All language subtitles for Bonusfamilie (3).deu

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German Download
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

.

Ich hab geschworen, dass wir kein Kind zusammen kriegen.

Lügnerin!

Ich war eine Minute am Kopierer und mein Sohn ist weg.

William, Henning hat viel zu tun. - Hendrik.

Scheiße!

Wie lange müssen wir noch so leben?

Wir nehmen die Wohnung!

Wir brauchen einen Bürgen, der Ihre Zahlungen übernehmen könnte.

Und wir zahlen dann seine Schulden?

Ich muss auf die Knie gehen vor Menschen, denen ich egal bin.

Unglaublich. Drei Kinder. Bald vier.

Kannst du uns erzählen, wie das passiert ist?

Ich weiß es auch nicht. Er hatte Williams Turnbeutel.

Er hat ihn da reingeworfen und ...

Martin ...

Wenn William gemobbt wird, ... - Er war gar nicht in der Nähe.

Und wieso sind es ausgerechnet seine Sachen?

Katja, ich glaube nicht, dass es was mit der Wohnsituation zu tun hat.

Warum nicht? Weil Eddie ihm dann auch im gemeinsamen Zimmer

mit dem Holzspielzeug den Kopf einhauen könnte?

Es haut sich niemand bei uns die Köpfe ein.

Es ist nicht immer leicht.

Und wir müssen uns alle noch zurechtfinden als Bonusfamilie.

Idealistisches Wort für Patchwork. - Es ist eine positive Formulierung.

Katja, ich kann dir versichern, dass ich William liebe und

der Sache auf den Grund gehe. - Das klären wir zu Hause.

Hauptsache, den Jungs ist nichts passiert.

Warum steht hier so ein Riesen-Rasen-Gartenhäcksler?

Das ist allerdings eine berechtigte Frage.

Da können die Kids sonst was reintun. Flaschen, Steine, Hände ...

Mit dem Hausmeister hab ich gesprochen.

Und zahlen Sie auch das Sportzeug? - Das machen wir.

Wieso? Er hat den Häcksler stehen lassen.

Wenn wir ehrlich sind, könnte Eddie auch mit einem Bleistift ...

Gehen Sie einfach Ihrer Aufsichtspflicht nach.

Eddie ist wirklich ein schwieriger Kandidat.

Sag mal ... - Wir reden mit ihm.

Nein, ich rede mit ihm. - Wir beide! Drei!

Alle drei. Dreifach hält besser.

Dann ist ja alles gesagt.

Das finde ich allerdings auch.

Wissen Sie, was bei uns hilft? Unsere Familienmeetings.

Wir erzählen uns sonntags, was so los ist.

Wir sehen uns ja die ganze Woche kaum.

Aber das ist ein Pflichttermin. - Klingt gut.

Vielleicht machen wir das auch.

Vielleicht müssen Sie Eddie mehr loben.

Damit er sicherer mit sich wird. Positive Verstärkung.

Das funktioniert sehr gut bei Kindern.

Und was, wenn es nichts zu loben gibt?

Patrick ...

Untertitelung: BR 2019

Es ist nicht zu fassen, das darfst du dir nicht gefallen lassen.

Es war nicht so schlimm.

Ich wäre stocksauer.

Eigentlich ...

Na ja ...

Als Eddie mein Sportzeug genommen hat, hab ich gesagt,

dass der Häcksler das nie schafft. Damit er es macht.

Weil ... am Montag Sportfest ist.

Aber ... du hättest es mir erst am Montag gesagt,

wenn ich zur Arbeit muss.

Erinnere mich in der nächsten Mama-Woche dran,

dass wir mal Sport machen. Ich war spitze im 100-m-Lauf.

Ich trag's mir in den Kalender ein.

Ich kauf das neue Sportzeug von meinem Taschengeld.

Nein, das sollen schön die Vandalen-Eltern bezahlen.

Fahren wir noch zum Sportgeschäft und kaufen neue Sachen für William?

Und Turnschuhe für Eddie. - Findest du das richtig?

Das ist, als würden wir ihn belohnen. - Er braucht neue Schuhe.

Ach komm, er hat das Zeug nur aus Neugierde genommen.

Und gehäckselt. Und dafür bekommt er neue Turnschuhe.

Dann kaufen wir die eben nächste Woche. Nach dem Sportfest.

Das nennt sich Erziehung.

Wer von uns trinkt laktosefrei? - Bianca und ich.

Und warum? - Weniger Luft im Bauch.

Die ist fast doppelt so teuer wie normale. Brauchen wir die?

Ja, Patrick, bitte.

Wenn es nur um die Luft im Bauch geht:

Uns macht das nichts, wenn ihr pupsen müsst, wenn wir dadurch Geld sparen.

So, ... können wir jetzt dann endlich in Ruhe einkaufen?

Entschuldigung.

Ach ... mir tut es leid. Ich kauf nächste Woche wieder alleine ein.

Ach Quatsch ... tut mir leid, dass ich gemeckert hab.

Patrick! Eddie ist allergisch gegen Nüsse!

Tut mir leid, das war reine Gewohnheit!

Ich ... liebe die einfach!

Vergiss dein Tablet nicht. - Ich lass es hier.

Bei Papa benutz ich es eh nicht.

Warum?

Ich hab mein Tablet lieber als mein Sportzeug.

Und Eddie macht alles kaputt.

Aber ... ist es doch so, dass er gezielt deine Sachen zerstört?

Nein ... du verstehst das nicht.

Er will alles haben und anfassen. Er macht einfach alles kaputt.

Haut er dich? - Nein!

Aber er schreit die ganze Zeit rum.

Bianca nervt auch.

Ich versteh das nicht.

Kann Papa denen nicht sagen, dass sie damit aufhören sollen?

Er kriegt das gar nicht mit.

Papa und Lisa sind die ganze Zeit mit sich beschäftigt.

Eigentlich ... macht es für dich doch keinen Unterschied,

in welcher Woche ich bei dir bin.

Ich meine ... ich kann in der anderen Woche zu denen gehen,

wenn die nicht da sind.

Ich fürchte, das wird Papa nicht gefallen.

Wenn du willst und Papa einverstanden ist,

kannst du nächsten Monat eine Papa-Woche aussetzen.

Ich tausche eine Woche mit ihm und wir machen was Schönes. - Wann?

Nächsten Monat, ich muss das auf der Arbeit planen. Aber das schaffen wir.

Besser? - Besser.

* Musik *

* Leises Schluchzen *

Eddie?

Alles okay?

Es wird nie mehr wie früher.

Nein. - Aber warum nicht?

Warum kann nicht alles wieder wie früher sein?

Na ja, weil nicht mehr früher ist. - Blöde Antwort.

Früher warst du ein Baby. Willst du wieder ein Baby sein?

Von mir aus. - Nein, willst du nicht.

Mama ist glücklich mit Patrick.

Warum kann sie nicht weiter mit Papa glücklich sein?

Rutsch mal ein Stück.

Alles wird gut.

O Gott! Scheiße! Eddie!

Wach auf! Wir haben verschlafen!

Hallo!

Besetzt! - Aufmachen bitte!

Hast du's eilig? - Ja!

Wir sind viel zu spät! Warum hast du uns nicht geweckt, Mutti?

Ich dachte, ihr könnt ausschlafen. Bin gleich fertig!

Eddie! Los jetzt!

Wo bleibst du denn?

Mann! Mein Brot! - Das ist egal.

Schnell, schnell, schnell!

Los!

Komm, dann schaffen wir es noch.

Pünktlich! Wer ist der Größte? - Ich!

So sieht's aus. Also mein Lieber, wir sehen uns nächste Woche!

Ich hab dich lieb, wir sehen uns.

Eddie? Moment!

Moment mal! Heute ist doch Sportfest! Alle sind auf dem Sportplatz.

Scheiße. Verdammt.

Ich vermute, Sie haben ihm auch keine Verpflegung eingepackt?

Nein.

Bekommen Sie unseren Eltern-Newsletter nicht?

Doch, den bekomme ich. Ich hab's wohl verwechselt.

Wir holen schnell was zu essen und gehen dann zum Sportplatz.

Gut, dann sehen wir uns heute Abend. - Ja?

Zum Elternabend!

Ach so. Ach zum Elternabend. Der ist um 7? - Um 6.

Genau. Der von Eddies Schwester war um 7.

Genau ... ja ... danke.

Was gibt's zum Abendessen?

Unser Hühnchen mit roter Soße. - Kann ich helfen?

Ja, du kannst den Reis waschen.

Das find ich ja toll, dass du hilfst.

Machst du für mich auch Soße ohne Sahne?

Ich krieg Blähungen.

Ja ... - Noch was?

Ja, du kannst du den Tisch decken.

Was gibt's zum Abendbrot?

Ein superleckeres Hühnchen mit Reis. - Ich hasse Reis!

Gleich Hass?

Ist das nicht ein bisschen übertrieben?

Es geht hier um Lebensmittel und keinen Kriegsverbrecher.

Das letzte Mal musste ich kotzen.

Die ganze Nacht habe ich Reis gekotzt.

Das war voll eklig! - Das war heftig.

Möchtest du was anderes essen? - Kartoffeln.

Hallo! - Hey

Nicht das Messser! Hier! Nimm den Schäler.

Nein, ich will das. - Ich erlaub ihm das.

Er kann damit umgehen. - Ich finde es zu scharf.

Was gibt's zu essen?

Kartoffeln oder Reis und dazu Soße mit oder ohne Sahne und Hühnchen.

Hühnchen? Mama, weißt du, wie die aufgezogen werden?

Au! - Eddie!

Komm mal her! - Bianca, holst du ein Pflaster?

Das ist noch nie passiert.

Mach mal drunter,

Lisa und ich möchten ein Familienmeeting machen,

wenn wir uns wiedertreffen.

Und ... - Kein Hühnchen! Nur Soße!

Jedenfalls dachten wir, wenn jeder von seiner letzten Woche erzählt.

Ja, äh ... genau. Jeder darf erzählen,

was er will, dann wissen wir, wie's uns geht.

Ich will Ketchup.

Okay, Eddie, willst du anfangen? Wie war deine letzte Woche?

Gut.

Erzählst du uns noch ein bisschen mehr?

William, dann erzähl du doch mal.

Also heute in der Schule ... - Es war doch Sportfest.

Ja. - Was habt ihr da gemacht?

Zuerst sollten wir rennen.

Wir mussten eine bestimmte Zeit schaffen.

Das war aber blöd.

Aber dann ist was voll Witziges passiert.

Robin ist in Scheiße ausgerutscht.

Robin aus deiner Klasse? Der Dicke? - Genau.

Da war Hundekacke auf dem Sportplatz.

Robin kommt so angerannt. Alle sind drum rumgelaufen.

Und dann bumm, platsch.

Der Arme. - Oh nein.

Als er dann ins Ziel kam, war seine ganze Hose vollgeschmiert.

Leute, bitte, wir essen gerade. Schluss jetzt.

Jeder darf doch erzählen, ohne dass er unterbrochen wird.

Ja, aber muss das beim Essen sein? - Jeder darf erzählen, was er will.

Ich kann sagen, was ich will.

Ja, aber musst du ausgerechnet über Kacke reden?

Und dann auch noch so ausführlich und bildlich?

Darf er einfach mal erzählen? - Und was hat der Lehrer gemacht?

Er sollte sich ausziehen und musste Mädchenklamotten anziehen.

So viel war das? Von einem Hund? - Das war ein Riesenhund!

Das war krass eklig. Voll weich.

Das war ein Riesenhund mit einem Riesendurchfall.

* Lisa und Bianca lachen. *

Vielleicht halten wir das nächste Meeting nicht beim Essen ab.

Tut mir leid, aber es war doch auch lustig.

Ich hab mich fast übergeben.

Weißt du was? In 20 Minuten fängt der Elternabend an.

Wie wär's, wenn ich zur Strafe hingeh.

Weil ich Eddie auch noch angefeuert hab.

Elternabende sind also eine Strafe?

Spaß macht es nicht gerade. - Geht Martin eigentlich auch?

Der war noch nie bei einem Elternabend.

Wenn du zu Hause bleibst, denkst du dran, was wir besprochen haben?

Wegen Eddie und dem positiven Feedback?

Ich probier das schon die ganze Zeit, aber es gab noch keine Gelegenheit.

Oh, hi!

Hi!

Dann sind wir beide hier. Im Doppelpack.

Ja ...

Hast du hier mal reingeschaut? - Nein.

Schau dir das mal an.

Eine richtige Müllhalde.

Was haben wir denn da erzogen? - Das gefällt mir.

Guck mal. - Sehr expressionistisch.

Ein richtiger Picasso, unser Eddie.

Weißt du, was ich glaube? Das ist unser Urlaub an der Ostsee.

Da war doch ... - Stimmt, das ist Bianca.

Mit dem gelben Bikini. Das ist Eddie, der Künstler.

Sehr cool. - Das bist du.

Das bist du ... und ... das mit dem Eierkopf bin wohl ich.

Und was ist das für ein verunglückter dritter Arm?

Das ist ein Federballschläger.

Ah ja, stimmt.

Wir haben viel Federball gespielt, letzten Sommer.

Vorletzten Sommer. Das war vorletzten Sommer.

Ja genau.

Ich müsste einmal kurz ...

Eddie sitzt hier.

Ich sitz auf Williams Platz. - Du bist doch wegen Eddie hier.

Nein! Also doch, klar. Ich bin für beide Jungs da.

So! Ich begrüße Sie recht herzlich zu unserem zweiten Elternabend.

Guten Abend!

Ich freu mich, dass Sie alle da sind. Wir haben einiges vor uns.

Ich hab das Programm schon aufgeschrieben.

Fangen wir gleich an, dann kommen wir früher nach Hause.

Kommen da irgendwann auch noch mal andere Tier vor? Schlangen?

Irgendwas Cooles? - Wohl nicht.

Es geht um Tiefseefische im Indischen Ozean.

Langweilig!

Jetzt kommt meine Sendung!

Nein, ich guck was! - Montags bin ich dran!

Ich hab zuerst was geguckt. - Halt's Maul.

Scheißfische kannst du dir im Aquarium anschauen.

Montags guck ich meine Show! Mama sagt, du hast dann Sendepause!

Ich will aber jetzt was gucken! - Montags bin ich dran!

Nein, ich war zuerst hier.

Hallo? Alles okay?

Hallo Mama.

Hallo. Geht's dir gut, mein Fröschlein?

Nicht so gut, kann ich zu dir kommen?

Das geht jetzt wirklich nicht. Ich bin noch bei der Arbeit.

Zu jeder anderen Zeit wirklich, aber jetzt?

Pass auf, ich versuche hier schnell fertig zu werden

und dann telefonieren wir noch mal.

Ich rede mit Papa. Okay? - Okay.

Tschüss.

Tschüss.

* Telefon *

Katja?

Hallo Patrick, William hat mich gerade angerufen.

Der war völlig durch den Wind. Ist was passiert?

Nein, es ist alles in Ordnung. - Er klang verzweifelt, Patrick.

Scheint ziemlich brutal bei euch zuzugehen.

Ich klär das. - Da bin ich ja beruhigt.

Vielleicht schaffst du's mal, die Hände von Lisa zu lassen

und dich um deinen Sohn zu kümmern.

Ich drücke dir die Daumen. - Danke.

Wie wär's mit einem bisschen Matratzensport nachher?

Du hast doch eben Arbeit für vier Wochen angeschleppt.

Das Hennesser-Projekt muss bis morgen geklärt sein.

Da hast du deine Antwort. Ich mach Sport mit Hennesser.

Sag doch, dir ist schlecht. - So was mach ich nicht.

Gut, ich hab's mir überlegt. Das hat Zeit bis übermorgen.

Sag mal, bei dir ist gerade gar kein Blut mehr im Kopf, oder?

Dann kommen wir total in Verzug. Wir machen das jetzt fertig.

Wir gucken jetzt den Tierfilm, den er geschaut hat. Er war zuerst hier.

Bitte schön.

Vorbei. Jetzt möchte ich meine Sendung gucken.

Ich will meine Show gucken! - Nein.

Du hast mir nichts zu sagen! - Ich will meine Show gucken!

Montags bin ich dran! - Du bist so ein Honk!

Patrick, sag doch auch mal was! - Ja, äh ...

Jetzt hört doch mal auf!

Gib her!

Meine Güte, wirklich. Wir schauen jetzt Nachrichten.

Was?

Die Schule schickt so viele Infomails und Wochennewsletter.

Mein Spamordner quillt über.

Wenn das so weitergeht, explodiert mein Computer.

Ist doch so. Können die nicht einfach einen Zettel an die Tür machen?

Das hat früher auch funktioniert.

Das machen sie. Zusätzlich.

Ja? Ach so.

Müssten die mal größer machen. Sieht doch keiner.

Wie ist es bei euch zu Hause? - Gut.

Ich hab Eddie ein Hochbett gebaut und eine Kuschelecke darunter.

Mit Fernseher.

Schön.

Nicht so schön wie eine eigene Wohnung, aber wir kommen klar.

Kommst du auch unter Leute? - Morgen hab ich ein heißes Date.

Ja? - Meine Mutter. Supergeil.

Übermorgen hab ich ein Doppeldate mit Püppchen und meiner Mutter.

Buletten bei Kerzenlicht. Ich bin ziemlich ausgebucht.

Du musst dich hinten anstellen.

Du musst auch ein bisschen Spaß haben, dir was Gutes tun.

Wir hatten doch Spaß. Oder?

Gute Nacht.

Und? Was hat Mama gekocht?

Schon wieder Schnitzel.

Fleischbällchen. Seit drei Tagen.

Ich hab die Familienpackung gekauft. Die schmecken nach Sägemehl.

Ist dir klar, wie gut du's hast?

Ach ja ...

Wegen heute Abend gibt es Neuigkeiten.

Wir sind nicht mehr die Einzigen, die weggehen.

Die Mädels aus der Deko-Abteilung gehen heute auch aus.

Alle!

Okay.

Was soll das heißen?

Ich bin nicht so in Stimmung. Außerdem läuft heute ein guter Film.

Welcher denn? - Notting Hill.

Der ist super! - Willst du mich verarschen?

Der lief schon 400 Mal im Fernsehen! Du kannst ihn aufzeichnen.

Aber du kannst ihn auch streamen, wann immer du willst.

Ist ja gut.

Außerdem sollst du in deiner Verfassung

keine Romantikkomödien gucken.

Du solltest ausgehen, saufen und eine aus der Deko-Abteilung klarmachen.

Nein.

Darf ich ein bisschen Schnitzel?

Okay. - Danke.

Nein, ich meine, ich komm mit. - Ja, natürlich kommst du mit.

Ja ... - Ja.

Okay.

Was machst du damit? - Ich mach mir Kartoffeln.

Nein, die gibt's morgen.

Ich will aber heute Kartoffeln! - Ich hab mir was gedacht beim Essen!

Bist du schwer von Begriff? - Nein! Ich mach mir Kartoffeln.

Alles klar. Lisa!

Essen ist fertig

Ich bin doch gar nicht da, heute. Ich geh doch aus.

Das weiß ich doch. Aber solltest du nichts im Magen haben?

Dann musst du dort nicht so viel essen.

Ja, diese schicken Restaurants kosten ein Vermögen.

Wenn du da hungrig hingehst, bist du gleich ruiniert.

Wir gehen in keinen teuren Schuppen.

In einem billigen lernst du nur billige Frauen kennen.

Ich geh nicht aus, um Frauen kennenzulernen. - Männer?

Lasst mich doch in Ruhe. Ich geh einfach nur in eine Bar.

Na dann solltest du vorher was essen. - Nein, ich möchte nicht. Danke.

Du hast dich richtig chic gemacht. Hast du ein Date?

Ich treffe einen Kollegen von der Arbeit.

Für den du dir die Nasenhaare trimmst?

Nein, es können ja auch andere Kolleginnen da sein.

Notting Hill kommt um 22.15 Uhr.

Schauen wir es zusammen? Du bist doch dann wieder da.

Lass mal abwarten. Also ...

Macht's euch hübsch. - Kuss, Kuss.

Viel Erfolg!

* Handy. *

Den würde ich an deiner Stelle nicht essen.

Ist das deiner? - Sonjas.

Na dann ...

Der ist seit vorletztem Dienstag da drin.

Woher weißt du so was?

Ich weiß alles, was in diesem Kühlschrank vorgeht.

Und der Joghurt? - Ist seit 15 Tagen abgelaufen.

Irgendwas Genießbares?

Der Weißwein ist ausgezeichnet.

Ist das deiner? - Nein.

Da ist meine Anstandsgrenze. Ich trinke keinem den Wein weg.

Nach 5 Wochen im Bürokühlschrank wird Wein Allgemeinbesitz.

Willst du ein Glas?

Es ist meiner.

Ich wollte gleich los. - Um zu Hause weiterzuarbeiten?

Es ist Freitag um 9 und wir sind immer noch im Büro.

Und keiner von uns hat etwas Besseres vor als Arbeit.

Das ist nicht so tragisch, wie es bei dir klingt.

Dann auf dich. Auf eine unverbesserliche Arbeitsoptimistin.

Und wo ist mein Glas?

Martin!

Die Mädels sind in Superstimmung.

Tessa hat sich vor Kurzem scheiden lassen.

Wenn du dich nicht blöd anstellst, geht heute noch was.

Genug gekuschelt. Lass mich los.

Hey Mädels, darf ich euch diesen sympathischen Kerl vorstellen?

Ich bin Sebastian. Kleiner Spaß.

Der Typ mit den weltschönsten inneren Werten: Martin.

Hi.

Martin wollte wissen, ob es Rabatt auf Teelichte gibt.

Er ist sehr einsam und badet gern bei Kerzenschein.

Schwachsinn! Das hab ich nie erzählt. - Männer, die baden, sind doch sexy.

Besser als Warmduscher.

Gibt's keine Sour-Cream-Chips? - Nein, heute gibt's nur eine Sorte.

Gesalzen mögen alle, deshalb hab ich die gekauft.

Und was ist mit meinen Nachos?

Ich hab eine Tüte Chips gekauft, von einer Sorte, die alle mögen.

Und den roten Dip. Der wird bisher am meisten gegessen.

Sagt mal, ist das schon wieder ein Grund zum Motzen?

Wenn das keine Luxusprobleme sind. - Was zur Hölle sind Luxusprobleme?

Das sind Probleme, die eigentlich keine sind, Eddie.

Wir haben keine existenziellen Probleme.

Deswegen blasen wir kleine Probleme auf.

Dann ist es ja kein Problem, Chips für alle zu kaufen.

Ich muss jeden Tag 100 verschiedene Sorten von allem kaufen.

Klingt nach einem Luxusproblem. - Schluss!

Salzchips oder nichts. Ihr habt die Wahl.

Und jetzt schauen wir was, was alle mögen, und halten den Mund.

Und wieso darfst du das bestimmen? Ich war zuerst hier!

Du kannst mir nichts vorschreiben!

Ich sag dir gleich, was ich kann, Freundchen.

Patrick, kann ich kurz mit dir reden? - Natürlich.

Tut mir leid, aber wir dürfen auch mal streiten.

Ich hab auch meine Grenzen.

Und das, worüber wir gesprochen haben?

Ich war gerade so knapp davor.

Fast hätte ich gesagt: "Eddie, du bist gut im Widersprechen."

Ich schwöre, ich denk mir was Besseres aus.

Ja, aber wirklich.

Hast du das Foto schon gesehen, was ich dir geschickt hab?

Nein ...

Wow. So groß ist unser Baby jetzt auch?

Ja. - Sind ... sind das Schwimmhäute?

Unser Baby hat so was nicht. - Da!

Gut, jetzt, wo du's gesehen hast: Wir kriegen einen Karpfen.

Einen Karpfen!

Das sind deine Gene! - Bitte? - Natürlich!

Was soll das denn?

Wir kriegen ein Baby.

Ja. Ist das nicht der Wahnsinn?

Mama? - Ja?

Komm mal schnell, Eddie hat irgendwas!

Was? Eddie, was ist los? Was ist passiert? Hat er sich verschluckt?

Hat er Nüsse gegessen? Waren Nüsse im Essen? - Nein!

Eddie, guck mich an.

Ich hab Erdnüsse gegessen, aber nur ich.

Er ist allergisch! - Ich hab sie in der Küche gegessen!

Ihr habt beide die Fernbedienung angefasst!

Egal! Hol seine Spritze! - Okay!

Im Flur, in dem kleinen Medizinschrank. - Jaja, ich weiß.

Alles wird gut.

Hier ist nichts! Vielleicht oben im Schrank?

Hör auf zu suchen und ruf einen Krankenwagen. Schnell!

Da geht keiner ran. Ich fahr euch,

Das dauert zu lange, ich fahre.

Alles gut, mein Schatz.

Wir müssen die Spritze wo hinlegen, wo sie sofort griffbereit ist.

Fahr doch einfach! - Ich sag's ja nur!

Wir sind gleich da!

Da ist er ja.

Wir ziehen noch weiter. Dancing. Kommst du mit?

Nein, ich trink mein Bier aus und mach einen Abflug.

Du machst einen Abflug? - Ja.

Verstehe.

Na ja. Kannst du mir Kohle leihen? - Aber dafür will ich Details.

Jaja, verzieh dich. - Hau rein.

Macht die Trage fertig.

Allergischer Schock, Nüsse, mein Sohn ist 10.

O Gott, Schatz ... Es wird alles gut.

Sie müssen das Auto umparken.

Und du? Gehst du nicht mit den anderen mit?

Nein, die geben sich die Kante.

Danach brauch ich 3 Tage, bis ich wieder geradeaus schauen kann.

Die ersten 8 Bier sind die besten. - Du hattest 8 Bier?

Dann hab ich aufgehört zu zählen. - Beeindruckend.

Na dann auf den letzten Rest! - Prostata.

Ja, Seb hat erzählt, du bist auch geschieden?

Und? Zufrieden damit? Glücklich?

Zufrieden ja, glücklich nicht. - Immerhin bist du zufrieden.

Ist doch schon mal ein Anfang. - Du nicht. Du trägst noch den Ring.

Ach so, ja das ist aber nur Formsache.

Sobald die Scheidung durch ist,

vertick ich das Ding. - Also glücklich.

Meine Ex hat mich nach 17 Jahren sitzen lassen für einen Waschlappen.

Jetzt muss ich bei meiner Mutter wohnen mit meinen Kindern,

die ich nur alle zwei Wochen sehe. Ich könnte glücklicher nicht sein.

Aber bescheuert, dass ich dir das erzähle.

Hast du dir ja nicht ausgesucht.

Jetzt hab ich einen trockenen Mund bekommen. Schaffst du noch eins?

Wir können uns eins teilen. - Warum eigentlich nicht?

Entschuldigung. Können wir noch ein Bier haben?

Hier ist die Mailbox von Lisa Gruber, ich bin gerade nicht erreichbar ...

Ladies first.

Und was denkst du, wie lange du noch bei deiner Mutter wohnst?

Nicht mehr lang, ich suche eine Wohnung für mich und die Kinder.

Aber das ist schwer. Der Wohnungsmarkt ist krass.

Meinst du, es wird schwer, wenn du wieder ausziehst?

Für meine Mutter? Nö. Die hat ja Püppchen.

Einen Hund? - Das ist ihre beste Freundin.

Das ist ja ein süßer Name.

Die hatte in ihrer Kindheit so Porzellanhaut.

Süß.

Ja ...

Sollen wir zu dir gehen und ich zeig dir einen Zaubertrick?

Zaubertrick? - Wir haben Sex und Hokuspokus verschwinde ich.

Das war ein Witz.

Ehrlich, tut mir leid. Den hat Seb mir mal erzählt.

Ich hab ...

* Handy *

Entschuldigung.

Das ist meine Tochter. Da muss ich kurz ran.

Mäuschen, was ist los? - Hast du schon von Mama gehört?

Wieso? Wo ist sie? - Im Krankenhaus!

Im Krankenhaus? Wieso? - Wegen Eddie!

Was ist mit Eddie?

Er hat eine allergische Reaktion auf Nüsse.

Wo verdammt noch mal hat er die Nüsse her?

Patrick hat sich welche gekauft. - Ist der bescheuert?

Weiß der nicht, dass Eddie daran sterben kann?

Ich ruf Mama an ... nein, ich fahr ins Krankenhaus.

Ich ruf dich gleich zurück.

Er normalisiert sich. Er ist übern Berg.

Das hast du so gut gemacht, mein Schatz.

Was machst du denn für Sachen? Ich hatte solche Angst um dich.

Kleine freche Nudel.

Lisa? Wie geht's ihm? Sag mir, dass alles okay ist.

Es ist alles okay. Es geht ihm besser.

Gott sei Dank. Ich dachte schon, er stirbt.

Hast du Bianca Bescheid gegeben? - Gerade eben. - Okay.

Wieso hast du mich nicht sofort angerufen?

Wieso muss ich das über Bianca erfahren?

Ich musste mich um Eddie kümmern. - Wie doof kann man sein?

Wie kann man einen Nussallergiker mit Nüssen füttern?

Das hat er nicht gemacht.

Er wusste nicht, dass selbst winzige Spuren gefährlich sind.

Und so was will Lehrer sein. Einer, der Kinder umbringt.

Hör auf zu schreien. - Ich schreie, so viel ich will.

Es tut mir leid, Martin. Entschuldige.

Es tut mir leid, ich ... wollte dich nicht anschreien.

Okay.

Ähm ... ich bin auf dem Weg zu euch. In welcher Abteilung seid ihr?

Du brauchst nicht kommen, es ist alles in Ordnung.

Ich will meinen Sohn sehen.

Der Arzt kommt gleich, wir werden entlassen und fahren nach Hause.

Es ist alles in Ordnung. - Ja ...

Ist vielleicht auch besser so.

Wenn mir der Scheißtyp übern Weg läuft, kann ich für nix ...

Hallo?

Lisa?

Piroggen. Nach der Perestroika Gorbis größtes Vermächtnis.

Ja ... wahrscheinlich. Und du?

Was hinterlässt du der Welt? - Nichts.

Wenn ich tot bin, existiere ich weiter

als der komische Typ im Hintergrund auf anderer Leute Instagram-Accounts.

Hast du niemanden, der ab und an mit Absicht ein Foto von dir postet?

Instagram ist nur was für Leute mit übertriebenem Geltungsbedürfnis.

Bei Teenagern verstehe ich es, aber bei Erwachsenen?

Lächerlich.

Aber du hast keine eigenen Kinder? - Nein.

Tja ... - Ja ...

Gehen wir nach Hause? - Ja.

Ich muss da lang. - Und ich da lang.

Danke für den ersten schönen Freitagabend seit Langem.

Danke dir!

Katja ... Wenn man mal einen Abend mit dir verbracht hat,

versteht man gar nicht mehr, warum die Leute so Angst vor dir haben.

Da bist du ja!

Und wie war's? Was habt ihr gemacht?

Wir sind ausgegangen und dann ...

Ja, das ... war's.

Hattet ihr Spaß?

Ja. Irgendwie ja.

Ach schön, dass du nach Hause gekommen bist.

Dann siehst du noch, wie sie sich kriegen.

Ich heule.

Du heulst doch immer, wenn sie sich kriegen.

Jetzt ruh dich aus.

Hey.

Komm mal mit. Ich will dir was zeigen.

Vielleicht hat es doch was Gutes.

Es tut mir furchtbar leid. - Ich weiß.

Aber sag's nicht mir, sondern Eddie.

Das werde ich.

Auf jeden Fall.

Sorry.

Hast du mich vergessen?

Ich war drauf und dran zu gehen. - Wieso bist du nicht gegangen?

Weil ich den Abend mit dir verbringen wollte. Wo warst du? - Arbeiten.

Und im Büro war Weinverkostung? Der Termin muss mir entgangen sein.

Wenn du meckern willst, geh doch nach Hause zu deiner Frau.

Komm rein.

Hey, Eddie.

Ich wollte dir sagen ...

Das war total bescheuert von mir mit den Nüssen, richtig dämlich.

Und es tut mir leid.

Ich hasse dich.

Wie bitte?

Ich hasse dich, du Lappen.

Ich finde, ... du bist wirklich gut darin, deine Gefühle auszudrücken.

Klar und unmissverständlich.

Das machst du wirklich gut.

Untertitelung: BR 2019

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.