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Musst du das jetzt machen? Du sollst auf die Karte gucken.
-Ich kann nicht richtig gucken so. -Mach das später.
Ich habe keinen Empfang, aber ich denke, nach links.
-Also von den Zeichen her. -Links? Was heißt das?
-Das Gegenteil von rechts. -Sind wir hier nicht schon vorbeigefahren?
Nein, ich glaube nicht. Es sieht nur genauso aus.
Hast du's gefunden? Chemin des Peintres.
-Hast du Roaming eingeschaltet? -Ja klar, was denkst du denn?
-Wie buchstabiert man "Peintres"? -Olivia, wie buchstabiert man "Peintres"?
P.E.I.N.T.R.E.S. Chemin des Peintres?
Wir hätten den Typen fragen sollen, der da stand.
-Ja, aber Xavier wollte nicht. -Und wie buchstabiert man "Chemin"?
-Ich habe wirklich null Empfang. -C.H.E.M.I.N.
Es gibt einen "Chemin des Dom... des Dames..."
Nein, das ist etwas ganz anderes.
Nicht "Chemin des Dames". "Chemin des Peintres"!
Wie buchstabiert man noch mal "Peintres", Xavier?
Hast du beim ersten Mal nicht "Pondre" gesagt.
-P.E.I... -Nein, warte, ich weiß es: "P.E.T.R..."
-P.E.I.N.T... -P.E.I.N.T.R.E.S.
Was suchen wir denn überhaupt, einen Parkplatz?
Was weiß ich, es könnte eine Art Feld sein oder so.
Ich muss dringend mal aufs Klo.
Ich glaube nicht, dass es hier Toiletten gibt.
-Ich bin mir sowieso nicht so sicher... -Was, Elliott, was?
Warten die auf uns? Wir sind spät dran...
-Das weiß ich nicht. -Sie könnten schon weg sein.
Können wir mal kurz anhalten. Kannst du bei dem Baum da mal stoppen?
-Ich... -Was hast du denn?
-Ich... Ich glaube, ich werde krank. -Wow, nein... nicht jetzt!
-Was haben die denn? -Charlotte wird wohl krank.
Nein, Charlotte, bitte. Sonst steckst du mich noch an, bitte nicht.
Können wir uns einfach mal auf den Weg konzentrieren?
Er fährt wie ein Wahnsinniger.
Lass dich jetzt nicht über seinen Fahrstil aus.
Da drüben, da drüben! Ein Parkplatz! Links, links!
-Ja. -Okay, okay!
-Okay, okay. -Ja, "le parking" oder so steht da.
Links, folge dem Auto.
Kannst du bitte versuchen, etwas ruhiger zu fahren.
Geht nicht.
Oh ja, ich glaube, das ist es...
Wenn sie nicht mehr da sind, treffen wir sie draußen.
Xavier, bitte, langsam...
Stopp, stopp, stopp...
Xavier, immer mit der Ruhe. Etwas langsamer.
Xavier... Oh, mein Gott, Xavier.
Halt, halt!
Leute, lasst uns so schnell wie möglich fertig werden, okay?
-Brauchen wir unsere Schuhe? -Nein, da ist nur Sand.
-Flip Flops? -Sonnencreme.
-Oh Gott... -Und Flip Flops?
Nein. Oh ja, Entschuldigung, ja.
-In der Tasche ist schon Sonnencreme. -Wir haben keine Zeit mehr, kommt schon!
-Was ist mit Handtücher? -Nein.
Flop eins, Flop zwei.
-Regenschirm? -Nein.
-Ich muss pinkeln, geht das noch? -Nein, komm schon.
-Oh Wasser... -Hast du meine Powerbank, fürs Telefon?
Plastiktüte! Charlotte, die blaue Plastiktüte.
-Welche blaue Plastiktüte? -Sie ist im Kofferraum!
-Hast du meine Wasserflasche? -Ja, dabei.
-Was dabei? Die blaue Plastiktüte? -Olivias Wasserflasche.
-Ich nehme dafür aber keine Tasche mit. -Leg sie in meine, hier.
-Sag mal, regnet es immer noch? -Komm, hier rein.
-Wo sind meine Flip Flops? -Wohin gehen wir jetzt?
Welche Richtung? Sorry...
Okay, haben wir alles?
-Okay, los geht's. -Ja.
-Kommt schon, los geht's. -Los geht's!
Los, los, los! Ach, Mist.
Xavier, in welche Richtung müssen wir?
Welche Richtung?
-Xavier, links oder rechts? -Ja, rechts, nach rechts!
-Das da hinten könnten Sie sein. -Das wurde ja auch Zeit.
-Elliott, vorsichtig! -Ja, ja!
-Désolé... Sorry. -Tut uns leid.
Désolé...
Pas de Network. Das Telefon, le téléphone...
Ja, ja...
-Das GPS. -GPS...
No function...
Nun, ihr solltet euch lieber bei denen hier entschuldigen.
Nous sommes très désolés.
Super.
Nun, ihr könnt euch denken, wer sich nicht für eure Ausreden interessiert?
Oder? Nein?
La marée.
La was...?
Die Flut! Die verdammte Flut, okay?
Erstens ist es ein Mangel an Respekt.
Zweitens: Es ist gefährlich.
Leg dich nicht mit den Elementen an hier.
Versteht ihr das?
Versteht ihr das?
Ja, wir verstehen das, okay? Es tut uns leid.
Los geht's.
Oh, mein Gott, ich musste mir so das Lachen verbeißen.
Mir war nach heulen zumute.
Ich konnte dich echt nicht angucken, sonst hätte ich losgeprustet.
Was sollte das?
Wir hatten hier gerade einen echten kleinen französischen Moment.
Im Namen des Fremdenverkehrsamtes der Normandie:
Willkommen in Frankreich! "Bonne de Connard!"
Leg dich nicht mit den Elementen an!
-Mademoiselle. -Uh, Monsieur...
-Geht's dir gut? -Mir? Ja.
Ja, mir geht's gut, aber...
Ich fand's ein bisschen unnötig.
Vorhin, das Anbrüllen.
Ja, aber so sind die Franzosen nun manchmal.
Sie schreien eine Minute und dann:
Boom, ist alles vergessen und das Leben geht weiter.
Was bedeutet "Bonne de Connard"?
"Bonne de Connard".
Ich glaube, das bedeutet "Willkommen" auf Französisch.
"Bonjour, Bonne de Connard!"
Nein, das stimmt nicht, sag das lieber nicht. Das war nur ein Scherz!
Das weiß ich...
Besuchen Sie nur die Normandie oder auch andere Teile Frankreichs?
Wir sind nur für ein paar Tage hier, wir haben einen
-Gig. -Gig, was ist ein Gig?
Na ja, es ist Musik. Ein Konzert. Wir sind eine Band.
Musiker?
Und wie nennt sich eure Gruppe?
Wir heißen "Olivia und die Wichser".
Olivia und die Wichser.
Ja, und Xavier ist der Leadsänger.
Charlotte ist am Schlagzeug.
Ich bin am Bass und Elliott spielt das Akkordeon.
-Akkordeon? -Ja...
Das passt gut hier nach Frankreich.
Ja, wir sind richtig gut.
In England sind wir sehr berühmt.
Eigentlich könnte man hier auch schon von uns gehört haben.
Zwei Meilen, drei Meilen...
-Der Führer sagte sieben Kilometer. -Sieben Kilometer? Das kann nicht sein.
Ja, ich denke, es sieht aus wie ein 30 Minuten Spaziergang.
-13, eins drei? -Nein, drei null.
-Drei null? Definitiv nicht drei null. -Ich kann das gut schätzen.
Ich bin eine gute Läuferin.
Nein, das glaube ich dir einfach nicht.
Eine Sekunde.
Nein, du steckst sie da jetzt nicht wirklich rein?
-Ja! -Kannst du das bitte einfach lassen?
-Warum denn? -Weil der ganze Sand da mit reingeht.
Hör auf zu jammern, ich packe sie in diese Plastiktüte.
Du brauchst keine Plastiktüte für deine Lampe, oder?
Meine Lampe?
-Was macht die denn hier? -Du sagtest, ich soll sie mitnehmen.
-Was? Nein. -Ja.
Du hast gesagt: "Charlotte, nimm die blaue Plastiktüte."
-Ernsthaft? -Was?
Sag nicht, dass du die Sandwiches vergessen hast.
Was? Nein, ich... Du hast mir nicht gesagt, dass...
Ich sagte: "Nimm die Sandwiches in der blauen Plastiktüte."
Nein, du sagtest "nimm die blaue Plastiktüte."
Die Picknicktasche!
Was zum Teufel soll diese Lampe hier draußen bringen?
Mein Gott, Charlotte, benutze zur Abwechslung mal deinen Verstand, ja?
Echt blöd...
-Na, ihr. -Hi.
Hast du hier Empfang?
Mal schauen.
-Also, bei mir tut sich nichts. -Oh ja, ich habe 5G.
-Wirklich? -Nein, nichts.
-Absolut null. Nada. -Der war gut.
Niete.
Hat doch auch mal was, so ganz ohne.
-Wie heißt das auf Französisch? -Was? "Ich habe 5G".
Nein, ich meine, ich habe kein Empfang, null Signal.
Zéro.
Ich habe gar kein Signal.
-Vorsicht. -Was?
Da, da...
-Das ist eine Qualle. -Nein, danke.
-Lass uns weitergehen. -Nein.
Wow!
-Wunderschön. -Wo ist sie hin?
Da.
Ich werde ein kleines Foto machen.
Sieh mal, eine Wasserschlange.
Was? Wo?
Sie ist genau... da!
Mein Gott, Alter! Ich habe mein Handy fallen lassen.
Tut mir leid, Mann.
-Warte, ich helfe dir. -Wo ist es?
Warte, ich habe größere Füße.
-Wo ist es? -Da ist es. Ich hab's.
-Ja, dann hol es doch hoch. -Ich glaube, es sinkt.
-Nein, nicht... -Ich hab's, ich hab's...
Mein Gott, Alter!
Was ist da los?
Elliott hat sein Handy ins Wasser fallen lassen.
Nein!
-Pack's doch einfach in einen Sack Reis. -Hast du'n Sack Reis?
-Zufällig leider gerade nicht. -Ja, danke für den Vorschlag, Steve Jobs.
Na ja, jetzt hast du's doch. Los geht's, komm.
Schön, nicht wahr?
Ja, glaub ich.
Hab meine Kontaktlinsen im Auto vergessen.
-Verdammt. -Ja.
Willkommen in der Gefahrenzone.
Ich weiß, ich bin langweilig, aber deshalb magst du mich doch.
Ich habe nie gesagt, dass ich dich mag.
Lustig, aber es stimmt doch.
Ich frage mich, ob es dort kostenlosen Champagner gibt.
-Betrink dich nicht wieder. -Ich werde nie betrunken!
Du wirst immer betrunken.
-Gib mir mal deinen Hut, du Langweiler. -Lass das, das ist mein Hut.
-Jetzt gehört er mir. -Du bist gemein.
Ich bin nicht gemein!
Seid ihr mit dem Flugzeug angereist?
Nein, wir sind gefahren, von London nach Portsmouth.
Und dann haben wir die Fähre genommen nach Caen.
-Macht ihr Ferien? -Nein, wir sind wegen einer Hochzeit hier,
von einem Freund, der früher in London lebte.
-Klasse. -Ja.
-Hey, kann ich Sie was fragen? -Ja.
-Gibt es hier eigentlich Treibsand? -Ja.
-Wie kann man das bemerken? -Du bemerkst es nicht, es bemerkt dich.
Wie meinen Sie das?
Ich meine, wir könnten genau jetzt auf Treibsand laufen.
Treibsand ist lebendig. Wenn viele Menschen darauf laufen,
erweckt es den Treibsand und der Boden wird weich.
Und dann bewegt er sich wie ein Wasserbett.
Und für eine Weile bleibt er so weich, aber dann wird er hart und zwar sehr hart.
So hart wie Beton.
-Wünsch mir Glück. -Ich wünsche dir viel Glück.
Wenn ich untergehe, gehst du mit unter.
Oh, Mama...
Wow, das ist tief.
Oh, mein Gott, das ist echt tief.
-Langsam, langsam. -Ja, schon gut.
Das ist verrückt.
-So müssen sich Schweine fühlen. -Ich weiß, was du meinst.
Oh Gott!
-Oh, mein Gott. -Komm weiter...
Wow, das ist tief, das geht fast bis zu meinem Knie.
Ja.
Ich glaub, das ist ziemlich gut für unsere Füße.
-Das ist völlig verrückt. -Du sagst es.
Im Grunde lauf ich auf den Knien.
Irre, diese ganzen Grau- und Schwarztöne, alles so erdig.
Schichten auf Schichten, über Jahre. Wahrscheinlich Tausende von Jahren.
Ja.
-Vorsicht, wow! Pass bloß auf. -Fast wäre ich umgefallen.
Bleib bei mir.
Nein, ich habe keine Angst. Ich finde nur, sie sollten den Leuten
von dem Treibsand erzählen, bevor sie mit ihnen losziehen.
Ja, aber dann würden die Leute zu Hause bleiben.
Leute wie ich. Ganz genau.
Mach die Augen auf. Wieso hast du so'n Schiss?
-Es ist nur Sand. -Angst? Ich habe keine Angst.
-Hör jetzt auf damit. -Hey, wie geht's deinem Handy?
Keine Ahnung, ich schalt's ein, wenn's ganz getrocknet ist.
Hey, sollen wir warten, bis wir auf dem Mont sind,
um dort zu picknicken, oder essen wir auf dem Weg?
Was ist?
Xavier und ich hatten einen unserer "Miss-Kommunikations"-Momente.
Unsere Sandwiches liegen leider noch im Auto.
-Na ja, wir können unsere teilen. -Das ist nicht nötig, danke dir.
Nein, wirklich, es ist in Ordnung, wir haben jeder zwei Sandwiches.
Wenn das geht.
-Ja, sicher. -Danke, Leute!
-Kann ich kurz mit dir sprechen? -Klar.
Unter vier Augen.
Na dann, bis gleich.
-Was soll das denn? -Was soll was?
Was, wenn ich meine Sandwiches nicht teilen will?
Dein Ernst?
Hatte ich eine Wahl?
-Na ja... -Nein.
Hatte ich nicht, denn du hast meine Sandwiches mit angeboten.
Wir haben jeder zwei. Sie teilen ihre mit uns, wenn wir wieder beim Auto sind.
Es geht nicht um die Sandwiches.
-Worum geht es dann? -Elliott!
Kann es sein, dass du keine Ahnung hast,
was es bedeutet, in einer Beziehung zu sein?
Ich könnte es dir erklären, aber dafür fehlt mir wirklich die Geduld.
Vergiss es einfach.
-So, sind alle da? -Ja.
Wir haben also niemanden verloren.
-Ich hoffe, dass jeder mich gut versteht. -Ja, ja.
Machen wir ein kleines Quiz über die Gefahren in dieser Bucht.
Was glaubt ihr, welche Art von Tier könnte in der Bucht gefährlich sein?
Ja.
-Ein Hai? -Nein, kein Hai.
-Frösche? -Nein, definitiv keine Frösche.
-Vielleicht Quallen? -Ja, sehr gut, Quallen.
Sie können sich in den Rinnsalen aufhalten.
Also seid sehr vorsichtig beim überqueren,
denn sie verursachen ziemlich heftige Verbrennungen, okay?
Zurück zur Geschichte.
Wie ich vorhin schon erwähnte, wurde der Mont als Benediktinerkloser genutzt.
Und zwar im zehnten Jahrhundert.
Außerdem diente er auch als militärische Festung im 15. Jahrhundert.
Könnte ihr erraten, wer versucht hat, den Mont zu erobern?
-Zu jener Zeit? -Die Engländer.
Ja, wieder richtig. Genau.
Die englische Armee hat versucht, den Mont zu erobern und zwar während...
-Des Hundertjährigen Krieges? -Ja, großartig. Kluger Mann da drüben.
Die englische Armee hat wirklich immer wieder versucht,
den Mont zu erobern, aber sie hatte nie Erfolg damit.
-Hey? Geht's dir gut? -Ja, wieso?
Je nach Wetterlage kann man manchmal eine Fata Morgana sehen.
Illusionen in der Bucht.
Was ist mit Stürmen, was kann man bei Stürmen beobachten?
-Blitze. -Ja, Blitzschlag, völlig richtig.
Auf welche anderen Gefahren müssen wir noch in der Bucht achten?
-Die Flut. -Ja, genau, ganz wichtig, die Flut.
Und was passiert, wenn man in der Bucht ist und die Flut steigt?
Wir werden sterben.
Ja, korrekt.
In Ordnung, dann lasst uns weitergehen.
Okay, Leute, jetzt überqueren wir einen dieser Rinnsale, okay?
Ihr bleibt erstmal da, ich prüfe die Tiefe, also ob es sicher ist.
Und wenn das der Fall ist, winke ich euch zu, damit ihr hinterherkommt, ja?
Los geht's.
Ich habe gelesen, dass die Flut so schnell ansteigt, wie ein gallopierendes Pferd.
Ja, das habe ich auch gehört, aber ich weiß nicht mehr wo.
Was ist das denn?
Mein Gott, was zum Teufel ist das?
Was meinst du denn?
Da hinten im Wasser, da schwimmt doch was.
Es hat Haare.
Wahrscheinlich nur ein totes Tier oder so was.
Das ist kein totes Tier.
Okay, ihr könnt kommen!
Das ist eine Puppe.
Ein kleines Mädchen ist jetzt sicher sehr traurig.
-Nein, das glaube ich nicht. -Wieso?
Nun, das kleine Mädchen von der Puppe...
-Ja? -Sie ist nicht traurig, weil sie tot ist.
-Wie bitte? -Hast du das nicht gehört?
Ihre Leiche wurde hier irgendwo begraben.
Oh Gott, du bist so doof.
Das ist nicht lustig. Idiot. Du bist so ein Idiot!
Nicht lustig, nicht lustig.
-Ich könnte töten für einen Kaffee. -Sie haben sicher einen auf dem Mont.
-Okay, soweit alles in Ordnung? -Ja.
Wir werden jetzt ein kleines Spiel spielen, und zwar das "Nebelspiel".
Das heißt, wir tun so, als wären wir im Nebel, in der Bucht.
Ich werde jetzt eine Linie ziehen.
Und sobald ihr diese Linie überquert, schließt ihr eure Augen.
Ich werde da rübergehen und dort euer Ziel sein.
Ihr müsst diesen Weg mit geschlossenen Augen gehen.
-Können wir auch als Gruppe gehen? -Wir sind in einem freien Land.
-Okay, ich warte. -Zusammen ist das schöner.
Okay.
Okay, schließt die Augen und kommt zu mir!
-Seid ihr bereit? -Ja.
-Augen zu? -Nein.
-Dann mach sie zu. -Ja, jetzt, absolut zu.
-Achtung, fertig, los. Auf geht's. -Nicht so schnell.
-Nicht so schnell. -Los, schneller!
-Ich habe Haare im Mund. -Sehr gut.
-Das sind meine. -Das hoffe ich.
-Das war mein Fuß! -Entschuldigung.
Warte, warte! Wir driften nach rechts.
-Lasst uns weiter nach links. -Ich glaube, wir gehen geradeaus.
-Wir müssen weiter links. -Wir driften ab, Elliott.
Ja, aber ich bin hier nicht der Hauptdrifter.
-Vorsichtig weiter. -Immer weiter gehen!
Nein, nein...
Okay, macht die Augen auf!
-Sieh dir das an. -Wo sind wir denn?
Das hätte ich echt nicht gedacht.
Ich habe nichts anderes erwartet.
-Wir sind irgendwie im Kreis gegangen. -Ich habe Augen im Sand...
-Augen im Sand? -Sand in meinen Augen...
-Warum geht sie nicht mit uns? -Alles okay?
-Super. -Was hat sie denn schon wieder?
Sei mal einfach nett.
Ist doch wahr, was soll das.
Okay, Leute, kommt her. Zeit für Treibsand.
Okay, komm näher. Näher, noch näher...
Wir werden den Treibsand erwecken, indem wir darauf tanzen, okay.
-Bisschen näher, noch näher. -Das ist ziemlich gut jetzt.
-Oh, mein Gott, Treibsand. -Und jetzt tanzen wir, okay?
Jetzt geht's los.
Ja, es geht los. Okay, das Wasserbett bewegt sich.
Okay... Weiter, weitermachen.
Okay... Okay, seht ihr das?
Ihr habt Glück, ihr habt einen guten Führer...
Und ihr habt guten Treibsand.
Okay, ich glaube, das reicht jetzt.
Okay...
Geht kurz weg, ich will jetzt mal versuchen, darin zu laufen.
Könnt ihr sehen, was jetzt passiert?
Nur um euch mal die Wirklichkeit dieser Monster zu zeigen.
Das ist das Gefährliche am Treibsand. Man nennt es die "Betonisierung".
Das passiert, wenn das ganze Wasser weg ist und der Sand...
Für dein Bein wird es dann immer enger und enger.
Es wird also dann sehr schwierig, wieder rauszukommen.
Man sollte sich immer bewegen, wenn man auf Treibsand steht.
Damit man um die Füße und Beine herum freien Raum schafft.
Denn den braucht ihr, um euch wieder rauszuziehen.
Okay, immer ruhig bleiben.
Sag mal, sollten wir ihm nicht helfen?
-Nein. -Der braucht Hilfe.
-Ist doch nur Show. -Der geht unter.
Das ist nur eine Show.
Weiter geht's.
Das war definitiv nicht nur "Show".
Diesmal war's sicher nur ein bisschen anstrengender als sonst.
-Der Typ hat total die Kontrolle verloren. -Aber für ihn ist es eine Frage der Ehre.
Hilfst du ihm, verliert er sein Gesicht, als hätte er versagt.
Wir haben ihn falsch eingeschätzt. Eigentlich ist er ziemlich cool.
Vorhin erzählte er mir von diesen ganzen verrückten Sachen.
Legenden, Volksmärchen, Geistergeschichten,
religiöse Erscheinungen...
Offenbar war es in früherer Zeit mal eine Insel.
Auch wenn Ebbe war, war es vollständig vom Meer umgeben.
Und deshalb haben sie es damals in ein natürliches Gefängnis verwandelt.
-Rate mal, für wen? -Keine Ahnung.
Für Hexen.
Aber könnte eine Hexe nicht einfach auf ihrem Besen wegfliegen?
Nein, ich spreche nicht von albernen Zeichentrickhexen.
Ich spreche von den richtigen mittelalterlichen, den echten.
Ja, okay.
Also die Hexen bündelten alle ihre Kräfte und schafften es,
das Meer zu teilen, wie Moses.
Und liefen einfach durch die Bucht, auf dem trockenen Sand.
-So wie wir das jetzt tun. -Ja, genau.
Und dann schlenderten sie in die Stadt und quälten etwas die Männer,
die sie in die Verbannung geschickt hatten.
Einige Stunden später sind sie zurück auf dem Mont,
und das Meer hatte alles wieder in eine Insel verwandelt.
Am nächsten Tag dasselbe...
Ist doch Wahnsinn.
Böse, oder?
Wow, ja. Echte Hexen...
-Hast du überhaupt zugehört? -Sicher. "Hexeninsel", richtig?
-Also nicht zugehört. -Doch, das habe ich.
Die Hexen haben das Meer geteilt, sind runter in die Stadt gefahren,
und als sie zurück auf dem Mont waren, schlossen sie das Meer hinter sich wieder.
Stimmt doch, oder?
Du hast nicht zugehört.
Alter...
-Le Mont Saint Michel. -Voilà!
Fast geschafft.
Kommt mir viel länger vor als sieben Kilometer.
Ja.
-Brauchen wir Schuhe? -Nein, Flip-Flops reichen aus.
Okay, also hier wird wieder unser Treffpunkt sein.
Sie haben eine Stunde, bitte pünktlich sein.
Die Flut ist kein Kuschelmonster.
-Es gibt öffentliche Toiletten im Mont. -Das ist gut.
-Und genießt euren Ausflug. -Merci!
Wir sehen uns gleich wieder.
-Toilette, Toilette, Toilette... -Die Toilettes...
-Les toilettes... -Hauptsache mehr als eine.
Diesmal nicht noch mal zu spät kommen.
Ja, nicht noch einen "französischen Moment".
Und ich will auf dem Rückweg nicht ertrinken.
Ja, das auch.
-"Toilette", da. -Oh, ja.
Wow, das hat richtig gut getan.
-Was, die Toiletten? -Der Spaziergang, du Idiot.
Und die Toiletten auch, ja.
-Geht's dir gut? -Ja, alles gut.
Und geht's Charlotte auch gut?
Sie kam mir etwas durcheinander vor.
Ist das denn gut für sie, soviel Wasser?
-Du weißt, was ich meine. -Ja, das weiß ich.
Ich nicht. Was ist mit dem Wasser?
Nun, du kennst doch ihren Ex-Freund...
Ich weiß nur, dass er tot ist.
Ja, er ist ertrunken.
-Oh, mein Gott. -Vor ihren Augen.
-Was? -Ja, lasst das Gequatsche
über Ertrinken vor ihr, okay?
Ich meine, wir sollten vor ihr nicht über Ertrinken oder Koma reden, oder so.
Wie ist das passiert?
Sie waren wohl auf einem Ruderboot unterwegs und er fiel einfach rein.
Und...
Und das war's, er starb. Ende der Geschichte.
-Warum hat sie ihm nicht geholfen? -Was redest du da?
-Ich bin nur neugierig. -Wie kannst du denn so was fragen?
Ich verstehe nur nicht, wie jemand so etwas mit ansehen kann und nicht...
Ich war nicht dabei, klar. Sie redet nun mal nicht gerne darüber.
Ich weiß im Grunde nicht, was passiert ist.
Aber wie auch immer, redet nicht vom Ertrinken.
Ich denke, wir sollten den Mont vielleicht getrennt besuchen, in Ordnung?
Ja, ihr geht zuerst und dann werden Charlotte und ich gehen.
Wir brauchen ein bisschen Zeit zu zweit, ja?
Sicher.
Ja, gute Idee, wir geben uns ein bisschen Freiraum.
Dann sehen wir uns spätestens am Treffpunkt wieder?
Bis dann.
Bis dann.
Wie haben sie den da nur rangekriegt, ohne Hubschrauber?
Sie sind geklettert?
Stell dir das mal vor, du kletterst da hoch,
nur mit einem Seil, an dem ein Engel hängt...
-Hi. -Hi.
-Hast du sie gefunden? -Sie ist wahrscheinlich vor uns rauf.
Wir sehen uns gleich.
-Was geht hier ab? -Keine Ahnung.
-Funktioniert's? -Ja, aber kein Empfang.
-Ja... -Lass uns zur Polizei gehen.
Und wozu? Es geht hier nicht um ein vermisstes Kind.
Sie ist eine erwachsene Frau, und sie weiß, was...
Mein Gott.
Unglaublich.
Hey, was machst du? Komm her.
Kann sie vielleicht noch langsamer gehen?
Ja, genießen Sie den Spaziergang. Genießen Sie den Strand, er ist schön.
-Sie wird einen Grund haben. -Wir warten nicht.
-Immerhin geht's ihr gut. -Oh, mein Gott, Charlotte.
Wo zum Teufel warst du?!
Was zur Hölle ist los mit ihr?
Hey!
Wo zur Hölle kommst du her? Wir haben überall nach dir gesucht.
Nach mir?
Ja, und jetzt sind die Gruppe und der Führer weg.
Sie sind weg. Warum?
-Sie sind zu spät, Lady. -Okay, komm runter, ja.
Aber ich bin nicht die Letzte, Xavier ist auch noch nicht zurück.
Er sucht nach dir.
-Dann gehe ich einfach und hole ihn. -Nein! Nein, du bleibst jetzt hier.
-Ich mach das. -Nein.
Du bleibst auch hier. Denn wenn du gehst und Xavier kommt zurück,
wird er wieder nach dir suchen.
-Okay. -Bleib jetzt hier!
Wo bist du die ganze Zeit gewesen?
Ich war nur... Na ja, Sightseeing.
-Die Abtei? -Die Abtei?
Die große Kirche.
-Hinter dir liegt ein toter Vogel. -Ja?
-Sag doch irgendetwas. -Bist du okay?
Ja, ja, wieso?
Na ja, du klingst ein wenig high.
Nein, mir geht's gut.
Hey! Da ist er ja.
-Ich habe die Abtei besichtigt. -Wo, zum Teufel, hast du gesteckt?
Nun, ich habe die Abtei besichtigt.
-Wo sind die anderen? -Zurück ans Festland.
Ja, aber wo sind sie jetzt?
-Wir müssen hinterher. -Warte...
-Wieso? Wir müssen mit ihnen mit. -Aber ist das sicher?
Es ist nur Sand, es ist verdammter Sand.
Jetzt kommt schon, wir können sie noch erreichen, los!
Na los.
-Hat sie irgendwas gesagt? -Worüber?
Darüber, wo sie hingegangen ist, und warum sie einfach verschwunden ist.
Nein, nichts davon, sie klingt wirklich seltsam.
Schneller!
-Schau, dahinten sind sie, komm schon. -Super.
-Bist du sicher, dass sie es sind? -Ja, auf jeden Fall.
Dann sind sie aber nach rechts abgedriftet.
Sie nehmen wahrscheinlich einen sichereren Weg oder so.
Nein, sie sind ganz nach rechts gegangen, warte mal kurz.
Sie kommen zurück, das sind sie nicht.
Was ist mit denen, da?
Nein, das sind nur vier.
Sind wahrscheinlich Touristen, die auf dem Mont übernachten.
-Warum tun wir das nicht? -Tun was?
-Auf dem Mont übernachten. -Was?
Wir sind morgen auf der Hochzeit.
Außerdem wird überhaupt nichts mehr frei sein.
Komm, jetzt lass uns weitergehen.
Ja, aber wir müssen auf die anderen warten.
Die sind so verdammt langsam. Kommt schon!
Na los!
Xavier, wir sind zu weit rechts. Müssen wir nicht eher wieder nach links?
-Was geht ab? -Das sind sie nicht.
-Echt jetzt? -Ja.
-Lasst uns weiter. -Warte, warte...
Wir müssen in diese Richtung, los jetzt!
Warte, warte...
Oh, mein Gott, wow.
Wie hieß "Flut" noch mal auf französisch?
"La mareé".
La fucking "marée".
Wie kann das jetzt vor uns liegen, es müsste doch hinter uns sein?
Keine Ahnung. Erst ist da Wasser, da auch.
Dann kommt alles zusammen, ich weiß es nicht.
-Lass uns jetzt genau überlegen. -Was denn?
Das ist wirklich der einzige Weg, den wir gehen können.
Wo bleibt ihr denn? Kommt schon!
Oh Gott, wo lang jetzt?
-Entweder wir gehen weiter... -Oder?
-Oder wir gehen zurück zum Mont? -Wozu?
Vielleicht bleiben wir heute Nacht auf dem Mont
und brechen lieber morgen Früh bei Ebbe auf.
Ist das dein Ernst?
Leute, wir müssen morgen auf der Hochzeit sein.
Ich bin Trauzeuge, du bist Trauzeuge, und du bist Brautjungfer.
Wir lassen Pat und Claire nicht im Stich, auf gar keinen Fall.
-Aber die Flut... -Scheiß auf die Flut!
Es ist nur Wasser, es ist nicht mal besonders tief.
-Was sollen wir tun? -Na ja, was denkst du denn?
Bin mir nicht sicher, und du?
Ich bin mir auch nicht sicher, jetzt sag du.
Ich meine...
Ja. Kommt darauf an, was du denkst.
-Mein Gott, Leute! -Was?
-Seid ihr die ganze Zeit so? -Was meinst du?
Oh Gott, schon gut.
-Kopf oder Zahl? -Kopf oder Zahl.
Kopf oder Zahl.
Und Zahl für "zurück zum Mont".
-Kopf, wir überqueren die Bucht. -Euer Ernst?
Was ist los mit ihr?
Komm jetzt.
-Was würdest du tun? -Womit denn?
Sie geht mit mir zurück ans Festland.
Euer Schicksal entscheidet eine kleine Münze, aber nicht meins.
Ich bin mein eigener Herr.
Charlotte, du kannst frei entscheiden.
Und ihr spielt einfach eure Lotterie, in Ordnung?
Ja, in Ordnung.
-Zahl: wir gehen zurück zum Mont. -Kopf: Wir überqueren die Bucht.
Es gibt wirklich nur einen Weg, den wir gehen können.
Ich kann Pat und Claire nicht im Stich lassen.
Sie sind meine Freunde.
Wir organisieren ein Abendessen, okay?
Du entscheidest, was es zu essen gibt.
Wenn wir zu Hause sind, kannst du die Möbel aussuchen,
Couchtisch, Vorhänge, was auch immer.
Aber heute bin ich der Entscheider, okay?
Einverstanden?
Ja.
Und wie sieht es aus?
-Bucht gewinnt. -"Willkommen in der Gefahrenzone".
Los, auf geht's.
Nun kommt schon, beeilt euch!
-Wir können nicht fliegen! -Was?
Wir können nicht so schnell, mit diesem Wasser.
Heb einfach die Knie an, das ist gar nicht so schwer.
-Du übernimmst das Reden. -Nein, du sprichst.
-Ich kann nicht, du sprichst mit ihnen. -Warum denn immer ich?
Was ist los, warum beeilt ihr euch nicht?!
-Ich... -Was "ich"?
Ich bin erschöpft, okay?
Gut, Leute, wir haben einen Plan.
Okay, zwei Teams. Team A und Team B.
-Team A... -Entschuldige bitte: Was?
Was meinst du mit "Team A"?
Team A, ich und Xavier werden die Bucht überqueren.
Und wenn wir das Ufer erreichen, können wir den Notruf benachrichtigen,
für Team B, das weiter zurückliegt.
-Was? -Auf keinen Fall.
-Wir sollten alle zusammenhalten. -Das ist eine schreckliche Idee.
Es ist sicherer, wenn wir uns trennen, okay?
War das deine Idee?
-Na ja... -Die Frage ist:
-"Was ist die sicherste Option?" -Guter Punkt.
Sollen wir? Dann los.
Wir holen einen Rettungshubschrauber oder so was, okay? Wir kommen zurück!
Das gefällt mir nicht.
-Es ist in Ordnung. -Nein, es ist nicht in Ordnung, es...
Tut mir leid. Entschuldigung.
Los jetzt.
Hast du Empfang?
Nein, ich schaue nach, ob wir den Kompass benutzen können.
-Und? -Nein.
Wahrscheinlich gibt's kein GPS-Signal.
Wie sieht's bei dir mit dem Orientierungssinn aus?
-Grauenvoll. Bei dir? -Ähnlich.
Na super.
Das wird hier schlimmer und schlimmer.
Versuch, zu entspannen. Denk an irgendwas anderes.
An was zum Beispiel?
Kennst du die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte?
Na sicher.
Nun, in Wahrheit sind sie nicht gegeneinander angetreten.
Sie liefen gegen das steigende Wasser.
Und die Schildkröte hat gewonnen.
-Weißt du, warum? -Weil sie auf dem Mont geblieben ist?
Nein...
Sondern weil sie schwimmen konnte.
Es war eine Landschildkröte. Die sinkt wie ein Ziegelstein.
Nein.
Nur die im Wasser leben, können es. Landschildkröten nicht.
Vielleicht war sie ja eine Wasserschildkröte.
Wie erging's dem Hasen?
Ertrunken.
Scheiß auf den Hasen.
Scheiß auf den Hasen?
-Leute! -Hast du das gehört?
Was?
-Was? -Sei still.
Hilfe!
Elliott!
Das ist Olivia, los komm!
Ein Bein, erst ein Bein, langsam rausziehen.
-Ganz ruhig, ganz ruhig. -Ich versuche es mit einem Bein,
-und mit beiden, aber es geht nicht! -Du musst es ruhiger machen, okay?
Nur ganz langsam, Xavier, okay? Hör zu, hör auf mich!
Versuch's mit einem Bein nach dem anderen!
-Es ist wie Beton. -Beweg dich nicht so viel,
sonst sinkst du noch mehr ein. Das hat unser Führer gesagt.
Beweg nur deine Füße. Mach nur kleine Schritte.
-Wie es der Führer gesagt hat. -Es geht nicht.
Geh da nicht hin, da sinkt man ein!
-Außen rum. -Ein Bein nach dem anderen.
-Leg dich auf die Seite. -Das macht doch keinen Sinn!
Es ist zu schwer, ich kann mich kaum bewegen.
Scheiße, eine riesen Scheiße!
-Wie lange steckt er schon fest? -Zehn Minuten?
-Zehn Minuten. -Ich weiß es nicht.
Wir müssen eine Kette machen. Gib mir deine Hand.
-Reicht euch die Hände. -Leute, holt mich hier endlich raus!
Achtung, zu weich, zu weich...
Komm zurück, sonst steckst du auch gleich fest.
Wir brauchen eine Art Seil...
Vielleicht mit Schnürsenkeln...
Bitte, macht schnell, ich friere.
Xavier, gib mir deinen Rucksack.
-Warum? -Los, her damit.
-Einfach werfen! -Ja, wirf ihn rüber.
-Komm schon. -Achtung.
Gut, ich hab ihn.
Okay, das losbinden und dann machen wir daraus ein Seil.
-Gürtel, Gürtel, Gürtel... -Gürtel?
-Ja, wir benutzen unsere Gürtel dafür. -Ich trag keinen Gürtel, hast du einen?
-Dein Gürtel, schmeiß ihn her, schnell. -Wieso?
-Halt das mal, bitte. -Los, deinen Gürtel auch.
Gut...
-Fangt ihn. -Hab ihn.
-Ich kann keine Knoten machen. -Ja, wir haben's schon. Achtung!
Drei, zwei, eins...
-Ich hab ihn. -Komm schon, Xavier, jetzt zieh.
-Oh, mein Gott. -Alles okay?
Los, noch mal, etwas enger.
-Leute, bitte, das Wasser ist so kalt. -Okay, jetzt hierum wickeln.
Neuer Versuch, okay? Los geht's. Bist du bereit?
Okay, dann fang es.
Zieh!
Wir hätten das vor der Acht-Minuten-Marke machen sollen, es ist zu spät jetzt.
-Leute... -Deshalb muss man zusammenhalten.
Leute...
Wir wären zusammengeblieben, wenn du nicht so langsam gewesen wärst.
-Ich kann nicht schwimmen. -Ist das jetzt meine Schuld?
-Ja, es ist zu 100 Prozent deine Schuld. -Ich kann nicht schwimmen.
Ich hab's nie gelernt.
Ich hatte eine Augenallergie, als ich ein Kind war, also konnte ich
nicht in Schwimmbäder gehen, wegen der Chemikalien,
die sie im Wasser verwenden und...
Ich habe versucht, eine Schutzbrille zu tragen, aber Mr. Marsh,
er hat mich nie wirklich gemocht. Er war der Sportlehrer...
Er sagte, ich dürfe nicht mit Schutzbrille ins Schwimmbad gehen,
weil sie nicht zur Schuluniform gehört...
Also musste ich ohne gehen und meine Augen brannten total...
Leute! Was wollen wir jetzt tun?
Wir denken nach!
Wenn wir hierbleiben, sterben wir alle.
Also zurück zum ursprünglichen Plan.
Okay? Team A geht zum Ufer und benachrichtigt einen Notdienst.
Team B bleibt hier und wartet mit ihm.
Ich kann ihn nicht einfach hierlassen.
Toll, du bleibst hier bei ihm. Team B. Perfekt.
Wir können Charlotte nicht allein lassen.
Was ist los jetzt?
-Sie ist nicht allein, sie ist mit Xavier. -Ja, aber letztendlich ist er...
Ich meine, er...
Wir können das mit ihr nicht machen.
Nun, dann gehst du also mit uns.
Geht's jetzt mal los, oder was?
Wir denken nach!
Wenn ich entscheide zu gehen,
fühle ich mich für den Rest meines Lebens schlecht.
Dann lass es.
-Zu gehen? -Zu entscheiden.
Überlass es der Münze.
Kopf oder Zahl?
Was?
Kopf bleibt...
Kopf heißt bleiben.
Zahl: du kommst mit uns.
-Bereit? -Ja?
-Ja. -Leute, was ist los?
Warte, warte...
Kommt schon, was ist los, bitte?!
Okay, bereit.
Nein! Sie ist ins Wasser gefallen.
Ich glaube, es war Kopf.
-Ich glaube, es war Zahl. -Ja, ich hab auch Zahl gesehen.
Es war also Zahl.
Oh, mein Gott, was ist hier los? Sagt's mir.
Okay... Wir gehen.
Wir versuchen, das Ufer zu erreichen,
das ist die sicherste Option, wie du gesagt hast.
Und du bleibst hier. Das ist das sicherste, okay?
Genau, wie du vorhin gesagt hast, richtig. Zwei Teams.
Wir gehen jetzt, aber wir kommen wieder, okay?
Halt durch, Alter.
Du solltest auch gehen.
Okay.
Okay?
Heilige Scheiße. Ist das dein Ernst?
"Okay"?
So viel bedeutet dir unsere Beziehung?
Du nimmst und nimmst und nimmst...
Und wenn ich dich mal brauche, nur eine Minute, bist du weg.
Du verfickter Blutsauger.
Du nutzlose verfickte Lebensverschwendung.
Du bist das Schlimmste, was mir je begegnet ist.
Was war das?
-Weißt du, was das war? -Das sind nur die Wellen.
Ich habe kein gutes Gefühl dabei.
-Olivia, wir sollten auf sie warten. -Sie wird uns einholen.
-Nein, Olivia, wir sollten auf sie warten. -Wieso?
Die Schlüssel!
-Welche Schlüssel? -Die Autoschlüssel.
Xavier hat sie. Wir müssen warten, bis Charlotte...
Elliott, du gehst unter, beweg dich.
-Raus, raus, raus! -Okay, ja, alles ziemlich weich...
Du musst dich bewegen, Elliott!
-Mach schon, beweg dich! -Alles ist weich...
-Los... -Oh Gott!
Kommt, weiter.
-Ich dachte, zum Ufer geht's da lang. -Ja, falsch gedacht.
Habt ihr das gehört?
Was denn?
Weiß nicht, ich dachte, ich habe jemand gehört.
Das war eine Welle.
Halt, seid mal kurz still.
-Was? -Charlotte, halt einfach die Klappe!
-Da ist aber nichts! -Kannst du nicht einfach mal still sein?
Okay, wir kommen jetzt einfach alle mal runter.
Was hast du gehört?
Ich dachte, ich hätte jemanden gehört. Spürst du nicht auch so eine Art Präsenz.
Was meinst du mit "Präsenz"?
Es hat sich angehört, als wäre da eine Person.
-Sehr weit weg, aber auch so nah... -Oh Gott, und du dachtest, ich wäre high.
Ich habe dir gesagt, du sollst mal still sein.
Es ist in deinem Kopf. Hier ist nichts.
-Los, weiter. -Bitte, warte.
-Was? -Sei bitte mal still.
-Was soll das? -Was verstehst du nicht, Charlotte?
Warum ist bei dir immer alles so kompliziert?
Alles, was du anfasst, wird zu Scheiße.
Du bist nur eine ahnungslose, nutzlose Lebensverschwendung...
Du bist das Schlimmste, was mir je begegnet ist.
Wenn wir hier jetzt ertrinken, dann ist das alles deine Schuld...
Olivia?
Olivia?
Olivia?
Olivia?
Olivia?
Hi.
-Hast du sie irgendwo gesehen? -Wen?
Olivia.
Nein.
Warum hast du eine Taschenlampe?
Weil ich die Sandwiches nicht habe.
Sie muss hier irgendwo sein. Leuchte die Oberfläche ab.
Da, da drüben.
-Da ist etwas im Wasser. -Was denn?
Oh, du meinst die Kinder? Ja, die sind da.
Die armen kleinen Dinger.
Sei still.
Hörst du das?
Olivia?
Sie kann dich nicht hören, Elliott. Sie ist verschwunden.
-Verschwunden? -Nach Hause.
Elliott, Olivia ist "Team A", richtig?
Sie war schon immer das "Team A".
Leute wie du und ich, wir sind "Team B".
"Team B" für immer.
Komm schon.
-Aber... -Was? Los geht's.
Ist das denn der richtige...
Ist das der richtige Weg?
Sehen die Sterne nicht schön aus?
Warte.
Ihr Flip-Flop.
Weißt du eigentlich, wie schlimm so was für den Planeten ist?
Plastik braucht hunderte von Jahren, um sich zu zersetzen.
Da wird einem doch echt schlecht, oder?
Ich bin hungrig.
Bist du hungrig?
Nein... Ich weiß nicht, nein.
Du weißt nicht, ob du hungrig oder nicht hungrig bist?
Nein, ich bin nicht hungrig.
Mein Gott.
Schau dir das an. Wie viel flacher es hier ist.
Weißt du, was das heißt?
Nein.
Bald wird es vorbei sein.
Wieso?
Du gehst nach Hause, Elliott.
Das Ufer ist von hier...
Na ja...
Es kann nicht vielmehr als ein paar Minuten entfernt sein.
Verdammt, wir haben es geschafft!
Gib mir fünf!
Na komm. Komm schon.
Elliott, warum bewegst du dich nicht?
Ich...
Du...
Ich glaube, ich werde weiter nach ihr suchen.
Noch ein wenig.
Die Flut kommt näher.
Ich weiß.
Gut.
Okay.
Du bist ein Monster.
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