst du denn?
* Musik *
Solange ich in diesem Haus wohne, ist kein Platz
für diesen monströsen Schinken.
Genau darüber wollte ich reden. - Da gibt es nichts zu reden.
Das Bild kommt weg. Nicht mit den Fingern.
Dann eben nicht.
Na, habt ihr wieder Krach?
Ja, weil dein Vater mir seinen hässlichen Hund
vor die Nase hängen will.
Wie siehst du wieder aus?
So wirst Du nie einen Mann finden.
Vielleicht will ich keinen. - Ich war in deinem Alter verheiratet.
Und das soll mich überzeugen, Mama?
Ernsthaft?
Jetzt werde nicht frech, junge Dame.
Du musst nur den Richtigen treffen, dann wirst du schon wollen.
Nicht wahr, Max?
Ja, Schatzi.
Gib mir mal die Zeitung. - Ich habe Hunger.
Nicht mit den Fingern.
(ächzt) Ah.
Max? Max, was ist?
Ah! - Max?
(Ludovika wimmert) Max?
* Musik *
* Meeresrauschen *
* Möwenschreie *
Sisi?
Franz?
Was ist passiert?
Du bist gestürzt.
Vom Pferd.
Wie lange war... - Lange.
Wie gehts dir?
Was ist?
Meine Beine.
Ich kann sie nicht spüren.
Sie ist wach.
Ruft nach dem Arzt.
Alles wird gut, Sisi.
Alles wird gut.
(Arzt) Es gibt 2 Möglichkeiten, Hoheit.
Sollte das Rückenmark nur geschwollen sein,
wird sie womöglich wieder laufen können.
Und andernfalls?
Wenn es durchtrennt ist...
* Musik *
Ihr könnt gehen.
Hoheit?
Sollte die Kaiserin nicht erfahren,
dass ihr Vater einen Herzinfarkt hatte und im Sterben liegt?
Die Ärzte geben ihm wenige Tage.
Sisi braucht jetzt Ruhe. - Sehr wohl.
* Glockenläuten *
(Pferd wiehert)
Wir alle kannten meinen Vater als einen Mann, der...
Nein, nein, Max.
Max war ein Mann, der...
Willst du nicht den Pfarrer die Rede halten lassen?
Ich kann nicht irgendeinem Pfaffen die Abschiedsrede überlassen.
Aber, Louis... - Nein, das ist meine Aufgabe.
Jeder hat das Recht, einfach nur zu trauern.
Ganz so einfach ist das bei uns nicht.
Gut. Dann wirst du deine Rede halten.
Aber tu es für deinen Vater.
Nicht für die anderen.
Ganz tief hier reinatmen. - Henriette, bitte.
Das mache ich auch immer bei Lampenfieber.
Mach es mir nach.
(atmen gemeinsam ein und aus)
Ja.
* Musik *
Willst du vielleicht doch mitkommen?
Das ist nicht der richtige Moment, mich deiner Mutter vorzustellen.
Ja.
Ich wünschte, du hättest meinen Vater...
Das wünschte ich auch.
Lass uns damit warten, ja?
Du wirst gleich eine großartige Rede halten.
* Musik *
Tante Sophie.
Danke, dass du gekommen bist. - Louis.
Deine arme Mutter braucht jetzt v.a. eins:
Stabilität.
Du bist nun Chef des Hauses der Herzöge in Bayern.
Dein Vater hinterlässt große Fußstapfen,
die nicht immer gerade verlaufen sind.
Du wirst sie ausfüllen.
Ohne dabei zu stolpern.
Ja, Tante Sophie.
Louis. Mein Sohn.
Mutter.
Schön, euch zu sehen.
Bruderherz.
Ich bin so froh, dass du das alles auf dich nimmst.
Vater wäre stolz auf dich.
Danke Gackel.
Ich hoffe nur, dass Mutter das heute übersteht.
Bist du in Ordnung?
Frag lieber unsere Mutter.
(Georg) Herzogin.
Georg Basselet von La Rosée.
Basselet reicht.
Danke, dass Ihr gekommen seid.
Ich bin sicher, das hätte Max viel bedeutet.
Mein herzliches Beileid, Herzogin.
* Glockenläuten *
Georg Basselet von La Rosée hier?
Frag mich, was der hier macht.
Der wollte doch mit dem Adel nichts mehr zu tun haben.
* Musik *
(atmet tief ein und aus)
Es...
(räuspert sich)
Es sind schwere Zeiten...
...für unsere Familie.
Äh, unser...
Unser Vater hat uns verlassen.
Und... (räuspert sich)
Und auch das Schicksal meiner Schwester Sisi ist ungewiss.
Und... * Tür wird geöffnet *
* wirres Geflüster *
Ludwig, ich hatte gehofft, dass er nicht kommt.
Dann hättest du ihn nicht einladen dürfen. - Der König?
Oh, bin ich zu spät?
* Musik *
Sophie Charlotte, verneig dich.
Na immerhin.
Unter der Erde ist er noch nicht.
Tante Ludovika.
Mein aufrichtiges Beileid.
Bitte, Cousin. Fahrt doch fort.
(räuspert sich)
Warum erzählst du nicht,
wie dein Vater uns in die Kneipe geschickt hat?
zum Bier holen.
So groß war ich da. Ich konnte kaum über den Eimer schauen.
Gut, dann muss ich auch erzählen,
wie Max dir den Hintern versohlen wollte,
weil du die Noagerln in den Bierkrügen leergesoffen hast.
Ich? Du warst das. Du konntest kaum noch gerade stehen.
Und keine Widerrede. Ich bin der König.
* Lachen *
Aber jetzt sprechen wir von meinem Vater.
Dem Max.
Herzog Maximilian Joseph in Bayern.
Fürsorglicher Vater und liebevoller Ehemann.
Papa, auch wenn unser Verhältnis nicht immer das Beste war,
habe ich gerade in den letzten Wochen gespürt,
wie sehr du mir vertraust.
Und ja, er hat ab und zu gerne einen über den Durst getrunken.
Der Zitter-Max.
* Musik *
Hoheit, Ihr macht das sehr gut.
Euer Körper ist wirklich stark.
Die Schwellung ist schon zurückgegangen.
Ich möchte versuchen, ein paar Schritte zu gehen.
Hoheit, seid Ihr sicher?
Langsam, Hoheit.
* Musik *
Was ist?
Was steht in diesem Schreiben?
Franz.
* Musik *
Sisi, dein Vater hatte einen Herzinfarkt.
Und er ist vor wenigen Tagen verstorben.
* Musik *
Wie konntest du mir das vorenthalten?
Du warst verletzt. - Mein Vater lag im Sterben.
Diese Nachricht hätte....
Ich hätte gerne selbst entschieden, was ich tue.
Wie du entschieden hast, über eine Mauer zu springen?
Mit einem Pferd, das nicht trainiert ist?
Vielleicht hätte ich mich verabschieden können.
Baronesse.
Ihr wünscht, Hoheit?
Lasst eine Kutsche für morgen bereitstellen.
Können wir warten?
Ich hätte gerne, dass heute alles gepackt ist.
Es war nicht klar, ob du wieder laufen kannst.
Sogar die Beerdigung hab ich verpasst.
Possenhofen kann nicht warten.
* Musik *
* Wiehern *
* Wiehern *
Hierbleiben.
* Musik *
Mama! Mama!
(Sisi) Ich hab euch vermisst.
Wie geht es dir? - Schon viel besser.
Sisi, Gott sei Dank.
(leise) Gott sei Dank.
Ich hab dir dein altes Zimmer herrichten lassen.
Du musst dich sicher ausruhen nach der langen Fahrt.
Nein, ich möchte zuerst an sein Grab.
Ja, natürlich.
Soll ich dich begleiten? - Nein.
Ich gehe allein.
* Glockenläuten *
* Musik *
* Windrauschen *
* Musik *
(schluchzt leise)
Papa.
* Musik *
* entfernte Stimmen *
Wisst Ihr, wen Euer Opa da in den Armen hält?
Eure Mama.
Das war Silvester,
da war sie gerade 7 Tage alt und hatte schon einen Milchzahn.
Euer Opa war ganz vernarrt in sie.
Wo ist Franz?
(Ludovika) Am Schreibtisch.
Er bat darum, nicht gestört zu werden.
Dürfte ich dich einen Moment sprechen?
Was gibts?
Bitte.
Das hat sie sehr gut gekonnt.
Mein herzliches Beileid, Hoheit.
Wer seid Ihr?
Georg Basselet von La Rosé.
Aber ich gebe nicht so viel auf Titel. Eigentlich gar nichts.
Nehmt bitte Platz.
Ich habe gehört, Ihr hattet einen Unfall.
Keine Sorge, mir geht es blendend.
Was wollt Ihr hier?
Ich bin der neue Eigentümer dieses Schlosses.
Hier ist die notarielle Beglaubigung.
Ich hab mir das schon angeschaut. Es scheint wasserdicht zu sein.
Oh, ein Courvoisier.
Möchtet Ihr auch?
Vater hat Schloss Possenhofen bei einem Pferderennen eingesetzt.
Was? Das kann nicht sein.
Euer Vater hat 3 Jahre versucht,
mich zu einem Rennen herauszufordern.
Ich hab ihm gesagt, er soll die Finger davon lassen. Na ja.
Ich bin die Kaiserin von Österreich.
Wir werden diese Wette annullieren lassen.
Das wird nicht funktionieren.
Die standesherrische Gerichtsbarkeit wurde abgeschafft.
Möchtet Ihr jetzt vielleicht?
Nennt mir Euren Preis. Ich kaufe das Schloss zurück.
Tut mir leid. Ich verkaufe nicht.
Alles hat seinen Preis. - Heimat nicht.
Ich bin in diesen Gemäuern geboren.
So wie Ihr.
Vater hat das Schloss den Basselets von La Rosée abgekauft.
Ich gebe Euch 3 Monate, um Eure Angelegenheiten zu klären.
Und das Schloss zu räumen.
Stopp.
3 Monate, hattet Ihr gesagt.
Was für ein... * Tür wird geschlossen *
Wie konnte Papa nur?
Bei einer Pferdewette? - Ich weiß.
(Ludovika) Louis, Sisi. Kommt ihr, bitte?
Da seid ihr ja. Ich brauche einmal euren Rat.
(flüstert) Kein Wort zu Mama.
Wir können ihr das nicht verheimlichen.
Sisi?
Da ist noch etwas.
Ich...
Ich habe mich verlobt.
Mit Henriette Mendel.
Sie ist Sängerin an der Oper.
Eine Bürgerliche?
(Ludovika) Die Treppe runter schafft ihr aber?
Wir kommen gleich.
Mama wird es kaum ertragen, dass ich nicht standesgemäß heirate.
Wenn sie noch Possenhofen verliert,
das wird ihr das Herz brechen.
Sisi, bitte.
Wir müssen uns etwas einfallen lassen.
(Ludovika) Louis, Sisi, kommt endlich.
* Musik *
Ich wollte euch um eure Meinung fragen.
Lieber hier über den Kamin?
Oder da, neben die Tür?
Neben die Tür.
Wirklich?
Sisi, was meinst du? - Äh...
Als Papa damit ankam, wollte sie es auf den Müll schmeißen.
Ludovika? Bist du sicher, dass du das möchtest?
(Ludovika) Das Bild ist wunderbar.
Nein, bitte doch über den Kamin.
Da kommt er besser zur Geltung.
Euer Vater.
Wie er war.
Stark mit einem...
...Schmiss Humor.
Und liebevoll zu allen Lebewesen.
Er war der Fels in der Brandung für mich und unsere Familie.
Und er hat euch über alles geliebt.
Und seinen Hund. - Das ist ein echter Lenbach.
Solange ich hier wohne,
wird dieses Bild an seinem gebührenden Platz hängen.
Ist alles in Ordnung, Sisi?
Ja, Mama. Alles in bester Ordnung.
* Musik *
Manchmal wünschte ich, Sophie Charlotte
käme wenigstens ein bisschen mehr nach ihren großen Schwestern.
Ich habe 5 Anläufe unternommen, sie zu verheiraten.
Sie hat diese armen Kerle in die Flucht geschlagen.
Ich weiß nicht, was ich noch tun soll. - Sie ist eben kompliziert.
Nicht die Einzige in der Familie.
Sisi wusste wenigstens, was sie will.
Selbst Max hat sich mittlerweile Sorgen gemacht.
Und du weißt ja, dass er in diesen Dingen sehr...
...leger war.
Redet ruhig weiter. Lasst euch von mir nicht stören.
(Ehsophie) Setz dich zu uns, Kind.
Du sollst wissen, dass deine Mutter sich Sorgen macht.
Und ich auch.
Dann habe ich gute Neuigkeiten.
Ich habe mich entschieden.
Tatsächlich? - Du hattest recht, Mama.
Ich musste nur den Richtigen treffen.
Und?
König Ludwig.
Bist du von allen guten Geistern verlassen?
Er ist der König von Bayern.
Das ist das Einzige Gute an ihm.
Ludwig ist ein Satyr. - Ein was?
Ende der Diskussion!
Genau, Mama. Ein Gespräch endet immer, wenn du es willst.
(Ehsophie) Sophie Charlotte.
Die Liste der Damen, die der König entehrt hat,
geht bis nach Bad Tölz.
Dieser Mann wird dich nie zur Frau nehmen. - Das werden wir sehen.
* Musik *
Komm, Schwester, trink.
* entferntes Glockenläuten *
Der Anker auf deiner Schulter.
Der geht nicht weg, nicht wahr?
Nein.
Es ist eine Tätowierung.
Tut mir leid, dass ich verheimlicht habe, wie es um Max stand.
Ich hätte ehrlich sein sollen.
Ich hoffe, du kannst mir verzeihen.
Es sollte nicht zwischen uns stehen, wenn wir zu Hause sind.
Damit wir kein Bild der Schwäche abgeben.
So habe ich das nicht gemeint. - Wie dann?
Es war ein harter Tag.
Der Arzt hat gesagt, du sollst dich schonen.
* Musik *
* Kinderlachen *
* Kinderlachen *
* Kinderlachen *
* Musik *
(junge Sisi) Papa!
Papa, warte auf mich, du hast versprochen, dass ich mit darf.
(Max lacht) Ja, freilich.
(junge Sisi) Aber heute will ich ohne Sattel.
Nur, wenn du es Mama nicht sagst. - Ja. - Gut.
* Musik *
(junge Sisi lacht)
* Schnauben *
(Pferd schnaubt)
(Pferd schnaubt)
Wer bist du denn?
(Pferd schnaubt und wiehert)
Was macht Ihr da?
Hoheit.
Ich hatte Euch nicht erkannt.
(Pferd schnaubt)
Und wer seid ihr?
Die Stallmeisterin.
Das ist ungewöhnlich.
Weil ich eine Frau bin?
Ruhig, Avalon, ganz ruhig. Sch, sch, sch.
Ruhig, hey.
Der hat ganz schön Temperament.
Er hat es nicht so mit Fremden.
Sein Vater war der berühmte St. Simon. - Der St. Simon?
Max hat...
Euer Vater hat mir erzählt,
dass Ihr auch profunde Pferdekennerin seid.
Es tut mir leid, dass er...
Ich weiß.
Ich habe Euch an seinem Grab gesehen.
* Wiehern *
War das das Rennen gegen Basselet, das mein Vater verloren hat?
Was ist passiert? - Der Jockey war zu ängstlich.
Basselet hat das ausgenutzt und ist an ihm vorbeigezogen.
Er reitet selbst?
Er ist der beste Jockey, den ihr je gesehen habt.
Und dieser Hengst, der berühmte Pastorius,
das ist nicht sein Pferd? - Doch.
Warum ist mein Vater dann gegen ihn angetreten?
Er war davon besessen, Avalon zum besten Rennpferd Europas zu machen.
Dazu musste er den Besten besiegen.
Und glaubt ihr, er hat das Zeug dazu?
Mit dem richtigen Reiter kann er jedes Rennen gewinnen.
Kann ich Euch sonst irgendwie helfen, Hoheit?
Nein. Das habt ihr schon. Danke.
* Musik *
Oh. Hoher Besuch.
Mein Vater sagte immer, Scheiße ist das Ehrlichste am Pferdesport.
Was verschafft mir die Ehre?
Ich bitte Euch um eine Revanche.
Eine Revanche? - Für das Rennen, das mein Vater verloren hat.
Ist das Euer Ernst?
Avalon gegen Pastorius auf dem Oktoberfest.
Ihr seid genauso verbohrt wie Euer Vater.
Ich biete 1/2 Mio. Gulden.
Das ist doppelt so viel wie Schloss Possenhofen wert ist.
Und wenn ich verliere, gehört Possenhofen Euch, nehme ich an.
Mhm.
Gut. Unter einer Bedingung.
Ihr sitzt im Sattel.
Großer Gott.
Can't find what you're looking for?
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