All language subtitles for Bonusfamilie (4_6) (Deutschland 2019).deu

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Er hat Williams Turnbeutel da reingeworfen.

Warum ausgerechnet Eddie?

Lass dir das nicht gefallen!

Patrick, sag was!

Eddie braucht positives Feedback.

Ich hasse Reis.

Warum kann nicht alles wie früher sein?

Du solltest ausgehen, mit der Kleinen da.

Eddie hat irgendwas!

Ich hab Erdnüsse gegessen. - Da ist er allergisch.

Sowas ist Lehrer! - Es geht ihm besser.

Ich hasse dich, du Lappen.

Du bist gut darin, deine Gefühle auszudrücken.

Mutti, ich brauch eine Schmerztablette.

Was hast du denn? - Rücken.

Wusst ich's doch. Das hab ich dir gestern schon angesehen.

In deinem Alter! Du musst dich in der Hüfte bewegen.

Das kommt von der Arbeit. Vom schweren Heben. Stimmt's?

Hoffentlich hast du keinen Hexenschuss.

Nein, ich weiß, wie sich das anfühlt.

Das ist ein Bandscheibenvorfall oder was richtig Schlimmes.

Du brauchst eine neue Matratze. Ich verkaufe Betten!

Du musst auf deinen Körper hören! - Ich habe schon eine Mutter!

Ja super, wunderbar, bis gleich.

Der Arzt sagt, dass er mich direkt drannimmt, wenn ich sofort gehe.

Kannst du die Stellung halten? - Logo. Ist es so schlimm?

Als ob ich ein Rambo-Messer im Rücken hätte.

Fuck. Nicht umdrehen. Tessa auf 12 Uhr.

Nicht umdrehen!

Die kommt jetzt schon zum dritten Mal hier vorbei.

Die steht auf dich. - Quatsch.

Die denkt, ich bin ein Vollidiot. - Wieso?

Ich hab was Blödes gesagt. Egal. - Komm schon, raus damit.

Ich hab den scheiß Hokuspokuswitz erzählt.

Du hast ihn bestimmt nur scheiße erzählt.

Vielleicht hast du Glück. Sie hat einen Fetisch

auf Mitdreißiger ohne Selbstbewusstsein.

Du kannst mich mal. - Du mich auch.

Sie sind ein bisschen steif? - Ich kann mich kaum bewegen.

Sieht aus, als hätten Sie einen Hexenschuss.

Nein, das strahlt bis ins Bein.

Das fühlt sich an wie ein eingeklemmter Nerv.

So fühlt sich ein Hexenschuss an.

Ich weiß, wie sich ein Hexenschuss anfühlt.

Es ist was Schlimmeres. - Haben Sie das schon lange?

Das kam aus dem nichts. Als hätte mir wer eine Axt in den Rücken gehauen.

Ich glaube, das ist ein Bandscheibenvorfall.

Oder die Nieren.

Oder was mit der Prostata?

Haben Sie Probleme beim urinieren? - Nein. Aber das kann noch kommen.

Hab ich gelesen. - Wo?

Im Internet. - Verstehe.

Deshalb dachte ich, dass Sie drauf schauen und wir machen eine MRT.

Wir warten erst mal, ob es nicht von allein verschwindet.

Bei einem Bandscheibenvorfall sollte man nicht warten.

Hab ich gelesen in zwei Foren.

Ich bin orthopädischer Chirurg und habe 7 Jahre studiert.

Wenn Sie mehr Vertrauen in die Expertise des Internets haben,

verschwenden Sie nicht meine Zeit!

Also keine Kernspintomografie? - Nein!

Gut. Dann ... auf Wiedersehen.

Und tun Sie sich einen Gefallen.

Googlen Sie keine Krankheiten. Da kommt eh immer nur Krebs raus.

Krebs? - Gute Besserung.

Weißt du was? Ich hab vergessen, wie man Pasta kocht.

Kompletter Blackout.

Sag mal, ... kommt die ganze Verpackung in den Topf?

Mit der Plastiktüte? - Papa. - Was denn?

Papperlapapp, Papa, ich bin nicht dein Papa.

Ich bin ein Monsterzombie.

Hey, Eddie, willst du mitspielen. - Äh, nein!

Komm schon, ich glaub, William kann Unterstützung gebrauchen.

Ich bin ein Monsterzombie. - Was?

Ich fresse kleine Kinder.

Entweder ist man ein Monster, oder ein Zombie.

Beides geht nicht. - Da irrst du kleines Menschlein.

Ich fress dich nämlich mit Haut und Haaren.

Du kleines Menschlein.

Lass mich! Lass mich in Ruhe!

Hilfe!

Aua! Stopp! Das tut weh! Nicht so doll!

Bist du stark ... ah!

Ich hab gesagt, du sollst aufhören! - Was machst du da?

Ich weiß nicht, wir haben gespielt.

Wenn dir jemand so fest in die Eier tritt, da reagiert man instinktiv.

Normalerweise passiert mir das nicht,

aber mir tritt sonst auch niemand in die Eier.

Ich kann das gerne mal machen.

Ich hab doch schon gesagt, dass es mir leidtut.

Tut mir leid. So was kommt nie wieder vor.

Eddie und ich ... wir ... haben einfach noch nicht unser ...

Wir haben noch nicht unser Ding gefunden.

Aber das werden wir noch.

Ein paar kleine Konflikte sind kein Grund zur Besorgnis.

Das sind ... Startschwierigkeiten.

"Ein paar kleine Konflikte", ihr streitet jeden Tag.

Wir haben auch unsere guten Momente. - Wann denn?

Schatz, bitte ...

Ich weiß, du bist schwanger und all die Hormone ...

Lass uns nicht streiten. - Die Hormone?

Jetzt bin ich an allem schuld? Ja? - Das hab ich nicht ...

Na?

Sehen wir uns heute? - Ich hab William diese Woche.

Tja ... - Guten Morgen zusammen!

Hallo.

Okay, dann haben wir einen Termin nächste Woche!

Ich kann nichts versprechen.

Klar, aber wir versuchen unser Bestes. Wie immer.

Willst du auch? - Ich hatte schon so viele.

Ich hab mir den Kaffee über die Hose gekippt

und wollte nicht, dass der Chef das sieht.

Wie geht's William? - Prima. Ihm geht's prima.

Cool. Das ist ein toller Junge. - Danke.

Und klug. Hat er das von dir? - Woher sonst?

Ich weiß ja nicht. Vielleicht ist sein Vater Hirnchirurg.

Er ist Lehrer.

Du ... da ist diese Sache heute Abend.

Ein Typ, mit dem ich studiert habe,

hält einen Vortrag über nachhaltige Architektur.

Klingt aufregend. - Ich weiß.

Mit der richtigen Gesellschaft kann es durchaus interessant sein.

Ich glaub nicht, dass ich die richtige Gesellschaft bin.

Ich dachte an Robert. Glaubst du, der würde gerne mitkommen?

Garantiert. Frag ihn einfach. Der kommt so selten unter Leute.

Ich soll die Kinder nehmen, weil du Rückenschmerzen hast?

Nur für ein paar Tage. Der Arzt sagt, ich soll mich ausruhen.

Aber ich hol mir eine Zweitmeinung. Ich will eine MRT machen.

Man weiß ja nie. Krebs oder so. - Das klingt heftig.

Aber kann Biggi dir nicht helfen?

Meine Mutter macht eh schon so viel. Wo ist das Problem?

Einfach ein paar Tage länger. - Es ist unsere Woche. Ohne Kinder.

Manchmal braucht man auch Zeit für sich.

Zeit für sich. Und meine Mutter braucht keine Zeit für sich?

Glaubst du nicht, dass die schon genug macht?

Ich dachte, wenn es dir so schlecht geht ...

Glaubst du, dass ich übertreibe?

Wenn ich krank bin, denkst du, dass ich simuliere.

Tu ich nicht! - Doch, tust du! Jedes Mal!

Überleg dir, woran das liegt! - Was soll das heißen?

Du verachtest Schwäche. Du hast ein Anti-Helfer-Syndrom.

Hör mal auf ... - Nein, immer lässt du mich hängen.

Ich wohne bei meiner Mutter,

weil du ein blödes Stück Papier nicht unterschreiben wolltest.

Ach Martin! - Die meisten haben eine Art Herz. Das fehlt dir!

Das würde ich mal checken lassen.

Ihr müsst euch keine Sorgen machen. Es ist nichts Ernstes.

Aber um wirklich sicherzugehen, lass ich eine MRT machen.

Dazu muss ich einen Arzt finden. - Eine MRT wegen Rückenschmerzen?

Ja. Das tut tierisch weh.

Weißt du noch, als du mit dem Rad gefallen bist?

Das mal 1000. So schlimm ist es.

Warum glaubt ihr, dass ich simuliere. - Wäre nicht das erste Mal.

Du fängst an wie deine Mutter. - Ich will nicht zu Mama.

Ich will bei dir bleiben. - Der Arzt hat gesagt,

dass ich Ruhe brauche. Es ist besser, wenn ihr zu Mama geht.

Lass mich helfen. - Nein!

Das ist kein Problem für mich. - Ich mach das schon.

Du hast wirklich genug zu tun. - Das kann ich selbst beurteilen.

Ich kann mich um mich selber kümmern. - Aber Eddie braucht Hilfe.

Hilfe bei den Hausaufgaben. Er muss zum Fußball, das ganze Programm.

Außerdem ist es super, dass ihr bei eurer Mutter eigene Zimmer habt.

Hab ich nicht! Ich muss es mir mit William teilen

und der ist echt bescheuert!

Ich weiß, aber es sind doch nur ein paar Tage.

Aber Patrick ist voll brutal. Der schlägt mich.

Wie der schlägt dich? - Ihr habt zum Spaß gekämpft.

Er hat dir 20 Mal gesagt, dass du nicht so grob sein sollst.

Du hast ihm in die Eier getreten. - Er hat ihn geschlagen?

Nein ... na ja, geschlagen nicht,

aber er war krass wütend und hat mich voll gegen die Wand gedrückt.

Ich will da nicht hin.

Wenn mein Rücken nicht wär, ich würd den ...

Ja genau! - Würde ich machen!

Meinetwegen. Dann gehen wir zu Mama und du legst die Beine hoch.

Wohin willst du? - Zum Tanzen und dann zu Mama.

Tschüss. - Tschüss.

Aber ich bin doch gerade erst angekommen.

Muss ich wirklich jetzt gleich zu Mama?

Ja.

Aber Eddie ... ich hätte eine super Überraschung für dich.

Ich will keinen Hamster. - Du hast dir immer einen gewünscht.

Als ich klein war. Jetzt finde ich die nicht mehr cool.

Der läuft nur in seinem Rad rum. - Das finde ich auch.

Hey ... - Hallo.

Hamster sind echt langweilig. - Hab ich gesagt.

Das ist Tessa von meiner Arbeit und das ist Eddie, mein Sohn.

Hey, o ja, das merkt man.

Vielleicht darfst du was anderes aussuchen.

Darf ich? - Ähm, du kannst ja mal gucken.

Aber nicht gleich durchdrehen!

Ich wollte ihm den Hamster nicht ausreden.

Oder wolltest du ihn für dich? - Genau. Seit 30 Jahren.

Es tut mir leid. - Und das ist für dich?

Vielleicht ...

Nein, das ist für meinen Hund. - Du hast einen Hund?

Papa, komm mal!

Was gibt's?

Weißt du, was ich mir wirklich wünsche? Als Einziges auf der Welt?

Ähm ... Fische? - Eine Schlange!

Eine Schlange? Das ist keine gute Idee.

Wir haben keine Ahnung von Schlangen. Und die sind superteuer.

Du könntest ja Hokuspokus ein Kaninchen aus dem Hut zaubern.

Du hast mit den Zauberwitzen angefangen.

Ich will kein Kaninchen, sondern eine Schlange,

eine kleine, die nicht so viel kostet.

Ich les auch alle Bücher über Schlangenhaltung.

Ich hatte eine Königsnatter. Die sind klein, einfach zu halten

und sehen super aus. - Cool! ... Papa!

Du kannst ja mal gucken, ob sie eine haben.

Lieber Gott, lass sie keine haben.

Keine Sorge, die sind billig. Das gefällt dir doch.

Billige Haustiere, billige Witze ...

Ich weiß, dass der Witz scheiße war. Wie oft soll ich mich entschuldigen?

Eine Königsnatter! Eine Königsnatter! - Jetzt sind wir quitt.

Danke.

Dann zeig mal her.

Tada.

Et voilà. - Wow.

Ich dachte, wir feiern ein bisschen.

Alkoholfrei.

Und was feiern wir? - Dass die Kinder weg sind.

Du willst feiern, dass die Kinder weg sind?

Natürlich ist es toll, wenn sie da sind.

Aber wir dürfen doch feiern, dass wir jetzt eine Woche zu zweit sind.

Danke.

Mama!

Hey! - Hey.

Hey.

Ich hab alles probiert, aber es geht nicht.

Und du hattest nicht mal Zeit, vorher anzurufen?

Ich weiß, dass es mit eurer Woche kollidiert.

Deshalb gibt es Absprachen.

Das geht nicht! - Aber Kinder gegen die Wand drücken geht?

Das reicht jetzt! Wir freuen uns doch immer, wenn du da bist.

Guckt mal! - Ah!

Was ist das denn? - Eine Königsnatter.

Das ist so cool.

Er hat sich so lange ein Haustier gewünscht

und hat es auch nicht einfach in letzter Zeit.

Die bleibt nicht hier. - Doch. Die ist harmlos.

Mach dir nicht in die Hose.

Vielleicht überträgt sie Salmonellen.

Quatsch! Wasch dir die Hände, wenn du sie gestreichelt hast.

Martin, es ist besser, wenn die Schlange bei euch bleibt.

Nein, ich finde, sie sollte dort bleiben, wo Eddie ist.

Wahrscheinlich ist es sogar besser, sie bleibt ganz hier.

Meine Mutter fällt schon in Ohnmacht, wenn sie einen Wurm sieht.

Gut ... okay ... Eddie, Storno, wir müssen die Schlange zurückbringen.

Mami will sie nicht. - Was?

Du hast es gehört. - Halt!

Es ist schon okay. Wir kriegen das hin. Irgendwie.

Ja ... übrigens, draußen ist noch Zubehör für die Schlange.

Was? Ich darf nicht schwer heben.

Das sieht doch toll aus.

Ja ... das sieht so super aus.

Danke, Mama.

Danke, danke, danke.

Kann ich sie jetzt reinsetzen? - Klar.

Und wie soll sie heißen?

Messi. - Was?

Wie der Fußballspieler.

Weil sie so superschnell ist und überall durchkommt.

Willkommen zu Hause, Messi. - Willkommen, kleiner Messi.

Ich kümmere mich um alles. Versprochen.

Ich mach mit Eddie die Reinigung, geh mit dem Tier zum Tierarzt ...

Du musst die Schlange nicht mal sehen.

Wenn du William Gute Nacht sagst, kommt eine Decke drauf.

Mach dich nicht verrückt.

Wieso muss die Schlange zum Tierarzt? Kriegt sie eine Tollwut-Impfung?

Messi kriegt Vorsorge und Gesundheitsuntersuchung.

Der Tierarzt gibt eine Beratung zur Artgerechten Haltung,

und Ernährung und so weiter. - Okay.

Ich könnte Martin echt ...

Ich hätte Lust, Eddie eine fleischfressende Pflanze zu kaufen,

in Martins Größe.

Du weißt aber schon, dass die auch bei uns enden würde.

Wir können Eddie die Schlange nicht mehr wegnehmen.

Das wäre herzlos, gemein, oberfies.

Du wirst gar nicht mitbekommen, dass sie da ist.

Nein!

Was ist das eigentlich?

Nein, ne?

Lisa!

Ist doch schön. Dann haben wir jetzt auch Geheimnisse voreinander.

Bitte nicht ...

Wer war das?

Das war Arbeit.

Mama, warum machen wir nicht mal was Schönes?

Was denn?

Z.B. ins Kino gehen. - Aber nicht unter der Woche.

Bitte, am Donnerstag. - Fröschlein, es ist Schule.

Der Film läuft nur noch bis Donnerstag.

Und er ist echt super. Ape Wars. - "Ape Wars"?

Ja, der ist wie Star Wars, und richtig lustig.

Woher weißt du das? - Hat mir Hendrik erzählt.

Hendrik von meiner Arbeit?

Er will ihn mit mir gucken. - Wir gehen nicht mit ihm ins Kino.

Warum denn nicht? - Er ist mein Kollege. Ich kenn ihn kaum.

Aber ich! - Und ich hab Nein gesagt.

Okay. Wir gehen morgen ins Kino, obwohl Schule ist.

Aber nur wir beide.

Das wird schön. - Ja, das wird es.

Vielleicht wollen Sie uns erzählen,

warum Sie sich für eine Paartherapie entschieden haben.

Und was Sie sich erwarten. - Soll ich anfangen?

Also ... ich sehe es als Prophylaxe, damit wir gut miteinander umgehen.

Als Paar. Wir kriegen ein gemeinsames Baby.

Es gibt die anderen Kinder und die Ex-Partner

und unser Leben ist sehr chaotisch.

Ich erhoffe mir, dass dies ein Ort wird, wo wir zur Ruhe kommen.

Und reflektieren.

Und Sie? Warum sind Sie hier?

Hauptsächlich wegen der Schlange.

Eddie braucht ein Haustier, hatten die keine Piranhas?

Sie finden nicht, dass Eddie ein Haustier braucht?

Doch, gerne. Aber keine Schlange.

Martin hat ihm die geschenkt. Wir können sie ihm nicht wegnehmen.

Fällt es Ihnen schwer, Eddie einen Wunsch abzuschlagen?

Nein, es ist einfach eine schwierige Situation.

Komm!

Denk an gestern. Da hast du ihn angeschrien

und gegen die Wand gedrückt.

Er hat mich getreten. So fest er konnte. In ... meinen Unterleib.

Meine Reaktion war absolut nicht in Ordnung.

Aber sie war ein Reflex. - Es war schrecklich.

Patrick, ... haben Sie das Gefühl, dass Lisa Eddies Partei ergreift?

Ja schon. Sie glaubt eher ihm als mir.

Es verletzt Sie, dass Lisa Ihnen nicht zu vertrauen scheint.

Nein, ich vertraue dir. Du hast nur mit Eddie eine komische Art.

Darf ich was sagen? Ich glaube, diese Situation könnte Ihnen nützen

und zu etwas Positivem führen.

Dieses kleine Wesen, das Sie nicht so in Ihr Herz geschlossen haben.

Eddie.

Nein, die Schlange. - Genau das meine ich!

Ich habe ihn falsch verstanden!

Darf ich fortfahren?

Wenn ich recht verstanden habe, hängt Eddie sehr an der Schlange.

Warum machen Sie das Wesen nicht zu Ihrem gemeinsamen Projekt?

Ja, aber ... - Nein, wenn man sich mit etwas unwohl fühlt,

ist es immer der beste Weg, sich damit zu konfrontieren.

Und während Patrick sich bemüht, die Beziehung zu Eddie zu verbessern,

sollten Sie mit Ihrem Ex sprechen. Sie müssen ihm Grenzen setzen.

Finde ich gut.

Gut, sollen wir sagen, das sind Ihre Hausaufgaben bis zum nächsten Termin?

Okay.

Hallo ihr beiden.

Na? Schläft er?

Nein, er will bloß in Ruhe gelassen werden.

Dann will er keine Gesellschaft? - Nein, will er nicht.

Und ... warum?

Ist er traurig oder so?

Ich weiß wirklich nichts über Schlangen.

Er ist gestresst. Hier ist alles neu für ihn und er kennt dich nicht.

Verstehe.

Du kennst dich ja ganz schön gut aus.

Weißt du, ich hab wirklich furchtbare Angst vor Schlangen.

Ich weiß. Hat Mama mir schon erzählt.

Das ist nicht so cool, hm?

Vor allem jetzt, da eine hier im Haus ist.

Vielleicht kannst du mir helfen, die Angst zu überwinden.

Okay ...

Scheint ganz gut zu funktionieren. - Echt?

Immerhin streiten sie nicht.

Und ... es ist für dich okay, dass du jetzt mehr Zeit bei uns verbringst?

Ist mir egal. - Wirklich?

Ja, aber es ist ätzend, wenn du und Papa euch in den Haaren habt.

Komm schon ... Und er hat dann immer seine Schmerzen.

Weißt du noch seine Gastritis?

Nein, Messi bleibt erst mal drin!

Also der bleibt drin und ich draußen. Was schlägst du vor?

Ruhig bleiben. Du musst ruhig bleiben.

Er kann deine Angst spüren. - Und was passiert dann?

Er wird voll gestresst. - Und? - Beißt dich.

Ah! Mensch Eddie! Warum hast du das nicht gleich gesagt?

Du bist so ein Lappen.

Hey! - Hey.

Alles gut? - Ja, prima!

Prima.

Okay ...

Hi! - Hi.

Und? Wie läuft es mit der Schlange?

Toll, ... super ... danke.

Martin, Bergmann. Bergmann, Martin.

Hat er auch einen Vornamen? - Nein, hat er nicht.

Hast du Lust, mit uns spazieren zu gehen?

Ähm ... ja ... warum nicht? Tut meinem Rücken ganz gut.

Na dann ...

Der ist aber groß. - Ja.

Ich glaube trotzdem, dass es ihm Spaß macht, mit dir Zeit zu verbringen.

Es macht ihm Spaß, mich zu sehen, wie ich mir in die Hosen mache.

Wir sagen ihm, ich hab eine Allergie. - Ich soll ihn anlügen?

Sei doch nicht so dramatisch. Eine harmlose Lüge zu meinen Gunsten.

Wir finden was anderes, was wir zusammen machen können.

Wir können ins Kino gehen. Fußball ...

Fußball? Du? - Ja.

Er kann es mir doch beibringen.

Ich würde lieber einen Fußball ins Gesicht bekommen. Oder in die Eier.

So schlimm? Echt? - Echt.

Du Armer.

Mama! Mama! Messi ist weg!

Er ist ausgebrochen! Komm schnell!

Einmal ermäßigt, einmal normal. - Hey!

Hey!

Moment!

Tja, ich bin's!

Du hättest mir vorher Bescheid sagen können.

Hendrik will den Film auch sehen. Hab ich doch gesagt.

Zum Glück hab wenigstens ich meine Mama gefragt.

Na dann ...

Popcorn? - Ich nehme von William. - Meins ist mit Zucker.

Ich mag lieber salzig. - Ah.

Messi!

Vergessen den Deckel draufzumachen ...

Mama! Ich hab ihn gesehen!

Er ist da reingekrochen.

Sicher? - Ja!

Okay ... - Messi!

Und?

Geh mal zurück.

Vorsichtig. Das kann splittern.

Oh Mann!

Mach doch was! - Okay.

Bitte mach was! - Ja.

Messi, komm raus!

Zurück!

Äh, Lisa, bist du sicher? - Was soll ich sonst machen?

Beeil dich! - Zurück!

Vorsichtig! Pass auf! Nicht dass er dich in Panik beißt.

Kannst du ihn sehen?

Nein. Bist du dir ganz sicher, dass der da reingekrochen ist?

Ja! - 100.000 Prozent?

Ach ne ... - Eddie!

Es hat absolut so ausgehen. - Eddie, du Vollhorst!

Bianca! Schluss!

Ich bin ... dann gehen wir schlafen und gucken morgen weiter.

Aber was wird aus Messi?

Du glaubst doch nicht, ich schlaf nur eine Sekunde so!

Hast du sie noch alle? - Bianca!

Messi kommt bestimmt zurück. Sicher. Machen Schlangen immer.

Aber ... - Nein, ab ins Bett! Abmarsch!

Ab! Los jetzt!

Wie lange seid ihr schon getrennt?

Wir haben letztes Jahr Schluss gemacht.

Aber er weigert sich auszuziehen. Er versucht bei mir zu bleiben.

Das ist superkindisch. - Ja.

Habt ihr Kinder? - Zum Glück nicht.

Ist schon schlimm genug, sich um den Hund und die Möbel zu fetzen.

Und auf einmal wird der Ex zum Psycho.

Er versucht sogar Bergmann gegen mich auszuspielen.

Krank. - Völlig krank. Tut mir leid, Großer.

Er will, dass ich ihm Ablöse für die Küche zahle.

Dabei gehört die zur Wohnung und ich hab sie gemietet.

Wie ist deine Ex so?

Na ja, wie soll die sein? Sie nervt halt.

Wieso?

Na ja, wegen der ganzen Organisation, der Kinder.

Ich versuche mein Bestes zu geben

und zu machen, was die feine Dame möchte.

Aber ich kann nicht zaubern.

Da müssen sich beide reinknien, nicht nur einer.

Okay. Also du bist ein Zauberer, der sich reinkniet.

Ja ... ja.

* Handy *

Das ist mein Sohn. Da muss ich kurz rangehen.

Eddie? Was ist denn los? - Messi ist ausgebrochen.

Du musst kommen! Sofort!

Jetzt mal langsam. Gib mir mal deine Mutter.

(Lisa) Martin. - Er ist einfach ausgebrochen?

Ich weiß es nicht.

Wie? Weißt du, was so eine Schlange kostet? - Nein.

Das Terrarium, das Zubehör, das sind locker 300 Euro!

Und wir haben ein riesiges Loch in der Wand wegen der Schlange,

die du uns aufgehalst hast ohne zu fragen.

Was kann ich dafür, dass ihr ein Loch in der Wand habt.

Und du kannst die Kinder nicht ohne Ankündigung hier abladen.

Ich hab die Kinder ... - Das war eine einmalige Ausnahme.

Lisa ... Lisa?

Hat die einen Schatten oder was?

Ich glaub, ich geh mal. - Ich dachte, wir quatschen noch.

Ich muss jetzt Bergmann füttern. Gute Besserung!

Wir sehen uns.

Ja ...

Tschau.

Du kommst aber spät. - Warum bist du denn nicht schlafen?

Es ist seit 20 Jahren nicht mehr nötig,

dass du aufbleibst, bis ich komme. - Ich konnte nicht schlafen.

Du hast doch nicht so lange gearbeitet?

Nein.

Hast du schon einen anderen Arzt gefunden?

Geh doch zu Püppchens Arzt. Der soll super sein.

Alles gut. Ich hab einen Termin bei einer Ärztin

mit einer super Bewertung.

Wir hatten Hähnchenflügel! Ich hab dir was aufgehoben.

Ach lecker.

Ah, ach Gott.

Hör mal, Martin ... wegen der neuen Wohnung ...

Meinetwegen musst du nicht umziehen.

Ich hab die Kinder gerne hier.

Und dich.

Ich bin fast 40. Ich brauch mal was Eigenes.

Aber so viel Geld für eine neue Wohnung ist doch Quatsch!

Und irgendwann, eines Tages wohnst du sowieso wieder hier.

Das will ich nicht hören. Wirklich!

Ich meine ja nur, bleib solange du willst.

Gute Nacht, mein Junge.

Mutti ...

Der war so lustig! - Ja! Absolut.

Der beste Film seit "Breaking the Waves".

Kinder verstehen keine Ironie. - Das war keine.

Ich fand den wirklich toll. - Bombastisch.

Okay, klingt ja nach einer 5-Sterne-Bewertung.

Absolut. Ich hab ein gutes Gefühl dafür, was 5 Sterne verdient hat.

Was machen wir jetzt? - Wir gehen nach Hause.

Und Hendrik auch. - Wir könnten noch Burger essen.

Nein! - Doch bitte! Wir beide könnten doch.

Morgen ist Schule und es ist schon spät.

Wir sagen Hendrik besser gute Nacht.

Wir treffen uns ein andermal wieder. - Okay. Aber versprochen?

Versprochen. Schlaf gut!

Tja dann ... danke für einen wunderschönen Abend.

Danke dir. Das war sehr nett.

Wir müssen jetzt gehen. Bis dann! - Klar.

Du hast das richtig gemacht. Du hast Martin Grenzen gesetzt.

Du warst heute auch richtig toll mit Eddie.

Ich weiß, er ist manchmal nicht ganz einfach.

Aber du hast dich echt bemüht. Danke. - Ich mag ihn auch.

Tief in mir hab ich ihn gern. Das weißt du, oder?

Aber die Schlange, keine Verhaltens- Therapie wird etwas daran ändern.

Ich werde bis zu meinem Lebensende Schlangen hassen. - Warum?

Woher kommt die Angst? - Purer Instinkt.

Schlechte Erfahrungen können so prägend sein,

dass sie sich im Erbgut festsetzen.

Ja ... - Verstehe. Das wusste ich nicht.

Schon toll, mit einem Lehrer zusammen zu sein,

der alles weiß über Biologie und so. Red weiter.

Oder ...

Ich mach ein bisschen Anschauungsunterricht?

Ja, klingt gut. - Ja?

Du musst leise sein. - Ja.

(beide) Ah!

Ist der tot? - Ich weiß es nicht.

Boah ...

Er ist tot, Lisa. Absolut tot.

(Eddie) Mama!

Warum schreit ihr denn so rum?

Die Schlange!

Ich hab sie gesehen! - Wo? - Im Garten!

Echt? Wir müssen sie reinholen!

Wir müssen sie finden, bevor sie sich verirrt.

Die ist so schnell, die ist bestimmt schon wieder woanders.

Er hat es jetzt viel besser. Versprochen.

Untertitelung: BR 2019

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.