All language subtitles for Die.Toten.von.Marnow.S02E04.1080p

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Original subtitles

*schwere Titelmusik*

*Lied: "Redemption" von Martin Tingvall*

*dynamische Musik*

*Musik wird angespannter.*

Und leben eure Eltern auch hier?

Nee, die sind tot.

Und du? Hast du eine große Familie?

Nein. Einzelkind.

Meine Eltern leben zwar noch, aber für mich sind die gestorben.

Na, bei mir ist auch nur noch Hagen übrig geblieben.

Der hat sich um mich gekümmert.

Schule, Elternabend.

Alles.

Das ist der beste große Bruder, den man haben kann.

Der würde alles für mich tun.

Und ich für ihn.

Eigentlich sind wir fast ...

Wie verheiratet. Ja, so was. Ja.

Darf ich fragen, wie das passiert ist?

Es war ein Unfall.

*Es läuft intensiver Techno.*

* Lied: "Firestarter" von The Prodigy

*Musik stoppt.*

Hey, Maja. "Hey."

Ich brauche alles, was du finden kannst über Laura Dudek.

Anfang 30, wohnhaft Leanderstraße 24, Schwerin, okay?

Jo, läuft.

Du, wir haben einen Treffer. Das Programm hat wiederhergestellt.

Okay. Gut. Bin unterwegs.

*Mann singt soullastigen Song.*

♪ I tried to hold back my memories

One decision was wrong

Now it's all gone

Redemption

Free at last

Redemption

From my past

Redemption

For a better day

Redemption

We'll find a way

My soul is on fire

No turning back

We crossed the point of no return

One decision was wrong ... ♪

*Handy klingelt.*

*Er seufzt.*

Ja? - (Dudek) "Herr Gruber."

Sarah Minkova. Wo ist die aufgegriffen worden?

"In einem Wohnblock.

Irgendwo im Mueßer Holz." - Wo genau?

Worauf wollen Sie hinaus?

"Sie kennt hier niemanden. Irgendwo muss sie unterkommen."

Hm, ist ziemlich abgebrüht, sich da zu verstecken.

Da kennt sie sich aus. Ich würde es machen.

"Kleestraße 14, vierter Stock. Ist noch versiegelt."

Hören Sie ... *Besetztton*

*wummernder Bass*

Hey. Hey.

Und? Das Programm hat einen gelöschten Bereich freigelegt.

Ich habe eine Adresse. Da war wohl ein Einsatz.

Mueßer Holz. Kleestraße 14.

Wo ist das? Mueßer Holz.

Alles klar. Sehr gut.

Finde ich. Jo.

*spannungsvolle Musik *

*Handy klingelt.*

Hallo, Frau Kaminski.

Wir haben einen ersten Hinweis aus der Rekonstruktion der Daten.

Na, großartig.

"Wo sind Sie gerade?" Im LKA.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Adresse, Mueßer Holz,

und einem damit verbundenen Namen.

"Sarah Minkova. Zwölf Jahre alt.

Viellicht das Mädchen, das wir suchen."

*düstere Musik*

Hallo?

"Herr Dudek?"

Dann hätten wir ja einen Nachnamen. Ich glaube, man sagt Minkova.

Ich bin auf dem Weg dahin. Treffen wir uns davor?

Klar. Aber da wird sie kaum mehr sein, hm?

Immerhin ist es ein Anhaltspunkt.

Geben Sie mir die Adresse. Wir treffen uns dort.

"Kleestraße 14, vierter Stock."

Wie lange brauchen Sie? Zehn Minuten. Bis gleich.

*entfernte Stimmen*

Kennst du?

Wer ist sie?

Meine Schwester. Raya Minkova.

Nee, kenne sie nicht.

Ich bin aber auch nur zwei Wochen hier.

Aber nicht mehr lang.

Ich komme ins "Blue Angel". - Was ist das?

Einfach eine Bar.

Nur für Mitglieder.

Ich soll da als Kellnerin anfangen.

Kommen alle da? - Nee.

Ich habe in Kyjiw schon gekellnert, deswegen.

*ruhige triste Musik*

Ich kann mich nach deiner Schwester umhören.

Aber dafür verrätst du mich nicht.

Versprochen?

Versprochen.

Nicht zumachen.

*Triste Musik läuft weiter.*

*Kameraauslöser klickt.*

*Sie atmet tief durch.*

*Triste Musik klingt aus.*

*TV-Programm läuft im Hintergrund.*

Was würdest du denn machen, wenn ich jetzt tot wäre?

Den Kerntner anrufen, dass er wieder einziehen kann. Sehr gut.

*Sie lacht. *

"Das war wieder nichts mit dem Ausgleich ..."

Na also, wenn ich da Trainer wäre. Gibt's doch nicht.

Jaja, dann wäre Hansa Rostock Weltmeister. Gute Idee.

Hier. Danke.

"Sonst wird das hier im Ostseestadion nichts

mit einem Punkt oder gar vielleicht mit drei Punkten.

Aber da denkt momentan sowieso keiner dran.

Die Rostocker bewegen sich immer weiter in der Tabelle

in Richtung Abstiegsplätze."

*verspielte Musik*

*Er seufzt.*

"... seit dem Ausgleich der Chemnitzer unterlegen.

Das überrascht dann schon etwas.

Rostock wieder im Spiel."

Benji und ich machen ein Auslandssemester.

Mhm.

Ist aber auch nicht für lang.

Nämlich?

Zwei Jahre? Drei?

In Seoul, hm?

Du weißt es.

Oma hat den Umschlag aufgemacht. Ich weiß alles, ja.

Ich kann dir gar nicht sagen,

wie verdammt stolz ich auf dich bin.

Mit Stipendium?

Mann, ich wusste doch nicht, wie ich es dir sagen soll.

Sind ja nur zwei, drei Jahre.

Und Oma?

Oma, die wird 110. Mach dir da mal keinen Kopf.

Seoul. Da komme ich dich aber besuchen, okay?

Das wäre schön.

Du bist mir eine Elling.

Also komm.

Willst du was anderes sehen?

Weiß nicht. Vielleicht "Brokeback Mountain"?

Müssen wir da weinen?

Viermal, mindestens.

*schwere Streichklänge*

*Surren*

*Musik wird intensiver.*

Sarah?

Sarah!

Sarah!

Sah...

Ich will dir helfen.

Fuck. Fuck.

*Intensive Musik setzt erneut ein.*

Sie waren ja schnell. Hab mich beeilt.

Ist das Ihr Werk oder das des Schlüsseldiensts?

Da war wohl jemand vor uns hier.

Das sieht hier nicht aus wie eine normale Wohnung. Ja.

Das ist ein Durchgangslager. Für Illegale.

Wie die vier Toten im Wald.

Kinder ... und Erwachsene.

Also ...

Mendt und Elling haben das hier gelöscht.

Sonst wäre es noch in den Rechnern.

Das heißt, wir sind auf der richtigen Spur.

Es gab einen Zugriff.

Die Frage ist, wer war daran beteiligt

und was war das Ergebnis?

Ja. Das ist die Frage.

Ja.

Nach Ihnen.

*nachdenkliche Musik *

Denken Sie, das Mädchen war hier?

Joa, vielleicht.

Möglicherweise ist sie aber auch schon tot.

Bis später.

*Klopfen* Ja.

Hey, moin. Wie geht's?

Ich musste gestern beim Film zweimal weinen.

"Brokeback Mountain"? Mhm.

Gibt's was Neues? Die Verstärkung ist da. Um die Ecke.

Frisch von der Polizeischule.

Samantha Kaiser. Sei nett.

Hey. Hallo.

Einfach rein. Tür wieder zu.

Huch. Lona Mendt.

Ich weiß. Kaiser.

Ah, ich bin so aufgeregt.

Das ist mein allererster Außeneinsatz.

Wenn ich aufgeregt bin, rede ich ein bisschen viel.

Beruhigen Sie sich erst mal. Frank Elling. Kaiser.

Können Sie fotografieren? Ja, "können" ...

Bitte. Ich fotografiere viel, im Urlaub zum Beispiel.

Also, Frau Kaiser. Sam.

Sam.

Sie fotografieren von hier drinnen

die Tür dort rechts neben dem gelben Vorbau, okay?

Aber nicht jeden, sondern nur die, die aus der Tür rauskommen.

Wenn hier jemand rauskommt, Fotos machen,

und wenn die hier unten rauskommt, dann folgen,

aber nur, wenn wir nicht da sind, sonst übernehmen wir.

Kaffee? Ah, jetzt, hier, Kundschaft.

Die übernehmen wir. Elling? Ja. Nimmst du das?

Äh, nehmen Sie sich vom Kaffee.

Und ... Croissant.

Danke. Bis später.

Bis später, Samantha. Also, Sam. Elling.

*ruhige Musik*

*Ruhige Musik läuft weiter.*

Sam Kaiser. Hättest mir aber auch was sagen können.

Wollte ich doch, heute Morgen. Aber du warst zu spät.

Du hast auch keine Mutter, die morgens im Winter Rasen mäht.

Ich gehe hier lang.

*Ruhige Musik läuft weiter.*

*Kameraauslöser klickt.*

*beklemmende Musik*

*Hundegebell*

*Beklemmende Musik läuft weiter.*

Das ist die Kleine, wie sie Zigaretten vertickt.

Ist das nicht in Fidschi-Hand?

Hm, das sagt man nicht mehr.

Aha.

Ja. Also, die oberste Wohnung da, das ist die Schleuserwohnung.

Kleestraße 14, dritter Stock. - Hm.

Das ist die Frau, die sie abgeholt hat. Ja. Kalina Nedeva.

Kommt aus Bulgarien.

Aufenthaltsrecht? Hat sie.

Und sie war es auch, die die Kleine vom Heim abgeholt hat.

Das ist ein junger Asiate. - Ach?

Er arbeitet in einem asiatischen Restaurant.

In der Hamburger Allee 17.

Menschenhandel. Genau.

Die Arbeiter werden überall in der Stadt eingesetzt.

Hm.

Stopp.

Diese ...

Kalina Nedeva ...

Sie ist das Bindeglied zwischen vier Wohnungen für die Illegalen.

Alle im arbeitsfähigen Alter oder jünger.

Petja Kirova liefert ihren Brüdern

also Kinder aus ihrem Heim in Sofia.

Habe ich doch recht gehabt. Hatten Sie.

Ja, da hatten Sie recht.

Klopfen wir mal auf den Busch. Gut.

Danke, Frau Kaiser.

Wohin gehst du?

Zur Kirchstraße 23.

Klingle bei Benedikt.

Sehr gut. Nicht vergessen.

Es ist wichtig, dass die Tüte da ankommt.

Die ist wertvoll, weißt du?

Okay, wenn was passiert,

hier ist nur ein Kontakt gespeichert.

Den rufst du an, dann bin ich in Nullkommanichts da, ja?

*Türklingel*

*angespannte Musik*

(leise) Geh mal nach hinten.

(Rumen) Kommen heute noch welche? - Nein.

*Türklingel*

Eine Frau. Die war noch nicht da.

(Sam) Kreisamt Schwerin. Einmal Strom ablesen.

Kaiser, Kripo Schwerin.

Treten Sie zurück! Polizei! Aufhalten!

Runter! Runter, los. Runter.

Sam, geradezu! Runter!

Auf den Boden. Hände auf den Rücken. Runter auf den Boden!

(Sam) Warte! Du brauchst keine Angst haben.

Auf den Boden. Geh du doch auf den Boden.

(Sam) Alles gut.

Elling! Sam!

(Rumen) Scheißbulle. Ich hab's, lauf.

Ja, was?

Ah! Los, lauf.

(Rumen) Ja!

Lass das. Lass das einfach. Setz dich hin.

Jürgen! Sam, da ist noch einer!

Ähm, Herr Elling?

*Knurren*

*Er bellt laut.*

*Knurren* Ich, ähm ...

Ich kann ganz gut mit Hunden.

Hört der aufs Wort? Jürgen, fass!

Ist ja gut. Ganz ruhig.

Ganz ruhig. Ist gut.

Bleib stehen! Ganz ruhig.

(Rumen) Ah, Scheiße!

(Sam) Ah! Jürgen, aus!

Ah, Scheißbulle!

*düstere Musik*

Hilfe.

Komm. Ich habe dich.

Ich habe dich. Komm her.

Ich habe dich. Alles gut.

Ich habe dich.

*triste Klavierklänge*

Wer hat euch gesagt, dass ihr weglaufen sollt,

wenn die Polizei kommt?

Ein Mann oder eine Frau?

*Computerstimme übersetzt auf Bulgarisch.*

Okay. Wo muss ich drücken?

Okay.

Was habt ihr in dem Haus gemacht?

*Stimme übersetzt.*

Ihr braucht keine Angst zu haben.

Wir werden euch beschützen.

*Stimme übersetzt.*

*angespannte Klänge*

Was passiert eigentlich mit Jürgen?

Jürgen? - Dem Hund.

Ach so, der. Der wird wahrscheinlich eingeschläfert.

Wie, eingeschläfert?

Das ist doch scheiße.

Na, also, für 17 Stiche sind Sie ...

ganz schön verständnisvoll.

Ja.

(Falk) Die haben ein paar Leute hopsgenommen.

Mann, Frau, Jugendliche.

Ach ja, und zwei Mädchen, die waren ohne Pass da.

Was weiß ich, ist ja alles raus aus dem System.

Digitalisierung ist doch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Jedenfalls, nach meiner Kenntnis kamen die Erwachsenen in U-Haft.

Einer, der Mann, der angeschossen wurde,

Pavlov, der kam in die Gefängnisklinik.

Pavlov, wie der mit den Hunden? - Der scheibt sich aber mit w.

Und die beiden Mädchen? Tja.

Die eine, Vera Borisov,

wurde in ein Jugendheim verfrachtet, Allgäu oder so.

Und die andere? Hm.

(beide) Sarah Minkova?

Ja, richtig. Stimmt.

Moment mal, da war was.

Offiziell heiß es, sie sei in der Obhut

der Polizeibehörde geblieben.

Kommen Kinder ohne Eltern nicht ins Kinderheim?

Nach meinem Verständnis, ja.

Hm. Der Zugriff war ja nicht auf die Kleestraße beschränkt.

Zugriff! Polizei!

Polizei!

Auf die Knie. Runter.

Wissen Sie, was mir da für Geld hier flöten geht?

Die Leute müssen arbeiten. Die Ware ist verderblich.

Wer zahlt mir denn den Ausfall? Wer?

Wir nahmen vier Mittelsmänner fest. Keiner machte den Mund auf.

Die sind lieber in U-Haft.

Selbst zu den Pflichtverteidigern, keine Silbe.

Und die vier Mittelsmänner kannten sich untereinander nicht?

Nein, kannten sich nicht.

Dann muss es eine Verbindungsperson geben.

Stimmt. Sehr gut, ja. Ihr Name ist Kalina Nedeva.

Prima. Wo finden wir die? - Würde ich auch gern wissen.

Verschwunden. Ermordet. Abgeschoben.

Suchen Sie sich was aus.

*Frauen schimpfen auf Bulgarisch.*

Drecksbulle. Du Drecksbulle, lass mich los.

Menschenhandel. Darum geht's.

Menschenhandel?

(mit Akzent) Nein, damit habe ich nichts zu tun. Auf keinen Fall.

Gut.

Was zahlen Sie denn dem Herrn Tho?

Den Mindestlohn. Und freies Essen dazu.

Also Mitarbeiteressen?

Das, was von den Gästen übrig bleibt.

Er kann so viel essen, wie er möchte.

Was von den Gästen übrig bleibt, das gehört in den Müll.

Ja. Das ist Deutschland.

Eine Wegwerfgesellschaft. So eine riesige Verschwendung.

Hier hat niemand ein bisschen Ahnung von Armut. Ja, schlimm.

Wie viel kriegen Sie die Stunde?

Äh ...

(mit Akzent) 4,50 Euro.

4,50 Euro?

Und wie viele Stunden am Tag?

Arbeit. Mhm.

Wo wohnen Sie denn hier?

Äh, ich habe ein Zimmer im Geschäft.

Wo? Äh ...

Im Geschäft. Im Restaurant?

Im Restaurant? Das gehört also Ihrem Chef?

Ja, schönes Zimmer, ja. Ja.

Äh ...

Ja, Herr Lai, guter Chef, ja. Wie Papa.

Wie Papa?

Mindestlohn ist 12,41 Euro.

Dem Herrn Tho zahlen Sie aber 4,50 Euro. Verstehe ich nicht.

Rechnen Sie doch mal. Ich habe viele Kosten, ja?

Arbeitskleidung, möblierte Wohnung, die Auflagen vom Gesundheitsamt.

Und noch viel ... Ja, klar.

Also ist das Zimmer umsonst? Umsonst?

Ähm, kein Geld? Kein Geld zahlen für das Zimmer?

Ah, nein. Äh ...

Äh, ich habe es gekauft für 500 Euro.

Jeden Monat gekauft?

500 Euro im Monat. Mhm, mhm.

Ja. Deutschland gefällt mir sehr, sehr ...

Sehr schön. Denken Sie, ich kann hier arbeiten?

Hierbleiben und arbeiten? Ja, in Deutschland. Ja.

Nein. Sie haben keine Aufenthaltsgenehmigung.

Sie dürfen hier nicht bleiben. Sie müssen Deutschland verlassen.

Abgeschoben? Abgeschoben, ja.

Nein, das große Problem ist,

meine Eltern sind krank.

Ich muss arbeiten für Geld, sie brauchen ...

Ich brauche Geld für ... Okay.

*schwere Musik*

Okay.

Es gibt eine Möglichkeit, dass Sie hierbleiben können.

Hierbleiben und arbeiten.

Bleiben in Deutschland? Ja.

Aber Sie müssen mir alles erzählen, was Sie wissen.

Alles sagen. Okay. Ja. Ja.

Herr Lai, hier sind Ihre Fingerabdrücke drauf, und hier.

Und hier ...

haben wir den fotografischen Beweis.

Bitte schön.

Ich, äh ... Ich dachte, das war alles richtig so.

Ich brauche eine Küchenhilfe. Schwer zu finden.

Nicht jeder kann gut chinesisch kochen.

Können Sie das?

Ich habe bloß die Vermittlungsgebühr bezahlt.

20.000 Euro.

Vermittlungsgebühr?

Pah.

*Frank seufzt.*

(Dudek) Wir brauchen 20.000 Euro.

Der Verdacht auf Menschenhandel besteht.

Es gab eine Menge Festnahmen. Aber keiner will aussagen. Also?

Und warum löschen die Kollegen alle Akten und Ergebnisse?

Die sind irgendjemandem böse auf die Füße getreten.

Das wollen Sie jetzt auch machen? - So schaut's aus.

*düstere spannungsvolle Musik*

Bitte sehr. Guten Appetit. Vielen Dank.

Kann ich Sie kurz sprechen? Tut mir leid, ich habe viel zu tun.

Es brennt gleich alles an. Nur eine Sekunde.

Ich hätte gerne eine Telefonnummer von Ihnen.

Und ich ... habe hier war für Sie.

(über Handy) "Ich zahle schon den Mindestlohn."

"Mhm. Vorbildlich.

Das Geld haben Sie bezahlt."

20.000 Euro.

Tho ist nicht mehr da. Sie haben keinen Gegenwert.

Und es gehört wieder Ihnen.

Das Einzige, was ich dafür möchte, ist eine Nummer. Ein Kontakt.

Ist gut.

"Ich will nicht wieder Probleme. Keine Dummheiten."

"Hm, das kriegen Sie nicht. Ich halte dicht.

Ich will nur den Kontakt, mehr nicht."

Nur den Kontakt.

Ich, ähm ...

weiß nicht.

Es gab viel Ärger in der letzten Zeit.

Das Gesundheitsamt war hier, ich musste zwei Wochen schließen.

Mhm. Habe viel Geld verloren.

Sehen Sie? Und hier ist es wieder.

Keine Sorge, nur Sie und ich.

Also?

"Und Sie sagen nicht, von wem?"

*Sie verneint.*

*intensive Musik *

Scheiße.

*Sie spricht bulgarisch.*

Ich ... Ich mache ja. *Handy klingelt.*

*Er spricht bulgarisch.*

Ja? Ich habe die Nummer von einem Freund.

Ich weiß nicht, ob ich richtig bin.

"Was ist? Ich habe keine Zeit." Arbeitskräfte.

Ah.

Okay, wofür?

"Abfallwirtschaft." Wie viele?

"Drei." Gut.

Wer bist du eigentlich?

Hm, nicht am Telefon bitte.

"Gut. Wir treffen uns im City Café.

Wir rufen dich 15 Minuten vorher an."

Wenn du nicht kommst ...

Es gibt keinen zweiten Termin, klar?

Und setz dich hin und trink einen ...

"... Whiskey Cola.

Nee, warte, eine Bloody Mary. Ja? Okay, tschau."

Wann kann ich denn ... *Besetztton*

Mhm. Okay.

(Baack) Erkennen Sie eine der vier Personen wieder?

Nein.

Schauen Sie mal ganz genau hin.

Das sind Kinder.

*schwere Musik*

Also, bisher ging das hier um Menschenhandel, Frau Nedeva.

Aber das hier sind vier Mordopfer. Mord.

Wenn Sie jetzt nicht schnell alles auf den Tisch legen,

kriege ich Sie wegen Beihilfe dran.

Besteht die Möglichkeit, ins Zeugenschutzprogramm zu kommen?

Was ist denn das jetzt?

Tut mir leid. Da ist eine Frau Rink.

Guten Tag. Wer?

Wer von Ihnen ist Kriminalhauptkommissar Baack?

Ich.

Die Kanzlei Niemann übernimmt die anwaltliche Vertretung

von Frau Kalina Nedeva.

Frau Nedeva macht hiermit

von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.

Sie können die Befragung jetzt fortsetzen.

*Lona schnaubt.* Aber sie ist völlig sinnlos.

Ich bitte Sie, Frau Nedeva keiner weiteren Befragung auszusetzen,

sondern Sie in die U-Haft überführen zu lassen.

*unruhige Musik*

Untertitel: No Limits Media, 2024

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