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Dies ist kein Kriminalfilm.
Ziel des Autors ist es, in Bild und Ton darzustellen,
wie ein junger Mensch ins Verderben gerissen wird.
Durch seine Schw�che wird er zum Taschendieb.
Daf�r war er nicht geschaffen.
Doch auf seltsamen Wegen
finden dadurch zwei Seelen zueinander,
die sich sonst wohl nie begegnet w�ren.
Wer so etwas tut, spricht meist nicht dar�ber.
Und wer dar�ber spricht, tut es nicht.
Doch ich habe es getan.
Mein Entschluss stand seit Tagen fest.
W�rde ich den Mut dazu haben?
Ich h�tte besser gehen sollen.
Ich war wie in einem Rausch, die Welt lag mir zu F��en.
Doch eine Minute sp�ter wurde ich gefasst.
Sie haben keine Beweise, Sie spekulieren nur.
Darum k�nnen Sie auch gehen, Sie sind frei.
Ich wollte einen klaren Kopf bekommen.
Ich war todm�de. Ich schlief bis zum Morgen.
Ich hatte meine Mutter lange nicht besucht.
Ich z�gerte.
Warten Sie.
Ich habe einen Schl�ssel. Ich mache Ihnen auf.
- Wer sind Sie? - Jeanne, die Nachbarin.
Wie geht es ihr?
Nicht sehr gut. Sie qu�lt sich.
- Sie ist arm dran. - Sie braucht Sie.
Bitte geben Sie ihr dieses Geld.
Wollen Sie nicht reinkommen und sie begr��en?
Auf Wiedersehen, Jeanne.
- Werden Sie wieder kommen? - Ja, ja.
Jacques war in Ordnung und kannte sich aus.
Ich mied ihn neuerdings. Doch an dem Abend...
Ich finde keine Arbeit. Ich bin zu allem bereit.
Hast du Adressen?
F�r deine Brieftasche?
Ich mein's ernst.
Na gut, einmal noch.
Du hast geschickte H�nde. Du verdienst was Besseres.
Du musst Geduld haben,
darfst nicht w�hlerisch sein.
Nur so kommt man zu einem neuen Anzug, zu einer Krawatte...
Ich habe ihn nicht gleich wieder erkannt.
Ich war so dumm, ihm die Hand zu geben.
Erkennen Sie mich wieder?
Man wird mich f�r leichtsinnig halten.
Aber was hatte ich zu bef�rchten?
Gibt es viele Diebe?
Oh ja! Es gibt viele Arten. Das Angebot ist unbegrenzt.
Nicht jeder Diebstahl ist gleich schlimm.
Manche sind verzeihlich. Die Armut kann ein Grund sein.
Gewiss.
Gibt es nicht auch Diebst�hle, bei denen man ein Auge zudr�ckt?
- Du hast doch eine Theorie dazu. - Ich?
Sagen Sie mal.
Die Theorie ist nicht neu.
Macht nichts.
Gut. W�re es nicht denkbar, dass f�hige Menschen,
die intelligent und begabt sind, vielleicht gar Genies,
die die Gesellschaft braucht,
die aber nicht zum Zuge kommen,
sich in bestimmten F�llen �ber das Gesetz hinwegsetzen d�rfen?
Das erscheint mir schwierig. Und gef�hrlich.
F�r die Gesellschaft w�re es gut.
Und wer ernennt diese Elitemenschen?
Sie selbst, ihr Gewissen.
Kennen Sie jemanden, der sich nicht f�r besser h�lt?
Sie w�rden nur anfangs das Gesetz brechen.
Dann nicht mehr.
Von wegen! Das k�nnen Sie mir glauben.
Sie denken an eine Art "n�tzlichen Dieb"?
Das w�re eine verkehrte Welt!
Da sie schon verkehrt ist, k�nnte sie so umgekrempelt werden.
Was sollte das denn?
Ich habe doch alles erkl�rt.
Sie haben ihren Irrtum eingesehen und sich entschuldigt.
Nat�rlich.
Es ist trotzdem gr�sslich.
Du h�ttest das nicht sagen sollen. Was wird er denken!
Du warst es doch, der damit angefangen hat.
Au�erdem ist es v�llig unwichtig. Die Adressen!
Wirst du hingehen?
Wenn ich etwas Geld verdient h�tte,
w�re ich dann zufrieden gewesen?
Hatte ich wirklich die Hoffnung, es w�rde klappen?
Aber mir graute davor, in mein Zimmer zur�ckzukehren.
Warum stie� ich auf diesen seltsamen Mann,
von dem ich mich nicht abwenden konnte?
Nat�rlich steckte die Brieftasche drunter.
Wie kam man dran? Mit welchen Fingern?
Nat�rlich ging es nicht von selbst.
Meine H�nde zitterten, mit ihnen die Zeitung.
Das Herz schlug mir bis zum Hals.
Dieser erste Erfolg best�rkte mich.
Es war eher Gl�ck als Geschicklichkeit.
Und?
Deine Gesellschaftstheorie interessiert ihn nicht, sondern du!
Hat er dich ausgefragt?
Keine Sorge! Nun wei� er, wie er dich einzusch�tzen hat.
Hast du Arbeit gefunden?
Ich brauche keine.
Wie? Wovon willst du leben?
Wo willst du hin? Warte!
Ich wechselte die Strecken,
fuhr mal mit der einen, mal mit der anderen Linie.
Eine ganze Woche ging das so.
Die Beute war gering und lohnte kaum das Risiko.
Geben Sie mir meine Brieftasche wieder!
Soll ich die Polizei rufen?
Die folgenden Tage blieb ich zu Hause.
Aus Vorsicht ging ich nur Abends zum Essen aus.
Die junge Dame hier sucht dich.
Willst du kein Licht machen?
Sehen Sie nur, wie er lebt, der gro�e Mann! Ein Saustall!
Es geht um meine Mutter, nicht wahr?
Sie ist sehr krank. Sie fragt immer:
"Warum ist er an meiner T�r umgekehrt?"
- Hast du das getan? - Sie m�ssen zu ihr gehen.
Danke, Jeanne.
Werden Sie kommen?
- Soll ich zu ihr gehen? - Ja. Jeanne bringt dich hin.
Egoist! Und du willst deine Mutter lieben!
Mehr als mich selbst. Geh jetzt. Bitte!
Du bist komisch!
Was wollen Sie? Wer sind Sie?
Ich musste es wissen.
Eine Viertelstunde sp�ter waren wir Freunde.
Kommen Sie mal.
In jenem kleinen Caf� lernte ich die meisten meiner Tricks.
Er zeigte sie mir bereitwillig, ohne zu z�gern.
Ich musste meine Finger trainieren, sie geschmeidig machen.
F�r die Reflexe war flippern eine gute �bung.
Nach Hause ging ich nur noch zum Schlafen.
Wie lange mag er schon unbemerkt da gelegen haben?
"Kommen Sie schnell, Jeanne"
Ihr Gesicht war ruhig. Sie schlief.
Du magst nicht, wenn man Fragen stellt. Ich werde nicht fragen.
Ich dachte, ich sei dir l�stig. Nun verstehe ich alles.
Dein Freund war hier. Er hat mir von dir erz�hlt.
Er hat mich schlecht gemacht?
Das h�tte ich ihm verboten. Nein, er h�lt viel von dir.
Ich habe mir umsonst Sorgen gemacht.
Bei deiner Intelligenz schaffst du alles, wenn du willst.
Ich werde wollen! Du sollst gl�cklich sein!
Ich werde sterben, mein Junge.
- Ich werde von dir gehen. - Nein, nein.
Morgen geht es dir besser. Bald kannst du wieder aufstehen.
Der Arzt hat es gesagt. Nicht wahr, Jeanne?
Ich bin ganz sicher!
Das w�r's.
Das ist alles, was �brig bleibt.
Papiere, Briefe, ein paar Fotos.
Fertig. Es gibt kein Zur�ck.
Gehen Sie?
Ich muss meine Schwester von der Schule abholen.
Glauben Sie, dass wir gerichtet werden?
Ja. Aber f�rchten Sie nicht um sie. Sie war perfekt.
Und nach welchem Gesetz w�rden wir gerichtet? Das ist absurd!
Glauben Sie an gar nichts?
Ich habe an Gott geglaubt, Jeanne. Drei Minuten lang.
Eine Woche sp�ter betrat ich eine Bank
und setzte mich in die Halle.
Ich hatte Angst.
Er entkam mir.
Wir teilten die Beute beim Kartenspiel.
So fiel das Geld nicht auf.
N�chstes Mal spielen wir zu dritt, nicht zu zweit.
- Klar? - Alles klar.
Wir sprachen nicht viel. Solange wir zusammenarbeiteten,
erfuhr ich genauso wenig �ber ihn wie er �ber mich.
Du schn�ffelst in meinen Sachen rum?
Wo hast du das her?
Es lag da auf dem Tisch.
Der K�nig der Taschendiebe
Diese Diebe sind gemein.
Und faul.
Barrington war nicht faul. Er las n�chtelang.
Um seine reichen Freunde zu betr�gen.
Er bestahl seine Freunde.
Findest du das in Ordnung?
Komm, wir gehen runter.
Wenigstens hatte er Mut. Damals wurden Diebe geh�ngt.
- Das Gef�ngnis heutzutage... - Warst du schon mal dort?
- Ich kann es mir denken. - Nichts kannst du dir denken!
- Leihst du es mir? - Wenn du willst.
- Glauben Sie noch an Ihre Theorie? - Ja.
Nein, nein! Selbst die geschicktesten Taschendiebe
bringen die Menschheit nicht voran.
Das habe ich nie behauptet.
Das ist absurd!
Meinen Sie wirklich, unter ihnen g�be es viele dieser Menschen...
Welcher Menschen?
Denen mehr erlaubt sein soll als den �brigen.
Wer wei�? Die lassen sich nicht schnappen.
Aber es gibt solche Leute, das sagen Sie selbst.
Vielleicht kennen Sie einen?
Selbst wenn, w�rde ich es Ihnen nicht sagen.
Nat�rlich nicht.
Darf ich mal sehen?
Barrington? Kenn ich nicht.
War das einer dieser besseren Menschen?
Nein. Wollen Sie mal reinschauen?
Kommen Sie mal vorbei, und bringen Sie das Buch mit.
Nat�rlich verd�chtigt er mich.
Und du doch auch, oder?
Wie, ich auch?
Nichts.
- Geh nicht zu ihm. - Doch. Gib her!
Geh nur, wenn es dir Spa� macht.
Ich dachte, er w�rde mich gleich empfangen. Er lie� mich warten.
Ich bringe Ihnen das Buch.
Welches Buch?
Ach ja, Barrington!
Der interessiert Sie?
Alles interessiert mich.
Nat�rlich, als junger Schriftsteller!
Er machte sich �ber mich lustig.
Er machte sich Haken, mit denen er die Taschen ausr�umte.
Sehen Sie mal.
Ein Messerschmied aus N�rnberg hat sich 15 davon gemacht.
Jetzt entschuldigen Sie mich bitte.
Behalten Sie es.
Auf Wiedersehen.
Wie dumm von mir, es war eine Falle!
Vielleicht waren sie noch in meinem Zimmer.
Alles schien unver�ndert.
Es war alles noch da.
Daf�r brauchte ich keinen Komplizen,
aber eine Geschicklichkeit, die ich noch nicht besa�.
Das Gl�ck kam mir zu Hilfe.
Ein Finger verhinderte, dass sich das Armband drehte,
w�hrend der Daumen die Schnalle �ffnete.
Das �bte ich oft.
Es war Sonntag. Jacques und ich wollten mit Jeanne ausgehen.
Wie sch�n er sich gemacht hat! Wo ist Jeanne?
Sie wartet unten.
Sind Sie traurig?
Nein.
Sie leben in einer anderen Welt.
Was die anderen interessiert, interessiert Sie nicht.
Kommen Sie, Jeanne? Kommst du, Michel?
- Wo wollt ihr hin? - Karussell fahren.
Geht ihr mal. Ich bleibe hier.
Wo ist Michel?
Ich war beim Weglaufen hingefallen.
Hier bist du!
Ich hatte solche Angst.
Wovor?
Einfach Angst.
Das musst du mir erkl�ren.
Hast du dich verletzt?
Nicht der Rede wert.
Wo hast du Jeanne gelassen?
Ich habe sie nach Hause gebracht. Ich kann sie wieder abholen.
Liebst du sie? Gib es zu.
Und liebt sie dich?
Mach ihr Geschenke!
Hast du schon mal daran gedacht?
Die Uhr war sehr sch�n.
Ich wurde immer dreister.
Mit meinen Komplizen lief es blendend.
Das konnte nicht von Dauer sein.
Woher kannte ich ihn? Ich h�tte ihn erkennen m�ssen.
Was hast du eigentlich?
Hier, lies!
Jeanne soll zur Polizei kommen. Warum Jeanne?
Ich wei� nicht.
Was r�tst du ihr?
Sie wird wohl hingehen m�ssen.
Ist das alles?
Ich wollte dich nur vorwarnen.
Wieso vorwarnen?
Du h�ltst mich auf!
Michel!
Hatten sie mich gesehen?
Ich durfte mich weder verstecken noch fl�chten.
Ich hatte ihn nicht kommen h�ren.
Sie?
Ich war vor drei Tagen schon mal hier.
Ich habe auf Sie gewartet.
- Ich war mal Luft schnappen. - Recht so!
Besser als in diesem kleinen Zimmer...
�ber Ihren Heften und B�chern zu br�ten.
Ich wei�, dass Sie mich verd�chtigen.
Wenn Sie mich festnehmen wollen, tun Sie es.
Z�cken Sie Ihre Handschellen!
Aber machen Sie mich nicht fertig!
Schleichen Sie nicht um mich herum!
Ich habe Sie doch in Ruhe gelassen.
Sie spielen mit mir, machen sich lustig �ber mich.
Genug.
Genug!
Schreien Sie nicht, bleiben Sie ruhig.
Beherrschen Sie sich. Behalten Sie einen klaren Kopf.
Setzen Sie sich.
Ich bin gekommen,
weil ich mich f�r Sie interessiere.
Ich pfeife auf Ihr Interesse!
Ich m�chte Ihnen etwas erz�hlen.
Vor �ber einem Jahr hat jemand Anzeige erstattet.
Wir kannten uns damals noch nicht.
Eine junge Frau kam aufs Revier.
- Welche junge Frau? - Das ist unwichtig.
Einer alten Dame aus demselben Haus war Geld weggekommen.
Am Tag darauf wurde die Anzeige zur�ckgezogen.
Warum?
Oft ist der T�ter ein Verwandter, den man schonen will.
Jene alte Dame hatte einen Sohn.
Wer seine Mutter bestiehlt, muss kein Dieb sein.
Vielleicht hatten sie sogar gemeinsame Kasse.
Einen Monat sp�ter schnappt man den jungen Mann
auf der Pferderennbahn von Longchamp.
Ich habe keine Beweise und lasse ihn frei.
Sie m�ssen zugeben, all das zusammen...
Und wer ist dieser junge Mann?
Sie!
Sie irren sich!
Ich irre mich nicht.
Seltsame Methode!
Lassen Sie meine Methode.
Statt zu psychologisieren, h�tten Sie einfach
mein Zimmer durchsuchen lassen k�nnen, als ich bei Ihnen war.
Ich habe damals Ihr Zimmer durchsuchen lassen.
Und was hat man gefunden?
Nichts nat�rlich!
All das geht mir auf die Nerven!
Was wollen Sie von mir?
Ihnen die Augen �ffnen...
- Die sind weit offen! ...�ber Sie selbst.
Aber ich w�rde meine Zeit vergeuden.
Was die Zukunft angeht, Ihre Zukunft...
Halten Sie sich da raus! Geht Sie meine Zukunft was an?
Ja, schon ein wenig...
Eigentlich h�tte ich Sie verh�ren sollen.
Das w�re meine Pflicht gewesen. Aber Sie m�ssen nicht gestehen.
Das ist mir egal. Ein einziger Bericht gen�gt mir.
Ein Wort von einem meiner Leute, und Sie werden verhaftet.
Also, auf Wiedersehen.
Und was haben Sie vor?
Was ich vorhabe?
Ich will es wissen!
Sie wollten wissen,
ob Ihre Mutter w�nschte, dass ich die Anzeige zur�ckziehe.
- Was haben Sie geantwortet? - Dass sie es wollte.
Stimmte das?
Ja.
Sie wusste es also. Wusstest du es auch, Jeanne?
Ob ich was wusste?
Aber jetzt wei�t du es.
Wollt ihr mich denn alle verr�ckt machen?
Die Polizei fragt dich nach mir aus...
Ihr Name fiel nicht.
Du siehst, dass ich lebe, ohne ein Einkommen zu haben.
Jedenfalls keines, das ich zugeben k�nnte.
Und du err�tst nichts?
�berleg mal, Dummerchen!
Sie?
Ja, ich! Sie werden mich festnehmen.
Mein Gott!
Ohne Beweise werden sie mich freilassen m�ssen.
Wie konnten Sie das tun?
Etwas H�sslicheres gibt es nicht! Wussten Sie das nicht?
Man kann es wissen und doch tun!
Aber warum?
Um zurande zu kommen.
Ich kam nicht weiter, ich war au�er mir.
- Es gab andere M�glichkeiten. - Du nimmst alles hin.
Einen Vater, der trinkt. Eine Mutter, die ihre Kinder verl�sst,
die alles auf deine Schultern l�dt!
Das ist eben so.
Wie, "so"?
Ich wei� nicht. Vielleicht hat das alles seinen Sinn.
Jeanne, bist du wirklich so naiv?
Sag die Wahrheit!
H�ltst du mich f�r einen Dieb?
Sei aufrichtig.
Ja, das glaube ich.
Dann gebe ich dir nicht die Hand.
Wie furchtbar!
Werden Sie weggehen?
Pl�tzlich schien mir das m�glich.
Nein, nein.
Ich wei�, dass ich einen Koffer holen wollte.
Ich wusste nicht mehr, was ich tat.
W�rden sie mich zum Bahnhof lassen?
Ich ging direkt zum Schalter.
Dieser Augenblick blieb mir unvergesslich.
Von Mailand fuhr ich nach Rom.
Wenig sp�ter ging ich nach England.
In den zwei Jahren in London machte ich reiche Beute.
Das meiste verspielte ich oder brachte es mit Frauen durch.
Ich kehrte nach Paris zur�ck, ohne Ziel, mit leeren Taschen.
Ohne es zu wollen, stand ich wieder da.
Die Wohnung schien leer zu sein.
Warum sah ich dieses Kind an?
Jeanne!
Was hat dein Vater gesagt?
Er nahm meine Schwester. Ich sehe ihn nicht mehr.
Ein Kind zu bekommen ist kein Verbrechen!
Doch, doch... Ich war verr�ckt.
Warum habt ihr nicht geheiratet?
Ich wollte nicht.
Du, Jeanne?
Sollte ich mich ein Leben lang verstellen?
So tun, als liebte ich ihn?
Du hast ihn nicht geliebt?
Nein, nicht genug.
Wo ist er?
Seit 3 Monaten kommt er nicht mehr.
Jacques?
Unm�glich!
Ich werde dir helfen.
Ich werde f�r das Kind sorgen.
Du kannst nicht bei mir bleiben.
Und du darfst nie wiederkommen.
Ich kann ein ehrliches Leben f�hren. Lass es mich versuchen!
Die Polizei hatte mich aus den Augen verloren.
Ich f�hlte mich sicher.
- Wetten Sie? - Ach, ich...
Gehen Sie hin?
Vielleicht.
Haben Sie gewonnen?
Nein, und Sie?
Sehen Sie mal!
Ich konnte mich irren, aber mir schien,
dass sein Pferd gar nicht gewonnen hatte.
Ich glaubte, in seinen Augen List zu sehen.
Diese Mauern, diese Gitter sind mir gleichg�ltig.
Ich sehe sie nicht mal.
Es ist die Vorstellung.
Welche Vorstellung?
Ich habe mich erwischen lassen.
Diese Vorstellung ist unertr�glich!
Du leidest!
Ich habe alles gestanden.
Das wird man dir anrechnen.
Aber im Prozess leugne ich. Die sollen sich anstrengen!
Warum bist du gekommen?
Ich habe niemanden au�er dir.
Soll ich meine Fehler zugeben, damit du triumphieren kannst?
Ich will niemanden, nichts!
Bleib!
Da war noch etwas, das ich ihr nicht gesagt hatte.
Wozu am Leben bleiben?
Ich hatte mich noch nicht entschlossen.
Jeanne kam nicht wieder.
"...der Kleine ist krank.
"Er hatte fast drei Wochen lang starkes Fieber.
"Aber jetzt mache ich mir keine Sorgen mehr.
"Michel, ich komme Dich bald im Gef�ngnis besuchen, Jeanne"
Als ich den Brief las, schlug mein Herz wie wild.
Irgendetwas lie� ihr Gesicht strahlen.
O Jeanne!
Welch seltsamen Weg musste ich gehen, bis ich zu dir fand!
Untertitel: G�nther Mejerl
Untertitelung: TVS - TITRA FILM
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