All language subtitles for Oskar, das Schlitzohr und Fanny Supergirl

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Original subtitles

*Lied: "Tanz der Zuckerfee" von Tschaikowski*

*Geheimnisvolle klassische Musik*

Oskar Kern

Fanny

Tilda

Christian

*Klassische Musik läuft weiter.*

*Mädchen lacht.*

*Mädchen lachen.*

*Krachen*

Ja.

*Klassische Musik läuft weiter.*

Scheiße.

*Sie seufzt.*

Jetzt überraschen wir Fanny.

Okay.

*Sie lacht.*

(Mia) Fanny, komm mal rüber.

Inzwischen braucht der Garten so viel Wasser,

da musst du einen Feuerwehrwagen draußen parken.

*Mann lacht.* Wegen einer Brille.

Übt ihr für die Talentshow?

Vielleicht, aber im Moment wollen wir etwas Gutes tun.

Für andere. Willst du mitmachen?

Ja.

Du könntest ja ins Wohnzimmer gehen und Nina und Thomas fragen,

ob sie diese Woche schon gefickt haben.

Was ist das?

Das ist etwas, das Mann und Frau tun.

Und es macht sie total glücklich, wenn man sie daran erinnert.

*Mädchen lachen.*

(Mädchen) Mann, du bist so blöd.

Fanny.

(Nina)...sie sich für Leistungen schämt.

Nina, Thomas. Ja.

Habt ihr diese Woche schon gefickt?

Sag mal, Fanny, das geht zu weit.

*Wimmert.*

Raus mit dir. *Fanny schreit.*

Du bist so ein Spast. Loslassen!

Sie hasst es, angefasst zu werden.

Was ist denn passiert?

Hi, was ist denn los?

Fanny braucht klare Grenzen.

Eine Anleitung für normal... angemessenes Verhalten.

Sie weiß gar nicht, was das Wort bedeutet.

Was hat sie denn für ein Wort benutzt?

Geht ihr bitte rein? Und Schuhe aus.

Hol dir endlich Hilfe, Tilda.

Es ist fünf vor zwölf. Fünf vor zwölf.

Dass sie das Kind in diesem Fetzen rumrennen lässt.

*Es läuft "Die Biene Maja" von Karel Gott.*

*Heitere Kindermusik*

Hey, was ist denn passiert?

*Laute Kindermusik stoppt.*

Die Mädchen sind nicht deine Freunde.

Sie sind gemein und sie lügen.

Pst.

Ich wünsche mir nur, dass alles ein bisschen normaler ist.

(Frau) Wegen Ihrer Haftentlassung, Herr Kern...

(berlinisch) Äh, Sie wollen sagen...

Professor, nicht?

Wenn Sie darauf bestehen.

Ich habe mich ja selber nie so genannt.

Insofern liegt ja weder Titelmissbrauch

noch Hochstapelei vor.

Der Richter fühlte sich wahrscheinlich von meinem,

wie soll ich sagen, Nonkonformismus bedroht

und hat mich deshalb eingebuchtet.

Sie haben 10.000 Euro unterschlagen.

Das wurde mir in die Schuhe geschoben.

Ich finde nichts über Ihr soziales Umfeld. Was?

Ich finde nichts über Ihr soziales Umfeld.

Ich habe eine Tochter.

Die Sie nicht in der Haft besucht hat.

Wir wollten meine Zeit im Gefängnis wie etwas behandeln,

das nie stattgefunden hat.

Der Kleinen zuliebe, Fanny.

Meine Enkeltochter.

Haben Sie die Bilder gesehen, die Fanny mir gemalt hat?

Gerade heute hat sie mir wieder eins geschickt.

Hier. "Für den lieben Opa".

Ja.

Meine Fanny ist ja ein ganz außergewöhnliches Kind.

Ich erinnere mich an einen Spielplatzbesuch mit ihr.

Sie war erst ungefähr so vier,

aber bereits Captain an Bord des Drehkarussells.

Ein anderes Kind sollte nicht mitfahren dürfen, aber meine Fanny,

die hat das Karussell sofort anhalten lassen und das Kind,

ich glaube, es war schwarz oder hatte eine Behinderung,

sofort mit an Bord genommen.

Meine Fanny.

Würde mich nicht wundern, wenn aus der was ganz Großes wird.

Hier steht nichts über eine Meldeadresse.

Nein!

Es ist ein Verbot, Fanny.

Die Schule sagt, du darfst so nicht mehr kommen.

Aber ein Polizist trägt auch so eine Uniform.

Aber das ist keine Uniform.

Es ist eine Verkleidung.

Es gibt doch gar keine Superhelden. Das ist eine Geschichte.

Wie Weihnachtsmann und Osterhase.

Du wolltest, dass ich das anziehe, weil ich Supergirl bin.

Das war vor über einem Jahr an Fasching, weißt du noch?

Wir haben uns alle verkleidet. Mama war ein Esel.

Du weißt, dass sie kein Esel ist, oder?

Oh nein. Aber sie ist eine Lügnerin, und ich hasse sie!

Warum ziehe ich immer die Arschkarte?

Du willst, dass sie das Kostüm auszieht,

und schiebst dafür die Schule vor.

"Ist... Tilda...

meine...

Mutter?

Ja, nein.

Wenn ich nicht...

Supergirl... bin,

kann ich ihre Tochter sein?

Ist Tilda ein Esel?"

Was schreibst du denn da?

Ich muss die Wahrheit herausfinden.

Weißt du, Fanny,

nicht jede Lüge ist gleich.

Es gibt böse Lügen. Mit denen schadet man einem anderen Menschen.

Indem man behauptet, dass er was Verbotenes getan hat.

Und dann gibt es nette Lügen.

Da sagt man einer unsicheren Frau, dass das Kleid,

das sie für ein Fest gewählt hat, schön ist,

obwohl man es nicht schön findet.

Warum macht man das?

Damit sie sich hübsch findet.

Aber dann zieht sie das Kleid doch immer wieder an.

Und? Was wäre denn schlimm daran? Solange sie sich selber darin mag.

Mama log, damit du dich wie die anderen Kinder verkleidest.

Damit du dich nicht anders fühlst.

Aber ich bin doch anders.

Schau, wir waren einkaufen.

Da sind ein paar schöne Sachen dabei.

Das sind zum Beispiel die... die neuen T-Shirts.

Pass auf, ich verspreche dir, wenn es nicht das Supergirl-Kostüm ist,

dann kannst du anziehen, was du willst, okay?

*Drollige Musik*

*Drollige Musik läuft weiter.*

So kann sie aber auch nicht zur Schule gehen.

Die Sachen haben gekratzt.

Okay, dann bringst du sie zur Schule. Nein.

Ich muss meinen Flug erwischen.

Mit der Weste drüber erkennt man den Schlafanzug fast gar nicht.

(Frau) Iris.

Sehen wir uns nachher?

Warte kurz, ja?

Hallo.

Hey. Ich bin Fannys Mutter.

Ich... Also wir wollten fragen, ob Greta zu 'nem Playdate kommen mag?

Wenn du magst, kannst du dich auch verkleiden.

(Mädchen) Fanny, heute mal wieder schick angezogen?

(Frau) Viel Spaß in der Schule.

Also wenn Greta Lust hat, dann rufen Sie mich an.

Natürlich.

Dann machen wir was aus. Okay, ja, danke.

*Handy klingelt.*

Ja, danke auch. Hallo?

Wer ist da?

(mit verstellter Stimme) Anwaltskanzlei Scholz & Schiep,

ja, Anwaltskanzlei Scholz & Schiep.

Rufe an in Sachen Oskar Kern.

Aha, und was wollen Sie von mir?

Ja, aber nur als Kontaktadresse.

Er soll nicht wagen, bei uns aufzukreuzen.

Er hat schon genug angerichtet.

Angerichtet?

(mit verstellter Stimme) Angerichtet?

Ja, verstehe, persönlicher Kontakt unerwünscht.

Ich werde es meinem Mandanten ausrichten.

Danke, Frau Jakob, danke.

Jetzt auch noch Anwalt, oder was? Hansi.

Du würdest dich wundern, was man mit Abitur so alles erreichen kann.

Du wirst heute entlassen, was? Ja.

Schön artig sein da draußen. Professor.

Pass auf dich auf. Wir sehen uns draußen.

Oh, nicht drohen. *Beide lachen.*

*Stimmengewirr*

Ist sie jetzt Pyjama-Girl oder was?

(Kind 2) Arbeitet sie jetzt in der Müllabfuhr?

(Kind 1) Pyjama-Girl, oder was?

(Kind 3) Was ist das für ein Spast?

*Rhythmisches Klatschen* *Rauschen*

(Winkler, gedämpft) Kinder, alle auf eure Plätze.

Auf eure Plätze.

Hast du es nicht geschafft, dich anzuziehen, Fanny?

Fanny, hörst du bitte auf damit?

*Rhythmisches Klatschen*

(Winkler, hallend) Fanny, hörst du bitte auf damit?

Fanny, bitte.

*Sphärische Musik*

*Fanny atmet schwer.*

*Fanny schreit.*

(Winkler) Hey, komm. Fanny, bitte.

Der muss nach Hamburg.

In dreieinhalb Stunden reicht. Dreieinhalb Stunden?

Trage ich Hut? Bin ich Rentner? Drei Stunden.

Alles klar. Bis später. Tschau, tschau.

(Mann) Das ist alles. Wir haben unsere Telefonnummer hier.

24 Stunden, ja?

Könntest du das ganz kurz ausfüllen?

Für Achmed, der ist gerade los. Tag. Ich würde...

Tilda. Robert.

Hey, wie geht's dir? Gut.

Toll siehst du aus.

Wie alt ist sie? Fanny, oder?

Ja, äh, acht.

Wolltest du nicht zu uns zurück, wenn sie in der Schule ist?

Das denkt sich immer so schön, aber wenn das Kind dann da ist...

Johanna macht Teilzeit, die hat zwei Kinder.

Und keinen Mann, der beruflich immer unterwegs ist.

Ha. Also liegt es nicht daran, dass du gar keine Lust mehr hast.

Honey, ich mache dir jetzt das ultimative Angebot.

Beim nächsten Wiedereinstiegsseminar bin ich Chefcoach.

Und ich weiß, dass da gerade ein Platz frei geworden ist.

Da gibt es doch eine Warteliste.

Das kriege ich hin, ich bin nicht der Einzige,

der sich freut, wenn eine unserer Besten zurückkommt.

*Handy klingelt.* Das geht nicht.

Wirklich, das geht einfach nicht.

Das Angebot kannst du nicht ablehnen.

Manche Dinge muss man machen, damit sie passieren.

'tschuldigung.

Sie wird gemobbt und flippt aus. Wenn die Kinder sie in Ruhe...

(Winkler) Mein Problem sind die Eltern.

Wenn Fanny eine Diagnose hätte,

könnte ich ihre Besonderheit vermitteln.

Man könnte einen Schulhelfer bekommen.

Zumindest stundenweise.

Das würde die Situation für alle erleichtern.

Fanny soll für ihr Leben einen Behindertenstempel bekommen.

Was das aber bedeutet, ist allen egal.

Nehmen Sie den Termin beim Psychologen wahr.

Das könnte eine Chance sein.

Mit dem Schlafanzug in die Schule, da lachen die Kinder.

Alles andere hat gekratzt.

Man wird ausgelacht, wenn man die Dinge anders tut.

Also muss man sich entscheiden.

Kratzen oder ausgelacht werden.

Ich weiß, was mir als Kind lieber gewesen wäre.

Ja, klar, bei guter Führung wird man auch vorzeitig entlassen.

*Er lacht.* Wäre ja nur für eine Nacht, ja?

Morgen suche ich mir was anderes.

Ist versprochen.

Gerd?

Na, du musst ja nicht gleich losbrüllen.

Fragen wird ja noch erlaubt sein.

Der Paul.

Was? Ich Schulden bei dir?

Die habe ich doch längst überwiesen.

Wie? Bei dir ist nichts angekommen?

Da muss ich mit der Bank aber mal, du...

Sag mal, und deiner Mutter so? Alles okay so? Ja?

Was ich noch fragen wollte:

zeitweise mal so ein bisschen bei dir unterkommen...

Na ja, klar.

Ich habe mir schon immer selber alles eingebrockt.

Ja, ja.

Ist schon gut.

*Lied: "Life Has Been Good" von Roomful of Blues*

*Entspannte Bluesmusik*

Entschuldigung, hast du eine Einladung?

Du kennst mich doch, also. Ohne Einladung keine Chance.

Nur kurz Guten Abend sagen. Sorry.

Scheiße.

Das gibt es doch nicht, Oskar Kern.

Du, öde Veranstaltung. Kann ich nicht empfehlen.

Dass sie dich da noch reinlassen. Natürlich.

Schließlich habe ich hier das Kulturprogramm gemanagt.

Man sieht sich oder halt nicht. Danke, ich verzichte.

Es sei denn, du hast mein Geld dabei.

Aber sicher.

Du, ich überlege gerade fieberhaft, meine Nieren zu verhökern.

Obwohl... Wer will schon die Nieren eines Säufers, nicht?

*Beschwingte Musik*

*Schritte*

Hallo.

*Beschwingte Musik stoppt.*

Wer bist du?

Dein Opa.

Ich habe keinen Opa.

Aha.

Sagt das deine Mutter, ja?

Und? Was sagt sie noch?

Dass man Menschen, die man kennt,

grüßt und ihnen in die Augen schaut

und man mit Menschen, die man nicht kennt, nicht spricht.

Fanny? Fanny?

Geht's in die Schule, was?

Nein, ich muss zum Arzt, weil ich mich nicht normal benehme.

Was ist schon normal? Also...

Du sollst weggehen. Das ist mein Wagen.

Also... Genau genommen ist das mein Wagen.

Und zufällig auch das Letzte, was ich besitze.

Aber keine Angst.

Ich weiß, dass deine Mama mich hier auch nicht haben will.

Da suche ich mir eben einen neuen Platz für mich und meinen Wagen.

Fanny, kommst du jetzt?

Von Tschüss sagen auch noch nichts gehört, was?

*Tür wird zugeschlagen.*

*Erwartungsvolle Musik*

*Telefon klingelt.*

Würden Sie das bitte noch ausfüllen? - (beide) Ja.

Danke schön.

Sie faucht andere Kinder an, wenn sie wütend ist.

Wenn sie geärgert wurde.

Trotzdem.

Ich kenne solche Bögen.

Wenn du Eins ankreuzt, machen sie eine Zwei draus.

Jetzt leg mal bitte das Heft weg, Fanny.

Ja, sie ist immer sehr gründlich.

Erzählen Sie, was ihre Tochter besonders macht.

Na ja, sie hat einen starken Willen.

Hätte ich ihr das Heft weggenommen, wäre sie durchgedreht.

*Sanfte Musik*

Und sie hat mehr Fantasie als andere Kinder.

Wie äußert sich das? Was meinst du mit Fantasie?

Na, Supergirl.

Warum gibst du Medikamente, die aus Kindern Zombies machen?

Wie kommst du denn darauf? Hat Tilda gesagt.

Das habe ich bestimmt nicht gesagt, sag mal.

Hey.

Du bist eine Lügnerin. Fanny.

Tilda ist eine Lügnerin. Fanny.

Tilda ist eine Lügnerin. Fanny, komm.

Tilda ist eine Lügnerin. Wir gehen raus.

*Fanny atmet schwer, Christian summt.*

Du bist eine Lügnerin.

*Christian summt "Die Biene Maja".*

*Tür wird geschlossen.*

Können Sie mit jemandem über Fanny sprechen?

Sie meinen, ob wir in Behandlung sind?

Ich frage, ob Sie Unterstützung bekommen?

Ich?

Es gibt Fannys Verhalten und es gibt Ihren Umgang damit.

Wollen Sie damit sagen, dass mein Umgang mit ihr das Problem ist?

Es ist für Eltern belastend, Kritik von außen ausgesetzt zu sein.

Jeder will es besser wissen als sie.

Wird der Druck von außen größer, rate ich, nach innen zu gehen.

Was ist gut und richtig für Ihr Kind, Ihre Familie und Sie selbst?

Empfinden Sie die Situation Ihrer Tochter als unfair?

Es geht nur noch darum in meinem Leben.

Sie haben das jetzt auf sich bezogen,

und genau da sollten wir ansetzen.

Selbstaufopferung hilft Kindern nicht.

Warum? Weil auch das den Druck erhöht.

Ist Fanny oft traurig?

Wenn sie geärgert wurde oder missverstanden,

dann wird sie sehr wütend.

Holen Sie sich Hilfe, wenn sie vermehrt traurig wird.

Manchen Kindern hilft es, einen Namen für Anderssein zu haben.

Ich kann Sie beruhigen.

Eine Pille, um Ihre Tochter normal zu kriegen, wird ihr niemand geben.

Weil es so was nicht gibt.

Ja, mein Mann möchte mit ihr ins Autismuszentrum, aber ich...

Ich habe schlechte Erfahrungen mit Psychiatern.

Meine Mutter war manisch-depressiv, und wir kamen klar irgendwie.

Dann musste sie Tabletten nehmen und kam ins Krankenhaus.

Ich sah, es ging ihr immer schlechter.

Ohne dass ich etwas machen konnte.

*Traurige Musik*

*Traurige Musik läuft weiter.*

*Sie atmet angestrengt.*

Und?

*Traurige Musik stoppt.*

Hat dich der Arzt normal gekriegt? Du bist immer noch da.

Willst du denn normal sein?

Ja.

Ich bin nicht normal. Gefällt mir ganz gut.

Lachen auch alle über dich?

Weißt du, ich bin eher der Typ, der nervt.

Sag mal, was hältst du denn davon,

deine Superkräfte anzustrengen und mir mal...

total unauffällig ein bisschen was zu essen zu besorgen?

Ich habe keine Superkräfte.

Das sagst du.

Also ich kannte da einen Kauz...

Rainman hieß der, ja?

Ein Kollege von dir.

Der konnte ganz erstaunliche Dinge.

Was denn zum Beispiel?

Na, der konnte... Von nur einmal Hinsehen konnte der genau sagen,

wie viele Zahnstocher sich in einer Packung befinden.

Von nur einmal Hinsehen.

Und das ist gut? Mensch, das ist spektakulär.

Kinder wie du, ihr... Ihr seid was ganz Besonderes.

Besonders genug für eine Talentshow?

Natürlich, klar.

Was ist denn jetzt mit Essen? Dienstag gibt es Penne mit Ketchup.

"Ketchap" sagt man.

Du willst doch nicht ausgelacht werden. Man schreibt "Ketchup".

Aber es wird "Ketchap" gesprochen.

Na, ich weiß das, weil... Ich bin ja...

Professor Krypton.

Es gibt acht überlebende Kryptonier.

Eins: Jor-El, Vater von Superman, der auf der Erde zu Mister Oz wird.

Zwei: Powergirl oder Kara Zor-El

von der Erde 2, einem Paralleluniversum.

Drei: Faora, eine kryptonische Kriminelle, auch bekannt als Ursa.

Vier: Zod, ein kryptonischer Krimineller

und faschistischer General.

Fünf: Superboy-Prime...

Jaja, ich bin ja kein Überlebender.

Ich bin ja nur Professor von diesem Krypton-Zeugs.

Ich nehme an, als Professor Krypton hast du Zugang zur Datenbank.

Genau.

Und dieser Professor will jetzt Brot mit Schinken.

Aber unauffällig.

*Erwartungsvolle Musik*

Bist du wirklich Professor Krypton?

Dein Opa kann ich ja nicht sein, oder?

Erzähl ihr nichts von Zombies und Medikamenten.

Wir sollten professionelle Hilfe annehmen.

Okay.

Okay?

Ich lasse mich nicht von den Eltern unter Druck setzen.

Wir sollten tun, was für Fanny am besten ist, nicht für die.

Hat das der Psychiater gesagt?

Und was hat er noch gesagt?

Dass ich mich nicht aufopfern soll. Wie bitte?

Ich habe quasi seit acht Jahren kein Leben mehr.

Robert war heute bei "Rasch".

Robert? Mein Kollege von damals?

Er will, dass ich wieder anfange.

Ernsthaft?

Fannys Schulplatz ist gefährdet,

und du redest vom Fliegen?

Ich wollte Teilzeit machen, spätestens wenn sie drei ist.

Mit einem Kind, das man fremdbetreuen lassen kann.

Auf mein Gehalt verzichten geht nicht.

Ende der Diskussion?

*Grillen zirpen, Hund bellt.*

Wo ist denn der T-Shirt-Stapel? Bitte schön. So nicht.

(Hansi) Da ist er ja, unser Anwalt.

Oskar, Oskar, Oskar.

Du wolltest doch trocken bleiben.

Komm, aufwachen. Du kannst heute bei mir pennen.

Aber nur eine Nacht. Damit das klar ist, okay?

Wo kommst du denn jetzt her? Ja, das frage ich mich auch.

Du hast mich anrufen lassen. Ab nach Hause.

Au! Komm her. Komm her.

So, aber keinen Ärger, ja? Ich habe Besuch.

Den Kindern und Eltern war das sehr wichtig,

dass dieses Jahr wieder die Talentshow stattfindet.

Jede Klasse wählt eine Person oder eine Gruppe dafür aus.

Wer mitmachen will,

trägt sich mit Namen und dem, was ihr aufführen wollt,

in diese Liste ein.

Nächste Woche stimmen wir dann über die Kandidaten ab.

Gibt es dazu noch Fragen?

Nein? Gut, dann schlagt eure Hefte auf.

*Geheimnisvolle Musik*

*Geheimnisvolle Musik läuft weiter.*

*Lied: "The Pusher" von Steppenwolf*

*Launige Rockmusik*

(Frau) Wuhu! *Sie lacht.*

Ich gebe einen aus.

*Launige Rockmusik schwillt an.*

Zweimal Schampus für meine Freunde. (Mann) Sofort.

Setz dich.

Oskar. Na, das ist ja eine Überraschung.

Komm, setz dich. Ich gebe dir einen aus.

Ich bin noch zu besoffen von letzter Nacht, aber...

für meine Freunde würde ich die Einladung annehmen.

Oskar ist eine lokale Berühmtheit.

Sie erinnern sich an den Artikel?

"Hochstapler zockt Geldadel mit Kulturfestival ab".

Hm, ja, aber...

Oskar, darf ich dir Dorothea Weiß vorstellen?

Sie ist Vorstandsvors... Du.

Höflich sein habe ich mir im Knast abgewöhnt.

Ich brauche deine Hilfe, Thomas.

Ja, klar, ich habe nur leider nicht so viel Bares dabei.

Na komm, für einen Drink wird's reichen.

Hätten Sie mal Feuer?

Verdammt, das ist respektlos.

Nee. Das hier, das ist respektlos und beleidigend.

Denn wissen Sie, was in dem launigen Artikel

über den angeblichen Hochstapler nicht vorkam,

war die unrühmliche Rolle,

die der Herr Golfplatzbesitzer gespielt hat, falsche Aussage.

Wir wollen Dorothea nicht damit langweilen.

Also, was willst du, hm?

Ich brauche 'ne Wiese, wo ich meinen Bauwagen hinstellen kann.

Ich habe an dein Grundstück am See gedacht.

Habe ich verkauft.

Wir beide wissen, dass du mir weit mehr schuldig bist,

als meine Freunde da versaufen können.

Ich bin für deine Deals in den Knast gewandert.

Ja, das mag ja deine Sicht sein.

Für alle anderen bist du der verurteilte Straftäter

mit dem größenwahnsinnigen Kulturfestival.

Du bist draußen, Oskar.

Egal, wie sehr du hier einen auf... Easy Rider machst.

Easy Rider?

Klingt gut, gefällt mir.

Na?

Jetzt zieht sie den Fetzen ja doch wieder an.

Frau Jakob, Ich würde gerne kurz mit Ihnen über die Talentshow sprechen.

Bin keine Freund dieser Veranstaltung.

Ich habe mich gefragt,

ob ein offen ausgetragener Wettbewerb richtig sei.

Warum fragst du dich selbst, wenn du es nicht weißt?

Das sagt man nur so.

Bedenken Sie, bei dem Wettbewerb wird nicht das Talent bewertet.

Ich verstehe, was Sie meinen. Schönen Feierabend.

Ich verstehe das aber nicht. Wünsche ich auch. Tschüss, Fanny.

Was hat sie denn gemeint?

Willst du mitmachen bei der Talentshow?

Stimmt.

Und was willst du vorführen?

Das muss Professor Krypton sagen. Professor Krypton?

Hast du keine Angst, dass die anderen Kinder über dich lachen?

Wenn ich etwas ganz toll kann, dann lachen sie auch nicht.

Und was könnte das sein?

Sehen, wie viele Zahnstocher in einer Schachtel sind.

Und? Wie viele sind das? 76.

*Tapsige Musik*

Okay, dann zähle.

Eins, zwei,

drei, vier...

Neun, zehn,

elf, zwölf...

17, 18,

19, 20...

74, 75, 76...

(kleinlaut) 77,

78,

79.

Fanny, das ist doch nicht so schlimm!

*Tür wird zugeschlagen.*

(Nina) Ohne einen festgestellten Integrationsstatus,

und dafür brauchen sie halt Fannys Diagnose,

können sie an der Situation für die Kinder nichts verbessern.

Und die Frage ist: Was machen wir jetzt?

Ja, ohne Druck wird Tilda nun nichts ändern.

Und was, wenn wir sie unterstützen, wenn sie bis 15 Uhr arbeiten muss?

Das muss sie nicht, das will sie.

Und Fanny mehr integrieren?

In der B, da dividieren sie schon.

Wenn's dann aufs Gymnasium geht, ist es egal,

ob unsere Kinder so ein Kind in der Klasse hatten.

Ja, das meine ich ja.

(verschiedene Mädchenstimmen) Mia!

Hab dich. - Ich bin.

Sie ist.

*Mädchen quietschen und lachen.*

(verschiedene Mädchenstimmen) Nänänä.

Hey. Ich hab dich. - Es gibt Saft und Kuchen.

Hab dich.

Hab dich, du bist dran.

*Traurige Musik*

Hannah.

Hab dich, du musst.

Ich kriege keinen Ballon. Ja.

*Tür wird geschlossen.*

(Mädchen) Ich wette, es ist...

*Traurige Musik läuft weiter.*

Ich kann keine Zahnstocher zählen.

Ich habe ja auch nur gesagt,

ich kenne einen Kollegen von dir, der es kann.

Du kannst was anderes.

Professor Krypton? Ja?

Was heißt eigentlich gefickt?

Äh, wie kommst du denn jetzt darauf?

Mia hat gesagt, ich soll Nina und Thomas fragen,

ob sie das diese Woche schon gemacht haben.

Ja, und?

Hast du das gemacht?

Ja.

Aha.

Und da haben die sich gefreut, ja?

Kannst du mir sagen, was Freude ist?

Oder, ähm...

Bei dir zu Hause.

Ist da jemand glücklich? Das Waschbecken.

Und traurig? Die Badewanne.

Ja.

Mal anders gefragt.

Haben dir denn die Reaktionen von Nina und Thomas

auf deine Frage gefallen?

Nein.

Klar, weil...

Wenn der Erdenbürger sich freut, ja,

dann macht das Gesicht so.

Weißt du? Und der schimpft dann auch nicht rum.

Und hält mich fest. Oder hält dich fest, klar.

Aber... pass mal auf,

was passiert, wenn ich den Weibern da drüben die gleiche Frage stelle.

*Frauen lachen.*

*Kinder lachen.*

*Nachrichtenton*

*Ruhige Musik*

(entfernt) Hallo, Nina.

Hallo, die Damen.

Wunderbaren Tag wünsche ich. (Nina) Oskar.

Oh nein. Lange nicht gesehen.

Ich will auch gar nicht lange stören.

Geh ran, bitte, geh ran.

Nur eine Frage brennt mir auf der Seele, ja.

Wer von euch hat diese Woche schon gefickt?

Oskar, wirklich. - Das ist sexuelle Belästigung.

Wenn ich so in die Runde gucke... Fehlanzeige, was?

Also, hier sind auch noch Kinder. Ach so, Kinder, ja?

Übrigens, ein paar von den Barbies

haben es faustdick hinter den Ohren.

Tilda! Dein Vater ist hier! Tilda!

Ich rufe dich jetzt an, Tilda. Fanny, du siehst Folgendes...

Papa, was machst du denn hier?

Also, Fanny, du merkst ja:

Erstens, es wird geschrien.

Ja?

Es wird ziemlich viel rumgeschrien.

Und zweitens, man versucht, das Thema zu wechseln.

Themenwechsel erwünscht, was? Ja, ja.

Also, das heißt, kein erwachsener Erdenbürger freut sich,

wenn man ihm eine so intime Frage stellt.

Und folglich heißt das,

die Mädchen haben gelogen und wollten dir einen Streich spielen.

Ja, die Mädchen haben gelogen.

Die wollten Fanny 'nen Streich spielen.

Asozial, Nina. Wie du gesagt hast, einfach asozial.

Wir sind nicht asozial. Wir haben nur ein besonderes Kind.

Und einen besonderen Großvater, was mir leid für dich tut.

Weißt du,

was fremd ist, ja, was irgendwie anders ist,

kann ganz schön Angst machen, was?

Und du sagst doch selbst immer,

dass du von einem anderen Planeten kommst.

Davor haben die Angst. Deswegen mögen die dich nicht.

Verstehst du das?

Lass ihn keine Geschichten erzählen.

Das macht alles noch viel schlimmer.

Aber was heißt gefickt? Hör auf, das Wort zu sagen.

Jaja, ist ja gut.

Komm, komm, also so nennt man das,

wenn ein Mann seinen Penis in die Vagina einer Frau steckt.

Zurück aus dem Knast?

So entstehen Kinder.

Und andere Schwierigkeiten.

*Ruhige Musik*

Es ist gut, dass du da bist, Professor Krypton.

Ja?

Es gibt noch so viele Dinge, die ich nicht verstehe.

Hallo.

Tilda?

*Melancholische Klaviermusik*

...die nach der Begattung das Männchen auffrisst.

Hallo, Papa. Hallo, mein Schatz.

Hallo, Christian.

Hallo, Oskar.

Das ist Professor Krypton. Er wird mir alles erklären.

Na, das ist ja toll.

Wo ist denn Tilda?

Na, die ist oben.

Nicht?

Hey. Hey.

Na? Na?

Ich habe Nina getroffen.

Dein Vater hat wohl eine grandiose Show abgezogen.

Ich strenge mich wirklich an, um alles richtig zu machen.

Und wozu?

Fanny hasst mich, und diese Weiber,

du hättest ihre Blicke sehen sollen.

Fanny hasst dich nicht. Das ist ihre Behinderung.

Du sagst ja auch, ich bin eine schlechte Mutter.

Weißt du, was ich wieder möchte?

Ich möchte mal wieder gut sein in irgendwas.

Ich sage nie, dass du eine schlechte Mutter bist.

Aber ich sage es, weil es sich so anfühlt.

Es muss sich was ändern, aber es ist nicht der richtige Zeitpunkt.

Ich warte seit acht Jahren auf den Zeitpunkt.

Wenn ich jetzt das Seminar mache,

kann ich bald meine Lizenz erneuern.

Bis dahin müssen wir eine Lösung finden.

Nein, du kannst nicht Fakten schaffen

und mich mit den Konsequenzen alleine lassen.

Sonst geht es immer so weiter.

Ich habe die Konferenz in Wien. Ich kann nicht krank machen.

Okay, dann frag Oskar. Weißt du, was sie gesagt hat?

"Es ist gut, dass du da bist."

Fanny, die Fremden nie vertraut.

Seit Jahren höre ich mir an, wie unzuverlässig dein Vater ist.

Jetzt, wo es dir in den Kram passt...

Ich muss fünf Tage mal weg! Versteh mich doch.

In fünf Tagen sind wir wieder da. Meinst du, das geht?

Ja, wird schon irgendwie.

Ach, ähm, gibt es einen Computer, mit dem ich ins Netz kann?

Ich habe da einen, aber der ist...

Keine Sorge, ich werde mir keine Pornos runterladen.

Du hast offenbar schon genug Stress mit meiner Tochter, nicht?

Ich habe was zusammengetragen, als wir noch Babysitter versuchten.

Fanny ist kompliziert.

Sie hat klare Vorstellungen, wie etwas abläuft.

Da stößt jeder bald an seine Grenzen.

Gut.

Das kriege ich schon hin. Dann kannst du los.

Wohin?

Das weiß ich doch nicht.

Wo du Menschen überteuerte Medikamente

mit ausreichend Nebenwirkungen andrehen kannst.

Was du eben halt so machst, nicht?

Das muss ich erst morgen wieder.

Aber bis Freitag. Ich hoffe, ihr schafft das.

Das geht schon in Ordnung, also...

tutti paletti.

*Er seufzt.*

*Geheimnisvolle Musik*

Wir fahren immer mit dem Auto zum Einkaufen.

Und ich bleibe im Auto sitzen.

Wir fahren mit dem Auto zum Einkaufen.

Und ich bleibe im Auto sitzen!

Ich habe es schon beim ersten Mal gehört.

Aber Zeiten ändern sich nun mal.

Und dein Vater hat mir den Autoschlüssel nicht anvertraut.

Also laufen wir, klar?

*Sanfte Musik*

Du bist so eine Art Easy Rider, was?

Ich bin Supergirl und komme von einem anderen Planeten.

Ach, und deswegen fürchtest du dich vor unserer Sonne?

Tilda hat gesagt, ich soll im Schatten bleiben,

sonst verbrennt die Sonne mich.

Komm mal her. Komm mal her. Pass mal auf. Da nehmen wir...

Bis wir was Besseres gefunden haben, gebe ich dir mal das hier.

Und das hier, damit verbrennst du nicht, versprochen.

So, und jetzt gehen wir einkaufen. Meine Güte.

Das ist nicht der Supermarkt.

Vielleicht nicht der von Mama und Papa.

Aber er ist nah, er ist billig.

Also ist es mein Supermarkt.

Da gibt es keine Sachen, die ich esse.

Ich esse nur Butter von Sommerglück,

Nudeln von Giulia und Ketchup von Hans.

Die gibt es hier auch, haben nur eine andere Verpackung.

*Unheimlich flirrende Musik*

Dann bleibst du draußen. Ist vielleicht sowieso besser.

Aber, äh, rühr dich nicht von der Stelle.

Sie können Ihre Enkelin nicht draußen stehen lassen.

Mit einer Tüte auf dem Kopf.

Die Tüte, natürlich. Die brauche ich ja zum Einkaufen.

Vielen Dank, ich bin heute...

*Drollige Musik*

Vielen Dank noch mal.

Wie konnte ich bloß die Tüte vergessen? So.

Guten Appetit.

Das esse ich nicht.

Wieso nicht? Ich esse Butter von Sommerglück.

Mensch, du hast doch noch gar nicht probiert.

Na gut, dann isst du eben nichts, fertig.

Ich esse nur Butter von Sommerglück.

(Robert) Wie ihr sicher alle wisst,

sind die Anschnallzeichen auch für das Bordpersonal bindend.

Allerdings kann bei leichten Turbulenzen...

*"Sunday Best" von Bobbie Gentry überlagert Szene.*

*Ruhige Bluesmusik*

*Handy klingelt.* *Bluesmusik stoppt.*

Hatte ich mich nicht klar ausgedrückt? Keine Handys.

Ich habe es angelassen, falls was mit meiner Tochter ist.

Sie ist das erste Mal mit dem Opa allein.

Draußen.

(Robert) ...Cockpit darüber entschieden,

ob so was weitergeführt werden kann.

Wichtig hierbei ist das Wetter oder wie die Vorkehrungen im Flugzeug...

Also, ich fasse noch mal zusammen.

*Telefon klingelt.*

*Telefon verstummt.*

Na, Gott sei Dank.

*Telefon klingelt.*

Meine Güte.

So hartnäckig kann nur eine sein.

Hallo? "Und?"

Macht es Spaß, sich in mein Leben zu schleichen?

Entschuldige mal, ich wurde von einem total verzweifelten Vater

"förmlich angefleht, hierzubleiben."

Du weißt nicht, wo du schlafen sollst.

Ich korrigiere dich ungern zweimal.

Du hast deine Familie im Stich gelassen.

Das sagst ausgerechnet du?

Ich werde nicht mit dir meine Gründe diskutieren.

"Das musst du auch nicht.

Aber nachdem auch dein Mann sich entschlossen hat,

lieber auf einer Konferenz darüber zu diskutieren,

wie man aus der Angst der Menschen vor dem Tod

noch mehr Kohle ziehen kann,

ist ja außer mir niemand da, der..."

Kommst du denn klar mit ihr?

Besser als mit den meisten anderen Menschen.

Papa?

So ein blödes Arschloch.

Ich habe mich weit aus dem Fenster gelehnt,

um dich ins Programm zu holen.

Ich würde gerne sehen,

dass du 100 Prozent bei der Sache bist.

Eine Mutti kann ich nicht gebrauchen.

*Uhr tickt.*

*Erwartungsvolle Musik*

7.15 Uhr.

Es ist 7.15 Uhr.

Frühstück.

Mann, ey.

Jetzt musst du mir ein Pausenbrot schmieren.

Eine Scheibe Brot mit Butter von Sommerglück

und eine Karotte, geschält und in Folie gewickelt.

Aha.

Beeilung, Mädels.

Wo ist denn Tilda?

Lässt die ihr Kind jetzt mit diesem Gauner alleine? Gerade jetzt?

Hat sie nicht irgendein Stewardessen-Seminar?

Wie bitte?

Ich fand sie immer ganz hübsch in ihrer Uniform.

*Bedächtige Musik*

Du scheinst mir ja berühmt zu sein. Mensch, das ist gut.

Es gibt ja nichts Schlimmeres als in der Masse unterzugehen.

Guten Morgen, Fanny. Dieser Morgen war nicht gut.

Professor Krypton ist nicht aufgestanden.

Deshalb sind wir fünf Minuten bei allem zu spät.

Gestatten? Oskar Kern alias Professor Krypton.

Ich passe ein paar Tage auf Fanny auf.

Winkler, ich bin Fannys Lehrerin.

Fanny, wartest du am Schuleingang bitte auf mich?

Ich nehme an, Sie sind der Großvater von Fanny?

Ja.

Ich habe einen Brief für Fannys Eltern.

Ich fand es nicht richtig, ihn per Post zuzustellen.

Der Inhalt eines Briefes wird nicht besser,

wenn man ihn überreicht, oder?

Nein.

Erlauben Sie mir, eines zu sagen? Fanny hat es schwer genug.

Wenn sie einen Großvater hat, der sie im Bademantel zur Schule bringt,

wird es nicht leichter.

Wissen Sie, was ich erstaunlich finde?

Fanny hat nicht bemerkt, wie ich angezogen bin.

Und glauben Sie nicht, dass diese Art von Toleranz

unsere Gesellschaft einen Schritt weiterbringen...

Hier geht es nicht um Sie.

Es geht um ein Kind, das möchte nicht die Welt verändern.

Ein Kind möchte normal sein,

weil es nur dann von den anderen Kindern gemocht wird.

Wer sagt Ihnen denn, dass Fanny das will?

Das möchten alle, Herr Kern.

Was?

*Klicken*

"Daher sind die Kinder nicht mehr bereit zu akzeptieren...

dass für Fanny immer andere Regeln gelten."

*Traurige Musik*

*Tür wird geöffnet.*

(mit französischem Akzent) Bonjour, Madame. Bonjour.

Liebe Kinder,

ich komme von der europäischen Weltraumbehörde.

Und ich soll mit Ihren Schülern

den Umgang mit Extraterrestres,

also mit Außerirdischen, trainieren.

Sie können nicht in meinen Unter...

Discuter diese Frage mit meinem Auftraggeber, s'il vous plait.

Nur cinq minutes.

Liebe Kinder, ihr werdet gleich die Ankunft

von einem Außerirdischen erleben

auf dem Planeten Schultisch.

Das ist ja nur ein Regenwurm. Nur ein Regenwurm?

Woher willst du wissen, wie Außerirdische aussehen?

Also, unter welchen Bedingungen würde es ihm besser gehen?

Was könnten wir tun?

Ihn mit Wasser bespritzen. Tres bien, tres bien.

Er braucht Erde. Absolument.

Gut, dann bringen wir jetzt unseren Außerirdischen

in ein Umfeld, was ein bisschen mehr

freundlich für ihn ist.

D'accord? Einverstanden? Da.

Du kannst ihn weitergeben.

Also, was haben wir gelernt?

Wenn wir Außerirdischen helfen wollen,

müssen wir seine Bedürfnisse

mit dem Umfeld in Vereinbarung bringen, ja?

Liebe Kinder, ihr habt in eurer Klasse ein Mädchen,

ich glaube, es heißt Fanny oder so ähnlich, ja,

was ein wenig anders ist als ihr.

So als ob es von einem anderen Planeten kommen würde.

Wir haben noch nicht herausgefunden,

wie die Superkräfte von Fanny aussehen.

Aber wir wissen, dass sie welche hat.

Klar, sie will ja auch bei der Talentshow mitmachen.

Talentshow? Pourquoi pas? Warum nicht?

Schaut, ihr lieben Kinder.

Dieser kleine Regenwurm

ist gerade erst in einer Umwelt zum Wohlfühlen.

Und schon ist er fähig zu ganz erstaunlichen Dingen.

Apropos Talentshow, ich frage euch,

würde einer von euch es schaffen,

sich in nur vier Minuten um das Fünffache seiner Körpergröße

in die Tiefe zu graben?

Bravo, du kleiner Regenwurm, bravo.

*Applaus*

Fanny.

Bei der Talentshow, ich werde für dich stimmen.

(Nina) Flo!

Ich muss los, bis später.

Professor Krypton.

Heute in der Schule, da war ein Mitarbeiter von ESPACE.

Der hat gesagt, dass Außerirdische so aussehen wie Regenwürmer.

Ich frage mich, warum ESPACE Leute in die Klasse schickt,

um so einen Unsinn zu erzählen.

Oder hat das damit etwas zu tun,

dass Kinder als weniger intelligent gelten?

Weiß ich auch nicht, also...

Er wusste, dass ich von einem anderen Planeten komme

und dass ich besondere Talente habe.

Und Flo sagt, dass sie für mich stimmen wird,

damit ich bei der Talentshow mitmachen kann.

Schon zwei Stimmen. Wollt ihr mitfahren?

Gerne, aber nur,

wenn wir ausnahmsweise mal nicht über Geschlechtsverkehr sprechen.

*Heitere Musik*

Tilda wird wohl jetzt wiederkommen.

Wieso?

Ich bin Elternsprecherin. Ich weiß von dem Brief.

Womöglich wäre eine andere Schulform eh besser für Fanny.

Allein die kleineren Klassen.

Glaub mir, niemand ist gegen sie.

Sieht Tilda das auch so?

Es ist schwer für sie. Ich habe das mitbekommen mit ihrer Mutter.

Aber deshalb Fanny die Hilfe zu verweigern,

die sie braucht, da kann ich nicht zuschauen.

Natürlich nicht. Schließlich geht es um ein Kind.

Es gibt ja bestimmt auch Pillen gegen Fannys Besonderheiten, nicht?

*Mädchen lacht.*

Flo hat erzählt, Fanny will bei der Talentshow mitmachen,

weil du gesagt hast, dass sie Superkräfte hat.

Was heißt Superkräfte, also...

Ich weiß nicht, sagt dir der Begriff Inselbegabung was?

Ich habe im Knast 'ne Doku gesehen. Kinder wie Fanny haben so was.

Was für eine Inselbegabung soll das bitte sein?

Na, das werdet ihr dann ja beim Schulfest sehen.

Oskar.

*Ungarischer Tanz Nr. 5" von Johannes Brahms*

*Lebhafte klassische Musik*

*Musik überlagert Szene.*

Sag mir alle Hauptstädte weltweit, du fotografisches Gedächtnis.

Und jetzt, Achtung.

Time over.

Kabul,

Kairo,

Tirana...

*Lebhafte Musik wird langsamer.* Barcelona...

Madrid. Nicht vorsagen.

Madrid.

*Vogelgezwitscher*

Köln.

*Schlussakkord der lebhaften Musik*

Habt ihr ein Klavier?

*Es läuft "Ungarischer Tanz Nr. 5".*

*Sie spielt schief.*

Wir finden irgendetwas, das sich besser eignet.

Sogar ein Regenwurm kann was, nur ich kann nichts.

Sie wird eh nicht genügend Stimmen kriegen,

um für die Klasse anzutreten.

Es ist komplizierter, als ich dachte.

Nun komm da mal raus. Wir finden was.

Nein.

*Es läuft entspannte Jazzmusik.*

*Es läuft laut "Die Biene Maja" von Karel Gott.*

*Lied dröhnt nach draußen.*

*Es läuft entspannte Jazzmusik.*

*Klopfen, laute Kindermusik*

Gut, dass du vorbeikommst. Kannst du mir dein Auto borgen?

Ich muss einkaufen gehen beziehungsweise fahren.

Also...

Hör auf, so einen Lärm zu machen!

Mia hat einen ganz schlimmen Infekt.

Und sie leidet da drüben. Ich habe auch diese Nacht gelitten.

Weil Mia so einen Lärm gemacht hat. Blödsinn.

Sie hat die ganze Nacht gehustet.

Oskar, wirklich, Talentshow.

Was hast du dir dabei gedacht?

Die ganze Schule wird über sie lachen.

Weißt du, dass du eine ganze Familie damit ins Unglück stürzt?

Nina. Was?

Das gehört dir nicht. Was?

Na, das Kabel.

Ich schaue mir das hier nicht länger an, das ist unverantwortlich.

Christian, gut, dass wenigstens du rangehst. Es gibt ein Problem.

Natürlich Oskar. Wie könnt ihr den bei Fanny lassen?

Die Schule hat euch 'nen Brief geschrieben.

*Rhythmisches Klatschen*

*"Die Biene Maja" setzt ein.*

*Klatschen stoppt.*

Sag mal, gibt es irgendein Nahrungsmittel,

was nicht an Wochentage gebunden ist?

Vanilleeis.

(Winkler, hallend) Sie wird wohl für sich stimmen.

So. - (Kind flüstert) Der erste Strich.

(Winkler) Noch ein Strich für Fanny.

*Vogelgezwitscher, Knuspern*

*Schmatzen*

(Winkler) Was, Fanny?

Noch ein Strich für Fanny.

(Kind) Ich glaube, es klappt. - (Winkler) Wieder Fanny.

(Mädchen) Fanny.

(alle Kinder) Fanny, Fanny, Fanny, Fanny, Fanny.

*Rhythmisches Händeklatschen*

Hey, ihr wisst, dass mir Fairness sehr wichtig ist.

Was? Wenn wir Fanny wählen, sind wir böse.

Wenn wir sie nicht wählen, sind wir böse.

Sie wundern sich, dass wir keinen Bock haben auf die?

Fanny. - Willkommen bei der Spastshow.

(Winkler) Milo. - (Mädchen) Schon wieder Fanny.

(alle Kinder) Fanny, Fanny, Fanny, Fanny, Fanny.

Fanny, Fanny, Fanny, Fanny, Fanny.

*Traurige Musik*

*Traurige Musik läuft weiter.*

Hier.

Ja.

Was ist denn jetzt schon wieder? Das riecht nach Fisch.

Blödsinn.

Nichts riecht hier nach Fisch, gar nichts.

Ich kann doch nichts dafür.

Ich will das hier auch nicht.

Na gut, dann packe ich es zurück, ja?

Oh.

Schon wieder ins falsche Fach gelegt.

Du, ich... Ich habe da was Erstaunliches entdeckt.

Kannst du riechen,

wenn eine Eispackung neben einer Fischpackung liegt?

Natürlich kann ich das.

Und kannst du auch hören, wenn im Nachbarhaus jemand hustet?

Klar.

Warte mal.

Wir probieren mal was aus.

Es ist das Allerletzte, Flo lässt sich nichts anmerken,

aber ich bin ihre Mutter, ich spüre, wie enttäuscht sie ist.

(Mia) Hey.

Hast du nicht Hausarrest?

Ich muss zu Fanny, aber sag Mama bitte nichts.

Bist du nicht sauer, weil sie deinen Auftritt geschnappt hat?

Ich finde Ballett eh blöd.

Wichtig ist jetzt die Reaktion.

Reagiert der Passagier nervös,

schwitzt stark oder krallt sich am Sitz fest,

dann muss ich die Person in eine leichte Konversation verwickeln,

um zu sehen, ob er oder sie diese entspannt führen kann.

Sehr gut.

Wir hatten mal eine Situation, nicht mit Terroristen,

aber einem Mann mit starker Flugangst,

der sich extrem verdächtig verhalten hat.

Tilda, erzähl, wie du es hinbekommen hast, dass nicht das Flugzeug...

Entschuldigt bitte die Störung, ich müsste mal mit Tilda sprechen.

(Robert) Sorry, also ich... Dringend.

Entschuldige, Nina hat angerufen. Die wollen Fanny von der Schule...

(Robert) Tilda.

Ganz ehrlich, sehen so deine 100 Prozent aus?

Tut mir leid.

Auf den Brief und die Talentshow müssen wir gemeinsam reagieren.

Ja.

Ich will nicht, dass du unglücklich bist.

Ich gebe zu, dass ich das verdrängt habe, das war nicht fair.

Ich weiß doch auch nicht, wie es gehen soll.

*Ruhige Musik*

Wir finden eine Lösung, okay?

*Lied: "Booty Swing" von Parov Stelar*

*Fetziger Elektroswing*

"Hühneraugen." Hühneraugen.

"Universum."

Universum.

"Wischmob."

Wischmob.

*Fetziger Elektroswing läuft weiter.*

Zack. Zack. Zack.

Hallo.

Hallo. Hey.

Was wird denn das hier? Pass mal auf, du.

Ich verbinde Fanny die Augen, ja?

Du ziehst 'ne Socke aus und schmeißt sie hier

zu den Socken, irgendwo im Zimmer.

Dann wirst du staunen, wie schnell Fanny

deine unter all den anderen Socken findet.

Sag mal, spinnst du? Fanny ist doch kein Hund.

Sie ist viel besser. Sie ist ja...

Fanny, Flo, könnt ihr mal nach oben gehen? Klar.

Du willst unsere Tochter auf die Bühne schicken

und an Socken riechen lassen?

Das hört sich jetzt ein bisschen profan an.

Wie in einem Zirkus früher,

da haben sie die Behinderten vorgeführt und alle lachten.

Ja, und... wenn sie nun nicht lachen?

Das werden sie aber.

Sie wollen Fanny nicht mal in der Schule haben.

Du hast den Brief doch gelesen.

Das ist doch nur wegen der frustrierten Mütter.

Deren Kinder nicht besser sind.

Doch, ich habe mit denen geredet. So einfach ist das aber nicht.

Wir halten es für das Beste, wenn du ausziehst.

Aber habt ihr denn nicht bemerkt, wie glücklich Fanny war?

Nina sagt, nach der Situation im Garten kippte die Stimmung,

und sie konnte nichts für Fanny tun.

Diese Lügnerin habe ich noch nie leiden können.

Tilda, du weißt doch genau, wie Nina tickt.

Und die soll jetzt euer Leben bestimmen?

Nein, aber du wirst es auch nicht.

Also ich soll abhauen?

Gut.

Aber den Bauwagen muss ich mitnehmen, so leid es mir tut.

Ich habe ja nichts anderes.

Ich habe immer eine Packung für Notfälle.

Willst du? Nö.

Wir haben nie drüber geredet.

Über damals.

Die Probleme fingen an, als du sechs Jahre alt warst.

Ich habe immer so getan, als wenn es lustig wäre,

um es dir leichter zu machen.

Aber es war beschissen.

Beschissene zehn Jahre.

Und irgendwann habe ich dann gedacht, jetzt bist du alt genug...

Und hast mich im Stich gelassen.

Ich habe dich gefragt, ob du mitkommen willst.

Na ja.

Ich bin jedenfalls da, also... falls du es dir anders überlegst.

Außer natürlich, du musst wieder ins Gefängnis.

Bei einem Typ wie mir kann man das natürlich nie wissen.

*Nachdenkliche Musik*

Danke dir.

Danke. Tschüss, ihr Lieben.

Habt einen schönen Tag.

*Autotür wird geöffnet.*

Ich danke dir vielmals. Fahr vorsichtig.

Tschau. Ja, bis bald. Tschüss.

Siehst du, ging ganz schnell.

Professor Krypton sagt, du bist traurig,

weil du deine Uniform nicht anziehen darfst.

Und dass es für dich genauso ist wie für mich,

wenn ich meine Uniform nicht anziehen darf.

Es ist wegen mir, oder? Weil ich nicht normal bin.

Es tut mir leid, dass ich das von dir verlangt habe.

Ich dachte, die Dinge wären dadurch einfacher.

Aber das stimmt nicht.

Weil wir ja so sind, wie wir sind.

Und ich bin froh darüber.

Ich bin froh, dass du so bist, wie du bist, Fanny.

Das sagt Professor Krypton auch.

Deshalb will ich bei der Talentshow mitmachen.

Professor Krypton,

dein Opa,

das ist mein Papa, das weißt du?

Und dein Opa kann sehr lustig sein und meint es eigentlich auch gut.

Aber er ist niemand, auf den man sich 100 Prozent verlassen kann.

Das musst du wissen.

Wenn du wirklich bei der Talentshow mitmachen willst

und es zur Not auch ohne ihn schaffst...

dann mach das.

Aber nur dann.

*Melancholische Musik*

*Rauschen*

*Melancholische Musik läuft weiter.*

*Melancholische Musik läuft weiter.*

*Applaus, Jubel*

*Applaus*

Unsere Letztjahressieger Mia und Emma.

28 Punkte, herzlichen Glückwunsch.

Die Reifen werden natürlich Spuren hinterlassen.

Aber hoffen wir mal, dass es nicht so schlimm wird.

Manni, wir zwei stellen uns links und rechts ans Tor

und weisen dich dann ein, oder?

Es ist ein bisschen eng, aber ich denke, es müsste reichen.

Es würde funktionieren.

Manni, ich würde vorschlagen...

(Emma) Yes, 28 Punkte. - (Mia) Wir gewinnen.

(Winkler) Unsere nächste Kandidatin.

Für die Klasse 2b tritt an: Fanny Supergirl.

*Sie atmet schwer.*

*Bedrohliche Musik mit schrägen Klängen*

*Fanny atmet hektisch.*

*Applaus*

Hey.

Lass sie machen.

*Sie atmet hektisch.*

Also, wir hatten eigentlich einen Experten...

Läuft es schon?

*Oskar keucht.*

Ist Fanny schon auf der Bühne?

(französischer Akzent) Bonjour,

ich heiße Jean-Jacques Chaiselongue

und ich bin von der europäischen Weltraumbehörde,

Departement "Superhelden".

Alors, Messieurs Dames,

man sagt ja, Superhelden können fliegen.

Superhelden können ganz andere Dinge, ja?

Bist du... Bist du bereit?

Ja?

Warte.

*Harmonische Musik*

Et maintenant bitte ich unseren Animateur,

die Moderatorin, auf die Bühne zu gehen.

Und, äh, asseyez-vous, setzen Sie sich, Madame.

Asseyez-vous.

Bitte wieder aufstehen.

Merci, Madame Winkler, bitte Platz zu nehmen.

Et maintenant Supergirl wird uns sagen,

auf welchem Stuhl Madame Winkler gesessen hat.

Und sie weiß das dank ihrer außerirdischen Nase.

Ein Talent vraiment extraordinaire.

Sehen Sie selbst, chers spectateurs. Bitte.

Die Sinne von den Superhelden sind manchmal viel stärker als unsere.

Voila.

*Geheimnisvolle Musik*

*Sie zieht Luft ein.*

Der da.

*Applaus, Jubel*

Auf das Kind.

*Lied: "At Seventeen" von Janis Ian*

*Gefühlvolle Gitarrenballade*

Ein guter Geruchssinn ist keine Superkraft.

Aber natürlich ist es das.

Entschuldige mal, ich bin Professor Krypton.

Ich muss es schließlich wissen. Du bist mein Opa.

Ja. Und wenn das eine das andere nicht ausschließt?

Guck mal,

du kannst riechen, wenn sich jemand in die Hose gemacht hat.

Und das halte ich für sehr hilfreich,

wenn es darum geht, diese Welt zu retten.

Ach, da kommt's.

Ja.

Guten Flug, Mama!

Ja, und es grüßen Fanny und Oskar.

Dein oller Papa.

*Gefühlvolle Gitarrenballade läuft weiter.*

Untertitel: No Limits Media 2021

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