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Strasse meine lieder,
ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh,
Ich kom bald schon wieder.
Einmal jedes Jahr brauche ich Musik Deine Melodien, Mandevandolin,
lieben sich ihr Schulter ab Das ist wirklich hält,
bis in ferner Welt mir die Sonne lang Und am Palme Strang und im Sonnensamt, ja,
da fängt der Zauber an Der mit seinem Kland verliebte Leute singen macht Wenn der Tag verglügt, kehrst der liebe Lied,
weit in die Taverne ein Und der Musikant, der Farid gelangt, was ihr um uns beschwiegt Straße meiner Lieder,
ich komm bald schon wieder denk Einmal jedes Jahr brauche ich Musik
Aber wen die Sonne singt
la, la, la, la Komm ich zu dir La, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la Wenn das Lied der Fischer klingt,
dann erwacht das Lied der Liebe auch in mir Vienni, Vienni, Klick, Vienni, Vienni Klick,
das heißt komm doch her zu mir Vienni, Vienni, Klick, Vienni, Vienni Klick,
wenn du bist mein Glück Straße meiner Lieder, ich komm bald schon wieder,
denn einmal jedes Jahr brauche ich Musik Bravo!
Großartig, also Petersweine Nummer hast du noch nie geschrieben Ja, du,
der an sich bin ich auch Ist das wirklich meine ehrliche Leistung?
Dann schaut mal her Peter, was machst du denn?
Ich mach Geschluss Lorenz, den Sekt bitte Sekt?
Bitte, mir digga her Lorenz, wie oft soll ich Ihnen sagen, ich...
Ich bin kein gnädiger Herr.
Das hat der gnädiger Herr Vater vom gnädigen Herrn schon versucht, mir abzugewöhnen.
Was ist das?
Essig.
Was?
Die einzige Flüssigkeit, die noch im Haus ist.
Aber für dieses gut genug.
Da haben Sie recht.
Sehr Kinder, eigentlich wollte ich euch Sekt servieren lassen, aber nun ist es Essig mit dem Sekt.
Sekt?
Hat jemand Geburtstag?
Niemand.
Wir feiern Abschied.
Peter, willst du wegfahren?
Ich habe euch was zu sagen.
Wir sehen ganz gut aus, Peter.
Bin ich aber gespannt.
Meine lieben, meine lieben Freunde.
Es ist nun genau sechs Monate her, dass ich den glorreichen Einfall hatte in mein Haus, dass für mich armen,
allein stehenden Junggesellen ein bisschen zu groß ist.
Meine Freunde als zahlende Gäste aufzunehmen.
Die Idee wurde auch verwirklicht, aber nur teilweise die Gäste kamen.
Aber sie zeigten nicht.
Du hast doch hoffentlich nicht eine Absicht von Geld zu sprechen.
Nein.
Ich will mit euch über den Zug sprechen, der unseren idyllischen Bahnhof morgen früh um 7.35 Uhr verlässt.
Mit dem werdet ihr nämlich alle abreisen.
Haben wir dir etwas getan?
Nein, nein, nein.
Ich habe nur an meine bescheidene Speisekammer leer gefreisten.
Ich habe meinen Weinkiller ausgesoffen.
Ich habe die Lichtrechnung ins Unermessliche gesteigert.
Ferngespräche mit der halben Welt geführt.
Mit dem Erfolg, dass mein Telefon seit drei Tagen gesperrt ist.
Denn bezahlt hat keiner was.
Ach, wir werden schon zahlen.
Nehmt bitte zur Kenntnis.
Ich habe mich entschlossen das Haus zu verkaufen.
Ich will meine Schulden bezahlen und ein neues Leben beginnen.
Du willst uns also rausschmeißen?
Ja.
Bitte, bitte.
Wenn du drauf stehst, kommt der Kofferverpacken.
Also dann, da, da, der Nacht.
Ebenfalls.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Ach, die Inge hat nichts dagegen.
Nehmen Sie ruhig mit.
Aber wo wollen wir uns treffen?
Nein, nein, nein, nein.
Am Bahnhof ist ein viel zu großes Gedränge.
Aber gleich um die Ecke da ist ein ganz ruhiges Lokal zu den drei schwarzen Katzen.
Ja, kennst du es?
Also gut, um elf Uhr.
Auf Wiedersehen und sei pünktlich.
Wie?
Ich schon gut, also um elf, elf Uhr.
Lorenz, Sie sind ja ein Zauberer.
Ich denke, das Telefon ist gesperrt.
Es war gesperrt.
Und wer hat die Rechnung bezahlt?
Ich habe mir sie erlaubt, niediger Herr.
Lorenz, Sie sind unverbesserlich.
Warum haben Sie denn meinen Reisewecker nicht eingepackt?
Der weg zu unsanft.
Ist das gerade das Richtige für mich?
Bei meiner Tanze muss ich nämlich um sechs Uhr früh aufstehen.
Niediger Herr, würden Sie mir bitte erlauben, den Hausverkauf noch einmal zur Sprache zu bringen?
Ich habe Ihnen schon einmal angeboten...
Ihren Weinberg zu verkaufen?
Und wie ein sauer erspartes Geld zur Sprache?
zur Verfügung zu stellen.
Lieber Lorenz, sehen wir das schon mehr als einmal angeboten und ich habe das schon mehr als einmal sehr gerührt zwar,
aber entschieden abgelendig.
Danke dir nochmal dafür, aber bitte sprechen wir nicht mehr darüber.
Doch, doch, wir müssen darüber sprechen, denn ich habe den geligen Herrn noch nicht gesagt, dass das Geld,
das ich Ihnen angeboten habe, eigentlich gar nicht mein Geld ist, sondern Ihr eigenes Geld ist.
Was?
Mein eigenes?
Ja, ja, es ist nicht so einfach, die Sache zu erklären.
Ist so, Ihr Herr Vater hat das Geld, wie man das so sagt,
mit beiden Händen auf die Straße geworfen und ich aus einem treuer Diener stand immer in der Nähe,
ich habe so manchen Scheinen aufgehoben und in die eigene Tasche gesteckt.
Ich verstehe, mit einem Wort, Sie haben einen Vater beklaut.
Jawohl.
Und den geligen Herrn Großvater auch.
Das ist schlimm, das ist sogar sehr schlimm und das, was Sie jetzt von mir verlangen, ist noch viel schlimmer.
Ja, Sie wollen, dass ich von Ihnen das gestorene Geld annehme.
Es tut mir leid, ich muss es so nennen.
Dass sie mich da durch zum Helm machen, ist ihnen egal.
Ja, begniediger Herr, das ist doch Ihr eigenes Geld.
Lorenz, behalten Sie's.
Sie tun mir sowieso keinen Gefallen damit.
Ah ja.
Ich hatte es bis jetzt immer viel zu leicht im Leben.
Ich hatte immer Geld.
Es war immer jemand da, der für mich sorgte, das kann einem auf die Dauer auch langweilig werden.
Ich schäme mich schon von mir selber.
Ich will nicht, dass man mir hilft.
Ich will mir selber helfen.
Sie wollen sich selber helfen?
Ja.
Mit Hilfe ihrer Tante, Agate.
Lorenz, ist der große Koffer unten?
Ja, er ist schon im Wagen.
Also es bleibt dabei.
Das Haus wird verkauft.
Niediger Herr, bedenken Sie doch in diesem Haus.
Sind Sie geboren?
Ist der gnädige Herr Vater geboren?
Lorenz!
Herr Großvater.
Lorenz!
Sollte sich ein Käufer melden, dann zeigen Sie ihm alles.
Das kann ich nicht.
Bitte, was können Sie nicht?
Das Haus zeigen.
Na nun?
Wenn Sie schon unbedingt verkaufen wollen, dann müsste man wenigstens die notwendigsten Reparaturen ausführen.
Die Wände streichen und den Zaun und den Garten in Ordnung bringen.
Die Leute kaufen mit den Augen.
So werden Sie nie einen Käufer finden.
Lorenz, Sie wissen ganz genau, dass ich nicht einen einzigen Pfennig für diese Reparaturen habe.
Ja, das weiß ich.
Aber die Leute kaufen mit den Augen.
Und Sie werden nie einen...
Auf Wiedersehen, Lorenz.
Danke für alles.
Danke.
Sollte sich wirklich ein Käufer melden, der sich ernstlich für das Haus interessiert,
dann schicken Sie ihn zur Rechtsanwalt Röder.
Zu Herrn Rechtsanwalt Röder.
Sie werden es selber zugemüßt, sehr geehrter Kollege,
dass das Schreiben Ihres Mandanten wie einen tiefen Einblick ermöglicht.
Einen wirklich sehr tiefen Einblick ermöglicht in die...
in die Psyche des...
Herr Rechtsanwalt Röder.
Ach Lorenz, was?
Er will nicht verkaufen?
Er muss.
Wie will er denn seine Schulden bezahlen?
Oder habt ihr plötzlich eine Erbschaft gemacht?
Noch nicht.
Aber wir werden eine machen.
Es kann aber noch so 10 bis 14 Tage dauern, bis wir zur Bargeld kommen.
Ja, solange kann ich die Gleibiger noch vertrösten, aber länger nicht.
Ach, Heidegarbümmbamm, verstehst du den noch immer nicht?
Das Haus darf unter gar keinen Umständen verkauft werden.
Natürlich verstehe ich.
Das Haus darf nicht verkauft werden.
Aber wir brauchen Geld, und deshalb fahre ich nach Hause, um einen Weinberg an den Mann zu bringen.
Der Meierhof ist schon langscharf drauf.
Wer?
Ach, der Herr Bürgermeister Meierhof.
Aber trotzdem kann es acht bis zehn Tage dauern, bis alles erledigt ist.
Verstehe.
Und du bleibst so lange bei uns wohnen, bis ich wieder zurück bin.
Ja?
Ich bleibe.
Ich kann das Haus unmöglich, solange ohne Aufsicht lassen, wo es heutzutage so viele Einbrüche gibt.
Ja, ja, gibt ja sehr viele schlechte Menschen.
Ja.
Du hast nichts anderes zu tun, als auf das Haus aufzupassen.
Du darfst niemanden hereinlassen.
Darf ich meinen Waldhorn mitnehmen?
Natürlich darfst du.
Das ist gut, solange du spielst, kommt bestimmt keiner herein.
Es kann allerdings sein, dass sich ein Käufer meldet.
Herr Martens hat nämlich einen Inserwart aufgegeben.
Wenn das Haus doch nicht verkauft werden soll.
Er will ja verkaufen, aber ich will nicht, dass das Haus verkauft wird.
Heute bist du aber sehr schwer von Kaffee.
Das bin ich immer.
Und du hast nichts dagegen, dass Inga auch in dem Haus wohnt?
Im Gegenteil, Inga ist ein nettes Mädchen.
Es ist wenigstens jemand da, der für dich sorgt.
Wann kommt sie an?
Ich hab's aufgeschrieben.
Ja, dann schau noch.
21 Uhr ziehen.
Ach, da bin ich schon längst über alle Berge.
Schade.
Hier sind die Schlösser.
Und notiere die Adresse.
Ufer promenade sieben.
Sieben.
Tag, Herr Martin.
Tag, Lena.
Na, ist meine Tante zu Hause?
Da kommt sie gerade.
Dass sie das Reit nicht lassen kann.
Der Arzt hat es ja auch verboten.
Also so kann das nicht weitergehen, Ufer.
Was ist denn?
Ich habe eben den Baron Walner besucht und den Tragwitz.
Wie kommt es, dass die beiden eine viel bessere Ernte haben, als wir?
Weil die alle moderne Maschinen haben und wir nicht.
Oh nein.
Weil die anderen keinen Hub haben und wir ja.
Aber, aber, Frau Heilig.
Setzen Sie sich.
Danke.
Wo ist Frau Land Freitag?
Die hat du schon vor zwei Wochen gekendigt.
Na und?
Die zwei Wochen sind heute rum, sie ist weg.
Ohne sich zu verabschieden.
Ohne.
Wissen Sie, was da mein verstorbener Mann sagen würde, wenn er noch lebte?
Sauwirtschaft.
Du hast mir gerade noch gefehlt.
Das dachte ich mir, Tantchen.
Darum bin ich ja da.
Heute früh hatte ich plötzlich das Gefühl, dass du Sehnsucht nach mir.
Freitags.
Tag, Kuba.
Tag, Herr Martin.
Wer ist übrigens dieses Freitag, dass du ohne Abschied davon gelaufen wirst?
Die Sekretärin.
Du kennst sie doch.
Ja, die letzte, die ich kannte, ist Lehmann.
Du hast nochmal einen sehr großen Verbrauch an Sekretärinnen, Tantchen.
Lass deine Freche ein.
Willst du dich nicht setzen?
Lohnt es sich?
Wie meinst du das?
Es könnte ja sein, dass du mich gleich wieder raushalst.
schmeißt.
Setzt dich.
Wie viel brauchst du diese mal?
Brauche kein Geld.
Brauche etwas ganz anderes.
Ein bisschen Landluft, eine despotische Tante und Arbeit.
Arbeit.
Arbeit, dass ich nicht lache.
Ein Mensch, der nicht einmal reiben kann mit dem Gestüt arbeiten, aber dann ist jeder zu hoch.
Tantjen, wann hast du mich das letzte Mal auf einem Pferd gesehen?
Ein einziges Mal in meinem Leben und auch da nur eine halbe Sekunde.
Schon lachst du unten.
Tantjen, du müsstest mich jetzt einmal hoch zur Ross sehen.
Dieses Verglühen werde ich mir bestimmt nicht entgehen lassen.
So, jetzt werde ich der Lina sagen, dass ich dir deinen Zimmer herrichten soll.
Ich darf also bleiben.
Bleiben darfst du, aber wenn du auch nur den leistesten Versuch machst, der eine Arbeiter ähnlich sehen könnte,
fliegst du raus.
Lina?
Huber.
Ja, bitte.
Huber, Sie müssen mir helfen.
Ja, gerne, wenn ich kann.
Ich habe gemogelt.
Ich habe keine Ahnung vom Reiten.
Ich habe einfach Angst vor den Biestern.
Wollen Sie sehen, was ich da machen lässt?
Bitte.
Hier muss doch irgendwo ein Schalter sein.
Ist aber hübsch hier.
Wir müssen uns erstmal orientieren.
Einmal grün, zwei rot und Trumpf.
Geh mal.
Du gibst Angst, los.
Guten Abend.
Guten Abend.
Verzeihen Sie meine Herren, aber ich glaube, ich habe mich in der Hausnummer geirrt.
Ja, das glaube ich wohl auch.
Das hier ist Uwe-Promonade Nummer sieben.
Sieben?
Ja, dann habe ich mich aber gar nicht geirrt.
Ich weiß nur nicht, wer die Herren sind.
Dafür wissen wir, was du für ein Vogel bist.
Grün!
Bitte?
Du bist doch ein Freund von Lorenz.
Ja, und ich soll hier auf das Haus aufpassen.
Das machen wir.
Dazu sind wir ja hier.
Zu!
Davon hat mir bei Lorenz gar nichts gesagt.
Davon weiß er auch gar nichts.
Freundchen, ihr Geb.
Moment mal.
Ich werde ihm das erklären.
Also, Herr Martens hat erfahren,
dass der saubere Herr Lorenz plötzlich weggefahren ist und das Haus alleine gelassen hat.
Und deshalb hat er uns beauftragt, hier aufzupassen.
Uns, Freundchen, verstehst du?
Uns!
Ja, das verstehe ich schon, Herr...
Franz, ich bin der Schaför von Herrn Martens.
Sehr freut, ja.
Albert Strohmeyer.
Trotter.
Bitte?
Er hat sich nur vorgestellt.
Das ist Max, der Gärtner.
Sehr freut.
Und ich bin August, der neue Diener.
Sehr freundlich.
Oh, und wir haben da einen Fleck.
Es war nur ein Fuss.
So, danke.
Danke Sie.
Ich glaube, mit Ihnen werde ich mich gut verstehen.
Dazu wirst du keine Gelegenheit haben, Freundchen.
Ich verstehe nicht recht.
Du wirst mich gleich verstehen.
Schere dich zum Kuckuck, Freundchen, bevor ich der Beine mache.
Ich möchte Sie bitte mich nicht mehr, Freundchen zu nennen, nicht?
Außerdem habe ich Lorenz versprochen, dass ich hier bleibe und was ich verspreche.
Das halte ich.
Und wir haben Herrn Martens versprochen, keinen Fremden reinzulassen.
Was wir versprechen, das halten wir ebenfalls.
Wenn ich sage, ich bleibe, dann bleibe ich.
Wann soll er?
Ihr lasst dich nicht von ihm einschüchtern.
Ich glaube, es ist besser, wir gehen, Onkel.
Ich denke nicht daran.
Ihr Unglern vollkommen recht.
Er hat seinem Freund versprochen, auf das Haus aufzupassen und was man verspricht, das hält man.
Richtig, Herr Stromeyer?
Jawohl.
Sie können selbstverständlich hier bleiben.
Ja, selbstverständlich.
Oh, was ist denn hier drin?
Das ist mein Waldhorn.
Waldhorn?
August!
Bring die Koffer nach oben!
Wie ich?
Werden sonst?
Hopp, hopp!
Darf ich Ihnen Ihr Zimmer zeigen?
Oben?
Ja.
Gestatten?
Komm, Onkel.
Gestatten?
Binst du der Voller-Inger?
Das ist Ihr Zimmer.
Das Schönste, was ich Ihnen bieten kann.
Das ist sicherlich das Schlafzimmer von Herr Maarten?
Ja, sicherlich.
Das heißt, natürlich ganz bestimmt.
Und wo schlafe ich?
Oh, es wäre mir sehr lieb, wenn mein Onkel hier nebenan schlafen könnte.
Ja, mir auch.
Bitte, wie Sie wünschen.
Also dann, gute Nacht.
Gute Nacht.
Liebes Frau Lein-Inger.
Kannst du da nicht aufpassen?
Räumen die Sachen zusammen.
Lassen Sie das bitte.
Ich muss sowieso auspacken.
Ausgepackt, ist schon...
Los raus!
Entschuldigen Sie, Lein-Inger.
Merkwürdige Leute sind das.
Ja, das kann man wohl sagen.
Mir kommt die ganze Geschichte unheimlich vor.
Dieser Franz wollte uns zuerst gar nicht hier haben.
Ja.
Aber dann habe ich ihm bewiesen, dass wir hier bleiben müssen, weil wir es versprochen haben.
Das muss doch jeder Mensch einsehen.
Ja, ja, ich weiß nicht.
Ich würde am liebsten gehen.
Das kann nicht doch dem Lohrensicht antun.
Wir haben doch hier eine wichtige Aufgabe zu erinnern.
Wir müssen dafür sorgen, dass das Haus nicht verkauft wird.
Das habe ich dir doch ganz genau erklärt.
Verstehst du es denn nicht?
Ja, ja, das verstehe ich schon, Onkel.
Ich wüsste doch gar nicht, wo wir jetzt hin sollten, mitten in der Nacht.
Weißt du denn, wie spät es ist?
Mein Ursteck.
Üb, immer treu und...
Rädlichkeit.
Nicht wert.
Silber.
Meine Uhr.
Oh, gehört die Ihnen?
Ja.
Die Lager auf der Treppe, ich bin beinahe darauf getreten.
Oh, das wäre aber schade gewesen.
Ich habe sie von meinem Vater gekriegt.
Ich las es bereits.
Vielen herzlichen Dank.
Gern geschehen.
Na dann, gute Nacht.
Allerseits.
Gute Nacht.
Also, ich glaube, der hat eine Morsche gongeln.
Es war ja auch dein Glück.
Sonst hat er die Geschichte mit der Uhr nicht gefressen.
Hör mal zu Franz, du bist ja hier der Boss, aber mir gefällt das nicht, dass die zwei im Hause sind.
Wir auch nicht.
Aber mir?
Ja, weil du auf das Mädchen fliegst.
Vielleicht?
Ich bin überhaupt dafür, dass wir zusammenpacken, was wir können, Silber, Teppiche und Wäsche gibt es hier genug.
Das sind reelle Sachen.
Ja, für euch.
Aber diesmal habe ich ein ganz großes Ding vor.
Wie groß?
Wir verkaufen das Haus.
Dieser August ist ein reizender Mensch.
Was machst du da?
Ich setze eine Annonce auf.
Die muss morgen vorhin die Zeitung.
Je eher ich von hier fortkomme, desto lieber ist es mir.
Was hast du geschrieben?
Junge Sekretärin in Stenografie und Schreibmaschine sowie italienisch und französisch perfekt sucht sofort passende
Stellung.
Glaubst du, dass sich die Adresse hier angeben kann?
Natürlich.
Schreib hin.
Inge Stomaier, Uferpromenade 7.
Hallo, Huber.
Kommen Sie mal zu mir ins Büro.
Ich habe was mit Ihnen zu besprechen.
Gut, ja, ja, ich komme.
Ah, morgen Huber.
Pst, pst, ich muss Ihrer Tante ins Büro, sie ist schon auf.
Wollen Sie ein paar Toffen reiten?
Ja, Ihre Stiefel haben wir schon.
Ich habe mir leider nicht gepasst.
Das ist nur gut hier, dann besten nehmen Sie den Sultan, der ist sanft wie ein Land.
Wo dann erkenne ich diesen sanften Sultan?
Der einzige Apfelschimmel hier in diesem Stein in der Ritter im Box.
Hier.
Viel Glück.
Danke.
Apfelschimmel.
Aha.
Das ist der Apfelschimmel.
Hallo, Solta.
Oh.
Guten Morgen, Herr Martin.
Guten Morgen.
Was machen Sie denn da?
Ja, ich möchte mir nur mal Ihre Beine aus einer anderen Perspektive ansehen.
Vielen Dank.
Sie sind nämlich sehr hübsch.
Also für dieses Kompliment will ich Ihnen Satteln helfen.
Herr Huber hat mich nämlich deshalb hierher geschickt.
Ich habe Sorge mit meinem Neffen.
Ja, ich auch.
Quatsch.
Heirabensoller.
Ein braves, anständiges Mädchen, das Ihnen ordentlich an die Kandare nimmt.
Oh, Kandare.
In der linken Hand halten Sie die Zügel.
Und hier halten Sie sich am Sattel fest.
Ja, bitte.
So.
Und jetzt aufsteigen.
Jetzt aufsteigen, bitte.
Halt.
Oh, das war falsch.
Sie müssen zuerst mit dem linken Fuß aufsteigen.
Mit dem linken Fuß, natürlich.
Ja, so, jetzt.
Nicht so hastig.
Oh, hier haben Sie sich was getan.
Oh, hier.
Oh, wie bitte?
Versuchen Sie es noch einmal.
Ja, bitte.
Oh, schön.
Brav, mein Zultern.
Ist gut, mein kleiner.
Brav, Zultern.
Ah, ja.
Jetzt.
Ich sitze.
Ja, also.
Hat das Pferd Angst?
Wieso?
Weil es so blass ist.
Na, jetzt halten Sie aber los.
Das Pferd funktioniert nicht.
Singen Sie im einen Ihrer neuesten Schlager vor.
Vielleicht funktioniert es dann.
Mimimi.
Straße meiner Lieder.
Ich komme niemals wieder.
Ich komme nicht wieder.
Pui!
Zeug an!
Oh!
So!
Gleich Gesicht.
Ja.
Und jetzt.
Oh!
Zürichs.
Und Steigbühel.
Sultan! Nicht zu schnell!
Das ist ...
Rina!
Ah, du bist schon auf?
Ja, guten Morgen, Tante.
Morgen?
Ausgeritten?
Schade, dass ich nicht dabei war.
Schade, ja.
Rina!
Das Frühstück!
Welchen Gaul hast du genommen?
Den Zultern.
Ein zahmes Pferd.
Das kann man wohl sagen.
Hier, hilf mir die Anosen durchsehen.
Ich muss einen Ersatz für die Freitag finden.
Gernt, Tante.
Was ist denn das?
Mein Fuß.
Das ist nur mein Fuß, Tantchen.
Dann nehme ich den Hals zurück.
Wie ist das möglich?
Wusferprobanale 7?
Entschuldige, Tante.
So was ...
Pardon.
Hier ist der Schoffeur von Herrn Martens.
Mit wem habe ich bitte die Hierre?
Bitte?
Ja, ich kann sie nicht verstehen.
Nun hörte doch mal auf mit dem blöden Gedutel!
Entschuldigen Sie, mein Herr, ich habe das Radio nun abgestellt.
Verstehe ich Sie richtig?
Spreche ich mit dem Schoffeur von Herrn Martens?
Jawohl, ja.
Hier ist Franz, der Schoffeur.
Also das...
Können Sie mir sagen, wer das Inserat in die Zeitung gegeben hat?
Ah, Sie.
Rufen wegen des Inserates an.
Interessieren Sie sich für das Haus?
Und ob es mich interessiert?
Sie können noch heute mit meinem Besuch rechnen!
Ach, Dantchen, dann bitte entschuldige Firma, ich muss dringend verreisen.
Bei mir scheint irgendetwas nicht zu stimmen.
Sag ich doch schon niemand, das bei dir irgendwas nicht stimmt.
Ja, wieder schauen, Dantchen.
Zum Kuck!
So, mein Herr, nun jetzt...
die Hosen runter.
Ich habe euch ja gesagt, ihr kriegt keinen Stich.
Du kriegst auch keinen mehr.
Du hast nämlich schon einen hier.
Ein Glück, dass ich ein sanfter Mensch bin.
Aber auch ist dort recht, was du vorst, ist gegen die Natur.
Denk doch an den Knülsch, der heute angerufen hat.
Der kauft bestimmt das Haus.
Ich sage euch, in zwei Tagen ist es ein Häuschen.
Ich sage dir nochmal, wir nehmen das Silber und die...
...Däppiche.
Licht aus!
Er klettert über die Terrasse.
August, komm mit.
Du bleibst hier am Lichtschalter.
Hände!
August, Filzen.
Sag.
Nicht einmal ein Taschenmesser.
Du arbeitest ohne Schießeisen?
Also, aber sehr leicht zähne ich, mein Freundchen.
Du hast schon Pech, mein Freundchen.
Ausgerechnet, bei Boxer Franz einzubrechen.
Ja, komm, setz dich doch.
Wetter.
Siehst ja aus wie ein richtiger Gentelmann.
Aber bist du immer so elegant?
Klar.
Pass mal auf.
Hier hast du nichts zu suchen.
Hier haben wir die Vorhand.
Kollege.
Kollege?
Ach, Assi.
Was?
Ihr seid nicht?
Wir sind ebenso wenig die Besitzer dieses Hauses wie du, aber wir sind schon drei Tage hier,
und daher ist das unsere wir.
Da kann man nichts machen, da kann ich ja wieder gehen.
Moment, du brauchst dich doch nicht so zu beeilen.
Trink doch ein Gläschen mit uns.
Aust, hol mal eine Flasche und Gläser.
Wozu?
Warum benimmst du nicht die Hausbar?
Hausbar?
Ja, gibt es denn hier eine Hausbar?
Ja, sagt mein Freundchen.
Studierst du nie die Pläne des Hauses, in dem du einbrechst?
Natürlich so, ab und zu.
Moment, ich muss mir die Sache erst überlegen.
Damme, Walter.
Das ist feine Arbeit, oder?
Ja.
Wenn man in ein Haus einbrecht, dann muss man wenigstens über solche Kleinigkeiten bescheiden.
Ich kenne jeden Winkel auswendig.
Du, den könnten wir gebrauchen.
Na ja, der eine arbeitet eben fein, und der andere arbeitet schnell.
Und in unserem Falle war die schnelle Arbeit besser.
Na dann, Prost.
So, Prost.
Prost.
Prost.
Ah, schmeckt.
Ja, dann werde ich leider gehen.
Schade.
Ich wollte eigentlich hier übernachten.
Ich werde nämlich gesucht.
Hast du irgendetwas?
Was?
Hier.
Großer Einbruch im Bankhaus Winkeler.
Safe ohne Gewalt geöffnet.
Selbst ohne Gewalt geöffnet, das habe ich gelesen.
Das bin ich.
Sag mal, wie hast du das denn gemacht so ohne Sauerstoff und ohne Gewalt?
Ich bin ja auch ein großer Fachmann, aber ohne Knacken geht es bei mir eben nicht.
Spezialarbeit, Freundchen.
Spezialarbeit.
Soll ich euch das mal vormachen an dem Safe hier?
Hier ist kein Safe, wir haben alles durchgesucht.
Aber ein bisschen rasch, was?
Da ist ein Safe.
Pass mal auf.
Die Pläne muss man studieren, macht dich kleiner.
So, Achtung.
Bitte.
Willst du mich?
Mensch, mach das auf.
Einen Moment.
Ihr müsst das Licht ausmachen.
Ich arbeite prinzipiell nur im Dunkeln.
Ich brauche Konzentration.
Konz haben wir nicht.
Aber das Licht können wir abdrehen.
Na, geh doch ein bisschen zurück.
Mich stört jede Atemzug.
Bitte, bitte, bitte.
Licht aus!
Bitte Licht!
Oh!
Was?
Moment, das Ding hab ich aufgemacht, ja?
Moment, wir haben hier das Vorrecht.
Aber ich mach dir einen Vorschlag zur Güte.
Was da drin ist, teilen wir.
Okay, was da drin ist, wird geteilt.
Lea, sehr reich scheint, der Besitzer dieses Hauses nicht zu sein.
Was ist das?
Nur ein Grundbuchauszug von dem Haus.
Braucht kein Mensch.
Halt!
Ich brauch das Ding!
Na, dann nimmst du doch raus.
Du hast doch jetzt gesehen, wie man so was macht.
Einen Schmierlegleich!
Den können wir brauchen.
Meinst du?
Einmal zu, Freundchen.
Wenn du willst, kannst du hierbleiben.
Ja?
Nicht von dir.
Ja, ich mach dir überhaupt noch einen anderen Vorschlag.
Ja?
Macht doch in Zukunft mit uns mit.
Was habt ihr vor?
Eine ganz große Tour.
Wir verkaufen hier das Haus.
Nicht schlecht.
Aber nicht einfach.
So ein Haus kannst du nicht so verkaufen wie in einer gestohlenen Uhr.
Dazu braucht man Urkunden, Vollmachten.
Richtig, das sage ich auch immer.
Ja, und außerdem glauben niemand, dass uns das Haus gehört.
Aber dir.
Dir wird immer das glauben.
Ja, da hat er recht.
Du siehst genauso aus, als würde dir das Haus gehören.
Genau.
Schwören kann man drauf.
Also bleib hier, mach mit und spiel ein Hausbesitzer, ja?
gemacht.
Ich bin der Hausbesitzer.
Wieso?
Ist noch jemand da?
Ein alter Waldhornbläser im Hauptberuf.
Klar, klar.
Pianist.
Wie kommt er hierher?
Er ist ein Freund von dem Diener Lorenz, und soll auf das Haus aufpassen.
Aber ehrlich gesagt, mir passt die ganze Sache nicht.
Es ist auch viel zu gefährlich, ihn einfach rauszuschmeißen.
Wieso?
Hat er was spitzgekriegt?
Nein, nein, das nicht.
Ich war ja so schlau, Michael Schafür, Max als Gärtner und August als Diener auszugeben.
Wunderbar.
Da hat er ja wirklich nur noch der Gnädige hergefällt.
Und nachdem der jetzt da ist, wird er den alten Knaben sofort mit Elan an die Luft setzen.
Wir machen das so.
Ihr geht am besten hinunter.
Bereitet den Seelisch vor.
Ich komme in 10 Minuten nach und den weißen...
In fünf Minuten sind wir in Los.
gemacht.
Ihr bleibt hier.
Bitte.
Ich wäre ganz gern dabei gewesen, wenn Franz dem alten Knaben den Marsch bläst.
Ja.
Der kann nämlich ganz schön ausfallen werden.
Ja.
Und macht ihr das was aus?
Ich bin mir für die sanfte Tour.
Ich heiße übrigens August.
Freut mich August.
Ich heiße Max.
Freut mich Max.
Ja, weil du hast uns deinen Namen noch gar nicht verraten.
Ja, ja, ja, ja.
Mein Name ist Peter Martens.
MBC 뉴스 이준범입니다.
Ach so, jetzt heißt natürlich Peter Martens.
Moment mal, du hast da einen Fuss.
Danke, habe ich gar nicht bemerkt.
Ja, ich glaube es ist Zeit, den Alten an die Luft zu setzen.
Hallo.
Ja, hast du was auf dem Herzen?
Ja, kannst du mir die genaue Uhrzeit sagen?
Natürlich.
Hallo.
Wo ist meine Uhr?
Vielleicht nehmen wir diese.
Kompliment, Franzchen.
Prima Arbeit.
Netter Kerl, was?
Das schon, aber trotzdem.
Ich bin dafür, wir nehmen das Silber und die Teppiche.
Hallo, ist das Polizeiroje 63?
Was wollen Sie hier?
Ja.
Eigentlich wollte ich nur telefonieren, aber...
hinaus.
Aber ich denke gar nicht daran.
Sie haben hier nichts zu suchen.
Sagen Sie, ahnen Sie gar nicht, wer ich bin?
Ich ahne gar nichts, ich weiß es.
Ja, wer denn?
Der größte Lümmel des 20.
Jahrhunderts.
Das ist schon möglich, das sagt mir.
Nimm ich meine Tante auch immer.
Dann ist Ihre Tante eine sehr kluge Frau.
Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass Sie bereits längst draußen sein sollten.
Warum gehen Sie denn nicht?
Weil ich Sie reizend finde, wenn Sie so böse sind.
Wenn Sie jetzt nicht gehen, dann ruf ich die Polizei.
Sie haben es nötig, dabei sind Sie froh, dass ich das nicht schon längst getan habe.
Ich bin nämlich zufälligerweise der Besitzer dieses Hauses.
Oh, Sie sind Herr Martens?
Ja, mit vollem Namen Peter.
Gestatten Peter Florian Sebastian Martens.
Wo wollen Sie meinen Impfstand sehen?
Oh, ich werde sofort Ihr Bett verlassen.
Bitte drehen Sie sich um.
Aber ich denke gar nicht daran.
Damit Sie einen Revolver ziehen können und mich mäuchlings abknallen.
Einen Revolver?
Woher soll ich einen haben?
Wenn man in ein Hauseinbricht, pflegt man meistens einen zu haben.
Aber ich bin doch nicht eingebrochen.
Mein Onkel wurde vom Lorenz aufgefordert, hier einige Tage zu wohnen und auf das Haus aufzupassen.
So, so.
Von Lorenz.
Das ändert jedenfalls nichts an der Tatsache, dass ich Sie der Polizei übergeben werde.
Aber warum denn?
Ich hab doch nichts schlechtes getan.
Doch.
Sie haben meinen Schlafern zugeklaut.
Ach, das ist doch nicht wahr.
Ich habe mein eigenes Nachthemd an.
Lügen tun Sie auch noch, die typische Verbrecherin.
Ich lüge nicht.
Ist das vielleicht Ihr Schlafanzug?
Ah, das ist ja...
Nein.
Ja, und jetzt?
Was haben Sie vor?
Ich habe vor, Ihnen gute Nacht zu wünschen und mich zurückzuziehen.
Aber das ist doch Ihr Schlafzimmer.
Macht nichts.
Die Freunde von Lorenz sind auch meine Freunde und ich.
Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Sie noch einige Zeit mein Gast sein möchten, Frau Leninge.
Wenigstens so lange, bis Sie Ihre gesuchte Stellung gefunden haben.
Woher wissen Sie, dass Sie Ihre Stellung suchen?
Ich weiß so allerhand.
Vielleicht kann ich Ihnen sogar behilflich sein.
Ich habe ganz gute Verbindungen.
Also dann, gute Nacht.
Gute Nacht.
Das ist doch wohl die Höhe!
Franz, was fällt Ihnen ein?
Wie reden Sie eigentlich mit mir?
Ich habe gemeint, das ist doch wohl die Höhe, dass die Dame sich erlaubt hat, in ihr Bett zu legen.
Nicht die Dame hat sich erlaubt, sondern ich habe der Dame erlaubt.
Außerdem wissen Sie ganz gut, Franz, dass ich es nicht leiden kann, wenn Sie sich um meine Angelegenheiten kümmern.
Sehr wohl, Herr Max.
Also, gute Nacht.
Gute Nacht.
Was ist denn, was ist denn?
Du bist aber ein schlechter Schauspieler, Freundchen.
Hättest du dich beinahe verraten?
Ja, das ist schon recht nicht, weil im Moment nur ein bisschen überrascht.
Guck mal, da ist ja der Waldhorn einig.
Was höre ich?
Herr Martens ist hier.
Ja, ja, Sie, Sie hören ganz richtig.
Peter Martens.
Strohmeier, höchste Zeit, Herr Martens, dass Sie gekommen sind.
Höchste Zeit.
Warten, bitte.
Die Sache duldet keinen Aufschub.
Welche Sache?
Sie müssen unbedingt sofort den Klavierstimmer kommen lassen.
Was ist jetzt mitten in der Nacht?
Na ja, es geht zur Not auch morgen, aber stellen Sie sich vor, dass Zweigestrechnung ist,
ist aber ein Viertelton zu hoch.
Das ist ja entsetzlich.
Das lasse ich morgen früh sofort beheben.
Sie und ich schlafen Sie ganz beruhigt, Herr Strohmeier.
Gute Nacht.
Gute Nacht, Herr Martens.
Sag mal, was meint er denn mit den zweigestrechnenden Dings?
Das ist gleich die Morgen.
Gute Nacht.
Das war mein Freundchen, aber heute schlafe ich hier.
Dann wo schlafe ich?
Selbstverständlich im Chauffeurzimmer Franz.
Das ist wohl eine Meise.
Schön, Mozart.
Ich hab was für mich gefunden.
Ich musste nur hinten zunehen.
Was?
So, die Weste.
Wo sind denn die anderen?
Die suchen sich auf was aus.
Die sind in der Rumpelkammer.
So, gehen wir hin.
Vergesst nicht, du bist der Diener.
Bitte, Herr Machens.
Was sagst du?
Ein Gärtner, wie er im Buch steht.
Und du musst irgendeine Uniform anziehen.
Es gibt keinen Chauffeur ohne Uniform.
Uniform, Uniform, ich will keine Uniform.
Ich hab was gegen Uniform.
Bitte, Herr Martens.
Ah, Max als Kärtner.
Gut.
Was ist denn mit dir?
Hast du nichts gefunden?
Ich will keine Uniform.
Herrma, du musst doch einen Schoffer spielen.
Wie ein Schauspieler.
Warst du schon mal im Theater?
Natürlich.
In Hänsel und Gretel.
Ich geh überhaupt immer nur ins Panoptikum.
Panoptikum, Panoptikum, Panoptikum des Lebens.
Da stehen sie rum, da stehen sie rum.
Die Großen unserer Zeit.
Da steht die Kallas.
Mit dem Onassis.
Da steht Soraya ohne Schahr herum.
Da sucht die Loren.
Die Rebrilianzen.
Da wacht der Kastrophiedel, Fiedelbum.
Ja, wenn das Wachs nicht so geht, durch die Quer, dann müssten 100 Jahren keiner mehr.
Wie war denn von der Loller?
Die Figur von von Joel Brünner, die Frisur.
Panoptikum, Panoptikum, Panoptikum des Lebens.
Da stehen sie rum, da stehen sie rum.
Die Großen unserer Zeit.
Da steht die Margaret.
Mit ihrem Tony.
Das sieht am Schein von seinem Blitz nicht küsst.
Da steht der Jürgen.
Doch du stehst nirgendwo.
Wenn du nicht auch ein hellstes Tages bist.
Ja, wenn das Wachs nicht so geht, durch die Quer, wohnen die Welt dann ihre Hellen her.
Und wo er glaubte, ohne diese dann, der so beliebt, der kleine Mann.
Panoptikum, Panoptikum, Panoptikum des Lebens.
Da stehen sie rum, da stehen sie rum.
In unserer Zeit Da stehen sie alle, alle, alle rum Panopiekum Fabelhaft, das zweigestrichene Giss Hörst du, Ige,
das Klavier ist schon stimmt Bitte, Herr Martens Herr Martens, das ist ja eine köstliche Überraschung Ja,
das werde ich Ihnen nie vergessen Na,
ist nicht der Rede wert Für euch habe ich auch eine Überraschung Kommt mal mit So,
Herrschaften, hier, bedient euch Das Haus muss frisch gestrichen werden Was?
Ja, alles muss glänzen und blitzen Die Leute kaufen nur mal mit den Augen Ich kaufe mit der Hand, ich Handi Arbeit Oh,
ich könnte dem Pinsel in die Fische Ja, wenn ich arbeiten will, arbeite ich nicht überall.
Ja, für 1,80 die Stunde hier.
Na, ihr hatt's schon recht.
Die Leute kaufen mit den Augen.
Ach, ich sag euch noch mal, Silber und Teppiche.
Sie bleiben selbstverständlich mit ihrem Onkel so lange hier, bis sie eine Wohnung gefunden haben.
Aber wir können ihn doch nicht so lange zur Last fallen.
Fallen Sie ruhig.
Hallo.
Alles in Ordnung?
Brav, gut.
Und sparsam mit der Farbe umgehen.
Ist unser Geld.
Ist er noch noch?
Los.
Oh, Verzeihung.
Aber bitte, bitte, bitte, Sie haben mir ja nichts getan.
Ja, ich, ich, ich glaube, ich bin hier falsch.
Ich wollte zur Uferpromenade 28.
Na, dann stimmt's ja.
Hier ist Uferpromenade 28.
Aber das ist ja gar nicht wahr.
Hier ist doch Nummer 7.
Dann sind Sie ja doch richtig.
Kommen Sie rein.
Ich dachte, Peter Madens.
Ich, ich habe mich bestimmt geirrt.
Nein, nein, das glaube ich nicht.
Ich wollte zu August, Max oder Franz.
Zu Franz?
Das dachte ich mir.
Das kommen Sie, kennen Sie nicht?
Ja, ich weiß gar nicht, was Sie von mir wollen.
Haben Sie keine Ahnung?
Haben Sie keine Ahnung?
Bitte, da haben Sie ihn.
Fleißig, was?
Franz!
Gerti!
Wie kommst du denn hierher?
Mit deinem Taxi.
Du, ich habe dir etwas Wichtiges zu sagen, aber...
Kannst du durchreden.
Das ist ein Kumpel von uns.
So?
Ich hoffe es aber.
Bitte, ich will dich weiter stören.
Bleib hier.
Na, Gerti, was gibt's?
Johnny war gestern da.
Ich soll dir ausrichten, dass das Unternehmen Klumpfus heute Nacht starten kann.
Donnerwetter, was für dich?
Es soll heute Abend um 10 Uhr ein Café-Haus sein.
Gewacht.
Das hier ist der Sicherungskasten.
Die Nummern 5 und 6 gehören zur Alarmanlage.
Na dann, Prost.
Prost.
Prost.
Was ist das für ein Büro?
dass wir besuchen sollen.
Wir führen dich hin.
Okay.
Wird es sich lohnen?
Das Büro gehört einem Schieber.
Erhebt sein ganzes Bagel ständig im Panzerschrank auf.
Immer auf den Sprung, verstehst du?
Ich verstehe.
Und warum heißt das ganze Unternehmen Klumpffuß?
Weil der Nachtwächter einen Klumpffuß hat.
Den habe ich in der Tasche.
Den Klumpffuß?
Den Nachtwächter du Nachtwächter.
Wenn einmal an dem Haus vorbei ist, dauert es eine Stunde, bis er für den zweiten Rundgang zurück ist.
Aber eine Stunde muss ausreichen.
Das reicht, oder?
Dicke, na sei nicht so sicher.
Überhaupt, es wäre mir lieber gewesen, ihr hättet euer Werkzeug mitgebracht.
Tja, wenn du keinen Vertrauen hast, kann ich aussteigen.
Halt Moment.
Aussteigen gibt es nicht, Freundchen.
Aber ich darf doch wohin?
Das darfst du.
Wohin?
Ist der Kerl auch wirklich Ast rein?
Na ja, ein bisschen affig ist doch schon, aber sonst ist in Ordnung.
Sollts mal sehen, wie der arbeitet.
So mit viel Konn-Kon-Zentration.
Ein ganz großer Künstler sei ich dir.
Na gut, du musst ja wissen.
Hallo, Polizei, hören Sie zu.
Hören Sie nicht zu.
Na, haben Sie Ihre Braut angerufen?
Nein, nein, die Zeitansage, meine Uhr ist nämlich stehen geblieben.
Aha.
Aha, ja.
Aber jetzt geht sie wieder.
Ja.
Herr Stromeyer, müssen Sie unbedingt zu einem Schmarrn spielen?
Schmarrn?
Ja, das war Schajkowski.
Was wünschen Sie denn zu hören?
Was Anständiges.
Pass auf.
Na, la, la, la, la.
Mensch, ohne Handschuhe?
Damit Handschuhen geht es nicht.
Das kann kein Mensch auf dieser Welt.
Aber die Fingerabtröcke!
Die wischen wir dann wieder ab?
Also los, macht die Lampe aus.
Hast du schon was?
Ich höre mich nicht.
Ich kann das immer noch nicht verstehen.
Ich habe die Sicherung so schön ausgeschraubt.
Du hast den falsch geschraubt.
Falsch geschraubt.
Das war ein typisches Beispiel für planlose, stinkbarhafte und unvorbereitete Arbeit.
Franz, stehen Sie gefälligst auf, wenn ich mit Ihnen rede.
Sag mal, wie redest du mit mir?
Du schmießst mal!
Bist du alles verderben?
Der plötzlich Onkel Albert hereinkommt.
Oder die Inge?
Onkel Albert oder Inge, die Sache passt mir überhaupt nicht.
Na bitte?
Ich kann ja gehen.
Vielleicht übernimmt dein Freund Johnny meine Rolle.
Na ist doch ein Idiot.
Na rein, du bleibst da.
Ich habe dir gestern schon gesagt, Abspringen gibt es nicht.
Der Schachtel, wer da kommt?
Mutter und Tochter.
Nein, Tochter und Mutter.
Ist das das Haus, das du verkaufst nicht?
Ja.
Kann man es auch für dich spiegen?
Ja.
Ich komme runter.
Ein Moment.
Armer Mann, haben Sie sich denn weh getan?
Nein, nur auf die Zunge gebissen.
Es wird aber auch höchste Zeit, dass das alles neu gestrichen wird.
Wem gehört denn das Haus eigentlich?
Herr Peter Martens.
Kennen da die Damen, Herr Martens?
Nein, nicht persönlich.
Na dann darf ich bitten.
Wir werden schon was einfallen.
Mach nur ruhig auf.
Ja.
Guten Tag.
Sind Sie Herr Martens?
Nein, nein, da ist er.
Peter Martens.
Ich bin Frau Generaldirektor Schleinitz.
Meine Tochter Elisa.
Oh, Elisa.
Ich komme auf Ihre Annose.
Wir wollen das Haus besichtigen.
Bitte, madame.
Danke.
Siehst du, so muss man das machen.
Ja, die Halle ist hübsch, hell, luftig.
Schöne Bilanz.
Einfach ein Guck.
Leider nur eine sehr gute Kopie.
Feine Arbeit.
Das Schlafzimmer ist wahrscheinlich oben.
Ja wohl bin ich gefahren.
Ja, dann wollen wir vielleicht zuerst die oberen Räume besichtigen.
Bitte.
Schlafzimmer und Badezimmer.
Das ist für mich überhaupt das Allerwichtigste in einem Haus.
Die kaufen das Haus.
Hast du die Handtasche von Frau Generaldirektor gesehen?
Echt, Kroko, Kroko, Kroko.
Das sind doch alles ganz nette Leute?
Na ja, du hast eben keine Menschenkenntnis zugegeben, dieser Franz.
Der ist manchmal ein bisschen gob.
Man darf sich nur nichts von ihm gefallen lassen.
Ich habe ihm einige Male kräftig die Meinung gesagt und jetzt hat er vor mir direkt Angst.
Pass mal auf, ja?
Hi, hallo.
Scheiß doch nicht so, wir haben doch Besuch.
Ich brauche jemanden, der sofort dieses Kilogramm zur Post bringt.
Ja, dann. Geht's am besten selbst, Freundchen?
Wir haben was anderes zu tun.
Ich habe Ihnen schon einige Male gesagt.
Ich möchte nicht, dass Sie Freundchen zu mir sagen.
Ich verbette mir diesen Tod.
Ich werde mich bei Herrn Martens beschweren.
Rieck dich nicht auf, Onkel.
Es lohnt sich nicht.
Ja, ja, Sie haben recht.
Es lohnt sich nicht.
Wer ist denn schon dieser Franz?
Ein armseliger Schaför.
Und wir?
Wir posieren mit dem reichen Herrn Willenbesitzer.
Ha, dass ich nicht lache!
Haben Sie keine Angst, dass ich mich bei Herrn Martens über Ihr Benehmen beschweren könnte?
Nein, ich habe keine Angst, Puppe.
Lassen Sie meine Nichte in Ruhe, ja?
Gehe ich eben selber zur Post.
Loris muss unbedingt erfahren, dass Herr Martens plötzlich angekommen ist.
Aber, aber Herr Strohmeier, verstehen Sie denn keinen Spaß?
Natürlich werde ich es erledigen.
Ich bringe das Telegram sogar eigenhändig zur Post.
Na also, warum denn nicht gleich so?
Siehst du, man muss nur mit den Leuten richtig umgehen können.
Das Haus ist einfach bezaubernd.
Herr Martens, fassen Sie auf.
Ich schicke Ihnen morgen früh gleich meinen Mann, damit er alles regelt, ja?
Ja, hoffentlich gefällt Herrn Schleinitz das Haus auch.
Ach, das nicht so wichtig.
Ich habe es auch in mir gefällt.
Und mir, Mama?
Ja, dir auch.
Sie bekommt es nämlich als Hochzeitsgeschenk.
Oh, verlobt.
Darf man gratulieren?
Noch nicht.
So gut wie?
Ich meine, das Haus ist so gut wie gekauft.
Also, auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Wiedersehen.
Und wenn Sie einen fremden Zimmer behalten wollen, so sind Sie gern bei uns als Gast gesehen, nicht wahr, Mama?
Ja, natürlich, mein Kind.
Ich werde mir Ihr Angebot überlegen.
Das Haus ist so gut wie gekauft.
Das Haus ist verkauft.
Danke.
Und wenn Sie einen fremden Zimmer behalten wollen, so sind Sie immer bei uns ein gern gesehener Gast, nicht wahr, Mama?
Natürlich, liebes.
Das ist so krass, was ich gemacht habe, mein Jungs.
Gratuliere.
Gratuliere.
Das muss gefeiert werden, Jungs.
Ja.
Wieso feiern?
Ich habe im Keller nur eine Flasche...
Nein.
Nein.
Wanzenvertilgungsmittel gefunden.
Aber, Herr Peter Martens, wird doch in der Umgebung so viel Kredit haben,
dass wir uns etwas zu trinken besorgen können.
Glaubst zwar nicht, aber wir können es ja versuchen.
Auf jeden Fall, das Ziel ist erreicht, das Haus ist vergau- Was ist hier los?
Heute wird gefeiert!
Was wird gefeiert?
Geburtstag.
Wer hat Geburtstag?
Ich.
Beide?
Ja, ja, ja, beide.
Der Maxi und der August haben am gleichen Tag Geburtstag, sogar in derselben Stunde.
Ja, ist komisch, nicht?
Am selben Tag und zur gleichen Stunde.
Und dabei haben wir uns vorher gar nicht gekannt.
Dieses außerordentliche Ereignis feiern wir auf ganz besondere Art und Weise.
Heute gibt es Kanin Gärtner, Kanin Diener und kein Jobür.
Ja, da gibt es nur noch Gäste von Peter Martens.
Kriminaltango in der Taferne Dunkelgestalten und rotes Licht Und sie tanzen einen Tango Jackie Brown und Baby Miller
Und er sagt ihr leise Baby Wenn ich ausdrinkt machst du dicht Dann bestellt er Zweimein hätten Und dann kommt ein Herr
mit Kneifen Jack trinkt aus und Baby zittert Doch dann löscht sich schnell das Licht Kriminaltango in der Taferne
Dunkelgestalten,
rote Laterne Abends für Abend,
Loderziel unter Sprühende Stannung liegt in der Luft Und sie tanzen einen Tango Alle die davon nichts ahnen Und sie
fragen die Kapelle Haben sie nicht was heißes da?
Denn sie können ja nicht wissen Was da zwischen Tag und Morgen In der mächtlichen Taferne Bei dem Tango schon geschah
Kriminaltango in der Taferne Dunkelgestalten, rote Laterne Glühende Blöcke,
steigende Stannung Und in die Stannung da fehlt ein Schuss Und sie tanzen einen Tango Jacky Brown und Baby mill Und die
Rippo kann nichts finden Daran verdächtig wehr'n.
Nur der Herr da mit dem Kneifer, Dem der Schuss im Dunkeln gehalten, Könnt vielleicht noch etwas sagen, Doch der Herr,
der sagt nicht mehr.
Riminaltango, In der Tavernee, Dunkelige Alten, Roteraterne, Abends für Abend, Immer das Gleiche, Denn dieser Tango,
Geht nicht vorbei.
Geht nicht vorbei.
Geht nicht vorbei.
Geht nicht vorbei.
Geht nicht vorbei.
Guten Abend, Herr Wachtmeister.
Guten Abend.
Guten Abend.
Die Herrschaften feiern?
Ja, Geburtstag.
Geburtstag?
Sieht eher wie eine Leichenfeier aus.
Ach, das?
Ja, das feiern wir immer so.
Es ist nämlich ein doppelter Geburtstag.
Sind Sie, Herr Martens?
Jawohl, bitte, ja.
Wenn ich bitten darf, feiern Sie nicht so laut.
Die Nachbarn haben sich beklagt.
So, so, ja.
Selbstverständlich, Herr Wachtmeister, wir sind ganz leise.
Es ist sowieso schon zwölf Uhr.
Der Geburtstag ist vorbei.
Also, Guten Nacht.
Guten Nacht.
Guten Nacht, Herr Wachtmeister.
Guten Nacht.
Guten Nacht.
Jetzt muss ich was trinken.
Immer wenn ich Polende sehe, wird mir schlecht.
Ich weiß nicht.
Mir kommt der große Breitschulter gekauft.
so bekannt vor und mir der Kleine der so demlich gegrinst hat ob die uns erkannt haben aber nein dann werden die doch
längst wieder zurück warum wird einer von euch steckbrieflich verfolgt nein augenblicklich nicht ich bin doch erst vor
acht Tagen wieder herausgekommen jetzt weiß ich es der große kerle erinnert mich an den boxer franz was soll der da
glaubst du dass der hermatens den einladet wenn er nicht weiß wäre ist darf ich ihnen beim abtrocknen helfen wenn sie
unbedingt wollen ja haben sie vielleicht sowas für mich so dort danke gut dass sie da sind ich wollte sie sowieso
meinen rat fragen ja bitte fragen sie ich habe eine zuschrift auf mein inserat bekommen und weiß nicht ob ich annehmen
soll oder nicht was sie haben aussicht auf eine stellung ja schade Warum schade?
Seien Sie doch froh, wenn Sie uns loswerden?
Ich bedauere auch nur aus reimgeschäftlichen Gründen.
Ich hatte nämlich die Absicht, Ihnen selbst eine Stellung anzubieten.
Wirklich?
Was für eine Stellung?
Es ist bestimmt nichts für Sie.
Weit weg von der Stadt.
Irgendwo auf dem Land.
Das wäre nichts für mich.
Mein Traum wäre das.
Was, wirklich?
Ich war ein Ingen.
Stellen Sie sich vor, Land leben, die Sonne versinkt in der Himmelsmilch.
Milch ist gesund, hier.
Und ein Glöckchenbelt und ein Hofhund bimmelt.
Nein, also natürlich der Hund bellt dem Hund.
Verzerr.
Und ganz müde Schweinchen.
Und ganz müde Ziegenkehren von der Arbeit zurück.
Und müde Ziegensohn.
Und eine Kuhmät.
Mut.
Können Sie auch was?
Ja.
Eine Maus.
Und eine Henne.
Eine Henne legt ein kleines bescheidenes Ei.
Ist das nicht goldig?
Süß.
Gussi, so, jetzt geht's zu deinen Schwester.
So.
Ransi, der alte Knecht arbeitet im Hof.
Er seht an einem mächtigen Baumstamm.
Mein Onkel schnarcht.
Meine Tante auch.
Ja, die Tante.
Mit der Stellung wird das noch ein bisschen dauern.
Und das mache ich so lange?
Stand nicht in Ihrem Inserat, dass Sie perfekt Italienisch sprechen?
Doch.
Also, Sie geben mir ganz einfach Italienisch Unterricht.
Warum wollen Sie Italienisch lernen?
Nein, ich will nicht Italienisch lernen.
Aber es gibt ein paar Sachen, die würde ich ganz gerne wissen.
Zum Beispiel, was heißt Milibaci?
Tausend Küssen.
Mille, Mille, Bacchi, für dich.
Mille, Mille, Bacchi, für mich.
Mille, Mille, Bacchi, Bacchi, Bacchi, für uns zwei.
Mille, Mille, Bacchi, von dir.
Mille, Mille, Bacchi, von mir.
Mille, Mille, Bacchi, für uns zwei ist immer mein.
Signorina!
Das ist Liebe, in der Mundach, Lalluna, Fendersgücker, Orguna, Signorina, Das ist Liebe, Tausend Küsse, Mille, Mille,
Bacchi, für uns zwei.
Mille, Mille, Bacchi, von dir, Mille, Mille, Bacchi, von mir, Mille, Mille, Bacchi, für uns zwei ist immer mein.
Man schaut sich an und sagt ganz leise, Bonassera, und dass die blaue Nacht zu zweien viel schöner wäre,
dann gibt man sich den ersten Kuss an der Riviera, und aus dem einen werden immer, immer mehr.
Mille, Mille, Bacchi, für dich, Mille, Mille, Bacchi, für mich, Mille, Mille, Bacchi, Bacchi, Bacchi, für uns zwei.
Mille, Mille, Bacchi, von dir, Mille, Mille, Bacchi, von mir, Mille, Mille, Bacchi, Bacchi, Bacchi, Bacchi, Bacchi,
Bacchi, Bacchi, Mille, Mille, Bacchi, für uns zwei ist immer mein.
Sie können schon perfekt hypergenisch.
Ja, ich lerne sehr schnell.
Ja, Frau Dein Engel, ich möchte fragen, werden Sie jetzt die Stellung annehmen auf dem Lande?
Natürlich, und was für Pflichten hätte ich dort?
Nur angenehme, zum Beispiel das.
Hey, wie stellen Sie sich das vor?
Hier wieder eine Kleinigkeit, die dich ab einer vergessen.
Sie müssten mich natürlich vorher heiraten.
Guten Tag, mein Name ist Schleimitz, ich freu mich, sie kennenzulernen, aber ich hab es furchtbereit.
Ja, hier, die Frau Gemalien war bereits.
Ja, die war bereits hier.
Ja, aber bitte wollen Sie nicht zuerst die Räumlichkeit?
Nein, ist nicht nötig, danke vielmals, ich kenne das Haus in und auswendig.
Ich hab die Pläne genau studiert.
Die Pläne?
Ja, ich hab den Riss genau im Kopf, den Grundriss.
Fast eine Stunde saßen hier mit Rechtsanwalt Dr.
Röder drüber.
Mit Röder?
Ja, Röder, er ist doch hier anwalt, nicht?
Ja, schon auch.
Er hat mich nämlich auf das Objekt aufmerksam gemacht.
Ach so, ich dachte, die Frau Gemalien.
Ach, wo?
Das hab ich ja nur so arrangiert, dass sie das Haus zuerst besichtigt und glaubt, es wird gekauft,
weil sie es kaufen will.
In Wirklichkeit geschieht bei uns nur das, was ich will.
Ja.
Und es hat immer den Anschein, als ob sie es haben wollte.
Ja.
Das ist ein kleiner Trick, den jeden Ehemann empfehlen kann.
Aber wie schon gesagt, ich hab's sehr eilig, wozu viele Worte machen.
Ich kaufe das Haus.
Mit dem Kaufpreis bin ich einverstanden.
Ich habe daher Dr.
Röder bereits beauftragt, die Kaufverträge auszufertigen.
Wir können uns morgen bei ihm sagen, um 12.32 Uhr in seinem Büro treffen und die Unterschriften leisten.
Ja, das sehen wir und die Teppiche.
Außerdem habe ich das für genügen.
Sie im Namen meiner Gattin, so wie meiner Tochter Elisabeth,
für morgen Abend zu einem kleinen Gartenfest bei uns einzulagen.
Bis morgen 12.32 Uhr bei Dr.
Röder.
Wiedersehen.
Ein Moment, Herr Schleinitz.
Morgenabend stehe ich Ihnen gerne zu verfügen, aber um 12.32 Uhr habe ich leider eine andere Verabredung.
33?
Ja, wir werden es viel über Sie würden die Verträge von Rechtsanwalt Dröder abholen.
Es ist gemacht, erledigt.
Also bis morgen, ja?
Ja, und ist es Ihnen bekannt, dass ich ein Drittel der Kaufsumme bei Unterschrift der Verträge haben muss?
Ja, ist mir nicht bekannt.
Oh, bitte?
Ja.
Meinetwegen?
Ja.
Sie können morgen sofort an den Schick haben, ja?
Also bis morgen.
Mein lieber Herr Matens, wir sehen uns einig.
Also dann bis morgen.
Bis morgen.
Auf Wiedersehen.
Ja, und wenn ich bitten darf, Smoking.
Bitte.
Gestattet, Schleinitz.
Wenn ich bitten darf, Abendgleit.
Und wenn ich bitten darf, Abendgleit.
Ja?
Fertig?
Das ist 13.
Ja?
Weißt du, Peter?
Was weiß ich?
Ich möchte eigentlich nicht mitkommen.
Manu, warum denn?
Ich weiß selbst nicht.
Aber ich habe so das Gefühl, ich bin dort bestimmt unerwünscht.
Die Leute kennen mich gar nicht.
Und dann werden Sie dich eben kennenlernen.
Und zwar ist meine Verlobte.
Als die sechste Verlobte von Peter Matens, das wird doch niemand ernst nehmen.
Aber ich nehme es ernst.
Wenn ich erstmal mein Haus verkauft habe und meine Schulden bezahlt habe, dann ziehen wir uns zurück auf unser Gut, ja?
Auf sein Gut sieht er sich zurück.
Auf sein Gut.
Der glückliche Bräuniger.
Gratuliere, Frau Laninger.
Gratuliere.
Franz, was fällt Ihnen eigentlich ein?
Jetzt habe ich aber genug.
Schluß mit dem Theater!
Weißt du, was du bist?
Du bist ein Schwein!
Macht das nicht normal.
Ich pflege nicht, ohne Schießeisen zu arbeiten.
Peter!
Lass das Mädchen los!
Hände hoch, los!
Entschuldige Inge, ich pflege das sonst nicht, vor einer jungen Dame zu tun.
Was bedeutet das, Peter?
Was das bedeutet?
Dass ihr sauberer Verlobter genauso wenig Peter Martens heißt und der Besitzer dieses Hauses ist,
wie ich der Schafför bin.
Es ist genauso durchs Fenster eingestiegen wie ich, Max und August.
Na, stimmt's, Jungs?
Natürlich stimmt's.
Es ist genauso ein Ganofe wie wir.
Peter, das ist doch nicht wahr.
Wenn ich dir jetzt sagen würde, dass es nicht wahr ist, würdest du mir das glauben?
Lass sie fest.
Hilfe!
Hilfe!
Hilfe!
Na, kannst du lange schreien?
Dein Ungel übertönt ja alles.
Sag mal, du hast wohl den Verstand verloren, was?
Ja, den habe ich.
Und zwar, als ich dich bei uns aufgenommen habe.
Also, ich verstehe dich nicht.
Was habe ich denn schon getan?
Du hast dich an das Mädchen herangemacht.
Dann hast du mir versprochen, den Alten rauszuschmeißen und was hast du getan?
Du hast den Gebeten hier zu bleiben und hast ihn eingeladen.
Ja, aber nur weil er mit Gewalt an Lorenz telegraphieren wollte.
Ah, Telegramm, das mit dem Telegramm, das habe ich doch gemacht.
Ja, was hast du gemacht?
Du hast es zusammengeknüllt und in den Papier kapgeworfen und alt jetzt wieder herausgefischt.
Hier.
Verdammt.
Wenn ich nicht so gut aufgepasst hätte, wäre der Lorenz schon längst hier.
Ja, das mag schon sein, aber das Mädchen...
Das Mädchen brauche ich.
Ein Mann, der mit seiner Verlobten in einer Gesellschaft erscheint ist, steht es über jeden Verdacht erhaben.
Kapiert?
Ja, das ist schon möglich, aber...
Aber du mit deiner dämlichen Eifersucht hast alles verdorben.
Ja, nichts habe ich verdorben.
Wir sperren die beiden in den Kohlenkeller,
Max passt auf sie auf und wir beide schaugen die Geschichte bei dem Generaldirektor aus.
Aus.
Also dann, an die Arbeit.
Untertitel im Auftrag des ZDF, 2020 O que é isso aí?
Es ist eigentlich eine romantische Situation.
Ganz genau wie im Fidilio.
Du und ich, wir sind sozusagen der Flur, ist da draußen, sitzt der Kerlermeister,
eingesperrt hat uns der böse Pizzaro und wir sitzen und hier und warten auf den erlösenden Fidilio.
Der aber leider nicht kommen wird.
Außerdem war Fidilio eine Frau.
Und welche Frau sollte uns helfen?
Was ist das?
Musik?
Du könnt ihr aus dem Keller.
Ah, wir seien ja euch hier im Keller zu feiern.
Toll ist nur das.
Ein fremder Mann.
Ein wild fremder Mann.
Gar so wild wird er nicht sein.
Gehen Sie nur und fragen Sie, was er hier will.
Wie?
Ja, soll ich vielleicht?
Was wollen Sie denn hier?
Was wollen Sie denn?
Wer sind Sie denn überhaupt?
Ich?
Ich bin der Rattenfänger von Hamel.
Wollen Sie meine Ratten sehen?
Also, was machst du denn hier?
Du Lümmel!
Wie gehst du denn mit unserem Good Lawrence um?
Fidilio!
Welches war Ihr Mann für Kindernähefrau?
Ich habe keine.
Keine.
Moment, Moment.
Sie sind hier ganz schmutzig.
Jedenfalls müssen wir sofort die Polizei verständigen.
Jawohl, die Polizei.
Nein, nein, bitte nicht die Polizei.
Jawohl, nicht die Polizei.
Aber mein liebes Kind, die Verbrecher, müssen doch verhaftet werden.
Das handelt sich auch nicht allein um den Einbruch.
Mein Neffe ist seit Tagen spurlos verschwunden.
Puppin, hast du die drei Herren da drüben eingeladen?
Nein, ich nicht.
Leicht am Hand.
Ja, diese drei Herren habe ich eingeladen.
Wollen wir noch irgendwo in eine Bar gehen?
Es ist schon eigentlich spät.
Meine Uhr ist weg.
Du hast sie bestimmt wieder vergessen.
Möglich.
Na?
Komm aus.
Herr Madens, wenn Sie wollen, können wir uns jetzt zurückziehen und das Geschäftliche erledigen.
Mit Vergnügen, Herr Generaldrucker, bitte.
Kann.
Darf vorausgehen.
Natürlich.
Ja, doch.
Pardon.
Bitte nehmen Sie Platz.
Danke.
Bin schon da.
So.
Ja, bitte.
Ja, also dann, vielleicht prüfen Sie einst, weil die Verträge, ich habe schon unterschrieben,
Herr Doktor Röder wird in einigen Minuten hier sein, dann können Sie unterzeichnen.
Herr Doktor Röder?
Ja, ja, ich habe ihm da Einfachheit allbei hergebeten.
Ja, ist denn Herr Doktor Röder da zu nötig?
Notwendig ist er nicht, aber ich dachte, Herr Madens wird es lieber sein, wenn sein Anwalt dabei ist.
Herr Doktor Röder hat die Verträge aufgesetzt, das ist genügend Bevollkommen.
Schön.
Wir wollen uns ja gegenseitig nicht beschwindeln, nicht?
Na, das wollen wir nicht.
Ja, also dann wäre auch hier gleich der Schick.
Einen Drittel als Anzahlung wie abgemacht.
Ach, das habe ich mir anders überlegt.
Am besten lassen Sie alles auf meinen Konto überweisen, ja?
Ja, bitte.
Ganz wie Sie wünschen.
Dicke, der Doktor Röder sucht dich.
Ja, da sind Sie ja, liebe Doktor Röder.
Na?
Na, Peter?
Haben Doktor.
Du verkaufst also doch.
Ich habe bereits verkauft.
Du, holt!
Ich habe gut, das will man, das geht hier vor.
Ich werde Ihnen alles erklären, aber jetzt muss ich nach Hause meine Braut aus dem Kohlenkeller befreien.
Braut im Kohlenkeller?
Ich hatte recht, es ist Maxi.
Also, schieß los.
Tja, die Sache war so.
Wir sind hier eingestiegen.
Wer wir?
Ach, Herr Wachtmeister, das wissen Sie doch.
Boxer, Franz, Taschen, August und ich.
Ja, und was ist mit dem Führer?
Der ist erst später dazugekommen.
Auch eingestiegen?
Ja.
Wie heißt der Mann?
Wirklich heißt das weiß ich nicht, aber, Herr Wachtmeister, ganz große Klasse.
Mit den bloßen Fingern macht er jeden See veröffent.
Der hält bei uns.
Verschwinden Sie alle.
Max, wenn du den Mund aufmachst, bekommst du zwei Jahre mehr.
Ja, wo hin soll ich denn verschwinden?
Am besten hinter der Sofa.
Wir wollen die Kerle doch fassen.
Lass mich.
So, mein Freund.
Was ist denn was?
Guten Abend.
Ist das nicht deine Nummer zu klein?
Sie werden sich schon daran gewöhnen.
Guten Abend, Tante.
Peter.
Ist der wirklich hier, Nefe?
Leider.
Aber dann ist er doch kein Gaune.
Doch, mein Kind.
Sogar ein ganz großer.
Halt, halt!
Dann will ich mich doch wenigstens losmachen.
Genug, genug!
Dante, darf ich dir meine Verlobte vorstellen?
Wie vielte?
Die Sechste, aber die Erste, die ich wirklich heiraten will.
Also mein Segen habt ihr.
Moment mal, mein Kind.
Komm, das musst du so machen, wenn du den festhalten willst.
Straße meiner Lieder, ich komm bald schon wieder.
Denn einmal jedes Jahr brauche ich Musik.
Arbeit, wenn die Sonne singt.
Komm ich zu dir.
Wenn das Lied der Fischer klingt, dann erwacht das Lied der Liebe auch in mir.
Straße meiner Lieder, ich komm bald schon wieder.
Ich habe euch ja immer gesagt, das Silber und die Treppiche.
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