All language subtitles for Bonusfamilie - S01E01 - Folge 1.deu

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Original subtitles

.

Untertitelung: BR 2019

(Kinderstimme) Mama!

Gleich!

Ich brauch Batterien für den Controller.

Es ist gleich Schule!

Okay, ich hol sie mir selbst! - Nein!

Du brauchst den Controller jetzt doch nicht.

Eddie, ihr müsst los!

Und weck bloß nicht Bianca. - Brauchst du Hilfe?

Nein, er ist in zwei Minuten unten.

William, bist du aufgeregt wegen deinem Geburtstag? - Ja.

Toll, das ist toll. Eddie!

William hat einen Wunschzettel geschrieben.

Ein magnetisches Reiseschach.

Ein Buch auf Englisch.

Ein Poloshirt. - Bitte. Rot oder grün. Mit Kragen.

Das sind sehr interessante Wünsche.

Wollte Eddie nicht auch einen Wunschzettel schreiben?

Hat er auch. Gestern Abend.

Liegt auch irgendwo. Hier.

Kadaver Killer, was ist das denn? - Das ist ein Videospiel.

Immerhin kann er Rechtschreibung auf Englisch.

William, ich räum den Rest auf, wenn du schon mal Zähne putzen gehst.

Okay. Ich geh danach gleich ins Auto.

* Handy *

Katja.

Hauptsache die Übergabe ist möglichst kompliziert,

damit es ja schön umständlich wird.

Können wir beim Material mehr einsparen?

Nicht bei den Oberflächen. Vielleicht beim Baumaterial.

Wir müssen mit dem Bauherrn sprechen.

Tut mir leid, Ihre Frau hat angerufen. Schaffen Sie's heute?

Ja, das weiß ich nicht. Ich ruf zurück. Danke.

Wie sparen wir die letzten 800 ein?

Wir könnten die Flächen reduzieren. - Die Architekten bringen uns um.

Delegier das. Ich muss mich auf die Vorstandssitzung vorbereiten.

Katja! Eins noch.

Heute Abend? - Ich kann nicht. Ich hab Kinderwoche. - Schade.

Luna, rufen Sie meine Frau an. Ich schaff's pünktlich nach Hause.

Wollen wir was machen, heute? - Kann nicht. Hab Eddie und Bianca.

Echt? Schon wieder eine Woche um? - Ja.

Ich geh ins Starlight. Dancing, Alter.

Weißt du, was da für Frauen hinkommen?

Weißt du, wie schnell die wieder weg sind, wenn sie dich da sehen?

Du hast keine Ahnung. Die lieben mich.

Komm doch mit. - Ich hab Kinder. Und Schamgefühl.

Weißt du, wie perfekt dein Leben ist?

Eine Woche Junggeselle, Party, Weiber, Feuerwerk.

Und nächste Woche der tolle Papi, der Gute-Nacht-Geschichten vorliest

und gute Ratschläge verteilt. Das nenn ich Jackpot.

Ja ... mein Leben ist ein einziger Traum.

Oh, ist ja schon Frühstückspause. Du hältst die Stellung?

Kommst du wieder? - Mal sehen.

Wer von denen hat die beste Note bekommen?

Die darfst du dir nicht angucken.

Ist top secret.

Wisst ihr was?

Ich hab ein super Geschenk für euch.

Echt? Was denn?

Kann ich euch leider noch nicht sagen. Aber es war megateuer.

Und die Frau im Laden gleich so: Was, Sie haben Zwillinge?

Und ich so: Na logo!

* Klopfen *

Was machst du da, Eddie?

Hörst du bitte auf damit?

Der Sound hinten ist voll Koma. - Komm runter.

Warum hast du diese Scheißkarre?

Hey!

Ich finde nicht, dass das eine Scheißkarre ist.

Wird es aber gleich, wenn du nicht aufhörst.

Mein Papa und ich finden das aber.

Ach ja? Und was fährt dein Papa? Bobby Car?

Lass mich hier raus. Ich will aussteigen.

Eddie, bitte. - Du sollst mich rauslassen!

Du kannst hier nicht aussteigen! - Okay!

Ich hab dich auch lieb.

* Telefon *

Martin, ... - Lisa!

Ich wollte hören, was du Eddie zum Geburtstag schenkst.

Nicht dass wir das Gleiche haben. Wir schenken ihm ein BMX.

Wir? Wir beide?

Patrick und ich.

Ach ihr schenkt ihm was zusammen. Ach so.

Da ist doch nix dabei. - Nö. Das ist okay.

Ich versteh das. Find ich gut.

Er hat einen Wunschzettel. Den kann ich dir vorlesen.

Das brauch ich nicht. Alles gut. Ich weiß, was sich mein Sohn wünscht.

Ich hab es auch schon längst besorgt.

Ich muss Schluss machen. Hier ist viel los.

Also tschüss! - Tschüss.

* Der Roboter macht Geräusche. *

Brauchen Sie Hilfe?

Was kostet das Ding?

139,99.

Gibt's da vielleicht einen Rabatt? So als guter Kunde?

Haben Sie eine Stempelkarte?

Falls ja, würden Sie ab dem dritten Einkauf über 100 Euro

einen Gutschein über 5 Euro bekommen. - 5 Euro? Sehr großzügig.

Haben Sie noch was anderes, worüber sich ein 10-Jähriger freuen würde?

Vielleicht ... ein ferngesteuerter Helikopter. Kommen Sie mit.

Das Teil ist für Indoor, extrem wendig.

Was kostet das?

39,99.

Und das mögen Jungs?

Unter uns: Nehmen Sie Mr. Bot, das ist ein Knallergeschenk.

Ich nehm den Flieger. Das macht bestimmt Spaß.

Die Herrschaft der Roboter kommt ja noch früh genug.

Auf Wiedersehen.

Hallo. - Hey.

Ich liebe das einfach.

Jetzt machen wir wieder eine Woche lang nur das, was wir wollen.

Eine ganze Woche nur für uns, als wären wir jung und verliebt.

Also ich bin total verliebt. Du weißt, was ich meine.

Keine ... Verantwortung.

Hallo ihr beiden. Kann ich euch was zu trinken bringen?

Ein Aperitif? Prosecco? - Warum nicht?

Nein danke, für mich nicht.

Ach so, du hast recht. Wir müssen es ja nicht übertreiben.

Dann hätten wir gern eine Flasche Wasser mit Sprudel.

Gerne.

Ist irgendwas?

Wir müssen es hinkriegen. - Ja.

Wir müssen es gebacken kriegen, dass wir eine Familie werden.

Das will ich auch.

Deswegen hab ich überlegt,

dass wir eine gemeinsame Geburtstagsparty schmeißen.

Ja klar ... das ... könnten wir. - Aber?

Ich kenne Katja. Und Martin ist garantiert auch nicht begeistert,

wenn er das hört.

Ich hab gedacht, dass wir die beiden auch einladen könnten.

Was? Nein, bitte auf keinen Fall.

Eine Party für die Jungs ist schon aufregend genug.

Wir müssen uns nicht noch mehr Theater ...

Martin hasst mich. - Tut er nicht.

Mir gefällt die Idee wirklich nicht. Und Katja spielt da auch nicht mit.

Hör dir mal zu.

Diese ganzen negativen Vibes unter den Erwachsenen,

das färbt doch auf die Kinder ab.

Was denkst du, wie die Kinder sich fühlen,

wenn ihre Eltern sich nicht mal

für ihre Geburtstagsparty zusammenreißen können.

Also an diesem Wochenende?

In unserem neuen, gemütlichen Heim? - Ja.

Der 3. Weltkrieg.

Gut. Aber keine Ahnung, wie wir die anderen überreden sollen.

Was? Ich würde sagen, das ist die beschissenste Idee,

die ich je gehört habe.

Warum sollte ich heile Welt mit euch spielen?

Weil es eine gute Idee ist, für die Kinder Druck rauszunehmen.

Bitte Martin, tu's für Eddie.

Für William, Katja.

Ich muss das Wochenende durcharbeiten.

Aber Sonntag habt ihr doch zu. Katja kann nur am Samstag.

Wie wär's Freitagabend?

Da hab ich meiner Mutter versprochen, zum Essen zu kommen.

Keine Chance. - Samstagvormittag.

Wie wär's mit Samstag früh?

Gut, Samstagvormittag. Unter einer Bedingung.

Den Kindergeburtstag nächstes Jahr übernimmst du auch.

Deal.

Ich wüsste nicht, warum ich zu eurer Party kommen sollte.

Du kommst morgen auch nicht zu uns. - Natürlich komm ich.

Also kannst du Samstagvormittag?

Ja gut, also ich arbeite ab 2.

Yes!

Wunderschön.

Ihr mich auch.

Martin? - Ja?

Ich hab deine T-Shirts gebügelt. Hast du gesehen?

Ja, ... danke.

Ich freu mich, wenn die Kinder kommen. Das wird schön.

Hallo Martin. - Hallo Püppchen.

Suchst du was?

Ich such ein Versteck für Eddies Geschenk. Ich muss gleich los.

Trinkst du noch einen Kaffee mit uns?

Nein, ich kann nicht. Ich muss los.

Lass das doch. Wir machen hier klar Schiff.

Wenn sie kommen, ist alles fertig.

Gut ...

Martin ... du bist ein Kämpfer!

Du bist schon richtig, mein Junge. - Goldrichtig!

Katja, bevor ich gehe ... - Schönen Feierabend!

Noch eine Kleinigkeit.

In dem Büro soll doch kein Linoleum in die Küche, sondern Laminat.

Änderst du das noch im Angebot? - Nein.

Das kann ich nicht schnell ändern. Das ist ein Haufen Arbeit.

Laminat verhält sich ganz anders. Wir brauchen ganz andere Mengen.

Außerdem gibt es 1000 Sorten, die unterschiedlich kosten.

Wir brauchen Materialproben, jemand muss das konzipieren und berechnen.

Dann müssen die Bilder angepasst werden.

Denn das, was wir verkaufen, sollte auch zu sehen sein.

Schon gut. Ich mach's.

Jochen, Tobi, ihr werdet heute noch gebraucht.

Den Mantel kannst du ausziehen und ihr beide auch in den Konferenzraum.

Der Feierabend verschiebt sich. Und du willst doch jetzt nicht gehen.

Bring mir einen Kaffee mit. Na los, hopp!

Hey, gib ab!

Hallo Willi! - Ich heiße William.

Ich hab gehört, du hast auch bald Geburtstag.

Am Freitag. - Das ist ja ein Zufall.

Ein Tag nach Eddie.

Als ob's nicht schon reicht, dass der in meinem Zimmer wohnt.

Reg dich mal ab. Ich hab gehört, ihr feiert zusammen.

Was? - Mamas Idee.

Komm, Papa, wir gehen.

Was steht an? - Wie immer.

Film gucken, Chips essen, zocken bis der Arzt kommt.

Alles, was du bei deiner Mutter nicht darfst.

William, deine Mutter hat angerufen. Du darfst allein nach Hause gehen.

Küsschen.

Von deiner Mama.

Dann müsstest du es bitte neu formatieren.

Ich melde mich in einer Stunde. Bis dann.

Hallo Fröschlein.

Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich so spät bin.

Bei der Arbeit ging's drunter und drüber.

Ich mach's wieder gut. Wollen wir Sushi bestellen?

Feiere ich meinen Geburtstag wirklich mit Eddie?

Das war eine Idee von deinem Vater.

Aber ... jetzt bist du ja erst mal hier. Ist doch schön.

Tolles Hemd. Siehst chic aus.

In der neuen Klasse denken alle, dass wir Geschwister sind.

Haben die sie nicht alle? Wenn er so blöd ist,

vielleicht schmeißen sie ihn aus der Orientierungsstufe wieder raus.

Sag mal Eddie, wer hat morgen Geburtstag? Bianca?

Ich hab gehört, du hast einen Wunschzettel. Was wünschst du dir?

Das fragst du ihn jetzt? - Was denn?

Wer will von meiner selbstgemachten Limonade?

Alle Kinder.

Eddie, da ist schon so viel Tomatenmark an der Soße.

Aber wir lieben Ketchup. Stimmt's?

Krieg ich den auch mal?

Jetzt sag mal, was wünschst du dir? Kadaver Killer für die Playsi.

Mr. Bot, so ein Roboter.

Was ist mit so einem ferngesteuerten Helikopter?

Nee, die sind so teuer. - Wer weiß.

Papa ... - Die sind saucool. Aber schwer zu steuern.

Und man darf die nicht fliegen lassen, wo man will.

Nur auf dem Flugplatz. - Ich meine einen kleinen.

Für drinnen. - Ach diese Winzdinger?

Die sind total schrottig. Nach 5 Mal fliegen sind die am Arsch.

Krieg ich jetzt endlich den Ketchup? - Ja, hier!

Willst du noch mehr Ketchup? So? Reicht das?

Sag mal, was ist denn mit dir los?

Tut mir leid, dass ich dich so angepflaumt habe.

Es ist ... gerade nicht leicht für mich.

Verstehst du? Ich könnte mir was Schöneres vorstellen,

als hier zu wohnen. - Dann mach was!

Wie? - Krieg es wieder hin!

Wieso ich?

Ist es meine Schuld, dass wir in der Scheiße sitzen?

Da kannst du dich bei deiner Mutter bedanken,

die mit dem idiotischen Deutschlehrer

lieber zusammen sein wollte als mit uns.

Weißt du noch, als wir aus dem Zeltlager kamen

und sie nicht erreicht haben? Weißt du, warum?

Weil sie bei diesem Lappen war! So sieht es aus!

Ich bin nie fremdgegangen in 17 Jahren, ich war der treue Idiot!

Der Letzte, der es irgendwie geschnallt hat.

Und ich soll es hinkriegen? Einen Scheiß!

Die fängt ein neues Leben an und ich soll's hinkriegen!

Ich finde, so was solltest du nicht deiner Tochter erzählen.

Ja, aber es ist besser, du hörst es von mir als von deiner Mutter.

Die wird immer gleich so emotional.

Mama?

Willst du eigentlich keinen Freund? - Was?

Du hast jetzt niemanden, seitdem Papa Lisa hat.

Du, das ... ist schon in Ordnung.

Aber wenn ich weg bin, bist du ganz alleine.

Und dann mach ich all die Arbeit,

die ich nicht schaffe, wenn du da bist.

Und lauf den ganzen Tag nackt rum.

Ih!

Ich hab doch einen Mann, für den ich kochen, waschen und putzen kann:

Dich. Gute Nacht, Fröschlein.

Aber putzen tut Ilona.

Man kann Menschen nicht einfach ersetzen, William.

Tada!

Der riecht super. - Und was machen wir für eine Glasur?

Ich dachte an Schoko mit Streuseln. Das würde Eddie gefallen.

Das kriegen wir hin.

Früher hat Mama gebacken.

Die ist dafür irre früh aufgestanden. - Das macht sie bestimmt immer noch.

Morgen bringt sie einen Kuchen. - Und warum backen wir dann?

Sicherheitshalber?

Ist schon komisch, was?

Alles ist komisch.

Der erste Geburtstag ohne Mama.

Aber sie kommt doch.

Sie liebt euch genauso wie früher.

Hey, du bist ja schon hier.

Ich hab eine Überraschung für dich.

Okay.

Wow! Für mich?

Für uns.

Sieht super aus.

Ups. - Ups.

Du willst keinen?

Ups?

Das war's. Ups

Ja.

Ups.

Ich meine, wow.

Wie konnte das passieren?

Na ja, wenn Mami und Papi kuscheln ...

Aber wir haben doch aufgepasst.

Wohl nicht genug.

Wow.

Meinst du, es ist zu früh? - Nein.

Auf keinen Fall. Klar, ein bisschen später wäre besser gewesen.

Aber hey, wer weiß, ob es je wieder so leicht geht.

Vielleicht ist das unsere eine Chance.

Ja.

Willst du am Samstag mit auf die Party kommen?

Schrecklich gern, aber kommt Martin auch?

Ja, Martin kommt auch.

Aber der ist so kindisch und ... dafür bin doch jetzt ich zuständig.

Dein Vater ist auch weit vorne im Kindisch-Sein.

Komm mal her.

Was hältst du davon, wenn wir eine Therapie machen?

Hm?

Was für eine Therapie? - Eine Paartherapie.

Da ist doch nix dabei. Das machen jetzt alle.

Wofür?

Einfach so. Rein prophylaktisch.

Guten Morgen.

Morgen.

Was wird das denn? - Ich muss rüber, für Eddie singen.

Wann habt ihr das denn beschlossen?

Als klar war, dass der Geburtstag in Martins Woche fällt.

Ich kann seinen Geburtstagsmorgen nicht verpassen.

Wir essen am Bett des Geburtstagskindes Kuchen.

Währenddessen macht es die Geschenke auf.

Könnte in eurem Klub mal auch Platz für mich sein?

Bis später.

Ganz schön aufregend. Schläft er noch?

Ich hoffe doch. Komm rein.

Guten Morgen!

Ich hab Kuchen gebacken. - Wusste ich's doch.

Der ist garantiert besser als meiner.

Nein!

Wir nehmen deinen Kuchen, Mutti. - Warum?

Der hält sich doch, den können wir für das Horrorfest nehmen.

Also los!

* Sie singen "Happy Birthday". *

Alles Gute!

Warte, schnell!

Hoch sollst du leben!

Das ist von Oma, Bianca und von mir.

Cool! Danke!

Ist das nicht ab 16 oder 18?

Echt? Ab 18?

Der junge Mann im Laden hat gesagt, man tötet da nur Nazis.

Hier, Eddie. Alles Gute.

Der ist schön. - Wow.

Und?

Lies mal die Karte.

"Happy Birthday, Eddie. Viel Spaß mit dem Heli,

bis das echte Geschenk verfügbar ist." Was ist das echte Geschenk?

Das kann ich dir ja nicht verraten.

Ist es okay, wenn du so lange mit dem Heli spielst?

Ja ...

Der ist auch nicht schlecht.

Ich hol ein paar Batterien, dann probieren wir das Ding aus.

Coole Farbe!

Sieht doch ganz schön aus!

Patrick?

Hi, alles gut bei euch?

Ja.

Ich ruf wegen Williams Geburtstag an.

Wenn du magst, komme ich morgen früh vorbei und wir singen ein Ständchen.

Nein, wirklich nicht. Nein.

Sorry. - Okay.

Tschüss.

Wo ist dein Wagen? Der ist schon voll.

Danke. - Danke Ihnen.

Mr. Bot!

Danke!

Der ist total cool.

Alles gut?

Ist bloß eine Vorsorgemaßnahme, wenn Martin mir eine reinschlägt.

Es wird alles gut. Wir schaffen das. Okay?

Du hast wirklich einen Wahnsinnsjob gemacht.

Wir beide.

Weißt du was?

Du bist die drittheißeste Frau hier im Viertel.

Was?

Die Tür stand offen.

Hey!

Kommt rein!

Wir können auch noch mal gehen.

Kommt rein. Willkommen.

Hey Eddie, alles Gute zum Geburtstag.

Grüß dich!

Hallo! Herzlich willkommen.

Geburtstagskind!

10 Jahre bist du schon!

Nicht schlecht!

Bist du groß geworden! - Witzig.

Im Ernst! Ich glaub, du bist gewachsen!

Habt ihr's gut gefunden?

Du hast gesagt, dass ihr renoviert. Das sieht man von Weitem.

Ja ... Komm rein. Darf ich?

Danke. Ich lass die Schuhe an. Das stört euch ja nicht.

Das solltet ihr hell streichen. Den dunklen Flur überhaupt.

Wenn ihr so weit seid. - Den haben wir gerade gestrichen.

Ist das die Grundierung?

* Hupen *

Hier! Einmal durch das Tor am Haus vorbei und im Garten ablegen!

Danke!

Was ist das denn? - Ein Trampolin.

Bitte?

Ist das ein Problem?

Das kostet ja mehr als alle anderen Geschenke zusammen!

Was glaubst du, wird Eddie sagen?

Das ist doch kein Problem. Dann ist es für beide zusammen.

Katja!

Außerdem kann ich nicht schnell mal ein Trampolin aufbauen.

Patrick, auch langsam könntest du es nicht.

So, das ist mein Arbeitszimmer.

Du meine Güte, entzückend. - Bezaubernd.

Dann arbeitest du von zu Hause aus? - Meistens.

Ich mache Dekos für Geschäfte und Innenarchitektur für Wohnungen.

Innenarchitektur?

Ich suche mit dem Kunden die Möbel aus,

die Wandfarben und dann dekoriere ich.

Also Innendekoration. Weil Innenarchitektur umfasst nicht nur

das Ästhetische, sondern auch Konstruktion, Technisches ...

Katja, ... - Ich sag's ja nur.

Innenarchitekt ist als Berufs- Bezeichnung gesetzlich geschützt.

Ich bin Dekorateurin. - Moment!

Erzähl mal vom Film!

Jetzt mach, das war super!

Ja okay, als "Ziemlich beste Freunde" Premiere hatte,

hab ich die Ausstattung gemacht.

Von dem Film? - Vom Kino! Für die Red Carpet Party.

Okay! Die Stars? Francois Cluzet?

Nein, hier im Kinopalast. - Ah!

Ja ... wollen wir uns noch die Kinderzimmer anschauen?

Das erste Zimmer ist das von Bianca.

Die Wuschellampe!

Guck mal!

Was für eine schöne Aussicht.

Hier bist du!

Und bereue, dass ich dir das Bett so billig gegeben habe.

Das ist premium. Das hält locker 10, 15, 30 Jahre.

Möchtest du die Kinderzimmer sehen?

Nein.

Ich geh runter zu den Jungs.

Das Reich von Eddie und William.

Sie teilen sich ein Zimmer? - Nur vorübergehend.

Wir überlegen, hier eine Wand einzuziehen.

Vielleicht. Also wir haben gedacht, es könnte auch lustig sein zu teilen.

Wir haben ja nicht mehr Zimmer.

Und du brauchst ja deinen Bastelraum.

Hat jemand Lust auf Kuchen?

O ja! Gehen wir runter!

Na wie geht's denn meinen Geburtstagsjungs?

Martimart, setz dich doch zu uns. - Püppchen, so nennt ihn keiner mehr.

Wieso? Er hat sich den Namen selbst gegeben.

So nenne ich ihn, bis er sagt, dass ich aufhören soll.

Und du müder Krieger? Hast du die halbe Nacht

mit deinem Papa Zombies erschossen?

Und du, Willi? Was liest du da? - Harry Potter. - Auf Englisch?

Das ist zum Staunen. Das kannst du einfach so lesen? - Nein.

Sag mal Eddie, hast du Fieber?

Fühl mal seine Stirn. - Ganz heiß.

Der hat bestimmt kein Fieber. Nein, dem geht's gut.

Redet ihm doch nix ein.

Gibt's hier ein Fieberthermometer? Dann miss halt Fieber, Mutter.

William, habt ihr eins? - Ja.

Der hat Fieber. Klar hat der Fieber.

Die haben sogar hier ... Bücher auf der Veranda.

Tja, jetzt sitzen wir hier, die zwei ändern ihr Leben

und unseres ändert sich einfach mal so mit. Fuck.

Wird einfach auf den Kopf gestellt. Haben sie dich gefragt?

Nein, oder? Von heute auf morgen kauft man sich ein Haus,

zieht zusammen und wir sitzen auf der Veranda

mit den schlauen Büchern: "Schoppenhauer".

Schopenhauer.

Patrick liest abends stundenlang daraus vor.

Man langweilt sich zu Tode.

Findest du das Thermometer, William? - Ja!

Ich würde sagen, es läuft gut.

Die Hälfte der Gäste sind Idioten, aber es läuft großartig.

Sieht super aus. - Danke.

Fertig?

Ich würde sagen, du fängst an. Du hältst den Takt.

1, 2, 3, ...

♪ Happy Birthday to you.

♪ Happy Birthday to you.

♪ Happ...

Bist du schwanger?

Nein?

Nein? - Und wem gehört der hier?

Ist das vielleicht deiner, Püppchen? Mutti?

Woher hast du den?

Hast du in unseren Sachen rumgeschnüffelt?

Ist das deiner oder nicht?

Ja, aber ...

Es ist doch viel zu früh. - Was soll das Verhör?

Hier, kannst du dir einrahmen lassen.

Eddie!

Jetzt ist mir natürlich klar, warum ihr alles so überstürzen musstet.

Arbeitest du immer noch in diesem Möbelhaus?

Ganz schön viele Einzelteile.

Leg es da hin. Gib her!

Wie ein Monsterlego!

Hast du einen Inbusschlüssel? - Inbusschlüssel?

Ja.

Lustiges Wort, Inbusschlüssel.

Ich dachte früher, das heißt Input-Schlüssel.

Du kannst auch reingehen. Ich mach das schon.

Schon okay, alles prima. - Prima?

Ja.

Du findest diese beschissene Situation "prima"?

Du vögelst mit meiner Frau, kriegst ein Kind mit ihr ...

Nur weil du den Ring noch umhast ...

Frag doch mal beim Amt nach, ob die das so sehen wie du.

Nein, die Scheidung ist noch nicht durch.

Alles, was du machst, machst du mit meiner Frau.

Versuch ja nicht, einen auf Kumpel zu machen.

Ich habe kein My Interesse daran, dein Kumpel zu sein.

"Kein My Interesse", was für ein Lappen.

Wir sollten uns ... wenigstens den Kindern zuliebe zusammenreißen.

Den Kindern zuliebe fährt man nach Disneyland

und lässt sich nicht scheiden. Du glaubst doch nicht,

wir tun hier was für die Kinder.

Was für die Kinder wäre, ihnen diese Situation zu ersparen.

Ich will hier nicht wohnen. Ich brenn das Scheißhaus einfach ab.

Ein teures Haus abzubrennen bringt dir auch nichts.

Du willst mich und Papa loswerden. - Ja!

Tolle Idee. Ich brenne einfach euch ab.

Dann endest du im Heim für Schwererziehbare.

Außerdem ist es nicht so einfach, Menschen abzubrennen.

Wir bestehen zu 60% aus Wasser. - Halt's Maul!

Auch noch ein Schisser! - Ich bin kein Schisser!

Ach nein?

Auf, Eddie!

Jetzt komm schon!

Na los, spring! - Du zuerst!

Du musst zuerst. Wer hat das Ding denn gekauft?

Deine Mutter! - Eddie, hör auf!

Hör auf mich zu schubsen! - Spring endlich!

Nein! - Doch!

Ich bin froh, dass mein Kind aus dem Babyalter ist.

Und ich finde es so schön, wenn sie zu sprechen anfangen.

Habt ihr das Trampolin aufgebaut? - Ja.

Draußen. Wollt ihr mal gucken? - Ah!

* Sie schreien durcheinander. *

Hol den Krankenwagen! - Auto geht schneller!

* Sie schreien durcheinander. *

Ich bleib hier. Fahrt vorsichtig!

Ihr müsst mit den Jungs reden. Das ist wichtig.

Kannst du nicht schneller fahren? - Ich fahr, so schnell ich kann.

Es tut mir leid, das war meine Schuld.

Nein, es ist nicht deine Schuld. - Mein Kopf tut weh.

Kommt sicher gleich.

Ich hab die Röntgenbilder ausgewertet.

Williams Eltern?

Keine inneren Blutungen. Ich tippe auf leichte Gehirnerschütterung.

Kein Tablet und Fernsehen, bis das Kopfweh vorbei ist.

Gar nicht? - Wenn sie das sagt.

Was hast du lieber? - Tablet.

Dann kein Fernsehen. - Eddies Eltern?

Ja. Hier.

Sein rechter Ellbogen ist verstaucht, das heilt von allein.

Gott sei Dank. - Alles Gute, alle zusammen.

Danke.

Kein Gips. Weil du Knochen aus Stahl hast wie der Papi.

Darf ich dann zu Hause Tablet spielen?

Die Katastrophe hat uns zusammengeschweißt.

Hat doch auch was Gutes.

Glaubt ihr nicht, dass es der Beginn von was Gutem sein könnte?

"Von was Gutem", ich bin gespannt, was die nächste Party bringt.

Vielleicht ein Brand oder eine Messerstecherei.

Ich finde, der Vorfall hat gezeigt, dass wir eine Familie sind.

Und ich finde, wir übertreiben mal nicht.

Die Leute in den Rettungsbooten der Titanic

haben sich sicher auch wie eine Familie gefühlt.

Patchwork family?

Bonus.

Wir nennen es "Bonusfamilie".

So, als ob wir alle ganz wunderbar bereichernde Geschenke wären.

Also, ich bin ein bereicherndes Geschenk.

Herzlichen Glückwunsch.

Komm, Großer, komm Eddie.

Tschüss, mein Schatz.

Kein Kuss? Kein Tschüss?

Was ist denn los? Du bist schon den ganzen Morgen griesgrämig.

Du hast mir eine Sache versprochen. - Es ist nicht so einfach.

Manchmal ändern sich Dinge.

Du bist eine Lügnerin.

Ich hätte es dir nicht versprechen sollen.

Ich würd es dir wirklich gern in Ruhe erklären.

Was für ein Versprechen? Ein Geheimnis?

Nein. - Schon gut.

Papa, wir müssen uns beeilen. - Ja müssen wir.

Sehr gerne.

Denkst du, wir können danach noch in den Baumarkt?

Klar, wieso? - Die Zwischenwand fürs Jungszimmer.

Wäre doch schön, wenn die hochgezogen ist, wenn die beiden zurück sind.

Gibt es sonst noch Zimmer, für die du eine Zweistaatenlösung anstrebst?

Schatz ... hey, ...

Bist du nervös?

Deine Hand ist so schwitzig. - Nein, ich ... bin bloß vorbereitet.

Vorbereitet? Worauf? - Hab ich gelesen.

Das kommt noch von den Affen. Dass die Hände feucht werden,

damit man an den Ästen Grip hat, wenn man flieht.

Kriegst du Panik?

Das ist so, als hörte man einen Tiger brüllen.

Wenn ich Panik hätte, wären meine Hände klatschnass.

Ich bin froh, dass du

auf einen Säbelzahntiger-Angriff vorbereitet bist.

Ja! - Aber auch darauf, mit mir ein Baby zu bekommen?

Frau Gruber bitte!

Ja!

Lisa! - Hallo!

Wie schön!

Kommt rein.

Lisa und ich waren früher ... - Im Trampolinverein. Ich weiß.

Nett, Sie kennenzulernen. - Du bist der Neue.

Das ist Patrick. - Ja, Patrick.

Schön. Dann wollen wir doch mal sehen.

Hieß er nicht Martin? - Ja.

Lisa, ... du wolltest den Termin, um ein bisschen zu reden.

Eigentlich dachten wir, wir könnten den ersten Ultraschall bekommen.

Wenn der Bluttest sagt, dass ... - Der war prima. Du bist schwanger.

Guck mal, hier. Weißt du ja sowieso alles schon.

Hast du dir schon überlegt, ob du das Ersttrimesterscreening machen willst?

Ähm ...

Wie habt ihr es damals gemacht? Martin und du?

Nein, da war ich noch so jung. - Du warst fast selbst noch ein Kind.

20 bei Bianca und 26 bei Eddie.

War Martin nicht so nervös und wollte einen Ultraschall nach dem anderen?

Ihr wart doch ständig hier. Bist du auch so ein Nervenbündel?

Nein ... in der Beziehung bin ich definitiv anders als Martin.

In jeder Beziehung eigentlich.

Gut ...

Hat irgendjemand meine Tanzsachen gesehen?

Tada!

Was machen die da? Ich hatte die aufs Bett gelegt.

Da liegen sie doch. - Witzig.

Wann ist dein Training? Ich würd gern mal zugucken.

Im Ernst? Wie lange müssen wir noch so leben?

Wenn ich's wüsste, würd ich's dir sagen.

Jungs, müsst ihr nicht in die Schule? - Heute ist Lehrerkonferenz.

Dann hast du frei? - Ich helf Papa auf der Arbeit.

Du kannst auch bei mir bleiben.

Ich brauch einen, der Matratzen schleppt.

Komm mit uns mit. Wir gehen einkaufen und dann mit Püppchen zum Friseur.

Nein! Ich will auf einem Bett rumhüpfen, bis es zusammenkracht.

Papa, du hast versprochen, ich darf das.

(Bianca) Ich geh jetzt! - Dann sehen wir uns heute ... Abend.

William, kommst du deine Schuhe anziehen? William!

William, William!

Warte noch kurz. Ich will noch speichern.

Wir müssen los! Und die Ärztin hat gesagt,

du sollst das runterschrauben. - Sie hat gesagt, das Fernsehen.

Komm jetzt, wir müssen los. - Alle anderen bleiben zu Hause,

wenn Lehrerkonferenz ist.

Warum kannst du heute nicht von zu Hause arbeiten?

Weil meine Arbeit keine Bastelstunde ist.

Kakao to go, zum Trost?

Okay.

Wiedersehen!

Und los!

Jawoll!

Kundschaft!

Wollte nur sehen, wie schnell ihr seid. Weitermachen.

Du Arsch!

Was hast du für einen Asi erzogen?

Schau dir mal die Hütte an. - Alle Achtung!

Eine Eigentumswohnung?

Aber 230 Tacken? Wie willst du das bezahlen?

Zahlt die Bank.

Man muss seinen Kindern doch was bieten.

Eine Mietwohnung hätte es auch getan.

Ich will die. In einer Stunde ist Besichtigungstermin.

Hältst du die Stellung?

Ich kann auf Junior aufpassen. - Redet ihr über mich?

Das ist schon okay. Er soll ja sehen, wo er zukünftig wohnt.

Also du hältst die Stellung. - Klar, hau ab.

Eddie, komm!

Wie sieht das denn hier aus? Kannst du nicht mal aufräumen?

Was soll denn die Kundschaft denken?

Hat sich Papa über viel beschwert, als ihr noch verheiratet wart?

Ja. - Über was denn?

Ich muss mich konzentrieren. - Kann ich an deinen Computer?

Den brauch ich erst mal selbst. - Du benutzt ihn gerade nicht.

Aber gleich. - Wann?

Gleich gleich. - Wie gleich?

Eben gleich.

Na ja, gleich kann auch erst in einer Stunde sein.

Kommt auf die Relation an.

Willst du was aufs Whiteboard malen?

Ich muss das fertigmachen. Aber gleich gehen wir essen

und dann kauf ich dir einen Comic, damit du das hier durchstehst.

Aber nur da, wo frei ist.

Ich bin gleich wieder da.

Kann ich so lang an deinen Computer? - Ich bin in 30 Sekunden zurück.

Maschinenschrauben? Willst du einen Stahlträger einziehen?

Ich will nur nächste Woche nicht wieder hierstehen,

wenn uns die Wand um die Ohren fliegt.

Es wird keiner deiner Messestände.

Die Wand muss aushalten, dass dein Sohn dagegentritt,

was festnagelt und dran schaukelt wie ein Äffchen.

Und sie muss aushalten, dass William neben ihr Schach spielt.

Hör mal auf. Die Wand wird alles aushalten.

Bist du sauer, weil Tina aus Versehen Martin erwähnt hat?

Erwähnt? Sie hat unentwegt von ihm gesprochen.

Aus Versehen war das sicher nicht.

Vielleicht sollten wir sie verkuppeln.

Profile, Dichtungsband, Schlagdübel?

Ja. Ich sehe, dass sich dein Mund bewegt.

Hier, da sind sie doch. - Ah ja.

Sei du mal der mit den Muskeln und ich bin das Hirn. Okay?

Das wird wahrscheinlich das Beste sein.

William?

William?

William, bist du da drin?

William!

Ist alles in Ordnung? Mach auf, William!

Hier ist kein William.

Sorry.

William?

William! Komm! Hi.

Hi. - Tut mir leid, ich war kurz am Kopierer

und schon macht er sich selbstständig.

Passt schon. - William, Henning hat viel zu tun.

Hendrik. - Entschuldige.

Hendrik muss arbeiten. - Aber wir spielen!

William hat mir ein paar Tricks gezeigt.

Wir haben einen Zombie gesprengt.

Verstehe. Aber jetzt gehen wir.

William, ich fürchte, sie sprengt uns gleich, wenn wir nicht aufhören.

Wir können ein andermal weiterspielen.

Wenn das hier im Zentrum wäre, würde es das Doppelte kosten.

Mindestens. Die Wertsteigerung ist immens.

Es gehört auch ein Tiefgaragenstellplatz dazu.

Ah ... und gibt's die Wohnung auch ohne Stellplatz?

Da könnte man was sparen. - Sie können ihn ja vermieten.

Eddie! Hör mal auf damit.

Wenn Sie mögen, können Sie sich auch den Balkon anschauen. Das Panorama.

Papa, das ist mein Zimmer!

O ja, das ist das perfekte Eddiezimmer.

Sehr schön.

Was hältst du davon, wenn ich dir hier ein Hochbett reinbaue?

Cool! Versprochen?

Logisch, das ist hier perfekt für ein Hochbett.

Wir brauen hier den Schreibtisch hin, Sofa und ganz wichtig: Fernseher.

Auf jeden Fall. Aber kein Schreibtisch. Der stört. - Stimmt.

Du hast ja einen bei deiner Mutter. Das reicht ja.

Ach hier sind Sie. Was sagen Sie?

Wir nehmen die Wohnung!

Ja ... wenn er das sagt.

Entschuldigung!

Ich hab dich lieb. - Ich dich auch.

Lass uns Feierabend machen. - Gleich.

Was machst du denn noch?

Ich schreib den Therapeuten, die du gut fandest.

Ich hab gesagt, falls wir eine Therapie machen sollten ...

Komm schon, wir machen das.

Ich will, dass wir die besten Bedingungen haben.

Und du meinst nicht, dass wir Katja und Martin hinschicken können?

Im Ernst!

Warum gehen wir zur Therapie? Wir sind die einzig Normalen.

Dann nennen wir es halt Coaching. Wir lassen uns coachen.

Du würdest mir sagen, wenn es noch andere Gründe gäbe?

Klar.

An der Kommunikation kann man ja immer was verbessern.

Zwischen uns?

Die Kommunikation zwischen uns? - Nein, mit den Kindern zum Beispiel.

Da könnte man was verbessern.

Aber wir sind doch auf dem besten Weg, uns zusammenzuraufen.

Sind wir nicht!

Ich fühl mich so schuldig ... Ich hab's ihm versprochen.

Was hast du ihm versprochen?

Als wir beschlossen haben, dass wir zusammenziehen,

dass fanden die Kinder überhaupt nicht toll.

Da wollte Eddie, dass wir einen Schwur machen.

Ich, Eddie und Bianca. Und das haben wir gemacht.

Und was hast du geschworen?

Ich hab geschworen, dass wir kein Kind zusammen kriegen.

Was ist das für eine Basis für eine Familie?

Wer kommt auf die Idee, die Kinder bei so was mitbestimmen zu lassen?

Ich dachte, die Kinder können die Beziehung eher akzeptieren,

wenn sie keine Angst haben müssen, dass wir Kinder kriegen.

Jetzt ist mir klar, warum sich Eddie und Bianca mir gegenüber so benehmen.

Kannst du mal aufhören? Ich hab doch schon gesagt, dass es mir leidtut.

Tut mir leid. Ich versteh's ja auch.

Komm mal her.

Das wird jetzt sicher nicht leicht.

Es gibt ein paar unangenehme Gespräche.

Aber wir schaffen das zusammen.

Vielleicht ist es einfach keine gute Idee.

Aber wir werden das Baby doch behalten, oder?

Du kennst mich doch kaum, Patrick.

Du kennst mich noch gar nicht richtig.

Und jetzt bin ich schwanger. Und wenn ich schwanger bin,

dann bin ich richtig superschwanger.

Mit riesigen Hormonstrudeln, Wasserbeinen, mieser Laune.

Ich werde 9 Monate lang eine richtige Hexe sein.

Ich war mit einer Hexe verheiratet. - Die hast du verlassen.

Weißt du noch? - Du wirst mich niemals wieder los.

Weißt du was?

Wir vergessen die Wand bei den Jungs. - Wieso das denn?

Ich hab eine bessere Idee.

Kannst du Martin fragen, ob Eddie morgen nach der Schule herkommt?

Wieso?

Äh ... Geheimnis.

Ich verstehe nicht, wie man seine eigenen Kinder anlügen kann.

Das ist echt mies.

Ist ja okay, wenn du einen Bekannten anlügst oder jemand von der Arbeit.

Wie meinst du das? - Nicht du. So ein Lappen.

Aber ich bin der Einzige, mit dem du zusammenarbeitest.

Allgemein. Du lügst deinen Chef an, weil du ihn nicht abkannst.

Du kannst mich nicht ab? - Du bist doch nicht mein Chef!

Stimmt ... - Ist auch egal.

Ich muss los ...

Drück mir die Daumen. - Wofür?

Darüber zu reden bringt Unglück.

Daumen sind gedrückt. - Das sind doch die Finger!

Hau ab, du Hinterwäldler.

Hältst du die Stellung hier?

Guten Tag!

Guten Tag!

Guten Tag!

So, ich hab Ihnen hier meine letzten Gehaltsabrechnungen mitgebracht.

16 Jahre geregeltes Einkommen. Moment. Da ist eine Eselsecke.

Blöd von mir.

Ich bin jetzt nicht der Typ, dem Geld wahnsinnig wichtig ist.

Aber ... andere Sachen sind einfach wichtiger.

Herr Gruber, Sie verfügen über keine Rücklagen.

Sie können also keine Anzahlung leisten?

Eine Anzahlung? Ist das wichtig? Braucht man die unbedingt?

Das ist Standard. - Standard? Also nicht?

Ähm ...

Außerdem haben Sie einen SCHUFA-Eintrag.

Das kann nicht sein.

Es gab eine Forderung der Firma "Tatoo for You",

der Sie nicht nachgekommen sind.

Ach so, ja, aber das ist längst bezahlt. Ewig her.

Nach dem Inkasso-Verfahren. - Ja, aber das ist bezahlt.

Das senkt Ihre Kreditwürdigkeit. - Das war nicht mit Absicht.

Das ist alles in Ordnung.

Tut mir leid, wenn ich da was verschlampt habe.

Ich bin sicher, da bin ich nicht der Einzige.

Jetzt mal unter uns zwei Gebetsschwestern.

Was können wir da machen? - Als Ihre Gebetsschwester,

die alle Augen zudrückt, sehe ich nur eine Möglichkeit.

Sie besorgen sich eine Bürgschaft und wir schauen uns das noch mal an.

Eine Bürgschaft. Das würde meine Mutter machen.

Die hat eine ordentliche Rente ...

Und wenn alle Stricke reißen, hat sie noch das Haus.

Das kann sie verhökern.

Ihre Mutter ist auch Kundin bei uns. Ich kenne und schätze sie.

Aber wir bräuchten einen Bürgen, der Ihre Zahlungen übernehmen könnte,

ohne sein Haus verhökern zu müssen. Das wird nicht funktionieren.

Tut mir leid. - Es tut Ihnen leid?

Ich muss mit den Kindern auf dem Dachboden leben.

Und Sie erzählen mir was wegen ein paar Kröten und einem SCHUFA-Eintrag?

Wenn Sie einen anderen Bürgen finden, helfe ich Ihnen.

Das ist aber nett von Ihnen. Vielen Dank!

Da haben Sie sich richtig aus dem Fenster gelehnt.

Wie Sie auf alleinerziehende Väter reagieren, toll!

Herr Gruber ... - Jaja.

Schach.

Sicher? - Ja.

Mist.

Um 4 musst du zu Papa. - Jaja.

Der hat wirklich nicht gesagt, was wir machen?

Nein.

Es ist eine Überraschung. Schau's dir einfach an.

Wenn es eine blöde Überraschung war, bestellen wir am Abend Pizza.

Oder wenn du verlierst. - Okay.

Schachmatt.

Mist.

Ruf mich an, wenn ihr fertig seid. - Tschau, Großer.

Hey, Eddie, schön, dass du da bist ...

Also, Baumhaus-Bautrupp: Folgender Vorschlag.

Ich dachte mir, wir fangen mit dem Fußboden an.

Dafür zimmern wir einen festen Rahmen in den Baum.

Warum bauen wir keinen Bunker?

Vielleicht können wir das ein andermal machen.

Jetzt konzentrieren wir uns hierauf.

Aber wenn wir da oben sitzen, sieht uns jeder.

Ein Bunker wäre viel cooler. Ich will einen Bunker bauen.

Eddie, ich würde sagen, das Bunkerprojekt legen wir auf Eis.

Jetzt bauen wir das Baumhaus. - Ein Bunker ist viel besser!

Kapierst du das nicht? - Schluss jetzt.

Jetzt bauen wir ein Baumhaus. Ende.

Vielleicht sollten wir mal einen Entwurf zeichnen.

Warum? - Man braucht Entwürfe vor dem Bauen.

Ja ... das ist grundsätzlich richtig,

aber so ein kleines Baumhaus kriegen wir auch so hin.

Jetzt schnappt euch Hammer und Nägel und dann nageln wir das fest.

Das erste Brett, William, wie würdest du anfangen?

Mit dem langen hier.

Das ist super. Perfekt.

Wo willst du hin, Eddie? - Die Säge holen.

Die ist doch hier. - Die Stichsäge!

Okay, aber dann komme ich mit!

Wir wollten doch erst mal den Rahmen festnageln.

Kommst du jetzt endlich! -Ich bin sofort zurück.

Wir müssen doch nichts sägen! Wir haben genug Bretter!

Ja, genau. Bis gleich! - Jetzt komm schon!

Ja! - Aber ...

Hey!

Was macht meine Mutter hier?

Bis morgen, vergiss die Mathehausaufgaben nicht.

Was machst du denn hier?

Eigentlich hätte ich gerne zugeguckt,

aber weil ich nicht gefragt hatte,

wusste ich nicht, ob du das gut findest.

Ist okay.

Ist was? Du guckst so komisch.

Nein, ... also ja ...

Ich fühl mich so schuldig.

Weswegen?

Weißt du noch, als wir drüber gesprochen haben, wegen Kindern.

Und Geschwister und dann hab ich geschworen,

dass ich keine neuen Kinder mehr bekomme.

Und dann ist es passiert, einfach so.

Ich will einfach, dass du weißt, dass das nicht mit Absicht war.

Mama, ist okay. Ich hab dir sowieso nicht geglaubt.

Was? - Als du das versprochen hast.

Ich hab eh gedacht, dass du das nur so sagst.

Okay.

Ja, ... super.

Kommst du dann mal endlich? - Gleich!

Ein bisschen schräg.

Hey!

Stopp!

Was soll das? - Was machst du?

Du kannst nicht alleine sägen! - Wohl!

Außerdem sägt man auf Böcken, gerade und mit Handschuhen!

Dann hol Böcke!

Eddie, wir brauchen diese Bretter noch.

Sonst haben wir nicht genügend lange für den Fußboden!

Okay, ... vielleicht können wir die Grundfläche schmaler machen.

Das Brett brauchen wir! - Halt's Maul!

Sag so was nicht! So reden wir nicht miteinander.

Du bist nicht mal mein Vater! Du hast mir nichts zu sagen.

Scheißdreck ...

Scheiße hier!

Du meine Güte! Was veranstaltest du denn hier?

Was war das für ein Knall! Das klang, als würdest du dich prügeln!

Mir ist dieses verdammte Trocknerding runtergefallen.

Du musst die Unterwäsche auch nicht anlangen.

Sei nicht so. Es ist heutzutage nicht so leicht,

eine nette Freundin zu finden. Nun lass das doch jetzt!

Ich kümmere mich später drum. - Gut.

Kannst du nicht einen ganz normalen Wäscheständer kaufen?

Nicht dieses idiotische Ding! - Es ist praktisch!

Eigentlich funktioniert es prima.

Nur dass mir deine Riesenbuchse ins Gesicht klatscht.

Also sag mal ...

Weißt du was, ich setz mich hin beim Duschen.

Das ist bequem und dann stellst du dir noch Teelichter hin.

Dann ist es wie im Spa.

Ich möcht kein Spa, sondern einfach nur duschen.

Dann setz dich einfach hin! - Ja ...

Könnt ihr jetzt gehen? - Ja natürlich.

Tut mir total leid, dass ich den Abschluss noch machen muss.

Gleich spielen wir was. Du kannst auch den Fernseher anmachen.

Nein, nein, ich finde es schön so. - So gar nichts zu machen?

Es ist so leise.

Richtig gemütlich.

Da ist noch was Blödes.

Frau Böckler hat mir einen Termin reingelegt.

Du musst nach der Schule zu mir ins Büro kommen.

Danach machen wir, was du willst. - Essen gehen?

Perfekt. Chic oder Pommesbude?

Überleg ich mir morgen.

Das muss eine Hammerwohnung sein.

Eddie konnte kaum einschlafen vor Aufregung.

Ja? Ich kann dir auch eins bauen.

Mir reicht's, dass ich dann mein eigenes Zimmer hab.

Hätte ich nicht gedacht, dass du das hinkriegst.

Das nehm ich jetzt mal nicht persönlich.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Wieso hast du nicht direkt Nein gesagt?

Es ist nur eine Unterschrift.

Dann hätte seine Mutter unterschreiben können.

Wenn er nicht zahlt, werden wir zur Kasse gebeten.

Wir haften für ihn! Ich kapier nicht, dass du das in Erwägung ziehst.

Für die Kinder! Dass sie ein schönes Zuhause haben.

Er will das für sich! Das muss er selbst hinkriegen!

Lisa! Er ist ständig um uns! Omnipräsent!

Ich pass auf seine Kinder auf, wir gehen zum Frauenarzt

und es wird nur von ihm gesprochen. Wir werden verglichen!

Außerdem hasst er mich. - Nein. Tut er nicht.

Er kann nicht auch noch über unser Geld bestimmen. Das geht daneben!

Dann zahlen wir seine Schulden ab.

Also tendierst du eher zu Nein?

Ich bin so was von definitiv und zu 100% dagegen!

Okay.

Mama! Ich hab langsam Hunger!

Ich bin noch nicht ganz fertig, Fröschlein.

Kinder müssen zu einer geregelten Zeit Abendbrot kriegen.

Mütter müssen das Abendbrot erst mal verdienen.

Ich beeil mich. Gleich können wir gehen.

Hast du deine Hausaufgaben schon fertig?

Hab ich doch schon gesagt: Ja.

Nur noch eine Minute.

Hey William, was machst du noch hier?

Hallo Hendrik. - Alles okay?

Ja, ...

Alles klar? - Hey!

Ich bin kein Experte, was Kinder angeht,

aber dieses sollte dringend mal gefüttert werden.

Ich weiß. Wir sind auf dem Weg zum Abendessen.

Willst du mit? Wir gehen in ein Restaurant, das ich aussuchen darf.

Hendrik ist sicher beschäftigt. - Nein, das passt schon.

Wenn ich bleibe, müsste ich arbeiten und darauf hab ich keine Lust.

Wie ehrgeizig.

Gehen wir!

Wo gehen wir hin? - Magst du Sushi?

Sushi, nichts mit rohem Fisch. - Ich mag das.

Ja? Burger? - Kommt drauf an, wo.

Ich glaub, ich bleibe besser im Auto. - Meinst du?

Ja.

Es sei denn, du willst, dass ich mitkomme.

Nein, ...

Hallo!

Hallo.

Hi.

Nein?

Es tut mir leid, Martin.

Aber es geht hier nicht nur um eine Unterschrift.

Ja, komm, verschwinde, hau ab.

Kannst du nicht erst mal was mieten? Was Kleines?

Lisa, ich hab einen SCHUFA-Eintrag wegen des Scheiß-Tattoos.

Ich kann nichts kaufen oder mieten.

Ich muss hier auf die Knie wegen einer Unterschrift.

Vor Menschen, denen ich egal bin. - Das stimmt nicht.

Dann hättest du das Tattoo bezahlt! - Du hast dich tätowieren lassen.

Du hast dich getrennt. Sonst wäre alles in Ordnung.

Du kannst nicht den Tätowierer prellen,

weil dir das Motiv nicht passt.

Dann darf man sich nicht umentscheiden?

Aber beim eigenen Leben ist es was anderes.

Bei dem eigenen Mann, der gemeinsamen Familie!

Mach, dass du wegkommst.

Ich möchte noch mit Eddie sprechen.

Ich hab gesagt, verschwinde. Geh in dein tolles Haus.

Geh in dein verdammtes Leben, geh zu deinem Vollidioten.

Ich möchte bitte vorher mit meinem Sohn sprechen.

Es ist wichtig. Er möchte nicht mit dir reden.

Und warum? Weil du ihn belogen hast.

Eddie! - Hau ab.

Eddie! - Du verschwindest hier.

Lisa, komm, wir fahren! - Eddie!

Ich hab gesagt, verschwinde.

Ich will mit meinem Sohn sprechen! - Du haust hier ab!

Eddie! - Du gehst zurück ins Haus!

Mein Schatz! Es tut mir so leid, dass ich dir das versprochen hab.

Ich hab nur gedacht, dass es dir dann besser geht. Das war ein Fehler.

Mama, warum kriegst du noch ein Baby?

Ich weiß es nicht. Es ist einfach so passiert.

Mein Schatz, ich hab dich so lieb, so, so lieb.

Ich hab dich auch voll lieb.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Noch eine Stufe. Noch eine.

Noch eine Stufe und letzte Stufe. Und geradeaus.

Augen schön zu lassen.

Ey Mann! - Augen zu!

Hörst du auf zu schummeln? Achtung! Augen auf!

Boah! - Und? Was sagt ihr?

Hier oben ... schläft Eddie.

Die Familienhöhle mit Fernseher und Couch und ... kein Schreibtisch.

Krass!

Wir können es auch noch

in einer anderen Farbe streichen: Rosa oder Lachs.

Wir kriegen die Wohnung also nicht?

Nein, aber ... dafür haben wir erst mal das, bis wir was haben.

Ist doch gemütlich. - War sie zu teuer?

Ja.

Manchmal sind bestimmte Leute nicht bereit zu helfen.

Auch wenn es nur um eine Unterschrift geht.

Aber wir lassen uns nicht unterkriegen.

Die Grubers: niemals!

Riecht ihr das auch? - Hast du gefurzt?

Eddie!

Riecht doch nach einer Riesenpackung Gummitiere!

Wer sie findet, darf sie behalten!

Meine! Meine!

♪ Meine, meine, meine.

Ich hab auch diese Serie gekauft. "Mädchen lügen viel" oder so.

Tut mir leid.

Ich hab dich trotzdem lieb.

Können wir nicht den Roboterfilm gucken?

Nein!

Alles okay?

Ich hab einfach nicht gedacht, dass wir so schnell schwanger werden.

Lass doch gut sein.

Ich hab verstanden, dass du unter Druck standest

und Eddie wird es auch verstehen.

Vielleicht können wir neue Fotos machen. Alle zusammen.

Ja, sollten wir unbedingt.

Aber das von William geb ich nicht ab. Das lieb ich.

Wir können ja erst mal üben.

Ich kann es manchmal nicht glauben: Drei Kinder.

Bald vier.

Ja, das ist eine Menge. Manchmal hab ich das Gefühl,

wir leben permanent wie im Auge von einem Wirbelsturm.

Im Auge eines Wirbelsturms. - Hast du mich korrigiert?

Ich bin keine von deinen Schülerinnen.

Entschuldigung.

Ich bin auf dem Kreuzzug gegen die Ausrottung des Genitivs.

Was ist?

Du blutest.

Nein ...

Bewegt es sich? - Ist es weg?

Warte. Ich glaube ...

Ich würde gerne ...

Ich kann leider nur den Kopf sehen. Es liegt so ungünstig.

Ich liebe dich.

Hier ... Seht ihr diesen kleinen, blinkenden Punkt? Das ist das Herz.

Da ist es. - Was bedeutet das?

Dass es offenbar okay ist.

Das ist ... dieses kleine Herz.

Das ist so klein. - Es schlägt so schnell.

Ja, das sieht alles gut aus. Da war nur ein kleines Blutgefäß geplatzt.

Glaubst du, du wirst es mit mir aushalten?

Ich liebe es, wenn du tobst und rumschreist.

Ich meine länger.

Ich will das.

Ich auch. - Versprochen?

Hoch und heilig?

Versprochen.

(William) Eddie, was wird das denn? - Rühreier! Sieht man ja!

So macht man keine Rühreier! Die sind total schwarz!

Du hast keine Ahnung! Die müssen so aussehen!

Untertitelung: BR 2019

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