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Original subtitles

.

Wer war das?

Du weißt auch nichts. - Ich kenne ihre Freunde nicht.

Du wohnst bei deiner Mutter. Sowas Doofes.

Wem schreibst du? Einem Mädchen?

Was macht ihr da?

Wieso sagst du immer "bombastisch".

Das sagt Hendrik. Mein Freund von Mamas Arbeit.

Falls zwischen uns etwas passieren sollte, erstatte ich sofort Bericht.

Fröschlein, es ist richtig blöd, dass ich's so eilig hab.

Und du auch. Lass uns nach der Schule Eis essen gehen und reden.

Es gibt nichts zu reden.

Doch. Die Sache mit Hendrik und dass er hier übernachtet hat.

Ist mir doch egal. - Das glaub ich nicht.

Ich hab sogar überlegt Papa anzurufen.

Ob wir verlängern können und du erst morgen zu Papa gehst.

Dann können wir heute Abend in Ruhe reden.

Er mag's nicht, wenn die Woche durcheinanderkommt.

Er macht sicher eine Ausnahme. - Ich mag es auch nicht.

Okay ...

Dann sehen wir uns erst nächste Woche.

Aber hey ... ich fände es gut, wenn die Sache unser Geheimnis bleibt.

Warum?

Dein Papa ist manchmal etwas empfindlich und ...

Sag ihm nicht, dass ich das gesagt hab.

Aber er macht aus jeder Mücke einen Riesenelefanten.

Wir sagen es ihm nicht, um ihn zu schonen. Okay?

Moment! - Hör zu: drei Dinge ...

Guten Morgen. - Ich hab morgen ein Geschäftsessen

und werde mich zum Potsdam-Update eine Viertelstunde verspäten.

Ich steige aus dem Media-Tank aus. Die Kundenleute können das besser.

Und die Sache zwischen dir und mir ist vorbei. Ich will nicht mehr.

Versuch gar nicht mit umzustimmen. Noch Fragen?

Äh ... - Prima.

Dann sehen wir uns morgen um 13.15 Uhr.

Katja!

Na was habt ihr gemacht? - Nichts Besonderes.

Das ganze Wochenende nicht?

Hey Eddie, wie war's bei Papa? - Super.

Viel besser als bei euch.

Na dann ... wer ist dran mit Vornesitzen?

Eddie.

Okay, cool.

Du musst meine Unterhosen nicht falten.

Klasse. Bianca schläft schon wieder bei Martin.

Stört dich das? - Kein Hallo, kein Tschüss.

Nur: "Penn bei Papa." Das stört mich.

Vielleicht hat sie dort mehr Freiraum.

Da darf Matteo auch nicht bei ihr schlafen. Das haben wir besprochen.

Bianca ist 15. Vielleicht will sie mehr Selbstbestimmung.

Hier ist die ganze Zeit nur Chaos, Streit und Theater.

Vielleicht ist das der Grund, warum sie nicht hier sein will.

Und warum William so bedrückt ist. - William ist doch nicht bedrückt.

Ist dir nicht aufgefallen, dass er heute kaum was gesagt hat?

Willst du nicht vorne sitzen. - Eddie ist heute dran.

Eddie hat gestern vorne gesessen. - Mir ist es nicht so wichtig.

Oder ist was passiert?

Hey ...

Ich weiß, du möchtest dein eigenes Zimmer.

Wir machen das mit der Trennwand. - Das ist es nicht.

Du weißt, du kannst mit mir über alles sprechen.

Es ist wegen Mama.

Mama?

Ja oder eher Hendrik. - Ihrem Kollegen?

Er ist nicht nur ihr Kollege. Nicht mehr.

Was ist los mit dir?

Hast du eine Schlange gesehen?

Dann habt ihr den ganzen Abend

in eine andere Richtung gearbeitet. Wart ihr betrunken oder was?

Nein, wir haben neu gedacht

und ich bin sicher, diese Lösung trifft die Kundenwünsche.

Das mag ja sein, aber ich hab keine Lust,

dass unser Auftrag zum Politikum wird!

Geh da noch mal drüber!

Na gut, okay.

Deadline morgen früh um 6.

Kann wirklich ein Gott existieren, wenn es all diesen Mist gibt?

Kriege, Hungersnöte und öffentliche Aufträge.

Berechtigte Frage.

Wenigstens können wir weiter zusammenarbeiten.

Katja, kann ich dich noch mal in meinem Büro sprechen?

Jetzt gleich.

Ich habe eine Erklärung verdient nach all der Zeit.

Habe ich doch: Ich will nicht mehr.

Was soll das für eine Scheißerklärung sein?

Wir hatten 2 Jahre guten Sex. Er war doch gut?

Ja, war er. Es war alles nett. Danke. Aber jetzt reicht es, finde ich.

Aber warum? Du musst mir sagen, warum!

Muss ich das? Steht das in meinem Arbeitsvertrag?

Ich glaube nein.

Da muss ich drangehen.

Ist was passiert? - Das könnte man so sagen.

Ich hätte ein paar Fragen. Über Hendrik.

Wie bitte? - Du weißt schon.

Der neue Arbeitskollege, der neuerdings bei dir übernachtet.

Hallo?

Jetzt hör mir mal zu,

ich habe ein Privatleben, das niemanden was angeht.

Es ist, wie der Name sagt, privat. - Sehr witzig.

Wir hatten die klare Abmachung, uns gegenseitig zu informieren,

wenn wir eine neue Beziehung eingehen, in Williams Interesse.

Er kam gestern total bedrückt nach Hause.

Was beschäftigt ihn so?

* Sie hat aufgelegt. *

Einen wunderschönen guten Tag. Wie kann ich helfen?

Ich guck nur.

Wenn Sie etwas brauchen, geben Sie mir einfach ein Zeichen.

Ich helfe jederzeit, kann etwas demonstrieren ...

Ja danke ... - Wir haben Wasserbetten ...

Massagebetten ... - Bist du auf Ecstasy?

Unser idiotischer Chef hat eine Videokamera installiert?

Deshalb machst du auf Marktschreier?

Da ist vielleicht ein Mikro dran.

Dein Ernst? - Der hat mich fast gefeuert.

Da geh ich lieber auf Nummer sicher.

Er bereut, dass er das nicht schon vorher installiert hat.

Dann hätte er euch hier gesehen.

Du musst hier nicht das Honigkuchenpferd geben.

Ich brauch den Job.

Gegen dein Leben ist meins ein Hauptgewinn.

Hi! - Hey!

Wow ... können wir uns zum Mittagessen sehen?

Und wenn ich mir gern ein Bett anschauen würde?

Es ist ein schlechter Moment. Wir werden videoüberwacht.

Ah! Okay.

Dann eine andere Frage, Herr ... Gruber.

Machen Sie auch Hausbesuche?

Hey ... Ach so, ich muss dann mal ein paar Kissen aufschütteln.

Mein Ex ist am Donnerstag nicht da.

Komm doch um 7 rüber und wir quatschen.

Über Betten und so.

Ja ... warum nicht. - Hi.

Äh ... hi.

Das ist meine Exfrau, Lisa. Das ist Tessa, eine Kollegin.

Hi. - Nett, dich kennenzulernen.

Gleichfalls, hi.

Wir sprechen uns später. - Ja bis dann.

Tessa also ... - Ja, Tessa.

Glückwunsch.

Die ist echt hübsch.

Ist das schon lange? - Schon eine ganze Weile.

Du siehst, ich habe viel zu tun. - Es ist wichtig.

Meine Arbeit ist auch wichtig. - Martin!

Gut, dann nehm ich meine 15 Minuten Kaffeepause.

Was machst du da? - Wir haben jetzt Videoüberwachung.

Bianca hat mich gestern gefragt,

ob sie bei Matteo übernachten darf und ich hab Nein gesagt.

Abends hat sie mir gesagt, dass sie bei dir schläft. - Ja.

Hat sie ja nicht. - Nein?

Martin, ich hab mit deiner Mutter gesprochen.

Sie hat die letzten Nächte nicht bei dir geschlafen.

Du hast mit meiner Mutter gesprochen?

Sie hat ... bei ihrer Freundin geschlafen. Freitag und Samstag.

Aber nicht bei diesem Matteo. - Das weißt du genau?

100% - Wie heißt die Freundin?

Jenny? Janet.

Mit der hat sie seit der Grundschule nichts mehr zu tun.

Kann doch sein, dass sie sich wiedergesehen haben.

Du hast gewusst, dass sie zu Matteo geht.

Nein! - Martin!

Komm schon, wir waren auch mal 15. Das gehört dazu.

Also hast du es ihr doch erlaubt? - Ein paar Tage.

Martin, ein paar Tage? - Ein Wochenende!

Donnerstag hat sie bei uns geschlafen.

Dann hat sie ja nur Freitag, Samstag und Sonntag bei Matteo geschlafen.

Und gestern! - Ein verlängertes Wochenende.

Sie hat Sex mit einem Typen, den wir nicht mal kennen.

Meinst du? - So sicher wie du mit Tessa.

Martin!

Nur weil du den Kindern nichts verbieten kannst,

muss ich mich um alles kümmern.

Verhalte dich doch ab und an wie ein Vater!

Oh Mann!

Du musst erst die Wächter erledigen und dann die Beine abschießen.

Du warst letzten Sonntag an derselben Stelle.

Woher weißt du, dass ich das nicht mit Absicht mache?

Du bleibst mit Absicht eine Woche an derselben Stelle hängen?

Das mit Katja ärgert mich wirklich.

Wir hatten eine Abmachung.

Freu dich einfach, dass sie jemanden kennengelernt hat.

Dann ist sie glücklich und weniger angespannt. Vielleicht auch nicht.

Aber Martin vielleicht, jetzt, wo er diese Tessa hat.

Es würde schon reichen, wenn er eine Spur vernünftiger würde.

Das könnte ein Unterschied sein. - Warum ruft Bianca nicht zurück?

Ich will, dass sie zu Hause schläft. Was machst du da?

Kannst du aufhören, meine Unterwäsche zu bügeln?

Ich werde niemals sehen, ob sie zerknittert ist oder nicht.

* Lärm von oben *

* Schreie *

Du Idiot! - Du bist so inkompetent!

Hey! Was ist denn hier los?

Er hat mich voll getroffen mit einem Buch.

Ein Buch? William? - Mama!

Es war nur ein Heft.

Jetzt reicht es mir! Wir ziehen diese Wand ein!

* Handy-Signal *

Hey.

Was machst du denn hier?

Hat Papa dir nichts gesagt?

Ich hab mir den Nachmittag ausgeliehen.

Komm, wir gehen spazieren.

Also ich bin nicht sauer. Wirklich.

Aber es war unser Geheimnis und ich wollte mit dir darüber reden.

Ich hoffe, dass du nicht so redselig wirst wie dein Vater.

Es ist nicht gut, seine Gefühle über die Vernunft zu stellen.

Dann sagt man schnell Dinge, die man später bereut.

Weißt du ... es ist nicht leicht,

sich mit jemandem zu unterhalten, der nichts sagt.

Du hast gesagt, dass man nicht reden sollte,

wenn man voller Gefühle ist. - Ja, das hab ich gesagt.

Aber ich bin deine Mama und mit mir kannst du immer über alles reden.

Was sind denn das für Gefühle?

Ist es, weil ich mich mit Hendrik treffe?

Hast du Angst, dass wir auch ein Baby kriegen wie Papa und Lisa?

Ich kann dir versichern, dass das nicht passieren wird.

Ich will keine Kinder mehr. Das steht völlig außer Frage.

Du bleibst mein Ein und Alles. Hast du das verstanden?

Und ist sonst noch was? Bist du noch sauer auf mich?

Eigentlich bin ich am meisten sauer auf Hendrik.

Hey!

Hi.

Wo gehst du hin? - Zum Tanzen.

Ich bin auch echt spät dran. - Okay. Wo schläfst du heute?

Bei Papa. - Bianca, lass das!

Ich weiß, dass es nicht stimmt. Ich hab mit Papa gesprochen.

Du schläfst bei Matteo! - Was soll ich machen?

Ich hab dich gefragt, aber du lässt mich nicht.

Du findest es okay, mich zu belügen?

Ich will mit meinem Freund zusammen sein.

Jetzt ist es doch dein Freund?

Bianca, du schläfst heute Nacht zu Hause.

Wenn's sein muss. - Versprichst du es mir?

Ja, kann ich gehen? - Du kannst Matteo auch mitbringen.

Ich will dir nicht verbieten ihn zu sehen.

Ich will einfach, dass du manchmal zu Hause bist. - Ja okay.

Ich schlaf bei Matteo! - Nein!

Bianca!

Wahrscheinlich fühlt sich alles für dich ziemlich chaotisch an.

Dein Papa hat eine neue Frau und jetzt kriegen die ein Baby.

Vielleicht denkst du, wir könnten auch ein Baby kriegen.

Nein. Mama sagt, das kommt gar nicht infrage.

Gut, okay. Dann willst du vielleicht nicht, dass deine Mama und ich ...

Dass wir uns überhaupt treffen.

Dass du denkst, wir sollten lieber nur Freunde sein.

Ich dachte, du wärst mein Freund und nicht Mamas.

Ich verstehe.

Du fühlst dich von mir betrogen.

Aber weißt du was? Ich mag dich echt. Ich mochte dich von dem Moment an,

als du in mein Büro spaziert bist und mir gezeigt hast,

wie man Zombies in die Luft jagt.

Du bist ein cooler, lustiger, lieber, schlauer Typ, den ich echt gern hab.

Und dann hab ich angefangen deine Mama zu mögen.

Die ist eine Niete im Zocken, aber ganz witzig.

Klug ist sie auch.

Jetzt mag ich euch beide.

Okay?

Okay.

Das waren die besten Sandwiches, die ich je gegessen hab.

Da müssen wir auch mal hin. - Wo ist denn das?

Weiß ich nicht. Frag Mama.

Hey.

Das hat ja richtig lang gedauert. - Es war bombastisch.

Wir waren mit Hendrik beim Lasertag. - Wow.

Wir beide haben gegen Mama gespielt und Mama hat's voll ernst genommen.

Hendrik und ich haben uns versteckt und sie ist an uns vorbeigeschlichen.

Das klingt ja großartig! - Wir können da auch mal hin.

Das geht doch nicht. Lisa ist doch schwanger.

Ich meine wir beide, mit Eddie.

Willi, hat Hendrik auch Kinder? - Nein, er ist mehr wie ein Kumpel.

Er ist richtig gut im Computerspielen und hat eine Gitarre. - Wow!

Aber jetzt erst mal ab ins Bett!

Eddie schläft nämlich auch schon. - Gute Nacht, Lisa.

Gute Nacht! Ich freu mich sehr, dass du einen schönen Tag hattest.

Putz dir schon mal die Zähne!

Lasertag? Katja?

Das ist doch großartig. Wollen wir die beiden nicht mal einladen?

Warum das denn? - Um Hendrik kennenzulernen.

Ich bin neugierig. Vielleicht ist das ein toller Typ.

Bestimmt. Du hast es ja gehört. Er hat eine Gitarre.

Bist du eifersüchtig? - Ganz sicher nicht.

Katja ... - Micha.

Vielleicht ist es dir entgangen, aber wir haben ein Zeiterfassungssystem.

Ich würde es schätzen, wenn du es nutzen würdest.

Du arbeitest immer wieder von zu Hause,

aber schreibst deine Stunden nicht auf.

Ich bin eine der wenigen, die,

wenn sie von zu Hause arbeiten, das auch tun.

Bist du unzufrieden mit meiner Arbeit?

Nein, aber die Buchhaltung sitzt mir im Nacken.

Ich bin nur der Bote.

Du, mach mir einfach eine Aufstellung deiner Stunden

der letzten beiden Monate fertig. Sagen wir, bis morgen früh?

Na wie sehen wir aus? - Super.

Danke für die Karten. Das ist der Hit.

Ist doch kein Problem. Genießt das Konzert.

Warte nicht auf uns. - Es könnte später werden.

Küsschen!

Und keine Dummheiten!

* Türglocke. *

Hey! - Hi.

Komm rein. - Danke.

Vielleicht schaust du dich nicht zu sehr um. Hier wohnt eine alte Frau.

Quatsch. Ist doch hübsch.

Genau das Gleiche hat meine Mutter auch.

Sammelt deine auch Tierfiguren? Meine sammelt Elefanten.

Pinguine.

Ja, was machen wir?

Wir können da weitermachen, wo wir aufgehört haben.

Gute Idee.

Hält das Ding? - Ich hab's schon mal drauf gemacht.

Das wollte ich jetzt nicht wissen ...

Es war damals nach dem Abiball. - Knutschen, nicht quatschen.

Es ist schon eine Weile her, dass ich ...

Vorne, er ist vorne.

Praktisch.

Hast du Kondome? - Kondome?

Ach ja ... richtig. Kondome. Eine Sekunde. Ich ...

Nicht weglaufen!

Hallo! - Mutti?

Wo bist du denn? - Hier oben!

Geh nicht ins Wohnzimmer. Bleib da stehen!

Bleib da stehen!

Oh. Hallo!

Wen haben wir denn da? - Hallo!

Was macht ihr hier? - Es gab einen Wasserrohrbruch.

Das Konzert war nach der Pause schon zu Ende.

Ich kenn dich doch! Du bist doch das Mädchen aus der App!

Püppchen! - Das ist sie doch?

Ist sie das nicht?

Mutti, warum geht ihr nicht in die Küche und macht euch einen Tee?

O ja, natürlich. Selbstverständlich. Komm!

Trinkt ihr noch einen Tee mit uns?

Die wollen jetzt bestimmt keinen Tee.

Tut mir leid.

Hallo?

Hi. Ähm ... ist deine Mutter da?

Hallo? - Hi.

Ich bin Lisa, Biancas Mutter.

Ah, ich bin Giulia. Nett Sie kennenzulernen.

Bianca! Deine Mama ist hier! Komm!

Es is schön, dass Sie mal vorbeikommen.

Ich habe Bianca schon manchmal nach ihren Eltern gefragt.

Aber da sagt sie nicht viel.

Hi Schatz! - Lorenzo!

Ah! Sie sind Biancas Mama! - Piacere, Lorenzo.

Sehr schön, Sie kennenzulernen.

Es tut mir leid, dass ich so ...

Moment. Hat er was angestellt?

Nein!

Ich wollte nur ... Bianca verbringt ja sehr viel Zeit hier.

Da dachte ich, wir könnten mal tauschen.

Also dass die beiden auch mal ... Also ...

Dass sie auch mal bei uns zu Gast sind.

Das ist sehr, sehr nett von Ihnen. Wir kommen gerne.

Das wäre großartig.

Schön!

Ein Schulfreund hat sich selbstständig gemacht.

Er vermietet Zimmer stundenweise. - Das ist viel zu teuer.

Sag ihm liebe Grüße von mir.

Nimm eine Rose mit. Dann ist es romantisch.

Danke, Mann.

Lisa! Ich brauch dich doch! - Nein, ich brauch dich!

Wieso hast du nicht gleich die ganze Familie eingeladen?

Im Bad und in der Küche wäre noch Platz gewesen für ein paar Großonkel.

Ich freu mich drauf.

Wir haben noch nie so viele Leute eingeladen.

Bianca, mach nicht so ein Theater.

Das wird so was von peinlich.

Wieso? Matteos Eltern wirken nett.

* William und Eddie streiten. *

Kannst du vielleicht ...

Warum kann ich nicht ein bisschen Privatsphäre haben?

Weil du 15 bist. Wenn du 18 bist, kannst du machen, was du willst.

Bis dahin möcht ich wissen, was du machst und mit wem.

Was willst du mit denen reden? Und wehe du redest über mich!

So langsam solltest du dich ein bisschen bremsen.

Wenn du nicht gelogen hättest und einfach weggeblieben wärst,

obwohl ich dir das verboten hatte,

hätte ich mich nicht krummschuften müssen

für dieses bescheuerte Essen.

Reiß dich mal zusammen!

Wir haben jetzt einen schönen Abend, okay?

* Türglocke *

Ich würde gerne noch einmal willkommen sagen.

Willkommen bei uns! - Grazie!

Und ... dann hab ich gedacht, vielleicht sollten wir uns duzen.

Certo! Sicher.

Lorenzo. - Patrick. - Giulia. - Lisa.

Salute!

Nette Jungs habt ihr. Sie kommen wohl ganz nach ihrem Vater.

Das ist nicht mein Vater!

Ach so! Und wie nennst du ihn? Papa? - Nein!

Er ist auch nicht mein Papa! - Vati?

Nein!

Der ist nicht mein Vater!

Ich bin nur Williams Papa.

Und Bianca und Eddie sind meine Kinder von meinem Exmann.

Du bist geschieden? - Genau.

Na ja, eigentlich noch nicht richtig.

Okay, also die Scheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Aber ...

Ah, okay.

Das heißt, wenn ich richtig verstehe,

bist du immer noch verheiratet mit seinem Vater.

Ja, genau. - Was?

Eddie ... wir sind quasi geschieden, Papa und ich.

Also sein anderer Papa.

Es müssen einfach nur ein paar Papiere unterschrieben werden.

Und ... - Und was?

Ich meine ... ist das dein Kind oder ...

Absolut. Natürlich!

Wir ... werden heiraten.

Ah. Gut.

Irgendwann, eines Tages!

Wir haben noch nicht darüber gesprochen.

Aber ... ausgeschlossen ist es nicht.

* Sie reden italienisch. *

Darf ich auch aufstehen? - Nimm doch Anna mit.

Könnt ihr vielleicht auf Deutsch reden?

Ma tu conoscevi questa situazione? - Ja, ich wusste davon.

Guter Wein!

Ich krieg die scheiß Monster nicht!

Das war wirklich ein sehr schöner Abend mit euch.

Es war auch schön, Matteo mal besser kennenzulernen.

Das freut mich. Du hast eine liebevolle Tochter.

Matteo und sie sind so süß zusammen.

Wirklich.

Unsere Kinder verbringen sehr viel Zeit zusammen.

Und Bianca schläft ja oft ... - Das weiß Lorenzo nicht.

Was? - Er denkt, sie geht jeden Abend und dass sie nur zusammen lernen.

Aber ich weiß, natürlich, dass sie ... fare l'amore.

Natürlich.

Matteo ist sehr gut aufgeklärt. Ich bezahle ihm die Kondome.

Wir haben eine sehr gute Beziehung. Ich finde das sehr besonders.

Prima. - Aber bitte sag das nicht Lorenzo.

Hier ist so was ganz normal,

aber seine Familie in Sizilien ist sehr konservativ.

Und katholisch. - Verstehe.

Ich rede mit Bianca. Ich kümmere mich drum,

dass sie öfter zu Hause schläft.

Und wenn Matteo kommt, bringt er die Kondome.

... ja.

Auf Wiedersehen!

Ich schreib dir.

Versprich mir, dass du so was nie wieder machst.

Versprich du mir, ans Telefon zu gehen, wenn ich anrufe.

Wenn du mich nicht nur anrufst, um mir Vorschriften zu machen.

Ich will dich ab und zu zu Hause. - Okay.

* Poltern *

Drück doller! - Ich kann nicht doller!

Was macht ihr da?

Wir bauen uns einen Gamer-Raum. Hier kommen die Computer hin.

Und Poster und Schwarzlicht.

Dann schlaft ihr in einem Zimmer. - Ja und?

Den brauchen wir. Fang.

Okay.

Da kommt was Schönes auf uns zu.

Williams Cleverness und Eddies Sturheit.

Eine sagenhaft unheilige Allianz.

Wir brauchen jetzt Ruhe zum Bauen.

Was ist los?

Ich hab eine Mail von Patrick gekriegt,

ich soll Wochenberichte verfassen.

Er ist so ein Kontrollfreak.

Ich fühl mich wie im Überwachungsstaat.

Er wollte das schon gestern haben und ich bin noch nicht mal hab fertig.

Also ...

Was du an den Abenden gemacht hast, kann ich rekonstruieren.

Danke!

Danke! Die beste Idee des Tages.

Aller guten Dinge sind drei.

Hoffentlich!

Soll ich? - Danke.

Hast du Hunger? Ich hab uns was zu essen besorgt.

Nein, hat keine Eile.

Wow! Was für ein Zimmer! Es ist sehr ... rot.

Ja ...

Das ... blaue war leider vergeben und ich dachte: Weniger ist mehr.

Schön! - Ja?

Ja.

Ich hab's für lau bekommen. Sebastian hat hier mal gearbeitet.

Er hatte noch was gut ... - Okay.

Und heute kommt niemand plötzlich rein, dreht Wachrunden ...

Nein, ... nein. ... Ich schwör's.

Geht das denn mit deinem Rücken?

Ähm ... ja! Oh ja.

Alles gut?

Soll ich dir ein Geheimnis verraten? - Ja ... Wenn's keins über Sex ist.

Nein ... also doch ... aber nein.

Okay.

Du kriegst eine kleine Schwester.

Echt? Toll!

Die Welt braucht ja auch mehr Mädchen. Wir auch.

Dann herrscht endlich Gleichstand.

Habt ihr schon einen Namen?

Patrick weiß es noch nicht mal. Du bist die Erste.

Wow.

Blueberry.

Als kleines Kind hab ich mir eine Schwester gewünscht, die so heißt.

Okay, ich denk drüber nach. - Nein, sie sollte älter sein.

Aber das ist zu viel verlangt.

Außerdem finde ich, dass du's ganz gut hingekriegt hast,

Blueberry zu ersetzen.

Meine kleine Maus.

Aber diese Woche ist William doch gar nicht hier.

Egal. Er hat nicht gesagt,

dass die Berichte nur von William handeln sollen.

"Hendrik und ich diskutieren Patricks Kontrollzwang."

Was haben wir gestern gegessen? - Ich hab Bratkartoffeln gemacht.

Richtig. Ich hab die Kartoffeln geschält.

Und dann haben wir ... - Richtig!

Vorspiel ... - Das willst du nicht reinschreiben!

Ja, so ... ungefähr war es.

Fertig!

Dieser Bericht ist eine solche Unverschämtheit.

Ja, oder?

Warte!

Jetzt haben wir uns so eine Mühe gegeben.

Wäre doch schade, wenn der Bericht in Patricks Papierkorb verschwindet.

Du schickst es an den Chef? - Warum nicht?

Schämst du dich für mich?

Jetzt geht's mir besser.

Dieser Bericht ist echt das Allerletzte.

Aber dieser Hendrik ist ja sagenhaft.

Jeden Abend ... kocht er.

Haha.

Patrick, wir haben den Jackpot geknackt.

Wenn Martins neue Freundin auch so toll ist, schaffen wir das.

Du hast Angst, dass er dir bei William den Rang abläuft.

Nein ... - Doch.

Deswegen bist du so paranoid.

Das musst du nicht. Du bist der beste Vater der Welt.

Du bist ungefähr 7000 Mal besser als Martin.

Was denkst du, warum ich mit dir ein Baby möchte?

Aber vielleicht ist Hendrik auch ein toller Papi. Sieht der gut aus?

Stell dir vor, wie sie zwischen uns liegt.

Unser erstes gemeinsames Baby.

Unser Babymädchen.

Wir kriegen ein Mädchen? - Eine kleine Ramona.

Ramona?

Ja oder Blueberry. Ich hab mich noch nicht entschieden.

Dann Blueberry.

Wir kriegen ein Mädchen!

Schatz!

Was ist los?

Komm her.

Kleine Maus ...

Alles wird gut.

Ich hoffe, du denkst nicht, dass ich komplett unromantisch bin.

Oder dass es nicht gut war. Weil das war's.

Ja?

Ich find's auch gut.

Schade nur, dass wir so ... früh ...

Wenn ich nicht nach Hause komme, kann Bergmann nicht schlafen und jault.

Er heult die ganze Nachbarschaft zusammen.

Dann krieg ich Ärger. - Macht Eddie auch immer.

Ich hoffe, dass ... vielleicht können wir das mal ...

Püppchen ist da. Ich hol den Autoschlüssel

und bring dich nach Hause.

Wartest du kurz, ich ...

Mutti?

Untertitelung: BR 2019

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