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Original subtitles

(Sisi) Alma.

Was ist mit dir?

Das blaue Fläschchen, das kleine. - Was meinst du?

In meiner Reisetasche. Unterm Bett.

Hast du es? - Ja. Hier.

* Musik *

Alma. Was ist mit dir? Alma.

Alma. Alma, was ist mit deinen Augen?

* Musik *

Ich frage Euch jetzt noch einmal.

Wer seid Ihr?

Niemand.

Ich war nur zur rechten Zeit am rechten Ort.

* Musik *

Sagt mir, wo ich meine Frau und meinen Sohn finde.

* Musik *

* Schüsse *

* Schüsse * Stehen bleiben!

Bleibt stehen, ihr Schweine.

(Grünne) Hier lang.

Sind sie weg?

Hände hoch, ihr Ratten.

Nimm das Gewehr runter, wir sind unbewaffnet.

Das ist mir scheißegal. * Schuss *

* Musik *

Lass uns verschwinden. Weg hier.

(Soldat) Da vorn waren Schüsse. Hier lang.

Ich glaub, du hast einen Knall. Grand Hotel Wien? Spinnst du?

Ich habe nicht wissen können, dass er uns seine halbe Armee mitschickt.

Du hättest nicht... - Was hätte ich nicht? Du hättest...

Pst. Was machen wir jetzt? - Keine Ahnung.

(Kutscher) Ho. Achtung.

Das wars. Wir sind geliefert.

Herzlich willkommen im Grand Hotel Wien.

Der Kaiser besteht darauf, sämtliche Kosten zu tragen.

Die Hochzeitssuite wird bereits für Euch vorbereitet.

* Musik *

Oh mein Gott.

* Musik *

Danke.

* Musik *

(rülpst)

* Musik *

Und du?

Wie? Das ist alles? - Halt die Klappe.

Ich sag nur. Das ist ein ziemlich mickrig...

Damit das klar ist. Ich kriege das Bett, du schläfst am Boden.

Ah ja? Das glaube ich aber nicht. - Lass los.

Ich hab gesagt...

Ich hab gesagt, lass los.

* Musik *

(Alma) Gefallen sie dir?

Keine Sorge, dein Vater hat nichts mitbekommen.

Ich habe ihm gesagt, du seist müde. - Danke.

Du musst es mir sagen.

Was sind das für Anfälle, die du hast?

Ich...

Ich war nicht in Wien, um mir Gläser für meine Apparaturen zu kaufen.

Ich war bei einem Arzt, einem Spezialisten.

Was hat der Arzt gesagt?

Er vermutet...

...in meinem Kopf...

...wächst ein bösartiges Geschwür, das...

...mir immer wieder das Augenlicht nimmt.

Wenn ich Pech habe, schon bald für immer.

Ist das nicht Ironie des Schicksals?

Gerade ich.

Deine Arbeit ist wunderschön.

Findest du?

Ich finde,

in deinen Bildern sieht man nicht nur den Menschen vor der Kamera.

Sondern auch dich.

* Musik *

* Klopfen * (Page) Frühstück.

(Walli) Endlich. - Ich hoffe, Sie haben wohl genächtigt.

Jaja. Aufwachen, Schlafmütze. - Ich wünsche einen guten Appetit.

Kaffee, harte Eier, Orangensaft, Palatschinken.

Und Datteln im Speckmantel.

Willst du auch eine? Die sind echt gut. Mh.

Was hast du vor? - Abhauen. Was sonst?

Was ist mit dieser Einladung zu dem Eröffnungsbankett?

Der Kaiser wird sie hierherschicken. - Du willst noch mal an die Hofburg?

Und so lange willst du hierbleiben? - Ist doch schön hier.

Außerdem stehen wir unter dem Schutz des Kaisers.

Ich dachte, das mit uns wäre eine einmalige Sache. - Ist es auch.

(Walli schreit)

(beide lachen)

Sag mal, stimmt es eigentlich,

dass deine Zofen in Wien 3 h für deine Haare brauchen?

Für meine Hochzeit waren es 8. - 8 h?

Nein. Das war ein Spaß. Glaub nicht alles, was die Leute sagen.

Und was ist mit der Ziegenmilch? - Ziegenmilch?

In der sie deine Kleider waschen, damit sie geschmeidig werden.

Das hast du gehört? - Das hat man sich in Paris erzählt.

Und dass du manchmal stundenlang marschierst und deine Zofen

ausgewechselt werden müssen, weil sie nicht hinterherkommen.

Das stimmt also.

* Mundharmonikamusik *

Ja. - Noch mal.

Da.

Ich versuch mal den.

Was ist das für eine Melodie?

Die hat meine Mutter früher immer gespielt,

als wir hier saßen und aufs Meer geschaut haben.

Irgendwann sind sie gekommen.

Wer denn? - Die Delfine.

Delfine? Hier?

Wenn ich mir vorstelle, Franz war 2 Jahre jünger als Rudolf,

als er zur Armee musste.

Ich glaube,

diese Zeit hat irgendeinen Schatten auf seiner Seele hinterlassen.

Am Anfang unserer Ehe dachte ich noch,

ich könnte ihm diesen Schatten nehmen.

Wie naiv ich war.

Vermisst du ihn? - Sehr sogar.

Egal, wie es weitergeht,

ich bin froh, euch beide kennengelernt zu haben.

(Rudolf) Mama, Mama. Schau mal.

Mama. Schau, wie sie springen. - Da vorne sind sie.

(Rudolf) Ja. Es funktioniert. Schau, wie sie sich freuen.

* Musik *

Willst du wieder nach Paris zurückgehen? - Vielleicht.

Kommst du mit?

* Musik *

(Rudolf) Papa.

Papa.

* Musik *

Es tut richtig gut, dich wiederzusehen.

* Musik *

Wie hast du mich gefunden? - Jemand ist euch aus Wien gefolgt.

Keine Sorge.

Ich hab ihm Geld gegeben. Wir werden ihn nicht wiedersehen.

Sisi, was hast du dir dabei gedacht?

Du bist die Kaiserin. Du kannst nicht einfach so das Land verlassen.

Ich weiß, dass der Weg, den ich gewählt habe, kein einfacher war.

Aber ich würds wieder tun. Unserem Sohn gehts gut.

Er ist hier richtig aufgeblüht.

Hast du wirklich geglaubt, dass ich einfach so nachgeben werde?

Hast du das wirklich gedacht?

Ich glaube immer noch, dass Rudolf nicht in die Armee gehört.

Du bist ein verdammter Sturkopf. - Ich weiß.

* Musik *

* Tür wird geöffnet *

* Klopfen *

(Mann) Der Botschafter am Hof des russischen Zaren.

* Tür wird geschlossen *

Ferdinand. - Sophie.

Wenn du den Raum betrittst,

steht das Universum immer noch einen Moment still.

Komm, wir setzen uns.

Danke, dass du gekommen bist.

Du trinkst deinen Wodka immer noch mit einer Blaubeere?

Du erinnerst dich daran. - So lange ist das auch nicht her.

Ein Vierteljahrhundert. - Na sdorowje.

Ich nehme an, unser Wiedersehen, so schön es auch ist,

geschieht nicht ganz ohne Grund.

Ich befürchte, du hast recht.

Mein Sohn strebt ein Bündnis mit Zar Alexander an.

Ich habe befürchtet, dass es um diese Angelegenheit geht.

Hat Bismarck scho...

Kommen wir zu spät?

Es hat ein 1. Treffen gegeben, aber soviel ich weiß,

hat Alexander nur Witterung zu Bismarck aufgenommen.

Wie sicher ist deine Informationsquelle?

Also schläfst du immer noch mit Alexanders Frau.

Das ist eine offizielle Einladung der Krone

an den Zaren und seine Frau.

Mein Sohn würde sich freuen, die beiden zu einem Bankett

im Rahmen der Weltausstellung zu empfangen.

Ich werde tun, was ich kann, damit die beiden kommen.

Davon gehe ich aus.

Schon wach? - Weißt du, wo Franz und Rudolf sind?

Wollten sie nicht zusammen einen Ausflug machen?

Sie haben dir eine Nachricht hinterlassen.

* Musik *

(Franz) "Liebe Sisi.

Ich möchte, dass Rudolf den Weg geht, den alle Kaiser

aus der Blutlinie der Habsburger vor ihm gehen mussten.

Solange es Waffen auf dieser Welt gibt,

werden die Menschen sie gegeneinander richten.

Ein Kaiser muss den Weg des Krieges beherrschen,

wenn er sein Volk beschützen will.

In Liebe, dein Franz."

* Musik *

Sisi?

* Musik *

Ich werde dich nach Paris begleiten.

* Musik *

Du bist zurück. Ich habe gehört, Rudolf ist wieder in der Armee.

Und wo ist Sisi? - Weiß ich nicht.

Du hast sie zurückgelassen?

Das ist eine Sache zwischen mir und meiner Frau.

Hast du mit deinem Kontakt nach Russland gesprochen? - Ja, habe ich.

Er wird sich vor dem Zaren für dich verwenden.

Aber versprechen kann ich nichts.

Was zwischen dir und Sisi passiert,

wird niemals nur eine Sache zwischen dir und deiner Frau sein.

Die Ehe eines Kaisers ist unantastbar

vor deinem Land und vor deiner Ehre.

Diese Ehe steht niemals zur Debatte.

So wie deine mit Vater?

Untersteh dich.

Du hättest sie nicht in Frankreich lassen dürfen.

Danke, dass du deine Ansichten mit mir teilst, Mutter.

(Grünne) Franz. Hast du diesen Befehl gegeben?

Unsere Soldaten haben im Arbeiterviertel

ein Blutbad angerichtet.

Franz. Du bist dabei, dein Volk zu verlieren. Es gab überall Tote.

Und es wird weitere Tote geben.

Meine Männer haben Arbeiter gefangen genommen,

bei denen Waffen aus unserem Arsenal gefunden wurden.

Waffen, die du hättest finden sollen.

Ich werde ein Exempel statuieren lassen

und 3 von ihnen hängen lassen.

Weißt du, wer ihr Anführer ist?

Hast du mir irgendwas zu sagen?

* Musik *

Alma. - Monique. Wie gehts? Bonsoir Malu.

Oh, Alma. Quelle surprise. - Schön, dass ihr gekommen seid.

Rosali. - Bonsoir.

Ca va? Ca va bien? Wir müssen nachher unbedingt sprechen.

Das ist Louise, eine sehr gute Freundin von mir.

Sie hat kürzlich im Pariser Salon ausgestellt.

Komm, wir gehen weiter.

Das ist Amelie, einer der Köpfe der kommunistischen Bewegung.

Komm mit, es gibt noch mehr zu sehen.

Sisi?

Schau mal, was ich gefunden hab. Absinth. Hab ich noch nie getrunken.

Na dann. Auf die grüne Fee.

Aber Vorsicht, das Zeug ist gefährlich. - Ich hoffe doch.

(stöhnt)

* Musik *

Wer ist das?

Was hast du vor?

* Musik *

(Richter) Im Namen der kaiserlichen Krone

vollstrecken wir heute das Urteil gegen die 3 Delinquenten

Hermann Theodor Schwarz, Xaver Keller und Valentin Wagner.

Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name.

(Richter) Wegen aufrührerischen Handelns, Hochverrat

und illegalen Waffenbesitzes zum Tode durch Strangulieren.

* Musik *

Für Freiheit und Gerechtigk... (Menge erschrickt)

* Musik *

* Donnergrollen *

Un, deux, trois. Coupez.

Un, deux, trois... (Junge) Hey Muttersöhnchen.

Jetzt ist keine Mama mehr da, um dich zu beschützen.

(Jungen lachen)

Ruhe!

Weiterkämpfen!

Un, deux, trois. Coupez.

Un, deux, trois. Coupez.

Un, deux, trois. Coupez.

* Schnarchen *

* Türklopfen * (Walli) Nein.

* Türklopfen * Gustav, geh du nachsehen.

* Türklopfen *

* Türklopfen * Was gibts?

Äh, von Ihrer Majestät, dem Kaiser.

Wünschen die Dame vielleicht, dass wir einmal die Suite reinigen?

Die Einladung ist gar nicht für das Eröffnungsbankett.

Sondern? - Nur für mich.

Er lädt dich für ein Tête-à-Tête ein,

obwohl du mit deinem Verlobten hier bist?

Der ist ja dreist.

Du willst da hingehen.

Dann muss ich dir noch beibringen, wie man richtig klaut.

Vorsicht. Nicht, dass die Platte zerbricht.

* Musik *

Ich brauche ein paar neue Platten. Bin gleich wieder da.

Nicht bewegen. - Ne bouge pas, jolie.

Wer bist du?

Nicht sprechen.

* Musik *

Und nicht vergessen, dir diesmal alle Taschen vollzumachen, ja?

Mach ich. Versprochen.

* Musik *

So. Fertig.

* Musik *

Pass auf dich auf.

Bis nachher.

* Musik *

* Musik *

(Diener) Seine Majestät wird Euch gleich empfangen.

* Musik *

Eure Majestät.

Ich war mir nicht sicher, ob ich noch mal von Euch hören würde.

Ich schulde Euch noch einen Tanz, Gräfin.

* Musik *

* Musik *

(stöhnt)

(stöhnen)

* Musik *

(flüstert) Gräfin, schlaft Ihr?

* Musik *

(Mann) Cognac.

Wie habe ich ihn geliebt.

Und gehasst.

(Franz) Vater.

Wenn du willst, lass ich dir eine Flasche aufs Zimmer bringen.

Oder du nimmst einfach die hier. - Er hat deine Augen.

* Musik *

Mir hat es damals auch das Herz gebrochen,

als deine Mutter dich in die Armee geschickt hat.

Verzeih mir...

...dass ich damals nichts unternommen habe, dich zu schützen.

Ich habs wohl vergessen.

Ja.

Vergessen.

Gustav?

* Musik *

Ich hoffe, dein Raubzug war erfolgreich.

Ich dachte schon, du bist weg. - Bin ich auch gleich.

Die Sachen auf dem Bett sind für dich. Kannst du behalten. - Gustav.

* Musik *

Bitte bleib.

* Musik *

* Musik *

* Kirchenglockenläuten *

Wie fühlst du dich?

Ich...

Vielleicht hast du gestern ein bisschen viel Absinth erwischt.

Ich denke, dass es nicht nur der Absinth war.

* Türklopfen *

(Mann) Telegramm aus Wien.

* Musik *

Und?

Meine Oberhofmeisterin schreibt.

Franz hat Rudolf aus der Armee genommen.

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