All language subtitles for Die.Toten.von.Marnow.S02E03.1080p

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Original subtitles

*schwere Titelmusik*

*Lied: "Redemption" von Martin Tingvall*

*angespannte Musik*

*Stimmengewirr*

*Nachrichtenton*

*Angespannte Musik schwillt an.*

Hey, Kleine.

Alles klar? Ich habe dich gesucht.

Nein.

*Sie ächzt und schreit.*

(Frau) Hey, lassen Sie das Kind in Ruhe.

(Mann) Hey!

Lassen Sie sie los. - Hey, hey, ganz ruhig.

*Angespannte Musik läuft weiter.*

*Klopfen*

Sie dürfen nicht ... Entschuldigung.

Ich suche meinen Mann, schnell.

*unbehagliche Musik*

Okay, habe ihn. Vielen Dank, schönen Tag. Ihnen auch.

*Autoentriegelung*

*beklemmende Musik*

*Motor wird gestartet.*

*laute Rockmusik aus Auto*

*Alarmton*

*Sirenen*

Scheiße.

*geheimnisvolle Musik*

*Geheimnisvolle Musik verklingt.*

*entferntes Hundegebell*

*perlende Musik*

*Perlende Musik läuft weiter.*

Die Kleine ist vollkommen traumatisiert.

Sie hat den Mord an dem Zeugen und drei Polizisten miterlebt.

Herr Gruber, mir gehen ein paar Sachen durch den Kopf.

(Gruber) Hm.

Ist nie verkehrt.

Was passiert mit Sarah Minkova, wenn ich sie gefunden habe?

Das ist für Sie nicht relevant.

Bringen Sie sie mir einfach. - Und dann?

Und dann ...

Herr Dudek ...

Dann gehen Sie nach Hause.

Zu Ihrer Schwester.

Geht es ihr gut?

*düstere Musik*

Danke der Nachfrage.

*Tür wird geöffnet.*

*Tür wird geschlossen.*

Bevor wir das Kinderheim verließen,

kriegte Dudek einen Anruf, wohl von Herrn Gruber.

Also hatte Gruber die Information,

dass das Mädchen sich in der Mall befindet?

*Er seufzt.*

Von wem?

Das weiß ich nicht.

*Er räuspert sich.* (seufzend) Ich ...

Ich weiß nicht mehr, unter welchem Stein ich noch suchen soll.

Dudek hat keine Schulden.

Er ist geschieden, aber das Haus ist abbezahlt.

Und er kümmert sich um seine Schwester im Rollstuhl.

Im Grunde ist er ein Vorzeigepolizist. Mhm.

Er hat gegen einen Kollegen ausgesagt,

der Drogengeld einbehalten hat.

Ist ja ein richtiger Heiliger. Ja.

Gehen Sie auf Tuchfühlung.

*geheimnisvolle Musik*

*Hundegebell*

So, das sind alle, die wir dieses Jahr rausgefischt haben.

Unser Personal reicht aber nur für Stichproben.

Wir können nicht alle kontrollieren.

Wir konzentrieren uns auf kleine Transporter.

Im Durchschnitt werden so acht bis zehn Personen geschleust.

Wie läuft die Registrierung? Wir checken die Personalien.

Aber die meisten haben keine Papiere dabei.

Die sagen dann: "Ich bin Ahmed Sultan."

Na ja, da kannst du nichts machen.

Letztendlich landen die aber alle in den Auffangstellen.

Und wir hier fangen vielleicht so fünf Prozent ab.

Der Rest uns durch die Lappen.

Und unbegleitete Minderjährige müssen immer ins Kinderheim?

Genau.

Heute Morgen, der Junge, das Mädchen mit der roten Jacke.

Und im Seeheim, die beiden.

Es muss doch einen Fahrer dazu geben. Na sicher.

Äh ... Wie heißt der?

*beklemmende Musik*

Morgen. Morgen.

Na, Privatangelegenheiten geklärt?

Nicht wirklich.

Wer soll allen Vermisstenfällen aus dem Jugendheim nachgehen?

Könnten solche vermissten Kinder

nicht einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein?

Ja. Möglich.

Es erkundigt sich nur niemand nach ihnen.

Die Eltern nicht, Geschwister nicht.

Onkel, Tanten?

Niemand.

Die meisten, die weglaufen, wollen nicht zurück.

Die wollen bleiben, die haben hier alles.

Ein Dach über dem Kopf, was Warmes zu essen.

Die verdienen Geld.

Wenn man die draußen aufgreift, werden sie zurückgeschickt.

In spätestens zwei Wochen laufen die hier wieder rum.

Na ja.

*Frau spricht ukrainisch.*

(Dudek) Ja, verstehe, und ...

die Kollegen, die vor ein paar Tagen hier waren,

was gaben Sie denen an Informationen?

Die Daten aller vermisster Kinder seit Beginn des Jahres.

Die interessierten sich für einen der Schleuser.

Ein Pole, ähm ... Novak.

Mhm. - Glaube ich.

*Motor wird gestartet.*

Herr Novak? Darf ich Sie zu einer Currywurst einladen?

Nein, danke. Doch.

Kripo Schwerin, Elling ist mein Name.

Das ist meine Kollegin Lona Mendt. Kommen Sie mal mit.

Machst du mir noch eine Curry?

Mit Pommes. Mit Pommes.

Und, schmeckt's? Hm, na ja.

Sie haben gesagt, Sie schleusen aus humanitären Gründen? Ja.

Ich bin ein Menschenfreund. Oh ja. Dann lassen Sie mal hören.

Ich komme aus Stettin.

Fahre manchmal rüber nach Schwerin wegen der guten Luft.

Der guten Luft? Ja.

Ich habe früher viel unter Tage gearbeitet. Mhm.

Gute Luft ist gut für meine Lunge.

Ja, Schwerin ist ja weltbekannt für seine frische Luft.

So, okay, und wie kommen noch mal die Menschen in Ihr Auto?

Ich mache das aus humanitären Gründen. Ja.

Hm? Mhm.

Als Fluchthelfer.

Ja, weil beim ersten Mal muss man mich gehen lassen.

So ist das deutsche Gesetz, ne?

Hier, können Sie sich ruhig angucken.

Schon mal gesehen, ne? Hm.

Wer trägt die?

Kinder tragen die.

Mädchen, Jungs? Beide.

Aber das kommt selten vor.

Selten? Mhm.

Die Minderjährigen, die Sie da fahren ...

Wo kommen denn die her? Weiß ich nicht.

Sie steigen einfach dazu.

Auch die hier? Oder der?

Ihre Leichen wurden im Wald vergraben, jetzt sehen sie so aus.

So. Nein.

Doch. Nein. Nein, nein, nee.

Die waren in Ihrem Auto.

Aber das hat mit mir überhaupt nichts zu tun.

Die Kinder, die tun mir wirklich leid, aber ...

Mann, Leute, ich habe selber welche. Ja.

Wenn ich was sage, dann ... dann ist meine Familie in Gefahr.

Sie werden mich umbringen.

Wir können Ihnen Schutz bieten. Das ist mir zu unsicher.

Ich mache das selber, ich tauche ab.

Wie denn? Ja, das weiß ich nicht.

Keine Ahnung.

Wie viel bräuchten Sie denn?

Zum Abtauchen. Ja, woher soll ich das wissen?

10.000, 15.000 Euro, keine Ahnung.

Kann ich jetzt gehen? Nein.

*geheimnisvolle Musik*

Das sind 20.000.

Sie sagen uns, wo die Kinder herkommen, dann können Sie gehen.

Das Angebot gilt übrigens für fünf Sekunden.

Sind die registriert? Aus einem Bestechungsfall.

Sofia.

Sofia?

Sie kommen aus einem Weisenheim.

Maria-Hilf-Heim.

Okay, gibt es da auch jemanden, den man ansprechen kann?

Namen?

Kann ich sicher sein, dass mein Name nicht fällt?

Ja. Ja.

Petja. Sie heißt Petja Kirova.

Das ist die Chefin.

Welche von diesen Kindern sind von dieser Kirova?

*angespannte Musik*

Die hier.

Gut.

Danke.

Also Sofia.

(Baack, summend) Om.

*Summen stoppt.*

Petja Kirova. Ja.

*Er stöhnt leicht.*

Ah.

Da klingelt was. Gut.

*Er ächzt.* Ja.

*Gelenk knackt.* Ah.

Ich glaube, die hat hier Brüder. Ja, genau.

Fidan und Valentin Kirov.

Und da gab es den Verdacht auf Waffenhandel und Geldwäsche.

Da wurde nie irgendwas nachgewiesen.

*Baack ächzt.* Aha, und ...

Und, was ...

Was wollt ihr jetzt machen?

Wir fahren nach Sofia.

Da besuchen wir die Kirova in ihrem Kinderheim.

Gute Idee.

Und sucht euch ein schönes Hotel.

Gut.

Ich glaube, bei euch hackt's. Hä?

(Braack, summend) Om.

Mein Name ist Frank Elling von der Kripo in Schwerin,

das ist meine Kollegin Lona Mendt.

(mit Akzent) "Guten Tag. Was kann ich für Sie tun?"

Hier wurden Kinder aufgegriffen, die illegal in Deutschland sind.

Die stammen nachweislich aus Ihrem Kinderheim.

"Ja, ja.

Ja, äh ... ein ganz großes Problem.

Wir ...

Wir können Kindern ein Dach über dem Kopf geben.

Wir können Essen geben.

Aber ich muss sagen, ich kann verstehen, wenn Kinder weglaufen.

Sie wollen eine bessere Zukunft finden." Mhm.

Das heißt also, aus Ihrem Heim verschwinden Kinder?

"Natürlich."

Guckst du mal? Mache ich.

"Manche kommen wieder.

Andere bleiben weg für immer.

Wir melden das bei der Polizei, aber können das nicht stoppen."

Ich habe Ihnen eine Mail geschickt.

Können Sie die mal öffnen?

Es sind Bilder von zwei Kindern.

*ominöse Musik*

*Junge spricht bulgarisch.* Ja?

*Sie sprechen bulgarisch.*

"Kennen Sie die?

Sind das welche von denen,

die in den letzten zwölf Monaten verschwunden sind?"

"Äh ...

Tut mir leid, ich kann nicht helfen."

(leise) Okay. Ganz sicher?

*Ominöse Musik läuft weiter.*

"Ich vergesse niemals ein Kind."

Okay, danke. Sie haben uns geholfen.

Schönen Tag noch, ja?

"Wiedersehen." Wiedersehen.

Die verschachert die Weisenkinder aus ihrem Heim nach Deutschland.

Menschenhandel.

Die, die an der Grenze rausgefischt werden,

landen dann hier im Seeheim.

(leise) Super.

Okay, wenn das so ist, dann brauchen wir eine Observierung.

Die Kirova wird mit jemandem hier vor Ort zusammenarbeiten.

Garantiert sind die durch unseren Anruf in Sofia jetzt gewarnt

und schicken keine Kinder mehr.

Ach.

Brauchen sie ja auch nicht.

(Gruber) Ein Hut. - Ein Stock.

Ein ... - ... Regenschirm.

Ja, nicht so zögerlich. Und weiter.

(beide) Vorwärts, rückwärts, seitwärts ran.

(Gruber) Hacke, Spitze. Hoch das Bein.

Perfekt, und gleich noch mal.

Noch mal von vorne.

Noch mal von vorne.

Ein Hut, ein Stock.

Hopp!

Ja, lauf, lauf, lauf.

Lauf! - Papa.

*beklemmende Musik*

Bei Petja haben sich zwei Ermittler gemeldet.

Lona Mendt und Frank Elling.

Ganz genau.

Und findest du das nicht ein bisschen zu nah?

Ja.

Ich kümmere mich selbst drum.

Steinburg bringt eine Viertelmillion.

Das sollten wir nicht gefährden, Fidan.

Ja.

(Tochter) Komm her, komm her.

'n Abend, Tatjana. Hallo, Herr Elling.

Na? Lief alles gut?

Ja, alles gut.

Vielleicht können Sie ja Ihre Mutter ins Warme bringen.

Du hast gedacht, ich schlafe.

Wo warst du denn, du Schlingel?

Pah, ich war arbeiten.

*Frank ächzt.*

(Helga) Die Tatjana.

*ruhige Musik*

Ist die gut zu dir?

Die ist super. *Helga pfeift bejahend.*

Mir gefällt die auch.

Das freut mich.

Ich will nach Hause.

Du bist zu Hause.

Ja.

Ja? Ja.

Tja, das ist schön so.

Mhm.

*Nachrichtenton* *Frank murmelt.*

Musst du wieder los? Ja.

Soll dir Tatjana noch was zu essen machen? Nein.

Die kann Reis und Nudeln nicht unterscheiden. Ah.

Das ist mir auch schon aufgefallen.

*Helga lacht.*

Komm, wir gehen rein, hm? *Helga bejaht.*

Komm.

Ja.

(Ritter) Ich wollte anbieten, dass ich Sie morgen

zum Trauergottesdienst abhole, Frau Elling.

Um 11 Uhr hält Ministerpräsident Vogt eine Rede.

Im Anschluss daran

spielt die Polizeikapelle Mecklenburg-Vorpommern.

Und danach ... wird Ministerprä...

nee, wird der Polizeipräsident von Schwerin

noch ein paar Abschiedsworte sprechen.

Um halb zwölf haben Sie dann Gelegenheit,

sich noch mal persönlich an die Trauergem...

*traurige Klaviermusik*

Was soll ich ihm anziehen?

Okay.

Vielen Dank fürs Mitnehmen. Gerne.

Bis morgen. Bis morgen.

Oh.

*düstere Musik*

*entferntes Hundegebell*

*Türklingel*

Hi. Hey.

Du bist Maja Kaminski, oder? Ja.

Laura, Hagens Schwester. Ach so.

Freut mich. Er ist gerade Pizza holen.

Ich wollte nur ... Du hast seine Brieftasche.

Ja, genau.

Kennst du den pangalaktischen Donnergurgler? Nein.

Habe ich befürchtet. Komm rein.

Okay.

*Sie kichern.*

Boah. Wie heißt das Ding noch mal?

Pangalaktischer Donnergurgler.

*Es läuft lässige Popmusik.*

Sag mal, bist du wahnsinnig? Wieso?

Wodka, Gin.

Likör: Litschi, Pepino Cactus.

Und was ist das denn? Karambolenscheiben?

Ja, das hatte ich nicht. Rum. Rum ist auch drin.

Rum, Rum. 70 Prozent. Mhm.

Ich mache uns noch einen. Nein.

Ich machte mich jetzt schon strafbar.

Ich muss los. Ich weiß nicht, wo er bleibt.

Ach, ich sehe ihn doch morgen.

Schön war's. Ja, hat mich auch gefreut.

Ich finde alleine raus. Tschüss. Tschüss.

*Tür wird geschlossen.*

*Lässige Popmusik stoppt.*

*Motor wird gestartet.*

*geheimnisvolle Musik*

*Geheimnisvolle Musik läuft weiter.*

(Laura) Maja Kaminski war gerade hier.

Hat die hier vorbeigebracht.

Nette Kollegin.

Mhm.

Eifersüchtig?

Nee.

*Dudek lacht.* Komm mit.

So.

Was gucken wir?

"Brokeback Mountain".

*Sie kichern.*

(Dudek) Ganz genau, super.

So. *Er ächzt.*

(stöhnend) Okay.

(TV) "... sind genaue Hintergründe des Überfalls noch immer unklar.

Die Polizei teilte mit,

dass die Ermittlungen mit Hochdruck fortgesetzt werden

und man die Öffentlichkeit informiert,

sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Schwerin.

Heute haben die Schweriner Kollegen

mit einem Trauergottesdienst und einer Schweigeminute

der nun mehr drei toten Polizisten gedacht,

die vor sechs Tagen Opfer eines bewaffneten Überfalls ..."

Tag.

Mach mir mal eine Jacky-Cola.

(TV) "Es wurde eine Nachrichtensperre verhängt."

Nee, mach mal lieber, äh ... einen Orange Juice.

(TV) "... dass das Landeskriminalamt

und die Bundespolizei intensiv ermitteln."

Guten Hunger.

(Gruber) Du bist spät.

Danke, Sweetheart.

(TV) "Die Gewerkschaft der Polizei hat in einer Stellungnahme ..."

Wegen der toten Bullen da, wird in unsere Richtung ermittelt?

Es waren Polizisten.

Ja.

Polizisten.

Cop... Cops halt, ne?

Egal. Du, ich gehe mal pissen, wa?

Machst du mir noch Eis rein?

♪ Herz an Herz

Hörst du mich ... ♪

Hey. Aua!

*Valentin röchelt.*

Wisst ihr, was ihr da angerichtet habt?

Ist scheiße gelaufen.

Pech gehabt. - (laut) "Pech gehabt"?

Euer Fuck-up ist das Topthema.

Drei tote Polizisten.

Ich war ... Ich war nicht mal dabei, Mann.

*Valentin keucht.*

Ihr kriegt gar nichts. Gar nichts kriegt ihr hin.

Du verziehst dich in dein Loch und liest ein Buch.

Hm? Ich kann jetzt keinen Lärm gebrauchen.

Wir finden sie, Mann. Wir finden sie.

*Valentin hustet.*

*geheimnisvolle Musik*

*Frank seufzt.*

Wenn du mich fragst, passiert da heute nichts mehr.

Hm.

*Geheimnisvolle Musik läuft weiter.*

"Diese Kinderheimleiterin, diese Petja Kirova,

die hat bestimmt die Notbremse gezogen.

Da kommt kein Kind mehr heute."

Lona?

Guck mal nach rechts, Elling.

Da kommt ein Auto.

"Dunkler Kombi."

Hi.

Na komm.

Du frierst bestimmt. Komm rein.

"Die steigt ein."

*Geheimnisvolle Musik läuft weiter.*

(bulgarisch)

Gut, dann sprechen wir ab jetzt nur noch deutsch.

Okay?

Ja.

Meine Schwester, Raya, sie auch hier?

Beschreib sie mir mal. Vielleicht erinnere ich mich.

Sie ist vor einem Jahr ... vermittelt.

Raya Minkova.

Sie ist 17 Jahre alt.

Sie ist größer als ich.

Und ... hat Tattoo am rechten Fuß.

Wort: "Shtastie".

(Frau) Hm.

Ich meine, ich habe von ihr gehört.

Deutsch, bitte.

Wo ist sie?

Da muss ich fragen, Kleines. Ich bin nur die Fahrerin.

Das Vermitteln, das übernehmen andere.

Da hake ich mal nach.

Danke.

(Frau) Du sagst nichts.

Einfach nur lächeln.

*beklemmende Musik*

'n Abend. - 'n Abend.

Machen Sie bitte mal den Motor aus? - Ja.

Allgemeine Verkehrskontrolle.

Ich hätte gerne den Führerschein und die Fahrzeugpapiere.

(Frau) Ja.

Na, müde?

Bitte.

Danke, gleich wieder da.

Alles in Ordnung. - Danke.

Danke für die Geduld. Schönen Abend.

Ebenso. - Kommen Sie gut nach Hause.

*gefühlvolle Klaviermusik*

Okay, sie fährt Richtung Süden.

(über Funk) "PM Cramer an KHK Mendt und Elling."

"Wir hören."

Die Frau heißt Kalina Nedeva.

Geboren in Dobritsch, 38 Jahre alt.

"Der Wagen ist auf sie zugelassen.

Sie ist regulär in Schwerin gemeldet

und nicht zur Fahndung ausgeschrieben."

Und wo wohnt sie?

"Bahnhofstraße 98."

Und welchen Eindruck hat das Mädchen auf Sie gemacht?

Einen entspannten.

Mhm. Okay.

*Sirenen*

*entferntes Hundegebell*

*Es läuft dumpf laute pulsierende Musik.*

Alles klar mit dir?

Na dann, komm.

Steig aus.

*Pulsierende Musik läuft weiter.*

(Jugendlicher) Noch eine Runde.

Hey, Opa. Willst du mal eine Runde fahren?

Nee, das ist mir zu schnell. Kann ich mal durch hier?

(Jugendlicher) Arschloch.

*entfernte Autohupe*

(Kalina) Ah, komm, es ist so kalt.

*Kameraauslöser klickt.*

(leise) Pavlov, wie der mit den Hunden.

Der wird mit w geschrieben. Ich weiß. Komm.

(Kalina) Na komm.

*Fernsehton*

Hallo. - Hallo.

(Kalina) Wo ist Jürgen? - Schläft.

Das Bier geht aus. - Ah ja.

Hi.

Hi.

Hi.

Das ist Vera. Vera, das ist Sarah.

Das ist dein Bett.

Und hier kannst du dein Zeug ablegen.

Da ist deins.

Vera, alles okay?

Ja.

Komm, ich zeige dir noch was.

(TV) "Verstehst du das, Billy? Das ist der Sinn des Lebens."

Das ist alles für euch. Bedien dich einfach.

Magst du?

Wenn du sonst etwas brauchst, sagst du Rumen Bescheid.

Dieser hart arbeitende Mann auf der Couch.

So, und jetzt zu den Regeln.

Zu deiner eigenen Sicherheit ... Muss das sein?

... bleibst du drinnen, solange ich es dir sage.

Du verlässt das Haus nicht, okay?

Hallo, Frau Nedeva. - Hallo, Tho.

Kannst du was? - Wie?

Kannst du was Bestimmtes gut?

Ich meine Arbeit. *Sarah verneint.*

Keine Sorge.

Wir finden was für dich.

Komm, du gehst jetzt ins Bett.

*gefühlvolle Klaviermusik*

*Gefühlvolle Klaviermusik läuft weiter.*

"Kalina Nedeva ist zu ihrer Meldeadresse gefahren.

Die Adresse, die sie angegeben hat, ist korrekt. Bei dir?"

Also, die Wohnung hier in der Kleestraße,

die ist gemeldet auf ... Rumen Pavlov.

Wohl der vom Klingelschild.

Mhm. Kommt auch aus Bulgarien, wie die Frau.

Bezieht Bürgergeld.

"Im Gegensatz zu ihr hat er Vorstrafen.

Nötigung und gefährliche Körperverletzung."

Also, wahrscheinlich läuft es so:

Die Waisenkinder aus Sofia werden nach Deutschland geschleust

und kommen direkt hierher in die Kleestraße.

"Aber manche werden vom Zoll abgefangen

und kommen ins Kinderheim."

Das wissen sie und trichtern allen Kindern ein,

dass, wenn das passiert,

sie abends sich rausschleichen sollen

und zu dieser Kreuzung kommen.

Ach.

Dann kommt die Nedeva und gabelt sie dort auf. "Genau."

Während der Herr Pavlov hier auf die anderen achtet.

Was auch immer dann mit denen passiert.

Ich bleibe heute Nacht hier.

Untertitel: No Limits Media, 2024

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