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.
*Donnergrollen*
*ruhige spannungsvolle Musik*
*dissonante Streich-Musik*
Becky, du bist spät dran.
Sie ist 14, nicht 4! Die Manschettenknöpfe!
Beeil dich, Becky!
Ich kann sie nicht finden. Rechte Hosentasche.
*metallisches Klappern* Ach. Becky?
Hilfst du mir damit?
Mein Gesicht und mein Make-up.
Was ist? Ich schmink mich, wie ich mich fühle.
Fühlst du dich so schlecht?
Du bist so scheiße!
Was erwartest du? Behandelst sie wie 'n kleines Kind.
Sie verhält sich auch wie 'n Baby.
Ich fahr mit Dad. Warum?
Ich fahre auch. Dad fährt schneller.
Das muss er auch. Es ist 20 vor!
Gleich kommen die Glasgow-Leute.
Die Pläne! Oh ja.
Danke.
Du musst doch mit Mama fahren. Sie fährt gar nicht so furchtbar.
(Becky, genervt:) Scheiße!
Hast du deine Schlüssel? Bist du blind?
*Sie stöhnt.*
*Kamera-Auslöser klickt.*
*Kamera-Auslöser klickt.*
Ich bin nicht dein Chauffeur.
*Kamera-Auslöser klickt mehrfach.*
*Kamera-Auslöser klickt.*
*Kamera-Auslöser klickt.*
*Er summt.* (Ich mag Bienen.)
(Es gibt überhaupt keine Tiere, die ich lieber mag.)
(Fliegen.)
(Honig machen.)
(Jeden Tag.)
(Das ganze Leben lang.)
(Und alles nur für die Familie.)
(Die ganze Familie.)
(Ohne auch nur einen kleinen Zweifel.)
*Er imitiert Flugzeug-Geräusche.*
(Sogar ...
wenn sie dafür sterben müsste.)
*Er imitiert Flugzeug-Geräusche.*
*Anfeuernde Rufe* Ja, toll! Weiter so!
Bravo, Becky!
Sorry. Hi!
Hi! Na? *Lachen und Rufe*
Hey, Tara! Hallo, mein Schatz!
Becky, mach sie fertig! (genervt:) Mama.
Becky!
Zum Glück ist die Pubertät 'ne Phase.
Wer ist der Mann?
Der neue Sportlehrer.
Mhm.
Sieht ja nicht schlecht aus.
Da freuen sich bestimmt die ganzen Sportmuttis.
Ist nicht dein Ernst.
*Handy klingelt.*
*Gillian stöhnt.* Was?
Willst du sagen, dass du's nicht schaffst?
Ich glaube dir, dass es dir leidtut.
Aber Becky ist ja nicht mehr drei. Sie wird es verstehen.
Ja.
Okay, bis später.
Und? Ich bin's so leid.
Was ist los?
Ich bin immer da. Wie 'n alter Kühlschrank.
Ein sehr hübscher alter Kühlschrank.
Decken!
Auch den linken Flügel besetzen!
*Anfeuerungsrufe*
*ruhige melancholische Musik*
*Sie schluchzt.*
*Klopfen*
Wollen Sie nicht reinkommen, Liza?
Sie müssen ihn endlich anzeigen.
Ich kann das nicht.
Wir haben das alles besprochen.
Sie müssen für sich selbst diesen Schritt tun.
Gegen meinen Ehemann?
Soll unser Sohn denken, dass ich seinen Vater vertrieben habe?
Sie sollten in der Gruppe darüber sprechen.
Kommen Sie am Mittwoch?
Ja.
Natürlich komm ich.
Was, wenn Sie ihn anzeigen?
*Sie seufzt.*
Das wäre völlig sinnlos. Sie müssen diesen Schritt machen.
Bitte!
Tut mir wirklich leid. Ich kann Ihnen nicht mehr helfen.
*Teetasse klappert.*
Wollen Sie nicht den Tee austrinken?
Nein.
(Publikum:) Ja! - Nach vorn!
Becky, geh ins Zentrum. Super!
Wirf ihn rein! Ja, super! *Jubel*
*Jubel und Pfiffe*
*anhaltender Jubel*
Gratuliere!
Becky war der Star heute. Hab ich gesehen.
Sie hat Kampfgeist. Wenigstens nicht nur zu Hause.
Den Kampfgeist hat sie von dir.
Tara Caine. Gefürchtete Staatsanwältin.
Und beste Freundin. Und Sie? John Burton.
Freut mich. Mich auch.
Becky!
Toll hast du das gemacht! Super!
Das feiern wir jetzt.
Habt ihr Lust auf Japanisch? Ich hasse Sushi, Mama.
Ich auch.
Wie wär's mit Shopping morgen? Nur wir zwei. Ja.
Sie hasst alles, was von mir kommt. Ist nur 'ne Phase.
Wann ist Training nächste Woche? Dienstag und Donnerstag. Danke.
Kann ich Sie nach den nächsten Spielterminen fragen? Jaja.
Samstags. Samstags? Ja.
Solange du Becky immer zusiehst,
kann meinetwegen jeden Tag 'n Spiel sein.
Sehen wir uns heute Abend?
(flüsternd:) Ich lass mir was einfallen.
Gillian?
Gillian, wir müssen los!
Bis später.
Es tut mir richtig gut. Na, dann Glückwunsch!
Kannst du heute Abend mein Alibi sein?
Es dauert nicht lang.
Meinetwegen.
Wenn du unbedingt mit ihm in die Kiste willst.
Aber deine Probleme löst es nicht.
Ich wusste doch, dass ich mich auf dich verlassen kann.
*Gillian schreit belustigt auf.* Becky!
*Musik: "Vicious Traditions" von The Veils*
*Kamera-Auslöser klickt mehrfach.*
Ich hab gehört, man soll sich von seiner Affäre
nicht heimbringen lassen. Das machen nur Anfänger.
Wir sind aber keine Anfänger.
Tschüs.
*melancholische Klaviermusik*
*Kamera-Auslöser klickt.*
*Kamera-Auslöser klickt.*
Hi. Es ist kurz vor elf, ich bin gleich zu Hause
und wir waren zusammen beim Inder.
Ich hatte Chicken Vandaloo, du Palak Paneer.
Wir haben dann noch was getrunken.
*Kamera zoomt, Auslöser klickt.*
*Sie atmet tief aus.*
*Sie seufzt.*
(Tom:) Die Kunden aus Glasgow waren begeistert,
fanden zwei deiner Entwürfe toll.
Wir haben den Job. Oh!
Cheers! Cheers!
Danke.
Es tut mir leid, dass es so spät geworden ist. Aber du kennst Tara.
Ach, kein Problem.
Becky und ich hatten 'nen schönen Abend.
Ich geh schon vor. Muss früh raus morgen.
*Windspiel klimpert.*
*Windspiel klimpert.*
Schlaf gut, mein Schatz!
*Glöckchen scheppern.*
Mama? Ja.
Hab dich lieb.
Ich lieb dich auch.
*Becky schnauft wohlig.*
*Hund bellt.*
*Klopfen*
*leise bedrohliche Musik*
Hallo?
Wer ist da?
*Glas klirrt.*
*bedrohliche Musik*
Hallo!
Ist jemand da?
Sieht nicht nach Einbruchspuren aus. *unverständlich*
Morgen, Chief.
Hat er das Opfer gefunden? - Ja.
Luke Palm, Immobilienmakler.
Anne Westley wollte das Haus verkaufen.
Sie suchte was Kleineres, nicht so Abgelegenes,
weil ihr Mann gestorben war.
Wieso ging er rein? - Die Tür war auf.
Fand er komisch.
Seid ihr fertig? - (Mann:) Ja, ihr könnt ran.
Parallelen zum anderen Fall? - Nicht zu übersehen.
Zuerst der Schuss ins Bein.
Gefesselt.
Und dann mit 'nem Geschirrtuch erstickt.
Was gestohlen? - Scheint nichts zu fehlen.
Ist genau wie beim Carla-Roberts-Fall.
Besonders mit dem Handtuch.
Sicherung? - Strom war aus.
Der Täter muss zugesehen haben, wie das Opfer langsam starb.
Ja ... jemand hat sie richtig gehasst.
Finden wir die Verbindung.
Mhm.
*Er atmet tief aus.*
(Das Schlimmste ist die Stille.)
(Wenn's vorbei ist.)
*Computersignal*
(Ich weiß nicht mehr,
wo ich aufhöre und das andere anfängt.)
An beiden Tatorten war die Sicherung aus. - Hier!
(Fielder:) Acht Uhr!
Anne Westley wurde ins Bein geschossen
wie Carla Roberts, gefesselt und dann mit einem Tuch erstickt.
Was haben diese Frauen gemeinsam?
Ihr Alter?
Isolation.
Einsamkeit. - Das machte sie zu perfekten Opfern.
Beide starben langsam und qualvoll.
Jemand lebte wohl ... seinen Hass auf die Frauen aus.
Oder den Hass auf alle Frauen?
*Schritte nähern sich.*
Hi. Hey.
Ist alles in Ordnung?
Ja, es geht so.
Ist nicht so einfach zu Hause.
Und bei dir?
Ich erzählte nie, warum ich nicht mehr bei der Polizei bin?
Nein.
Komm.
Also, ich hab 'nen großen Fehler gemacht.
Ich ...
Da war 'n Mädchen, die war 18
und erst seit einem Monat Polizeischülerin und ...
die hat mich angehimmelt.
Und ich hab den Fehler gemacht, mich drauf einzulassen.
Ich hab gemerkt, dass das nicht geht und Schluss gemacht.
Sie ging zur Dienstaufsicht und hat mich angezeigt.
Wegen Vergewaltigung.
Und dann?
Na, die Anklage wurde fallen gelassen.
Da war ja auch nichts.
Aber ich bin ... bin nicht damit klargekommen,
dass ich mich nicht im Griff hatte und ... bin gegangen.
Warum erzählst du mir das jetzt?
Ich weiß nicht.
*bedrohliche dissonante Musik*
Ah, verdammte Scheiße!
Fuck!
*Sie atmet tief aus.*
(Samson:) Hey! Nicht machen! Das ist gefährlich.
*Er pustet erleichtert Luft aus.*
Du kommst nicht rein, ne?
Nee.
Ich hab meinen Schlüssel vergessen und, ähm, mein Akku ist leer.
*Er macht einen bedauernden Laut.*
So 'n Glück, dass ich euer Nachbar bin, hm?
Samson. Ich wohn da im Haus an der Ecke.
An der Brücke.
Ja.
Ich hab Sie schon mal gesehen. - Ja.
Wenn du die ... die Nummer von ... von deiner Mutter auch so kennst,
äh, dann ... kommst du einfach mit zu mir.
Und dann rufen wir die von da an, wenn du willst.
Ähm ...
Okay.
Okay.
Jupp! *Er schnieft.*
*Schritte*
Wo warst du denn? In der Stadt.
Ich hab noch was gesucht.
Überraschung. Frag nicht.
Ah.
Ich hab nichts gefunden.
Würdest du mir mal erzählen, was mit dir los ist?
Nichts.
Gillian ...
Becky? Sind wieder da.
Etwas stimmt nicht. Du bist so weit weg.
Becky, bist du oben? Gillian.
Ich möchte mit dir reden.
Warum weichst du mir aus?
Die müsste längst hier sein.
(AB, Samson:) "Ihre Tochter ..." - Ich seh mal nach.
(Tom:) Becky? - "... ist bei mir." Tom!
"Die hab ich mitgenommen."
Was? - "Sie hatte keinen Schlüssel."
"Äh ... hier ist Samson ... Segal,
Ihr Nachbar vom Haus hinten an der Brücke."
*AB, unverständlich*
*ruhige spannungsvolle Musik*
Wo ist unsere Tochter?
Da oben.
*Motorengeräusche*
Becky? - Hi, Dad. - Komm, wir gehen.
Mhm. Ich mach nur noch das Spiel zu Ende.
Dad!
Mach mal halblang. Becky, kommst du bitte?
Danke. Ciao!
Was denken Sie sich eigentlich, hm?
Abends eine 14-Jährige in Ihr Haus holen und auf dem Sofa mit ihr ...
Wir kennen Sie nicht mal.
Kommen Sie uns noch mal zu nahe, dann hole ich die Polizei.
Ist das klar?
Ich hab ...
*Samson stammelt.*
*Er atmet schwer.*
Ich hab dir 'nen Akku gekauft. - Der ist immer leer. - Hör zu ...
(Ich hatte gedacht, ihr freut euch.)
(Aber ich bin ganz ruhig.)
(Fühlt sich so hassen an?)
(Ist das Hass?)
*dissonante Musik*
*Sie murmelt vor sich hin.*
*Handy klingelt.*
Ah.
Hi! Hi, ich bin's.
Hi. Na? Wie geht's dir denn so mit deinem Sportlehrer?
Gut. Mhm.
Ich hab noch mal nachgedacht, nachdem ich ihn kennengelernt hab.
Ich glaube, ich kenne ihn irgendwoher und hab recherchiert.
Wusstest du eigentlich, dass er ...
früher mal bei der Polizei gearbeitet hat?
Ja, ich weiß. Das hat er mir erzählt.
Und hat er dir auch von der Vergewaltigung erzählt?
Sexuelle Belästigung. Es gab keine Anklage.
Du glaubst ihm also seine Version?
Ja, ich vertrau ihm. *Tara lacht auf.*
Was heißt das, du vertraust ihm?
*Sie stöhnt leise.*
Gillian?
Sprich mit mir!
Das heißt, du willst Tom für ihn verlassen?
Und was ist mit Becky?
Tara?
Kannst du noch mal für mich lügen?
Ganz ehrlich? Nein.
*Tür klappt.* Du, ich muss Schluss machen.
Tom, nicht in die Küche kommen!
*leise melancholische Musik*
*Musik: "Happy Birthday" von Lenny Kravitz*
Warte! Augen auf!
Alles klar?
Happy Birthday, Dad! - Ich danke euch.
Happy Birthday! Alles Gute, Dad.
*Becky flüstert.* (Tom:) Ich dich auch.
Ich wünsche dir ... Du musst nichts sagen.
Du bist mein Leben.
Mach meins zuerst auf!
Gut, okay.
Wollen wir mal sehen.
Wirklich hübsch.
*Tom lacht amüsiert.*
*gedämpfte Rockmusik, ansonsten ohne Ton*
Okay.
Erinnerst du dich noch daran? Ja, das war 'ne schöne Zeit.
Oh, guck mal. Hier! *Sie macht die Musik aus.*
(Tom:) Super. Ach, wie süß. *Walzer-Musik*
Nein! Wie süß! Dad? Wolltest du mir nicht zeigen, wie man Walzer tanzt?
Hab ich dir versprochen. Also los! *Walzer-Musik*
Du nimmst deinen Partner an die Hand.
*gedämpfte Walzer-Musik*
Ach, mir ist schwindelig.
*gedämpfte Walzer-Musik*
Ich kann das nicht.
*Sie atmet tief aus.*
*Tom rüttelt an der Klinke.*
Gillian?
Ich weiß ...
Ich bin in letzter Zeit unausstehlich.
Und ... na ja, der ganze Stress in der Arbeit, das war ...
*Sie atmet tief aus.*
Tom, könnt ihr ohne mich essen gehen, bitte?
Bitte ... bitte, komm mit uns mit.
(verweint:) Ich kann nicht.
(leise:) Was hat sie denn?
Keine Ahnung, Becky. Ich weiß es nicht.
Mama?
Ist alles okay?
Ich ... Es tut mir leid, Schatz. Ich kann einfach nicht.
Verstehe.
*traurige Musik*
*Handy klingelt.*
Hi. Ja, hi. Ich bin's.
Du ... ich wollte dir sagen, es tut mir leid wegen vorhin. Mhm.
Hey, was ist denn los?
Ist alles in Ordnung?
Mh-mh. Es ist überhaupt gar nichts in Ordnung.
Ihr wolltet doch in Toms Lieblingsrestaurant.
Die beiden sind allein gegangen. Ich konnte einfach nicht.
Du klingst furchtbar. Weißt du was?
Ich komm vorbei. Okay?
Mh-mh.
Das muss ich schon allein hinkriegen.
A...
Okay, wie du meinst.
Meld dich, wenn du was brauchst. Okay.
Okay. Bis dann.
*leise spannungsvolle Musik*
Hallo.
Ich will aber nicht ohne Mama.
Ich doch auch nicht, Süße. Aber es ist doch kein Problem.
Nicht wahr?
Ist alles meine Schuld.
Wie kommst du denn darauf?
*Sie schluchzt.*
Also komm. Wir drehen um und versuchen's noch mal, okay?
*melancholische Musik*
*entfernte Polizeisirene*
(AB:) "Das ist der AB von John Burton.
Nachrichten nach dem Signal." *Piepton*
Hi, ich bin's.
Ich wollt's dir persönlich sagen. Aber du bist nicht da.
Das mit uns, das geht zu schnell.
Ich kann jetzt von meiner Familie nicht weg, John.
Es tut mir leid.
*gedämpfte Musik aus den Kopfhörern*
*Klopfen*
Hey, Süße. *Windspiel klimpert*
Alles cool mit Mama. Sie ist bald zurück.
Mach dir keine Sorgen. - Okay.
Gute Nacht.
*Er spricht lautlos.*
Hm? *Er spricht lautlos.*
Was ist? - Green Day ist scheiße.
*Schritte entfernen sich.*
*hartes Knallen, bedrohliche Musik*
*Schuss, Tom schreit.*
*Sie atmet panisch.*
*Sie weint.*
*Schuss*
*Sie schluchzt.*
Hallo. Bin wieder da.
Hallo?
Tom?
*Sie betätigt einen Schalter.*
Tom?
Tom.
Jetzt ... Tom.
Nein.
Nein.
Nein.
(panisch:) Becky?
Mama. *Becky weint verzweifelt.*
*Gillian flüstert.*
Ich hab ihn schreien gehört.
Und dann war da der Schuss. *unverständlich*
Ich weiß nicht, was passiert ist.
*Becky wimmert.*
*Polizeisirene*
(Christy:) Die Hauptsicherung war wieder aus.
Schuss ins Bein, dann in den Kopf. Das Opfer heißt Thomas Ward.
Er und die Tochter wollten seine Frau zum Essen abholen,
aber sie war nicht da. Becky ging in ihr Zimmer.
Sie hörte zwei Schüsse. - Wo ist sie jetzt?
Oben mit ihrer Mutter. Sie fand ihn.
Der Psychologe ist bei ihnen.
*Er atmet tief aus.*
Alles klar. *Er räuspert sich.*
Die Ballistiker sollen die Kugel mit den anderen Fällen vergleichen.
Warum ein Mann diesmal?
Becky! Daddy!
Nein! Daddy! Ich will meinen Vater sehen. Becky!
Daddy! Becky. Nein.
*Becky weint.*
(Becky:) Lasst mich durch!
*Er schnieft.*
Kalt.
(AB:) "Hi, ich bin's. Ich wollt's dir persönlich sagen.
Aber du bist nicht da.
Das mit uns, das geht zu schnell.
Ich kann jetzt von meiner Familie nicht weg, John.
Es tut mir leid."
*ruhige traurige Musik*
*Schritte nähern sich.*
*ruhige traurige Musik*
Guten Morgen.
*unverständlich*
Hallo, Marc. - Hallo.
Kann ich Ihnen einen Tee anbieten oder etwas anderes?
Danke. - Nein, danke. Gillian, du?
Danke.
Soll ich besser gehen? Nein, nein.
Bleib, bitte.
Mrs Ward,
wir müssen mit Becky sprechen.
Auf gar keinen Fall. Sie ist unsere einzige Zeugin.
Sie hat ihren Vater verloren. Sie verstehen nicht.
Wir jagen einen Serientäter.
Sie hat den Täter nur gehört.
Mrs Ward, ist es möglich, dass nicht Ihr Mann,
sondern Sie das Opfer sein sollten? Was?
Es gibt eine Verbindung zu zwei anderen Morden.
In allen drei Fällen stammten die Kugeln aus derselben Waffe.
Aber ...
die anderen Opfer waren Frauen.
Der Täter hat die Frauen gequält und sie dann langsam erstickt.
Sagt Ihnen der Name Anne Westley etwas?
Oder Carla Roberts?
Verstehen Sie mich nicht falsch.
Aber ich muss Sie das fragen.
Wo haben Sie sich beide gestern Abend aufgehalten?
Ich ...
ich war hier zu Hause.
Allein.
Ich hab einen Freund besucht.
Hat er einen Namen?
John Burton.
Inspector John Burton?
Ex-Inspector.
Ja, er war mal bei der Polizei.
Sie trafen sich bei ihm? Ja.
Und waren den ganzen Abend da. - Haben Sie ein Verhältnis?
Ja.
Sie wissen, warum er gehen musste?
*Schluchzen* Mama!
*Becky weint.* Becky!
Lass mal, ich mach schon.
Scheiße, scheiße, scheiße.
*Sie atmet tief.*
Ja, mir ist da was aufgefallen.
Als ich das Haus verlassen hab,
stand da plötzlich mein Nachbar vor mir.
Samson Segal heißt er. *Szene sonst ohne Ton*
Er nahm neulich Becky mit zu sich. Sie hatte keinen Schlüssel.
Tom hat sich darüber aufgeregt
und hat ... hat ihn beschimpft.
*ruhige spannungsvolle Musik*
(So muss das sein, wenn man von einer Brücke springt.)
(Wenn man schon fällt
und dann erst merkt, dass man doch eigentlich noch leben will.)
(Dann kann man auch nicht mehr zurück.)
(Dann kann man nur hoffen,
man erwacht.) *Bremsen quietschen.*
Sag mal ...
(Ich kann schon lange nicht mehr sagen,
ob ich wach bin oder ob ich träume.)
(Christy:) Scheiße.
*ruhige Klaviermusik*
Hier ist gesperrt. Verlassen Sie das Grund... Moment.
Christy! Gehen Sie.
Schon okay.
Was suchst du hier?
Was ist denn passiert? Hey, du bist raus.
Ist Gillian Ward was passiert?
Ich wollt sie eben ...
Wir kennen uns.
Du bist unglaublich.
Was ist da los? Wo warst du gestern Abend?
Tom Ward wurde erschossen.
Und jetzt verlass bitte meinen Tatort.
Er ist mein Trainer, Mum.
Ich weiß.
Hast du mal an mich gedacht, Mama?
(schluchzend:) Hast du vielleicht mal an Dad gedacht,
bevor ... bevor du 'ne Affäre angefangen hast?
Du hast doch ... keine Ahnung!
Tara.
So 'ne Scheiße!
Wir wollten dich doch abholen.
Wieso bist du nicht einfach mitgekommen?
*Sie schluchzt.*
Becky ... Nein! Nein!
Das ist deine Schuld! Es ist deine Schuld, dass Daddy tot ist.
Becky! Lass sie in Ruhe!
Oh, ich muss hier raus!
(Fielder:) Samson Segal, 37 Jahre alt. Er lebt allein.
Keine Familie oder Verwandten.
Vollwaise seit 'nem Unfall seiner Eltern. Da war er 11.
Verbrachte die Kindheit in Heimen. Einzelgänger.
Er nahm heimlich Hunderte von Fotos auf von Gillian Ward.
Obsessiv. - Wo ist die Verbindung zu Carla Roberts und Anne Westley?
Ich hab was! Anne Westley war in einer Selbsthilfegruppe,
der Carla Roberts gespendet hat.
Es sind Frauen, die nach schweren Krisen neu anfangen wollen.
Sie nennen sich "Zweite Chance".
Tja. Wenn's nicht mehr weitergeht?
Nein, ist gut. Gute Arbeit.
Hier steht, Ellen Curran hat die Gruppe gegründet.
Kämmen wir ihr Umfeld auf Zusammenhänge durch!
Samson Segal. - Und Burton? Er hatte eine Affäre mit Gillian.
Er hat ein Alibi.
Wenn es falsch ist? - Ja, einige denken,
er könnte Ward aus Eifersucht getötet haben.
Aber warum Anne Westley und Carla Roberts?
Mit derselben Pistole? Wohl kaum.
Das passt nicht in sein Beuteschema.
Haltet euch an die Fakten. Ja?
Alles klar.
Morgen Früh als Erstes gehen Sie zu Ellen Curran.
Und, verfluchte Scheiße ...
findet Samson Segal!
(Seit ich denken kann, wollt ich einen Mantel haben,
der mich unsichtbar macht.)
(In meinem Kopf ist er aus Silber und warm.)
(Ich zieh ihn einfach über und schon bin ich verschwunden.)
*Polizeisirene*
(Aber vielleicht funktioniert er nur ein einziges Mal.)
(Und dann nie wieder.)
*spannungsvolle Musik*
Ich hab versucht, dich zu erreichen.
Ich bin dann bei euch vorbeigefahren.
Ich war in der Nacht bei dir.
Aber du warst nicht zu Hause.
Ich hab auf dich gewartet, dann hab ich auf's Band gesprochen.
Und dann als ich nach Hause kam, da ...
dann lag er so.
*Sie holt tief Luft.*
Wo bist du gewesen?
*leise ruhige Musik*
Ich war spazieren, ich bin einfach durch die Gegend gelaufen,
musste mich bewegen, nachdenken.
Über uns.
Sag mir, dass du's nicht warst. Nein, ich war's nicht.
Ich hab der Polizei gesagt, dass wir zusammen waren.
*Musik: "Limit to Your Love" von James Blake*
Bin wieder da. Magst du auch 'n Glas Wein?
Mh-mh, danke. Was macht Becky?
Ist oben. Schläft.
Ich sag ihr kurz mal Gute Nacht. Mhm.
Sie ist nicht da!
Was?
Warte!
(AB:) "Hier ist Becky. Leider nur die automatische."
Taxi! (AB:) "Ihr wisst, was zu tun ist."
*leise melancholische Musik*
Mama. Hm?
Ich will zu den Großeltern.
Okay.
Ich ruf sie an, ob sie dich morgen abholen können.
Bist du okay?
Lass uns nach Hause fahren.
Kate.
Mein Gott, John.
Das ist 'ne Überraschung.
*Motor wird gestartet.*
*Polizeisirene heult.* Ich ...
Ich brauch deine Hilfe. Okay.
Es geht wahrscheinlich um Tom Ward.
Mhm.
(Frau, entfernt:) Ich hab mal wieder meine blöde Mütze vergessen.
Habt ihr nicht irgendeine Spur?
Ich kann dir nichts sagen.
John, das ist 'ne laufende Ermittlung.
Wenn Fielder merkt, dass ich mit dir ...
Ich mach mir wirklich Sorgen um Gillian Ward.
Ich liebe diese Frau.
Bitte.
Ich seh, was ich tun kann.
Danke.
*dynamische Musik*
Miss Curran?
McMarrow, Scotland Yard.
Wir haben telefoniert. - Oh.
Ja. Kommen Sie rein.
Ein Name fehlt: Liza Stanford.
Warum ist sie nicht auf der Liste? - Sie war selten da.
Ihr Ehemann kontrolliert sie immer noch.
Sie hat gelitten. Furchtbar.
Sie sprach immer davon, sie wollte neu anfangen.
Aber ... hat es wohl offenbar nicht geschafft.
Sie hatte furchtbare Angst.
Hat sie noch was gesagt, was Ihnen auffiel?
Sie war oft bei Anne.
Anne Westley? - Mhm. - Kannte sie Carla Roberts auch?
Liza sagte mal, dass Carla die Ärztin ihres Sohnes war.
Wo finde ich Liza Stanford? - Weiß nicht.
Sie kam einfach nicht mehr. - Seit wann genau?
November, würd ich sagen.
*spannungsvolle Musik*
*Telefon klingelt.*
Linville, Apparat DCI Fielder.
Ist er nicht da? - Warum sollte ich sonst rangehen?
Hast recht. - Er leitet die Großfahndung nach Samson Segal.
Es gibt 'ne neue Spur: Liza Stanford.
Sie war auch in der Selbsthilfe- gruppe. Sie ist die Verbindung.
Was soll ich tun? - Schreib sie zur Fahndung aus.
Großes Besteck.
Ihr Mann sagt, sie ist seit sechs Wochen weg, meldete das aber nie.
Kate? Bist du noch dran?
(Kate:) Scheint die große Liebe zu sein.
Ich geb Fielder Bescheid.
(leise:) Du hast vielleicht Nerven.
Wie kommst du überhaupt hier rein? Ich brauch deine Hilfe!
Ich helf dir.
Fielder konzentriert sich auf einen Nachbarn.
Samson Segal.
Ist das für mich?
Es gibt 'ne neue Spur.
Ich ruf dich an, wenn ich mehr weiß.
Danke!
Würde es dir nicht auch guttun, zu deinen Eltern zu fahren?
Weißt du, einfach ...
einfach weg von hier,
von der Erinnerung
und der Gefahr. Ich fahr dich gerne hin.
Die Polizei braucht mich für die Gegenüberstellung mit Segal.
Die können dich nicht zwingen. Ich will bleiben.
Die sollen den Mörder finden. Ich will Tom beerdigen.
Ich versteh di...
Ich will wissen, wer das getan hat und warum.
Nein, nein, nein.
Was willst du? Sie müssen mir helfen.
Mein Name ist Samson Segal. Ich werd von der Polizei gesucht.
Und da kommst du ausgerechnet zu mir.
Ich weiß, dass Sie Gillians Freund sind.
Dann tut's mir leid. Das versteh ich nicht.
Los, komm! Ich hab Tom nicht umgebracht.
Die beiden Frauen erst recht nicht.
Mir ging's immer nur um Gillian.
Wo warst du denn, als Tom umgebracht wurde?
Mach den Mund auf! Ich war in dem Haus.
Aber danach, als alles schon vorbei war.
Und weiter?
Ich hab das Haus ganz normal beobachtet,
hab aber nichts gesehen.
Dann hab ich den Knall gehört. Ganz normal beobachtet.
Ja?
Ich hab den Knall gehört,
hab mir sofort Sorgen gemacht wegen der Familie.
Dann bin ich sofort rein. Zum Glück hatte ich noch Beckys Schlüssel.
Da hab ich Tom gefunden. Ich wollte helfen, aber er war schon tot.
Du hast alles angefasst, hm?
Deswegen bin ich doch hier. Die denken, dass ich das war.
Warum hast du das Haus überhaupt beobachtet?
Wenn ich dir helfen soll, muss du mir alles erzählen.
Was ist los mit dir? Warum ist die Banane krumm?
Mein Gott.
Komm, hier!
Jetzt erzähl mal.
Meine Eltern sind gestorben, da war ich noch ganz klein.
Hab ich deshalb kein Recht, mich nach 'ner Familie zu sehnen?
Ich hab die geliebt.
Alle.
Auch Tom.
Weil wir eine Familie waren.
Weil das perfekt war.
Da hab ich mich wohl vertan, ne?
Die Familie war genauso kaputt wie alle anderen auch.
Wahrscheinlich genauso kaputt, wie ich das bin.
Kann ich hier bleiben?
*Telefon klingelt.*
*Schritte*
Hallo?
Hallo, Becky, mein Schatz. Wie geht's dir?
Ja.
Ja, das versteh ich natürlich.
Hör mal, deine Mutter, die liebt dich über alles.
Du solltest ihr eine Chance geben.
Ja.
*lautlos* Ja, gut. Okay.
Dann schlaf gut, ja? Bis dann.
Tschüs.
Wollte sie nicht mit mir sprechen?
Sie hat geweint. Mach dir keine Sorgen.
Das ist vielleicht einfach nur 'ne Phase.
(leise:) Tut mir leid.
Mr Stanford,
DI McMarrow wird sofort bei ...
Mr Stanford, danke für Ihr Kommen.
Wir suchen Ihre Frau.
Wir benötigen ihre Zeugenaussage in einer Mordermittlung.
Sie ist die Verbindung zwischen drei Opfern.
Ich sagte schon am Telefon:
Ich kann Ihnen zum Verbleib meiner Frau nichts sagen.
Sie ist verschwunden. - Versteh ich nicht.
Warum gibt's keine Anzeige?
Weil sie nicht vermisst wurde.
Ich bin nicht verpflichtet, eine Vermisstenanzeige aufzugeben.
Auch nicht, dieses Gespräch zu führen. Es gibt keinen Grund,
mich vorzuladen. - Mr Stanford.
Mein Sohn wartet auf mich und ich verlasse Sie jetzt.
Wollen Sie mich abhalten? - Entschuldigung.
DCI Fielder, Sie leiten doch diese Ermittlung.
Was genau hält Sie davon ab, das wirklich zu tun?
Das war keine Vorladung.
Ich hab nur gefragt ... - Er wird bald Justizminister.
Ist mir egal! Seine Frau könnte die wichtigste Spur im Fall sein.
Segals DNA wurde an Tom Wards Kleidung gefunden.
Wir haben den Täter.
Danke, Charles.
Na, freust du dich? *Er lacht.*
Ein toller Helikopter. Das ist die Fernsteuerung.
Lassen Sie uns Batterien dafür besorgen.
Logan Stanford?
Okay. Und die Frau?
Liza.
Ihr geht davon aus, dass sie die Opfer kannte?
Gut.
Und Samson Segal habt ihr noch nicht gefunden?
Ist das so schwer?
Ja. Danke, Kate!
Liza Stanford.
Schon mal gehört?
Nee.
Ihr Mann hat sie immer verprügelt. Sie ist verschwunden. Magst du?
Würde eine Mutter ihren Sohn einfach so zurücklassen?
Vielleicht ist sie auch tot.
Du bleibst hier, die Polizei sucht dich.
Im Kühlschrank müsste noch was zu essen sein.
Bis dann.
*ruhige spannungsvolle Musik*
*Er schreit erschrocken auf.*
*Motorengeräusch*
*ruhige spannungsvolle Musik*
*Sie wimmert.*
Hi.
*Sie schluchzt.*
Hey.
Was ist los?
Was ist denn passiert, hm? Ich halt das nicht mehr aus.
Ich will nicht auch noch mein Kind verlieren.
Ich kann die jetzt nicht alleine lassen.
Weißt du was? Ich fahr dich.
Ja?
Gut?
*Sie seufzt.*
Also los. Pack deine Sachen. Hm?
*Möwenschreie*
*Drehorgel-Musik*
*Musik übertönt den Dialog.*
*laute Popmusik, Johlen und Vergnügungsschreie*
*Johlen*
*laute Popmusik*
*spannungsvolle Musik*
*ruhige elegische Musik*
*Szene ohne Ton*
Liza Stanford?
Sie sind Liza Stanford, richtig?
Wer sind Sie? John Burton.
Sie arbeiten für meinen Mann?
Nein, das hat mit Ihrem Mann nichts zu tun.
Sie kennen Anne Westley und Carla Roberts, oder?
Also gut.
Was haben Sie gemacht in den letzten Wochen?
Was ist passiert?
Ich hab endlich die Kraft gefunden, aus meinem Gefängnis zu fliehen.
Er hat mich jahrelang misshandelt.
Immer wieder. Warum haben Sie ihn nicht angezeigt?
Er hat zu viel Macht. Er hat die besten Anwälte des Landes.
Ich hätte absolut keine Chance.
Ich weiß, dass Sie mit Anne Westley befreundet waren.
Ich dachte, sie war meine Freundin.
Und Carla Roberts kannten Sie auch.
Sie war unsere Kinderärztin.
Sie half mir genauso wenig wie die anderen.
Und die Wards, kannten Sie die?
Gillian und Tom?
Nein.
Irgendwann haben Sie dann doch die Kraft gefunden wegzugehen.
Wie kam das?
Es ist absurd.
Jahrelang bat ich Freunde um Hilfe.
Und dann kommt jemand vorbei, den ich nicht mal kenne.
Wer?
Ich muss das wissen!
Die beiden Frauen aus Ihrer Selbsthilfegruppe sind tot.
Ich war auf einer Party mit meinem Mann.
Ich konnte nicht mehr so tun, als ob nichts wäre.
Ich hab mich auf der Toilette versteckt
und plötzlich kam eine vollkommen fremde Frau und hörte mir zu.
(*Sie atmet heftig.*)
Ich hab ihr meine Geschichte erzählt.
Sie hat mir geholfen, vor meinem Mann zu fliehen.
*Handy klingelt.*
John.
(ungeduldig:) Musst du rangehen?
*Handy klingelt.*
*Sie legt das Handy weg.*
Ich versteh das nicht:
Wie konntest du jemals auf die Idee kommen,
jemand wie John Burton in dein Leben zu lassen?
Was? Nichts.
War nicht so gemeint.
Tut mir leid. Ehrlich.
*Klopfen*
*Telefon klingelt.*
Samson. Ja. Was weißt du über Tara Caine?
Wieso? Ich hab mit Liza Stanford geredet.
Tara half ihr unterzutauchen.
Sie ist die Verbindung ...
Auf der Bar ist mein Laptop.
Ich brauch alles, was du online über Tara finden kannst.
Ja. Beeil dich! Jaja, okay. Mach ich.
*spannungsvolle Musik*
Dauert 'nen Moment. Lass dir Zeit.
*Handy klingelt.*
Gillian, wenn du das hörst, ruf mich bitte sofort zurück.
Es geht jetzt nicht um uns. Es ist dringend.
(AB, Tom:) "Hier ist der AB der Familie Ward.
Nachrichten nach dem Piep."
"Hier ist Samson Segal. Passen Sie auf. Wir haben Angst um Sie.
Das hört sich komisch an, aber ich kann es jetzt nicht erklären.
Passen Sie auf mit Ihrer Freundin.
Mit Tara Caine. Ich weiß nicht genau, aber da stimmt was nicht."
*dissonante Töne* "Okay.
Bitte das Band schnell abhören! Wichtig!"
"Tschüs." *Knacken, Freizeichen*
Du hast ja treue Freunde.
Dieser verrückte Nachbar beobachtet mich seit 'ner Weile.
Der ist nicht ganz dicht. Ja, ich weiß.
*spannungsvolle Musik*
Das mit Tom tut mir leid.
Die Ergebnisse über Liza Stanford. Gerade reingekommen. - Okay.
*Handy klingelt.* Kate Linville.
Ich bin's, John.
Gillian ist in Gefahr. Ich hab den Täter. Die Täterin.
Tara Caine. Sie kannte Anne und Carla über die "Zweite Chance".
Fielder und Christy irren sich.
Segal ist total unschuldig. Du solltest Fielder informieren.
Du musst's ihm sagen.
Ja?
Okay.
Danke dir.
*spannungsvolle Musik*
*spannungsvolle Musik*
*Handy klingelt.*
Ja? (Samson:) Hallo. Kannst du mich abholen?
Ich bin in Taras Wohnung. Wo? *Diele knarrt.*
Ich sollte doch im Rechner nachschauen bei dir.
Da brichst du in die Wohnung einer Staatsanwältin ein? Ja.
Ich hab noch was gemacht.
Ich hab Gillian auf dem AB
eine Nachricht hinterlassen, damit sie gewarnt ist.
Hallo?
Was? Zieh den Kopf ein, damit die Polizei dich nicht kriegt.
Ich bin gleich da.
*spannungsvolle Musik*
*spannungsvolle dynamische Musik*
Na komm, steig ein!
Ich glaub, Tara hat deine Nachricht gehört und Gillian was angetan.
Da war Blut. Jetzt sind sie weg.
Was hast du gefunden? Nicht viel, aber ...
da gibt's vielleicht 'n Haus,
das gehört Taras Mutter. Wo?
Als Absender stehen hier der Name und 'n Postfach.
Aus Wessenden. Peak District.
*spannungsvolle Musik*
*Rumpeln*
*Sie ringt um Luft.*
*Sie atmet panisch.*
Natürlich war das Burton. Wer denn sonst? Danke.
Was ist mit Burton? - Einbruch in Tara Caines Wohnung.
Was haben Sie? - Mrs Ward ist verschwunden.
Fahndung nach Tara Caine. - Schon rausgegeben. - Gut.
Telefonortung: Tara Caine, John Burton. - Okay.
Mist.
(Samson:) Taras Laptop könnte uns vielleicht helfen.
Ich hab eine Idee.
Es funktioniert. Was denn?
Fahr immer geradeaus.
*Sie stöhnt laut auf.*
*ruhige Musik*
*spannungsvolle dynamische Musik*
Was ist das? Rechnungen.
Ach, du Scheiße.
Lucy Roslin-Caine,
seit dem 23. Oktober vermisst.
Die Mutter?
*dynamische spannungsvolle Musik**
Fuck!
Was mach ich hier? Links oder rechts?
Das ist ... fahr links. Okay.
*Motor läuft.*
*Gillians Rufe sind unverständlich.* Was? Hm?
Da lang! Was ist? Da lang!
Hilfe!
Was ist hier?
Links oder rechts? Da vorne ...
links.
Glaub ich. Glaubst du oder du weißt's?
Komm, Samson!
Rechts. Fahr rechts!
Okay.
*treibende Musik*
Na, komm schon.
Komm schon.
Hier lang.
Hier lang, hier lang, hier lang.
Dieses Haus hier, das ... das hat mein Vater für uns gekauft.
Ich hab ihn über alles geliebt.
Plötzlich hatte er 'nen Herzinfarkt und starb.
Aber es hat nicht lang gedauert, bis ich einen neuen Vater bekam.
Los!
*Protestlaute*
*Protestlaute*
*Gillian protestiert, Tara atmet schwer.*
*Gillian wimmert.* Ich war erst neun Jahre alt.
Es war die Hölle.
Und weißt du ... weißt du, was das Schlimmste war?
*Gillian hustet.*
*Gillian atmet panisch.*
Das Schlimmste war,
dass meine Mutter mir nicht geholfen hat,
dass sie weggeschaut hat.
Alle haben sie weggeschaut.
*Gillian wimmert.*
Jeder, der mir nicht geholfen hat,
ist genauso schuld wie meine Mutter.
*Wimmerlaute*
Ich wollte verstehen, begreifen ...
(Lucy:) (Mir ist schon Schlimmeres passiert im Leben.)
... wie sie das zulassen konnte.
(Er mochte dich halt gern.)
(Ted war ein anständiger Mann.)
(Ich hätte keinen besseren kriegen können.)
*spannungsvolle Musik*
(*Aufschrei*)
Ich dachte nur:
"Erstick doch an deiner ... Verlogenheit!"
(*Lucy schreit und würgt.*)
*Tara atmet schwer, das Wimmern wird schwächer.*
Es ist nicht schwer, einen Menschen zu töten.
Nicht, wenn man ihn hasst.
Diese Frauen,
die Liza nicht halfen, hatten verdient zu sterben.
*Gillian atmet heftig.**
Aber dann ... wurde mir plötzlich bewusst,
ich kann einfach nicht mehr damit aufhören.
Ich kann nicht mehr aufhören zu töten.
Als du mit dem Vergewaltiger geschlafen hast, war mir klar:
Ich muss Becky beschützen!
Erst recht, als du sagtest, du verlässt Tom für ihn.
Becky darf Burton nicht in die Hände fallen.
*Sie schreit schrill.*
Ich hab jetzt wieder 'n Signal.
Fahr links!
*Sie keucht.*
*Sie atmet heftig.*
*ruhige spannungsvolle Musik*
(Samson:) Das Signal bewegt sich nicht mehr.
*dynamische Musik*
*Sie ächzt und atmet heftig.*
*Sie schreit laut auf.*
Halt still, sonst strangulierst du dich. Ganz ruhig bleiben.
Wir steigen ganz ruhig aus.
Ganz ruhig.
Mach die Tür auf!
"Sie arbeiten mit Reserve-Strom."
Scheiße!
Du hast Tom getötet, du ... Halt die Klappe, verdammt noch mal!
*Kampfgeräusche, Schreie* Bleib endlich ruhig!
Und sei still. Sei einfach still! Ja.
Tara ...
*Sie ächzt.*
*Tara stöhnt.*
Ah!
Tara!
Halt!
Die Polizei weiß, wo Sie sind.
Das ist mir ... scheißegal.
*Tara atmet heftig.*
*Sie keucht.*
Ich mache Ihnen 'nen Vorschlag.
Wenn Sie 'ne Geisel brauchen,
dann nehmen Sie mich.
*Würgen* Großartig!
Ein Mann, der Frauen vergewaltigt. Ich hab sie nicht vergewaltigt.
Sie war erst 18. Sie war meine Schülerin, aber ...
Sie wollte mit mir schlafen. Du lügst.
Sag die Wahrheit, sonst erschieß ich sie.
*Sie japst.*
Die Wahrheit, sonst drück ich ab. Ja, es stimmt.
Es stimmt.
*bedrohliche Musik*
Ich hab sie vergewaltigt.
*Sie atmet heftig.*
Ja.
Ich hab's dir doch gesagt.
Ich hab's gesagt!
*Waffe wird entsichert.*
*Tara ächzt.*
Ah!
*Sie keuchen und ächzen.*
*Geräusche werden von der Musik überlagert.*
*ruhige melancholische Musik*
*Sirene*
*Kameraauslöser klickt fortwährend.*
*ruhige traurige Musik*
*Sie klopft.*
Vielleicht kannst du damit was anfangen.
Gillian, kommen Sie ruhig rein.
Ist okay. Ich warte draußen.
*Schritte entfernen sich.*
Du, wir ... wir sehen uns ja.
Gut?
Ich hab versucht, dich zu erreichen.
Ich weiß.
Was ich Tara sagte, stimmt nicht. Das weißt du, oder?
Ich geh rein, okay?
Schickst du mir deine neue Adresse?
*Tür klappt zu.*
Die sind für mich?
Mhm ... ich hab Schokolade.
Danke.
Danke!
*ruhige Musik*
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