All language subtitles for Peter.Alexander.1963.Charleys.Tante

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Original subtitles

Kann ich irgendwie behilflich sein?

Ich bitte um Entschuldigung, ich glaubte, das wäre hier das Konferenzzimmer.

Ja, ist es auch, aber ein bisschen missbraucht.

Sie wissen nicht, wo ich die Frau Generalkonsult finde?

Die Frau Gener...

Ja, die Privaträumlichkeiten befinden sich eine Etage höher.

Danke.

Ist er.

Kann ich Ihnen sonst noch irgendwas erfüllen, die man an den Wunsch hat?

Danke.

Es wäre aber schön, wenn Sie noch ein bisschen bleiben könnten.

Vielen Dank.

Schön!

Wie eine Blume, die er blüht.

Wie ein berauschendes Lied.

Hast du bezaubert so viel, mein Herz?

Du Mädchenfrau.

Lieber Dr.

Wilder, ich brauche Ihre Hilfe.

Bitte, Herr Generalkonsult.

Kein Mensch kann mir sagen, wie viel der Gesamtwahn-Austausch mit Südamerika in den letzten Jahr betragen hat.

Zwei Millionen, 46.365 Tonnen.

Was großartig, wie Sie das im Kopf behalten können.

Ja, aber davon fällt auf die...

auf die Kaffee aus...

137.327 Doppelzentner.

Was ja für ein enormes Gedächtnis für Summen, Dr.

Knocher.

So ist das nun mal im Leben, Herr Generalkonsul.

Die einen haben die Summen im Kopf, die anderen in der Brieftasche.

Ja, und die Zahlen für die letzten Ausruheverschüsse haben Sie die auch im Kopf?

Ja, da hab ich.

Kupfer 3278.

Ich denke, wir gehen in den Garten und draußen sind Sie angelegt.

Die sind zwar Erdöl 272,0.

Und wie stellen Sie sich denn zu dem Artikel?

Ich meine, mit dem Artikel könnte ich mich befreuen.

Und wie sind Sie eigentlich mit dem Hotel zufrieden, meine Damen und Herren?

Alles in Ordnung.

Für die zwei Tage geht es jedenfalls.

Das ist aber eine Qual hier, einen Parkplatz zu finden.

Guten Tag.

Sie kennen doch meine Sekretärin?

Natürlich er nicht.

Sie bieten neben Sie Platz.

Wir waren eigentlich der Herr, der sich an der Tür mit Ihrem Gemahl unterhalten hat.

Ein Herr mit meinem Mann?

Ich habe ihn niemand gesehen.

Wie Sie wissen, bin ich sehr kurzsichtig.

Und wenn von meinem Mann die Rede ist, seh ich überhaupt nichts mehr.

Oh, bitte um Entschuldigung, mir fällt da noch etwas ein.

Sie wollen wirklich schon in zwei Tagen nach Brasiliana zurückfliegen?

Ja, ich muss.

Ich habe nicht nur die Plantage von meinem Mann geerbt, sondern auch wieder mit verbundener Arbeit.

Sie sind also nur wegen der Generalversammlung hergekommen?

Als Hauptdaktionärin musste ich ja wohl.

Danke schön.

Ja, ich komme.

Ich hole schnell den Wagen.

Also dann auf Wiedersehen, meine Liebe.

Lass mich fahren.

Auf Wiedersehen, Frau Ramirez.

Oh, ich schuldige Sie auf Wiedersehen.

Eine bildschöne Frau.

Wer ist sie?

Wenn ich das nur wüsste.

Und wer war die andere?

Kleine Brinnette.

Die ist nämlich auch nicht übel.

Heinrich?

Ich weiß es leider auch nicht.

Na los, fahren Sie schon, Herr Kollege.

Na, jetzt müssen wir losfahren.

Ja, aber noch rückwärts.

So eine Frechheit.

Der ist absichtlich rückwärts gefahren.

Ich bitte 1.000 Mal um Entschuldigung.

Ich komme selbstverständlich für den Schaden auf.

Gestatten Sie Dr.

Otto Wilde.

Darf ich Ihnen meine Karte geben?

Danke, das ist nicht notwendig.

Bei mir ist ja nichts passiert.

Schade.

Wie bitte?

Ich meine, bei der Gelegenheit hätten wir uns etwas näher kennenlernen können.

Ja, dann hätten Sie mehr Gas geben müssen.

Vielleicht gelingt es Ihnen beim nächsten Mal.

Wer mag das sein?

Dr.

Otto Willner, Deutsche Handelsartistin Südamerika.

Gestern früh angekommen, vertrete Interessen einer deutsch-amerikanischen Handelsgesellschaft fährt übermorgen ab,

35 Jahre alt, unverheiratet.

Woher weißt du das alles?

Erkundigt beim Konsulatsekretär.

Warum?

Mona, nicht einmal denken kann ich mehr, ohne dass du gleich weißt, was ich denke.

Dafür bin ich seit Jahren deine Privatsekretärin.

Das kostet Ihnen eine Kleinigkeit.

Tut mir leid.

50 Schilling.

Was, 50 Schilling?

Verkehrsetzungswoche, wir sind teurer geworden.

Heinrich, 50 Schilling.

Sehr.

Danke sehr.

Gute Fahrt.

Danke.

Gute Einnahmen.

Nein, 50 Schilling.

Die Damen werden langsam zu teuer.

Na ja, die erreichen wir nicht mehr.

Aber ich werde noch herauskriegen, wer sie sind.

Also, Heinrich, was haben wir für ein Programm?

Ich sollte Sie daran erinnern, dass Sie Ihren Bruder anrufen wollten.

Ah ja, der gute alte Ralf.

Allez.

Hopp.

Allez.

Hopp.

Allez.

Hopp.

Pause.

Au.

Was passiert?

Nein, die Flasche ist noch ganz...

Danke.

Eine Schnaps.

Eine Schnaps, bitte.

Ja, wieso?

Denn Sie haben doch gerade eine ganze Flasche bekommen.

Ja, da waren wir aber zu stark.

Au.

Hallo, hier Ralf Wilder.

Otto?

Bist du im Lande?

Seit gestern Abend.

Ich habe dich auch sofort angerufen, weil es hat sich niemand gemeldet.

Ja, wir waren nicht zu Hause und die alte Wolke, die hört ja nur, wenn er will.

Das ist ein Blattbrauch, wie ich für die Sandwiches.

Du, Charlie?

Ja, was ist denn?

Stell dir vor, mein Bruder ist in Europa.

Er hat eben angerufen.

Er kommt heute Abend kurz vorbei.

Ausgerechnet.

Mensch, das sieht ja wirklich aus, als ob zwölf Personen kommen würden.

Ja, natürlich.

Wie sollen wir ein Mädchen sonst weiß machen, was wir in der Party für zwölf Personen geben?

Oder recht hast du recht?

Hör auf.

Sie machen aber heute sehr viel Umstände mit ihren Damenbesuch.

Naja, das ist aber was ganz Besonderes, Wolke.

Verstehen Sie?

Ach, du liebe Zeit, wir müssen die Bilder umdrehen.

Komm.

Das haben Sie auch sehr selten gemacht.

Was sind das für Damen, die heute kommen?

Zwei reizende Mädchen aus Stockholm.

Versteh'n Sie sich vor, wir kennen Sie bereits seit acht Tagen ganz zauber auf, sag' ich Ihnen.

Seit acht Tagen?

Und da kommen die erst heute zu Ihnen?

Ja, hoffentlich.

Die Damen wissen nämlich noch nichts von Ihrem Glück.

Wollen wir die Jungs nicht anrufen?

Nein.

Warum nicht?

Man soll sie nicht verwöhnen.

Wir sind ja mit Ihnen verabredet.

Das soll Ihnen genügend.

Ulla!

Ich bin's!

Fahrt ihn.

Schmeiß den Zigarette raus.

Warum habt ihr euch eingesperrt?

Es sind schon zweimal wildfremde Menschen ins Zimmer gekommen, Papi.

Wunderhört, ich werde mich beschwert.

Hübsche mir der Gerauch!

Nein, Papi!

Der Rauch zieht von draußen durch das Fenster rein.

Ich mach es zu.

Deine Hose ist zu kurz, Britta.

Ich weiß, Onkel, ich müsste schon links ein paar neue haben.

Ja, mach den Kasten aus.

Was machst du heute Abend, Papi?

Ich?

Aber eine geschäftliche Besprechung.

Und ihr beide geht heute Abend ins Konzert.

Hier, habe ich die Karten.

Mozart.

Was rümpfst du die Nase, Britta?

Was soll ich sonst trompfen?

Britta, ich verblickte mir diesen Ton.

Ich habe deiner Mutter versprochen.

Ich weiß, Onkel, was du ihr versprochen hast.

Aber ich bin davon überzeugt, dass ihr es dir nicht verboten hat,

mir zu erlauben hier und damit ein paar Freunden schwimmen zu gehen.

Schwimmen?

Ja, und hinterher ein bisschen tanzen.

Tanzen?

Womöglich mit Herrn Charlie Salzmann.

Er heißt Salman und ist ein sehr netter Junge.

Mein Geschmack ist er nicht.

Du brauchst auch nicht mit ihm zu tanzen, Papi.

Ulla, sei nicht frech.

Ihr beide geht ins Konzert und damit passt er.

Ja, bitte?

Ja, er ist da.

für dich da vom Institut Diana.

Schon jetzt?

Ja, ich gehe auf mein Zimmer.

Mein Onkel geht auf sein Zimmer.

Institut Diana, was ist denn das?

Das, das ist ein Jägerverein.

Kinder, ihr kennt doch meine Geldschwierigkeiten.

Ich versuche, ein paar zahlungskräftige Jäger für meine Wälder zu bekommen.

Für einen kapitalen Bock zahlt man heute enorme Beträge.

Vielleicht schaut dann auch für dich eine echte, rele, deine Hose heraus.

Also, Kinder, ja, es bleibt dabei.

Mozart!

Hast du gemerkt, wie verlegen er war?

Schluckst du das mit dem Jägerverein?

Warum sollte Papi lügen?

Warum sollte er nicht?

Institut Diana?

Schauen wir mal den Telefonbuch nachher.

Heinrich.

Du hast dich?

Kein Wunder bei der Hitze.

Lass dich laschen.

Ich habe gerade so der Wasser bestellt.

Das trifft sich ja ausgezeichnet.

Ah, das Bankett ist schon da.

Ja, die Rechnung leider auch.

Ungeheuer, was sowas kostet.

Ganz schön gepfeffelt, oder?

Ja.

Naja, für mein einziges Hobby ist mir eben nichts zu teuer.

Kannst gehen, Heinrich.

Ich kann gehen.

Danke.

Blumen.

Das ist doch ein Brief.

Die von unserer Stoßstangenbekanntschaft sind?

Das glaube ich nicht.

Der hätte sich ja Rosen geschickt.

Herr Wolfgang, eine Vase.

Eine Vase?

Moment!

Hallo?

Achtung!

Hopp!

Schon wieder, K.O.

Was passiert?

2 zu 0 für dich.

Hallo?

Ja, hier ist Charlie Salman.

Wer ist da?

Deine Tante Carlotta.

Ich hoffe, du weißt, wer ich bin.

Ja, ja, natürlich weiss ich das.

Die Cafetante.

Entschuldige, aber bei uns wirst du nur so genannt.

Ja, Vater hat mir erzählt, dass du nach Europa kommst.

Er freut sich genauso auf deinen Besuch wie ich.

Wann?

Heute Abend.

Nein, nicht heute Abend.

Bist du wahnsinnig.

Ja, und selbstverständlich, Tante Lotte.

Du bist jederzeit herzlich willkommen.

Aber bitte erst nach 9 Uhr, weil vorher sind wir nicht zu Hause.

Vorher habe ich auch gar keine Zeit, Charlie.

Ich bin schon sehr neugierig darauf, wie du aussiehst.

Bist du ein hübscher, junger Mann geworden?

Na, das ist Geschmackssache.

Wer war denn das?

Mein Freund Ralf.

Wir wohnen zusammen.

Ja, du wirst ihn sowieso kennenlernen.

Nein, nein, also mitbringen brauchst du nichts.

Wir haben genug für 12 Personen.

Also bis heute Abend, Tante.

Auf Wiedersehen.

Wiedersehen.

Also, was hat uns noch gefehlt?

Was ist der Abend im Eimer?

Was soll ich denn machen?

Ich kann die arme Witwe doch nicht einfach abwimmeln.

Vater würde mir an den Hals umdrehen.

Der war ja ganz aus dem Häuschen, als er hörte, dass die nach Europa kommen.

Warum?

Davon wegen hier.

Die arme, kinderlose Witwe besitzt nämlich einige Millionen.

Ah, eine Erbtante, also?

Ja, vorausgesetzt, dass sie keine Kinder mehr kriegt.

Sie jung und hübsch?

Keine Ahnung.

Wie heißt sie denn?

Solche Namen kommen höchstens noch im Kino vor.

Da kann sich kein Mensch merken.

Moment mal, ich habe mir das aufgeschrieben.

Carlotta Ramirez, Di Calvadores, Iro Triges, Hada Puenta, geborene Schulze.

Und woher hat sie die Moneten?

Von ihrem verstorbenen Mann, der war Café-Millionär.

Ja.

Na ja?

Musst du sie natürlich empfangen?

Ja.

Herr Reinhard!

Stehen Sie die Flasche auf den Tisch.

Jawohl, Herr Doktor.

Dona Leta, da gehen Sie hier, das gesteckt sich.

Geht's Ihnen aus.

Grüße hat sich, Herr Doktor.

Der Zauberkasten ist doch sein Gehirn.

Ja.

Ein Doppel der Boden.

Alles normal.

Der Schwäben, der Handelsattasche.

Also diesmal sind ganz gute Sachen dabei, wirklich.

Ja.

Ja, das kann man wohl sagen.

Aber ein paar sind wieder unmöglich.

Zum Beispiel das hier.

Wie lasse ich einen Elefanten verschwinden?

Kann doch nicht jedes Mal, wenn ich bei einer Party eingeladen bin, einen Elefanten mitschleppen.

Und dann dieser Trick.

Ich glaube, den kann ich vollinhaltlich nie durchführen.

Die schwäbende Jungfrau.

Vielleicht findet sich ein Medium.

Sehr schwer, Herr Reich.

Sehr schwer.

Ich muss dringend ins Konferenz.

Ja, die Herren sind schon fast vollzeitig versammelt.

Ich gehe ja schon.

Was könnte ich mitnehmen?

Also mal das hier.

Und dann das hier.

Und das hier.

Und dann das hier.

Damit es nicht verdunstet.

Bei der Hitze.

Ja, Heinrich, das ist dann für heute frei.

Moment, Herr Dr.

Sie haben einen Faden auf der Schulter.

Und dann tue ich noch weg?

Tut's weh?

Ja.

Dann ist es gut.

So, den Schlüssel.

Heinrich, ich habe noch einen Auftrag für dich.

Erkunde ich dich, aber bitte diskret.

Wer die Dame heute Morgen waren, wo sie wohnt.

Ja.

Und wie du das Ding wieder runterkriegst, steht in einem dieser Bücher.

Auf!

Er hat schon wieder den Rückwärtsgang eingeschaltet.

Ich begrüße Sie, Herr Doktor.

Ah, Herr Direktor.

Ich hatte schon Angst, Sie kommen nicht.

Sie haben mich nämlich nicht wissen lassen, ob Sie nachher an dem Abendempfang, der im Konsulat stattfindet,

teilnehmen werden.

Abendempfang?

Nur im ganz kleinen Kais.

Zu Ehren unserer Hauptaktionärin, Frau Carlotta Ramirez.

Also, ich weiß es noch nicht ganz genau.

Ehrlich gesagt, Hauptaktionärinnen sind im Großen am Ganzen nicht mehr geschmackt.

So, wie sieht denn die Alte aus?

Die Alte.

Alte.

Kommen Sie.

Ich werde Sie miteinander bekannt machen.

Muss das sein?

Nein.

Mein Mann hat Ihnen zu Ehren eine südamerikanische Kapelle engagiert.

Entschuldigen Sie, Frau Ramirez.

Darf ich Ihnen Herrn Doktor Otto Wilder vorstellen?

Ich freue mich sehr, Sie kennenzulernen, Herr Doktor.

Sie sehen, man braucht nicht unbedingt Stoßstangen zu verbiegen, wenn man jemand kennenlernen will.

Oh, gnädige Frau.

Sie kennenzulernen ist mir schon eine verbogene Stoßstange wert.

Komisch, ich bin richtig aufgeregt.

Ich scheint's ja wirklich erwischt zu haben.

Ja, sieht so aus.

Du pass bloß auf, diese Brigitte sieht sehr entschlossen aus.

Und bevor du's merkst, bist du verheiratet.

Und wenn's so wäre...

So, das hab ich mir von unseren Nachbarn ausgebrockt.

Wozu?

Für ihre Gäste.

Du, Wolke glaubt immer noch, es kommen wirklich zwölf Personen zu uns.

Was?

Es kommen nicht zwölf Personen?

Nein, es kommen höchstens zwei.

Vorher ausgesetzt, dass es uns gelingt, sie zu überreden, zu kommen.

Ja, warum soll es ihnen nicht gelingen?

Und bis jetzt ist es ihnen immer gelungen.

Ja, ja, aber diesmal ist das was ganz anderes.

Die Damen sind aus Schweden und...

Aus Schweden?

Sie, ich hab einige schwedische Filme gesehen.

Ja, ich habe diese Filme auch gesehen.

Aber Ullas Vater scheint sie nicht gesehen zu haben.

Jedenfalls ist er ein altmodischer Tiran.

Oder darf dies nicht, oder darf das nicht.

Keinesfalls darf sie zwei Jungen gesehen auf ihrer Bude besuchen.

Ohne entsprechende Aufsicht.

Ich bin ja da.

Ja, das sind aber alles andere als entsprechend.

Also, gar so unerricht hat der Halt der Schwede nicht.

Jetzt keine Moralpredigtenwolke, ja?

Passen Sie auf, Sie müssen uns helfen.

Ja?

Sagen Sie zu, Sie wechseln das?

Ja.

Und wenn die Damen da sind,

dann verschwinden Sie und rufen uns als irgendeiner Telefonzelle so circa sieben bis achtmal an und sagen ab.

Ja, was soll ich abzuhaben?

Ja, Ihr erscheinen.

Mein erscheinen?

Nein, Sie sagen, hier ist der Polizeipräsident oder Lord Burberry oder da ist ja ganz egal, was Ihnen gerade einfällt.

Und dann sagen Sie, Sie können nicht kommen.

Verstanden?

Ja, ich kann nicht kommen.

Hier, Diana, Institut für Vornehme, Ehe an Bahnung?

Da haben wir es.

Was will Papa bei einer Ehe an Bahnung?

Was ein verschuldeter Gutsbesitzer tut, wenn er seinen Hof vor der Versteigerung retten will.

Du meinst, er sucht eine Frau mit Geld?

Er sucht Geld mit Frau.

Anders geht das nun mal nicht.

Aber ich will keine Stiefmutter.

Dann musst du dich bei allen und noch vor deinem Vater heiraten.

Wen?

Ich glaube, jetzt hast du die beste Gelegenheit dazu.

Du, dieser Charlie scheint richtig verknallt in dich zu sein.

Verknallt bin ich auch.

Na, umso besser.

Was nehmen Sie?

Danke, ich trinke gerade.

Kein Alkohol.

Ich darf aber, ja?

Ein herrlicher, alter Cognac.

Oh, Cognac mag ich schon gar nicht.

Ich weiß nicht, wenn der schmeckt irgendwie nach Seife.

Prost.

Prost, ich muss mal von der Seife kosten.

Oh, da drüben sehe ich Austern.

Mögen Sie sie?

Für Austern lasse ich mein Leben.

Das können Sie leicht haben, Sie brauchen nur ein paar schlechte erwischen.

Wollen Sie mir die Austern ausreden, Herr Doktor?

Im Gegenteil gehe ich vor, ich bringe Ihnen sogar ein paar.

Danke.

Ich setz mich inzwischen an den Tisch da.

Ah, wie geht es Ihnen?

Oh, guten Tag, Herr Doktor.

Guten Tag.

Austern.

Austern.

Wunderbar.

Die sind schlecht.

Die riechen.

Die kann ich nicht empfehlen.

Oh, dabei bin ich so anfühlig.

Ich danke Ihnen viel.

Bitte, bitte.

Dann nehme ich lieber ein Hühnchen.

Ja, ist besser, ist besser.

Voilà, madame, die letzten Ausstattung.

Sagen Sie ja, Doktor, wer war der kleine, dicke Herr, der eben so erschreckt davon lief?

Was denn kennen Sie nicht?

Jean-Paul Wopperschalek.

Ein bekannter Schriftsteller.

Früher hat er ganz spannende Geschichten geschrieben, aber jetzt hat ihm sein Arzt jede geistige Arbeit verboten.

Er darf nur noch für das Fernsehen schlagen.

Und ich wusste gar nicht, dass Sie so boshaft sein können.

Und ob ich das kann?

Nein, aber spannend.

Wann reißen Sie wieder ab?

Übermorgen.

Schon?

Mhm.

Schaffen Sie das auch alles?

Was dann alles?

Besuch in der Oper, Gartenfest im Golfclub.

Wieso?

Das habe ich doch alles gar nicht vor.

Aber ich?

Mit Ihnen?

Sagen Sie, Herr Doktor, Sie haben sich wohl noch nie bei einer Frau einen Korb geholt, was?

Selten, Frau, sehr selten.

Wissen Sie aber einen kleinen psychologischen Trick.

Würden Sie mir den verraten?

Aber natürlich, bitte.

Ein Mann spürt doch, bei welcher Frau er Chancen hat und bei welcher nicht.

Und?

Bei der er keine Chancen hat, um die macht er aber einen großen Bogen.

So holte sich nie einen Korb.

Das ist alles lächerlich einfach.

Oh ja, lächerlich.

Sie müssen nämlich wissen, dass ich was Frauen anbelangt.

Sehr wählerisch bin.

Na ja, sonst wäre ich ja schon nix verheiratet.

Wieso stellen Sie so hohe Ansprüche an Ihre zukünftige Frau?

Eigentlich nicht.

Sie muss nur eins haben.

Humor.

Seien Sie unbesorgt, Herr Doktor.

Die Frau, die Sie mal heiratet hat, bestimmt Humor.

Also bei einem Fußballmatch würde es jetzt heißen 1 zu 1.

Der Schiedsrichter pfeift.

Um Himmels Will nicht pfeifen.

Hübschen Ring haben Sie da.

Familienwappen, derer von Wilde.

Ich denke, in Österreich sind Adelstitel verboten.

Ja, und zu einem Überfluss heißt sich auch noch Otto.

Hola, komm.

Copyright WDR 2021 Also, da hat einen richtigen Kampf gekostet, diesen Tisch frei zu haben.

Bitte sehr.

Danke.

Es ist sehr schön hier.

Schön voll.

Guten Tag, Herrschaften.

Bitte sehr, was kann ich für Sie tun?

Ein Eiscafé, bitte.

Für mich auch, bitte.

Mit Schlag oder ohne Schlag?

Nein, ohne.

Warum wollen Sie mich schlagen?

Schlag heißt so viel wie Schlagobers.

Verstehen Sie?

Schlagobers heißt so viel wie Sahne.

Ach, ja.

Bitte vier Eiscafé mit Schlag.

Bitte schön.

Nun, Ralf, haben Sie ein schickes Programm für heute Abend?

Ja, das mit dem Programm, das ist nämlich so.

Es ist was dazwischen gekommen.

So.

Sehr.

Wir sind nämlich gezwungen, heute Abend auf unserem Dachgarten eine Party zu geben.

Wieso sind Sie gezwungen?

Schon eher meiner Tante.

Die ist ganz unerwartet eingetroffen.

Aus Brasilien.

Und wegen dieser unerwarteten Tante wollen Sie uns sitzen lassen.

Aber nein, Britta.

Vom Sitzen lassen ist ja gar keine Rede.

Im Gegenteil, Sie kommen natürlich mit.

Zu Ihnen?

Ja, Sie wollten sich doch schon immer einmal unseren Dachgarten ansehen.

Ehrlich gesagt, ich habe nicht die Absicht, die Einladung anzunehmen.

Aber Britta, warum denn nicht?

Bitte, ich kenne ja die strengen moralischen Grundsätze ihres Onkels.

Aber wir sind ja nicht allein.

Sie lauter ehemalige Leute eingeladen.

Zum Beispiel ein gewisser Dr.

Brunner rechtsanwalt mit seiner Frau.

Und dann der Direktor einer Versicherungsgesellschaft mit seiner Schwester.

Ja, Schwester.

Ach, du lieber Gott lauter Spießer.

Bitte, bitte, sagte Sie Spießer?

Ja, Spießer.

Wieso sind lauter Reizende Leute?

Nein, Ralf.

Ich habe wirklich keine Lust, den Abend im Trautenfamilienkreise zu verbringen.

Wir hätten uns ihren Dachgarten gerne angeschottet, wenn wir allein gewesen wären.

Was soll das heißen, Sie wären gekommen, wenn wir die Leute nicht eingeladen hätten?

Mhm, so ist es.

Schade.

Ja, aber das ist doch gar kein Problem.

Die laden wir ganz einfach wieder aus.

Geht denn das?

Ja, natürlich geht das.

Natürlich.

Die haben sowieso nicht so fest damit gerechnet.

Entschuldigen Sie, können Sie mich mit dem brasilianischen Konsolat verbinden?

Natürlich, mein Herr, aber auf diese Zeit wird wohl niemand mehr da sein.

Es kommt auf einen Versuch an.

Bitte, ich lasse Sie verbinden.

Zelle 1.

Danke.

Frau Lemp, pass ich dir an, ich lasse den Konsolat zelle 1.

Danke.

Ja, es muss doch noch irgendjemand da sein.

Wie?

Natürlich sind Sie irgendjemand.

Meine liebe Dame, eine Raumpflegerin ist sogar ein sehr wichtiger irgendjemand.

Ja, ja.

Was ich wissen will, ich glaube, meine Frage können Sie doch nicht beantworten.

Ich möchte mich nach einer Dame erkundigen.

Nein, keine Raumpflegerin.

Eine Dame, die heute Vormittag die Frau Generalkonsult besucht hat.

Ja.

Die Dame heißt Carlotta Ramirez de Calvadores i Rodríguez Ada Quetta.

Und wie heißen Sie?

Mona.

In der Kürze liegt die Würze.

Ich weiß, Sie mögen keinen Alkohol, aber ein Glas Champagner trinken Sie da, ja?

Ich werde wenigstens so tun.

Prost.

Liebe Carlotta, jetzt muss ich Ihnen leider Herrn Dr.

Wilder entführen.

Hoffentlich haben Sie nicht vergessen, was Sie uns versprochen haben.

Ja, ich habe versprochen, die genauen Ziffern der Ausfuhrvolumen des Jahres 1999.

Nein, nein, nein, die ist mal handelt es sich nicht um Ihr Zahlengedächtnis, sondern um Ihr musikalisches.

Ach so?

Ach so, ja.

Entschuldigen Sie bitte.

Was soll er, der Arme?

Singen soll er.

Das kann ja genauso gut wie ein echter brasilianischer Gautscho.

Die singen gar nicht so gut.

Der Jackie kennt keine Gefahren.

Der ist ein Mann, der was kann.

Wenn alle sehr vorsichtig waren, ging der Jackie erst mal ran.

Aber immer tut er das nicht.

Das macht der Jackie, nur wenn der Mond scheint.

Nur wenn der Mond scheint, macht er das.

Das macht der Jackie, nur wenn der Mond scheint.

Nur wenn der Mond scheint, macht ihm das Spaß.

Der Jackie kann wunderbar singen, wie Freddy auf ganz hoher Süd.

Wenn er mal so richtig hin schon kommt, singt er oben auch das C.

Aber immer tut er das nicht.

Das macht der Jackie, nur wenn der Mond scheint.

Nur wenn der Mond scheint, macht er das.

Das macht der Jackie, nur wenn der Mond scheint.

Nur wenn der Mond scheint, macht ihm das Spaß.

Der Jackie hat Glück in der Liebe.

Doch manche Frau fragte sich schon, warum küst der Jackie mich gestern und läuft heute mir davon.

Aber immer tut er das nicht.

Das macht der Jackie, nur wenn der Mond scheint.

Nur wenn der Mond scheint, macht er das.

Das macht der Jackie, nur wenn der Mond scheint.

Der Mond scheint, macht ihm das Spaß!

Vielen, vielen Dank, Herr Doktor.

Also, wenn ich Ihnen auch einmal in den Gefallen erweisen kann.

Das können Sie jetzt schon, Frau Generale Kronzer.

Und wer wäre?

Ich möchte heute Abend beim Bankett neben Frau Kanto Taramira sitzen.

Oh, das schmeißt meine ganze Sitzordnung.

Aber ich will sehen, was ich machen lässt.

Ach ja, bitte.

Darum bitte ich Sie, meine Damen und Herren, auf das Wohl des Mannes zu trinken,

der sich um die wirtschaftlichen Beziehungen unserer Länder so besonders große Verdienste erwarten hat.

Herrn Doktor Otto Wilder.

Ich wiederhole Doktor Otto Wilder.

Das sind Sie?

Ja.

So, meine Damen, das hier ist unser Schloss.

Das ist eigentlich so ein Schloss von Herrn Wolke, oder so liebenswürdig, und hat es uns vermietet.

Also ein Wolkenschloss.

Guten Abend.

Guten Abend, Abend.

Bitte, hier über diesen Hühnerleiter geht's hinauf in die oberen Geweche.

Und ich bitte.

Gentlemen first.

Bitte.

Das ist wirklich hübsch hier.

Direkt romantisch.

Gibt es auch etwas, was in direkt romantisch ist?

Ja, du zum Beispiel.

Hast du Wolke schon gesagt, dass er nicht zu telefonieren braucht?

Nein, man hätte sich das dann tun sollen.

Ich sag's ihm gleich, nach dem ersten Kurs.

Hallo.

Hau.

Zwei, vier, sechs, acht.

Acht Schilling.

So eine Verschwendung.

Schön, dass Lichter mehr nicht, wa?

Das werden Sie auch verstehen, warum ich mit meiner Liebeserklärung den heutigen Abend abgewartet habe.

Sie finden, dass Lichtereklamen einen besonders positiven Einfluss auf den Erfolg einer Liebeserklärung haben?

Warum nicht?

Wie das zum Beispiel?

Ja, ich glaube, es ist besser, wenn wir vorher doch einen Cocktail trinken, nicht?

Trinkst du einen mit, Ola?

Später.

Bitte.

Diese Britta kann mich manchmal richtig ärgern.

Sie ist so kalt, schnäut sich.

Das sind Sie doch sicher auch.

Ich?

Darf ich das nachprüfen?

Wie?

So.

Nein, das ist ganz warm und samt weich.

So, wir gehen jetzt auch einen Cocktail trinken.

Mit welcher Maschine fliegen Sie zurück nach Rio?

Das weiß nur Mona, meine Sekretärin.

Ah, die nette Brünette.

Interessiert Sie sich?

Die Brünette?

Nein, die Maschine.

Ich muss nämlich auch zurück nach Südamerika und ich möchte vermeiden,

dass wir im Flugzeug zufällig nebeneinander sitzen.

Warum stehen die Hollywood-Schaubeln mit dem Rücken zueinander?

Ist das nicht ungemütlich?

Nein, im Gegenteil ist es besonders gemütlich.

Und wenn man sich unterhalten will?

Ja, wer will sich denn unterhalten?

Kommen Sie, ich zeige Ihnen, wie gemütlich das ist.

Na?

Hab ich nicht recht?

Wenn die zwei uns jetzt gegen übersetzen?

Ja, dann wäre es doch längst nicht so gemütlich.

Hier kann uns niemand sehen.

Hier kann uns niemand hören.

Und hier kann uns niemand stören.

Nur das Telefon.

Entschuldigung.

Hallo.

Wer ist da?

Hier ist Wolke.

Ach, Herr Dr.

Brunner.

Nein, nicht Dr.

Brunner.

Nein.

Hier ist Wolke.

Ich sollte sie doch anrufen.

Ach, das tut mir aber leid.

Das tut mir aber wirklich leid, Dr.

Brunner.

Ja, dann vielleicht ein Andermal.

Und viele Grüße an Ihre Gattin.

Auf Wiedersehen.

Gattin?

Hallo.

Hallo.

Hallo.

Ralf.

Ralf.

Ja?

Stell dir vor, Dr.

Brunner hat abgesagt.

Oh.

Das ist aber schade.

Das ist nämlich ein reizender Mensch und ein ausgezeichneter Arzt.

Arzt?

Sie haben doch erzählt, er wäre Rechtsanwalt.

Ja, der Bruder.

Der Bruder ist Rechtsanwalt.

Der Bruder ist Arzt.

So?

Ja.

Das kann doch vorkommen, nicht wahr?

Ralf!

Ralf!

Ja?

Du bist dran.

Pardon.

Hallo, hier spricht Ralf Wilder.

Hier ist Wolke.

Jetzt ist es der Bruder vom Bruder.

Ach, der Anwalt?

Ja, Herr Dr.

Brunner.

Verstehen Sie nicht, hier ist Wolke.

Bitte, was sagen Sie da?

Aha, ja, ja.

Ja, bitte, da kann man nichts machen.

Ja, ich verstehe das.

Ja, tut mir sehr leid.

Dann grüßen Sie Ihre Frauen, darf wiedersehen.

Der Herr Rechtsanwalt kann also auch nicht kommen?

Ja, das ist nämlich so der Wagen des Bruders, also des Arztes.

Der springt nicht an und jetzt muss ihn der Bruder...

Der Rechtsanwalt?

Ja, der Rechtsanwalt, der muss ihn jetzt zu den Patienten fahren.

Na so was, warum nimmt der Herr Doktor nicht einen Taxi?

Ja, daran hat er wahrscheinlich nicht gedacht, der Bruder.

Und Sie auch nicht?

Und ich auch nicht.

Wieso?

Wie meinen Sie das?

Ich meine nur, dass Sie sehr schlecht lügen können.

Wieso?

Ich will doch nicht...

Lügen Sie sich nicht auf, Reif.

Bei den heutigen Männern ist das ein Kompliment.

Moment.

Hallo.

Hier ist Wolke.

Hier ist Bretter Nielsen.

Herr Wolke, einen schönen Gruß von Reif und Charlie.

Sie brauchen nicht mal anzurufen.

Die übrigen Gäste haben telegraphisch abgesagt.

Telegraphisch?

Das war doch gar nicht abgemacht.

Was sind das für Tricks, Reif?

Ja, das muss ich auch sagen.

Was sind das eigentlich für Tricks?

Das fragst ausgerechnet du?

Na ja.

Was ist denn los?

Nichts Besonderes.

Ich habe dir schon so oft gesagt, Ulla, dass du dir einen anderen Lippenstift kaufen sollst.

Übrigens, die Herren haben uns beschwindelt.

Es kommen keine Gäste.

Ist das wahr, Charlie?

Na ja, teils teils.

Aber meine Tante, die kommt bestimmt.

Absagen könnte ich schon, aber das wäre nicht sehr nett von mir.

Es handelt sich also um einen Mann.

Ja.

Das heißt, im Grunde genommen, um zwei.

Um zwei?

Na ja, die zwei sind nie so gut.

gefährlich wie einer.

Ah, da ist er ja.

Entschuldigen Sie mir, Herr.

Ich bring Ihnen den Dr.

Wilder gleich.

Liebe Doktor, ich muss Sie jetzt leider entführen.

Unser Freund aus Kolumbien ist plötzlich zu einem Gespräch bereit.

Wir brauchen Ihr Elektronen-Gehirn.

Wenn ich nur eins hätte, Herr Generalkonsul, dann könnte ich Sie denn jetzt mitgeben.

Ich glaube aber nicht, dass sich Frau Carlotta so ohne weiteres alleinlassen kann.

Man muss ein bisschen auf Sie aufpassen.

Bitte lassen Sie sich nicht stören, Herr Doktor.

Ich wollte sowieso gerade gehen.

Was Sie wollen schon verlassen?

Ich habe noch Familienpflichten zu erledigen.

Gute Nacht.

Sehen wir uns morgen?

Möglich.

Wir wohnen hier am selben Hotel.

Dann auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Ich fürchte, der Herr aus Kolumbien wird für unseren Café den doppelten Preis zeigen.

Hoffentlich darf ich Sie jetzt mit mir begleiten.

Meine Herr, ich stehe zu Ihrer Verfügung.

Oh, es klingt, als ob Sie sich mit mir duelieren wollten.

Es wird doch ein Duell und zwar ein Duell mit...

Zeilen.

Seien Sie mal ehrlich, warum haben Sie gelogen?

Halten Sie uns für rückständige kleine Mädchen aus der finnstersten Provinz?

Nein, Sie nicht, Britta.

Aber mich?

Nein, aber wir kennen doch Ihren Vater.

Und der dachte nicht einmal, der könnte etwas dagegen haben, wenn Sie bei uns an einer Partie teilnehmen.

Da kennen Sie meinen Vater schlecht.

Der würde sogar dagegen etwas haben.

Wie Sie das so beschreiben, muss es doch sehr schön sein.

Ach, es war himmlich.

Blaue Himmel, blaue See.

Himmlich, himmlich, himmlich.

Und wo war das, mir die Frau?

Ach, sagen Sie doch einfach Baronen zu mir.

Das ist viel kürzer.

Wissen Sie, ich hätte auch einen Grafen heiraten können.

Es hätte kaum etwas mehr gekostet.

Ich hatte zwei fortzügliche Angebote.

Aber die Grafen waren beide viel jünger als der Baron.

Jünger?

Ist das ein Nachteil?

Natürlich.

Der Baron ist vier Monate nach der Hochzeit gestorben.

Ich bin in Los und hab den Titel.

Die zwei Grafen leben immer noch.

Aha, jetzt verstehe ich.

Und wo war das, bitte, Baronin, dieser blaue Himmel?

Amagore.

Amagore?

Ja, in Italien.

Am lago macore.

Am lago macore.

Ich nehme an, Baronin, wo Sie sind, ist der Himmel immer blau.

Nicht nur der Himmel, Prosit!

Tanzen können Sie.

Und was kann ich nicht?

Ich hatte noch keine Möglichkeit, Ihre übrigen Vorzüge kennenzulernen.

Wie spät ist das?

Ich habe keine Ahnung.

Schauen Sie doch mal nach.

Ich habe keine Zeit.

Baronin, ich bin kein Materialist, aber ich liebe meinen Besitz, mein Haus, mein Hof.

Erzählen Sie mich etwas davon.

Ich habe einen sehr schönen Gutshof.

auf ihm.

Und ich habe riesige Wälder.

Sie haben sicher schon davon gehört von diesen unendlichen, ewig singenden Wäldern.

Also am liebsten höre ich die Kala zu singen.

Überhaupt, diese Kala ist für mich ein Wunder.

Ich möchte wissen, wie sie das macht.

Sie war doch so dick und jetzt ist sie so schlank.

Aber ich plaudere schon wieder munter drauf los.

Sie wollten doch was erzählen.

Bei ihnen gibt es sicherlich auch sehr viel Schnee.

Ja, im Winter.

Stellen Sie sich vor, Baronin.

Schöne Schnee, bedeckte Hänge.

Also wissen Sie, was die Hänge betrifft, die liebe ich am meisten in St.

Moritz.

Ach, Sie laufen Skis?

Oh nein, das ist für mich zuordinaire, ein Bauernssport.

Ich liebe die Hänge von unten.

In St.

Moritz gehe ich immer spazieren.

Ich bin dann ganz in weiß gekleidet.

Weißer Pulli, weiße Schüchen, weißes Mützchen, weißes Höschen.

Ich meine weiße Skihose natürlich.

angenehmer und völlig ungefährlich ist auf die lawinen sehen sie daran habe ich noch gar nicht gedacht ich fahre nie

mehr nach sankt moritz eines steht jedenfalls fest baronin mit mir fahren sie bestimmt nicht zahlen der wolke sind

alles andere als eine wolke ja ich weiß sonst könnte ich ja fliegen fliegen können sie auch so die haben alles

verdorben ich habe ihnen gesagt sie sollen sich als polizei president melden oder es laut börber wie und was tun sie

sie melden sich schlicht als wolke ja ich konnte doch nicht ahnen dass eine von den jungen damen zum telefon geht noch

dazu mit einer so tiefen stimme also die stimme verstellt die britze ist ja ganz in ordnung aber ausgerechnet meine

urlau macht schwierigkeiten glaube ich ja kein vertrauen zu mir also das was ich vorhin gesehen habe das war schon sehr

noch vertrauen ja also es versuchen sie ihre schuld zu verkleinern wenn die mädchen jetzt aufbrechen dann ist das ihre

schuld bitte das ist mir aber sehr leid und bitte stellen sie das telefon um wir wollen jetzt nicht gesteuert werden ja

wohl herzschalli sie sind falsch verbunden herr wolke sie kommen wie gerufen das heißt eigentlich nicht sagen sie mal

wolke was ist denn mit ihnen los ich bin ein bisschen durcheinander über heute schon ein lord ein polizei president ja

das heißt ich hätte beides sollen sein ist ja interessant was so ein paar kliesschen schnappst was eine menschen machen

können ja erzählen sie mal was ist los sagen sie haben sie nicht ein paar neue zaubertricks kommen sie wollte ich mal

da rüber passen sie auf das das kann ich auch moment abwarten Na,

was sagen Sie jetzt?

Das ist großartig.

Also kommen Sie Wolke, jetzt erzählen Sie mir mal alles ganz genau.

Nein, Charlie, ich gehe jetzt.

Wenn Britta noch bleiben will, bleibt sie allein.

Ich schwöre dir, die Tante ist nicht gelogen.

Sie muss jede Minute kommen.

Ich glaube dir kein Wort.

10 Minuten, nur noch 10 Minuten bitte.

Sei nicht so kindisch, Ulla.

Also gut, aber höchstens nur noch 10 Minuten.

Gut.

Wenn bis dahin die Tante nicht kommt.

Sie kommt, Sie kommt.

Die Garantie redet, sie kommt.

Diese Tante ist natürlich auch völlig frei erfunden.

Ja, genau so wie die Polizei.

Wenn ich nur wüsste, wie man den Jungs helfen könnte.

Sehen Sie Wolke, da fehlt etwas in meinem Zauberkasten.

Abera kada, abera, seben salabim, und das Otto wird eine Ottilie.

Das wäre schön.

Was heißt schön, das wäre ein Riesenspaß.

Moment.

Hallo, hier Hotel International.

Guten Abend, Herr Doktor.

Nein, ich glaube erst im Hause.

Moment, ich lasse Sie verbinden.

Hallo?

Hallo, Heinrich, gut aufgelegt.

Ich dachte, du treibst dich irgendwo herum und suchst den Mädchen.

Ich wollte, Herr Doktor, ich wollte.

Aber es hat sich ergeben, dass ich das Hotel nicht zu verlassen brauchte.

So, also hör mal zu, Heinrich.

Ich habe für dich einen besonders delikaten Auftrag.

Wie bitte?

Ja, ich verstehe.

Jawohl, Herr Doktor.

Jawohl, Herr Doktor.

Ja, das wird allerdings nicht leicht sein.

Ja doch.

Ja, Herr Doktor, es wird schon gehen.

Das tut mir leidschallig, ich muss jetzt wirklich gehen.

Also gut, aber ich mach dir einen Vorschlag.

Ich bringe dich nach Hause und spreche mit deinem Vater, ja?

Heran.

Kuckuck, Kuckuck.

Helfen Sie mir doch, junger Mann, nicht?

Wir machen uns das Loch.

Ach so, es zieht.

Das Loch.

Otto.

Otto, das ist aber lieb, dass Sie gekommen sind.

Sie sind bestimmt rein, ja?

Ja.

Sie sind der beste Freund von Charlie.

Ich bin Charles Tante.

Tante Lottie?

Ja, deine liebe gute Tante Lottie.

Es geht nicht, deine Schere.

Was heißt deine Schere, denn der Deckel tut rot.

Oder hast du mich vielleicht anders in Erinnerung?

Ja eigentlich gar nicht, Tante.

Ich war erst fünf Jahre alt, als du Europa verlassen hast.

Ach ja, der Arme verlassen nicht, Junge.

Jetzt bin ich wieder da.

Komm, gib Tante Christian.

Wer sind denn die reizenden jungen Damen?

Guten Abend, meine süße Lorde!

Reizen, reizen, reizen!

Weißt du, wer das ist?

Meine Tante?

Blödsinn, mein Bruder.

Meister, mein Bruder?

Ja.

Ja, warum?

Warum macht er das?

Um uns zu helfen.

Das hat uns sicher dieser Wolke eingebockt.

Er reift!

Wie finden Sie den Herr Doktor?

Psst, ruhig und verschwinden Sie!

Nein, ich...

Schon wieder kauf.

Schau doch mal.

Ah, genau!

Ich liebe die Jugend, es gibt nichts schöneres als Jugend zu sein.

Mal so schön wir noch einmal.

Oh, du warst immer schon ein Draufgänger.

Ja, der wird auch bald kaufgehen, wenn er Ulla nicht in Frieden lässt.

Na, was ist denn los?

Geht nicht bald was zu trinken?

Aber mein Kind kommt gar nicht in die Tüte, sie bleiben da.

Sie werden hier noch gebraucht.

Jetzt geht's aber zu weit.

Ruhigblut, nur ruhigblut.

Sie haben doch sicherlich durst, gnädige Frau.

Und dort?

Champagnerdurst.

Champagner haben wir leider keinen.

Aber wenn sie sich zu unserer Bar begeben, werden sie sich etwas zu ihrer Abkühlung finden.

Ich trinke alles.

Nur kein klares Wasser.

Was ist denn, junger Mann?

Bringen Sie doch was.

Ich muss Sie dringend unter vier Augen sprechen.

Ein Geheimnis?

Da muss ich wohl gehen.

Wir frauen Sie dann um einen wahnsinnig neuen Gewicht.

Auf Wiedersehen, meine Süße.

Ich bin gleich wieder da.

Was ist denn?

Ich muss mich doch verabschieden.

Küsse ich jetzt nicht mehr.

Na, mein Junge.

Na, Tante.

Freust du dich, dass ich wieder bei dir bin?

Ja, sehr, sehr.

Ich sehe, du fühlst dich wohl bei uns.

Aber sehr, sehr.

Nicht mehr lange, ja.

Hier sitzt deine Tante.

Im Moment sitze ich da, ja.

Oh, du mach keinen Blödsinn.

Charlie Koch schon frei versucht.

Aber warum denn?

Ich bin doch eine Frau.

Gerade deshalb kannst du die Mädchen nicht abknutschen.

Was sollen die denken?

Pass auf, dass du dich nicht versprichst.

Du lebst in Südamerika, wo die Affen herkommen.

Ich weiß, ich bin doch kein Affe.

Ja, nicht du.

Du als Tante lebst in Südamerika.

Ach so, ja.

Die beiden sind aber süß.

Guten Abend, Herr.

Zwei oder sechs?

Sieben, können Sie langsam wissen.

Bitte, mein Herr.

Danke.

Guten Abend, Herr.

Der Schlüssel von 217 hängt noch da.

Da sind meine Nicht- und meine Tochter noch nicht zurück.

Anscheinend noch nicht.

So lange kann ein Konzert doch nicht dauern.

Konzert?

Ach so will ich.

Ich weiß, die jungen Damen gar nicht ins Konzert gegangen.

Woher wollen Sie das wissen?

Als ich meine Dienst angetreten habe, da hat mein Kollege erzählt,

dass die jungen Damen ihre Konzertkarten an ein amerikanisches Ehepaar verkauft haben.

Sehr günstig sogar.

Statt 30 Schilling für 30 Dollar das Stück.

Charlie, und die haben das bezahlt.

Aber ja.

Und wohin sind die Mädchen jetzt gegangen?

Das weiß ich nicht.

Aber ich weiß es.

Bitte, das Telefonbruch.

Bitte.

Bitte.

Cheerio!

Du bist aber ein ganz flottem Zugtante.

Oh ja, das macht man bei uns immer so.

Land ist üblich, aber nur beim ersten Glas.

Wo sind Sie eigentlich zu Hause, gnändige Frau?

In Südamerika.

Wo die Affen herkommen, ja.

Haben Sie Kinder?

Nein.

Nein?

No, no.

Oh, ja, ja.

In allen Preislangen von zwei bis zwanzig.

So viele Kinder habe ich Ihnen noch gar nicht zugetraut, gnändige Frau.

Oh, danke, mein Kind.

Ich habe eben früh angefangen mit dem...

Mit dem Heiraten, ja.

Übrigens war mein zweiter Sohn und der erste Sohn aus der dritten Ehe meines vierten Mannes.

Ach, Sie waren mehrmals verheiratet?

Ach ja, immer wieder.

Macht doch Spaß.

Ihr müsst es auch mal versuchen, Jungs.

Charlie, bitte leg eine neue Platte auf.

Neue Platte?

Das ist eine gute Idee, ja.

Nanu, junger Mann?

Sie wollen auf die Dämmer mit mir tanzen?

Oh doch, gerade das will ich.

Habe ich bitten?

Ja!

Liebe gnädige Frau, erlauben Sie, dass ich mich vorher von Ihnen verabschiede?

Vorher?

Vor was?

Vor Sie anfangen zu tanzen.

Aber kommt überhaupt nicht die Frage, meine Kinder, Sie bleiben sich einfach nicht noch da!

Ula hat leider einen sehr strengen Vater, sie hätte eigentlich gar nicht kommen dürfen.

Wieso denn, wenn ich da bin?

Ich übernehme die Verantwortung, mein Kind.

Ich fahre sie selbst nach Hause und werde sie eigenhändig ins Bettchen liegen.

Also das muss nicht unbedingt sein.

Na das muss der jungen Dame überlassen.

Was ist denn das?

Sal, sal, sal, Mutter, Sal, Salmann.

Vier, zwei, drei.

Falsch verbunden.

Was heißt dir, Falsch verbunden?

Wer war denn das?

Noch mal.

Mensch, pass doch auf.

Pardon.

Das ist überhaupt diese alberne Tanzerei.

Ich muss mit Ihnen ruhig reden.

Dann komm da rein.

Na?

Es war es ja nett von dir, dass du uns geholfen hast, aber jetzt musst du endlich verschwinden.

Ja, es ist halt bloß einfach so richtig.

Nein, Charles, Tante kann jeden Augenblick einflächen.

Das ist nicht klar, denn der hat doch überhaupt keine Tante.

Natürlich hat er eine.

Nur bitte, vielleicht hat er eine, aber die denkt, die bleiben nicht daran zu kommen.

Wolke hat mir den ganzen Schwindel erzählt mit der Party und mit der Tante.

Ach, und jetzt ist genug getanzt.

Ach, die schönen Blumen.

Also Mädchen ohne Blumen sind wie Blumen ohne Bienen.

Also zu meiner Zeit haben die Bienen immer Blumen an den Busen.

Moment mal, Kinder, stell dich mal nebeneinander auf, ja?

Nur ein Moment.

So ist es brav.

Natürlich, ja.

Da fehlt doch Wasser.

Es hat beide Reizeln angezogen.

Wirklich, aber irgendwas stimmt nicht.

Komm mal mit zu uns.

So, den das schon wieder.

Dein Bruderschweb langsam in Lebensgefahr, wenn er das so weit ertreibt.

Machen Sie, Kinder!

Machen Sie nicht, Kinder!

Machen Sie doch nicht!

Machen Sie, kommen Sie!

Ja, raus damit!

Hey!

Was macht ihr denn da?

Nicht kommen!

Jetzt ist es schon zu spät.

Die Mädchen würden uns doch nie glauben, dass wir mit Otto nicht unter einer Decke stecken.

Die Jungs werden jetzt Augen machen.

Ich habe die Kinder vorgeschlagen, die Kleider zu tauschen.

Nein, findet ihr nicht, dass sie so viel hübsch aussehen?

Nein, mir hat Britta in ihrem eigenen Kleid sehr gut gefallen.

Ach so?

Nein, da ziehen wir uns wieder umkommen.

Ich glaube, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo du ihn auch schmeißt kannst.

Das kann ich nicht, dass ja dein Bruder mag, du es.

Ich kann es auch nicht.

Das ist ja deine Tante.

Das ist auch wahr.

Ach, die Blumen, dass ich das vergessen konnte, so passt.

Haben Sie morgen vormittag Zeit, niedige Frau?

Ja, das kommt ganz auf an.

Wofür?

Wir haben nämlich unvorhofft einige Dollars verdient und möchten uns ein paar Schicke Nachthemden kaufen.

Würden Sie unterbei behilflich sein?

Nachthemden?

Na klar, die müssen wir dir anprobieren.

Ist der Striptis jetzt beendet?

Ja, das heißt, moment, die Blumen sind falsch.

Die gehört hierher.

Herr Doktor, Herr Doktor.

Ja?

Ja!

Ich bin doch kein Doktor, was ist denn Wolke?

Der Fahrer von dem, von dem niedigen Frau, lesang die Pferde, wären ungelugig.

Die Pferde?

Er meint vielleicht, die Pferde ist stark.

Ja, kann man auch sagen.

Es ist Leute.

Ja, ich glaube, wir müssen gehen.

Was heißt, wir?

Ich habe doch Urla versprochen, dass ich Sie eigenhändig zu Bett bringe.

Was ich verspreche, das halte ich, darf ich bitten.

Ich komme auch mit dir wohnen jetzt zusammen.

Und das ist praktisch.

Das ist eine bodenlose Frechheit.

Oh, Herr Seimanns Senior, Sie hier.

Komm ich Sie am Ende auch absagen?

Wolke, sind Sie betrunken?

Bist du das schon?

Ich komme von einer Hochzeit.

Da trinkt man immer, wenn es nicht die eigene ist.

Ist meine Kusine oben?

Möglich, es sind viele Kusine oben.

Nein, danke, Jungs.

Wir finden den Weg schon allein.

Da bin ich etwas anhaltend.

Ja, danke.

Wer kommt da unter mir?

Nein, das ist Charlie.

Ich werde Sie wissen, nicht, wer ich bin.

Aber liebste Lotti, natürlich weiß ich das.

Darf ich...

Mit dem Schnauzer, muss das sein?

Donner Wetter, bist du eine reiche Frau geworden?

Wieso sieht man mir das an?

Ich meine eine hübsche Frau.

Ah, danke.

Deine Töchter?

Ausnahmsweise nicht.

Guten Abend, meine Damen.

Guten Abend.

Meine liebste Lotte, wie lange haben wir uns schon nicht gesehen?

Oh, mindestens 50 Jahre.

Da warst du ja noch gar nicht auf der Welt.

Eben, wer bist du denn überhaupt?

Du hattest schon als Kind immer viel Humor gehabt.

Oder weißt du, am Ende wirklich nicht, wer ich bin?

Doch, wer bist du denn?

Ich bin doch dein Vetter, dein lieber Vetter August.

Ach ja, der Vetter August.

Du warst ja als Kind immer schon ziemlich dick.

Habe ich ein Kind, warst du mich nicht gekannt.

Was du mich das letzte Mal gesehen hast, da warst du acht Jahre alt.

Na also, habe ich dich ja doch als Kind gekannt.

Ja, warst du ein Reizender voranzu?

Direkt zum Anbeißen.

Moment, Moment, heute wird er, bin ich nicht mehr gebissen, ja?

Außerdem hast du eine Mordsfahne, säufst du immer noch so viel?

Ach nein, ich war bei einer Hochzeit da.

Da gab es Wein und Bier und...

und du riechst auch nicht gerade nach Mineralwasser.

Was sind Sie?

Da bin ich.

Wo ist meine Tochter?

Wo ist meine Nichte?

Wo sind die Mädchen?

Was ist denn da unten für ein Krach?

Herr Salzmann, wenn sie nicht sofort mehr die Kinder herausgeben, hol ich die Polizei.

Ulla, dein Vater ist da, er droht mit der Polizei.

Ich habe es gehört, aber ich habe es ja gesagt, jetzt gibt es einen Skandal.

Moment, Moment, wozu habt ihr alle gute Tante?

Ich werde Ulas Vater schon besänftigen.

Hat er irgendeinen schwachen Punkt?

Ich meine, worauf reagiert er am meisten?

Aus Geld.

Und Sie sind zu, wie ihr junge Mädchen herumhüpfen.

Ich sehe gar nicht, Ula Maso.

Was ist denn?

Hände weg, Sie wüsteln.

Oh, ich bitte ein Verzeihung.

Wer sind Sie denn?

Eine Dame.

Hut ab, Sie pflege.

Gestatten, ich bin Nils Bergström.

Ach, Sie sind der olle Schwede, der Vater von der armen, oder?

Ja.

Wieso armen?

Ich verstehe, ich bin nicht reich.

So habe ich sie auch nicht gemeint.

Sie behandeln der Tochter falsch, Mann Herr.

Sie haben für alle die Ansichten.

Sie sind dein Türmann.

Setzen Sie sich, stehen Sie sich so rum.

Bisschen.

Ich kenne das aus meiner eigenen Kindheit.

Ich bin auch sehr streng erzogen worden.

Was nützen wir heute die Millionen meiner Eltern?

Millionen.

Nebenbei ein Dollar.

Ein Dollar.

Ja, das wird noch Dollar.

Oh, ich war ein armes, gefangenes, verschrecktes Vögelchen.

Piep, piep, das war alles, was ich sagen durfte.

Heute könnte ich mein Leben genießen, aber jetzt ist es zu spät.

Nein, es ist noch nicht zu spät.

Eine Frau, die so schön ist wie sie.

Und so.

Mit einem Wort, das Leben liegt noch vor Ihnen, sitzt noch vor Ihnen.

Komisch, von deiner Tante weiß ich eigentlich gar nichts, was sie treibt und so,

ob die verlobt ist oder mit irgendeinem Mann ein Verhältnis hat.

Mit einem Mann bestimmt nichts.

Immerhin wäre es interessantes zu wissen.

Warum?

Na ja, weißt du, ich möchte einen geschäftlichen Vorschlag machen.

Unsere Firma braucht doch eine finanzielle Injektion und mit einer alleinstehenden Frau.

Da redet sich doch ganz anders.

Ich werde Lottimal auf den Zahn fühlen.

Ja, also auf den Zahn fühlen, das kannst du, aber sonst nichts, weil der stimmt nämlich was nicht.

Im Kopf?

Das Übel liegt tiefer.

Guten Abend, Yvonne.

Guten Abend, bitte 311.

Danke.

Die Schlüssel ist oben, jenige Frau.

Dankeschön.

Ist da noch der Wilder schon am Hause?

Nein, bedauere.

Dankeschön, gute Nacht.

Guten Abend, Yvonne.

Hallo.

Hallo.

Hier Pochi.

Frau Ramirez ist eben nach Hause gekommen.

Ja, sie geht auf ihr Zimmer.

Danke, mein Freund.

Meine Dame ist eingetrudelt.

Oh, dann muss ich gehen.

Sehe ich dich heute noch?

Vielleicht.

Mona!

Ja bin ich.

Wo warst du denn?

Ich saß im Schreibtzimmer.

Sag mal Mona, du hast doch noch die Telefonnummer von meinem Neffen.

Ja.

Würdest du ihn bitte anrufen?

Ich hätte Lust noch heute hinzugehen.

Dann habe ich die Sache hinter mir im Morgenvormittag.

Bin ich frei für Dr.

Wilder.

Also gut, du Heldseherin.

Ruf ihn an.

Ach, ich liebe Schweden, ein herrliches Land.

Allerdings bei meinem letzten Besuch war es sehr ärgerlich wegen der Prohibition.

Ja, ja, ja, ja.

Man bekam nur beschränkt Alkohol, vor allen Dingen meinen geliebten Schwedenpunch.

Den können Sie jetzt literweise trinken.

Mönch, Mönch, Kind.

Also Schweden ist eine Reise wert.

Ja, ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich einmal besuchen würden.

Ich habe unendliche, herrliche Wälder.

Ja, da könnten wir beide ja darin verstecken spielen.

Also ich freue mich.

Der Burgfrieden ist geschlossen.

Kommen Sie, wir steigen den anderen aufs Dach.

Ja, der Herze erst.

Wolke, Telefon.

Ja, das wird nicht möglich sein.

Ja, mein Kind, Sie haben so eine reizende Stimmung befürchtet, dass Sie die Morgen noch einmal ertönen lassen müssen.

Aber jetzt kann ich Ihnen, Charlie, nicht stören.

Nein, der Erdbesuch bekommen.

Eine Tante aus Brasilien.

Eine reiche Erdtante.

Das müssen Sie verstehen.

Also dann bis morgen.

Hallo!

Na, was sagt er?

Soll ich noch kommen?

Nein.

Warum nicht?

Weil du schon da bist.

Neffe hat gerade Besuch von seiner Erbtante aus Brasilien.

Was denn von mir?

Wisst denn das möglich?

Das kann ich mir auch nicht erklären.

Du, die Frau sehen wir uns an.

Sag mal, Mona, wo ist eigentlich mein Zyklamfarbenes Abendkleid?

Ja, das?

Das habe ich heute früh in die Reinigung gegeben.

Wieso denn das Kleid war doch ganz neu?

Ja.

Ja, da war's ein komischer Fleck drauf.

Aber warum willst du dich überhaupt umziehen?

Für deinen Neffen bist du auch so schön genug.

Ich hole den Wagen.

Heinrich!

Ja, was denn?

Stell dir vor, Carlotta wollte ausgerechnet das Zyklamfarbe eine Gleit anziehen.

Was, fürs Bett?

Nein, sie will noch ausgehen.

Ich muss das Kleid unbedingt wieder haben.

Aber doch nicht jetzt.

Ich habe dir da versprochen, du bekommst es heute Nacht noch zurück.

Kannst du es persönlich abholen, 7.312.

Das könnte dir so passen.

Ich muss das Kleid sofort haben.

Hörst du?

Sofort!

Warum hast du mir eigentlich nie erzählt, dass dieser Charlie aus so guter Familie stammt?

Ich durfte doch nie über ihn sprechen.

Außerdem habe ich von der Tante heute zum ersten Mal etwas gehört.

Weißt du, wie sie heißt?

Charlie nennt sie Tante Lotti.

Ich glaube, sie hat einen sehr langen Namen.

Carlotta...

Charlie!

Ich komme!

Junge, komm bald wieder!

Papi will dich etwas fragen.

Er möchte wissen, wie deine Tante heißt.

Ach so, ja.

Carlotta Ramirez, die Kalvadores Yurotriges und noch irgendwas hinten dran.

Ja, von diesem hinten dran habe ich heute früh in der Zeit umgelesen.

Eine riesige Kaffeeplantage.

Entschuldigt mich.

Er scheint sich beruhigt zu haben, ah.

Dank deiner Tante.

Liebste Lotti, endlich sind wir eine Sekunde allein.

Ja.

Denkst du.

Darf ich flicken oder tanzen?

Nee, nicht ständig.

Doch!

Aber nicht nach der Pfeife.

Auch wieder sind du im August.

Felt der August.

Ja.

Es riecht.

Eine Zöcke des Panis.

Ich bin ihren Nächten überhaupt sehr sympathisch.

Ja, aber erst jüngst.

Ich habe ihn ja noch nicht gekackt.

Aber jetzt, nachdem ich sieken, sind doch eine Frau, mit der man offen reden kann.

Offen schon, aber bitte leise.

Was halten Sie davon, wenn wir hier beide...

F***!

Sie f***!

Aufdrehen wir, Herr Bursche.

Herr Bergström.

Sie werden am Telefon verlangt.

Ich?

Den sind wir gleich los.

Hoffentlich sind Sie mir nicht mehr böse.

Böse direkt nicht.

Ich gucke ein wenig.

Ich komme gleich wieder.

Fassen Sie sich ruhig lang.

Den sind wir los.

Bitte.

Bitte.

Platz zu nehmen.

Endlich allein.

Was ist denn los?

Wir haben am Telefon.

Jetzt helfen Sie doch!

Nein, ja, noch!

Nächster!

Komm!

So!

Liebster Lochte, ich möchte mit dir etwas in aller Ruhe besprechen.

Morgen hast du es sicher zu tun.

Ich glaube, jetzt ist der richtige Moment.

Oh, aber bitte sag mir nur nicht, dass du mich heiraten willst.

Ich bin nämlich ein bisschen anders als die anderen Frauen.

Was ist denn passiert?

Was ist denn geschehen?

Was ist denn Jungs' Hälfte doch?

Kommt doch der guten Pante zu Hilfe.

Danke, hast du dir weh getan?

Ja, bitte, das weiß ich noch nicht.

Ich muss mich morgen erst röntgenisieren lassen.

Das ist ja lebensgefährlich, was die drei haben.

Sie werden am Telefon verlangt.

Der schwedische Holzfeller.

Na komm August, auf den schreckgießen Weinen hinter die Binde.

Ich wollte sagen, hinter die Bluse.

Ringe weg!

Aber Lotti, das weißt doch jedes Kind, dass du die Hauptaktionärin des deutsch-südeamerikanischen Ex-und-Inports sind.

Wie bedeutet das, das weiß jedes Kind?

Natürlich, steht ja auch in der Zeit.

Ja, hier,

an der morgigen Generalversammlung des deutsch-südeamerikanischen Ex-und-Inports-Indikats wird auch die Hauptaktionärin

Carlotta Ramirez teilnehmen.

Ich finde dich kaka, kaka, kaka.

Ich finde dich gut.

Gut, ja gut, müssen ein bisschen heiß.

Na dann trink doch dein Bier.

Oh nein, davon wird mir noch viel heiß.

Gib mir heiß, bitte heiß.

heiß, ja natürlich, bitte.

Ja, danke.

Verdammt.

Ich möchte sagen, Karamba kann ich dir helfen.

Und du stetig.

Und ich hole das.

Und, was ist denn los?

Was ist los, Mensch?

Der Eiswürfel ist mir reingerutscht.

Das sind doch ganz einfach Zergehen.

Du hast Nerven.

Außer dem Schleck noch eine Rose rennen, die sticht.

Vielleicht kann ich dir helfen.

Ja bitte, komm, du schust leicht dazu.

Was ist denn das?

Zigan.

So bin ich, Mensch.

Das zahlt dich nicht mehr aus.

Und das?

Ein Fächer.

Bist du das einste Kängurule ohne Baby?

Und das hat mir noch gefehlt.

Mensch, ich muss was trinken.

Schau dir deinen Freund an.

Der geht aber an.

Was macht der immer so?

Also das hätte ich mir in seinem Alter nicht erlaubt.

Beiner Dame.

Und bei der Dame?

Sag mal, Ralf, stimmt das, dass ich Carlotta Ramirez bin?

Nein.

Na also.

Du bist doch mein Bruder.

Ich mach keine vollen Witze.

Hat nun Charlie eine Tante oder nicht?

Ja, ich hab sie doch gesagt.

Und heißt die Carlotta Ramirez?

Die Calvatoris Irodríguez Hadda Puenta.

Wiedersehen.

Was hast du denn jetzt schon wieder?

Schluss mit der Café-Tante.

Ich zieh mich aus.

Du kannst es doch nicht bilden.

Jetzt, wo der Bergström da ist.

Der soll nur ruhig sein.

Der alte Schwede macht mir dauernd unziegliche Anträte.

Ich muss jetzt eine zigeile Rauchlinigkeit, das nicht mehr auf.

Das war nur noch zehn Minuten.

Guten Abend.

Guten Abend, die Damen.

Wir möchten gern Frau Kalotta Ramirez sprechen.

Bitte, wer ist das?

Das ist die Tante von Charmin Salman.

Ach, der Herr, ja bitte.

Wenn ich die Damen bitten darf, dann die Leiter hinauf, ja.

Wir sollen hier hinauf klettern?

Ja, aufzukommen wir noch keine.

Ach, würden Sie uns vielleicht anmelden?

Bitte gerne.

Wie ist der Name?

Miss...

Miss...

Miss Thompson.

Thompson, ja.

Ja, bitte.

Also, Kinder, mein guter, alter Freund Nies hat sich erreichen lassen, noch ein paar Tage in Wien zu bleiben.

Ach, Sie sind ein guter Kind.

Entschuldigen Sie bitte die Störung.

Unten sind zwei Damen.

Was unten?

Hör auf mit Ihnen, das ist ein Abmarsch.

Darf ich bitten, meine Damen?

Danach schubrollt Musik.

Guten Abend.

Ist das Frau Ramirez?

Für heute Abend, ja.

Aber...

aber das ist doch mein Kleid.

Es sieht nicht so aus.

Das stimmt, mein Kleid.

Und wer ist diese Frau?

So, Kinder, hier habe ich das Richtige.

Mona, was hat das zu bedeuten?

Wie kommt diese Frau zu meinem Kleid?

Dein Kleid ist in der Reinigung.

Guten Abend.

Mein Name ist Charles Salman.

Das ist mein Vater.

Ich bin Miss Thompson.

Und das ist meine Freundin Mona.

Gestärkt in Bergström.

Meine Nichte Brigitte.

Meine Tochter, Ulla.

Sie entschuldigen den Überfall.

Ich hätte gern mit Frau Ramirez gesprochen.

Tante.

Ja?

Miss Thompson möchte dich sprechen.

Ich kenne keine Miss Thompson.

Aber Tante...

Hier, dann lassen Sie nur.

Ich möchte gern ein paar Sekunden allein mit Madame Ramirez sprechen.

Ich habe eine wichtige Nachricht für Sie.

Guten Abend, Frau Ramirez.

Ich freue mich, Sie kennenzulernen.

Ich auch.

Ich habe Ihren Mann sehr gut gekannt.

Ach, den Adolf.

Wieso?

Er ist doch Pedro.

Pedro, das war der vierte oder der fünfte.

Man kennt sich nicht mehr aus.

Er war ein reizender Mensch.

Schade, dass er so früh verstorben ist.

Was ist verstorben?

Wie traurig.

Wiedersehen.

Aber laufen Sie doch nicht davon, Frau Ramirez.

Ich hätte mich so gerne ein bisschen mit Ihnen unterhalten.

Ich bin aber gar nicht unterhaltsam.

Wollen wir uns nicht setzen?

Bitte, aber bitte, bitte nicht mal über Pedro sprechen.

Oh, entschuldigen Sie, das wollte ich nicht.

Wenn ich es geahnt hätte, dass die Trauer Sie übermandt.

Übermandt?

Bitte, übermandt?

Oh, wie man so was meint.

Wo haben Sie denn meinen Pedro kennengelernt?

Auf einem Ozeandampfer.

Er war sehr galant, sehr großzügig.

Jeder Dame hat er ihre Wünsche von den Aufen abgelesen.

Ach ja, das war er.

Dabei sagte ich immer zu ihm, wenn er verreist.

Otto sagte ich zu ihm, gibt kein Geld für Dinge aus, die du zu Hause umsonst haben kannst.

Sackten Sie Otto?

Oh, Otto, Pedro, Marcel.

Ein Bastard, deutsch-panisch-französische Abstammung.

Ach, Herrwein-Gentlemen.

Leider, Sofa.

Aber reich war er reich.

Du warst als Kaffeehändler ganz klein angefangen.

Jede Bohnen-Einzel verkauft.

Du musst sofort hierherkommen.

So wie du bist.

So wie ich bin?

Ich glaube nicht, dass es richtig wäre.

Endlich, wir sind schon am Verdursten.

Ihre Freundin hat uns verraten, dass Sie nur Arrangementsaft trinken.

Danke schön.

Frau Ramirez?

Die hat doch schon...

Wenn Sie mich fragen, junge Mann, ich nehme ein Cognac.

Einen Doppel, einen Dreifach, einen Doppel, ein Dreifach.

Bitte, ich bringe ihn sofort.

Ah, den hole ich selbst.

Tanzen Sie nicht, Frau Thompson?

Nur wenn ich unbedingt nüsse.

Haben Sie schon die Aussicht bewundet?

Nein, noch nicht.

Das sollten Sie unbedingt tun.

Darf ich bitten?

Was ist denn da?

Man kann dich ja sehen.

Das ist mir Wohl.

Jetzt ist Schluss.

Jetzt, wo die richtige Tante da ist, braucht ihr mich nicht mehr.

Was heißt das, die richtige Tante?

Diese Miss Thompson ist doch niemand anderes, als Carlotta Ramirez.

Mach du lieber Schlimme.

Und diese Frau Carlotta Ramirez ist also ihre Cousine?

Ja, eine reizende Person und so, witzig.

Kann man wohl sagen.

Sie hat einen gewissen maskulinen Schaum.

Ja, das hat sie.

Frau Ramirez!

Achtung!

Frau Ramirez!

Frau Ramirez!

Ach, hier sind Sie!

Gott sei Dank, ich habe Sie schon überall gesucht!

Ja, und ich dachte schon, Sie sind Mist!

Stoppsen!

Hätte mich bei Ihnen aus dem Sattel gehoben!

Aber Carlotta, ich habe doch nur einen einzigen Gedanken!

Und der sind Sie!

Wirklich?

Ja, so ist das Leben!

Man steht in der Früh auf, ein Tag beginnt wie alle anderen, man ahnt nicht und tritt hinein.

In was?

In ins Glück, mitten ins Glück.

Carlotta, wenn wir jetzt allein wären, ich würde mich vergessen.

Ja, euch mich auch, lieber Lise!

Zum Glück sind wir nicht allein.

Also riecht denn hier auf einmal, so komisch!

Da ist was durchgebrannt!

Was ist?

Verhau Sie am Dekorität!

Qualm ist es!

Ich schau Ihnen!

Ich schau Ihnen!

Sie haben sie mir eingeschmuggelt, sie lose.

Natürlich, so geschärzt sie nie nicht.

Und zur Strafe rauchen sie sie weiter.

Äh, ja, ja, ja, auf nicht!

Aber jetzt schon!

Sie können mir nicht sagen, wo Ihre Cousine, Ihre Kleider kauft.

Keine Ahnung, aber wir können Sie erfragen.

Carlotta!

Carlotta!

Carlotta!

Ja?

Miss Thompson möchte gerne wissen, wo du deine Kleider kaufst.

Ach, mal da!

Mal da!

Ich möchte vor allem wissen, wo Sie dieses Kleid gekauft haben.

Pübsch, ne?

Ohne Zweifel.

Ein Modell.

Ja, von wohlbaus.

Englisch.

Ich muss das Kleid sofort zurückhaben.

Sofort.

Hätte ich mich nur nicht von dir überreden lassen.

Ich verstehe das alles nicht.

Wieso kommt der Nikolotto überhaupt hierher?

Sie ist zu Besuch bei ihrem Neffen.

Charlie Salman heißt er.

Ach so.

Das ist doch der Freund des Bruters von meinem Doktor.

Jetzt begreif ich alles.

Leider zu spät.

Carlotta hat das Kleid erkannt.

Nein.

Süße.

Was heißt hier?

Tja, also wie soll ich es Ihnen sagen?

Frau Ramirez, wo?

Frei von der Leberbeck.

Aber darf ich bitte vorher einen Konjak trinken?

Ich hab's dringend nötig.

Hier.

Oh, pardon.

Und Sie trinken nichts, meine Liebe?

Vielleicht Ihren geliebten Orangensaft?

Nein, Konjak.

Ein großen Konjak.

Ich denke, Sie trinken keinen Konjak.

Ja, das dachte ich auch, aber auf den Schritt.

Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass ich keinen Konjak trinke?

Ah, na so, na so.

Also von Frau zu Frau kann man ja die Wahrheit sagen nicht.

Ich trinke täglich eine ganze Flasche.

Bitte?

Eine Flasche?

Ja, im Vertrauen.

Meine Männer brauchen ja davon nicht zu wissen.

Moment, mit Männer?

Haben Sie denn so viele?

Ob ich viele Männer habe?

Nein, und in der letzten Zeit eigentlich nicht.

Wissen Sie, ich hatte Pech.

Ich lerne lauter Nieten kennen.

Nieten?

Gestern zum Beispiel war ich auf einem Empfang.

Da habe ich mindestens 20 Herren kennengelernt.

Glauben Sie, es wäre ein Einziger dabei gewesen, der eine Sünde wert ist?

Kein Einziger?

Kein Einziger.

Also das ist das erste Mal, dass es mir leidtut, dass ich nicht das Mann zur Welt gekommen bin.

Mir auch.

Ich kenne aber auch jemanden, der bei diesem Empfang eine bittere Enttäuschung erlebt hat.

So?

Ja.

Der Bruder von Ralf.

Scheint sehr verliebt zu sein.

Der Bruder?

Nein, der Ralf.

Ach ja, aber der Bruder auch.

Aber wird seine Gefühle niemals der geliebten Frau eingestehen dürfen?

Ist der junge Mann so schüchtern?

Nein, die Frau ist so reich.

Das ist ja entschuldigend.

Ich muss jetzt gehen.

Aber Cousin, du willst doch nicht einfach schon gehen wollen?

Doch, doch, doch, doch.

Nur mach schon die Lücke aus.

Frau Carlotta, das könnt ihr uns doch nicht antun.

Frau Carlotta!

Mein Schuh!

Mein Schuh!

Oh, danke, weilschen!

Danke!

Meine Herrschaften, ich gebe morgen Abend eine kleine Abschiedsparty in der Empfangshalle des Hotels International.

Ich würde mich sehr, sehr freuen, Sie alle dort begrüßen zu dürfen.

Bravo!

Frau Carlotta, Sie sind einer der reizendsten Frauen, die ich hier kennengelernt habe.

Ja, oh, kann ich irgendjemand in meinem Wagen mitnehmen?

Ach ja, wenn Sie mir nicht über die Tochter mitnehmen würden, die wohnen im gleichen Hotel.

Ich glaube, die Kinder haben jetzt genug.

Und Sie, Herr Bergström, Sie wollen noch bleiben?

Ich, ja, ich möchte mich noch ein bisschen mit Frau Carlotta...

Aber nein, nein, gehen Sie weg!

Ich meine, lassen Sie sich nicht aufhalten.

Ich weiche nicht von Ihrer Seite.

Also dann gute Nacht.

Kommen Sie, meine Damen.

Ja, ich begleite Britta noch zum Wagen.

Ja, ganz reizend.

Man müsste noch mal 60 sein, Herr Bergström.

Ich?

Kommen Sie, meine Damen.

So, wechseln Sie, Herr Bergström.

Ja.

Würden Sie mir einen Gefallen tun?

Jeden.

Öffnen Sie mal mal meinen Zipverschluss.

Den Zipverschluss?

Aber Cousinchen...

Aber bitte, wenn Frau Carlotta es wünscht.

Warum nicht?

Ach so, das ist mir wohler.

Bitte, meine Herren, bitte Platz zu nehmen.

Bitte, bitte.

Jetzt kommt ein kleiner, privates Striptease.

Striptease?

오, 빠져 아, 아, 아 하인rich 아, doctor sage mal ein bisschen müde, hm?

nach dieser nacht paste, was soll ich sagen?

darf ich einen Schluck kaffee trinken, bevor wir losfahren?

sage mal, hainrich,

das hat mir noch immer nicht erzählt wo du das Gleit Helge zaubert hast das werde ich auch niemals tun ich will ihr

gewissen nicht belassen kriminell?

noch schlimmer das ist kaffee?

nur 40%iger hainrich, mehr kraut vor dir komm lass mich fahren Bitte.

Guten Abend, Herr Seulmann.

Guten Abend, Herr Bergstorben.

Hier stimmt doch schon wieder etwas nicht.

Sie mögen Recht haben, aber wie kommen Sie da drauf?

Ich habe hier ein Portier nach Miss Thompson erkundigt, die doch heute den Empfang hier geben soll.

Und der Portier erklärte mir, erkenne keine Miss Thompson.

Der Empfang wird von Frau Carlotta Ramirez gegeben.

Ich sage Ihnen, wenn dieser Kerl sich noch einmal verkleidet.

Was tut er nicht?

Da kommt er auch schon.

Guten Abend, Herr Doktor.

Guten Abend.

Guten Abend.

Ich freue mich, dass Sie meine Einladung angenommen haben.

Das ist ein...

ich mein...

Was haben Sie denn gefällt Ihnen mein Kleid nicht?

Oder kommt es Ihnen bekannt vor?

Ich kann es Ihnen verraten.

Auch von Ulwar.

Ja, ich muss aber sagen, medige Frau, dass gleich steht Ihnen wesentlich besser als Charlie's Tante.

Wenn Sie das sagen, ich habe etwas für Sie.

Ja.

Ach so, was, ein Flug im Schein?

Ja, der Irige.

Ihr Heinrich hat ihn meiner Mona gegeben und Mona hat ihn für Sie in meinem Auftrag umgebucht.

Ich wollte verhindern, dass wir in der Maschine zufällig nebeneinander sitzen.

Dann sitzen wir eben nicht zufällig nebeneinander.

Aber bitte so.

Was, in Frage?

Nein, ich meine, nicht als Charlie's Tante.

Also eines kann ich Ihnen versprechen.

Nie wieder Frauenkleider.

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