All language subtitles for Peter.Alexander.1968.Zum.Teufel.mit.der.Penne

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Am letzten Schultag möchte ich mein Versprechen einlösen und euch ein Stück auf dieser wunderbaren alten kostbaren

Geige, mit der bereits mein sediger Großvater Hironimus Knörts und Richard Wagner am Pulsars Vorspiel.

Das Instrument wurde in der Meisterwerkstatt Klotz in Mittenwart im Jahre 1795 gefertigt und ist von geradezu

unschätzbaren Wert.

Ein Klang beinahe wie ein Strativari.

Ich bringe nunmehr den Postillon von Langemore, von Adolf Attain, zu Gehör.

Was ist denn?

Hm, was ist denn?

Was ist denn los?

Was lärmen Sie denn hier herum?

Ich lärme nicht, ich blase mich für die Schlussfeier ein.

Ja dann gehen Sie gefälligst in den Keller, es ist gar nicht selbstig, was Sie hier für Töne produzieren.

Bitte schön, aufreg, wie Sie meinen.

Für Sie?

Aufhören!

Operation gelungen, auf die Plätsche!

Sehr geehrte Dr.

Tell, wir freuen uns,

dass Sie im Rahmen des Schweizerisch-Deutschen Lehraustausches an unserem Gymnasium eine Weile tätig sein wollen.

Das haben Sie, ja?

Tätig sein wollen.

Wir möchten uns übermerken, dass...

was ist denn?

Dr.

Kneres.

Opa.

Was ist denn?

Was?

Sie, geil gemeint ist Sie.

Großvater.

Ja, was ist denn?

Notnagel.

Moment, bitte holen Sie ein Glas Wasser.

Bitte beruhigen Sie sich.

Kommen Sie wieder zu.

Sie erzählen Sie, was ist geschehen.

Ja.

Der Schüler-Notnagel hat die gleiche meines seligen Großvaters.

Zum Trümmer.

Danke, bitte, hier.

Erfrischen Sie sich wieder dieser Notnagel, das soll der mir büßen.

Ansage.

Der Schüler-Notnagel soll mit der Geil des Herrn Dr.

Kneres sofort hier im Direktorat erscheinen.

Läuft alles pro Gram gemäß.

Der Schüler-Notnagel soll mit der Geil des Herrn Dr.

Kneres sofort hier im Direktorat erscheinen.

Ein Erbstück.

Unersetzlich.

Unersetzlich.

Bitte zurück.

Diesmal werde ich ein Exempel statuieren.

Der Vater muss bezahlen.

Hat ja genug Geld.

Und wenn's tausend der kostet.

Herr Reinhard!

Sie haben mich gerufen, Herr Direktor.

Nach vorne.

Kasten hinstellen.

Öffnen.

Notnagel, wie konnten Sie nun?

Die Geige ist hier unbeschädigt.

Wieso soll sie denn beschädigt sein?

Moment.

Herr Doktor Knörz, ist das die selige Geige ihres Großvaters?

Herr Doktor Knörz, Sie antworten ja nicht.

Die echte Klotz.

Sie ist es.

Danke.

Notnagel.

Zurück in die Klasse.

Das war ein Irrtum.

Immer diese Verdächtigungen.

Herr Doktor Knöcht, ich glaube, sie sind wieder eine Halluzination zum Opfer gefallen.

Keine Halluzination.

Diesmal nicht.

Das war Busheit.

Pure Busheit.

Regen Sie sich nicht wieder auf.

Ja, das sind ja keine Menschen.

Das sind Bandarren.

Ich betrete diese Klasse nicht mehr.

Ich kann einfach nicht...

Kommt Zeit, komm grad.

Außerdem, ich mache Ihnen einen Vorschlag.

Schauen Sie die CNA des nächsten Schuljahres.

Es wird vielleicht provisorischerweise von einem Schweizer Kollegen übernommen.

Ich habe gerade einen diesbezüglichen Brief geschrieben.

Bitte, Frau Leinweit, schicken Sie doch den vorhin angefangenen Brief.

Noch heute an Herrn Doktor Wilhelm Maria Tell nach Genf.

Herr Doktor Wilhelm Maria Tell, Sie sind Pädagoge.

Ihre Studien über Fälle von Frühmutation in den Kantonen Uri und Niederweilen haben Aufszenerie.

Was sagen Sie zur Situation in der Jugend?

Rutsch mir doch den Buckel runter, Peter.

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich den Quatsch hiermit mache.

Sehr interessant.

Moment, schaut aus, schaut aus.

Wilhelm Maria, schaut aus, dass wir die ganze Aufnahme geschmissen.

Lass mich doch nicht von dir auf den Arm nehmen, weil ich dein Schwager bin.

Aber Wilhelm Maria, das ist doch alles völlig unernst.

Ich bin Gymnasialprofessor und kein Handelmann.

Also schön, wenn dir die Reportage hier nicht gefällt, dann machen wir sie halt morgen in deiner Schule.

Dann muss ich dir leider enttäuschen, Peter.

Morgen um fünf fahre ich nach Baden-Baden als Austauschlehrer ans Momsen-Gymnasium.

Und jetzt Salü, Peter.

Salü will ich.

Und grüßt meine Schwester, gell?

Aber mit unserer Reportage gehen wir auf Baden-Baden.

Ich hätte nie gedacht, dass er so wenig Humor hat.

Sind Sie fertig, Herr Doktor?

Ja, mit den Nerven, mit der Ohm, mit der Oberin.

Bitte können Sie uns jetzt vielleicht die zehn bis zwölfjährigen Kinder vorführen.

Ja, ja, die warten ja schon.

Ich gehe mal vor.

Ach, fine.

Also komm, Charles.

Bitte, Herr Doktor.

Dankeschön, wir machen das.

Am besten, Charles, komm her.

Am besten, du stellst die Mühle vielleicht hierher, gell?

Dann hast du noch ein Stück vom See drin.

Das ist Jan, Herr Doktor, den müssten Sie sich einmal anhören.

Da ist eine wundervolle Stimme.

Wunderbar, komm da gleich erst erst da dran.

Nein, ich meine, er kann singen.

Aha, bei uns braucht er nicht singen, nur seinen Text.

Kannst du dein Text?

Ja.

Du, komm, stell dich hier her.

Hallo, ihr beiden, Rückmuss vom Tischtennis.

Ja, kommt auch her.

Stell dich alle hier auf, so ist brav.

Kann ich meine Probe haben?

Ach, Mensch, Probe, das drehen wir doch gleich.

Und Schorsch, gib mir ein paar Zigaretten her.

Ich glaube, es sieht besser aus, wenn die Brüder beim Interview ein bisschen rauchen.

Nein, dafür sind die Buben doch noch viel zu klein.

Aber ich bitte Sie, Frau, meine Mutter, die sind doch heute alle Frühreif.

Ja, aber mehr als eine Zigarette dürfen die Kinder nicht rauchen.

Ja, ja, komm, ja, komm.

Ich rauche nicht mehr.

Na, du, seit wann?

Seit ich singe.

Aha, dann müssen wir leider einen anderen nehmen.

Kommt du mal her, ja?

Doktor, lassen Sie sich an, doch ein Lied singen.

Sie werden begeistert sein.

Frau, meine Mutter, wir drehen hier keine Operecher.

Aber...

Wir drehen hier eine Reportage über die Unruhe in der Jugend.

Bist du bereit?

Ja, denn die Jungs könnten 1 Meter zurückgehen.

Also 1 Meter zurück und alles rauchen!

Brauch nicht!

Aber Mensch, dann gib mir doch einer Feuer, okay?

Ja, gut.

Kamera läuft.

Also, welche Maßnahmen schlagen Sie vor, um den Bildungsnotstand in Europa zu heben?

Also das Wichtigste für die Entwicklung und Zukunft der europäischen Kultur ist das Mitbestimmungsrecht der Schüler.

Jawohl!

Vielen Dank für das offene und ehrliche Wort gestorben.

Peter, lass doch den Unsinn, du weißt doch wie sauer der Chef ist, wenn du immer deine dummen Witze machst.

Erzähl mir nichts, die Leute wollen was zu lachen haben, sogar einen an der Sendung vom Pentagramm.

Also nächste Aufnahme.

Kinder legt sich Zigaretten weg.

Hören Sie zu Herr Doktor.

Ja.

Dann singt wirklich wundervoll, das dürfen Sie auf keinen Fall auslassen.

Nein, das machen wir auch nicht, das machen wir alles, aber später.

So, wir nehmen jetzt mal die Ecke mit Klavier.

Herr Doktor Roland, Sie werden am Telefon verlassen.

Komm her.

Du schaust schon.

Sag mal, wie viele Meter hast du noch vorne?

20.

Ja, dann lass den kleinen ein paar Takten jodeln, damit die Fromedame besser schlägt.

Roland?

Seit Tagen höre ich nichts von Ihnen.

Wo geistern Sie denn herum?

Ich meine es ist doch das Mindeste, dass Sie sich irgendwann einmal melden.

Wo bleibt das Material?

Wie weit sind Sie?

So gut wie fertig.

Das Material ist ganz große Klasse, da können Sie ganz viel ruhig zählen.

Ja, ja, die Reportage wird eine Wucht.

Sehr toll.

Wie bitte?

Die Reportage, die wird toll.

Ja, ja.

Ich verstehe heute da.

Bis heute Abend.

Ich bin bitte in der Arbeit.

Salü!

Salü!

Wittet ja für mich, oh Mama, dein Herz.

Tage der Jugend vergehen.

Schnell wird der Jüngling ein Mann.

Träume der Jugend verwähren.

Dann fängt das Leben erst an.

Mama, ich will keine Tränen sehen.

Wenn ich von dir dann muss gehen.

Mama, sollst doch nicht um deinen jungen Weinen.

Mama, ein zweiter Schicksal wieder uns vereinen.

Ich werde es nie vergessen.

Was ich an dir besessen.

Das ist auf Erde nur eine Lieb.

Die mich so heiß hatte lieb.

Mama, umbringt das Leben mehr, kommt man uns mehr.

Dann denke ich nur an dich.

Es wittet ja für mich, oh Mama, dein Herz.

Mama, Mama.

Sehr schlecht, ganz unmöglich.

Warum denn?

Der Junge singt doch so ergreifend.

Er singt sensationell.

Wir müssen den ganz anders verkaufen.

Ja, ja, Junge, du hast die richtige Stimme.

Du kannst noch mehr Lieder.

Vielen.

Ich baue dir einen Schlag, so wie im Märchen, da wohne ich mit dir, dann ganz allein.

Ich baue dir einen Schlag, wenn ich ans Groß bin, da kannst du doch hoch und glücklich sein.

Der blaue Himmel schafft auf uns heran, sagt wir lehnen Tag,

wie lieb ich dich hab und alle wollen sie so schnell vorbei.

Der blaue Himmel schafft auf uns heran, sagt wir lehnen Tag,

wie lieb ich dich hab und alle wollen sie so schnell vorbei.

Der blaue Himmel schafft auf uns heran, sagt wir lehnen Tag,

wie lieb ich dich hab und alle wollen sie so schnell vorbei.

Na, was sagst du jetzt?

Das ist das Maximalste, was Sie je geboten haben.

Komplett der Wahnsinn.

Statt einer Reportage liefern Sie mir ein Stückchen Heimatfilmen.

Mir hat's gefallen.

Sie hat ja schon immer einen schlechten Geschmack.

Aber die anderen Sachen?

Alles blödsinn, alles gestellt und programmiert.

Kinder auf dem Nachtopf, das ist doch Wahnsinn.

Der Junge ist doch ein Knaller.

Sie haben einen Knall.

Das Material ist eine Katastrophe.

Mist von vorn bis hinten.

Ich kann mir überhaupt nicht denken, was Sie sich dabei vorgestellt haben.

Wir haben's ja gelacht.

Danke, meine Herren.

Kommen Sie.

Was?

Sie haben nur Umfug im Sinn.

Sehen Sie, so kann man sich täuschen.

Ich habe festgegelt, dass gerade diese Aufnahme Ihnen ein Riesenspaß machen wird.

Roland, ich gebe Ihnen die letzte Chance, eine einwandfreie Stockseriösere Reportage zu liefern.

Konzentrieren Sie Ihre Ermittlung auf die Vorgänge in den höheren Lehranstalten.

Nehmen Sie Ihrem Unterrichtteil an den Lehrerkonferenzen etc.

Wir haben dazu vier Wochen Zeit.

Wenn es dann wieder nicht hinhaut, dann können Sie ihr Geld bei einem Wander-Zirkus verdienen.

Ja, ich möchte, dass Sie dir was einfallen lassen müssen.

Sieht fast so aus.

Du, ruft doch dein Schwager an.

Der ist doch Lehrer, vielleicht kann der dir helfen.

Moment, hat er schon.

Wieso?

Der soll doch als Austauschlehrer nach Baden-Baden gehen, also wieder ausgetauscht.

Ich fahre für ihn.

Ja, und wo bleibt dein Schwager?

Hier in Genf.

Ja, bitte, was Husten.

Mensch, Husten, das ist natürlich die Idee, was auch wir schicken wie mein Telegramm.

Eintreffen Baden-Baden erst 4.

Oktober, da Husten-Epidemie.

Ja, das ist zu wenig, da musst du schreiben.

Keuch-Husten-Epidemie.

Keuch-Husten ist natürlich wesentlich stärker.

Also, Keuch-Husten-Epidemie-Unterschrift, Kultusministerium Baden-Baden-Hürtenberg, noch bitte, er hat mich schon.

Wie spät ist es?

10, 8, 3.

Was 10, 8, 3?

Mensch, das Kind um 5 geht seinen Zug.

Du kennst doch deinen Stuttgart so eine Biene, ne?

Ja, natürlich.

Ich war da mal Imker.

Ruf sie an.

Die soll sofort das Telegramm aufgeben, aber Blitz.

Ja, auf mir oder das Engel können wir machen.

Grüezi, Willi.

Ja, Grüezi, Peter hat etwas gemacht.

Kommst du, aber ich muss geliehen.

Aber es ist noch viel Zeit.

Das Ding macht es mal ganz gewöhnlich ein.

Ihr habt Peter.

War ein großer Weg.

Was macht der Nachwuchs?

Komm, schau dir das Peterli an.

Das ist süß.

Nein, nein, nein.

Lass jetzt das Peterli.

Ich bitte dich.

Ich bitte dich.

Schau dir das an.

Später, gell, später.

Das war deine Schwester.

Aber wenn wir ihn raussetzen, kriegen wir ihn gleich zu.

Ja, meinst du?

Nein.

Weiß nicht, du.

Du, was auch, ich mach den Vorschlag.

Mach die Flasche auf.

Ich packe inzwischen allein weiter.

Wohin ich pressiert bin, schmeckt mir nicht einmal der Pernerer.

Lass dich ganz auf mich.

Im Einpacken bin ich spezialist.

Morgen ist ein Gymnaseum.

Null, was machst du?

Ja, ja.

Ich lade dich an mit aufgehobenen Händen.

Wunderbar.

Nicht will ich.

Schau, du bringst mir wieder alles durch.

Ja.

Wo sind denn meine Bücher?

Die sind unten.

Sind ganz unten.

Die kommen doch nicht einmal oben auf die Hände drauf.

Ja, das ist echt.

Das Telegramm.

Kommst du auf Telegramm?

Ja.

Ich dachte nur, es könnte ja sein.

Was ist das?

Der Taxi chauffiert.

Was ist das?

Dann hab ich für halb fünf ihr bestellt, los komm!

Wir brauchen doch kein Traxischer für ihr, ich bring dich selbstverständlich zum Bahnhof!

Ja!

Du mein Wagen und?

Ja, das ich!

Ich geb dir wahrscheinlich drei Fragen!

Mach das!

Komm, russ mich, hilf mir doch!

Ich komm sonst zu schnell!

Du wirst bitte liegelegt!

Ja, schon recht, ja!

Will nicht!

Bitte dich, lass doch die Sachen!

Schau, du hast ein paar linke Enden!

Ja, ja, ja!

Machen das viel besser!

Komm, komm, komm, komm!

Das ist ganz schlecht zusammengelegt!

Was heißt zusammengelegt?

Das ist doch jetzt egal!

Komm, du bist eher...

So, los!

So, machen!

Gut!

So, jetzt, jetzt!

Kannst du das machen?

Lass uns zu!

Lass uns zu, Gott sei Dank!

Leider!

Was heißt leider?

Leider hat das ein bisschen lange gedauert, ne?

Ja!

Hab ich das höchste Zeit?

Ja, das weiß ich doch!

So, also dann geht's!

Okay, das geht!

Ja, ich komm!

Mach, mach!

Du bist ja klar, gar nicht gut!

Du bist aber auch, guck mal, schon!

Du bist ja ganz klar, guck mal!

Du bist wirklich nur, guck mal!

Das kommt ja nicht...

Du bist ja wirklich nur!

Ja, du bist!

cabinet, cabinet, cabinet!

Du bist ja wirklich nicht gut.

Ich habe dich nicht gemerkt!

Komm, komm, komm, komm, komm!

Risk!!!

Nein, nein, nein, nein!

Du bist verdäckend, verdäckend!

Nein, man!

Du bist echt gut für die Show!

Mach dich mal!

Mach dich!

Du bist ja echt gut für die Show!

Ich war da im neuen Haus.

Dann komm' ich mal hier.

Komm' ich mal hier.

Komm' ich mal hier.

Komm' ich mal hier.

Ein Telegramm!

Ja, das ist der Dr.

Dell.

Danke schön.

Willi, jetzt wirst du schauen.

Die Baden-Baden sind die Koi-Hüsten ausgebrochen.

So, sobald ihr hier schlägt, eintreffen Baden-Baden erst 4.

Oktober da Koi-Hüsten-Evideomie.

Das ist gut, dass es mit Stereo-Baden wird.

Dann werkt er dann auch nicht mehr.

Happy, du bleibst bei mir.

Du, schmackerte Kümmel, jetzt den Hohen im Pernot.

Das ist ausgeschlossen.

Jetzt hab' ich's beiget.

Schau wie die Schauerose.

So, komm' ich mal hier.

Komm' ich mal hier.

Alles klar.

Ich fahre heute Nacht nach Baden-Baden und du kommst in 14 Tagen mit der Kamera nach.

So weit wäre ja alles in Ordnung, aber wenn ich daran denke, dass ich in der nächsten Zeit Wilhelm Maria heiße,

ein Unterricht erteilen soll, also mir wird ganz schlecht.

Was soll denn das werden, Pippe?

Ich kaufe unseren Bildungsschub rum.

Lonsensgymnasium, was heißt denn das?

Mensch bist du blöd, das heißt Unsensgymnasium.

Weil nämlich, Genossen, es ein kompletter Unsinn ist,

wenn wir uns weiterhin von den Steistrommeln alles gefallen lassen.

Ich habe zum Beispiel in den Ferien nachgerechnet, dass der Schüler genau genommen einen 13-Stunden-Tag hat.

Das ist eine Sauerei.

Aber täglich von 8 bis 1 sind aber 5 Stunden.

Ja, aber das sechsmal in der Woche macht 30.

Nur sechs mal drei Stunden Hausaufgaben schreiben, 48.

Plus sechs mal eine Stunde Schulweg hin und her, 54.

Dann Kleinarbeit wie Bleistiftspitzen, Heftekaufen, Radieren.

Sagen wir noch zwei Stunden, macht 56.

Dann Crossing, Schulfunk, Theater, etc.

Sagen wir acht Stunden, macht 64.

Eine Stunde verpingtelt sich, sind nach Adam Riese 65 Stunden die Woche.

Und was sagt die Gewerkschaft?

40 Minuten.

Richtig, und das ohne Streikrecht?

Ja, ich erkenne, das ist aber wirklich eine Mordsauerei.

Hört ihr?

Der Genosse stimmt mir zu.

Deine Ausführungen sind wirklich sehr interessant.

Ich hab noch ganz andere Sachen auf der Platte.

Dann bist du mein Mann.

Dann kommen Sie mal in meine Sprechstunde.

Wir freuen uns, wenn du durch Ihre Personen gewissermaßen Verstärkung aus dem Ausland zuwächst.

Sehr richtig, bitte, Doktor.

Wir können gar nicht stark genug sein, um der Schüler herzuwerden.

Hier ist die Urzelle der Gammler, dieser Rockers und dieser...

dieser Hippies.

Ich erregle mich schon wieder.

Sie werden mir zugeben müssen, es gärt und brodelt überall.

Mein lieber Doktor Knörz, ich glaube, unser altgenössischer Kollege wird schon wissen, wie er sich durchzusetzen hat.

Aber jetzt, Herr Doktor, müssen Sie mich einen Moment entschuldigen.

Ich habe eine wichtige Durchsage zu machen.

Wenn Sie Lust haben, nenn ich Sie zum Tee ein.

Und wir sprechen über Pestalozid.

Lasset uns Menschen werden.

Ich finde das faszinierend.

Oh, sehr, sehr, sehr.

Herr Doktor Knörz, was nehmen wir denn dieses Jahr?

Warten Sie mal, das ist...

Das vielleicht?

Ja, das passt.

Danke schön.

Hier spricht Oberstudiedirektor Taft.

Meine lieben Schüler, in wenigen Minuten beginnt ein neues Schuljahr.

Dazu begrüße ich euch alle.

Unser Siebenspruch soll diesmal sein.

Reif werden und rein bleiben, Johann Wolfgang von Goethe.

Diesem Sil!

Frisch und völlig frei Ansgar!

Herr Dr.

Tell, ich habe mich entschlossen...

Danke vielmals, meine Damen, danke, danke, danke.

Ich habe mich entschlossen, Ihnen die 10a als Klassenleiter zu überantworten.

Haben Sie momentan keinen Unterricht, ne?

Oh, verzerrung.

Ich meine, ich muss allerdings zugeben, dass diese Klasse das Sorgenkind unserer Anstalt ist.

Das wird eine Zerreißprobe, ich weiß ein Lied davon zu sagen.

Ja, ja, ja, also auf gute Zusammenarbeit.

Ihre erste Stunde beginnt um 9 Uhr, also Sie können sich noch ein wenig umsehen.

Unser Pedal bloch wartet draußen und wird Ihnen beheflich sein.

Merci vielmals.

Bitte, bitte.

Ich finde Sie reizend, wirklich.

Guten Morgen.

Guten Morgen.

Setzen.

Fehlt jemand?

Ja, ich, aber ich komme gleich.

Lassen Sie sich so einen Unsinnnotnagel.

Also niemand.

Gut, dann können wir beginnen.

Alle Kinder brauchen Liebe und die sollt ihr jetzt von mir bekommen.

Aber ich bitte zuerst, Frau Doktor.

Nun, mit dem Eintritt in die Untersekunder werdet ihr mit sie angeredet.

Damit ist der Zeitpunkt gekommen,

wo ihr nach der jüngsten Verfügung des Kultusministeriums Aufklärungsunterricht zu bekommen habt.

Diese Aufgabe fällt in diesem Falle mir als eurer Biologielehrerin zu.

Ich habe heute Nacht lange nicht einschlafen können und viel über diese ganzen Dinge nachgedacht.

War es schön, Frau ein Doktor?

Aber ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass alles gar nicht so schwierig ist.

Ihr müsst euch nur freimachen von allen Vorurteilen, allen Hemmnissen.

Freimachen?

Ja, denn diese Vorurteile sind nur hemmend, wenn es um die Lösung dieses natürlichen Problemes geht.

Ich habe nicht nur die Aufgabe, sondern auch den Wunsch ihnen zu helfen.

Nun, was machen Sie da?

Notnagel sind Sie wahnsinnig!

Aber wieso, Frau ein Doktor?

Sie haben doch gesagt, wir sollen uns freimachen, weil wir uns aufklären wollen.

Aber doch nicht so!

Anziehen!

Bin nicht stunned.

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hoch, hoch, hoch, runter!

Hoch, hoch, runter!

Na hallo, hallo, hallo, was ist denn hier los, ihr feige Bande?

Problemungen, was?

Los, los, ganz ausziehen!

Aber Herr Doktor!

Na nicht sie, die Klasse!

Herr Blach!

Ich bin ein Töch!

Sodom und Gumma!

Bitte, bitte!

Herr Doktor!

Frau Leinwein, so bleibt meine Mädel, ich brauche meine Mädel.

Schließlich erwacht ich an Enkelkind.

Zugleich ja direkt!

Was ist das so vor?

Momsen-Gymnasium-Direktorat?

Jawohl, Herr Ministerial.

Jawohl, Herr, Direktor Taft ist anwesend.

Bitte verbinden Sie.

Augenblick bitte, ich stelle um.

Scheiße!

Nein, Milch!

Herr Direktor, Herr Direktor!

Herr Doktor Paul Hagen, sehen Sie denn nicht, dass ich Telefoniere, Herr Ministerial...

Die Klasse ist nackt.

Was sagen Sie?

Alle nackt.

Eine Orgie.

Eine Orgie?

Ja.

Eine Orgie?

Bitte?

Nein, nein, nein.

Was sagen Sie, Herr Ministerial?

Nein, nein, nein.

Ich wurde nur irgendwie gefragt, ob ich die Orgel...

Ja, die Orgel in der Aula reparieren lassen kann.

Na ja, die Leute haben es sehr eilig.

Es soll nämlich sehr schnell...

Es ist ein Skandal.

Pst, pst, pst.

Was sagen Sie, Herr Ministerial?

Ich rufe vielleicht nachher nochmal zurück, ja?

Ja, ich rufe bestimmt nochmal zurück.

Danke vielmals, Herr Minister.

Frau Dr.

Pohlhagen, sind Sie Ihrer Sinne mächtig?

Leider, ja.

Das ist es ja.

Ich war, ich habe...

Was?

Also, bitte, jetzt fassen Sie sich.

Was ist geschehen?

Ich habe der Klasse gesagt, Sie sollen sich frei machen.

Ja, dann bleib' ich um die Zusammenhang, bitte.

Ich wollte mit dem Aufklärungsunterricht...

Ich bin ein Bööööö, das ist...

Aber doch nicht so, Herr Direktor, das ist doch ein Missverständnis.

Sie sollten...

Wie ich?

Nein, die Schüler sollten ihre Vorurteile ablegen.

Ja, und?

Und nicht die Hosen.

Und?

Sie haben das Letztere getagt.

Bitte folgen Sie mir in die Klasse.

Kommen Sie, Frau Dr.

Kloch, was machen Sie denn hier?

Ja, im Fall des...

Sie helfen brauchen, Herr Direktor.

Vielleicht ein starker Mann oder einen Enkel.

Muss ich ja nicht bei Trost kommen, Sie.

Ja, gut.

Bitte kommen Sie.

Wir sind schneller lange in dieser Zeit, als wir das Unsere weit und breit, wo wir uns drinnen wohl unterlingen soll.

Wo wir uns drinnen wohl unterlingen soll.

Guten Abend, Herr...

Guten Morgen, Herr Direktor.

Weitermacht.

Zweite Strophe.

Da haben wir so manche schon, Frau Doktor, ich weiß gar nicht, was ich da vollhalten soll.

Die Bandage hat mich reingeht.

So.

Ich bin eben nur eine schwache Frau.

Ja, was ist doch niemand...

Nun nehmen Sie doch zusammen.

Herr Doktor, ich sehe Sie zu meinem größten Vergnügen, dass Sie sich der Klasse bereits bemächtigt haben.

Meine Lieben, das ist Ihr neuer Klassenleiter.

Dr.

Tell, er kommt aus der Schweiz.

Er wird Sie in Deutsch, Physik und Chemie unterrichten.

Chemie auch?

Das war doch Ihr eigener Wunsch.

Ja, ich glaube sogar, dass Sie das in den Briefen...

geschrieben haben.

Ja, natürlich.

Herr Doktor, jetzt möchte ich Sie bitten, Ihnen anbetracht eines ganz besonderen Umstandes,

die Fortsetzung des Unterrichts zu übernehmen.

Bitte, wenn Sie wünschen, Herr Doktor.

Vielen Dank.

Morgen.

Ja, und dann frisch, fröhlich und frei als Werk.

Wohl wahnsinnig geworden, was?

Verzerrung.

Jawohl, Herr Direktor.

Ja, also dann würde ich euch mal sehr gerne kennenlernen.

Wie heißen Sie bitte?

Lydia Meier.

Mit Weichen oder mit Harten Ei?

Mit Y.

Y und Sie?

Peter Karner.

Setzen.

Ja, also dann setzen wir den Unterricht fort, ne?

Hallo, den kenn ich schon.

Servus.

Servus.

Ja, also Herrschaften, dann sprechen wir mal miteinander, ne?

Worüber sprechen wir?

Sprechen wir, sprechen wir über die Sprache.

Wie hat's denn nun angefangen?

War wirklich das Wort am Anfang?

Oder war der Gedanke zuerst oder das Wort oder vielleicht sogar das Gefühl?

Was meinst du?

Entschuldigen Sie, dein Name musste mir noch sagen.

P.P.

Notnagel.

Am Anfang war das Wort...

Aha, warum?

Weil's in der Bibel steht und sonst wäre auch Kaplan Fischer-Sauer.

Also das wollen wir natürlich unter keinen Umständen.

Trotzdem bin ich mehr für das Gefühl.

Und sieh mein Frage.

Ich auch.

Ja, warum?

Weil das Gefühl so schön sein kann.

Und auch, und auch, natürlich doch, doch, doch, das Gefühl, das verspürte, das empfundene.

Gefühl ist alles Name, Schall und Rauch von...

von...

von...

Karl May.

Karl May.

Und May.

Der hat ein Brett vorm Kopf.

Das wär ja nicht so schlimm.

Wenn immer jemand an das Brett klopft und der Betreffende sagt, herrrei, dann wird's bedenken.

Also nie herein sagen, gell?

Herran.

Du sag mal, wie war dein Name?

Sarknagel?

Nein, nein, Notnagel.

Ah, Notnagel?

Na, ist schon gut.

Steht was zu diensten, Herr Oberstudiumherr?

Hier ist Parken verboten, Notnagel, sogar für Schüler.

Wir müssen uns alle an bestimmte Regeln halten und ist das Chaos vollständig.

Oh, danke für den Hinweis, da fahre ich lieber weg.

Das ist ja doch unverständlich.

Das sind ja analische Zustände.

Ist doch selbstverständlich kaputt.

Ist nie was passiert, Herr Oberstudiumherr.

Ist nicht.

Oh Gott, sind Sie verletzt?

Nein, nein, ich glaube nicht.

Polizei, man muss sofort den Polizei rufen.

Vielen Dank, deine kleine Trellung ist es.

Oh Gott, deswegen, ich bin schuld.

Nein, das ist ja nicht so schlimm.

Das hätte ich auch ins Auge gehen können, ne?

Zum Glück ist es nur in die Hose gegangen.

Ich bin Zeuge, ich habe alles gesehen.

Sie können sich auf mich berufen, Herr Kollege.

Notnagel, das kostet sich die Führerschein.

Scheint es mich nicht so an, wir sind hier nicht aus dem Kasernhof.

Ich schreibe, wie ich will, ich lasse mir von Ihnen keine Vorschriften machen.

Nur weiter so, Ihr Kommiss-Ton fällt schon lange unangenehm auf.

Ich verlinne meine Eigenschaft als Reservenoffizier nicht vor unten.

Wir bringen uns den Siegschulz.

Sie haben gesagt, die soll wegfahren.

Was ist das denn hier?

Ich verlinne, dass man so freundlich Polizei holt.

Polizei!

Polizei!

Polizei!

Sie sind hier?

Ich kann doch nicht sprittern nach Hause laufen.

Ich hoffe sehr, dass sie mich wieder reparieren.

Also bitte los, fahren wir.

Ja.

Das ist Fahrerfluch!

Fahrerfluch!

Das sieht nicht aus!

Hey Mario, warte!

Deine Schwester hat Fahrerfluch begangen.

So eine dumme Gu.

Jetzt kann ich nach Hause latschen.

Die Sache hat noch ein Nachspiel.

Ganz bestimmt.

Das ist ungeheilt.

Stillhalten, sonst pieke ich sie.

Was heißt sonst?

Sie pieken mich an...

Ui, ich hab das Gefühl, sie nehmen da die Haut an die Hose.

Die Haut nicht, höchstens den Strom.

Das ist ja auch recht praktisch.

Sie machen mich mit ihren Bemerkungen ganz konfus.

Jetzt hab ich mich selber gestochen.

Das muss man sofort desinfizieren.

So, ist besser.

Sagen Sie mal, ich fuhre mir jetzt schon die ganze Zeit an Ihre Hose rum und ich weiß noch nicht mal, wie Sie heißen.

Oh, verzerrung, Dr.

Ruck.

Tell.

Willi, Wilhelm, Maria Tell.

Uhu.

Pauker.

An unserer Schule?

Neu?

Ja, ja, ja, aber nur vorübergehend.

Ach so.

Was ist denn hier los?

Ich pflicke noch ein bisschen, Pepe.

Servus.

Servus, Doktor.

Doktor Tell, wollt ihr die Hose nicht ausziehen?

Dann muss dich es so machen.

Mann, fasst es nicht.

Na ja, sie ist mit dem Wagen im Rückwärtsgang rausgefahren und pups, mir in die Hose leint.

Scheißweiber, lernt das Auto fahren nie.

Da muss ich so irgendwas vom Extlet haben.

Wir waren das nur...

Es war...

Wir waren das nur hier.

Was ist das?

Was ist das?

Aber Herr Doktor, Sie sehen ja gar nicht schwarz aus.

Ja, ja, ich sehe auch schwarz.

Ich weiß nicht.

Ich habe hier Natriumchlorat mit Zucker vermischt.

Ich kann das nicht zum Leerstoff für die Mittelstufe.

Ja, ja.

Und dann auf einmal...

...haben Sie Schwefelsäure darüber getropft und...

...spum!

Ja, spum!

Sagen Sie mal, bloch vorher wissen Sie das.

Ja, aber Herr Doktor, ich habe doch jahrelang bei Ihrem Vorgehen bei dem Herrn Studienrat Gockel...

Ich meine, ich hab seine Versuche vorbereitet.

Was wirklich?

Ja, mein Lieber, Herr Bloch.

Sagen Sie, wir uns das auch für nicht tun.

Ja, Herr Doktor, das wäre mir doch eine Ehre.

Ja?

Ja.

Also, dann fangen wir.

Ja.

Bloch, das ist doch reiner Alkohol, das vertragen Sie?

Nein, Herr Doktor, 80 Prozent.

Wollt Sie vielleicht...

Nein, nein, nein.

Danke schön.

Sagen Sie, Herr Doktor, Sie haben doch morgen...

...10a Physik.

Physik ist...

Ja, ja.

Was machen wir denn da?

10a.

Was schlagen Sie vor?

Hätten Sie Feuer, bitte.

Feuer habe ich auch.

10a Physik war noch nicht.

Bloch, das ist doch...

Ich weiß was.

Ja?

Den fandekragischen Bandgenerator.

Das ist eine große...

Was ist denn das?

Ja, der steht drüben im Physiksaal.

Also dann, Nix will ich mal in uns angehen.

Ja, ich glaube, das ist der Pantygarage-Bandgenerator, ja.

So.

Also es ist nämlich so, ja, Doktor.

Durch die Berührung der Regenrolle mit dem Band entsteht eine Ladungsverschiebung.

Ladungsverschiebung?

Richtig.

Ja.

So dass die Rolle negativ elektrisch, das Band aber positiv elektrisch, wird.

Sie verstehen das auch, ne?

Ja, ja, ja, vollkommen.

Ja, ich nicht, aber es ist immer sehr wirkungsvoll.

Und nun werden die positiven Ladungen...

Moment, nicht zu schnell, die positiven Ladungen.

Die positiven Ladungen auf diesem Band nach oben transportiert in diese Kugel und influenzieren dadurch diese andere,

die Erde der Kugel, mit negativen Ladungen.

Positive Ladungen influenzieren auf diesen Band negative Ladungen.

Die Ladungen sammeln sich auf dieser Kugel und überspringen in Form eines Funkels auf die andere Erdkugel.

Auf die andere geerdete Kugel.

Ich schiebe diese Kugel noch etwas näher zusammen, weil ich jetzt einen sehr interessanten Versuch wagen möchte,

der die Wirkungsweise des...

Der Blaumeier will am Freitag eine Mathearbeit schreiben.

Was jetzt schon?

Das sind wir unverschämt.

Du, wo weißt du das?

Er hat's vorhin so Pollagen gesagt, wie ich vorbei bin.

Wir müssen die Vorki-Tockeys herrichten.

Komm morgen zu mir.

Okay.

Um den Funken nun ganz deutlich sichtbar zu machen, tauche ich diesen Wattebauch...

Tauche ich diesen Wattebauch hier in Äther.

Ich schalte den Apparat nun ein.

Hier bitte der Funken und nun Achtung!

So.

Durch diese Funken wird eine chemische Reaktion hervorgerufen.

Es bildet sich...

Notnagel.

Äh, es könnte, äh, es könnte...

Na ja, ich wär froh, wenn du das könntest.

Ozone, mein Sohn, hm?

Ja?

Ozone.

Das ist die Umwandlung von...

von Bril?

Äh, 3.02 in...

2.03, alter Freund, ne?

Na ja, ist ja nicht so schlimm, wenn du es nicht ganz genau weißt.

Moment, Moment, vielleicht kann ich deine schöne Frisur zu einem aufsehenden, regenden Experiment verwenden.

Machst du mit?

Ja, immer.

Das ist der richtige Spatzgeist, komm mal her.

Am besten du stellst dich hier auf diese Glasplatte und dann gibst du die linke Hand fest auf diese Kugel.

Hm?

Na?

So.

Durch das elektrische Feld wird sein Körper jetzt aufgeladen.

Dann wollen wir mal sehen, was dabei herauskommt.

Achtung!

Na bitte, ein Haarsträumendes Experiment!

Ach, guten Morgen!

Siehst du rein, bitte geht das Papier her.

Wir haben schon in den Morgen ein Papiergerät aus Italien.

Guten Morgen!

Oh, mein Gott!

Oh, mein Gott!

Oh, mein Gott!

Sie haben sich das alles in Ordnung.

Sie hätten dem Schüler nicht die Hand geben dürfen.

Ja, das habe ich ja nicht gewusst.

Habe ich nicht dran gedacht.

Bitte, kommen Sie sofort ins Direktorat.

Ja.

Meine lieben Kollegen, wir beginnen demnächst den Tag des deutschen Waldes.

Also einen Tag, den mir besonders am Herzen liegt.

Habe ich doch meiner frühesten Jugend, meine Freizeit am liebsten in den grünen Dömen.

Du weißt ja, was ich meine, verbracht.

Ich habe nun beschlossen, dass diesmal die Ausgestaltung der Feierlichkeiten von den Mittelstufen übernommen wird.

Und deswegen habe ich ja auch die Klassensprecher hierher gebeten.

Schon um einen gewissen Mitspracherecht der Schule, dass ich ja immer anerkenne, Rechnung zu tragen.

Bitte, meine Herrschaft, nehm ich doch Platz und machen Sie mir dementsprechende Vorschläge.

Wir könnten die Paraphrase über das Lied vom Waldestiege her nieder für Waldhorn und gemischten Chor aufführen.

Die Schwierigkeit ist nur, dass ich nicht selbst blasen kann.

Aber vielleicht könnte ich das von einem Mitglied des städtischen Orchester bis dahin noch lernen.

Danke vielmals.

Herr Direktor, ich würde mir doch auszutrauen auf meine Geige, die thematische Frage zu stellen.

Wer hat dich, du schöner Wald?

Das hat du in dem vergangenen Jahr.

Danke vielmals.

Herr Dr.

Blancomaier, was fragen Sie vor?

Zur musikalischen Ausgestaltung weiß ich nicht.

Ich habe mir Zeitlebensleite nur zwei Meledien merken können, Herr Direktor.

Welche?

Stille Nacht und Deutschland über alles.

Einiger Stille im Nacht ist ja wohl auch nicht das Richtige, nicht?

Nein.

Jetzt vielleicht einer der Schüler.

Lodenagel, verschlagen Sie vor.

Für den Tag des deutschen Waldes oder Baumes...

Moment mal, bitte nehme ich mal die Hände aus deinem Taschen, ja?

Schlage ich vor, Festplatz, Bismarck, Eichel, grüner Anzug, Lodenmantel, Rucksack.

Sehr gut ausgezeichnet, ganz meine Meinung.

Und bitte weiter.

Chor für 30 fohren Wipfelrauschen einblenden, bis sich Original-Waldeslust einstellt.

Und sämtliche Heutzacketypen der Klassen 5A bis 13B nehmen sich wie die Achse im Wald im Menschenskin.

Pepe, jetzt nimm mal den deutschen Wald ein bisschen ernst.

Herr Doktor, sehen Sie, da haben Sie es.

Das ist Missbrauch des Mitspracherechts der Schüler.

Ihr lasst den Ernst an der Sache vermissen.

Verzeihung, Herr Oberstudiendirektor.

Immer diese Störungen.

Ja, aber, ist ein Anruf aus der Schweiz, soll ich durchstellen?

Aus der Schweiz.

Das kann sich nur um ein Enkelkind handeln.

Vielleicht ist es sogar schon...

Bitte stellen Sie durch, entschuldigen Sie.

Hallo.

Hallo?

Ja, hier ist Taft.

Ist es gebogen?

Nein?

Warum nicht?

Moment, was?

Spreche ich mit dem Muttergarten Rapperswil?

Auch nicht.

Ich verstehe Sie so schwer.

Bin?

Dr.

Ruhland?

Nein, ich kenne ihn nicht.

Nein, der ist nicht hier.

Aber wenn ich Ihnen sage, Dr.

Ruhland ist nicht hier.

Doch, bitte.

Moment mal.

Ich kenne nämlich Dr.

Ruhland.

Ja?

Das ist vielleicht für Sie.

Mein Schwager.

Entschuldigen Sie vielmals.

Ich dachte schon, dass das eventuell...

Hallo?

Ruhland, was tun Sie ohne Kameramann und Baden-Baden?

Machen Sie keine Ausflüchte.

Sie wollen sich bloß wieder amüsieren.

Aber beruhige dich doch, alter Junge.

Das sind doch nur die Geburtsfehen.

Bis zehn in ein paar Wochen hast du das alles überstanden.

Und dann bist du der glücklichste Mensch auf der Welt.

Ich glaube, er ist betrunken.

Hören Sie, Ruhland, ich warne Sie.

Denken Sie an mein Ultimatum.

Und kommen Sie mir nur mit blanker Realität.

Keine Experimente im Kitsch.

Sonst erleben Sie was.

Das hast du aber nicht gesagt.

Ja, so was Kleines macht später große Freude.

Glaub mir.

Mir geht's gut.

Ja, ich bin hier im Kreise lieber...

Ich muss jetzt Schluss machen, gell?

Wiederlöge, wiederlöge.

Herr Deutbe, ich bitte dußig mal um Entschuldigung wegen des Telefonats.

Aber mein Schwager ist in derartiger Aufregung.

Das kann man doch verstehen, wenn ein Baby unterwegs ist.

Erwarte ich doch in Bilder.

Auch ein Kind.

Wir werden das Kind schon schaukeln.

Das walkie-talkie kommt hier in die Mappe.

Und den Kontakt stelle ich mit dem Schuh und den zwei Buchsen her.

Und dann?

Und dann ziehe ich den Draht mit dem Kopfhörer durch meinen Hosenbein über den Ärmel.

Wie befestigst du den Kopfhörer?

Hier, innen an der Uhr.

Die Hauptsache wird nicht zu laut.

Mit dem Ding nicht.

Da hört der Blaumeier garantiert nichts.

Wir können es einmal ausprobieren.

Schalt ein.

Wir kommen morgen zu der Feder eigentlich.

Auch so die üblichen Typen und Dr.

Tell.

Der auch?

Ja, Martin besteht darauf.

Und meine Dwegen.

Schließlich hat sie Geburtstag.

Ich schenke ja auch ein Feuerwerk, weil sich nicht leiden kann, wenn es kracht.

Joana, bitte.

Nimm Sie viel Früchte.

Bitte.

Ja, auch so ein Mittel.

Ja, gut.

Wenn zuhören Sie denn?

Ja, Ihrem Vater.

Ich muss mich doch mal vorstellen.

Papa, er ist in Paris.

Er ist irgendwann zum Kongress für Briefmarkensammler.

Wir sind ganz unter uns.

Wir sind ganz unter uns.

Der hört nicht.

Weil ein Auerhaar nicht hört, wenn er balzt.

Du spinnst wohl, ich hole ihn, der muss mitspielen.

Ich kenne das nicht, wie geht das eigentlich?

Sehr einfach, so lange die Musik spielt, läuft alles um die Stühle herru.

Und wenn die Musik aufhört, muss ich jeder ganz schnell hinsetzen und wer keinen Stuhl erwischt,

zählt ein Lied zur Strafe.

Das Lied geht ja noch, ich dachte, der muss eine Hose nähen.

Pippe, können wir?

Dameln schon längst.

Achtung, los!

Was ist hier?

Miller!

Nicht zu lang!

Na dann, Prost, ein Lied.

Drei, vier.

Ja, also was wollt ihr hören?

Was halte ich aus oder was Ernstes?

Was Ernstes, ja.

Dann vielleicht...

Läuse flöhnen meine Lieder durch die Nacht zu dir.

Ich glaube, wir erlassen ihr den Rest, ja?

Oh, schade, die zweite Strafe ist so schön.

Achtung, zweite Runde.

Los!

Na, so, und jetzt das Ständchen für die beiden Zitzen gebliebenen.

Ja, ich weiß schon, ein Lied, drei, vier.

Mimimimimimi, mehr Gage?

Schenke mir noch ein kleines bisschen Liebe.

Liebe, sei doch nicht so schlecht zu mir, zu mir, zu mir.

Ihr fühlst doch nicht die innig süßen Triebe.

Triebe, wie mein Herz verlangt, nach ihr frisch von fröhlich freien, ihr ausabnahmt.

Und jetzt was Modernes, was heißt das?

Wir haben ein paar Würstchen.

Ihr werdet jetzt freien, ihr was habt ihr noch auf der Pfanne?

Ja, ich weiß es nicht mehr, weil wir lieben.

Also Probe, Probe muss sein, ja?

Ja, das ist gut.

Probe aus!

Die Liebe ist ein Festmenü, es ist serviert, ich warte auf sie, und wenn sie kommen, dann sage ich blies, nimm dir das,

nimm dir dies, heute soll ein Festtag sein.

Von all der Liebe, die ich hab, geb ich mit Freudenlevers ab.

Und was bis heute ein Wunschtraum war, ist am Clip, ist noch klar, und das ist wunderbar.

Komm und bediene dich bei mir, denn mein Herz und was dazu gehört ist dein.

Komm und bediene dich bei mir, denn ich weiß, ich werd mit dir im Webel sein.

Es ist noch grün unser Glück, doch ich spüre, ich bleibe dir für immer treu.

Komm und bediene dich bei mir, du wirst sehen, die Welt ist schöner für uns zwei.

Ich lass dich ein und du sagst yes.

Komm und bediene dich bei mir, denn mein Herz und was dazu gehört ist dein.

Was dazu gehört, ist Dein Komm und bediene dich bei mir Denn ich weiß,

ich werd mit Dir im Himmel sein Es ist noch grün unser Blick Doch ich spüre,

ich bleibe Dir für immer treu Komm und bediene dich bei mir Und Du wirst sehen,

die Welt ist schöner für uns zwei Fremdenverkehr in Baden-Baden Eine Organisation ist das,

niemand hier Backträger ist da Und Du hat heute seinen freien Tag Du musst doch auch mal sein Ja,

muss auch sein Taxi ist auch ganz da Hat auch einen freien Tag, muss auch sein So was Bitte aufhören,

andere Leute wollen auch telefonieren Also bis morgen, ich muss jetzt Schluss machen Da draußen ist einer,

der mich spät wird.

Tschüss.

Na, Dicker.

Was heißt dir, Dicker?

Sind Sie wohl übergeschnappt?

Ich möchte Sie dann telefonieren.

Kommt die Gefälle raus, ja?

Nö, da knil ich.

Das wird die Nachbarschaft sein.

Kein Wunder bei dem Handau.

Den husst ich was.

Ihm an zu Hause.

Ich möchte da mit deinem Vater!

Bippen!

Ist er denn da?

Taxi!

Hühn dich zwölf!

Dankeschön.

Oh, die ist ausgegangen.

Was ist los mit der?

Ach, Flucht ausgerechnet.

Das ist der Pinbrech.

Wir müssen löschen.

Einen Eier holen.

Eier holen.

Meine Kinder!

Achtung, Zentrale!

Sie haben Funk im Wagen, rufen Sie die Feier mehr!

Ich das schon!

Achtung, Zentrale!

Sofort die Feuerwehr verständigen!

Aufwachen!

Aufwachen!

Das hätten wir geschafft.

Der Pilz ist im Eimer.

Mensch, Kurt, was machst du denn hier?

Was ist denn hier los?

Eine Fete, das siehst du doch.

Ja, man hat sie gebrannt!

Ach, das war nur der Pilz, der ist schon gelöscht.

Gelöscht?

Und ich hab die Feuerwehr bestellt!

Ein Jugendraum von mir ist endlich in Erfüllung gegangen.

Ich wollte nämlich schon immer einmal Feuerwehrhauptmann werden.

Das haben Sie auch wirklich ganz wahrbleib gemacht.

Ja?

Dafür kriegen Sie einen Kuss.

Sie gestatten, dass es mal durchgeht.

Ja.

Papa!

Ja, sagen Sie mal, wer sind Sie denn?

Bitte, ich bin der Lehrer ihres Sohnes.

Ach, und warum küssen Sie dann meine Tochter?

Ach, das hat sich so in der Hitze des Feuerwerks ergeben.

Ach, das hat sich so ergeben.

Sie, das verbinde ich mir.

Ein für alle Mann.

Punkt, was schreist du mit meinen Gästen herum?

Ich bricht sie dann mit seinem Vater.

Progressiv, Kurt, das ist die neue Masche.

Neue Masche?

Freche Hund!

Was ist das?

Hallo, ist da die Feuerwehr?

Hier ist Notnagel, die erhöhen Weg 12.

Ich wollte Ihnen nur sagen, wir brauchen sie nicht mehr.

Es war eine Ertum.

Wie?

Sie verstehen mich nicht.

Ertum!

Wie?

Ich puttabiere ihr wie Ertum.

Ein zweimal Richter, Tee wie Tee da.

Oh, wie wir uns in einem MW missverständen.

Die Idioten verstehen mich nicht.

Wer?

Na, die Feuerwehr.

Hallo, hier Notnagel, Höhenweg 12.

Es war ein Scherzende.

Sag mal, du willst wohl auf deiner Tochter sitzen bleiben.

Wieso?

Na, jetzt steht endlich mal einer auf sie und du bist gleich sauer.

Und außerdem ist er panzionsberechtigt.

Wer?

Der Tell und so ein neuer Klassenleiter.

Machst du Spins wohl?

Ich bin das Jahrlehrer.

Die Brüder hab ich gefressen.

Die haben wir auf der Penne dreimal durchsaußen lassen.

Jetzt soll ich meine Tochter den Pauk erheben.

Ich bin doch nicht blöd.

Na, jetzt kommt's raus.

Aber wenn ich meine Religion und Geografie kurz drehe, ist gleich Feuer auf dem Dach.

Gib mir mal deine Brüftasche.

Was willst du damit?

Ich muss doch die Leute entslowen, das kostet mindestens 300 mal.

Hier.

So, erklär's euch noch einmal.

Die heißt kurz, und da heißt lang.

A, also kurz, lang.

B, lang, kurz.

C, kurz, lang, kurz.

Dann die Buchstaben x und y.

Wuh, bedeutet Wurzel aus.

Da, da, die die.

Ho, bedeutet hoch.

Kurz, lang, lang.

Jetzt die Zahlen.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun und die null.

So, habt ihr's verstanden?

Pepe wird euch die Lösung in Mosezeichen durchschneutzen.

Na, wenn das mal gut geht.

Ja, wo bleibt denn nur Pepe?

Er wartet drunter auf Schlötz und gibt ihm das Funkgerät.

Hoffentlich kommt er bald.

Wo bleibt denn der kleine mit der Schmierseite?

Da ist er schon.

Komm her.

Komm.

Wo dreht nicht der Blaumeier immer um?

Hier.

Was ist da?

Das hat Spaß.

Du schmierst das nicht so dick, sonst merkt er noch was.

Das ist ein Taub auf meinen Augen.

Ich hab das mit dem Mosen immer noch nicht verstanden.

Ja, ich auch nicht.

Dann schreibt er ihm ab.

Morgen, Herr Doktor.

Morgen.

Morgen, Pepe.

Morgen, Herr Doktor.

Sag mal, was ist?

Streckst du heute?

Nein, ich warte noch auf den Schlötzer, der nicht kommt.

Warum wartest du da?

Das kann ich nicht sagen.

Wie auch nicht?

Nein, naja, höchstens streng vertraulich.

Schieß los.

Na ja, der Schlötzer ...

Ernwort, dass sie nichts verpfeifen?

Großes.

Na ja, der Schlötzer wollte ...

Na ja, es ist doch blödsinnig, wenn man wegen Mathe durchfällt.

Wo heute sowieso alles mit Computern gemacht wird.

Und da wollte uns der Schlötzer die Mathearbeit vom Blaumeier ausrechnen.

Aber jetzt versetzt er mich, der Hund.

Ja, das ist natürlich eine Katastrophe.

Ja, die Katastrophe des Jahrhunderts.

Alles unvorbereitet, der ganze Verein.

Und kein Ausweg.

Höchstens ...

Höchstens was?

Wenn sie vielleicht ...

Ja, mal du traust mir ja alle Hand zu.

Na ja, doch schon.

Was soll ich tun?

Hier in der Tüte ist ein Funkgerät.

Sie wartet hier im Ruf.

Und ich werfe Ihnen die Aufgabe auf einem Zettel zum Fenster hinaus.

Das andere Wockytocke habe ich in der Mappe.

Okay?

Okay.

007.

Pepe, nicht gleich erscheint, ist alles verloren.

Ja, kommt ja schon.

Alles schön gelaufen.

Der Schlötzer hat sich versetzt, aber ich habe Ersatzmann gefunden.

Zuverlässig.

Hundertprozent!

Wir schreiben die Mathematikarbeit.

Wer spiegelt den Vorsack fliegt raus.

Außerdem ist eines sechsfällig.

Was ist denn das?

Was soll denn das da?

Das hat der Dr.

Tell hingeschrieben.

Wir behandeln gerade die onomatopoetischen Sprachmodelle.

Herr Kollege, ich steh' ihn lassen.

Achso.

Blittchen aufstehen.

Vorstritten.

Was ist los, kommt, kommt.

Ja.

Was ist denn das?

Wie bitte?

Ich meine, der lange Rock.

Sonst kann's doch gar nicht kurz genug sein.

Darf ich nicht anziehen, was mir gefällt?

Jungs, aufstehen.

Umdrehen!

Wir füllen eine leibles Visitation durch.

Ja, bitte, Doktor.

Na, bitte.

Was haben Sie gefunden, Doktor Vollhagen?

Einen am Stabst befestigt ist wieder jung.

Öffnen.

Was ist drin?

Sie.

Was?

Das Medaillon enthält ihr Bild.

Ich bitte mich von dieser Aufgabe zu entbinden, Herr Kollege.

Bitte.

Sabine.

Alles auf die Plätze.

Setzen.

Nehmen.

Hohe.

Ich war nur noch einmal.

Abschreiben, vorsagen und spicken wird drackonisch geahndet.

Notnagel, was machen Sie denn da?

Starke Erkältung.

Ja, Oberschuldung.

Malera, dürfte ich bis das Fenster schließen wegen meiner Erkältung.

Es zieht so.

Naja, also von mir aus.

SWR 2020 Ihr habt genau 40 Minuten Zeit.

Ich seh auf die Uhr.

10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, los!

Guten Morgen, Frau in Wald.

Guten Morgen.

Bitte können Sie mich mal ganz schnell beim Chef melden.

Gerne, Doktor, sofort.

Herr Direktor Tafles, bitte.

Vielen Dank.

Guten Tag, Herr Direktor.

Oh, Herr Doktor.

Freut, wie Sie zu sehen.

Morgen, Herr Direktor.

Morgen.

Ja, haben Sie momentan keinen Unterricht.

Nein, erst um elf.

Andertag haben Sie Zeit, bitte macht sich's gemütlich.

Schön.

Bitte nehmen Sie Platz.

Danke.

Sagen Sie, führt Sie etwas Besonderes zu mir?

Tja, Herr Direktor, ich würde Sie sehr gerne zum Schiedsrichter machen.

Zum Schiedsrichter?

Das ist interessant.

In welcher Angelegenheit?

Wir hatten da gestern so unter Kollegen eine kleine Diskussion.

Ja, die Diskussion ist immer gut.

Diskussion ist sogar unerlässlich.

Schauen Sie, zuerst der Dialog und dann die konzertierte Aktion.

Genau, genau das Zusammenspiel der Kräfte.

Jede Einzelne von uns beherrscht doch heute nicht mehr den gesamten Leerstoff.

Nein, ich vertrete sogar die Meinung, dass wir, also wären wir Schüler,

die gesteckten Klassenziele nicht erreichen würden.

Aber, aber, ich weiß natürlich ganz genau, worauf Sie hinauswollen, auf die berühmte Sache mit den Fachidioten.

Aber, meine liebe Doktor, da muss ich Ihnen ganz ehrlich sagen, ich bin diesmal nicht ganz Ihrer Meinung.

Schauen Sie, ich zum Beispiel, wäre heute noch in der Lage, sagen wir,

sagen wir eine Mathematikaufgabe der Untersekunder zu lösen.

Untersekunder?

Natürlich!

Schauen Sie, Mathematik war immer mein Spezialfach.

Und die Mathematik war ich ohne Unbescheid zu sein, immer einer der besten.

Herr Direktor, Sie wollen sich an meinem Test beteiligen?

Mit dem größten Vergnügen.

Darf ich sehen?

Das wäre es.

Sehr interessant für Untersekunder, immerhin.

Vielleicht ein paar Vitamine, Herr Direktor?

Ja, vielen herzlichen Dank.

Danke, sehr liebenswürde.

Danke.

Also, so.

Und nun, ans Werk.

Frisch, Frau.

X minus Y naught, Z, 330, 17.

Nein, nein, nein, nein.

Was ist denn das für eine Brille?

Die hat mir der Arzt verschrieben.

Ich sehe nämlich von Tag zu Tag schlechter,

seit ich bei der Notstandsdemonstration mit Tränengass beschossen worden bin.

Ah, Tränengass.

Tränengass.

Ah!

Oh!

Du spickst!

Lieben, Männer, Länge, lieben können.

Nicht zur Reise oberstudienraten, wollten das mal lesen.

Altes Herz hat wieder jung.

Die Sache hat ein Arschspiel.

Halb, schnulle.

Dann wäre also X, bleib.

Moment mal.

Eier.

Plus, minus, ein halb.

So.

Das wär's.

Meister.

Bitte würden Sie nur ganz schnell hier signieren.

Nein, nein, nein, nein.

Nein, doch damit keine Verwechslung vorkommt.

Es ist ja ein Test, ne?

Ja, ja, natürlich ein Test, den ich.

Bestanden habe.

Sind Sie sicher?

Doh, sicher!

Herr Dr.

ich bin nicht unhöflich erscheinen, aber ich habe es wahnsinnig eilig.

Entschuldigen Sie, bitte.

Bitte, bitte, bitte, bitte.

Achtung, Achtung, hier kommt die Lösung.

Aufpassen.

X plus ein halb ist gleich plus minus Wurzel aus 25 Vierteln.

Ist gleich null.

X plus, weißt du, Mensch hat eine Klaue.

Ein halb in Klammer zum Quadrat ist gleich sechs.

X plus ein halb in Klammer zum Quadrat ist gleich sechs.

Ein halb in Klammer.

Ich habe schon vorher gesagt, dass ich sehr stark erkältet bin.

Ich bin überhaupt bloß wegen der Schulaufgabe gekommen.

Und da muss man sich auch beschöpfen lassen.

Wurzel aus!

Geht es denn, Herr Oberstudio?

Nein, nein, danke, danke.

Lassen Sie uns.

Letzen Sie sich mal ein bisschen.

Das ist alles gut, ja.

Und lass uns ja die Stammkneipe.

Gehalten Sie das durch.

Das ist doch herrlich.

Komm, Sie, wir machen uns ein bisschen Bewegung.

Na, da bist du ja dicker.

Hast du den weggedorfene Zuhause?

Ja, ich habe ein Urlaubsschein.

Ja, geh ich schon mal schmogen.

Ja, bitte küssen Sie mich.

Ja, was?

Küssen Sie mich sofort.

Nein, nicht so richtig.

Mein Vater ist da.

Den wollen wir nicht enttäuschen.

Sie gestatten, Sie gestatten vielmals.

Hey, Sie!

Oh, guten Tag!

Jedes Mal, wenn ich Sie sehe, dann küssen Sie meine Tochter.

Es ist nur, weil es uns Spaß macht, Papa.

Ja, ja, wir finden das schön.

Na, Sie werden auch von mir hören.

Verlassen Sie sich drauf.

Komm raus hier.

Das ist sehr leichter.

Mahlzeit.

Mahlzeit, nicht zum Schätzen aufgelegt.

Gestern finde ich Sie mitten der Nacht mit diesem Pauk an den Bietschuppen.

Als ich Sie zur Rede stellen würde, gibt's Ihnen auf reiche Antworten.

Und Halte, wo ist sie?

Ist sie vielleicht da?

Nein, um acht Uhr ist Hessens Zeit.

Die hat sich gefälligert, sie an die Hausordnung zu halten.

Aber ich weiß ganz genau, woher David pfeift.

Spricht Ihnen den höchsten Dünnen von diesem Steistrommler aber bei mir nicht.

Bei mir nicht.

Du bist bloß eifersüchtig.

Eifersüchtig quatscht doch nicht.

Wenn du so weitermachst, werden wir sie nie los.

Aber ich will sie ja gar nicht loswerden.

Zweimal ist sie schon sitzen geblieben.

Wie lange sollen wir die ganz noch ernähren?

Dafür habe ich kein Verständnis.

Ausschluss, mir passt das sowieso nicht.

Heute werde ich meine ganze Autorität als Vater in die Waagschale werfen.

Ich werde ihr sagen, ich verbiete mir ein für alle Mal.

Und dann werden Sie sich noch einmal von diesem...

Als Psychologe bist du eine Wuchtkur.

So musst du's machen.

Jawohl.

Und das mag ich auch.

Die Druck gegen Druck erzeugt bei den Weibern.

Das wusste schon Heinrich, der verschleimte.

Und wenn du so mit dir herumschreibst, dann tut sie's aus Trotz.

Hm, den werde ich hier brechen.

Du wirst ganz was anderes, nämlich eines Tags, als Großpapa aufwachen.

Ja, als Großpapa, Großpapa von einem Pauker.

Mir wird so eng, die Mauerpfeiler befangen mich, das Gewöl bedrängt mich, Luft!

Verbirg dich, Sunt und Schande, bleibt nicht verborgen, Luft, Licht, weh dir.

Dein Anglitz wenden, wenn...

Leg mich am Arsch, jetzt hab ich den Text vergessen.

Die Hände dir zu reichen, schau's denn rein, ich bin Bedienkinder.

Ich glaub, wir gehen jetzt erst einmal vorstücken.

Aber keine Prima in Dede, um drei, zwei zu verlegen.

Das ist doch klar bei so einem Wetter.

Herr Doktor.

Erinnern Sie sich?

Es war an Ihrer ersten Stunde, da haben Sie gesagt, dass Sie bei Gelegenheit auf das Gefühl zurückkommen würden.

Ja, natürlich, erinnern Sie mich.

Geh halt mal an an den Deckel, ja?

Können wir schon machen.

Sie wird mir überhaupt sehr interessieren, wie er auf Gefühl reagiert.

Man sagt doch immer, die Jugend von heute ist hart, realistisch, unzentimental.

Ich glaub, am besten geht's musikalisch, ich hab da was auf meinem Baum.

So, mal sehen.

Alles ist weiterhin.

So, das ist es.

Was ist, steht nicht so rum, setzt euch doch.

Siehst du da die Birke stehen?

Ach ja, sie ist so schlank und schön, wie sie es war.

Sie pflanzte sie und sagte doch, nun lach nur nicht.

Die wächst ja doch sehr schnell sogar.

Dann kam bald schon Schnee und sie lief hin und schütterte voll Angst.

Alle blätterfrei.

Da lachte ich, sie war traurig, denn das hat ihr weh getan.

Und ich sagte,

verzeih'n Immer war sie quick und jung Sie war so voll begeisterung und bös Und war sie nie Ich schenkte ihr ein

kleines Hündchen Mit dem sie mich dann spielte Sie ja so war sie Und wie sie dann verlegen war Wenn ich mal spät nach

Hause kam Und fragte,

was schön Ich wusste ganz genau sie hatte weinen Einen traurig schönen Film gesehen Oh, Anne,

du fehlst mir Ich bin so allein So schön wie es mit dir war Wird's nie wieder sein Sie fuhr mit meinem Wagen aus Und

dann kam sie zu Fuß nach Haus Und sagte, Pech Ich regte mich sehr auf und schrie Sie zitterte,

da küst ich sie Und sagte, blech Doch plötzlich, ja,

da merkte ich Sie weinte still und quälte sich Wenn ich es grad nicht sah Es war dann ein im Frühlingstag Mit Blumen,

Duft und Finkenschlag Als das geschah Oh, Anne,

du fehlst mir Ich bin so allein So schön wie es mit dir war Wird's nie wieder sein Sie sagte nur aufbalz zu mir,

ich ging, dann trat er still zu ihr die Engel ein.

Sie war so schön, sie war so jung, sie ließ mit der Erinnerung mich ganz allein.

Ich lebe nun unser Leben nach, sprech zu ihr wie auf dich brach und sie sagt du.

Diese Wolke da fliegt fort von mir und deckt den Hülge über ihr mit Tränen zu.

Naja, genau so habe ich mir es vorgestellt, hart und sentimental realistisch.

Ist dir was, ihr werdet mir alle ein bisschen fehlen, wenn ich wieder in der Schweiz bin.

Was führt sie zu mir, Herr Notnagel?

Auf ihre Gymnasium ist seit Schulbeginn ein Austauschlehrer, gewisser Doktor Tell.

Ja, aus der Schweiz.

Dieser Herr ist der Klassenlehrte meines Sohnes Pepe.

Ah, ich verstehe, ich verstehe.

Gibt's da irgendwelche Spierigkeiten mit den Zensuren?

Nein, alles in bester Ordnung.

Wiegenteil.

Aber jetzt verstehe ich überhaupt nicht, warum...

Es handelt sich gar nicht um meinen Sohn.

Ach so.

Ja, aber Herr Notnagel mit ihrer Tochter hat Doktor Tell nicht das Geringste zu tun.

Doch, er hat.

Und das ist es ja gerade, weswegen ich schon empört bin.

Es ist doch gegen jede Regel, wenn ein Lehrer und eine Schülerin, abgesehen von den einschlägigen Paragrafen...

Herr Notnagel, Sie haben begründeten Verdacht, dass da ein unziemliches Verhältnis...

Verdacht ist wir zu wenig.

Ich bin sicher.

So was.

Der alte Monsen würde sich im Grab herumdrehen, wenn er wüsste, welche umdiskutablen Situation sie in dem Gymnasium,

dass seinen ehrwürdigen Namen trägt, heraufbeschworen haben.

Ich fordere totale Zurückhaltung, bis ihr Fall von den Kultusböden beider Länder entschieden worden ist.

Schade.

Ich war nämlich sehr gern Lehrer hier.

Na ja, Herr Direktor, jetzt, wo die Sache aufgeflogen ist, möchte ich Ihnen wegen des Erklären, warum ich das ganze...

Bitte, bitte, bitte, bitte.

Ich verzichte auf Intimitäten.

Bitte zugegeben, die Methode ist etwas ungewöhnlich.

Aber sie war dektiert von der Sorge um die Jugend, von einer Lotwendigkeit, einer modernen Aufklärung.

Das müssen Sie mir glauben, Herr Direktor.

Sie glauben doch nicht, dass der Vater nicht des Mädchens dafür Verständnis haben wird.

Bitte, welcher Vater?

Welches Mädchen?

Wollen Sie etwa leugnen?

Zu der Schülerin Notnagel.

Nähre, mir fehlen die Worte.

Marion?

Das?

Die ist allerdings entzückend.

Das ist doch Gipfel der Frivolität.

Herr Direktor, bitte nicht aufregen.

Denken Sie daran, Sie erwarten einen Enkelchen.

Vielleicht etwas Milch?

Nein, danke, danke, danke.

Könnte jetzt keinen bisschen herunterkriegen.

Ich weiß gar nicht, was ich machen soll.

Und schließlich geht es ja auch um die diplomatischen Beziehungen zur Eidgenossenschaft.

Wahnsinnig peinlich, Wahnsinn!

Das ist wahnsinnig.

Könnten Sie mir versprechen, diese Leson, ab sofort.

Ich muss nicht deutlicher werden, ne?

Nein, nein, nein.

Verständlich.

Geben Sie mir darauf Ehren, was als Pädagoge, als Pädag...

Das auf jeden Fall.

Ach so.

Setzen.

Ich gebe das Resultat der letzten Klassenarbeit bekannt.

Meier.

Sechs.

Körner.

Sechs.

Notnagel.

Sechs.

Munk.

Sechs.

Sechs.

Sechs.

Sechs.

Einer hat den Irrsinn vom anderen abgeschrieben.

Alle.

Die Arbeit wird zurückgezogen.

Außerdem werde ich beantragen,

dass die gesamte Klasse wegen des moralischen Verfalls und der katastrophalen Kenntnisse straffweise ein Jahr

zurückversetzt wird.

Dieser Protest!

Dokumentiert wieder einmal ihre Unreife.

Was soll denn aus Ihnen werden?

Glauben Sie, es gibt einen Beruf, in dem es genügt, wenn man nur bis zehn zählen kann?

Doch, gibt es.

Welchen?

Ringrichter beim Boxen, Herr Oberstuhlienrath.

Die Lust an diesen billigen Scherzen wird Ihnen noch vergehen, Notnagel.

Und außerdem, wenn derjenige aufkommt, der den Spickzettel hat herumgehen lassen, der fliegt natürlich!

Guten Flug, Herr Oberstuhlienrath.

Notnagel, was soll das heißen?

Was erfröchen Sie sich?

Ach nichts, ich habe noch laut gedacht.

Zum Nachdenken werden Sie noch ein weiteres Jahr Gelegenheit haben.

Ja, an eine so schwerwiegende Entscheidung treffe ich nicht allein.

Ich habe auch bereits mit dem Ministerium telefoniert und Ministerialer hat Dr.

von Klausi.

Jetzt wird morgen von Stuttgart kommen, um sich hier persönlich ein Bild vom Bildungsstand der 10 A zu machen.

Ministerialer hat Dr.

von Klausi?

Ja, ja, ja, ja.

Ja, der muss neu sein, den kenne ich ja gar nicht.

Ich auch nicht.

Also mir wurde er neulich bei der Tagung im Kultusministerium bereits vorgestellt.

Ja, so, ich weiß nicht, was das Ganze soll.

Ich finde, mein Teil bin mit der Klassice sehr zufrieden.

Und die Majorität des Lehrkörpers hat meinen Antrag unterstützt?

Ja, und deswegen finde diese Prüfung statt.

Was da?

Sehr richtig.

Es muss endlich einmal ein Exempel statuiert werden.

Ja, aber trotzdem.

Die ganze Sache ist mir ein Rätsel.

Alle dieselben schlechten Noten.

Lauter Sechsen, lauter Sechsen.

Ich meine, derjenige, der die Lösung dieser Aufgabe vorgesagt hat, muss doch ein total Trottel gewesen sein, nicht der?

Ja.

Oh, Herr Direktor.

So ohne weiteres würde ich das nicht sagen.

Ja, nein, nein.

Man hat eben jemanden vertraut und der hat sich geirrt.

Ihren ist ja menschlich.

Was ist, Dr.

Tell?

Sie nehmen dieses Subjekt noch in Schutz.

Dein Doktor hat uns ganz schön reingerissen.

Wieso mein Doktor?

Ich hab doch keine Tomaten auf den Augen.

Was meinst du, wie sauer Kurt ist?

Wieso hat euch Dr.

Tell reingerissen?

Er hat uns die Mathe auch weit falsch ausgerechnet.

Ja, weil das hat er doch sicher nicht absichtlich gemacht.

Jeder kann sich mal verrechnen.

Naja, ein Paucher, der nicht rechnen kann, das ist schon sehr verdächtig.

Jetzt sollen wir alle ein Jahr rückversetzt werden.

Wenn das Kurt erfährt, er zerreißt den Tell in der Luft.

Brust, Herr Dr.

Roland.

Brust, Herr Dobner.

Das ist ja ein Schlager, Sie sind gar kein Paucher.

Ich lache mich dort, da haut man von Köpenick im Monsen-Gymnasium.

Aber was glauben Sie, wie schwer das zu spielen war?

Ich hab ganz schön geschwitzt dabei.

Und wie ist es mit der Reportage?

Eigentlich nix, ich war ja in der Zwischenzeit mit anderen Dingen beschäftigt.

Ich weiß, mit meiner Tochter.

Oh, das werden die Kinder sein.

Jetzt wollen wir mal sehen, wie Marie-Gönnel zu Ihnen oder zu mir.

Sie, Fiozi, das ist ja Haus Friedensbruch.

Hinauszage Ihnen.

Das hab ich nicht notwendig, mich so anscheinend zu lassen von so einem Korinthenkaker.

Marie, du, das ist doch Dr.

Peng.

Da haben wir den Salat.

Sie, Sie, Sie, Sie, aufgeblasene.

Was haben wir denn noch hier?

Fatske!

Fatske!

Sie, Sie haben dich hinter meiner Tochter hergemacht.

Gehen Sie aus dem Dunstkreis meiner Atmosphäre, sonst werde ich angreiflich.

Bitte!

Bitte!

Papa, was hättet ihr getan?

Mir nichts, aber dir.

Aber mir doch auch nichts.

Dir auch nichts!

Nein, da kommen wir ja Whisky weiter auf.

Dr.

Holland trinkt nämlich so gerne Whisky.

Roland?

Roland.

Also jetzt verstehe ich überhaupt nichts mehr.

Sie sind nicht Dr.

Tell?

Seit wann siehst du euch denn?

Warum soll ich für uns duzen?

Wir kennen uns erst ein paar Wochen.

Leider.

Ach so.

Ja, also Marion, ich bin nicht der Wilhelm Tell.

Ich bin Peter Roland, Fernsehreporter von Pentagramm in Genf und eigentlich nur darum,

über euch eine Reportage zu machen, Pepe.

Jetzt wundert mich gar nichts mehr.

Sie sind ein schöner Salat.

Nur weil sie sich ein Jux machen, sind wir auch die Schnauze geflogen.

Wir ruhige dich Pepe, ich lass euch nichts sitzen.

Lieber pfeife ich auf meine ganze Reportage.

Ich hole dich aus dem Schleimassel heraus, das verspreche ich dir.

Die Sache wird repariert.

Ja, aber wie?

Zuerst müssen wir die Prüfung vom Ministerium abbiegen.

Welche Prüfung?

Na, da sollte doch morgen irgendein scharfer Hund kommen, auf Antrag von Blaumeise.

Typisch Blaumeise.

Herr Notnag, ich muss sofort telefonieren.

Wo ist das Telefon?

Da drüben.

Marion, kommen Sie mit.

Ich brauche Sie unbedingt.

Jetzt bin ich aber neu gering.

Na komm.

Das ist schon ...

So, jetzt wird es spannend.

Hallo, Frau Einhard.

Ja, bitte, geben Sie mir doch den Nummer vom Kultusministerium Baden-Württemberg.

Ja, in Stuttgart.

So, jetzt müssen wir erstmal die Prüfungskommission aus dem Weg räumen.

Bitte, wie ist das?

32.

Dankeschön.

32, 4 ...

Ja.

Ja, 0711 Vorwahl ist klar.

So, Marion, Sie sind da.

Dann sind Sie zu.

Sie sind jetzt das Sekretariat Taft.

Geldmomsen-Gymnasium.

Und Sie verlangen ein Gespräch für Oberstudiener Taft mit dem zuständigen Referat.

Mensch, Pepe, ich drücke die Daumen.

Das heißt ...

Hier, Sekretariat Momsen-Gymnasium Baden-Waden.

Bitte verbinden Sie mich mit dem zuständigen Referat.

Ja, genau.

Abteilung 2, Lehramt für höhere Schulen.

Genau, richtig.

Ich hier Momsen-Gymnasium Baden-Waden.

Ich verbinde mit Oberstudiendirektor Taft, Herr Ministerial, Dirigent.

Hallo, hallo.

Ich bin die Tausendmalung Verzeihung wegen der Störung, Herr Ministerial, Dirigent.

Hier ist Taft.

Ja, die Sache von heute Vormittag hat sich als ein bedauerlicher ...

um herausgehen.

Nein, nein, nein.

Die Klasse bekam ein Prüfungsthema der Oberprima.

Und das war gar nicht so prima.

Ein Fehler beim Hektografieren.

Ja, ein Teppfehler vom Tipp von einem Herr Ministerjahr.

Nein, nein, nein.

Ohne ein der Herr Ministerjahrerad von Klausowitz braucht nicht mehr zu kommen.

Bin selbst sehr glücklich darüber nach.

Wir sind alle sehr, womit ich mich empfohlen habe, Herr Ministerjahrdirigent.

In diesem Sinne frisch, formfröhlich frei.

Den werden wir los.

Das war ein Großartig.

Ja, ja, ja.

Großartig.

Aber jetzt muss ich erst den Alldacht abservieren.

Wieso?

Das ist der Einzige, der den Klausowitz persönlich kennt.

Das ist vielleicht ich.

Moment, ich hab's.

Das machen wir am besten auf später Deutsch.

Marion, üben Sie mal gleich, ja?

Hier ist Muttergartenrappeswil.

Hier ist Muttergartenrappeswil.

Das ist ausgezeichnet.

Ich verbinde mit dem Chefarzt.

Ich verbinde mit dem Chefarzt.

Das wird gut.

Moms in Gymnasium.

Ist dort das Moms in Gymnasium?

Hier ist Müttergartenrappens Will, Herrn Direktor Taft, bitte.

Und Herr Lodnagel und Gebe, ihr macht inzwischen im Hintergrund so Babyweine im Kinderheim.

Herr Direktor Taft?

Ja?

Ich verbinde mit Frau Oberin.

Wieso Frau?

Hallo.

Ja, Grüezi Herr Taft.

Ja, hier ist Müttergartenrappens Will, Schwestern Oberin.

Spürbliche Tag, spürbliche Kommen gratulieren.

Ein Bübli?

Ein Bub, woher wissen Sie das?

Entschuldigung, verzeihend.

Ja?

12.100 Gramm.

Das gibt es doch gar nicht.

Das gibt es doch gar nicht.

Das gibt es doch gar nicht.

Das ist ein Riesenkind.

Ja, schnimmt gar kein End nicht.

Ja, das ist ein supermaximales Baby.

Sagen Sie, und wie geht es meiner Mutter?

Wie geht es der Mutter, also meiner Tochter, meine ich?

Ja, die Mutter ist wohl ja aus Sicht Zermatt.

Was, sie sind in Zermatt?

Nein, ich spreche nicht aus Zermatt.

Zermatt ist Rapp.

Ah, die ist matt.

Mach hier an.

Dann komme ich.

Ja, ich komme sofort.

Natürlich.

Ich lass hier alle stehen und liegen.

Die kommen.

Oh, da wird sich die Mutter freien.

Wiedersehen.

Hallo, Herr Direktor.

Bis bald.

Es ist da.

Was, das Baby, das Bübli?

12.100 Gramm.

Das gibt es doch gar nicht.

Natürlich, das ist immer ein Riesenkind.

Ihre arme Tochter.

Ich muss sofort zu ihr.

Sie will mich sehen.

Nein, Herr Direktor, morgen kommt doch Herr Minister Jahrrad von Klausewil.

In solchen Fällen geht die Familie vor.

Kollege Knörts kann nicht vertreten.

Herr Minister Jahrrad, ich habe die Ehren-Uhrstuhr, den Direktor Taft, zu vertreten.

Er lässt sich vielmals entschuldigen.

Eine dringende Niederkunft im engsten Familienkreis.

So, so.

Haben Sie ihr dient?

Und ob.

Ein paar Jahre zu viel für mich.

Als Zahlemeister.

Zahlemeister?

Wo ihr Schlappchen macht, wa?

Ja, ich hatte die Nase voll.

Das ist eine Sternhöhle.

Allergien.

Plattfüße an...

Plattfüße?

Hasenfüße seid ihr gewesen.

Lieber der Name?

Knörz.

Knörz?

Knörz.

Sagen Sie mal, ich habe das hier viel.

Ihre Beförderungsakte gammelt irgendwo bei mir in der Schublade herum.

Muss mir das Ding mal in der Gelegenheit besehen.

Zugültig, Herr Ministerer Rath.

Dr.

Achtur Knörz.

Ich bin nicht gültig.

Merken Sie das hier fertig?

Ja.

Und jetzt wollen wir mal diese Markarmelklasse aufsuchen.

Zack, zack.

Ja, ich werde die Kollegen verständigen.

Herr Dr.

Vollhagen, bitte.

Herr Dr.

Vollhagen, Biologie, neue Sprache.

Moin, haben Sie gedient?

Alter Quatsch.

Warte mal, Flakhelfer ist gar nicht der sehr erfolgreiche Flakhelfer.

Und nun, die anderen Kollegen, Herrn Dr.

Blau, Meier.

Kollege Blau, Meier bitte.

Überschuldung Herr Blau, Meier, Biologie Mathematik.

Top.

Moin.

Guten Morgen.

Haben Sie gedient?

Ja, bitte.

Leutnant der Reselven, stellvertretender Bahnhofs-Kommandanten Luppenwalde.

Da haben Sie wohl ne Ruhik-Uwe-Show mit Luppenwalde, was?

Das ging.

Marsch, Marsch, meine Herr.

Hier, bitte, bin es konfiniert.

Den Gang, links.

Sie müssen gleich kommen.

Wer seinen Text nicht kann oder lacht, ins Reiß hinterluft.

Setz' durch hin.

Setz!

Etwas sage ich an meine Herrschaften, ja?

Das mache ich euch dampf und am Ende an.

Wollen wir mal üben.

Setz'!

Auf!

Setz'!

Auf!

Setz'!

Wir beginnen jetzt mit Mathematik.

Nach welchen Formen sucht der Kepler, die zu Bahnen im Raum passen?

Na?

Kepler griff nach den fünf petergeräischen Körpern.

Tetraeda, Würfel, Octaeda, Dodekaeda und Ikosaeda.

Was ihn an dieser Überlegung besonders reizte, war die Tatsache, dass es fünf.

Und nur fünf dieser regulären Polyeda gab.

Richtig.

Und welchen Distanzen entsprachen dann diese Polyeda?

Na, vielleicht kann uns das der Herr aus Luppenwalde sagen.

Wie war doch der Name?

Blaumeier.

Ja, Blaumeier sagen.

Na?

Nicht sehr überzeugend.

Wissen Sie es?

Die Polyeda entsprachen den fünf Abständen zwischen den damals bekannten sechs Planetenbahnen.

Merkor, Venus, Erde, Mars, Jupiter und Saturn.

Jawohl.

Sie sollten mal Ihre Kenntnisse ein bisschen auffrischen, Herr Studienrat.

Ja.

Ist nicht gut, wenn der Herr Schüler mehr weiß als der Lehrer.

Das untergräbt die Autorität.

Verstanden?

Jawohl.

Jetzt Geografie.

Was versteht man unter einer Naturlandschaft?

Bleib Sie mal hier mit der Welle.

Als Naturlandschaften, Päsage natürlich, Päsage spontanee Natur.

Landscape, pflegt man Landschaften ohne oder fast ohne anthropogene Eingriffe zu bezeichnen,

wie sie heute in Europa kaum mehr, dagegen noch in manchen außereuropäischen Hochgebirgszonen,

polaren und tropischen Regionen, als Realität vorhanden sind.

Richtig, setzt.

Und nun zur Biologie.

Aus welchen Energiequellen wird das menschliche Dingsbombsdanks das Nervensystem gespeist?

Vielleicht zieht man ihn, Frau Lahn.

Ich?

Als wesentliche Energiequelle scheint auch hier wie in vielen anderen Energielieferenden Lebensprozessen die Abspaltung

von energiereichem Phosphat aus A-Dinosintrie-Phosphor-Sorre notwendig zu sein.

Richtig.

Und wem verdanken wir diese Erkenntnis?

Na?

Zessen, der Nächste.

Diese Erkenntnis verdanken wir den gelernten Hodgkin und Huxley, die 1963 die Nobelpreis erhielten.

Herr Vorhagen.

Und jetzt die Geschichte.

Wer unterrichtet hier ihr Schichtel?

Ich, Herr Minister.

Ich, Herr Minister Jarrad.

Also, was wissen Sie über die Natur des Krieges, Herr Zahnmeister?

Der Krieg ist der Vater aller Dinge, sagt Herr Glied.

Ach, guck mal, Glied will noch nichts von meinen ura ura ura Großonkel von Klausewitz hier hört, was?

Natürlich.

Also wer weiß es?

Ja, Sie?

Der Krieg ist ein Acht der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen.

Das Ziel ist dabei, den Feind wehrlos zu machen.

Dies geschieht unter Anstrengung aller Kräfte.

Ost jetzt zeichnet.

Glocker Freund.

Ich muss schon sagen, das Niveau dieser Klasse ist sensationell.

Mir scheint, hier wird eine Generation von Eierköpfen heran gezüchtet.

Ich werde diesen Upstand höheren Ort zu Römen wissen.

Man kann dem Lehrkörper und dem Leiter dieser Anstalt nur gratulieren.

Frau Doktor, danke schön.

Herr Professor, vielen Dank.

Vielen Dank, Frau Lieberkanz.

Herr Klass, vielen Dank.

Frau Doktor.

Meine Herrschaft, ich muss Sie etwas enttäuschen.

Natürlich in der angenehmsten Weise.

Es war nämlich ein Irrtum.

Ein totales Missverständnis.

Es war gar kein Bübli.

Nein, es waren zwei Buben.

Ich habe Zwillinge zur Welt gebrauchen.

Dann muss man der Kreis dreifach gratulieren.

Dreifach?

Wieso denn das?

Weil das Ergebnis der ministeriellen Prüfung ganz außerordentlich war.

Die Klasse wusste einfach alles.

Das ist doch sehr erfreulich, nicht?

Insbesondere, weil Sie für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen sind.

Ja, also meine Herrschaften, wenn nun diese Prüfung bei der CNA so erfreulich ausgefahren ist,

dann ist mir eigentlich aber diese Sache mit der Klassenarbeit doch nach wie vor ein Rätsel.

Herr Doktor Blaumeier, haben Sie diese Mathematikaufgabe nicht vielleicht doch zu schwergestellt?

Aber mit nicht, Herr Direktor.

Wenn Sie sich bitte überzeugen wollen.

Ja, bitte gerne.

Bitte.

Bitte.

Ja, danke.

Nein, ich muss Ihnen...

Das ist die Aufgabe?

Ja.

Und Sie werden mir zugeben müssen, dass Sie den Anforderungen an eine Untersekunde durchaus entsprechen.

Ich danke Ihnen, meine Damen und Herren.

Danke vielmals, danke.

Bitte gehen Sie wieder in Ihre Klassen.

Danke.

Danke, Dr.

Knörz.

Danke.

Herr Dr.

Tell, bitte sofort ins Direktorat!

Ich wiederhole es!

Dr.

Tell, sofort ins Direktorat!

Dr.

Tell, sofort ins Direktorat!

Das ist gut.

Woher wissen die, dass ich schon da bin?

Wer ist da?

Ja, ich.

Ach, Sie sind da.

Ja.

Ja, wo ist das Direktorat?

Das Direktorat ist hier gerade aus, dann links und dann sind Sie schon.

Danke.

Herr Dr.

Tell, Sie haben das Ergebnis dieser Mathematikaufgabe der Klasse zugeleitet.

Wissen Sie, was das ist?

Das ist Bedruck!

Und Sie haben Beihilfe geleistet, Herr Direktor.

Oder ist das vielleicht hier auf diesem Blatt Papier nicht Ihre Unterschrift?

Das einzige, was Sie mir vorwerfen können, ist, dass ich Ihr geistiges Eigentum ist.

Das hätten Sie besser für sich behalten, wie das RGBC gezeigt hat.

Wer sind Sie?

Was wollen Sie?

Grüeze, Herr Direktor, haben Sie den Karl Husten gut überstanden.

Ja, wer sind Sie denn?

Dr.

Wilhelm Mariatel vom Departement der Lastrektion, Genf.

Ja, aber...

das ist ja mein Schwager!

Ja, Grüeze, Peter, was machst du denn hier?

Ciao Willi, Schaus, grüe du's.

Was machst du hier?

Ja, das frage ich, bin ich hier in einem Ehrenhaus?

Wer ist wer?

Ja, äh, excuse, Herr Direktor, ich glaube es ist höchste Zeit, dass ich einmal meinen Inkognitor lüftet.

So ein Mist, zum Teufel mit der Penne genossen.

Wenn das in die Hosen geht, können wir uns gratulieren.

Ach, das wird schon gut gehen.

Du weißt doch, wie die Sache steht.

Seid doch nicht so feigell.

Ach, gehst du ein Jahr länger auf diese Scheißbude oder wir?

Blöde, ganz.

Herr Dr.

Tell.

Ja?

Ich meine doch, ich mach Ihnen einen Vorschlag.

Ich stelle mich zur Verfügung.

Ich stelle den Lehrkörper zur Verfügung.

Ich stelle auch die Schüler zur Verfügung, alles für Ihre Reportage.

Nur eines müssen Sie mir versprechen.

Was Sie wollen?

Bitte lassen Sie mich aus dem Spiel.

Meine Nerven schleifen am Boden und die Sache mit der Mathematikaufgabe, die muss unter uns bleiben, ja?

Ehrenwort.

Das ist ja fast wieder rüttelig schwur.

Auch immer nichts.

Schau doch unter irgendeinem Vorwand mal rein, Tepe.

Ich halte mich mehr aus.

Ja.

Kinder, alles okay?

Jetzt kriegen wir Sie doch noch los.

Na, na, na, na, na.

Bitte keine Intimitäten zum Lehrkörper.

Sie werden natürlich sofort bemerkt haben, meine Herrschaft, dass diese ganze Geschichte frei erfunden ist.

Ja, dass es so ein Gymnasium wie diese in Deutschland gar nicht gibt.

So, es wird sofort in die Luft gesprengt.

Halt, halt, halt.

Schulen bei uns sehen ganz anders aus.

Nämlich so.

Oder sollte ich mich vielleicht geirrt haben?

Salü.

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