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Original subtitles

Schlag!

Auf Schlag!

Die Spanne ist armoßbogen und Gott der Freie Florent seht, hier ist Spann!

Schlag!

Auf Schlag!

Wir haben alle weggetonet und nicht das Herz danach, du bleibet wach!

Wenn sie uns auf allen Stellen bleiben wir doch jung gesellen!

Schlag!

Auf Schlag!

Die Spanne ist armoßbogen und Gott der Freie Florent seht, hier ist Spann!

Schlag!

Auf Schlag!

Die Spanne ist armoßbogen und Gott der Freie Florent seht, hier ist Spann!

Schlag!

Auf Schlag!

Schlag!

Herr Otto Zickendorfer, sind Sie gewillt, die Ehe mit Frau Lamberta-Elas einzugehen?

Jawohl.

Frau Lamberta-Elas, sind Sie gewillt, die Ehe mit Herrn Otto Zickendorfer einzugehen?

Ja.

Dann spreche ich hiermit im Namen des Gesetzes aus, dass Sie nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute sind.

Sir.

Es ist mir eine angenehme Pflicht, nun auch noch einige Innenfälle zu beobachten.

Mein sehr geehrtes Brautpaar, das eigentlich und große Ziel einer jeden Ehe ist,

dass Sie zwar im Menschen für immer miteinander verbindet.

In diesem Augenblick treten Sie in einen neuen und glückverheißenden Lebensabschnitt ein.

Vereint in inniger Liebe und ehrlicher Treue,

werden Sie von nun an alle Sorgen gemeinsam tragen und alle Freuden gemeinsam genießen.

Prost.

Seien Sie Ihr Mann eine treue Kameradin,

haben Sie Verständnis für kleine menschliche Schwächen

Hüten Sie sich vor der Eiversucht.

Und Sie, Herr Zickendorfer, seien Sie immer gut und lieb zu Ihrer Frau.

Hüten Sie sich vor dem Alkohol und ...

allen anderen Versuchungen.

Wenn Sie beide treu und fest zusammenhalten, dann werden auch Sie in der Ehe das finden, was Sie wirklich ist.

Das Paradies auf Herrn.

Prost, Prost, Prost.

So, liebe Frau Zickendorfer, ich gratuliere Ihnen und wünsche alles Gute.

Dankeschön.

Auch Ihnen, Herr Zickendorfer, meinen herzlichen Glück.

Vielen Dank.

Bitte schön.

Wiedersehen.

Bitte tausen wir um Schuldung, dass ich die feierliche ...

Ich weiß das schlechte Wett.

Wiedersehen.

Wiedersehen.

Ach du, lieber Schreck.

Herr Bartels, Sie möchten bitte sofort zu Herrn Stadtrat Mögelde kommen.

Ja, aber ich ...

Prost, aber ich kann nicht.

Ich muss um 11 Uhr am Amtsgericht sein.

Ich habe doch deinen dringenden Termin.

Bitte, Herr, ich sei mir nicht böse, aber ich muss jetzt zum Stadtrat Mögelde.

Ich bin da nicht böse.

Du kannst jetzt tun und lassen, was du willst.

Ja, das denke ich mir auch.

Also, dann wiedersehen.

Das heißt, liebe Wohl.

Ach du, liebe Gisela, liebe Wohl.

Woher wusstest du eigentlich, dass wir unseren Termin haben?

Herr Mary hat mich angerufen.

Sie wollte mir nur bestätigen, dass ich mit meinen Prophezei umrecht hatte.

Ach so, ja.

Also, na dann, na dann.

Na dann, diese Männer.

Genauso traurig wie Sie jetzt sind, weil ich es damals als Hugo sich von mir scheiden liess.

Sieht man es mir an, dass ich traurig bin?

Natürlich.

Hoffentlich hat Hugo das nicht gemerkt.

Ich will nicht, dass er glaubt, dass es mir Leid tut.

Der glaubt das nicht.

Aber nur erzählen Sie mir erst mal, wie das alles gekommen ist, Mary.

Die Eisenbahn war schuldig.

Die Eisenbahn?

Sind Sie denn so viel herumgefahren?

Ach nein.

Die Eisenbahn, die mein Vater Hugo zu Weihnachten geschenkt hat, hat ein Riesenapparat 100 Meter Schienen.

Unsere Wohnung war eine vollautomatische Eisenbahnstrecke.

Sogar das Schlafzimmer.

Die Betten hat Hugo auseinandergeschoben.

Und das Tunnel benutzt?

Nur als Tunnel?

Ja.

Das ist allerdings sein Scheidungsgrund.

Ich kann doch nicht dafür, Herr Stadtrat.

So, so, so.

Sie können nichts dafür.

Wer denn?

Wer kann denn was dafür?

Die Radfahrer vielleicht, was?

Eher die Eisenbahn.

Jedenfalls hätte ich nie ein reiches Mädchen heiraten dürfen.

Mary war viel zu verwöhnt.

Sie sind die ganz andere Interessen als ich.

Hey, war sie nicht Engländerin?

Ja, sie war auch Reizender.

Ja, ist ja momentan auch vollkommen egal.

Jedenfalls, sie sind man wieder geschieden.

Ein Standesbeamter, der heiratet.

Und sie scheiden lässt.

Und dann nochmal heiratet und wiedergeschieden wirkt.

Das doch gerade so als Oppen Verkehrsschutz beim Beirot dauert über die Straße rennt.

Der darf ja auch.

Aber sie nicht.

Ich tue es ja auch nicht.

Ich meine, jedenfalls als Standesbeamter.

Von Rechtsbinkern ist sie gleich nach der ersten Scheinung ihres Amtes entheben sollen.

Jawohl, Herr Stadtrat.

Wenn ich jetzt wieder ein Auge zudrücken sollte, dann würde das in einer Art von Nachsicht grenzen,

die man schlankweg als Trottlei bezeichnen könnte.

Jawohl, Herr Stadtrat.

Warum haben Sie sich eigentlich von Ihrer ersten Frau scheiden lassen?

Eifersucht.

Ach, Sie waren eifersüchtig.

Ich, nein Sie, Herr Stattert, Sie!

Nicht nur bei Deine Schaufensterpuppe durfte ich mir anschauen, da ging sie schon hoch.

Schaufensterpuppe?

Ach, und andere Puppen haben sich wohl nicht angeschaut, oder?

Wanden, ich durfte ja keine Schritt allein gehen, außer ins Badezimmer.

Selbst wenn ich zum Fußballplatz ging, dann plasste sie schon vor Eifersucht.

Dabei, Herr Stattert, ich vergesse das weibliche Geschlecht völlig, wenn ich an den Fußball sehe.

Ja, nun kommen Sie, nun kommen Sie, mach mich ja ganz nervös, das ist dück zu!

Wie oft ging sie denn zum Fußball?

Was?

Jeden Sonntag, und danach Birochlus, das tägliche Training.

Ich war ja aktiv.

Ach so!

Ja, kann ich Ihrer Frau natürlich vollkommen verstehen.

Zu Hause waren sie wahrscheinlich weniger aktiv, ne?

Na also, wie dem auch sei, ich weiß nicht, was ich mit Ihnen machen soll.

Der Bürgermeister hat jedenfalls eine Stinkwut auf Sie.

Ich auch, Herr Stattert, ich auch.

Ja, was soll ich jetzt mit Ihnen anfangen?

So kann es doch nicht weitergehen!

Das soll es auch nicht, ich werde es eben nie wieder tun.

Was werden Sie nie wieder tun?

Ich verspreche denn hoch und heilig, mich nie wieder scheiden zu lassen, das ist schon zu.

Nee, nee, nee, nee, nee, mein Lieber, so einfach kommen Sie mir nicht davon.

Sie werden mir versprechen, nie wieder zu heiraten.

Jawohl, nie wieder.

Ach, und das soll ich Ihnen so ohne Weiteres glauben, was?

So wie ich Sie kenne, haben Sie doch schon wieder eine dritte Frau in Aussicht.

Nichts in Aussicht.

Hm?

Herr Bartels.

Äh, Herr Bartels.

Herr Stattert, was machen Sie eigentlich heute Abend?

Ich gehe zu Victoria.

Na, da haben wir es doch, Victoria.

Schon wieder eine Frau.

Aber Herr Stattert, Victoria 07, mein alter Fußballclub.

Und heute ist 50-jähriges Jubiläum.

Liebe Vereinsbrüder und Brüderinnen, heute jährt sich nun zum 50.

Mal der Tag, an dem ein Victoria 07 mitglied, ein Beinhoop.

Wir sagen das Beinhoop um die lederne Wunder-Murmel zum ersten Mal und haltbar in eine feindliche...

lange Ecke zu sitzen.

Aus diesem Grunde haben wir eine Reihe bedeutender Künstler eingeladen und ich bin glücklich euch sagen zu können,

dass alle aber auch alle Apisachs haben.

Denn dadurch hat unser unvergesslicher Torwart Hugo Bartels heute Gelegenheit mit einer besonders glänzenden Parade

hier einzusteigeln.

Jawohl Hugo spielt alle für alle und vor diesen Nachahmung wird diesmal ausnahmsweise mal nicht gewarnt,

sondern seine Parodien sind, so hoffe ich jedenfalls, erwünscht.

Hugo, komm auf.

Wir begrüßen unseren Hugo mit einem dreifachen Elf.

Elf.

Elf.

Elf.

Elf.

So, liebe Freunde, wen wollt ihr hören?

Elvis Presley.

Wie?

Elvis Presley?

Noch immer?

Das ist aber, das ist aber sehr schwer, mein Herr.

Ich weiß ja, bitte husch, husch, husch, die Schrammen.

Die Schrammen auf der Bühne, dass ich nicht mehr hören.

Das ist nicht mehr her, dass ich bekannt bin, die Schrammen sind das.

Schau bitte, Herr Schrammen, fang ganz, fang ganz an zum Schrammen.

Aber bitte, bitte rasch.

Liebe Leiter, ich, ich muss, ich muss im, im früheren Leben.

Ja, der Elvis, der Elvis Presley gewesen sein.

Das, das würde die Seen so nicht so groß noch Friedberg sein.

Mein, mein Spiel ist das, das ist, das ist eine Wildschere.

Dann könnt ihr Klappe, könnt ihr klappe, könnt ihr Klappe beißen.

Da schläft, da schläft die Schwarzen gar so gern, als wir die, als wir die, als wir die weisten.

Bitte, Herr, Bitte, spüren könnte ich, dass ich da, da, da, da, da, da, da Bayer, da Bayer, bayerisch-Wesen bin.

Die wir denn nicht haben gehaust?

Wir haben gehaust in USA ziemlich weit von Wiedung.

Die kleinen Mädeln, sehr was, wusst ihr, mich so von Herzen gern.

Und wenn ich sterb, bin ich sehr, richtig da- da-da-da.

Da-da-da.

Das ist ein sehr schweres Wort.

Das will mir nicht über die Lippende.

Da-da-da.

Da-da-da.

Da-da-da.

Wiedersehen.

Wiedersehen.

Johannes Histers, ein Moment!

Man müsste Klavierspielen können, Wer Klavierspielen hat Glück bei den Frauen, Denn die Herren,

die Musik machen können, Schnell erroben, der Damen vertraut.

Der Mann, der das kann, macht's ihr Lassen, Er wird von ihr mit Zärtlichkeit belohnt.

Die anderen Männer haben keine Chance, sie schauen aufs Instrument und in den Mond.

Und jetzt alle Männer, man müsse Geschirr spülen können, wer Geschirr spült hat Glück wedel Frau.

Denn nur er kann den schönen, den lauschenden schönen, ein Luftschloss der Liebe erbohnen.

Moment!

Ich wünsch dir einen schlaflosen Abend, ich wünsch dir eine schlaflose Nacht,

denn auch du hast mir schon seit Wochen nur schlaflose Nächte gebracht.

Ich wünsch dir einen schönen Abend, ich wünsch dir eine schlaflose Nacht, Der liebte Gedanken an mich,

denn auch ich hab schon seit vielen Wochen immer lieb gedacht an dich.

Ersten deine Liebe, meine Liebe gleich, haben wir im Augenblick das schönste Ziel erreicht.

Ich wünsch dir einen schlaflosen Abend, ich wünsch dir einen schlaflosen Abend,

denn auch du hast mich schon seit vielen Wochen schlaflose Nächte gebracht.

Gute Nacht!

Was soll ich jetzt sagen?

Wilco!

Aber bitte, mein schönes Kind, wir Schweizer sind ein gastfreundliches Land, für Sie alles.

Im Sommer schien Sonne, im Winter das Schneiz, in der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz, die Mädchen,

die sind von besonderem Reiz, in der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz, die Berge sind hoch,

und das Echo glied weit, in Femme to'l, Femme to'l, Femme to'l, Femme to'l, macht das viel Freude, der Käse,

der hat seinen eigenen Reiz, in der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz, Jo do do do hee dee, hee do do do hee dee.

Ho do do do do hee do do do hee do do do hee do do hee dee.

Merci vielmals.

Na, noch irgendein Wunsch?

Peter Alexander!

Ja, Peter Alexander!

Den kenne ich nicht.

Aber dafür meine Damen und Herren, ich, the first time in Europe, Mr.

Bill Haley!

Merci vielmals.

Merci vielmals.

When I saw my baby walking with another man today When I saw my baby walking with another man today When I asked her

what's the matter, this is what I heard her say See you later on the gator,

act like a white crocodile See you later on the gator,

act like a white crocodile Can't you see her in my way now?

Don't you know you've played my style?

See you later alligator, act like a white crocodile See you later on the gator, so long,

let's all good-bye Alligator!

And that was her favorite locomotive.

I find it interesting that you want to send her to the railway station.

She belongs to him.

Do you know where he lives?

In some pension.

He should have a very small room.

Then he won't be able to start with the railway station.

Oh, I have to go now.

I've been staying up for too long.

Oh no, please stay a little longer.

We have to drink some nectar first.

Yes, please.

Look, there's something in there anyway.

Do you know, Mary, where I'm from?

On Hugo's third wife.

I was too bourgeois and you were too monotonous.

I was too unmusical.

And I was too monotonous for him.

He always fled when I had to practice at home.

During our marriage, he saw me on the stage at least three times.

I really want to know what he actually wants.

Ein Eisbein mit Sauerkraut.

Bitte sehen wir uns zum Trinken, mein Herr.

Ein großes Helles.

Ein großes Helles.

Hugo, du warst prima.

Man merkt doch immer wieder, dass du der Vorsitzende von unserer Gesangstverein warst.

Oder erkennst du mich gar nicht mehr.

Klar, kenne ich dich sehr.

Schon allein an der Flasche.

Ja, du komm, lass uns ein Trinken auf die kalten Zeiten.

Ja.

Du, so ein Torwagen wie dich, gibts nie wieder.

Aber so ein Linksausen wie dich auch nicht.

Damals hatte ich noch dünner mit den Knochen.

Heute nur noch Steine hier.

Das ist jedenfalls besser als Wasser, wie bei dir, ne?

Aluin, vielen Dank für die wunderbare Ansage.

Na ja, als heimlicher Dichter.

So, auf die alten Zeiten.

Prost, Prost.

So etwas sollte eine Frau eigentlich nie zugeben, aber ich glaube, ich bin die Ältere.

Das glaube ich auch.

Und dann also auf du.

Auf du.

Was Hugo würde sagen würde, wenn er uns jetzt so sehen würde.

Oh, er wird ein Pörz sein.

Er trinkt ja kein Alkohol.

Meine Lieben, wir trinken jetzt auf das, was wir lieben.

Und was lieben wir?

Unsere Freiheit.

Und auf die trinken wir.

Ich habe meine Eins schwer erkämmt.

Guck mal hier die Narbe.

Das ist die einzige Erinnerung an meine erste und letzte Verlobung.

Das war kein Autounfall, das war eine Kaffeekanne.

Und du ballt du ihn?

Ich hab's ja vorsichtshaber nie so weit kommen lassen.

Wisst ihr, ich habe eine Feststellung gemacht.

Die Mädchen sind ja gar nicht so gefährlich, aber die Mütter.

Ich weiß nicht, ich glaube die Mädchen sind doch etwas gefährlicher.

Aber doch nur, wenn man ihnen wehrlos ausgeliefert ist.

Und darum meine Freunde müssen wir uns zusammenschließen.

Und müssen uns gemeinsam standhaft wehren.

Standhaft.

Das ist gut.

Aber wie?

Hört mich mal an.

Was treibt uns zu den Frauen?

Die lange Weile.

Ja, also nicht immer.

Aber meistens, wenn ich zum Beispiel ein gutes Buch habe.

Ja, mal zwischen einem Buch und einer Frau ist doch ein kleiner Unterschied.

Leider, leider.

Ein Buch das kannst du noch, wenn du es ausgelesen hast, zuklappen und in die Bibliothek zurück tun.

Aber eine Frau, die will immer wieder gelesen werden.

Und meistens dann, wenn du keine Zeit hast.

Das stimmt.

Na also, dir brauche ich's ja auch nicht zu erklären.

Du hast ja schließlich zweimal verheiratet.

Und soll ich dir sagen, warum du geheiratet hast?

Aus Angst.

Aus Furcht vor dem Alleinsein.

Aus Angst vor der Einsamkeit.

Und deshalb mein lieber Hugo.

Jetzt wurde zu uns gestoßen.

Bisher wollen wir einen alten Plan von mir und Balvin endlich verwirklichen.

Wir tun uns zusammen und wir mieten gemeinsam eine Wohnung.

Was machen wir?

Wer damit einverstanden ist, der wär mit Steine geerschossen.

Was meinst du, Hugo?

Also ich bin dafür.

Ich bin dafür.

Und kein Frauenfuß darf die Schwere unserer Wohnung übertreten.

Ich freu dir, Schlagenein.

Wir gönnen uns ein beschauliches und stilles Heim.

Vorsicht, was ist bei Koffer?

Keine Ernsterwahls.

Was ist denn das für ein Krach hier?

Wir ziehen allen, wenn sie gestatten.

Ich habe ja gar nichts dagegen.

Aber müssen Sie denn eine solche Lärm dabei machen?

Nein, aber dann geht es besser.

Entschuldigung.

Vorsicht, Vorsicht.

Langsam.

Vorsicht, meine Herren.

Vorsicht.

In der Kiste ist mein ganzes geistiges Eigentum.

Mann, gut, dass wir das alles nicht im Kopf haben.

Obalduin, bring mal den Koffer mit.

Ja?

So, meine Herren, bitte hier.

Hier.

Hier vorbei gehen.

Moment, Moment.

Er drückt.

Er quetscht mich ja.

Klingeln Sie aber stürmisch.

Oh, das bin ich nicht.

Das ist mein Ellbogen.

Ach so.

Das ist aber aufmerksam von Ihnen.

Ich habe nämlich heute noch nicht gefrühstückt.

Safi!

So bleibt mein Kaffee.

Was soll das?

Die neun Meter ziehen einen.

Das höchst man halt seit einer halben Stunde.

Ich mache sie darauf aufwärts, wenn sie sich nicht ruhig verhalten, wenn ich dafür sorgen,

dass sie bald wieder ausziehen.

Wer ist das?

Das tut mir aber.

Furcht mal, Leiter.

Bin an.

Vorsicht.

Zurück.

Sehen wir das.

Lassen mich doch.

Lassen mich doch.

Die Kiste muss los.

Nein, ich wusste im Dienst.

Wir sind auch im Dienst.

Aufstehen.

Ich muss ja weg.

Dann die Schweine rein.

Soll ich das?

Ja.

Hilfe.

Wer hilft mir?

Lassen Sie mich doch.

Aufstehen.

Nichts passiert.

Darf ich helfen?

Tut mir Schreck.

Ich leid, mein Herr.

Bitte.

Ich will nicht beschweren.

Gut, dass du kommst.

Das ist für dich abgegeben worden.

Hallo.

Und das auch.

Was ist denn da?

Du fängst ja fabelhaft an, schon am ersten Tag Blumen.

Ich weiß nicht, was du willst.

Ich kann doch schliesslich nichts dafür.

Viel Glück im neuen Heim.

Viel Glück im neuen Heim.

Die Damen haben denselben Stil, ne?

Ja, sie haben ja auch denselben Geschmack.

Herr Rhein.

Obwartet's.

Darf ich herein?

Natürlich.

Ich warte schon sehnsüchtig auf dich.

Hast du die Adresse bekommen?

Ja.

Leider nicht.

Ach, zu dumm.

Warum ist das so wichtig für dich?

Willst du ihm vielleicht einen Blumenstrauß zum Einzug schicken?

Blumenstrauß zum Einzug?

Ach, was?

Ich weiß auch nicht, woher ich die Kiste mit der Eisenbahn schicken soll.

Das ist ja toll.

Wir arbeiten uns hier völlig kaputt, und kleinen Hugo spielt Pop.

Es ist beruhigt, die Nerven, komm her.

Kann die auch rückwärts fahren?

Die kann alles.

Vorwärts fahren, kann sie.

Kann auch rückwärts fahren.

Kann schnell fahren.

Kann langsam fahren.

Entgeißen kann sie auch.

Was ist das?

Das ist meine Sammlung.

Komm, guck's in die Hand.

Wusstest du das nicht?

Caesar sammelt Uhren.

Einmalig, was?

Das kann man wohl sagen.

Wie werden wir das nur aushalten?

Beil du ihn?

Ja.

Was haben wirst du?

Unbezahlte Rechnung.

Die machen wenigstens keinen Krach.

Hast du eine Ahnung?

Komm mal her.

Du sag mal, wie lang schlagen die noch?

Ist doch schon mindestens 28 Uhr.

Mach doch keine Witze durch den Transport.

Sind sie ein bisschen durcheinander.

Sonst schlagen sie mal alle auf einen Schlachen.

Ist ja sehr ruhig.

Und jetzt komm mal her.

Hier, das ist meine neueste Erwerbung, hab ich mir aus Texas mitgebracht.

Ein ganz seltenes Stück, sie schießt.

Was womöglich alle Viertelstunden.

Denn ein nur zweimal am Tag, Mittags und Mitternachts.

Immer zwölf Schuss.

So viele Uhren, sehr nett.

Da brauchen sie wenigstens keine Angst haben, die zu spät in ihre Stammkleide kommen.

Die Wohnung ist überhaupt sehr hübsch.

Du hast der Luft ein bisschen trocken.

Ah, ich verstehe diesen hier.

Los, kommt alle mit.

Ah, ich seh es nicht.

Sofi.

So, Sofi.

Was hast du denn?

Ich erhörste noch nicht das Wetter geschossen.

Hä?

Über uns die neuen Mieter.

Ich höre nicht, sicher hast du wieder geträumt.

Ich hab's da ganz deutlich gehören.

Das war ein Schütze.

Die haben sich gegenseitig umgebracht.

Sei doch froh, dann hast du wenigstens deine Ruhe auch.

Hugo, fahr nur ihn zum Frühstück.

Kaffee ist fertig.

Hilfe!

Hilfe!

Was ist das?

Hast du gerufen?

Nein, du?

Hilfe!

Ach, das ist sicher zu sehen, der spricht wieder im Schlaf.

Komm, hol mich hier mal raus!

Was heißt raus?

Wo denn?

Hier, ich bin verschüttet, der Schrank ist auf mich gefallt.

Was?

Kaputt?

Dann könnte ich doch nicht mehr reden.

Aber ich meine doch dein Schrank, wir müssen ihn ausbrüllen.

Ja, das müssen wir.

Der Kaffee ist ja schon fertig.

Ein bisschen dünn.

Willst du mich hier nicht erst mal rausholen?

Moment, Moment, gleich gibts Luft.

Weil du ihn.

Caesar ist wieder frei.

Weil, wo steckst du denn?

Hier.

Was heißt hier?

Hier unter dem Schrank, hol mich da mal raus.

Und das alles auf nüchtern den Magen.

Caesar, komm, anfassen.

Hey.

Balvin, ist irgendwas passiert?

Hm, das ist ungebessen.

Oh, ja, ja, ja, ja.

Also, kennt ihr, jetzt wird es mal gefrischt, ja?

Und dann beginnen wir mit der Renovierungsarbeit.

Wo ist denn der Kaffee?

Ich hab schon alles eingeteilt.

Ich dünsche und streiche.

Caesar tapiziert.

Und beide schließen inzwischen Gasherd, Kühlschrank etc., etc.

an.

Etc.

auch?

Auch, ja.

Ob wir das alles schaffen?

Weißt du, das wär nicht besser gewesen.

Wir hätten uns richtige Handwerker genommen.

Oh, was das schaffen wir in der Hälfte der Zeit.

Selbst ist der Mann.

Also, ran an die Arbeit.

Ja, da sagst du, dass ich sonst dich verliere.

Obann, oh, 2, 3, 4, 5, 6.

I do, I do, do, do, do the Tulsa tricks.

Oh, yes, oh, yes, yes, yes, die Greikster, bitte.

Die will nicht kleben, der Mist.

Auf das.

Was ist los?

Warum tanzt du das?

Ach, nur so.

Du hast Freude am Leben.

Euer Gesang ist so aufheizend.

Und ich höre das schon auf mit dem Gefeife, Hugo.

Balui, Balui, ich seh nix mehr.

Wir müssen in die Kirche abwaschen.

Das kommt ja vor, wer bei dem Ziffer-Fußball spielt hier.

Hast du den sehen gehört?

Ja, die jungen Leute da oben.

Ach, die jungen Leute da oben, die jungen Leute da oben.

Für deinen Ohren ist das von Square Music, was?

Ja.

Und ich habe mich voll scheit geschnitten.

Oh, das tut mir aber leid.

Ach, Gibroh ist nicht so angenehm.

Er fühlt ja gar nicht leid.

Das hat sich ganz genau...

Na ja, das ist doch ganz natürlich kein normaler Mensch, rasiert sich heutzutage noch mit so einem Messer.

Eine Sekunde mal.

Willst du damit sagen, dass ich kein normaler Mensch bin?

Genau das.

Und jetzt lass mich bitte in Ruhe, sonst gibt es kein Frühstück.

Tschuldigung.

So.

Was machen wir jetzt damit?

Ja, wozu haben wir unseren Müllschlucker?

Prima Idee, weil du ihn macht die Klappe auf.

Beide wählen die Klappe vom Müllschlucker.

Kommt, Caesar.

Oh!

Los!

Lass mich doch auch mal!

Nein, du bist doch nur schwach.

Da hörst du das?

Nein, ich hör das.

Ich hatte mir fast voll schreig den Kopf abgeschnitten.

Und?

Brauchst du ihn noch?

Du!

Na nu sag ich, ich sag na nu.

Der Schlucker schluckt nicht mehr.

Was ist der Schluck?

Moment.

Der ist verstopft.

Vielleicht etwas...

Willst du das nachgießen?

Das wird wenig nützen.

Ich bin mehr für den Besen hier.

Warte mal.

Mach du's doch.

Du hast die längeren Arme.

Sehr freundlich.

Bitte schön.

Ich reiche nicht ganz hin.

Ihr müsst mich hochheben.

Ja, ich...

Hoch!

Noch ein Stück!

Nachlassen!

Geht es?

Doch!

Hubo, deine Pantoffeln.

Kommt sie...

Kommt sie drin!

So!

Oh, oh, oh!

Oh Gott!

Oh mein Gott!

Guten Morgen!

Guten Morgen!

Entschuldig Sie, bitte.

Für immer ist die Stärung aber...

Ui, ui, ui.

Ich kenne mich noch nicht genau in der neuen Wohnung gehaust hier.

Hubo!

Hast du dir was getan?

Hubo!

Wo bist du denn?

Hier!

Ist alles okay.

Ich komme gleich wieder rauf.

Meine Freunde!

Der Kaffee duftet aber fantastisch.

Frisch gebrüht.

Wollt ihr eine Tasse auf den Schreik?

Kann ich schaden.

Wichtig, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt.

Mein Name ist Hubo Bartels.

Freut mich.

Zucker?

Bitte zwei Stück, wenn es recht ist.

Wie kommen Sie denn hierher?

Guten Morgen.

Ich habe mir erlaubt, einen Anstandsbesuch zu machen.

Im Picham!

Ach so, das habe ich ganz vergessen.

Sie scheinen es sich zur Gewohnheit zu machen, mir meinen Frühstückskaffee wegzutrennen.

Geben Sie die Tasse hier!

Vors, Vors, Vors!

Geben Sie die Tasse hier!

So, dann fertig.

Zur höchste Zeit, ich habe unverschämten Hunger und du hast heute Küchendienst.

Ja, auch mir würde ein Spiegel aufhören.

Was ist denn das?

Eine Wasserorge.

Ich würde nur noch ein paar kleine, farbige Scheinwerfer einbauen.

Ich habe wahrscheinlich das Wasserrohr mit dem Gasrohr verwechselt.

Das ist nicht nur wahrscheinlich, sondern ganz bestimmt.

Gib mal die Streichhölzer her.

Pass auf.

In der Tat!

Heiß wird die Pfanne ja auch so.

Ich frage mich nur, wie wirst du die Spiegeeier drin festhalten?

Vielleicht mit einem Kleister. Sehr witzig.

Ich habe von Anfang an gesagt, das wäre ein richtiger Handwerker ins Haus.

Du, uff, gut.

Frau Lehmann, ich gratuliere Ihnen und wünsche alles Gute.

Selbstverständlich auch Ihnen, Herr Lehmann.

Dankeschön.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Was haben wir denn jetzt?

Herr Karl-Heinz Dietz und Frau Isabella.

Herr Karl-Heinz Dietz, ich wäre das Richteste, wenn Sie draußen warten würden.

Bitte lassen Sie mich herein.

Was ist geschehen?

Entschuldigen Sie bitte.

Mein Name ist Marek.

Bartels.

Ich bin der Vater der Brotte.

Sozusagen der Brottvater.

Ja, warum beint denn Ihre Tochter?

Der Brottigam ist nicht gekommen.

Wahrscheinlich hat er sich nur ein bisschen verspätet.

Hoffentlich.

Ich meine, wahrscheinlich.

Jedenfalls wollen wir sehen, dass wir ihn irgendwo auftreiben.

Isabella, du bleibst so lange hier.

Bin ich da?

Aber natürlich.

So können Sie doch nicht auf dem Korridor herum sitzen.

Ich habe für die Traum gar eine halbe Stunde festgelegt.

Die Zeit steht Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Bis dahin kommen wir zurück.

Mit Brottigam.

Bleib schön hier.

Wir schleifen ihn schon her.

Verlass dich drauf.

Das wäre ja gelacht.

Kommen Sie, meine Herren.

Bitte, bitte beruhigen Sie sich doch.

Ihr Vater wird Ihren Karl-Heinz schon hierher schleifen.

Schaffen.

Nein, das wird er nicht.

Woher wissen Sie, dass er Karl-Heinz heißt?

Ihre Papiere liegen hier auf meinem Schreibtisch.

Ach so.

Ja.

Bitte, jetzt dürfen Sie aber nicht mehr weinen.

Wollen Sie sich nicht lieber setzen?

Danke schön.

Nein, nicht hier.

Hier.

Hier ist es bequemer.

Danke schön.

Bitte.

Bitte nicht weinen, bitte.

Ein Paschtum ist auch schon ganz nass.

Nehmen Sie mal eins.

Hier.

Danke schön.

Ja, okay.

Ich wette mit Ihnen um eine Mark in zehn Minuten ist Ihr Brottigam da.

Wir werden die Wette bestimmt verlieren.

Außerdem, erst kann ich mein Brottigam.

Wie bitte?

Wir haben die Verlobung gestern Abend aufgelöst.

Ja, ich verstehe nicht.

Warum sind Sie dann eigentlich hierhergekommen?

Ich habe es ja nicht gesehen.

Also das müssen Sie mir ganz genau erzählen.

Also das war so.

Wir haben uns gestern Abend richtig verkracht.

Und er hat Karl-Heinz geschrieben.

Na gut, dann heiraten wir eben nicht und ist davon gerannt.

Aber ich habe es nicht so ganz ernst genommen.

Aber er scheint es ernst genommen zu haben.

Ja, das sehe ich jetzt.

Darf ich Sie fragen, worüber Sie sich gestritten haben?

Oh, Karl-Heinz hat so komische Ansichten.

Er hat gesagt, er hat gesagt, eine Frau muss ihr Mann unter allen Umständen treu bleiben.

Und Sie sind andere Ansicht?

Nein, natürlich nicht.

Aber der Mann muss es auch sein.

Und Karl-Heinz hat gesagt, bei einem Mann ist das völlig anders.

Also wenn der junge Mann mit solchen Theorien eine Ehe schließen wollte, dann müssen Sie froh sein,

dass er nicht gekommen ist.

Nicht wahr?

Ich glaube auch.

Ich muss froh sein.

Sie haben bestimmt nicht solche Ansichten.

Natürlich nicht.

Das heißt, es kann natürlich immer etwas geschehen.

Irgendetwas unvorhergesehen ist, kann sich in jeder Ehe mal ereignen.

Sind Sie verheiratet?

Nein, ich bin es nicht.

Aber schließlich...

Schließlich bin ich standesbeamt und verstehe etwas davon.

Sie sind sozusagen Fachmann.

Das kann man wohl sagen.

Jedenfalls sollte man es sich dreimal überlegen, bevor man diese Räume betritt, um zu heiraten.

Das sagen Sie?

Das sage ich.

Als Standesbeamter?

Jawohl, und auch als Mann.

Warum lachen Sie?

Ich finde es so komisch.

Das ausgerechnet der Standesbeamter, der mich trauen sollte, mich überredet, nicht zu heiraten.

Silat.

Ihr Vater ist da.

Ja, aber ohne ihn.

Sehen Sie, Sie haben die Wette verloren.

Mein liebes Kind.

Ich sehe, du weinst nicht mehr.

Ich finde es wunderbar, dass du Vernunft angenommen hast.

Ja, das habe ich.

Dank Herrn Bartels.

Ich weiß nicht, wie Sie das gemacht haben, mein Herr.

Aber ich danke Ihnen aus vollem Herzen.

Bitte, hier.

Darf ich Ihnen eine Karte geben?

Sollten Sie irgendwas brauchen?

Ich werde Sie mehr als Kulant bedienen.

Dankeschön.

Auf Wiedersehen, Herr Bartels.

Und wiedersehen.

Tausend.

Tausend Bank.

Komm, mein Kind.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Frau LeMarek.

Ja?

Ich bin Ihnen noch etwas schuldig.

Ja, die Mark, die ich verloren habe.

Hier, bitte.

Ach so.

Ich nehme es an, als Anding.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Und falls Sie sich wieder einmal trauen lassen, dann bitte.

Nur von mir.

Das kann ich Ihnen nicht versprechen.

Das nächste Paar, bitte.

Herr Bartels, sehr schön.

Nanu, schon wieder ohne Breutigam?

August.

Wo bist du?

Oh, hier.

Bevor wir von unserem Paradiese, ohne Eva Besitz ergreifen, muss uns bewusst werden,

dass mit dem heutigen Tage ein einschneidender neuer Abschnitt unseres Lebens.

beginnt.

Vielen Dank.

Alle für einen, einer für alle.

Und diesen glückhaften Zustand wollen wir fortan gemeinsam begießen.

Entschuldigung, ich meine natürlich, genießen.

Wir machen jetzt einen kleinen Rundgang.

Also das hier ist mein Zimmer.

Das hier ist das Zimmer des berüchtigten Standesbeamten Hugo Bartels.

Der im Stande war dem Stande der Ehe zweimal standzuhalten.

Sie ist dir bitte genau an, lieber Hugo.

Hier wirst du ruhig und vor allem allein schlafen.

Und damit das immer so bleibe, ist das Bett von spartanischer Härte.

Und jetzt zu dir.

Komm, ich will dir jetzt dein Zimmer zeigen, Balduin.

Hier wirst du nun deine einsamen Nächte verbringen.

Entschuldigung, das war verkehrt.

Aber hier ist es richtig.

An diesem Schreibtisch wird sich der Prokurist Baldo in Beik und den Dichter Baldo in Beiz verwandeln und ungezählte

unsterbliche Berge für die Papierkörbe der Verleger schaffen.

Du wirst dich noch mal wundern über mich.

Wunder mich jetzt schon.

So, jetzt ist der Augenblick gekommen, wo ich euch mein Einzugsgeschenk überreichen kann.

Ah, Caesar, du bist dazu uns wie eine Mutter.

Ja, mein Kind, und das ist auch ein sehr mütterliches Geschenk.

Hier, für dich.

Ach, das ist für dich, das ist für mich.

So, und jetzt können wir beginnen, unser Festmahl zu bereiten, ne?

Malzeit.

Kannst du kochen?

Spiegeleier.

Nicht mal das.

Und Caesar?

Na, der bestimmt, der ist ein gelerntes Chemiker.

So, es gibt Hasenbraten.

Und werdet das aber eher als Kalinchen bezeichnen, hm?

Das ist doch Haarspalterei, dann gibt's ja im Falschnasen.

Du bist aber lieb.

Wir wollen dich ottenen.

Ja, Otto.

Also Petersilie und etwas Zwiebel werden gewiegt.

Baldrün, wiegt mal Petersilie und Zwiebel.

Petersilie und Zwiebel.

Auf das Ganze schlage man ein Ei.

Ei, ei, ei, ei, ei, ei, ei.

Hugo, pass doch auf, schlage mal ein Ei.

Bitte.

Und wo hin soll ich das Ei schlagen?

Äh, auf das Ganze.

Und wo ist das Ganze?

Das macht Baldrün gerade fertig.

Petersilie und Zwiebel gewogen 425 Gramm.

Döskop nicht wiegen, sondern wiegen.

Entschuldigung, wo ist denn da ein Unterschied zwischen wiegen und wiegen?

Soll ich die Zwiebel vielleicht in den Schlaf singen?

Wenn hier im Kochbuch steht, gewiegt, so heißt das in diesem Fall, klein gehackt.

So, das soll einer wissen.

Also weiter.

Hierauf dünste man ein Stück Butter in der Pfanne und nehme eine Prise Salz.

Hugo, Butter in die Pfanne und Prise Salz.

Okay, Butter, Salz.

Du hast ja hier dein ganzes Laboratorium untergebracht.

Wo ist denn das Salz drin?

Wo ess ich sauber Toner der Dranschein, aber probier's erst.

Das schmeckt ja wie Seif und Bulver.

Dann guck bei Natron nach.

Ball du hin, die Zwiebel in die Pfanne.

Ja, Zwiebel marschiert.

So, jetzt kostet du mal Salz.

Eih, das duftet aber schon lecker.

Dann tu' man eine Handvoll Zucker hinein.

Ja, ja, Handvoll.

So, und ich stürze den fertigen Pudding.

Pudding?

Da hat die Essen irgendwas verkehrt, das denke ich mir auch.

Ach so, ja, ich hab' eine Seite zu weit geschlafen.

Also den Zucker wieder raus aus der Pfanne.

Das machen wir ja noch vor.

Ja, dann tu' das Ganze raus und fang wieder von vorne an, ne?

Also, anschließend gebe man das gehackte Rind- und Schweinefleisch in den Toppen.

Moment, Moment, was heißt gehacktes Rind- und Schweinefleisch?

Tatsächlich, Rind- und Schweinefleisch.

Aber Kinder!

Falsche Hase ist gar keine richtige Hase.

Warum heißt er ja auch?

Falsche Hase.

Falsche Hase, überhaupt nichts mit einem Hasen zu tun.

Wir wollen mal unter richtigen Hasen nachschauen.

Am besten vielleicht bei Hasenpfeffer.

Das habe ich besonders gern.

Komm, gib mir das Buch.

Ich bin hier der Chefkoch, ja?

Chefkoch.

Hier ist es.

Hasenpfeffer.

Der Hase wird zunächst kurz gewaschen.

Kurz gewaschen.

Komm, Otto.

Wir gehen baden.

Was soll ich in einseifen?

Dann in zwei Zentimeter große Stücke geschnitten.

Aber doch nicht bei lebendigem Leib.

Natürlich muss er erst geschlachtet werden, das ist doch klar.

Schlachten?

meinen Otto?

Deinen Otto, deinen Otto, willst du vielleicht Rohr essen?

Natürlich gebraten, aber Schlachten?

Mach keine Fisse, Matenten.

Hier.

Habe ich mir da was aus Brasilien mitgebracht.

Hierauf wird das Hasen- oder Kaninchenklein mit einer Zwiebel im ausgelassenen Speck angebraten.

Ich tu's nicht.

Balduin?

Ja.

Hier.

Ich habe das noch nie gemacht.

Ich müsste das erst üben.

Aber doch nicht an mir!

So, Otto, nicht wie weg.

So, Otto, dann wollen wir mal.

Otto.

Wo ist er denn?

Du ist...

Da ist er ja.

Da ist er.

Komm, Otto, komm.

Du hast geschlachtet.

Kriegst du noch einen Salatblötchen?

Komm.

Jetzt kommt der Düsseler noch freiwillig.

Hast du ihn erwischt?

Nein.

Und ich kann's auch nicht.

Dann mach ich sie selber hier mit der Messer.

Aber sei nicht zu grob.

Du darfst ihm nicht wehtun.

Wie soll ich das denn machen?

Vielleicht hast du irgendein Beteilmungsmittel.

Chloroform oder sowas.

Wieso, willst du chloroformierten Hasenpfeffer essen?

Also los, mach das jetzt raus, komm, ihr Weichlinge.

Und deck den zwischen den Tisch.

Also los, komm her, Otto.

Mach dich frei.

Komm.

Ja.

Abend.

Oh, gut.

Hörst du was?

Kaninchen schreien nicht.

Vielleicht ist es heiser.

Ob wir mal nachsehen?

Otto in der Grube saß und schlief, saß und schlief.

Aber Otto bist du krank, dass du nicht mehr hüpfen kannst.

Otto hüp, Otto hüp.

Bist der kleine Hasemann.

Mir fällt ein Stein vom Herzen.

Na, was ist denn noch mit Otto?

Ich denke, er brutzelt schon.

Ich habe Gott sei Dank rechtzeitig bemerkt, dass er viel zu alt ist.

Im Kochbuch steht, dass alte Rammler ungenießbar werden.

Man könnte ihn höchstens essen.

Wenn wir ihn vor ein paar Tage in Milch legen.

Einen Glück, dass wir keine Milche im Hause haben.

Ja, und was wird jetzt?

Ich hab Hunger.

Baldurin macht's fantastische Spiel.

Eier.

Ich kann keine Eier mehr sehen.

Hör doch auf.

Esst mehr Früchte und er bleibt gesund.

Ich kann keinen Obst mehr sehen.

Oh, Caesar, ein Klavier.

Ich hab gar nicht gewusst, dass du Klavierspiel kannst.

Ja, das kann ich auch gar nicht.

Dafür ist auch gar nicht da.

Hier, pass mal auf.

Was ist jetzt passiert?

Nein, Caesar öffnet dich.

Oh, Caesar öffnet dich?

Das ist ja stumm.

Er ist nicht stumm.

Das macht doch Musik.

Pass auf.

Aho!

Aho!

Aho!

Ahoge!

Ahoge!

Ahoge!

Ahoge!

Ahoge!

Ahoge!

Ahoge!

Ahoge!

Wir tanzen slow und quick.

Das ist so schön und schick.

Und sind wir's dann mal leid.

So leid, so leid wie heut.

Dann kommt ein neuer Tanz zur rechten Zeit.

Wir tanzen Huckebacke, Huckebacke, Huckebacke, Huckebacke.

Huckebacke, Huckebacke, Huckebacke, Huckebacke.

Nimm mich auf den Arm.

Das ist der Huckebacke.

Der Huckehuckebacke, Baby.

Baby, ja!

Nimm mich auf den Arm.

Verlass dich nur darauf.

Wir beide fallen auf.

Und schaue ich mich mal um.

Im Werten Publikum.

Dann weiß ich, weiß ich, weiß ich auch warum.

Wir tanzen Huckebacke, Huckebacke, Huckebacke, Huckebacke.

Huckebacke, Huckebacke, Huckebacke, Huckebacke.

Nimm mich auf den Arm.

Go!

Man muss so schön und fein auf mancher Part.

Doch ist mal gar nix los, dann wird der Trubel groß Sagst du der Dame deines Herzens bloß Oh Baby, oh Baby, oh Baby,

Baby Oh Baby, oh Baby, oh Baby, oh Baby Nehm' mich auf den Oh Oh Baby, oh Baby, oh Baby Oh Baby, oh Baby,

oh Baby Oh Baby, oh Baby, oh Baby Oh Baby, oh Baby, oh Baby Ich werde die Polizei verständigen!

Danke Anni, danke.

Mary, ich weiß alles Einglück, dass du liegst, du wirst es nicht glauben, du wirst den Ohn macht, Falda.

Von was sprichst du denn?

Von Hugo, weißt du mit wem er zusammenwohnt?

Sag es nicht, du weißt es sowieso nicht und wirst es nie erraten.

Also was glaubst du mit wem?

Mit Greta Gabel.

Falsch mit keiner Frau.

Ich weiß es, er hat sich einen Offen gekauft.

Er wollte schon immer einen Schimpansen haben.

Einen, zwei Affen.

Er wurde mit zwei Männern zusammen.

Zwei Männern?

Da bin ich aber enttäuscht.

Stell dir vor, mit zwei alten Freunden aus der Viktoria 07.

Zwei eingefleischten Junggesellen.

Das finde ich aber empörend.

Wenn er sich von mir schreiben lässt wegen einer Frau, die hübsch oder klüger ist als ich.

Das gibt es sobald nicht wieder, meine Liebe.

Pass auf, ich kann dir auch sagen, wer die beiden sind.

Der eine heißt César Zorn.

Er soll ziemlich reich sein.

Reich?

Er fabriziert Abmagerungstabletten und Beruhigungspillen und ähnliches Zeug.

Nimm Solodorum und du schläfst den Orn.

Ach, das hat Hugo nicht nötig.

Schlafen kann er immer groß, sagt ich.

Der andere heißt Balduin Balck.

Er ist Prokurist in einer Bank und schreibt nebenbei Gedichte unter dem Namen Balduin Balz.

Die liest Hugo eh nicht.

Ob Hugo Solodorm liest oder Gedichte schluckt, ist im Augenblick ganz egal.

Ja, da hast du recht.

Aber woher weißt du denn das alles?

Von Hugo?

Ich hab ihn besucht in seinem Amt.

Und weißt du, was die drei noch getan haben?

Sie haben sich gegenseitig das Versprechen gegeben, nie wieder zu heiraten.

Ja, das ist direkt eine Herausforderung.

Jawohl!

Und diese Herausforderung nehmen wir an.

Weißt du, was jetzt passiert?

Nein.

Ich sag es dir, aber gib mir erst was zu trinken.

Guten Tag.

Guten Tag.

Sie wünschen bitte.

Ich hab gehört, diese Wohnung ist zu vermieten.

Sie war zu vermieten bis vor einigen Tagen.

Aber wir haben sie gemietet.

Ach so.

Sie haben die Wohnung vor meiner Nase weggeschnappt.

Ich wusste wirklich nicht, dass ich so eine hübsche Nase für diese Wohnung interessiert.

Danke.

Hätten Sie was dagegen, wenn ich die Wohnung trotzdem besichtige?

Nein, ich habe nichts dagegen.

Nur lachen Sie mich bitte nicht aus.

Aber Ihr Fuß darf diese Spälle nicht betreten.

Warum?

Ist sie frisch gestrichen?

Nein, nein.

Das ist nicht der Grund.

Das ist so eine Art Aberglaube.

Ach, ich könnte auch rüber springen.

Mein Hock ist allerdings zu eng, aber...

Gehen Sie vor, bitte.

Ja.

Moment.

Also, bitte.

Alle hoch.

Das war ein gefährlicher Sprung.

Müssen das alle ihre Besuche tun?

Nein, nur die mit den hübschen Beinen.

Oh, so anders sind sie.

Was ist das?

Das ist meine Ohrensammel.

Ach, Sie sammeln Ohren.

Wie interessant.

Ich liebe Ihren Leidenschaftlich.

Wirklich?

Ja.

Kommen Sie, ich zeige Sie Ihnen.

Herr Reinhard.

Guten Tag, Herr Bartels.

Sie sind das.

Entschuldigen Sie, bitte.

Hat sich Herr Karl-Heinz doch noch bereitgefunden?

Nein.

Aber selbst wenn er sich bereitgefunden hätte, ich habe es mir inzwischen auch anders überlegt.

Ich wollte Ihnen nur Ihr Taschentuch zurückgeben.

Vielen Dank.

Aber bitte, gerne schön.

Bitte, nehmen Sie doch Platz.

Danke schön.

Ist das Ihr ganzes Mittagessen?

Ja.

Typisch Junggeselle?

Nein, typisch Bauch.

Ich hab nämlich Angst bei dem Dickwerden und da esse ich lieber wenig.

Trinken tun Sie auch nichts?

Oh nein, nie.

Vor allen Dingen kein Alkohol.

Ich kann auch leider gar nichts anbieten.

Hm, vielleicht eine Zigarette?

Eine Zig...

Tut mir schrecklich, aber ich rauche auch nicht.

Sie sind ein seltenes Exemplar von einem Mann.

Sie essen nicht, sie trinken nicht, sie rauchen nicht.

Haben Sie überhaupt keine Fehler?

Doch, ich lüge.

Rocko-ko!

Brazen, wirklich bezaubernd!

Merkwürdig, wenn man Sie so sieht, so mächtig, würde man nie denken, dass Sie für so zarte Sachen Interesse haben.

Ich habe nur für zarte Sachen Interesse.

Und Sie?

Ich habe für schnelle Sachen Interesse.

Wie bitte?

Für schnelle Autos.

Ich auch, das ist meine zweite Leidenschaft.

Ja?

Ich habe einen Sportwagen unten stehen, der fährt 200 wie nichts.

Wollen Sie ihn ausprobieren?

Wenn ich darf.

Dann kommen Sie.

Ja, bitte.

Wie viele Paare haben Sie endlich schon getraut?

Hm, ungefähr 2600.

Allerhand?

Und Sie haben noch nie einen Schadenersatzprozess gehabt?

Ich?

Wie sollte ich das?

Ich habe ja schließlich keinen Einfluss darauf auf meine Ehe.

Glücklich wird er da nicht.

Nicht mal in der eigenen Ehe.

Ich dachte, Sie sind unverheiratet?

Im Augenblick.

Aber ich war verheiratet.

Zweimal sogar.

Zweimal?

Beide male geschieden.

Na so, was?

Dabei sehen Sie gar nicht geschieden aus.

So?

Nein, Sie machen eher einen, wie soll ich sagen, harmlosen Eindruck.

Das bin ich auch.

Nur harmlose Männer kann man zweimal einfangen.

Einfangen, so ein grässliches Wort.

Noch dazu ist die Munde eines Standes barmten.

Ich nehme es zurück.

Herr Bartels, wir sind soweit.

Ja, wir sind soweit.

Ja, muss ich wohl gehen?

Ja, die Pflicht ruft.

Noch fünf Minuten.

Bitte, fünf Minuten.

Es war herrlich, die schönste Stunde meines Lebens.

Aber vertreiben Sie nicht.

Na sagen wir, die schönste Stunde der letzten Jahre.

schon laufwürdiger hier wohnen sie also ja im dricken stock merken sie sich der adresse also auf wiedersehen wann sehen

wir uns wieder samstagabend samstagabend geht nicht doch doch ich habe samstag mein skatabend aber ich sage ihn ab gut

dann auf wiedersehen am besten sie holen mich abends ab um 9 Uhr ich befinde mich in einer sehr schwierigen situation

eine frau nein zwei zwei freunde ein gelübte sie müssen nämlich wissen wir haben uns alle drei gegenseitig versprochen

in zukunft allen weibern aus dem wege zu entschuldigen sie bitte allen damen aus dem wege zu gehen so jetzt ist es raus

so was dummes und ihre freunde glauben sie dass die gelübte halten werden also würden sie mich bitte mitnehmen aber

gern Oh,

pardon, entschuldigen Sie bitte.

Bitte.

Haben Sie gedrückt?

Nee, ich dachte Sie drücken.

Wohin sollt ich bitte drücken?

Auf den Knopf natürlich.

Ja, aber ich meine, auf welchen?

Wie hoch wollten Sie hinaus?

Nur zum fünften, bitte.

Zum fünften?

Ich auch.

Ich drücke jetzt.

Bitte.

Bitte.

Wir sind da.

Bitte.

Zu wem wünschen Sie?

Oh, ich war so vertieft.

Ich möchte gern zu Herrn Balwin Balz.

Aber wie ich sehe, hier steht nur ein Balwin.

Und der heißt Balk.

Das ist mein Künstlername.

Balk ist Ihr Künstlername?

Nein, Balz.

Das Buch bin ich.

Sie sind ein Seufzer im Walde.

Sind Sie?

Oh, Herr Balz, ich bin überglücklich, Sie endlich kennenzulernen.

Und lassen Sie schon endlich den albernen Hut.

Ein Mann, der so seufzt.

Ich meine, der solche Gedichte schreibt, hat es gar nicht nötig.

Wir, die gewöhnlichen Sterblichen, wir müssen unseren Hut vor ihrer Dichtkunste abheben.

Oh, Herr Balz, ich möchte gerne ein bisschen mit Ihnen plaudern.

Und ich wäre überglücklich, wenn Sie mir ein wenig aus Ihrem Buch vorsäufzen würden.

Ich meine, vorlesen würden.

Das tue ich selbstverständlich gerne.

Aber doch nicht hier zwischen Tür und Angel.

Geben Sie mich.

Ich danke Ihnen.

Es ist eine Kleinigkeit.

So wohnt also ein Dichter.

Schon zwölf Uhr.

Ein Glockenspiel?

Wer schießt denn da?

Das Schicksal.

Herr Bartels, die Herrschaften werden ungeduldig.

Ja, gleich.

Jetzt muss ich aber wirklich gehen.

Es bleibt also dabei?

Ja, ja, nee.

Vielleicht am Samstag?

Am Samstag, ich glaube aber nicht, dass das möglich sein wird.

Denn am Samstag haben wir unseren Skattabend und da kann ich meine Freunde nicht im Stich lassen.

Wie sie wollen.

Sie können sich ja noch bis dahin überlegen.

Ja.

Gesundheit.

Würden Sie mir nochmals Ihr Taschentuch bohren?

Aber bitte gern.

Sicherheitshalber.

Wenn Sie am Samstag nicht kommen, werde ich es Ihnen wieder hierher zurückbringen.

Bitte sehen.

Bitte sehen.

Bitte sehen.

Ja, ja, ja, ich...

Na?

Funktioniert doch prima.

Wir brauchen keine Frauen, wir brauchen keine Stuhlmädchen.

Wir müssen Eisen waren.

Kein Wort der Anerkennung?

Was habt ihr denn?

Was ist euch denn über die Leber gelaufen?

Ich hab immer das Gefühl, ich bin der einzige, der das Junggesell-Leben richtig genießt.

Man muss ja auch nicht immer quasseln.

Man muss ja auch mal in sich kehren.

Ein bisschen nachdenken.

Über was bitte?

Über einen Reim.

Einen hingehauchten, zarten Ausdruck.

Ach so, du dich, das...

Und du?

Ich dich da auch.

Ich muss zum Finanzamt mit meiner Steuererklärung.

Hier, ich hab schon Trauer angelegt.

Also, dass ihr ausgerechnet heute an meinem freien Tag so langweilig seid.

Du weißt, was du mir versprochen hast.

Du rührst.

Ich rühre.

Komm, ich zeig das noch mal.

Die Welt ist rund wie deine Augen.

Augen.

So, immer feste rühren.

Die Flüssigkeit darf nicht dick werden.

Ich kann doch nicht den ganzen Tag hier stehen und rühren.

Ja, das brauchst du auch gar nicht.

Nur alle halbe Stunde, 20 Minuten.

Na, danke vielmals.

Was wird denn das überhaupt?

Ein neues Abführmittel.

Krachodorm wird es heißen.

Was, Krachodorm?

Ja, hier.

Das ist doch ein Paddel.

Ja, das ist eine Idee von mir.

Zu was so ein Paddelboot gut ist, ne?

Du, Caesar, ich hab noch eine viel bessere Idee.

Lass'hören.

Dein Gummiboot hat doch einen Außenbootmotor.

Da, wo ist der?

Hier, in der Kammer.

Na, los her damit.

Die Welt ist rund wie deine Augen.

Ich tust dir kund, du musst mir glauben.

Deine Rundung ist mir liebe.

Ne, das geht nicht mehr.

Ich tust dir kund, du musst mir glauben.

Na, was sagst du?

Will ich einschenieren oder nicht?

Großartig.

Das müssen wir uns unbedingt patentieren lassen.

Also, mach's gut.

Na, na, na, na.

Komm, steig ab von deinem Pegasus.

Ich fahre dich in deine Bank.

Tschüss Hugo!

Vergiss nicht, neue Skatkarten mitzubringen.

Skatkarten?

Ach so, heute ist ja unser Skatabend.

Für die besorgst du.

Ich?

Ich hab kein Geld.

Wir müssen ja auch nicht immer Skatsch.

Immer?

Wieso immer?

Der passt gut her schon wieder.

Na komm, wir gehen zu Fuß.

Ein bisschen Sport tut dir sowieso selber.

Da gehen die zwei.

Deines Hugo bestimmt allein.

Hier.

Gut und bestimmt.

Was ihr seid, was wollt ihr denn hier?

Als Besonderes, wir wollten ja nur guten Tag sagen.

Halt, Moment!

Moment!

Aber Hugo, du willst uns nicht hereinlassen?

Eigentlich nicht, aber jetzt seid ihr ja schon drin.

Wie niedlich!

Ist das die neuste Herrenmode?

Das ist mein Arbeitsanzug.

So würde ich dich gerne mal auf dem Standesamt bewundern.

Ja, ich experimentiere chemisch.

Also bitte.

Die Eisenbahn ist dieselbe geblieben, nur der Kaffee war bei mir stärker.

Ja, bei dir habe ich es auch dringend gebraucht.

Vorsicht auf die Schienen.

Ich darf weiterfrühstücken.

Aber bitte lass dich durch uns nicht stören.

Darf ich mich auch setzen?

Warum nicht?

Wir haben uns zwar versprochen, dass keine Frau diese Räume betreten darf,

aber geschiedene Frauen rechnen nicht als Frauen.

Jedenfalls nicht für den geschiedenen Ehemann.

Darf ich vielleicht den tieferen Grund eures Besuches erfahren?

Ach, ich wollte dich nur sehen.

Weiter gar nicht.

Und ich wollte dich fragen, ob du mit deinen Freunden zu meiner Premiere kommst.

Das muss ich mir noch überlegen.

Ja, bitte tu das.

Was ist denn das für ein Geräusch?

Das ist ein Zwar-Tag-Motor, das hast du ganz genau.

Ja, Mary hat recht.

Das gehört zum Experiment von César.

Was ist das eigentlich für ein Mensch dieser César?

Ah, César ist prachtvoll, ein richtiger Freund und ein erstgassiger Geschäftsmann.

Und dieser andere Freund von dir, der Ballwien...

Was ist denn das?

Los.

Otto hat Kinder gekriegt.

Otto, wohnt ihr denn noch ein Vierter?

Schaut mal her, schau mal her, sie haben schon die Augen offen.

Sie ist wirklich reizend.

Aber wieso heißt das Kaninchen Otto?

Ich habe es so getauft.

Du hättest es so ein Tier getaufen müssen.

Otto kann doch keine Kinder kriegen.

Mein Otto kann.

Unser Krachodon.

Was ist denn das?

Das muss er abschicken!

Moment, ich komme gleich!

Auf die Karte!

Eines in Deckung!

Konserven, nichts als Konserven.

Und das auch noch am Samstagabend.

Du bist ja unser Chefkoch.

Nein, heute nicht.

Ich hatte heute schon Spürdienst.

Es merkt man, die Tee kann ja saunervoll von Krachodom.

Sei froh, dass du nichts davon in deiner Tasse hast.

Nein, es hätte mir gerade noch gefehlt.

Na nun, was ist denn das?

Der Absatz von einem zierlichen Darmenschücher.

Darf ich mal sehen?

Tatsächlich.

Hugo, was hat das zu bedeuten?

Das ist nichts Besonderes.

Meine geschiedenen Frauen waren hier.

Die haben mich überfallen.

Was?

Und du hast mit ihnen gesprochen?

Was soll ich denn tun?

Das ist doch unerhört.

Pöre, ich kann doch nichts dafür.

Die haben mich einfach überrumpelt.

Ich wollte sie auch gar nicht hereinlassen.

Wer dir die beiden kennen würdet.

Nein, danke.

Ich bin nicht neugierig.

Du sicher auch nicht, Baldwin, was?

Ach nein, ich schon gar nicht.

Also ausnahmsweise will ich dir das noch mal verzeilen.

Aber mit uns am Skatabend wird heute nichts.

Ich bin im Übrigen auch sehr müde.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Kommt mir sehr gelegen auch.

Ich bin recht schläfrig.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Also du bist dafür, wir lüften zunächst unser Inkognito nicht.

Wir lüften gar nichts, das wäre verfrüht.

Und wenn wir uns zufällig irgendwo begegnen, dann kennen wir uns eben nicht.

Nase hoch, Kopf abgewatzt.

Sehr gut.

So.

Mit der kleinen Bimmelbahn fährt Familie Mömmelmann.

Ah, ah, ah, das Zügeln ist schon da.

Und jetzt geht's außer Rand und Wantuschusch gleich durch diese Wantuschusch.

Ja, ja, ja.

Das Zügeln ist schon da.

Und jetzt kommt man schon.

Und jetzt kommt man schon.

Halt, so, alles aussteigend, Elbstation.

Die kleinen Kinderchen müssen jetzt schlafen gehen.

Onkel Balduin und Onkel Caesar sind auch schon in der Heia.

So schön.

Ach, immer dieses Telefon.

Balduin, Telefon.

Es ist bestimmt ein Anruf für dich.

Ich erwarte keiner.

Bal...

Balduin!

Na, du?

Wo steckst du denn?

Caesar, ist Balduin bei dir?

So was?

Ja, ja, ich komme ja schon.

Holla, hallo.

Hier Hugo Bartels.

Nun, wie hoch reizen Sie Hugo?

Was heißt reizen?

Was soll das heißen?

Ich denke, Sie spielen Skat.

Hier spricht Isabella.

Ach, Isabella, Sie sind das.

Das ist aber nett, dass Sie anrufen.

Nein, ich spiele keinen Skat.

Meine Freunde sind aus.

Sie sind aus.

schwer beschäftigt die haben keine zeit für mich vielleicht haben sie dann zeit für mich wollen wir zusammen ausgehen

was ausgehen oh ja das wollen wir ich kenne da ein paar nette kleine lokale am besten essen wir im baller leiker also

gut ich erwarte sie dann in einer halben stunde vor dem lokal auf wiedersehen na warte dir wurschen euch weg zeigen

komisch ich habe schon wieder das sie Sie werden lachen,

ich auch.

Im wievielten Lokal sind wir eigentlich schon.

Im wievielten Lokal.

Da, im sieben.

Meine Glückszahl.

Wozu diese Schalosiergut ist, weiß ich wirklich nicht.

Wenn man sie zu sieht, kann man ja nichts mehr sehen.

Nein, aber man wird auch nicht gesehen.

Manche Menschen haben das sehr gern.

Glauben Sie?

Verliebte junge Leute zum Beispiel, die sich küssen wollen.

Küssen?

Hier?

Sackten Sie Küssen?

Guten Abend, meine Herrschaft.

Vielleicht hier bitte.

Ist diese Losche genehm?

Sehr genehm.

Sind Sie mir jetzt sehr böse?

Nein, nur etwas überrascht.

Das kam so plötzlich.

Ja, sie kam sehr plötzlich.

Das kam sehr plötzlich.

Und den Vorhang jetzt wieder aufmachen.

Ich trinke am liebsten Whiskey.

Das weiß ich.

Sagten Sie etwas?

Oh nein, ich glaube, es ist besser, wir gehen jetzt.

Es wird hier etwas ungemütlich.

So, das finde ich aber gar nicht.

Doch, doch, das ist jetzt...

Herr Ober!

Bitte, meine Herr!

Die Rechnung, bitte!

Jawohl, meine Herr!

Warum flüstern Sie?

Ach, das ist...

Bitte, heißer?

Bin es sehr heißer, dass Sie immer, wenn ich etwas kaltes zu mir nehme.

Dann würde ich an Ihrer Stelle nichts kaltes mit zu mir nehmen.

Die Vorstellung hat Ihnen also gut gefallen?

Ja, sehr.

Vor allem Sie fand ich hinreist, Gisela.

Ich weiß nicht, ob Ihnen das schon mal jemand gesagt hat, aber Sie können sehr komisch sein.

Nein, das hat mir doch niemand gesagt.

Ja, das ist aber sehr wichtig.

Sehen Sie, ich könnte nie eine Frau heiraten, die nicht ein bisschen Humor hat.

Ist das ein Heiratsantrag?

Ja, nein, ich würde nicht wagen.

So was muss man sich auch gründlich überlegen, aber dazu haben wir noch viel Zeit.

Es ist jetzt zwölf Uhr.

Zwölfer fünf.

Würden Sie uns ein Dachse besorgen?

Jawohl, meine Herr!

Da kommt gerade eins, einen Moment.

Gut.

Hugo, ich habe keine Luft mehr.

Aber ich habe jetzt Luft.

Reisa, bist du auch nicht mehr?

Nein, bin ich nicht.

Hugo, du wirst mehr unheimlich.

Zuerst warst du so schlicht und...

Wenn ich erst mal anfange, geht das bei mir Schlag auf Schlag.

Bitte, meine Herrscher, es ist gehalene, lose, freigeworfen.

Waldui.

Caesar.

Verzerrung.

Also, ich muss schon sagen, das finde ich einmalig.

Das finden Sie einmalig, meine Herr.

dass, dass wir uns hier zufällig getroffen haben.

Mary, würdest du mich nicht vorstellen?

Ja, natürlich.

Ich vorste Cesar Zorn.

Darf ich bekannt machen?

Oh, ich freue mich, Sie kennen zu lange.

Oh, ganz Madersalz.

Wir setzen Sie sich doch hier zu mir.

Ich heiße Gisela.

Und ich Mary.

Hallo.

Na herrscher, zwei Whiskey, bitte.

Bitte.

Kauner.

Und du?

Wenn Hugo das erfährt.

Hugo?

Das ist der Dritte im Bunde.

Jawohl, unser Freund.

Unser bester Freund.

Den möchte ich gerne mal kennenlernen.

Wenn das ausgeschlossen ist.

Der macht sich nichts aus Frauen.

Anangeflasht die Junggeselle aus.

Nein, das nicht.

Ihr war schon zweimal verheiratet.

Ja, mit zwei fürchterlichen Ziegen.

Was?

Siehst du das?

Entschuldige, den Ausdruck, nicht jede Frau ist so süß wie du.

Aber das mit den Ziegen hat er das wirklich gesagt?

Nein, das nicht.

Aber man kombiniert schließlich.

Wissen Sie, die erste, die war eine Sängerin, die krätte den ganzen Tag zu Hause herum.

Wieso?

Was hast du denn?

Wir bitte überlege, was du sprichst, Cesar.

Ja, Frau Sander, das singt ja auch.

Nicht der Rede wird.

Oh, Sie singen bestimmt 100 mal besser als Hugo's Verflossen.

100 mal, 1000 mal.

Prost!

Prost!

Prost!

Auf Hugo!

Ich habe die Haustischlüssel vergessen, ich muss durchs Geschäft.

Sie wohnen hier?

Aha.

Musik, Marek, das gehört Ihrem Vater?

Er hat Ihnen noch seine Karte gegeben, haben Sie die nicht gelesen?

Moment.

Leider nicht.

Sonst wäre ich schon längst einmal vorbeigekommen.

Ich brauche nämlich dringend ein paar neue Schaltplatten.

Und kommen Sie herein, suchen Sie sich welche aus?

Was jetzt?

Warum nicht?

Und da kam sie ja doch keine Zeit.

Also...

Störe ich Sie auch nicht?

Sagen Sie, Herr Barthels.

Ja?

Wie oft müssen Sie ein Mädchen küssen, bevor Sie Blut zu ihm sagen?

Dreimal.

So, dann haben Sie noch einmal gut.

Bitte legen Sie doch ab.

Bitte?

Dass das der Lieblingsplatten schrankt meines Vaters.

Ein Prachtstück!

Er ist der Inhalt.

Ja?

So was haben wir auch zu Hause, allerdings im Klavier.

Ich möchte Ihnen gern etwas mixen, süß oder scharf?

Das überlasse ich ganz Ihnen.

Also scharf.

Sie wollten sich doch ein paar Platten aussuchen, da liegen die Neußen.

Zack mir nie!

Nie wieder radiot, tu mir nie, nie wieder so weh Denn mir wird nichts bleiben,

wenn ich dein Herz verliere Es war im immer grünen Teil,

da hat so viele Mal Sein Lied der Musikant gespielt Und da haben wir beim ersten Kuss so glücklich uns gefühlt Lass

mich nie, nie, nie mehr allein,

lass es nie, nie wieder so sein Wie in allen Stunden, den schönen Stunden mit dir Es war im immer grünen Tag,

da hat so viel war,

sein Lied der Musikant gespielt Und da haben wir beim ersten Kuss so glücklich uns gefühlt Lass mich nie, nie, nie,

nie mehr allein, lass es wie wie wieder so sein Wie in allen Stunden, den schönen Stunden mit dir So,

und jetzt sind wir per du Guten Morgen, Caesar Morgen Ich sehe dir jetzt auch nicht besser Glaubst du,

dass Hugo gestern Abend etwas gemerkt hat?

Hugo, der darf auch nichts merken Der arme Hugo, ich habe mich benommen wie ein Verräter Das hast du auch Und du?

Ich auch Sag mal, habe ich mich denn sehr schlecht benommen?

Das kann man wohl sagen Bist herumgehobst wie ein wild gewordenes Känguru Und hinterher hast du größer wahnsinnig

behauptet, das wäre Kalipsum Und zuallerletzter hast du dich mit Giesela Na und du?

Die ganze Nacht hast du Augen gemacht, wie Emon Kalb,

und um vier Uhr früh wolltest du beim Wurstmaxen eine Verlobung mit Meri feiern.

Beim Wurstmaxen?

Schrecklich.

Ich muss für euch da nicht besoffen gewesen sein.

Und ich habe ja wirklich ein Heiratsantrag gemacht.

Was heißt Antrag?

Die Sache war so gut wie beschlossen.

Ich muss den Antrag zurücknehmen.

Die Sache muss rückgängig gemacht werden, noch heute und du auch.

Ich?

Meinst du ich auch?

Selbstverständlich.

Das können wir Hugo nicht antun.

Das würde das Ende unserer Freundschaft bedeuten.

Das würde Hugo nie überleben.

Caesar, Baldwin, Frühstück kommt gleich.

Da, Abfahrt.

Na?

Habt ihr gut geschlafen?

Noch sicherlich brachvoll.

Ihr braucht mir gar nicht zu antworten.

Ich sehe es euch ja an.

So, das Frühstück wäre da.

Kaffee für den guten Caesar und Tee für den braven.

Baldwin, alles nach Wunsch.

Vielen Dank, lieber Hugo.

Aber heute tue ich es gern.

Ich freue mich daran, mal einen ganzen Tag mit euch zuhause zu verbrücken.

So richtig herum ein.

Uns bringen heute keine zehn Pferde hier weg, was?

Mich schon.

Ja?

Wo bist du denn hin?

Ich, äh, ich habe einen Brief bekommen.

Ich muss meine Tante von der Bahn abholen.

Das ist ja wunderbar.

Kommen wir einfach mit bei du hin.

Nein, Hugo, das geht nicht.

Aber wieso?

Denn wir tun es doch gern.

Sag mal, ist das meine Tante oder?

Ist natürlich deine Tante.

Na also, dann wirst du auch wissen, dass es Dinge gibt.

Ich meine Familienangelegenheiten, wo man keinen Dritten brauchen kann.

Das weiget in einen vierten.

Das ist du, bald du ihn, der hat dafür Verständnis.

Aber ich doch auch, Caesar.

Ich doch auch.

Nein, ich gehe jetzt baden.

Was, baden?

Aber das ist doch noch gar nicht gefrühstückt.

Keinen Appetit.

Was sagst du zu Caesar?

Hat keinen Appetit?

Und uns beide lässt er hier ranzahlein.

Na mach nichts.

Machen wir uns einen schönen Sonntag, ne?

Ja, sehr gern, lieber Hugo, nur leider.

Ich meine, wenn ich dichte, also wenn es aus mir herausträngt, dann drängt es auch mich hinaus als Dichter.

Da muss ich raus in den Wald, in die Natur oder so.

Oder so.

Wann hast du dich denn eigentlich verabredet?

Um drei Uhr.

Verabredet?

Wie so ein Verabredet?

Mit wem sollte ich mich dann verabredet haben?

Mit deiner Muse, ne?

Oder hast du keine?

Mit solchen Dingen scharzt man nicht.

Na ja, dann bleibe ich eben ganz allein zuhause.

Ich habe hier genug zu tun.

Ich kann Fenster putzen.

Es sind sowieso schon dreckig.

Es tut mir sehr leid, lieber Hugo, aber mein Pegasus wird im Stall.

Ja, ja, ich rein.

Und beidouin, vergiss nicht zu baden.

Hallo, Liebling.

Guten Morgen, mein Schatz.

Gut geschlafen?

Du bist auf.

Ich kann jetzt hier nicht zurückkommen.

Aber ich bin nicht spätestens einer Stunde bei dir.

Hier, Hu-Hu, zum Fensterscheiben putzen.

Fühl's.

Ja, was machst denn du da?

Schöne Aussicht, wa?

Hier, lieber Hu-Hu, es ist alles im Eimer.

Ja, ich fang mal aus, na?

Ja.

Ja.

Ach, das ist mir aber schwindelig.

Das kommt vom Schwindeln.

Schau mich mal an, pass auf.

Na ja?

Hugo!

Hugo!

Halt dich schön fest!

Hugo!

Ich hole Tésa!

Hey!

Hugo!

Tésa!

Tésa!

Halt dich schön!

Halt dich!

Warte mir runter!

Ja!

Ja!

Tésa!

Halt dich schön fest!

Hugo!

Halt dich schön fest!

Was ist denn da los?

Moment!

Was machen Sie denn hier?

Doch!

Doch!

Doch!

Ah, der Kaffee tustet aber schon wieder prima.

Aber so keine Witze kommt lieber rein.

Ich helfe Ihnen!

Sie!

Sie!

Sie!

Machen Sie das gerade?

Und dann Sie!

Ich stache Ihnen hier!

So!

Lass Sie das!

Sie!

Sie!

Und doch!

Lass es!

Lass es doch!

Na!

Lass es!

Lass es!

Komm zu mir!

Was?

Lass es!

Lass es!

Na!

Lass es!

Lass es!

Lass es!

Lass es!

Das liegt auf Fußball dramatisch.

Und da hat jetzt eine Chance!

Fünf bitte!

Halt am Tor!

Los!

Los!

Los!

Los!

Halt dich schön fest!

Halt!

Halt!

Halt!

Halt!

Halt!

Halt!

Halt!

Halt!

Halt!

Halt!

Halt!

Halt!

Lass es!

Lass es!

Und also halt es!

Die какие es gibt!

Was ist denn da?

Hier.

Ja, Adelheit.

Du bist ja auch noch da.

Gott sei Dank, alle zwei Ohren.

Was möchtest du trinken?

Ja, bitte.

Ui, bitte etwas krass.

Selbe wie gestern?

Bitte.

Das hat ihr also geschmeckt?

Sehr.

Besonders das.

Kommt denn hier niemand herein?

Nein, nein, nein.

Papi sitzt oben im Wohnzimmer mit Onkel Emil und spielt Schacht.

Wenn er Schacht spielt, er sieht und hört da nichts.

Wer ist Onkel Emil?

Der Bruder von Mami.

Seitdem sie tot ist, wohnt er bei uns.

Danke.

Hm, ganz schön kräftig, ich hab's aber auch dringend nötig.

Was hast du denn?

Nichts nicht, ich bin nur bein aus dem Fenster geflogen.

Apropos Fliegen, weißt dein Vater, dass ich da bin?

Mhm, er mag dich sehr.

Nicht?

Er kennt mich ja kaum.

Er betrachtet dich als mein Lebensretter.

Er mochte nämlich Karl-Heinz nicht.

Und jetzt ist er überglücklich, dass ich ihn nicht geheiratet habe.

Das bin ich eigentlich auch.

Ja, wenn wir gerade vom Heiraten sprechen.

Ich glaube, ich könnte es noch mal versuchen.

Ist das ein Heiratsantrag?

Oder gar eine Liebeserklärung?

Ja, beides.

Du verstehst mich doch, Mary, ne?

Natürlich.

Guck mal, wir haben uns doch alle drei unser Wort gegeben.

Und das Wort eines Mannes, ich meine, eines richtigen Mannes, ist schließlich kein Pattenstil, ne?

Du hältst dich also für einen richtigen Mann.

Kannst ja nicht mal für eine Minute diese blödsche, die den Hula-Reifen in Ruhe lassen.

Jetzt sehe ich, was für ein jeger, sonniger Mensch du bist.

Was hat dir mein arme Hula-Reifen getan?

Anne, der Mathe für Herrn Zorn.

Er möchte gehen.

Es ist genau wie in dem Roman, den ich gerade vor Ende hatte.

Der kleine Paarje verzehrt sich danach, die glutäugige Prinzessin heimführen zu dürfen.

Aber ein Gelübde steht zwischen ihnen.

Dieses Gelübde heißt Hugo, hm?

Ja, Hugo Bartels.

Eine Seele von einem Menschen, wenn sie ihn kennen würden.

Gisela.

Nein, nein, nein, ich hab nicht das geringste Verlangen, danach ihn kennenzulernen.

Sie müssen auf die Bühne, wir fangen an.

Haben Sie gehört, Balrin?

Wir fangen an.

Sehen wir uns noch nachher?

Nein.

Zwischen der Nachmittags- und Abendvorstellung habe ich nur eine halbe Stunde Pause und außerdem wozu?

Ich dachte, wir könnten vielleicht noch einmal miteinander speisen.

Beisen Sie mit Ihrem Hugo.

Bleiben Sie wohl, kleiner Page.

Weißt du, Isabella, ich habe einen guten Freund, der heißt Hugo.

Und ist Standesbeamter.

Ich werde morgen früh zu ihm gehen.

Ich werde zu ihm sagen, mein lieber Hugo, hör mal zu ich.

Ich habe einen guten Freund, der heißt Hugo.

Und er möchte gern den nächsten freien Termin in deinem Heiratskalender haben.

Ich habe auch einen guten Freund, der heißt Herrmann.

Herrmann?

Herrmann Marek.

Allein in Harbour der Firma Musik Marek und meiner Wenigkeit.

Mit dem muss ich auch sprechen.

Das heißt, eigentlich musst du mit ihm sprechen.

Bitte?

Am besten gleich.

Was gleich?

Keine Angst, komm.

Moment.

Schach.

Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017 Und du bist aber heute sehr zerstreut.

Und Matt!

Papi hat gewonnen, der richtige Augenblick.

Papi, schau, wenn ich dir mitbringe.

Oh, herzlich willkommen.

Meine Tochter spricht in den letzten Tagen nur noch von Ihnen.

Emil, ich möchte dir Herrn Bartels vorstellen.

Ich kenne Herrn Bartels.

Herr Stadtrat, das ist noch nicht möglich.

Nicht möglich.

Grüß dich, Uncle Emil, wie geht's?

Es würde mir ganz gut gehen, wenn ich nicht so viel Ärger mit manchen jungen Beamten hätte.

Du meinst doch nicht nicht Herrn Bartels.

Er ist ein Bart voller Beamter.

Das sage ich dir.

Ohne ihn wäre Isabella wahrscheinlich totunglücklich geworden.

Nein, nein, nein.

Herr Marek, wenn wir schon von Unglück sprechen, ihre Tochter und ich wollen heiraten.

Was denn?

Schon wieder?

Also meinen Segen habt ihr.

Und jetzt hole ich eine Flasche.

Was machst du denn für ein Gesicht, Uncle Emil?

Freust du dich nicht?

Doch, doch, ich freue mich.

Ich freue mich sogar außerordentlich.

Weißt du übrigens, dass der...

Ja, ja, ich weiß, Uncle Emil.

Aber sei mal etwas grösszügig.

Ach so.

Ach, Sie sind wohl auch der Ansicht.

Was?

Jawohl, Herr Stadtrat.

Ich weiß gar nicht, was Sie gegen mich haben.

Ich gehe ja schließlich in meinem Beruf nur immer wieder mit gutem Beispiel voran.

Also frech ist der auch noch.

Also, aber nur weil du es bist, mein Kind.

Stadtrat.

Säuft sie nicht.

Es hat alles so kommen müssen.

Aber wir haben uns wie Männer benommen.

Wenn noch idiotische Männer.

Aber so können wir Hugo wenigstens erhobenen Hauptes entgegentreten.

Jawohl, das können wir.

Und zwar gleich.

Da kommt nämlich...

Ah, ihr seid da.

Drift sich ja großartig.

Ich habe nämlich ein ernstes Wort mit euch zu reden.

Er scheint etwas zu wissen.

Er hatte schon immer einen sechsten Sinn.

Ich verdrück mich.

Nein, du bleibst hier.

Freunde, Mitbürger.

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir uns gegenseitig ein Versprechen gegeben.

Ja, und dieses Versprechen, das haben wir schmählich gebrochen.

Ja, das habt ihr.

Wir wissen zwar nicht, woher du das weißt oder was du weißt, aber wir gestehen dir Mannhaft.

Jawohl.

Mannhaft.

Dass wir gefehlt haben.

Ich meine, zu unserer Entschuldigung muss gesagt werden, dass wir nur ganz kurz gefehlt haben.

Bitte, was heißt ganz kurz?

Ja, durch frauliche List.

Und ...

Teuflische Verführungskünste.

Ja, und nicht zuletzt unter Einfluss von Alkohol haben wir uns verlobt.

Aber heute haben wir uns entlobt.

Was habt ihr?

Wir haben uns entlobt.

Mannhaft.

Ja, Mannhaft.

Vor einer Stunde.

Ihr habt den Verstand verloren!

Das könnt ihr mir doch nicht antun!

Verstehst du das, Baldwin?

Möchtest du dich bitte etwas deutlicher ausdrücken?

Bitte?

Ich kann mich deutlicher ausdrücken.

Ich habe mich nämlich verlobt.

Und zwar auf einer Stunde.

Was?

Und du hast es gewagt, uns zu belügen?

Warum nicht?

Ihr habt doch damit angefangen.

Aber zum Glück habe ich die Sache rechtzeitig spitzgekriegt.

Und dann glaubte ich, lass mich von euch überrunden.

Haha!

Aber Hugo, das kann doch nicht wahr sein.

Doch.

Doch, Freundes.

Ist wahr.

Und ich schnare, ich reise mein Herz aus der Brust, nehme es in die Hand, werfe es auf den Boden,

tritt rauf und du verlobst dich.

Und ich?

Ich werfe die schönste Frau der Welt.

Von mir weg.

Dir zu Liebe.

Und du verlobst dich.

Bitte, bitte, beruhigt euch doch nicht.

Ich kann mich nicht beruhigen.

Bitte, bitte, ich...

Ich bringe die Sache in Ordnung.

Was?

Was?

Bringt er in Ordnung?

Hugo, wie bringst du die Sache in Ordnung?

Überlass das nur mir.

Wahrscheinlich wird er seine Verlobung auch rückgängig machen.

Ja, was soll er sonst machen, ne?

Und so Frauen kennt er ja nicht.

Nee, die kennt er nicht.

Los, nimm das Ding ab.

Ja, ja, das drückt wie ein Feuerwehrhändler.

So schwer.

Ja.

Hey, hey, hey, wo wollt ihr die Hälfte?

Frau Bartels.

Hier gibt's keine Frau Bartels.

Was heißt das?

Hallo, was heißt das?

Maxi, was heißt das?

Das gibt's doch gar nicht.

Los, los, los.

Teil, das geht auf keinen Fall.

Schumme Junge, manieren sind das was?

Das ist denn so, was möglich.

Kinderspareit durch.

Los, los, los.

Geht gleich los.

Held die Lampen auf.

Komm.

Komm, komm, komm.

Gisela, ich muss dich so unbedingt sprechen, du musst die Verlogung wieder rückgängig machen.

Ich meine, du musst dir rückgängig machen, wieder rückgängig machen, rückgängig.

Komm, komm, jetzt geht es los, ne Frau, komm, anfangen, anfangen.

Die Klampe?

Ja, ja.

Wie heißt das?

Hütchen?

Hütchen.

Ja, hier.

Komm, es geht gleich los.

Hütchen.

Weiße Wolke, weiße wogende Wanderwolke, hol den Hals, den Hals, den Hals, den Herrn, den Herr, den Herr, den Herr,

den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr,

den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr, den Herr,

den Nebende rbosen boibende brust Halt leise leder mit heben mnust Weishe boibende Halt leise leder mit heben mnust

Weishe boibende Weishe boibende Weishe boibende Weishe boibende Weishe boibende Weishe boibende Weishe boibende Weishe

boibende NATALA o kraw waldels Ladies,

there areim a little mistakes.

Give me the others.

Da kom' yainta e'r ersten gratulanten.

Ich kann nicht umhin, liebe Freunde, euch eine fast 3.000 Mal gehaltene, aber immer wieder schöne Rede zu wiederholen.

Ihr müsst es wissen, dass eigentliche und große Ziel einer jeden Ehe ist,

dass sie zwei Menschen für immer miteinander verbinden.

Es ist mir eine angenehme Pflicht, an euch noch einige private Worte zu richten.

Erstmal zu dir, liebe Mary und zu dir César.

Seid immer gut und liegt zueinander und geht allem aus dem Wege, was eure Ehe in Gefahr bringen könnte.

Vor allem dem Alkohol César.

Brr, nur bei so einem kleinen.

Einen kleinen.

Bestattet.

Und ihr zwei, seid immer gute Freunde.

Habt immer Verständnis für alle kleinen menschlichen Schwächen wie zum Beispiel Lichtkunst und Gesang.

Und hüte dich vor der Eifersucht, liebe Gesella.

Und nun am Schluss zu dir.

Und zu dir, mein lieber kleiner Hugo.

Wenn ihr beide fest und treu zusammen haltet, dann werdet auch ihr in der Ehe...

Mal sehen.

Weil ihr auch ihr in der Ehe das finden, was ihr wirklich ist.

Das Paradies aufgehört.

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