Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
* Musik *
Nichts. Nirgendwo. Nicht einmal eine einzige Zeile.
Und jetzt?
* Musik *
Ich gehe zurück nach Wien.
Obwohl er das Gedicht nicht gedruckt hat?
Franz hat das Richtige getan. Das allein zählt für mich.
Außerdem vermisse ich meine Kinder.
Und ich kann nicht ewig vor mir selbst davonrennen.
Ich bin die Kaiserin von Österreich.
Komm mit. An der Hofburg gibt es auch einen Platz für dich.
Ich bleibe hier.
Paris ist die Zukunft.
Was ist mit...
Mach dir keine Sorgen um mich.
Ich hab hier viele Freunde.
* Musik *
Danke.
Danke für alles.
Aber bevor ich gehe, möchte ich, dass du mich einmal fotografierst.
* Musik *
Noch ein bisschen tiefer, bitte.
Sisi, nicht so steif.
Ich will hinter deine Fassade sehen. - Meine was?
Zeig mir den Menschen, den ich kennenlernen durfte.
Wer du wirklich bist.
* Musik *
Perfekt.
(Franz) Wie war die Nacht? - Gut.
Und hattest du angenehme Träume?
Ja.
Den wollte ich dir noch geben.
Willst du ihn denn nicht mehr?
* Musik *
Wieso ist Rudolf hier? - Ich habe ihn aus der Armee genommen.
Auf ein Wort.
* Musik *
Warum hast du das gemacht? Du erziehst ihn zu einem Schwächling.
(Franz) Er ist mein Sohn.
Kümmere dich darum, wofür ich dich hergebeten habe. - Das habe ich.
Zar Alexander wird deiner Einladung folgen.
Er kommt tatsächlich nach Wien?
Aber er wird Forderungen stellen, die es in sich haben.
Darauf kannst du Gift nehmen.
Er wird nur einem Partner die Hand reichen, der seiner würdig ist.
Und damit meine ich einen Monarchen,
der sein Land im Griff hat und seine Familie.
* Musik *
(Albert) Eure Familien haben genug durchgemacht. Genug gehungert.
Die Krone hat zu viele unserer Freunde und Kollegen gehängt.
Wir schlagen jetzt zurück.
Verteilt die Waffen.
Auch an alle anderen.
Wir treffen uns in 1 h am Prater.
Tu das nicht, Albert. - Wieso nicht?
Der Kaiser hat Valentin und 2 unserer Kollegen gehängt.
Weißt du, wie viele Soldaten der Kaiser unter Waffen hat?
Du hast vielleicht 30, 40 Mann. Ihr geht in den sicheren Tod.
Was weißt du schon vom Tod?
Mein Name ist Karl Ludwig Grünne.
General der Kavallerie.
Ich habe in Königgrätz Hunderte Soldaten
in die Schlacht geschickt und sterben sehen.
Glaub mir, ich kenne den Tod. - Du bist ein Repräsentant der Krone?
Ich war ein Repräsentant der Krone.
(Mann) Zeigs ihm.
Was zum Teufel machst du hier? - Der Kaiser hat mich auf euch angesetzt.
Ich bin schon längst nicht mehr auf seiner Seite.
Auf wessen Seite bist du dann?
Auch ich wünsche mir Veränderung in diesem Reich.
Aber Gewalt ist der falsche Weg.
Und welcher Weg ist dann der richtige, Karl Ludwig Grünne?
* Gemurmel *
Wenn alle Arbeitervereine in Wien zusammenhalten
und die Arbeit niederlegen, vielleicht sogar in ganz Österreich,
dann hat Franz keine Chance gegen euch.
Dann könnt ihr alles erreichen.
Wir können dann alles erreichen.
* Musik *
(erschrickt sich)
Hoheit, warum habt Ihr nichts gesagt? Oh mein Gott.
Ich bin so froh, dass Ihr zurück seid. Kann ich irgendetwas...
Ich freue mich auch, Euch wiederzusehen, Gräfin.
Oh, là, là. Frankreich hat Euch gutgetan. - Wo ist mein Mann?
Ihre Majestät wird gleich das Mittagessen einnehmen
mit Eurer Schwiegermutter.
Meiner Schwiegermutter? - Ja.
Und Eurem Schwiegervater. - Meinem Schwiegervater?
Möchtet Ihr, dass ich Euch ankündige?
Nein. Keine Ankündigung.
* Tür wird geöffnet *
* Schritte *
(Gisela) Mama!
(Sisi) Ich hab dich so vermisst. - Komm.
Wer seid Ihr?
Ich bin deine Schwiegertochter, lieber Franz Karl.
Freut mich, dich wieder hier zu sehen.
Das kann ich nur zurückgeben.
Du bist sicherlich gespannt zu erfahren,
was in deiner Abwesenheit alles passiert ist.
Ich freue mich sehr auf deinen Bericht.
Dein Mann hat mich gebeten, meine Kontakte spielen zu lassen
für ein neues Militärbündnis mit Russland.
Und es gibt Neuigkeiten, die sogar Franz noch nicht kennt.
Das ist der Forderungskatalog des Zaren.
* Musik *
Er weiß offenbar, wie wichtig er im Mächtespiel Europas ist.
Da ist aber jemand im Bilde.
Auch in Paris gibt es Tageszeitungen,
liebe Schwiegermutter.
Ich habe eine Tochter.
Wo ist sie?
Im Waisenhaus.
Sie weiß nichts von mir.
Wieso denn nicht?
Falls wir zusammen weggehen aus Wien, würde ich ihr gerne
noch was vorbeibringen, damit es ihr später besser geht.
Würdest du mitkommen?
Natürlich. Wenn du es möchtest.
Ich habe noch nie jemandem von ihr erzählt.
* Musik *
Hallo mein Schatz.
Ich habe dich vermisst beim Essen.
Hast du keinen Hunger gehabt?
Wo warst du so lange?
Ich... - Oma Sophie denkt, ich bin ein Schwächling.
Weil ich nicht in der Armee bin.
Deine Großmutter hat veraltete Vorstellungen davon, was Stärke ist.
Meine Kameraden in der Armee haben das Gleiche gesagt.
Muttersöhnchen haben die mich genannt.
Nur weil du wolltest, dass ich nicht wie Papa werde.
* Musik *
Die Forderungen des Zaren
bedeuten nichts anderes als einen weiteren Krieg.
Sein Vater wollte schon die Krim erobern.
Ich habe ihm meine Unterstützung verweigert.
Klar will er, dass ich ihm jetzt dabei helfe.
Du wirst doch nicht darauf eingehen.
Wenn ich das nicht tue,
verbünden sich Russland und das Deutsche Reich.
Dieses Bündnis würde uns zerquetschen.
Es muss andere Möglichkeiten geben. Lass uns... - Sisi.
Ich denke seit Wochen darüber nach. Es gibt keine anderen Möglichkeiten.
Wo willst du hin?
Wir sind diesem Reich gegenüber eine Verpflichtung eingegangen.
Daher begrüße ich es, dass du wieder da bist.
Ich habe für morgen einen Termin mit der Zeitung arrangiert.
Um dem Volk zu verkünden, dass ihre Kaiserin zurück ist.
Im Schoß ihrer Familie, wohlauf und gesund.
Danke, dass du Rudolf aus der Armee geholt hast.
Ich habe es nicht gemacht, weil du es von mir gefordert hast,
sondern obwohl du es getan hast.
Ich wünsche dir eine gute Nacht.
* Musik *
* Gemurmel *
Ruhe.
Ruhe.
Ruhe! * Menge verstummt *
Danke, dass ihr gekommen seid.
Halt die Schnauze. Warum willst ausgerechnet du uns was sagen?
Halt du doch die Schnauze. Lass ihn wenigstens reden.
Uns alle hier vereint, dass wir was verändern wollen.
Dass wir unsere Lebensbedingungen verbessern wollen.
Ich sage euch,
das können wir nur, wenn wir dem Kaiser geschlossen entgegentreten.
Du willst doch nur wieder Krawall. - Ich will keinen Krawall.
Ich will nur, dass wir alle zusammen die Arbeit niederlegen.
Jeder Einzelne von uns und all eure Kollegen.
Wenn wir das tun, bringen wir das gesamte Leben in Wien zum Erliegen.
Und das in einer Zeit, in der die ganze Welt zuschaut.
(Mann) Wenigstens mal eine neue Idee.
Es wird kein Brot mehr geben, keine Droschke wird mehr fahren.
Die Baustellen bleiben auch still.
Keine Mauer wird mehr hochgezogen. - Ja.
Kein Gerüst mehr gebaut.
Ihre Scheiße sollen die feinen Herrschaften selber wegräumen.
Und seine Weltausstellung kann sich der Kaiser in den Arsch schieben.
Ja!
Vor der ganzen Welt soll er sich blamieren.
(alle) Ja!
Der Fotograf der Zeitung ist eingetroffen. Bist du bereit?
Einen Moment noch bitte.
Du siehst toll aus.
Das hat Alma von mir gemacht in Paris.
Wie schön ihr ausseht. - Mama.
Wieso müssen wir das machen?
Wir müssen den Leuten zeigen, dass wir eine starke Familie sind.
Es gibt Unruhen im ganzen Land.
Wieso habt Ihr mich dann aus der Armee genommen?
Ich...
Ich habe dich aus der Armee genommen, weil ich glaube,
dass sie dir mehr Stärke raubt, als dass sie dir Stärke gibt.
Was für eine zauberhafte Familie.
* Musik *
Bis morgen dann. - Karl.
Komm kurz mit hoch. Mein Vater hat nach dir gefragt. - Dein Vater?
Er will dem Mann in die Augen schauen, der mich überredet hat,
die Waffen ruhen zu lassen.
Wir müssen dem Kaiser Bescheid geben.
Wir verfolgen die beiden seit mehreren Tagen.
Sie kamen von einer illegalen Versammlung, wo sie versucht haben,
die Arbeiter zu Protesten aufzurufen.
Ihr seid sicher, dass er es war?
Graf Grünne.
Was ist mit dir und Grünne?
Wo sind sie jetzt? - Immer noch in der Wohnung des Maurers.
Ich will 2 Einheiten Kavallerie in 10 min unter meinem Befehl.
Was hast du vor?
Danke, dass Ihr meinen Sohn zur Vernunft gebracht habt.
Albert hätte sicher den gleichen Weg ohne mich eingeschlagen.
Ist ein mutiger Mann. - Auf die Mutigen.
Doch auch der friedliche Weg ist gefährlich. Seid vorsichtig.
Und tut das Richtige. - Natürlich, Vater. Ich bin vorsichtig.
Deswegen sind wir... * Schritte im Treppenhaus *
* Türklopfen *
Wer ist da?
(Soldat) Aufmachen, im Namen des Kaisers.
Versteckt euch. Die suchen euch, nicht mich. Also versteckt euch.
(Soldat) Hey du. Wo ist dein Sohn, Krüppel? (Johann) Nicht hier.
(Soldat) Wir haben gesehen, wie er das Haus betreten hat.
Also frage ich zum letzten Mal, im Namen des Kaisers.
(Johann) Die Tage des Kaisers sind gezählt. (Soldat) Ach ja?
(Soldat) Du verdammter Bastard. * Schuss *
Durchsucht die Wohnung. Los.
Alles durchsuchen. Jeden einzelnen Winkel in dieser dreckigen Wohnung.
Und schafft mir die Leiche da weg.
Schaut euch den Krüppel an, wie er da rumliegt in seinem eigenen Blut.
Jetzt reißt du nicht mehr dein Maul auf, oder?
(Soldat) Da oben wird geschossen. (Albert) Oh Gott. Vater.
Was haben sie mit dir gemacht? (Soldat) Hier oben. Hierher.
Waffen runter, ihr beiden da. - Wir müssen hier weg. Albert!
(Albert) Nein. Nein.
* Musik *
Albert, lauf.
Lauf! - Folgt ihm!
* Schuss *
* Türklopfen *
* Musik *
* Kinderlaute im Hintergrund *
Welches Mädchen ist es?
Die mit dem Ball.
Sieht man.
* Musik *
* Musik *
Wo sind die gestohlenen Waffen?
Rede mit mir.
Wenn du deine Bluthunde nicht losgeschickt hättest,
müsstest du diese Waffen nicht fürchten.
Franz.
Mach die Augen auf.
Die Leute da draußen hungern. Die wollen so nicht mehr leben.
Diesen Willen wirst du mit Soldaten nicht mehr brechen können.
Was ist bloß aus uns geworden?
Du warst der Einzige, dem ich blind vertraut hab.
* Musik *
Tut, was ihr tun müsst. Ich will, dass er redet.
(Walli) Danke, dass du mitgekommen bist.
Lass uns unsere Sachen nehmen und...
* Musik *
Albert.
Wer ist das?
Was willst du hier?
Vater ist tot.
Die kaiserlichen Soldaten haben ihn erschossen.
Haben ihn einfach abgeknallt. - Was?
Wieso? Was ist passiert?
Sag schon, rede mit mir.
Die Soldaten waren deinetwegen da, richtig? Deinetwegen.
Du hast recht. Sie waren meinetwegen da.
Aber erschossen haben sie einen unschuldigen Menschen.
Und weißt du, was? Dem Kaiser war es völlig egal.
Du verdammter Scheißkerl. Alles nur wegen dieser scheißblöden Politik.
(Gustav schluchzt)
Ich will, dass ihr mich in die Hofburg bringt.
Ich hab gehört, ihr wart schon einmal dadrin.
Also schafft ihr das auch ein 2. Mal.
Was willst du in der Hofburg?
* Musik *
Der Kaiser soll bezahlen für das, was er getan hat.
* Schrei und Poltern *
(Franz) Verdammt! * Klirren *
Oh. Die Kaiserin.
Franz?
* Musik *
Du hast Grünne gefangen nehmen lassen?
Er hat die Seiten gewechselt.
Und das Schlimme ist, ein Teil von mir versteht ihn sogar.
Mein Volk hungert, aber ich muss das letzte Geld, das wir haben,
dem Zaren in den Rachen schieben, um Österreich zu retten.
Und wenn du Bismarck auch zur Weltausstellung einlädst?
Meinst du das ernst?
Wieso denn nicht? - Weil 10.000 Männer in Königgrätz gestorben sind.
In einem Krieg, den Bismarck heraufbeschworen hat.
Niemand von euch will, dass das wieder passiert.
Weder du noch Bismarck noch Alexander.
Schlag ihnen ein Friedensbündnis aller dreier Länder vor.
Sie werden klug genug sein, darauf einzugehen.
Dann hat dich der Zar auch nicht mehr in der Hand.
Vergiss es. Da machen wir nicht mit.
Dein Vater hat sich halb tot geschuftet, um uns durchzubringen.
Und du? Bist abgehauen bei der 1. Gelegenheit.
Hast dich als feiner Pinkel verkleidet,
während er krank im Bett lag und ich ihm den Arsch abgewischt habe.
Und jetzt hast du nicht den Mumm, für Gerechtigkeit zu sorgen?
Lass los! Bitte lass ihn los!
Lass los, oder ich knall dich ab.
(Gustav schnappt nach Luft)
* Musik *
Ich weiß von deiner Tochter.
Die Kleine im Waisenhaus.
Du siehst sie nie wieder, wenn ihr mir nicht helft.
Wenn du ihr was antust, bringe ich dich um.
(Albert) Lotte ist so ein schöner Name.
Wäre ein Jammer, wenn dem Mädchen was passieren würde.
Du bist wahnsinnig.
Tut, was ich sage. Bringt mich in die Hofburg.
Danach lasse ich euch für immer in Ruhe,
und Lotte wird ein sicheres Leben führen.
* Donnergrollen *
Bitte schlaf heute wieder bei mir.
Wir...
Wir haben beide Fehler gemacht.
Wir haben uns viel Schmerz zugefügt und Dinge gem...
* Musik *
* Musik *
Herzlich willkommen in Wien, Majestät.
Ihr seid noch kleiner, als man sagt.
Und ihr noch ungehobelter, als ich befürchtet habe.
Kaiserin Elisabeth.
Euer Kuraufenthalt scheint Euch gut bekommen zu sein.
Ich kann Euch nur empfehlen, selbst ein paar Tage ans Meer zu fahren.
Ist es so schlimm? - Ihr seht blendend aus, Majestät.
Nur Eure Frau übertrifft Euch noch an Schönheit.
Das kann ich verkraften.
Darf ich vorstellen, Marija Alexandrowna.
Kaiserin.
Es ist mir eine Ehre, Euch kennenzulernen.
Die Ehre ist ganz meinerseits.
* Musik *
Du siehst atemberaubend aus, Sophie. - Ach, Ferdinand.
(Franz Karl) Sophie.
Warum sind hier so viele Leute? - Das ist das Bankett.
Zur Eröffnung der Weltausstellung. Zu Ehren des Zaren.
Das hast du nur vergessen, mein Liebster.
Darf ich vorstellen, das ist mein Mann, Franz Karl.
Ferdinand von Langenau.
Der österreichische Botschafter am Hofe des Zaren.
Ich erinnere mich an Euch.
Es war...
...in München.
In Nymphenburg.
Im Sommer nach unserer Hochzeit.
Das ist ein Leben her.
Da habt Ihr recht.
Es war ein wunderschöner Sommer.
* Musik *
Hier ist es.
* Musik *
Durch die Pforte empfängt er nachts seine Mätressen?
Ja. Von da an gehts ohne Umwege in den privaten Flügel des Kaisers.
Wo du dich bestens auskennst.
Oder?
Du kommst mit. Ich gehe da heute Nacht nicht alleine rein.
Spinnst du? So war das nicht ausgemacht. - Keine Widerrede.
Ihr wisst, was auf dem Spiel steht. - Dann nimm mich mit.
Deine Freundin ist die Einzige, die weiß, wo das Bett des Kaisers steht.
Du besorgst uns eine Droschke, mit der wir fliehen können.
* Musik *
Habt Ihr über meine Forderungen nachgedacht? - Ja, das habe ich.
Genau genommen, das haben wir.
Die Position, aus der Ihr verhandelt, erschien uns
zunächst einleuchtend, jedoch hatten wir einen neuen Einfall.
Wir haben Bismarck anlässlich der Weltausstellung
ein Friedensbündnis unserer 3 Länder vorgeschlagen.
Das Deutsche Reich, Russland und Österreich.
Bismarck hat unsere Einladung angenommen
und wird morgen in Wien eintreffen.
Otto Graf von Bismarck,
Kaiser Franz Joseph von Österreich-Ungarn und ich?
An einem Tisch?
Die wichtigsten Männer der Welt.
Auf illustre Verhandlungen. - Auf den Frieden.
* Musik *
* Türklopfen *
Erinnert Ihr Euch noch an mich?
Der Kaiser verlangt wieder nach meiner Gesellschaft.
(Albert schreit)
* Stöhnen und Würgen *
(Albert flüstert) Na komm. Los, komm schon.
Und wir schlürfen wässrige Suppe. * Tür wird geöffnet *
Hörst du das?
(Diener) Vergesst nicht den Wodka für den Zaren.
Na los, weiter. Komm schon.
* Musik *
Los, ihr 2, kommt schon.
Scheiße.
(Mann) Meine Damen und Herren, das Bankett ist eröffnet.
* Glasklirren *
(Sisi) Bevor wir mit dem Bankett beginnen, erlaubt mir,
ein paar Worte an Eure Exzellenzen zu richten.
Zar Alexander, Zarin Marija Alexandrowna, verehrte Gäste.
Es ist mir eine Ehre, Euch an der Hofburg begrüßen zu dürfen.
Morgen werden wir gemeinsam eine Weltausstellung eröffnen,
in der über 70 Nationen
ihr Wissen und ihre technischen Errungenschaften teilen werden.
Um so die Welt ein Stück besser zu machen und auch friedlicher.
Auf der Reise, die hinter mir liegt,
durfte ich viel über die Endlichkeit des Lebens lernen.
Wie oft hegen wir Groll gegen Menschen, die wir kaum kennen.
Verbissen hängen wir alten Konflikten nach,
anstatt uns zu helfen.
Tu es nicht. (Sisi) Zu unterstützen. Füreinander starkzumachen.
Deswegen möchte ich mein Glas erheben und uns dazu ermutigen,
lassen wir die kommenden Wochen
zu einem Fest der Nächstenliebe und des Friedens werden.
(Rudolf) Waffe fallen lassen. * Applaus *
Ich hab gesagt, Waffe fallen lassen.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.