All language subtitles for Ein Taxi zur Bescherung (2022)

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Original subtitles

* Lied: "Merry Christmas Baby" von CeeLo Green feat. Rod Stewart *

* Verspielte Soulmusik *

Axel Parschke

Jan Olsmer

- Linh Nguyen - Jenny Feller

So.

Das macht dann 20,30 Euro, bitte.

Zwanzig... und... Moment, Moment, 30 Cent.

Passend. Das ist ja nett.

Oh, wie geht denn der Griff hier... Ach, zum Schieben. Okay.

Mein Gott, dieser Krampf, bevor man rauskommt.

- Tschüss. - Ja, tschüss, tschüss.

Moin.

- Kollege, ich mache Pause. - Ja, und was mache ich jetzt?

Warte schon mal da vorne.

Versau du mal 'nen anderen Wagen.

- Moin, Paul. - Moin.

- Wie immer? - Ja.

Schick.

Habe ich von meiner Enkeltochter.

Gibst du wieder den Weihnachtsmann?

Da freuen sich doch alle schon drauf, hm?

- Und du? Wieder durcharbeiten? - Ja.

Axel, du brauchst mal eine Pause.

Genieß die Feiertage.

Schreibst du es an?

Auf dein Wohl. - Auf mein Wohl.

Puh, nee. Paul, heb mal auf. Esse ich später.

- Moin. Wo soll es denn hingehen? - Bergroda.

Sie meinen Bergedorf?

Nein. Sonst hätte ich es ja gesagt.

- Bergroda. Wo soll das sein? - Im Erzgebirge.

Ha. Da fahren Sie mal lieber mit dem Zug.

Der ICE ist ausgefallen. Und der Ersatzzug ist ein IC.

Und da muss man dreimal umsteigen. Das mache ich nicht.

Ja, das sind weit über 500 Kilometer.

- Ja, wenn Sie nicht wollen, dann... - Jetzt warten Sie doch mal.

Also bis ins Erzgebirge.

Zurück ist das eine Leerfahrt. Das kostet was.

In der Taxi-App steht, das kostet 792,50 Euro.

Da ist ja wohl eine Leerfahrt mit drin.

Ja, mit Trinkgeld sind das 850 Euro.

Die eine Hälfte jetzt, und die andere, wenn wir da sind.

- Einverstanden? - Ja.

* Nachdenkliche Musik *

- Brauchen Sie Hilfe? - Nein.

So.

Dann hier.

Wie lange brauchen wir?

Laut Navi fünf Stunden und 16 Minuten.

Jenny anrufen.

"Jenny anrufen."

- "Jan? Sitzt du schon im Zug?" - Im Auto.

Zug wäre eine Katastrophe geworden.

"Dann brauche ich dich ja gar nicht vom Bahnhof abholen.

Und ich habe extra eine rote Rose gekauft."

- Die Rose nehme ich trotzdem. - "Okay."

- Ich freue mich auf dich. - "Und ich mich erst auf dich.

Fahr vorsichtig, ja?"

- Wo sind wir? - Hinter Hannover.

Fahren Sie nach Hause?

Ich wohne in Hamburg.

Fernbeziehung?

Nein.

* Lied: "You Deserve It All" von John Legend *

* Weihnachtliche Popmusik *

Oh, Mist. Ein Stau in zwei Kilometern. Dauert eine Stunde.

Länge Stau vor Magdeburg.

"A14 Richtung Magdeburg: Zwei Kilometer Stau."

Habe ich doch gerade gesagt.

- Fahren Sie von der Autobahn runter? - Ja.

Ich fahre ab und hinter dem Stau wieder drauf.

- Das bringt doch meistens nichts. - Wollen Sie fahren?

* Jan seufzt. *

* Hupen *

- Ist hier auch Stau? - Nee.

Ich dachte. Wie heißt denn die Straße?

Wollen Sie mich wieder kontrollieren, oder was?

- * Hupen * - Klingt, als wenn es schnell geht.

Ja, weil die Idioten vor mir nicht fahren können.

Mhm.

Was halten Sie von Kaffee?

Vorne ist ein Hotel mit einem Restaurant.

Ich könnte auch was zu essen vertragen.

Sobald der Stau sich aufgelöst hat, fahren wir weiter.

Ich dachte, hier ist kein Stau.

* Verspielte Musik *

"Ho, ho, ho. Frohe Weihnacht."

Wo ist der Eingang?

Ein paar Schritte vor und dann nach rechts.

Vorsicht, da kommt ein Blumenkübel.

So, jetzt schräg vor. Ein kleines Stück noch. Hier rum.

So. Stopp. Hier geht es rein.

- Tach. - Moin.

"Ho, ho, ho. Frohe Weihnacht."

Dem Frittier-Geruch nach zu urteilen, keine Sterneküche.

Den Geräuschen nach schlecht besucht.

Und wir sitzen am ungedämmten Fenster. Es zieht.

Ich lese Ihnen mal die Speisekarte vor.

"Bauernsalat mit Putenstreifen: 9,90 Euro.

Currywurst mit Pommes: 6,90 Euro."

Ich habe meine Lesebrille im Wagen gelassen. Darf ich auch mal?

Aber vorsichtig.

* Es läuft "Es ist ein Ros entsprungen". *

- Geht nicht. - Leicht schräg halten.

"Benzoesäure, Natamycin, Mono- und Diglyceride."

Das sind die Zusatzstoffe.

Vielleicht ein bisschen höher oder so.

"Szegediner Gulasch

mit Kartoffeln und Salat: 11,90 Euro."

Das ist ja besser als jede Lesebrille.

"Jägerschnitzel mit Kroketten und Salat: 9,90 Euro."

Das würde ich nicht nehmen.

Dann nehme ich das Szegediner Gulasch.

- Nee, besser nicht. - Bauernsalat?

Das ist ja der Horror.

Currywurst?

Ich würde hier nichts nehmen, was der Koch ... kochen muss,

wenn Sie verstehen, was ich meine.

"Käseplatte mit Graubrot: 6,90 Euro."

* Es läuft "Winter Wonderland" von The Andrew Sisters. *

So. Dann wollen wir mal los. Sonst kommen wir ja nie in Bergroda an.

Meinen Sie Bergroda im Erzgebirge?

- Meint er. Zahlen, bitte. - Kommt sofort.

- Das geht natürlich auf mich. - Oh, danke.

Wie funktioniert das?

Die Scheine sind unterschiedlich lang. Fünfer, Zehner.

Die werden größer. Nie bemerkt?

- Zusammen? - Ja.

- Dann 17,80 Euro, bitte. - Stimmt so.

- Und danke für den Essenstipp. - Gern geschehen.

Im Radio meinten sie, die Autobahn bleibt bis morgen gesperrt.

War wohl ein schlimmer Unfall. Da ist irgendwas ausgelaufen.

Ja, dann zurück nach Hamburg.

Das ist doch hier ein Hotel?

Dann haben Sie sicherlich noch zwei Zimmer frei, oder?

* Verspielte Musik *

So, hier. Das einzig freie Zimmer für heute Nacht.

Vorsicht.

Oha. Seien Sie froh, dass Sie blind sind.

- So schlimm? - Schlimmer.

- Doppelbett? - Ja, war nichts anderes frei.

Aber ich schlafe auf keinen Fall am Fenster.

Klar. Da zieht es.

Oha.

Ja. Das Zimmer ist so groß wie mein Balkon.

Was hat der für einen Balkon?

Ich wäre jetzt am liebsten schon bei dir.

"Kannst du denn schon abschätzen, wann du morgen da bist, ungefähr?"

Wenn ich losfahre, dann melde ich mich.

- "Okay, gut." - Ich nehme mir so eine Zahnbürste.

- "War da jemand?" - Nee. Nur Zimmerservice.

"Ah.

- Du hast gar nichts dazu gesagt." - Äh, wozu gesagt?

"Ich habe doch gesagt, dass ich überlege, zum Friseur zu gehen."

Ach so. Ja, klar. Hast du gesagt, ja.

- "Und wie findest du es?" - Also...

Sie sind kürzer und ein bisschen heller, oder?

- "Nee, dunkler." - Ach, ja.

- Dunkler. - "Hä?"

Nein, die Übertragung ist hier nicht so besonders, deswegen.

Ich freue mich auf dich.

"Ich mich auch."

- * Kuss * - Gute Nacht.

Was hören Sie denn da die ganze Zeit? Musik?

Auch.

- Aber hauptsächlich Podcasts. - Ah, und was da so?

Berufliches.

Skalieren der Agilität. Welche Rolle spielen Frameworks?

- Hm. - Pair-Programming.

Ihr sprechender Stift, kann der auch Haarfarben erkennen?

Ich dachte, Sie waren Zähne putzen.

Wieso haben Sie eigentlich so viele Zahnbürsten bei?

Falls eine runterfällt.

Ich weiß ja nicht, wo sie gelandet ist.

Ihre Freundin weiß gar nicht, dass Sie blind sind, ne?

Meine Sache.

Sie kennen sich gar nicht persönlich?

Wir kennen uns über eine Dating-App.

- Dating-App? - Ja.

- Da kenne ich mich nicht mit aus. - Hm.

Und Sie?

- Verheiratet? - Geschieden.

Hm.

Sie... Sie wissen gar nicht, wie sie aussieht, ne?

* Er stöhnt. *

Das sagt mir die Spracherkennung. Da steht alles drin, im Profil.

Körpergröße, Gewicht, Haarfarbe, Augen.

Da wird aber oft geschummelt, oder?

Ich meine, wie sehe ich denn aus, zum Beispiel?

Ja.

* Nachdenkliche Musik *

"Ho, ho, ho. Frohe Weihnacht."

* Leiser Knall * * Luft pfeift. *

- Moin. - Guten Morgen.

Ich habe gut geschlafen. Wollen Sie gar kein Frühstück?

Ich hatte Kaffee. Geben Sie her.

- Steht das Taxi noch wie gestern? - Ja.

Guten Morgen, Jenny. Ich fahre jetzt los. Ich freue mich.

Juhu. Darf ich mitfahren?

Nee, ich habe schon einen Fahrgast.

- Was ist los? - Die Kellnerin will mit.

Ich muss nach Bergroda. Ich störe auch ganz bestimmt nicht.

Von mir aus. Los. Ich habe genug Zeit verplempert.

- Dann komm. - Super, danke.

Er hat Zeit verplempert.

- Anschnallen, dahinten. - Ja.

Total nett von euch.

- Füße runter. - Oh, okay. Sorry.

Und? Was macht ihr in Bergroda?

Also ich besuche meinen Vater über die Feiertage.

Ach, ich bin übrigens Linh. Und ihr?

- Jan. - Parschke. Herr Parschke.

Ach, Mann. Bin ich froh, dass ich aus dem Laden raus bin.

War eh ein uncooler Job.

- Was machst du? Studierst du? - Nee, ich habe doch erst Abi.

- Ah. - Ich weiß noch gar nicht, was ich machen will.

Hm.

Wie ist es eigentlich so, ständig fremde Leute im Auto zu haben?

- Anstrengend. - Verstehe ich.

Kannst du gar nichts mehr sehen?

Nein.

Warst du schon immer blind?

Ich hatte vor zwei Jahren einen Skiunfall.

Gehirnschwellung, Koma, das ganze Programm.

Und als ich dann wieder aufgewacht bin, war ich blind.

Krass.

- Und was arbeitet man dann? - Ich bin IT-Analyst.

IT. Ist ja nicht so meins.

Und hast du Freund oder Freundin?

Freundin. Wir fahren gerade hin.

Sag mal, du kannst einen ganz schön ausquetschen.

Und du? Freund? Freundin?

Wenn, dann Freund. Aber nee, zurzeit nicht.

Und du?

Privatsache.

* Lied: "Candy Cane Lane" von Sia * * Weihnachtliche Popmusik *

♪ Take a trip down Candy Cane Lane with me.

It's the cutest thing, I swear, you'll ever see.

It's the best. So get dressed.

I'll impress ... you with the colours of the rainbow.

Take a trip down Candy Cane Lane with me.

It's so magical. Let's go there in your dreams... ♪

- Dominosteine oder Spekulatius? - Ach.

- Ich liebe Dominosteine. - Das mag ich nicht so.

Essen im Taxi. Na gut.

Einen Spekulatius.

Danke.

- Hätten Sie mal gefrühstückt. - Hm.

Ich freue mich total auf Weihnachten.

Feiert ihr auch in Bergroda?

Ich bin heute Abend wieder in Hamburg.

Du, Jan? Mit deiner Freundin, oder wie?

- Ja. - * Axel kichert. *

♪ Candy Cane Lane. Bring a friend this holiday.

Bring a friend who loves to play. We'll eat all the candy canes.

Oh, Candy Cane Lane. Bring a friend this holiday.

Bring a friend who loves to play. We'll eat all the candy canes... ♪

- War doch Burgstraße, oder? - Ja. Warum?

Ja. Hier ist Durchfahrt verboten.

Ist egal. Fahren Sie einfach weiter.

Ich werde meinen Lappen los. Nichts da.

Hey, du bist ja aufgeregt.

- Sagen Sie mal, die Frau da vorne... - Ja?

Das könnte doch Ihre Jenny sein, oder?

- Ja, was soll ich denn jetzt dazu sagen? - Ach, so. Ja.

* Reifen quietschen. * * Hupen *

Das könnte sie sein.

Bist du Jenny?

- Äh, ja. - Sie ist es.

- Wollen Sie gleich hier aussteigen? - Ja.

Ja, sicher.

- Ist sie das? - Nee, Moment.

- Ja? - Spinnen Sie?

Einfach so zu wenden?

- Ich wäre Ihnen gleich reingefahren. - Was fahren Sie so schnell?

Ich tue was? Also, echt.

- Was stehen Sie denn hinter mir? - Weiß ich doch auch nicht.

Mann.

* Nachdenkliche Musik *

Jan?

Jenny?

* Hupen *

Ja, du mich auch!

Taxi? Ich dachte, du kommst mit dem Auto.

Also, erst mal, schön dich zu sehen.

Ja.

Wie toll, dass du echt gekommen bist.

Na klar. Was dachtest du denn?

Ähm... Also, ich wohne direkt dahinten. Das können wir laufen.

Gut. Na dann mal los. Ich habe lange genug gesessen.

* Nachdenkliche Musik *

- So. - So. Hier ist auch schon der Koffer.

Ah, ja. Den Rest zahle ich mit Karte.

Ja. Kein Problem.

- So. - Hier, Kreditkarte?

Ja.

Und einmal noch unterschreiben, bitte.

So, hier.

Ja. Dann tschüss und viel Glück.

- Wollen wir? - Ja, klar. Ähm...

- Soll ich dich... Also... - Sag einfach die Richtung.

Geradeaus.

Äh, nein. Ähm, wenn du dich umdrehst, dann geradeaus.

- Hier? - Ähm, ja.

Hat sie nicht gewusst, dass er blind ist?

So. Jetzt fahre ich Sie noch zu Ihrem Vater.

Ach, ist nicht nötig. Ich ... kann da gleich laufen.

- Gut. - Danke. Kommen Sie gut nach Hause.

- Oh, und frohe Weihnachten noch. - Ja, schöne Weihnachten.

* Es läuft "Good Bye Jonny" von Udo Lindenberg. *

♪ Good bye, Jonny, good bye, Jonny.

Schön war's mit uns zweien.

Aber leider, aber leider

kann es nicht immer so sein... ♪

"Good bye, Bergroda, good bye, Bergroda."

- Hey! - * Reifen quietschen. *

* Dumpfer Knall *

- Sag mal, bist du irre? - Ich habe Sie nicht gesehen.

- Das ... tut mir total leid. - Augen auf im Straßenverkehr.

Das sagt der Richtige.

Sie schon wieder.

Reifen habe ich da.

Ach, mei Gutster. Müssen wir beide Vorderreifen austauschen.

Ich zahle da nichts.

Achse scheint in Ordnung.

Aber...

Aber was?

* Motor stottert. *

- Oje. - Was?

Der Anlasser-Relais ist hin.

Mein Taxi war in Ordnung.

Ja. Dann sind Sie den Bordstein hoch.

- Warum? Weil Ihr Angestellter... - Sie sind bitte mal ruhig.

Eddy hat kleine Zwillinge. Seine Frau und er schlafen kaum.

Oder Drillinge. Ich muss nach Hamburg.

Mein Taxi wird repariert.

Das ist Ihre Masche, hm? So besorgen Sie sich hier Kunden.

Jetzt haben Sie mich erwischt.

Eddy? Ab zum Großhändler. Neues Relais fürs Taxi.

Hallo. - Ich komme ja schon.

Ja, nicht einschlafen da, Meister. Hopp, hopp, hopp.

Täglich auf die schmerzende Stelle. Dann ist es bald gut.

Ich wäre doch vorbeigekommen. - Ich war gerade in der Gegend.

* Handy klingelt. *

Werkstatt "Lieberwirth".

TÜV? Anfang Januar.

Und dann noch durchchecken vorher.

Ja, ich gucke mal, ob es geht.

- Sie sind aber nicht von hier? - Nee.

Und? Woher sind Sie?

Hamburg.

Weihnachtsurlaub im schönen Erzgebirge.

Ich bin beruflich hier.

Hier, Maik. Die Tüte.

Ah, gerne.

Der Verein hat gedacht, dass wir bei der Mettenschicht tanzen.

Oh, schön. - Willst du nicht mal mitkommen?

Lass gut sein, Maik.

* Handy klingelt. *

"Lieberwirth".

Ja, ist kein Problem.

- Glück auf. - Ja.

* Nachdenkliche Musik *

- Schwarz, richtig? - Genau.

Warum hast du es mir nicht gesagt?

Ich dachte, es wäre besser, wenn wir das persönlich besprechen.

Ja, aber ich hätte mich halt drauf einstellen können.

Und wie?

Ähm... Na ja.

Gedanklich eben.

Mhm.

Du hast gesagt, dir gefällt meine neue Frisur.

Na, ich bin sicher, du siehst toll aus.

Worauf du dich verlassen kannst.

Unternehmen wir was?

Ähm, ja, ich wollte dir eigentlich Bergroda zeigen.

Gibt ja viel zu sehen.

Ähm, also... Oh Gott. Du weißt...

Dann machen wir das.

- Ja? - Ja.

- Gut. - Ja.

* Sanfte Musik *

- Äh, und Stufen. - Ah, ja.

- Ah! - Oh Gott.

War nur ein Spaß.

- So, wo lang? - Äh, rechts.

Können wir noch Nüsse kaufen?

- Klar, auf dem Weihnachtsmarkt. - Gut.

Wir sind jetzt eh schon durch den ganzen Ort durch.

Ah.

- Da ist übrigens meine Schule. - Hier?

Äh, nee. Noch ein Stück.

Ah.

Und? Bist du beliebt bei deinen Schülern?

Ich schon.

- Nur Mathe mag halt keiner. - Hm.

Dabei lebte Adam Riese im Erzgebirge.

Wie? Echt, hier?

Nee.

In Annaberg.

Du, wollen wir Schlittschuhlaufen gehen?

Oder... Oder geht das nicht? Dann...

Doch, klar. Klar geht das.

Kannst dich ja bei mir unterhaken.

Kann ich machen.

- Okay. - Gut.

- Wo waren Sie denn? - Kann ich mich hier wo umziehen?

- Dann fahre ich auch gleich los. - Ja.

Mit dem Losfahren, das ist so eine Sache.

- Wie? Ist Eddy noch nicht zurück? - Doch, doch.

Aber der Großhändler hatte das Relais nur leider nicht auf Lager.

Ich habe aber eins beim anderen Händler bestellt.

Und was soll ich sagen? Schon morgen ist es da.

Ach, schon morgen?

Sie können natürlich hier übernachten.

- Was? - Ach, Sie wollen sicher nach Hause.

- Familie und so? - Hm.

Ihnen entstehen keine Kosten. Da brauchen Sie keine Angst haben.

Na, kommen Sie.

Na, ist doch gemütlich.

Hier schläft mein Sohn, wenn er mich besuchen kommt.

Dieses Jahr kommt er nicht.

Da ist er mit seiner Freundin im Harz. Die feiern bei ihren Eltern.

Ja, also...

Auf mich wartet noch Arbeit.

* Lied: "Comin' Home for Christmas" von Nils Landgren *

♪ It's not the reindeer of Santa that moves me.

It's not the gift under the tree that grooves me.

It's something else that awaits me,

that makes me just wanna come home.

I wanna hear those voices laughing.

I need to feel something special that's happening... ♪

Manche sind ganz schön wild.

- Findest du? - Ja.

Die nicht.

Oh Gott.

♪ Comin' home for Christmas.

It's crazy how I missed this.

I missed comin' back home to you.

Comin' home... ♪

Hereinspaziert.

Der sächsische Glühwein hat es aber in sich.

Die Sachsen haben ihn ja auch erfunden.

- Ach, komm. - Oh doch. Das stimmt.

Das älteste überlieferte Glühweinrezept

kommt aus der Nähe von Dresden.

Na gut. Dann glaube ich dir das mal.

Ah!

Was war das denn?

- Ist schon weg. - Okay.

Was mochtest du eigentlich an mir?

Eigentlich alles.

Dass du über gewöhnliche und partielle

Differentialgleichung sprechen kannst.

* Hund bellt. *

* Ruhige Musik *

Geht gleich los.

Jetzt gibt es gleich was zu futtern.

- Kommst du klar? - Ja. Geht doch schon rein.

Die Kleine hat Hunger. * Baby schreit. *

Ja, mein Mäuschen.

* Frau schäkert. *

Bringst du dann gleich noch Kaminholz mit?

- Ja. - Danke.

Gleich gibt es was zu futtern.

* Melancholische Musik *

Jan, ich... Ähm...

Mhm?

Ich habe dir auch was nicht gesagt.

Was?

- Du bist gar keine Mathelehrerin? - Nein.

Also, doch. Klar, bin ich. Ähm...

Nee, im Ernst. Ich...

Ich habe einen Sohn.

Oh.

Du bist vorhin auf ein Spielzeugauto von ihm getreten.

Ich hatte erst mal alles weggeräumt, weil ich dachte...

Ja, wir...

Wir sollten uns erst mal kennenlernen.

Hm.

Wie alt ist er denn?

Theo ist fünf.

Schläft heute Nacht bei seinem Freund.

Mhm.

- Dann kommt er morgen zurück? - Ja.

Dann ... lernt ihr euch mal kennen.

Hm.

Okay.

* Maschinenlärm *

* Es läuft "Thank God It's Christmas" von Queen. *

* Rockige Weihnachtsmusik *

Das ist ja ein Barkas.

- So, jetzt. Hm? - Das ist ja ein Barkas.

Na, was denn sonst?

- Das ist mein Schätzchen. - Läuft noch?

Eins a mit Sternchen. Da drinnen bin ich mit jeder Schraube so.

Viel Rost, ne?

Der Günni hat gesagt: "Der Barkas ist zum Rosten gebaut."

- Günni? - Mein Mann.

Ach, Sie sind...

- Wo ist er denn? - Auf dem Friedhof.

Das Herz. Ist einfach umgefallen, vor sieben Jahren.

Oh, das tut mir leid.

Mir erst.

Ah.

Hilft die Apothekersalbe nicht?

Doch. Schon. Aber weg geht es damit auch nicht.

Soll ich mal?

Wie jetzt?

- Schon mal in der Hand gehabt? - Ja.

* Verträumte Musik *

So. Fertig. Feierabend.

- Sofia. - Axel.

Was haben wir für schöne Touren damit gemacht.

- Günni am Steuer? - Nee. Immer ich.

Günni war Fenstergucker. Die Straße vor mir, das Ziel im Kopf.

Die erste große Reise nach der Wende, die sollte nach Paris gehen.

Nicht immer nur Balaton und Goldstrand.

Und dann verreckt uns der Barkas vor Saarbrücken.

Den Eiffelturm habe ich nie gesehen.

Ich auch nicht.

Nach der Eröffnung kamen viele Werkstattketten aus dem Westen.

Überall haben die aufgemacht.

Aber wir ... haben es irgendwie geschafft.

Ich hatte eine Spedition. Bis vor ein paar Jahren.

- Was ist passiert? - Konkurrenz war zu groß.

Um mitzuhalten, habe ich die Preise immer weiter gesenkt.

Irgendwann ging es nicht mehr.

Und meine Ehe ging auch nicht mehr.

- Kinder? - Nein.

Vom Lkw ins Taxi. Ist da die Welt nicht kleiner geworden?

Schon. Aber unterkriegen ist nicht.

Nee. Unterkriegen ist nicht.

* Sanfte Klaviermusik *

Moin. Gibt es hier irgendwo einen Kaffee?

- Ich nehme mir einen. - Frohe Weihnachten, ja.

Glück auf, ja.

- Morgen. - Moin.

- * Eddy schnarcht. * - Oha.

- Äh, ich habe nicht geschlafen. - Nö.

Nee.

Eddy? - Hm?

Du gehst schon in den Urlaub, hm? - Danke, Chefin.

Nach Weihnachten hat sich das sicher eingespielt.

Das hoffe ich mal. - Ich warte nur auf den Paketboten.

Weil ich habe mir die Geschenke hierher liefern lassen.

- Alles klar. - Das Relais?

Das kommt dann auch.

Das darf doch wohl nicht wahr sein.

Was machst du denn hier?

Ich wusste nicht, wohin.

Komm raus da. Wie bist du hier reingekommen?

Das Tor stand offen.

Ach nee, Linh. Alles vollgekrümelt.

- Das darf doch nicht wahr sein. - Meine Schuhe.

Hier.

Das ist Linh. Sofia.

Hallo.

Hallo.

- Du bist ja ganz durchgefroren. - Hm.

Komm mit rein.

* Axel seufzt genervt. *

* Staubsauger surrt. *

* Tippen *

Guten Morgen.

Morgen.

- Es gibt Croissants. - Mhm.

Und Brötchen. Und ich habe ganz viel Käse besorgt.

- Den magst du doch so. - Lieb von dir.

- Okay, jetzt kannst du dich setzen. - Okay.

Und der Kaffee steht rechts von dir.

Okay.

- Brötchen oder Croissant? - Brötchen.

Gut.

- Was magst du drauf haben? - Das kann ich alleine.

Oh Gott, sorry. Ich bin das so von Theo gewohnt.

- Entschuldige bitte. - Alles gut.

Ähm, Butter steht auf zwölf Uhr und Käse so auf zehn.

Du hast gegoogelt, oder?

Ja.

Klar.

Hast du schon mal über einen Blindenhund nachgedacht?

Ich habe es nicht so mit Hunden.

- Äh, warte. - Scheiße.

Kein Problem. Ich bin auch nicht so der Hunde-Typ.

Theo will ja unbedingt einen. Der redet den ganzen Tag davon.

Vorher wollte er eine Katze und ein Kaninchen. Moment.

- Danke. - Ist nicht schlimm.

Sieht man gar nicht.

Ja, bist du ja schon ganz schön...

* Nachdenkliche Musik *

Warte mal.

Jetzt sind wir auf einem Level.

- Wieso? - Äh, ah.

Ich... Ich habe mir gerade die Augen verbunden.

Okay, das ist ... wirklich...

Oh. Ey, du bist echt ein armer Kerl.

Ich... Ich komme überhaupt nicht klar.

Warte.

Was? Okay. Äh...

Ich... Ich habe die Butter...

Äh, ich habe den Honig selber hingestellt und finde den nicht.

Moment.

Ah. Honig.

Mmh. Sehr gut.

Na, wir können später mit Theo auf den Weihnachtsmarkt gehen, oder?

Jan?

* Tür wird geschlossen. *

Jan?

- Danke. - Bitte.

- War dein Vater nicht da? - Doch.

Ja, und?

Na, er hat eine Frau. Und ein Kind.

Und das wusstest du nicht, hm?

Wir haben uns zehn Jahre nicht gesehen.

Auch nicht geredet. Meine Eltern sind schon lange getrennt.

Dann fährst du zu dem? Ausgerechnet an Weihnachten?

Was ist denn mit deiner Mutter?

Die ist in Vietnam. Bei meiner Oma. Der geht es nicht so gut.

Ich glaube, sie muss länger bleiben.

So.

Du frühstückst gleich, gehst duschen, und dann sehen wir weiter.

- Das ist nett, danke. - * Türglocke *

- Der Apotheker? - Der Paketbote.

Oh.

Wo ist es? - War nicht dabei.

Frohe Weihnachten, Chefin. - Frohe Weihnachten, Eddy.

"Wir machen Ferien und sind am 2. Januar zurück.

Nachrichten nach dem Piep."

* Piepen *

Ich bin Silvester noch hier? Ich fasse es nicht.

Nee.

- Wie, "Nee"? - Nee.

Die Müllers haben den gleichen Wagen und sind den ganzen Winter auf Malle.

Ich habe ihre Schlüssel fürs Haus, wegen der Post und den Blumen.

Du willst das Relais aus deren Wagen klauen?

Ich borge es mir nur.

Ja, ich habe es doch gewusst. Halt mal an.

- Herr Olsmer. - Herr Parschke?

- Sie sind ja noch da. - Ja.

Können Sie mich mitnehmen nach Hamburg?

Im Prinzip schon.

Das ist nur nicht mein Taxi hier. Das ist gar nicht fahrbereit.

Ist mein Pick-up. Ich bin Sofia.

- Hallo. - Hallo.

Was war denn los mit Jenny?

Ach. Nichts. War alles gut. War nett.

Deswegen wollen Sie wieder nach Hamburg?

Können wir losfahren? Bitte?

* Motor startet. *

Oh, das sitzt aber fest.

- Soll ich mal? - Nee, geht schon.

Was machen Sie denn da?

Wir sorgen dafür, dass das Taxi wieder flott wird.

- Geht es auch ein bisschen genauer? - Nee, geht es nicht.

Noch so gut wie neu.

Glück auf.

Sag mal, was machst denn du mit dem Wagen der Müllers?

Die sind doch im Urlaub.

Da war ein Vogelschiss auf der Motorhaube.

Ist nicht gut für den Lack. Habe ich weggemacht.

Das ist aber nett von dir.

So. Jetzt noch die Post reinholen und Blumen gießen.

Dafür brauchst du den Hamburger? - Na klar.

Das ist ein Pflanzenguru.

Habe den Gummibaum übergossen.

Der ist fast hin, und die hängen doch so dran.

Und der da?

Sein Assistent.

Blind. - So?

Der tatscht dann die Pflanzen an, oder wie?

Ja. Genau.

Äh, Sofia. Horch mal. Wegen der Mettenschicht.

Maiki. Lass gut sein.

Pflanzenguru.

Können wir jetzt endlich nach Hamburg fahren?

- Nee. - Nee.

Da stand ein Blumenkübel.

Sind Sie blind oder ich?

- Wie komme ich jetzt nach Hamburg? - Was weiß ich?

Ich kann Sie nach Chems fahren.

Chemnitz. Von da fährt der Zug.

Zugverbindung Chemnitz - Hamburg.

"Chemnitz Hauptbahnhof

bis Leipzig-Völkerschlachtdenkmal.

Mit der S2 Richtung Jüterbog Bahnhof.

In Bitterfeld umsteigen in ICE Richtung Hamburg-Altona.

Fahrzeit: Fünf Stunden, 15 Minuten.

Zug ausgebucht. Platzreservierung nicht möglich."

- Dann sitze ich jetzt hier fest. - Und ich nicht, oder was?

So, ihr nehmt jetzt meinen Barkas.

Aber ... mein Taxi.

Wenn ich das Taxi repariert habe, komme ich dir entgegen.

Sehr gut.

- Jan. Was machst denn du hier? - Und du? Was ist mit deinem Vater?

Ja, und was ist mit Jenny?

Also, wenn du mitwillst bis nach Magdeburg, dann mach hin.

Ach so. Ich hole schnell meine Sachen.

Willst du wirklich fahren? Ohne mit deinem Vater gesprochen zu haben?

Heute ist Mettenschicht. Da ist er bestimmt.

* Nachdenkliche Musik *

Meine Mutter hat immer gesagt:

"Wagst du was, passiert was Gutes oder was Schlechtes.

Aber wenn du nichts wagst, dann passiert gar nichts."

Axel, ich bleibe.

Gut.

Ich habe euch was gepackt zum Essen, für unterwegs.

- Oh, das ist aber nett. - Ja, finde ich auch.

- Was ist denn diese Mettenschicht? - Letzte Bergmannsschicht im Jahr.

Das wird gefeiert. Da gibt es Essen und Glühwein.

- Ach, das hört sich toll an. - Ja.

- Wir wollen doch aber los. - Ja.

- Ja, dann fahren wir mal. - Mhm.

- Danke. - Bitte.

Ach, und, äh... Pass gut auf. Auf mein Schätzchen.

Na, versprochen.

So. Jetzt mal Augen nach vorne.

- Ich will noch nach Hamburg. - Woher wissen Sie, wo ich hingucke?

Ihre Stimme, wenn Sie mit Sofia reden.

Hier vorne ist ein Schild:

"Den Fahrer während der Fahrt nicht ansprechen."

* Motor startet. *

* Verträumte Musik *

Was war denn jetzt wirklich mit Jenny?

Ich dachte, nicht mit dem Fahrer sprechen?

Ja, dann eben nicht.

Der Tag mit ihr war toll. Und die Nacht.

Und ... heute Morgen macht sie einen auf Blindenheim

und behandelt mich wie ihren Sohn.

- Jenny hat einen Sohn? - Ja.

Was sie mir auch nicht gesagt hat. Da sind wir ja wohl quitt.

Habe ich Sie auch wie ein Kind behandelt?

War okay.

Ich muss mal.

- Wir sind gerade los. - Ja, da musste ich noch nicht.

- Mal sehen, wo ein Rastplatz kommt. - So lange halte ich nicht aus.

- Ah. - Scheiße.

Ja, ist doch nur Schnee.

* Verspielte Musik *

- Sie müssen ja auch. - Na, wenn ich schon mal hier bin.

- Ich bin Axel. - Jan.

Was machst du eigentlich ohne dein Taxi?

- Machst du die Feiertage frei? - Nee.

Ich leihe mir eins von wem, der an Weihnachten nicht arbeitet.

- Und selbst? - Ja, auch arbeiten.

- * Motor brummt. * - Ist das nicht der Barkas?

* Hupen *

Hey!

Oh, Mann!

Wie kann man denn so blöd sein

und sich beim Pinkeln den Wagen klauen lassen?

Man zieht doch den Schlüssel ab. Du als Berufsfahrer.

- Ich musste Jan helfen und... - Jetzt bin ich schuld?

- Solltest du in den Schnee fallen? - Papiere, Handy, alles weg.

- Ja, bei mir nicht, oder was? - Lieberwirth.

Ich muss einen Diebstahl melden. Mein Barkas wurde geklaut.

- Die ist richtig sauer. - Ja.

♪ Last time of the year. ♪

Ja.

Ja, dann hoffen wir mal, Sie finden ihn. Bis bald.

Du wolltest Plätzchen und kein Chaos machen.

- Ja, ich räume doch alles weg. - Wann denn? Du musst los.

Okay, gut.

Ja.

Mann.

Du hast versprochen, du passt auf.

Es tut mir leid.

Davon kriege ich meinen Barkas auch nicht zurück.

Wenn du mir deinen Wagen leihst, ich fahre alles ab.

Ich suche so lange, bis ich ihn gefunden habe.

Damit der nächste Wagen weg ist?

Ich gehe mit Linh zur Mettenschicht. Ich muss raus hier.

Ich habe Hunger.

Wir haben kein Geld, schon vergessen?

Nee. Ohne mich hättest du vergessen, deine Karte zu sperren.

Na, du hattest in der Schule bestimmt keine Freunde, oder?

Dafür hatte ich einige Freundinnen.

* Zugpfeife tönt. *

- Auf der Mettenschicht gibt es doch was zu essen. - Ja.

Ich kann mir schon Sofias Gesicht vorstellen.

Ja, ich sehe es ja nicht.

Bergroda Mettenschicht Route.

* Chor singt Steigerlied. * ♪ Glück auf, Glück auf.

Der Steiger kommt.

Und er hat sein helles Licht bei Nacht,

und er hat sein helles Licht bei Nacht ...

schon angezünd't,

schon angezünd't.

Hat's angezünd't... ♪

- Hoffentlich kommt er wirklich. - Ach, bestimmt.

Ich bin ewig nicht mehr hier gewesen.

Aber warum nicht? Ist doch schön.

Ja. Zwei Glühwein, bitte.

Glück auf. Du bist doch gekommen. - Ja, für einen Glühwein.

Ja, freilich. Äh, wir können nachher mal tanzen.

Ich muss jetzt erst mal rein. - Na, gucken wir mal, Maik.

Ja.

♪ Wo die Bergleut' sein.

Die da graben das Silber und das Gold... ♪

- Was wollt denn ihr hier? - Wir haben Hunger.

Und Durst.

Na dann.

Das Feuer der Fackeln, das symbolisiert das Licht.

Danach sehnten sich die Bergleute im dunklen Stollen am meisten.

Na los. Kommt mit.

- Oh. Vorsicht. - Ja.

♪ Und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht.

Und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht... ♪

* Sanfte Klaviermusik *

Glück auf.

Mit dem Klopfen des dienstältesten Steigers

wurde die Schicht vor Heiligabend früher beendet.

- Heute macht das der Apotheker. - Nee.

Das darf jedes Jahr ein anderer. Das ist eine besondere Ehre.

- Ah. Ich gehe mal Hallo sagen. - Ja.

Mmh. Hier riecht es aber gut.

Ja, wir haben es auch gleich geschafft.

- Ich lade euch heute ein. - Super.

Danke.

Jan, setz du dich mit Linh doch schon mal hin.

- Das ist eine super Idee. - Wieso?

Ach, ich bringe uns von allen etwas.

- Komm mit. - Was ist denn los?

- Warum seid ihr so komisch? - Für Sie eine Speck-Bemme?

* Nachdenkliche Musik *

- Jan. - Jenny?

- Ich nehme so eine Speck-Bemme. Und du? - Ich auch.

Ja, dann nehme ich auch eine.

Hier riecht es so lecker nach Glühwein.

Da würde ich dann auch einen nehmen.

Sie ist weg.

- Danke. - Gibt es hier Tische?

Ja, dahinten.

Komm.

Frank Schöbel: "Alles Im Eimer".

* Es läuft ruhige Schlagermusik. *

♪ Du kämst zum Glück heut' schon zurück,

stand heute früh in deinem Brief.

Als ich das las, Schatz, da vergaß... ♪

- Wollen wir? - Entschuldigung.

Aber den Tanz hat Sofia mir versprochen.

- Ach, danke. - Bist du noch sauer?

Natürlich bin ich noch sauer. Aber jetzt ist Mettenschicht.

♪ Als ich zurückkam, sah es dann hier

wie nach 'ner Sintflut aus... ♪

Jenny guckt immer wieder rüber.

Ist mir egal.

Ich will gehen.

Ich auch. Mein Vater kommt eh nicht.

♪ Habe ich dich, dann verlier' ich auch nie

meine Zuversicht... ♪

- Aua. - Mein Vater ist da.

Ach so. Ja, dann warte ich hier kurz.

Hallo, Papa.

Linh.

Das ist ja...

Mensch, ich hätte dich kaum erkannt.

Ja, wir haben uns auch eine Weile nicht gesehen.

Ja.

Ich wünsche ihr, dass alles gut geht.

Mhm.

Was machst du hier? Ist deine Mutter auch da?

Äh, nee. Ich bin ganz zufällig hier. Mit Freunden.

Verstehe.

Hallo. - Äh, Anja. Meine Frau.

Ich bin Linh.

Deine Tochter.

Das ist ja eine Überraschung.

Schatz, wir sind aber verabredet. - Ja.

- Können wir uns morgen treffen? - Morgen ist Heiligabend.

Ähm...

Äh, komm doch zum Kaffee.

Am Nachmittag.

Sehr gerne.

Gut, dann... Bis morgen.

Bis morgen.

♪ Nur die Liebe nicht.

Habe ich dich, dann verlier' ich auch nie

meine Zuversicht.

Alles im Eimer, Christina-Marie... ♪

- Ich treffe mich morgen mit ihm. - Ja?

- Mhm. - Das freut mich für dich.

Können wir dann jetzt gehen?

- Ach so. Ja. - Gut.

♪ Brennt unsere Liebe doch heiß.

Steht uns das Wasser auch mal bis zum Knie,

brennt unsere Liebe doch heiß. ♪

Scheint ja geklappt zu haben mit Linhs Vater.

- Sie sah ganz froh aus. - Ja.

Pflanzenversteher und ein Eintänzer.

Sie sind ja ein richtiges Multitalent.

Wenn Sie das so sehen.

Sagen Sie mal, Sie fahren gar nicht mehr nach Hamburg, oder?

- Wieso? Soll ich Sie mitnehmen? - Nee.

* Sanfte Melodie beginnt. *

* Weihnachtliches Klavierspiel *

* Weihnachtliche Musik klingt aus. *

Hm, der große Wagen ...

und der kleine Wagen.

Und alle fahren, nur meiner nicht.

* Ruhiges Klavierspiel *

* Ruhiges Klavierspiel läuft weiter. *

* Sie lacht. *

* Klaviermusik übertönt Gitarre. *

Ich bin alles gerne gefahren.

Rauf nach Norwegen, runter nach Tschechien.

Und vermisst du es?

Vorbei ist vorbei.

- * Klirren * - Warte, ich helfe dir.

Oha.

Ja, das war mal eine Vase.

- Die graue vom Regal? - Ja.

- Tut mir leid. - Och, die habe ich eh nie gemocht.

- Du brauchst einen Blindenstock. - Ich habe schon einen bestellt.

Wird zu mir nach Hause geliefert.

Axel, kannst du mal bitte zwei Teller für die beiden holen?

Nee, andere Seite.

- Das sind die Neinerlaa-Teller. - Die was?

- Die Neunerlei-Teller. - Aha.

Und was ist Neunerlei?

Das ist ein alter Brauch,

hier im Erzgebirge an Heiligabend.

Es gibt neun verschiedene Sachen, eigentlich zehn.

Mit einem Fleisch in der Mitte.

Ich habe das ewig nicht mehr gemacht.

Heute ist Heiligabend, wenn ihr wollt, kann ich Neinerlaa machen.

Wenn Sie Weihnachten mit Fremden verbringen wollen.

Jan, ich bin Sofia, und du hast mich von der grauen Vase befreit.

Na gut, Sofia. Ich bin dabei.

- Ich nicht, bin ja bei meinem Papa. - Ah, ja.

- Ich glaube, wir brauchen einen Weihnachtsbaum. - Ja.

Und ich habe viel einzukaufen.

- Hast du? - Ja.

Gut, komm.

So, vorsichtig, und ab.

Perfekt.

- Der ist riesig geworden. - Sage ich doch.

- Der ist genau richtig. - Finde ich auch.

Das ist doch...

- Was denn? - Einsteigen.

Komm, der Barkas.

* Lebhafte Klaviermusik *

Hier haben wir doch gepinkelt, Jan.

Ach so, Entschuldigung.

- Jenny? - Sie haben meinen Barkas geklaut?

Äh, tut mir leid.

Da sind unsere Sachen drin.

Die sind noch alle drin, es ist nichts passiert.

Das gucke ich mir selber an.

Was ist eigentlich los mit dir?

Frage ich dich.

Einfach so abzuhauen...

Und gestern auf der Mettenschicht?

Aber das war ja klar, Frau mit Kind,

das passt nicht in dein Leben.

Oh, nicht. Die Scharniere sind anfällig.

Ich habe nichts gesagt, das war nicht richtig,

aber du bist doch nicht besser.

Nicht zu sagen, dass du blind bist, finde ich schlimmer.

Das hast du deutlich gemacht.

- Vorsicht. - Ich bin ja so ein armer Kerl.

Aber eines verstehe ich nicht:

Was hat der Barkas damit zu tun?

Ich war mit dem Fahrrad unterwegs, habe euch gesehen,

der Schlüssel hat gesteckt...

Ich dachte, dann musst du bleiben,

weil du nicht wegfahren kannst, und wir reden noch mal.

Mann, wir haben uns doch gut verstanden.

Ich habe wirklich gedacht, mit uns, ja, das wird was.

* Triste Klaviermusik *

- Guckt ihr mich gerade alle an? - Ja.

Lasst das.

* "Weihnachten wieder daheim" von Veronika Fischer *

- Ich nehme dann den Pick-up, ja? - Mhm.

♪ Es war der Schnee der Kinderzeit.

Es war der herr-, herr-, herrliche Schnee,

so weiß und weh... ♪

♪ Der Zug kam zu spät.

Die Strecke war

weit zugeweht.

Vater harr-, harr... ♪

Zu weit, wieder links.

- Kannst du dich entscheiden? - Wir haben es gleich. Etwas links.

Gut, stopp. So halten.

♪ ...uns nach Haus.

Und es war Weihnacht, Weihnacht... ♪

- Schön. - Danke.

Schade, dass ich nicht mitesse, Papa will sicher, dass ich bleibe.

Ich hebe dir was auf.

Ich habe was gekauft für die Kleine.

- Hast du Geschenkpapier? - Na klar.

Ich weiß nicht, wann ich zuletzt einen geschmückt habe.

- Wo ist denn jetzt der Baumschmuck? - Kommt.

So.

Sag mal ...

wäre Jenny so ein Problem gewesen?

Nicht wirklich.

- Ich will auch irgendwann Kinder. - Aha.

Warum hast du ihr nicht gesagt, was eigentlich dein Problem ist?

Ich meine, du hast einen sprechenden Stift,

einen Stock, die super Uhr, das alles akzeptierst du,

aber nicht, dass Menschen Zeit brauchen, mit dir umzugehen.

Oder alles richtig machen wollen, da bist du hart.

Weißt du, wie ich meine?

Du bist blind, willst aber,

dass wir alle so tun, als wärst du es nicht.

* Türglocke *

Hallo, Papa. Frohe Weihnachten.

Ja, die wünsche ich dir auch, Linh.

Wir brauchen noch Kaminholz.

Warte, ich helfe dir.

Ich habe ein Geschenk für die Kleine.

- Sie ist ja meine Halbschwester. - Oh.

Wie heißt sie eigentlich?

Mila.

Du, das Geschenk packen wir ihr unter den Baum, ne?

Und sagen ihr, dass es von dir kommt.

Du musst ja sicher bald wieder los.

* Triste Klaviermusik *

Äh, ich belästige euch dann nicht weiter.

Mach es gut.

Ich hätte mir noch eine Krawatte kaufen können.

- Willst du eine von mir haben? - Ja, gerne.

Kannst du auch einen Knoten?

- Wohl schon länger keine Krawatte mehr gebunden, oder was? - Nee.

Ich mache den "Four-in-Hand", der sieht schick aus.

Mhm.

Ich habe Blumen für Sofia besorgt.

Ah, gute Idee. So.

Du solltest mal Jenny anrufen.

"Jenny anrufen."

* Wählton *

Ich lasse dich mal alleine.

* Telefonklingeln *

- Den letzten will ich aufmachen. - Ja, warte kurz.

* Weihnachtschor singt "Oh, du fröhliche". *

"Anruf abgelehnt."

* Er seufzt. *

* Glockenläuten *

* Weihnachtschor singt "Leise rieselt der Schnee." *

- Brennt es hier? - Nee, das ist das Raachermannel.

- Was? - Das Räuchermännchen.

Ach so.

Die Blumen sind wunderschön, Axel, danke.

Da nicht für.

- Dann setzt euch doch. - Ja.

* Türglocke *

- Wer ist denn das jetzt? - Der Apotheker?

Wenn wir gewusst hätten, dass wir zusammen Weihnachten feiern...

Dann wäre ich in ein anderes Taxi gestiegen.

* Gespieltes Lachen *

- Dann komme ich ja genau richtig. - Ja, setz dich.

Na dann kann es ja jetzt losgehen.

- Brauchst du Hilfe? - Nee, danke. Geht schon.

Alles in Ordnung, Linh?

Mhm.

Ich freue mich, dass ihr da seid.

Prost.

- So, dann erkläre ich euch mal unser Neinerlaa. - Mhm.

In der Mitte: die Gans.

Die steht dafür, dass einem das Glück treu bleibt.

Das können wir ja alle gut gebrauchen.

Bratwurst steht für den Erhalt der Herzlichkeit.

Da hätte mein Vater davon 'n paar essen sollen.

War es so schlimm?

Ach, da gehöre ich einfach nicht hin.

Sauerkraut.

Damit einem das Leben nicht sauer wird.

So viel Sauerkraut kann ich gar nicht essen.

Ich meine...

Es ist wirklich hart, wenn sich das Leben auf einen Schlag ändert

und die Menschen dich auf einmal ganz anders behandeln.

Sogar Jenny, wo ich dachte,

ich bin doch immer noch der alte Jan.

Na ja, wahrscheinlich habe ich mir etwas vorgemacht.

Entschuldige bitte, mach weiter.

Die Linsen stehen dafür,

dass einem das kleine Geld nicht ausgeht.

Und der Kloß, der steht für das große Geld.

Und dann haben wir noch Buttermilch für einen freien Kopf.

Den habe ich schon seit Jahren nicht mehr.

Ich habe mich immer gefragt, warum ich es nicht gepackt habe.

Beruflich nicht, privat auch nicht...

Na ja. So.

* Sentimentale Klaviermusik *

Als ich plötzlich alleine war...

Auf einmal war es so still ...

wenn man abends heimkommt und keiner ist da.

Keiner wartet auf einen.

Das war schwer.

- Jetzt ist es nicht mehr still. - Nee.

Nüsse und Mandeln haben das Öl,

damit es wie geschmiert weitergehen kann.

Machen wir uns einen schönen Heiligabend,

dafür steht das Kompott.

Damit man viel Freude am Leben hat.

Ja, dann guten Appetit.

- Guten Appetit. - Guten Appetit.

Wo war jetzt noch mal was?

Hast du das heute alles selbst gekocht?

Ja.

Der Baum sieht toll aus.

* Bewegende Klaviermusik übertönt Gespräch. *

* Klaviermusik klingt aus. *

Rück mal, ich spiele jetzt was.

Aber bitte kein Weihnachtslied.

Halt den Mund und hör zu.

♪ Des Nachtblau, keine Sterne.

Der Mond scheint ganz allein.

Mein Herz schlägt leis' und sehnt sich

nach warmem, frohem Sein.

Dann fand ich euch im Winter,

von Eis bedeckt, der See.

Wir stoben wie die Kinder

durch weißen Pulverschnee.

Am Fenster Kerzenschein,

die Wangen glühen rot.

Hab jahrelang geträumt,

von diesem Ort. ♪

- Boah, super. - Hammer.

Wunderschön, Linh. Wirklich.

- Das Lied kannte ich gar nicht. - Kannst du auch nicht, ist von mir.

Respekt, und singen kannst du auch.

Hast du mal überlegt, das beruflich zu machen?

- Nee. - Ja, solltest du aber, bist toll.

Ja.

Endlich mal ein gutes Weihnachtslied.

- Sag mal, sollen wir noch schnell? - Aufwasch?

Macht man am nächsten Tag.

- Ist Tradition. - Oh.

- Ihr habt ja schöne Traditionen. - Ja.

* Ruhige Klaviermusik *

- Gute Nacht. - Gute Nacht.

- Nacht. - Ja.

* Ergreifende Musik *

* Zugpfeife tönt. *

Mhm.

Was macht ihr denn da?

Na, also es...

Also, es war so,

als wir heute die Geschenke ausgepackt haben,

weil gestern waren wir zu müde, und die Zwillinge, die kommen jetzt...

Eddy.

Kommst du bitte mal zum Punkt.

Na ja, jedenfalls...

Jedenfalls packt meine Frau das Relais aus.

Ich habe ...

wohl auch das Paket mitgenommen.

Das glaube ich jetzt nicht.

Kannst heimfahren. * Zugpfeife tönt. *

- Tja, dann wecke ich mal Jan, ne? - Mhm.

Also, vielen Dank noch mal für alles.

- Sehr gerne. - Ihr fahrt schon?

Jo, ging auf einmal alles sehr schnell.

Sollen wir dich bis Magdeburg mitnehmen?

Also, du kannst gerne noch ein paar Tage bleiben.

Das wäre sehr schön.

Wir müssen uns aber alle unbedingt wiedersehen.

- Unbedingt. - Ja, klar.

- Ja, dann gute Fahrt. - Jo.

Komm.

- Tschüss. - Tschüss.

* Ruhige Klaviermusik *

Und, was hast du falsch gemacht?

Nichts.

Also, gestern klang Sofias Stimme noch weich und liebevoll.

Und heute: Hast du ja gemerkt.

Also, ich höre.

* Er atmet schwer aus. *

Sie wollte, und du hast gekniffen, oder?

Kann schon sein.

Warum? Ich dachte, du magst sie.

- Tu ich ja auch. - Aber?

Was kann ich ihr schon bieten?

Ich meine, die Frau...

Was soll die mit mir?

Hä, wer sagt immer, dass Selbstmitleid scheiße ist?

- Ja, ich nicht. - Du sagst es nicht, aber du meinst es.

Und du hast recht.

Fahr zurück und rede mit ihr.

Was ist mit dir und Jenny?

Ja, aber große Reden schwingen.

* Ruhige Musik *

* Reifen quietschen. *

Und wenn sie mich rausschmeißt?

Ich warte 15 Minuten.

Wenn ich bis dahin nichts von dir höre, dann fahre ich.

- Zu Sofia. - Zu Sofia.

Gut.

- Bereit? - Jep.

Na dann viel Glück.

Danke.

Bei Feller.

Ja?

Ich bin Jan Olsmer, 34, IT-Manager aus Hamburg,

und seit einem Skiunfall bin ich blind.

Und falls du mich immer noch kennenlernen willst...

Ich bin gegangen, weil du mich bemitleidet hast,

und das hat mich verletzt.

* Türöffner summt. *

Tut mir leid, ich muss mich bei dir entschuldigen.

Mir tut es auch leid.

- Hey. - Wer bist du?

Ich bin Jan, und wie heißt du?

Theo. Warum hast du so einen Stock?

Ich bin blind, und den Stock brauche ich,

damit ich beim Gehen nicht stolpere.

Ich habe eine Eisenbahn zu Weihnachten gekriegt.

- Willst du die sehen? - Auf jeden Fall.

- Wollen wir noch mal auf Anfang? - * Sanfte Musik setzt ein. *

Jan?

Komm rein.

- Ich habe den Koffer. - Bitte.

* Klopfen *

Wir haben geschlossen.

* Sanfte Musik läuft weiter. *

* Schritte *

Ich habe dich nicht geküsst, weil ich Schiss hatte.

- Vor mir? - Nee, vor mir.

Dabei... Also...

Die letzten Tage hier bei dir...

Ich habe mich schon lange nicht mehr so wohlgefühlt.

So lebendig.

Also mit dir, da hätte ich wieder Lust ...

auf eine Zukunft.

* Sanfte Musik wird intensiver. *

Paris, wie obercool.

Da war ich auch noch nie.

Könnte eigentlich mitfahren.

War ein Scherz.

Ich passe mit Eddy auf den Laden auf.

Pass du mal lieber auf Eddy auf.

Was machst du denn Silvester?

Bin ich bei Jan, Jenny und Theo.

Schön. Eiffelturm.

Oui, madame.

- Willst du fahren? - Ist doch dein Taxi.

- Tschüss. - Tschüss.

- Gute Reise. - Danke.

* Verspielte Soulmusik *

* Lied: "Merry Christmas Baby" von CeeLo Green feat. Rod Stewart *

Die Straße vor dir...

Das Ziel im Kopf.

Untertitel im Auftrag des ZDF 2022

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